Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagne
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Tsaagan von Alkena
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#21

Beitrag von Tsaagan von Alkena » Mo 8. Jan 2018, 20:22

┬╗Wir sind nicht an Dunkelbruch interessiert, das Chaos ist es┬ź, erinnerte Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark den Zwergen. Ihm war schleierhaft, warum der Mann derart an einer zerst├Ârten Festung hing und sogar ein eventuelles Scheitern der Verhandlungen daf├╝r in Kauf nahm. Wahrscheinlich musste man ein Zwerg sein, um das zu verstehen.

┬╗Das Chaos sicherte uns, F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark, zu, das Gebiet der ehemaligen Hohen Mark zu verwalten. Daher kann ich auch nur f├╝r dieses sprechen, und nur mit Einschr├Ąnkungen, ehe ein Vertreter des Chaos hier eintrifft.┬ź

Als der Duc seine Meinung zu den Rakshanern ausf├╝hrte, nickte Tsaagan zwischendurch h├Âflich. Mit seiner eigenen Meinung zu dem Thema hielt er sich zur├╝ck.

>Skaldor Dunkelerz betrachtet Euch mit zornigem Blick, mein Herr. Er starrt sehr unh├Âflich in Eure edle Richtung, ringt dabei um Beherrschung. Er wendet den Blick nun ab, da er den Duc betrachtet und nachzudenken scheint. Zwischendurch betrachtet er auch immer wieder die Tochter des Gastgebers.<

Sie wurden unterbrochen, als der Bote hereinkam und den Brief verlas. Tsaagan erhielt derweil ein Getr├Ąnk gereicht, eine Weinschorle, die er gern annahm, und h├Ârte zu.

┬╗Wir stimmen einer Reise in das Gro├čherzogtum Ehveros zu Verhandlungszwecken zu. Unser Gep├Ąck ist jedoch nicht f├╝r eine so lange Reise ausgelegt. Wir werden daher einen Boten entsenden m├╝ssen, damit unser Gep├Ąck nachgeliefert wird. Wir haben jedoch ausschlie├člich unseren Leibdiener bei uns, der unentbehrlich f├╝r unser Wohlergehen ist. W├╝rdet Ihr, Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, uns einen Eurer Boten zu diesem Zwecke zur Verf├╝gung stellen?┬ź
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Jules de Mireault
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#22

Beitrag von Jules de Mireault » Mo 8. Jan 2018, 23:04

Chevalier Jules Seymour de Mireault hockte etwas abseits der Verhandlung. Der Geistmagier hatte sich erneut in den Nexus fallen lassen. Ohne etwas pers├Ânliches von einer Person zu besitzen, war es schwierig, dennoch nicht unm├Âglich diese zu kontaktieren.

Jules suchte lange im Nexus nach der Seele von Tarkan. Im Nexus waren die physischen Entfernungen bedeutungslos. Der Kampfmagier atmete erleichtert auf, als er feststellte, dass Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari fast schlief. Gut dies war kein gesunder, erholsamer Schlaf. Sondern ein Dahind├Ąmmern aus v├Âlliger Ersch├Âpfung.

Wenn sie handeln wollten, dann jetzt. Jules ber├╝hrte so sanft wie m├Âglich den Geist des Tarrik.

`Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, ich rufe Euch im Namen seiner Majest├Ąt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, Gro├čherzog von Souvagne! Mein Name ist Chevalier Jules Seymour de Mireault.
In den Hallen seiner Majest├Ąt am Hofe zu Boufort finden Friedensverhandlungen statt.

Anwesend sind folgende Personen:
Zwergenk├Ânig Dunkelerz, dieser spricht f├╝r die Zwerge.
F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark, dieser spricht f├╝r die eroberte Hohe Mark.
Ferner Duc Maximilien Rivenet de Souvagne als neutraler Vermittler.

Da F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark nur f├╝r die Hohe Mark, jedoch nicht f├╝r das Heer des Chaos sprechen kann, ben├Âtigen wir Euch am Hofe zu Boufort.

Wir laden Euch ein, an den Friedensverhandlungen teilzunehmen. Mein Herr der Duc de Souvagne sichert Euch Unversehrtheit in seinem Lande zu, ebenso wie seinen anderen G├Ąsten, die an der Friedensverhandlung teilnehmen. Denkt bei den Verhandlungen an Eure Leute die Ihr retten k├Ânntet.
Ich sehe wie schlecht es Euch geht, von Dunkelbruch bis nach Boufort ist es nicht sehr weit. Schafft Ihr die Anreise? W├Ąrt Ihr gewillt der Einladung zu folgen?

