Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen - Teil I

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Einige Bewohner Asamuras kommen ursprünglich aus Caltharnae, das in Asche versank. Ihr Leben vor der Überfahrt auf den neuen Kontinent wurde hier verewigt.
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Eanon
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NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen - Teil I

#1

Beitrag von Eanon » Mi 25. Mär 2015, 10:59

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╔════════════════════════════════════════════════════════════════════════╗
Dies ist der erste Teil der Reise. Bisherige Ereignisse können in den Steckbriefen nachgelesen werden.
Eanon, Cheona, Neopmunk
╚════════════════════════════════════════════════════════════════════════╝

Eanon spürte die Hitze auf seiner Haut brennen. Es war zwar noch Manas, aber ein ausserordentlich warmer Tag. Zumindest redete er sich das ein. Wahrscheinlich lag sein Empfinden aber eher daran, dass er die Sonne nicht gewohnt war, weil er meist irgendwo in den Bäumen im Schatten lebte. In der Ferne konnte er einen einzelnen Baum sehen. Nur noch bis dahin, sagte er halblaut zu sich selbst, dann gibt's eine Pause Eanon. Während die Sonne weiter auf ihn brannte, ging er langsam weiter zum einzigen Baum weit und breit. Er setzte sich in den Schatten des Baumes und atmete tief durch. Da der junge Waldalb sowieso kein festes Ziel, geschweige denn einen Zeitplan hatte, konnte er sich genauso gut auch eine etwas längere Pause gönnen. Hätte er den Spruch Man gönnt sich ja sonst nichts. gekannt, hätte er ihn wohl ausgesprochen bevor er die Augen schloss. So aber blieb er still. Zumindest bevor ein leises Schnarchen von ihm ausging.
Als Eanon wieder aufwachte dämmerte es schon. Sein Magen gab ein leises knurren von sich und instinktiv tastete er nach seinem kleinen Vorratsbeutel. Dieser war aber anscheinend wirklich sehr klein, denn alles was er bei sich getragen hatte, wurde schon von einem momentan mächtig hungrigen Waldalben verspeist. Während ihn andere wohl für verrückt erklärt hätten fing Eanon an zu Odonolos zu beten. Als alles gesagt war, was gesagt werden musste, blickte er zum Himmel. Das heisst er wollte zum Himmel schauen. Gesehen hat er nur die Baumkrone des Baumes unter dem er noch immer sass. Der Baum war aber nicht irgendein Baum, sondern ein Apfelbaum. Danke. Eanon bedankte sich bei seinem Gott für dieses Zeichen und machte sich dann daran, den Baum zu erklimmen. Oben angekommen pflückte er sich einen Apfel und biss rein. Sein Mund zog sich zusammen: Nicht ganz so reif, wie er aussieht. Aber reicht zumindest um den Bauch zu füllen.
Während sich der Alb daran machte auch einen zweiten Apfel zwischen den Zähnen zu zermalmen, sah er in der Ferne einen Menschen mit einem Pferd und einem schwerbeladenen Wagen auf ihn zu fahren. Da Eanon nicht das dringende Bedürfnis hatte sich mit diesem Typen zu unterhalten, entschied er auf seinem Ast hoch oben im Baum zu warten, bis dieser vorbei gezogen war. Leider klappte das nicht ganz so wie geplant. Gerade als der Mensch an "seinem" Baum vorbeigezogen war, brach der Ast, auf dem es sich Eanon gemütlich gemacht hatte, unter seinem Gewicht zusammen. Eanon fiel nach unten und landete unsanft auf dem Wagen des Mannes. Dieser fackelte nicht lange, schnappte sich seine geladene Armbrust und zielte damit auf Eanon.
Runter vom Wagen und halt' die Hände wo ich sie sehen kann, forderte der Mann. Eanon verstand zwar nicht jedes Wort, aber die Geste, die der Mann ausführte und die Tatsache, dass eine Waffe auf ihn gerichtet war liess ihn ziemlich schnell kooperieren. Er stieg vom Wagen und versuchte dem Mann zu erklären, was ihm gerade wiederfahren war. Du wolltest mich überfallen! hielt der Mann an seiner Behauptung fest, du haltest mich wohl für dumm, was? Allerdings, sonst würdet Ihr ja einsehen, dass ich euch nicht bestehlen wollte, meinte Eanon. Das war dem Mann jetzt aber wirklich zu viel. Erst versuchte dieser Baumtänzer ihn auszurauben, dann stritt er alles ab und nun wurde er auch noch frech. Jetzt reicht's! schreite der Mann, bevor er einen Bolzen aus seiner Armbrust abfeuerte. Durch seinen Schrei erschreckte der Mensch sein Pferd, welches daraufhin scheute und sich nun in der Schussbahn befand. Zumindest bis es vom Armbrustbolzen getroffen wurde, denn dann ging es zu Boden. Ich mag Armbrüste, dachte Eanon, die brauchen immer so viel Zeit zum Nachladen. Mit diesen Gedanken machte er sich auf und rannte über die Wiese weg, dicht gefolgt von einem überaus wütenden Menschen, der soeben sein Pferd erschossen hatte und dessen Wagen nun unter einem Baum irgendwo mitten in der Pampa zwischen Kreuzlingen und den Waldbergen stand.

