Tanz der DĂ€mmerung

Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Tanz der DĂ€mmerung

#1

Beitragvon Vanaja » Mi 11. Nov 2015, 11:44

Halb verborgen unter hohen alten Linden, an einem einsamen Wege stand ein etwas windschiefes Haus. die Wand war rauh und die TĂŒren und FensterlĂ€den spröde. Über der TĂŒr hing ein verwittertes Schild welchem man gerade noch so entnehmen konnte, das es sich hierbei vermutlich um ein kleines Gasthaus handelte.
Doch tritt man ein wĂŒrde man es wohl eher als Spelunke bezeichnen. Der große Raum war dĂŒster, und die Kerzen warfen viele Schatten. Der dicke einĂ€ugige Wirt, mit dem halb vernarbten Gesicht wirkte wenig vertrauenserweckend. Man merkte durchaus, das dies sicher nicht ein Ort war an welchem sich ehrbare oder gesetzestreue Leute aufhielten.
Das Gasthaus "zum blutigen Henker" war auch definitv kein Ort fĂŒr die feinere Gesellschaft. Hier traf man am ehesten rauhe Söldner, RĂ€uber, verruchte Weiber und vielerlei ehrloses Pack.
Aber fĂŒr einen mĂŒden Reisenden war in den einfachen Zimmern, im oberen Stockwerk sicher noch ein Bett frei. Aber besser man behielt die Waffe in Griffweite. Die Spelunke hatte den Namen auch nicht von ungefĂ€hr. Man sagt, das der Wirt einst selbst ein Henker gewesen wĂ€re, und das Beil was hinter der Theke an der Wand hing sprach fĂŒr sich.

Ein StĂŒck hinter der Spelunke tat sich ein riesiger Wald auf. Man behauptete dort wĂŒrden sich Bestien herum treiben, aber ob daran etwas wahr ist oder es der Fantasie eines betrunkenen Narren entsprang wird vermutlich fĂŒr die Meisten ein RĂ€tsel bleiben.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#2

Beitragvon Viktor van Blutar » Do 12. Nov 2015, 16:40

Seit drei Tagen musste er bereits in dieser Taverne verweilen. Sein Kunde ließ auf sich warten. WĂ€hrend seiner Soldatenzeit war hĂ€ufig in solchen HĂ€usern gewesen. Wer hier nicht aufpasste wurde schnell Arm. Seit seiner Ankunft hier wollten sich drei Diebe seiner Habe bereichern. Und dies an einem Tag. Das einzige was ihm an der Taverne gefiel war der Name "Zum blutigen Henker". Seinen Mantel hatte er angelassen und auch sein Kurzschwert hatte er dabei. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen beobachtet er die Umgebung. Diebe, Halunken und so manch anderes Pack trieb sich hier rum. Fast alle Völker waren vertreten. Dort sah er einen Zwerg der ArmdrĂŒcken machte und Wetten abschloss. Der dicke Wirt schielte immer wieder zu ihm rĂŒber in seine dunkle Ecke in die er sich verkrochen hatte. Er mied das Licht, sowohl das der Sonne als auch das der Rampe. Die Bedienung war unter aller Sau und er wusste das nur das Blutige Beil hinter der Theke die Besucher davon abhielt sich selbst zu bedienen.

