Die Jagd

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der S├╝dwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Ragosh
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Die Jagd

#1

Beitragvon Ragosh » Do 10. M├Ąr 2016, 15:58

"Bring mir diese m├Ąchtige Kreatur der Nacht und deine Belohnung wird die bisherigen, in allen Ma├čen ├╝bersteigen!". Das waren die Worte seines H├Ąuptlinges gewesen, bei allen Weibern die die Bruth├Âhlen bewohnten er w├╝rde nicht scheitern. Ragosh wanderte durch einen Wald, er war im S├╝dwesten unterwegs in Richtung Osten wo der Wald sich irgendwann lichten sollte und eine Burg auftauchen musste. Eine Burg in der es spuken sollte hie├č es, jeder der diese Burg Nachts betrat war entweder tot oder wurde niemals wieder gesehen.

Doch egal was dort hauste bald w├Ąre diese Burg unbewohnt, daf├╝r w├╝rde er schon sorgen. Er grinste und schaute gen Himmel es wurde bereits k├Ąlter der Herbst stand vor der T├╝r. Zum Schutze der Witterung hatte er ein Fell um seine Schultern gebunden, dieses fungierte als Umhang. Er hatte ein orkisches Breitschwert auf dem R├╝cken befestigt mit Lederriemen war es jederzeit zum Einsatz bereit. Die Vergangenheit war ihm wohlgesonnen, er hatte Ungeheuer besiegt ja manche hatte er sogar mit blo├čen F├Ąusten erledigt. Er war f├╝r das K├Ąmpfen geboren er fand gefallen daran zu t├Âten, der Blutrausch hatte ihm mehr als nur einmal das Leben gerettet, dennoch kontrollieren konnte er ihn dennoch nicht zu 100% doch seis drum, dachte er sich bisher konnte ihm nichts das Wasser reichen.

Der Wald lichtete sich und er sah sie, eine Burg die auf einem Berg thronte als w├╝rde sie wie ein Tier dort sitzen und ausschau nach Beute halten, um sich gleich darauf zu st├╝rzen. Wie war nochmal die genaue Bezeichnung dessen was er hier finden und t├Âten sollte? V...Vi....Vo.... er entlie├č ein Grunzen und ballte die F├Ąuste. Vampir! Das war es, er blickte zum Weg der hinauf zur Burg f├╝hrte und bleckte die Z├Ąhne. Es began erneut Orks konnten bei Nacht gut sehen doch war sie nicht perfekt, dennoch wollte er diese Sache schnell hinter sich bringen, oder einen Kampf finden ihm wurde bereits langweilig von der Reise zu diesem Ort.

Er schritt hinauf die Burg war alt es musste eine Anlage der "Ordnung" gewesen sein. Vielleicht der W├╝hler oder Baumschmuser, doch nun war sie eine Ruine und verlassen. Es musste eine Schlacht statt gefunden haben sie wie├čan manchen Stellen Besch├Ądigungen auf, doch das interesierte ihn recht wenig. Keinen Mucks nicht mal eine Eule oder dergleichen, das fing an ihm zu gefallen. Das Tor beziehungsweise was davon ├╝brig war stand weit offen, ein Torfl├╝ggel lag auf dem Boden der andere hing nur noch an Fetzen an seinem urspr├╝nglichen Platz.

Pflanzen hatten sich hier und da bereits ihren Platz zur├╝ck geholt. Er trat hinein und fand sich in einem Burghof wieder, er schaute sich um und schn├╝ffelte,nichts. Kein Geruch kein Ger├Ąusch garnichts, dass war defintiv neu soviel war schonmal sicher.

Da er keine gro├če Lust versp├╝rte nach dem Monster zu suchen sofern es hier eins geben sollte, w├╝rde es fr├╝her oder sp├Ąter zu ihm kommen. Er zog seine Hose herunter und erleichterte sich erst einmal mitten auf dem Hof, viele Monster empfanden es als Beleidigung, zudem musste er mal und so kahm oft eines zum anderen. Als er l├Ąchelnd die Hose wieder hoch zog und wieder fest machte schritt er auf dem Hof umher und betrachtete die vielen Fenster, ebenso die T├╝ren die kaum noch vorhanden waren. "Narren!" sprach er halblaut aus "hier soll es spuken?" er schritt langsamen Schrittes weiter und wartete.
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Re: Die Jagd

#2

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Do 10. M├Ąr 2016, 16:34

"Das habe ich mich auch schon gefragt."

