Urako [Tiefling]

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Urako
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Die Freien Völker

Urako [Tiefling]

#1

Beitragvon Urako » Mo 16. M√§r 2015, 16:59

Urako Lyridime

http://pre07.deviantart.net/e69a/th/pre/i/2015/257/5/2/urako_by_wolkenleopard-d99k3do.png

Kurzinfo

Urako ist ein ehemaliger Scharfrichter, der seine letzte Hinrichtung verpatzte. Daraufhin wurde er vom Publikum mit Schimpf und Schande aus seiner Heimat gepr√ľgelt und befindet sich seitdem auf der Suche nach einem neuen Wohnort. Urako ist ein anstrengender Zeitgenosse, der bei jeder Gelegenheit einen Grund findet, sich zu beschweren und zu n√∂rgeln. Zudem ist er ein Raufbold. Auf der Flucht lernte er seine heutigen Gef√§hrten Arafis und Selan kennen sowie den Kampfmagier Firxas, mit dem er ein beziehungs√§hnliches Verh√§ltnis hat.


Allgemeines

Name: Urako Lyridime
Volk: Tiefling
Heimat: Alkena
Alter: 39 Jahre
Größe: 1,71 m
Gewicht: 79 kg
Beruf: Scharfrichter

Vater: Tsaagan Lyridime (Beruf Schreiber)
Mutter: Nalina Lyridime (Beruf Schneiderin)
Sonstige Familie: kein Kontakt


Erscheinungsbild

Mit 1,71 m ist Urako recht klein geraten. In Kombination mit seinem großen Mundwerk lässt ihn das bisweilen lächerlich erscheinen. Allerdings ist sein Körper recht stämmig gebaut und Urako kann in den häufigen Kneipenschlägereien, bei denen er teilnimmt, auch ordentlich austeilen.

Seine Haut ist auffallend bleich. Dazu passend hat er langes, wei√ües Haar. Auch die √ľbrige K√∂rperbehaarung ist wei√ü. Seine Augen hingegen leuchten gelb. Seine Ohren sind spitz und stehen etwas ab. In seinem Mund sind spitze Rei√üz√§hne zu sehen, wenn er l√§chelt, wobei seine Schneidez√§hne sowohl oben als auch unten inzwischen fehlen. Zudem hat Urako eine √ľberdurchschnittlich lange und bewegliche Zunge, mit der er gern Aufmerksamkeit auf sich zieht. Seine N√§gel sind wie Klauen stabil und spitz, aber nicht so lang, dass sie ihn behindern w√ľrden. Aus seinem Hinterteil w√§chst ein langer, nackter Schweif. Nur an der Spitze w√§chst ein dichtes Fellb√ľschel, welches Urako emsig hegt und pflegt.

Aus seiner Stirn ragen zwei H√∂rner, welche die selbe helle Farbe haben wie Urakos N√§gel. Auf dem R√ľcken tr√§gt er ein paar helle Fledermausschwingen in der Farbe seiner √ľbrigen Haut. Diese sind an vielen Stellen narbig von den Klauen derjenigen, mit denen er sich pr√ľgelte. Auch seiner Nase sieht man deutlich an, dass sie schon mehr als einmal gebrochen war.


Lebenslauf

Das verwöhnte Einzelkind

Urako wurde in den Aschelanden geboren als einziges Kind von Tsaagan und Nalina Lyridime. Als Einzelkind erhielt er alle F√ľrsorge und Liebe seiner Eltern, jedoch lasteten auch all ihre Hoffnungen auf ihm - Hoffnungen, er w√ľrde in die glorreichen Fu√üsstapfen seines Vaters treten, der f√ľr eine Amtsperiode F√ľrst ihres Volkes war, oder dass Urako wenigstens einen ebenso angesehenen Beruf erlernen w√ľrde wie seine Eltern.

Urako versuchte seit seinem Eintritt in die Vollj√§hrikeit mehrfach, sich als Ratsmitglied zu bewerben. W√§hrend man ihm eine Eignung des K√∂rpers bescheinigte, scheiterte die Aufnahme jedoch an seinem f√ľr einen Tiefling noch jungen Alter, geringer Erfahrung und mangelnder Intelligenz. Vor allem jedoch verdeutlichte man ihm, m√ľsse er an seinem Charakter arbeiten, wenn er ein solches Amt anstrebe.

