Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das verborgene Tal

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte. Unter der F├╝hrung des neuen Oberhauptes Linhard verlie├č die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Wolfram von Wigberg
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Re: Das verborgene Tal

#21

Beitrag von Wolfram von Wigberg » Mi 1. Nov 2017, 19:09

Wolfram nickte zustimmend.

"Da gebe ich Dir v├Âllig Recht Marlo. Mach es Dir einfach schon gem├╝tlich, ich bin gleich wieder da. Ich sage eben nur kurz Margot bescheid, damit sie in der N├Ąhe bleibt. Bis gleich", erkl├Ąrte Wolfram freundlich.

Der Magier machte sich auf den Weg zu Margot und fragte sich nebenbei, wie er ihr erkl├Ąren sollte, was Beaunois zugesto├čen war. Es war angebracht f├╝r Kasimir ├╝ber den Vorfall zu schweigen, dies war Wolfram bewusst.

Er kam aus einer Familie in der man so etwas von klein auf lernte. Aber Margot war f├╝r ihn mehr als ein blo├čes Familienmitglied. Zu ihr hatte er ein freundschaftliches Verh├Ąltnis. Er hatte Angst um sie und zeitgleich hatte er Angst um Kasimir.

Wolfram blieb umschl├╝ssig stehen. Er wusste nicht was er tun sollte. Warnte er Margot, dann fragte sie logischerweise nach, weshalb sie vorsichtig sein sollte.
Antwortete er ehrlich, war Kasimir ab dato ein Feind f├╝r sie.

Verschwieg er den Vorfall, dann wurde Margot mit Kasimir weiterhin v├Âllig normal umgehen. Aber irgendwann, sp├Ątestens zum Abendbrot, w├╝rde auch Margot das Verschwinden von Beaunois auffallen.

Wolfram drehte um und kehrte ins Schlafzimmer zur├╝ck. Er zog sich bis auf seine Unterw├Ąsche aus und zog seine Schlafkleidung an. Danach legte er sich ganz nah neben Marlo und musterte ihn ernst.

`Marlo was soll ich wegen Kasimir unternehmen? Warne ich Margot, muss ich die ganze Wahrheit auf den Tisch packen. Warne ich sie nicht, ist sie wohlm├Âglich in Gefahr. Im Moment sicher nicht, da Kasimir gerade gegessen hat. Aber was soll ich ihr sagen? Ich m├Âchte nicht das ihr etwas geschieht, ich m├Âchte aber auch nicht Kasimir aufgekn├╝pft vorfinden. Das wird nachher eine endlose Kette an Rache-Morden.

Was soll ich machen? Schweigen? Irgendwann wird das Verschwinden von Beaunois auffallen. Was soll ich dann tun? Ich wei├č keinen Rat. Zum Gl├╝ck hat Kasimir die Leiche bereits verscharrt, so grausam und gef├╝hlskalt sich das anh├Ârt. Was w├╝rdest Du tun, welchen Rat gibst Du mir Marlo?┬┤,
fragte Wolfram mental, damit sie niemand belauschen konnte.

Er deckte sich mit Marlo gemeinsam zu und rutschte ganz nah auf.

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Re: Das verborgene Tal

#22

Beitrag von Marlo von Falkenberg » Mi 1. Nov 2017, 22:53

Marlo

zog Wolfram an sich. Gemeinsam mit ihn unter eine Decke zu liegen war sehr sch├Ân. Aber es war gef├Ąhrlich, da er sp├╝rte wie er empfand. Marlo konzentrierte sich auf W├Âlfchens Problem.

