Winfins Fantasystory (Besprechung)

  • So, ich habe mich jetzt wieder an die Fantasygeshichte gesetzt. Die selbst hat noch keinen Titel (und wie bei der Scifigeschichte gilt, ich schreibe auf Englisch).

    Habe jetzt auch erstmal einen Prolog geschrieben dafür.

    Wie immer gilt, ich würde mich über konstruktive Rückmeldungen jeder Art freuen.

    Hier der Prolog selbst:

  • Guten Abend WInfin,

    heute wird es vermutlich nichts mehr, da mein Fokus momentan auf dem NaNoWriMo liegt, aber ich gebe dir in den kommenden Tagen gern Rückmeldung. Möchtest du, dass ich auf etwas besonders achte?

    Zu (High) Fantasy kann ich dir auch ein bisschen mehr sagen als zu Science Fiction, da dies das Genre ist, in dem ich ganz und gar zu Hause bin. :)

    Viele Grüße
    Bax

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Also, ich habe von anderer Stelle bisher eine Rückmeldung bekommen, dass Jakobs Emotionen gegenüber "der Frau neben ihm" nicht wirklich erwähnt werden, im gegensatz zu anderen.

    ANsonsten hab ich ehrlich gesagt nicht wirklich nen plan, wonach genau ich fragen könnte im Speziellen.

    ABer ich freu mich schon darauf zu hören wie es ist.

  • So, bin soeben mit dem ersten Stück vom ertsen Kapitel fertig geworden. Ich weiß noch nicht, wie lange das Kapitel selbst gehen wird, aber ich peile so 1,5-2K als länge an.

    In dem Fall würde mich interessieren: sowohl wie immer das mit den Emotionen, aber diesmal auch was man über Dekan Ackermann daraus zu sehen bekommt.

    Hier der Text:

    Bax, das ist jetzt auch die überarbeitet Version von dem, was ich dir schonmal auf Discord geschickt habe

  • Irgendwie ist der BEarbeiten-buton verschwunden? Oder seh ich ihn bloß nicht mehr?

    Naja, egal. ICh hab den letzten Absatz etwas angepasst von dem was ich oben geschrieben hab.

    Das was ich heute geschrieben hab ist etwas kürzer, aber ich poste es trotzdem, damit ich was hab. Jeden tag etwas...

    Da poste ich auch den überarbeiteten letzten Absatz von dem obendrüber mit.

    (ich bin auhc grad etwas müde, daher weiß ich nicht ob das von jetzt etwas erzwungen wirkt. Ich werd morgen nochmla drüberschuen...)

    Als Hauptfrage hätte ich, ob ich das mit dem Ohr so beibehalten soll, oder es doch besser wäre das nicht zu erwähnen, und den leser selbst im späteren VErlauf herausfinden zu lassen, also wenn überhaupt erst später zu erwähnen. (Meine idee damit war, es quasi so darzustellen, dass es für die Charaktere allgemeinwissen ist).
    Außerdem, was für eindrücke machen der Dekan und die Magister in dem gesamten?

  • Ich habe deine Geschichte (mit dem überarbeitetem Ende) mal separat gepostet. Das ist der Link: Winfins Fantasystory

    Dann kannst du dort einfach weiterschreiben und hier unterhalten wir uns dazu, einverstanden? :)

    So ist es etwas übersichtlicher.

    Da ich gerade Zeit habe, werde ich mich jetzt mal ransetzen und versuchen, deine Fragen zu beantworten.

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Dein Fantasytext wirkt insgesamt ausgereifter als deine Science-Fiction-Szenen. Du achtest mehr auf Atmosphäre und auf Umgebungsbeschreibungen. Auch haben wir erfahren, wie einige der Figuren aussehen.

    Endruck vom ersten Text

    ch habe von anderer Stelle bisher eine Rückmeldung bekommen, dass Jakobs Emotionen gegenüber "der Frau neben ihm" nicht wirklich erwähnt werden

    Jakobs Emotionen könnten Anfangs in der Tat etwas deutlicher werden. Nicht allein gegenüber der Frau, sondern auch in Bezug auf die gesamte Situation. Zum Ende hin - ab der Erwähnung des Feuerballs - wird dies deutlich besser. :)

    He wouldn’t throw a fireball at the Man. At least not today.

    Das ist eine schön gelungene Wendung! Augenscheinlich ist Jakob entweder ein Agent des Feindes oder droht aufgrund seines Abscheus gegen den eigenen Vater zu einem Verräter zu werden.

