Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Die Jagd

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Ragosh

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Re: Die Jagd

#11

Beitrag von Ragosh » Fr 10. Jun 2016, 20:24

Diese Frau war ein Wesen mit einer innerlichen Ruhe wie er es noch nie erlebt hatte. Er setzte sich erstmal an den reich gedeckten Tisch und fraß, er zerriß Fleisch und schaufelte es sich regelrecht in den Schlund. Er ließ sie nicht aus den Augen und fraß sich satt an dem Fleisch und lehnte sich danach zurück um einmal lauthals zu rülpsen. Da wo er herkahm war es ein Zeichen von Respekt wenn man laut rülpste, es zeigte demjenigen das es besonders gut schmeckte.

Er bleckte seine Hauer und versuchte in einer absurden Art Eindruck bei ihr zu schinden. Er stand auf und ging durch den Raum er schaute sich um und sagte "nun ist das Leben hier, nicht etwas einsam?" dann fügte er hinzu "wie, bist du ein Vampir geworden?". Für einen Ork war er ziemlich neugierig, die Zeit für das töten war sicherlich später noch. Aber eigentlich musste er sie garnicht mehr töten er hatte, die beiden anderen Vampire bereits geköpft und verstaut.

Da Orks nicht das Talent besaßen zu verschleiern was sie wollten, drehte er sich um und fragte gerade heraus. "Willst du mit mir weiter ziehen?" er fragte es schnell und war selbst,überrascht. Er hatte sich noch keine Gedanken darüber gemacht wohin es ihn als nächstes verschlagen würde, doch Geselschaft war immer eine gute Abwechslung, außerdem war sie stark genug um zu kämpfen. Sie hatte ihm auch das Leben gerettet das heißt aus, einer Sicht der Ehre die jeder Ork inne wohnen hatte, stand er in ihrer Schuld.

Wer weiß? Vielleicht hatte sie selbst Ziele, in der Welt die es zu erreichen galt. Er wartete gespant auf ihre Antwort und ging noch, einmal zum reich bedekten Tisch und nahm sich den Krug mit Wein und kippte ihn nur so herunter.

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Lacrima Dal'danil

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Re: Die Jagd

#12

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Fr 10. Jun 2016, 21:07

Ein amüsiertes Lächeln umspielte die blutroten vollen Lippen, der selbst ernannten Burgherrin als Ragosch sich über das Essen hermachte.
An seiner Essweise schien sie sich nicht zu stören, zumindestens verzog sie keinelei Miene, ihr Gesicht glich eher den reglosen feinen Zügen einer Statur. Nur ihre Augen welche im Moment rot im Schein der Kerzen leuchteten, beobachteten den Ork unablässig

Seine Fragen überging sie einfach bis er ganz direkt damit heraus schoß ob sie ihn begleiten wolle. Lacrima hob die Augenbrauen und betrachtet ihn in einer Art und Weise als wäre er unter ihrer Würde, vieleicht wirkte es auch nur so, da sie immerhin die Burgherrin war und sich auch wie eine solche benahm. Mehr oder minder jedenfalls.

"Dich begleiten?" brachte sie nach einem langen Moment des Schweigens hervor und rümpfte kurz die Nase, bevor sie ihren Kelch zur Seite stellte und sich in flinker Anmut erhob.

"Die Frage wäre mehr, ob du meiner Begleitung gerecht werden würdest. Es gibt da nämlich einige Regeln, deren Brechen mit nichts weniger als dem Tod bestraft werden."

Plötzlich, wie in einem kurzen Moment des Zwinkerns stand sie plötzlich hinter ihm. Lautlos bis sie ihre Stimme erhob.

"Regel Nummer eins. Ich verlange absolute Loyalität. Ich hoffe du weißt was das bedeutet."

Dann trat sie zu seiner anderen Seite.

"Regel Nummer zwei. Wir reisen nur bei Nachts."

Während sie durch den Raum lief zählte sie weiter auf.

"Regel Nummer drei. Ich bin der Chef, Boss, Häupling...Anführer...nenne es wie du willst."

"Regel Nummer vier. Benutz dein Gehirn, Ich mag Dummheit nicht sonderlich."


Erneut erschein sie wie aus dem Nichts wieder hinter ihm.

