Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagne
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Jules de Mireault
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#41

Beitrag von Jules de Mireault » Mo 15. Jan 2018, 21:42

Jules verfolgte das Gespr├Ąch mit ausdruckslosem Gesicht. Er hatte selbst nichts anderes von Tarkan erwartet, als grundlegend erst einmal einen Frieden abzulehnen. Nicht da er das dies dem Mann als Rakshaner oder Wildem unterstellte, nein jeder h├Ątte so reagiert. Wozu sollte man eine 180 Grad Wendung f├╝r andere vollziehen? Sie musste schon auch immense Vorteile f├╝r einen selbst bringen, sonst ├Ąnderte sich kein Mensch - weder Rakshaner noch Almane.

Als das Gespr├Ąch auf Khawa zu sprechen kam, hatte Jules M├╝he sein ausdrucksloses Gesicht beizubehalten. Selbst Gufo auf seiner Schulter, trat von einem Fu├č auf den anderen, da er die innere Unruhe und Angst seines Herrn sp├╝rte. Seine gro├čen, gl├╝henden Augen fixierten Tarkan, w├Ąhrend sich seine Krallen in Jules Umhang gruben.

Jules versuchte mit dem gleichen Blick die Entscheidung seines Duc vorauszusehen.
Aber welche Entscheidung?

Er war mit den Gedanken viel zu weit vorneweg. Tarkan hatte noch gar keine Forderung bez├╝glich Khawa gestellt. Aber genau darum ging es hier, darum ging es Jules. Was w├╝rde geschehen, wenn Tarkan die Herausgabe von Khawa verlangte?

Die Entscheidung des Duc konnte sich jeder an einem Finger abz├Ąhlen. F├╝r den Frieden einer gesamten Region, sogar f├╝r Frieden ├╝ber die almanische Region hinaus zwischen allen Almanischen V├Âlkern, den Tieflingen in der Hohen Mark, den Zwergen und eventuell sogar den Alben w├╝rde der Duc ohne zu z├Âgern Khawa an Tarkan aush├Ąndigen.

An einem einzelnen Mann, einem ehemaligen Kriegsgefangenen, w├╝rden die Verhandlungen nicht scheitern.

Und er selbst?
W├╝rde er an der Herausgabe von Khawa scheitern?

Jules lie├č den Blick einmal durch den Raum schweifen und streite dabei f├╝r einen winzigen Moment den Blick von Khawa.

Was w├╝rde er tun, sollte Khawa nach Rakshanistan zur├╝ckkehren?
W├╝rde er alles zur├╝cklassen was er kannte, wof├╝r er stets gek├Ąmpft und gelebt hatte?
W├╝rde er Khawa in die Fremde folgen?
Und w├╝rde Khawa dies ├╝berhaupt wollen?

W├╝rde es Khawa wollen und er w├╝rde ihm folgen, w├Ąre dies eine Entscheidung f├╝r immer, den in meinem Feudalsystem geh├Ârte jede Person einer h├Âher gestellten Person. Letztendlich geh├Ârten sie alle dem Duc. Und er war das pers├Ânliche Himmelsauge des Duc. Er stand pers├Ânlich im Dienst des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne.
W├╝rde er einfach seinen Posten verlassen und Khawa begleiten, w├Ąre dies bestenfalls unerlaubtes Entfernen und w├╝rde eine schwere R├╝ge nach sich ziehen. Schlimmstenfalls w├╝rde der Duc es als Hochverrat werten und er w├╝rde auf dem Block landen.

Jules sch├╝ttelte kaum merklich den Kopf, nein - der Duc w├╝rde es als Untreue sehen.
Untreue seinem Herrn gegen├╝ber wertete der Duc als Verrat.
Verrat endete auf dem Block.

Gerade hing Jules noch seinen Gedanken nach, da verlie├č die Familie des Ducs den Verhandlungssaal. Jules schaute Ciel und Khawa nicht hinterher, aber Gufos Blick folgte ihnen.

`Wir m├╝ssen uns treffen. Bitte es ist dringend┬┤, ├╝bermittelte Jules Khawa mental.

W├Ąhrend die Staatsoberh├Ąupter um sie herum ├╝ber die Welt entschieden, f├╝hlte sich Jules als st├╝rzte seine eigene gerade ein.

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#42

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Mi 17. Jan 2018, 07:44

Ciel lie├č sich von seinem Bruder mitziehen. Offenbar war dieser ebenso erpicht auf ein Gespr├Ąch unter vier Augen wie Ciel.

"Khawa, lass uns bitte f├╝r einen Augenblick allein", sagte er zu seinem Leibdiener. Nach dieser Aufforderung sah Khawa noch elender aus als zuvor. Er f├╝hlte sich wieder unwichtig und unn├╝tz. Im Gegensatz zur adligen Oberschicht hatte der Rakshaner nie gelernt, seine Emotionen hinter einer Maske h├Âflicher Gleichg├╝ltigkeit zu verbergen. Obwohl nur seine Augen hinter dem schwarzen Schleier zu sehen waren, wusste Ciel, was in seinem Leibdiener vorging und die Begegnung mit dem Tarrik hatte sicher an seinen Nerven gezerrt. "Bitte Nathan darum, sich um dich zu k├╝mmern. Er wird dir einen Kaffee zubereiten und dich mit seiner Musik aufheitern."

"Das ist sehr freundlich, Herr ... aber d├╝rfte ich um die Gesellschaft von Chevalier de Mireault bitten?", fragte Khawa leise.

Nun zeigte Ciel doch Mimik. Er war verunsichert, dass Khawa ausgerechnet die Gesellschaft seines jahrelangen Erzfeinds w├╝nschte. Sollten seine Bem├╝hungen, die beiden Unvers├Âhnlichen miteinander auszus├Âhnen, am Ende doch noch gefruchtet haben? Wenn ja, war das ein Grund, stolz auf sich zu sein. Wenn sogar diese beiden unter seiner Anleitung zueinander fanden, brauchte er sich wegen politischer Verhandlungen keine Sorgen mehr zu machen. Seine Haltung straffte sich etwas.

"Wenn Jules es sich einrichten kann, nur zu. Ich freue mich, dass ihr euren Streit beigelegt habt. Ansonsten wei├čt du ja, wo du Nathan findest. Ich lasse nach dir schicken, sobald ich deiner Dienste wieder bedarf." Ciel nickte, damit war sein Leibdiener entlassen. Khawa huschte davon und man sah nur noch seine wehenden Pfauenfedern um die Ecke verschwinden. Verwundert ob der Eile blickte Ciel ihm hinterher.

