Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz


Großherzogtum Souvagne
Nicht alle Almanen waren damit einverstanden, die eigenen Truppen zu opfern, um die Zwerge vor dem Chaos zu retten. Souvagne verließ daher das Kaisho- Abkommen und begann, alle Grenzen zu sichern. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Tsaagan von Alkena
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#31

Beitragvon Tsaagan von Alkena » So 14. Jan 2018, 16:16

Bei der Frage nach n√§heren Informationen zu seiner Person zog Tsaagan sofort alle inneren Schotte hoch. Nicht einmal sein eigener Leibdiener w√§re ohne einen mentalen Gewaltakt noch zu ihm durchgedrungen. Nach au√üen hin merkte man dem F√ľrst, der aufgrund seiner Sehbehinderung nie √ľber nennenswerte Mimik verf√ľgt hatte und dieses wenige im Rahmen seiner Ausildung unter eine nahezu perfekte Kontrolle seines Willens gebracht hatte, nichts an. Allenfalls die anwesenden Geistmagier sp√ľrten eine ver√§nderung des Nexus an dieser Stelle, eine Art √úberdruck, so dass ein leerer Raum am Platz seiner Seele entstand, an den man kaum vordringen konnte. Es war, als w√ľrde man gegen den Strom schwimmen.

Sein Leibdiener, dessen geistige Verbindung zu seinem Herrn j√§h gekappt wurde, sp√ľrte eine aufwallende √úbelkeit und strauchelte einen Moment. Er hatte dem F√ľrst beigebracht, sich auf die Weise zu sch√ľtzen, doch seinen eigenen Geist traf diese pl√∂tzliche Abwehr v√∂llig unvorbereitet mitten ins Sein. Der F√ľrst registrierte es unger√ľhrt und beachtete ihn nicht.

"Zu unserer Person gibt es nichts Interessantes zu berichten. Wir sind F√ľrst und wir waren F√ľrst. F√ľr andere Dinge bleibt keine Zeit. Wenden wir uns interessanteren Personen zu. Was gibt es von Euch zu berichten, Duc? Oder von Euch, K√∂nig?"

In diesem Moment k√ľndigte ein Diener die Ankunft des Tarkan an. Tsaagans Puls beschleunigte sich. Er gab mental wieder etwas Raum, so dass sein Leibdiener sich erneut mit ihm verbinden konnte, was dieser auch sofort tat. Die T√ľr √∂ffnete sich und der Tarrik wurde hineingeleitet. Er sah anders aus als zur Zeit ihres letzten Treffens. Sauberer, ordentlicher, m√ľder und vor allem sehr viel d√ľnner.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#32

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 14. Jan 2018, 16:46

Jules trat neben seinen Duc, beugte sich kurz zu diesem herab und fl√ľsterte seinem Herrn etwas zu. Der Duc nickte knapp. Maximilien wandte sich an den F√ľrsten.

"Scheinbar habt Ihr unser Interesse mit einem Affront oder gar einem Angriff verwechselt. Wir bedauern dies F√ľrst. Unser Interesse war weder das eine, noch das andere, seid dessen versichert. Unser Interesse war genau dies - Interesse.

Als Edler verzichten wir darauf, sich einen in unseren Augen unfairen Vorteil zu verschaffen. Wir nutzen niemandes Notlage aus, und wir vermeiden es strikt, andere zu √ľbervorteilen. Unsere Person ist nur an fairen wie auch friedlichen L√∂sungen interessiert. Wenn Ihr nicht sprechen m√∂gt, sei dem so F√ľrst.

Zu unserer Person. Wir bestiegen als junger Mann mit 18 Jahren den souvagnischen Thron. Die erste H√§lfte unseres Lebens haben wir uns dem Studium aller Wissensgebiete gewidmet. Dabei bereisten wir mit unseren Lehrern ganz Souvagne, immer auf der Suche nach der Art von Lehre, die die Schulen nicht vermitteln konnten. Nach dem Tod unseres Vaters und √§lteren Bruders kehrten wir nach Boufort zur√ľck, um unsere Pflicht als Thronerbe anzutreten. Dies ist unser Lebenslauf in K√ľrze.

Hören wir uns an, was Tarrik Tarkan Ali al-Kuwari Gutes zu unseren Verhandlungen beitragen kann",
antwortete der Duc höflich.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#33

Beitragvon Ciel Felicien de Souvagne » So 14. Jan 2018, 19:29

Ciel hatte bis dahin schweigend den Verhandlungen gelauscht. Er wollte nicht vorlaut wirken und seinen Vater durch einen unangebrachten Kommentar blamieren, besonders nicht in Anbetracht der Wichtigkeit dieses Gesprächs.

