Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ankunft in Alessa

An der mediterranen K├╝ste des Dhunischen Ozeans gedeiht Naridien, das reiche und multikulturelle Imperium der Handelsallianz. Doch die wuchernde Wirtschaft hat ihren Preis. Wer den Fortschritt mehr sch├Ątzt als die Tradition, ist hier willkommen.
Naridien
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Davard von Hohenfelde
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Re: Ankunft in Alessa

#121

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Sa 4. Nov 2017, 20:23

Janko

Der Leibdiener Ansgars starrte Morasa an und zog eine Augenbraue hoch.

"Sie sind Gast in diesem Haus, also verhalten Sie sich dementsprechend. Eine einzige Person hat hier das Recht die Stimme zu erheben und dies ist mein Herr - Freiherr von Hohenfelde.

Sie sind, mit Verlaub, hier nur geduldet. Sie genie├čen Schutz und Schirm meines Herrn. Folglich sollte Ihre Dankbarkeit wenigstens dahin gehend ausreichen, dass Sie die Form und vor allem den Ton wahren.

Sollten Ihnen die G├Ąste unseres Hausherrn tats├Ąchlich etwas abgenommen haben, l├Ąsst sich dies sicher kl├Ąren. Soweit ich beim Gespr├Ąch meines Herrn und Ihres Partners mitbekommen habe, ist es Ihr Wunsch sich mit dem Bruder meines Herrn auszus├Âhnen.

Wie Sie uns allen ausf├╝hrlich dargelegt haben, kam es zu einem Missverst├Ąndnis, dass derart in einem Streit ausartete, dass der j├╝ngere Herr ihnen sogar die Fehde aussprach.

In Ihrem eigenen Interesse, sollten Sie daf├╝r Sorge tragen, dass dies nicht auch noch mein Herr tun wird. Durchlaucht von Lyridime zu Phintias ist von Freiherr von Hohenfelde ein pers├Ânlicher Freund. Sie sollten sich also Ihre Worte noch einmal ├╝berlegen.

Und nun geben Sie bitte Ihr seltsames Gehabe auf, kaspern hier nicht l├Ąnger herum, sondern verhalten sich bitte wieder Ihrem Alter entsprechend. Sie d├╝rfen mir ebenfalls folgen. Unsere G├Ąste werden Sie allerdings nicht noch einmal bedrohen Herr Morasa. Ansonsten, so versichere ich Ihnen, wird unser Herr sie von seinem Anwesen entfernen lassen.

Ihr Partner sprach f├╝r Sie aus Angst und Sorge. Vielleicht war diese Sorge nicht ganz unangebracht? Gleichg├╝ltig wie aufgebracht Sie sind, rei├čen Sie sich wenigstens f├╝r Ihren Partner zusammen. So wie Sie im Speisesaal sprachen, hatte ich nicht den Eindruck, als w├Ąre es Ihr Wunsch Ihren Partner bis auf die Knochen zu blamieren oder einer Fehde auszusetzen",
ermahnte Janko den Waldalben streng.

Der Leibdiener wandte sich wieder an die eingetroffenen G├Ąste.

"Nun ich bedauere zutiefst, dass Sie einen solchen Empfang erdulden mussten. Erneut erbiete ich Ihnen meine h├Âflichsten Willkommensgr├╝├če Durchlaucht von Lyridime zu Phintias, ebenso Ihrem Gatten wie selbstverst├Ąndlich auch Ihnen Herr Eisseher. Bitte folgen Sie mir in den G├Ąstesaal", sagte Janko respektvoll.

Er machte eine einladende Handgeste und ging dann vor.
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Re: Ankunft in Alessa

#122

Beitrag von Firxas » So 5. Nov 2017, 04:31

Das Erste, was Mo nach dem unsanften Aufwecken tat und nachdem man ihn mehr oder weniger einfach in seine Klamotten reingestopft hatte, war ├╝ber Urako und seinen hellh├Ąutigen Begleiter zu wettern. Mo gab sich dabei keinerlei M├╝he, seine Anwesenheit am Fenster zu verbergen, w├Ąhrend Firxas wenigstens seitlich hinter Rahmen und Gardine vorgelugt hatte, so dass man sie vermutlich schon von weitem sah. Dann k├╝sste Mo ihn und ehe Firxas irgendwas erwidern oder tun konnte, raste er wie vom Korgox gebissen hinaus in den Vorhof.