Auf einmal erweckte ein Geruch seine Aufmerksamkeit. Er war neu und stach untern dem Gestank der anderen durch. Langsam drehte er sich zur TĂŒr. So eben betrat ein junges FrĂ€ulein die Spelunke. Alle Blicke wandten sich auf sie. Die meisten von ihnen waren LĂŒstern. Der wind welcher von draußen herein wehte lies kurz ihr langes schwarzes Haar wedeln. Dann schlug die TĂŒr zu und alle wandten sich ihren BeschĂ€ftigungen zu. Er beobachte das einige der mĂ€nnlichen Wesen sich nach dem FrĂ€ulein umdrehten. Er versuchte ihren Geruch noch ein Mal einzufangen doch gelang es ihm nicht. Sie roch nach etwas was er lange nicht gerochen hatte. Sollte die Jagd von neuem beginnen? Sollten diese Biester tatsĂ€chlich wieder die Jagd auf seine Rasse eröffnet haben? Nein das konnte nicht sein. Sein Blick wanderte nun ĂŒber die Fremde welche sich durch den Raum zu einem freien Tisch bewegte. Gut gebaut dachte er, sportlich. Es ist keine normale Frau. Sie kam auf ihn zu. Da fiel es ihm auf. Ihre Augen. Eines wie eine Katze so dunkelgrĂŒn und mit vertikaler Pupille, das andere glich dem eines Menschen. Sie machte einen Friedfertigen Eindruck.

Sie hatte ihn in ihren Bann gezogen das er den Betrunkenen nicht kommen hörte. Ein schwall von nicht verstĂ€ndlichen Worten kamen aus des Mannes Mund und ergossen sich ĂŒber ihn. Etwas hat diesen Kerl aufgebracht. Er wendete sich zu ihm und sah nur noch die Faust welche ihm ins Gesicht donnerte. Sein Kopf landete recht hart auf der Platte. Langsam und vorsichtig hob er seinen Kopf und bewegte seinen Kiefer hin und her. Es knackte ein paar mal. Sein Angreifer lallte weiter. Langsam stand er auf und alle Blicke richteten sich auf ihn. Der Narr hob die FĂ€uste und bedeute ihm das er einen Kampf haben möchte. Denn soll er bekommen. Langsam glitt er aus seinem Mantel und legte ihn auf den Tisch. Ein Raunen ging durch die Menge als sie seine Narben sahen. Dann zog er noch sein Hemd aus. Er wollte nicht das Blut daran kam. Die GĂ€ste hatten inzwischen einen Kreis um sie gezogen und heizten den Betrunkenen an. Er hob die FĂ€uste zur Verteidigung und der Kampf begann.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#3

Beitragvon Vanaja » Do 12. Nov 2015, 18:35

Die Nacht war kĂŒhl und der Mond erstrahlte in halber Pracht ĂŒber der alten Schenke. Aus dem Schatten der BĂ€ume löste sich eine junge Gestalt welche sich der Taverne nĂ€herte. Ihre Hand streckte sich schon zur Klinge, doch schien sie einen Moment zu zögern ehe sie die TĂŒr öffnete und in die Taverne eintrat.
Ein Windstoß riss ihr die Kapuze vom Kopf und das lange nachtschwarze Haar viel ungebĂ€ndigt herrab, lediglich das Band was es zu einem Zopf hielt, gab der Wildheit eine kleine Grenze.
Ihr behagte es nicht, das sie fĂŒr einen Moment die Aufmerksamkeit auf sich zog, doch ließ sie sich nichts anmerken sondern schloß die TĂŒr hinter sich, wonach sich Jeder wieder seinem Treiben zuwand.
Gut, das sie ihre einzige zivile Kleidung gewĂ€hlt hatte, Wer weiß wie die Blicke ausgefallen wĂ€ren, wenn sie statt der Hose und Tunika, sowie dem schwarzen Cape, nur ihre ĂŒblichen KleidungsstĂŒcke am Leib getragen hĂ€tte.
Zielsicher bahnte sie sich einen Weg durch die Taverne, eine dunkle Ecke war ihr Ziel. Dabei schien sie, selbst auf den alten Dielen, keinen Laut zu verursachen, Mit einer Leichtigkeit wie auf Samtpfoten wanderten ihre FĂŒĂŸe ĂŒber den Holzboden. Wenn man genau hinsah, konnte man sogar erkennen das die Fremde keinerlei Schuhwerk trug.

