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NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen - Teil I

Archiv der Siedler
Einige Bewohner Asamuras kommen ursprĂŒnglich aus Caltharnae, das in Asche versank. Ihr Leben vor der Überfahrt auf den neuen Kontinent wurde hier verewigt.
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Eanon
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NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen - Teil I

#1

Beitrag von Eanon » Mi 25. MĂ€r 2015, 10:59

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╔════════════════════════════════════════════════════════════════════════╗
Dies ist der erste Teil der Reise. Bisherige Ereignisse können in den Steckbriefen nachgelesen werden.
Eanon, Cheona, Neopmunk
╚════════════════════════════════════════════════════════════════════════╝

Eanon spĂŒrte die Hitze auf seiner Haut brennen. Es war zwar noch Manas, aber ein ausserordentlich warmer Tag. Zumindest redete er sich das ein. Wahrscheinlich lag sein Empfinden aber eher daran, dass er die Sonne nicht gewohnt war, weil er meist irgendwo in den BĂ€umen im Schatten lebte. In der Ferne konnte er einen einzelnen Baum sehen. Nur noch bis dahin, sagte er halblaut zu sich selbst, dann gibt's eine Pause Eanon. WĂ€hrend die Sonne weiter auf ihn brannte, ging er langsam weiter zum einzigen Baum weit und breit. Er setzte sich in den Schatten des Baumes und atmete tief durch. Da der junge Waldalb sowieso kein festes Ziel, geschweige denn einen Zeitplan hatte, konnte er sich genauso gut auch eine etwas lĂ€ngere Pause gönnen. HĂ€tte er den Spruch Man gönnt sich ja sonst nichts. gekannt, hĂ€tte er ihn wohl ausgesprochen bevor er die Augen schloss. So aber blieb er still. Zumindest bevor ein leises Schnarchen von ihm ausging.
Als Eanon wieder aufwachte dĂ€mmerte es schon. Sein Magen gab ein leises knurren von sich und instinktiv tastete er nach seinem kleinen Vorratsbeutel. Dieser war aber anscheinend wirklich sehr klein, denn alles was er bei sich getragen hatte, wurde schon von einem momentan mĂ€chtig hungrigen Waldalben verspeist. WĂ€hrend ihn andere wohl fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€rt hĂ€tten fing Eanon an zu Odonolos zu beten. Als alles gesagt war, was gesagt werden musste, blickte er zum Himmel. Das heisst er wollte zum Himmel schauen. Gesehen hat er nur die Baumkrone des Baumes unter dem er noch immer sass. Der Baum war aber nicht irgendein Baum, sondern ein Apfelbaum. Danke. Eanon bedankte sich bei seinem Gott fĂŒr dieses Zeichen und machte sich dann daran, den Baum zu erklimmen. Oben angekommen pflĂŒckte er sich einen Apfel und biss rein. Sein Mund zog sich zusammen: Nicht ganz so reif, wie er aussieht. Aber reicht zumindest um den Bauch zu fĂŒllen.
WĂ€hrend sich der Alb daran machte auch einen zweiten Apfel zwischen den ZĂ€hnen zu zermalmen, sah er in der Ferne einen Menschen mit einem Pferd und einem schwerbeladenen Wagen auf ihn zu fahren. Da Eanon nicht das dringende BedĂŒrfnis hatte sich mit diesem Typen zu unterhalten, entschied er auf seinem Ast hoch oben im Baum zu warten, bis dieser vorbei gezogen war. Leider klappte das nicht ganz so wie geplant. Gerade als der Mensch an "seinem" Baum vorbeigezogen war, brach der Ast, auf dem es sich Eanon gemĂŒtlich gemacht hatte, unter seinem Gewicht zusammen. Eanon fiel nach unten und landete unsanft auf dem Wagen des Mannes. Dieser fackelte nicht lange, schnappte sich seine geladene Armbrust und zielte damit auf Eanon.
Runter vom Wagen und halt' die HĂ€nde wo ich sie sehen kann, forderte der Mann. Eanon verstand zwar nicht jedes Wort, aber die Geste, die der Mann ausfĂŒhrte und die Tatsache, dass eine Waffe auf ihn gerichtet war liess ihn ziemlich schnell kooperieren. Er stieg vom Wagen und versuchte dem Mann zu erklĂ€ren, was ihm gerade wiederfahren war. Du wolltest mich ĂŒberfallen! hielt der Mann an seiner Behauptung fest, du haltest mich wohl fĂŒr dumm, was? Allerdings, sonst wĂŒrdet Ihr ja einsehen, dass ich euch nicht bestehlen wollte, meinte Eanon. Das war dem Mann jetzt aber wirklich zu viel. Erst versuchte dieser BaumtĂ€nzer ihn auszurauben, dann stritt er alles ab und nun wurde er auch noch frech. Jetzt reicht's! schreite der Mann, bevor er einen Bolzen aus seiner Armbrust abfeuerte. Durch seinen Schrei erschreckte der Mensch sein Pferd, welches daraufhin scheute und sich nun in der Schussbahn befand. Zumindest bis es vom Armbrustbolzen getroffen wurde, denn dann ging es zu Boden. Ich mag ArmbrĂŒste, dachte Eanon, die brauchen immer so viel Zeit zum Nachladen. Mit diesen Gedanken machte er sich auf und rannte ĂŒber die Wiese weg, dicht gefolgt von einem ĂŒberaus wĂŒtenden Menschen, der soeben sein Pferd erschossen hatte und dessen Wagen nun unter einem Baum irgendwo mitten in der Pampa zwischen Kreuzlingen und den Waldbergen stand.

