Josef [Tamjid]

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Josef
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Volk: Tamjid /Norkara

Josef [Tamjid]

#1

Beitragvon Josef » Mi 3. Feb 2016, 15:51

Kurzinfo

Name: Josef
Volk: Tamjid (Al'hamra) / Norkara
Alter: 26
Größe: 1,98
Statur: kräftig muskulös
Beruf:
Herkunft: Al'hamra
Familienstand: ledig
Mutter: Shara Bakela (hingerichtet wegen Hochverrat
Vater: Asmur Sohn des Wilf vom Bärenclan aus dem Rabenstamm (lebt bei seinem Volk)
Sprachen:asameisch, rakshanisch


:punkt: Aussehen
Josef ist mit seinen fast zwei metern f√ľr einen Menschen recht gro√ü von der Statur her kr√§ftig -muskul√∂s .Wobei man hier nicht Fett mit Muskeln verwechseln sollte.
An seinem K√∂rper findet sich kein Gramm Fett zuviel aber daf√ľr genug Muskelma√üe
Seine schokoladen farbene Haut ist zumeist recht ebenm√§√üig, bis auf ein paar l√§ngliche Narben auf seinem R√ľcken.
Sein Gesicht das mit der breiten Nase und den wimpernumkränzten, dunklen großen Augen recht weich wirkt steht fast gegensätzlich zu seiner eher muskulöseren Statur. Haare sucht man vergebens auf seinem Kopf, scheint als wurden diese stehts rapiad kurz gehalten.
Seine Lippen ziert nur selten ein Lächeln und seine Stimme ist tief und kräftig.


Josefs Kleidung bestand aus einer brauen Stoffhose, ein paar Stiefeln und einem wei√üen Hemd dessen Schn√ľrung er locker lie√ü so das man ein St√ľck seines Oberk√∂rpers sehen konnte. Ihm w√§re es sonst zu eng gewesen

:punkt: Charakter und Mentalität
Josef ist trotz seiner respekt- und manchmal auch furchteinflößenden Statur ein eher ruhiger Mann. Man könnte sagen er hat eine sanfte Seele.
liebevoll, ruhig. Zwei Worte die ihn eigentlich schon komplett beschreiben w√ľrden. Wut und Hass empfinde er eher seltener. Er hat gelernt es zu unterdr√ľcken. Eher macht ihn etwas traurig was andere w√ľtend machen w√ľrde.

:punkt: Fähigkeiten
Josef ist handwerklich geschickt. Ein Stuhl , Tisch zu bauen oder Häuser zu reparieren geht ihm leicht von der Hand.
- Ein Talent hat er f√ľr das feine, und k√ľnstlerische. Er kann hervorragend zeichnen und schnitzen.

Während das schnitzen ein Zeichen von schlaflosen Nächten war, so war das zeichnen gefördert wurden. Seine Tante, die Herrin des Hauses, entdeckt eher zufällig sein Talent und förderte es, zum eigenen Nutzen versteht sich. Den sie konnte seine Bilder zu gutem Geld machen.

- Hingegen ist er im rechnen lesen und schreiben schlecht.
Rechnen kann er gar nicht, lesen und schreiben nur schlecht.

Nachdem Josef das n√∂tige Vertrauen seiner Herrschaften hatte, wollte man den starken Mann durchaus ausnutzen um Besorgungen zu erledigen, vor allem gro√üe und schwere. Und damit er nicht wom√∂glich etwas verga√ü, wurde es aufgeschrieben. Nat√ľrlich konnte er es nicht lesen, aber er mu√üte oft warten bis die jeweiligen Gegenst√§nde fertig gestellt wurden damit er sie mitnehmen konnte.
So lernte er auch eine junge Frau kennen welche er einfach nur Missy nannte. Sie sa√ü oft am Brunnen des Platzes und la√ü in ihrem Buch. Sie hatte Josef irgendwann mal ertappt wie er versuchte zu entziffern was auf dem Zettel stand. Und so rief sie ihn zu sich, man mu√üte dazu erw√§hnen das die Dame eine viel freundlichere EInstellung gegen√ľber Sklaven hatte. Und so war es vermutlich wenig verwunderlich das sie dem verdutzen und anf√§nglich es ablehnenden Sklaven das lesen und schreiben lehrte, wann immer sie aufeinander trafen und die Zeit es erm√∂glichte. Wenn Fragen aufkamen, behauptete sie immer schlicht und ergreifend, er w√§re ihr Sklave.



:punkt: Stärken und Schwächen

- kreativ
- sehr stark

- kann nicht rechnen
- kann kaum schreiben und lesen.
- beherscht keine Waffe.
- Sprachfehler kann kein r sprechen. spricht stattdessen L
stottert oft

:punkt: Reiserucksack
Schnitzmesser, Axt (eher f√ľr Holz als f√ľr den Kampf gedacht), Schleifstein, Pergamente, Kohlestifte.