Plötzlich hielt sie inne, als sie gewahr wurde, das, wer auch immer sie beobachtete, direkt in der Ecke zu sitzen schien, welche sie ansteuerte.
Nun warf sie einen genauen Blick dahin, und sah noch wie selbige Person einen saftigen Schlag von einem Betrunkenen abbekam.
WÀhrend Andere sich sammelten um sich die SchlÀgerei nicht entgehen zu lassen, blieb sie ruhig stehen, und beobachtete den Geschlagenen nur mit nichtssagender Miene.

Vermutlich wĂŒrde der Kampf nicht lange anhalten. DafĂŒr war er viel zu selbstsicher, als er sein Mantel und das Hemd ablegte.
Irgendwas ging von ihm aus, was ihr nicht wirklich behagte, andererseits machte genau das sie wiederum neugierig.

So strich sie sich nur kurz mit den behandschuhten HĂ€nde durch ihren Zopf und beobachtete den Kampf, recht gleichmĂŒtig, war sie sich doch recht sicher wer gewinnen wĂŒrde.
Doch plötzlich bemerkte sie aus den Augenwinkeln eine Gestalt, welche sich heimlich aus der Gruppe löste und sich hinterrĂŒcks an den Fremden schlich. Und da! Da blitze im fahlen Licht eine Klinge auf.
Vanaja verengte die Augen und grollte leise. Feigheit.

~Kaiko..~

In Gedanken rief sie nach ihrem kleinen Freund, schilderte ihm flĂŒchtig was geschieht und dann, wie aus dem Nichts, tauchte direkt vor dem feigen Angreifer, ein etwa katzengroßer Drache auf, welcher erst fauchte und dann dem Angreifer einen Feuerball entgegen spuckte.
Im nĂ€chsten Moment schon fiel der Dolch klirrend zu Boden und ein Mann stĂŒrzte schreiend aus der Taverne, um seinen Kopf, draußen in das nĂ€chste Regenfass zu tauchen.

Abrupt war es still in der Taverne, Verdutzt sah man noch dem Mann nach ehe die Blicke sich dem Kleindrachen zuwanden.
Die schwarzhaarige Fremde hingegen, warf sich die Kapuze ĂŒber und nutze die allgemeine Ablenkung um hinaus zu verschwinden.

"Drache"

"DĂ€mon"

"HEXEREI"

Diverse Rufe wurden laut, doch bevor man irgendwas gegen Kaiko unternehmen konnte, verschwand dieser mit einem leisen Plopp in einer Rauchwolke.
Im nÀchsten Augenblick flatterte er auch schon Vanaja hinterher, welche gleich einer Katze auf den nÀchsten Baum kletterte und auf einem Ast in gehockter Haltung Platz nahm. Ihr kleiner Freund setzte sich dazu.
Und gemeinsam beobachteten sie die Taverne und vor allem die EingangstĂŒr. Sie hatten von dem Ast aus einen guten Blick, ohne selbst entdeckt zu werden.
Was wĂŒrde wohl als nĂ€chstes geschehen? WĂŒrden sie einen Mob bilden um auf "Hexen"-jagd zu gehen? Oder sich doch nur wieder ihrem Gesaufe zu wenden?
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#4

Beitragvon Viktor van Blutar » Do 12. Nov 2015, 19:18

Die Ablenkung was auch immer sie verursacht hatte verschaffte ihn die Zeit die er brauchte. Ein Schlag in die Magengrube, ein weiterer in die Niere und Schlussendlich ein Sprung mit einem von Oben gefĂŒhrten Schlag welcher den Trunkenbold ausknockte. Schnell wandte er sich um und griff seine Sachen die er sich ĂŒberstreifte. Dann wurden Schreie Laut. Es war wie Damals. Hexe, Drache, Feuer, das ergab keinen Sinn. Waffen wurden gezogen und Fackeln von den WĂ€nden gerissen. Der Wirt nahm das Beil von der Wand. Die Masse strömte nach draußen und er folgte ihr. Besser mit der Masse schwimmen dachte er.