Seine Stellung als Einzelkind und die Tatsache, dass sein Vater einstmals F√ľrst gewesen war, lie√üen Urako arrogant und gro√üschn√§uzig werden. Er verlernte die F√§higkeit, sich selbst realistisch einzusch√§tzen. So waren seiner Meinung nach an seinen Ablehnungen als Ratsmitglied allesamt die Pr√ľfer Schuld, welche durch und durch intrigant seien und sein wahres Potenzial bewusst nicht wahrnehmen w√ľrden.


Der Schrecken aller Lehrmeister

Aufgrund seiner ma√ülosen Selbst√ľbersch√§tzung und seiner nicht vorhandenen Kritikf√§higkeit, scheiterte er au√üerdem immer wieder bei dem Versuch, einen Beruf zu erlernen. Nach wenigen Wochen warf jeder Lehrmeister ihn wieder heraus, von Urakos st√§ndigem Gen√∂rgel genervt.

Seine Eltern waren von dieser Entwicklung ihres einzigen Sohnes, ihres Stammhalters, schockiert. Anfangs versuchten sie noch, ihm dabei zu helfen, eine Stelle als Lehrling zu bekommen, doch als er immer wieder aufgrund von Konflikten die Lehren abbrach, begannen sie, ihre Unterst√ľtzung bei der Suche nach einem Lehrmeister f√ľr ihren Sohn einzustellen. Sie entzogen ihm auch jegliche finanzielle Hilfe, in der Hoffnung, er w√§re dadurch gezwungen, endlich eine Lehre zu beenden - doch damit erreichten sie genau das Gegenteil dessen, was sie sich f√ľr ihren Sohn w√ľnschten.


Vom F√ľrstensohn zum Scharfrichter

Um nicht g√§nzlich brotlos dazustehen, war Urako gezwungen, die Arbeit als Scharfrichter der Tieflinge anzunehmen. Im Zuge dessen zog er von seinem Elternhaus fort und lebte fortan allein in einer geflochtenen Baumh√ľtte am Rande eines gr√∂√üeren Dorfes, das √ľber ein eigenes Blutger√ľst und und ein Schafott verf√ľgte. Anfangs hasste Urako diese Arbeit, sp√§ter gew√∂hnte er sich daran.

Sein aufbrausendes Temperament machte ihn zu einem nicht sehr repr√§sentativen Scharfrichter und so bekam er bald eine Verwarnung vom Rat. Man wollte nicht, dass das Gesetz brutal und willk√ľrlich wirkt, sondern der Scharfrichter sollte den Zuschauern die gerechte Strafe f√ľr Gesetzes√ľbertretungen vor Augen halten.

Z√§hneknirschend bem√ľhte Urako sich darum, wenigstens f√ľr die Dauer der Hinrichtungen einen seri√∂sen Eindruck zu vermitteln. Aber im Alltag und besonders, wenn er einen √ľber den Durst getrunken hatte, gelang ihm dies nicht. Dass er seine Arbeit nicht verlor lag nur daran, dass er wenigstens die Hinrichtungen sauber durchf√ľhrte und sich ansonsten niemand fand, der diese unbeliebte Aufgabe √ľbernehmen wollte.

Als Scharfrichter verdiente Urako nicht nur sehr wenig, sondern war auch beim Volk √§u√üerst unbeliebt. Er bekam dies immer h√§ufiger zu sp√ľren, je l√§nger er diese Arbeit aus√ľbte. Niemand wollte gern mit jemandem zu tun haben, der vielleicht schon einem Bekannten den Kopf abgeschlagen hatte. Mehr und mehr wandte man sich von ihm ab.

http://pre13.deviantart.net/1d83/th/pre/i/2014/270/5/7/the_executioner_on_the_hanging_tree_by_wolkenleopard-d80pi1d.jpg