`Wenn du Margot sehr magst, dann sag ihr die Wahrheit. Anders gehts nicht. Sonst musst du ihr Kasimirs Angriff f├╝r immer verschweigen oder du musst sie bel├╝gen. Kann sein, dass du beides musst. Wenn du ihr erz├Ąhlst, dass du selbst nicht weisst wo Beanuis ist, wird sie vielleicht nicht mehr nachfragen. Oder sie bittet dich ihn zu suchen durch Magie. Daf├╝r kenne ich sie nicht gut genug. Ich kann dir nicht sagen, wie sie so drauf ist. Wenn du dir jetzt schon solche Gedanken machst, dann sag ihr heute abend die Wahrheit. Oder erkl├Ąr ihr das gemeinsam mit Kasimir.
Das Problem von dir ist du willst nicht Kasimir oder Margot verlieren. Aber wenn du ihr die Wahrheit sagst, kann es sein, dass sie stiften geht. Sie wird dich vielleicht beschuldigen, dass du Benauis nicht verteidigt hast. Und dass du Kasimir f├╝r den Mord nicht hingerichtet hast. Ich kann dir nicht garantieren, dass sie so locker reagiert wie du. W├Âlfchen, du findest f├╝r jeden irgendwie eine Ausrede. Warum er das tun musste. Ich hab dir gesagt er ist gef├Ąhrlich. Ich w├╝rde Margot die Wahrheit sagen. Das ist dann Kasimir und dein Problem, ihr zu zeigen dass sie nicht das n├Ąchste Opfer wird. Aber wenn ihr nicht die Wahrheit sagt, m├╝sst ihr l├╝gen und heucheln. Und es kann gut sein, dass dir die Wahrheit rausrutscht, da du sie magst. Bei deiner Familie ist das nicht so. Die magst du nicht. Rutscht dir das versehentlich raus, dann wird sie noch w├╝tender sein. So sind Frauen, nicht nur Margot. Wenn die selber was rausfinden, was du denen sagen musstest, dann Gnade dir Ainuwar. Die wird dir die Hammelbeine langziehen und dich fertig machen von feinsten.
Und Frauen sind bei sowas ziemlich hellohrig. Die merken sofort wenn was nicht stimmt. Spione sind gegen Frauen ein Dreck, du guckst etwas komisch oder du versuchst besonders freundlich zu sein. Zack schon bist du aufgeflogen. Drum sag ihr besser die Wahrheit und nimm Kasimir mit. Der soll selber erkl├Ąren warum er Beanius ausgetrunken hat wie eine Kanne Kaffee.
Dich so nah in den Armen zu haben ist sch├Ân W├Âlfchen, aber rutsch bitte nicht n├Ąher."

Marlo versteckte sein Grinsen in der Bettdecke und machte die Augen zu.

"Schlaf sch├Ân Wolf."

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Wolfram von Wigberg
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Re: Das verborgene Tal

#23

Beitrag von Wolfram von Wigberg » Fr 3. Nov 2017, 22:21

Wolfram tippte Marlo behutsam an.

"Marlo bleib bitte noch einen Moment wach. Ich m├Âchte etwas mit Dir besprechen und Du sagst, schlaf sch├Ân. Ich meine Du hast ja Recht. Wenn Du das nicht m├Âchtest, rutsche ich nicht n├Ąher", fl├╝sterte Wolfram ergeben.

`Gleichg├╝ltig wie ich mich entscheide, ich f├╝hle mich unwohl und mies dabei. Irgendwie gibt es da keine passende L├Âsung, au├čer dass ich Margot die Wahrheit sage. Trotzdem komme ich mir so vor, als verrate ich entweder den armen Kasimir der f├╝r seinen Blutdurst nicht kann und sich selbst daf├╝r gei├čelte oder ich verrate Margot und bringe sie in Gefahr, sollte ich schweigen.

W├╝rden mir beide nichts ├╝bel nehmen, bleibt immer noch Beaunois ├╝brig. Ihm gegen├╝ber bin ich meiner Verpflichtung des Schutzes nicht nachgekommen.
Auf der anderen Seite muss ich ganz ehrlich sagen, hat er seine Verpflichtung auch str├Ąflich vernachl├Ąssigt.

