Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagne
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Tsaagan von Alkena
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#31

Beitrag von Tsaagan von Alkena » So 14. Jan 2018, 16:16

Bei der Frage nach n├Ąheren Informationen zu seiner Person zog Tsaagan sofort alle inneren Schotte hoch. Nicht einmal sein eigener Leibdiener w├Ąre ohne einen mentalen Gewaltakt noch zu ihm durchgedrungen. Nach au├čen hin merkte man dem F├╝rst, der aufgrund seiner Sehbehinderung nie ├╝ber nennenswerte Mimik verf├╝gt hatte und dieses wenige im Rahmen seiner Ausildung unter eine nahezu perfekte Kontrolle seines Willens gebracht hatte, nichts an. Allenfalls die anwesenden Geistmagier sp├╝rten eine ver├Ąnderung des Nexus an dieser Stelle, eine Art ├ťberdruck, so dass ein leerer Raum am Platz seiner Seele entstand, an den man kaum vordringen konnte. Es war, als w├╝rde man gegen den Strom schwimmen.

Sein Leibdiener, dessen geistige Verbindung zu seinem Herrn j├Ąh gekappt wurde, sp├╝rte eine aufwallende ├ťbelkeit und strauchelte einen Moment. Er hatte dem F├╝rst beigebracht, sich auf die Weise zu sch├╝tzen, doch seinen eigenen Geist traf diese pl├Âtzliche Abwehr v├Âllig unvorbereitet mitten ins Sein. Der F├╝rst registrierte es unger├╝hrt und beachtete ihn nicht.

"Zu unserer Person gibt es nichts Interessantes zu berichten. Wir sind F├╝rst und wir waren F├╝rst. F├╝r andere Dinge bleibt keine Zeit. Wenden wir uns interessanteren Personen zu. Was gibt es von Euch zu berichten, Duc? Oder von Euch, K├Ânig?"

In diesem Moment k├╝ndigte ein Diener die Ankunft des Tarkan an. Tsaagans Puls beschleunigte sich. Er gab mental wieder etwas Raum, so dass sein Leibdiener sich erneut mit ihm verbinden konnte, was dieser auch sofort tat. Die T├╝r ├Âffnete sich und der Tarrik wurde hineingeleitet. Er sah anders aus als zur Zeit ihres letzten Treffens. Sauberer, ordentlicher, m├╝der und vor allem sehr viel d├╝nner.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#32

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 14. Jan 2018, 16:46

Jules trat neben seinen Duc, beugte sich kurz zu diesem herab und fl├╝sterte seinem Herrn etwas zu. Der Duc nickte knapp. Maximilien wandte sich an den F├╝rsten.

"Scheinbar habt Ihr unser Interesse mit einem Affront oder gar einem Angriff verwechselt. Wir bedauern dies F├╝rst. Unser Interesse war weder das eine, noch das andere, seid dessen versichert. Unser Interesse war genau dies - Interesse.

Als Edler verzichten wir darauf, sich einen in unseren Augen unfairen Vorteil zu verschaffen. Wir nutzen niemandes Notlage aus, und wir vermeiden es strikt, andere zu ├╝bervorteilen. Unsere Person ist nur an fairen wie auch friedlichen L├Âsungen interessiert. Wenn Ihr nicht sprechen m├Âgt, sei dem so F├╝rst.

Zu unserer Person. Wir bestiegen als junger Mann mit 18 Jahren den souvagnischen Thron. Die erste H├Ąlfte unseres Lebens haben wir uns dem Studium aller Wissensgebiete gewidmet. Dabei bereisten wir mit unseren Lehrern ganz Souvagne, immer auf der Suche nach der Art von Lehre, die die Schulen nicht vermitteln konnten. Nach dem Tod unseres Vaters und ├Ąlteren Bruders kehrten wir nach Boufort zur├╝ck, um unsere Pflicht als Thronerbe anzutreten. Dies ist unser Lebenslauf in K├╝rze.

H├Âren wir uns an, was Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari Gutes zu unseren Verhandlungen beitragen kann",
antwortete der Duc h├Âflich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#33

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 14. Jan 2018, 19:29

Ciel hatte bis dahin schweigend den Verhandlungen gelauscht. Er wollte nicht vorlaut wirken und seinen Vater durch einen unangebrachten Kommentar blamieren, besonders nicht in Anbetracht der Wichtigkeit dieses Gespr├Ąchs.