Firxas st├Âhnte und rieb sich das Gesicht, dann trabte er, sehr viel langsamer, mit Terc auf dem R├╝cken hinterher. Als er im Hof ankam, war schon Janko zugegen. Vermutlich hatte es einen Schlagabtausch gegeben, denn alle Anwesenden blickten ziemlich sauert├Âpfisch drein.
Zuletzt ge├Ąndert von Firxas am So 5. Nov 2017, 05:26, insgesamt 1-mal ge├Ąndert.
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Re: Ankunft in Alessa

#123

Beitrag von Urako » So 5. Nov 2017, 05:19

Urako musterte Morasa unsagbar herablassend. Er setzte das arroganteste und abweisendste Gesicht auf, dass er bieten konnte.

"Dass ausgerechnet du es wagst, mich des Diebstahls zu bezichtigen! Du hast deinen Mist bei uns zu Hause vergessen und ich werde einen Schei├čdreck tun, dir dein Ger├╝mpel hinterherzuschleppen. Nichts davon hab ich dabei! Wir haben es wahrscheinlich nicht einmal mehr, weil irgendwer es f├╝r M├╝ll gehalten und weggeworfen hat, dein billiges K├╝chenmesser und deinen Kinderbogen!

Der Mann, den du hier beschimpfst, ist mein Wahlbruder und bester Freund! H├╝te deine Zunge, sonst rei├č ich sie dir raus, samt dem ganzen Dreck, der da noch dranh├Ąngt! Und daf├╝r brauch ich die Hilfe meiner Begleiter nicht! Mit dir h├Ąsslichem kleinen Wurm werde ich allein fertig! Gib mir einen Anlass, du kleiner Waldalbenschei├čer, und ich bring dich mit blo├čen H├Ąnden um!"


Doch bevor das geschehen konnte, sprach Janko erneut zu dem Gr├╝ppchen. Seine zuvorkommende Entschuldigung f├╝r Mos Betragen bildete einen absurden Kontrast zu den fragw├╝rdigen Freundlichkeiten, die hier gerade ausgetauscht worden waren. Urako freute sich diebisch, dass nur Mo ger├╝gt wurde und beschloss, Janko dann sp├Ąter ein fettes Trinkgeld zu geben.

In dem Moment kam Firxas an - mit einem D├╝sterling auf dem R├╝cken. Einen Moment lang war Urako verwirrt und ├╝berlegte, ob das eine Verarsche und Anspielung auf Gasmi sein sollte. Andererseits war Firxas vollkommen humorlos. So ein Witz w├╝rde nicht zu ihm passen. Am Ende war der D├╝sterling eine Matratze, die er sich mit Mo teilte (eine sehr d├╝rre Matratze), oder - wahrscheinlicher - war Firxas selber die Matratze, die von Morasa und dem D├╝sterling geteilt wurde. Wahrscheinlich vermisste er es, richtig hart durchgerammelt zu werden, weil der Waldalb das nicht gebacken bekam, und so hatte der sich Verst├Ąrkung holen m├╝ssen.

Firxas vermied jeglichen Blickkontakt. Er tat, als w├Ąre Urako ├╝berhaupt nicht da.

"Hallo, Schatz", sagte Urako gen├╝sslich. "Gut siehst du aus! Hast du zugenommen?"

Firxas tat, als h├Ątte er nichts geh├Ârt, blickte woanders hin und ignorierte ihn nach wie vor vollst├Ąndig.
Aber Kotz-Mo w├╝rde sich hoffentlich ├Ąrgern.

