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BeitragVerfasst: Do 18. Mai 2017, 20:11 
Freiherr
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Volk: Naridische Almanen
Beiträge: 152
Priesterliche Eifersucht

Dave ging am Morgen müde zur Schreibstube und wurde direkt von Pavo und Varmikan abgefangen.

„Morgen Ihr beiden. Was gibt es so früh?“, fragte Dave und unterdrückte ein Gähnen.
„Morgen Davy. Begleite mich, ich muss mit Dir reden“, sagte Pavo freundlich zu seinem besten Kumpel, musterte dabei aber Varmikan grimmig.
„Das hat Zeit! Sternchen Du musst mit mir mitkommen“, hielt Varmikan dagegen.
„In Ordnung. Pavo ich komme später zu Dir in die Heilstube, sobald ich kann“, antwortete Dave ohne den Goblin dabei anzugucken und gesellte sich zu Varmikan.

Pavo musterte Dave entgeistert, während Varmikans Gesichtsausdruck reinen Triumph wiederspiegelte.

„Dave! Du kennst diesen Alben fünf Minuten und lässt mich jetzt einfach stehen? Du guckst mich nicht mal an! Ich sagte Dir ja, er ist gefährlich. Such Dir eine anständige Frau, er hat einen schlechten Einfluss auf Dich“, murrte Pavo.
Dave drehte sich zu Pavo um und musterte den Goblin schmunzelnd.

„Pavo, genau deshalb habe ich Dich nicht angeguckt, weil Du mich „überzeugen“ willst. Und ganz ehrlich? Ich habe keine Lust einzuknicken und meinen Mann stehen zu lassen. Das werde ich auch nicht! Du hast keinen Grund auf Varmikan eifersüchtig zu sein.

Und nein, ich werde mir garantiert keine anständige Frau suchen und zwar aus dem einfachen Grund, ich habe bereits einen anständigen Mann. Falls es Dir entgangen sein sollte, ich bin vergeben. Ich habe Dich weder vergessen, noch bist Du unwichtig geworden oder mir nichts mehr wert. Was immer Du Dir einbildest, es stimmt nicht Pavo. Es ist völlig normal, wenn man verliebt ist mit seinem Schatz die meiste Zeit zu verbringen. Du kannst da nicht mitreden, so leid mir das für Dich tut, Du warst nie verliebt.

Wärst Du es, würdest Du es verstehen und mich genauso „hängen“ lassen für einige Zeit, einfach um mit Deinem Herzblatt zusammen zu sein. Und genau die Zeit und den Zustand würde ich Dir von Herzen gönnen. Wenn Du mich so magst wie Du behauptest, dann solltest Du mir das ebenfalls gönnen und nicht bei jeder Gelegenheit versuchen Varmikan schlecht zu machen. Das Du ihn nicht magst, weiß ich. Aber versuche wenigstens mit ihm auszukommen. Mehr erwarte ich nicht“, erklärte Dave ruhig und freundlich.

„Dave, warum ich ihn nicht mag ist klar. Er stiftet Dich zu Unfug an und er behandelt Dich schlecht“, hielt Pavo dagegen.

„Nein, das macht er nicht und selbst wenn er es täte, gehören immer noch zwei dazu. Wenn er mich anstiftet und ich mich anstiften lassen, ist das mein Problem“, gab Dave zurück.
„Er hat Dir Drogen gegeben!“, motzte Pavo.

Varmikan verschränkte die Arme vor der Brust und musterte Pavo aus schmalen Augen.
„Pavo jetzt lass nicht den Moralapostel raushängen. Du verkaufst das Zeug. Denk mal drüber nach. Klar hat Varmi mir Drogen gegeben und ich habe sie genommen. Vergiss nicht Ansgar auf Deine Abschussliste zu setzen. Und Eloise, eine alte Freundin von mir.

Mit den beiden habe ich mir als Jugendlicher auch öfter was reingezogen. Da kannte ich Varmi noch gar nicht, da war er vermutlich noch nicht mal geboren. Also was soll der Unfug jetzt?

Übersetzt heißt Dein Gemurre nur, Dave ich vermisse Dich – verbring mehr Zeit mit mir. Antwort von mir, ich Dich auch. Du würdest mich aber weniger vermissen, wenn Du Varmi akzeptierst und wir nachmittags zu dritt auf der Treppe unser Bier trinken würden, oder wenn wir zu dritt auf dem Markt stöbern gehen. Ich sehe da kein Problem. Überleg es Dir einfach Pavo“, sagte Dave.