Erhallte wie aus dem Nichts eine nicht erwartet Antwort auf die an Niemanden gerichtete Frage des Orks.
Auf einer der zerbrochenen Mauern sa├č jemand, im Halbschatten der Nacht konnte man eine schlanke Gestalt erkennen, von der Stimme her eindeutig m├Ąnnlich.


"Aber ich finde das hier interessanter"

Erschallte es aus einer anderen Ecke und wie aus dem Nichts erschien dort eine zweite Person, ebenfalls m├Ąnnlich. Der Fremde betrachtete den Ork wie ein interessantes Objekt, nicht aber wie einen m├Âglichen Feind.


"Das stinkende Ding? Also dann interessiert mich doch der SPuk weit aus mehr. Schlimmer als das Da, kann es kaum werden."

Erklang es angewidert aus einer dritten Ecke, aus deren Schatten sich eine Gestalt l├Âste.
DIe drei Fremden, schienen kein Problem damit zu haben Ragosh im Fahlen Mondlich zu erkennen, noch schienen sie ihn zu f├╝rchten oder gar ernst zu nehmen.

Ganz beil├Ąufig als w├╝rden sie hier bei einem gem├╝tlichen T├Ąsschen Tee sitzen, und nicht aber einem Ork Krieger gegen├╝ber stehen, unterhielten sie sich dar├╝ber was nun besser w├Ąre, und interessanter, und ob sich so ein Ork ├╝berhaupt als Mahlzeit eignete.

Obwohl sie ihm scheinbar keine Beachtung schenkten waren sie in einem gewissen Vorteil, den er war allein, sie zu dritt und sie waren so aufgeteilt das er immer nur auf einen los gehen konnte. Ganz wie ein Rudel was ihr Opfer einkreist.

Nichts desto trotz waren die drei Vampire aufmerksam. Zwei waren eindeutig menschlich, der dritte aber glich mehr den Elben aus den kalten Gebieten.
Ihre Kleidung war ordentlich, doch nur zwei trugen Waffen, der Dritte, der Elf gar nicht.
Entweder waren sie leichtsinnig oder sie konnten etwas was er nicht erahnen konnte. So oder so w├╝rde es nicht leicht werden.


Aber w├Ąhrend die Vampire dort oben im Mondlicht plauderten schlug tiefer unter ihnen Etwas die Augen auf.
Smaragdgr├╝ne Augen von dichten dunklen Wimpern umkr├Ąnzt starrten in die Dunkelheit. Was auch immer es war, es war erwacht
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Re: Die Jagd

#3

Beitragvon Ragosh » Do 10. M├Ąr 2016, 18:12

Eine Stimme erweckte die Aufmerksamkeit von Ragosh er blickte zu einer zerst├Ârten Mauer, gleich darauf noch eine Stimme und dann noch eine! Hier musste ein verdammtes Nest sein genau das richtige, dachte er sich. "He ihr da!" rief er zu ihnen hinauf "kommt herunter damit wir uns richtig, unterhalten k├Ânnen!" er breitete die Arme aus und f├╝gte lachend hinzu "oder was ist los? Hab ich euch bereits so ver├Ąngstigt?".

Die Gespr├Ąche verstummte und man sah wie sich zwei der drei Gestallten in Bewegung setzten. Die dritte blieb im Schatten der Dunkelheit und wartete ab. Die Gestalten jedoch gingen an der Wand hinunter! Als w├Ąren sie nicht von der Schwerkraft betroffen. Ragosh staunte nicht schlecht und seine Augen wurden f├╝r einen kurzen Moment gr├Â├čer, dann sch├╝ttelte er den Kopf und besann sich darauf das es warscheinlich irgendeine Hexerei war. Zauberrei Hexerei! Das ist doch nur was f├╝r Feiglinge!

Es waren Menschen zumindestens sahen sie so aus wie welche, sie waren schlank und etwas blasser als die normalen Blassnasen die er zuvor gesehen hatte. Sie waren beide bewaffnet der eine mit einem Schwert und der andere, mit zwei Dolchen. "M├Âge der Spa├č beginnen das wird nicht all zu lange dauern" sprach der eine und der andrere nickte ihm zustimmend zu sagte jedoch nichts. Dann geschah etwas merkw├╝rdiges, er sah sie jedoch wurden sie unnat├╝rlich schnell. Eher er sich versah war der erste direkt vor ihm und schlug mit dem Schwert zu. Grunzend vor ├ťberraschung wich Ragosh noch rechtzeitig aus, mehr aus Reflex als aus Absicht.