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Cheona
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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#2

Beitrag von Cheona » Mi 25. Mär 2015, 10:59

Diebisches Gesindel, du kleine....
Sie schüttelte den Kopf, wollte nicht mehr daran denken wie ausfallend der Mann noch geworden war und als was er die jungen Sonnenalbe noch betitelt hatte. Vieleicht lag es ja daran das er ein Mensch war, aber eigentlich waren nicht alle Menschen so. Dabei hatte sie nur sein Brot und die Wurst stehlen wollen. Hätte ja auch der Geldbeutel sein können, der war gut gefüllt gewesen und hing verlockend einfach zu holen am Gürtel.
Da war sie einmal nett und schon geschah so etwas. Ein tiefer Seufzer entwisch ihr und sie warf einen Blick hinauf zu der Dämmerung die herrein gebrochen war und die Nacht mit sich brachte.

Endlich wurde es dunkel und die grelle Sonne war weg, das würde den Weg erleichtern. Es war noch heller Tag gewesen als sie aus Kreuzlingen weg war, nur wenige Minuten nach dem Händler der sie nicht nur wüst beschimpft hatte sondern auch mit dem Stock wie einen räudigen Köter davon gejagt hatte.
Vermutlich wäre sie auch noch nicht so weit gekommen, hätte sie für einen Teil des Weges nicht die Möglichkeit gehabt auf den freien Rückbock einer Kutsche aufzusitzen.
Das hatte den Weg ein gutes Stück verkürzt und angenehmer gestaltet.

Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen als sie Geschrei vernahm und näherte sich dem Ort des Geschehen.
Das erste was sie sah war ein wütender Mensch der einem....war das etwa ein Waldalb?... Cheona traute ihren Augen nicht, mußte aber bei dem Anblick unweigerlich lachen. es war auch zu komisch den Händler hinter dem leichtfüßigem Alben hinterher rennen zu sehen.

Das Lachen blieb ihr aber im Hals stecken als sie das Pferd sah was am Boden lag. die letzten Schritte hatte sie rasch zurück gelegt und neigte sich nun über das Pferd. Es war bedauerlich, aber sie konnte nichts mehr tun.
Sauer sah sie auf und dann kam ihr irgend etwas seltsam vor.
Aufmerksam betrachtete sie den Wagen und verschmälerte die roten Augen. Das war doch nicht möglich. Traf sie hier, mitten im ...wo auch immer....doch wieder auf diesen unfreundlich gewaltbereiten Händler.
Na warte, der würde nun sein blaues Wunder erleben.
Ohne lange zu zögern, durchstöberte sie den Wagen und erleichterte den Händler um ein paar Dinge welche sie dann hinter dem Baum etwas versteckt verstaute.
Aber das Highlight des ganzen kam ja noch.

Leichtfüßig erklimmte sie den Baum auf welchem Eanon nur wenige Minuten zuvor gestanden hatte.
Nur war sie etwas leichter, oder sie erwischte die kräftigeren Äste. Wie es auch sein mochte, der Baum trug sie und so konnte die junge Sonnenalbe ihren Bogen unter dem weiten Umhang hervor holen und einen Pfeil einlegen. Gut genau genommen war es nicht ihr Bogen, sie hatte ihn heute erst gestohlen, aber es war ein Jagdbogen, ein einfacher aber er funktionierte.
So wurde im Schein der Dämmerung der wütende Händler ins Visier genommen, die Sehne gespannt und schon sauste der Pfeil durch die einbrechende Dunkelheit.

Aber sie traf nicht, zu ihrem Bedauern streifte der Pfeil nur dessen Arm.
Dennoch zuckte der Mensch zusammen und sah erschrocken auf die Wunde. Während spannte Cheona im Baum schon den nächsten Pfeil ein.

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Nepomuk
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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#3

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. Mär 2015, 11:00

Was zuvor geschah: Nepomuks Reise durch den Süden

Nach einigen weiteren Tagen war der Kleindämon müde geworden. Er war von seiner Wut angetrieben fast ununterbrochen durchgereist von der Idee besessen einem ruhmreichen Krieger dienen zu können.
Irgendwann liessen jedoch seine Kräfte nach. Seine Flügel fühlten sich an wie aus Blei und sein Körper zog ihn bei jedem Flügelschlag weiter Richtung Boden. Ausserdem knurrte sein Magen.