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#2

Beitrag von Cheona » Mi 25. MĂ€r 2015, 10:59

Diebisches Gesindel, du kleine....
Sie schĂŒttelte den Kopf, wollte nicht mehr daran denken wie ausfallend der Mann noch geworden war und als was er die jungen Sonnenalbe noch betitelt hatte. Vieleicht lag es ja daran das er ein Mensch war, aber eigentlich waren nicht alle Menschen so. Dabei hatte sie nur sein Brot und die Wurst stehlen wollen. HĂ€tte ja auch der Geldbeutel sein können, der war gut gefĂŒllt gewesen und hing verlockend einfach zu holen am GĂŒrtel.
Da war sie einmal nett und schon geschah so etwas. Ein tiefer Seufzer entwisch ihr und sie warf einen Blick hinauf zu der DĂ€mmerung die herrein gebrochen war und die Nacht mit sich brachte.

Endlich wurde es dunkel und die grelle Sonne war weg, das wĂŒrde den Weg erleichtern. Es war noch heller Tag gewesen als sie aus Kreuzlingen weg war, nur wenige Minuten nach dem HĂ€ndler der sie nicht nur wĂŒst beschimpft hatte sondern auch mit dem Stock wie einen rĂ€udigen Köter davon gejagt hatte.
Vermutlich wĂ€re sie auch noch nicht so weit gekommen, hĂ€tte sie fĂŒr einen Teil des Weges nicht die Möglichkeit gehabt auf den freien RĂŒckbock einer Kutsche aufzusitzen.
Das hatte den Weg ein gutes StĂŒck verkĂŒrzt und angenehmer gestaltet.

Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen als sie Geschrei vernahm und nÀherte sich dem Ort des Geschehen.
Das erste was sie sah war ein wĂŒtender Mensch der einem....war das etwa ein Waldalb?... Cheona traute ihren Augen nicht, mußte aber bei dem Anblick unweigerlich lachen. es war auch zu komisch den HĂ€ndler hinter dem leichtfĂŒĂŸigem Alben hinterher rennen zu sehen.

Das Lachen blieb ihr aber im Hals stecken als sie das Pferd sah was am Boden lag. die letzten Schritte hatte sie rasch zurĂŒck gelegt und neigte sich nun ĂŒber das Pferd. Es war bedauerlich, aber sie konnte nichts mehr tun.
Sauer sah sie auf und dann kam ihr irgend etwas seltsam vor.
Aufmerksam betrachtete sie den Wagen und verschmÀlerte die roten Augen. Das war doch nicht möglich. Traf sie hier, mitten im ...wo auch immer....doch wieder auf diesen unfreundlich gewaltbereiten HÀndler.
Na warte, der wĂŒrde nun sein blaues Wunder erleben.
Ohne lange zu zögern, durchstöberte sie den Wagen und erleichterte den HÀndler um ein paar Dinge welche sie dann hinter dem Baum etwas versteckt verstaute.
Aber das Highlight des ganzen kam ja noch.

LeichtfĂŒĂŸig erklimmte sie den Baum auf welchem Eanon nur wenige Minuten zuvor gestanden hatte.
Nur war sie etwas leichter, oder sie erwischte die krĂ€ftigeren Äste. Wie es auch sein mochte, der Baum trug sie und so konnte die junge Sonnenalbe ihren Bogen unter dem weiten Umhang hervor holen und einen Pfeil einlegen. Gut genau genommen war es nicht ihr Bogen, sie hatte ihn heute erst gestohlen, aber es war ein Jagdbogen, ein einfacher aber er funktionierte.
So wurde im Schein der DĂ€mmerung der wĂŒtende HĂ€ndler ins Visier genommen, die Sehne gespannt und schon sauste der Pfeil durch die einbrechende Dunkelheit.

Aber sie traf nicht, zu ihrem Bedauern streifte der Pfeil nur dessen Arm.
Dennoch zuckte der Mensch zusammen und sah erschrocken auf die Wunde. WÀhrend spannte Cheona im Baum schon den nÀchsten Pfeil ein.

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#3

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:00

Was zuvor geschah: Nepomuks Reise durch den SĂŒden

Nach einigen weiteren Tagen war der KleindĂ€mon mĂŒde geworden. Er war von seiner Wut angetrieben fast ununterbrochen durchgereist von der Idee besessen einem ruhmreichen Krieger dienen zu können.
Irgendwann liessen jedoch seine KrĂ€fte nach. Seine FlĂŒgel fĂŒhlten sich an wie aus Blei und sein Körper zog ihn bei jedem FlĂŒgelschlag weiter Richtung Boden. Ausserdem knurrte sein Magen.

