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BeitragVerfasst: Sa 14. Okt 2017, 21:11 
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Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

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Jede Grundherrschaft hat einen Herrensitz. Dies ist zumeist eine Burg, ein Schloss oder Herrenhaus. Der Herrensitz beherbergt die Adelsfamilie des Inhabers der Grundherrschaft mit Verwaltern und den Bediensteten. Er ist zugleich der wirtschaftliche und verwaltungstechnische Mittelpunkt der Grundherrschaft.

Der Herrensitz von Duc Maximilien Rivenet de Souvagne ist in Beaufort, der Hauptstadt der Souvagne und ist der Familien- und Stammsitz des Duc des Großherzogstums von Souvagne.

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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."
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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 11:20 
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Volk: Gargoyle
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Komavan raste in einem Gewaltflug in die Souvagne. Er verfluchte, dass er bei Tag zu Stein werden musste und nicht einfach wie die Menschen im Notfall Tag und Nacht durchmachen konnte. So benötigte er trotz aller Eile mehrere Nächte, bis er seinen Schatten unter dem Vollmondlicht über die vertrauten Felder gleiten sah, die sich dicht an dicht wie ein Gitter über die Hügel zogen. Große Waldgebiete suchte man hier vergebens, stattdessen gab es nur Felder, bewirtschaftet von hunderten einzeln stehenden, aus Stein erbauten Gehöften mit den typischen flachen Giebeldächern, ganz im Gegensatz zu den spitzen Giebeln der Fachwerkhäuser im übrigen Almanien. Seine Heimat war schon etwas Besonderes und umso wichtiger war es, sie vor eindringenden Barbaren, gleich ob es sich um Invasoren oder Flüchtlinge handelte, zu schützen! Abgekämpft erreichte er den Hof des Duc. Die breite, ebenmäßig gepflasterte Straße, die zum Haupteingang des Schlosses führte, wurde von penibel gepflegten Kunstgärten flankiert. Doch so weit kam Komavan nicht allein, denn zuvor meldete er sich beim diensthabenden Wachmann, der wiederum den zuständigen Diener aus dem Schlaf riss, der Komavan dann ins Innere geleitete. Er organisierte für den Gargoyle eine kleine Erfrischung, bestehend aus klarem Brunnenwasser und ein paar Kieselsteinen zum Knabbern, ehe der Diener davon eilte, um die Herrschaften über diesen dringlichen Besuch zu so später Stunde in Kenntnis zu setzen. Ungeduldig wartete Komavan auf dem gepolsterten Stuhl.

Es war unverkennbar der uneheliche Sohn des Duc, der ihn schließlich empfing, Ciel Felicien de Souvagne. Der Duc hätte die Vaterschaft nicht leugnen können, selbst, wenn er es gewollt hätte. Es war ein blasser junger Mann mit spitzem Gesicht und blauen Augen, mit weißblonden, zu einem strengen Zopf gebundenen Haaren, der sich mit einer spießigen und altbackenen Art sich zu kleiden redlich darum bemühte, älter zu wirken, als er war. Eine ganze Delegation begleitete den jungen Mann, der zwischen den anderen Männern zierlich und verloren wirkte, was ihn jedoch nicht davon abhielt, dreinzublicken, als läge ihm die Welt zu Füßen.

„Man hat meine Person bereits in Kenntnis gesetzt bezüglich Eurer Person und der Natur Eures Anliegens. Verlieren wir also keine Zeit mit dem Austausch von Höflichkeiten, sondern kommen umgehend zur Sache. Berichtet mir alles, wovon Ihr wisst.“

„Die Zwerge ersuchen den Beistand Almaniens, da sie von den Streitkräften des Chaos bedrängt werden. Dunkelbruch steht kurz vor dem Fall, wenn man den Worten des zwergischen Boten Glauben schenkt, den mein Freund, Comte Massimo de la Cantillion, empfing. Massimo ist in großer Sorge, dass als Resultat dieser Auseinandersetzung wahlweise das Chaos oder Heerscharen flüchtender Zwerge in Almanien einfallen könnten. Mir steht es nicht zu, für ihn bezüglich einer angemessenen Reaktion auf die Bedrohung zu sprechen. Ich bin lediglich hier, um seine Ankunft anzukündigen.“

„Ist das alles, was Ihr berichten könnt?“

„Der Bote berichtete von keinen Details. Weder sprach er von der Zahl der Gegner, noch, wie die Armee des Chaos aufgestellt ist. Auch sprach er nicht davon, welche Gegenleistungen uns für Hilfe in Aussicht gestellt werden.“

Das Bübchen – Komavan korrigierte sich gedanklich – der junge Herr zog ein ungehaltenes Gesicht.

