Gasmi von Lyridime zu Phintias [Düsterling/Souvagner]

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    Kurzinfo Gasmi


    Name: Gasmi von den Geistern
    Ehemals: Gasmi von den Nebelkatzen
    Volk: Düsterling
    Fraktion: Handelsallianz
    Alter: 25 Jahre
    Größe: 154 cm
    Hautfarbe: Anthrazit
    Augenfarbe: grau-blau
    Statur: schlank und durchtrainiert
    Beruf: Kurier
    verdeckter Beruf: Auftragsmördern
    Herkunft: Alkena
    Geburtsrudel: Nebelkatzen
    Derzeitiger Wohnort: Shohiro
    Familienstand: ledig
    Sprachen: Asameisch & Rakshanisch



    Aussehen
    Gasmi ist ein 25 Jahre alter Düsterling. Mit einer Körpergröße von 154 cm ist Gasmi ein durchschnittlich großer Düsterling. Gasmi ist im Gegensatz zu vielen anderen seiner Artgenossen nicht pechschwarz sondern anthrazit-gefärbt.



    Charakter und Mentalität

    Gasmi ist ein Düsterling durch und durch. Er ist weder faul noch träge. Im Gegenteil er ist stets um das Wohl seines "Rudels" die Geister bemüht, vor allem da er sein Geburtsrudel verloren hat. Nur dass was Gasmi als Umsorgen versteht, verstehen viele völlig falsch.


    So will empfindet Gasmi sich nicht als faul, wenn er sich um die gemeinsam Hausarbeit drückt. Der Düsterling sieht dies sogar als Freundlichkeit an. Er steht den anderen die sich mit unnützem Zeug beschäftigen nicht im Weg. In der Zeit legt er sich gerne Schlafen um niemanden zu stören.


    Vorsorglich kümmert er sich auch gerne um verwundete Rudelmitglieder, bevor Pavo die Gelegenheit dazu hat. Denn Gasmi ist der festen Überzeugung Wunden die nicht ordentlich eingespeichelt wurden (von ihm natürlich) können gar nicht heilen.


    Auch verwundert ihn immer wieder die Körperpflege seines bunten Rudels. Dass einige seiner Lieben keine Partner finden, macht Gas oft traurig. Er vermutet allerdings dahinter die seltsamen Körperpflegangewohnheiten von ihnen. Wer sich nicht ordentlich sauber leckt, kann auch nicht erwarten einen Partner zu finden. Aber da niemand sich seine Tipps zu Herzen nimmt, muss es kommen wie es kommen muss, die Rudelmitglieder bleiben alleinstehend.


    Gasmi kann wie fast alle Düsterlinge überhaupt nicht alleine bleiben. Der Düsterling schläft auch nicht allein. Er wartet bis das letzte Rudelmitglied sich schlafen gelegt hat und legt sich dann zu dem Bruder oder der Schwester seiner Wahl. Meist fällt seine Wahl auf Seddik den Ork. Aus dem einfachen Grund, Seddik ist groß und breit und somit ideal geeignet um die Nacht auf seinem Rücken zu verbringen.


    Gas kennt als Düsterling keine Körperdistanz wie andere Völker. Unter Düsterlingen knufft man sich, misst seine Kräfte, man tröstet sich und sucht auch Vereinigung - denn jeder gehört jedem. Düsterlinge berühren sich irgendwie ständig, sich zu berühren ist für sie normal und zeigte Nähe. Diese bewusste Nähe zu seinem Rudel ist es, die Gasmi Kraft und Sicherheit gibt.


    Der Düsterling ist seinem Rudel treu und loyal ergeben. Aino ist für ihn seine Rudelführerin.