So kam es, dass er nicht weit entfernt, ein Fuhrwerk auf der Strasse erblickte.
Er vermutete, dass dort eine deftige Mahlzeit und ein bequemes ReiseplĂ€tzchen auf ihn warten wĂŒrden.
So wurde der KleindĂ€mon unsichtbar und landete unbemerkt im Inneren des GefĂ€hrts. Wie erwartet lagen einige alte Decken rum und in einer Kiste waren Äpfel gelagert. Nachdem sich Nepomuk vollgefressen hatte, verkroch er sich unter den Decken, die ihn vor neugierigen Blicken schĂŒtzten.
Nach kurzem war der DĂ€mon eingeschlafen.

Er wurde von lautem Krachen und darauf folgendem GebrĂŒll geweckt und streckte erschrocken die grĂŒne Schnauze unter der Decke hervor. Nur etwas vor ihm sass ein langbeiniger Mensch mit einigen verirrten BlĂ€ttern in den Haaren im Karren und starrte auf einen Punkt oberhalb des Xarrxe. Als dieser eine grimmige Stimme vernahm, erkannte er, dass es wohl der Fuhrmann sein musste. Dann ging alles ganz schnell. Der langbeinige Mensch kletterte vom Wagen, doch der wĂŒtende HĂ€ndler schien sich nicht zu beruhigen. Da sich Nepomuk wieder unter der Decke verkroch, um nicht aufzufallen, bekam er nicht mit, was weiter geschah.

Er wollte abwarten, bis sich die Situation beruhigen wĂŒrde, und die Reise weitergehen konnte.
Doch das geschah nicht, stattdessen hörte er leichte Schritte und im nĂ€chsten Moment sprang ein Schatten auf den Wagen. Nepomuk’s Augen blitzen neugierig unter der Decke hervor, doch in der aufkommenden Dunkelheit war er nicht zu erkennen.
Er beobachtete ein MÀdchen, das den Wagen durchstöberte. Er sah kurz etwas Glitzerndes in ihren HÀnden aufblitzen und sein Interesse war geweckt.

Als sie also wieder leichtfĂŒssig vom Fuhrwerk sprang, lief ihr Nepomuk geduckt hinterher und beobachtete aus dem Verborgenen, wie sie die geklauten Sachen hinter dem Baum versteckte.
Im nÀchsten Moment kletterte sie auch schon am Stamm hoch und verbarg sich zwischen den Zweigen. Kurz darauf flog ein Pfeil zwischen den BlÀttern hervor und auf den HÀndler zu, der anscheinend dem langbeinigen Menschen hinterhergejagt war.
Nepomuk wusste nicht, was das Ganze sollte, doch die Menschen musste er auch nicht verstehen. Das Einzige, was ihn interessierte, war das Glitzerding, was die junge Frau aus dem Fuhrwerk geklaut hatte.

So nutzte er wiederrum seine Unsichtbarkeit, um in dem ganzen Chaos hinter den Baum zu gelangen.
„Ah Muk, hier ist das GlitzerGlitzer!“, begeistert schnappte sich der Xarrxe ein Lederband, woran ein glitzernder AnhĂ€nger befestigt war. Vor lauter Aufregung kam jedoch sein lĂ€stiger Schluckauf zum Vorschein und mit einem „plop“ verpuffte eine Rauchwolke, welche aus seinen NĂŒstern hervorgestiegen war. Mit dem Fund in der Schnauze konnte er nicht unsichtbar werden, also versuchte er halb hĂŒpfend, halb flatternd Abstand zwischen sich und den Baum mit der Diebin und das Fuhrwerk zu bringen.

Leider blieb das Lederband an einer hervorstehenden Wurzel hĂ€ngen, und von dem Ruck wurde der KleindĂ€mon unsanft herumgerissen. WĂŒtend zerrte er an seiner Eroberung, denn er wollte sie auf keinen Fall zurĂŒcklassen.
Das Geschehen um sich herum hatte er völlig vergessen, denn das Glitzern des SchmuckstĂŒcks hatte in vollkommen in seinen Bann gezogen.
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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#4