So kam es, dass er nicht weit entfernt, ein Fuhrwerk auf der Strasse erblickte.
Er vermutete, dass dort eine deftige Mahlzeit und ein bequemes Reiseplätzchen auf ihn warten würden.
So wurde der Kleindämon unsichtbar und landete unbemerkt im Inneren des Gefährts. Wie erwartet lagen einige alte Decken rum und in einer Kiste waren Äpfel gelagert. Nachdem sich Nepomuk vollgefressen hatte, verkroch er sich unter den Decken, die ihn vor neugierigen Blicken schützten.
Nach kurzem war der Dämon eingeschlafen.

Er wurde von lautem Krachen und darauf folgendem Gebrüll geweckt und streckte erschrocken die grüne Schnauze unter der Decke hervor. Nur etwas vor ihm sass ein langbeiniger Mensch mit einigen verirrten Blättern in den Haaren im Karren und starrte auf einen Punkt oberhalb des Xarrxe. Als dieser eine grimmige Stimme vernahm, erkannte er, dass es wohl der Fuhrmann sein musste. Dann ging alles ganz schnell. Der langbeinige Mensch kletterte vom Wagen, doch der wütende Händler schien sich nicht zu beruhigen. Da sich Nepomuk wieder unter der Decke verkroch, um nicht aufzufallen, bekam er nicht mit, was weiter geschah.

Er wollte abwarten, bis sich die Situation beruhigen würde, und die Reise weitergehen konnte.
Doch das geschah nicht, stattdessen hörte er leichte Schritte und im nächsten Moment sprang ein Schatten auf den Wagen. Nepomuk’s Augen blitzen neugierig unter der Decke hervor, doch in der aufkommenden Dunkelheit war er nicht zu erkennen.
Er beobachtete ein Mädchen, das den Wagen durchstöberte. Er sah kurz etwas Glitzerndes in ihren Händen aufblitzen und sein Interesse war geweckt.

Als sie also wieder leichtfüssig vom Fuhrwerk sprang, lief ihr Nepomuk geduckt hinterher und beobachtete aus dem Verborgenen, wie sie die geklauten Sachen hinter dem Baum versteckte.
Im nächsten Moment kletterte sie auch schon am Stamm hoch und verbarg sich zwischen den Zweigen. Kurz darauf flog ein Pfeil zwischen den Blättern hervor und auf den Händler zu, der anscheinend dem langbeinigen Menschen hinterhergejagt war.
Nepomuk wusste nicht, was das Ganze sollte, doch die Menschen musste er auch nicht verstehen. Das Einzige, was ihn interessierte, war das Glitzerding, was die junge Frau aus dem Fuhrwerk geklaut hatte.

So nutzte er wiederrum seine Unsichtbarkeit, um in dem ganzen Chaos hinter den Baum zu gelangen.
„Ah Muk, hier ist das GlitzerGlitzer!“, begeistert schnappte sich der Xarrxe ein Lederband, woran ein glitzernder Anhänger befestigt war. Vor lauter Aufregung kam jedoch sein lästiger Schluckauf zum Vorschein und mit einem „plop“ verpuffte eine Rauchwolke, welche aus seinen Nüstern hervorgestiegen war. Mit dem Fund in der Schnauze konnte er nicht unsichtbar werden, also versuchte er halb hüpfend, halb flatternd Abstand zwischen sich und den Baum mit der Diebin und das Fuhrwerk zu bringen.

Leider blieb das Lederband an einer hervorstehenden Wurzel hängen, und von dem Ruck wurde der Kleindämon unsanft herumgerissen. Wütend zerrte er an seiner Eroberung, denn er wollte sie auf keinen Fall zurücklassen.
Das Geschehen um sich herum hatte er völlig vergessen, denn das Glitzern des Schmuckstücks hatte in vollkommen in seinen Bann gezogen.
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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#4