Streitlustig und gut gelaunt nahm Urako Gasmis behandschuhte Hand, schwang im Gehen bei jedem Schritt seinen Puschelschwanz und folgte Janko in den G├Ąstesaal.
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warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
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Re: Ankunft in Alessa

#124

Beitrag von Firxas » So 5. Nov 2017, 05:26

Firxas vermied jeglichen Blickkontakt mit Urako. Die Begr├╝├čung verletzte ihn. Er f├╝hlte sich dumm, weil er nicht wusste, ob Urako ihn gerade beleidigt oder ihm ein Kompliment gemacht hatte. Beides w├Ąre m├Âglich und beides w├Ąre gleich verletzend. Mit zwei kurzen S├Ątzen hatte Urako ihn vollkommen verunsichert und entwaffnet. Firxas senkte aus alter Gewohnheit den Kopf. Genau so verletzend war es, zu sehen, was f├╝r einen kleinen und schlanken Mann Urako nun hatte. Firxas f├╝hlte sich fett und h├Ąsslich und der Traum von einer gemeinsamen Zukunft mit Morasa verblasste wie eine sich aufl├Âsende Nebelschwade. Auch Mo w├╝rde fr├╝her oder sp├Ąter Sehnsucht nach einem besser aussehenden Mann bekommen, der kl├╝ger und interessanter war. Was konnte er Mo schon bieten? Die Liste dessen war verdammt kurz. Urako hatte ihm lange genug eingetrichtert, wie wertlos und ersetzbar er war und Firxas war der ├ťberzeugung, dass sein Ex in allen Anklagepunkten recht hatte. Das wurde ihm jetzt wieder schmerzlich bewusst.

Als sie Janko ins Haus folgten, betrachtete Firxas Urako ohne ihn direkt anzusehen, aus dem Rand seines Blickfeldes. Sein Ex war noch vernarbter als fr├╝her, es sah aus wie die ├ťberreste einer schweren Verbrennung. Firxas` Herz raste. Sein`Impuls war es, Mos Hand zu fassen, doch er wollte f├╝r den Notfall besser beide H├Ąnde frei haben. Er sch├Ątzte Urako anders ein, als dass dieser nun k├Ârperlich Stunk machen w├╝rde, aber bei Mo war er sich nicht sicher und er w├╝rde ihm, sollte das passieren, beistehen.

Tsacko hatte sich mittlerweile beruhigt. Er trabte einmal um Janko, Mo und Firxas herum und streifte dabei mit der Flanke ihre Beine, um sie zu begr├╝├čen und vermutlich auch, um den Neuank├Âmmlingen zu zeigen, dass er zu ihnen geh├Ârte.

"Braver Hund", murmelte Firxas. Ihm fiel ein, dass Urako keine Hunde leiden konnte, weil er in jedem von ihnen einen Gestaltwandler witterte, der sich an einen ahnungslosen Nichtwandler heranschmiss und dessen Gutgl├Ąubigkeit ausnutzte. W├Ąre die Situation nich so angespannt, w├Ąre es nun komisch, dass nun genau ein ebensolcher Wandler hier herumspazierte, der das Schmarotzertum zu einer regelrechten Kunst erhoben hatte.
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Re: Ankunft in Alessa

#125

Beitrag von Morasa » So 5. Nov 2017, 08:56

Morasa

sch├╝ttelte den Kopf.

"Klar hat Firxas zugenommen und zwar an Verstand. Er ist mit mir zusammen nicht mit dir. Ich hab gar nichts vergessen du Memme. Den Dolch hab ich Dir als Pfand gegeben. Dir ging beim Angucken schon einer ab. Ja genau, greif mich an und t├Âte mich. So wie letztens, da bist du schnell zu Pavo gerannt und hast dich an seine Robe ausgeheult du Superzauberer. Zeigt doch nochmal was du nicht kannst, du Feuerzeugersatz pft. Wir sehen uns wieder und dann kl├Ąren wir wem was geh├Ârt. Und hast du dann den Dolch nicht, bekommst du was dir versprochen hab. Vergessen klar, ich werde mich dann vergessen sonst nichts. Geh deinen eigenen Mann auf den Sack und quatsch meinen nicht an.
Und zu dir du Keck, du hast keine Ahnung was der getan hat. Oder doch da du ja alles gelauscht hast. Also behalt dein Rat f├╝r dich. Ansgar ist hier der Boss. Du bist nur der Laufbursche. Wir sind G├Ąste hier also kack mich nicht an. H├Ąttest du dich bestehlen lassen und sagst noch danke ja? Dann machs der Langfinger l├Ąuft neben dir."

