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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2016, 11:26 
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Volk: Farisin
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Farrinur wollte protestieren, als der Greif ihn wieder am Schlawittchen ergriff, um ihn in den Schutz des Nestes zu bringen. Er fühlte sich wie ein ungezogener Welpe, der von der Mutter an seinen Platz verwiesen wurde. Doch er war zu erschöpft, um aufzubegehren und was hätte es ihm eingebracht? Vermutlich nichts. So liess er sich folgsam auf das weiche Moosbett niedersinken.

Der Wind pfiff um den Gipfel, doch sie waren vor dem kalten Luft geschützt. Farrinur war erstaunt darüber, mit welcher Liebe und Sorgfalt Dargo sein Nest hergerichtet hatte. Ein richtiger Adlerhorst.
Der Greif hatte sich neben ihm niedergelassen und betrachtete ihn aus dunklen Augen. Er strahlte eine angenehme Ruhe aus und Farrinur begann sich langsam etwas wohler in seiner Haut zu fühlen.

Interessierte lauschte er den Worten des Greifen, welcher von der erstaunlichen Beziehung zwischen den Harpyien und den Greifen erzählte.
Farrinur ergriff eine Wehmut, welche er schon lange unterdrückt hatte. Er erinnerte sich an den Moment, als die anderen Kinder voller Freude ihre Kleindrachen zu sich genommen hatten. Und er leer ausgegangen war. Für ihn hatte es keinen Gefährten gegeben, obwohl er sich nichts sehnlicher gewünscht hatte. Er liebte alles Lebendige, war begeistert von jeder Pflanze, jedem Tier, das von den Göttern so perfekt erschaffen worden war.

Auch Dargo schien traurig zu sein. Bald erkannte Farrinur, dass sie eine Gemeinsamkeit hatten. Beide trauerten sie um einen Gefährten. Dargo hatte seine Reiterin verloren, Farrinur hatte nie die Chance erhalten, sich um einen zu kümmern.
So sassen sie schliesslich schweigend und beide in Gedanken versunken da und beobachteten, wie die Sonne langsam am Horizont versank. In diesem Moment hätte Farrinur den Greifen gerne berührt, ihm über das Fell gestreichelt. Doch er wusste nicht, ob dem Wesen solche Berührungen womöglich zu intim waren. So unterliess er es und legte sich schliesslich zum Schlafen hin… schnell überkam ihn die Müdigkeit und er verfiel in einen unruhigen Schlaf.

Die Peitschenhiebe klatschten auf seinen Rücken, das Blut breitete sich wie ein See zu seinen Füssen aus. Der Schmerz wollte ihn zerreissen. Er schmeckte seinen Angstschweiss, hörte die wütenden Schreie und das böse Lachen von seinen Peinigern.
Im nächsten Augenblick wechselte sich die Szene ab. Er flog, weit über der Erde dahin. Er hörte das Flügelschlagen. Er blickte auf und zuckte zusammen. Über sich erblickte er die Fratze eines Vogels, der ihn bösartig anfunkelte.
Im nächsten Moment lösten sich die Klauen von seinen Armen – und Farrinur fiel.
Wie ein Stein fiel er dem Boden entgegen, hörte den Wind in seinen Ohren. Die Erde kam unheilvoll schnell näher auf ihn zu, gleich würde er in tausend Stücke zerspringen –
und Farrinur schrie!

Ruckartig wurde er aus dem Schlaf gerissen. Sein Rücken schmerzte bei der Bewegung und einige Narben platzen auf. Doch es war nicht das, was Farrinur am meisten entsetzte. Panisch starrte er auf den noch kleinen Flammenherd nur einen Meter von ihm entfernt, wo die trockenen Äste Feuer gefangen hatten. Es breitete sich schnell aus. Das Moos war trocken und würde gut brennen.
Es knisterte unheilvoll, doch obwohl die Flammen eine angenehme Wärme und Schönheit ausstrahlten, trügten sie Farrinur nicht über ihre zerstörerische Kraft hinweg. Mit aller Macht versuchte er seine Gedanken darauf zu konzentrieren, das Feuer einzudämmen.
Doch der Gedanke an den Greifen, der ihm womöglich den Kopf von den Schultern reissen würde, wenn er sein Nest in Flammen aufgehen sah, trug wenig dazu bei, seinen Geist freizumachen und sich auf die Gefahr vor ihm zu fokussieren. Verzweifelt starrte der Farisin auf die rote Brunst, welche sich unaufhaltsam und hungrig ausbreitete.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Sa 20. Feb 2016, 05:05 
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Volk: Ventros/Greif
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Irgendwann wurden seine Augenlider schwer und Dargo verfiel in einen ruhigen Schlaf. Der Wind wog ihn mit seinem rauschen sanft in die Welt der Träume