Als der Duc bei einer Erkl√§rung auf die Tochter des K√∂nigs zu sprechen kam, warf sein Bruder Dreaux ihm einen Blick zu, den Ciel erwiderte, jedoch nicht deuten konnte. Ciel w√ľrde versuchen, nach Abschluss der Verhandlungen seinen Bruder f√ľr ein Gespr√§ch unter vier Augen zu gewinnen, um zu erfahren, was ihm in diesem Moment durch den Kopf gegangen war, aber auchDreaux` ureigene Gedanken zum Inhalt dieser Verhandlungen interessierten ihn sehr. Beide S√∂hne waren ihrem Vater gegen√ľber loyal, doch was die Details der Au√üenpolitik anbelangte, hatten sie ihre eigene Meinung, die nicht immer mit der des Ducs √ľbereinstimmte.

Den Tieflingsf√ľrsten empfand Ciel als unangenehm in seiner abweisenden Art. Auch Jules fiel das auf. Der Duc reagierte gewohnt souver√§n und deeskalierend, was F√ľrst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark etwas zu entspannen schien, dennoch zeigte er keinerlei Entgegenkommen in dieser Hinsicht. Ciel fragte sich nach dem Grund f√ľr sein Verhalten, wenigstens ein paar unverf√§ngliche Informationen h√§tte er doch der H√∂flichkeit halber preisgeben k√∂nnen. Stattdessen sagte er so gut wie gar nichts. Hatte er etwas zu verbergen?

Die T√ľr √∂ffnete sich.

Als der rakshanische Feldherr den Raum betrat, beobachtete Ciel diesen fasziniert. Er war derma√üen gew√∂hnlich, dass er einen Moment zweifelte, ob sie den Richtigen hergebracht hatten. Selbst Khawa wirkte eindrucksvoller. Der Mann war weder sonderlich gro√ü noch umgab ihn die Aura der Autorit√§t, wie sie anderen Befehlshabern zu eigen war. Eigentlich wirkte er durch und durch normal, wenn man au√üen vor lie√ü, dass er ein Rakshaner war und einen Turban trug. Bei seinem rakshanischen Leibdiener registrierte Ciel eine gro√üe Anspannung. Ciel jedoch freute sich, das der Tarrik eingetroffen war, denn jetzt konnte er etwas N√ľtzliches beitragen.

"Mein Name ist Ciel Felicien de Souvagne, ich bin einer der S√∂hne seiner Durchlaucht Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Damit Ihr im Bilde seid √ľber den momentanen Stand der Verhandlungen, m√∂chte ich Euch zusammenfassend dar√ľber informieren, was bislang besprochen und beschlossen wurde.

Die anwesenden Staatsoberhäupter sind zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass eine Beendigung der Kriegshandlungen anzustreben sei.

Mein Vater bot an, als neutraler Vermittler bei diesen Verhandlungen zu fungieren und so ist es geschehen. Auch bot er Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Material f√ľr den Wiederaufbau, Nahrungsmitteln und der Hilfe durch Fachkr√§fte, wenn ein friedlicher Weg gew√§hlt w√ľrde.

K√∂nig Skaldor Dunkelerz w√ľnscht eine Bannmeile um die Zwergenpforten herum, dem zugestimmt wurde. Auch hat er Hilfe beim Ausbau des Stra√üennetzes in der verw√ľsteten Hohen Mark zugesichert. Desweiteren hilft sein Volk bereits jetzt den almanischen Fl√ľchtlingen und den f√ľhrerlosen Soldaten der Kaisho-Truppen.

F√ľrst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark beansprucht im Namen des Chaos die ehemalige Hohe Mark, welche von den Chaostruppen erobert wurde. Auch wurde ihm ein Korridor zugesprochen, um seine beiden Reiche zu verbinden, welcher von der Hohen Mark aus an Souvagne vorbei um die Roten Berge herumf√ľhrt. Auch dieser Korridor soll von einer Bannmeile umgeben sein.

Gro√üherzog Felipe IV. von Ehveros k√ľndigte seine Abdikation an zugunsten seiner Tochter Ricarda von Ehveros, welche fortan die Geschicke seines Gro√üherzogtums leiten soll. Er lud alle Anwesenden zu gemeinsamen Verhandlungen an seinem Hof ein.