Ciels Bruder redete derweil ohne Punkt und Komma. Dreaux schien v├Âllig durch den Wind zu sein. Auch Ciel sp├╝rte eine innere Anspannung nach diesem Gespr├Ąch. Verhandlungen von solcher Tragweite erlebte man ja auch nicht alle Tage. Dreaux gab seinen Gedanken in einem ausufernden Redeschwall Raum. Ciel rieb sich das Kinn, bevor er antwortete und kam sich dabei sehr erwachsen vor.

"Warum Vater dich in einem Atemzug mit dem Namen der Thronerbin erw├Ąhnte, kann man nur mutma├čen, so lange er nicht selber seine Gedanken dazu ├Ąu├čert. F├╝r den Fall, dass er tats├Ąchlich eine Hochzeit ins Auge fasst, w├Ąrest du hernach K├Ânig von Ledwick und Ehveros. Und sp├Ąter von ganz Almanien, einschlie├člich Souvagne. Oder was meinst du? Nun ja, fast, die Hohe Mark m├╝ssen wir ja wegrechnen.

Wenn Vater dir gegen├╝ber schon diesen Punkt so ausdr├╝cklich erw├Ąhnt, dann rechnet er sicher auch damit, dass du entsprechend reagierst. Ich denke, es liegt durchaus in seiner Absicht, dass du uns bei dieser Reise begleitest. Andernfalls h├Ątte er nicht so eine offensichtliche Verlockung ausgesprochen, sondern sich das f├╝r einen sp├Ąteren Zeitpunkt aufgespart.

Bitte Gregoire ruhig, dich zu vertreten.

Ich werde dich in meiner Arbeitskutsche mitnehmen, sofern dich das Bastardwappen darauf nicht st├Ârt. Darin ist gen├╝gend Raum f├╝r mehrere Personen, wir haben fest montierte Sitzb├Ąnke, gut gepolstert selbstredend, dazwischen steht ein ausreichend gro├čer Arbeitstisch und sogar ein kleiner Ofen, der von au├čen befeuert wird. Die Kutsche wurde eigens nach meinen W├╝nschen gefertigt, so dass ich unterwegs bequem arbeiten kann und keine Reisezeit vergeuden muss. Auch eine Toilettenkabine und ein Bett sind darin. Das ist zwar nur f├╝r eine Person ausgelegt - vorsichtshalber, falls Vater unterwegs wieder auf den Gedanken kommt, mich zu verkuppeln - aber notfalls passt man durchaus auch zu zweit hinein, wenn man nicht gerade eine Statur wie Bellamy hat, oder wir wechseln uns einfach mit Schlafen ab. Ich schlafe ohnehin nur wenig.

Ob du Vater deswegen fragen m├Âchtest, bleibt nat├╝rlich dir ├╝berlassen. Ich halte den Mund. Ich finde aber, wir sind alt genug, um eigene Entscheidungen diesbez├╝glich zu treffen, wenn wir daf├╝r sorgen, dass wir vern├╝nftig vertreten werden und unsere Abwesenheit keinen Schaden anrichtet."


Ciel sah sich noch einmal um, ob jemand in der N├Ąhe war. Dann lockerte sich seine f├Ârmliche Miene und er grinste verschw├Ârerisch.

"Ich nehme einen Vorrat Uphaphemol mit. Das macht die Reise unterhaltsamer, falls man doch einmal mit sich nichts anzufangen wei├č."

Jules & Khawa - Gespr├Ąch nach den Verhandlungen >>
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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#43

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mi 17. Jan 2018, 12:44

Dreux de Souvagne

Dreux war ebenso erstaunt ├╝ber die Bitte des Rakshaners, eigentlich kannte man am Hofe den Chevalier de Mireault und den Leibdiener Khawa nur als Hund und Katze, so sehr gr├╝n waren sich die beiden. Sie jagten sich meist gegenseitig ├╝ber den Hof, allerdings nur im ├╝bertragenen Sinne, ansonsten w├Ąre Khawa wohl schon auf dem Block gelandet. Seine dreisten, frechen aber wohldosierten Stichelleien waren hart an der Grenze - aber sie ├╝berschritten die Grenze nicht. Ebenso hielt es Jules mit seinen Antworten. Die beiden eintr├Ąchtig nebeneinander war f├╝r Dreux ebenso unvorstellbar wie des nachts strahlender Sonnenschein.

Sein Bruder gab seinem Leibdiener nat├╝rlich die Erlaubnis de Mireault aufzusuchen. Vielleicht hatten seine Bem├╝hungen ja tats├Ąchlich Fr├╝chte getragen, aber Dreux w├╝rde dies erst glauben, wenn er es mit eigenen Augen sah. Erstaunlich schnell huschte Khawa von dannen, als er die Erlaubnis erhielt. Dreux schwante B├Âses, vermutlich plante Khawa kurz vor der Abreise noch einen letzten Streich.

Dann allerdings konzentrierte sich Dreux wieder auf die tats├Ąchlich wichtigen Dinge in seinem Leben - sich.

Er h├Ârte Ciel aufmerksam zu und konnte im Grunde all dessen Argumente nur abnicken. Eigentlich hatte er nie vorgehabt, sich mit der unliebsamen Konkurrenz Ciel so gut zu verstehen. Aber leider mochte er seinen Bruder wiedererwartend sehr gerne und zu allem ├ťberfluss war er noch ein sehr kluger Kopf.

"Alles was Du sagst hat Hand und Fu├č Ciel, ich sehe die Dinge genauso. Vater hat mich angewiesen ihn nach dem Gespr├Ąch aufzusuchen. Das werde ich selbstverst├Ąndlich tun, aber ich werde ihm nicht davon erz├Ąhlen, dass ich Euch begleiten werde.

Nun wenn er mir offiziell die Amtsgesch├Ąfte ├╝berreicht, bin ich f├╝r diesen Moment in Amt und W├╝rden. Das hei├čt auch ich habe die Macht einen Vertreter zu benennen. Und sind wir ehrlich, Gregoire ist vielleicht von stillerer Natur, aber er wei├č sich durchaus durchzusetzen. Er ist genau wie Du ein kluger Kopf. Nun wir alle sind das.

Und ich sehe es ebenso wie Du, dass wir durchaus in der Lage sind, solche Entscheidungen selbst zu treffen. Vater kann nicht von uns erwarten, dass wir selbstst├Ąndig werden, wenn er uns dazu keine Chance gibt. ├ťberlege doch mal Ciel, wir beide sind 25 Jahre alt. Vater hat in unserem Alter bereits 7 Jahre als Duc regiert. Ich finde es ist an der Zeit, dass er aufh├Ârt uns wie kleine Kinder zu g├Ąngeln.