Bitte antwortet mir Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, damit ich dies an meinen Herrn weitergeben kann┬┤,
├╝bermittelte Jules mental an Tarkan.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#23

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mo 8. Jan 2018, 23:28

Der Duc musterte den F├╝rsten verstehend und nippte kurz an seinem eigenen Getr├Ąnk, ehe er es Fabien zur Aufbewahrung reichte.

"Es freut uns zu h├Âren, dass Ihr Euch den Friedensverhandlungen wie auch der Reise nach Ehveros anschlie├čt F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark. Selbstverst├Ąndlich w├╝rden wir Euch jederzeit zu diesem Zweck einen Boten zur Verf├╝gung stellen.

Weder Euer Gep├Ąck noch das des Zwergenk├Ânigs d├╝rfte auf eine derart lange Reise, noch f├╝r ein derartiges Ereignis ausgestattet worden sein. Um weitere Verz├Âgerungen zu vermeiden, bieten wir an Eure Personen hier mit entsprechender Kleidung auszustaffieren.

Wir haben Schneider am Hofe, ferner hat jede Zofe die Kunst der Schneiderei zu beherrschen. Ihr F├╝rst, wie auch Ihr K├Ânig, entscheidet selbst welchen Dienst Ihr in Anspruch nehmen m├Âchtet. Jeder unserer Hofdiener ist integer und vertrauensw├╝rdig, seid dessen versichert.

Ihr F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark w├╝rdet zudem von Eurem Leibdiener begleitet. Euch Zwergenk├Ânig Dunkelerz k├Ânnten wir einen Diener umgehend zur Verf├╝gung stellen und Euch f├╝r die Dauer dieses Ereignisses abordnen. Es sei denn Ihr w├╝nscht einen Diener aus Eurem Tross nachzuholen.

Bedenken sollten wir jedoch vor allem den Zeitfaktor unserer Verhandlungen.
Gewiss d├╝rfen Entscheidungen von solcher Tragweite niemals ├╝ber das Knie gebrochen werden.
Andererseits d├╝rfen wir solche Verhandlungen auch nicht ewig f├╝hren.

Denn solange wir nur verhandeln statt zu handeln, bleibt der Krieg und das Leid das wir dort drau├čen vorfinden bestehen. W├Ąhrend wir sprechen, sterben dort drau├čen irgendwo weiterhin Personen. Personen Eurer V├Âlker, wohl angemerkt.

Aus diesem Grunde von uns das Angebot Euch entsprechend auszustaffieren, um dem Ziel wie auch dem Zweck zu dienen Frieden zu schaffen in unser aller Interesse.

Wir hoffen Ihr nehmt dieses Angebot an. Wir sollten Felipe nicht ungeb├╝hrlich auf unseren Besuch warten lassen.

Warten wir ab, was unser Himmelsauge erreichen konnte bez├╝glich der Kontaktaufnahme zu Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari. Wir hoffen sehr auf positive Kunde",
erkl├Ąrte der Duc freundlich und hielt kurz die Hand auf.

Fabien reichte seinem Herrn sofort das Trinkglas und der Duc trank etwas Weinschorle, w├Ąhrend er auf die eine oder andere Antwort wartete.
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"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#24

Beitrag von Tarkan » Do 11. Jan 2018, 12:51

Verwirrt schreckte Tarkan aus dem Schlaf. Er musste mehrfach die Augen fest zusammenkneifen, um sie ├╝berhaupt ├Âffnen zu k├Ânnen und anschlie├čend blinzeln, um etwas zu sehen. Es war ein sonniger und klirrend kalter Wintertag. Er befand sich sitzend an eine eiskalte dunkle Steinwand gelehnt, jemand hatte ihn in dicke Decken eingeschlagen. Die anderen Rakshaner sahen so ├Ąhnlich aus, sie hatten sich zusammengerollt oder hingehockt, dicht aneinandergedr├Ąngt, um sich gegenseitig zu w├Ąrmen. Kaum einer sprach, alle waren ersch├Âpft und warteten seit Wochen, das etwas geschehen w├╝rde. Die Ghule waren wegen dem Frost tiefgefroren und standen wie groteske Statuen herum.

Jemand bohrte in seinem Verstand herum. Das war irgendein Geistmagier. Tarkan war zu m├╝de, um Widerstand zu leisten und das Bohren f├╝hlte sich zudem dringend an. Nachricht vom Nordgeschwader? Nachricht von der Hohen Mark?

Es war jemand ganz anderes. Der Duc de Souvagne lud ihn durch einen Geistmagier zu Friedensverhandlungen ein.

Tarkan war nicht sicher, was er empfinden sollte. Er war zu m├╝de und durchgefroren, um ├╝berhaupt etwas anderes zu empfinden als den Wunsch, zu Hause in seinem Bett zu liegen. Er vermisste sogar seine Frau und deren scheu├člichen Zweitmann. Zu dritt in einem Bett war es warm und gem├╝tlich, wenn man sich die selbe Decke teilte. Ja, er vermisste die Familie, vor der er ansonsten in den Krieg floh. Sie fehlten ihm.

