Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt. Die ├╝berlebenden V├Âlker beginnen zu ahnen, dass der Schl├╝ssel zur Herrschaft ├╝ber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W├Ąhrend die Almanen auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb├╝nde der Schatten sehen in der Magie die m├Ąchtigste Waffe und f├╝r die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

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Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

#1

Beitrag von Gregoire Verrill de Souvagne » So 4. Feb 2018, 13:25

Kurzinfo Gregoire Verrill de Souvagne

Name: Gregoire Verrill de Souvagne
kurz/aka: Greg
Volk: Souvagnischer Almane/Souvagner
Fraktion: Souvagne
Alter: 23 Jahre
Gr├Â├če: 172 cm
Gewicht: 69 kg
Haarfarbe: rotbraun
Augenfarbe: blau
Statur: schlank trainiert
Beruf: Zweitgeborener Sohn des Duc von Souvagne
Herkunft: Beaufort
Derzeitiger Wohnort: Beaufort
Sprachen: Asameisch
Familienstand: ledig
Glaube: Ainuwar

Gregoire Verrill de Souvagne ist der zweitgeborene Sohn von Duc Maximilien Rivenet de Souvagne und Duchesse Nathalie de Souvagne. Greg hat zwei Geschwister, einen ├Ąlteren Bruder - Dreux Gifford de Souvagne, eine j├╝ngere Schwester - Olivie Solaine de Souvagne, sowie einen ├Ąu├čerst f├Ąhigen, Halbbruder - Ciel Felicien de Souvagne.

Gregoire nimmt seine Stellung innerhalb seiner Familie sehr ernst, wie alle Familienmitglieder. Der junge Almane ist sehr traditionsbewusst. Im Gegensatz zu Dreux legt Gregoire nicht nur Wert auf seine Kampff├Ąhigkeit, sein Wissen und seine Optik, sondern er ist auch neugierig was neue technische Errungenschaften angeht. Gregs bevorzugte Waffe ist der S├Ąbel.

Seit seiner j├╝ngsten Kindheit wird er darauf vorbereitet im Notfall den Thorn von Souvagne ├╝bernehmen zu k├Ânnen. Er selbst sieht seine beiden ├Ąlteren Br├╝der manchmal als zu hitzk├Âpfig an, ihren Wettbewerb um die Gunst ihres Vaters h├Ąlt er f├╝r nicht angebracht. Seiner Meinung nach, sollten sie alle ihre F├Ąhigkeiten b├╝ndeln.

Link:
https://sirinne.deviantart.com/art/7th- ... -578380571

https://sirinne.deviantart.com/art/7th- ... -592227572

https://sirinne.deviantart.com/art/7th- ... -595615243

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Re: Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

#2

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Di 10. Apr 2018, 06:25

Charbogen-Erg├Ąnzung:


Aufgebot und Verlobung von Prince Gregoire Verrill de Souvagne sowie Prince Ciel Felicien de Souvagne samt Partner vom 09.04.203 n.d.A.


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Aufgebot und Verlobung von Prince Gregoire Verrill de Souvagne sowie Prince Ciel Felicien de Souvagne samt Partner vom 09.04.203 n.d.A. in Reinschrift f├╝r die Ausrufer/innen:

Gro├čherzogliche Bekanntmachung

Verlobung

Hiermit geben wir, Duc Dreux Gifford de Souvagne,
die Verlobung der
Paare

Prince Gregoire Verrill de Souvagne
&
Marquis Linhard von Hohenfelde

sowie

Prince Ciel Felicien de Souvagne
&
Prinzessin Olivie de Souvagne

bekannt.


***


Prince Gregoire Verrill de Souvagne &
Marquis Linhard von Hohenfelde


Laut Zustimmungsgesetz des Hausrechts de Souvagne bat seine Hoheit Prince Gregoire Verrill de Souvagne um die Zustimmung zur Verm├Ąhlung mit Marquis Linhard von Hohenfelde. Kraft unserer Entscheidung wurde die Erlaubnis zur Eheschlie├čung erteilt.

Da es laut souvagnischem Recht nur Souvagnern gestattet ist, Mitglied des Herrschaftshauses zu werden, wird in diesem Zusammenhang auf die vorherige Einb├╝rgerung sowie Nobilitierung des Marquis Linhard von Hohenfelde vom 28.03.203 n.d.A. verwiesen.

Marquis Linhard von Hohenfelde tr├Ągt nach der Eheschlie├čung den Titel sowie Namen

Prince Linhard de Souvagne, Marquis von Hohenfelde und wird mit Hoheit angesprochen.


***


Prince Ciel Felicien de Souvagne &
Prinzessin Olivie de Souvagne


Laut Zustimmungsgesetz des Hausrechts de Souvagne bat seine Hoheit Prince Ciel Felicien de Souvagne um die Zustimmung zur Verm├Ąhlung mit Prinzessin Olivie de Souvagne. Kraft unserer Entscheidung wurde die Erlaubnis zur Eheschlie├čung erteilt.

Die aus dieser Ehe hervorgehenden Kinder erhalten die Titel Prinz/Prinzessin de Souvagne und werden mit Hoheit angesprochen.


***


Die Verlobung, sowie das Aufgebot geben wir, Duc Dreux Gifford de Souvagne, Macht unseres Amtes mit heutigem Datum dem 09.04.203 n.d.A. bekannt.


***


Die Eheschlie├čung wurde auf nachfolgenden Termin festgesetzt:

01.05.203 n.d.A.


***


Protokoll

Eheliche Einsegnung

Die Trauung wird am 01.05.203 n.d.A., im gro├čherzoglichen Palast in Beaufort von unserer Person, Duc Dreux Gifford de Souvagne, vollzogen.

Der Feierlichkeit wohnen neben Verwandten, Freunden und anderen G├Ąsten der Brautpaare auch Repr├Ąsentanten ausgew├Ąhlter Staaten und V├Âlker sowie 500 weitere pers├Ânlich geladene G├Ąste aus allen Teilen Asamuras bei.


**


Milit├Ąrisches Zeremoniell

Zur Durchf├╝hrung des milit├Ąrischen Zeremoniells werden rund 1000 Angeh├Ârige der souvagnischen Streitkr├Ąfte antreten. Die Streitkr├Ąfte versehen die Ehrenwache am Gro├čherzoglichen Palast.