Mo starrte Urako und Janko giftig an.
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Re: Ankunft in Alessa

#126

Beitrag von Gasmi » So 5. Nov 2017, 14:04

Gasmi blieb stehen und drehte sich in Zeitlupe zu Morasa um. Obwohl der D├╝sterling einen Pulli und eine M├╝tze trug, sah er schlagartig alles andere als s├╝├č aus. Man sah Gasmi an, dass er ein D├Ąmon war. Und er war bereit wie einer zu k├Ąmpfen.

"Ganz langsam Waldalb! DU bist von unserer Rudelf├╝hrerin zur Jagd freigegeben! Solltest Du noch einmal Dein Maul derart weit aufrei├čen und meinen Mann oder Varmikan bedrohen, dann werde ich es sein, der Aino Deinen verfluchten, spitzohrigen Sch├Ądel auf einem Silbertablett serviert!

Und nichts und niemand kann mich davon abhalten! Weder Du mit Deinen l├Ącherlichen Oberweltler-F├Ąhigkeiten noch Dein Mann!

Noch ein falsches Wort und ich zeige Dir warum man uns D├Ąmonen nennt!
Ich war der Letzte der gegen Dich sprach bei uns im Rudel!
Also wahre den Respekt, sonst verlierst Du die R├╝be!

Mein Mann hat es nicht n├Âtig zu stehlen! Du hast den Bogen im Hof liegen lassen, als Du als Marder geflohen bist. Von einem Dolch wei├č ich nichts und Du hattest keinen!

Ich habe viel Geduld, aber selbst meine ist nun beendet!
Wie gut Du ihm tust sieht man ja!
Der Kerl starrt die ganze Zeit besch├Ąmt zu Boden!

Und ob Du hier Gast bist interessiert uns einen Schei├čdreck!
Varmikan ist Ansgars Schwager - sein Verwandter! Daves Mann!
Und Puschel, ist mein Mann! Und der beste Freund von Varmikan und Dave!

Du erwartest tats├Ąchlich eine Vers├Âhnung mit Dave, wenn Du seinen Mann, seinen besten Freund und seinen Bruder besch├Ąmst? Vielleicht macht man das im Wald so, aber hier laufen die Uhren anders, jedenfalls wenn ich dabei bin!

Und nun wirst Du Dich bei Urako, Varmikan und dem Menschen hier entschuldigen!",
zischte Gas.

Mit einem Satz war Gasmi bei dem Waldalben und ehe sich dieser versah, hatte ihn der D├╝sterling die Arme auf den R├╝cken verdreht und ihm den Greifschwanz um den Hals geschlungen. Nicht umsonst galt Gasmi als der beste Nahk├Ąmpfer der Geister.

Unvermittelt geriet der Waldalb ins Schwanken. Sein Mund ├Âffnete sich gerade weit genug, um noch ein ├╝berraschtes Keuchen aussto├čen zu k├Ânnen. Dann war es vorbei mit dem Keuchen, wie auch mit dem Luftholen.

Dem schraubstockartigen Griff von Gasmis Greifschwanz hatte er nichts entgegenzusetzen. Gasmi w├╝rgte ihn kurz, um Mo zu verdeutlichen, dass dieser stahlharte Griff im Moment nur eine leichte Warnung war - die eigentliche Strafe konnte immer noch folgen. W├Ąhrend Mo sich abm├╝hte, Luft zu holen wandte sich Gasmi erneut an den Waldalb.

"Du hattest doch solchen Respekt vor Jozo, nun dann solltest Du auch welchen vor seinem Meister haben, n├Ąmlich mir! Falls Du Dich entschuldigen m├Âchtest nickt. Nickst Du nicht, bringe ich Dich dazu dass Du nicken m├Âchtest", s├Ąuselte Gasmi.
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Re: Ankunft in Alessa

#127

Beitrag von Firxas » So 5. Nov 2017, 16:58

Firxas konnte so schnell nicht gucken, wie der bleiche D├╝sterling sich auf Mo st├╝rzte. Sofort wirkte Firxas seinen Spezialzauber Aalglatt auf Morasa, so dass dessen Haut glitschig wie eine nasse Seife wurde. Nun packte er den Angreifer am Pullover und riss ihn von seinem Waldalben herunter. Greifschwanz und Finger glibberten einfach ├╝ber Morasas flutschig gemachte Haut hinweg. Dort, wo der W├╝terich versuchte, sich an dessen Kleidung festzukrallen, zerriss Firxas diese, indem er den Fu├č gegen Morasas R├╝cken stemmte und den D├╝sterling mit beiden H├Ąnden von ihm wegzog. Jetzt sah die bunte Kleidung noch mehr nach Lumpen aus.