H├Ąttest Du mir etwas B├Âses gewollt, h├Ąttest Du leichtes Spiel gehabt. Ihn schien es nicht gest├Ârt zu haben, dass Du einfach zu mir ins Schlafzimmer gekommen bist. Vielleicht hat er es auch nicht bemerkt. Aber was ist schlimmer? Gleichg├╝ltigkeit oder Unachtsamkeit?

Das klingt m├Âglicherweise nach einer Ausrede, aber das ist keine. Ich wei├č einfach nicht wie ich noch von ihm denken soll. Es tut mir leid um ihn, aber zeitgleich hat er sich das irgendwie auch selbst zuzuschreiben.

Ich muss dar├╝ber einmal in Ruhe nachdenken, Margot werde ich auf alle F├Ąlle informieren. Das hat sie verdient, sie war stets zuvorkommend und hat sich auch direkt unserer Sache angenommen, als wir von der Reise heimgekehrt sind.

Quatschen wir noch ein bisschen Marlo?

Also entweder gehen wir gemeinsam auf den Viehmarkt, oder wir schicken Margot mit unserer Wunschliste los. Falls wir beide alleine gehen w├╝rden, w├╝rde sie hier bleiben. Das gef├Ąllt mir nicht.

Trennen wir uns und einer von uns beiden geht allein, damit der andere hier bleibt - das gef├Ąllt mir noch weniger, muss ich gestehen. Ich vertraue Dir und ich habe kein Anrecht Anspr├╝che zu stellen, aber ich stelle sie trotzdem Marlo. Ich w├╝rde Dich und Deine dreiste Art ziemlich vermissen.

Zu Deiner Frage, sicher warum solltest Du nicht d├╝rfen was Dave darf?
Du kannst Dich doch nicht nur danach richten, was Deine Verwandten von Dir erwarten. Wie hei├čt es so sch├Ân, frage f├╝nf Leute und Du h├Ârst zehn Meinungen. Das ist in Deiner Familie sicher nicht anders als in meiner.

Aber was spielt das schon f├╝r eine Rolle?
Wichtig ist doch nur, dass Du Dein Leben lebst und Dich damit wohlf├╝hlst. Das habe ich in all den Jahren festgestellt. Weder bin ich ein Gesch├Ąftsmann, noch m├Âchte ich einer werden. Und ich bin weder hart noch taff, auch dass m├Âchte ich nicht werden.

Ich m├Âchte, dass mich jemand mag f├╝r das was ich bin.
Und nicht daf├╝r, was ich sein k├Ânnte.

Das funktioniert auch nicht Marlo, denn jeder aus Deiner Familie wird eine andere Erwartung an Dich haben.

Die einzig wichtige Meinung ist Deine. Und das Deine Wahl trotz meinem Gest├Ąndnis auf mich fiel freut mich, auch wenn ich Dich vermutlich nie so sehen werde wie Du mich. Aber f├╝r mich bist Du auf meine Weise etwas Besonderes.
Ich habe zwar eben behauptet ich rutsche nicht n├Ąher, aber ich mache es trotzdem. So k├Ânnen wir gem├╝tlicher liegen┬┤,
├╝bermittelte Wolfram und schmiegt sich an Marlo.