"Du kriegst mich nicht."

kichernd rannte das kleine Mädchen davon und flog dann hinauf. Mit einem Krächzen was klang wie ein Lachen tapst der kleine Greif hinterher und flattert ein paar Mal unbeholfen mit den Flügeln bis auch er vom Boden abhob und der jungen Harpyie hinterher flog. Lachend spielten die Beiden fangen, mal am Boden mal in der Luft. Lupings vollführend und zwischen Baumkronen sich versteckend hatten die beiden Kinder offenbar eine Menge Spaß.

Die Szene veränderte sich und zeigte die Beiden aber offenbar schon viele Jahre später, noch immer vollkommen ausgelassen.
DIe Harpie flog neben dem Greif dem Horizont entgegen, fast so als wollten sie wetten wer schneller ist. Plötzlich verfärbte sich der Himmel und eine Feuerwand erhob sich vor den Beiden...


Ruckartig hob er den Kopf und blinzelt noch etwas verwirrt doch dann roch er es deutlich. Rauch, verbrennendes Holz, und da sah er es.
Nicht unweit von ihm stand sein Nest in Flammen.
Rasch erhob er sich und tat das erst Beste zu dem ihm sein Instinkt riet.
Er rannte hinaus aus dem Unterschlupf und flog davon.
Ohne nachzudenken verschwand er zwischen den Wolken, bis er den Berg nicht mehr sehen konnte.
Erst jetzt hielt er inne und erholte sich von dem Schreck.

Dieser verfluchte Landling, wollte er sie etwa umbringen? Er rettet ihn, bot ihm Schutz und als Dank zündete er sein Nest an.
Sollte er doch da drinnen umkommen oder vom Berg springen, er hatte es nicht verdient das man ihn schon wieder rettete.
Doch dann tauchten vor seinem inneren Auge die Bilder auf, welche Dargo zuletzt gesehen hatte bevor er floh. Die Augen des Farisin wie er entsetzt und verzweifelt gewirkt hatte.
Es war irritierend. Für so dumm, das er sich ein Feuer machte ohne zu ahnen welche Auswirkungen es hatte hielt er Farrinur nicht.
Und dann war da noch sein Instinkt. Er konnte den Menschling nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Und irgendwas sagte ihm das der erste Eindruck womöglich drügerisch war.

Seufzend verfiel Dargo in einen rasanten Sturzflug und steuerte den Unterschlupf an. Jener stand schon völlig in Flammen und dahinter konnte er Farrinur sehen welcher sich verzweifelt gegen die Felswand zu drücken schien. offenbar war er vom Feuer eingeschlossen.
Langsam steuerte er den Vorsprung an und Flatterte weiter mit den Flügeln. So schaffte er es eine schmalen Durchgang zwischen den Flammen zu dem Farisin zu schaffen.

"Komm her, lauf!"

Schrie er ihm zu. Zum Glück reagierte der Mensch und stürzte auf ihn zu. Seinen Befürchtungen zum Trotz fackelte Farrinur nicht lange und kletterte zwischen den Flügeln welche mit ihrem starken Wind, welchen sie erzeugten es ihm nicht gerade leicht machten, auf den Rücken des Greifen.
Dargo ersparte es sich ihn zu ermahnen sich gut festzuhalten und kehrte seinem Horst den Rücken zu. Ein naher Wald war sein Ziel wo er landete und mit dem Menschling ein Stück zwischen den Bäumen verschwand bevor er anhielt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Do 25. Feb 2016, 18:17 
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Während Farrinur noch mit den Flammen und seinem entsetzten Gewissen kämpfte, nahm er wahr, dass Dargo erwachte. Er vermochte ihn nur ängstlich anzuschauen, als der stickige Raum im immer weiter umhüllte, und das Feuer ihn zu umzingeln begann.
Im selben Moment wirbelte der Greif herum und im nächsten Moment hatte er sich bereits in die Weite des Himmels gestürzt.
Farrinur konnte es ihm nicht verübeln. Die Wärme, welche vorher angenehm seine Haut gestreichelt hatte, wurde zu einer bissigen Hitze, welche ihm die Haare versengte und ihn wie mit Stacheln pieksakte.
„Ich werde sterben – in den Flammen…welch Ironie“, murmelte Farrinur, denn er sah keinen Fluchtweg. Wenn er nicht im Rauch starb oder verbrennen wollte, müsste er sich in die Tiefe stürzen. Was war wohl die beste Art zu sterben?