„Die Zwerge verlieren selbst Zeit durch ihre kurz angebundene Art der Kommunikation, da wir uns die notwendigen Informationen nun zunächst selbst organisieren müssen, ehe wir unsere Entscheidungen abwägen können. Wie stellen sie sich das vor? Dass wir auf gut Glück, ohne die Details zu kennen, eine ganze Streitmacht mobilisieren und ihnen zu Hilfe schicken? Obendrein, ohne von ihnen ein Angebot zu einer angemessenen Gegenleistung erhalten zu haben? Haben sie noch die Zeit, mit uns diesbezüglich zu verhandeln? Uns deucht, dann kann das Anliegen der Zwerge wohl so dringlich nicht sein.“

Ciel Felicien de Souvagnes blasser Teint hatte auf den Wangen einen rosigen Farbton angenommen und seiner Stimme hatte er einen schneidenden Unterton beigefügt.

„Ein Diener wird Euch in ein Quartier geleiten, wo Ihr Euch von der Reise erholen könnt. Ich werde meinen Vater informieren.“

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"Einen Stein kann man zertrümmern, aber man kann ihm nicht seine Härte nehmen." - Lü Bü We
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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 15:26 
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Volk: Almanen
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Ciel Felicien de Souvagne

Noch immer Verärgert ob der Anmaßung der Zwerge, stolzierte Ciel samt der kompletten Delegation mitten in der Nacht durch das Anwesen. Er hatte jeden Einzelnen von ihnen aus dem Bett jagen und sich in Schale werfen lassen, um für die wenigen Minuten, in denen er durch die Flure ging, den bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen. Zumindest der Gargoyle hatte ihn schließlich gesehen und würde alle Eindrücke an den Comte de la Cantillion weiterleiten. So klapperten die Rüstungen der Garde, raschelten die Kleider der Hofdamen, pochten die harten Absätze von Ciels Schnallenschuhen durch die nächtliche Stille. Nur sein Leibdiener Khawa, dessen Name bezeichnenderweise Kaffee bedeutete, bewegte sich lautlos.

Als exotischer Sklave hatte er alle Klischees für einen Rakshaner zu erfüllen, die man sich nur vorstellen konnte: Er ging barfuß, was seinen Gang angenehm leise machte, in einen Lendenschurz aus Hyänenfell gekleidet, unter dem er aus Gründen des Anstandes eine Hose aus Zebrafell trug. Dazu hatte er über dem nackten Oberkörper eine kurze Fellweste, obwohl die genau genommen zum tamjidischen Kulturkreis gehörte und nicht zum rakshanischen, sowie eine Kette aus Hyänenklauen und einen schwarzen Turban samt Gesichtsschleier, an dem Pfauenpfedern befestigt waren, die lang über seinen Rücken hinabhingen. Ein freier Rakshaner würde sich über seinen Aufzug amüsieren, doch es ging hier schließlich nicht um ethnologische Akuratesse. Da Khawa nach Meinung von Ciel von Natur aus nicht dunkelhäutig genug war, hatte er den Auftrag, sich regelmäßig auf Ciels Dachterasse zu sonnen und seit Neuestem auch eine spezielle alchimistische Mischung einzunehmen, welche seinen Teint weiter bräunen sollte.

Als sie den Flügel erreichten, welche die Privatgemächer des Duc de Souvagne beherbergten, ließ Ciel seine Gefolgschaft zurück. Nur Khawa begleitete ihn. Vor der Tür richtete Khawa sowohl seinem Herrn als auch sich selbst noch einmal die Kleidung und in Ciels Fall das Haar, was alles ein wenig dauerte, da der junge Herr stets höchstmögliche Perfektion verlangte. Abschließend strich Khawa sich mit dem Finger noch die Augenbrauen glatt.

Erst jetzt klopfte Ciel.
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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 18:07 
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Fabien Lacombe, der treue Leibdiener des Duc, schreckte hoch. Seine Kammer war ein kleiner aber äußerst penibel gepflegter Raum vor den herrschaftlichen Schlafgemach. Falls sein Herr des Nachts seiner Dienste bedurfte oder einen Wunsch an ihn zu richten gedachte, war er sofort zur Stelle.

Den Raum gegenüber des Schlafgemachs seines Herrn nutze der Chevalier Jules Seymour de Mireault der dem Duc als Berater, Beschützer, Magier und Späher diente. Er war ebenso wie Fabien ein ständiger Begleiter des Duc von Souvagne.