Beitrag von Eanon » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:02

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Eanon hoffte, dem Menschen hinter ihm wĂŒrde bald mal schlapp machen. Zumindest vor ihm. Immerhin war mittlerweile die Sonne fast untergegangen und brannte damit nicht mehr auf ihn runter. GlĂŒcklicherweise musste Eanon aber nicht abwarten um herauszufinden, wem von den Beiden zuerst die Puste ausging, denn unerwartet blieb der Mann hinter Eanon plötzlich stehen. Begleitet von einem lauten Schrei starrte der Mensch nun auf seinen Arm. Wenig entfernt von ihm lag ein Pfeil am Boden. Nanu?, wunderte sich Eanon, hat's dieser Typ gerade wirklich geschafft, sich selbst in den Arm zu schiessen? Als der Mann jetzt aber die Aufmerksamkeit dem Baum zuwandte, auf dem Eanon eben noch gesessen war, merkte der junge Alb, dass da doch noch etwas anderes sein musste. Oder eher jemand anderes, der einen Pfeil geschossen hatte. Zwar konnte er sich nicht vorstellen wer das gewesen sein sollte, aber die Tatsache, dass nicht er das Ziel des Pfeils war, war ja schon mal ein gutes Zeichen. Er entschied sich also wieder zurĂŒck zum Baum zu rennen. Es gab nur ein Problem und das war etwa 1.8m gross, hielt eine ungeladene Armbrust in der Hand und starrte auf den einzigen Baum weit und breit. Da Eanon seine Überlebenschancen aber in der NĂ€he des Baumes als höher betrachtete als an der Stelle wo er jetzt gerade stand, rannte er in die Richtung des Baumes.
Was zum...! Der HĂ€ndler drehte sich schlagartig um als er ein GerĂ€usch hinter sich wahrnahm. Er sah gerade noch den verrĂŒckten Waldbewohner auf sich zu rennen, bevor dieser zum Sprung ansetzte und mit seinen Armen merkwĂŒrdig in der Luft ruderte.
Gerade als Eanon ĂŒber den Kopf des Menschen hinweg flog schien seine Kraft nachzulassen. Sein Plan beinhaltete eigentlich, dass er mit derselben Magie die er eben angewandt hatte auch in die Baumkrone verschwinden wĂŒrde, das hatte sich wohl damit erledigt. Etwas unsanft, aber immerhin auf den FĂŒssen, landete Eanon schliesslich und rannte sogleich weiter. Von Hinten hörte er ein paar nordlĂ€ndische FlĂŒche die gegen ihn, die Person in der Baumkrone, sowie gegen den Rest der Welt gerichtet war. Kurz darauf hörte er wie er sich wĂŒtend in Bewegung setzte.
Da Eanons Plan nun nicht mehr so durchgefĂŒhrt werden konnte wie geplant und ein Plan B nicht vorhanden war, wollte er zumindest nicht in direkter Schussbahn zu diesem Menschen stehen, falls dieser doch mal dazu kommen sollte die Armbrust nachzuladen. Der junge Alb verschwand also kurzerhand hinter dem Baum, wo er aber unerwarteter Weise schon durch das nĂ€chste Missgeschick zu Boden fiel. Als er zu seinen FĂŒssen blickte sah er eine kleine Kreatur, welche mit grĂŒnen Schuppen ĂŒberzogen war. Ihr verfluchten Mistkerle, hörte Eanon die Stimme des HĂ€ndlers immer nĂ€her kommen, wĂ€hrend er immer noch am Boden lag, zeigt euch gefĂ€lligst!

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#5

Beitrag von Cheona » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:02

Mit ruhiger Hand hatte sie den nĂ€chsten Pfeil in den Bogen gespannt und nahm erneut den Mensch ins Visier. Aber bevor sie ĂŒberhaupt dazu kam die Sehne los zu lassen beobachtet sie etwas irritiert die Aktion des fremden Alben. Was bei allen Göttern tat er da..
Blinzelnd schĂŒttelte sie den Kopf und erneut wurde der HĂ€ndler ins Visier genommen und schon zischte der nĂ€chste Pfeil durch die einbrechende Dunkelheit, aber das war eindeutig nicht ihr Tag der Pfeil verfehlte den Mann erneut, wenn er auch nur haarscharf an dessen KOpf vorbei sauste.
Das brachtet ihn zumindestens dazu abrupt in seinen FlĂŒchen inne zu halten.
Anstatt seiner fluchte statt dessen nun die Sonnenalbe, aber wortlos. der Bogen wurde umgelegt und leichtfĂŒĂŸig klettert sie vom Baum.
Dort warf sie sich einen der gestohlen Tasche um und wollte mit dem Rest ebenso verschwinden, als sie der Beiden gewahr wurde die dort vor ihr am Boden lagen. Zumindestens einer, das andere wirkte irgendwie wie...Cheona hatte keine Ahnung was diese kleine grĂŒne Ding darstellen sollte aber das war egal. Den besagte Kreatur versuchte etwas mitzuzerren was eindeutig aus ihrem Diebesgut stammte. Es gehörte ihr!.

Und daran ließ sie auch keine Zweifel aufkommen als die zierliche Gestalt, welche GewohnheitsmĂ€ĂŸig noch immer von dem dunklen Mantel verhĂŒllt, beherzt nach dem Genick der grĂŒnen "Katze" griff.
Das es keine war, war auch ihr bewußt, aber es hatte etwa die GrĂ¶ĂŸe.
Und so wollte die zierliche verhĂŒllte Gestalt den kleinen Xarxe etwa auf Augenhöhe hoch heben und mit der freien Hand sich das SchmuckstĂŒck wieder aneignen.
Und obwohl sie verhĂŒllt war konnte man zumindestens ihre zierlichen sehr hellen HĂ€nde sehen wovon ein Unterarm eine noch nicht all zu alte Wunde aufweiß. An jener Stelle hatte sie, der irgendwo im Hintergrund tobende HĂ€ndler schmerzhaft mit dem Stock erwischt.

"Das ist meine" Zischte sie dem kleinen Xarxxe entgegen in einem Ton der kein Widerspruch duldete. Die Sprache war eindeutig nordlĂ€ndisch auch wenn der Stimmenklang etwas elfisches an sich hatte. Wobei sie in dem Moment nicht mal daran dachte was die kleine Kreatur von ihren blassroten Augen halten wĂŒrde, mit welchen sie ihn gerade anstarrte und in welche zumindestens er blicken konnte.