<Ich werde kommen>, erwiderte Tarkan gedanklich. <Mach dir um meine Anreise keine Gedanken.> Vor lauter Ersch├Âpfung verga├č er, dass man sich anderswo gegenseitig in der Mehrzahl anredete, wenn man nicht miteinander befreundet war, doch Tarkan war zu m├╝de f├╝r irgendwelches kulturell angepasste Verhalten.

Tarkan qu├Ąlte sich auf die F├╝├če. Zwei Zebras, die ├╝ber seinen Schlaf gewacht hatten, gesellten sich zu ihm, um zu sehen, ob er irgendetwas ben├Âtigte oder befehlen wollte. Letzteres hatte er vor und winkte die beiden Elitesoldaten noch n├Ąher zu sich heran.

ÔÇ×Ich begebe mich auf eine Reise. Zicki wird das Kommando ├╝ber Dunkelbruch ├╝bernehmen, bis ich zur├╝ckkehreÔÇť, sprach Tarkan. ÔÇ×Er kennt die Befehle. Er soll seine Verkleidung beibehalten. Dunkelbruch ist zu halten, bis ich wiederkehre. Sollten alle Stricke rei├čen, sind die zwergischen Gei├čeln portionsweise ├Âffentlichkeitswirksam hinzurichten, bis die Feinde einknicken. Sollte auch das nicht helfen und eine Niederlage unabwendbar sein, flieht in die Berge - nicht in die Steppe! - und wartet auf weitere Anweisungen. Bewegt euch dabei in Richtung Hohe Mark.

Ich werde sofort nach Almanien reisen. Man hat mich soeben ├╝ber einen Geistmagier zu Friedensverhandlungen eingeladen. Ich werde der Einladung Folge leisten.ÔÇť


Es war nur noch eine handvoll Tieflinge in Dunkelbruch verblieben, die vor allem f├╝r Botenfl├╝ge zur├╝ckgehalten worden waren. Tarkan suchte sich den Kr├Ąftigsten von ihnen heraus, der Numba hie├č. Der nahm Tarkan Huckepack und bef├Ârderte ihn sicher an das Ziel der Reise.

Als Numba landete und darauf wartete, dass man sie empfing, schlief Tarkan tief und fest auf seinem R├╝cken. Der Tiefling traute sich nicht, ihn zu wecken. Unsicher stapfte er mit seiner Fracht hin und her.

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Jules de Mireault
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#25

Beitrag von Jules de Mireault » Do 11. Jan 2018, 14:11

Die Antwort die Jules erhielt war kurz, aber sie war positiv und das war das Einzige was momentan z├Ąhlte. Der Kampfmagier kehrte in die Physis zur├╝ck, erholte sich kurz einen Moment und trat dann auf seinen Duc zu.

"Eure Hoheit, mir war es m├Âglich den Tarrik zu erreichen, er hat sein Erscheinen zugesichert. Allerdings ist der Mann sehr entkr├Ąftet, sprich sehr schwach. F├╝r eine Kontaktaufnahme war dies zwar von Vorteil, aber ob er so den Verhandlungen beiwohnen kann, wage ich zu bezweifeln. Mein Rat w├Ąre, ein Medicus nach ihm schauen zu lassen. Sollte er verletzt sein, oder gar hier seinen Verletzungen erliegen, k├Ânnte man dies gegen uns verwenden. Selbst wenn wir nichts mit diesem Umstand zu tun haben Eure Majestt├Ąt", erkl├Ąrte Jules ergeben.

Der Duc nickte zur Best├Ątigung.

"Wir stimmen Euch in den m├Âglichen Konsequenzen zu. Sobald unser Gast eingetroffen ist, holt ihn von der Grenze ab Jules und veranlasst alles N├Âtige, damit unser Gast den Verhandlungen beiwohnen kann. Nat├╝rlich k├Ânnte uns das Chaos einen Hinterhalt vorwerfen, sollte ihr Tarrik hier seinen Verletzungen erliegen. Aber wir haben zwei weitere Staatsoberh├Ąupter als Zeugen, die dem entgegensprechen. Ferner spricht unser Stand dem entgegen. Souvagne tr├Ągt den Adler im Banner und keine Schlange Jules. Dennoch ist Vorsicht besser als Nachsicht. Wir danken f├╝r Eure Warnung", antwortete der Duc freundlich.

Dunkelbruch war nicht sehr weit von Boufort entfernt und so hatten sie am Hofe nicht allzulange auf ihren Gast zu warten. Ein Himmelsauge, dass mit der Armee die dortige Grenze sicherte, teilte dem Chevalier die Ankunft von Tarkan mit.