    Seine Braut scheint er heute zum ersten Mal zu sehen?

    Der letzte Satz des ersten Abschnitts gefällt mir, weil man ahnt, dass dieses Lächeln nicht echt ist, obwohl nicht explizit etwas anderes dasteht. Dass Jakob anschließend Yeva um Hilfe bittet, erhärtet den Verdacht, dass diese Hochzeit erzwungen wurde - wahrscheinlich vom verhassten Vater.


    Eindruck vom zweiten Text

    Emotionen

    Lydia wirkt schon recht lebendig, auch durch das kurze Stottern. :) Die personale Perspektive ist dir hier am besten gelungen (in Bezug auf die Texte, die ich von dir kenne). Was ich mir noch gut vorstellen könnte, wäre eine Reaktion, was sie davon hält, dass der Dekan mitten in der Zeremonie - immerhin ihrer Zeremonie - unterbrochen wird. Wundert sie sich? Ärgert sie sich? Tut der Dekan, den sie sicher schon kennt, etwas leid?


    Ohr erwähnen oder nicht?

    Finde die Erwähnung in Ordnung. Allerdings ist ein Bandana etwas sehr modernes. Ich würde die Bedeckung einfach "Stirnband" (headband) oder "Tuch"(scarf) nennen.


    Eindruck vom Dekan

    Wirkt recht nett, macht seinen Job scheinbar gut.


    Eindruck vom Magister

    Ziemlich unsympathisch, da sie den Dekan unterbricht und damit seine Autorität schwächt. Warum sie das tut, ist nicht ganz klar. In der jetzigen Form wirkt es etwas wie ein kleinliches Machtspiel gegenüber jemandem, der ihr anscheinend formal ohnehin schon untergeordnet ist. Wenn das der Eindruck ist, der geweckt werden soll, ist dir das gut gelungen. :D

    Hoffe, die Eindrücke haben dir etwas geholfen. :)

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Baxeda 15. November 2023 um 16:37

    Hat den Titel des Themas von „Meine Fantasystory“ zu „Winfins Fantasystory (Besprechung)“ geändert.
  • Zitat

    Seine Braut scheint er heute zum ersten Mal zu sehen?

    Nicht ganz das erste mal, aber es waren nur zwei oder drei male davor. Wer sie ist soll später aufgedeckt werden.

    Ichwerde über die EMotionen nochmla drüber schauen.

    ZUm zweiten Teil

    Hm. DAs ist total was anderes als das worauf ich hinaus wollte beim zweiten TExt 😅

    Also es ist keine wirkliche Zeremonie, es ist eher dass sie gesagt bekommen, ob sie die Aufnahmeprüfung bestanden haben.

    MEine Idee war, dass die MAgister erkennt, dass LYdia grade extrem nervös ist und das Ergebnis vorweg nimmt, damit sie sich entspannen kann (wofür sie extra noch stühle aus dem anderen Raum holt. DAmit auch beide sich setzen können, und nicht der Dekan komplett nach unten redet).

    Der Dekan (der über den MAgistern steht) ist zwar in der VErwaltung gut (ok, das sieht man hier nicht wirklich), aber er ist sehr ...Ritualisiert, wird also durch die plötzliche Änderung der Reihenfolge aus dem Konzept gebracht. (nicht dass ich ihn als schlecht darstellen will, nur als nicht der beste im Umgang mit menschen. LEichte autistiusche Ader, etwas stärker als bei mir, dadurch dass er aus dem Konzept gebracht wird)

  • Okay, das kam bei mir wirklich geringfügig anders an. :ugly: Was sagen andere Testleser dazu, falls vorhanden?

    Vielleicht kannst du die helfende Natur der Frau Magister betonen, indem sie sich dezent verhält, Lydia aufmunternt zulächelt? Und sich vielleicht auch leise beim Dekan entschuldigt, als sie merkt, dass sie ihn aus dem Konzept bringt? :)

    Ich würde für deine beabsichtigte Wirkung nicht empfehlen, dass sie ihm ins Wort fällt, da das ihm gegenüber sehr autoritär rüberkomt. Das Stühlehinstellen hingegen ist eine nette Geste. Auch dass kann ihn ja verunsichern, so dass sein gewünschter - leicht verunsicherbarer - Charakter gewahrt bleibt.

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Erstmal ein großes Lob, dass du dich noch mal an deinen Text rangesetzt hast, um ihn zu verbessern. :)

    Ich finde, das hat sich gelohnt. Man kann sich die Umgebung nun besser vorstellen und der Handlungsablauf ist in sich stimmiger. Das Wichtigste: Die Frau Magister wirkt nun sympathischer und weniger autoritär als im ersten Entwurf.