Die Hofgarde stellte 100 Gardisten zum S├Ąbelspalier ab. Die Ehrenposten entlang der Strecken, die die Hochzeitspaare zur├╝cklegen, bestehen teils aus Soldaten und wie auch aus Zivilisten.

Die Gro├čherzogliche Leibgarde ├╝bernimmt die Ehreneskorte zum Einmarsch in den Gro├čherzoglichen Palast.


**


├ľffentlicher Gru├č an die Untertanen

Nach der Trauung begeben sich die Ehepaare unter milit├Ąrisches Ehrengeleit zur Prunktreppe des Gro├čherzoglichen Palastes um sich nach der Trauung der ├ľffentlichkeit zu zeigen.


**


Beginn der drei t├Ągigen Feierlichkeiten
zu Ehren
der Brautpaare

Prince Gregoire Verrill de Souvagne & Marquis Linhard von Hohenfelde

sowie

Prince Ciel Felicien de Souvagne & Prinzessin Olivie de Souvagne



Beaufort, 09.04.203 n.d.A.
gefertigt:

Hofmarschall Adrien Meunier


Unterschrieben und besiegelt:

Duc Dreux Gifford de Souvagne

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Re: Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

#3

Beitrag von Gregoire Verrill de Souvagne » So 29. Apr 2018, 13:52

Charbogen-Erg├Ąnzung:


Die Offenbarung Verrills -- 29.04.203 n.d.A.

Ciel Felicien de Souvagne
Nach dem Gespr├Ąch mit den Magiern der Sippe Hohenfelde suchte Ciel noch einmal seinen Bruder auf. Das ganze hatte zwei Gr├╝nde. Den einen trug er in einer Glasflasche in seiner Kleidung verborgen bei sich. Den anderen als kompliziertes Gedankenkonstrukt in seinem Kopf, das es m├Âglichst pr├Ągnant und wenig verletzend Gregoire offenbaren w├╝rde. Er klopfte an. Ferrau hatte er nicht bei sich, denn diese Sache wollte er mit seinem Bruder allein besprechen.