Als der Duc bei einer Erkl├Ąrung auf die Tochter des K├Ânigs zu sprechen kam, warf sein Bruder Dreaux ihm einen Blick zu, den Ciel erwiderte, jedoch nicht deuten konnte. Ciel w├╝rde versuchen, nach Abschluss der Verhandlungen seinen Bruder f├╝r ein Gespr├Ąch unter vier Augen zu gewinnen, um zu erfahren, was ihm in diesem Moment durch den Kopf gegangen war, aber auchDreaux` ureigene Gedanken zum Inhalt dieser Verhandlungen interessierten ihn sehr. Beide S├Âhne waren ihrem Vater gegen├╝ber loyal, doch was die Details der Au├čenpolitik anbelangte, hatten sie ihre eigene Meinung, die nicht immer mit der des Ducs ├╝bereinstimmte.

Den Tieflingsf├╝rsten empfand Ciel als unangenehm in seiner abweisenden Art. Auch Jules fiel das auf. Der Duc reagierte gewohnt souver├Ąn und deeskalierend, was F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark etwas zu entspannen schien, dennoch zeigte er keinerlei Entgegenkommen in dieser Hinsicht. Ciel fragte sich nach dem Grund f├╝r sein Verhalten, wenigstens ein paar unverf├Ąngliche Informationen h├Ątte er doch der H├Âflichkeit halber preisgeben k├Ânnen. Stattdessen sagte er so gut wie gar nichts. Hatte er etwas zu verbergen?

Die T├╝r ├Âffnete sich.

Als der rakshanische Feldherr den Raum betrat, beobachtete Ciel diesen fasziniert. Er war derma├čen gew├Âhnlich, dass er einen Moment zweifelte, ob sie den Richtigen hergebracht hatten. Selbst Khawa wirkte eindrucksvoller. Der Mann war weder sonderlich gro├č noch umgab ihn die Aura der Autorit├Ąt, wie sie anderen Befehlshabern zu eigen war. Eigentlich wirkte er durch und durch normal, wenn man au├čen vor lie├č, dass er ein Rakshaner war und einen Turban trug. Bei seinem rakshanischen Leibdiener registrierte Ciel eine gro├če Anspannung. Ciel jedoch freute sich, das der Tarrik eingetroffen war, denn jetzt konnte er etwas N├╝tzliches beitragen.

"Mein Name ist Ciel Felicien de Souvagne, ich bin einer der S├Âhne seiner Durchlaucht Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Damit Ihr im Bilde seid ├╝ber den momentanen Stand der Verhandlungen, m├Âchte ich Euch zusammenfassend dar├╝ber informieren, was bislang besprochen und beschlossen wurde.

Die anwesenden Staatsoberh├Ąupter sind zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass eine Beendigung der Kriegshandlungen anzustreben sei.

Mein Vater bot an, als neutraler Vermittler bei diesen Verhandlungen zu fungieren und so ist es geschehen. Auch bot er Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Material f├╝r den Wiederaufbau, Nahrungsmitteln und der Hilfe durch Fachkr├Ąfte, wenn ein friedlicher Weg gew├Ąhlt w├╝rde.

K├Ânig Skaldor Dunkelerz w├╝nscht eine Bannmeile um die Zwergenpforten herum, dem zugestimmt wurde. Auch hat er Hilfe beim Ausbau des Stra├čennetzes in der verw├╝steten Hohen Mark zugesichert. Desweiteren hilft sein Volk bereits jetzt den almanischen Fl├╝chtlingen und den f├╝hrerlosen Soldaten der Kaisho-Truppen.

F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark beansprucht im Namen des Chaos die ehemalige Hohe Mark, welche von den Chaostruppen erobert wurde. Auch wurde ihm ein Korridor zugesprochen, um seine beiden Reiche zu verbinden, welcher von der Hohen Mark aus an Souvagne vorbei um die Roten Berge herumf├╝hrt. Auch dieser Korridor soll von einer Bannmeile umgeben sein.

Gro├čherzog Felipe IV. von Ehveros k├╝ndigte seine Abdikation an zugunsten seiner Tochter Ricarda von Ehveros, welche fortan die Geschicke seines Gro├čherzogtums leiten soll. Er lud alle Anwesenden zu gemeinsamen Verhandlungen an seinem Hof ein.

Dies ist der derzeitige Stand."
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#34

Beitrag von Tarkan » So 14. Jan 2018, 19:57

W├Ąhrend das B├╝bchen noch sprach, angelte sich Tarkan einen Stuhl und lie├č sich hineinfallen. Die hei├če Br├╝he hatte er zur H├Ąlfte getrunken und stellte den Rest auf dem Tisch ab. Er schenkte sich eigenh├Ąndig eine Weinschorle ein, da es in Rakshanistan nicht ├╝blich war, sich bedienen zu lassen.