    Gasmi ist ein gut gelaunter und sehr hilfsbereiter Düsterling. Wenn ihn ein Rudelmitglied um etwas bittet, gibt es kaum etwas, was Gasmi für den Bruder oder die Schwester nicht tun würde. Ist jemand aus seinem Rudel in Gefahr, würde er die Person mit Zähnen und Klauen bis zum blutigen Ende verteidigen. Wenn jemand bewusst Streit sucht, ist er bei Gasmi an der falschen Adresse. Der Düsterling hat für Miesepeter kein Verständnis und lässt sich von übler Laune weder anstecken noch vertreiben.



    Glaube:
    Gasmi hat keinen Glauben, dafür hat der Düsterling keinen Sinn



    Fähigkeiten
    Extrem guter Schlossknacker, Gasmi ist der Schlossknacker der Geister
    Sehr guter Kletterer
    Scharfe Zähne und Klauen



    Stärken und Schwächen


    Stärken:
    Augen können im Dunklen sehen (Düsterling-Fähigkeit)
    Gutes Gehör und guter Geruchssinn
    Absolut treu und loyal seinem "Rudel" den Geistern gegenüber
    Freundlich und hilfsbereit seinen Leuten gegenüber
    Kein Schloss ist vor ihm sicher, Schlossknacker
    Sehr guter Kletterer
    Messerscharfe Klauen und Zähne
    Frohnatur - sieht Dinge lieber positiv, hat selten schlechte Laune (privat)


    Schwächen:
    Lichtempfindliche Augen und Haut (Düsterling-Nachteil)
    Empfindlich gegen grelles Licht
    Verlustängste sein Rudel/seine Leute betreffend
    Generell misstrauisch Fremden gegenüber
    Kein Verständnis für technische Dinge


    Reiserucksack


    Kleidung:
    Lendenschurz aus Leder
    Gürtel mit Dolchscheide
    Kleine Umhängetasche für Utensilien


    Waffen:
    Dolch


    Sonstiges:
    Dietriche/Diebesschlüssel



    Lebenslauf
    Er wusste nicht wie lange er unter freiem Himmel gelegen hatte. Der Regen hatte aufgehört, dennoch fror er erbärmlich. Überall um ihn herum Tod, Tod in hundertfacher Form. Er wusste nicht viel, er wusste eigentlich gar nichts. Das einzige was er wusste war, dass er nicht sterben wollte. Eigentlich war es mehr ein Instinkt als ein wirkliches Wissen.


    Als er zerfetzt dort auf regennassem, schlammigen Boden lag, erinnerte er sich an seine Vergangenheit.


    Gemeinsam mit unzähligen seiner Brüder und Schwestern des Nebelkatzen-Rudels hatte er zusammen gelebt.


    Einige waren Erwachsene, andere waren Kleinkinder, dazwischen gab es zig Varianten. Was er von der ersten Stunde seines Lebens an wusste war, dass man nicht nutzlos sein durfte, dass man seinen Wert beweisen musste – den Wert am Leben zu bleiben.


    Und wert zu leben waren nur jene, die ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellten. Das hatte er unzählige Male getan. Er hatte sich nicht nur Respekt verdient, er hatte sich die Angst seiner Feinde verdient. Denn das Rudel bedeutete einem Düsterling alles.


    Er sah aus wie seine Geschwister aus dem Rudel. Seine Geschwister sahen aus wie er selbst. Bis auf den Umstand dass er nicht ganz so dunkel war wie sie. Aber das spielte keine Rolle, sie waren eine Einheit, ein großes Ganzes.


    Sie waren gleich und doch so verschieden. Sie lebten in einer abgeschotteten Welt, zu der andere keinen geistigen Zugang fanden.


    So lebte man in einem Rudel, viele Wesen die wie ein einziges Wesen agierten. Für ihn galt das ungeschriebene Gesetz, dass seine Geschwister aussahen und rochen wie er - minimale Abweichungen eingeschlossen. Ihnen brachte er Zuneigung entgegen, jedem einzelnen von ihnen, ohne Ausnahme.


    Fremde mit fremden Gesichtern waren ihm unheimlich. Sie waren Feinde, die ihnen die Nahrung und andere Lebensgrundlagen stehlen wollten. Oder schlimmer noch, einige von ihnen einfingen wie wilde Tiere um sie zu verkaufen.