Jules machte sich umgehend erneut auf den Weg um den n├Ąchsten Staatsgast abzuholen. Angereist war Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari auf einem Tiefling und auf dessem R├╝cken schlief er tief und fest. Jules nickte beiden gr├╝├čend zu.

"Mein Name ist Chevalier Jules Seymour de Mireault, unsere Majest├Ąt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne schickt mich um Euch zum Hofe de Souvagne zu geleiten. Wie ich sehe und bereits bei der Kontaktaufnahme zu Deinem Herrn festgestellt habe, ist dieser ├Ąu├čerst geschw├Ącht. Es w├Ąre nicht nur sinnlos, sondern auch f├╝r den Tarrik gef├Ąhrlich in diesem Zustand an einer Verhandlung teilnehmen zu m├╝ssen. Folge mir bitte, wir werden ihn am Hofe zu einem Medicus bringen, der sich seiner Probleme annehmen wird", bat Jules und gab den Weg vor.

Gemeinsam mit dem Tiefling und Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari begab sich Jules auf k├╝rzestem Wege zum Hof. Wie zuvor lie├čen ihn die Wachen passieren, da sie das pers├Ânliche Himmelsauge des Duc kannten. Nur dem schlafenden Mann wurden seltsame Blicke zugeworfen. Schon anhand seiner Kleidung war ersichtlich, dass es sich um einen Rakshaner handelte.

Jules registrierte die Blicke. Fr├╝her h├Ątte er vermutlich genauso geschaut. Nun hatte er genau jenen Blick zu heuchlen, sobald er sich in Khawas N├Ąhe befand. Dabei h├Ątte er Khawa am liebsten mit einem ganz anderen Blick bedacht. Aber dies war in ihrer Welt nicht m├Âglich. Sie trennten nicht nur zig St├Ąnden, sie trennte ein ganzes Land. St├Ąnde interessierten sich nicht f├╝r Gef├╝hle und f├╝r Liebe schon gar nicht. Aber sie beide hatten ihren eigenen Weg zueinander gefunden. Sie hatten ihr kleines Geheimnis, dass f├╝r Jules gewaltig gro├č und bedeutungsschwer war. De Mireault sch├╝ttelte kurz den Kopf um ihn wieder klar zu bekommen. Gufo auf seine Schulter musterte ihn mit seinen riesigen Augen.

Vor dem kleinen, hofeigenen Spital hielt Jules an und deutete dem Tiefling an ihm zu folgen. Drinnen wurden beide umgehend von einem der Heiler in Empfang genommen. Ein Mann in brauner, derber Lederrobe schritt auf sie zu und deutete eine Verbeugung vor Jules an.

"Gr├╝├če, mein Name ist Dietmund Kusebeck, wie kann ich Euch helfen?", fragte der Heiler.
"Gr├╝├če zur├╝ck, mein Name ist Chevalier de Mirault und dies ist Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari samt Begleitung. Der Mann ist stark geschw├Ącht, er ben├Âtigt dringend medizinische Unterst├╝tzung. Er hat oberste Priorit├Ąt, da unsere Majest├Ąt diesen Mann f├╝r die Friedensverhandlungen ben├Âtigt. Er ist von entscheidender Bedeutung, damit es endlich zu einem Frieden da drau├čen kommen kann. Gebt Euer Bestes Heiler Kusebeck", bat Jules.
"So h├Ąlt es das Spital bei jedem seiner Patienten Chevalier de Mirault, seid unbesorgt", antwortete Heiler Kusebeck.

Er rief einige Gehilfen herbei und man nahm den Tiefling den Tarrik als Last ab.
"Seid unbesorgt ├╝ber Euren Herrn", versicherte der Heiler dem Tiefling, dann folgte er seinen Gehilfen.

Jules machte eine einladende Geste, dass der Tiefling ihm folgen sollte.
"Solange Du nichts anderes sagst, werte ich Dich als den Leibdiener des Tarrik. Folge mir, damit ich Dich verk├Âstigen kann", sagte der Chevalier.

W├Ąhrend Jules den Tiefling in die Gesindek├╝che f├╝hrte, damit sich dieser st├Ąrken konnte, k├╝mmerten sich die Heiler des Hof-Spitals um Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari.

Als Tarkan Stunden sp├Ąter erwachte, lag er in einem weichen Bett, gestopft aus Rosshaar und in weiche Daunendecken eingeschlagen. Seine Wunden waren fachm├Ąnnisch versorgt worden und er war ├Ąu├čerst sauber. Seine Kleidung bestand nur noch aus einem weichen Krankenhemd.

