Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das schwarze Herrenhaus von Hohenfelde 03 -- Das Haus

Die einstige naridische Adelsfamilie von Hohenfelde beschloss, die blutige Vergangenheit hinter sich zu lassen und in Souvagne einen Neuanfang zu wagen. Mit von der Partie sind die verb├╝ndeten und verwandten Familien von Wigberg und von Eibenberg.
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Linhard von Hohenfelde
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Das schwarze Herrenhaus von Hohenfelde 03 -- Das Haus

#1

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Mo 23. Jul 2018, 18:53

Das schwarze Herrenhaus von Hohenfelde -- Das Haus

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel schreckte aus dem Schlaf, als irgendjemand etwas rief. Er brauchte einen Moment, um sich zu orientieren, wo er gerade war. Er sa├č hinter Linhard auf dem Drachenhuhn und ein weiterer mit Passagieren beladener Cockatrice begleitete sie, ebenso wie ein Greif. Alle drei Flugtiere gingen in Senkflug ├╝ber, der warme Sommerwind rauschte, als sie in gro├čen Spiralen hinab rauschten. In der Mitte ihres Kreisens lag wie ein schwarzer Klotz das Herrenhaus von Hohenfelde, noch winzig, doch rasch gr├Â├čer werdend. Die in der Sommerhitze verwelkten Wiesen wurden sichtbar, ebenso die verwilderten und verdorrten G├Ąrten, die kein Diener mehr pflegte. Dornengestr├╝pp und Disteln waren das Einzige, was noch lebte. Die trockene Erde stob als braune Wolke unter den Fl├╝geln der landenden Flugwesen in alle Richtungen, ehe sie dumpf landeten. Ciel versteckte ein G├Ąhnen, indem er sein Gesicht an Linhards Nacken dr├╝ckte, ehe er sich abschnallte und vom R├╝cken des Drachenhuhns rutschte. ┬╗Da w├Ąren wir┬ź, verk├╝ndete er. ┬╗Dies ist das menschenverschlingende Haus.┬ź

Linhard von Hohenfelde
Linhard lie├č sich ebenfalls wie alle anderen Reisenden von seinem Tier gleiten und schaute das Haus an. "Also was genau hast Du vor? Wir sollten dass hier drau├čen besprechen und nicht in dem Gem├Ąuer. Hast Du mit Verrill wegen dem Siegel geredet?", fragte Linhard und suchte nach seinen Rauchstangen, bis ihm einfiel, dass er nicht mehr rauchte. Dave hatte vermutlich ebenso damit aufgeh├Ârt, wegen dem Baby.

Ciel Felicien de Souvagne
Als h├Ątte er bemerkt, was Linhard vorhatte, drehte Boldisz├ár f├╝r sich und Bellamy im Hintergrund eine dicke Rauchstange. Ciel sagte zu dieser ungenierten Fr├Ânung von leibessch├Ądigenden Lastern nichts. ┬╗Zun├Ąchst stelle ich gerade fest, dass nach wie vor ein Vampir im Inneren des Gem├Ąuers zu finden ist. Archibald scheint sich nicht an deine Anweisung gehalten zu haben. Immerhin ist er momentan nicht am Kochen, sondern befindet sich in sitzender Position, vielleicht in einem Sessel. Mit Verrill habe ich nicht geredet, was sollte ich mit ihm reden? Er beherrscht keine Magie. Wir m├╝ssen allein hier durch. Mein Plan ist simpel. Wir steigen hinab in das Gew├Âlbe. Die Magier l├Âsen gemeinsam das Siegel, w├Ąhrend die K├Ąmpfer uns sichern. Wir dokumentieren das Ergebnis, setzen Archibald vor die T├╝r und fliegen zur├╝ck nach Hause.┬ź

Davard von Hohenfelde
Dave schaute zum Haus und musterte dann Ciel. "Ich habe ein viele bessere Idee. Wir heben das Siegel, gucken was drunter ist, was immer es ist t├Âten wir. Stopfen Archibald in das was da unten ist und machen den Deckel wieder drauf. Er ist unsterblich oder? Da hat er doch eine lange Zeit nachzudenken. Und da er nicht stirbt, wird ihm da unten sehr bald f├╝r sehr lange Zeit sehr langweilig. Niemand kann sich vorstellen, was das f├╝r eine Unperson ist. Keiner der ihn nicht kennt. Und seine widerliche Brut ist keinen Deut besser. Warum sollte er mit Verrill reden?", fragte Dave.

Linhard von Hohenfelde
"Verrill gebietet nicht ├╝ber Magie, aber er liest sehr viel. Und er erz├Ąhlte einmal von Siegeln, die nur von einem Mann und einer Frau zeitgleich gehoben werden k├Ânnen. In irgendso einer Sage. Jedenfalls haben wir alles dabei, nur keine Frau. Es sei denn wir benutzen Archibald, der angeblich die Frau von Jesper ist. Dann k├Ânntest Du ihn nach dem ├ľffnen ja direkt in die Grube sto├čen", lachte Lin, was Dave grinsen lie├č.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Wir haben keine Zeit f├╝r infantile Scherze┬ź, erkl├Ąrte Ciel streng. ┬╗Archibald wird nicht dort unten eingesperrt, da er bald bei uns zu Hofe zu Gast sein wird, samt seiner Tochter.┬ź Er warf Davard einen vielsagenden Blick zu. Diese Vorgehensweise w├╝rde dem Anf├╝hrer der Fantomes eine sehr langwierige und schwierige Jagd ersparen. ┬╗Hat noch jemand praktikablere Vorschl├Ąge oder sinnvolle Fragen?┬ź

Jules de Mireault
"Eine Frage Hoheit, falls wir tats├Ąchlich eine Frau ben├Âtigen sollten, ist die Frage sind keine Bediensteten dort anwesend? Parci, ich oder jeder andere Geistmagier k├Ânnte eine der Bediensteten dann dazu benutzen um das Siegel zu heben. Wir w├╝rden dann durch die Person wirken. Wenn reine Anwesenheit oder Ber├╝hren Pflicht ist, w├Ąre das Problem sogar noch leichter behoben. Und wer sagt dass die Person ein Mensch sein muss? Reicht rein die Anwesenheit eines "Weibchens"? Dann erg├Ąben sich noch andere M├Âglichkeiten", schlug Jules vor.

Ansgar von Hohenfelde
"Ich k├Ânnte eine Frau herrufen, dass m├╝sste theoretisch funktionieren. Wenn es keine lebende Frau sein muss", grinste Ansgar.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Herrje┬ź, rief Ciel. ┬╗Wie kommen Sie auf diesen Gedanken? Es gibt keine Hinweise in der Literatur, dass das Geschlecht eines Hexers irgendeinen nennenswerten Einfluss hat auf das Ergebnis seiner Bem├╝hungen, von den physiologischen Einschr├Ąnkungen der Frau in Sachen Bluthexerei einmal abgesehen. Bitte verschonen Sie mich mit naridischem Gleichheitswahn. Was wir hier brauchen, ist Magie der h├Âchsten G├╝teklasse, v├Âllig egal, von wem sie gewirkt wird. Ob Hexer oder Hexe, Magier oder Zauberin, d├╝rfte dabei vollkommen unerheblich sein. Und die einzigen Personen, die wir das letzte Mal hier antrafen, waren Archibald und einer unserer Leibgardisten. Die werden uns wohl kaum dabei helfen.┬ź

Ansgar von Hohenfelde
"Ich kam doch gar nicht auf den Gedanken. Linhard sagte doch wir ben├Âtigen eine Frau. Woher er das hat wei├č ich nicht, oder wieso er das meint. Wollen wir hier noch l├Ąnger stehen? Ich bin nicht gerade in der Verfassung Leute", sagte Ansgar ehrlich.