Da sprang sogleich der andere Vampir herbei und setzte ihm zu, zwei Schnitte ├╝ber die Schulter lie├č den Ork kurz aufgrunzen und zur├╝ck weichen. "Wie erm├╝dend" sprach der mit den zwei Dolchen, er leckte ├╝ber eine seiner Klingen und kostete es lautstark so als w├╝rde er eine Weinprobe verzehren. Gleich darauf spuckte er es auf den Boden mit der Betonung das es widerlich schmeckten w├╝rde war dieser Gedanke sein Blut zu trinken wohl auch hinf├Ąllig.

Sie kahmen nun langsamer auf ihn zu jedoch beide jeweils von einer Seite. Es sollte wohl langsam gehen sie wollten es auskosten. "Ihr elendigen Maden!" knurrte Ragosh und legte seinen Mantel ab und zog sein Schwer "jetzt werd ich euch zeigen, was ich kann". Die beiden Vampiere sprangen ihn erneut an, er empfing sie br├╝llend und wandte sich dem mit dem Schwert zu. Er parrierte den Schlag und leitete die Wucht von sich weg, um dem Vampir eine Kopfnuss zu geben. Gleich darauf fuhr er herum und hob seinen rechten Elbogen, der andere Vampir rannte direkt in diesen hinein.

Bei jedem der Kanidaten knackte es zweimal, somit waren zwei Nasen gerbochen und die Fronten gekl├Ąrt. Die Vampiere standen auf und sahen ihr eigenes Blut es musste lange her gewesen sein, das sie es das letzte mal gesehen hatten. Den ihre Augen weiteten sich und der eine l├Ąchelte sogar. Gleich darauf sah er das sich die Nasen wieder verj├╝ngten sie wurden wie durch Zauberhand zurecht ger├╝ckt und sahen wieder aus wie neu. "Na das hei├čt die herk├Âmmlichen Mittel klappen schonmal nicht" sprach Ragosh mehr freudig als ver├Ąngstigt "dann werde ich euch wohl k├Âpfen m├╝ssen" f├╝gte er l├Ąchelnd hinzu.

Das ungleiche Duell ging in die n├Ąchste Runde. Die Vampiere versuchten ihn zu ├╝berw├Ąltigen doch Ragosh war ihnen ebenw├╝rtig dennoch gelang es ihm nicht, eine L├╝cke in ihren Paraden zu finden um diese zu nutzen. Es schien als h├Ątten sie kein Kr├Ąftelimit sie schlugen werhten ab und wichen aus, wie es ihnen beliebte so als w├Ąren sie garnicht wirklich am Leben!

Ragosh hingegen war sehr wohl am Leben und merkte dies nach einer gewissen Zeit. Er sschwitzte und das Tempo gegen zwei Gegner in so einer Geschwindigkeit zu k├Ąmpfen war beispielslos dennoch fand er gefallen daran, so makaber es auch klang aber es machte ihm Spa├č! Der Vampir mit den Dolchen sprang herbei und versetzte ihm ein Sto├č um ihn zu fall zu bringen. Doch Ragosh fing sich wieder, es musste jedoch so ausgesehen haben das er sich nicht hatte fangen k├Ânnen. Den der andere sprang weiter nach vorn um ihn den gedachten Gnadensto├č zu geben. Genau diese Situation nutzte er aus und packte den Mann am Kragen. Er schleuderte ihn zu Boden fuhr mit dem Schwer herum, der andere Vampir schrie noch "nein!" doch es war zu sp├Ąt. Er trennte dem Vampir den Kopf ab.

Gleich darauf drehte er sich erneut um und schwang sein Schwert. Der andere Vampir sprang aus seiner Reichweite und er sah in seinem Gesicht, langsam einkehrende Ersch├Âpfung. Sie m├Âgen mehr Ausdauer haben als ein Mensch aber sie hatten offenbar auch ihre Grenzen. "Nun zu dir!" sprach Ragosh und schritt auf ihn zu als auf einmal ein Knall ihn von dem anderen Vampir trennte. Undefinierbarer Gestank breitete sich aus und er wich br├╝llend zur├╝ck. Von oben kahm ein zweiter Vampir dazu es war offenbar ein Baumschmuser! Ein Magier noch dazu!