Nat├╝rlich hat er die Allmacht in diesem Land.
Er ist Souvagne, er ist der Duc, daran m├Âchte ich auch nicht r├╝tteln. Aber er muss uns etwas mehr Raum zugestehen uns selbst zu entfalten. Und die beste M├Âglichkeit bei Vater ist es, ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wir sind seine Kinder, uns gegen├╝ber ist er stets milde gestimmt.

Also wie sollte er meinen Ungehorsam sanktionieren?
Er kann mir entweder verzeihen und meine Anwesenheit akzeptieren. Oder er bestraft mich unfair, indem er meinen Leibdiener als Pr├╝gelknaben f├╝r mich ma├čregeln l├Ąsst. Aber so ist Vater nicht, ich habe ihn nie einen Landsmann ungerecht bestrafen sehen. Folglich wird er schlimmstenfalls zerknirscht gucken.

Wobei wie es gesagt, es nicht mal daf├╝r einen Grund gibt. Er ├╝bertr├Ągt mir seine Aufgaben. Ich nehme sie an, erledige sie einige Stunden und ├╝bertrage dann mit derselben Machtf├╝lle die Aufgaben vertrauensvoll an Gregoire und begleite Euch",
grinste Dreux.

"Nun wie Du schon sagst, warum sollte Vater so etwas grundlos erw├Ąhnen?
Manchmal ist es schon schwierig zu erraten was er m├Âchte. Er spricht meist nur einen Teil aus, zu dem anderen Teil macht er sich seine Gedanken und entscheidet dann noch einen Moment sp├Ąter. Das mag oft richtig und wichtig sein, aber so etwas verunsichert mich. Gut unbedacht zu sprechen in so einer Position sollte man stets vermeiden, aber dies h├Ątte er mir auch unter vier Augen sagen k├Ânnen. Jedenfalls werde ich Euch begleiten, das steht fest.

Gleichg├╝ltig was sich Vater dabei gedacht hat. Ich bin neugierig auf Ricarda, eine Frau die den Thron besteigt.

Nun was Du sagst ist Fakt Ciel. W├╝rden wir als gleichberechtigte Herrscher heiraten, dann w├╝rde ich ├╝ber Souvagne, Ledwick und Ehveros regieren mit Ricarda an meiner Seite. Es besteht allerdings auch die M├Âglichkeit der Amtsteilung. Ich w├╝rde ├╝ber Souvagne herrschen und sie weiterhin ├╝ber Ledwick und Ehveros. Aber eine Hochzeit strebt man in Majest├Ątsh├Ąusern an um die L├Ąnder zu verbinden und zu einen, nicht um die Grenzw├Ąlle h├Âher zu ziehen, als sie schon sind.

Und sollte Vater widererwartend einfach nur einen Gedanken in den Raum geworfen haben, interessiert es mich schon, wer zuk├╝nftig die L├Ąndereien neben uns regiert. Sollte sich an unserem pers├Ânlichen Status nichts ├Ąndern, werde ich als Thronerbe irgendwann mit Ricarda ebenso verhandeln oder mich beratschlagen m├╝ssen, wie es heute Vater mit den anderen Staatsoberh├Ąuptern zu tun pflegt",
teilte Dreux mit Ciel seine Gedanken.

"Deine Kutsche scheint wirklich ausgekl├╝gelt zu sein. Mich st├Ârt das Wappen nicht, ich bin gespannt darauf in diesem Gef├Ąhrt zu reisen. Sie klingt durchdacht, aber voll allem klingt sie sehr gem├╝tlich. Sogar mit Toilette. Gut bis Drakestein m├╝ssen wir dann wohl kein einziges Mal aussteigen. Das hat was", lachte der Kronprinz leise.

"Du solltest Dir Gedanken dar├╝ber machen, welche Adelsh├Ąuser uns als Delegation begleiten. Sprich wer einen seiner Verwandten absenden soll um mit uns nach Ehveros zu reisen.

Ich schlage das Haus Cantillion vor, da bei ihnen vor der T├╝r die Unruhen herrschen und sie somit direkt Bezug zu dem Krieg nehmen k├Ânnen. Ferner hat Comte Massimo de la Cantillion unsere Flotte zur├╝ckerobert. Das sollten wir anerkennen.

Khawa wird sicher freuen zu h├Âren, dass der gute Comte Massimo de la Cantillion nun verheiratet ist. Die Wahl fiel auf die Comtesse Monique de Neufville. Ihr Vater wird es sicher freuen, sie in unserem Tross zu haben f├╝r einen Kr├Ânungsbesuch. Zumal wir seine Scholle durchqueren m├╝ssen. Unsere Anwesenheit ist schon eine Ehre, aber seine Tochter an unserer Seite wird ihm schmeicheln Ciel. Und wie Du wei├čt, kann ein Herrschaftshaus nie genug Freunde haben",
fl├╝sterte Dreux verschw├Ârerisch.

Bei der Offenbarung, das Ciel Uphaphemol mitnehmen wollte, verkniff sich Dreux ein breites Grinsen.

"Gute Idee, aber lass Dich blo├č nicht von irgendwem mit dem Zeug erwischen. Ich glaube sonst erlebst Du Vater von einer ganz anderen Seite. Verstecke es irgendwo, wo es niemand erwartet. Ich h├Ątte bei Dir eher Dhanga vermutet, um das Schlafbed├╝rfnis zu reduzieren, damit Du durcharbeiten kannst. Aber Neuro-Stym ist schon eine feine Sache, vor allem wenn Du es vor dem Sex einnimmst. Je nach Dosierung macht es den Akt sogar ├╝berfl├╝ssig. Wir sollten es also nicht vor der Kr├Ânungsfeier einnehmen, das k├Ânnte f├╝r unser Haus sehr peinlich werden", kicherte Dreux gut gelaunt.

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#44

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Fr 19. Jan 2018, 09:46

Ciel freute sich, dass sein Bruder ihn begleiten w├╝rde und auch das kleine, von der Sache her unbedenkliche Abenteuer, dass Dreaux ihren Vater nicht davon in Kenntnis setzen w├╝rde, hatte seinen Reiz. Die beiden waren stets Konkurrenten gewesen. Nicht um den Thron, denn wer diesen einst besteigen w├╝rde, war klar, doch um die Gunst des Vaters. Nun, mit Mitte zwanzig, schienen sie beide innerlich langsam erwachsen zu werden. Vielleicht konnten sie nun nachholen, was sie in den Jahren der Rivalit├Ąt verpasst hatten: Das ein Bruder auch ein Freund sein konnte.

