Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ritt in die Hohe Mark

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Jules de Mireault
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Ritt in die Hohe Mark

#1

Beitrag von Jules de Mireault » Sa 24. M├Ąr 2018, 01:22

Ritt in die Hohe Mark

Maximilien Rivenet de Souvagne hatte ihnen einen mehr als wichtigen Auftrag erteilt, sie hatten den Abzugsbefehl von Tarrik Tarkan pers├Ânlich den Tieflingen des Chaos zu ├╝berbringen, welche sich noch in der Hohen Mark aufhielten. Mit der ├ťberreichung der Hohen Mark von F├╝rst Tsaagan von Alkena an den Duc de Souvagne, war die Hohe Mark nun ein Teil Souvagnes.

Khawas Aufgabe bestand nun darin, genau jenen Tieflingen den Abzugsbefehl von Tarkan auszuh├Ąndigen. Im Grunde waren es ehemalige, gefl├╝gelte Landsleute von Khawa und Jules hoffte, dass sie ohne Schwierigkeiten ihre Aufgabe bew├Ąltigen konnten.

Der Krieg hatte lange genug getobt. Jules dankte den G├Âttern, dass ihr Land davon verschont geblieben war. Dennoch hatte der Krieg auch Auswirkungen auf die Souvagne und ihre Bewohner gehabt. Und nicht alle waren schlecht. So wurde Khawa nicht nur die Freiheit geschenkt, er wurde sogar eingeb├╝rgert. Und genau jene Ehre galt es nun zu untermauern. Jules wollte allen beweisen, dass sein B├Âhnchen mindestens den gleichen Schneid hatte wie jeder andere Souvagner.

H├Ątte man ihm vor einem Jahr erz├Ąhlt, dass er die Ehre eines Rakshaners verteidigen w├╝rde und diesen sogar heiraten wollte, h├Ątte er dar├╝ber gelacht. Nun lachte er garantiert nicht mehr dar├╝ber, denn er nahm ihre Beziehung sehr ernst. Wie so oft im Leben reichte ein Augenblick aus um alles auf den Kopf zu stellen. Und manchmal stellte man dabei fest, dass die Welt auf einmal viel besser aussah.

Khawa klammerte sich von hinten an ihn und Jules genoss es. Sie waren eilig mit Vernon unterwegs, aber dem gro├čen, starken Hengst machte die doppelte Last nichts aus. Sie legten ein z├╝giges Tempo an den Tag, ohne das Tier zu stark zu fordern. Im Zweifelsfall war er ihre Lebensversicherung.

Als sie die Grenze passierten und weiter Land einw├Ąrts ritten, sahen sie das Ausma├č der Zerst├Ârung. H├Âfe standen leer, viele waren zerst├Ârt und ihre Bewohner waren geflohen. Man konnte es den Menschen nicht verdenken, dass sie Schutz in den n├Ąchst gr├Â├čeren Siedlungen, Burgen und St├Ądten gesucht hatten.

"Du hast Recht B├Âhnchen, ich werde den Sicherheitsabstand zu den Bauern einhalten. So ein gro├čer Brocken Pferdefleisch k├Ânnte sehr verlockend wirken auf hungernde Menschen. Und wir wolllen sie ja nicht grundlos provozieren, sondern wir sind hier um ihnen beizustehen.

Sobald die Tieflinge abger├╝ckt sind, m├╝ssen wir einen Teil der Armee und der Himmelsaugen hier einmarschieren lassen. Die Himmelsaugen m├╝ssen gemeinsam mit dem Heer den Wiederaufbau und die R├╝ckf├╝hrung der Bauern organisieren. Die Leute m├╝ssen zur├╝ck auf ihr St├╝ck Land, dass sie bewirtschaften. Anders geht es nicht.

Und eine Notversorgung muss gew├Ąhrleistet werden. Aber ich denke die wird unser Duc von einer Zentrale aus organisieren, damit alles in einer Hand ist. Wir sollten dem Duc schnellstm├Âglich einen Bericht ├╝ber den Zustand des neuen Gebietes zukommen lassen, damit Vorkehrungen getroffen werden k├Ânnen. Der Winter steht vor der T├╝r, oder ist sogar schon angekommen. Winternothilfe wird f├╝r die Bev├Âlkerung unumg├Ąnglich sein. Wir k├Ânnen froh sein, dass wir die Generalmobilmachung ausgerufen haben, so haben wir gleich eine funktionierende Struktur zur Hand",
erkl├Ąrte Jules Khawa.

