Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Feste, Feiertage und Brauchtümer Souvagnes

Von Kartenmaterial über den Adel und die Politik bis hin zu landestypischen Rezepten ist hier alles zu finden, was man als Einwohner oder Reisender in Souvagne wissen sollte.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Feste, Feiertage und Brauchtümer Souvagnes

#1

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 14. Mär 2018, 17:01

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Feste, Feiertage und Brauchtümer Souvagnes


01.01 - Lichterfest / Öllampenfest / Neujahrsbrauch
(letzter Tag des alten Jahres, sowie erster Tag des neuen Jahres)

Das Lichterfest könnte man als Gegenteil des Frühlingsfestes bezeichnen. Hier feiert man die Bewahrung der Lebensflamme/des Lebensfunkens während der dunklen Jahreszeit. Zentrales Element des Lichterfestes sind die irdenen Öllampen. Aus diesem Grund wird das Fest auch Öllampenfest genannt.

Die Öllampen werden aus Ton hergestellt. Der Ton, das irdene versinnbildlicht dabei die Erde aus dem alles Leben hervorgeht. Der Boden der jedes Lebewesen ernährt. Die Flamme der Öllampe symbolisiert das Lebenslicht. Diese meist kleinen Öllampen werden in Fenster oder an einen zentralen Punkt im Haus aufgestellt und entzündet, sobald die Dunkelheit hereinbricht. Meist werden sie auf dem Esstisch in der Mitte platziert und schön drapiert.

Der Brauch an sich symbolisieren in der Dunkelheit die Bewahrung eines Funken des Lichts und somit die Überwindung des Todes.

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01.02 - Frühlingsfest /Lebensfest (erster Februartag)

Mit dem Frühlingsfest feiert man das Wiedererwachen der Natur, das neue, entstehende Leben und das Leben an sich. Hierzu schmückt man das Haus mit Fruchtbarkeitssymbolen. Zu den beliebtesten Dekorationen gehören blühenden Zweige, Eier, Hühner.

Die Dekorationen sind meist aus Naturmaterial gefertigt, die dem Frühling entsprechen, wie z.B. ein geflochtenes Huhn aus frischen Weidezweigen. Vor allem in vorwiegend ländlich geprägten Landstrichen wird dieses Fest gefeiert. Man zelebriert den Beginn des Wachstums in der Natur, ehrt die Zeit der Liebe, Vereinigung und des neuen, zu erwartenden Lebens.

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01.03 - Fest der ersten Saat (erster Märztag)
Das Ausbringen der ersten Saat wird gefeiert.

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09.03. - Fest des Gregoire Verrill de Souvagne (Sohn des Duc) - 09.03.179 n.d.A.

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17.04 - Tag der Treue (Gedenktag von Léon Labrie)
17.04.183 Tod von Léon Labrie. Der Leibdiener seiner Majestät Duc Maximilien Rivenet de Souvagne verstarb am 17.04.183 n.d.A. im Alter von 92 Jahren. Er diente seiner Majestät 13 Jahre treu, loyal und ergeben. Sein Todestag wurde aufgrund seiner Leistungen zu einem staatlichen Feiertag erhoben, der Tag der Treue.

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02.06. - Fest der Olivie Solaine de Souvagne (Tochter des Duc) - 02.06. 184 n.d.A.

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01.07. - Sonnenfest - Fest der Sonnenhöhe (erster Julitag)
Gefeiert wird der Einzug des Sommers

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19.08 - Fest des Erstgeborenen - Dreux Gifford de Souvagne (1. Sohn des Duc) - 19.08.177 n.d.A.

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01.09 - Apfelfest (erster Septembertag)
Da der Apfel für Souvagne eine besondere Bedeutung hat und sehr viele Sorten kultiviert werden, man in quasi als Nationalobst bezeichnen könnte, hat diese Baumfrucht auch ihren eigenen Feiertag. Wie der Name des Festes schon verrät, dreht sich beim Apfelfest alles um den Apfel. Von der Frucht selbst, über Süßspeisen bis hin zu alkoholischen Getränken.