Beitrag von Eanon » Mi 25. Mär 2015, 11:02

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Eanon hoffte, dem Menschen hinter ihm würde bald mal schlapp machen. Zumindest vor ihm. Immerhin war mittlerweile die Sonne fast untergegangen und brannte damit nicht mehr auf ihn runter. Glücklicherweise musste Eanon aber nicht abwarten um herauszufinden, wem von den Beiden zuerst die Puste ausging, denn unerwartet blieb der Mann hinter Eanon plötzlich stehen. Begleitet von einem lauten Schrei starrte der Mensch nun auf seinen Arm. Wenig entfernt von ihm lag ein Pfeil am Boden. Nanu?, wunderte sich Eanon, hat's dieser Typ gerade wirklich geschafft, sich selbst in den Arm zu schiessen? Als der Mann jetzt aber die Aufmerksamkeit dem Baum zuwandte, auf dem Eanon eben noch gesessen war, merkte der junge Alb, dass da doch noch etwas anderes sein musste. Oder eher jemand anderes, der einen Pfeil geschossen hatte. Zwar konnte er sich nicht vorstellen wer das gewesen sein sollte, aber die Tatsache, dass nicht er das Ziel des Pfeils war, war ja schon mal ein gutes Zeichen. Er entschied sich also wieder zurück zum Baum zu rennen. Es gab nur ein Problem und das war etwa 1.8m gross, hielt eine ungeladene Armbrust in der Hand und starrte auf den einzigen Baum weit und breit. Da Eanon seine Überlebenschancen aber in der Nähe des Baumes als höher betrachtete als an der Stelle wo er jetzt gerade stand, rannte er in die Richtung des Baumes.
Was zum...! Der Händler drehte sich schlagartig um als er ein Geräusch hinter sich wahrnahm. Er sah gerade noch den verrückten Waldbewohner auf sich zu rennen, bevor dieser zum Sprung ansetzte und mit seinen Armen merkwürdig in der Luft ruderte.
Gerade als Eanon über den Kopf des Menschen hinweg flog schien seine Kraft nachzulassen. Sein Plan beinhaltete eigentlich, dass er mit derselben Magie die er eben angewandt hatte auch in die Baumkrone verschwinden würde, das hatte sich wohl damit erledigt. Etwas unsanft, aber immerhin auf den Füssen, landete Eanon schliesslich und rannte sogleich weiter. Von Hinten hörte er ein paar nordländische Flüche die gegen ihn, die Person in der Baumkrone, sowie gegen den Rest der Welt gerichtet war. Kurz darauf hörte er wie er sich wütend in Bewegung setzte.
Da Eanons Plan nun nicht mehr so durchgeführt werden konnte wie geplant und ein Plan B nicht vorhanden war, wollte er zumindest nicht in direkter Schussbahn zu diesem Menschen stehen, falls dieser doch mal dazu kommen sollte die Armbrust nachzuladen. Der junge Alb verschwand also kurzerhand hinter dem Baum, wo er aber unerwarteter Weise schon durch das nächste Missgeschick zu Boden fiel. Als er zu seinen Füssen blickte sah er eine kleine Kreatur, welche mit grünen Schuppen überzogen war. Ihr verfluchten Mistkerle, hörte Eanon die Stimme des Händlers immer näher kommen, während er immer noch am Boden lag, zeigt euch gefälligst!

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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#5

Beitrag von Cheona » Mi 25. Mär 2015, 11:02

Mit ruhiger Hand hatte sie den nächsten Pfeil in den Bogen gespannt und nahm erneut den Mensch ins Visier. Aber bevor sie überhaupt dazu kam die Sehne los zu lassen beobachtet sie etwas irritiert die Aktion des fremden Alben. Was bei allen Göttern tat er da..
Blinzelnd schüttelte sie den Kopf und erneut wurde der Händler ins Visier genommen und schon zischte der nächste Pfeil durch die einbrechende Dunkelheit, aber das war eindeutig nicht ihr Tag der Pfeil verfehlte den Mann erneut, wenn er auch nur haarscharf an dessen KOpf vorbei sauste.
Das brachtet ihn zumindestens dazu abrupt in seinen Flüchen inne zu halten.
Anstatt seiner fluchte statt dessen nun die Sonnenalbe, aber wortlos. der Bogen wurde umgelegt und leichtfüßig klettert sie vom Baum.
Dort warf sie sich einen der gestohlen Tasche um und wollte mit dem Rest ebenso verschwinden, als sie der Beiden gewahr wurde die dort vor ihr am Boden lagen. Zumindestens einer, das andere wirkte irgendwie wie...Cheona hatte keine Ahnung was diese kleine grüne Ding darstellen sollte aber das war egal. Den besagte Kreatur versuchte etwas mitzuzerren was eindeutig aus ihrem Diebesgut stammte. Es gehörte ihr!.

Und daran ließ sie auch keine Zweifel aufkommen als die zierliche Gestalt, welche Gewohnheitsmäßig noch immer von dem dunklen Mantel verhüllt, beherzt nach dem Genick der grünen "Katze" griff.
Das es keine war, war auch ihr bewußt, aber es hatte etwa die Größe.
Und so wollte die zierliche verhüllte Gestalt den kleinen Xarxe etwa auf Augenhöhe hoch heben und mit der freien Hand sich das Schmuckstück wieder aneignen.
Und obwohl sie verhüllt war konnte man zumindestens ihre zierlichen sehr hellen Hände sehen wovon ein Unterarm eine noch nicht all zu alte Wunde aufweiß. An jener Stelle hatte sie, der irgendwo im Hintergrund tobende Händler schmerzhaft mit dem Stock erwischt.