"Danke erst einmal f├╝r die erwiesene Gastfreundschaft. Ich bin sehr ersch├Âpft", sagte er, nachdem Ciel fertig war. "Und das Zuh├Âren und Reden in einer fremden Sprache ist anstrengend. Ich bin mit den ganzen Titeln und Formalit├Ąten nicht vertraut und kann mir eure ellenlangen Namen nicht merken. Legt es mir bitte daher nicht als Unh├Âflichkeit aus, wenn ich eine Kurzform w├Ąhle oder irgendwen falsch benenne. Auch mich k├Ânnt ihr einfach Tarrik Tarkan nennen, sonst brecht ihr euch nur die Zunge. Ihr sprecht die lange Form ohnehin falsch aus.

Das Chaos ist bereit, die momentanen Kriegshandlungen zu beenden und einen l├Ąngerfristigen Waffenstillstand zuzusichern. Von Frieden zu sprechen w├Ąre eine dreiste L├╝ge."
Er l├Ąchelte d├╝nn hinter seinem Schleier.

"Einer meiner Tarrikes verhandelt momentan mit General Eisenhand. Das Chaos fordert Festung Dunkelbruch. Wir sind die Siegermacht, die Feste steht uns zu und notfalls werden wir weiteres Blut vergie├čen. Wir sind ersch├Âpft, aber noch lange nicht am Ende. Wir haben weitere Asse im ├ärmel. Wir sind jedoch bereit, die Tore f├╝r eine gewisse Zeit zu ├Âffnen und den eingschlossenen Zwergen samt ihrer Toten freien Abzug zu gew├Ąhren, wenn uns Dunkelbruch von Feindesseite offiziell zugesprochen wird und dann mag der Kampf an dieser Stelle ein Ende haben. Nur eine Frage der Formalit├Ąt und die Belagerung wird f├╝r beendet erkl├Ąrt, sofern die Lichtalben oder Kaisho es sich nicht anders ├╝berlegen.

Der gute Tsaagan da wird die eroberte Hohe Mark verwalten. Er kennt sich mit feudalen Strukturen aus und wird die Hohe Mark zu einem Wirtschaftsstandort f├╝r das Chaos ausbauen. N├Ąheres kann ich dazu nicht sagen, da es ihm obliegt, die Details zu planen und den Plan vorzulegen. Ich kenne mich mit Wirtschaftsfragen nur im rakshanischen Rahmen aus.

Eine sonstige Frage habe ich noch, bevor wir uns weiter ├╝ber Krieg und Frieden unterhalten.

Wer ist dieser Rakshaner da und welche Rolle spielt er f├╝r die Verhandlungen? Spricht er f├╝r S├╝drakshanistan? Die namhaften Tarrikes aus Zentral- und Nordrakshanistan sind mir allesamt bekannt."

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#35

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 14. Jan 2018, 20:21

Der Duc nickte seinem Sohn dankbar zu, ehe er selbst das Wort ergriff.

"Nun Tarrik Tarkan, unsere Personen verhandeln hier einen Frieden und keine Waffenruhe, gleichg├╝ltig wie lange diese andauern mag. Und bevor Ihr den Frieden vorschnell ablehnt, solltet Ihr vielleicht dar├╝ber nachdenken, dass wir Euch erm├Âglichen k├Ânnten zu Eurem Vorteil in Frieden zu leben.

Sicher mag es Eurer Tradition und Eurer Lebensweise geschuldet sein, Kriege wie auch Raubz├╝ge zu f├╝hren. Nur ist Euch eines aufgefallen? Bei allen kriegstreibenden V├Âlkern, wird stets nur beim Auszug der Krieger gejubelt. Wer von allen Beteiligen jubelt jetzt noch unter dem Angesicht der hohen Todeszahlen?

Ist dies nicht ein eventuelles Umdenken wert? Wenn nicht f├╝r Euch selbst, sondern f├╝r Euer Volk?
Noch habt Ihr keinen einzigen unserer Vorschl├Ąge zur Kenntnis genommen.
Wenigstens dies solltet Ihr Euren Gespr├Ąchspartnern gew├Ąhren, bevor Ihr einen Frieden rigoros ablehnt.