    Und eines Tages waren erneut neue, fremde Gesichter erschienen. Menschen die in den Sümpfen herumschlichen um sie zu jagen. Sie suchten sich sechs von ihnen aus. Ihn zuerst, wegen der ungewöhnlichen Hautfarbe. Sie wurden gejagt, gefangen, eingesperrt und verfrachtet.


    Ab diesem Tag lebten er und seine fünf Brüder ein anderes Leben. Ein Mensch hatte sie gekauft. Düsterlinge waren für ihn schöne und wilde Geschöpfe und ein eigenes Rudel davon zu besitzen, erschien ihm reizvoll. Und so lernten sie, was sie lernen mussten um einen fetten, reichen menschlichen Kaufmann zu dienen und mit ihrer Anwesenheit zu erfreuen.


    Sie waren Leibwächter, sie waren die persönlichen Soldaten eines reichen Gebieters in irgendeinem armseligen Land, dass Gasmi nicht kannte. Ihn verwunderte nur, wie groß die Vielfalt an Rassen und Geschöpfen war, die sich dort herum trieben. Viele Sklaven lebten dort. Meist Tieflinge und andere Düsterlinge.
    Sie hatten ihren Herren vor der Außenwelt zu schützen. Warum der Mensch die anderen außerhalb seines Hauses dermaßen fürchtete, begriff Gasmi nicht.


    Untereinander nannten die Brüder diese Welt nur Das Draußen. So nannten sie die Welt jenseits des Hauses und der Mauern, die das Haus ihres Herrn umgab. Selbst waren sie nie allein draußen gewesen, sie gehörten zum Haus, sie gehörten zu ihrem Herrn und an dessen Seite hatten sie zu bleiben. Sie durften nur in seiner Begleitung das Haus verlassen.


    Im Grunde waren sie Haustiere, die auf eine Frage antworten könnten, ähnlich den bunten Vögeln auf dem Markt die Gasmi einst gesehen hatte, als er seinen Herrn einmal nach draußen begleiten musste.


    Zwar durften sie nicht nach draußen, dafür kam „das Draußen“ an eines Nachts zu ihnen.


    Andere, Fremde, fremde Menschen mit fremder Kleidung wie er sie noch nie vorher gesehen hatte stürmten das Anwesen. Die Fremden trugen Waffen. Vielleicht dachten die Fremden, sie könnten sie leicht besiegen, da sie nichts kannten. Aber kämpfen konnten sie!


    All seine Brüder und sämtliches Sicherheitspersonal wehrte sich. Selbst das normale Personal ob Küchenhilfe oder Servicekraft von dem Bonzen, jeder griff zu den Waffen. Egal welcher Gruppe sie angehörten, egal wie sie sonst zueinander standen, in diesem Fall waren sie sich einig – die Fremden die sie angriffen mussten sterben.


    Einer der Bedienstete aus der Küche sagte, es wäre eine Fehde zwischen ihrem Herrn und einem seiner Konkurrenten. Ein geschäftlicher Streit. Die Angreifer wollten einen unliebsamen Konkurrenten loswerden.


    Was das zu bedeuten hatte, wusste Gasmi nicht. Natürlich wusste der Düsterling aus seinem alten Leben, dass man keine Konkurrenz in seinem Territorium duldete, aber das Grundstück gehörte doch seinem Herrn. Von geschäftlichen Dingen hatte Gasmi keine Ahnung.


    Egal wie hart sie sich wehrten und wie groß ihre Zahl war, die Fremden waren besser. Das Personal fiel, das Sicherheitspersonal fiel und seine Brüder fielen. All jene die sich mit Waffen wehrten, wurden gnadenlos getötet.