"Ihr elendigen Feiglinge!" br├╝llte Ragosh w├╝tend, er musste weiter zur├╝ck weichen mindestens 15 Meter trennten sie nun voneinander. Was w├╝rde wohl als n├Ąchstes passieren?
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Re: Die Jagd

#4

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Fr 11. M├Ąr 2016, 12:52

Leichtf├╝├čig und lautlos wanderte sie durch die scheinbar endlosen G├Ąnge der verlassenen Burg. Nichts vermochte sie zu erhaschen, nur kurz ward man sich wehendem Stoffes gewahr.
Der Spuk, der Geist, was immer es war, es n├Ąherte sich dem EIngang. Unbemerkt von den G├Ąsten beobachteten Augen diese und den Kampf.
Bis jener von einem Magier unterbrochen wurde.

Interessiert betrachtete sie den Magier einen Moment w├Ąhrend der andere Vampir in der DUnkelheit zu verschwinden schien. Ob er wohl aufgegeben hatte? Der Ork schien es zu glauben zumindestens war sein Blick auf den Magier fixiert.
Ver├╝beln konnte man es ihm nicht, nach der Stinkbombe die dieser los gelassen hat.
Aber selbst Sie war einen Moment lang sicher das der zweite Vampir geflohen war bis...
Bis sie seine Anwesenheit unweit hinter dem Ork wahrnahm.

Wahrlich Vampire hatten die Kunst des anschleichen perfektioniert und einen Moment beobachtete sie, wie ein unbeteiligter Zuschauer wie sich der Vampir dem Ork n├Ąherte und die Klinge leise zog.

Der Magier schien offenbar das selbe wahrgenommen zu haben wie sie, oder er wu├čte bereits um das was sein Kamerad vorhat den er sorgte mit einem erneuten Zauber, wodurch ein Spuk erschien.

Und dann ging alles ganz schnell. Sie zog ihre Klinge und stie├č sich vom Boden ab. Nur um im n├Ąchsten Moment hinter dem Ork zu landen und den Vampir der kurz davor stand dem gr├╝nen Mann hinterr├╝cks seine Dolch in den Hals zu rammen, mit einem sauberen Schnitt die Kehle durchzutrennen.

Wie ein Schatten, ein winziges aufflackern in den Augenwinkeln war ihre Bewegung gewesen, Sehr warscheinlich selbst f├╝r einen Gestandenen Krieger wie Ragosh schneller als er es zu fassen in der Lage war.

Wie ein schlaffer Sack fiel der Untote reglos neben dem Ork zu Boden, w├Ąhrend der neue Mitspieler schon l├Ąngst wieder weiter war.
In einem guten Mittelpunkt zwischen beiden Partein trat sie aus dem Schatten vor.

EIne Menschenfrau von unsterblicher Sch├Ânheit. Die blasse Haut schimmerte im Mondlicht wie die Oberfl├Ąche einer Perle. die Gestalt war schlank aber mit sch├Ânen Rundungen ausgestattet, welches das rote Kleid gut zu unterstreichen wu├čte, ohne sie billig wirken zu lassen.
Im leichten Winde wehte das Kleid ein wenig und gab durch die Schlitze an den Seiten, ein St├╝ck des langen schlanken Beines zu sehen.
Passend dazu war das lange schwarze Haar welches weich ├╝ber die Schultern fiel und das feine Gesicht umspielte.
Sinnliche rote Lippen durchtrennt von dem Dolch von welchem sie das Blut des toten Vampirs aufnahm.
Ihre smaragdgr├╝nen gar schon verf├╝hrerisch wirkenden Augen beobachteten dabei entspannt beide Partein.

"Verr├Ąterin"

Der Vampir Magier war der Erste der seine Worte wieder fand und die fremde Vampirin fassungslos anstarrte. Wie konnte sie auch nur Einen ihrer Art t├Âten.

"Verr├Ąterin? Ihr seid zu schwach einen Ork zu t├Âten, zu dumm um zu begreifen das sein Blut nicht schmeckt und feige genug um ihn hinterr├╝cks anzugreifen."

"Also ich nenne das Gerechtigkeit nicht Verr├Ąterisch."


Lacrima hatte eine anziehende aber gleichzeitig faszinierend selbstbewu├čte Ausstrahlung. Unbek├╝mmert sah sie zu dem Magier der schier vor Wut zu zittern schien und im n├Ąchsten Moment seinem Spuk befahl sie anzugreifen.

Das Problem war nur....so ein Spuk kann recht eigensinnig sein und sie waren im Grunde keine K├Ąmpfer. So zuckte dieser Totengeist recht gleichg├╝ltig mit den Schultern und verschwand im inneren der Burg, was ihn offenbar mehr zu interessieren schien.