"Das ist meine" Zischte sie dem kleinen Xarxxe entgegen in einem Ton der kein Widerspruch duldete. Die Sprache war eindeutig nordländisch auch wenn der Stimmenklang etwas elfisches an sich hatte. Wobei sie in dem Moment nicht mal daran dachte was die kleine Kreatur von ihren blassroten Augen halten würde, mit welchen sie ihn gerade anstarrte und in welche zumindestens er blicken konnte.

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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#6

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. Mär 2015, 11:03

Während Nepomuk noch verärgert an dem Beutestück herumzerrte, jedoch völlig erfolglos, poltere direkt neben ihm plötzlich der langbeinige Mensch zu Boden. Etwas überrumpelt starrten sich die beiden Gestalten an. Im Hintergrund brüllte noch immer der Händler herum, kam aus irgend einem Grund jedoch nicht in ihre Richtung gelaufen.

Mit einem kurzen Blick aus seinen dunklen Augen versuchte der Xarrxe das Langbein einzuschätzen und musste feststellen, dass der seltsame Mensch auch noch spitze, etwas längliche Ohren und lange Haare hatte. Als das Gegenüber keine Anstalten machte, den Kleindämon anzugreifen oder sich überhaupt zu regen, ignorierte er ihn geflissentlich und machte noch einen Versuch, das Lederband mit dem Anhänger von der Wurzel loszukriegen.

Im nächsten Augenblick geschah jedoch etwas, mit dem der Xarrxe nicht gerechnet hatte. Er spürte eine Hand an seinem Genick und hob im nächsten Moment völlig ungewollt vom Boden ab. Zuerst war Nepomuk so erschrocken, dass er keinen Wank zu tun vermochte, doch gleich darauf hatte er sich aus seiner Starre erholt und begann wie ein Verrückter herumzuzappeln, mit dem dornenbesetzten Schwanz um sich zu schlagen und um sich zu beissen. Die Frau, welche er nun erkannte, hatte ihn jedoch gut im Griff und hielt ihn etwas von sich weg, so dass er nur hilflos mit den Flügeln flattern konnte. Vor Schreck war dem Kleindämon auch das Schmuckstück entfallen.

Mit einem wütenden Fauchen starrte er nun das zierliche Wesen an, das ihn wie einen Welpen am Kragen gepackt hielt. „Das ist meine“, zischte sie plötzlich.
Nepomuk verstand kein Wort. Er hatte sich erst einige wenige Worte Nordländisch angeeignet, der Tonfall und der durchdringende Blick zeigten ihm jedoch sehr wohl, was sie damit meinte. Doch der Xarrxe fühlte sich im Recht, schliesslich hatte er mit eigenen Augen gesehen, wie die Diebin die Sachen aus dem Fuhrwerk des Händlers geklaut hatte – vor seiner Nase!

Nachdem er jedoch einsah, dass es nichts brachte, sich weiter zur Wehr zu setzen, hörte er mit dem Gezappel auf und blickte dem bleichen Menschlein eigensinnig in die roten Augen… eindrucksvolle Augen, ja wunderschöne Augen sogar… doch, nein! Er durfte sich nicht verweichlichen lassen, schliesslich behandelte ihn dieses Geschöpf gerade nicht so, wie es einem Verwandten der Drachen und grossen Dämonen zustand!

Er setzte gerade dazu an, sie mit einigen Worten zurechtzuweisen, als die Aufregung sich Luft verschaffen wollte, und einige Rauchblasen aus seinen Nüstern mit deutlichem „plopp,plopp“ in der Luft verpufften. Die Situation wurde immer mehr zur Erniedrigung!

Er überlegte, ob er einen seiner dämonischen Zauber anwenden könnte, um aus diesem Schlamassel entfliehen zu können, doch da er dann seinen Glitzerschmuck zurücklassen müsste und ihn seine Neugier ausserdem von einem vorschnellen Rückzug abhielt, wartete er, wie ein Kartoffelsack hängend, ab, was weiter geschehen würde. Im Hintergrund zeterte der Händler noch immer wie ein wütender Gockel vor sich hin und auch der langbeinige Mensch beobachtete die Szene scheinbar überrascht.
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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#7