Boldiszàr
┬╗Der Leibgardist wird Robby sein┬ź, nuschelte Boldisz├ár mit der qualmenden Rauchstange im Mundwinkel. ┬╗Wir k├Ânnen ihn und Archibald auf dem R├╝ckflug gleich mitnehmen. Darf man im Haus rauchen?┬ź

Davard von Hohenfelde
Parcival: "Wir sollten das Haus betreten. Richtig, wir sollten unseren Landsmann nicht hier auf feindlichem Boden zur├╝cklassen. Gehen wir", sagte Parcival und gab den Weg vor. Jedenfalls bis zum Haus.

Jules de Mireault
"Damit h├Ątten wir ihn gefunden, ohne lange suchen zu m├╝ssen. Ich hatte ihn woanders vermutet Boldi, aber gut, besser so als wenn wir ihn in einer unbekannten Umgebung h├Ątten aufsp├╝ren m├╝ssen", fl├╝sterte Jules und fragte sich wieso er fl├╝sterte.

Bellamy Bourgeois
"Ich denke dem Haus ist es gleich Boldi, lass uns abr├╝cken und Parcival folgen. Herr gebt die F├╝hrung mit Eurem Schwager. Parcival und Jules sichern Euch vorne, dann folgen die Magier und wir bilden die Nachhut", erkl├Ąrte Belly, wieder ganz in seinem alten Job.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel ├╝berlie├č Bellamy ganz die Sicherung der Truppe. Er vertraute ihm dahingehend vollumf├Ąnglich. ┬╗Lin, kommst du?┬ź, fragte er. ┬╗Du kennst dich am besten aus, ich bin nicht sicher, ob ich den Weg wiederfinden w├╝rde. Es ist da drin stockfinster, wir ben├Âtigen Licht.┬ź

Linhard von Hohenfelde
"Ich bin schon an Deiner Seite, keine Sorge", sagte Lin freundlich und folgte Ciel umgehend. Er schloss zu Parcival auf, der vor dem Haus wartete. F├╝r Linhard hatte der Mann durch die buschigen Augenbrauen und den Schnauzer immer ein murrisches Aussehen, obwohl er ganz freundlich war. Lin wartete bis alle aufgeschlossen hatten, dann ├Âffnete er das Haus. Der Flur war hell erleuchtet, es war angenehm temperiert und die Laterne stand immer noch auf der Anrichte. Dort wo Linhard sie hatte stehen lassen.

Davard von Hohenfelde
Dave und die anderen Hohenfelde schauten sich misstrauischer um, als Ciel wo er das stockfinstere Haus betreten hatte. Sie h├Ârten aus der Ferne eine Frauenstimme eine Melodie summen, die langsam in den hohen Hallen verklang. Dave wie auch die anderen Magier packten ihre St├Ąbe fester. "Ich kenne den Weg ebenfalls und falls die Laterne verlischt, der Totensch├Ądel meines Stabes wei├čt uns den Weg. Er verf├╝gt ├╝ber mehrere Verzauberungen und zwar Licht:
Die Totensch├Ądel an der Spitze des Stabes verbreitet ein magisches Licht auf Befehl hin.
Verst├Ąrkung: Verst├Ąrkung von Schl├Ągen mit dem Stab, Selbstschutz: Wird der Stab von jemand anderem als dem rechtm├Ą├čigen Besitzer (ohne dessen Erlaubnis) ber├╝hrt, versetzt er dieser Person einen Schock. Nun falls jemand an meiner Stelle den Stab f├╝hren muss", sagte Dave und Ansgar legte ihm kurz die Hand auf den Arm.

Brandur von Hohenfelde
Brandur ging es wie seinen Neffen gar nicht gut, als er durch die alten Hallen wandelte. Die Schritte der kleinen Truppe hallten wieder, warfen vielfache Echos wie ihre Stimmen, so dass es schwierig war, die Herkunft eines Ger├Ąuschs zu orten, wenn man dessen Quelle nicht sah. Das war einer der Gr├╝nde, warum viele, die das Herrenhaus betraten, lieber schwiegen oder nur fl├╝sterten. Die eigene Stimme zeitlich versetzt zu vernehmen, war sehr unangenehm. Doch wie jeder Hohenfelde wusste Brandur, dass noch mehr hinter der Sorge steckte, L├Ąrm zu machen - die Furcht, die Aufmerksamkeit des Hauses auf sich zu ziehen. Das kleine Licht des Stabes und der Laterne war nur ein schwacher Trost in der Finsternis, die zu leben schien.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Parcival, wer singt hier?┬ź, verlangte Ciel zu wissen. ┬╗Analysieren Sie alle Lebenden , die au├čer uns in diesem Gem├Ąuer weilen, w├Ąhrend wir gehen und erstatten Sie mir Bericht.┬ź

Linhard von Hohenfelde
Linhard wartete kurz bis alle nah aufger├╝ckt waren, seine eigene Familie, wie nat├╝rlich auch ihre Besch├╝tzer. Er knuffte seinen Paps kurz, da sie zuletzt hier gewesen waren und es ihnen nicht besser erging. Vorsorglich musterte Linhard jeden Einzelnen von ihnen, schaute ihnen beschw├Ârend in die Augen um sie so auf den m├Âglicherweise bevorstehenden Kampf zu eichen. Sie mussten hier eine Einheit bilden, niemand durfte abfallen, oder sich abwenden. Lin knuffte ebenso Dave und seinen Vater Ansgar. "Kein anderer wird den Stab f├╝hren, wer es versucht bezahlt es mit dem Leben Dave", sagte Lin und zwar vehement, einer Herausforderung an das Haus gleich. Er schmunzelte seine Familie kurz stolz an, dann z├╝ckte er seine Waffe und schritt voran um sie in die Dunkelheit zu f├╝hren. Wer einen Blick zur├╝ck warf sah, wie das Licht ganz langsam scheinbar ohne Grund hinter ihnen verlosch. Nebelschwaden stiegen von den W├Ąnden auf und zogen nach unten.