Die Vampirin konnte sich ein belustigtes Kichern nicht verkneifen doch der Magier formte schon wieder an einem neuen Zauber, einen recht starken schien es, wen man seinen Gesichtsausdruck betrachtete.
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Re: Die Jagd

#5

Beitragvon Ragosh » Mo 14. M├Ąr 2016, 18:15

Der Dunst verzog sich und er konnte nichts sehen. Als der Dunst sich jedoch legte und den Blick wieder frei gab war nur noch der Magier zu sehen, von dem anderem kleinem Schei├čer fehlte jede Spur. Dann geschah etwas was er nicht vorhergesehen hatte bzw niemals h├Ątte vorhersehen k├Ânnen. Es platschte und zwar ein K├Ârper ohne Kopf direkt neben ihm. Dieses Ger├Ąusch veranlasste ihn sich sofort umzudrehen mit dem Schwert bereit f├╝r den n├Ąchsten Hieb. Doch der K├Ârper lag regungslos und wie bereits erw├Ąhnt enthauptet hinter ihm. "Was bei den Ahnen!" sprach er zu sich selbst. Gleich darauf nahm er einen neuen Geruch war und h├Ârte einen barschen Wortwechsel.

Als er sich umdrehte haute es ihn fast aus seinen Sohlen. Eine Person wurde der Szenerie hinzugef├╝gt, es war eine Frau die etwas an sich hatte was Ragosh nicht deuten konnte. Sie hatte nichts typisch orkisch anziehendes an sich dennoch war sie unnahbar und auf eine erschreckende Art und Weise ansehnlich. Sie wechselte mit dem Magier einige Worte doch die h├Ârte er nicht, er sah wie die Worte ihren Mund verlie├čen und er sah die Farbe ihrer Lippen, sie waren rot das leidenschaftlichste Rot das er jemals sah. Ebenso ihre Haut sie war blasser als bei normalen Blassnasen jedoch war diese rein und ebenfalls auf ihre eigene Art ansehnlich. Das Kleid rundete diesen Eindruck ab und die Worte hallten in sein Bewustsein zur├╝ck.

"Wer ist hier ein dummer Ork!" platze es aus Ragosh f├Ârmlich heraus. Er plusterte sich auf und wusste nicht so recht warum. War sie das? Hatte sie diesen anderen Vampir get├Âtet? Wenn ja was zum Geier war sie dann bitte f├╝r ein Vampir?! Sie musste st├Ąrker sein als die "normalen" Vampiere soviel stand fest. Was jedoch noch fest stand war das sie, ob gewollt oder nicht ihm das Leben gerettet hatte und Ragosh sollte verflucht sein wenn er diese Schuld nicht ebenso zur├╝ck zahlte.

Der Magier formte einen Zauber und Ragosh sah das dieser ├╝berhaupt keinen Moment damit vergeudete ihm Beachtung zu schenken. Das war beleidigend! Egal wer diese Frau war in dem roten Kleid, das konnte man immer noch danach austragen! Er packte sein Schwert fester in die Hand bis seine Knochen wei├č vervortraten und rannte los. Der Magier schien beinahe fertig zu sein mit den Vorbereitungen, doch Ragosh war nicht mehr all zu weit es trennten sie nur noch mehrere Meter. Der Magier sah aus dem Augenwinkel das der Ork auf ihn zust├╝rmte und wandte sich diesem erneut zu. Die H├Ąnde des Magiers verlie├čen grelle Blitze da er sich nicht konzentrieren konnte, entluden sich diese Spannungen zum Teil im Boden vor Ragosh. Dieser br├╝llte und sprang, der Sprung war kr├Ąftig und er flog dem Magier buchst├Ąblich entgegen und schlug mit dem Schwer zu und teite den Vampir genau in der Mitte.

Dem Gesichtsausdruck zur urteilen hatte der Magier das nicht kommen sehen, er war sofort tot. Ragosh rollte sich ab und stand erneut wieder auf seinen F├╝├čen er hielt sein Schwert in einer Hand und zeigte damit auf die Vampirfrau die ihm zuvor das Leben gerettet hatte. "Nun du bist also die Mutter dieses Nestes?" fragte er gerade heraus.
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Re: Die Jagd

#6

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Mi 30. M├Ąr 2016, 11:56

" Wer ist hier ein dummer Ork!"

Von der Seite vernahm sie die Worte des Orks, und war schon daran zu ├╝berlegen ob sie ihre Worte nochmal wiederholen sollten, den offenbar hatte der Gr├╝ne nicht zugeh├Ârt.
Aber sie belie├č es dann doch dabei und betrachtete unger├╝hrt den anderen Vampir.