Der Chevalier umritt so gut es ging die Ansammlungen von Bauern und anderen gefl├╝chteten B├╝rgern der Hohen Mark. Er strich liebevoll ├╝ber Khawas Hand.

"Mach Dir keine Sorgen, Du schaffst das. Du wei├čt wof├╝r Du dies hier alle tust, f├╝r Deine Heimat also f├╝r uns beide. Auf dem R├╝ckweg, oder besser gesagt nach Deinem Gespr├Ąch mit den Tieflingen w├╝rde ich gerne einmal ein sehr ernstes privates Thema mit Dir besprechen Khawa. Aber davor m├Âchte ich Dich nicht nerv├Âs machen. Du sollst Dich voll und ganz auf Deine Aufgabe konzentrieren. Nur soviel - es ist etwas Sch├Ânes", grinste Jules Khawa kurz ├╝ber die Schulter an.

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Re: Ritt in die Hohe Mark

#2

Beitrag von Khawa » Fr 30. M├Ąr 2018, 10:10

Sie kamen gut voran und bald n├Ąherten sie sich Goldwasser, der Hauptstadt der Hohen Mark. Goldwasser war unverkennbar besetztes Gebiet. Die Rakshaner hatten Gardinen, Decken und vergleichbares Tuch aus den H├Ąusern geholt und sich daraus Zelte gebaut. Keine sorgf├Ąltig verschlossenen Wohnzelte, sondern solche, um tags├╝ber darunter herumzulungern, Tee zu trinken (es gab aufgrund der Situation keinen Kaffee) und dabei auch bei Regen drau├čen sein zu k├Ânnen.

Als Jules ank├╝ndigte, nach Abschluss ihrer Mission etwas sehr ernstes Privates mit ihm besprechen zu wollen, bekam Khawa einen Moment die Flatter. Erst der Nachsatz, dass es sich um etwas Sch├Ânes handelte, beruhigte ihn wieder. ┬╗Leute zu erschrecken findest du offenbar lustig┬ź, schmunzelte Khawa. ┬╗Soll ich f├╝r das Gespr├Ąch eine R├╝stung anziehen? Dann m├╝sstest du mir allerdings eine leihen, meine ist noch in Rakshanistan.┬ź

Sowohl Almanen, als auch Tieflinge und Rakshaner waren zu sehen, wobei die Almanen in der ├ťberzahl waren. Khawa und Jules wurden entsprechend nicht weiter beachtet, abgesehen davon, dass Khawa wegen seines fehlenden Turbans manchmal schief angeschaut wurde und manch einer dem gro├čen Pferd allzu hungrig nachschaute. Im Gro├čen und Ganzen war es hier jedoch momentan friedlich und vom Krieg wenig zu merken. Sie hielten auf das Anwesen zu. Die Leichname der Familie des verschollenen Gro├čherzogs Roderich steckte noch immer gut sichtbar auf Pf├Ąhlen vor dem Zugang. Wegen der K├Ąlte hielt die Verwesung sich noch in Grenzen, aber es war dennoch kein sch├Âner Anblick, hingerichtete Zivilisten vorzufinden. Es wimmelte hier von Tieflingen und Rakshanern.

Khawa stieg ab, pickte sich irgendeinen heraus, der ihm passend daf├╝r erschienen und sprach ihn auf Rakshanisch an. Es war seltsam, seine alte Muttersprache wieder zu verwenden und er musste sich daf├╝r konzentrieren. Er hatte sogar das Gef├╝hl, kein Hochrakshanisch mehr zu sprechen, sondern einen intensiven souvagnischen Akzent zu haben.