Ein Waffenstillstand Tarrik Tarkan ist die Ablehnung eines generellen und grunds├Ątzlichen Friedens.
Und unsere Person ist der Auffassung, dass Zwergenk├Ânig Dunkelerz sowie Gro├čherzog Felipe sicher nicht daran gelegen sein wird, Euch eine Festung zu ├╝berlassen sowie die Hohe Mark, damit Ihr neue Kr├Ąfte f├╝r den n├Ąchsten Krieg sammeln k├Ânnt.

Das Problem des Krieges w├Ąre damit nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Dessen sind sich doch alle anwesenden Personen bewusst.

Und damit w├Ąren auch bereits s├Ąmtlich getroffenen Vereinbarung hinf├Ąllig. Alle Anwesenden hier, einschlie├člich des F├╝rsten der Hohen Mark haben den Verhandlungen beigewohnt zwecks Friedenschaffung. Daf├╝r hat K├Ânig Dunkelerz genauso gro├če Zugest├Ąndnisse gemacht wie der F├╝rst der Hohen Mark und unsere Person hat im Falle des Friedens ebenfalls seine Hilfe angeboten.

Ferner stehen weitere Friedensverhandlungen mit Gro├čherzog Felipe aus.
Wollt Ihr wirklich eine Befriedung durch ein B├╝ndnis der Ordnung und Felipe riskieren, statt eines Friedens? Alle hier Anwesenden sind zu der Entscheidung gekommen, dass bereits genug Personen gestorben sind. Denkt an Euer Volk und entscheidet dann",
erkl├Ąrte der Duc h├Âflich.

Maximilien schaute sich kurz nach Khawa um.

"Nein bei diesem Rakshaner handelt es sich um keinen Tarrik. Da Euch das Feudalsystem durch den F├╝rsten gel├Ąufig zu sein scheint, dies ist Khawa der Leibeigene, sowie der Leibdieners meines Sohnes Ciel. Khawa ist kein Entscheidungstr├Ąger, sondern das Privateigentum meines Sohnes", antwortete der Gro├čherzog freundlich.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#36

Beitrag von Tarkan » Mo 15. Jan 2018, 14:23

Der Vorname Khawa, der Kaffee bedeutete, war in Rakshanistan mindestens genau so verbreitet wie Rak und Tamja, was Chaos und Sand hie├č. Jeder Rakshaner kannte mindestens ein gutes Dutzend Khawas. Auch Tarkan hatte dereinst einen Khawa gekannt, der ihm nahegestanden hatte und der sehr wohl Tarrik gewesen war. Diesen Khawa erkannte er nun ver├Ąndert vor sich, als Sklave des souvagnischen Prinzen. Herausgeputzt, sauber, mit allerlei ├╝bertriebenem Klimbim um den Hals und langen Pfauenfedern am Turban. Tarkan, der emotional ausgelaugt war nach der jahrelangen Belagerung, betrachtete ihn m├╝de.

┬╗Was ist nur aus dir geworden, Steppensturm.┬ź
Khawa war vor Jahren f├╝r tot erkl├Ąrt worden und tot war er wahrlich. Khawa hatte den Tod einer jeglichen rakshanischen Seele gew├Ąhlt und die Freiheit gegen Ketten getauscht. Nein, er war in der Tat kein Tarrik mehr, er war nicht einmal mehr Rakshaner. Er war ein Schatten, eine Erinnerung an seine einstige Gr├Â├če, ein Abziehbild dessen, was er gewesen war. Khawa fo-Azenkwed, der Steppensturm, war Geschichte. Geblieben war diese geckenhafte Gestalt, die ihre Wurzeln, ihr Volk und ihre Kameraden verraten hatte.
Tarkan wandte den Blick ab.

┬╗Ich f├╝rchte, du missverstehst mich, Duc┬ź, griff er wieder das Thema auf, um das es eigentlich ging. ┬╗Ich habe rein gar nichts abgelehnt. Das Missverst├Ąndnis beruht auf der unterschiedlichen Lebensweise unserer V├Âlker. Du traust mir eine Autorit├Ąt zu, die ich so wenig besitze wie ein anderer Tarrik. Es gibt niemanden, der f├╝r alle Chaosv├Âlker gemeinsam sprechen kann au├čer Rakshor selbst. Wir haben kein Oberhaupt, sind keine Einheit, sondern leben in einem lockeren Verbund.

Ich kann f├╝r meine eigenen M├Ąnner sprechen. Ich kann ihnen sagen: Lasst Almanien fortan in Frieden. Das bindet jedoch nicht die anderen Tarrikes an mein Wort.

