Das Land Ehveros

Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Skaldor Dunkelerz
K├Ânig
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Das Land Ehveros

#1

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » Fr 5. Jan 2018, 14:42

Filipe der vierte sa├č auf seinem Thron es waren schwere Zeiten und der Herzog war m├╝de geworden, dieser Krieg hatte alles genommen was er zu geben hatte. Rodrig hatte die M├Ąnner gerufen ebenso seine, er hatte sie bereitgestellt um in den Krieg zu ziehen doch er selbst war bereits zu alt. Seine Lebensalter z├Ąhlten 60 er war ein alter Mann und nicht mehr in der Lage ein Schwert zu f├╝hren geschweige den sich auf einem Pferd zu halten in voller R├╝stung. Irgendwas muss schief gegangen sein den fliegende Einheiten, des Chaos hatten die L├Ąnder der Menschen heimgesucht,das Nachbarland Ledwick war ├╝berflutet worden der gro├če Fluss wurde umgeleitet ebenso wurden Felder und Kornkammern zerst├Ârt zwar nicht alle, dennoch war es verheerend gewesen und der Winter stand vor der T├╝r. Die Hauptstadt seines Reiches Drakenstadt war ├╝berf├╝llt mit Fl├╝chtlingen, die Heiler taten was sie konnten doch es w├╝rde nicht mehr viel fehlen bis die Seuchen ausbrechen w├╝rden.

Das einst so stolze Land lag am Boden und das einzig und allein wegen seiner Entscheidung, ebenso war seine Gier nach der Macht im hohen Alter nicht verflogen ebenso seine Gier nach Ruhm den er erlangen wollte. Sein Vater ebenso sein Vater vor ihm hatten Schlachten geschlagen und Kriege gef├╝hrt und sie hatten gesiegt! Er jedoch hatte nie einen Krieg geschlagen und der jetzige ├Ąnderte alles und er stand mit dem R├╝cken zur Wand. W├Ąre seine Frau Magret doch noch am Leben sie w├╝sste was zu tun was doch war diese bei der Geburt ihrer einzigen gemeinsamen Tochter verstorben, es war schon viel zu lange her selbst wenn er sich anstrengte konnte er sich nicht, mehr an ihr Gesicht erinnern doch ihre Stimme w├╝rde der Mann niemals wieder vergessen.

Der Thronsaal war geschm├╝ckt mit Waffen es standen sechs S├Ąulen wie eine Art Allee vor dem Podest auf dem der Thron ruhte, vor diesen S├Ąulen standen wachen die zu Kriegern der K├Ânigsgarde geh├Ârten. Hier fand sich der P├Âbel zusammen bzw der Adel um wichtige Entscheidungen zu treffen oder um dem K├Ânig bei Streitigkeiten aufzusuchen und sein Urteil zu erwarten. Einen Berater gab es nicht der K├Ânig war in dieser Hinsicht eigen was ihm viele Feinde brachte im Volk, er musste bei dem Gedanken grinsen da es nun die Stunde der Feinde war die ihn nun st├╝rzen w├╝rden um ihm die Schuld zu zuweisen und einen Schuldigen zu haben. Die T├╝r zum Saal ├Âffnete sich und ein Mann trat ein dieser war gut gekleidet er geh├Ârte zu einem haus der dem K├Ânig als Vasalen diente, er verneigte sich vor dem Herzog "mein Herr" begann er "wir haben durch die Fl├╝chtlinge erfahren das, es in der Hohe Mark einen neuen Verwalter gibt er hat Anspruch auf sie gestellt und h├Ąlt sich in der B├Ąrenburg auf um von dort aus zu regieren".

Dem Herzog verschlug es die Sprache nun war die Hohe Mark nicht nur gefallen nein, sie war sogar besetzt und niemand war mehr ├╝brig um ihn daran zu hindern. Die H├Ąnde zu F├Ąusten beballt sa├č er da "was tut der Duc von Souvange?! Oder die Zwerge?!" presste er zwischen den Z├Ąhnen hervor wie ein w├╝tender Hund. "Der Duc hat seine Grenzen geschlossen und l├Ąsst niemanden hinein oder hinaus, viele sagen sie sind immer noch gekr├Ąnkt da unsere Streitmacht ihre Schiffe nutzte um mit den Truppen ├╝berzusetzen" er hielt kurz inne und fuhr fort "die Zwerge haben viele Fl├╝chtlinge an ihren Pforten Einlass gew├Ąhrt sie werden in den Gebirgen versorgt und der K├Ânig scheint sich gerade in diesem Moment mit dem Duc zu einer Verhandlung zusammengefunden zu haben".