Neben seinem Bett sa├č ein Mann in schwerer Lederrobe und las in einem Buch, w├Ąhrend er an der Seite des Tarrik Wache hielt.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#26

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » So 14. Jan 2018, 11:54

Eine Einladung zu noch einer Verhandlung vermaledeit noch eins das konnte ja heiter werden der Zwerg wusste nichts ├╝ber die Menschenreiche im S├╝den, nun es war eine neue Ordnung im Gange und er musste seine Interessen und die seines Volkes vertreten wenn er K├Ânig bleiben wollte. "Ich stimme zu ich werde euch begleiten, ich w├╝rde dazu noch etwas ├Ąu├čern vor euren Grenzen warten meine Truppen ich w├╝rde ihnen gern, die Neuigkeiten mitteilen und eine kleine Eskorte f├╝r mich selbst mitf├╝hren". Als ihm ein Getr├Ąnk gereicht wurde nahm er es dankend an und trank einen gro├čz├╝gigen Schluck daraus, sie sollten nun auf Tarkan warten ebenso der Mann, der gegen die Zwerge in den Krieg gezogen war, der gr├Â├čte Widersacher von Barlok Eisenhand.

Ob er General wohl noch lebte? Der K├Ânig h├Ątte au├čer sich sein m├╝ssen das verband ihn mehr und mehr die Neugier ├╝ber diesen Mann, ebenso seine Beweggr├╝nde. Ein Tisch und ein Stuhl waren in der N├Ąhe er schritt zu ihnen und setzte sich, er gr├╝belte eine neue Welt die Zwerge mitten drin ebenso wie der Duc der offenbar ein gro├čer Diplomat war, doch auch ├╝ber dieses Haus war ihm wenig bekannt. "Ich werde meinen Truppen die Anweisung geben die Menschen, die wir aufgenommen haben wieder in ihre Heimat zu schicken, da wir jetzt Gewissheit haben das sie hingehen k├Ânnen wo es ihnen beliebt, ebenso das sie freies Geleit haben sofern wir diese Verhandlungen zu einem baldigen Ende bringen k├Ânnen" als er tief durchatmete schaute er den Duc an "solange wir warten, seid so freundlich sofern es keine Umst├Ąnde macht, erz├Ąhlt mir von dem F├╝rstentum Ehveros wer ist dieser Filipe?".

Das die Zwerge neugierige Burschen waren das wussten viele, doch es dauerte bis man mit ihnen warm wurde und da war der K├Ânig keine Ausnahme, gespannt wartete er auf die Antwort des Ducs.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#27

Beitrag von Tarkan » So 14. Jan 2018, 13:01

Verwirrt betrachtete Tarkan seine Umgebung. Es dauerte einen Moment, dann z├Ąhlte er Eins und Eins zusammen. Er befand sich in Almanien, Souvagne, am Hof des Duc, dem gr├Â├čten steinernen Zelt, was er je gesehen hatte. Nichts anderes waren H├Ąuser in seinen Augen. Dies musste eine Art Lazarett sein, denn seine Wunden waren versorgt worden und er war bis auf den letzten Zeh gr├╝ndlich gereinigt worden. Er konnte sich nicht erinnern, schon jemals so sauber gewesen zu sein, selbst den Sand unter seinen Fingern├Ągeln hatte man herausgepult und seine N├Ągel genschnitten und gefeilt. Das war allerdings auch bitter n├Âtig gewesen. Er setzte sich auf und versp├╝rte einen mordsm├Ą├čigen Kohldampf. Doch er wusste auch, dass die Zeit dr├Ąngte. Essen konnte er sp├Ąter immer noch.

"Danke f├╝r die Hilfe. Ich bedarf ihrer nicht l├Ąnger. Bitte bringt mir nun meine Kleider und zeigt mir den Weg zu den Verhandlungen", sagte er zu dem Mann, der im Lazarett ├╝ber ihn wachte.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#28

Beitrag von Tsaagan von Alkena » So 14. Jan 2018, 13:24

Tsaagan beschloss, die Zeit, in welcher sie auf das Erscheinen des Tarriks warteten, sinnvoll zu nutzen. Ohne diesen konnten sie ohnehin nicht ernsthaft verhandeln, zumindest er nicht. Also lie├č er sich samt seines Leibdieners zum Schneider f├╝hren, wo man ihm Stoffe zeigte, die er bef├╝hlte, w├Ąhrend er sich mental von seinem Leibdiener die Muster erkl├Ąren lie├č. Er konnte zwar auf diese Entfernung die Farben erkennen, nicht jedoch die Details.