Varmikan grinste Pavo über beide Ohren an.

„Hör auf zu grinsen Varmi, ich erwarte auch von Dir dass Du Pavo akzeptierst und Dich bemühst“, erklärte Dave und legte Varmikan einen Arm um die Schulter.
„Abgemacht“, stimmte der Frostalb zu und blinzelte Pavo an.

„Natürlich Varmikan! Wir werden sehen wie weit Du Dich an Dein Wort hältst Frostalb. Dave ich werde es versuchen, aber solange er Dich dermaßen unter der Fuchtel hat, wird das schwer! Und ich werde mir nicht den Mund verbieten lassen, wenn mir etwas nicht passt ob ihr nun zusammen seid oder nicht“, warf Pavo ein.

„Wir sind nicht nur zusammen, wir sind durch Schwur vereint Pavo. Dave ist mein Mann“, antwortete Varmikan freundlich, während sich sein Blick in den von Pavo bohrte.

Pavo schaute von Varmikan zu Dave.

„Ihr seid verheiratet?!?“, fragte Pavo fassungslos.
„Noch nicht nach geltendem, naridischen Recht, wenn Du das meinst. Offiziell vor dem Gesetz sind wir noch nicht verheiratet. Privat haben wir den Bund vollzogen. Also ja, es stimmt was Varmi sagt. Er ist mein Mann, ich bin seiner“, grinste Dave.

„Was heißt noch nicht offiziell verheiratet? Hast Du das vor?“, hakte Pavo nach.

„Ja sicher. Selbstverständlich. Du gibst nicht auf oder?“, grinste Dave kopfschüttelnd.
„Ich frage nur nach, das ist ein Unterschied. Und bevor Du den Schritt machst, sollten wir zwei Mal allein miteinander reden. In Ruhe Dave.

Wenn Du ihn heiraten möchtest, bin ich der Letzte der Deinem Glück im Weg steht, aber Du siehst ihn im Moment nicht, wie er wirklich ist. Heirate ihn wenn Du willst, aber warte wenigstens ein paar Monate bevor Du diese Entscheidung fällst. Ich möchte nur, dass Du die Entscheidung nicht bereust. Und wenn Dir kein Freund seine Zweifel sagen darf, wer dann? Also warte bitte etwas“, bat Pavo.

„Du missverstehst mich Pavo und zwar gewaltig.

Ich BIN mit Varmikan verheiratet.

Der Part mit dem Gesetz und dem Tempel, der folgt nur noch nach. Genauso wie die beiden Feiern. Verheiratet sind wir, daran gibt es nicht zu rütteln. Es gibt nur eine Möglichkeit die Bindung zu lösen um mich wieder loszuwerden.

Aber ich glaube Varmi ist ganz glücklich mit mir. Aus dem Grund gibt es für mich nichts abzuwarten. Es gibt nur noch einiges zu klären und zu organisieren. Aber dazu muss ich mit Ansgar und vor allem Fin sprechen. Du kannst mir da leider nicht helfen Pavo“, antwortete Dave.

„Was heißt es gibt nur eine Möglichkeit die Bindung zu lösen?“, fragte Varmikan verdattert.

„Oh das ist eine uralte Familientradition bei den von Hohenfelde. Sie lassen sich etwas anders scheiden als die Normalbürger“, antwortete Pavo zuckersüß.
„Pavo…“, stöhnte Dave.

„Aha und wie lassen sie sich scheiden?“, fragte Varmikan und streichelte Dave über den Rücken.
„Nicht ohne das Blut fließt. Einer von Euch würde Witwer werden“, grinste Pavo.

„Ach so. Bei uns gibt es keine Scheidungen. Und was uns beide angeht, wenn es mal ein Missverständnis gibt, verbinden wir uns und tauschen unsere Gedanken aus. Von daher werden wir im Streitfall die Tradition meiner Familie übernehmen“, grinste Varmikan.
„Zudem steht mir die Entscheidung mich zu trennen gar nicht zu, Varmikan hat das Sagen in unserer Beziehung. Ich müsste ihn fragen, ob ich mich überhaupt von ihm trennen darf“, erklärte Dave ironisch.