Filipe war zwar alt aber nicht dumm "sie wollen ├╝ber den Scherbenhaufen verhandeln, der von Almanien ├╝brig geblieben ist" sagt er ver├Ąchtlich und grinste h├Ąmisch "das sieht dem Duc ├Ąhnlich". Kurz nach diesen S├Ątzen hustete er etwas und er wusste selbst das ihn sein eigenes Volk nicht mehr als Herscher sehen wollte, doch er musste irgendwas tun um das ├╝berleben seines Hauses zu sichern. "Schafft mir meine Tochter her und bringt mir einen Boten den schnellsten wir haben nicht mehr viel Zeit, ebenso will ich den gesamten Adel hier sehen binnen einer Stunde!" der Bote wirkte verwirrt und wollte zu einer Frage die Stimme erheben "hinaus!!!" br├╝llte der Herzog und der Bote rannte regelrecht hinaus, der Herzog wurde von einem weiteren Hustenanfall gesch├╝ttelt fing sich aber wieder und starrte ins Leere.

"Dieser Krieg hat alles ver├Ąndert wahrlich..." murmelte er in sich hinein.

( Zu dieser Zeit in den Gem├Ąchern von Ricarda)
"Me Lady euer Vater bittet euch in den Thronsaal" sprach die Zofe ruhig und leise, die Tochter des Herzogs Ricarda war jung sie war knapp 23 Jahre alt und war ausgesprochen h├╝bsch. Sie hatte langes blondes Haar und war nicht gro├č vielleicht 1.70 sie sa├č vor ihrem Spiegel und nickte es ab "vielen Dank Anna ich werde mich sofort aufmachen". Sie schaute in den Spiegel und b├╝rstete sich das Haar, ihre Gedanken kreisten ├╝ber die schweren Zeiten die sie alle erwarteten. Sie erhob sich von ihrem Stuhl und schaute hinaus. Die B├Ąume hatten bereits ihre Bl├Ątter verloren und der Winter k├╝ndigte sich mit einem scharfen Nordwind an der eisig durch die Welt zog.

Sie schwang sich ihr Kleid und zog es am R├╝cken enger, sie mochte es zwar nicht sonderlich dennoch war es bei Hofe Sitte sie konnte schlecht mit einer Lederr├╝stung in den Thronsaal marschieren die sie beim Reiten oder bei der Jagt gern trug. Sie verlie├č ihre Gem├Ącher und sah viele Adelige die als Vasallen ihres Hauses seid Genrationen in der Pflicht standen, sie begr├╝├čte viele mit einem Nicken doch die meisten der Adeligen waren nicht bei bester Laune wer konnte es ihnen verdenken, das Land steckte in einer Kriese und alle gaben ihrem Vater und auch ihrem Hause schuld daran.

Als sie in den Thronsaal hinein schritten war das gro├če Banner ihres Hauses ein goldener L├Âwe mit blauen Augen hinter dem K├Ânig zu sehen, es war prunkvoll und dieser Saal hatte fr├╝her viel W├Ąrme ausgestrahlt hier waren Feste gefeiert worden und Lieder gesungen doch nicht heute, heute war es kalt und dieser Abend war eine abwesende Aura zu getan. Als endlich alle Adeligen eingetroffen waren und es dem Herzog gemeldet worden war, hob er die Hand und bat somit um Ruhe. Ricarda stand direkt neben dem Thron und half ihrem Vater dabei sich aufzurichten, er schaute sie an und l├Ąchelte ihr m├╝de zu. Als er stand hielt er das Zepter in den H├Ąnden das den goldenen L├Âwen zeigte, er st├╝tzte sich dabei ab dabei sah er immer noch ehrw├╝rdig aus das Alter war f├╝r einen Moment lang vergessen. Er atmete tief durch und begann laut und deutlich zu sprechen "meine Freunde, verehrte G├Ąste unser Land befindet sich in einer Krise doch diese werden wir zu ├╝berwinden wissen" viele seiner Untertanen schauten verwirrt drein "wir werden das Land wieder aufbauen und unsere Waffen, niederlegen ich werde heute noch einen Boten aussenden um den Duc von Souvange sowie den K├Ânig der Zwerge zu einer Verhandlung einzuladen". Gemurmel wurde laut dann f├╝gte er hinzu "der Herzog Rodrik nahm die M├Ąnner und zog von dannen, sie werden wiederkehren und wir werden sie empfangen, ebenso werden wir mit der Hohe Mark neu verhandeln m├╝ssen um gest├Ąrkt aus diesem Krieg hinaus zu gehen und einen weiteren im Keim zu ersticken!".