"Und denk daran brich eine Regel oder mach mich wütend dann bist du tot. Die letzen die sich mir entgegen stellten spürten die Kraft eines Gottes. Und du kannst mir glauben wenn ich sage, das ein ehrloser Tod um weiten besser ist, als das was meine Feinde damals erleben mußte."

Und schon war sie wieder auf ihrem Platz und nippte entspannt an ihrem Kelch, abwartend Was er noch dazu äußern würde und ob es seine Meinung nicht vieleicht doch noch änderte.
Während sie ihn beobachtet dachte sie kurz an das Ereigniss zurück an welchem ein Gott sich ihrer Feinde annahm. Flüchtig umspielte ein Lächeln ihre Lippen.

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Re: Die Jagd

#13

Beitrag von Ragosh » So 19. Jun 2016, 10:58

Er trank während Lacrima sprach, er hörte zu und setzte die Flasche ab und wischte sich den Mund mit seinem Arm ab. Als sie ihm vortrug was passieren würde wenn er einer ihrer Regeln brechen würde, hätte er jeden anderen ausgelacht doch nicht sie.

Nein mit ihr würde er reisen und Monster töten die niemals zuvor ein Ork töten würde! Ihre Hilfe ihre Kraft und Erfahrung, würde ihm helfen noch mehr zu töten, mehr zu erlegen und zu zerschmettern. Er schaute sie an und ging auf sie zu, er blieb zwei Meter vor ihr stehen zog sein Sschwert von der Rückenhalterun ab und kniete sich vor ihr hin. "Ich schwöre dir, hiermit meine Treue" er legte ihr das Schwert auf den Boden um den Pakt von seiner Seite aus zu besiegeln.

Er würde ihr folgen und seine Schuld bereinigen. Als er sich wieder erhob und sein Schwert verstaute schaute er sie an. "Wohin gehen wir als erstes?" er zog seinen Fellumhang wieder über und befestigte ihn. Von außen musste es ein, ungleiches Paar sein eine Vampierin und ein Ork, na das konnte ja was werden.

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Re: Die Jagd

#14

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Do 21. Jul 2016, 09:07

Sie hob lediglich eine Augenbraue als Ragosh sich reisebereit machte.

"Du hast Regel Nummer 2 eben vergessen.Noch ist Tag also entspann dich."

Sie leerte ihren Kelch und erhob sich mit einer unsterblichen Eleganz. Mit der selben trat sie direkt vor den Ork und hob die Hand um mit ihren Fingern flüchtig über seinen Oberkörper zu streichen. Dann zwinkerte sie ihm verschmitzt zu und trat zum Türbogen der Halle.

"Ich muß noch etwas erledigen, Wenn die Dämmerung herein bricht treffen wir uns im Hof. Bis dahin kannst du ja schauen ob du den Weg dahin findest."

Sie kichert amüsiert und im nächsten Augenblick war sie in der DUnkelheit der Gänge verschwunden. Lautlos waren die Schritte ihrer bloßen Füße auf dem Steinboden während sie die verwinkelten Gänge entlang ging als hätte sie nie etwas anderes getan.

Wo sollte sie hingehen? Eine gute Frage die der Ork gestellt hatte. Vieleicht wurde es Zeit mal wieder zu ihrem Besitz zurück zu kehren. Nicht das sie glaubte es würde irgendwas gegen ihren Willen dort geschehen, das würde man nicht wagen, aber dennoch war es mal Zeit. Außerdem mußte sie nach ihrer Stieftochter sehen.
Das war fast wie Hohn, eine Untote mit einem Kind.

Die Vampirin seufzte ihre Hand berührte blindlings irgendwas und im nächsten Moment war sie hinter einer sich öffenden Wand verschwunden, welche kurz nach ihr sich wieder schloß. Der Raum in welchem sie sich nun wieder fand war eindeutig ein Schlafgemach. Was auffällig war es war alles sehr sauber und ordentlich. Untote hin oder her. Lacrima mochte durchaus auch die Dinge die eine Lebende mochte.
AUßerdem war sie jetzt eine Lady, eine Landgräfin, da schickte sich das nicht in einem herunter gekommen Platz zu hausen. Das war vieleicht früher mal so. Früher...wie lange das doch her war.