Parcival:
Der Geistmagier hakte sich bei Jules ein und sp├╝rte durch das Haus. "Eine junge Frau... sie wandert durch die Zimmer... sie macht ├╝berall Licht um... nun sie w├╝hlt in den Schr├Ąnken herum. Nimmt nichts weg... schaut... gerade schaut sie sich eine goldene Halskette mit rotem Stein an... sehe es durch ihre Augen. Er glitzert, fast wie Blut. Der Stein ist ein Artefakt, seine Macht... von hier aus nicht l├Âsbar. Sie legt sich das Medaillion um und betrachtet sich im Spiegel. Ich sehe mich... sie... durch ihre Augen...", er w├╝rgte ehe er weitersprach, "es muss eine Verzerrung sein, eine Geisteskrankheit... falsches Selbstbild. Sie ist Gelb! Sie hat Muster auf der Haut und ihre Z├Ąhne... sie sieht aus wie ein D├Ąmon, sie hat scharfe Z├Ąhne wie diese Fische, diese... wie ein Hai. Sie singt und dreht sich um sich selbst... sie zieht sich nackt aus. Ihr K├Ârper ist genauso widerlich wie ihr gelbes Mondgesicht... ├╝berall beschmiert mit T├Ątowierungen von abgrundartiger Perversit├Ąt... sie leuchten... es scheint so... nein... auf ihrer gelben Haut spiegelt sich nur der Kerzenschein... Sie halt einen Arm in der Hand, er schein gefroren zu sein... ein menschlicher Arm... ihre Z├Ąhne.... Ihr glaubt nicht Herr was dieser Unhold gerade macht... sie lutscht an dem Arm wie an einem Eis! Diese Ausgeburt hat gesungen...", erkl├Ąrte Parcival und ├Âffnete wieder die Augen als er sich von Nori trennte.

Alexandre de la Grange
┬╗Mit der Totenruhe scheint man es in Naridien nicht sehr genau zu nehmen┬ź, sprach Alexandre, der bislang geschwiegen hatte, da er den Vampir untersuchte, den auch Ciel entdeckt hatte. ┬╗Andererseits ist dies das Haus einer Nekromantenfamilie. Von daher ist der Akt des Leichenfra├čes vielleicht gar nicht so ungew├Âhnlich, wie es einem Nichtnekromanten erscheinen mag. Der Mann in der oberen Etage ist ├╝brigens der einzige Vampir im Haus. Die ├╝brigen Anwesenden sind lebendig oder gegebenenfalls geisterhafter Natur, das m├╝ssten unsere Nekromantenkollegen uns sagen. Ich sp├╝re einige vergangenen Ghule, die jedoch verhungerten und nunmehr Leichen sind, sowie einen ehemaligen Fleischgolem im fortgeschrittenen Verwesungsstadium.┬ź

Brandur von Hohenfelde
"Also ich kenne keinen Nekromanten, der ein kulinarisches Interesse an seinen Gesch├Âpfen hegt!", ereiferte sich Brandur.

Ansgar von Hohenfelde
"Wir erschaffen aus totem Fleisch, Leben. Nun erschufen, ich habe der Kunst entsagt, da sie uns fast das Leben kostete. Aber Brandur hat Recht, wir verspeisen unsere Sch├Âpfungen nicht. Der Golem dass war Berta, eine wundervolle Sch├Âpfung. Sie hat mir stets treu gedient, sie war von gewaltigem Ausma├č, noch gr├Â├čer als Timi mein Lieblingsghul. Auch Flecki wird es dahin gerafft haben. Einst residierten hier 149 Ghule, jeder auf seine Art wundervoll und einzigartig. Nun sind sie das geworden, aus dem sie einst geschaffen wurden - Leichen", sinnierte Ansgar betr├╝bt.

Brandur von Hohenfelde
"Ein Jammer", best├Ątigte Brandur. "Skelette w├Ąren haltbarer gewesen."

Linhard von Hohenfelde
"Danke f├╝r die Information Alexandre. Zur Not musst Du uns Archibald vom Hals halten. Es gibt noch andere Formen der Magie Ansgar, der Du Dich zuwenden k├Ânntest. Dave wollte es Dir schon mehrfach sagen und ich auch. Ohne Magie kannst Du nicht leben, aber es muss nicht Nekromantie sein. Du solltest mit Alex und mit Ciel reden. Nachdem wir dass hier ├╝berstanden haben. Ja Paps, den nur an den Knochendrachen. Aber wir m├╝ssen uns an unser Wort halten. In Naridien ist Nekromantie verboten. Wir m├╝ssen alle gemeinsam Maghilia und Osmund ├╝berzeugen dem abzuschw├Âren oder umzuziehen", sagte Lin und f├╝hrte sie tiefer in das Geb├Ąude hinein. Ciel und Alex sp├╝rten, wie sie beobachtet wurden. Den anderen erging es nicht besser, aber sie f├╝hlten regelrecht eine Pr├Ąsenz in den Gem├Ąuern.

Ciel Felicien de Souvagne
Unruhig zuckten Ciels Augen hin und her. "H├Âren Sie beide auf ├╝ber Ihre Leichensch├Ąndung zu sprechen als sei sie eine Kunst, da wird einem ja ├╝bel. Verwenden Sie Ihre F├Ąhigkeiten lieber f├╝r etwas N├╝tzliches und ├╝berpr├╝fen Sie diese Hallen nach weiteren Untoten, die wir Bluthexer nicht aufsp├╝ren k├Ânnen, namentlich Geister und Knochenwesen. Alex, sp├╝rst du das? Die Pr├Ąsenz hat uns bemerkt. Sie folgt uns."

Davard von Hohenfelde
"Ich habe keine Ahnung inwieweit ein Umlernen m├Âglich ist. Aber ich lernte f├╝r Pavo einst Rang 4
der Magie und zwar - Astrale Energie entziehen. Dem Geistmagier ist es m├Âglich die astrale Energie eines anderen Lebewesens zu entziehen und sie sich selbst oder anderen Leuten hinzuzuf├╝gen. Dabei wird aber vorausgesetzt, dass der Zaubernde zuvor erfolgreich in den Geist des Anderen eingedrungen ist. Dieser Zauber kostet sehr viel magische Energie. Es kommt h├Ąufiger vor, dass sich Geistmagier ├╝bersch├Ątzen und bei diesem Zauber ein zu gro├čes Risiko eingehen und dabei sterben. Demzufolge d├╝rften sie damit keine Schwierigkeiten haben. Aber wieviel die beiden tats├Ąchlich abzapfen kann ich nicht sagen. Es sind Lich, ich glaube die haben einen gewaltigen Dauerverbrauch an Leben", warf Dave ein.

Ansgar von Hohenfelde
Ansgar verkniff sich eine Erkl├Ąrung bezogen auf die Nekromantie. Denn er wollte nichts verteidigen was seine Familie derma├čen in den Abgrund gest├╝rzt hatte. Er empfand die Schelte des Prinzen zwar als unangebracht, aber er war sein Herr und er hatte in Souvagne ein neues Zuhause gefunden. Und die Idee sich einer anderen Magieart zu widmen gefiel ihm. Er dachte ernsthaft dar├╝ber nach, bezweifelte aber ob das so leicht werden w├╝rde. Und insgeheim bezweifelte er auch, ob er es schaffen w├╝rde. Ansgar streckte seine Mentalen F├╝hler in dem Haus aus und sch├╝ttelte den Kopf. "Es sind keine Untoten anwesend, eine Pr├Ąsenz sp├╝re ich, aber sie ist f├╝r mich nicht greifbar. Und ein altes Skelett weit unten, es ist vergessen und hockt in einem Schrank. Das wird nichts mit uns zu tun haben Hoheit", sagte Ansgar freundlich.