┬╗Gr├╝├če. Wir suchen Euren Anf├╝hrer.┬ź

Der Rakshaner st├Ârte sich offenbar an dem Wort ÔÇ║eurerÔÇ╣, denn er guckte ziemlich schief. Er fragte: ┬╗Und wer seid ihr?┬ź

┬╗Chevalier Jules de Mireaul, Himmelsauge des Duc de Souvagne und Khawa Laurent Rousseau.┬ź Der Blick des Rakshaners wurde nicht besser. ┬╗Mann┬ź, schnauzte Khawa in seinem fr├╝heren Befehlston, der allerdings ziemlich seltsam klang mit seinem Akzent. ┬╗Wir haben Botschaft von Tarrik Tarkan!┬ź

Das gen├╝gte, der Rakshaner nickte. ┬╗Folgt mir. Ich bringe euch zu Lexi von der Hohen Mark.┬ź

Khawa rollte gedanklich mit den Augen ob des Spottnamens, der auf den almanischen Adel anspielte. Tats├Ąchlich sah besagter Tiefling kein bisschen f├╝rstlich aus, abgesehen davon, dass er sich eine Krone organisiert hatte. Er wirkte vielmehr, als h├Ątte er die Kr├Ątze und Khawa hielt einen Sicherheitsabstand ein. ┬╗Gr├╝├če┬ź, sagte er nur, da er nicht der Meinung war, einen Hochstapler wie einen F├╝rsten gr├╝├čen zu m├╝ssen. ┬╗Wir haben Botschaft von Tarrik Tarkan.┬ź Er hielt ihm das kurze Schreiben hin.
Befehl von Tarrik Tarkan
- Abzug der Truppen aus der Hohen Mark -


An den Kommandanten des S├╝dgeschwaders
Lexi von der Hohen Mark

Die Luftstreitmacht und sofern inzwischen eingetroffen auch die Infanterie ist vollumf├Ąnglich mit sofortiger Wirkung aus der Hohen Mark abzuziehen und nach Dunkelbruch zu verbringen. Die Hohe Mark ist nicht l├Ąnger in unserer Hand, doch es war nicht umsonst. Alles Weitere pers├Ânlich.

https://s1.imagebanana.com/file/180121/WyG12oo8.png
Lexi las es. ┬╗Geht mal kurz raus┬ź, scheuchte er und trieb die G├Ąste nach drau├čen. Nach einer Weile kam Lexi von selbst wieder zum Vorschein. ┬╗Wir haben uns beraten. Wir werden uns ab morgen nach Festung Dunkelbruch zur├╝ckziehen.┬ź
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, hei├č wie die Liebe und bitter wie das Leben."

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Re: Ritt in die Hohe Mark

#3

Beitrag von Jules de Mireault » Mi 25. Apr 2018, 18:14

Jules ritt langsam durch Goldwasser, einst Hauptstadt der Hohen Mark, nun ein Teil Neu-Souvagnes. Das dieses Gebiet von Rakshanern besetzt war, erkannte man sofort dran, dass diese jeden Stofffetzen genutzt hatten um daraus ein Zelt zu bauen, anstatt sich in den H├Ąusern nieder zu lassen. Jules war es Recht, so hatte die Bev├Âlkerung in ihren H├Ąusern verbleiben k├Ânnen und waren nicht noch zus├Ątzlich auf ihrem eigenen Land vertrieben worden.

Nach seiner Ank├╝ndigung Khawa etwas sagen zu wollen, war sein Freund doch tats├Ąchlich eine Spur blasser geworden. Jedenfalls so blass, wie ein Rakshaner werden konnte. Der Chevalier schmunzelte bei der Unterstellung, er h├Ątte Khawa erschrecken wollen. Das entsprach zwar nicht den Tatsachen, aber er lie├č es einfach so stehen.

"Das habe ich mir von meinem rakshanischen Freund abgeguckt", lachte Jules leise und musterte Khawa f├╝r einen Moment ├╝ber die Schulter, ehe er sich wieder auf die Stra├če konzentrierte.

Als sie auf den einstigen Regierungssitz zuhielten, erblickten sie die Schmach und Schande Roderichs - die K├Âpfe seiner ermordeten Familie war auf Pf├Ąhle aufgespie├čt worden.

Jules unterdr├╝ckte den Drang auszuspucken. Hier in der Hohen Mark kannte niemand die verschiedenen Ausdrucksformen des Spuckens. Ebenso unbekannt war sie sicher auch den Rakshanern und Tieflingen. Ein Souvagner h├Ątte sofort verstanden, dass Jules damit seine Verachtung f├╝r Roderich und den unn├Âtigen Tod seiner Familie ausdr├╝cken wollte.