Dies ist der derzeitige Stand."
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#34

Beitragvon Tarkan » So 14. Jan 2018, 19:57

W√§hrend das B√ľbchen noch sprach, angelte sich Tarkan einen Stuhl und lie√ü sich hineinfallen. Die hei√üe Br√ľhe hatte er zur H√§lfte getrunken und stellte den Rest auf dem Tisch ab. Er schenkte sich eigenh√§ndig eine Weinschorle ein, da es in Rakshanistan nicht √ľblich war, sich bedienen zu lassen.

"Danke erst einmal f√ľr die erwiesene Gastfreundschaft. Ich bin sehr ersch√∂pft", sagte er, nachdem Ciel fertig war. "Und das Zuh√∂ren und Reden in einer fremden Sprache ist anstrengend. Ich bin mit den ganzen Titeln und Formalit√§ten nicht vertraut und kann mir eure ellenlangen Namen nicht merken. Legt es mir bitte daher nicht als Unh√∂flichkeit aus, wenn ich eine Kurzform w√§hle oder irgendwen falsch benenne. Auch mich k√∂nnt ihr einfach Tarrik Tarkan nennen, sonst brecht ihr euch nur die Zunge. Ihr sprecht die lange Form ohnehin falsch aus.

Das Chaos ist bereit, die momentanen Kriegshandlungen zu beenden und einen l√§ngerfristigen Waffenstillstand zuzusichern. Von Frieden zu sprechen w√§re eine dreiste L√ľge."
Er l√§chelte d√ľnn hinter seinem Schleier.

"Einer meiner Tarrikes verhandelt momentan mit General Eisenhand. Das Chaos fordert Festung Dunkelbruch. Wir sind die Siegermacht, die Feste steht uns zu und notfalls werden wir weiteres Blut vergie√üen. Wir sind ersch√∂pft, aber noch lange nicht am Ende. Wir haben weitere Asse im √Ąrmel. Wir sind jedoch bereit, die Tore f√ľr eine gewisse Zeit zu √∂ffnen und den eingschlossenen Zwergen samt ihrer Toten freien Abzug zu gew√§hren, wenn uns Dunkelbruch von Feindesseite offiziell zugesprochen wird und dann mag der Kampf an dieser Stelle ein Ende haben. Nur eine Frage der Formalit√§t und die Belagerung wird f√ľr beendet erkl√§rt, sofern die Lichtalben oder Kaisho es sich nicht anders √ľberlegen.

Der gute Tsaagan da wird die eroberte Hohe Mark verwalten. Er kennt sich mit feudalen Strukturen aus und wird die Hohe Mark zu einem Wirtschaftsstandort f√ľr das Chaos ausbauen. N√§heres kann ich dazu nicht sagen, da es ihm obliegt, die Details zu planen und den Plan vorzulegen. Ich kenne mich mit Wirtschaftsfragen nur im rakshanischen Rahmen aus.

Eine sonstige Frage habe ich noch, bevor wir uns weiter √ľber Krieg und Frieden unterhalten.

Wer ist dieser Rakshaner da und welche Rolle spielt er f√ľr die Verhandlungen? Spricht er f√ľr S√ľdrakshanistan? Die namhaften Tarrikes aus Zentral- und Nordrakshanistan sind mir allesamt bekannt."
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#35

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » So 14. Jan 2018, 20:21

Der Duc nickte seinem Sohn dankbar zu, ehe er selbst das Wort ergriff.

"Nun Tarrik Tarkan, unsere Personen verhandeln hier einen Frieden und keine Waffenruhe, gleichg√ľltig wie lange diese andauern mag. Und bevor Ihr den Frieden vorschnell ablehnt, solltet Ihr vielleicht dar√ľber nachdenken, dass wir Euch erm√∂glichen k√∂nnten zu Eurem Vorteil in Frieden zu leben.

Sicher mag es Eurer Tradition und Eurer Lebensweise geschuldet sein, Kriege wie auch Raubz√ľge zu f√ľhren. Nur ist Euch eines aufgefallen? Bei allen kriegstreibenden V√∂lkern, wird stets nur beim Auszug der Krieger gejubelt. Wer von allen Beteiligen jubelt jetzt noch unter dem Angesicht der hohen Todeszahlen?

Ist dies nicht ein eventuelles Umdenken wert? Wenn nicht f√ľr Euch selbst, sondern f√ľr Euer Volk?
Noch habt Ihr keinen einzigen unserer Vorschläge zur Kenntnis genommen.
Wenigstens dies solltet Ihr Euren Gesprächspartnern gewähren, bevor Ihr einen Frieden rigoros ablehnt.