Einzelgänger wider Willen

Urako, der trotz seines rauen Umgangstons immer sehr gesellig gewesen war, litt unter der zunehmenden Isolation. Er verlor all seine Freunde und auch die M√§dchen wollten nichts mehr von ihm wissen oder gar seine Frau werden. Zusammen mit der Armut nagte dies sehr an seiner Seele. Urako verbitterte. Mit der Zeit begann er, seinen aufgestauten Frust √ľber seine isolierte und √§rmliche Situation bei der Arbeit abzulassen und Gefallen an seiner Rolle als Henker zu finden. Bald genoss er es, die Verh√∂re grausamer ablaufen zu lassen, als n√∂tig und seinen Opfern auf dem Richtplatz gemeine Worte zuzufl√ľstern, ehe er sie mit einem Hauch von Befriedigung exekutierte.

Urako wurde auch im Alltag grausam, tat so, als w√ľrde er absichtlich allein sein wollen, doch in Wahrheit litt er sehr darunter, dass sich alle von ihm abwandten. Immer wieder suchte er den Kontakt zu seinen alten Freunden, die ihn bei seinem Aufkreuzen allerdings regelrecht wieder weg ekelten. Aufgrund seiner nach au√üen hin selbstbewussten und leutseligen Art lernte er zwar stets schnell neue Bekannte kennen, mit denen er sich h√§ufig traf - jedoch nur, bis diese bemerkten, auf welche Weise Urako sein Brot verdiente und ihn wieder abwiesen. So hatte er st√§ndig wechselnde Bekanntschaften. Doch da in seiner Heimat nicht sehr viele Leute lebten und sich alles schnell herumsprach, dauerte es nicht lange, da war Urako ganz allein und fand niemanden mehr, der sich mit ihm abgeben mochte. Ein Zustand, unter dem er in hohem Ma√üe litt.


Was der Henker in seiner Freizeit tat

Seinen Feierabend verbrachte er in den S√ľmpfen, wo er Fische angelte oder junge Schilfbl√§tter sammelte, um mit diesem selbst organisierten Essen Geld beim Einkauf sparen zu k√∂nnen. Zudem wusste er nicht, was er sonst in seiner Freizeit tun sollte so ganz allein. Darum streifte er oft stundenlang allein in den S√ľmpfen umher, sprang von Wurzel zu Wurzel oder glitt fliegend auf dem schw√ľlen Wind zwischen den m√§chtigen B√§umen entlang, auf der Suche nach Nahrung. In den Kronen geeigneter B√§ume machte er Rast oder warf von dort aus mehrere Angelschnuren aus. W√§hrend er auf anbei√üende Fische wartete, starrte er in den grauen Himmel mit den tief h√§ngenden Wolken, in finsteren Gedanken br√ľtend und kaute dabei auf gesammeltem Schilf herum.

Manchmal verbrachte er die Zeit des Wartens auf Beute auch sinnvoll, indem er versuchte, K√∂rbe zu flechten oder Decken und Matten aus Schilf. Die grundlegenden Techniken daf√ľr hatte er von seiner Mutter abgeschaut, welche viel Wert auf eine wohnliche Atmosph√§re zu Hause legte und darum oft liebevoll alles selbst dekorierte. Die von Urako selbst gebastelten Gegenst√§nde waren von weitaus minderer Qualit√§t, an einen Verkauf war nicht zu denken, doch f√ľr seinen Eigenbedarf reichte es aus.

So schuf Urako sich f√ľr seine H√ľtte nach und nach ein gigantisches Nest aus zahllosen Schilfmatten, zusammengen√§ht und mit Laub gef√ľllt. In dieser volumin√∂sen Schlafst√§tte grub er sich h√§ufig ein, um sich der Illusion von Geborgenheit und W√§rme hinzugeben.

Abends genehmigte er sich des √∂fteren eine Flasche billigsten Wein, die er von dem wenigen Geld kaufte, um sein Elend zu ertr√§nken. Meist trank er allein zu Hause in seinem Nest sitzend und in eine Decke gekuschelt. Wenn er sicher war, dass es niemand h√∂rte, weinte er manchmal. Ab und zu kehrte er in Tavernen ein, wo er sich unter Alkoholeinfluss nur zu gern pr√ľgelte, um all den aufgestauten Frust herauszulassen. Dass man ihn nicht gern dort sah, schob er auf seinen Beruf.