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Re: Das verborgene Tal

#24

Beitrag von Marlo von Falkenberg » So 5. Nov 2017, 08:54

Marlo

merkte das Wolfram echt keine Ahnung hatte. Sp├Ątestens jetzt wusste Marlo, dass Wolfram total anders dachte. Wolf kapierte nicht, weshalb er auf Abstand liegen bleiben sollte. Marlo war es v├Âllig egal, ob Wolf kuscheln wollte. Wenn er wollte, w├╝rden sie es tun. Nur wollte er ihn nicht mit sein Rohr ber├╝hren. Das Wolf das nicht begriff, zeigte Marlo wie fremd Wolf dachte. Und wie unschuldig, wenn er ihn zur Begr├╝ssung umarmt und gedr├╝ckt hatte.
Wolfram erz├Ąhlte pl├Âtzlich lang und breit vor sich hin, gerade als Marlo einpennen wollte. Und dann dr├╝ckte er sich noch an ihn. Das war Marlo unangenehm. Er wollte Wolf nicht mit seinem Ding ber├╝hren. Nicht das er noch dachte, er h├Ątte keine Kontrolle ├╝ber sich. Marlo stopfte seine Decke zwischen sie beide. So konnte er Wolfram in seinen Armen geniessen ohne dass der dachte er w├Ąre nur zu zwei Gedanken f├Ąhig. Quatschen wir noch ein bisschen fragte W├Âlfchen und schwatzte dann ohne Ende mit ihn.

"Dass du nicht kapiert hast, warum erkl├Ąrt mir alles. Es zeigt mir, dass du anders denkst und f├╝hlst. Aber das ist nicht schlimm W├Âlfchen. Niemand sagt, dass ich dass nicht darf. Sie k├Ânnen es versuchen. Ob ich das mit mir machen lasse, ist meine Entscheidung. Ich habs ziemlich lang mit mir machen lassen und jetzt hab ich die Schnauze voll. Ich mach es so wie du und ich bleib hier bei dir, wenn ich darf. Ich werde nicht zur├╝ckkehren. Meine Wahl fiel aus mehreren Gr├╝nden auf dich Wolf, einer davon ist, dass du mir gef├Ąllst. Das ist nicht nur reine Zuneigung. Das hast du selber gesehen. Drum solltest du nicht n├Ąher rutschen, ich will dich nicht damit ber├╝hren, wenn du nicht einverstanden bist. Das kostet mich Nerven dann ruhig zu bleiben. Das ist unangenehm, du kannst jetzt gerne mal meine Gedanken lesen. Drum hab ich die Decke dahingstopft, lass sie da.
Der Spruch ist gut. Ich mag dich wie du bist und genauso wie du werden k├Ânntest. Und damit meine ich, was du lernen kannst W├Âlfchen. Jemanden nach eigenen Wunsch umerziehen ist Unsinn. Wenn es so nicht passt, dass dein Mann umerzogen werden muss, lass es sein. Einigungen und gemeinsam was bestimmen ist was anderes, als jemand zu erziehen wie ein Kind.
Ich hab das schon verstanden W├Âlfchen, du warst stinkig auf Benaise. Nun wo sowas passiert ist tut er dir leid. Manchmal ist das eben so. Am liebsten h├Ąttest du ihm eins verpasst, f├╝r seine Unaufmerksamkeit und Schlamperei. Nun bekam er eine verpasst und du f├╝hlst dich schuldig.
Jeder hat mal solche Gedanken.
Sag mal, du bist ganz sch├Ân eifers├╝chtig. Nat├╝rlich k├Ânnen wir Margot allein Tiere einkaufen schicken. Ich hatte nicht vor, allein zu gehen. Wir k├Ânnen genauso gut zu dritt auf den Markt gehen. Dann bleibt Kasimir allein hier und passt auf alles auf. Und sich selber wird er bestimmt nicht aussaugen. Und falls doch, ist er ganz sch├Ân gelenkig. Wir m├╝ssen ausserdem zusammen auf den Markt gehen, ich wollte dir doch einen Hund kaufen. Ich m├Âcht schon sehen, ob ihr zusammen passt. Sogar wenn ich allein einkaufen gehen w├╝rde W├Âlfchen, komm ich zur├╝ck. Du musst keine Angst haben. In der ersten Zeit muss du lernen deinen Mann zu vertrauen. Sp├Ąter lachen wir beide dr├╝ber, was wir heute f├╝r Unsinn gedacht haben. Entspann dich W├Âlfchen wir gehen es langsam an."