Ein Waffenstillstand Tarrik Tarkan ist die Ablehnung eines generellen und grundsätzlichen Friedens.
Und unsere Person ist der Auffassung, dass Zwergenk√∂nig Dunkelerz sowie Gro√üherzog Felipe sicher nicht daran gelegen sein wird, Euch eine Festung zu √ľberlassen sowie die Hohe Mark, damit Ihr neue Kr√§fte f√ľr den n√§chsten Krieg sammeln k√∂nnt.

Das Problem des Krieges wäre damit nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Dessen sind sich doch alle anwesenden Personen bewusst.

Und damit w√§ren auch bereits s√§mtlich getroffenen Vereinbarung hinf√§llig. Alle Anwesenden hier, einschlie√ülich des F√ľrsten der Hohen Mark haben den Verhandlungen beigewohnt zwecks Friedenschaffung. Daf√ľr hat K√∂nig Dunkelerz genauso gro√üe Zugest√§ndnisse gemacht wie der F√ľrst der Hohen Mark und unsere Person hat im Falle des Friedens ebenfalls seine Hilfe angeboten.

Ferner stehen weitere Friedensverhandlungen mit Großherzog Felipe aus.
Wollt Ihr wirklich eine Befriedung durch ein B√ľndnis der Ordnung und Felipe riskieren, statt eines Friedens? Alle hier Anwesenden sind zu der Entscheidung gekommen, dass bereits genug Personen gestorben sind. Denkt an Euer Volk und entscheidet dann",
erklärte der Duc höflich.

Maximilien schaute sich kurz nach Khawa um.

"Nein bei diesem Rakshaner handelt es sich um keinen Tarrik. Da Euch das Feudalsystem durch den F√ľrsten gel√§ufig zu sein scheint, dies ist Khawa der Leibeigene, sowie der Leibdieners meines Sohnes Ciel. Khawa ist kein Entscheidungstr√§ger, sondern das Privateigentum meines Sohnes", antwortete der Gro√üherzog freundlich.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#36

Beitragvon Tarkan » Mo 15. Jan 2018, 14:23

Der Vorname Khawa, der Kaffee bedeutete, war in Rakshanistan mindestens genau so verbreitet wie Rak und Tamja, was Chaos und Sand hie√ü. Jeder Rakshaner kannte mindestens ein gutes Dutzend Khawas. Auch Tarkan hatte dereinst einen Khawa gekannt, der ihm nahegestanden hatte und der sehr wohl Tarrik gewesen war. Diesen Khawa erkannte er nun ver√§ndert vor sich, als Sklave des souvagnischen Prinzen. Herausgeputzt, sauber, mit allerlei √ľbertriebenem Klimbim um den Hals und langen Pfauenfedern am Turban. Tarkan, der emotional ausgelaugt war nach der jahrelangen Belagerung, betrachtete ihn m√ľde.

¬ĽWas ist nur aus dir geworden, Steppensturm.¬ę
Khawa war vor Jahren f√ľr tot erkl√§rt worden und tot war er wahrlich. Khawa hatte den Tod einer jeglichen rakshanischen Seele gew√§hlt und die Freiheit gegen Ketten getauscht. Nein, er war in der Tat kein Tarrik mehr, er war nicht einmal mehr Rakshaner. Er war ein Schatten, eine Erinnerung an seine einstige Gr√∂√üe, ein Abziehbild dessen, was er gewesen war. Khawa fo-Azenkwed, der Steppensturm, war Geschichte. Geblieben war diese geckenhafte Gestalt, die ihre Wurzeln, ihr Volk und ihre Kameraden verraten hatte.
Tarkan wandte den Blick ab.

¬ĽIch f√ľrchte, du missverstehst mich, Duc¬ę, griff er wieder das Thema auf, um das es eigentlich ging. ¬ĽIch habe rein gar nichts abgelehnt. Das Missverst√§ndnis beruht auf der unterschiedlichen Lebensweise unserer V√∂lker. Du traust mir eine Autorit√§t zu, die ich so wenig besitze wie ein anderer Tarrik. Es gibt niemanden, der f√ľr alle Chaosv√∂lker gemeinsam sprechen kann au√üer Rakshor selbst. Wir haben kein Oberhaupt, sind keine Einheit, sondern leben in einem lockeren Verbund.

Ich kann f√ľr meine eigenen M√§nner sprechen. Ich kann ihnen sagen: Lasst Almanien fortan in Frieden. Das bindet jedoch nicht die anderen Tarrikes an mein Wort.