    “Dean, just continue where you left off,” the magister said with a sigh.

    Das ist die einzige Stelle, bei der ich den Rotstift noch mal ansetzen würde, da sie durch das Seufzen wieder herablassend und genervt wirkt. Dabei war sie es ja, die den armen Dekan aus dem Konzept brachte.

    Vorschlag:

    “Dean, please just continue where you left off,” the magister said with a smile.

    So würde hier auch ihrem Kollegen gegenüber fürsorglich wirken, nachdem sie schon seine Ansprache unterbrochen hat. :)

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Hey,

    schön, dass es weitergeht!

    Heute bin ich schon etwas geplättet und das Wochenende werde ich von früh bis spät unterwegs sein, da wird wohl nicht viel werden. Ich schaue aber die kommenden Tage mal drüber, bin sehr gespannt! :)

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Ok, nach einiger Besprechung auf nem Dicord habe ich mich entschieden, die GEschichte nochmal grundsätzlich zu überholen, so wie es auch bei der Scifigeschichte kurz davor geschehen ist. Ich habe auch schon nen groben PLan wie die Story aussehen könnte - was mehr ist, als ich vond er bisherigen Version sagen kann.

    Das hier geschriebene könnte so in etwa noch vorkommen, aber etwas später erst. Bis dahin würde ich mcih trotzdem über Rückmeldungen und Gedanken dazu freuen, helfen beim Weiterentwickeln kann das ja schon.

  • Hey Winfin!

    Hut ab, wie konstruktiv du mit Hinweisen umgehst! Als ich mit Schreiben anfing, musste ich das erstmal lernen. Ich bin sehr gespannt, wie deine Geschichte sich entwickeln wird. Du brauchst keine Hemmungen zu haben, hier neue Threads zu eröffnen, wenn du ein neues Schreibprojekt startest, wir haben mehr als genügend Platz. ;)

    Bitte nicht wundern, dass ich zur Zeit eher still bin, mich hat eine fiese Erkältung im Würgegriff und meine Konzentrationsfähigkeit kriecht weit unten im tiefsten Taudis herum. Da ist das Lesen in einer Fremdsprache nicht unbedingt die leichteste Beschäftigung. Langsam geht es aber wieder aufwärts, so dass ich dir in den nächsten Tagen Rückmeldung geben können sollte ...

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Ich antworte bezugnehmend auf die folgenden drei Beiträge: Link

    Es mag banal klingen, aber regelmäßig zu schreiben ist der Schlüssel, um eine Geschichte fertig zu bekommen. Das gilt erst recht für eine in Romanlänge. Insofern ist dein Vorhaben ein guter Weg, deinen Wunsch zu verwirklichen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir das notwendige Durchhaltevermögen. :)

    Hab als Rückmeldung bekommen die vorherige hat zu viel Exposition und zu wenig was einen festhält, wäre dadurch sehr Zäh zu lesen

    Was genau ist denn mit "zu viel Exposition" in Bezug auf den Textabschnitt gemeint? Unter Exposition versteht man gewöhnlich den ersten Teil eines Romans, also alles, was unter Einleitung fällt. Falls damit gemeint ist, dass es zu langsam startet, so ist könntest du als Erste-Hilfe-Maßnahme eine simple Umstellung vornehmen. Starte hiermit:

    “Everything has to be perfect when the Officiator arrives,” the priest mumbled.

    Im folgenden Satz könntest du aus der Sicht des Priesters noch die Konsequenz beschreiben, die droht, wenn nicht alles perfekt sein sollte. Dann hast du einen Hook. Hooks sind ein cleveres Mittel, um Leser über eine sonst eher unspektuakuläre Passage hinweg bei der Stange zu halten.

    Die zweite Version ist auf jeden Fall knackiger, da sie weniger beschreibende Passagen enthält. Aber ist sie wirklich spannend? Wenn Spannung dein Ziel ist, musst du den Bogen noch mehr straffen. Jakob wird gerade mit einer wildfremden Person verheiratet und alles, was er denkt, ist, dass sie hübsch ist. Für ihn scheint nichts auf dem Spiel zu stehen, er macht sich keinerlei Sorgen, alles ist gut. Das ist schön geschrieben, aber nicht spannend.


    Damit Spannung reinkommt, muss Konflikt rein.