Linhard von Hohenfelde
Durch das Laufen, reden und diskutieren, hatten sich gar nicht bemerkt wie es immer dunkler und klammer wurde. Urpl├Âtzlich standen sie in dem kreisrunden Raum, in der Mitte im Boden war das Siegel eingelassen. Nebelschwaden umh├╝llten es f├╝r den Bruchteil einer Sekunde, dann war es einfach nur kalt und still in dem Raum. Bis auf das Gef├╝hl. Jeder und wirklich ein jeder sp├╝rte nun unmissverst├Ąndlich, dass sie beobachtet wurden. Unsichtbare Blicke ruhten auf ihnen und keiner der Blicke war wohlwollen.

Alexandre de la Grange
"Die Tore der Bluthexerei stehen jedem f├Ąhigen und opferbereiten Manne mit geistmagischem Potenzial offen", gab Alexandre im Tonfall eines Lehrers von sich. "Lichs in Souvagne sind absolut inakzeptabel, ebenso wie der parasit├Ąre Energietransfer der Geistmagier, es sei denn, er wird im Kampf eingesetzt im Namen der Krone. Dazu gibt es zwar noch keine gesetzliche Regelung, doch der gesunde Menschenverstand sollte beim zivilisierten Magier entsprechende Moralvorstellungen selbstredend bedingen." W├Ąhrend er vor sich hin leierte, untersuchte er die Wesenheit, die tats├Ąchlich betr├Ąchtliche Mengen an Blut in ihrer Essenz zu vereinen schien.

Linhard von Hohenfelde
Alex sp├╝rte dass die Pr├Ąsenz ihn wahrgenommen hatte. Allen voran sah sie ihn als Bedrohung. Hier in dem Raum f├╝hlte er sich nicht nur beobachtet, nein er sp├╝rte wie ihn abgrundtiefer Hass entgegen gebracht wurde. `Du solltest nicht hier sein┬┤... wisperte es in seinen Gedanken.

Alexandre de la Grange
"Wir sind hier unerw├╝nscht", erkl├Ąrte Alexandre und seine Stimme zitterte etwas. "Mehr noch, wir werden gehasst. Die Wesenheit ... die hier zweifelsohne pr├Ąsent ist ... ist nicht damit einverstanden, dass wir uns dem Siegel widmen."

Linhard von Hohenfelde
"Ja aber wir wollten das Ding auch nicht fragen. Wenn es uns nicht in seiner N├Ąhe will, kann es gerne ausziehen. Sag ihm das Alex, los!", beharrte Linhard grimmig.

Ciel Felicien de Souvagne
Alexandres Augen drehten sich langsam in Richtung von Linhard. Ciel fuhr ihm dazwischen, bevor er etwas erwidern konnte. "Die K├Ąmpfer nach au├čen. Wir Magier bilden einen Kreis im Siegel. Wir f├╝rchten dieser Wesenheit nicht. H├Ârst du?", rief Ciel in die Dunkelheit. "Wir haben keine Angst! Vor dir steht die magische Elite Souvagnes, die Krone h├Âchstselbst und du wirst dich uns beugen! Wenn du klug bist, verl├Ąsst du dieses Gem├Ąuer, bevor wir das Siegel gel├Âst haben und unsere Aufmerksamkeit dir zuwenden." Ciel trat mutig einen Schritt in das Innere des Siegels.

Linhard von Hohenfelde
Als Ciel auf das Siegel trat, flammte es auf. Der Rand blieb stehen, aber das Innere drehte sich einmal wie eine M├╝nze zwischen den Fingern eines Taschenspielers um sich selbst und Ciel st├╝rzte in die Tiefe. Mit einem dumpfen Grollen rastete das Siegel wieder ein und schnitt Ciel vom Rest der Gruppe ab. Er befand sich in so tiefer, schwarzer Finsternis, dass er nicht einmal die eigene Hand vor Augen sah und er roch Blut.

Linhard von Hohenfelde
Linhard br├╝llte erschrocken auf und beugte sich sofort zu dem Rand des Siegels um es zu untersuchen und aufzustemmen. Ansgar packte seinen Sohn am Oberarm und zog ihn vorsichtig weg. "Wir m├╝ssen ihn da rausholen, lass mich los!", bellte Linhard. "Ruhig, damit hilfst Du ihm nicht. Wir m├╝ssen versuchen das Siegel richtig zu ├Âffnen. Er hat irgendeine Falle ausgel├Âst, rei├č Dich zusammen", sagte Ansgar ruhig, auch wenn er sich nicht so f├╝hlte. Die Magier stellten sich um das Siegel und schauten zeitgleich alle Alex abwartend an.

Ciel Felicien de Souvagne
Mit ausgestreckten Fingern fiel Ciel in die Dunkelheit, Augen und Mund weit aufgerissen, die H├Ąnde nach dem Rand greifend, den er nicht zu fassen bekam. Linhards Stimme riss j├Ąh ab, als das Siegel sich ├╝ber ihm schloss. Die Stimmen seiner Gef├Ąhrten waren so pl├Âtzlich fort wie jedes Licht. Einen Augenblick sp├Ąter schlug Ciel auf hartem Boden auf. Er rappelte sich auf und tastete panisch in alle Richtungen. Der penetrante Blutgeruch raubte ihm fast die Sinne. Instinktiv nutzte er seine Gabe, um Richtung und Form des Blutes zu sch├Ątzen. Mit zitternden Fingern ging er Schritt f├╝r Schritt ein wenig vorw├Ąrts, um zu schauen, ob er auf eine Wand sto├čen w├╝rde, um zu sehen, ob er sich in einer Kammer, in einem Gang oder in einem Hohlraum befand.

Alexandre de la Grange
Alexandre schloss einen Moment die Augen. Als er sie wieder ├Âffnete, sch├╝ttelte er leicht den Kopf. ┬╗Ich kann ihn nicht mehr sp├╝ren. Ich hoffe, dass es nur das Siegel ist, welches meine Wahrnehmung abschirmt und das nichts ... Schlimmeres geschehen ist.┬ź Er sammelte seine Konzentration. Er war ein hervorragender Hexer, aber er war kein Kampfmagier. Er wirkte seine Zauber normalerweise zu Hause in seinem Tempel und nicht in einer feindlichen Umgebung, die ihn und seine Begleiter umzubringen gedachte. ┬╗Wir sollten das Siegel nicht mehr betreten. Lasst uns alle gemeinsam um das Siegel herum einen Kreis bilden und einander die H├Ąnde halten, falls wieder jemand abst├╝rzt.┬ź Er trat vorsichtig an das Siegel heran und breitete die H├Ąnde aus. Er betrachtete ganz genau die Form des Musters auf der Suche nach einem visuellen Hinweis, worum es sich hierbei handelte.