Gerade hatte der Farisin sich entschieden, dass er sich nicht von dieser Zerstörung fressen lassen, sondern lieber im freien Fall sterben wollte, als er ein Rauschen hörte.
Er bemerkte, dass das Feuer ihn umzingelt hatte, und presste sich mit einem plötzlichen Hoffnungsschimmer an die Felswand. Selbst diese strahlte Wärme aus.

Dann sah er die hellen Flügel aufblitzen. Es schien ihm wie ein Traum, den er bereits mehrere Male zuvor durchlebt hatte. Dargo kam wie ein Wesen von einer anderen Welt durch die schwarze Rauchwolke geflogen, um auf dem Felssprung zu landen.
„Komm her, lauf!“, kreischte die Stimme ihm scharf zu. Farrinur sah bloss die Flammenwand vor sich und blickte verstört den Greifen an. Als Dargo jedoch helfend begann mit Wind das Feuer etwas zurückzudrängen, nahm der junge Mann seinen ganzen Mut zusammen und stürzte sich vor. Die Flammen zerrten an seinen Hosen, doch er achtete nicht darauf, als er sich auf den Greifen warf. So schnell war er noch nicht mal auf den Rücken eines Pferdes geklettert…

Im nächsten Moment schlug Dargo kräftig mit den Flügeln und warf sich ins scheinbare Nichts. Doch der Wind trug ihn schnell wieder in die Höhe und zum ersten Mal genoss Farrinur die kühle Frische, welche ihm dabei ins Gesicht geblasen wurde.
Obwohl er gerade eben noch mitten in den tödlichen Flammen gestanden und den Horst seines ewigen Retters abgefackelt hatte, vergass er in diesem Moment seine Angst. Ein Gefühl von Freiheit durchfuhr ihn auf dem
Rücken von Dargo. Und als er beobachtete, wie die orangen Flammen immer kleiner wurden, meinte er, die ganze Welt bezwingen zu können. Ein verrücktes, halb ersticktes Lachen entrang sich seiner Kehle, und kündete von der unheimlichen Erleichterung, welche der Farisin empfand.

Dieses Gefühl schwand bald wieder, als sie zur Landung ansetzten, und zwischen den Bäumen verschwanden. Sofort rutschte Farrinur von des Greifen Rücken und musste sich zusammenreissen, sich nicht ins Gras fallen zu lassen, so sehr wabbelten seine weichen Knie.
Stattdessen liess er die Schultern hängen und blickte Dargo entschuldigend an.
„Ich muss mich bei dir entschuldigen! Es tut mir unglaublich Leid! Dies hätte niemals passieren dürfen…“, ängstlich blickte er das Raubtier an. Würde es verstehen, wenn er sein Problem erklärte?
Es war ihm peinlich. Doch er war ihm eine Erklärung schuldig. Und womöglich würde er ansonsten denken, Farrinur hätte sein zu Hause mit Absicht entzündet. Bei dem Gedanken schauderte er.

„Ich… ich… ich bin ein Farisin… ein Feuermagier. Doch ich… kann das Feuer nicht beherrschen“, die letzten Worte presste er in einem Atemzug heraus und man konnte ihm ansehen, wie viel Mühe ihn dieses Geständnis kostete.
Dann brach die Schleuse auf und ein wahrer Wasserfall sprudelte aus dem Mann heraus.
„Ich hasse das Feuer! Ich hasse die Zerstörung und den Tod, den es mit sich bringt! Ich hasse den Gott, der dafür verantwortlich ist, dass die Menschen damit solch Schaden anrichten können. Und ich verabscheue mich dafür, dass ich es nicht wenigstens unter Kontrolle halten kann… bei jeder Gefühlsregung bin ich eine Gefahr für meine Umgebung!“

Weil der Greif ein guter Zuhörer war, und auch weil er noch keinem Fremden sonst davon erzählt hatte, erzählte er ihm unaufhaltsam die Geschichte seiner Schwester. Wie er sie hatte beeindrucken wollen, zu einer Zeit, wo er selbst noch Faszination für dieses Element empfunden hatte. Wie das Feuer sich seiner Kraft entledigt hatte und selbständig im Raum herumgewirbelt war. Und seine kleine Schwester dabei tödlich getroffen hatte.
Seine Stimme klang tonlos, doch seine Augen waren voller Schmerz und seine Finger fummelten nervös an einem losen Faden seiner in Mitleidenschaft gezogenen Hose herum.
Auch seine Haut warf an einigen Stellen Blasen und seine Haare wirkten noch zerzauster als sonst.
Selbst der Greif hatte ein paar angekokelte Federchen abbekommen und der schwarze Russ hatte sie in seinem Fell verfangen.