Es kam wie es kommen musste - Urako mischte nun auch kr├Ąftig mit.

Mit w├╝tendem Geheul wirkte er den gleichen Zauber, so dass Gasmi aus seinem Pullover herausflutschte, auf dem Boden landete, wo er noch ein St├╝ck weiter auf seinem Po schlitterte und herumkreiselte. Firxas war es einst gewesen, der ihn diesen Zauber gelehrt hatte und, so weit Firxas wusste, war es das erste Mal, dass er etwas Sinnvolles damit anstellte, anstatt ihn nur auf die Hose von irgendwelchen Leuten anzuwenden, die dann pl├Âtzlich in der ├ľffentlichkeit zu Urakos diabolischer Freude unten ohne dastanden. Kaum war Gasmi so aus Firxas`Griff befreit, schleuderte Urako einen Feuerspatz auf Firxas`Gesicht, den dieser im letzten Moment mit einem Wassersto├č blockte, den er aus einer nur wenige Meter entfernt stehenden Pferdetr├Ąnke zog. Der Flammenspatz erlosch mit einem Zischen. Br├╝llend vor Wut setzte Urako mit einer Flammenpeitsche nach, doch auch diese wehrte Firxas mit der Wasserwand ab. Mit seiner st├╝mperhaften Feuermagie hatte der Henker keine Chance gegen den gestandenen Kampfmagier.

Rasch lie├č Firxas einen Teil der Wasserwand unter Urakos F├╝├čen gefrieren, so dass dieser mit beiden F├╝├čen ausrutschte und m├Ârderisch nach hinten auf die Schnauze flog. Es knallte, als er sich den Sch├Ądel auf dem gefrorenen Boden stie├č. Ins Leere starrend blieb er liegen.

Firxas zuckte bei dem Ger├Ąusch zusammen und betrachtete keuchend, was er angerichtet hatte. Es war das zweite Mal, dass er Urako gegen├╝ber Ernst machte. Das erste Mal geschah es auf einen Befehl hin, da verlor der Kronprinz seine Frontz├Ąhne durch seine Faust. Das zweite Mal war heute und er tat es, um seinen Mann zu verteidigen. Mit einer Hand griff Firxas nach Morasas Kleidung und zerrte ihn wieder auf die F├╝├če. Rasch befreite er ihn wieder von dem Zauber, damit er nicht ebenfalls ausrutschte, wie der herumkreiselnde Gasmi.
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Re: Ankunft in Alessa

#128

Beitrag von Varmikan Eisseher » So 5. Nov 2017, 18:56

Varmikan war nicht nur w├╝tend auf Mo, sondern auch auf dessen Begleiter. Kaum hatte Mo sein Naturtalent des Unruhestiftens walten lassen, brach auch schon im Hof die H├Âlle los.

Das hatten sie doch bereits schon einmal erlebt.

Morasas dicker Freund griff per Magie an, aber das konnte Varmikan auch. Die Wasserwand die er unter Urakos F├╝├čen gefrieren lie├č, verwandelte sich schlagartig wieder in Wasser. Zwar hatte sich Urako so immer noch den Sch├Ądel gesto├čen, aber nicht so heftig, wie es der Feind beabsichtigt hatte.

Gleichzeitig gefror nun unter Firxas und Morasas F├╝├čen der Boden zu spiegelglattem Eis und ein Schneeschauer brach los, dessen Eiskristalle alles andere als angenehm auf der Haut waren.

Varmikan schwang sich auf Kariakin und st├╝rzte auf dem R├╝cken des Greifen in den Nexus. Keinen Augenblick sp├Ąter hatte Firxas Kopfschmerzen, als w├╝rde jemand auf seinem Sch├Ądel mit einem Eispickel einschlagen. Er trat per Geistmagie die T├╝r zu Firxas Gedanken ein und versuchte den anderen Magier damit in die Knie zu zwingen.
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Re: Ankunft in Alessa

#129

Beitrag von Kariakin » So 5. Nov 2017, 19:07

Gerade als sich Kariakin aufrichten wollte, um den Feinden Respekt einzufl├Â├čen, sa├č schon Varmikan auf seinem R├╝cken.