Linhard von Hohenfelde
Ciels Finger die tastend und zitternd in der Dunkelheit ausgestreckt waren, stie├čen an eine feuchte Wand. Klebrige N├Ąsse ├╝berzog seine Fingerspitzen, aber es war der erste Hinweis darauf, dass es hier unten mehr geben musste, als ein einfaches schwarzes Loch. Nicht nur der Geruch, auch der kalte Lufthauch kehrten zur├╝ck. Die Luft f├╝hlte sich nicht einfach nur kalt, sondern komprimiert an. Der Druck stieg hier unten und Ciel sp├╝rte wie seine Ohren dr├Âhnten. Wie hatte es Linhard genannt? Das nahende Unwetter. Er war hier nicht willkommen, dass schrie jede Faser seines K├Ârpers. Aber zum Umkehren war es zu sp├Ąt. Oder nicht? Es war eine T├╝r, die alles drau├čen hielt.

Linhard von Hohenfelde
Die Magier bildeten einen Kreis um Alex, Parcival hingegen hielt Alex zus├Ątzlich am Oberarm fest. Die Zeichen sagten nur eines in D├Ąmonai:

Linhard von Hohenfelde
H├ťTET EUCH VOR DEM DER SICH TEILEN UND SEINE KR├äFTE VERDREIFACHEN KANN

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel schob seine Panik beiseite und konzentrierte sich auf seinen Verstand. Hier waren Feldherrenqualit├Ąten gefragt und nicht die eines ver├Ąngstigten kleinen Jungen. Er strengte seinen Kopf an. Das Siegel sollte nur in eine Richtung sch├╝tzen - n├Ąmlich Leute drau├čen halten. Dennoch hatte es ihn nun sogar freiwillig eingelassen! Vielleicht w├Ąre es m├Âglich, das Siegel von innen zu l├Âsen? Aber wie? Ciel streckte die H├Ąnde so weit nach oben, wie er konnte, um nach der Decke zu tasten. Dann lie├č er sie wieder sinken und blickte in das Dunkel. Nein, wenn der Mechanismus ihn hineingelassen hatte, dann nur, weil der R├╝ckweg sicher versperrt war. Der Hauch aus der Tiefe fuhr in sein Gesicht. Ein derartiger Wind konnte nicht aus dem Inneren des Planeten kommen, ein H├Âhlenwind verwies immer auf eine ├ľffnung. Hier musste eine Gesteinsspalte sein oder eine k├╝nstliche Pforte, die nach drau├čen f├╝hrte! Er legte die H├Ąnde an die Wand und begann, in Richtung der dr├╝ckenden Luft zu gehen. Dabei z├Ąhlte er seine Schritte, um die Stelle wieder zu finden, wo das Siegel war. ┬╗Eins, zwei, drei ...┬ź

Parcival:
Wer kann einen Bannzauber oder einen Siegel heben? Wir sollten einen Angriff auf das Siegel versuchen. Oder Ihr stellt Euch gleich wie Euer Sch├╝ler hin und wir blockieren dann das Tor, wenn Ihr in die Tiefe st├╝rzt Marquis", schlug der Magistral vor.

Alexandre de la Grange
┬╗Diese Aufschrift besagt: H├ťTET EUCH VOR DEM DER SICH TEILEN UND SEINE KR├äFTE VERDREIFACHEN KANN. Sie wurde in Demonai verfasst. Nun wei├č jeder, dass D├╝sterlinge, die einzigen bekannten echten D├Ąmonen, nicht schreiben k├Ânnen. Dieses Siegel wurde entweder von einem Oberweltler erstellt ... oder von etwas ganz anderem. Lasst uns gemeinsam versuchen, es zu ├Âffnen, indem wir unsere Macht darauf richten.┬ź

Linhard von Hohenfelde
Der Wind wurde w├Ąrmer, der Blutgeruch lie├č nach und fast war es so als strich er freundlich ├╝ber Ciels schwei├čnasse Haut.

Linhard von Hohenfelde
Die Gruppe fokussierte ihre Macht gemeinsam auf das Siegel. Aber je mehr sie sich konzentrierten, je fester schien es sich zu verschlie├čen. Und einer Druckwelle gleich wurden sie auf einmal von dem Siegel davon geschleudert. Ein jeder in eine andere Ecke des Raumes.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Hundertdreiundvierzig, hundertvierundivierzig ...┬ź Ciel tastete sich weiter die Wand entlang und sp├╝rte mit seinem magischen Sinn nach dem Blutwesen.

Linhard von Hohenfelde
Ciel stand schlagartig vor einer gro├čen gewaltigen T├╝r. Noch gewaltiger, als die T├╝re im Keller, hinter der die Leichen der Hohenfeldes verborgen lagen. Sie war massiv und ebenfalls aus Messing.

Ciel Felicien de Souvagne
"Das gibt es doch nicht", murmelte Ciel. Er w├╝nschte sich, Davard h├Ątte vor Schreck seinen Lichtstab mit in das Siegel hinabfallen lassen, damit er etwas erkennen konnte. So musste er sich auf den Tastsinn verlassen und lie├č die Finger ├╝ber das Muster gleiten, um Hinweise auf eventuelle Inschriften zu finden. Seine Finger zitterten dabei stark. Und wo war der Wind geblieben?

Linhard von Hohenfelde
in der T├╝r war eine Art Sonne eingraviert, die in der Mitte aus nicht zu deutenden Runen bestand. Die Strahlen waren gro├če Buchstaben, es waren E. Aber nein, stellte Ciel fest, sie waren seitenverkehrt. Es handelte sich gar nicht um Buchstaben sondern um eine Ziffer. Die Strahlen der Sonne waren Zahlen und zwar lauter Dreien!

Alexandre de la Grange
Alexandre rappelte sich in der Zwischenzeit wieder auf. Da er keinerlei Muskeln hatte, tat ihm nach dem Sturz alles weh, er hatte etliche Bluterg├╝sse und Prellungen. ┬╗ Hat jemand eine Idee, was die Inschrift bedeuten k├Ânnte? N├Ąchster Versuch. Wir folgen Parcivals Vorschlag. Ich werde jedoch nicht den Freiwilligen spielen, der erneut auf das Siegel tritt, da ich zu wertvoll bin, wozu haben wir Gardisten dabei.┬ź Er machte Bellamy ein Handzeichen, sich auf das Siegel zu begeben. ┬╗Halten sie sich an Jules und Boldisz├ár fest, Bellamy. Die beiden sehen aus, als w├╝rden sie Sie halten k├Ânnen. Wir werden versuchen, das Siegel festzuklemmen, sobald es umschl├Ągt.┬ź

Jules de Mireault
"Ich gehe, Bellamy beherrscht keine Magie und wir haben es hier mit Magie zu tun", sagte Jules und stellte sich bereitwillig auf die Mitte des Siegels. "Legt los oder soll ich tun was Ciel getan hat? Ich versuche es mal. Wir f├╝rchten Dich nicht! Wir sind hier um das Geheimnis dieses Hauses zu l├╝ften!", br├╝llte Jules.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel ├╝berlegte derweile unten in der Tiefe, was die ganzen Dreien bedeuten k├Ânnten. Er fragte sich, ob Linhard Recht gehabt hatte ... dass sie eine Frau dabei haben mussten. Dann w├Ąre der dritte Part ein Zwitterwesen, Verrills Part. Verrill war nicht hier und in ihrem Zustand w├Ąre es auch undenkbar, sie an solch einen Ort zu bringen. Aber vielleicht w├╝rde es auch ein Neutrum tun. Aller m├Ąnnlichen Attribute beraubt, z├Ąhlte vielleicht auch Alexandre? Ciel tastete herum, ob er weitere Hinweise finden w├╝rde und vor allem versuchte er, herauszufinden, wo die Quelle des Windhauchs war, wenn er hier doch auf eine T├╝r gesto├čen war.