„Ich verstehe, dass du wütend auf mich bist. Schliesslich… habe ich gerade dein Daheim zerstört. Es tut mir Leid. Ich würde es gerne wiedergutmachen. Wenn ich irgendetwas für dich tun kann…?“, hoffnungsvoll blickte er Dargo an. Irgendwie schien ihm der Greif verständnisvoller zu sein als mancher Mensch. Jedoch hatte jeder irgendwo seine Grenzen.
Falls der Greif ihn zum Teufel jagte… wohin sollte er sich wenden?
Farrinur fühlte sich plötzlich einsam und schlang seine Arme um seinen Körper.

„Manchmal denke ich, dass ich gegen die Ungerechtigkeiten, die Zerstörung, den Hass kämpfen möchte. Doch welchen Sinn hat es, in den Krieg zu ziehen? Daraus wird doch niemals Frieden entstehen können. Und doch… mein Leben ist leer. Ich würde ihm gerne ein Ziel verschaffen.“
Er blickte in den Wald, welcher eine beruhigende Wirkung auf ihn hatte. So war es schon immer gewesen, sobald er in der Natur war, fern von jeglicher Zivilisation, vermochte er, den Boden unter den Füssen zu spüren, anstatt mit seinen Emotionen abzuheben. Er war mit seinen Gedanken abgedriftet, hatte Dargo erzählt, was ihn in seinem Leben bewegte. Nach welchem Denken wohl der Greif lebt? Was sind seine Wünsche und Träume?
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Di 1. Mär 2016, 13:49 
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Kaum war der Greif zum Stillstand gekommen rutschte der Menschling schon von seinem Rücken. Wie ein Kind was sich der verdienten Schelte die kommen würde, bewußt war stand er da mit hängenden Schultern und entschuldigendem Blick.

Regungslos sah er den Farisin einen Moment an während er sich entschuldigte und widmete sich dann seinem Gefieder, dessen schmutziger teils angekokelter Anblick nicht gerade dazu beitrug seine Laune zu bessern.

Doch bei den nächsten Worten Farrinurs fuhr sein Kopf wieder herum, der Blick verächtlich und gerade wollte er ihm spöttisch an den Kopf werfen das er ihm keineswegs glaubte. EIn Magier der seine Macht nicht kontrollieren kann, wo gab es den sowas. Der Menschling wollte ihn doch veralbern. Und auch der folgende Wortschwall der nun regelrecht aus Farrinur herrausbrach konnte erstmal nichts ändern.

Doch Dargo war nicht dumm, ihm fiel auf mit welchem Wechselbad an Gefühlen er sprach und wie seine Mimik zwischen Verzweiflung, Schmerz diversen anderen Gefühlen wechselte.
Langsam schien der Greif zu begreifen, zumindestens wurde seine Haltung entspannter und sein Blick ruhig.
Selbst als der Farisin bereits geendet hatte schwieg er noch immer.

Dann trat er langsam ein Stück vor und sah zwischen den Baumkronen direkt auf das freie Stück Himmel was sich offenbarte.

"Was glaubst du würde passieren wenn ich dort oben vom nächsten Berg springen würde, aber nicht vertrauen würde das ich fliegen kann? Wenn ich das fliegen hassen würde?"

Er ließ einen Moment des Schweigens entstehen wohl auch damit Farrinur über die Fragen nachdenken konnte.


"Genauso ist es bei dir, durch deine Trauer und Wut über den Verlust deiner Schwester, hast du angefangen das Feuer, diese Gabe zu hassen und damit gabst du die Kontrolle darüber auf, und je öfter du die Kontrolle verloren hast desto mehr zweifelstes du an dir an um so mehr hast du es gehasst."

"Ja Feuer ist zerstörerisch, doch welche Macht ist das nicht. Und Feuer kann auch Wärme, Hoffnung und Sicherheit spenden."
"Alles hat seine zwei Seiten"


Er sah nun direkt zu Farrinur.

"DU mußt es nicht lieben, aber solange du es hasst, wirst du es nicht beherschen können. Mann kann nichts kontrollieren was man hasst, den damit gibst du ihm Macht, "

"Lass es nicht über dich bestimmen, sondern bestimme selbst."