Gregoire Verrill de Souvagne
Greg sa├č gerade auf seinem Sofa und tat das, was er den Tag sonst ├╝ber immer tat, er las ein Buch und a├č Kekse. Als es klopfte verzog er kurz das Gesicht, verfluchte innerlich den fehlenden Zerbino und stand auf. Er klopfte sich die Kr├╝mel von der Hose und ├Âffnete die T├╝r. Als er Ciel erblickte grinste er ├╝ber beide Ohren und umarmte seinen Bruder. ┬╗Ciel, sch├Ân Dich zu sehen. Du musst mir beistehen┬ź, fl├Âtete er gut gelaunt und zog seinen Bruder in sein Quartier. ┬╗Ich ben├Âtige einen neuen vertrauensw├╝rdigen Leibdiener┬ź, erkl├Ąrte er und deutete aufs Sofa wie auf die Kekse.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Also ich werde nicht die Schuld daran tragen, dass ein weiterer Mann in seinen Untergang geschickt wird. Such dir mal sch├Ân selbst einen aus. Bitte einen, der es auch verdient.┬ź Ciel dr├╝ckte seinen Bruder zur├╝ck, etwas k├╝rzer und h├Ąrter als sie es sich die letzten Male angew├Âhnt hatten, und setzte sich zu ihm aufs Sofa. ┬╗Wir m├╝ssen reden.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
Greg musterte ihn kurz erstaunt, setzte sich aber dann zu Ciel dazu und stellte die Keksschale zwischen sie beide. ┬╗Nur zu ich, wor├╝ber m├Âchtest Du reden? Was f├╝r ein Problem hast Du? Nun ich meinte das mit dem Diener aber tats├Ąchlich ernst. Aber Du zuerst, Du bist immerhin zu mir gekommen. Also worum geht es?┬ź, fragte Greg liebevoll und a├č einen Keks.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Es geht um uns beide. Wir haben uns einen z├Ąrtlichen Umgang miteinander geg├Ânnt. Ich habe das genossen, aber ich bin noch einmal in mich gegangen. Die Sache mit dem Schrank, da h├Ątte so nicht geschehen sollen, es war ein Fehler. Es war ein gro├čer Schritt zu weit, vielleicht auch zwei. Jeder von uns ist mit jemandem verlobt. Wir sollten nicht auf diese Weise miteinander umgehen, wie es in den letzten Tagen geschehen ist. Es hat mir gefallen und ich mag dich sehr und ich bleibe bei meiner fr├╝heren Aussage, dass ich um deine Hand angehalten h├Ątte, w├Ąre es nicht anders gekommen. Dennoch war es nicht richtig.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Ich verstehe, aber was hei├čt das genau? Das wir uns jetzt voneinander v├Âllig fernhalten? Das mit dem Schrank war vielleicht eine Spur zu pikant, aber wie h├Ątte ich es Dir sonst beibringen sollen? Sind wir ehrlich, Du h├Ąttest den Vorschlag auch ablehnen k├Ânnen. Du ist darauf eingegangen und ich habe ihn unterbreitet. Die Schuld daran tragen wir dann beide. Aber ich habe es nicht getan um Dir zu schaden oder Dich blo├čzustellen. Wie kannst Du sowas von mir denken? Du bedeutest mir sehr viel und es w├╝rde mir ehrlich gesagt wehtun, wenn wir von nun an getrennte Leute sind. Ich wei├č nicht was in letzter Zeit los ist, aber wir standen schon zweimal davor, absolut getrennter Wege zu gehen. Einmal wir drei - Du und Dreux auf der einen Seite ich auf der anderen. Und nun wir beide. Ich wei├č nicht wo Dein Problem wirklich liegt oder das von Euch beiden. Ich verstehe warum Ihr beiden Euch auch besser versteht, Ihr seid Euch n├Ąher, Ihr habt ├Ąhnliche Interessen, Gedanken und Ihr handelt auch ├Ąhnlich. Aber dennoch hatten wir uns gut verstanden, als wir gemeinsam ├╝ber die Aufnahme der neuen Marquis verhandelt haben. Eigentlich haben wir uns immer gut verstanden, auch wenn wir nicht aufeinander geklebt haben. M├Âglicherweise ist auch das die L├Âsung, wir verstehen uns nur mit einem gewissen Abstand. Meine N├Ąhe scheint manche zu verwirren scheint mir. Und wie ich sagte, ich h├Ątte den Antrag angenommen. Du h├Ąttest ihn aber nicht grundlos gestellt. Von daher, ich m├Âchte weder Dir noch Dreux etwas. Falls Ihr eine klare Grenze w├╝nscht, ziehen wir sie. Aber sie sollte dennoch so gehalten sein, dass wir beide gemeinsam arbeiten k├Ânnen als Furisto und auch so, dass ich mit Dreux arbeiten kann. Falls Ihr das nicht f├╝r m├Âglich haltet, solltet Ihr mir das endlich einmal offen sagen. Es ist ja nicht so, dass ich mich darum geschlagen h├Ątte. Es wurde ├╝berreicht, aber nicht um Euch damit zu ├Ąrgern, sondern damit niemand von uns benachteiligt wird┬ź, antwortete Greg.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Ganz langsam, Greg. Lassen wir die Regierungsgesch├Ąfte bitte au├čen vor, du solltest wissen, dass man mit mir immer vern├╝nftig reden kann, was diese Dinge angeht. Auch im gr├Â├čten Streit wirst du mit mir organisatorische Dinge normal und sachlich besprechen k├Ânnen. Getrennte Wege habe ich nicht vorgeschlagen und schon gar keine ... absolut getrennten Wege! Wir sollten nur eine Grenze ziehen zwischen br├╝derlichem Umgang und dem intimen Umgang, wie wir sie mit unseren Eheleuten pflegen werden. Und mit Dreaux hat das nichts zu tun. Es geht nur um uns beide. Und zwar als Privatpersonen. Die Frage ist - wo ziehen wir diese Grenzen? Dar├╝ber m├╝ssen wir reden.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Gut, dass beruhigt mich zu h├Âren. Ich hatte nicht vor einen von Euch zu verlieren, aber es st├Ąnde auch nicht in meiner Macht es zu verhindern. Das ist Amtsgesch├Ąfte nicht betroffen sind, ist angenehm zu h├Âren. Von Freude kann keine Rede sein, sollten wir uns derma├čen verstreiten, dass wir nur noch so kommunizieren und zwar dienstlich. Also als Privatperson... wir waren uns sehr nahe, aber wir waren nicht intim. Wir waren etwas daszwischen w├╝rde ich sagen. Ich hatte gehofft, dass wir uns wie gute Freunde auch in Neu-Souvagne beistehen - Br├╝der und Freunde schlie├čt sich nicht aus. Deine Frau bleibt Deine Frau, wie mein Mann mein Mann bleibt Ciel. Benenne Du mir Deine Wunschgrenze, ich sage Dir was ich davon halte. Freundlich selbstverst├Ąndlich. Aber ich sage Dir auch, dass mich das Gespr├Ąch gerade ziemlich verunsichert und ich Angst habe┬ź, gestand Greg.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Wovor hast du Angst? Vor dem selben, wie ich - dass wir uns verlieren? Das werden wir nicht, Greg. Das werde ich nicht zulassen. Wir haben nicht miteinander intim gehandelt, aber du hast dich mir intim gezeigt, indem du mich hast zuschauen lassen. Und ich habe den Fehler gemacht, das Angebot anzunehmen. Woraufhin ich intim f├╝r dich zu empfinden begann. Sehr ... intim. Ich habe deswegen mein Gel├╝bde gebrochen. Ich habe mich zu wenig im Griff bei dir. Ich wei├č nicht, wo wir die Grenze ziehen sollten. Weil mein Herz sich nach k├Ârperlicher N├Ąhe zu dir sehnt. Mein Verstand sagt, dass nicht mehr als eine Umarmung drin sein sollte oder vielleicht Seite an Seite liegen. Vielleicht ist das aber auch schon zu viel.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Nun da wir beide uns nicht verlieren wollen und davor Angst haben, sollten wir genau das Verhindern als es planen findest Du nicht? ├ťberlege ganz genau was Du an mir attraktiv findest. ├ťberlege und sprich es aus, dann helfe ich Dir zu verstehen┬ź, sagte Greg und nahm Ciels Hand. Er strich mit dessen Hand ├╝ber sein eigenes Gesicht. ┬╗Schau mir so genau an wie nur m├Âgich und sag mir was Du siehst... sag es mir...┬ź, bat Greg fl├╝sternd.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Dass immer alle denken, es w├Ąre das Aussehen┬ź, sagte Ciel, legte seine Hand an Gregoires Wange und streichelte sie mit dem Daumen. ┬╗Ich habe euch hundert Mal schon erkl├Ąrt, dass ich anders bin. Man k├Ânnte sagen, es l├Ąge an deinem sch├Ânen Gesicht, an deinen geschmeidigen Bewegungen. Aber das ist es nicht, auch wenn ich diese Sch├Ânheit durchaus sehe. Sie ist nicht das, was mich so anzieht. Es ist, glaube ich, deine Art. Du bist wie ein Sonnentau, der s├╝├čen Nektar verspricht und dann bleibt man kleben und wird verdaut. Je n├Ąher ich dir bin, umso intensiver sp├╝re ich es. Vielleicht ist es auch das Haarwasser, was Zerbino f├╝r dich benutzt hat, vielleicht ist ein pflanzliches Aphrodisiakum drin. Es gibt viele Pflanzen, die diese Wirkung haben.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Es ist viel einfacher als das, und gleichzeitig so kompliziert dass Du ein St├╝ck selbst drauf kommen sollst. Fange ich anders an. Zuerst danke f├╝r das Kompliment dass Du mich attraktiv findet. Beschreibe mich. Was f├╝r eine Person sitzt vor Dir. Dann wirst Du es ehr verstehen. Ich verdaue Dich nicht Ciel, garantiert nicht┬ź, sagte Greg sanft und dr├╝ckte seine Hand.