Boldiszàr
Boldisz├ár grunzte erschrocken auf und packte Jules mit beiden H├Ąnden fest an der Kleidung, in der ├ťberzeugung, dass das Siegel jeden Moment erneut umschlagen w├╝rde.

Davard von Hohenfelde
Dave und die anderen rappelten sich ebenfalls wieder auf. Lin untersuchte kurz Alex und strich ihm dann ├╝ber den R├╝cken. Ihm war nichts passiert, aber die Prellungen waren schmerzhaft. "Er hat glaube ich noch aufgestampft oder so etwas", sagte Dave.

Jules de Mireault
Jules nickte Boldi dankbar zu, die anderen taten es ihm gleich und krallten sich in Jules Kleidung fest. Jules stampfte auf und konzentrierte seine Macht auf das Siegel. "Wir f├╝rchten Euch nicht!", br├╝llte er und das Siegel schlug um.

Boldiszàr
Boldisz├ár riss an Jules`Kleidung und warf sich nach hinten. Gleichzeitig sprang Brandur nach vorn und schob die Laterne ins Siegel, damit es sich nicht mehr vollst├Ąndig schlie├čen konnte.

Davard von Hohenfelde
Ciel sp├╝rte als der die T├╝r komplett abtastete, dass sie nur angelehnt war. Aber der Lufthauch ging auch nicht von der T├╝r aus, denn er befand sich nun schlagartig in seinem Nacken. Eisige Finger griffen danach und waren so schnell verschwunden wie sie gekommen waren.

Alexandre de la Grange
Alexandre hatte nichts bei sich und schaute sich hektisch nach einem geeigneten Gegenstand um, der einer hohen Druckbelastung standhalten konnte. Er packte Boldiszàr, der gestürzt war, am Bein und rammte seinen Kampfstiefel ins Siegel, in der Hoffnung, dass der Stiefel das aushielt.

Davard von Hohenfelde
"Geile Aktion Brandur, ich kann es nicht anders sagen", grinste Dave und schaute in die Tiefe hinab. Ansgar und die anderen nickten auch anerkennend. Brandur hatte gut gehandelt. Obwohl die Laterne langsam wieder eingedr├╝ckt wurde. Das Bein von Boldi schien dem Siegel mehr entgegenzusetzen. Dave dr├╝ckte sich an Boldi vorbei und sprang in die Tiefe. Mit einem Wusch war er verschwunden. Lin stie├č einen heiseren Schrei aus, da verschwand auch Ansgar und Bellamy sowie Jules.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel schrie auf, als ihn eisige Finger im Genick griffen. Er fuhr herum und schlug ins Nichts. Schlagend und tretend ging er ein paar Schritte nach vorn und fl├╝chtete dann nach hinten. Hatte er sich das nur eingebildet? Ciels Unterlippe zitterte. Er schob die T├╝r auf und trat schnell hindurch, um sich vor der Wesenheit in Sicherheit zu bringen.

Boldiszàr
Entsetzt sah Boldisz├ár, wie nacheinander alle in die Tiefe sprangen, am Ende, nach kurzem z├Âgern, sogar der kauzige Erzhexer. Bolsisz├ár war allein. Sein Fu├č hing unrettbar fest. Er legte sich hin, bettete den Kopf auf die Unterarme und wartete, w├Ąhrend er ins Dunkel lauschte. Das Licht der Laterne erlosch.

Davard von Hohenfelde
Die T├╝r donnerte hinter Ciel ins Schloss und er h├Ârte wie sie mehrfach einrastete. Der R├╝ckweg war versperrt, jedenfalls von dieser Seite. Ciel starrte die T├╝r an, aber er sp├╝rte mit absoluter Gewissheit, dass jemand hinter ihm stand.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel war beileibe kein Feigling, aber jetzt zitterten nicht nur seine Finger. Sehr langsam drehte er sich um. ┬╗Wer bist du und warum hast du mich eingesperrt┬ź, fl├╝sterte er sehr viel weniger mutig, als er zuvor noch herumgebr├╝llt hatte. Er bereute sein loses Mundwerk.

Davard von Hohenfelde
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Davard von Hohenfelde
Was ihm gegen├╝berstand lie├č ihm das Blut in den Adern gefrieren. Eine geisterhafte Pr├Ąsenz, die sich st├Ąndig abwechselte. Mal waren es drei, dann wieder zwei, dann nur einer. Sie vereinten sich, stoben auseinander und f├╝gten sich zusammen. Geisterhafte F├Ąden, wie Spinnweben gleich verbanden es mit dem Haus. Manchmal leuchtete einer dieser F├Ąden wei├č oder sogar rot auf. Ciel roch Blut, Angst, Verzweiflung, der Geruch des Todes hing in der Luft wie ein schweres unsagbar altes Parf├╝m.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel kreischte und wich zur├╝ck, nur um erneut gegen die T├╝r zu sto├čen. ┬╗Ich ... ich habe gelogen┬ź, wimmerte er. ┬╗Ich bin nur ein kleiner Bluthexer. Ich tu dir nichts. Bitte lass mich raus! Mein Vater hat viel Geld und viel Einfluss ... er zahlt einen hohen Preis daf├╝r, wenn du mich gehen l├Ąsst! Ich bin Prince Ciel ... Ciel Felicien de Souvagne. Wer bist du? Bist du hier gefangen? Wir haben m├Ąchtige Magier bei Hofe, die dir helfen k├Ânnen┬ź, flehte er.