Fabien war in Sorge, zu so später Stunde wagte kaum jemand den Duc zu behelligen, es musste sich somit um etwas äußerst wichtigstes handeln. Er warf sich einen Umhang über seine Schlafkleidung, schlüpfte in seine Hausschuhe und nahm eilig die Öllampe zur Hand.

Schnell huschte Fabien so vorbereitet zur Tür, damit der späte Gast nicht erneut klopfen musste. Ein kurzer rückversichernder Blick auf seinen Herrn verriet ihm, dass der Duc bereits von dem leisen Klopfen aufgewacht war.

Fabien eilte zur Tür und öffnete diese. Ciel, des Ducs Sohn seiner Beifrau, stand vor der Tür in Begleitung seines Wilden. Fabien verbeugte sich und machte eine einladende Geste in das Schlafgemach.

"Mein junger werter Herr, was treibt Euch zu so später Stunde in das Schlafgemacht Eures Vater? Ich hoffe Euch ist nichts geschehen? Tretet schnell ein, Ihr scheint in äußerster Eile zu sein", sagte Fabien höflich.

Umgehend gab er den Weg vor, auch wenn Ciel selbstverständlich wusste wo sich das Bett seines Vaters befand. Vor dem Bett des Duc blieb Fabien stehen und verbeugte sich tief.

"Euer Sohn zu so später Stunde mein Herr", erklärte Fabien unnötiger weise, stellte die Öllampe auf einen nahen Tisch, so dass die Gäste wie auch der Duc ausreichend Licht hatten, ohne dabei von der Helligkeit gestört zu werden. Immerhin war es sehr spät und der Duc hatte bereits genächtigt.


Maximilien hatte sich im Bett aufgesetzt, sein langes weißes Haar fiel ihm über die Schultern und ließ ihn in der Dunkelheit noch blasser aussehen, als er tatsächlich war. Er schaute seinen Sohn samt Anhang erwartungsvoll an.

"Nimm Platz Ciel, was führt Dich mitten in der Nacht zu mir mein Sohn?", eröffnete Maximilien freundlich das Gespräch. Der Duc unterdrückte ein Gähnen und streichelte einen seiner großen Hunde.

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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 20:07 
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Ciel Felicien de Souvagne

Ciel nickte zum Dank für den trotz der späten Stunde so raschen und korrekten Empfang durch Fabien. Sein Vater hatte mit diesem pflichtbewussten Mann wirklich einen hervorragenden Leibdiener gefunden, auch, wenn er für Ciels Geschmack etwas gewöhnlich aussah.

"Mit meiner Person ist alles in bester Ordnung, danke der Nachfrage", versicherte Ciel. Im Schlafgemach angelangt, rückte Khawa für seinen Herrn einen Stuhl zurecht, so dass er mit seinem Vater auf Augenhöhe saß.

"Vater, bitte verzeih die Störung deines wohlverdienten Schlafes. Soeben kam ein Bote von Comte Massimo de la Cantillion, um dessen baldige Ankunft anzukündigen. Der Comte seinerseits hat laut ihm Botschaft von den Zwergen aus Dunkelbruch erhalten, einen Hilferuf, da sie von den Truppen des Chaos bedrängt werden. Nähere Details konnte mir unser Gast nicht benennen, weder was den Umfang noch die Aufstellung der feindlichen Streitkräfte anbelangt."

Khawa hielt sich im Hintergrund und aus seinem vermummten Gesicht war nicht abzulesen, wie er den Umstand, dass das Volk, in dem er geboren wurde, vorrückte, aufnahm. Ciel würde ihn später direkt darauf ansprechen, damit keine unausgesprochenen Zweifel im Raum zwischen ihnen standen. Vielleicht konnte Khawa ja sogar aufgrund seiner Kentnisse zur Aufklärung von Unklarheiten beitragen.
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BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 22:30 
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Duc Maximilien Rivenet de Souvagne versteifte sich und hörte mit steinerner Miene seinem Sohn zu. Sein Gesichtsausdruck galt selbstverständlich nicht seinem Sohn, sondern war dem Inhalt der Nachricht geschuldet.

Fabien legte seinem Herrn einen Morgenmantel um die Schultern, bürstete vorsichtig sein Haar und band es zusammen, damit es ihm bei der Unterredung nicht ins Gesicht fiel.

"Fabien, Jules soll uns beiwohnen. Ich benötige Informationen der Himmelsaugen. Beeile Dich, die Zeit drängt", befahl der Duc.
"Sehr wohl mein Herr", antwortete Fabien und eilte nach draußen, so schnell er konnte.