Ihr betrachtet also die Hohe Mark als einen Hort, an dem das Chaos neue Kr├Ąfte sammeln kann. Was sind denn eure L├Ąnder anderes f├╝r euch? Auch ihr r├╝stet stets f├╝r den n├Ąchsten Krieg. Wir m├Âchten es schlichtweg mit sesshafter Wirtschaft versuchen.

Zum Zeichen meiner Aufrichtigkeit biete ich euch Folgendes:

Das Zugest├Ąndnis, dass Alkena samt dem neuen Bereich unabh├Ąngig vom Chaos bleiben wird. F├╝rst Tsaagan mag darin schalten und walten, wie es ihm beliebt und weder ich noch ein anderer Tarrik wird sich in sein Treiben einmischen. Somit wird er bef├Ąhigt, als gleichberechtigter B├╝ndnispartner mit euch zu verhandeln. Verbindliche Zugest├Ąndnisse und Vertr├Ąge werden dadurch m├Âglich sein. Im Gegenzug wird Alkena Tribute an das Chaos entrichten. Ich biete euch Alkena als freies Land, samt meiner Zustimmung zu dem bisher Gesagten.

Was sagt ihr dazu?┬ź


Gespannt blickte Tarkan in die Runde. Khawa ├╝bersah er, als w├Ąre er gar nicht existent und das war er f├╝r Tarkan auch nicht mehr. Er sah nur noch ein Gespenst, das zuf├Ąllig genau so hie├č wie jener Khawa, der einst in Almanien gefallen war.

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#37

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Mo 15. Jan 2018, 17:14

Skaldor h├Ârte dem Duc aufmerksam zu und fand das dieser Filipe ein Herscher war der auf lange Sicht plante um seine Macht, weiter zu reichen die s├╝dlichen L├Ąnder zu sehen w├╝rde sicher spannend und interessant werden die Zwerge k├╝mmerten sich vor seiner Regenschaft nicht um die Belangen anderer V├Âlker doch das sollte von nun an, ein Ende haben. "Zu mir gibt es nicht viel zu sagen, ich bin in der Familie Dunkelerz aufgewachsen, es gibt viele gro├če Familien bei unserem Volk und meines lebt in den Bergen jenseits des Azursees. Eigentlich sollte ich dort die Pforte ├╝bernehmen doch ich bin kein so guter Krieger" er schmunzelte etwas. "Meine Geschicke liegen eher im verhandeln, doch in meinem Volk ist diese Einstellung zu neuem nicht ├╝berall gern gesehen, doch die Welt ├Ąndert sich und wir m├╝ssen es ebenso tun".

Er erz├Ąhlte wie er vom Rat gew├Ąhlt wurde da die Mehrheit seinen Argumenten beigepflichtet hatte, ebenso hatte er vieles bewegt einige Sachen waren gut andere, eher weniger ebenso dieser Krieg doch konnte man sich sowas nicht aussuchen. Als Tarkan den Raum betrat stand der K├Ânig auf und schaute den Mann an, er war sichtlich ersch├Âpft und m├╝de ebenso schien er einen anwesenden zu kennen. Der Akzent war zu h├Âren dennoch verstand Skaldor jedes Wort, er wartete bis der Duc seine Ideen und Gedanken zu ende gesprochen hatte. Dunkelerz r├Ąusperte sich "ihr wollt sagen das es dort drau├čen Herscher gibt die sich auch gegen euch wenden k├Ânnten? Ihr habt doch viele unter euch vereint was sagen die dazu, das ihr nun einen Waffenstillstand aushandelt? Werden sie nicht irgendwie w├╝tend ├╝ber eure Handlung sein? Was ist mit den Orks aus dem Norden was ist, wenn diese wiederkehren um uns erneut anzugreifen, da ihr Dunkelbruch offenbar halten wollt, wollt ihr dann selbst dort oben gegen die k├Ąmpfen?".

"Au├čerdem haben wir dann keine Augen mehr im Norden was ist, wenn es wieder jemanden gelingt weitere unter sich zu einen wird diese Person dann nicht, mit einer neuen Streitmacht zur├╝ckkehren?". "Mir ist wichtig das wir uns einigen k├Ânnen das Frieden hier herrscht im Herzland, eine Garantie will ich ebenso das meine Pforten mein Reich und ebenso mein Volk in Frieden leben kann, wir haben genug geblutet jeder von uns! Es ist genug!" das letzte sprach er mit etwas mehr Nachdruck als beabsichtigt.

Er hoffte auf ein Ergebnis zu kommen.

