Emilia Katharina von Kreuzenstein [Almane]

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Emilia
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Das Kaisho Abkommen

Emilia Katharina von Kreuzenstein [Almane]

#1

Beitragvon Emilia » Mi 19. Okt 2016, 22:27

Name: Emilia Katharina von Kreuzenstein
Alter: 21 Jahre
Volk: Almanin
Grösse: 1,67 m
Beruf: Adelsfamilie, Politikerfamilie
Herkunft: Drakenstein
Familienstand: Ledig, Eltern verstorben
Sprachen: Asameisch
Religion: keine besondere Gottheit, ihr Vater legte mehr Wert auf gutes Benehmen und Politik
Fraktion: Kaisho-Abkommen

Aussehen:
Emilia hat schokoladenbraunes gelocktes Haar, das ihr bis zur H√§lfte des R√ľckens f√§llt. An dem weichen Schimmern ist zu erkennen, dass es immer gut gepflegt wurde. Oftmals steckt es ihr die Zofe kunstvoll hoch oder flicht ihr einen dichten Zopf, der ihr fast bis zur H√ľfte reicht.

Ihre Haut ist cremefarben, da sie mehr Zeit im Haus als an der frischen Luft verbringt und auch ihre H√§nde weisen keine Arbeitsspuren auf. Ihre Augen sind minzgr√ľn, werden vom Betrachter jedoch schnell wieder vergessen. Die Ohren sind nicht wie bei anderen Menschen rund, sondern verlaufen in eine leicht angespitzte Form, wie bei einer gew√∂hnlichen Hauskatze.

Ihr Körper ist schlank und wenig muskulös gebaut. Dies liegt an der fehlenden Bewegung im Haus. Trotzdem wirkt ihr Schritt anmutig und die weiblichen Kurven sind erkennbar. Mit ihren 1,67 m hat sie eine durchschnittliche Grösse.
Emilia kleidet sich ihrem Stand gemäss in körperbetonte Kleidung, welche ihren weiblichen Rundungen schmeichelt. Im Gegensatz zu anderen Almanen bestehen ihre Gewänder jedoch nicht aus einfachen Tuniken, sondern aus Wickelstoffen. Dies hat den einfachen Grund, dass sie mit einer bestimmten Technik um den Körper geschlungen werden, so dass sie sich auch bei einer Wandlung in die Grosskatze eng um den Leib schmiegen und sie nicht behindern.

Die junge Frau besitzt zwei Tierformen.
Als gew√∂hnliche Katze wirkt sie wahrlich wie ein Stubentiger. Das dunkelbraune kurze Fell weist schwarze Streifen auf, die sich √ľber den ganzen K√∂rper hinweg ziehen. Nur ihre Pf√∂tchen sind weiss, was aussieht, als w√ľrde sie helle S√∂cklein tragen. Die gr√ľnen Augen sind in dieser Gestalt weit auff√§lliger als sonst und stechen wie zwei Smaragde hervor.

Ganz anders mutet die L√∂win an, solange sie majest√§tisch auf ihrem erh√∂hten Platz thront. Ihr k√∂niglicher Blick scheint einen entweder zu durchbohren oder schweift scheinbar gelangweilt √ľber die Anwesenden hinweg. Das dichte Fell ist sandfarben, nur die Unterseite des K√∂rpers ist heller.
Setzt sich das Raubtier jedoch in Bewegung, erinnert es eher an ein Jungtier, das nicht erwachsen werden m√∂chte. Die grossen Pranken wirken mehr tollpatschig als gef√§hrlich, was einen jedoch nicht √ľber die animalischen Kr√§fte hinwegt√§uschen sollte.

Charakter und Mentalität:
Emilia wuchs als Einzelkind auf, und obwohl ihr Vater sie stets versteckte und von der Gesellschaft fernhielt, wurde sie doch verw√∂hnt. Das M√§dchen ist es sich gewohnt, eine Zofe um sich zu haben, die ihr behilflich ist beim Ankleiden, der Pflege ihrer Haare oder sich tags√ľber mit ihr die Zeit zu vertreiben. Man k√∂nnte sie gut als Vogel im Goldk√§fig beschreiben.