Auch zu seinen Eltern hatte Urako seit Beginn seines Henkersdaseins nur noch losen Kontakt, der von gegenseitiger K√§lte und emotionaler Distanz gepr√§gt war. Seine Mutter wurde zudem √ľberraschend noch einmal schwanger. Nun konzentrierten die von ihrem Erstgeborenen entt√§uschten Eltern sich ganz auf das erwartete neue Kind und entzogen Urako ihr letztes bisschen Zuneigung.


Urakos Hoffnungen und W√ľnsche

Mit seinen Eltern verlor er das letzte bisschen an Gesellschaft, das ihm geblieben war. Nach au√üen zeigte er diesen Schmerz nicht, sondern √ľberspielte ihn mit grobschl√§chtigem Gehabe. Nach au√üen hin will er jedem beweisen, dass er auch sehr gut ohne sie alle leben kann. Insgeheim jedoch hoffte er immer wieder auf eine sich bietende Gelegenheit, seiner Arbeit zu entfliehen und etwas anderes zu erlernen, um wieder Anschluss an das soziale Leben zu finden. Vielleicht in den Rat des F√ľrsten aufgenommen zu werden ‚Äď oder gar eines Tages selber F√ľrst zu werden.


Kleidung

Urako tr√§gt Kleidung, die einstmals auf den Wohlstand seiner Eltern verwies, nun inzwischen aber schon starke Verschlei√üerscheinungen zeigt. Dabei mag er am liebsten Wei√ü und Rot. Gegenw√§rtig tr√§gt er hat ein wei√ües √§rmelloses Oberteil aus d√ľnnem Stoff, an welchem sich eine Kapuze befindet. Diese setzt er auf, wenn er anonym bleiben m√∂chte, auch wenn er mit seiner abgetragenen wei√üen Kleidung von den meisten dennoch erkannt wird. Allerdings w√§re dies aufgrund seiner markanten K√∂rperproportionen wohl auch bei jeder anderen Kleidung der Fall. Dazu hat er eine passende Pluderhose aus dunklem Stoff.

An den F√ľ√üen tr√§gt er schwarze Fu√ülappen, an den H√§nden schwarze, fingerlose Handschuhe. All seine wei√üen Kleidungsst√ľcke sind von Berufs wegen verschmutzt mit Blutflecken, die nicht mehr heraus zu waschen gehen. Wenn es k√ľhl wird, zieht Urako eine wei√üe, pl√ľschige Pelzacke an.

Urako tr√§gt diese unpraktische Kleidungsfarbe, da auch sein Vater w√§hrend seiner Amtszeit oft wei√ü trug. F√ľr Urako bedeutete saubere wei√üe Kleidung, dass der Tr√§ger sich nicht mit niederen Arbeiten die H√§nde schmutzig machen muss. W√§hrend seiner vielen Lehrzeiten war diese abgehobene und realit√§tsferne Einstellung einer der Gr√ľnde f√ľr sein h√§ufiges Scheitern. Als er Henker wurde, besa√ü er schlichtweg keine Kleidung in anderen Farben, so dass seine alte, einst gute wei√üe Kleidung nun auch nach dem gr√ľndlichen Waschen mit eingetrockneten Blutflecken verschmutzt ist.

Zwar benutzt er beim Henkern eine dunkle Ledersch√ľrze, um sich vor dem Blut zu sch√ľtzen, aber ein paar Spritzer gehen immer daneben.


Gegenstände

Urako hat eine G√ľrteltasche aus altem, fast schwarz verf√§rbten Leder, in welcher sich ein Messer, Schleifsteine, Feuersteine und ein Angelzubeh√∂r befinden. Letzteres besteht aus einigen losen Haken und K√∂dern, dazu eine Rolle Anglerseil. Eine Rute baut Urako sich jeweils vor Ort. Zudem besitzt er eine Henkerssch√ľrze aus dunklem, speckigen Leder, die er manchmal auch f√ľr andere Zwecke nutzt, um sich nicht unn√∂tig zu beschmutzen, zum Beispiel im Sumpf.