Alle Familienmitglieder waren hingerichtet worden und das obwohl es ein Ultimatum gegeben hatte!
Alle... bis auf Roderich!

Was f├╝r ein erb├Ąrmlicher "Mann" Roderich doch gewesen sein musste, wenn er seine Familie so einem grausamen Tod ├╝berlie├č. Er weder f├╝r die eigene Familie gesprochen oder gar verhandelt. Vermutlich hatte es dieser Feigling nicht mal eine Sekunde in Erw├Ągung gezogen, sich als Austausch f├╝r seine Kinder anzubieten. Aber was verlangte Jules auch von einem Mann, der ohne mit der Wimper zu zucken seine eigenen Untertanen in einen sinnlosen Tod schickte? Der seine Leute in einen Krieg getrieben hatte, mit denen sie nichts zu tun hatten? Sie bluteten und starben f├╝r die Ehre der Zwerge und f├╝r Roderichs Gr├Â├čenwahn.

Endlich kamen sie an einen Posten an und Khawa schnappte sich den erstbesten Mann. Er stellte sie beide vor und verk├╝ndete, dass er eine Nachricht von Tarrik Tarkan hatte. Zuerst zeigte sich der andere Rakshaner noch spr├Âde und unwillig, aber der Name schien ihm Beine zu machen.

Man f├╝hrte sie zu einem Lexi der Hohen Mark, einem Tiefling der aussah als h├Ątte er die R├Ąude. Jules musste nun den Drang des Spuckens und des sich Kratzens unterdr├╝cken. Aber so grauenvoll krank Lexi auch aussah, er hatte mehr Hirnschmalz zwischen seinen zerfledderten Ohren, als Roderich je besessen hatte. Und der Tiefling konnte lesen.

Vermutlich war dass das Problem des bukolischen Bauernk├Ânigs gewesen - er hatte das Ultimatum schlichtweg nicht lesen k├Ânnen! Innerlich grinste Jules ├╝ber beide Ohren bei dem Gedanken, offiziell schob er ihn beiseite, so schnell wie er ihm gekommen war.

Kaum dass Lexi das Schreiben in seinen Krallen hielt, wurden sie nach drau├čen gebeten - auf rakshanische Art.
Es dauerte einen Moment, dann kehrte Lexi zu ihnen zur├╝ck.

"Wir haben uns beraten. Wir werden uns ab morgen nach Festung Dunkelbruch zur├╝ckziehen", verk├╝ndete der Tiefling.

Entgegen ihres vorherigen Verhaltens deutete Jules nun doch eine Verbeugung an.

"Habt Dank f├╝r Euer schnelles und problemloses Handeln. Eurem R├╝ckzug wird nichts im Wege stehen. Die Hohe Mark ist seit kurzem Teil Souvagnes. Unsere V├Âlker haben keine Fehde miteinander, auch waren wir nicht am Krieg gegen Euch beteiligt. Ferner wird dies auch so bleiben, laut den Aussagen unseres Herrn.

Solltet Ihr unterwegs auf eine einmarschierende Armee unter Souvagnischem Banner sto├čen, dann seid versichert, dass dies nicht Euch gilt. Ein Heeresteil wird nach Neu-Souvagne abgeordnet um hier die ├Âffentliche Sicherheit wieder herzustellen und aufrecht zu erhalten. Ich Danke Euch f├╝r Euer Entgegenkommen und Eure Mitarbeit im Namen unseres Duc Lexi. Gehabt Euch wohl und sichere Reise",
erkl├Ąrte Jules respektvoll.

Nacheinander kontaktierte der Chevalier mental seine Magier-Kollegen Magistral-Percival Urbain de Deveraux, Ciel Felicien de Souvagne, Maurice de la Cantillion, Massimo de la Cantillion um Rapport ├╝ber den aktuellen Stand in der Hohen Mark abzuliefern.

`Werte Kollegen, die Hohe Mark ist in Souvagnischer Hand. Die rakshanische Luftstreitkraft zieht sich nach Dunkelbruch zur├╝ck. Die Verhandlung mit der Luftstreitkraft verlief einwandfrei und problemlos! Komandant Lex - ein Tiefling, zeigte sich als Ehrenmann, er kam dem schriftlichen Befehl seines Herrn umgehend nach. Ein Heerteil sollte sich unmittelbar auf den Weg nach Neu-Souvagne machen um die ├Âffentliche Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen und aufrecht zu erhalten.