Mit diesen letzten Worten ließ er Farrinur allein, allein mit sich und seinen Gedanken, während er selbst , zwar außer Sichtweite aber nicht weit weg, sich einen Platz unter einem alten Baum mit weit ausladender Krone suchte und anfing wieder Ordnung und Sauberkeit in sein Gefieder zu bringen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Sa 5. Mär 2016, 14:21 
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Die Worte des Greifen klangen weise und Farrinur hörte ihm erstaunt zu.
Doch wie sollte er jemals diese Seite an sich akzeptieren können?
Das Feuer hatte das Liebste in seinem Leben zerstört. Seine kleine Schwester. Es hatte Tod gebracht. Es war heimtückisch und hatte seinen eigenen Willen.
Dargo hatte Recht, lieben würde er es niemals können!
Wärme, Hoffnung und Sicherheit… diese Empfindungen waren dem Farisin im Zusammenhang mit den Flammen fremd geworden.

„Lass es nicht über dich bestimmen, sondern bestimme selbst.“
Als der Greif zwischen den Baumkronen verschwand, liess sich Farrinur auf den weichen Boden sinken und liess den Kopf hängen. Er sass schwer auf seinen Schultern und seine Gedanken drehten sich im Kreis.
Seit dem Tod seiner Schwester hatte er nie das Bedürfnis gehabt, das Feuer zu beherrschen. Sein einziger Wunsch war es, diese Begabung loszuwerden. Er hatte die Magie verdrängt und verschlossen.
Doch irgendwann liess es sich nicht mehr verstecken, sondern begann hervorzubrechen. Und immer wenn dies geschah, war Farrinur geflohen. Geflohen vor seiner Familie, vor Freunden, von seinem zu Hause, vor sich selbst. Erst wenn er alles hinter sich gelassen hatte, schaffte er es, neu anzufangen – meist nur, um bald darauf wieder alles zerstört zurückzulassen.

Und nun war es wieder geschehen. Der Greif hatte ja keine Ahnung! Wie konnte er Fliegen, diese wundervolle Gabe der Schwerelosigkeit mit der Bürde vergleichen, welche er selbst ertragen musste?
Längst schon hatte Farrinur vergessen wie es war, gemütlich an einem warmen Feuer zu sitzen, die Leute mit Kunststücken zu begeistern, oder wie sein Vater mit der Hitze den Stein zu verändern mochte und damit seinen Sohn verzaubert hatte.

Die Geräusche des Waldes rissen den Farisin aus seinen Gedanken. Irgendwo erklang das fleissige Klopfen eines Spechts, unterbrochen vom gelegentlichen Keckern eines Eichhörnchens.
Es war einige Zeit vergangen und der Greif war nicht wieder aufgetaucht. Die grossen Bäume wankten leicht in einem aufkommenden Wind, die Äste wiegten sanft, und das Rauschen klang wie die Musik von leisen Instrumenten.
Farrinur rappelte sich hoch. Inzwischen hatten die Schmerzen etwas nachgelassen, obwohl er das Kriegskraut erst einmal anwenden konnte, zeigte es bereits seine Wirkung. Vermutlich würde er jedoch deutliche Narben zurückbehalten.

Er blickte sich noch einmal um, doch Dargo blieb verschwunden. Farrinur würde gehen. So wie er es immer getan hatte und es immer tun würde, wenn seine Magie ihn übertölpelte.
Eine Schwermut nagte an ihm, als er an den aussergewöhnlichen Greifen dachte, den er kennen lernen durfte. Doch sein Entschluss war gefallen und mit zielstrebigen Schritten marschierte er in die entgegengesetzte Richtung los, in die er den Greifen hatte wegfliegen sehen.
Farrinur wusste, dass es nicht ungefährlich war, sich alleine im Wald zu bewegen, doch es würde ihm wohl nichts anderes übrig bleiben...
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: So 6. Mär 2016, 00:59 
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Zufrieden betrachtete Dargo sich. Sein Gefieder war wieder sauber und ordentlich, und so konnte er seine Gedanken nun seinem Begleiter widmen.
Es war einige Zeit vergangen und Ferranur noch nicht da.
Das dieser so eben in die andere Richtung los gelaufen war konnte der Greif natürlich nicht ahnen.
Erst als er sich in Bewegung setzte um nach ihm zu sehen, und sah das er nicht mehr da war, wurde es ihm bewußt.

Ein tiefer seufzer entwisch seinem Schnabel. Als ob wegrennen ihm etwas brachte.
Doch dann durchbrach ein langgezogenes heulen die noch vorherschende Nacht und Dargo spürte wie er angespannt wurde.
Farrinur hatte keine Waffe und mit seinem Feuer würde er womöglich bei einem versuch sich zu verteidigen den halben Wald abbrennen.