Emilia lernte schon fr√ľh sittliches Verhalten, das ihrem Stand angemessen sei. Da sie ihrem Vater immer gefallen wollte, √ľbte sie sich fleissig darin, um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Waren die beiden alleine, konnte er sich als wahrer Gentleman erweisen, doch sobald G√§ste im Haus waren, behandelte er seine Tochter wie Luft. Dies war ziemlich oft der Fall, denn als aufsteigender Politiker lud er h√§ufig zum Essen ein.

Auf Grund ihrer Tierwerdungen und ihrer Taubheit sch√§mte sich ihr Vater f√ľr sie. Obwohl er sie als seine Tochter akzeptierte, hielt er sie versteckt vor der √Ėffentlichkeit. Obwohl sie das heiratsf√§hige Alter schon lange erreicht hat, ist sie noch immer ledig. Ihr Vater wollte sich nicht der Schmach hingeben, von einem J√ľngling abgewiesen zu werden, wenn bekannt ihm w√ľrde, dass Emilia taubstumm ist.

Während die junge Frau zwar etwas naiv und weltfremd ist, jedoch weiss, wie sie sich zu benehmen hat, zeigt sich nach ihren Wandlungen ein völlig neuer Charakterzug.
Ob als Klein- oder Grosskatze, Emilia liebt es zu spielen. Sie jagt gerne ihrer Zofe hinterher, welche es bei dem s√ľssen K√§tzchen gerne hinnahm, von der grossgewachsenen L√∂win sp√§ter aber auch schon unsanft zu Boden gerissen wurde. Ihr Vater liess schliesslich ihr Zimmer ausbauen, so dass nun √ľberall Kletterm√∂glichkeiten zu finden sind, sowie erh√∂hte Liegepl√§tze. Trotzdem macht ihr das Spiel zu zweit noch immer weit mehr Freude.

Taubstumm ist f√ľr Emilia das falsche Wort, denn sie ist f√§hig, Laute von sich zu geben. Da sie sich selbst dabei aber nicht h√∂ren kann und von den Leuten meist befremdlich angestarrt wird, ab der lauten Stimme oder den undeutlichen Worten, verzichtet sie normalerweise auf orale Kommunikation und verst√§ndigt sich lieber durch Gesten oder schriftlich.

Emilia lässt sich leicht ablenken und ist ausserordentlich neugierig. Alles was neu ist, ist von grossem Interesse und möchte erkundet oder beschnuppert werden.

Da sie von fr√ľher Kindheit an nichts mehr h√∂rt, was vermutlich im Zusammenhang mit der zweiten Tierwandlung steht, sind Ger√ľche immer wichtiger geworden. Sie orientiert sich an ihnen, kann darin Personen unterscheiden, das momentane Wetter zum Fenster hinaus riechen oder weiss schon eine Stunde im Voraus, was in der K√ľche zum Mittagessen zubereitet wird.

Auch ihre Augen sind immer aufmerksam, bereit, schnelle Bewegungen fr√ľh zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Reaktionen sind jedoch noch ziemlich eingeschlafen, da sie in ihrem Zimmer kaum von Bedeutung sind.

Die Naivit√§t von Emilia zeigt sich unter anderem dadurch, dass sie eine sehr schlechte Menschenkenntnis hat. Sie kann sehr anh√§nglich werden, wenn man ihr Aufmerksamkeit schenkt. Die junge Frau lechzt geradezu nach dem Gef√ľhl, wahrgenommen zu werden.
Trotzdem ist sie als Mensch vor allem sch√ľchtern und bem√ľht sich stets, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Erst in ihrer Tiergestalt wird sie lockerer und gedankenloser.

Sie liest gerne Sagen und Geschichten und liebt Gedichte √ľber holde Maiden und ihre Prinzen.

Dadurch, dass sie nichts h√∂rt, ist sie sehr schreckhaft, wenn sich ihr jemand von hinten n√§hert oder sie ungesehen ber√ľhrt.
Sie f√ľhlt sich dadurch auch nicht wohl unter zu vielen Menschen.

Emilia sieht sich nicht als Gefahr f√ľr ihre Mitmenschen. Ihr ist nicht bewusst, was der Anblick eines L√∂wen in anderen Personen ausl√∂sen kann.