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Nepomuk
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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#6

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:03

WĂ€hrend Nepomuk noch verĂ€rgert an dem BeutestĂŒck herumzerrte, jedoch völlig erfolglos, poltere direkt neben ihm plötzlich der langbeinige Mensch zu Boden. Etwas ĂŒberrumpelt starrten sich die beiden Gestalten an. Im Hintergrund brĂŒllte noch immer der HĂ€ndler herum, kam aus irgend einem Grund jedoch nicht in ihre Richtung gelaufen.

Mit einem kurzen Blick aus seinen dunklen Augen versuchte der Xarrxe das Langbein einzuschĂ€tzen und musste feststellen, dass der seltsame Mensch auch noch spitze, etwas lĂ€ngliche Ohren und lange Haare hatte. Als das GegenĂŒber keine Anstalten machte, den KleindĂ€mon anzugreifen oder sich ĂŒberhaupt zu regen, ignorierte er ihn geflissentlich und machte noch einen Versuch, das Lederband mit dem AnhĂ€nger von der Wurzel loszukriegen.

Im nĂ€chsten Augenblick geschah jedoch etwas, mit dem der Xarrxe nicht gerechnet hatte. Er spĂŒrte eine Hand an seinem Genick und hob im nĂ€chsten Moment völlig ungewollt vom Boden ab. Zuerst war Nepomuk so erschrocken, dass er keinen Wank zu tun vermochte, doch gleich darauf hatte er sich aus seiner Starre erholt und begann wie ein VerrĂŒckter herumzuzappeln, mit dem dornenbesetzten Schwanz um sich zu schlagen und um sich zu beissen. Die Frau, welche er nun erkannte, hatte ihn jedoch gut im Griff und hielt ihn etwas von sich weg, so dass er nur hilflos mit den FlĂŒgeln flattern konnte. Vor Schreck war dem KleindĂ€mon auch das SchmuckstĂŒck entfallen.

Mit einem wĂŒtenden Fauchen starrte er nun das zierliche Wesen an, das ihn wie einen Welpen am Kragen gepackt hielt. „Das ist meine“, zischte sie plötzlich.
Nepomuk verstand kein Wort. Er hatte sich erst einige wenige Worte NordlĂ€ndisch angeeignet, der Tonfall und der durchdringende Blick zeigten ihm jedoch sehr wohl, was sie damit meinte. Doch der Xarrxe fĂŒhlte sich im Recht, schliesslich hatte er mit eigenen Augen gesehen, wie die Diebin die Sachen aus dem Fuhrwerk des HĂ€ndlers geklaut hatte – vor seiner Nase!

Nachdem er jedoch einsah, dass es nichts brachte, sich weiter zur Wehr zu setzen, hörte er mit dem Gezappel auf und blickte dem bleichen Menschlein eigensinnig in die roten Augen
 eindrucksvolle Augen, ja wunderschöne Augen sogar
 doch, nein! Er durfte sich nicht verweichlichen lassen, schliesslich behandelte ihn dieses Geschöpf gerade nicht so, wie es einem Verwandten der Drachen und grossen DĂ€monen zustand!

Er setzte gerade dazu an, sie mit einigen Worten zurechtzuweisen, als die Aufregung sich Luft verschaffen wollte, und einige Rauchblasen aus seinen NĂŒstern mit deutlichem „plopp,plopp“ in der Luft verpufften. Die Situation wurde immer mehr zur Erniedrigung!

Er ĂŒberlegte, ob er einen seiner dĂ€monischen Zauber anwenden könnte, um aus diesem Schlamassel entfliehen zu können, doch da er dann seinen Glitzerschmuck zurĂŒcklassen mĂŒsste und ihn seine Neugier ausserdem von einem vorschnellen RĂŒckzug abhielt, wartete er, wie ein Kartoffelsack hĂ€ngend, ab, was weiter geschehen wĂŒrde. Im Hintergrund zeterte der HĂ€ndler noch immer wie ein wĂŒtender Gockel vor sich hin und auch der langbeinige Mensch beobachtete die Szene scheinbar ĂŒberrascht.
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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#7