Er standen vor der Taverne und der Mob tobte vor Euphorie. Wilde Blicke wurden umher geschmissen und die wĂŒtende Masse schrie immer noch "Hexe, tötet die Hexe!". Der Wirt schrie "Teilt euch auf!". Die Masse teilte sich auf doch er blieb vor der Taverne stehen. Er hasste solche Jagten. Er drehte sich zu dem herunter gekommen Haus zu. Da kam eine Windböe auf und trug einen Geruch in seine Nase. Eine GĂ€nsehaut erfasste ihn. Dieser Geruch... er war ihm noch so vertraut und doch wollte er es nicht wahrhaben. Sein Blick fiel auf den Wald in dem die Meute Verschwunden war und er lachte. Sie wĂŒrden Probleme bekommen. Gestaltwandler ließen sich nicht gerne jagen, sie jagten lieber. zumindest die er kannte. Er wĂŒrde nur noch seine restlichen Sachen holen und wĂŒrde dann diesen Ort verlassen. Er betrat erneut die Taverne.....
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#5

Beitragvon Vanaja » Fr 13. Nov 2015, 16:28

Unentdeckt beobachtet sie wie die Menge aus der Taverne strömte und schreiend sich aufteilte um sie zu jagen.
schmunzeln sah sie zu Kaiko der neben ihr hockte. Der kleine Drache pustete Rauch aus seiner Nase, wie als Antwort auf ihr Schmunzeln.

Dann legte sich ihr Blick wieder auf dem Fremden. Interessiert beobachtete sie wie er sich nicht beteiligte sondern noch einen Moment da stand, lachte und wieder in der Taverne verschwand.
Seltsam, seltsam war er wirklich. Irgendwas an ihm mahnte sie zur Vorsicht, zum Misstrauen , zur Ablehnung.
Aber andererseits machte es sie auch neugierig. Er war anders, genau wie sie anders war.

Wie auf Samtpfoten sprang sie von dem Ast und ging zur Taverne. Diesmal war ihr Betreten unauffÀlliger. Aber vieleicht lag das auch, an der leeren Spelunke.
Nur hinten in der Ecke lag noch ein Betrunkener schnarchend ĂŒber die Tischplatte gelehnt.
Ihr Blick wanderte suchend umher und blieb letzendlich auf Viktor hÀngen.
Kaiko hielt sich hinter ihr verborgen.

"Keine Lust auf die Jagd nach einer "Hexe"?

durchbrach ihre Stimme leise, aber dennoch hörbar die Stille. Ihr Blick lag weiter auf Viktor, lauernd , abwegend und regelrecht durchbohrend.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#6

Beitragvon Viktor van Blutar » Fr 13. Nov 2015, 18:12

Er hatte die Spelunke betreten. Mit fast keinem Menschen darin war sie auch nicht ansehnlicher. Jetzt kam erst der Dreck und diverse andere Sachen erst richtig zum Vorschein. Langsam schritt er die Tische ab und suchte nach etwas Wertvollen, manche Leute ließen ihre Geldbörse schon mal im Suff liegen und warum sollte er sich nicht bereichern war bis auf das Opfer welcher er zusammengeschlagen hatte ja niemand da.

Bald hatte er sĂ€mtliche Tische durchforstet und war in seiner Ecke angelangt. Der Betrunkene, ein Mann menschlicher Herkunft vielleicht Mitte 30 war auf den Boden eingeschlafen. Zwar hatte er es nicht verdient aber trotzdem hob er ihn auf und setzte ihn an einem Tisch. Den Kopf des Betrunkenen legte er sorgfĂ€ltig auf den runden hölzernen Tisch. Dann drehte er sich zum Tresen und schritt darauf zu. Mal sehen was der Wirt noch so hatte. Er hatte den Tresen erreicht und mit einem gekonnten Sprung war er auch schon dahinter. Im ersten Moment war nichts ungewöhnliches an den Tresen festzustellen, alles war normal. Die FĂ€sser unterhalb der BedienungsflĂ€che, Becher in einem Regal hinter ihm. Verdammt der Wirt hatte entweder noch nichts eingenommen oder hatte ein Versteck fĂŒr die einnahmen. Dies zu finden dafĂŒr fehlte die Zeit. Er sprang wieder zurĂŒck und landete elegant auf dem hölzernen Boden.