"Siehe an, Ihr h├Ârt Euch an, als w├╝rdet Ihr Euch auskennen, werter Bruder", erwiderte Ciel schmunzelnd. "Dhanga ist meine Medizin in arbeitsreichen Zeiten, Uphamemol hingegen f├╝r die kurzen Zeiten der Erholung, um diese vielfach so intensiv zu genie├čen und damit effektiver nutzen zu k├Ânnen. Einfache Mathematik. Wo andere einen Tag Urlaub ben├Âtigen, gen├╝gt mir eine Stunde. In meiner Kutsche wird es Euch jedenfalls an nichts mangeln. M├Âgt Ihr Brettspiele? Ich f├╝hre einige mit.

Was Khawa davon halten wird, dass er seinen alten Bezwinger wieder sehen muss, kann man sich denken, er wird in etwa so erfreut sein, wie ├╝ber das Wiedersehen mit Tarrik Tarkan. Schlimmstenfalls ├╝bersch├╝ttet er den Comte mit Kaffee. Ich werde Khawa gen├╝gend Arbeit geben, um sich abzulenken, eine bessere Medizin gibt es nicht, f├╝r niemanden. Ich jedenfalls freue mich darauf, Massimo wiederzusehen und mir aus seinem eigenen Mund die Geschichte anzuh├Âren, wie er die Schiffe zur├╝ckbrachte.

Auf die k├╝nftige K├Ânigin bin ich so gespannt wie Ihr.

Aber wen wir alles mitnehmen sollen, damit bin ich ├╝berfragt. W├╝rde es nach Vater gehen, w├╝rde er vermutlich am liebsten Dominique Dubois mitschleppen, samt Block und Guillotine. Der zweitwichtigste Mann im Staat. Ich f├╝r meinen Teil werde meine ├╝bliche Delegation bei mir haben.

Meine Mutter begleitet uns ebenfalls, sie hat eine Kutsche die meiner ├Ąu├čerlich sehr ├Ąhnelt, nur, dass sie von oben bis unten mit B├╝chern und exotischen Gegenst├Ąnden vollgestopft ist anstatt mit Arbeitsutensilien. Daf├╝r tr├Ągt sie immer nur abwechselnd die selben zwei Kleider, sehr zum Missfallen ihrer Zofe und der Duc w├╝rde sich sicher auch freuen, wenn sie sich seinem Auge mal in einer abwechslungreicheren Gewandung pr├Ąsentierte.

Aber irgendeinen Vorschlag wird man von mir sicher erwarten. Sollten wir wirklich aus jedem Adelshaus jemanden mitschicken? Das wird ein Tross, der vorne schon am Hof des K├Ânigs steht und hinten noch in Souvagne startet. Wir sollten meiner Meinung nach auf jeden Fall Comte Didier de la Chateaub mitnehmen und von den de la Cantillions m├Âgen ruhig mehrere anreisen. Sie spielen eine tragende Rolle und stehen in gutem Verh├Ąltnis zu unserer Familie. Auch sollten wir einen Repr├Ąsentanten der gro├čherzoglichen Gargoyles mitnehmen."
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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#45

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Fr 19. Jan 2018, 14:30

Dreux de Souvagne

Dreux h├Ârte seinem Bruder aufmerksam zu und nickte best├Ątigend. Ihr Plan war verboten und das machte gerade den Reiz aus. Ebenso dass er ihn ausgerechnet mit Ciel umsetzte. Das Ciel ihn au├čer Landes schmuggeln w├╝rde, damit w├╝rde ihr Vater ganz gewiss nicht rechnen.

"Wenn Du nur den Hochadel nimmst, ohne die Chevalier sind das gar nicht so viele Familien. Es w├Ąren vier Marquis Familien der jeweiligen Marquis - Marquis Jules Auriville de Beaufort, Marquis Philippe-Louis Gillot de Chasseaux, Marquis Mayhew de Chevrette und Marquis Clement Lavin├ę de la Grange. Rechnen wir einen Abgesandten zuz├╝glich seiner Frau, dann w├Ąren dies erstmal nur acht Personen, samt deren Domestikenanhang.

Es folgen die Comte. Comte Neville de Grivois, Comte Melville de la Cantillion, Comte Quennel de Lanteigne
Comte Frederic Vachel de la Gervais, Comte Julien Lothair de Bariere, Comte Aymon Serge de la Vergne┬┤,
Comte Didier de la Chateaub und Comte Alain de Neufville. Hier haben wir acht Familien. Schickt jede Familie einen Abgeordneten w├Ąren das 16 Personen samt deren Anhang.

Folglich w├╝rde uns ein Adelstross von 24 Personen des Hochadels begleiten, samt Dienerschar. Bedenke nimmst Du einen von ihnen mit und einen anderen nicht, k├Ânnte dies als Affront gegen die Familie gewertet werden. Die Familie selbst w├╝rde es auf jeden Fall als Affront werten, oder falls der Duc die Begleitw├╝nsche ausspricht, w├╝rden sie es als Herabw├╝rdigung sehen. Sprich aus welchem Grund stehen sie nicht mehr in der Gunst des Duc? Die anderen Adelsfamilien w├╝rden daraus sofort irgendwelche R├╝ckschl├╝sse ziehen, ob diese nun tats├Ąchlich zutreffen oder nicht.

Also Gru├čkarten wie auch Einladungen mit unserem Familiewappen werden nicht grundlos auf Vollst├Ąndigkeit ├╝berpr├╝ft. Du kannst die Reputation eines Mannes vernichten aus unserer Position heraus, indem Du ihn schlichtweg ├╝bergehst oder ignorierst. Jedes untere Adelshaus wird Deinem Beispiel folgen Ciel.

Drum w├╝rde ich vorschlagen, lade zumindest aus jedem Hause des Hochadels einen Abgesandten mit Frau ein. Das Du von den Cantillions gerne den Comte Melville de la Cantillion als Familienoberhaupt dabei haben m├Âchtest zuz├╝glich seines Bruders Comte Massimo de la Cantillion ergibt sich aus erbrachten Leistung der Flottenr├╝ckeroberung. Lass dies aber genauso so verlautbaren.

Einen Abgesandten der Gargoyles mitzunehmen ist eine gute Idee Ciel. Nur muss dies entsprechend in der Planung und Anreise ber├╝cksichtigt werden.