"Was habt ihr vor zu verhandeln?!" rief einer aus der Menge "ja genau! Eure Entscheidung brachte uns hier hin!" ein weiterer rief "warum sollten unsere Nachbarn hier hin kommen! Damit ihr euch wieder den Willen eines anderen beugt?!" das Gemurmel wurde wieder lauter und der Herzog hob die Hand nach einer Weile kehrte wieder ruhe im Saal ein. "Sofern sie hier eintreffen und meiner Einladung folge leisten, werden sie nicht nur bei den Verhandlungen zugegen sein sondern sie werden der Kr├Ânung von K├Ânigin Ricarda sein die erste!".

Es traf Ricarda wie einen schlag sie Herzogin? Der Adel jedoch war verdutzter doch einer rief aus der Menge "ja Ricarda die erste aus dem Hause Ehvelos!" dann fingen ein paar Menschen an zu klatschen und manche jubelten sogar. Ricarda war bei dem Volke beliebt wegen ihrer Art wie sie Probleme l├Âste ebenso, war sie eine Frau f├╝r das Volk. Als der Adel den Raum verlie├č war sie allein mit ihrem Vater zur├╝ck geblieben "wieso hast du mir nichts gesagt?" fragte sie ihn ruhig, sie wollte ihn nicht aufregen. "Mein Kind ich sch├Ąme mich dir das Land in diesem Zustand zu ├╝bergeben, dennoch war es eine Frage der Zeit meine Zeit ist vor├╝ber das Volk will mich nicht mehr ebenso der Adel, es ist das richtige so". Ricarda selbst verstand nicht recht was ihr Vater vor hatte da ihre Kr├Ânung nach den Verhandlungen angesetzt war die ihr Vater noch f├╝hren w├╝rde, ihr Vater war vieles aber kein Narr ebenso behielt er Pl├Ąne stets f├╝r sich sogar vor ihr gab er diese nicht Preis.

"Ja Vater wie ihr meint" sie verbeugte sich und schritt hinaus mit dem Gedanken das sie nicht wusste was sie erwarten w├╝rde, was w├╝rden die anderen Verhandlungspartner sagen? W├╝rden sie ├╝berhaupt kommen?

Der K├Ânig sandte einen Boten aus der noch heute Nacht reiten sollte so schnell er konnte, um die Narchicht an den Duc h├Âchstpers├Ânlich zu ├╝bergeben, in dem Schreiben stand.

Verheerter Duc von Souvagne
Das Land wurde vom letzten Krieg bis in seine Grundfesten ersch├╝ttert
unsere L├Ąnder lagen immer in Frieden miteinander. Diesen Frieden will
ich bewahren, wir beide wissen wir waren uns in fr├╝heren Jahren nicht
immer einig doch ich sch├Ątzte euren Vater und ebenso sch├Ątze ich euch
als Herscher.

Wir wissen das der Zwergenk├Ânig bei euch ist und ihr verhandelt ├╝ber
die Zukunft unseres Landes daher will ich euch, ebenso den K├Ânig der
Zwerge und den neuen Verwalter der Hohe Mark einladen zu
Verhandlungen ├╝ber Ehveros und ├╝ber Ledwick.

Dar├╝ber hinaus nutze ich diese Gelegenheit um meiner Regenschaft ein
Ende zu setzen, meine Tochter Ricarda wird nach mir herrschen. Seid
unsere G├Ąste und handeln wir zusammen unsere Zukunft aus, die frei
von Kriegen sein k├Ânnte.

Mit Hochachtung:
Filipe der vierte

Der Bote ritt hinaus und der K├Ânig schaute ihm nach, der Mond ging auf und schien hell ├╝ber die Burg. Was wohl der Duc antworten w├╝rde? Ebenso fragte er sich ob wohl alle mit seinen Vorschl├Ągen und Forderungen einverstanden w├Ąren.