Und da war er wieder. Diesmal deutlicher. Dieser Geruch. Animalisch und doch war er es nicht Wirklich. "Na, keine Lust eine Hexe zu Jagen?" fragte ihn eine junge leise Frauenstimme. Noch wĂ€hrend er sich umdrehte zog er prophylaktisch das Kurzschwert aus seiner Scheide. Sein Blick hefte sich auf den Ausgang wo nun die Fremde stand und ihn anschaute. Nichts in ihren Blick verriet ihm etwas. Jedoch verriet ihr leicht nach vorne gebeugter Körper das sie mit einem Angriff seiner Seits wartete. Er wusste nicht warum doch lies er das Schwert sinken und nahm eine lockere Haltung an. "Nein!" sagte er mit rauchiger Stimme "Da es sich offensichtlich um keine Hexe handelt und ich persönlich schon zu oft an solchen Hetzen teilgenommen. ". Er betrachte sie weiter. Komisch Gestaltwandler hatten normalerweise die Augen von ihren animalischen Seiten auch in ihrer humanen Form. Doch diese hier hatte zwei Gesichter. "Aber entschuldig ich vergaß meinen Anstand. Ich bin Viktor van Blutar!" sagte er und machte eine kleine Verbeugung "Und nun wĂŒrde ich gerne euren Namen erfahren und die Absicht die euch hier her fĂŒhrt? Und nur eine Warnung: Solltet ihr gekommen sein um mich zu töten nur wegen meiner Rasse, muss ich euch sagen das es nicht leicht werden wird.". Stille legte sich in den Raum und Viktor sah die Fremde an. Irgendetwas an ihr sagte ihm das sie nicht war wie manche ihrer Vertreter......
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#7

Beitragvon Vanaja » Mo 23. Nov 2015, 16:41

Kaum hatte der Fremde seine Waffe wieder weggesteckt schien sich auch Vanaja etwas zu entspannen. Zumindestens wurde ihre Haltung etwas lockerer. Aus den Augen ließ sie ihn aber nicht. Noch immer war da etwas an ihm was Misstrauen weckte.
Eine Weile betrachtete sie ihn schweigend, selbst als er sich vorstellte. Vieleicht nicht die höfflichste Art, aber sie hatte auch kaum noch mit Menschen oder anderen Völkern zu tun.

"Euch töten..."

Langsam wiederholte sie die Worte, nachdenklich, fast als wĂŒrde sie es in ErwĂ€gung ziehen. Stattdessen grĂŒbelte sie darĂŒber warum er so etwas Ă€ußert, warum sollte sie ihn töten wollen. Doch dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Ihr Instinkt der sie warnte, un dem was sie alles gelernt hatte.
Ein Untoter stand vor ihr, aber was fĂŒr einer? Er roch nicht unangenehm, hatte augenscheinlich Anstand und zugegeben war er durchaus ansehlich.

"Ein Vampir"

Huch da hatte sie es laut ausgesprochen, aber sei es darum.
Ihr Kleindrache krappelt auf ihre Schulter und fauchte Viktor warnend an, man konnte sogar kurz einen flĂŒchtige Stichflamme aus seinem Maul kommen sehen.
Doch verstummte er dann murrend, ganz als hÀtte sie ihn zur Ruhe gemahnt, nur das sie kein Wort zu ihm gesprochen hatte.

"Mich nennt man Vanaja"

Sprach sie nun wieder in ihrer gewohnt eher leisen Stimme welche einen sehr weichen Klang hatte, aber dennoch etwas in ihr mitschwank was einen davon abhielt sie aufgrund ihrer Stimme zu unterschÀtzen.

Sie bewegt sich lautlos um ihn herum wobei sie ihre FĂŒĂŸe fast genauso setzte wie eine TĂ€nzerin.