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Doch, du verdaust mich. Vielleicht nicht mit Absicht. Aber ich sp├╝re, wie mir die Kontrolle entgleitet, wenn wir uns nahe sind. Gut, ich werde versuchen, dich zu beschreiben. Ich sehe vor mir einen jungen Menschen. Gepflegt und in seiner Art sehr wandelbar. Von einer s├╝├čen Lockfalle kannst du eiskalt werden, ohne ├ťbergang. Und wieder zur├╝ck. Du wirkst zerbrechlich wie Porzellan und wenn es zu springen droht, gehst du auf Abwehr. Ja, eine Porzellanpuppe. Ich m├Âchte dich gern besch├╝tzen und beh├╝ten, auch wenn du gut auf dich selbst aufpassen kannst. Dein Aussehen und deine zeitweise Unsicherheit lassen anderes vermuten, sie sprechen den Besch├╝tzer in mir an. Den inneren H├╝tehund, von dem wir einst sprachen. Als ich ├╝ber unsere m├Âgliche Hochzeitsnacht nachdachte, stellte ich mir die Rollenverteilung entsprechend vor. Ich m├Âchte gern stark f├╝r dich sein und f├╝r dich sorgen. Dir die Sicherheit bieten, die dir fehlt. Das ist, was ich in dir sehe.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Das ber├╝hrt mich tief was Du sagst, denn ich kann nur bis zu einem gewissen Grad auf mich selbst aufpassen da ich stets genau abw├Ągen muss, wem ich tats├Ąchlich zu 100 Prozent vertrauen kann. Ich m├Âchte Dir 100 prozentig vertrauen. Du h├Ąttest jene Wahl getroffen, die ich auch getroffen h├Ątte und ich habe nichts dagegen von Dir beh├╝tet zu werden. Oder auch korrigiert zu werden. Meine Unsicherheit ist Angst. Ich werde niemals so stark sein wie Du, Dreux oder gar Lin. Und gleichg├╝ltig was ich tue, mir wird immer etwas fehlen und dennoch verf├╝ge ich ├╝ber mehr. Du siehst absolut klar Ciel, aber begreifst nicht was Du siehst. Du siehst einen jungen Menschen... richtig. Die Wortwahl gef├Ąllt mir... Du siehst also keinen jungen Mann...?┬ź, fragte Greg mit einem liebevollen Schmunzeln.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Nein. Einen Menschen. Das ist, was ich stets zuerst sehe, bei allen und dann erst ├╝berpr├╝fe, ob eine Zuordnung angebracht ist. Das ist nicht immer einfach und auch nicht jedes Mal sinnvoll. Ich kenne gen├╝gend Menschen, welche die gel├Ąufigen Definitionen sprengen. Bei dir w├╝rde ich keine Zuordnung treffen wollen und warum sollte ich das auch. Du bist du, v├Âllig egal, was du zwischen den Beinen hast. Ich nenne dich meinen Bruder, weil du selbst dich so nennst. Und w├╝rdest du ab morgen Kleider tragen und darauf bestehen, dass ich Schwester zu dir sage, dann w├Ąre das so. Nathan hatte mal so eine Phase, wo er so was ausprobiert hat. Ehrlich gesagt fand ich es sogar ganz interessant.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Du kannst beides zu mir sagen, wenn Du m├Âchtest. Beides trifft zu - ich bin so gesehen ein vollkommener Mensch┬ź, lachte Greg leise. ┬╗Und dennoch wissen es nur wenige. Du nun eingeschlossen. Vater, Benito, Zerbino und Linhard. Und nun Du. Verstehst Du nun warum ich so uns├Ąglich auf Zerbinos lose Zunge reagierte?┬ź, fragte Greg leise. ┬╗Es ist das was Dich anspricht, dass was Du nicht bewusst wahrgenommen aber unterschwellig gef├╝hlt hast - die andere Seite von mir, die Frau┬ź.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel legte etwas den Kopf zur Seite und betrachtete Gregoires Gesicht intensiver als je zuvor. Es war so androgyn, wie ein Gesicht nur sein konnte. Er versuchte, ihn sich mit anderer Frisur und einem Kleid vorzustellen. Die zarte Statur, sie wirkte nun in einem anderen Licht auf ihn. ┬╗Du bist zweigeschlechtlich? Dann bist du wahrlich vollkommen. Die G├Âtter lieben dich. Und ich liebe dich auch.┬ź Ciel k├╝sste Gregoire und er k├╝sste ihn nun nicht mehr, wie er seinen Bruder k├╝ssen w├╝rde, sondern wie er Olivie gek├╝sst hatte. Sanfter und langsamer. Dabei sog er mit der Nase den s├╝├čen Duft ein, der Gregoire umwehte und der kein Haarwasser war. Als er ihre Lippen wieder l├Âste, zog er Gregoire in seinen Arm und dr├╝ckte ihn gro├čfl├Ąchig an sich. ┬╗Wie soll ich dich nennen? Hast du auch einen Frauennamen? Was ist dir lieber?┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
Greg erwiderte den Kuss ebenso leidenschaftlich wie sanft. Er dr├╝ckte sich in Ciels Arm und genoss die Umarmung die seiner kompletten Seele galt, nicht nur einem Bruchst├╝ck davon. ┬╗Ja, dass bin ich. Neutral aussehend, ehr m├Ąnnlich neutral, keine Busen, keine ausgepr├Ągte H├╝fte, wie sagte Lin? Wie eine Viper? Aber trotzdem komplett m├Ąnnlich und komplett weiblich. Nichts davon ist missgestaltet. M├Âchtest Du ┬╗mich┬ź sehen? Verrill wenn Du mich komplett meinst. Verrill ist neutral. Vater hat drei S├Âhne und zwei T├Âchter und Du h├Ąttest beide heiraten wollen┬ź, fl├╝sterte Verrill Ciel liebevoll ins Ohr. ┬╗Dein Schutz nehme ich gerne an Hirtenhund. Es ist ein sehr gro├čes Kompliment von zwei Personen so geachtet und geliebt zu werden. Deine Reaktion darauf freut mich sehr, sie ist ungew├Âhnlich wie von ihm. Seltsam, ich scheine von ziemlich guten Seelen umgeben zu sein. Dass muss so sein, schlie├člich genoss ich immer Vaters und Euren Schutz. Also m├Âchtest Du mich sehen?┬ź, fragte Verrill und schmiegte sich an Ciel.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Wenn ich darf ... sehr gern. Du wirst fortan Verrill f├╝r mich sein, bis du mir einen anderen Wunsch nennst. So ungew├Âhnlich ist meine Reaktion doch wohl nicht, oder hast du Ablehnung erfahren? Ainuwar selbst ist weder m├Ąnnlich noch weiblich noch zwittrig noch anderes. Das hat seinen Grund. Er gibt keinem Geschlecht den Vorzug. Wir alle sind, was wir sind und alles hat seine Richtigkeit. Nur Dummk├Âpfe glauben daran, dass es nur schwarz und wei├č gibt. Unsere Welt ist bunt und zwischen Tag und Nacht liegt in den herrlichsten Farben die D├Ąmmerung. Ich werde dein Vertrauen nicht entt├Ąuschen, Verrill. Und ich werde dich sch├╝tzen mit allem, was mir zur Verf├╝gung steht.┬ź
Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Nein aber Vater sagte, Menschen t├Âten meist das, was sie nicht verstehen oder f├╝rchten. Und nur wenige sind weitsichtig genug, einen zweiten Blick auf etwas zu werfen. Vater erkl├Ąrte mir als Kind, dass sich die Natur niemals irrt, sie ist alles. Ainuwar selbst ist die Natur, nur der Mensch muss Dingen einen Namen geben und sie in eine Schublade stecken k├Ânnen. Und dies nur damit er etwas begreift. Die Welt sagt es gibt M├Ąnner und Frauen. Die Natur sagt etwas anderes. Du kannst die Existenz von Wesen wie mir leugnen, aber dennoch sind wir da. Du k├Ânntest dann auch die Existenz des Meeres leugnen, es war schon immer da und wird noch nach uns sein. Von Angebinn bis zum Ende der Zeit. Vater sagte, die Menschen suchen stehts den fehlenden Teil. Der Mann die Frau, die Frau denn Mann und manche suchen sich einen gleichen Part - jeder sucht sich das fehlende Seelenst├╝ck. Ich habe keinen Zwang zu suchen, denn Ainuwar erschuf mich vollkommen - als geschlossener Kreis. Ich sehe beide Seiten, ich agiere als beide Seiten. Manche finden es anziehend, manche finden mein Verhalten manchmal abschreckend. Ich verstehe Dinge die andere nicht verstehen und verstehe manches nicht, was ihr versteht. Und aus diesem Grund schweige ich. Andere k├Ânnten Angst empfinden, oder Neid, vielleicht auch Abscheu oder Ekel. Aber ich bin so real wie Du und genauso ein Mensch wie Du - denn das bin ich - ein Mensch. Vater sagt, es sind nur zwei Dinge f├╝r ihn wichtig, ich bin gesund, ich bin sein Kind - der Rest ist wie er ist und er liebt mich genau so wie ich bin. Und er sagte es h├Ątte einen Grund warum Ainwuar so w├Ąhlte. Ich sollte f├╝r Dreux und Dich ein Blick auf das Ganze werfen, irgendwann - nun vielleicht ist jetzt irgendwann. Aber Du darfst zuerst einen Blick auf mich werfen. Ich nehme Dein Geschenk des Schutzes an, daf├╝r schenke ich Dir meine Weitsicht┬ź, erkl├Ąrte Verrill und zog sich komplett aus. ┬╗Schau mich an, dass bin ich┬ź.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel betrachtete Verrill vom Gesicht angefangen. Er lie├č sich Zeit, seinen Blick ruhen zu lassen, ehe er ihn langsam St├╝ckweit senkte. Er betrachtete Verrills Schultern, die entweder die eines zierlichen Mannes oder einer kr├Ąftigen Frau sein k├Ânnten, oder eben die dieses vollkommenen Wesens. Er schaute sich die schlanken, aber drahtigen Arme an, nahm eine Hand und strich ├╝ber die Finger, legte ihre Handfl├Ąchen aneinander und Verglich ihre H├Ąnde. Verrills waren schlanker und etwas kleiner, aber nicht so zierlich wie die von Olivie. Ciel besah sich die flache Brust. ┬╗Darf ich deine Brust anfassen?┬ź, fragte er leise.