"Schneidert uns bitte zwei Duplikate unserer gegenw├Ąrtigen Gewandung mit diesen Stoffen hier. Die Verteilung der Farben sollte dabei jedes Mal anders ausfallen, damit man nicht den Eindruck hat, wir w├╝rden t├Ąglich die selbe Kleidung tragen. Gleiches gilt f├╝r das Gewand unseres Leibdieners." Er hatte sich gemerkt, wo auf dem langen Schneidertisch welche Stoffe lagen und tippte nacheinander auf das Gew├╝nschte. Es war unschwer zu erkennen, dass Rot seine bevorzugte Farbe war und er nur Farben damit kombinierte, die nicht vom Rot ablenkten, sondern es noch kr├Ąftiger leuchten lie├čen: Wei├č, Schwarz und Grau.

"Das Rot verwendet nur f├╝r unsere Kleidung, unser Leibdiener wird sich mit reinem Wei├č begn├╝gen." Der Grund daf├╝r war, dass selten jemand ausschlie├člich wei├č trug und Tsaagan seinen Leibdiener auf diese Weise gut unter anderen Anwesenden identifizieren konnte.

"Des Weiteren ben├Âtigen wir ein Gewand f├╝r die Nacht in zweifacher Ausf├╝hrung, jeweils f├╝r uns und unseren Leibdiener und jeweils ausreichend Unterw├Ąsche, um diese zwei bis drei mal am Tag wechseln zu k├Ânnen, ebenso Fu├člappen f├╝r einen bis zu zehnmaligen Wechsel pro Tag pro Person, da wir nicht um die gegenw├Ąrtigen hygienischen Verh├Ąltnisse in Ehveros wissen."

Vor seinem Auge entstand das Bild einer klischee├╝berladenen almanischen Stadt, in welcher das einfache Volk seine Nachtt├Âpfe aus dem Fenster heraus auf die Stra├če entleerte und Schweine und H├╝hner frei dazwischen herumliefen und alles verdreckten.

"Es gen├╝gen hierf├╝r simple Streifen aus diesem robusten Stoff hier, deren Seite umgen├Ąht werden. Dies w├Ąre alles."

Nachdem alles erledigt worden war, lie├č Tsaagan sich zur├╝ck in den Kartenraum f├╝hren und trank noch eine Weinschorle, w├Ąhrend sie auf den rakshanischen Heerf├╝hrer warteten.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#29

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 14. Jan 2018, 14:06

Der Duc schritt zu dem Zwergenk├Ânig her├╝ber und deutete dem F├╝rsten der Hohen Mark freundlich an, sich zu ihnen zu gesellen. Fabien r├╝ckte seinem Herrn sofort einen Stuhl neben dem Zwergenk├Ânig Dunkelerz zurecht und bezog hinter ihm wartend Stellung, falls sein Herr etwas ben├Âtigen sollte. Der Duc lie├č sich sein Getr├Ąnk aush├Ąndigen und dachte einen Moment ├╝ber die Frage von K├Ânig Dunkelerz nach.

"Eine berechtigte Frage K├Ânig Dunkelerz, Ihr seid weder mit dem Land noch den Leuten der Almanen vertraut.

Felipe IV ist der Gro├čherzog von Ehveros. Seine Person ist um die 60 Jahre alt, genaueres verm├Âgen wir nicht zu sagen und er hat eine Tochter und Thronerbin namens Ricarda wie Ihr mitbekommen habt. Die junge Frau ist unseres Wissens nach 23 Jahre alt, knapp zwei Jahre j├╝nger als unserer Erstgeborener Sohn",
erkl├Ąrte der Duc und nippte von seinem Getr├Ąnk, w├Ąhrend Dreux seinem Bruder Ciel kurz einen Seitenblick zuwarf.

"Felipes Frau ist leider bei der Geburt seines einzigen Kindes verstorben. Er nahm sich nie wieder eine Frau, jedenfalls heiratete Felipe nicht erneut.

Solltet Ihr Ger├╝chten Glauben schenken ist folgendes ├╝ber Felipe an den H├Âfen im Umlauf.
Angeblich beeinflusste Felipe Gro├čherzog Roderich II der Hohen Mark au├čenpolitisch sehr stark. Wie uns zu Ohren kam, war es angeblich Felipe, der Gro├čherzog Roderich auftrug was dieser zu tun und zu lassen habe.

Angeblich war Roderichs erste eigenst├Ąndig entschiedene Amtshandlung, als er Euch im Kampf gegen die Chaostruppen zur Hilfe eilte. Seine ├╝ber die Landesgrenzen hinaus bekannten B├Ąrenreiter sollten das Heer der Almanen erg├Ąnzen. Roderich setzte scheinbar durch, dass er ausschlie├člich seine B├Ąrenreiter entsenden w├╝rde, sollte er das Heer anf├╝hren d├╝rfen. Und laut dem wispernden Hofzungen, gab Felipe angeblich in diesem Punkt nach.