Beitrag von Eanon » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:03

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Nachdem Eanon langsam wieder aus seiner Schreckensstarre gekommen war sprang schon die nĂ€chste Person vom Baum. Eine Albe, aber keine Waldalbe, da war sich Eanon sicher. Aber diese beachtete ihn gar nicht, sie suchte nur nach etwas was sie anscheinend in der Schnauze diese kleinen Tieres zu finden schien, ĂŒber das er gerade eben gestolpert war. Ohne zu zögern packte die Albe das Tier am Genick hob es hoch und zische: Das ist meine!
Das grĂŒne Schuppentier zeigte sich ĂŒberhaupt nicht begeistert ĂŒber die Reaktion der Alben hörte aber dennoch mit der Zeit auf zu zappeln, da es sich scheinbar seiner ausweglosen Situation bewusst wurde. Kurz darauf stiess es eine seltsame Rauchwolke aus. Eanon kannte verschiedene Verteidigungsmechanismen von Tieren und hĂ€tte sich nicht gewundert, wenn die Albe gleich darauf zusammengebrochen wĂ€re. Dies war allerdings nicht der Fall.
Stattdessen stĂŒrmte der HĂ€ndler um den Baum und stand nun vor den zwei Streitenden und dem einen Verwirrten. Ergebt euch!, schrie der Typ, der seine Armbrust mittlerweile doch mal wieder nachgeladen hatte, Ihr steckt doch alle unter einer Decke! Bedrohlich zielte der HĂ€ndler auf Eanon, bei dem er sich die grössten Trefferchancen erhoffte, da er ihm am nĂ€chsten stand.
Eanon der sich nicht nur etwas Hilfe von der Alben erhoffte, sondern auch Mitleid mit dem armen Schuppentier hatte, versuchte erst mal die Lage etwas zu entschĂ€rfen: Ich denke es ist vielleicht nicht der optimale Zeitpunkt sich um irgendwelche Dinge zu streiten. WĂ€hrend Eanon auf eine Antwort der Alben wartete, meldete sich erst mal der HĂ€ndler zu Wort: Da hast du verdammt recht! Es folgten einige Eanon unbekannte NordlĂ€ndische FlĂŒche bevor der Mann weiterfuhr: ...Moment mal! Das Zeug hier gehört mir! RĂŒckt das sofort raus! Der Mann Ă€nderte sein Ziel und zielte nun auf die Albe, welche noch immer dieses schuppige kleine Ding im Griff hatte.
Eanon dachte sich, er wĂŒrde wahrscheinlich nicht allzu viel Hilfe von dieser Alben erwarten können, vor allem nicht solange eine Waffe auf sie gerichtet war. Daher handelte er kurzerhand selbst und nutzte den Augenblick in dem der Typ seine Aufmerksamkeit kurz von ihm abwandte und griff nach dem Ast, der mit ihm vom Baum gestĂŒrzt war und nun direkt neben ihm am Boden lag. Er holte zu einem Hieb aus, der den HĂ€ndler am Kopf traf.
Volltreffer!, dachte Eanon, bevor er merkte, dass er seine Kraft um einiges ĂŒberschĂ€tzt hatte. Zwar rutschte dem Mann die Armbrust aus den HĂ€nden, aber er stand noch immer. WĂŒtender als zuvor schrie er: Na warte BĂŒrschchen! Eanon machte sich auf das Schlimmste gefasst wĂ€hrend der HĂ€ndler zu einem krĂ€ftigen Fausthieb ausholte.

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#8

Beitrag von Cheona » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:04

Die GesichtszĂŒge der Albe verĂ€nderten sich und machten einem etwas ĂŒberrraschten, neugierigen Blicke Platz als einige Rauchblasen aus den NĂŒstern des kleinen Xarxe herraus quollen und verpufften. Fast hĂ€tte sie sogar gekichert.

Aber dann kam ein aufgebrachter HĂ€ndler dazwischen, so das das Kichern ausblieb, vermutlich zum GlĂŒck fĂŒr Nepomuk, sonst hĂ€tte sich der Kleine noch beleidigt gefĂŒhlt.

Vieleicht sollte ich ihm die kleine Drachenkatze entgegen schmeißen, wer Rauch kann, kann vieleicht auch Feuer, dann verbrennt er ihm das Gesicht und wir sind den Mistkerl endlich los.

Noch bevor sie auch nur annÀhrend auf die Idee kam, diese Gedanken vieleicht umzusetzen, hatte der HÀndler das Diebesgut bemerkt und seine Entscheidung offenbar geÀndert.
Ihr Körper versteifte sich regelrecht als der Mensch sich wĂŒtend und mit gespannter Armbrust nun sich direkt an sie wande.
Nicht schon wieder, er sollte ihr nicht schon wieder Schmerzen zufĂŒgen und...Sie wollte doch noch nicht sterben.
Da war die kleine Diebin und SchĂŒtzin plötzlich Ă€ngstlich geworden.

Doch Rettung nahte in Form des Waldalb welcher dem Mensch volle ka...Schwungvoll eins mit einem Ast ĂŒber den Kopf zog. Ja endlich war Ruhe. Doch zu frĂŒh gefreut der Mensch stand immer noch.
Aber Cheona saß die Angst von eben noch in den Knochen, so drĂŒckte sie den kleinen Nepomuk schĂŒtzend an sich und huschte samt dem Diebesgut hinter den Baum und von da aus wollte sie weiter, mit dem Xarxxe im GepĂ€ck welche sie offenbar zu schĂŒtzen gedachte, in Anbetracht des wĂŒtenden HĂ€ndlers.
Doch dann stoppte sie und sah zu dem Xarxxe hinab.

"Wir sollten ihm vieleicht doch helfen oder?"

Noch nicht sicher wie intelligent das Wesen in ihren Armen wohl sein mochte deutete sie zurĂŒck auf Eanon, der nun allein dem HĂ€ndler ausgeliefert war. Zwar schlug ihr das Herz noch bis zum Hals, was Nepomuk vermutlich auch deutlich spĂŒren konnte, doch wollte sie den fremden Alb nicht im Stich lassen.

Wo Rauch ist muß auch Feuer sein...


"Kannst du...:Feuer..."

Sprach sie wieder und deutete dabei auf das Hinterteil des HĂ€ndlers.