Nach au├čen hin wirkte sie vollkommen gelassen fast als w├Ąre sie sich absolut sicher das keiner hier ihr auch nur ein Haar kr├╝mmen k├Ânnte. Doch innerlich war Lacrima aufmerksam, bereit zu reagieren egal was da kommen mochte.
Oder wer sich letzendlich angriff.

Der Ork wirkte w├╝tend und setze sich in Bewegung, aber nicht auf sie sondern, wie die Vampirin vermutete hatte, auf den Magier.
Der konnte gar nicht so schnell reagieren wie Ragosh schon bei ihm war und mit einem kr├Ąftigen sauberen Schlag den Vampir in zwei H├Ąlften teilte.

DIe sinnlichenn Lippen der Vampirin umspielte kurz ein fl├╝chtiges s├╝ffisantes L├Ącheln. Magier, durchaus stark aber nicht immer so intelligent wie sie sich hielten.
Und dank dem Ork blieb ihr die Schmutzarbeit erspart.

Apropo Ork, dieser wande sich nun ihr zu und deutete mit dem blutigen Schwert direkt auf sie. Mit erhabenene Blick betrachtete sie ihn.

"Netter Schlag"

kommentierte sie seinen ANgriff auf den Magier, lie├č sich aber Zeit auf seine, an sie gerichteten Worte einzugehen. Stattdessen betrachtete sie ihn seelenruhig und ausgiebig von Oben bis Unten.
Er war durchaus ansehlich, wenn man davon absah das er ein Ork war.
Gro├č, kr├Ąftig, eben ein richtiger Mann.
Lacrima mochte durchaus M├Ąnner von solcher Statur. Zum einen wirkte es oft einsch├╝chternd, zum Anderen war sie immer noch eine Frau und nicht nur einfach eine Untote. Und sich von so einem Mann besch├╝tzen zu lassen w├╝rde selbst ihr durchaus gefallen.
Auch wenn sie Wert darauf legte sich nicht von Anderen abh├Ąngig zu machen.
Und nicht zu vergessen hatte es auch den Vorteil das man sie untersch├Ątze. Wer hatte schon Angst vor einer zierlichen Frau, neben solch einem Kraftpaket.
Ihre Musterung beenden lie├č sie sich nun auch herrab auf seine Worte einzugehen.

"Mutter? Nest?"

Sie lachte sp├Âttisch

"Dies hier ist weder ein Nest, noch bin ich die Mutter von irgendwas. Aber danke das ihr mir die Arbeit erspart habt mir selbst die Finger an diesen...Gestalten schmutzig zu machen."
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Re: Die Jagd

#7

Beitragvon Ragosh » Fr 1. Apr 2016, 08:28

Er hatte keine Ahnung wer sie war, dennoch wusste er was sie war und zwar ein Vampir und dazu ein sehr starker und ansehnlicher obendrein. Ragosh befestigte sein Schwert wieder in die daf├╝r vorgesehende Halterung auf dem R├╝cken ehe er die K├Âpfe der beiden Vampiere einsammelte und in einen Sack verstaute.

Gleich darauf zog er seinen Fellmantel wieder an und schaute danach die Frau an wie sie vor ihm stand, die Distanz betrug etwa 4 Meter und dennoch ihre Ausstrahlung hatte etwas, etwas unwirkliches etwas durch und durch fremdes was ihn jedoch nicht in Ruhe lie├č. "Ich wurde von meinem Stamm hierher geschickt, um ein Monster zur Strecke zu bringen" er hielt den Sack hoch der etwas zu tropfen began "die beiden waren, es nicht" er lie├č ihn fallen und sah sie an, eindringlicher. "Ich bin Ragosh Monstert├Âter" stellte er sich vor und zwang sich ein leichtes Nicken ab, sie hatte schlie├člich sein Leben gerettet. In gewisser Weise zumindestens und er h├Ątte den Vampir sicher selbst noch gesehen (falscher Stolz).

Es war eine wolkenlose Nacht gewesen die sich ihrem Ende neigte und es wurde bereits hell. "Du wei├čt nicht, wo ich dieses Monster finde von dem mein H├Ąupting gesprochen hatte?!" er versuchte freundlich zu klingen jedoch, war die Sprache der Orks rau und selbst wenn er versuchte in der Allgemeinsprache zu sprechen fiehl es ihm schwer. Es kahm nicht nur einmal vor das er grunzte weil es ihn w├╝tend machte die Sprache nicht so gut zu beherschen wie er es eigentlich wollte.