Beitrag von Eanon » Mi 25. Mär 2015, 11:03

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Nachdem Eanon langsam wieder aus seiner Schreckensstarre gekommen war sprang schon die nächste Person vom Baum. Eine Albe, aber keine Waldalbe, da war sich Eanon sicher. Aber diese beachtete ihn gar nicht, sie suchte nur nach etwas was sie anscheinend in der Schnauze diese kleinen Tieres zu finden schien, über das er gerade eben gestolpert war. Ohne zu zögern packte die Albe das Tier am Genick hob es hoch und zische: Das ist meine!
Das grüne Schuppentier zeigte sich überhaupt nicht begeistert über die Reaktion der Alben hörte aber dennoch mit der Zeit auf zu zappeln, da es sich scheinbar seiner ausweglosen Situation bewusst wurde. Kurz darauf stiess es eine seltsame Rauchwolke aus. Eanon kannte verschiedene Verteidigungsmechanismen von Tieren und hätte sich nicht gewundert, wenn die Albe gleich darauf zusammengebrochen wäre. Dies war allerdings nicht der Fall.
Stattdessen stürmte der Händler um den Baum und stand nun vor den zwei Streitenden und dem einen Verwirrten. Ergebt euch!, schrie der Typ, der seine Armbrust mittlerweile doch mal wieder nachgeladen hatte, Ihr steckt doch alle unter einer Decke! Bedrohlich zielte der Händler auf Eanon, bei dem er sich die grössten Trefferchancen erhoffte, da er ihm am nächsten stand.
Eanon der sich nicht nur etwas Hilfe von der Alben erhoffte, sondern auch Mitleid mit dem armen Schuppentier hatte, versuchte erst mal die Lage etwas zu entschärfen: Ich denke es ist vielleicht nicht der optimale Zeitpunkt sich um irgendwelche Dinge zu streiten. Während Eanon auf eine Antwort der Alben wartete, meldete sich erst mal der Händler zu Wort: Da hast du verdammt recht! Es folgten einige Eanon unbekannte Nordländische Flüche bevor der Mann weiterfuhr: ...Moment mal! Das Zeug hier gehört mir! Rückt das sofort raus! Der Mann änderte sein Ziel und zielte nun auf die Albe, welche noch immer dieses schuppige kleine Ding im Griff hatte.
Eanon dachte sich, er würde wahrscheinlich nicht allzu viel Hilfe von dieser Alben erwarten können, vor allem nicht solange eine Waffe auf sie gerichtet war. Daher handelte er kurzerhand selbst und nutzte den Augenblick in dem der Typ seine Aufmerksamkeit kurz von ihm abwandte und griff nach dem Ast, der mit ihm vom Baum gestürzt war und nun direkt neben ihm am Boden lag. Er holte zu einem Hieb aus, der den Händler am Kopf traf.
Volltreffer!, dachte Eanon, bevor er merkte, dass er seine Kraft um einiges überschätzt hatte. Zwar rutschte dem Mann die Armbrust aus den Händen, aber er stand noch immer. Wütender als zuvor schrie er: Na warte Bürschchen! Eanon machte sich auf das Schlimmste gefasst während der Händler zu einem kräftigen Fausthieb ausholte.

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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#8

Beitrag von Cheona » Mi 25. Mär 2015, 11:04

Die Gesichtszüge der Albe veränderten sich und machten einem etwas überrraschten, neugierigen Blicke Platz als einige Rauchblasen aus den Nüstern des kleinen Xarxe herraus quollen und verpufften. Fast hätte sie sogar gekichert.

Aber dann kam ein aufgebrachter Händler dazwischen, so das das Kichern ausblieb, vermutlich zum Glück für Nepomuk, sonst hätte sich der Kleine noch beleidigt gefühlt.

Vieleicht sollte ich ihm die kleine Drachenkatze entgegen schmeißen, wer Rauch kann, kann vieleicht auch Feuer, dann verbrennt er ihm das Gesicht und wir sind den Mistkerl endlich los.

Noch bevor sie auch nur annährend auf die Idee kam, diese Gedanken vieleicht umzusetzen, hatte der Händler das Diebesgut bemerkt und seine Entscheidung offenbar geändert.
Ihr Körper versteifte sich regelrecht als der Mensch sich wütend und mit gespannter Armbrust nun sich direkt an sie wande.
Nicht schon wieder, er sollte ihr nicht schon wieder Schmerzen zufügen und...Sie wollte doch noch nicht sterben.
Da war die kleine Diebin und Schützin plötzlich ängstlich geworden.

Doch Rettung nahte in Form des Waldalb welcher dem Mensch volle ka...Schwungvoll eins mit einem Ast über den Kopf zog. Ja endlich war Ruhe. Doch zu früh gefreut der Mensch stand immer noch.
Aber Cheona saß die Angst von eben noch in den Knochen, so drückte sie den kleinen Nepomuk schützend an sich und huschte samt dem Diebesgut hinter den Baum und von da aus wollte sie weiter, mit dem Xarxxe im Gepäck welche sie offenbar zu schützen gedachte, in Anbetracht des wütenden Händlers.
Doch dann stoppte sie und sah zu dem Xarxxe hinab.

"Wir sollten ihm vieleicht doch helfen oder?"

Noch nicht sicher wie intelligent das Wesen in ihren Armen wohl sein mochte deutete sie zurück auf Eanon, der nun allein dem Händler ausgeliefert war. Zwar schlug ihr das Herz noch bis zum Hals, was Nepomuk vermutlich auch deutlich spüren konnte, doch wollte sie den fremden Alb nicht im Stich lassen.