Sein Henkersbeil hat er auf seinem R√ľcken und tr√§gt es mit sich herum, wenn er au√üerhalb seines Dorfes unterwegs ist, aus Angst, es k√∂nne ihm sonst aus seiner H√ľtte gestohlen werden. Er m√ľsste in diesem Falle aus seiner eigenen Tasche ein Neues kaufen, was nicht ganz billig ist f√ľr einen, der ohnehin schon gerade genug verdient, um sich √ľber Wasser zu halten.

An Geld tr√§gt er 50 Kupferlinge bei sich. Das ist alles, was er absgesehen von seiner Notreserve an Geld besitzt. In einem Baumloch in den S√ľmpfen versteckt er 1 Silberm√ľnze, die sein Vater ihm zum Geburtstag schenkte, als dieser noch F√ľrst war. Urako spart sich diese M√ľnze f√ľr absolute Notf√§lle auf.

Um seinen Hals liegt eine Kette mit einem Miniaturhenkersbeil, dessen Stiel ein Korkenzieher ist. Immerhin m√∂chte er zu jeder Zeit bequem eine Weinflasche entkorken k√∂nnen. Das √Ąxtchen hat er auf dem Markt bei einem H√§ndler gekauft, der verschiedenste Gl√ľcksbringer verkaufte. Es soll aus dem Eisen eines echten, benutzten Henkersbeils gefertigt sein. Urako verwendet es nicht nur zum Flaschen√∂ffnen, sondern auch als Gl√ľcksbringer.


Körperliche Fähigkeiten

Urako ist kräftig, jedoch nicht sehr ausdauernd.

Im Waffenlosen Kampf ist er durch seine h√§ufigen Pr√ľgeleien recht ge√ľbt.
Urako ist ein Schläger, aber kein wirklicher Kämpfer.

An Waffen beherrscht er berufsbedingt nur den Umgang mit der Axt. Aber auch da eher im Sinne eines Werkzeuges. Er hat sie noch nie zum K√§mpfen eingesetzt. Wenn es dazu k√§me, w√§re es wohl eher ein unkoordiniertes Herumschwingen, zudem ist ein Richtbeil f√ľr den Kampf viel zu unhandlich und schwer.


Magie

Urako hat f√ľr einen Tiefling eine unterdurchschnittliche Auffassungsgabe, was das Erlernen von Magie betrifft. Er kann ein wenig Feuermagie, die er von einem Bekannten erlernt hat, aber mehr auch nicht:

    :punkt: Kleiner Hitzestoß
    :punkt: Kleine Rauchwand


Seele & Geist

Urako ist von etwas unterdurchschnittlicher Intelligenz.

Er kann an Gew√§ssern und S√ľmpfen Nahrung finden oder jagen sowie Rohstoffe zu groben Werkzeugen und Alltagsgegenst√§nden verarbeiten. Dies hatte er wegen seiner schlechten finanziellen Situation lernen m√ľssen. Zeitweise hat er sich nur von dem ern√§hren k√∂nnen, was er sich selber fing oder sammelte.

Seine Probleme haben ihn zynisch werden lassen, er hat einen harten, teilweise bösartigen Humor.

Urako hat einen ausgepr√§gten Sinn f√ľr Hygiene und leidet darunter, in seinem √§rmlichen Leben weder K√∂rper noch Haus so reinlich halten zu k√∂nnen, wie er das gern m√∂chte. Hinzu kommt, dass er sich sich auf der Suche nach Nahrung in den S√ľmpfen immer arg beschmutzt, was ihm zuwider ist, aber er hat keine Wahl. Er mag keine Tiere, besonders keine mit Fell oder Federn, da er sie unhygienisch findet. Eine Ausnahme bildet seine vermeintliche H√ľndin "T√∂li", die ihn Wahrheit eine Wolfswandlerin ist.

Da Urako weder den Anforderungen seiner Eltern, noch denen, die er selbst an sich stellt, entsprechen kann, hat er ein sehr geringes Selbstwertgef√ľhl. Aufgrund dieser Minderwertigkeitskomplexe legt Urako ein √ľbertrieben m√§nnliches Gehabe an den Tag und hat ein loses Mundwerk. Er vertr√§gt keinerlei Kritik und ist schnell beleidigt oder f√ľhlt sich angegriffen.