Ihr betrachtet also die Hohe Mark als einen Hort, an dem das Chaos neue Kr√§fte sammeln kann. Was sind denn eure L√§nder anderes f√ľr euch? Auch ihr r√ľstet stets f√ľr den n√§chsten Krieg. Wir m√∂chten es schlichtweg mit sesshafter Wirtschaft versuchen.

Zum Zeichen meiner Aufrichtigkeit biete ich euch Folgendes:

Das Zugest√§ndnis, dass Alkena samt dem neuen Bereich unabh√§ngig vom Chaos bleiben wird. F√ľrst Tsaagan mag darin schalten und walten, wie es ihm beliebt und weder ich noch ein anderer Tarrik wird sich in sein Treiben einmischen. Somit wird er bef√§higt, als gleichberechtigter B√ľndnispartner mit euch zu verhandeln. Verbindliche Zugest√§ndnisse und Vertr√§ge werden dadurch m√∂glich sein. Im Gegenzug wird Alkena Tribute an das Chaos entrichten. Ich biete euch Alkena als freies Land, samt meiner Zustimmung zu dem bisher Gesagten.

Was sagt ihr dazu?¬ę


Gespannt blickte Tarkan in die Runde. Khawa √ľbersah er, als w√§re er gar nicht existent und das war er f√ľr Tarkan auch nicht mehr. Er sah nur noch ein Gespenst, das zuf√§llig genau so hie√ü wie jener Khawa, der einst in Almanien gefallen war.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#37

Beitragvon Skaldor Dunkelerz » Mo 15. Jan 2018, 17:14

Skaldor h√∂rte dem Duc aufmerksam zu und fand das dieser Filipe ein Herscher war der auf lange Sicht plante um seine Macht, weiter zu reichen die s√ľdlichen L√§nder zu sehen w√ľrde sicher spannend und interessant werden die Zwerge k√ľmmerten sich vor seiner Regenschaft nicht um die Belangen anderer V√∂lker doch das sollte von nun an, ein Ende haben. "Zu mir gibt es nicht viel zu sagen, ich bin in der Familie Dunkelerz aufgewachsen, es gibt viele gro√üe Familien bei unserem Volk und meines lebt in den Bergen jenseits des Azursees. Eigentlich sollte ich dort die Pforte √ľbernehmen doch ich bin kein so guter Krieger" er schmunzelte etwas. "Meine Geschicke liegen eher im verhandeln, doch in meinem Volk ist diese Einstellung zu neuem nicht √ľberall gern gesehen, doch die Welt √§ndert sich und wir m√ľssen es ebenso tun".

Er erz√§hlte wie er vom Rat gew√§hlt wurde da die Mehrheit seinen Argumenten beigepflichtet hatte, ebenso hatte er vieles bewegt einige Sachen waren gut andere, eher weniger ebenso dieser Krieg doch konnte man sich sowas nicht aussuchen. Als Tarkan den Raum betrat stand der K√∂nig auf und schaute den Mann an, er war sichtlich ersch√∂pft und m√ľde ebenso schien er einen anwesenden zu kennen. Der Akzent war zu h√∂ren dennoch verstand Skaldor jedes Wort, er wartete bis der Duc seine Ideen und Gedanken zu ende gesprochen hatte. Dunkelerz r√§usperte sich "ihr wollt sagen das es dort drau√üen Herscher gibt die sich auch gegen euch wenden k√∂nnten? Ihr habt doch viele unter euch vereint was sagen die dazu, das ihr nun einen Waffenstillstand aushandelt? Werden sie nicht irgendwie w√ľtend √ľber eure Handlung sein? Was ist mit den Orks aus dem Norden was ist, wenn diese wiederkehren um uns erneut anzugreifen, da ihr Dunkelbruch offenbar halten wollt, wollt ihr dann selbst dort oben gegen die k√§mpfen?".

"Au√üerdem haben wir dann keine Augen mehr im Norden was ist, wenn es wieder jemanden gelingt weitere unter sich zu einen wird diese Person dann nicht, mit einer neuen Streitmacht zur√ľckkehren?". "Mir ist wichtig das wir uns einigen k√∂nnen das Frieden hier herrscht im Herzland, eine Garantie will ich ebenso das meine Pforten mein Reich und ebenso mein Volk in Frieden leben kann, wir haben genug geblutet jeder von uns! Es ist genug!" das letzte sprach er mit etwas mehr Nachdruck als beabsichtigt.