"Farrinur?!"

Rief er, doch bekam keine Antwort. Stattdessen wurde das heulen lauter und er sah im schatten der Bäume gelbe Augen aufblitzen.
Er stieß einen schrei aus doch die Wölfe schüchterte das nicht ein, langsam kreisten sie ihn ein.

Er beobachtete sie und richtet sich zu voller Größe auf, in der Hoffnung das es sie einschüchtern würde, doch es hatte keinen Erfolg.

Schon sprang der erste vor, und die Anderen folgten.
Mit seinen Flügeln peitschte er ein paar weg doch da stürzte sich einer direkt auf seinen Hals. Der Wolf hatte aber nicht mit der schnellen Reaktion des greif gerechnet und Dargo fügte ihm mit dem spitzen Schnabel ein paar gefährlich Wunden zu an welchen er letzendlich verendete.
DOch der Kampf war noch nicht gewonnen. Während er abgelenkt war , hatte sich ein Wolf so nahe an ihn geschlichen das er sein Hinterbein ergreifen konnte und seine spitzen Zähne darin versenkte.


Der spitze Schmerzensschrei des Greifen hallte durch den Wald gefolgt von ein paar weiteren Schreien die seine Wut und Verzweiflung ausdrückten als er sich weiterhin versuchte gegen das Rudel zu erwehren.
Zwei hatte er schon außer Gefecht setzen können, der eine war tot und der Andere lag bewußtlos unter einem Baum, nachdem er von einem kräftigen Flügelschlag dagegen geschleudert wurde.
Doch noch waren es vier und es kostete Dargo viel Kraft sie alle irgendwie in Schach zu halten und gleichzeitig weiter zu versuchen den Wolf an seinem Hinterbein los zu werden.

Wenn nicht bald ein Wunder geschehen würde, könnte das böse ausgehen.

Dargo war zwar stark aber die Wölfe hatten die Überraschung und die Umgebung auf ihrer Seite. Da sie kleiner waren hatten sie natürlich mehr Möglichkeiten auszuweichen als der Greif
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Sa 12. Mär 2016, 12:18 
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Farrinur trottete durch den Wald. Obwohl er normalerweise in dieser Umgebung ruhiger wurde, erfüllte sie dieses Mal nicht das gewünschte Ergebnis, Sein Inneres war aufgewühlt und chaotisch. Er spürte den Drang, weit weg zu sein und trotzdem schien ihn etwas zurückzuhalten. Es war, als würde eine Stimme ihn rufen. Müde setzte er einen Fuss vor den anderen, stolperte über Wurzeln oder blieb an Sträuchern hängen. Es war kühler geworden, die Nacht umschloss ihn wie ein Mantel.

„Ich bin ein Feigling… ein Feigling… ich bin ein Feigling“, murmelte er vor sich hin.
„Nein, ich habe es getan, um meine Liebsten zu schützen“, widersprach er sich gleich wieder selbst, doch ohne wirkliche Überzeugung in der Stimme.

Irgendwann wurde es so dunkel, dass Farrinur innehalten musste. Beinahe wäre er mit einem alten Baumstumpf zusammengestossen. Er wollte sich gerade hinsetzen, als ein schmerzlicher Schrei die Stille der Nacht durchriss. Farrinur machte einen impulsiven Schritt in die Richtung, aus welcher der Klang kam. Es war das Kreischen eines Raubvogels gewesen, da war sich der Farisin ganz sicher.
„Dargo?“, er murmelte den Namen und ein Schauer lief ihm über den Rücken. Er wollte sich damit beruhigen, dass einem solch majestätischen Wesen bestimmt nichts zustossen könnte, doch als er neuerliche Schreie der Wut und Verzweiflung hörte, rannte er los.

Es war schwierig, in der völligen Dunkelheit des Waldes den Weg zu finden, denn das dichte Blätterwerk liess das Licht des Mondes nicht bis auf den Erdboden durchdringen. Der Geruch von Laub und feuchter Erde stieg ihm in die Nase, doch er achtete bloss auf Geräusche, welche im verraten mochten, wo sich der Greif befand.