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Ja darfst Du, ich besitze keinen weiblichen Busen. Nur zu, fass mich an und lerne mich neu kennen, wenn Du so m├Âchtest┬ź, lud Verrill Ciel ein.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel strich ├╝ber die weiche, haarlose Haut und ├╝ber die rosigen Brustwarzen. Sie waren vielleicht etwas gr├Â├čer als die bei einem Mann. Ciel ber├╝hrte ihn nur erkundend, nicht liebkosend, doch er war dabei sanft. Er sp├╝rte die Brustmuskeln, jetzt weich und entspannt, darunter die Rippen. Er l├Âste seine H├Ąnde wieder und besah sich Verrills Bauch und die schmalen H├╝ften. Dann kniete er langsam vor ihm nieder, um sich seine Geschlechtsorgane zu betrachten. Auf den ersten Blick sah Verrill zwischen den Beinen aus wie ein Mann, der eher kleine Hoden hatte. ┬╗Darf ich den weiblichen Teil sehen?┬ź, fragte Ciel. Dieser Teil war vermutlich unter dem Penis verborgen.

Gregoire Verrill de Souvagne
Verrill lie├č sich widerstandslos von Ciel erkunden. Er hatte ihn dazu eingeladen, aber auch so h├Ątte er sich nicht gestr├Ąubt, da Ciel unsagbar liebevoll und respektvoll mit ihm umging. Es lag kein Begehren in der Ber├╝hrung, sondern behutsame Neugier die Verrill keine Angst machte, sondern ihm gut tat. Es schmeichelte ihm, wie vorsichtig Ciel war. Er war nicht nur k├Ârperlich zerbrechlich, sondern dieses Geheimnis zu offenbaren, bedeutete seine seelische Zerbrechlichkeit in Ciels H├Ąnde zu legen. Prozelan war ein guter Vergleich von seinem Bruder. Er h├Ątte es zerschlagen k├Ânnen. Aber Ciel packte es vorsichtig in Watte wie zu einer weiten Reise, damit nichts besch├Ądigt wurde. Verrill legte ihm eine Hand auf den Kopf und strich Ciel ├╝ber die Haare. ┬╗Ja das darfst Du Ciel┬ź, sagte er schlicht. Das was er tats├Ąchlich sagen wollte, dieses unaussprechliche Danke, dies lag in der liebevollen Ber├╝hrung.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel hatte erwartet, dass Verrill selbst den Penis zur Seite nehmen w├╝rde, doch er machte keine Anstalten. Also strich Ciel ihn beiseite. Er sp├╝rte eine leichte Feuchte, da er dabei ├╝ber die ├ľffnung gefahren war, die sich ihm nun zeigte. Ciel besah sich, wie perfekt alles ineinander ├╝berging. Wer hierin keine g├Âttliche Absicht sah, sondern eine Missgestaltung, war blind. Dies war das gr├Â├čtm├Âgliche Ma├č an Vollkommenheit. Die Schamlippen waren zu Hoden verdickt und anstelle der Klitoris befand sich der Penis. Dazwischen lag, sicher eingebettet, die ├ľffnung. Ciel begab sich wieder auf Kopfh├Âhe. Er konnte nicht anders, als Verrill noch einmal zu k├╝ssen. ┬╗Du siehst wundersch├Ân aus. Danke, dass ich dich betrachten durfte und dass du mir meine verborgene Schwester gezeigt hast, Verill. Wei├čt du, ob du ein Kind bekommen kannst?┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
Verrill erwiderte den Kuss und umarmte Ciel um den Hals. ┬╗Ich kann, aber das w├╝rde mich in Lebensgefahr bringen, ich bin ziemlich schmal gebaut und es m├╝sste schlie├člich auch hinaus kommen k├Ânnen. Vermutlich, sollte ich jemals ein Kind austragen, m├╝sste es geholt werden. Aber um Deine Frage zu beantworten, ja ich kann Kinder zeugen und empfangen. Benito hat es uns gesagt, er hat mich eingehend untersucht. Sogar per Magie und er kam stets zu diesem Ergebnis. Also bei manchen Spielchen muss ich deshalb schon aufpassen, damit nicht passiert was nicht passieren soll┬ź.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Geholt werden? Du meinst, durch die Bauchdecke? Das kann dich t├Âten! Benito ist sehr gut, aber ich wei├č nicht, ob er so gut ist. Bitte passt auf dich auf. Ich muss dich noch etwas fragen. Wir haben immer als Er von dir gesprochen. M├Âchtest du das im privaten Umfeld beibehalten? In der ├ľffentlichkeit vermutlich ja, dort trittst du ja als Mann auf. Aber wie m├Âchtest du es h├Âren, wenn wir unter uns sind und nur Menschen anwesend sind, die davon wissen, wer du wirklich bist und wir untereinander von dir sprechen? Er, sie, oder es? Wobei ich nicht wei├č, ob du Letzteres als abwertend empfinden w├╝rdest.┬ź Er musste an Alexandre denken.