Mit zunehmenden Wandlungen wird das Raubtier wom√∂glich ihren Charakter weiter ver√§ndern. Die tierischen Instinkte werden durch Geruch von Blut oder Jagdinstinkte angeregt, wodurch sie zu Taten getrieben wird, die ihre menschliche Vernunft nicht zulassen w√ľrde.

Fähigkeiten:
Emilia wurde in den höfischen Sitten und Bräuchen unterrichtet als Tochter eines Adligen.

Eine private Lehrerin lehrte sie Schreiben und Lesen, ausserdem das Schneidern von Gewändern und das Sticken.

Sie ist gut im Beobachten, kann sich Eigenheiten von Leuten sehr gut merken.
Sie besitzt eine gute Erinnerungsgabe.
Sieht auch in der Dämmerung ausserordentlich gut.

Die junge Frau erkennt Menschen an ihrem Geruch.

Obwohl Emilia taub ist, hat sie noch einige Kindheitserinnerungen an Ger√§usche zur√ľckbehalten. In ihren Tiergestalten gibt sie tierische Laute von sich, als Mensch spricht sie jedoch kaum bis gar nicht.
Sie vermag Lippen zu lesen und kann einfache Worte nachsprechen, jedoch klingen sie meist zu laut und undeutlich.
Emilia verständigt sich durch Gesten, Mimik oder auch Schriftsprache.

Emilia liebt die Mäusejagd. Grössere Tiere hat sie bisher jedoch noch nicht erlegt.
Keine Kampftechniken gelernt.

Das Mädchen kann klettern, ist in ihren Tiergestalten jedoch geschickter als in menschlicher Form.

Hat nie das Schwimmen erlernt.

Magie:
Emilia kann sich in eine gewöhnliche Hauskatze und in eine Löwin verwandeln.
Auf Grund der zweiten Tierwerdung verlor sie ihr Gehör im Kindesalter.

Wenn sie im Eifer oder abgelenkt ist, fällt es ihr manchmal schwer, die Verwandlung in eine bestimmte Katzenform bewusst zu steuern.

Je nachdem wie nah die Katze an der "Oberfl√§che kratzt", desto k√ľrzer oder l√§nger vollzieht sich ihre Wandlung. Dies kann sowohl einige Minuten dauern, oder in sekundenschnelle ablaufen.

Lebenslauf:
Emilia Katharina von Kreuzenstein wuchs als einzige Tochter des Adligen Frederick von Kreuzenstein und seiner Ehefrau Clara von Kreuzenstein auf.
Unter den Bediensteten wird gemunkelt, dass er seine Frau nur duldete da sie ihm angeheiratet wurde und weil er so versessen auf einen Erben war. Als sie ein Jahr nach der Geburt von dem Kind verstarb, munkelten die Angestellten weiter, dass er sie zugrunde gerichtet hatte, indem er sie unter Verschluss hielt und der √Ėffentlichkeit verschloss.
Dieses Schicksal schien nun seine Tochter teilen zu m√ľssen, denn auch sie wurde wie ein Vogel im Goldk√§fig behandelt, nachdem sich das Wandlergen und ihre Taubheit offenbart hatten.
Mit zwei Jahren verwandelte sich Emilia zum ersten Mal in eine Katze. Dazumal hatte sie noch ein ausgezeichnetes Gehör und so blieben ihr auch einige Erinnerungen aus den Kindheitsjahren an Stimmen und Geräusche.
Mit sechs Jahren hatte sie ihre erste Wandlung zur Löwin. Dieses Ereignis ging mit der aufkommenden Taubheit einher, welche das Leben der Kleinen massgeblich verändern sollte.