Als er schliesslich durch das Unterholz brach und schwer atmend zum Stehen kam, konnte er zuerst nicht viel erkennen. In dem Knäuel war ein dichtes Gewimmel von Gestalten zu erkennen. Sofort sah Farrinur Dargo, der in der Mitte stand und wild mit Flügeln und Schnabel um sich schlug.
„Was soll ich tun?!“, der Gedanke schlug wie ein Blitz ein, doch bevor er ihn noch zu Ende denken konnte, schnappte er sich einen Ast und ging ohne zu überlegen damit auf einen der Wölfe los. Wild fuchtelnd und laut schreiend versuchte er die Raubtiere zu vertreiben.
Tatsächlich wichen sie einen Moment überrumpelt zurück, doch sie hatten sich schnell wieder gefasst. Zudem konnten sie in der Dunkelheit besser sehen und mit ihren scharfen Zähnen waren sie gegenüber dem Menschen im Vorteil.
Seine Fähigkeiten zu benutzen kam dem Farisin gar nicht in den Sinn, so sehr hatte er sie bereits aus seinem Verhaltenshabitus getilgt.

Zum Glück hatten die Centauren und Waldalben ihn gelehrt, mit Waffen zu kämpfen. Er konnte mit einem Schwert umgehen, und so traf er den ersten Wolf, der ihn angriff, zielsicher in die Seite, so dass dieser aufjaulte und ausser Reichweite sprang. Nun waren die beiden vorsichtiger, während zwei noch immer Dargo bedrängten.

Als sie ihn bedrohlich anknurrten, knurrte Farrinur wütend zurück. Er würde sich nicht einschüchtern lassen. Schliesslich hatte der Greif ihn jetzt schon mehr als einmal aus gefährlichen Situationen gerettet. Er spürte die Wut über sich in sich hochbrodeln. Vielleicht hatte Dargo Recht, und er müsste sich endlich seinen Ängsten stellen.
Dieser Gedanke liess einen Entschluss in ihm heranreifen. Die Situation hatte einen Adrenalinschub durch seinen Körper gejagt und er konnte die Magie plötzlich ganz deutlich nahe der Oberfläche brodeln spüren. Sie war da, zum Greifen nahe.

Als die Wölfe plötzlich gleichzeitig auf ihn zusprangen, um ihn auf den Boden zu reissen, riss Farrinur reflexartig den Ast hoch. Mitten in dieser Bewegung fühlte er einen heissen Fluss von seiner Hand ausgehen, und im nächsten Augenblick stand der Stock in Flammen. Das Feuer züngelte an dem Holz entlang, und die Wärme schien ihn zu liebkosen.
Die Tiere wichen überrascht zurück. Sie unterschätzten das Feuer nicht und wichen vor dem Farisin zurück, der nun auf sie zuschritt und mit dem Ast herumwedelte.

Dann hörte er jedoch wieder das wütende Kreischen von Dargo und blickte zu dem Greifen hinüber. Dieser Moment der Unachtsamkeit reichte aus. Die Magie entwand sich seiner Umarmung und mit einem schmerzlichen Aufjaulen schleuderte er den brennenden Ast von sich, der ihm die Hand verbrannt hatte. Der Ast fiel zwischen die Wölfe und Funken stoben auf. Einer der Wölfe heulte auf, als die Feuerfunken seine empfindliche Nase berührten.
Farrinur erkannte seine Chance und mit dem grössten Willen, den er aufbringen konnte, liess er seine Magie auf den brennenden Ast prallen, so dass das Feuer noch einmal aufwirbelte und so die Wölfe vollständig in die Flucht schlug. Keuchend blieb er stehen. Er fühlte sich völlig ausgelaugt. Er war es nicht mehr gewohnt, Magie zu wirken und er war der Erschöpfung nahe. Doch er wirbelte trotzdem herum, seine Augen ängstlich auf den Anblick gerichtet, die sich ihm nur wenige Meter entfernt bot.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Mi 30. Mär 2016, 11:15 
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Dargo fühlte sich hilflos wie ein Kind. Da war er so groß und stark und schaffte es dennoch nicht sich gegen das Rudel zu verteidigen.
Was war los mit ihm? Vermutlich lag es daran , dass er erst kurz vorher von einem brennendem Nest geflohen war.

Jedenfalls spürte er wie langsam die Erschöpfung durch seinen Körper kroch, und er war schon fast dabei aufzugeben, als er eine Gestalt durch das Unterholz treten sah.

Farrinur war zurück gekehrt, und schien auch bereit ihm tatkräftig zu helfen, den er ergriff einen Ast und ging auf die Wölfe los.
Der Greif spürte wie sein Wille wieder Oberhand gewann und er sich trotzig schwor auf keinen Fall aufzugeben.

Eifrig wehrte er sich gegen den Wolf an seinem Hinterbein, den die Anderen hatten für den Moment von ihm abgelassen um sich dem Farisin zuzuwenden.