Wo Rauch ist muß auch Feuer sein...


"Kannst du...:Feuer..."

Sprach sie wieder und deutete dabei auf das Hinterteil des Händlers.

"Feuer?" wiederholte sie, und kam sich dabei unheimlich dämlich vor, aber woher sollte sie auch wissen ob diese seltsame Kreatur sie verstand, und ob die Sonnenalbe überhaupt richtig lag mit ihren Gedanken.
Es war auch zu seltsam das eine grün-geschuppte Katze Feuer spucken konnte, aber normaler Weise kam auch kein Rauch aus den Nüstern von Katzen, und allen in allem sah das Wesen ja auch anders aus.
So muße man es auf einen Versuch ankommen lassen.

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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#9

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. Mär 2015, 11:04

Nepomuk hing noch immer in dem Griff der jungen Frau fest, als der Händler wie aus dem Nichts wieder vor ihnen auftauchte und mit der Armbrust auf den langbeinigen Menschen zielte.

„Ich denke es ist vielleicht nicht der optimale Zeitpunkt sich um irgendwelche Dinge zu streiten.“

Instinktiv begriff der kluge Xarrxe die Bedeutung dieser Worte, als der den Fuhrmann wütend losschimpfen hörte. Gleich darauf war die Waffe auch schon auf die Diebin mit dem festen Griff und auf den drachenähnlichen Dämon gerichtet.

„Oh oooh“,
Nepomuk schnappte erschrocken nach Luft und blickte misstrauisch auf die Pfeilspitze. Im nächsten Moment hörte er einen dumpfen Klang, als der lange Mensch mit dem Ast dem Händler einen Schlag verpasste. Dieser taumelte etwas und liess vor Schreck die Armbrust fallen, doch zu Boden ging er nicht.
„Na warte Bürschchen!“

Uiii, ne Schlägerei!, doch bevor der Kleindämon sehen konnte, ob der wütende Fuhrmann einen Hieb landen würde, wurde er plötzlich an den warmen Körper der jungen Frau gedrückt. „Nicht so doll, ich krieg keine Luft“, brummte Nepomuk unverständlich auf Niederdämonisch in die Kleidung vor seiner Schnauze hinein. Dicht an seinem Kopf bemerkte er ein aufgeregtes Pochen und erstaunt bemerkte er, dass es der Herzschlag der Diebin war.
Hatte sie Angst? Oder war das freudige Aufregung auf Grund der Schlägerei?

Doch als sie sich hinter den Baum flüchtete und Anstalten machte, weiterzulaufen, hatte sich die Frage geklärt. Sie fürchtete sich. Wie feige! Er würde einen Meister finden, der ohne zu zögern in die Schlacht ziehen würde und viel Macht besass!

Im nächsten Moment blieb die Diebin abrupt stehen und kehrte sich wieder um. Was..? Will sie das Schauspiel doch anschauen? Gespannt blickte Nepomuk über ihren Arm hinweg zu den beiden Gegnern, welche sich grollend gegenüberstanden. Der Händler hatte ihnen den Rücken zugekehrt.

"Wir sollten ihm vielleicht doch helfen oder?“, etwas unsicher beobachtete sie das Geschehen, während sie sich mit dem Xarrxe auf dem Arm wieder näherte.
"Kannst du...? Feuer...", dabei zeigte sie auf den Hintern des Händlers, der sich vor ihnen befand.
Irritiert blickte Nepomuk in ihre roten Augen hinauf. Wie schön sie leuchteten…
„Feuer?“
Feuer, Feuer, irgendetwas regte sich in dem Kleindämonen. Plötzlich schob sie den Dämon etwas von sich weg und in die Richtung des Händlers. Da begriff der Xarrxe. „Oh, nein nein nein!“, sträubte sich der Kleine und zappelte entrüstet los. Die junge Frau dachte wohl, er würde sich auf den Angriff vorbereiten, und setzte ihn auf den Boden.

Gerade als er die Gelegenheit nutzen und davonsausen wollte, hörte er den Schrei des langbeinigen Menschen, als der Händler mit den Fäusten auf ihn einschlug. „Muk, du kannst jetzt nicht feige sein! Die Frau mit den schönen roten Augen erwartet, dass du deinen Drachen stehst!“

Hin und her gerissen zögerte er, dann fasste er kurzerhand einen Entschluss und rannte in langen Sprüngen auf den Händler zu.
Da er kein wirklicher Drache war, auch wenn sich das der Dämon gerne einredete, konnte er kein Feuer speien. Da sein Aussehen jedoch sehr an die gefährlichen Echsen erinnerte, war es auch nicht verwunderlich, dass man ihm diese Fähigkeit zuschrieb und auch die Rauchblasen, welche ihre Ursache in einem fehlgelaufen Alchemistentrank hatten, konnten schnell irritieren.