Davard von Hohenfelde
Das Wesen lachte, ein Lachen nicht von dieser Welt, kalt wie polterndes Gestein. `Du zahlst jeden Preis Prinze?┬┤, echote es in seinem Kopf und die Wesenheit schwebte n├Ąher. Ciel f├╝hlte sich auf einmal schwach, so als ob sein K├Ârper irgendwo ein Loch hatte. Seine Angst verst├Ąrkte sich und seine Lebensenergie schien aus ihm abzuflie├čen. `Was bist Du bereit zu geben? Nenne meinen Namen... du bist in unserem Bereich... das ist unser K├Ânigreich...┬┤, verlangte das Wesen.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Dein K├Ânigreich?┬ź, wiederholte Ciel und tastete verzweifelt an der T├╝r hinter sich herum. ┬╗Du ... ihr ... habt viele Namen, nehme ich an. Oder einen sehr langen.┬ź Er ├╝berlegte fieberhaft und ging gedanklich alle magischen B├╝cher durch, die er je gelesen hatte. ┬╗Lass mich leben, sag mir, was du willst!┬ź, keuchte er, als er sp├╝rte, wie er immer schw├Ącher wurde. ┬╗Bist du ein Lich? Ich hatte nie etwas gegen Nekromanten, ich habe sogar welche in meiner Familie.┬ź

Davard von Hohenfelde
Das Gesicht das gerade das Hauptgesicht bildete teilte sich zu einem megabreiten Grinsen, dass die leeren Augenh├Âhlen aufleuchteten. "Was wir wollen?", echote das Wesen und schwebte n├Ąher. Es schien die N├Ąhe von Ciel zu genie├čen. "Ein Nekromant? Ein Lich? Einer?", wieder lachte das Wesen. "Wir wollen... Unterhaltung... Intrigen... Mord... Zweiflung... Schmerz... Angst... oh s├╝├če Angst... k├Âstlich nicht wahr? Und Nahrung...", s├Ąuselte es w├Ąhrend zig F├Ąden aus seinem K├Ârper stoben und in den W├Ąnden verschwanden. Es drehte sich um und schwebte den Gang hinab. "Die T├╝r ist zu...", lachte es.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Haus┬ź, kreischte Ciel, ┬╗dein Name ist Hohenfelde! Du bist das ├ťbel diese Familie!┬ź, riet Ciel aufs Geratewohl. Als das Wesen sich entfernte, drehte er sich um und r├╝ttelte wie besessen an der T├╝r. Als sie sich nicht ├Âffnete, rannte er dem Wesen hinterher.

Davard von Hohenfelde
Das Wesen blieb vor der n├Ąchsten T├╝r schwebend stehen. "Einer davon kleiner Sterblicher... aber wir sind drei", lachte es und verschwand hinter der n├Ąchsten T├╝r. Eine T├╝r die ebenfalls nur angelehnt war.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel grub in seinem Ged├Ąchtnis. Linhard hatte ihm ihre Familienverh├Ąltnisse ausf├╝hrlich dargelegt, aber Ciel hatte dem wenig Beachtung beigemessen. Er hatte Linhards Familiengeschichten f├╝r absto├čend, aber bedeutungslos befunden, was er nun bereute. ┬╗Eibenberg┬ź, fiel ihm ein, als er sich an den Kredithai der Familie erinnerte. ┬╗Und Wigberg!┬ź Das war der Name der beiden Lichs der Familie - oder sollte er besser sagen: Von zweien der Lichs? ┬╗Das sind eure Namen!┬ź Er folgte der Entit├Ąt durch die T├╝r.

Davard von Hohenfelde
Ciel stand schlagartig in einem Domartigen Raum. Hunderte von seltsamen Flaschen waren ordentlich in Reih und Glied an den W├Ąnden aufgestellt worden. Nebel wirbelte in den Flaschen umher, aber als Ciel genauer hinschaute sah er, wie dieser ab und an Konturen, ja Gesichter bildete die in einem unertr├Ąglichen, grenzenlosen Grauen zu schreien schienen. Seelen! Eingesperrt in Flaschen, er befand sich in der morbiden Vorratskammer eines der m├Ąchtigsten Lich, der wohl je auf Asamura gehaust und sein Unwesen getrieben hatte. Der es soweit geschafft hatte, dass sogar aus drei Personen eine wurde, eine Erscheinung, doch war waren die Personen selbst. Rasiermesserscharfe Krallen, griffen nach eine der Flaschen, w├Ąhrend zeitgleich der Hauptkopf wechselte. Tintenscharze, dichte, lange, gl├Ąnzende Haare vielen fast in einer geradezu pervers grazi├Âsen L├Ąssigkeit die entstellten Schulter dieses Jahrhunderte alten Lichs herab, dann setzte er die Flasche an und eine Seele verschwand f├╝r immer in der Vernichtung seiner Masse.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Sind das die Seelen eurer Familie?┬ź, rief Ciel fassungslos und stampfte mit dem Fu├č auf, um sich Geh├Âr zu verschaffen. ┬╗Trink nicht! Sprich mit mir! Was ist das hier f├╝r ein Irrsinn? Ich komme hier sowieso nicht lebend raus, wenn du das nicht willst.┬ź Er stolperte ├╝ber etwas in der Dunkelheit, fiel gegen das Regal und mehrere Flaschen fielen zu Boden. Sie zersprangen und die Seelen entwichen.

Davard von Hohenfelde
Als die Flaschen zu Boden fielen und zersprangen drehte sich das Gesch├Âpf zu ihm wie ein Wahnsinniger herum. Nur milimeter Entfernt von Ciels Gesicht die Todesfratze des ersten Hohenfelde auf Naridischem Boden. Messerscharfe Z├Ąhne in einem Maul wie der Abgrund, vertrocknte, verdorrte Lippen im Hass verzehrt und die leeren Augenh├Âhlen bohrten sich in seine lebendigen Augen. "Dasss", zischte der Lich so bedrohlich dass Ciel M├╝he hatte sein Wasser zu halten, "sind Besucher.... wie Du... unsere Familie hat andere Gef├Ą├če n├Âtig, als diese... H├Ąppchen.... Wenn auch nur noch eine Flasche zu Boden f├Ąllt... rei├čen wir Dir Deine Seele aus dem Leib... Unsere Familie ern├Ąhrt uns lebendig besser als tod... eine Familie soll doch zusammenhalten nicht wahr?", lachte die Wesenheit und obwohl es scheinbar K├Ârperlos war, schlug Ciel ein widerw├Ąrtiger Geruch entgegen, als h├Ątte sich der Schlund des Abgrund ge├Âffnet. "Das Du stirbst ist wahr... Du stirbst bereits die ganze Zeit Prinze... da wir von Dir zehren... wie von jeder lebenden Person in diesem Haus... f├╝hle Dich geehrt. Du speist uns... wie ein Hohenfelde... danach sei ihnen die Freiheit geg├Ânnt.... wir sind ja keine Unmenschen", lachte der Lich.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel hielt sich vor Angst die H├Ąnde auf die Ohren wie ein kleiner Junge. Er schlotterte am ganzen Leib. Heute war der Tag, an dem er sterben w├╝rde. Er war ein Bluthexer, er konnte nichts gegen das Lichwesen ausrichten. Die Seelen der Verstorbenen konnte er sich ebenso nicht nutzbar machen. Aber eines konnte er tun. Eine tiefe Ruhe ├╝berkam ihn. Sein Zittern h├Ârte auf, als er sein Schicksal akzeptierte. Er dachte an seine Geschwister, an den ungest├╝men Dreaux, der nun so viel erwachsener war als er. An ihre gemeinsame Kutschfahrt nach Ehveros, als sie sich vor den Verhandlungen heimlich mit verboteten Substanzen berauscht hatten. An Olivie, die kurzzeitig seine Frau gewesen war und deren s├╝├če weiche Lippen er noch immer vermisste, aber sie nicht die seinen. An Verrill, der ihm sein Geheimnis offenbart hatte und das Kind in seinem Leib, das fast das von Ciel gewesen w├Ąre. An seinen g├╝tigen Vater, der so unmenschlich Geduld mit seinen schwierigen Kindern bewiesen hatte und an das L├Ącheln seiner Mutter. An Linhard, der ihm h├Ątte ein guter Freund sein k├Ânnen, wenn sie nur eher ihren Zwist begraben h├Ątten. An Alexandre, der ihn so vieles gelehrt und ihm Halt gegeben hatte in einer Zeit, da sein Leben auseinanderbrach. An Nathan, seine erste gro├če Liebe und die vielen gemeinsamen Jahre. Seine letzten Gedanken aber galten Ferrau. Ciel l├Ąchelte. Er war froh, dass Ferrau in Sicherheit war, zu Hause. Dann breitete Ciel die Arme aus und begann sich zu drehen. Er riss die Flaschen aus den Regalen, die Gl├Ąser zersprangen und die Seelen entwichen. ┬╗In diesem Haus wohnt niemand mehr┬ź, rief Ciel. ┬╗Wenn diese Seelen frei sind, werdet ihr verhungern und dann ist Schluss! Ich werde die letzte Seele sein, die ihr zu fassen bekommt!┬ź Er drehte sich wie im Tanz, als er durch den Saal wirbelte und ein Regal nach dem anderen in atemberaubender Geschwindigkeit leerte.