Dazu kahm noch das er sich selbst nicht verstand, was war auf einmal los mit ihm? Ein b├Âser Zauber? Warum machte er nicht einfach kehrt und ging seines Weges? Sie konnte niemals das Monster sein, daf├╝r war sie einfach nicht Monster genug (typische Orklogik).
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Re: Die Jagd

#8

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Fr 29. Apr 2016, 13:08

Sie lachte, es klang am├╝siert doch hatte auch ein leicht sp├Âttischen Klang. Machte sie sich etwa ├╝ber ihn lustig? So recht wu├čte Lacrima es selbst nicht, was sie lustiger finden sollte. Das er hier ein Monster jagen sollte oder wollte. Oder seinen Namen. Zugegeben Orks waren nicht f├╝r ihren Einfallsreichtum oder ihre Intelligenz bekannt, aber dennoch erheiterte es sie.

Wieder beruhigt sah sie zu ihm, noch immer ein L├Ącheln auf den vollen Lippen.


"EIn Monster also, Nun es gibt sicher Einige die mich als Monster bezeichnen w├╝rden. Doch ihr wollt doch nicht ernsthaft mich herausfordern. Sonst m├╝├čte ich es bedauern euch den Hals gerettet zu haben.
Und was euer Stamm wohl sagt wenn ihr ihm den Kopf einer Frau bringt?

Wobei mich mehr interessiert was f├╝r ein Monster ihr t├Âten sollt. Seid ihr sicher das sie euch nicht einfach nur los werden wollten? Niemand der diese Burg je betreten hat, hat ├╝berlebt. Au├čer ich erlaubte es.
Ihr m├Âgt stark sein, doch sicher das ihr stark genug seid? Ihr wered nicht der Erste der sich ├╝bersch├Ątzt."



Es wurde langsam hell und f├╝r sie Zeit zu verschwinden.

"Nun Ragosh..."Monstert├Âter" , ihr k├Ânnt selbst entscheiden. Ihr k├Ânnt hier bleiben, zu eurem Stamm heimkehren oder euch erfolglos daran versuchen meinen Kopf von diesem K├Ârper zu trennen."


Mit diesen Worten wande sie sich ab und verschwand im Inneren der Burg. Ihre blo├čen F├╝├če verursachten auf dem Steinboden keinerlei Laut, und in den dunklen verwinkelten G├Ąngen war sie schneller verschwunden als man "Vampir" zu sagen vermochte.

Etwas tiefer im Inneren der Burg trat sie in einen Saal, es war ein kleiner Saal , gestaltet wie eine Jagdburg was sie vermutlich mal gewesen war, wenn man die noch ├╝brig gebliebenen Tierk├Âpfe an den W├Ąnden betrachtet welche von Staub ├╝berzogen war.
Das Einzige was hier darauf hindeutete, das hier jemand war, war der lange Tisch in der Mitte, der diverse Speisen trug.
Am Ende der Tafel stand ein Thron-├Ąhnlicher Stuhl. Auf diesen lie├č sich die Vampirfrau nun nieder und lehnte sich entspannt zur├╝ck, w├Ąhrend sie sich eine rote Fl├╝ssigkeit aus einem Krug in einen Becher einschenkte.

Das Blut benetzte ihre Lippen als sie trank, w├Ąhrend ihr Blick auf der T├╝r ruhte. Ganz als w├╝rde sie jemand erwarten. Doch in der Dunkelheit des Raumes vermochte man sie nicht zu sehen. Den die Fenster waren zugemauert und so vermochte kein Licht hinein zu dringen.
Ein Kerzenst├Ąnder stand auf dem Tisch, doch angez├╝ndete hatte sie diesen nicht.

Lacrima war sich sicher das Ragosh nachkommen w├╝rde, vielmehr interessierte sie die Frage, wie lange er wohl brauchen w├╝rde den Raum zu finden.
Die Vampirin betrachtete es wie eine Art Spiel, und es brachte durchaus etwas Abwechslung wenn Reisende, Abendteurer oder sogenannte Vampirj├Ąger die Burg betraten...Oder Monstert├Âter wie dieser Ork da drau├čen.
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Re: Die Jagd

#9

Beitragvon Ragosh » Mo 23. Mai 2016, 21:57

Orks waren nicht bekannt f├╝r ihre Geduld schon garnicht f├╝r ihren Scharfsinn. Als die Frau ihm mit den Worten drau├čen stehen lie├č und die Sonne aufging grunzte er nur gereizt und schritt direkt hinterher. Doch sie hatte gerade den T├╝rfl├╝gel betreten da war sie auch schon verschwunden. Es war finster in dem Schlo├č "da ist es ja in, dem Arsch eines Drachen heller!" das war ein orkisches Sprichwort f├╝r "verdammt ist das dunkel".