Doch Nepomuk hatte auch andere Waffen, und so kam es, dass er sich wie eine Katze vom Boden abstiess und seine messerscharfen Zähnchen in das Hinterteil des Händlers rammte. Dieser schrie laut auf, als sich die Beisserchen durch die Hose in das Fleisch bohrten und wie eine Furie fuhr er herum.
Der Xarrxe liess jedoch nicht los und wie ein Kampfhund blieb er an dem rasenden Fuhrmann hängen, der umherwirbelte und versuchte, das kleine, grüngeschuppte Monster loszuwerden. Seine Umgebung hatte er darüber ganz vergessen.

Nepomuk schmerzte bereits sein Maul und er hoffte, dass ihn irgendjemand bald aus dieser Lage befreien könnte, bevor er wie ein Gummiball davonspicken würde.
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Re: NachtSchattenGewächs - Erstes Treffen

#10

Beitrag von Cheona » Mi 25. Mär 2015, 11:04

Unsicher stand sie dort im Schatten des Baumes den Blick mit einem gewissen Hoffnungsschimmer auf den kleinen Xarxxe.
Die Diebin schien zu schwanken doch dann stürzte der Kleine los, direkt auf den Händler zu und biss ihm direkt in den Allerwertesten.
Unweigerlich mußte sie kichern, griff sich dann aber ihren Dolch und schlich zu der Gruppe um einen geeigneten Augenblick zu erwischen.

Der Alte drehte sich wie verrückt um sich und versuchte den Xarxxe zu erwischen und Cheona war klar das der Kleine sich nicht mehr würde lange halten können, also trat sie aus dem Schatten des Baumes um sich auf den Händler zu stürzen.
Aber soweit kam es gar nicht...

Plötzlich hielt der Mann den Xarxxe am Genick in der Hand. Er hatte es geschafft ihn zu erwischen und augenscheinlich stinksauer.

"Elende kleines Misstvieh."

Stieß er polternd aus und warf Nepomuk wütend von sich. Cheona reagiert schnell und sprang in die Wurfrichtung wo sie den Kleinen sicher auffangen konnte.

Nun war sie diejenige die wütend war, ihre blassroten Augen funkelten gefährlich. Wie konnte dieser Grobian nur so mit einem kleinen Geschöpf umgehen.
Mit einer Hand Nepomuk schützend an sich haltend hob sie die Dolchhand.

Doch zu einem Angriff kam es nicht. Der Händler winkte ab und meinte nur sie solle endlich verschwinde eher er zu seinem Wagen humpelte und sich dabei fluchend den Hintern hielt.
Ihr Blick wanderte zu dem Regungslos im Gras liegenden Elfen Und die Elfe rang kurz mit sich ob sie ihm helfen sollte entschied aber das es besser war zu verschwinden.
Zudem war die Gefahr gebannt und der fremde Elf würde schon zurecht kommen.

So wande sie sich um und huschte hinüber zum Waldrand, den Xarxxe hielt sie dabei in ihren Armen fest. Nicht zu sehr damit er sich nicht erdrückt fühlte aber dennoch fest genug das er sicher in ihren Armen war.

Geschickt drang sie fast lautlos immer tiefer in den Wald, über den Beiden rauschten die Baumkronen und es klang fast wie ein Whispern, als würden sich die Bäume eine Geschichte erzählen. Vieleicht erzählten sie die Geschichte der Beiden welche gerade unter ihnen vorbei liefen.

Unter einem sehr dicken Baum machte sie halt und setzte den Xarxxe sachte auf dem Boden ab.

"Das ist mein Versteck, hier können wir die Nacht bleiben"

Sprach sie mit ruhiger melodischer Stimme ehe sie ein großes Stück Rinde des Baumes beiseite schob , welches offenbar nur angelehnt war, wie man auf dem zweiten Blick erkannte. Dahinter offenbarte sich ein Hohlraum in welchem die Sonnenelfe verschwand. Man hörte sie ein wenig rumoren als würde sie etwas suchen und wenig später trat sie wieder herraus, in jeder Hand ein Bündel.

Beide stellte sie ab und aus dem ersten entnahm sie ein paar schöne dichte Felle welche sie auf dem Boden des Hohlraums ausbreitete und sich darauf setzte.

Ruhig und doch fließend waren ihre Bewegungen und auch der zweite Beutel wurde geöffnet. ein starker Geruch nach Fleisch machte sich breit.
Sie holte davon ein Stück herraus und hielt es Nepomuk hin. Es war ein rohes Stück Fleisch aber noch frisch.
Natürlich hatte sie keine Ahnung ob und was er überhaupt frass, anhand seiner Reisszähne hielt sie aber rohes Fleisch wie es Raubtiere fraßen am wahrscheinlichsten.

"Verstehst du überhaupt meine Sprache?"

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