"Feuer?" wiederholte sie, und kam sich dabei unheimlich dĂ€mlich vor, aber woher sollte sie auch wissen ob diese seltsame Kreatur sie verstand, und ob die Sonnenalbe ĂŒberhaupt richtig lag mit ihren Gedanken.
Es war auch zu seltsam das eine grĂŒn-geschuppte Katze Feuer spucken konnte, aber normaler Weise kam auch kein Rauch aus den NĂŒstern von Katzen, und allen in allem sah das Wesen ja auch anders aus.
So muße man es auf einen Versuch ankommen lassen.

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#9

Beitrag von Nepomuk » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:04

Nepomuk hing noch immer in dem Griff der jungen Frau fest, als der HĂ€ndler wie aus dem Nichts wieder vor ihnen auftauchte und mit der Armbrust auf den langbeinigen Menschen zielte.

„Ich denke es ist vielleicht nicht der optimale Zeitpunkt sich um irgendwelche Dinge zu streiten.“

Instinktiv begriff der kluge Xarrxe die Bedeutung dieser Worte, als der den Fuhrmann wĂŒtend losschimpfen hörte. Gleich darauf war die Waffe auch schon auf die Diebin mit dem festen Griff und auf den drachenĂ€hnlichen DĂ€mon gerichtet.

„Oh oooh“,
Nepomuk schnappte erschrocken nach Luft und blickte misstrauisch auf die Pfeilspitze. Im nÀchsten Moment hörte er einen dumpfen Klang, als der lange Mensch mit dem Ast dem HÀndler einen Schlag verpasste. Dieser taumelte etwas und liess vor Schreck die Armbrust fallen, doch zu Boden ging er nicht.
„Na warte BĂŒrschchen!“

Uiii, ne SchlĂ€gerei!, doch bevor der KleindĂ€mon sehen konnte, ob der wĂŒtende Fuhrmann einen Hieb landen wĂŒrde, wurde er plötzlich an den warmen Körper der jungen Frau gedrĂŒckt. „Nicht so doll, ich krieg keine Luft“, brummte Nepomuk unverstĂ€ndlich auf NiederdĂ€monisch in die Kleidung vor seiner Schnauze hinein. Dicht an seinem Kopf bemerkte er ein aufgeregtes Pochen und erstaunt bemerkte er, dass es der Herzschlag der Diebin war.
Hatte sie Angst? Oder war das freudige Aufregung auf Grund der SchlÀgerei?

Doch als sie sich hinter den Baum flĂŒchtete und Anstalten machte, weiterzulaufen, hatte sich die Frage geklĂ€rt. Sie fĂŒrchtete sich. Wie feige! Er wĂŒrde einen Meister finden, der ohne zu zögern in die Schlacht ziehen wĂŒrde und viel Macht besass!

Im nĂ€chsten Moment blieb die Diebin abrupt stehen und kehrte sich wieder um. Was..? Will sie das Schauspiel doch anschauen? Gespannt blickte Nepomuk ĂŒber ihren Arm hinweg zu den beiden Gegnern, welche sich grollend gegenĂŒberstanden. Der HĂ€ndler hatte ihnen den RĂŒcken zugekehrt.

"Wir sollten ihm vielleicht doch helfen oder?“, etwas unsicher beobachtete sie das Geschehen, wĂ€hrend sie sich mit dem Xarrxe auf dem Arm wieder nĂ€herte.
"Kannst du...? Feuer...", dabei zeigte sie auf den Hintern des HĂ€ndlers, der sich vor ihnen befand.
Irritiert blickte Nepomuk in ihre roten Augen hinauf. Wie schön sie leuchteten

„Feuer?“
Feuer, Feuer, irgendetwas regte sich in dem KleindĂ€monen. Plötzlich schob sie den DĂ€mon etwas von sich weg und in die Richtung des HĂ€ndlers. Da begriff der Xarrxe. „Oh, nein nein nein!“, strĂ€ubte sich der Kleine und zappelte entrĂŒstet los. Die junge Frau dachte wohl, er wĂŒrde sich auf den Angriff vorbereiten, und setzte ihn auf den Boden.

Gerade als er die Gelegenheit nutzen und davonsausen wollte, hörte er den Schrei des langbeinigen Menschen, als der HĂ€ndler mit den FĂ€usten auf ihn einschlug. „Muk, du kannst jetzt nicht feige sein! Die Frau mit den schönen roten Augen erwartet, dass du deinen Drachen stehst!“

Hin und her gerissen zögerte er, dann fasste er kurzerhand einen Entschluss und rannte in langen SprĂŒngen auf den HĂ€ndler zu.
Da er kein wirklicher Drache war, auch wenn sich das der DÀmon gerne einredete, konnte er kein Feuer speien. Da sein Aussehen jedoch sehr an die gefÀhrlichen Echsen erinnerte, war es auch nicht verwunderlich, dass man ihm diese FÀhigkeit zuschrieb und auch die Rauchblasen, welche ihre Ursache in einem fehlgelaufen Alchemistentrank hatten, konnten schnell irritieren.