:punkt: Lebenslauf
Es war im Herbst gewesen als der Rabenstamm der Norkara sie auch auf dem Land bedr√§ngten und in den kleinen Ort eindrangen in welchem Josefs Mutter zu der Zeit lebte. dieser lag s√ľd-westlich von Al'haram.
√Ąngstlich hatte sie sich in ihrer kleinen H√ľtte verkrochen als die T√ľr aufschlug und ein wilder aber st√§mmiger Mann in ihrer kleinen H√ľtte stand. Eindeutig ein Krieger der Norkara. Er erkannte schnell das es bei ihr nichts besonderes zu holen gab und betrachtete nun sie.
Shara war eine h√ľbsche Frau, die Haut war so dunkel das man sie schon als schwarz bezeichnen konnte, ebenso wie das Haar welches ihr weich und lang √ľber die Schultern fiel. unter der d√ľnnen Kleidung hoben sich deutlich die weiblichen Rundungen ab.
Shara lie√ü sich keine √Ąngste anmerken, seit ihr Vater vor paar Monaten verstorben war, lebte sie allein und wu√üte das sie sich Wehrhaft zeigen mu√üte wenn sie nicht untergehen wolle.

Asmur schien gefallen an ihr zu finden und da sie so bereitwillig war, warum sollte er es nicht ausnutzen. Von ihren Gedanken dazu ahnte er hingegen nichts. So kam es das die Beiden an diesem Tag das d√ľrftige Bett miteinander teilten. Wild und leidenschaftlich. Shara erhoffte sich das dieser Norkara sie mitnehmen w√ľrde, als sein Weib und somit raus aus dem Elend.
Doch Asmur konnte sie nicht mitnehmen, sie war keine von ihnen und er wollte eine Frau aus seinem Volk zu seinem Weib machen. Auch wenn er durchaus Gefallen an der Tamjid hatte.

Nach diesem √úberfall und der gebrochenen Hoffnung auf ein besseres Leben floh Shara mit ihrer Schwester nach Al'hamra wo sie ein neues Leben beginnen wollte, auch wenn es in Armut war. SIe war eine h√ľbsche Frau, vieleicht w√ľrde sie jemanden gefallen der wohlhabener war.
Dann stellte sie aber fest das sie schwanger war und vertraute ihrer Schwester an wie es dazu gekommen war.
Diese hatte im Gegensatz zu Shara das Gl√ľck durch eine Heirat aus der Armut zu entkommen.

Das Schicksal aber sollte erneut Ungl√ľck √ľber diese Familie bringen. Als Josef gerade 1 Jahr alt war und munter mit ein paar Steinen vor der H√ľtte spielte, tauchten pl√∂tzlich M√§nner auf. ihre Kleidung und die Waffen verrieten das sie nicht aus diesem Armutsviertel kamen.
Sie musterten den Jungen einen Moment welcher ohne Scheu direkt zur√ľck sah, und verschwanden dann in der H√ľtte.
Er h√∂rte seine Mutter schreien als man sie aus der H√ľtte zerrte und als Hochverr√§ter beschimpfe bevor man sie vor seinen Augen einfach hinrichtete.
Den weinenden Jungen der verzweifelt nach seiner toten Mutter rief nahmen sie einfach mit.
Es war die Schwester von Shara gewesen welche ihrem Mann gegen√ľber davon erz√§hlte hatte, wie Josef enstand.
Dieser hatte es weiter gegeben und man hatte Shara einstimmig als Hochverräter verurteilt da sie sich mit dem Feind eingelassen hatte.
Der Junge aber sollte aufgezogen werden und seiner Tante und deren Mann sobald er alt genug war als Sklave dienen.

Josef wurde mehr mit Regeln als Liebe aufgezogen. Er lernte schnell das man zu gehorschen hatte so das es keine Probleme gab, als er im Alter von 8 Jahren zu seinem Herrn gebracht wurde und von da an allerlei Dinge zu erledigen hatte. Anfangs nur kleinere und um so gr√∂√üer er wurde um so schwerere Aufgaben. Wobei die Aufgaben f√ľr sein Alter immer schwer waren. Anfangs als Gehilfe in der K√ľche, als Begleiter f√ľr seine Tante auf Markttagen, und sp√§ter auf dem Felde. Die teils schwere Feldarbeit st√§hlte seinen K√∂rper und machte ihn kr√§ftiger.