Ferner denke ich nicht, dass sich Felipe daran verschlucken wird, einige Adlige mehr zu verk├Âstigen. Die Personen werden der Friedensverhandlung nicht beiwohnen, sondern sie werden bei der Kr├Ânung Ricardas anwesend sein. Eine Kr├Ânung ist der feierlichste Moment neben der Geburt eines Kronprinzen die ein Land erleben kann. Je mehr Adlige diesem Moment beiwohnen, je sch├Âner ist er. Und ich denke Felipe wird dort nicht auf den einen oder anderen Taler der Verk├Âstigung schauen. Ich freue mich jedenfalls auf das Fest.

Naja Ciel, ich bin auch nicht weltfremd und ich habe auch ab und an Lust auf ein bisschen Spa├č oder Entspannung. Da bist Du nicht der Einzige Bruder. Von daher ja ich kenne mich etwas aus, genauso wie Du. Das bleibt unser kleines Geheimnis. Mit Brettspielen, W├╝rfelspielen, Karten k├Ânnen wir uns gerne die Zeit vertreiben. Es klingt sicher in Deinen Ohren komisch, aber ich freue mich drauf.

Nun ich glaube da hast Du Recht, Dein Leibdiener wird wirklich nicht erfreut sein seinen H├Ąscher wieder zu sehen, vor allem frisch verheiratet. Soweit ich h├Ârte, sollte Khawa es lieber unterlassen Comte Massimo de la Cantillion mit Kaffee zu ├╝bersch├╝tten. Der gute Comte ist ein L├Ąuterer, ebenso wie viele andere Comte oder Chevalier. Ich m├Âchte nicht die L├Ąuterung von Khawa erleben. Und ich bef├╝rchte, er noch weniger als ich.

Wo wir beim Thema w├Ąren, ich glaube Du hast v├Âllig Recht. Die erste Person die Vater mitnehmen w├╝rde w├Ąre Dominique Dubois. Gibt es eigentlich eine Mobil-Guillotine f├╝r unterwegs? Falls ja, w├╝rde er diese Dominique sicher mitf├╝hren lassen.

Nun machen wir uns dar├╝ber besser nicht lustig. Immerhin verdanken wir es genau der Tatsache dass Vater gerecht durchgreift, dass wir derart in Ruhe und Frieden leben k├Ânnen. Milde wo sie angebracht ist, ebenso die Strafe. Manche Verbrechen kann man nicht anders s├╝hnen als mit dem Block.

Du solltest Deiner Mutter nahelegen sich zur Kr├Ânung ein v├Âllig neues Kleid zuzulegen!
Dies ist ungemein wichtig. Sie repr├Ąsentiert unser Herrschaftshaus auf einer Kr├Ânungsfeier. Da darf sie auf keinen Fall ein Kleid tragen, in dem sie schon einmal gesehen worden ist.

Was meinst Du wie Ricarda aussieht? Ich habe versucht mich an sie zu erinnern, habe in meinen Gedanken gest├Âbert ob ich ihr fr├╝her einmal begegnet bin. Aber leider konnte ich mich an keine Begebenheit erinnern. Demzufolge wei├č ich nicht wie die Gute aussieht. Was die Sache vielleicht sogar interessanter macht",
schmunzelte Dreux.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#46

Beitrag von Bellamy Bourgeois » Fr 26. Jan 2018, 19:12

Bellamy Bourgeois, der Palaisin des Duc wie das erste Schwert Souvagnes, machte sich umgehend auf und berief eine au├čergew├Âhnliche Dienstbesprechung der Gro├čherzoglichen Leibgarde ein. Seine Majest├Ąt hatte ihm einen eindeutigen Befehl erteilt.

Einige R├Ąume entfernt, nicht unweit des Verhandlungsraumes in dem die Staatsoberh├Ąupter getagt hatten, fand sich nun die Leibgarde des Duc ein um die Instruktionen ihres obersten Vorgesetzten entgegen zu nehmen.

Palaisin Bourgeois wartete einen Moment und lie├č seinen Blick ├╝ber die Truppe schweifen. Alle waren anwesend, anders hatte er es auch nicht erwartet.

"Gr├╝├če und direkt zur Sache. Unsere Majest├Ąt beabsichtigt in k├╝rzester Zeit zu Gro├čherzog Felipe aufzubrechen. Unsere Aufgabe ist wie stets der Schutz unseres Herrn. Gardisten, bereitet Eure Abreise vor und trefft s├Ąmtliche relevante Vorkehrungen, damit es zu keinerlei Verz├Âgerungen kommt, sobald der Duc abzureisen w├╝nscht.

Wir werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur mit der gro├čherzoglichen Familie reisen, sondern da unsere Majest├Ąt ferner nach den Friedensverhandlungen an der Kr├Ânung von Gro├čherzogin Ricarda von Ehveros teilnehmen wird, wird uns ein Tross des Hochadels begleiten. Vermutlich f├╝hrt jedes Haus eine Schar Diener wie auch Gardisten mit sich.

Verlass ist darauf nicht, unser oberstes Augenmerk gilt unserer Majest├Ąt!

Unser Herr beabsichtigt l├Ąngst m├Âglich im eigenen Land zu reisen. Die Reise-Route sieht demnach wie folgt aus. Wir reisen bis zum Lehen des Marquis La Grange und dort des Lehen des Comte Neufville zu passieren zwecks Grenz├╝berritt hinein nach Ledwick. Kurzum von Neufville halten wir auf Silberhain zu, wenden uns aber vor den Sumpflanden nach Westen um au├čerhalb der S├╝mpfe Richtung Ehveros samt Drakestein anzureisen.

Zur besseren Sicherung des Duc wies einer Familie werden wir, wenn m├Âglich, die Hauptstra├čen w├Ąhlen. Nebenwege werden wir nur in Ausnahmef├Ąllen nutzen. Ferner halten wir uns von jeder befestigten Gro├čanlage, Burg oder ├Ąhnlichem fern.

Die uns begleitenden Staatsg├Ąste sind zur Zeit noch G├Ąste. Aber schon morgen kann sich das Blatt wenden und wir wollen eventuelle Feinde nicht mit Informationen f├╝ttern, die diese gegebenenfalls gegen uns verwenden k├Ânnten.

Folglich werden wir unseren G├Ąsten nicht vor Augen f├╝hren, wie gesichert manches Bollwerk ist und welche Grundma├čnahmen bereits getroffen wurden. Von den Hauptstra├čen aus sieht man zuerst eines - Stra├če. Ferner werden wie des Nachts reisen um weitere m├Âgliche Aussp├Ąhungen zu vermeiden. Zudem sichert uns die Nacht die Unterst├╝tzung der Gargoyles in den jeweiligen Regionen zu.