"Eigentlich gehört euresgleichen zu dem, was me...das Volk aus dem ich stamme verabscheut. Aber ich verspĂŒre keine Lust euch zu töten.
Sofern ihr es nicht darauf anlegt.."


Kaum hatte sie geendet, griff sie an die Wand wo ein ausgestopfter Hirschkopf hing und riss ihn mit einem knurrenden Laut herunter, murmelte dann etwas in einer unverstÀndliche Sprache und warf den Kopf kurzerhand in das Feuer des Kamins.

Wieder ruhiger wande sie sich erneut Viktor zu unt setzte sich auf eine Tisch von welchem sie ihre Beine mit den schuhlosen FĂŒĂŸen baumeln ließ.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#8

Beitragvon Viktor van Blutar » Mo 23. Nov 2015, 17:54

"Euch töten" sagte die Fremde und nach ihrem Gesichtsausdruck wusste sie wahrscheinlich nicht was er war. Doch das gleiche galt fĂŒr Sie. Er rĂ€tselte noch zu welchem Volk sie gehörte. Gestaltwandler? Oder doch etwas anderes? Er hatte keine Ahnung. Entspannt lehnte er sich zurĂŒck und schrak auf als sie sagte "Ein Vampir!".

Sofort zuckte seine Hand zu dem Schwert, doch besann er sich als er den kleinen Drachen auf ihrer Schulter entdeckte welcher so eben eine kleine Flamme in seine Richtung gespeit hatte. Gegen diesen Gegner hĂ€tte er keine Chance. Was war sie nur? Der Geruch war nicht eindeutig und wurde immer verzerrter durch den Mief dieser Kneipe. "Man nennt mich Vanaja" sagte sie und begann sich im Raum zu bewegen. Er bemerkte wie sie ihre FĂŒĂŸe dabei so leicht und unbeschwert setzte wie eine TĂ€nzerin. Er ließ sie nicht aus dem Auge. Sie war nun an der Wand angelangt wo ein Hirschkopf hing. Sie betrachte ihn. "Eigentlich gehört euresgleichen zu dem, was me...das Volk aus dem ich stamme verabscheut. Aber ich verspĂŒre keine Lust euch zu töten.
Sofern ihr es nicht darauf anlegt.."
. sagte sie fast beilÀufig.

Mit einem krĂ€ftigen Ruck zog sie den Kopf von der Wand und warf ihn ins Feuer. Als dieses aufloderte zuckte er zusammen. Nicht nur das Feuer hatte ihn erschreckt sondern auch die Laute von Vanaja. Gestaltwandler?! Er beobachte sie weiter. Nun drehte sie sich zu ihm um und schlenderte auf ihn zu. Dann blieb sie stehen und setzte sich auf einen Tisch und lies ihre FĂŒĂŸe baumeln.

Er entschied sich das von ihr vorerst keine Gefahr ausging. Er ging hinter den Tresen und holte einen Holzbecher heraus, den er auf die hölzerne OberflĂ€che stellte. Dann suchte er nach Wein und wurde fĂŒndig. Er goss sich einen Schluck ein. "Vanaja? Ein schöner Name fĂŒr ein schönes FrĂ€ulein. Jedoch sagt mir was seid ihr und zu welchen Volk gehört ihr. Ich rieche Gestaltwandler und doch ist mir nicht bekannt das sich eurer Volk mit Drachen schmĂŒckt.". Er trank einen Schluck aus dem Becher und spuckte so gleich es wieder aus."Das kann man doch keinem anbieten!" fluchte er. Dann wandte er sich wieder Vanaja zu und sprach weiter "Verzeiht meine Manieren. Wie ich das sehe stehe ich in eurer Schuld! Nun sagt mir wie ich diese begleichen kann. Sofern es mir möglich ist werde ich dies vollbringen!" ...
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#9

Beitragvon Vanaja » So 6. Dez 2015, 22:30

Ihr Blick folgte ihm wie er hinter dem Tresen verschwand und sich Wein einschenkte. Sie machte keinerlei Andeutungen ob sie vieleicht auch etwas wollte, sondern verblieb in der Rolle der Beobachterin.
Ihre Fußsohlen waren schmutzig, was aufzeigte das sie offenbar kaum Schuhe trug, oder sie hatte ihre verloren.