Er hoffte auf ein Ergebnis zu kommen.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#38

Beitragvon Tarkan » Mo 15. Jan 2018, 17:56

"Das ist durchaus m√∂glich, Skaldor", best√§tigte Tarkan. "Es gibt immer wieder Scharm√ľtzel der einzelnen Chaostruppen untereinander - besonders dann, wenn sie nicht gerade mit einem gemeinsamen anderen Feind besch√§ftigt sind, wie den Tamjid im S√ľden oder den Zwergen im Herzland oder den Lichtalben im Norden. Der Krieg eint uns, formt uns zu einem starken Ganzen. Einer von vielen Vorteilen, die er bringt - neben Spa√ü und Beutegut. Unsere gesamte Kultur ist auf Jagd und Krieg erwachsen. Es w√§re v√∂llig illusorisch, von Rakshanern zu erwarten, dass sie von jetzt auf gleich ein friedliches Leben nach eurem Vorbild f√ľhren. Die Meisten von uns haben nicht einmal das geringste Interesse daran.

Ich sehe das etwas anders.

Ich sehe, dass mein Volk in der Steppe ausgeblutet ist. Wir haben kaum noch M√§nner im kampff√§higen Alter. Ich m√∂chte Alternativen ins Auge fassen. Das macht mich nicht bei allen beliebt. Meine M√§nner werfen mir Verweichlichung vor oder Altersdummheit. Manche hinter meinem R√ľcken, manche sagen es mir auch offen ins Gesicht.

Ihr beide werft mir widerum vor, dass meine vorgeschlagene Lösung nicht friedlich genug sei.
Folgendes sei gesagt: Im Rakshanischen gibt es nicht einmal ein Wort f√ľr Frieden.

Zu erwarten, dass mein Volk nun nach Ende der Schlacht - nicht des Krieges - ein Leben f√ľhrt, wie ihr es f√ľr richtig haltet, ist illusorisch. Genau so gut k√∂nnte ich zusichern, dass wir uns fortan alle vegetarisch ern√§hren. Ein solches Zugest√§ndnis ist weder realisierbar noch sinnvoll, da es zu inneren Unruhen f√ľhren w√ľrde. Dann w√§rt ihr mich in K√ľrze los und h√§ttet Dschan oder einen der anderen Tarrikes an der Backe oder gar Xatakh Sturganda h√∂chstselbst.

Man muss den Weg langsam gehen. Schritt f√ľr Schritt.

Was die Orks anbelangt, so leben sie √§hnlich wie wir Rakshaner, in Truppen, die sie Rotten nennen und die untereinander verfeindet oder verb√ľndet sein k√∂nnen. Auch sie haben kein Oberhaupt, das √ľber das gesamte Volk herrscht. Sie werden unzufrieden sein und n√∂rgeln, wenn unter mir an der S√ľdfront ein Waffenstillstand ausgehandelt wird, so wie auch die Rakshaner n√∂rgeln werden. Man muss ihnen zeigen, dass dieser Waffenstillstand ihnen nicht zum Nachteil gereicht. Das tut man nicht, indem man ihnen nur eine Mauer vor die Nase setzt und ihnen alles nimmt, wof√ľr sie lebten.

Die Tribute als Alkena werden diesen Zweck vielleicht erf√ľllen. Nahrung. Kleidung. Drogen. Was man so zum Leben braucht, gratis, ohne selbst daf√ľr zu arbeiten. Eine sehr lange Freizeit. Unsere Arbeit daf√ľr erfolgte vorher, wir bluteten daf√ľr, und die Tieflinge werden das f√ľr sie eroberte Land nachtr√§glich bezahlen. Im Umkehrschluss haben sie nun ein eigenes Reich au√üerhalb dieser verwilderten S√ľmpfe. Alle haben also etwas davon."
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#39

Beitragvon Maximilien Rivenet de Souvagne » Mo 15. Jan 2018, 19:09

Der Duc dankte dem Zwergenk√∂nig f√ľr seine Erl√§uterung.

"Habt Dank f√ľr Eure Erkl√§rung K√∂nig Dunkelerz. Eure Einw√§nde sind mehr als berechtigt. Einem Waffenstill ist nicht zu trauen, einem vereinbarten Frieden schon. In Anbetracht dieser Tatsache und der Tatsache, dass ein weiteres Staatsoberhaupt Verhandlungen w√ľnscht, sollten wir schnellstm√∂glich zu Gro√üherzog Felipe aufbrechen.

Zu Eurer Erläuterung Tarkan.