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Tarkan
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#38

Beitrag von Tarkan » Mo 15. Jan 2018, 17:56

"Das ist durchaus m├Âglich, Skaldor", best├Ątigte Tarkan. "Es gibt immer wieder Scharm├╝tzel der einzelnen Chaostruppen untereinander - besonders dann, wenn sie nicht gerade mit einem gemeinsamen anderen Feind besch├Ąftigt sind, wie den Tamjid im S├╝den oder den Zwergen im Herzland oder den Lichtalben im Norden. Der Krieg eint uns, formt uns zu einem starken Ganzen. Einer von vielen Vorteilen, die er bringt - neben Spa├č und Beutegut. Unsere gesamte Kultur ist auf Jagd und Krieg erwachsen. Es w├Ąre v├Âllig illusorisch, von Rakshanern zu erwarten, dass sie von jetzt auf gleich ein friedliches Leben nach eurem Vorbild f├╝hren. Die Meisten von uns haben nicht einmal das geringste Interesse daran.

Ich sehe das etwas anders.

Ich sehe, dass mein Volk in der Steppe ausgeblutet ist. Wir haben kaum noch M├Ąnner im kampff├Ąhigen Alter. Ich m├Âchte Alternativen ins Auge fassen. Das macht mich nicht bei allen beliebt. Meine M├Ąnner werfen mir Verweichlichung vor oder Altersdummheit. Manche hinter meinem R├╝cken, manche sagen es mir auch offen ins Gesicht.

Ihr beide werft mir widerum vor, dass meine vorgeschlagene L├Âsung nicht friedlich genug sei.
Folgendes sei gesagt: Im Rakshanischen gibt es nicht einmal ein Wort f├╝r Frieden.

Zu erwarten, dass mein Volk nun nach Ende der Schlacht - nicht des Krieges - ein Leben f├╝hrt, wie ihr es f├╝r richtig haltet, ist illusorisch. Genau so gut k├Ânnte ich zusichern, dass wir uns fortan alle vegetarisch ern├Ąhren. Ein solches Zugest├Ąndnis ist weder realisierbar noch sinnvoll, da es zu inneren Unruhen f├╝hren w├╝rde. Dann w├Ąrt ihr mich in K├╝rze los und h├Ąttet Dschan oder einen der anderen Tarrikes an der Backe oder gar Xatakh Sturganda h├Âchstselbst.

Man muss den Weg langsam gehen. Schritt f├╝r Schritt.

Was die Orks anbelangt, so leben sie ├Ąhnlich wie wir Rakshaner, in Truppen, die sie Rotten nennen und die untereinander verfeindet oder verb├╝ndet sein k├Ânnen. Auch sie haben kein Oberhaupt, das ├╝ber das gesamte Volk herrscht. Sie werden unzufrieden sein und n├Ârgeln, wenn unter mir an der S├╝dfront ein Waffenstillstand ausgehandelt wird, so wie auch die Rakshaner n├Ârgeln werden. Man muss ihnen zeigen, dass dieser Waffenstillstand ihnen nicht zum Nachteil gereicht. Das tut man nicht, indem man ihnen nur eine Mauer vor die Nase setzt und ihnen alles nimmt, wof├╝r sie lebten.

Die Tribute als Alkena werden diesen Zweck vielleicht erf├╝llen. Nahrung. Kleidung. Drogen. Was man so zum Leben braucht, gratis, ohne selbst daf├╝r zu arbeiten. Eine sehr lange Freizeit. Unsere Arbeit daf├╝r erfolgte vorher, wir bluteten daf├╝r, und die Tieflinge werden das f├╝r sie eroberte Land nachtr├Ąglich bezahlen. Im Umkehrschluss haben sie nun ein eigenes Reich au├čerhalb dieser verwilderten S├╝mpfe. Alle haben also etwas davon."

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#39

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mo 15. Jan 2018, 19:09

Der Duc dankte dem Zwergenk├Ânig f├╝r seine Erl├Ąuterung.

"Habt Dank f├╝r Eure Erkl├Ąrung K├Ânig Dunkelerz. Eure Einw├Ąnde sind mehr als berechtigt. Einem Waffenstill ist nicht zu trauen, einem vereinbarten Frieden schon. In Anbetracht dieser Tatsache und der Tatsache, dass ein weiteres Staatsoberhaupt Verhandlungen w├╝nscht, sollten wir schnellstm├Âglich zu Gro├čherzog Felipe aufbrechen.

Zu Eurer Erl├Ąuterung Tarkan.

Von unserer Seite aus, wurde noch gar kein Vorschlag unterbreitet. Unsere einzige Forderung, sprich unser einziger Einwand war bis zum jetzigen Zeitpunkt, dass ein Waffenstillstand nicht akzeptabel ist und wir hier vollumf├Ąnglichen Frieden anstreben.