Kaiko tat es ihr gleich, hockte auf ihrer Schulter und ließ den Vampir nicht aus den Augen. Der Kleindrache schien ingegen der jungen Frau misstrauischer zumindestens wirkte seine Haltung als wĂŒrde er, wenn er könnte oder dĂŒrfte Viktor mit Haut und Haaren verbrennen.

Er ist ein Feind wir mĂŒssen ihn töten. Untote sind unnatĂŒrlich, widerlich. Sie dĂŒrfen nicht sein.

WĂ€hrend der Beobachtung unterhielten sich Kaiko und Vanaja telepatisch.

Ich weiß Kaiko...

Sie seuftze leise und erhob das Wort an Viktor.

"Ich schmĂŒcke mich nicht mit Drachen. Er ist kein SchmuckstĂŒck, Kaiko ist ein Freund. Ich wĂŒrde mir nie Anmassen ein Lebewesen mein Eigentum zu nennen."

Seine Frage schien sie gefliesentlich zu ignorieren oder es lag daran das sie schmunzeln mußte als er den Wein wieder ausspuckte.
Dabei ließ sie in keinster Weise erahnen, ob sie sich an seinen Manieren störte und es nur ĂŒberspielte, oder das es womöglich gar normal war.
Wer wußte schon wo sie aufgewachsen war.

"In meiner Schuld...Ich wĂŒĂŸte nicht mal ob ich euch vertrauen könnte, wer weiß wann euch euer Durst ĂŒberkommt und euren Geist vernebelt.
Und wenn die Nacht bricht, seit ihr ohnehin keine Hilfe."


Irgendwie zahlte sich das lesen der BĂŒcher in den riesigen berĂŒhmten Hallen der Farisin aus.

Doch das GesprĂ€ch der Beiden wurde unterbrochen als vor der TĂŒr Stimmen laut wurden. Die Leute waren offenbar zurĂŒck.
Vanaja hatte sie schon lÀnger gehört aber sich bisher nichts anmerken lassen.
Doch jetzt wurde sie doch etwas angespannter als die TĂŒr plötzlich aufsprang und der Wirt mit seinem Beil in der Hand im Rahmen stand.
Ihr war nie aufgefallen das er, abgesehen von seinem Bauch, ein recht großer krĂ€ftiger Mann war. Zumindestens fĂŒllte er den Rahmen der TĂŒr gut aus.
Bei ihrem Anblick blieb er abrupt stehen und starrte sie an.

"HE was ist da los. Ich hab Durst!"

schallte es hinter ihm. Ein vorwitziger der zwischen TĂŒrrahmen und Wirt einen Blick erhaschte gab seine Informationen sofort weiter.

"DIE HEXE!"

Mit der Ruhe war es nun vorbei.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#10

Beitragvon Viktor van Blutar » Mi 9. Dez 2015, 14:56

Er hasste Menschen. Engstirnige Wesen mit Irrglauben. Konnte ein Wesen etwas was sie nicht konnten wurde gleich laut geschrien. Dabei wurden schon diverse Folterinstrumente aufgebaut und so mancher freute sich auf das verhör was alles andere als menschlich verlief.Viktor zog sein Schwert aus der Scheide und betrachtet es im Kerzenlicht.Lange war es das durch diese Klinge Blut geflossen war. Er betrachte sich sein Spiegelbild. Er sah noch menschlich aus, doch wusste er das dies die dumme Meute welche sich hinter dem Wirt nun hĂ€ufte nicht interessieren wĂŒrde. Sie wollten die junge Frau schĂ€nden und töten. Und dies wĂŒrde sie und er nicht zu lassen.