Er hatte stets eine Fackel dabei und diese z├╝ndete er an und trat ein in die Dunkelheit. Er wusste nicht wielange er sich durch die Dunkelheit tastete doch es gefihel ihm nicht er hatte sein Schwert zur vorsicht in einer Hand. Die Fackel sollte wohl noch etwas halten dennoch waren hier Stufen und dort eine Wand, er hatte das Vergn├╝gen mehrmals gegen letzteres zu laufen. Er grunzte nun richtig w├╝tend und rief "was sollen diese Spielchen verflucht nochmal!" er hatte es satt und er w├╝rde diesem Weib zeigen, das sein Stamm ihn nicht los werden wollte!

Doch ihre Worte waren garnicht so verkehrt, sie war schneller als jedes Wesen dem er zuvor begegnet war. Ebenfalls schien sie eine ungeheure Kraft auszustrahlen jedoch war sie nicht alleine in dieser Burg ganz sicher nicht.

Er betrat einen Raum und er merkte das er nicht alleine war. Er konnte die Frau riechen, den Orks hatten eine erstaunlich gute Nase. Er roch ihren Duft und er erinnerte sich an ihren Anblick was ihn komischer Weise irgendwie ber├╝hrte. Da war noch ein Geruch, es war der Geruch von Blut. "Nun!" sprach er etwas lauter ins Dunkel hinein "wenn du so m├Ąchtig bist, dann mach das es hier drin etwas heller ist!" er hielt sich den Sch├Ądel und f├╝gte hinzu "ich bin mehr als einmal gegen eine Wand gerannt". Er blickte auf die Fackel und merkte das sie nicht mehr all zu lange halten w├╝rde. "Woher willst du wissen, das mein Stamm mich los werden will? Ich bin der beste K├Ąmpfer in meiner Rotte!".
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Re: Die Jagd

#10

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Mo 23. Mai 2016, 23:07

Schon von weitem konnte sie sein poltern h├Âren, offenbar schien er mehrfach die W├Ąnde zu k├╝ssen. Der Schein seiner Fackel k├╝ndiget sein Kommen
Schweigsam lauschte sie seinen aufgebrachten Worten und mu├čte wieder unweigerlich schmunzeln. Ob sie sich etwas ausdenken sollte? Immerhin wirkte er nicht sonderlich intelligent und w├╝rde es warscheinlich auch noch glauben.

Doch stattdessen erhob sie sich und schritt leichtf├╝├čig zum Tisch wo sie die Kerzen des Kerzenst├Ąnders entz├╝ndete. Erst jetzt offenbarte sich deutlich das der Tisch gedeckt war. die Fl├╝ssigkeit in den Kr├╝gen roch nach Blut, aber das Essen schien frisch. Ein fettes WIldschwein thronte gut gebtraten in der Mitte umringt von Obst und ein paar W├╝rstchen. Ein wenig seltsam konnte es schon anmuten wo doch Vampire sich eigentlich nur von Blut ern├Ąhrten. Oder war das alles nur ein Mythos. Lacrima war nicht mal sicher wieviel Ragosh ├╝berhaupt ├╝ber Vampire wu├čte.

Wieder zur├╝ck auf ihrem Thron, wobei sie auf dem Weg dahin ihre Reize spielen lie├č, oder war das nur Einbildung? sah sie zu ihm.

"Nun wie ich bereits sagte, Niemand der diese Burg jemals betreten hat, hat ├╝berlebt. Warum sonst sollte man sich erz├Ąhlen das hier ein Monster lebt?
Und du magst der St├Ąrkste deiner Rotte sein, aber sicher das du auch gegen mich gewinnen w├╝rdest?"



Sie trank kurz einen Schluck aus ihrem Kelch.

"Also kannst du dar├╝ber nachdenken und zum Schlu├č kommen das ich vieleicht Recht habe, was man im ├╝brigen auch nachpr├╝fen kann.
Und meine Gastfreundschaft genie├čen."

"Oder.."

"Du verschwindest wieder dahin wo du hergekommen bist bevor ich dich zu deinen Vorv├Ątern schicke."

Lacrima legte eine erhabene Ruhe an den Tag und ihre Worte waren in keinster Weise mit drohendem oder warnendem Ton gesprochen, eher leicht dahin als w├╝rde sie hier nicht ├╝ber seinen m├Âglichen Tod sprechen sondern ├╝ber...irgendwas belangloseres.
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