Nun sind wir ehrlich K├Ânig Dunkelerz, sollten diese Ger├╝chte haltbar sein, dann war und ist Felipe ein brillanter Stratege. Nicht nur, dass es dieser Mann dann geschafft h├Ątte, sich einen anderen Gro├čherzog, nun nennen wir es mal "zu eigen" zu machen. Nein der Mann war gerissen genug ihn f├╝r seine Pl├Ąne zweckdienlich einzusetzen. Und wie sehr sich Felipe gegr├Ąmt haben muss, dass seine Person nicht in vorderster Front stehen durfte um Gro├čherzog Roderich diese Ehre zu ├╝berlassen, das k├Ânnen wir uns denken.

Wir sagen es einmal so, die Art wie Gro├čherzog Felipe regiert, ist nicht die unsere. Wir unterscheiden uns v├Âllig in unseren Regierungsansichten. Allerdings erkennt unsere Person seine F├Ąhigkeit und seine Gerissenheit an. Der alte souvagnische Adler zollt diesem alten ehverosser Fuchs seinen Respekt.

Wir pers├Ânlich glauben nicht, dass Felipe hinter der Generalmobilmachung des gesamten Kaisho-Abkommens stand. Diesen Umstand rechnen wir pers├Ânlich Gro├čherzog Roderich zu.

Denn wie weitsichtig, umsichtig und sogar vision├Ąr Felipe handeln kann, zeigt uns seine Einladung zu weiteren Friedensverhandlungen - sowie der Einladung zur Kr├Ânung seiner Tochter. Eine Frau als Regentin auf einem Thron, dass hat es noch nicht gegeben. Wir m├╝ssen uns selbst eingestehen, dass wir ├Ąu├čerst neugierig auf diese junge Dame sind.

Zu Ehveros selbst k├Ânnen wir Euch sagen, ist dies ein sehr respektables Herzogtum. Die Hauptstadt ist Drakenstein ist mit gut 20.000 Einwohnern die gr├Â├čte Stadt der almanischen Herzogt├╝mer. Sie verf├╝gt ├╝ber eine ausgezeichnete Magierakademie.

Gro├če Tempel und eine bemerkenswerte Burg schm├╝cken die Stadt. Ein Schloss, an einem Flusslauf gelegen, nicht weit von der Hauptstadt entfernt, ist der Landsitz von Felipe.

Das Gro├čherzogtum Ehveros ist f├╝r seine Obstplantagen, wie auch Gem├╝sefelder und Getreidefelder bekannt. Das Stra├čennetz von Ehveros ist erstklassig ausgebaut und sie verf├╝gen ├╝ber eine hohe Anzahl von H├Ąfen. Allerdings leidet das Gro├čherzogtum wohl des ├ľfteren unter Angriffen der feindlichen Noraka.

Ehveros stellt oder stellte einen Gro├čteil des Heeres gegen den Krieg der Handelsallianz dar.

Felipe bezog in seiner Einladung Verhandlungen ├╝ber Ehveros und Ledwick ein. Vermutlich hat er ein Auge auf dieses Herzogtum geworfen. Bei Friedensverhandlungen w├╝rden wir dem nicht entgegenstehen. Zumal unsere beiden Herzogt├╝mer dann aneinandergrenzen w├╝rden. Unser Comte-Lehen verliehen an Comte Neufville unter Marquis La Grange grenzt direkt an Ledwick.

Da Gro├čherzog Ethan O' Shian von Ledwick ebenso spurlos verschwunden zu sein scheint wie Gro├čherzog Roderich II. von der Hohen Mark ist es verst├Ąndlich, dass Felipe sich um die weitere Herrschaft dieses Herzogtums Gedanken macht. Seine Politik auf Expansion ausrichtend wird er eine Annektierung von Ledwick planen.

Dies bietet uns eine gute Verhandlungsbasis. Felipe w├╝nscht ebenso Frieden wie wir, er w├╝nscht sich die Erweiterung seines Gro├čherzogtums und er beabsichtigt dieses durch Abdikation in die H├Ąnde seiner Tochter zu ├╝bergeben. Zudem ben├Âtigt die Bev├Âlkerung von Ledwick ebenso eine neue F├╝hrung.