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Ich bin immer ein Er - Er - der Mensch oder auch Er - der Zwitter wenn Du es so bezeichnen m├Âchtest. Er ist f├╝r mich keine Geschlechtsbezeichnung, sondern es bezeichnet mich. Ansonten bin ich einfach ich. Die eine Seite erlaubt es mir zu k├Ąmpfen. Die andere Seite, so seltsam das klingt, schenkt mir manchmal absolute Gnadenlosigkeit. Vielleicht weil sie nur mit Schnelligkeit und eben jener Gnadenlosigkeit die fehlende Kraft wett machen kann. Aber wir leben ja nicht nur ausschlie├člich f├╝r die Wehrhaftigkeit oder den Kampf. Sondern vor allem f├╝r die Zuneigung und Liebe. Ich liebe Personen auf sehr tiefe Art und Weise und von jenen von denen ich mich besch├╝tzt f├╝hle, f├╝hle ich mich besonders angezogen. F├╝r mich hat Geborgenheit eine doppelte Bedeutung. Drum verstehe ich mich mit Dir oder mit Lin. Verstehst Du es nun was uns verband ohne dass Du es wusstest?┬ź, fragte Verrill. ┬╗Ja so meinte er es. Man w├╝rde es aus meinem K├Ârper schneiden und mich dann heilen m├╝ssen. Falls ich es ├╝berstehe. Ich m├Âchte Dich etwas wegen Zerbino fragen, aber bitte verstehe das nicht falsch. Wirst Du mir sein Schweigen versichern? Verstehst Du nun, warum Lin ihn so zum Schweigen bringen wollte? Er hatte Angst um mich. Also wirst Du ihn - wie auch immer, davon abhalten zu sprechen?┬ź.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Ja, ich verstehe nun. Ich vermute, es ist nicht einmal nur die weibliche Seite, nicht einmal vorrangig. Es ist die Tatsache, dass du beides verbindest. Du bist ein g├Âttliches Wesen, Verrill, so wie Nathan, nur auf andere Weise. Du bist die Vollkommenheit. Er ist die Unschuld und die Reinheit. Ainuwar hat Euch nicht umsonst zu mir gesandt. Wir werden, ich muss ... vieles. Zuerst werde ich Nathan meine Vergebung aussprechen. Wir sollten nicht getrennt sein, nicht auf diese Weise. R├Ąumlich - vielleicht. Aber nicht seelisch. Er muss wieder seine Wirksamkeit entfalten k├Ânnen. So wie du deine Wirksamkeit als Vermittler wahrnimmst zwischen Dreaux, Olivie und mir. Ich werde ... alles zu seiner Zeit. Nacheinander. Ich bin dagegen, dass du dich versteckst. Warum? Wozu? Es gibt andere wie dich. Sie sollen kein Leben im Verborgenen f├╝hren oder Angst um ihr Leben haben m├╝ssen. Wir werden es offiziell machen, wer und was du bist und euch den Status zuerkennen, der euch zusteht - Boten Ainuwars. Seine Diplomaten, gesandt, die Kluft zwischen den Geschlechtern zu ├╝berwinden. Wer euch beleidigt, ist der Gottesl├Ąsterung schuldig. Wer Euch etwas antut, wird k├╝nftig nicht nur f├╝r K├Ârperverletzung bestraft, sondern auch f├╝r die Sch├Ąndung von Sakramenten. Die Strafen werden doppelt und dreifach so brachial ausfallen und das zu Recht.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Von dieser Seite aus habe ich es nie gesehen, dass ich es ├Âffentlich sagen sollte. Einerseits ist der Gedanke sch├Ân, befreiend und gleichzeitig gewaltig be├Ąngstigend. Tja w├╝rde man uns als Phanteon sehen, dann ist Nathan tats├Ąchlich die Unschuld und ich bin die Vollkommenheit. Ich habe nie ein anderes Wesen wie mich getroffen, dass h├Ątte ich schon gerne. Ich wei├č dass es sie gibt, Benito sagte es. Aber er sagte Wesen die tats├Ąchlich so sind wie ich, also in dieser Auspr├Ągung w├Ąren extrem selten. Darum halten die meisten sie f├╝r Mythen. In einigen alten Kulturen hat man sie verehrt, in anderen hat man sie erschlagen aus Angst. ├ähnlich wie einem Albino. Sie haben auch etwas erhabenes an sich und zeitgleich f├╝rchtet sich jeder vor ihnen. Fr├╝her als Kind hatte ich mir vorgenommen im Tempel des Ainuwar zu dienen, in der Hoffnung er sagt mir warum ich so wurde wie ich bin. Vater sagte, dass ich bin - das ist schon die Antwort. Das hat mich beruhigt. Du sagst was ├Ąhnliches und das freut mich. Nun wie ich Dir sagte, Du solltest Nathan vergeben. Vergib ihm daf├╝r dass er liebt und zwar in absoluter Unschuld und so ehrlich wie nur er es kann. Und wir werden gemeinsam daf├╝r sorgen, dass Souvagne das Land bleibt was wir lieben und zeitgleich noch mehr das wird, was wir uns w├╝nschen. Das ist kein Paradoxon - w├╝rde Paps jetzt sagen┬ź, grinste Verrill und zog sich wieder an. ┬╗Vielleicht sollten wir uns nur einen Namen f├╝r das ├╝berlegen was ich bin. Denn die Bezeichnung klingt widerw├Ąrtig┬ź, ├╝berlegte Verrill.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel hatte sich ganz fest bei Verrill eingeschmiegt. Verrill konnte sp├╝ren, dass er weinte. Es war keine Trauer, sondern tiefste Ergriffenheit. Es war die gr├Â├čte Offenbarung Ainuwars f├╝r ihn, seit er Nathan und Alexandre getroffen hatte. ┬╗Der dritte Schleier ist gefallen┬ź, sagte Ciel erstickt und l├Ąchelte, w├Ąhrend er weinte. ┬╗Es wird weh tun. Aber nun sehe ich endlich den Weg. Ich habe so lange gebetet und geblutet. Ich werde noch viel mehr bluten. Ich wei├č nun, wof├╝r. Danke. Danke, dass du bist! Ja, wir brauchen einen Namen, der deiner w├╝rdig ist. Doch nicht jetzt. Lassen wir ihn in Ruhe erwachsen. Du hast keine Vorstellung, wie ich mich gerade f├╝hle. Endlich sehe ich klar, endlich verstehe ich. Du h├Ąttest dich viel eher schon offenbaren sollen! Niemand wird euch mehr erschlagen. Niemand wird es mehr wagen und niemand wird es mehr wollen. Daf├╝r sorge ich, ob du dich nun selbst als einer von euch zu erkennen geben wirst oder nicht.┬ź