Von unserer Seite aus, wurde noch gar kein Vorschlag unterbreitet. Unsere einzige Forderung, sprich unser einziger Einwand war bis zum jetzigen Zeitpunkt, dass ein Waffenstillstand nicht akzeptabel ist und wir hier vollumfänglichen Frieden anstreben.

Niemand möchte Euch unsere Wege aufzwingen. Weder sollt Ihr leben wie Almanen, wobei sich dieses Leben von Großherzogtum zu Großherzogtum ebenfalls stark unterscheidet, noch sollt Ihr Leben wie ein Zwerg oder ein anderes Volk.

Ihr sollt einen friedlichen rakshanischen Weg beschreiten. Einen den Ihr mit unserer Hilfe selbst findet. Hilfe zur Selbsthilfe Tarkan, dies sind unsere persönlichen Gedanken.

Das Ihr zukunftsorientierter denkt, aber mit anderen Gedankenmustern zu k√§mpfen habt, ist uns nicht unbekannt. Glaubt Ihr all unsere pers√∂nlichen Berater sind unserer Meinung? Nein Tarkan und w√§ren sie st√§ndig unserer pers√∂nlichen Meinung, w√ľrden wir keine Berater ben√∂tigen.

Ein Berater muss auch den Schneid haben einem Duc die Wahrheit zu sagen, wenn dies von Nöten ist. Willfährige Speichellecker die uns nach dem Mund reden, sind keine Berater. Wenn wir nur ausschließlich die eigene Meinung hören wollten, dann ist es ausreichend dass wir alleine sprechen.

Und genau wie es Euch mit Euren Beratern ergeht, werden meine Person einige f√ľr zu gem√§√üigt halten und andere wiederum zu hart. Ein Rat, wie immer er geartet sein mag, k√∂nnen wir uns zu Herzen nehmen oder v√∂llig ignorieren. Aber letztendlich Tarkan haben wir das letzte Wort.

Zum Punkt, dass die wenigsten Eures Volkes Interesse am Frieden haben und nur Kriege und Raubz√ľge gew√∂hnt sind. Sicher hatten die Zwerge vor K√∂nig Dunkelerz ebenfalls einen anderen K√∂nig als die Souvagner unsere Person.

Wir vermuten, da K√∂nig Dunkelerz so freundlich war etwas √ľber sich preiszugeben, dass wir ganz √§hnlich denken. Und wie er richtig auff√ľhrt, es wird immer neue Dinge geben denen man sich zuwenden muss. Das Gute sollte man √ľbernehmen, das Schlechte verwerfen.

Eure Leute halten nichts vom Frieden, das mag sein.
Dann fragt Eure Kritiker was so erstrebenswert an einem nutzlosen Tod ist. Und weshalb diese bereit sind, junge leistungsfähige Männer und eventuell auch Frauen in einen sinnlosen Tod zu schicken, während sie vermutlich selbst Zuhause im Zelt hocken bleiben. Ursache und Wirkung spielt hier eine immense Rolle.

Wer den Krieg glorifiziert, hat noch nie das ganze schreckliche Ausma√ü eines Krieges erlebt. Nicht nur dass Personen grundlos sterben, was schon verwerflich genug ist, nein auf Generationen schaden solche kriegstreibenden Gel√ľste dem ganzen Volk. Die fehlenden Personen fehlen nicht nur den Familie. Sie fehlen zum Lebensunterhalt. Und ganz profan sind Berge von Leichen erst einmal Krankheitsherde. Es werden Seuchen ausbrechen, die weiter Euren Leuten schaden. Es werden Kinder nicht geboren, da M√§nner fehlen.

Falls es der Wille dieser Personen ist, Euer Volk in den Abgrund zu f√ľhren, reitet weiter.
Ihr m√∂gt kein Wort f√ľr Frieden haben, wie lautet Eure √úbersetzung f√ľr sinnloser Tod?
Wir nennen es Krieg.

Niemand ist von uns so illusorisch anzunehmen, dass Ihr zusagt und morgen leben wir alle heiterer Gelassenheit zusammen. Auch die Wunden des Krieges m√ľssen heilen. Und genauso wenig wie Euer Volk, wird das Volk der Zwerge oder einige V√∂lker der Almanen schnell vergessen was geschehen ist.

Ein B√ľndnis muss genauso wachsen, wie die Umstrukturierung eines Volkes oder dessen Lebenswandel. Darin stimmen wir absolut mit Euch √ľberein.