Per Nachrichten├╝bermittlung eines Himmelsauges an den Comte de la Cantillion habe ich daf├╝r gesorgt, dass eine Abordnung der Zwerge die Grenze zu Cantillion passieren darf und dort zu uns st├Â├čt. Zwergenk├Ânig Dunkelerz bat um eine Delegation, die ihn zur Kr├Ânung von Ricarda von Ehveros begleitet. Diese Delegation wird in Cantillion zu unserem Tross sto├čen.

Fragen hierzu? Falls nicht, Ihre Aufgaben sind Ihnen bekannt - abr├╝cken",
befahl Bellamy.

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#47

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Sa 27. Jan 2018, 07:13

Ciel nickte. "Du hast sicher Recht damit, Abgesandte aus allen Familien des Hochadels einzuladen. Ich muss gestehen, dass ich mich zu wenig mit innenpolitischen Dingen befasse, besonders seit der Bedrohung aus dem Norden. Aber daf├╝r haben wir ja dich. In solchen Angelegenheiten hast du eindeutig das geschicktere H├Ąndchen. Ich bin daf├╝r in anderen Dingen besser."

Ciel blinzelte verschmitzt. So gefiel ihm ihre Rivalit├Ąt. Ein br├╝derliches Sticheln anstelle von einem gegenseitigen Ausstechen. Von der Sache her war es ja f├╝r ganz Souvagne besser, wenn die Prinzen sich gegenseitig erg├Ąnzten, anstatt sich in pers├Ânlichen Kleinkriegen zu verlieren, aber was sich in der Theorie so plausibel und einfach anh├Ârte, war in der Praxis nicht so leicht umzusetzen.

"Wegen dem Kleid werde ich mit Mutter reden. Es darf nicht sein, dass sie alle vor den Kopf st├Â├čt wegen ihrer Marotten. Sie meint es gut, aber sie ist manchmal etwas weltfremd.

Zum Aussehen von Ricarda kann ich nichts sagen. Spielt das denn f├╝r dich eine Rolle? Sie ist immerhin eine K├Ânigin. Sie k├Ânnte aussehen wie ein Flusspferd und w├Ąre noch immer eine geeignete Braut."
Ciel sah das pragmatisch.

In diesem Moment wurden sie von de Mireault unterbrochen, der Khawa durch die Gegend zerrte.

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Nach dem Gespr├Ąch machte Ciel sich daran, alles f├╝r seine Abreise in die Wege zu leiten.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#48

Beitrag von Edoardo Lombardi » Sa 27. Jan 2018, 14:56

Edoardo war leicht nerv├Âs. Er war erst vor wenigen Tagen zu der Leibgarde abkommandiert worden. Heute traf er das erste mal auf den Palaisin des Duc, seinen Vorgesetzten.
Der musterte alle kurz und der neue Leibgardist hatte irgendwie das Gef├╝hl das der Blick etwas l├Ąnger auf ihm verweilte. Das konnte aber auch nur seine Einbildung gewesen sein.
Bellamy fackelte anschlie├čend nicht lange und gab der ganzen Leibgardisten im Raum zum besten was in den n├Ąchsten Tagen auf sie zu k├Ąme.

Bei der Erw├Ąhnung von weiteren Gardisten aus den anderen Hochadels H├Ąusern erschien kurz eine schmerzhafte Erinnerung vor Edoardos Augen. ├äu├čerlich lies er sich nichts davon anmerken er blieb weiter ruhig und k├╝hl.
ÔÇ×Ob er wohl auch dabei sein wird,ÔÇť dachte er sich w├Ąhrend er versuchte diese schlechte Gedanken auf die Seite zu schieben. Das gelang ihm halbwegs und er versuchte sich auf die weiteren Anweisungen in der Ansprache des Palaisin zu konzentrieren.

Nachdem der gro├če Bourgeois fertig war ,machten sich schon die ersten zur T├╝r auf. Edoardo fragte sich ob den niemand eine Frage hatte. Er verkniff sich solche erst einmal, denn er wollte als Neuling nicht gleich negativ auffallen. So machte auch er sich langsam zur T├╝r auf.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#49

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Sa 27. Jan 2018, 15:41

Dreux de Souvagne

Dreux verschr├Ąnkte die Arme vor der Brust und musterte seinen Bruder aus zusammengekniffenen Augen, aber sein Grinsen verbarg er nicht ganz.

"Vielen Dank f├╝r Deine mitf├╝hlende Art Ciel. Du vergisst nur eines, ich m├╝sste das Flusspferd schw├Ąngern. Wobei ich es dann sicher nur einmal m├╝sste, wenn eine Tochter genauso den Thron besteigen darf, muss ich das Flusspferd nicht so oft besteigen bis es einen Sohn bekommt. Daf├╝r best├╝nde der Nachtteil bei einer gleichberechtigten Partnerschaft, dass ich keine Beifrauen nehmen d├╝rfte.

Stell Dir das vor, man m├Âchte doch wenigstens eine Frau von all seinen Frauen lieben, oder nicht? Die erste Ehefrau ist meist jene die man aufgrund des Standes heiraten muss. Die nachfolgende oder sogar nachfolgenden Ehefrauen sind meist nicht mehr aus einer Pflicht heraus gew├Ąhlt, sondern frei nach dem Herzen",
erkl├Ąrte Dreux.

F├╝r einen Moment musterte er Ciel nachdenklich, da er sich wohl im Klaren dar├╝ber wurde, was er gerade gesagt hatte. Seine eigene Mutter w├Ąre demzufolge f├╝r den Duc eine Pflicht gewesen und die Mutter von Ciel, h├Ątte der Duc aus Liebe gew├Ąhlt. Aber selbst wenn dem so war, sie beide konnten nichts daran ├Ąndern.

Dreux sch├╝ttelte den Gedanken ab und band sich selbst die Haare zusammen.

"Mein verdammter Leibdiener ist immer dann nicht zugegen, wenn ich ihn brauche. Ich sehe aus wie ein Besen, jedenfalls f├╝hle ich mich gerade so. Wo wir von Aussehen sprechen, vielleicht ist Ricarda auch unheimlich attraktiv.

Falls Vater tats├Ąchlich eine Hochzeit anstrebt, w├╝rde er ebenfalls auf den Thron durch Abdikation verzichten und mir den Thron ├╝berlassen?