Niemand m├Âchte Euch unsere Wege aufzwingen. Weder sollt Ihr leben wie Almanen, wobei sich dieses Leben von Gro├čherzogtum zu Gro├čherzogtum ebenfalls stark unterscheidet, noch sollt Ihr Leben wie ein Zwerg oder ein anderes Volk.

Ihr sollt einen friedlichen rakshanischen Weg beschreiten. Einen den Ihr mit unserer Hilfe selbst findet. Hilfe zur Selbsthilfe Tarkan, dies sind unsere pers├Ânlichen Gedanken.

Das Ihr zukunftsorientierter denkt, aber mit anderen Gedankenmustern zu k├Ąmpfen habt, ist uns nicht unbekannt. Glaubt Ihr all unsere pers├Ânlichen Berater sind unserer Meinung? Nein Tarkan und w├Ąren sie st├Ąndig unserer pers├Ânlichen Meinung, w├╝rden wir keine Berater ben├Âtigen.

Ein Berater muss auch den Schneid haben einem Duc die Wahrheit zu sagen, wenn dies von N├Âten ist. Willf├Ąhrige Speichellecker die uns nach dem Mund reden, sind keine Berater. Wenn wir nur ausschlie├člich die eigene Meinung h├Âren wollten, dann ist es ausreichend dass wir alleine sprechen.

Und genau wie es Euch mit Euren Beratern ergeht, werden meine Person einige f├╝r zu gem├Ą├čigt halten und andere wiederum zu hart. Ein Rat, wie immer er geartet sein mag, k├Ânnen wir uns zu Herzen nehmen oder v├Âllig ignorieren. Aber letztendlich Tarkan haben wir das letzte Wort.

Zum Punkt, dass die wenigsten Eures Volkes Interesse am Frieden haben und nur Kriege und Raubz├╝ge gew├Âhnt sind. Sicher hatten die Zwerge vor K├Ânig Dunkelerz ebenfalls einen anderen K├Ânig als die Souvagner unsere Person.

Wir vermuten, da K├Ânig Dunkelerz so freundlich war etwas ├╝ber sich preiszugeben, dass wir ganz ├Ąhnlich denken. Und wie er richtig auff├╝hrt, es wird immer neue Dinge geben denen man sich zuwenden muss. Das Gute sollte man ├╝bernehmen, das Schlechte verwerfen.

Eure Leute halten nichts vom Frieden, das mag sein.
Dann fragt Eure Kritiker was so erstrebenswert an einem nutzlosen Tod ist. Und weshalb diese bereit sind, junge leistungsf├Ąhige M├Ąnner und eventuell auch Frauen in einen sinnlosen Tod zu schicken, w├Ąhrend sie vermutlich selbst Zuhause im Zelt hocken bleiben. Ursache und Wirkung spielt hier eine immense Rolle.

Wer den Krieg glorifiziert, hat noch nie das ganze schreckliche Ausma├č eines Krieges erlebt. Nicht nur dass Personen grundlos sterben, was schon verwerflich genug ist, nein auf Generationen schaden solche kriegstreibenden Gel├╝ste dem ganzen Volk. Die fehlenden Personen fehlen nicht nur den Familie. Sie fehlen zum Lebensunterhalt. Und ganz profan sind Berge von Leichen erst einmal Krankheitsherde. Es werden Seuchen ausbrechen, die weiter Euren Leuten schaden. Es werden Kinder nicht geboren, da M├Ąnner fehlen.

Falls es der Wille dieser Personen ist, Euer Volk in den Abgrund zu f├╝hren, reitet weiter.
Ihr m├Âgt kein Wort f├╝r Frieden haben, wie lautet Eure ├ťbersetzung f├╝r sinnloser Tod?
Wir nennen es Krieg.

Niemand ist von uns so illusorisch anzunehmen, dass Ihr zusagt und morgen leben wir alle heiterer Gelassenheit zusammen. Auch die Wunden des Krieges m├╝ssen heilen. Und genauso wenig wie Euer Volk, wird das Volk der Zwerge oder einige V├Âlker der Almanen schnell vergessen was geschehen ist.

Ein B├╝ndnis muss genauso wachsen, wie die Umstrukturierung eines Volkes oder dessen Lebenswandel. Darin stimmen wir absolut mit Euch ├╝berein.