Die beste √úberzeugung f√ľr eine Ver√§nderung ist letztendlich doch, wenn alle Beteiligten bemerken, dass es ihnen unter den neuen Bedingungen besser geht als unter den alten Zust√§nden. Diese werden dann f√ľr sich und gegen ihre Kritiker sprechen. Dies sehen wir ebenso.

Nun die Tieflinge sind Eure B√ľndnispartner Tarkan, wir gehen davon aus, dass dieser Einigung Rechnung getragen wird. Immerhin wurde dem F√ľrsten zur Regentschaft von Euch die Hohe Mark √ľberlassen",
erläuterte der Duc höflich.

Der Großherzog gab seinem Palaisin Bellamy Bourgeois ein Zeichen. Dieser gesellte sich umgehend zu seinem Herrn.

"Ihr w√ľnscht Herr?", fragte der schwarzger√ľstete Mann ehrerbietig.

"Trefft alle Vorkehrungen f√ľr unsere Abreise zu Gro√üherzog Felipe. Wir gedenken l√§ngst m√∂glich auf heimatlichem Boden zu reisen. Sorgt daf√ľr, dass eine Abordnung der Zwerge die Grenze zu Cantillion passieren darf und dort zu uns st√∂√üt.

Wir beabsichtigen bis zum Lehen des Marquis La Grange zu reisen und dort des Lehen des Comte Neufville zu passieren zwecks Grenz√ľberritt hinein nach Ledwick. Kurzum von Neufville halten wir auf Silberhain zu, wenden uns aber vor den Sumpflanden nach Westen um au√üerhalb der S√ľmpfe Richtung Ehveros samt Drakestein anzureisen. Welche ausgew√§hlten Wege der Tross nimmt und dessen Absicherung liegt wie immer in Euren vertrauensw√ľrdigen H√§nden Bellamy",
wies der Duc seinen Palaisin an.

"Unsere Familie m√∂ge sich zur√ľckziehen, jene die sich kommenden Aufgaben zu widmen haben treffen uns nachher in unseren Privatgem√§chern. Jene die uns auf unsere Reise begleiten werden treffen bitte umgehend die daf√ľr ben√∂tigten Vorkehrungen", sagte der Gro√üherzog freundlich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#40

Beitragvon Dreux Gifford de Souvagne » Mo 15. Jan 2018, 20:35

Dreux Gifford de Souvagne

Dreux Gifford de Souvagne verneigte sich vor seinem Vater und verlie√ü gemeinsam mit seinem Leibdiener den Verhandlungsraum. Vor der T√ľr wartete er auf seinen Bruder Ciel. Da die restliche Familie ebenfalls den Verhandlungsraum verlassen sollte, musste er nicht sehr lange warten.

Dreux schnappte sich seinen gleichaltrigen Bruder und zog ihn hinter sich her, bis sie in einer stillen Ecke angekommen waren.

"Ciel ich benötige Deine Hilfe! Du hast gehört was Vater angeordnet hat, ich soll in seiner Abwesenheit das Land regieren. Dann erwähnt er meinen Namen im Zusammenhang mit Ricarda von Ehveros. Weshalb? Hat er vor mich zu versprechen, oder hat er genau das Gegenteil vor? Sprich mich von ihr fernzuhalten, damit sie und ich nicht zusammenfinden?

Du wei√üt, was es bedeuten w√ľrde, sollten Ricarda und ich zusammenfinden?
Möchte Vater dies oder möchte er es verhindern?

Und gleichg√ľltig davon, was Vater nun m√∂chte, rein schon aus Neugier m√∂chte ich Ricarda kennenlernen. Eine Frau die den Thron besteigt, kann keine gew√∂hnliche Frau sein oder? Ihr Vater muss sie zu einer Herrscherin ausgebildet haben. Oder was meinst Du zu der ganzen Sache?

An meiner statt k√∂nnte doch Gregoire hier bleiben und Vater im Amt vertreten. Dass muss nicht der Erstgeborene sein. Vater selbst war der Zweitgeborene und bestieg den Thron. Oder meinst Du er l√§sst mich zur√ľck um meine Bef√§higung zu testen oder um mich zu besch√ľtzen?

Meine Bef√§higung kann ich ihm gerne unter Beweis stellen, aber dies kann ich an jedem Ort unserer Welt. Und Schutz ist auch nicht immer abh√§ngig davon, wo man sich aufh√§lt, sondern wer einen umgibt. Hast Du eine Idee, wie ich ihn gleich √ľberzeugen k√∂nnte, dass ich mitreisen darf Ciel?",
fragte Dreux seinen Bruder.
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