Maximilien wie auch Ciel warteten schweigend auf die Ankunft von Jules. Allerdings war es kein unangenehmes Schweigen, denn die beiden verband trotz Ciels Herkunft familiäre Bande. Der Duc liebte jedes seiner Kinder, ebenso Ciel.

Jules betrat einige Minuten später das Schlafgemach des Duc und verneigte sich tief, bevor er sich vor Ciel verneigte.

"Ihr habt nach mir schicken lassen Eure Durchlaucht?", sagte Jules ergeben.

"Wir bekamen soeben Kunde, dass die Zwerge von Dunkelbruch im Krieg mit den Rakshanern liegen. Was habt Ihr in letzter Zeit hinsichtlich dieser Kunde vernommen oder erspäht? Berichtet", befahl Maximilien.

"Unsere Späher haben eine logistische Großaufgabe entdeckt und haben ihr zu unserem Bedauern keine Beachtung beigemessen. Wir hielten es für eine nun mit Verlaub, Spinnerei der Goblins. Ihr wisst sie testen alles mögliche, ob sinnig oder unsinnig.

Streitkräfte der Hohen Mark erreichten uns über Ledwick. Der Tross bestehend aus Goblins, Almanen und Gargoyles erreichte Chasseaux. Mit alten Handelsschiffen der Tazzlogkaner und mit allen verfügbaren Schiffen der Souvagne setzen innerhalb von zwei Tagen 300 Goblins und 500 almanische Ritter über die Azursee.

Wofür die Goblins samt die Hohe Mark so einen Aufwand betrieben haben, hat sich bis dato unserer Kenntnis entzogen Durchlaucht.

Unsere Order war stets eindeutig, Überwachung und Sicherung der Grenze vor Feinden. Weder die Goblins noch die Hohe Mark galten als Feinde, vielmehr sind es unsere Verbündeten Herr. Aus diesem Grund haben wir sie passieren lassen",
erklärte Jules ergeben.

Der Duc erhob sich. Arlette die bis dato auf einer gewaltigen Stange neben dem Bett geschlafen hatte, flatterte kurz auf und ließ sich auf der Schulter des Großherzogs nieder.

Maximiliens Kampfmagier musterte seinen Herrn erstarrt, hatten sich aber schnell wieder gefasst. Der Duc samt dem Adler auf seiner Schulter schaute kurz auf Jules herab, ehe sich Maximilien an alle Anwesenden wandte.

"Meine Person erklärt mit sofortiger Wirkung den Kriegszustand für ausgesprochen! Der Kriegsrat wird umgehend einberufen!", befahl der Duc Maximilien Rivenet de Souvagne.

"Alle Krieger am Hofe haben sich umgehend zum Kampf zu rüsten!
Schickt umgehend Boten in jedes Lehen aus!

Sämtliche Marquis, Comte und Chevalier haben sich mit ihren Mannen, Kampfmagiern und Gargoyles unter unserem Banner zu vereinen!
Rekrutiert alle fähigen Männer und Frauen die kämpfen können.

Die Grenzen unseres Landes sind unverzüglich zu sichern!
Vorrangig sind die westlichen Grenzen unseres Landes mit allen Mitteln zu sichern!
Besonders Augenmerk gilt der Grenze zu Dunkelbruch", erklärte der Duc.

"Die natürlichen Grenzen des Goldwasser decken nicht die gesamte Grenze zu Dunkelbruch ab. Sie werden durch Barrikaden auf unserer Seite umgehend verstärkt. Truppenzusammenzug und Abordnung sofort. Weder ein Heer noch einzelne Soldaten dürfen die Grenze passieren können!

Die Himmelsaugen werden mit sofortiger Wirkung abgeordnet. Meine Person erwartet schnellstmöglich eine Ladesondierung samt Aufklärung über den Ist-Zustand der dortigen Gefechtshandlungen.

Weitere dem Terrain angepasste Gefahrenabwehrmaßnahmen sind diesbezüglich meiner Person vorzuschlagen, seien es Fallen oder ähnliche geländeangepasste Abwehrmaßnahmen.

Kein Zwerg und kein Rakshaner soll einen Fuß auf Souvagnischen Boden setzen, um zu plündern oder zu brandschatzen!

Dennoch dürfen die übrigen Grenzen nicht außer Acht gelassen werden.
Es ist durchaus möglich, dass sich die Handelsallianz einem Geier gleich auf ein vermeintlich geschwächtes Almanien stürzt.

Ferner müssen wir den Schutz der Zivilbevölkerung im Auge behalten.