Oder w├╝rde er selbst Souvagne weiter regieren und ich w├Ąre rein der Ehemann von Ricarda von Ehveros? Demzufolge w├Ąre sie dann regierende Gro├čherzogin und ich w├Ąre nicht regierender Ehemann - , Gro├čherzog von Ehveros allerdings mit dem Titel Prinzgemahl.

Auf der anderen Seite, wer wei├č ob Ricarda ├╝berhaupt Interesse daran hat, einen gleichberechtigten Partner zu heiraten. Sie ist in der Position wie unser Vater. Sie hat die Allmacht als Throninhaberin von Ehveros, sie kann heiraten wen immer sie m├Âchte. Gleichg├╝ltig dessen, was sich Vater oder ich eventuell w├╝nschen.

Generell frage ich mich, ob Vater plant mir in den kommenden Jahren den Thron zu ├╝berreichen, oder ich den Thron durch Erbfolge besteigen werde, wie es in unserem Land stets der Fall war. Ich w├╝rde mir Ersteres w├╝nschen, so k├Ânnte er mir noch beratend zur Seite stehen",
sagte Dreux nachdenklich.

"Zu meinem Leidwesen muss ich gestehen, dass wir uns tats├Ąchlich sehr gut erg├Ąnzen Ciel. Und ich gestehe Dir noch etwas, ich mag Dich mehr als ich beabsichtige", lachte Dreux leise hinter vorgehaltener Hand.

"Die Au├čenpolitik ist Dein Steckenpferd, meine die Innenpolitik. Der erste Blick hat immer Souvagne zu gelten. Allerdings muss ich Dir Recht geben, schadet es nie auch einen Blick nach au├čen zu werfen, denn so k├Ânnte man eventuell Souvagne vergr├Â├čern. Oder den Einflussbereich von uns erweitern.

Deine Idee mit der Kolonialisierung fand ich ├Ąu├čerst interessant. Aber Vater wirst Du f├╝r solche Gedanken nicht begeistern k├Ânnen. Er ist Verfechter des Status quo, er m├Âchte alles im bestehenden Zustand belassen. Souvagne wird sich nicht vergr├Â├čern durch Landaneignung, Souvagne wird aber auch nicht eine Handbreit kleiner, durch Landverlust. Alles bleibt beim altbew├Ąhrten, nur die Wissenschaft passt sich dem an. Kurzum noch in 3.000 Jahren wird man in Souvagne Straft├Ąter k├Âpfen, nur womit - dass ist die entscheidende Frage. Vermutlich mit einer hochmodernen Apparatur, von der wir heute noch keine Vorstellung haben - den DOMI 3000.

Du verstehst, die Mittel der Umsetzung ├Ąndern sich, aber das altbew├Ąhrte System bleibt bestehen. Allerdings h├Ątte ich im Gegensatz zu Vater schon einen etwas anderen Weg mit den Rakshanern eingeschlagen, ebenso wie Du Ciel"
, grinste Dreux.

"Wenn Du m├Âchtest, nehme ich mich der Sache an und lasse umgehend nach Abgesandten des Hochadels schicken. Ich vermute darin bin ich wirklich geschickter und schneller als Du. Sieh es als kleines Dankesch├Ân f├╝r die Mitreisegelegenheit Ciel.

Wie ich Dir erl├Ąutert habe werter Bruder, auf keinen Fall darfst Du grundlos einen Deines Hochadels verprellen. Sie sind es, die Deine Befehle an bis an das Volk weiterleiten. Nat├╝rlich nur durch Deine Erlaubnis, allerdings h├Ątte keine dieser Familien ein Lehen erhalten, h├Ątten sie sich nicht irgendwann in der Vergangenheit als w├╝rdig erwiesen. Und sind wir ehrlich Ciel, jede dieser Familie hat sich bis einschlie├člich heute uns gegen├╝ber stets loyal verhalten und uns gut gedient.

Sogar Khawas Spezialfreund Comte Massimo de la Cantillion hat seinen Fehler mit dieser Albenbrut begradigt und uns unsere Flotte zur├╝ckgebracht. Er tat gut daran, Vater auf diese Art vers├Âhnlich zu stimmen",
erkl├Ąrte Dreux gerade als Khawa zu ihnen zur├╝ckkehrte.

Eigentlich kehrte er nicht zur├╝ck, sondern wurde gezerrt. Als Khawa Ciel er├Âffnete von nun an ein freier Mann und zudem noch eingeb├╝rgert worden zu sein, wurde Dreux eine Spur blasser als er ohnehin schon war.

"Auch von meiner Person alles Gute f├╝r Sie Monsieur Rousseau", sagte Dreux mit nicht zu deutender Miene.

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenk├Ânig Dunkelerz

#50

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Sa 27. Jan 2018, 17:40

Ciel guckte Jules und Khawa wenig erfreut hinterher, was im Klartext bedeutete, dass seine Stimmung auf dem Gefrierpunkt angelangt war und er sie alle beide am liebsten auspeitschen lassen w├╝rde, was er jedoch nicht durfte, da es genau genommen keinen Anlass gab.

"Wo ist dein Leibdiener ├╝berhaupt abgeblieben? So kann er dich nicht herumlaufen lassen. Wenn er sich am Hof von Ehveros genau so verh├Ąlt, gef├Ąhrdet er die Hochzeit. Hoffentlich ist er nicht auch bei Vater in der Amtsstube. Ich kann dir einen Tipp geben: Organisiere dir einen zweiten Leibdiener, auch wenn das nicht ├╝blich ist. Khawa und Nathan wechseln sich ab und das ist auch f├╝r mich angenehm, wenn ich mal einen von beiden nicht sehen mag, so wie jetzt. Fr├╝her oder sp├Ąter kommt der Punkt, an dem ich einen von beiden nicht mehr ertragen kann. Khawa kann mir vorerst den Buckel herunterrutschen. Was hat Vater sich dabei gedacht, mir meinen Sklaven wegzunehmen? Wenigstens pro forma h├Ątte er mich fragen oder wenigstens im Vorfeld informieren k├Ânnen! Und das f├Ąllt ihm ausgerechnet vor der Abreise ein! Den Grund finde ich fadenscheinig und an den Haaren herbeigezogen."

Es war niemand in der N├Ąhe, der h├Âren konnte, wie Ciel sich gerade ├╝ber den Duc echauffierte, ansonsten h├Ątte er sich diese Worte f├╝r die Kutschfahrt aufgespart. Er war stinksauer auf seinen Vater und f├╝hlte sich hintergangen. Er fragte sich, was er getan hatte, dass dieser ihm so eins auswischte.