Davard von Hohenfelde
"Was tust Du da Du Wahnsinniger?", br├╝llte die Wesenheit, so dass der Putz auch hier von der Decke reiselte. Im gleichen Moment knallte die T├╝r vor Ciels Nase auf und krachte in die gegen├╝berliegende Mauer. Linhard stand mit der Truppe wie ein Racheengel in der T├╝r und musterte das Wesen. "Dun Haru Mar - ist Geschichte. Der Gru├č lautet Bran - Dun - Lin", knurrte er keinen Ton weniger bedrohlich wie die Etiniti├Ąt und riss Ciel sch├╝tzend hinter sich.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Die Flaschen┬ź, rief Ciel. ┬╗Das sind Seelen! Der Lich ern├Ąhrt sich davon, wir m├╝ssen sie zerschlagen!┬ź Ein Teil der Flaschen st├╝rzte aufgrund der Ersch├╝tterungen schon von allein aus den klimpernden Regalen. Seelen, ├╝berall stiegen befreite Seelen aus den Scherben, wie verdampfende Wassertropfen auf einem hei├čen W├╝stenboden, wenn endlich der Regen fiel.

Linhard von Hohenfelde
Fast alle anderen schoben sich neben Linhard in den Raum und die Magier schirmten die beiden mental ab. Gleichg├╝ltig wie grauenvoll das Wesen vor ihnen aussah, die K├Ârperhaltung, die Gesten, selbst das Neigen des Kopfes spiegelte sich in der Gestik seiner Verwandten wieder. Ciel erkannte wie fremd und ├Ąhnlich sich Lin, Dave, Ansgar und dieser Hohenfelde trotzdem waren. "Du hast hier nichts verloren", grollte Linhard und richtete sein Schwert auf das Wesen. Die Kreatur lachte und wie sie lachte, bis sie auf einmal so etwas wie eine Ersch├╝tterung durchlief. "Nein!", kreischte sie ohrenbet├Ąubend auf und schien sich panisch verfl├╝chtigen zu wollen. Dave trat als Letzter in den Raum und schmiss der Kreatur die eigenen K├Âpfe vor die F├╝├če. "Gute Reise... Arschloch", grinste er so diabolisch wie seine Verwandten.

Brandur von Hohenfelde
"Bran-Dun-Lin", rief auch Brandur, der hinter Linhard hervor in den Saal trat. Vor seinen F├╝├čen lagen die drei abgeschlagenen K├Âpfe. Mit seiner geballten magischen Macht griff er auf die befreiten Seelen zu. Die Seelen, die als Nahrung hatten dienen sollen, begannen nun, wie Kometen auf den sterbenden Lich einzuschlagen.

Linhard von Hohenfelde
Ihre K├Ârper die sie so sicher verwahrt hatten, waren genauso zerst├Ârt worden wie ihr Plan. Ein Plan der Jahrhunderte lang in perfekter perfider Harmonie funktioniert hatte und ihnen die m├Ąchtigsten Opfer geradezu in den Rachen trieb. Ihres K├Ârpers beraubt, ihrer Macht und ihrer Nahrung beraubt l├Âste sich zuerst ein kleiner Teil wie ein Aschefl├Âckchen von dem Dreier-Lich, ehe die Vernichtung auf seinem K├Ârper immer weiter voran schritt. Vor ihren Augen zerfiel die Jahrhunderte alte Kreatur zu Staub. Ein Wesen, geschaffen durch Magie, starb als es diese verlor. Drei einzelne K├Ârper, die es in ihrer Macht geschafft hatten, ihre Seelen zu einer Wesenheit zu verschmelzen und sich mit dem Haus als zus├Ątzlichen K├Ârper zu verbinden. Mit der Kreatur verschwand auch die unnat├╝rliche Dunkelheit. Wer noch an der Existenz des Abgrunds zweifelte, wurde damit eines Besseren belehrt. Ganz oben in den oberen Etagen hielt ein Vampir in seinem Tun pl├Âtzlich inne.

Alexandre de la Grange
Alexandre fing Ciel auf, als dieser entkr├Ąftet zusammenbrach. Der Lich hatte viel von seiner Lebenskraft abgesaugt. Ciel sah faltig aus und die Haare rieselten ihm in B├╝scheln vom Kopf. Blaue Adern schimmerten durch seine Kopfhaut. Er schien pl├Âtzlich d├╝rr und abgemagert zu sein. Alexandre, der nicht viel Kraft hatte, konnte ihn m├╝helos mit beiden Armen hochheben, indem er ihn unter den Schultern und in den Kniekehlen anfasste. ┬╗Lasst uns nach Hause gehen┬ź, meinte er nur.

Davard von Hohenfelde
Dave kniete sich zu Ciel herab und gab ihm einen Teil seiner Lebensessenz ab. Dass war er ihm schuldig. Er war wirklich Ihr Herr. Treue und Loyalit├Ąt gegen Schutz und Schirm. So lautete der Schwur und er hatte ihn erf├╝llt. Der Prince war hierher gekommen um sie zu retten. Letztendlich hatte er genau das getan, er hatte sie hinab in ihren eigenen Abgrund gef├╝hrt, das Untier erschlagen und nun stiegen sie gemeinsam wieder hinauf. Nicht zur├╝ck in die Dunkelheit, sondern gemeinsam ins Licht. Als sie das Haus verlie├čen, d├Ąmmerte drau├čen ein neuer Morgen, aber nicht nur f├╝r Naridien, sondern auch f├╝r eine Familie die bis dato nur in Finsternis gelebt hatte.
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"Niemand wendet sich gegen die Familie, sonst wendet sich die Familie gegen Dich" - Linhard von Hohenfelde

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