Unser Dekret lautet folgendermaßen - sämtliche Burgen der Lehnsherren haben unverzüglich auch der Zivilbevölkerung zum Schutze zur Verfügung zu stehen. Dies ist zwar Brauch und Tradition, wird aber durch unsere persönliche Anordnung nunmehr befohlen!

Zudem sind sämtliche Schiffe von der Küstenlinie zu entfernen um den Zwergen und Rakshanern eine Übernahme und Anlandung an unsere Küsten nicht zu ermöglichen.

Sämtliche Schiffe werden in dem natürlichen Hafenbecken des Küstenortes Chevrette verbracht.

Die Zwerge hingegen könnten zudem planen unsere Schiffe dazu zu nutzen um von Dunkelbruch über die Azursee hinter La Grange zu gelangen um dort auf Höhe der Zwergenpforte Bartglanz anzulanden. Der Marschweg bis nach Bartglanz wäre dann auf ihrem Territorium. Unsere Schiffe stehen den Zwergen nicht zur Verfügung!

Um dem vorzubeugen befehlen wir, ebenfalls die Grenze von La Grange besser abzusichern. Die dortigen Zwerge sind mit Argwohn im Auge zu behalten.

Zum weiteren Schutz ist unsere Waldfeste in Chevrette als Zufluchtsort herzurichten. Sollte es widererwartend nötig sein, werden wir uns samt Familie und Anhang nach Chevrette zurückziehen.

Souvagne wird bereit sein, seine Freiheit und Unabhängigkeit gegen jeden Feind zu verteidigen!

Der Adler Souvagnes ist ein weises und geduldiges Tier, aber wagt sich der Feind in sein Nest, dann wird er ihn das Fürchten lehren!",
sagte der Duc stolz.

Arlette das mächtige Adlerweibchen unterstrich die Worte ihres Herren indem sie einen Schrei ausstieß und mit den Flügeln schlug.

Maximilien wandte sich an seinen Sohn Ciel Felicien.

"Mein Sohn hört zu, Euch sei folgende Aufgabe übertragen. Sorgt dafür dass sämtliche Heilmagier, Heiler, Priester und Priesterinnen, Hebammen und sonstige Heilkundige sich umgehend sammeln. Dennoch soll in jedem Dorf einer der Heilkundigen verbleiben oder diesem zugeteilt werden! Unser Schutz gilt den unseren.

Meiner Person ist es unerklärlich, weshalb das Kaisho Abkommen von den Goblins wie auch von einigen Almanischen Großherzogtümern gebrochen wurde.

Wir haben uns zum Schutze unserer Schutzbefohlenen, zum Erhalt des Almanischen Gesamtvolkes und zum Erhalt unserer Traditionen von der Handelsallianz getrennt.

Weshalb gefährden nun die Goblins wie auch einige Almanen unser Abkommen in dem sie den Zwergen zur Hilfe eilen?

Meine Person sieht keine Veranlassung dazu, zu alten Missständen zurückzukehren. Vielmehr haben die Zwerge durch ihre Unfähigkeit nur erneut bewiesen und den Fakt untermauert, dass Almanien selbständig und autark zu verbleiben hat.

Da weder die Golbins noch der Rest Almaniens dazu bereit zu sein scheint, werden jene von unserem Land verwiesen, bis die Weisheit und Weitsicht in ihre Herzen wie Hirne zurückgekehrt ist.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat ein fremdes, nicht souvagnisches Banner auf unserer Scholle keine Duldung zu erwarten.

Per Proklamationen sind diese Völker aufzufordern, unsere Scholle binnen 3 Tagen zu verlassen und die nächstmögliche Grenze zu passieren. Personen die dem zuwider handeln und nach Verfristung noch auf unserer Scholle angetroffen werden, sind sofort unter Arrest zu nehmen.

Ferner werden sofort sämtliche Unterstützungen gegenüber diesen Völkern eingestellt.

Die Zahlungen zwecks Kriegsführung gegen die Handelsallianz werden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Weder verwenden die genannten Völker die Zahlungen sachgerecht zur Verteidigung gegen die Handelsallianz, noch unterstützt Souvagne den nicht abgesprochenen Beistand von Nichtmenschlichen Fremdvölkern.

Wir sind großmütig und verlangen keine Wiedergutmachung der betreffenden goblinischen wie auch almanischen Völker, obgleich sie uns durch die Nutzung unserer Güter mit in einen Krieg hätten verwickeln können, der nicht der unsere ist.

Weitere Unterstützung wird jedoch vollumfänglich versagt, ebenso das reisen über unsere Scholle!