Frederick versuchte weiterhin Erben zu zeugen, doch weder seine zweite Ehefrau Ludmilla, die ebenfalls aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden verstarb, noch seine M√§tresse wurden je von ihm schwanger. So war es schliesslich nicht verwunderlich, dass das Ger√ľcht in die Welt trat, dass auch Emilia nicht von seinem Samen sei, und ihm H√∂rner aufgesetzt worden w√§ren.
Frederick akzeptierte seine Tochter trotzdem, denn sie wegzugeben, brachte er nicht √ľber sich. So erhielt sie ein wundersch√∂nes Schlafgemach, das auf ihre Bed√ľrfnisse angepasst wurde. Eine Zofe umsorgte sie den ganzen Tag, und er versuchte ihr jeden Wunsch zu erf√ľllen, damit sie in ihrem goldenen K√§fig gl√ľcklich sei.
Da Emilia nichts anderes kannte, und ausserdem ihren Vater verehrte, kannte sie das Verlangen nicht, durch die Strassen der Stadt zu bummeln, oder gar andere Länder zu bereisen.
Stattdessen bem√ľhte sich das Kind verzweifelt, von Frederick wahrgenommen zu werden und seine Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Tats√§chlich verhielt er sich wie ein richtiger Vater, wenn er denn einmal Zeit f√ľr sie er√ľbrigte oder nicht gerade Besuch im Hause war. Meistens jedoch war er zu besch√§ftigt mit der Politik, um sich um sein seltsames Kind zu k√ľmmern.

So wuchs Emilia mit ihrer Zofe auf und lernte bereits fr√ľh, was es hiess, als Adlige das Sagen zu haben.
Als sie alt genug war, bekam sie eine private Lehrerin, welche sie das Lesen und Schreiben lernte. F√ľr Emilia war dies ein wichtiger Schritt, denn so konnte sie sich pl√∂tzlich schriftlich verst√§ndigen.
Damit sie nicht nur untätig herumsass, brachte man ihr die Schneider- und Stickkunst bei.
Ausserdem bekam das Mädchen regelmässig neue Haustiere, die ihr die Zeit vertreiben sollten.
Die Vögel und Kaninchen fielen nicht selten ihrem animalischen Spiel- und Jagdtrieb zum Opfer. Auch ihre Zofe begann zunehmend unter dem Jungtier zu leiden, nachdem dieses zwar an Grösse und Kraft, aber nicht an Vernunft zunahm.
Nur die engsten Freunde ihres Vaters bekamen Emilia zu sehen und mit ihnen durfte sie auch am selben Tisch speisen. Deshalb war es wichtig, die Sitten und Bräuche zu kennen, höfisch zu knicksen und ein gutes Benehmen an den Tag zu legen.
Dies waren auch die Gelegenheiten, wo das Mädchen das Lippenlesen und das Verhalten der Menschen zu studieren begann.

Anfangs hatte Emilia wie andere Kinder das Sprechen versucht. Doch als sie immer nur verwirrte oder gar böse Blicke erntete, begann sie zu verstummen. Ihre Worte klangen zu fremd und laut. Nur in ihrer tierischen Form nutzt sie Laute wie das Fauchen, Miauen oder Schnurren.
Ihre √ľbrigen Sinne entwickelten sich weiter, und auch dank ihrem Gestaltwandlergen waren sie weit sensibler, als es bei gew√∂hnlichen Menschen der Fall war.
Aus Ger√ľche entstanden Bilder in ihrem Kopf und es wurde ihr ein Leichtes, Personen an ihrem Duft zu erkennen. Auch die scharfen Augen sind ihr eine Hilfe und unterst√ľtzten sie darin, Gefahren schnell zu erkennen.
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Re: Emilia Katharina von Kreuzenstein [Almane]

#2

Beitragvon JEELEN » Sa 17. Jun 2017, 16:52

Huhu Arafis,

ich habe mir Deinen Bogen von Emilia einmal angeschaut.

Zum Thema Taubstumm:

Hier schreibst Du, dass dies eigentlich nicht das richtige Wort f√ľr Emilia ist, da sie Laute √§u√üern kann.

Doch, es ist die korrekte Bezeichnung. Fr√ľher sagte man eine Person ist taubstumm/hat die Taubstummheit, heute bezeichnet man diese Personen als Geh√∂rlos oder einfach nur taub.

Taubstumme Personen sind sehr oft in der Lage Laute von sich zu geben. Es gibt sogar einen Berufszweig diesen Personen die Lautsprache beizubringen.

So werden auch taube Kinder zum Erlernen der Lautsprache und Vermeiden der Gebärden mit dem Spruch

‚ÄěWenn Du geb√§rdest, denken h√∂rende Leute, Du seiest taubstumm. Du hast gelernt zu sprechen, also bist Du nur geh√∂rlos"

motiviert.