Marlo ging es f├╝r seinen Mann langsam an. Sein K├Ârper war da gerade ganz andere Meinung. Er zog Wolfram das Haarband aus den Haaren und k├Ąmmte sie mit die Finger durch. Wolf hatte sch├Âne dicke dunkle Haare. Das war keine gute Idee gewesen. Marlo sp├╝rte die Auswirkung. Er nahm seine H├Ąnde weg und stopfte sie unter seinen Kopf als Kissenersatz.

"Du musst nicht hart oder taff sein, du bist lieb, freundlich und ein anst├Ąndiger Kerl. Das ist viel mehr wert. Jetzt schlaf W├Âlfchen."

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Re: Das verborgene Tal

#25

Beitrag von Wolfram von Wigberg » So 5. Nov 2017, 15:24

Wolfram schmunzelte Marlo an.

"Danke f├╝r das Kompliment Marlo. Du bist einer der wenigen der mich so sieht. Jedenfalls was die Familienmitglieder anbelangt. Nat├╝rlich darfst Du hier bleiben, alles andere w├Ąre ziemlich umst├Ąndlich.

Nein, ich habe nicht gewusst, dass Dich das in Bredouille bringt. Wohlm├Âglich h├Ątte ich es dann gelassen mich an Dich zu dr├╝cken. Vielleicht auch nicht", lachte Wolfram.

"Ich lasse die Decke f├╝r Dich wo sie ist. Gut gehen wir drei gemeinsam auf den Markt, ich freue mich drauf. Wir kaufen die Tiere, den Hund und wir k├Ânnen so noch ein bisschen st├Âbern gehen.

Einige Vorr├Ąte k├Ânnen wir bei der Gelegenheit gleich mit auff├╝llen. Danach k├Ânnen wir ja irgendwo etwas essen gehen, falls Du Lust hast. Schlaf gut",
antwortete Wolfram und mummelte sich tief in die Decke ein.

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Re: Das verborgene Tal

#26

Beitrag von Marlo von Falkenberg » Mi 8. Nov 2017, 11:48

Marlo

wachte einige Stunden sp├Ąter auf. Wolfram schlief noch. Marlo rutschte ganz dicht auf und schaute ihn sich an. Mit offene Haare sah er gut aus. Genauso stand es ihm gut, dass er unrasiert war. Marlo streichelte ihn das Kinn und gab ihn einen Kuss.

ÔÇ×W├Âlfchen wach auf. Lass uns auf den Markt gehen. Vorhin hast du gesagt, h├Ąttest du es gewusst h├Ąttest du es gelassen. Vielleicht auch nicht. Das waren deine Worte.
Was heisst das? M├Âchtest du es ausprobieren oder nicht? Na was meinst du? Oder gibts was, was du gerne mal testen magst? Jetzt kannst du gerne schwatzen W├Âlfchen.ÔÇť

Marlo nahm Wolfram in die Arme zog ihn noch n├Ąher an sich ran und k├╝sste ihn auf den Mund und Hals.

ÔÇ×Hab ich dir schon gesagt, dass du mir gef├Ąllst?.ÔÇť

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Re: Das verborgene Tal

#27

Beitrag von Wolfram von Wigberg » Mi 8. Nov 2017, 22:33

Wolfram wachte auf, da jemand an ihm rumfummelte und ihn k├╝sste. Er brauchte einen Augenblick um zu realisieren, dass er bei sich zuhause im Bett neben Marlo lag. Die N├Ąhe war angenehm und es f├╝hlte sich wundervoll an, im Arm gehalten zu werden. Wolfram dr├╝ckte sich gegen Marlo, legte ihm einen Arm um die Schulter und versuchte seine Gedanken aus dem Halbschlaf zu befreien.