Gregoire Verrill de Souvagne
Verrill dr├╝ckte Ciel an sich und hielt ihn. Er hielt ihn wie eine beh├╝tende Mutter, eine liebende Schwester und ein verteidigender Bruder. ┬╗Was ist der dritte Schleier Ciel?┬ź, fragte er innig und k├╝sste Ciel auf den Kopf. ┬╗Es gibt Legenden - uralt, von Portalen ebenso alt und vergessen - die nur zeitgleich von einem Mann und einer Frau ge├Âffnet werden k├Ânnen. In absoluter Harmonie und Symbiose - so zeitgleich das es keinem sterblichen Paar jemals gelungen sein soll, jenes Portal zu ├Âffnen. Beim Lesen der Legende musste ich schmunzeln - ich h├Ątte es allein tun k├Ânnen, ich h├Ątte es ge├Âffnet. Nur was dahinter liegt, dass stand dort leider nicht. Aber darum ging es mir auch nicht, ich h├Ątte es vielleicht auch nicht getan, w├╝rde ich es jemals finden. Allein dass ich es gekonnt h├Ątte, wenn ich gewollt h├Ątte - hat mich mit gro├čer Freude erf├╝llt. Verrate mir die Bedeutung des dritten Schleiers und die Bedeutung Ainuwars f├╝r Dich Ciel┬ź, fl├╝sterte Verrill.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel erwiderte die Umarmung und er konnte eine Weile nicht antworten, weil er in Trance geraten war. Es dauerte bestimmt eine halbe Stunde, ehe der Rausch so weit abgeklungen war, dass er wieder Worte formulieren konnte. Dieser Rausch war unbeschreiblich. Tiefe W├Ąrme und Verbundenheit erf├╝llten Ciel und das Gef├╝hl, eins mit Asamura, Ainuwar und dem Abgrund zu sein, der nun keinerlei Schrecken mehr in sich barg. ┬╗Ja, solche Portale gibt es. Man sagt, sie sind oft getarnt als Burgen. Manchmal bewacht durch H├╝ter. Ich werde Alexandre darauf ansprechen. Er wei├č sicher Rat!┬ź Ciel setzte sich auf und sein Gesicht gl├╝hte wie von Fieber, seine Augen waren glasig. ┬╗Die Schleier liegen auf dem Weg zur Wahrheit. Ich wei├č nicht, wie viele es sind. Doch man sagt, am Ende steht die G├Âttlichkeit. Bisher hat erst ein Mensch es geschafft, alle Schleier zu l├╝ften und dieser Mensch ist Rakshor, der sich den Weg gewaltsam und durch Lug und Betrug erstritt. Er wird gef├╝rchtet, doch ich w├╝rde mich zu gern einmal mit ihm unterhalten und sehen, wie g├Âttlich er wirklich ist. Und ob man nicht von ihm lernen kann. Was Ainuwar f├╝r mich ist? Ainuwar ist alles und nichts. Er ist das Leben, er ist der Tod - er ist das Sein. Alles ist Ainuwar - sogar wir. Ainuwar kann sich in Gestalt manifestieren, sagt man, damit wir ihn verstehen - doch er ist nicht darauf angewiesen. Er ist der Ursprung und das Ende. Und unsere Aufgabe ist es, in unserem Leben m├Âglichst viele Schleier zu l├╝ften, um ihn m├Âglichst nahe zu kommen. Ich wei├č nun, wie ich den vierten L├╝fte! Aber wie gehabt - alles zu seiner Zeit. Es ist zu fr├╝h. Als erstes werde ich mich mit Nathan vers├Âhnen. Und danach sehr viele Menschen vor den Kopf sto├čen gehen.┬ź
Gregoire Verrill de Souvagne Heute, 01:04
┬╗Das stimmt so steht es geschrieben, er kann die Form einer Person annehmen, meist in dunkler Robe geh├╝llt. Vielleicht solltest Du einmal zu Rakshor beten. Ein Gebet ist nicht anders als ein einseitiges Gespr├Ąch. Vielleicht antwortet er Dir doch. Falls Du Hilfe ben├Âtigst, ich bin f├╝r Dich ja, jederzeit. Und im Leute vor dem Kopf sto├čen, habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich hoffe mein Gest├Ąndnis hat Dich nicht zu sehr aus der Bahn geworfen. Ich w├╝nsche Dir und Nathan alles Gute Ciel. Er hat stets nur Dein Bestes gewollt. Und in seiner Liebe lag kein Betrug zu Dir. Es war vermutlich einfach die Sehnsucht nach Leben, mit all seiner Geborgenheit und Liebe die dazugeh├Ârt. Sieh es einmal von der Seite. Er h├Ątte Dir niemals wissentlich geschadet. So ist Nathan nicht. Er hat einen hochanst├Ąndigen Charakter. Dass musst Du ihm zugestehen, denn so ist es. Charakter Ciel hat man, oder man hat ihn nicht. Wissen kann man sich aneignen, aber Charakter leider nicht. Darum freut es mich, dass Du Dich mit Nathan vers├Âhnst. Und einen solchen Nathan suche ich auch f├╝r mich. Kurzum eine Vertrauensperson. Vielleicht sollte ich mal eine Zofe testen┬ź, lachte Greg leise.