Die Besatzer haben keine H├Ąuser, Burger und ├Ąhnliches geschliffen. Sie hatten sich Zeltunterk├╝nfte aus Stoffen gefertigt. Den Einheimischen war es somit m├Âglich, in ihren H├Ąusern zu verbleiben. Es hat keine innerliche gr├Â├čere Landflucht gegeben, bis auf jene betroffene Gebiete, die von der ├ťberschwemmung heimgesucht wurden.

Ferner sollte Neu-Souvagne direkt in souvagnische Hand genommen werden, so dass mit dem Wiederaufbau und der Intregation begonnen werden kann. Rapport Chevalier Jules de Mireault Ende┬┤,
erstattete der Chevalier Bericht.

Jules musterte Khawa freundlich.

"Unsere Aufgabe ist erledigt, den Rapport habe ich an alle zust├Ąndigen Kollegen soeben mental ├╝bermittelt, bleiben nur wir beide ├╝brig. Wir haben zwar den Abzug der Luftstreitkr├Ąfte zu ├╝berwachen, aber f├╝r diese Frage hast Du sicher Zeit Khawa", erkl├Ąrte Jules gut gelaunt.

Der Chevalier ging vor Khawa auf ein Knie, so das Gufo auf seiner Schulter erschrocken aufkreischte. Jules z├╝ckte sein Schwert und st├╝tzte sich darauf ab.

"Monsieur Khawa Laurent Rousseau - hiermit halte ich um Eure Hand an. W├╝rdet Ihr mir die Ehre gew├Ąhren und mein Mann werden?", fragte Jules liebevoll.

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Re: Ritt in die Hohe Mark

#4

Beitrag von Khawa » Mi 25. Apr 2018, 20:15

Khawa blieb fast die Spucke weg, als July auf sein Schwert gest├╝tzt vor ihm niederkniete und, ganz entgegen seiner sonst zur Schau getragenen Art, mitten in dem verw├╝steten Land um Khawas Hand anhielt. Ganz ohne Blumen und Firlefanz, staubig und verschwitzt wie sie waren und so wie Khawa es liebte. Khawa dr├Ąngelte sich an dem Schwert, was zwischen ihnen stand, vorbei und nahm seinen Chevalier fest in die Arme. Die Kettenhemdringe bohrten sich in seine Arme und in seine Brust. Khawa war schwer aus der Fassung zu bringen, doch jetzt war er es - im guten Sinne. Er k├╝sste Jules lange und ausgiebig. Er legte nicht nur all seine Liebe, sondern auch all seine Leidenschaft in diesen Kuss und davon hatte er reichlich. Der einzige andere Kuss, der damit vergleichbar war, war der erste, den sie ├╝berhaupt getauscht hatten. Erst danach antwortete Khawa auch verbal.

"Von Herzen gern, July, aus ganzem Herzen Ja!" Khawa dr├╝ckte ihn auf den R├╝cken, so dass Jules im Dreck lag, das Schwert lag irgendwo kreuz und quer. Er legte sich auf ihn und k├╝sste ihn ein weiteres Mal mit Lippen und Zunge ab. Dabei hielt er ihn mit aller Kraft fest. "Ich liebe Euch so derma├čen, July. Normalerweise m├╝sste ich Euch hier und jetzt gleich zeigen, wie sehr, weil ich es kaum in Worte fassen kann." Er presste seine H├╝fte fest gegen ihn. "Ich habe Euch schon immer geliebt, das wisst Ihr, aber Ihr wisst nicht, wie stark meine Liebe geworden ist, seit Ihr mein Sehnen erwidert. Werden wir dann zusammen wohnen? Und wo? Und wem geh├Âre ich dann, irgendeinem Comte oder nur Euch? Ich will Euch geh├Âren, July ... ich w├Ąre von Anfang an am liebsten Euer Diener gewesen." Khawa musste sich gerade extrem zusammenrei├čen. Er war emotional und k├Ârperlich auf Anschlag gespannt.
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Re: Ritt in die Hohe Mark

#5

Beitrag von Jules de Mireault » Fr 4. Mai 2018, 19:37

Weiter geht es in - Royale Doppelhochzeit - 01.05.203

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