"Wenn er wenigstens irgendwem anders die Freiheit geschenkt h├Ątte, aber nein, es musste ausgerechnet mein Leibdiener sein! Und de Mireault freut sich auch noch dar├╝ber, er und Vater stecken doch gemeinsam dahinter, schlie├člich ist er sein Berater! Wahrscheinlich haben sie im Vorfeld gemeinsam dar├╝ber gesprochen. Aber was soll das bezwecken? Will Vater meine Geduld pr├╝fen? Will er mich wegen irgendetwas r├╝gen?"

Ciel sch├╝ttelte den Kopf, um sich wieder zu beruhigen. Etwas pers├Ânlicheres als den Leibdiener gab es nicht und ausgerechnet an diesem Punkt mischte der Duc sich ein! Hinzu kam Khawas besonderer Status als Troph├Ąe. Er repr├Ąsentierte Ciels ersten milit├Ąrischen Sieg und der Prince war wahnsinnig stolz darauf. Er hatte den viel ├Ąlteren und gef├╝rchteten Khawa Steppensturm damals pers├Ânlich seinem Vater vorgef├╝hrt - ohne Ketten. Er hatte beweisen wollen, wie viel er, der Bastardsohn, tats├Ąchlich wert war. Jetzt war es, als ob sein Vater ihn von sich stie├č und auf seine Leistung spuckte. Es tat weh. Ciel w├╝nschte sich Nathan her, der ihm einen Tee machte, aber der war genau so verschwunden wie der Leibdiener von Dreaux. Ciel gab sich M├╝he, seinen Zorn und seinen Schmerz nicht zu sehr nach au├čen zu tragen und das Gespr├Ąch m├Âglichst unbeeindruckt fortzuf├╝hren.

"Danke, dass du dich um die Einladungen k├╝mmerst. Am Ende vergesse ich irgendwen oder lade jemanden unverdient ein. Was Ricarda anbelangt, schlage ich vor, dich einfach ├╝berraschen zu lassen. Notfalls wei├č ein Medicus auch Mittel und Wege, um eine Schwangerschaft herbeizuf├╝hren, ohne dass es zum Beischlaf kommt. Es gab da vor einigen Jahren einen entsprechenden Fall in einem unserer Gef├Ąngnisse. Pl├Âtzlich war trotz strikter Geschlechtertrennung ein Gro├čteil der weiblichen Insassen schwanger und musste entsprechend eine Sonderbehandlung erhalten, um das Leben der ungeborenen Souvagner nicht zu gef├Ąhrden. Das war raffiniert eingef├Ądelt, im W├Ârtlichen Sinne. Irgendwie hatten die m├Ąnnlichen Insassen es geschaft, selbstgeschnitztes Sexspielzeug zu den Frauen zu schmuggeln, das mit Sperma behandelt war. Was dort funktioniert hat, mag auch bei unattraktiven Ehefrauen funktionieren."

Dreaux`Gesicht ver├Ąnderte sich etwas, als er auf Frauen und Beifrauen zu sprechen kam. Auch das von Ciel. Es war die Kluft, die sie beide als Halbbr├╝der trennte. W├Ąhrend Dreaux der Hauptfrau des Duc entspross und somit Thronerbe war, war Ciel Sohn einer Beifrau und somit ein Bastard. Auch er konnte letztlich als Thronfolger in Frage kommen - wenn die Kinder der Hauptfrau einen tragischen Unfall erlitten. Es war das Schwert dieses Zweifels, das stets ├╝ber der Freundschaft zwischen ihm und seinen Br├╝dern hing, denn jeder wusste, was man Bastarden nachsagte. Hinzu kam, dass Ciels Mutter Minette de Thibodeaux viel mehr Freizeit als die Duchesse hatte und entsprechend mehr Zeit und Energie ├╝brig hatte, um sich um ihren Gatten zu k├╝mmern. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Duchesse das erste Mal dar├╝ber in Rage geraten w├╝rde, wenn es nicht schon geschehen war.

"Wir haben noch nie dar├╝ber gesprochen ... aber was sagt die Duchesse zu Vaters Beifrauen? Hat sie dir gegen├╝ber mal etwas erw├Ąhnt? Ich hoffe f├╝r dich auch auf eine Abdikation. Es w├Ąre nicht so pl├Âtzlich, wie wenn Vater einfach dahinscheidet, sondern ein flie├čender ├ťbergang. Falls er dich mit Ricarda verm├Ąhlen w├Âllte - k├Ânntest du denn damit leben, nur die zweite Geige zu spielen, w├Ąhrend sie regiert? Und damit, dass sie vielleicht Beim├Ąnner heiraten d├╝rfte, du aber keine Beifrauen? Vielleicht solltest du Greg bei der Hochzeit den Vortritt lassen. Das Ganze h├Ârt sich ziemlich rakshanisch an. Khawa hat mir davon erz├Ąhlt."

Ciels Miene verd├╝sterte sich, als er auf seinen Leibdiener zu sprechen kam und unterbrach sich selbst, indem er die Lippen aufeinanderpresste. Dreaux schaffte es jedoch, die angespannte Stimmung wieder zu lockern. Ciel durfte in der ├ľffentlichkeit weder Lachen noch breit grinsen, doch bei Dreaux` Kommentar zum DOMI 3000 hatte er M├╝he, die k├╝hle Fassade zu wahren. Die Kutschfahrt w├╝rde in jedem Fall lustig werden, so wie es aussah.

"Ich mag dich leider auch, Br├╝derchen. Aber wir finden sicher bald wieder irgendeinen Grund, unsere alte Rivalit├Ąt aufleben zu lassen, keine Sorge, das Leben bietet doch gen├╝gend Anl├Ąsse."

Ein Trupp von Gardisten marschierte vorbei. Sie mussten ihr Gespr├Ąch kurz unterbrechen, da man sich bei dem L├Ąrm der polternden Stiefel nicht verstehen w├╝rde. Ciel ├╝berlegte schnell, da es etwas gab, dass ihm Sorge bereitete. Die Garde erhielt ihre Befehle ├╝ber Bellamy direkt vom Duc. Vater w├╝rde sie bereits instruiert haben bez├╝glich der Reise oder es in K├╝rze tun und Ciel wollte nicht dazwischenfunken mit evenutell widerspr├╝chlichen Anweisungen. Bellamy war zudem schon vorbeimarschiert. Doch der letzte der Gardisten tr├Âdelte etwas und Ciel winkte ihn rasch zu sich, w├Ąhrend die anderen weitermarschierten. Es w├╝rde nicht lange dauern.
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