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30.09 - Getreide- und Brotfest (letzter Septembertag)

Das Getreide- und Brotfest hat einen ähnlichen Hintergrund wie das Herbst- oder Küchenfest. Man feiert damit die Gaben des Herbstes und der Natur. Da Brot und Getreide in der Gesellschaft eine besondere Bedeutung haben, hat sich daraus ein eigenes Fest entwickelt.

Zur Feier des Tages werden zum Getreide- und Brotfest die leckersten Speisen rund um Getreide- und Brot - von süß bis herzhaft serviert.

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01.10 - Küchenfest (erster Oktobertag)

Mit dem Küchenfest feiert man das Auffüllen der Vorräte und Töpfe in der Küche mit Nahrung, welche einem der Herbst durch seine Ernte geschenkt hat. Es ist sozusagen ein Ernte-Dank-Fest.

Man bedankt sich mit dem Fest für eine gute Ernte und hofft dass das nächste Ernte-Jahr ebenso gut, oder besser ausfällt.

Zudem möchte man die „Küchen-Geister“ milde stimmen und mit ihnen feiern, damit in der Küche immer Nahrung zu finden ist und die Vorräte niemals ausgehen. Auch sollen die Küchen-Geister die Nahrung beschützen, damit diese nicht von Schädlingen befallen oder schlecht wird.

Das ursprünglich almanische Küchenfest ist ein Familienfest. Die Vorbereitungen für das Fest beginnen bereits lange vor dessen Termin, meist in einem Zeitraum von zwei Wochen. Das Fest umfasst drei Feiertage. Der Abschluss wird am 3. Tag des Festes mit der lichten Nacht begangen, indem man in der Küche Licht brennen lässt, um dem Glück den Weg ins Haus und die Küche zu leuchten und böse Geister abzuschrecken.

Vorbereitungen
Traditionell beginnt man mit der Reinigung der Küche oder des gesamten Hauses und dessen anschließende Dekoration an. Wobei zahlreiche Dekorationsmittel aus dem Erntebereich Verwendung finden. Wie z.B. geflochtene Getreidekränze oder Gestecke, Kürbisse, etc.

Glückbringende Spruchbänder werden an die Tür gehängt und dabei umgedreht.
Zu den vielen glückbringenden Ritualen gehört auch die Opferung von meist süß-klebrigem Getreidebrei und/oder Gebäck an die „Küchengeister“. Diese verlassen nach einer uralten Legende einen Tag von dem beginnenden Fest die Küche um in der Natur neue Kräfte zu sammeln. Durch die süßen Opfergaben sollen am ersten Tag des Festes pünktlich in ihre Heimat-Küche zurück gelockt werden.

Erster Tag des Festes
Die Familie kommt am Vorabend des Festes zu einem reichhaltigen Festessen zusammen, traditionell mit Hühnchen. Dieser wird jedoch nicht vollständig aufgegessen.

Da das Huhn für Reproduktion und Wohlstand steht, darf das Küchenfest-Hühnchen nicht komplett aufgegessen werden, da der Wohlstand in der Küche/diesem Haus nicht aufgebraucht werden soll.

Ebenso trägt man bei dem Fest sein langes Haar offen, da langes Haar ebenfalls gleichbedeutend mit Wohlstand ist. Der Wohlstand/das Haar soll nicht verdeckt, zusammengebunden oder gar in dieser Zeit abgeschnitten werden.

Langes Haar soll frei fließen können, ebenso wie der Wohlstand frei in die Küche und das Haus fließen soll. Es werden an diesem Tag auch die Geschenke verteilt.

Zweiter Tag des Festes
Der zweite Tag ist die Rückkehr der verheirateten Töchter. Diese reisen mit Ihrem Ehemann und ihrer Familie an. Meist wird er mit einem umfangreichen Festmahl gefeiert. Traditionell erbt der erste Sohn bei den Almanen den Hof, so dass die Töchter wegheiraten und somit den Hof der Eltern/ihrer Geburt verlassen.