Das bedeutet Taube k√∂nnen durch gezieltes Sprechtraining durchaus eine F√§higkeit zum Sprechen erwerben. Ihre Taubheit f√ľhrt also nicht grunds√§tzlich zur Stummheit.

Zum anderen sind Nutzer der Gebärdensprache durchaus fähig, sich verständlich mitzuteilen.

√úber Geb√§rdensprache wird bereits um 1500 herum berichtet, nat√ľrlich nicht in dem uns heute bekannten Ausma√ü. Sie war zudem den gehandicapten Kindern der Oberschicht vorbehalten.

Ferner kann sich eine Person auch √ľber die einfachen, allgemeing√ľltigen Gesten ausdrucken.

Also die Bezeichnung "taubstumm" ist f√ľr Emilia korrekt, unabh√§ngig davon ob sie Laute √§u√üern kann oder nicht. :)

F√ľr die Charakterentwicklung w√§re es vielleicht interessant, ob sie eines Tages die Lautsprache erlernt. Das m√∂gliche Kleingeld und den passenden Stand, da von Kreuzenstein, hat Deine Almanin ja :)

**

Du schreibst, dass sich Ihr Vater f√ľr Emilias Krankheit sch√§mte. Zieht man hier den Stand der Familie heran wie auch das damalige Mittelalter als Musterbeispiel, ist das v√∂llig richtig.

Denn man ging davon aus, dass so etwas eine Gottesstrafe war/wäre.
Nat√ľrlich herrscht hier ein anderer Glaube vor, aber Almanen sind Standesgl√§ubig, Volksgl√§ubig und Hoheitsgl√§ubig.

Das hei√üt der Gemeine/B√ľrgerliche wird zu Emilia aufschauen, wie Emilia zu ihren Freiherren und diese zu ihren √ľbergeordneten Adligen.

Folglich ist es korrekt, dass der Vater durch die Krankheit seiner Tochter eine Schmach empfindet und sich persönlich vielleicht sogar als bestraft ansieht durch göttliche Macht.

- Kein Stammhalter sondern eine Tochter, die dann leider auch noch behindert ist.

Wenn Du magst, k√∂nntest Du die Sichtweise des Vaters ein klein wenig ausschm√ľcken, dass w√ľrde ihm und damit Emilia zus√§tzlich mehr Gesicht im Hintergrund geben.

Du f√ľhrst auf, dass er sie verw√∂hnt und zeitgleich versteckt. Er wird seine Tochter also trotz allem lieben, aber sich auch sch√§men. Ein Zwiespalt, den er zu bew√§ltigen versucht, indem er sie "versteckt" und nicht einmal f√ľr verheiratsf√§hig h√§lt, geschweige sie dann √ľberhaupt einem Hochzeiter vorgestellt h√§tte um eventuell einen "mild eingestellten" zuk√ľnftigen Ehemann zu finden.
Die gab es zum Gl√ľck ja auch :) ;)

**

Du f√ľhrst auf, dass Emilia nie schwimmen gelernt hat. Dass w√ľrde ich an Deiner Stelle ersatzlos streichen. Die Info ergibt sich aus ihrem Stand. Adelige, Frau, ergo zeigt keine Haut, wandelt keusch gekleidet umher (auch wenn das Kleid dabei Kurven zeigen darf - nur eben nicht viel nackte Haut ;) ), geschwommen wird bei den Damen nicht. Drum w√ľrde ich den Satz herausnehmen.

Es sei denn es ist Dir pers√∂nlich wichtig und f√ľr Emilia ingame irgendwann von Relevanz.

Sprich die Gute geht auf Abenteuerjagd, muss auf der Flucht vor XYZ einen Flu√ü √ľberqueren und kann in dem Falle nun leider - nicht schwimmen.

**

Wie Emilia aufwuchs mit Zofe etc. und dass ihr Vater sich k√ľmmerte "wenn ihm danach war", hast Du sehr gut beschrieben. Das gef√§llt mir sehr :)

Das sind meine Anmerkungen zu Emilia, ich hoffe sie helfen Dir weiter.

Liebe Gr√ľ√üe

Jeelen :) :) :)
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