Ciel Felicien de Souvagne
┬╗Ich werde mit Alexandre ├╝ber alles sprechen. Man kann ihn fragen, was man will, er wei├č alles. Er ist der kl├╝gste Mensch, den ich kenne. Aus der Bahn geworfen? Du hast daf├╝r gesorgt, dass ich SEHE, Verrill!┬ź Ciel k├╝sste ihn auf die Stirn. ┬╗Danke, Schwesterchen. Danke f├╝r alles. Du hast heil gemacht, was fast zerbrochen w├Ąre. Probiere ruhig eine Zofe aus, wenn du dich damit gut f├╝hlst, aber dann solltest du nicht z├Âgern, die Wahrheit zu offenbaren. Als Mann macht man sich mit einer Zofe ziemlich l├Ącherlich.┬ź Er stand auf und taumelte kurz.

Gregoire Verrill de Souvagne
Verrill packte Ciel am Arm und hielt ihn fest. ┬╗Ich k├Ânnte behaupten es w├Ąre die Zofe meines Mannes. Ein kleiner Scherz. Soll ich Dich nach Hause begleiten? Es freut mich dass ich Dir den Weg zeigen konnte. Ich h├Ątte wie gesagt nicht ertragen Dich zu verlieren. Keinen von Euch. Komm ich bringe Dich Heim. Nun ein alter gediegener Leibdiener w├Ąre auch nicht schlecht. Ich hake Dich unter. Oder m├Âchtest Du zu Benito?┬ź, fragte Verrill besorgt und f├╝hrte Ciel aus seinem Quartier.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel musste einen Moment ├╝berlegen, wohin er ├╝berhaupt wollte. Dieser Umstand gab ihm zu denken. ┬╗Ich sollte erstmal nach Hause, nach Ferrau und dem Unsympathen sehen.┬ź In Wahrheit w├╝rde er sich erstmal hinlegen. ┬╗Du verlierst mich nicht, Verrill. Souvagnischer Klammeradler - schon vergessen?┬ź Er knuffte ihn und das Knuffen war diesmal br├╝derlich.

Gregoire Verrill de Souvagne
┬╗Das freut mich zu h├Âren und Du wei├čt auch warum ich Dir ein Nest geschenkt habe. F├╝r Dich und Olvie, keine Panik. Der Unsympath, erkl├Ąre ihm dass er schweigen muss. Klammeradler sind die Besten, dann komm, ab nach Hause mit Dir┬ź, antwortete Greg und knuffte Ciel zur├╝ck. ┬╗Das Abendessen zwischen uns steht noch aus. Ich bin gespannt was Olivie zu berichten hat┬ź, grinste Greg.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel l├Ąchelte und sein L├Ącheln war etwas schmerzlich. ┬╗Das werden wir sehen.┬ź Er k├╝sste Verrill zum Abschied. Ihm fiel auf, dass er eigentlich gekommen war, um eine klare Grenze zu ziehen - stattdessen waren sie inniger verbunden als je zuvor. Und es f├╝hlte sich richtig und gut an. Ciel ging allein den Flur entlang zu seinem Fl├╝gel. Aller paar Schritte taumelte er, ehe er um eine Ecke bog und aus Verrills Blickfeld verschwand.

Gregoire Verrill de Souvagne
Verrill schaute seinem Bruder hinterher. Er w├╝rde sich nachher erkundigen, dass er auch gut und sicher angekommen war. Er war froh dass er sich ihm anvertraut hatte - v├Âllig anvertraut, sein Geheimnis wie sich selbst.


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Re: Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

#4

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mi 16. Mai 2018, 19:26

Charbogen-Erg├Ąnzung:

Heiratsurkunde vom 01.05.203 n.d.A.

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Re: Gregoire Verrill de Souvagne [Souvagner]

#5

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Mo 11. Jun 2018, 19:28

Charbogen-Erg├Ąnzung:


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