Doch Nepomuk hatte auch andere Waffen, und so kam es, dass er sich wie eine Katze vom Boden abstiess und seine messerscharfen ZĂ€hnchen in das Hinterteil des HĂ€ndlers rammte. Dieser schrie laut auf, als sich die Beisserchen durch die Hose in das Fleisch bohrten und wie eine Furie fuhr er herum.
Der Xarrxe liess jedoch nicht los und wie ein Kampfhund blieb er an dem rasenden Fuhrmann hĂ€ngen, der umherwirbelte und versuchte, das kleine, grĂŒngeschuppte Monster loszuwerden. Seine Umgebung hatte er darĂŒber ganz vergessen.

Nepomuk schmerzte bereits sein Maul und er hoffte, dass ihn irgendjemand bald aus dieser Lage befreien könnte, bevor er wie ein Gummiball davonspicken wĂŒrde.
Wahre Grösse kommt von Innen!

Wahre Prinzen töten fĂŒr dich keine Drachen, sondern lieben dich, wenn du mal einer bist.

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Re: NachtSchattenGewÀchs - Erstes Treffen

#10

Beitrag von Cheona » Mi 25. MĂ€r 2015, 11:04

Unsicher stand sie dort im Schatten des Baumes den Blick mit einem gewissen Hoffnungsschimmer auf den kleinen Xarxxe.
Die Diebin schien zu schwanken doch dann stĂŒrzte der Kleine los, direkt auf den HĂ€ndler zu und biss ihm direkt in den Allerwertesten.
Unweigerlich mußte sie kichern, griff sich dann aber ihren Dolch und schlich zu der Gruppe um einen geeigneten Augenblick zu erwischen.

Der Alte drehte sich wie verrĂŒckt um sich und versuchte den Xarxxe zu erwischen und Cheona war klar das der Kleine sich nicht mehr wĂŒrde lange halten können, also trat sie aus dem Schatten des Baumes um sich auf den HĂ€ndler zu stĂŒrzen.
Aber soweit kam es gar nicht...

Plötzlich hielt der Mann den Xarxxe am Genick in der Hand. Er hatte es geschafft ihn zu erwischen und augenscheinlich stinksauer.

"Elende kleines Misstvieh."

Stieß er polternd aus und warf Nepomuk wĂŒtend von sich. Cheona reagiert schnell und sprang in die Wurfrichtung wo sie den Kleinen sicher auffangen konnte.

Nun war sie diejenige die wĂŒtend war, ihre blassroten Augen funkelten gefĂ€hrlich. Wie konnte dieser Grobian nur so mit einem kleinen Geschöpf umgehen.
Mit einer Hand Nepomuk schĂŒtzend an sich haltend hob sie die Dolchhand.

Doch zu einem Angriff kam es nicht. Der HĂ€ndler winkte ab und meinte nur sie solle endlich verschwinde eher er zu seinem Wagen humpelte und sich dabei fluchend den Hintern hielt.
Ihr Blick wanderte zu dem Regungslos im Gras liegenden Elfen Und die Elfe rang kurz mit sich ob sie ihm helfen sollte entschied aber das es besser war zu verschwinden.
Zudem war die Gefahr gebannt und der fremde Elf wĂŒrde schon zurecht kommen.

So wande sie sich um und huschte hinĂŒber zum Waldrand, den Xarxxe hielt sie dabei in ihren Armen fest. Nicht zu sehr damit er sich nicht erdrĂŒckt fĂŒhlte aber dennoch fest genug das er sicher in ihren Armen war.

Geschickt drang sie fast lautlos immer tiefer in den Wald, ĂŒber den Beiden rauschten die Baumkronen und es klang fast wie ein Whispern, als wĂŒrden sich die BĂ€ume eine Geschichte erzĂ€hlen. Vieleicht erzĂ€hlten sie die Geschichte der Beiden welche gerade unter ihnen vorbei liefen.

Unter einem sehr dicken Baum machte sie halt und setzte den Xarxxe sachte auf dem Boden ab.

"Das ist mein Versteck, hier können wir die Nacht bleiben"

Sprach sie mit ruhiger melodischer Stimme ehe sie ein großes StĂŒck Rinde des Baumes beiseite schob , welches offenbar nur angelehnt war, wie man auf dem zweiten Blick erkannte. Dahinter offenbarte sich ein Hohlraum in welchem die Sonnenelfe verschwand. Man hörte sie ein wenig rumoren als wĂŒrde sie etwas suchen und wenig spĂ€ter trat sie wieder herraus, in jeder Hand ein BĂŒndel.

Beide stellte sie ab und aus dem ersten entnahm sie ein paar schöne dichte Felle welche sie auf dem Boden des Hohlraums ausbreitete und sich darauf setzte.

Ruhig und doch fließend waren ihre Bewegungen und auch der zweite Beutel wurde geöffnet. ein starker Geruch nach Fleisch machte sich breit.
Sie holte davon ein StĂŒck herraus und hielt es Nepomuk hin. Es war ein rohes StĂŒck Fleisch aber noch frisch.
NatĂŒrlich hatte sie keine Ahnung ob und was er ĂŒberhaupt frass, anhand seiner ReisszĂ€hne hielt sie aber rohes Fleisch wie es Raubtiere fraßen am wahrscheinlichsten.

"Verstehst du ĂŒberhaupt meine Sprache?"

Gesperrt