Zieht eine Bannmeile an der gefährdeten Grenze zu Dunkelbruch. Und stationiert dort zu einer Einheit Spähern zusätzlich Bogen- und Armbrustschützen.

Wir haben Herbst, die Felder innnerhalb der Bannmeile sind sofort im Akkord abzuernten und zur Not brandzuschatzen, damit dem Feind keine Nahrung auf unserer Scholle in die Hände fällt.

Ferner sind alle Landsmänner und Frauen zurück in die Souvagne zu rufen. Gleichgültig ob sie zur Zeit den aktiven Kampf gegen die Handelsallianz unterstützen oder gar den nicht bewilligten Krieg der Zwerge.

Wer sich nicht unverzüglich gen Heimat begibt, verliert sein Lehen sowie seine Adels- und Ehrenrechte. Souvagne hat in dieser schweren Stunde wie ein Mann zusammen zu stehen. Wir benötigen zur Verteidigung jede Klinge.

Selbstredend setzt zur Heerbildung das übliche Prozedere ein, Sicherung der Grundversorgung, Sicherung der Heerversorgung, Zuweisung und Rationalisierung der Nahrungsmittel und so weiter und so fort.

Die Souvagne steht für uns an erster Stelle!
So war es und so wird es immer sein!

Ciel Felicien Ihr werdet Chevalier Jules Seymour de Mireault begleiten und an seiner Seite Eure Aufgabe erledigen.

Er wird Euch schützend und beratend zur Seite stehen. Beweist Euch in dieser schweren Stunde Souvagnes und ich werde Euch als meinen Sohn vollumfänglich legitimieren.

Als Magier werdet Ihr Euch mit Chevalier de Mirelaut ergänzen, meine Person erwarte von Euch stets auf dem laufenden gehalten zu werden.

Geht mit meinen besten Wünschen Sohn und mögen uns die Götter beistehen. Falls Ihr noch Vorschläge habt, so sprecht und sprecht völlig offen",
sagte Maximilien.

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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 10:14 
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Ciel Felicien de Souvagne

Voller Entsetzen vernahm Ciel die Kunde, die Jules vortrug. „Unsere Schiffe wurden entwendet und niemand maß dem Bedeutung bei?“, fragte er ungläubig und starrte Jules fassungslos an. Dann wandte er sich an seinen Vater. „Wir müssen umgehend Boten entsenden, die unsere Schiffe zurückfordern! Bündnis hin oder her, ein derart umfassender Diebstahl kann doch nicht ignoriert werden! Wer hat diesen Fauxpass zu verantworten? Und wer hat momentan den Oberbefehl über unsere Flotte inne? Derjenige muss umgehend verhört werden!“

Sein Vater ordnete in weiser Voraussicht an, die verbliebenen Schiffe in das natürliche Hafenbecken bei Chevrette zu verbringen, damit sie nicht ebenfalls für nicht genehmigte Kriegshandlungen missbraucht werden konnten. Bei dem Gedanken, dass ein beträchtlicher Teil der wertvollen und wichtigen souvagnischen Flotte nun bei Zentralrakshanistan vor Anker lag, packte Ciel kalte Wut. Er teilte die Auffassung seines Vaters, dass die Hohe Mark damit das Bündnis verletzt hatten.

„Weder sind wir informiert worden über den Diebstahl der Schiffe, noch über die geplanten Kriegshandlungen! Entweder waren wir wirklich zu gutgläubig und haben uns allzu sehr in Vertrauen gewiegt oder, was ich vielmehr glaube, hier ist Verrat und gezielte Desinformation am Werke, Vater! Wir müssen dem nachgehen. Jemand wird die Verantwortung für diese Ereignisse zu tragen haben!“

Als sein Vater ihm die verantwortungsvolle und schwere Aufgabe zuwies, die Verteidigung des Landes von den Grundpfeilern auf zu organisieren, wurde der von Natur aus schon blasse junge Mann weiß wie eine Kreidewand, er verneigte sich vor seinem Vater.