Die beste ├ťberzeugung f├╝r eine Ver├Ąnderung ist letztendlich doch, wenn alle Beteiligten bemerken, dass es ihnen unter den neuen Bedingungen besser geht als unter den alten Zust├Ąnden. Diese werden dann f├╝r sich und gegen ihre Kritiker sprechen. Dies sehen wir ebenso.

Nun die Tieflinge sind Eure B├╝ndnispartner Tarkan, wir gehen davon aus, dass dieser Einigung Rechnung getragen wird. Immerhin wurde dem F├╝rsten zur Regentschaft von Euch die Hohe Mark ├╝berlassen",
erl├Ąuterte der Duc h├Âflich.

Der Gro├čherzog gab seinem Palaisin Bellamy Bourgeois ein Zeichen. Dieser gesellte sich umgehend zu seinem Herrn.

"Ihr w├╝nscht Herr?", fragte der schwarzger├╝stete Mann ehrerbietig.

"Trefft alle Vorkehrungen f├╝r unsere Abreise zu Gro├čherzog Felipe. Wir gedenken l├Ąngst m├Âglich auf heimatlichem Boden zu reisen. Sorgt daf├╝r, dass eine Abordnung der Zwerge die Grenze zu Cantillion passieren darf und dort zu uns st├Â├čt.

Wir beabsichtigen bis zum Lehen des Marquis La Grange zu reisen und dort des Lehen des Comte Neufville zu passieren zwecks Grenz├╝berritt hinein nach Ledwick. Kurzum von Neufville halten wir auf Silberhain zu, wenden uns aber vor den Sumpflanden nach Westen um au├čerhalb der S├╝mpfe Richtung Ehveros samt Drakestein anzureisen. Welche ausgew├Ąhlten Wege der Tross nimmt und dessen Absicherung liegt wie immer in Euren vertrauensw├╝rdigen H├Ąnden Bellamy",
wies der Duc seinen Palaisin an.

"Unsere Familie m├Âge sich zur├╝ckziehen, jene die sich kommenden Aufgaben zu widmen haben treffen uns nachher in unseren Privatgem├Ąchern. Jene die uns auf unsere Reise begleiten werden treffen bitte umgehend die daf├╝r ben├Âtigten Vorkehrungen", sagte der Gro├čherzog freundlich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#40

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 15. Jan 2018, 20:35

Dreux Gifford de Souvagne

Dreux Gifford de Souvagne verneigte sich vor seinem Vater und verlie├č gemeinsam mit seinem Leibdiener den Verhandlungsraum. Vor der T├╝r wartete er auf seinen Bruder Ciel. Da die restliche Familie ebenfalls den Verhandlungsraum verlassen sollte, musste er nicht sehr lange warten.

Dreux schnappte sich seinen gleichaltrigen Bruder und zog ihn hinter sich her, bis sie in einer stillen Ecke angekommen waren.

"Ciel ich ben├Âtige Deine Hilfe! Du hast geh├Ârt was Vater angeordnet hat, ich soll in seiner Abwesenheit das Land regieren. Dann erw├Ąhnt er meinen Namen im Zusammenhang mit Ricarda von Ehveros. Weshalb? Hat er vor mich zu versprechen, oder hat er genau das Gegenteil vor? Sprich mich von ihr fernzuhalten, damit sie und ich nicht zusammenfinden?

Du wei├čt, was es bedeuten w├╝rde, sollten Ricarda und ich zusammenfinden?
M├Âchte Vater dies oder m├Âchte er es verhindern?

Und gleichg├╝ltig davon, was Vater nun m├Âchte, rein schon aus Neugier m├Âchte ich Ricarda kennenlernen. Eine Frau die den Thron besteigt, kann keine gew├Âhnliche Frau sein oder? Ihr Vater muss sie zu einer Herrscherin ausgebildet haben. Oder was meinst Du zu der ganzen Sache?

An meiner statt k├Ânnte doch Gregoire hier bleiben und Vater im Amt vertreten. Dass muss nicht der Erstgeborene sein. Vater selbst war der Zweitgeborene und bestieg den Thron. Oder meinst Du er l├Ąsst mich zur├╝ck um meine Bef├Ąhigung zu testen oder um mich zu besch├╝tzen?

Meine Bef├Ąhigung kann ich ihm gerne unter Beweis stellen, aber dies kann ich an jedem Ort unserer Welt. Und Schutz ist auch nicht immer abh├Ąngig davon, wo man sich aufh├Ąlt, sondern wer einen umgibt. Hast Du eine Idee, wie ich ihn gleich ├╝berzeugen k├Ânnte, dass ich mitreisen darf Ciel?",
fragte Dreux seinen Bruder.

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