Mit einer flüchtigen Handbewegung wischte sie die Gedanken beiseite entkleidete sich und verschwand unter der noch immer seidenweiche Decke des großen Himmelbett.
Ehe man sich versah war sie bereits eingeschlafen...

Erst als am Horizont die abendliche Dämmerung einbrach schlug die blasse Schönheit die Augen wieder auf. Dennoch ließ sie sich Zeit. In aller Ruhe kleidete sie sich in ihr gewohntes rotes Kleid, was ihre edel wirkende Blässe fein unterstrich und kämmte sich sorgfältig das lange rabenschwarze Haar.

Zufrieden mit sich warf sie ihr langes dunkles Cape über und machte sich auf dem Weg zum Hof. Inzwischen dürfte bereits fast vollständig die Nacht eingebrochen sein. Sie kam zu spät aber das interessierte sie nicht. Ragosh konnte ruhig etwas warten.

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Re: Die Jagd

#15

Beitrag von Ragosh » Sa 23. Jul 2016, 14:00

Ragosh hatte nach unzähligen Zusammenstößen mit jeweiligen Wänden oder so endlich den Innenhof der Feste erreicht. Die Sonne stand hoch am Himmel und er ließ sich den Moment mit der Frau noch einmal durch den Kopf gehen. Die flüchtige Berührung ebenso das Lächeln hatte es ihm ziemlich angetan, es war als würde sie mit ihm spielen. Es war überhaupt nicht seine Art sich von einer Frau an der Nase herum führen zu lassen, doch war diese Frau mit keiner anderen zu vergleichen. Vielleicht war gerade das der besondere Reiz an dieser Frau.

Er schritt auf dem Hof auf und an und schwang sein Schwert ein paar mal zur Probe um das zu verarbeiten was dort drinne gerade vor sich gegangen war. Er schritt zu den beiden enthaupteten Leichen und kickte den einen Kopf des Manner weit von sich weg. Dieser flog durch ein bereits eingeschlagenes Fenster was Ragosh mit einem zufriedenem Grunzen hinnahm. Die Sonne war nicht mal am höchsten Punkt und da sie nur Nachts reisen sollten wurde dem Ork langsam langweilig. Er schaute hinauf zu einem der Türme und beschloß dort oben auf sie zu warten. Er kletterte hinauf, ein echter Ork machte das so!

Die Stufen hinauf steigen das konnte jeder, doch er war ein echter Ork und so ein Turm würde er doch leicht hinauf klettern. Es musste lustig ausgesehen haben wie er dort schwitzend hinauf kletterte. Einmal rutschte er sogar ab doch er fing sich mit mehr Glück als Verstand in einer Fuge und hielt sich eisern fest. Als er oben angekommen war sah er über die ganze Ebene und das war ein schöner Anblick. Er klopfte sich auf die Brust mit der Faust und brüllte einmal laut in den bereits in voller Blüte stehenden Tag hinein. Das Echo war noch weit zu vernehmen und zufrieden setzte er sich auf seine vier Buchstaben. Er dachte immer noch an die Frau und daran wohin sie wohl gehen würden? Egal wohin, er würde ihr folgen um sie eines Tages....

NEIN! schalte es ihm zurück in den Kopf, er war ein Ork! Er würde seine Schuld bei ihr begleichen und sie dann noch wie vor töten! Oder nicht? Er schüttelte grunzend den Kopf und machte sich an den Abstieg. Als er unten im Hof angekommen war, legte er seine Sachen wieder an und legte sich in einem schattigen Platz hin um etwas schlafen zu können. Bald würde es beginnen zu dämmern und er konnte es sich nicht leisten, auf seinen Schlaf zu verzichten. Bald darauf schnarchte er ziemlich laut und es wurde schon dunkel doch das störte ihn nicht.

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Re: Die Jagd

#16

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mo 29. Aug 2016, 08:08

Was für ein Benehmen. Da kam sie ohnehin schon zu spät, aber der Ork lag fröhlich schnarchend im Hof. Lacrima erhob kurz die AUgenbrauen und trat neben ihn. Ragosh schien sie nicht zu hören, aber das war nicht ungewöhnlich. SIe verstand es sich lautlos zu nähern, auch ohne große Anstrengung.