„Ich danke Euch für die ehrenvolle Aufgabe, unser Volk schützen zu dürfen und für das erwiesene Vertrauen, Vater!“

Danach aber er setzte sich aufrecht in seinen Stuhl und antwortete fest:

„Ihr dürft sicher sein, dass ich Euch nicht enttäuschen werde. Nach Ende dieser Unterredung werde ich mich sofort gemeinsam mit Jules an die Arbeit machen und weder ich noch die in meinem Verantwortungsbereich liegenden Personen werden rasten noch ruhen, bis die Souvagne gesichert ist!“

Zum Lohn bot sein Vater ihm die vollumfängliche Legitimierung Ciels als seinen Sohn. Bei diesen Worten klopfte Ciels Herz schneller. Es war in der Tat eine ungeheure Ehre, dass ausgerechnet er die Verteidigung organisieren durfte und nicht etwa einer seiner Halbbrüder, die aus der ehelichen Verbindung des Ducs mit der Duchesse entstammten. Ciels Ehrgeiz wurde aufs Äußerste geschürt, er würde beweisen, worin sein Wert bestand! Doch er hatte auch Angst und war froh, dass der resolute und erfahrene Jules an seiner Seite sein würde.
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BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 12:55 
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Maximilien nahm auf einem Stuhl Platz und musterte seinen Sohn eindringlich.

"Die Schiffe sind noch vor Ort bei den Aggressoren, sprich den Zwergen und Rakshanern? Das ist ein Umstand der von uns nicht hingenommen werden kann!
Bei den Schiffen handelt es sich um Souvagnisches Eigentum und dies ist umgehend wieder in unseren Besitz zu bringen.

Sorgt dafür, dass die Schiffe zurück in unsere Hand gelangen Ciel. Erteilt entsprechende Befehle. Sendet ein Schiff aus, dass über genug Bemannung verfügt, um die Schiffe per Notbesetzung zurück in die heimischen Gewässer überzuführen.

Sollte eine Bergung unseres Eigentums nicht möglich sein, dann sehe ich mich leider gezwungen unsere Schiffe abzuschreiben. Folgende Vorgehensweise ordne ich an.

Entsendet umgehend einen Bergungstrupp, der die Schiffe sichert. Wie bereits erwähnt, ein voll besetztes Schiff um die Notbesatzung der gestohlenen Schiffe zu gewährleisten.

Sollte widererwartend eine Bergung nicht möglich sein, werden die Schiffe vernichtet! Sie werden gebrandschatzt und versenkt, dass heißt Dies ist ein ausdrücklicher Befehl!

Wir werden nicht dulden, dass die Schiffe gegebenenfalls zweckentfremdet werden, indem diese als Flüchtlingsunterkünfte für Zwerge missbraucht werden!

Ferner besteht die Gefahr, dass die Zwerge ansonsten von der Möglichkeit Gebrauch machen, unsere Küste entlang Richtung La Grange zu fahren um dort anzulanden. Die Dreistigkeit mit der die Goblins sowie die anderen Großherzogtümer über unser Eigentum verfügt haben, wird nicht hingenommen!

Sichert die Schiffe, ansonsten versenkt sie.

Möglich dass sie in Unkenntnis handelten, aber das setzt doch wohl keine Unhöflichkeit voraus! Oder gar die Missachtung anderer Leute oder Völker Eigentum.

Wir betrauen mit dieser Aufgabe vorrangig Massimo de la Cantillion. Sprecht mit ihm in meinem Namen. Sobald er am Hofe erscheint, möchte ich ihn umgehend sprechen.

Hast Du noch Fragen mein Sohn?",
sagte der Duc.

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BeitragVerfasst: Do 19. Okt 2017, 19:04 
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Massimo

trieb sein Pferd Foudre an. Er ritt so schnell er konnte ohne sein Tier zu schaden. Als sie endlich Souvagne erreichten, war Massimo erleichtert. Trotzdem musste er weiter. Foudre konnte er noch keine Ruhe gönnen. Sie ritten weiter bis nach Buffort zum Hof des Duc. Sein Pferd hatte alles gegeben und nun stand es erschöpft vor den Hoftoren. Die Garde des Duc versperrte ihnen den Weg. Massimo zügelte sein Pferd. Der misstrauische Blick der Garde lag auf Nal die ihn begleitete. Almanen schätzten keine Fremden. Also musste Massimo sich für Nal verbürgen, damit sie ihn begleiten durfte.
Der Comte stieg ab und näherte sich der Garde. Er erklärte wer er war und das er ganz dringend mit dem Duc sprechen musste, da eine schreckliche Gefahr für ihr Land drohte. Er erklärte der Garde, dass er seinen Gargoyle Komavan vorgeschickt hatte, damit sie die Warnung rechtzeitig erreichte. Als Comte durfte er den Hof betreten. Er wurde von der Garde in Empfang genommen und es wurde ihm gesagt, dass er warten sollte bis das der Duc ihn empfing.