Seine Augen huschten zu dem fetten Wirt der ihn nun anschrie „Nun macht schon! Köpft diese Ausgeburt der Unterwelt!“. Mit langsamen festen Schritt nĂ€herte er sich Vanaja. Der kleine Drache fauchte gefĂ€hrlich und in seinem Schlund fing es an zu leuchten. Viktor bereitete sich vor. Doch statt ihn in Brand zu setzen beruhigte sich der kleine Drache wieder, als Vanaja ihm liebevoll die Hand auflegte und ihn streichelte. Sehr vorsichtig und den Drachen nicht aus dem Blick lassend, schob Viktor sich vor Vanaja. Das Schwert immer noch fest in der Hand. „Nur mal so von Gastwirt zu Gastwirt!“ fing Viktor an zu erzĂ€hlen „Dein Wein ist nicht gerade der beste, dein Bier schmeckt wie die Pisse von Zwergen, und deine Speisen nun ja schmecken wie Mumien.“. Verwirrung und Wut traten in das Gesicht des fetten Wirtes und er umgriff sein Beil fester. Viktor fuhr fort dennoch ungerĂŒhrt fort „ Eurer großer Gott sagt doch das bis auf Untote und deren Meister haben alle ein Recht bis zu ihrem Ende zu Leben oder? Nun dann frage ich mich warum ihr eine Gestaltwandlerin die mir geholfen hat einem Attentat zu entgehen töten wollt und somit gegen das Gesetzt verstoßt?“ Nun war er vollends aus dem Konzept gebracht wurden. Jetzt schrie ein Mann hinter dem Wirt „Sie hat ihn verhext seht seine Augen der Wahnsinn spiegelt sich in ihm!“. Langsam aber sicher reichte es Viktor. Er hatte es im guten versucht. Aber diese Leute begriffen gar nichts. „Nein sie hat mich nicht verhext!“ er legte sich sein Schwert auf die Schulter und fuhr fort „Es ist meine Natur!“. Nach dem letzten Wort lies er seine FangzĂ€hne her vorschnellen. Beide waren so dick und so lang wie sein kleiner Finger. Ein tiefes Einatmen ging durch Menge. Hinter Viktor knurrte es und er hĂ€tte schwören können das sich die Temperatur erhöhte. Feuer war nicht sein Element. Dann schrie wieder ein Mann aus der Menge „ Ein Vampir! PfĂ€hlt ihn!“ ein Anderer schrie „verbrennt die Hexe!“. Es war schließlich der fette Wirt der als erstes auf die beiden zu gerannt kam, sein Beil ĂŒber den Kopf erhoben.

Viktor schnellte vor und parierte den hieb des Wirtes welcher sein Schwert zum zittern brachte. Ein tritt gegen den fetten Brustkorb des Wirtes beförderten diesen auf den Boden und die Masse lief ĂŒber ihn rĂŒber. Blinde Wut und Hass. Das befĂ€higte so manche Armee gegen ihre Prinzipien zu verstoßen. Und fĂŒr einen Mob ist es perfekt. Eine Mistgabel kam in sein Blickfeld. Den Stich konnte er gerade so parieren in dem er einen schritt zur Seite machte, doch erwischte ihn eine Zacke an der Seite. Ein schneidenden Schmerz verspĂŒrte er sogleich. In ihm regte sich was. Der alte DĂ€mon. Nein er wollte kein Blut vergießen. Der Narr welcher ihn gestreift hatte versuchte es erneut. Mit dem Schwert schlug er die Gabel weg. Inzwischen standen ihm nun drei Gegner gegenĂŒber. Der Mistgabeltyp, einer hatte einen KnĂŒppel und der andere eine Fackel. Sie griffen ihn zu gleich an. Der Typ mit der Fackel hob sie ĂŒber den Kopf und lies sie auf ihn niedersausen. Mit seinem Schwert konterte er den Angriff jedoch traf ihn der KnĂŒppel in die Seite. Kurz sackte Viktor zusammen um dem Schmerz zu entgehen. Auf ein Mal schoss ein Feuerball neben seinem Ohr vorbei 
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