Plötzlich sah er aus den Augenwinkeln etwas helles auffunken und zuckte gleichermaßen wie die WÖlfe zusammen. Seine Aufmerksamkeit ruhte auf Farrinur , welcher es geschafft hatte den Ast in seiner Hand in Flammen zu setzen.

Hatte er sich vieleicht doch seine Worte zu Herzen genommen? Den diese Tat zeigte doch das er durchaus in der Lage war es zu kontrollieren.

Eifrig wande er sich nun dem Wolf an seinem Hinterbein zu, der beim Anblick des Feuers von dem Greif abgelassen hatte. Wut, und die unbändige Kraft des stolzen Tieres entlud sich nun in dem Angriff in welchem er den Wolf ergriff und erbarmungslos mit seinem kräftigen Schnabel die Kehle und somit den Lebensfaden des Wolfes durchtrennte.

Feststellend das Farrinur es geschafft ließ er sich ins Gras sinken. Sein Gefieder und Fell war zerzaust und sein linkes Hinterbein blutete. Erschöpft sah er zu dem Farisin und betrachtete ihn mit Stolz in den Augen.

"Danke für deine Hilfe."

Dargos Blick sprach das aus was er nicht sagte. Das er stolz darauf war das Farrinur es geschafft hatte seine Kraft, seine Magie zu nutzen und zu bändigen.
Er ließ den Kopf auf seine Krallen sinken und schloß einen Moment müde die Augen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf den Schwingen der Flammen
BeitragVerfasst: Fr 8. Apr 2016, 08:24 
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Farrinur sass bebend auf dem weichen Waldboden. Das Feuer zu kontrollieren hatte ihn viel Kraft gekostet und er fühlte sich ausgelaugt. Doch gleichzeitig verspürte er auch eine angenehme Zufriedenheit in sich aufsteigen. Er hatte sich gegen die Wölfe behauptet und war nicht feige davon gerannt. Er hatte Dargo nicht im Stich gelassen.

Dieser Gedanke erfüllte den Farisin mit Stolz. Farrinur blickte sich um. Auch der Greif hatte sich im Gras niedergelassen und seine Flanken zitterten vor Erschöpfung. Sofort bekam der junge Mann ein schlechtes Gewissen. Erst wegen ihm waren sie in diese missliche Situation gelangt. Zuerst hatte er das Nest in Flammen aufgehen lassen und nur deshalb hatten sie in den Wald fliehen müssen. Und wenn er sich nicht aus dem Staub gemacht hätte, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen, dass die Wölfe den Greifen erwischt hätten.

Im selben Moment erklang die wohlbekannte Stimme von Dargo: „Danke für deine Hilfe.“
Farrinur blickte ihm hilflos in die Augen. Was er dort sah, überraschte ihn. Der Greif schien nicht wütend zu sein, sondern seine Augen funkelten voller Stolz. Dann liess er den Kopf auf seine Vorderbeine sinken.
„Es tut mir Leid, ich hätte nicht ohne ein Wort davonlaufen sollen“, entschuldigte sich Farrinur. „Doch dann habe ich deine Rufe gehört, und ich konnte nicht einfach wie ein Feigling weggehen.“
Farrinur dachte daran, wie er die Hitze gespürt hatte, die von seinem Körper in seine Hände und auf den Ast geflossen war. Er betrachtete seine Handflächen. Tatsächlich hatten sich Brandblasen gebildet, als ihm die Kontrolle über das Feuer entwischt war. Doch sie waren weniger schlimm, als sie sich anfühlten. Er legte die Hände in das kühle Gras. „Ich hatte einen Moment die Kontrolle über die Flammen“, flüsterte er nachdenklich, „doch dann ist sie mir entwischt und ich musste den Ast wegwerfen, weil ich mir die Finger verbrannt habe. Doch es hat die Wölfe verschreckt. Und dann habe ich einen Magieschub in das Feuer geschossen und das hat die Tiere in die Flucht geschlagen. Es war also viel Glück dabei.“

Dann blickte er besorgt auf die Wunden von Dargo. „Sind sie tief? Wir müssen sie auswaschen, damit sie sich nicht entzünden. Und vielleicht kann dieses Mal ich für dich Kriegerkraut suchen gehen!“
Von neuem Elan ergriffen sprang Farrinur auf, nachdem er sich versichert hatte, dass es Dargo so weit gut ging.
„Ich glaube zwar nicht, dass die Wölfe heute Nacht noch einmal zurückkehren, aber wir sollten trotzdem bald eine neue Zufluchtsstätte finden. Es gibt in den Wäldern noch andere finstere Gestalten als bloss Raubtiere.“
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