"Jetzt heisst es warten Nal. Sei höflich zu dem Duc, er ist vergleichbar mit einem Großherzog oder einen König. Und ich habe für dich gesprochen. Hier in unseren Land sind Fremde nicht gerade willkommen. Und Nichtmenschen noch weniger. Darum versuch ihn von dem Gegenteil zu überzeugen, indem du dich unseren Herrn gegenüber gut verhältst. Sonst fällt dein Verhalten auf mich zurück und im schlimmsten Fall wirst du als Feind gesehen.
Ich hoffe wir haben Glück und uns holt einer seiner Söhne ab oder einer seiner Vertrauten. Sein Kampfmagier wäre gut, dann könnte ich ihm die Situation schon was schildern, bevor wir zu dem Duc vorgelassen werden. So von Kollege zu Kollege, obwohl unser Herr seinen Untertanen gegenüber offen ist. Trotzdem habe ich mich zu rechtfertigen, wieso ich meine Heimat erst jetzt gewarnt habe. Ich habe mich so geärgert, dass ich blind vor Wut war und dann kam die Hochzeit dazwischen. Wobei die leider ebenfalls ein Krieg wurde. Ich hoffe der Duc ist milde gestimmt und verzeiht mir meine Fehler."

Massimo ging nervös auf und ab und wartete auf die Vertrauensperson vom Duc, damit sie abgeholt werden.
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BeitragVerfasst: Fr 20. Okt 2017, 13:56 
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Ciel schlug das Herz heftig. Er war zwar nicht gänzlich unerfahren, aber dennoch sehr jung und hatte noch nie Zeiten solch massiver Bedrohungen der Souvagne, Almaniens und des ganzen Herzlandes erlebt. Er prägte sich jedes einzelne Wort seines Vaters ein. In seinem Arbeitszimmer würde er sich alles aufschreiben, damit er nichts vergaß und gemeinsam mit Jules und den militärischen Beratern einen detailierten Schlachtplan ausarbeiten. Dass er womöglich ihre Flotte versenken musste, lag ihm schwer im Magen, aber er ließ sich nichts anmerken. Er hatte früh gelernt, sich zu benehmen. Je dringlicher das Problem war, umso wichtiger war es, einen kühlen Verstand zu wahren.

"Ich habe vorerst keine Fragen, Vater", antwortete Ciel. "Ich bitte um Erlaubnis, mich gemeinsam mit Jules zurückzuziehen, um mich mit ihm zu beraten und die ersten Schritte noch heute Nacht in die Wege zu leiten."

Nachdem sein Vater ihn verabschiedet hatte, ging Ciel eilenden Schrittes mit Jules durch die Gänge, um seine Delegation abzuholen, damit sie ihn in das Arbeitszimmer geleiten konnte. Unterwegs kam ihnen jedoch schon wieder der Dienstbote entgegen, weil ein weiterer Gast angekommen war. Comte Massimo de la Cantillion begehrte samt Begleitung Einlass.

Ciel eilte persönlich zum Empfang des Comte. Der Mann musste geritten sein wie die Rakshaner, dass er schon hier war. Khawa machte einen etwas verstimmten Eindruck, als sie Massimo und dessen Begleitung entdeckten. Verständlich, immerhin hatte dieser den Angriff geleitet, bei welchem Khawa seine gesamte Einheit und seine Freiheit verloren hatte.

"Wir hatten Euch nicht so früh erwartet, Comte", grüßte ihn Ciel freundlich. "Gaston, kümmert Euch um das Pferde unseres Gastes. Ich nehme an, Ihr möchtet mit meinem werten Vater sprechen, Massimo. Bitte folgt mir, ich bringe Euch zu ihm."

Ciel schilderte vor den Gemächern seines Vaters kurz dem Leibdiener, wer die Gäste waren, damit sein Vater entscheiden konnte, ob er sie empfangen wollte oder nur Massimo oder keinen von beiden. Für den Fall, dass sein Vater einen Empfang ablehnte, würde er noch einmal persönlich mit den beiden sprechen und möglichst viel aus ihnen herauszubekommen versuchen. In der Zwischenzeit kümmerte sich jemand darum, dass die Gäste jeweils ein Zimmer hergerichtet und warmes Essen zubereitet bekamen. Auch ein heißes Bad wurde für jeden von ihnen vorbereitet. Er war etwas verwundert, dass Massimo seinen Leibdiener vergessen zu haben schien und ließ einen ihrer besten Diener aus dem Schlafe klingeln, damit der sich um das Wohlergehen des Comte kümmern konnte. Für die Lichtalbin würde eine beliebige Dienerin genügen, beziehungsweise überhaupt keine, wenn sein Vater sich aufgrund der aktuellen Ereignisse abweisend ihr gegenüber zeigen würde.
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