Ledwick ist ein Land, was durch eine Sumpflandschaft gepr├Ągt ist und sich dementsprechend landwirtschaftlich anpassen musste. In den Sumpflandschaften werden haupts├Ąchlich Fische, Fr├Âsche, Sumpfkr├Ąuter, Torf, und Kohle gewonnen. Je weiter man sich von den S├╝mpfen fortbewegt, desto fruchtbarer wird das Land. Haupts├Ąchlich wird au├čerhalb des Sumpfgebiets Kartoffeln, Flachs, Hanf und Getreide angebaut. In der unmittelbaren Sumpfregion gibt es einige Kahn-Kapit├Ąne, welche f├╝r wenig Geld, die ├ťberfahrt f├╝r Reisende anbieten. Im Norden des Landes verl├Ąuft eine gut ausgebaute Stra├če zwischen Silberhain und Schwalbenfeld. Die Verhandlungen d├╝rften ├Ąu├čerst interessant werden",
antwortete der Duc freundlich.

Die R├╝ckkehr des F├╝rsten nach seinem Aufbruch zum Schneider quittierte Maximilien mit einem freundlichen Nicken.

"Eurem Wunsch nach einer kleinen eigenen Eskorte, entsprechen wir selbstverst├Ąndlich. Ebenso dem Wunsch, sollte F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark diesen Wunsch ├Ąu├čern.

Ansonsten k├Ânnen wir Euch versichern, dass unsere Personen abgesichert durch die gro├čherzogliche Leibgarde, sowie einen Teil des souvagnischen Heeres und desweiteren einigen ausgezeichneten Chevalier reisen werden. Instruiert und angeleitet werden diese durch unser pers├Ânliches Schwert, unseren Palaisin Bellamy Bourgeois. Unterst├╝tzt wird dieser durch unser pers├Ânliches Himmelsauge Chevalier Jules Seymour de Mireault",
erkl├Ąrte Maximilien freundlich.

"Wie steht es um Euch K├Ânig Dunkelerz oder um Euch F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark? Was habt Ihr ├╝ber Euch selbst zu berichten? Unser Interesse ist teilweise pers├Ânlicher, wie auch nutzbringender Natur. Je mehr wir ├╝ber Euch wissen, je mehr Gemeinsamkeiten k├Ânnen wir finden um einen Konsens und somit eine friedliche L├Âsung zu erzielen. Selbstredend beantworten wir im Gegenzug ebenso Eure Fragen", sagte der Gro├čherzog und trank noch einen Schluck seiner Weinschorle.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Davard von Hohenfelde
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#30

Beitrag von Davard von Hohenfelde » So 14. Jan 2018, 15:30

Franziskus Suriacus

Der Mann in der Robe schenkte Tarkan ein aufmunterndes L├Ącheln.

"Ah Ihr seid wach, sehr sch├Ân. Mein Name ist Franziskus Suracus, Heiler, Gutachter und Ermittler. Eure Kleidung liegt gereinigt und desinfiziert neben Eurem Bett auf dem Hocker. Wer Ihr seid, wei├č mittlerweile vermutlich der ganze Hof. Eventuell sogar das ganze Land", erz├Ąhlte Franziskus freundlich.

Der Heiler half Tarkan dabei sich aufzusetzen und kleidete diesen an. Sein Patient sollte keine unn├Âtige Kraftanstrengung auf sich nehmen. W├Ąhrend des Einkleidens l├Ąutete Franziskus kurz mit einer Glocke und Tarkan wurde ein gro├čer, irdener Becher mit hei├čer Br├╝he von einem Gehilfen hingestellt.

"Ihr bed├╝rft noch etwas der Schonung, Ihr wart sehr entkr├Ąftet. Trinkt unterwegs Eure Br├╝he, sie wird Euch gut tun. Und nun folgt mir bitte. Seine Majest├Ąt erwartet Euch bereits. Falls Ihr Euch unwohl f├╝hlt, gebt bitte bescheid, dann hakte ich Euch unter", bot Franziskus h├Âflich an und gab langsam den Weg vor.

Gemessenen Schrittes erreichten sie nicht nur den Palast selbst, sondern auch den Verhandlungsraum des Duc. Wie alle anderen Staatsg├Ąste zuvor, wurde auch Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari samt Begleitung durch die Wachen aufgehalten und dem Duc durch einen Diener angek├╝ndigt. Danach wurde dieser in den Verhandlungsraum geleitet.

"Eure Hoheit wir vermelden das Erscheinen des Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari, Regent wie Befehlshaber der Chaostruppen. In seiner Begleitung der Hofheiler Franziskus Suriacus zu dessen Unterst├╝tzung", verk├╝ndete der Diener und zog sich angemessen zur├╝ck.

Der Duc wandte sich seinem neuen Gast zu.

"Unsere Person, Duc Maximilien Rivenet de Souvagne hei├čt Euch am Hofe von Souvagne willkommen Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari. Als Regent wie Befehlshaber der Chaostruppen, ben├Âtigen wir Eure Zustimmungsgewalt f├╝r Friedensverhandlungen. Es freut uns, dass Ihr unserer Einladung gefolgt seid", erkl├Ąrte der Duc freundlich.

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