Er ist grausam, hat aber seinen weichen Kern nicht ganz verloren.
Er ist ein Nörgler und Kritiker, ohne sich jedoch wirklich durchsetzen zu können.

Da Frauen schon seit jeher nichts von ihm wissen wollen, hat er zeitig gelernt, Gefallen an seinen m√§nnlichen Kumpanen zu finden. Die Liebe blieb dabei aus. Sp√§ter suchte er in Freudenh√§usern wieder Kontakt zum weiblichen Geschlecht, doch war der Beischlaf stets angespannt und wenig erf√ľllend, da die Frauen sich wegen seiner groben √Ąu√üerungen vor ihm f√ľrchteten und ihm nur das Allern√∂tigste von dem gaben, wof√ľr er sie bezahlte. So wandte er sich wieder seinen Kumpanen zu, die besser mit seiner schwierigen Art zurecht kamen.

Auf seiner Flucht durch die Aschelande lernte er den Kampfmagier Firxas kennen, einen Tiefling mit rakshanischem Blut. Er war es, der Urako in einer Auseinandersetzung die Schneidez√§hne ausschlug. Nach anf√§nglicher Abneigung erkannten die beiden bei einer Gelegenheit im betrunkenen Zustand, dass sie sich eigentlich recht gut miteinander verstanden. Rasch wurde mehr aus ihren freundschaftlichen Ber√ľhrungen. Heute sind Urako und Firxas kein Paar mehr, aber dennoch zieht es sie beide immer wieder zum anderen hin. Urako ist noch nicht bereit, sich selbst oder gar anderen gegen√ľber einzugestehen, dass er f√ľr Firxas mehr empfindet als nur Sympathie.

http://pre06.deviantart.net/7132/th/pre/i/2015/221/7/8/kissing_tieflings_coloured_by_wolkenleopard-d94bv8p.jpg
Urako und Firxas



Stärken und Schwächen

    + Entschlossen und ehrgeizig
    + Nach außen hin sehr selbstbewusstes Auftreten
    + Es fällt ihm leicht, auf andere zu zugehen
    + Gut im waffenlosen Nahkampf
    + Kann an Gew√§ssern Nahrung und Rohstoffe finden, um notd√ľrftig zu √ľberleben
    + Beherscht zwei Feuerzauber des 1. Grades
    + Hat durch seinen Beruf grundlegende medizinische Kenntnisse

    - Starke Minderwertigkeitskomplexe
    - Arrogant, um diese zu √ľberspielen, was ihn nicht gerade sympathisch macht
    - Kann sich schlecht selbst einsch√§tzen, √ľbersch√§tzt sich oft
    - Mangelnde Kritikfähigkeit


Religion

Urakos religi√∂se Anschauung beschr√§nkt sich auf v√∂lkischen Aberglaube, wie zum Beispiel sein Gl√ľcks-√Ąxtchen oder dass er eine Kerze anz√ľndet, wenn es ihm nicht gut geht.

http://pre03.deviantart.net/18ed/th/pre/i/2014/316/7/6/rowdy_tiefling_by_wolkenleopard-d866425.jpg
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"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

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Die Freien Völker

Re: Urako [Tiefling]

#2

Beitragvon Urako » Do 7. Sep 2017, 11:36

:punkt: 04.06.202 n.d.A. √Ąnderung des Familienstatus
Verlobung mit dem D√ľsterling Gasmi von der Gilde der Geister

:punkt: 01.09.202 n.d.A. - Aufgebot
Aushang am Rathaus von Shohiro zur geplanten Hochzeit mit Gasmi am 15.9.202 n.d.A.:
Wolfis Aushang am Schwarzen Brett

http://fs5.directupload.net/images/170906/2w36uomr.jpg
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"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

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Re: Urako [Tiefling]

#3

Beitragvon Gasmi » Mo 2. Okt 2017, 21:04

Charbogen-Ergänzung:

Heiratsurkunde, Bescheinigung der Eheschließung
erhalten am 15.09.202 n.d.A.


http://fs5.directupload.net/images/171002/92wzh5yc.png
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