Dennoch war das hier nicht gut, es wäre so leicht ihm die Kehle durchzuschneiden. So leicht das es wieder langweilig war. Noch nie hatte sie so einen Ork getroffen. DIe Vampirin vermisste ihren alten orkischen Gefährten. Er war ein rauer Gesell aber sie hatte ihm vertrauen können und sich immer auf ihn verlassen.

Murrend schüttelte sie den Kopf. Es war keine Zeit dafür sentimental zu werden.


"He wach auf. Dich kann ja ein Kind mit Leichtigkeit töten, du Schlafmütze"

Schalte sie Ragosh mit weniger netter Stimme. Aber es war ihr völlig egal ob der Ork unsanft geweckt wurde. Vieleicht war es ihm sogar eine Lehre. EIne Lehre vorsichtiger zu sein wo er schlief.
In diesem Walde lauerte mehr. Lacrima mochte die gefährlichste Kreatur sein, aber das machte die Anderen nicht ungefährlicher.

Sie wußte das es ihr Räuber und Banditen gab, nicht zu vergessen die tierischen Bewohner, welche durchaus zur Gefahr werden könnten.
Was sie unter normalen Umständen nicht im Geringsten interessieren würde, aber jetzt hatte sie diesen Ork an der Backe, und mußte damit die Fortbewegung einer Sterblichen wählen.

"Sperr deine Augen und Ohren auf, wir sind nicht die Einzigen in diesem Wald."


Und schon wande sie sich ab, ein brüchiger Steinweg führte von dem Burghof hinab in den Wald. Hier unten empfing sie die Dunkelheit und die Stille.
Nun eigentlich nicht wirklich. Gute Ohren vermochten die nächtlichen Geräusche durchaus wahr zu nehmen. Und der silberne Schein des Mondes leuchtete ihnen den Weg, wann immer er die Kronen der Bäume durchbrach.
Die Lady wußte offenbar genau wo es lang ging, obwohl es dunkel war.

Große Sorgen um mögliche ANgriffe machte sie sich nicht. Wozu war Ragosh dabei. Außerdem war es nicht so als wäre sie wehrlos.
Andererseits wäre es sicherlich nicht falsch dennoch aufmerksam zu bleiben, wer weiß was sie noch, auf dem Weg in die nächste Stadt so überraschen würde.

Man wußte doch nie was das Leben brachte.

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Re: Die Jagd

#17

Beitrag von Ragosh » Do 1. Sep 2016, 19:32

Dieses Weib war wirklich reizend genug um nicht zerfleischt zu werden, was glaubte sie mit wem sie redete? Er war schließlich Ragosh der Schrecken aller Menschen, der Sturm der alles zum schweigen bringen sollte de.......

Doch sein Gedanke wurde von einem Ast unterbrochen der ihm ins Gesicht schlug. Der Ork grunzte und fluchte dieser verfluchte Wald nahm wohl niemals ein Ende! Es war zum verrückt werden, überall Bäume dazu war es noch dunkel na ganz toll. Es war nicht so das er nichts sah doch wenn er nicht aufpasste dann passierte sowas. "Wohin genau gehen wir eigentlich?" fragte er gerade heraus, er wollte seine Zeit nicht verschwenden und er konnte es kaum erwarten diesem Weib zu zeigen was er drauf hatte.

"Ich hoffe es hat irgendwas mit großen riesigen Scheusalen zu tun, schließlich will ich auch irgendwas töten!". Er dachte gerade an das letzte Monster war er getötet hatte, es war eine zweiköpfe Feuerschlange gewesen. Dieses Mistvieh hätte ihm fast den gar aus gemacht doch am Ende hatte er gewonnen. Dann war noch der Kampf mit dem Zwergenhäuptling, es war ein Zwerg in ganzer Rüstung gewesen. Der hatte drei seiner Orks gefällt bevor Ragosh über ihn herfiehl doch das war auch ein Kampf gewesen den Ragosh um ein Haar verloren hätte.

Doch mit diesen Geschichten hielt er lieber hinterm Berg, dieses Weib sollte ihn in Aktion erleben. "Hast du schonmal einen Zwerg getötet? Das ist garnicht so einfach diese bärtigen Erdmaden zu erschlagen, man muss immer darauf achten von wo man angreift". Er grinste breit und wollte ein bisschen prahlen, er war gespannt was das Weib antworten würde.

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