„Genau! Na bitte, jetzt hörst Du es selbst Pavo“, gab Varmikan zurück und verkniff sich ein Lachen.

„Macht Dich nur lustig Dave, aber so reagiert und handelt Dein Mann wirklich. Er hat hier nichts zu sagen, aber er spielt sich wie ein Chef auf“, warnte Pavo.

„Ach was! Schatz sagt was dazu, machst Du etwa sowas?“, fragte Dave skeptisch.
„Ich? Ja natürlich und zwar für Dich Sternchen. Ich sehe etwas, dass Dir total zuwider wäre und kläre die Sache in Deinem Namen. Du kannst ja nicht überall zeitgleich sein. Wir zwei sind ja eins. Also wenn ich was sehe, was so nicht geht, mache ich eine Ansage in Deinem Namen selbstverständlich. Wolfi macht das auch für Dich, also wir haben hier schon ein Auge auf alles, keine Sorge. So bin ich zu Dir“, erklärte Varmikan und küsste Dave.

„Ehm… aha… Warte mal, langsam jetzt. Wolfi hat Dir das gesagt?“, hakte Dave nach.

„Ja. Er hat gesagt, wenn Du nicht da bist, müssen wir Deine Vertretung geben, als Deine Familie. Das würde auch die Aufträge und so weiter betreffen. Frag ihn doch selbst. Er hatte mir auch erklärt, dass wichtige Aufträge nicht liegen bleiben dürfen, wenn Du mal nicht da bist. Wenn Du zum Beispiel krank oder auf Weiterbildung bist, dann verteilt er die Aufträge und jetzt eben wir beide. Das hat er mir so erklärt. Wir drei arbeiten doch auch zusammen in der Schreibstube. Drum dachte ich mir, wenn wir das nur machen, wenn Du nicht da bist, ist das ganz schön unlogisch. Drum handele ich ständig als ein Teil von Dir, eben in Deinem Namen“, sagte Varmikan.
„Darüber reden wir drei nachher in der Schreibstube, Du, Wolfi und ich“, antwortete Dave.

„In Ordnung, dass machen wir. Wenn wir nach dem Gesetz heiraten, wieso machen wir dann zwei Feste? Wie oft feiert man bei Euch?“, fragte Varmikan neugierig.

„Zweimal. Einmal offiziell wo man alle einlädt die man einladen muss, dazu gehören sämtliche Verwandte. Die bringen dann ihre sämtlichen Verwandten und Bekannten mit.

Bei Ansgar waren das über 400 Gäste und da wir die gleiche Verwandtschaft haben, werden es bei nur etwas weniger sein. Deine Seite fällt ja leider weg. Das ist der Part, den man über sich ergehen lassen muss – standesgemäß. Die zweite Feier ist die mit all den Gästen die Du sehen willst.

Die Feier die Dir wirklich aus tiefstem Herzen was bedeutet, mit Deinen Freunden Varmi. Allerdings brauchst Du für die offizielle Feier einen Trauzeugen. Hast Du wen, sonst frag ich Fin oder Eloise ob sie Dir ein paar Leute vorstellen, die Du vielleicht nehmen könntest“, bot Dave an.

„Urako wird mein Trauzeuge“, sagte Varmikan mit felsenfester Überzeugung.

„Perfekt, dass passt doch! Du nimmst Urako, ich nehme Pavo“, freute sich Dave.
„Oh Davy“, sagte der alte Goblin und drückte Dave.
"Pavo, dass war doch klar oder nicht?", grinste Dave.

„Wieso Urako?“, fragte Pavo Varmikan baff.

„Weil ich ihn sehr mag, er ist mein bester Freund und er versteht mich. Er ist sehr vernünftig und sehr klug. Er hat von Beziehungen sehr viel Ahnung und er weiß genau wie man sich verhalten muss.

Wenn Du mal etwas nicht weißt Davy und mich nicht fragen kannst, wirst Du mit ihm reden. Du darfst mit ihm über solche Dinge reden. Das geht in Ordnung. Mit anderen allerdings nicht. Das ist verboten“, erläuterte Varmikan.

„Ich werde es mir merken und mal mit ihm reden. So jetzt macht was Ihr wollt Ihr zwei, ich hole mir erst mal einen Kaffee“, entschied Dave und verschwand Richtung Küche.
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