Sein Besitzer erkannte schnell das Josef ein handwerkliches Geschick hatte und so mu√üte er auch Arbeiten im Haus verrichten. Er war ein gen√ľgsamer Sklave, gab nie Widerworte und versuchte stehts alles zur Zufriedenheit seines Herrn zu erledigen. Sein Herr war ein kalter hartherziger Mann. Sklaven betrachtete er nicht als Menschen nur als sein Eigentum, was man als sein Eigen schnell lernte. Mache Fehler und du sp√ľrst die Peitsche. Sprich Widerworte und es hagelt mehr Peitschenhiebe und es gab kein Essen. Erhebe die Hand oder versuche zu fl√ľchten und du wirst mit Gl√ľck gleich get√∂tet.
Josef beobachtete alles genau und wenn er mal die Peitsche abbekam dann nur weil er ein Fehler bei der Arbeit gemacht hattte. Sich gegen seinen Herrn stellen, ihm widersprechen oder gar fliehen wagte er nie.

Auch wenn er ihn hasste, doch wußte er es gut zu verbergen. So wie sein Herr schnell begriff das Josef ihm widerstandslos gehorchte und mit seiner kräftigen großen Statur Respekteinflößend und somit auch ein guter Leibwächter sein konnte.
Wobei er ihn nie lehrte wie man kämpfte. Aber selbst eine einfaches Werkzeug wie eine Holzfälleraxt konnte in Josef Hand zur Waffe werden. Nicht das ihm jemals so ein Gedanke gekommen wäre.
Und nicht nur die Sklaven sondern auch Josef Tante bekam die Hartherzigkeit zu sp√ľren. Oft h√∂rte Josef sie weinen wenn ihm mal wieder die Hand ausgerutscht war. Selbst in seiner Anwesenheit schlug er seine Frau hin und wieder.
Den Mann dessen Körper von der vielen harten Arbeit gestählt und muskulös gewurden war machte sowas traurig, aber hätte nie gewagt einzugreifen, bis zu einem Abend.

An Jenem h√∂rte er mal wieder Geschrei im Haus, das klatschen von Schl√§gen und die Schreie der Frau. Doch erst als die Schrei nicht nur voller Angst sondern auch Schmerzen waren horschte er auf und ging ins Haus. Dort sah er wie sein Herr auf seine Frau einpr√ľgelte.
Er w√ľrde sie totschlagen wenn Josef nicht handeln w√ľrde, und als der Sklave das begriff sp√ľrte er auch den Hass welchen er stehts unterdr√ľckt hatte in sich aufbrodeln und st√ľrzte sich auf den Mann.

Er ergriff seinen Herrn und stieß ihn gegen die Wand, als wäre er eine Puppe, und das obwohl sein Herr weder schwach noch wehrlos war. Und als dieser erkannte das Josef es wagte ihn anzugreifen griff er nach der Peitsche.
Aber er kam nur einmal zum schlag, dann umschlossen die kräftigen Hände Josefs seinen Hals. Und ehe dieser begriff was er tat war sein Herr bereits tot.
Er hatte ihn einfach mit bloßer Hand getötet. Während der Tote zu Boden glitt starrte der Sklave geschockt auf seine Hände und von diesen zu der Frau welche ebenso entsetzt wirkte.
Als sie ihre Stimme wiederfand schickte sie ihn schlafen und befahl das er kein Wort zu Niemanden sagen sollte.

Nicht das das N√∂tig gewesen w√§re, Josef sprach sowieso kaum. Am n√§chsten Tag ging er brav wieder zur Arbeit und bef√ľrchtete stehts das seine Herrin kommen w√ľrde, oder die M√§nner welche seine Mutter get√∂tet hatten, um nun auch ihn zu t√∂ten, f√ľr den Mord an seinem Herrn.
Doch nichts geschah, auch am n√§chsten Tag nicht und dem √ľbern√§chsten. Erst 10 Tage nach dem Vorfall rief sie ihn zu sich. In der Zwischenzeit war der Tod des Mannes bereits bekannt gewurden. Angeblich soll er im Suff aus dem Fenster gefallen sein. So wurde es sich erz√§hlt.

Und wie Josef von seiner Herrin erfuhr war diese ihm sogar dankbar in gewisser Weise und gab ihm seine Freiheit. Josef wollte sie nicht, den was sollte er damit, er kannte nur das Leben als Sklave. Doch sie beharrte darauf den Freiheit war das Einzige was sie ihm geben konnte, was seiner Tat gerecht werden w√ľrde. Die einzige passende Belohnung.
Sie gab ihm etwas Essen mit und ein paar wenige Habseligkeiten und so zog Josef nun hinaus in die Welt, als freier Mann ohne zu wissen was er mit dieser Freiheit anfangen sollte.
Vieleicht w√ľrde es ihn zu dem Stamm seines Vaters, den Norkara verschlagen, Interessieren w√ľrde es ihn allemal wie sein Vater lebte ,aber vieleicht fand er auch gute Arbeit als K√ľnstler. Das alles w√ľrde die Zukunft zeigen.
Zuletzt geändert von Josef am Mi 2. Mär 2016, 08:59, insgesamt 4-mal geändert.
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