    Wer keine Waffe trug wurde gesichert und nach draußen abgeführt. Aber den Abgeführten erging es nicht besser. Draußen im Hof wurden sie erschossen. Auf den Berg der Erschossenen wurden die anderen Leichen geworfen, die entweder mit der Waffe in der Hand gestorben waren, oder jene die es so erwischt hatte.


    Er selbst hatte einen schmerzhaften Streifschuss kassiert. Geistesgegenwärtig schmierte er sich das Gesicht mit dem Blut eines gefallenen Bruders ein und legte sich verrenkt neben ihn.


    Er konnte nur hoffen, dass die Fremden nicht auf Nummer sicher gingen und jeden Toten nochmals einen Bolzen verpassten - so wie es ihm sein Gebieter beigebracht hatte.


    Sie taten es nicht. Sie waren faul und bequem. Man hatte ihn einfach an den Armen und Beinen gepackt und mit auf den Haufen der anderen geschmissen.


    Reglos hatte er es erduldet. Wenn einer der Fremden vorbei kam, hatte er kaum gewagt zu atmen, obwohl er nach mehreren Minuten mit Leichen seiner Brüder bedeckt war. Noch einmal gab es ein Tumult, als es sein Gebieter bis nach draußen schaffte und sich eines seiner Pferde schnappte und fliehen konnte. Er wäre ihm gerne gefolgt, warum wusste er selber nicht.


    Gasmi kämpfte den unsinnigen Drang den Mann zu beschützen nieder, denn dann hätte er seine Tarnung aufgeben müssen und sie hätten ihn womöglich doch noch erschossen.


    Irgendwann hatte er keine Schüsse mehr gehört. Er hatte Angst, dass die Fremden den Berg der Gefallenen anzünden würden. Aber das taten sie nicht. Und so wartete er. Wartete Stunde um Stunde bis die Nacht hereinbrach.


    Wie ein Neugeborenes das zum ersten Mal die Welt erblickt, kroch er zwischen den Körpern seiner gefallenen Brüder hervor und betrachtete die untergehende Sonne. Um ihn herum nur Tod und Verwüstung, aber er lebte.


    Er verharrte einen Moment, lauschte und witterte nach einer Gefahr, ehe er sich ganz befreite und auf den blutgetränkten Boden sprang. Ein Nachtvogel fing an zu kreischen und er duckte sich erschrocken wie ein wildes Tier.


    Wind kam auf und fegte über den blutigen Hof, was ihn schlottern ließ. Er schlang seine Arme um sich und schaute sich suchend um. Das gewaltige Tor hing nur noch schief in den Angeln. Dahinter „das Draußen“.


    Er warf einen letzten Blick auf das Haus in dem er und seine Brüder gelebt hatten, dann sprintete er so schnell er konnte auf das Tor zu.


    Im Gras lag ein Messer, einer der Fremden musste es verloren haben. Seinem Instinkt folgend, schnappte er die Waffe aus dem Sprint heraus und ließ das Anwesen, seine toten Brüder und seine Versklavung hinter sich.


    Sein Weg brachte ihn meilenweit weg, von dem Ort wo er einst lebte. Zurück in die Sümpfe Alkenas wollte der Düsterling nicht. Sein Rudel war tot und wo man ihn einst eingefangen und versklavt hatte, konnte dies immer wieder geschehen.


    So verschlug es ihn nach Shohiro.


    Dort schlug er sich nachts auf den Straßen durch. Stieg in Häuser ein und stahl Lebensmittel. Aufgrund seiner Gabe fiel er nach einiger Zeit einer Gruppe Gesetzloser auf, den Geistern. Sie rekrutieren den Düsterling in ihre Reihen und brachten ihm ein ganz anderes Handwerk bei - Auftragsmord. Seit dieser Zeit ist Gasmi ein treues Mitglied des "Geister-Rudels".



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  • Charbogen-Ergänzung:


    04.06.202 n.d.A. Änderung des Familien-Status:


    Verlobt (nach naridischem Recht):


    Verlobter (nach naridisches Recht):
    Urako Lyridime

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