Der Greif breitete seine gewaltigen Schwingen aus und schlug damit, so dass es Mo und Firxas von den Beinen fegte. Der spiegelglatte Boden tat sein ├ťbriges, dass die beiden auf dem Boden landeten.

Der riesige Greif musterte die beiden.

"Habt Ihr den Menschen nicht verstanden? Ich dachte es ging darum dass Ihr miteinander redet! Sehen so Eure Verhandlungen aus?", donnerte das gewaltige Wesen und machte einen Schritt auf Mo und Firxas zu.
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Re: Ankunft in Alessa

#130

Beitrag von Morasa » So 5. Nov 2017, 22:40

Morasa

nickte stinksauer.

"Ich hab deinen Mann meinen Dolch als Pfand gegeben! Mein Dolch ist die einzige Erinnerung an mein Vater. Im Hof hatte ich ihn schon nicht mehr. Ich entschuldige mich f├╝r meine Worte. Stimmt, warum sollte Ansgar mir helfen? Und warum sollte Dave sich vers├Âhnen? Ich verzichte auf die Vers├Âhnung, die wirds sowieso nicht geben Dank dein Mann. Kann ich gleich drauf verzichten. Wenn du mich t├Âten willst machs und s├╝lz mich vorher nicht voll. Du hast was du wolltest, jetzt brings zu Ende oder lass mich los."

Morasa w├╝rde trotzdem nicht so leicht aufgeben. Wenn der D├╝sterling ihn erw├╝rgen wollte, dann w├╝rde er ihn ein St├╝ck aus sein verfluchten Schwanz herausbeissen. Sich schnell in ein Marder verwandeln und fliehen. Wenn das klappte. Wenn nicht, hatte der D├Ąmon f├╝r immer eine fette Narbe von ihn in sein Schwanz. Von einen Oberweltler wie er geschimpft hatte. Dann war es so. Mo hatte schon oft den Tod ins Auge gesehen, irgendwann war es eben soweit. Er war alt, er hatte wenigstens letzte Nacht einmal geliebt und er w├╝rde nicht kampflos sterben. Er w├╝rde seine Marke in diese Welt hinterlassen. Und wenn es nur eine fette Bissnarbe in einen stinkenden D├╝sterlingsschwanz war.

Auf einmal wurde er ganz glitschig und flutschte aus den Griff vom D├╝sterling. Sein Mann und Urako lieferten sich ein Duell und Urako versagte. Mo triumphierte, er war so stolz auf Firxas.

"Danke S├╝sser."

Firxas hatte Gasmi weggerissen und eine Wasserwand gezaubert. Die wurde zu Eis und Urako legte sich lang. Obwohl Mos Klamotten wieder Fetzen waren, lachte er ├╝ber Urakos und Gasmis Abflug. Das hatten die verdient, so wie sie ihn behandelt hatten.
Auf einmal griff der fiese Frostalb ein. Er zerst├Ârte Firxas Zauber und vereiste den Boden spiegeltglatt. Mo wollte sein Messer z├╝cken und werfen, da lag er schon auf den Arsch. Der Waldalb versuchte wieder auf die F├╝sse zu kommen, aber der Greif wirbelte sie um. Das bekloppte Vieh. Er wusste alles und trotzdem half er Urako. Mo verwandelte sich in ein Marder und flitzte vom Eis davon. Er rannte an Janko hoch und biss ihm fest in die Nase. Dann sprang er von ihm runter und rannte an Urako hoch. Er deckte den Kopf von Tiefling mit Bissen ein. Dann sprang er runter und rannte zu Firxas. Er verwandelte sich zur├╝ck und grabschte sein Messer. Rutschend konnte er vor Firxas bremsen. Mo stellte sich besch├╝tzend vor Firxas mit gez├╝ckten Messer.

"Lasst uns gehen."

Mo war nerv├Âs und w├╝tend. Er hatte es wieder versaut. Jetzt musste er Firxas retten. Sein Mann, der ihn gerettet hatte.
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