"Marlo wie soll ich w├Ąhlen, was ich ausprobieren m├Âchte? Pass auf zu Deinem Verst├Ąndnis. Stell Dir vor, ich h├Ątte ein Leben lang nur Kartoffelbrei gegessen und ich kenne auch nur dieses eine Gericht. Und Du fragst mich heute mit all Deinem Wissen was ich essen m├Âchte. Vor die Wahl stellst Du mich gerade. Ich habe keine Ahnung Marlo. Serviere mir einfach was und ich sage Dir ob es mir schmeckt", schlug Wolfram vor.

Der Kampfmagier r├Ąkelte sich, band sich die Haare wieder zusammen und drehte sich komplett zu Marlo um.

"Danach gehen wir einkaufen. Keine Ahnung ob ich vorhin schon Deine Frage beantwortet hatte, aber in dem kleinen Bach kannst Du baden. Das Wasser ist nur ziemlich kalt, denk daran falls Du empfindlich bist. Und Du schuldest mir noch eine Rasur. Also was m├Âchtest Du testen?", hakte Wolfram nach.

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Re: Das verborgene Tal

#28

Beitrag von Marlo von Falkenberg » Do 9. Nov 2017, 00:57

Marlo
 
grinste Wolfram an.
 
"Gutes Beispiel gew├Ąhlt W├Âlfchen, du ├╝berl├Ąsst mir die Wahl? Ich versuch rauszufinden was uns beiden gef├Ąllt. Gibt f├╝r dich kein Hauptgericht, du bekommst eine Zwischenmahlzeit. So fangen wir an, wenn dir was gef├Ąllt mach mit und verbinde dich wenn du magst."

Marlo zog die Decke zwischen ihnen weg. Er fasste unter Wolframs Schlafhemd und streichelte ihn. Ganz langsam und mit den Fingerspitzen nur ├╝ber die Seite, den Bauch und die Brust. Tiefer fasste er nicht, ab den Bauchnabel war Schluss da er es versprochen hatte. Den anderen Arm legte er um Wolf. Und w├Ąhrend er ihn streichelte k├╝sste er ihn und knutschte mit ihm. Marlo zog ihn von hinten das Haarband wieder aus die Haare und streichelte mit seinen Fingern da durch. Er f├╝hlte wie sein K├Ârper reagierte und dr├╝ckte sich an Wolfram um ihn das sp├╝ren zu lassen.

"Lass deine Haare offen W├Âlfchen. Streichel mich wo du magst und wo du dich traust."

Marlo gab ihn einen Kuss auf den Hals und dr├╝ckte Wolfram an sich. Dabei streichelte und kraulte er ihn ganz vorsichtig. Er freute sich Wolf so anfassen zu d├╝rfen.

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Re: Das verborgene Tal

#29

Beitrag von Wolfram von Wigberg » Fr 10. Nov 2017, 08:09

Wolfram genoss die Z├Ąrtlichkeit von Marlo und lie├č ihn einfach gew├Ąhren. Er mochte das Gef├╝hl absoluter N├Ąhe und verband sich mit Marlo mental.

Die Gef├╝hle die Marlo empfand waren f├╝r Wolfram fremdartig. Er hatte sie bereits einmal in den Gedanken seines Gegen├╝bers gelesen, trotzdem konnte er sie nicht nachvollziehen. Wolf strich Marlo ├╝ber den R├╝cken und k├╝sste ihn mit.

`Wann empfindet man so? Ich f├╝hle Gier auf Befriedigung bei Dir. Zeig mir das, also serviere mir die Hauptmahlzeit. Lass mich genauso f├╝hlen wie Du. Du hast gesagt es w├Ąre eventuell m├Âglich. Beweise es mir┬┤, ├╝bermittelte Wolfram und dr├╝ckte seinen Kopf gegen den von Marlo.

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Re: Das verborgene Tal

#30

Beitrag von Marlo von Falkenberg » Fr 10. Nov 2017, 18:50

Marlo

Antwort im ├ť18Bereich, Marlo und Wolfram im Tal des Ahnungslosen.

Link:
http://asamura.de/viewtopic.php?f=41&t=1173

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