Dritter Tag des Festes
Am dritten Tag des Festes werden die Verwandten besucht. Vor Aufbruch beginnt der Feiertag allerdings mit einem reichhaltigen, süßen Getreidefrühstück. Oft ist dies mit gemeinsamen kleinen Reisen der Großfamilien verbunden oder auch mit Dorffesten, wo sich einfach zur gemeinsamen Feier das ganze Dorf einfindet.
Dieser Tag wird umgangssprachlich auch der Streit-Tag genannt, da geballt aufeinander treffende Großfamilien bei Familienfesten, wo reichlich getrunken wird auch häufig gestritten wird.

Beim Küchenfest gibt es einige Dinge die beachtet werden müssen:

Glück bringend:
Öffnen von Fenstern und Türen, um das Glück während des Festes in die Küche (oder als Ersatz den Vorratsraum) hereinzulassen.
Licht (z.B. die Feuerstelle/den Ofen) in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus und die Küche zu leuchten und böse Geister abzuschrecken.

Süßes Essen, um die Küchengeister milde und glücklich zu stimmen und die Feier generell zu versüßen.

Die Küche vor dem Fest putzen, damit das Glück gleich am ersten Tag Platz findet.
Ein neues Paar Hausschuhe, dass an diesem Tag in der Küche getragen wird, soll böse Nachreden abstreifen.

Das Berühren der weißen Flecken eines Hundes in der ersten Küchenfest-Nacht soll das Glück bringen (Hunde halten genau wie Katzen Schädlinge wie Ratten fern. Kleine, flinke Hunde werden als Rattler eingesetzt, die die Ratten töten).

Unglück bringend:
Die Haare während der Festlichkeiten zu schneiden bringt Unglück. Da Haare (vor allem lange Haare) gleich bedeutend mit Wohlstand sind, hätte man damit den Wohlstand aus der Küche und dem Haus vertrieben, kurzum man hat sich selbst vom Wohlstand abgeschnitten.

Den ersten Tag des Küchenfestes darf der Boden nicht gekehrt werden, da man das sich sonst frisch gesetzte Glück wegfegt.

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08.10 - Fest seiner Durchlaucht Duc de Souvagne
(Geburtstag des jeweiligen Duc de Souvagne - Maximilian = 08.10.152 n.d.A.)

An diesem dreitägigen Fest wird der Geburtstag des Duc de Souvagne gefeiert.
Seine Untertanen lässt Maximilien an dieser Festlichkeit teilhaben, wie auch zu einigen anderen bestimmten Anlässen wie Hochzeit, Geburten, oder auch Vertragsabschlüssen. Die Speise- und Getränkeauswahl ist üppig es wird groß getafelt, so dass auch die sonst entbehrungsreich lebenden kleinen Leute an diesem Tag nach Lust und Laune schlemmen können.

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16.10. - Fest des Ciel Felicien de Souvagne (Sohn des Duc) - 16.10.177 n.d.A.

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31.12 - 01.01 - Lichterfest / Öllampenfest / Neujahrsbrauch

(letzter Tag des alten Jahres, sowie erster Tag des neuen Jahres)

Das Lichterfest könnte man als Gegenteil des Frühlingsfestes bezeichnen. Hier feiert man die Bewahrung der Lebensflamme/des Lebensfunkens während der dunklen Jahreszeit. Zentrales Element des Lichterfestes sind die irdenen Öllampen. Aus diesem Grund wird das Fest auch Öllampenfest genannt.

Die Öllampen werden aus Ton hergestellt. Der Ton, das irdene versinnbildlicht dabei die Erde aus dem alles Leben hervorgeht. Der Boden der jedes Lebewesen ernährt. Die Flamme der Öllampe symbolisiert das Lebenslicht. Diese meist kleinen Öllampen werden in Fenster oder an einen zentralen Punkt im Haus aufgestellt und entzündet, sobald die Dunkelheit hereinbricht. Meist werden sie auf dem Esstisch in der Mitte platziert und schön drapiert.

Der Brauch an sich symbolisieren in der Dunkelheit die Bewahrung eines Funken des Lichts und somit die Überwindung des Todes.

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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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