    Zwei Beispiele (abhängig von Jakobs Charakter):

    1. Jakob nimmt sich vor, alles richtig zu machen und seine Braut gut zu behandeln, auch wenn er sie nicht kennt, doch da sieht er ihren abweisenden, ja, feindseligen Blick und erschrickt. Wie soll er mit so jemanden eine normale Ehe führen und im selben Schlafzimmer übernachten? Sein Onkel grinst gehässig ...
    2. Jakob schaltet auf Trotz und nimmt sich vor, seine Braut nach der Hochzeit zu ignorieren, um seinem Onkel zu zeigen, dass er nicht seine Marionette ist und auf die Tradition pfeift. Es ist ihm auch egal, dass seine Braut hübsch ist, denn schließlich gibt es auch andere hübsche Frauen da draußen in der Welt. Außerdem vermutet er, dass sie von seinem Onkel bereits im Vorfeld indoktriniert wurde. Dann sieht er, dass ihre Augen feucht glänzen und sie gegen die Tränen kämpft. Ihm wird bewusst, dass auch sie wahrscheinlich nicht freiwillig hier steht. Trotzdem beschließt er, sich nicht erweichen zu lassen, da er glaubt, sie würde in Wahrheit mit seinem Onkel unter einer Decke stecken und ihn nur in dessen Auftrag manipulieren wollen ...

    Ist das Prinzip verständlich? :)

    wäre meine Hauptfrage, ob Jakobs Verachtung für die Zuschauer, und speziell den Onkel, da gut genug rüberkommt.

    Noch nicht. Aber ob das in der Szene überhaupt relevant ist? Ich lese einen anderen Schwerpunkt heraus.

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Ist das Prinzip verständlich?

    Ja, ich glaube schon - an der Stelle hab ich bisher tatsächlich absichtlich Jakobs Plan noch nicht geannt: abhauen sobald sich die erste Gelegenheit ergibt.

    Und für das andere was du gesagt hat hab ich ähnliche Rückmeldungen auch schon von anderer Stelle bekommen, also ja

  • an der Stelle hab ich bisher tatsächlich absichtlich Jakobs Plan noch nicht geannt: abhauen sobald sich die erste Gelegenheit ergibt.

    Da hast du ihn, deinen Konflikt. Dann weißt du, was zu tun ist, um die Szene aufzuwerten. ;)

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • Ich finde die neue Version besser, da nun der Konflikt des Kapitels deutlich wird. Auch Jakobs Charakter wirkt stärker, wenn er nicht sofort hin und weg ist, sondern erstmal innere Zurückhaltung walten lässt. Eventuell kannst du die umfangreiche Beschreibung von Lydias Äußerem noch etwas straffen oder an eine andere Stelle verschieben, damit die Handlung im Verhältnis zu den Beschreibungen nicht zu kurz kommt.

    Überprüfe mal, wie das Kapitel sich für dich liest, wenn du den durchgestrichenen Teil wegstreichst/auf später verschiebst:

    Spoiler anzeigen

    Jakob stood on a dais in a courtyard, a smile on his face. Above him, the blue sky stretched … well, it stretched as far as it could, down to the castle walls. Aside from the early summer sun it was spotless. The rays bore down on him, and heat gathered beneath his suit. Damp with sweat the green silk clung to his skin, and the embroidery of gold treads made the cloth press down on his shoulders.

    He looked around. Ushered in seats by castle attendants, the guests slowly trickled into the courtyard. There were nobles from all over the country, and quite a few from abroad, taking their seats on the two rows of benches placed in front of him. All their eyes were on him. As if to escape at least with his mind, even if he couldn’t run away, Jakob averted his gaze. It wandered around the court, from the main door over the still silent orchestra and the yet empty buffet up to the main towers clock. Almost noon, only a few more minutes.

    Coming from behind him, he heard one of the doors creak. “Here, this way. Please stand to the right,” a man said.

    “Yes,” A soft-spoken, feminine voice replied curtly. Something clacked against the ground in regular intervals, coming closer.

    A moment later, a man in rough-spun brown robes came into view, the hood drawn deep into his face and his hands concealed by long sleeves. Placing a small satchel next to the dais, the priest announced, “The Officiator will soon be here,” before quickly heading back. Something moved in the corner of Jakob’s eye, prompting him to turn around.

    There stood a woman with deep brown eyes, raven hair, and tanned skin. Lydia – his bride – locked eyes with him for a moment, then slightly brushed her arm against his with a relaxed smile. A motion that felt natural, and an expression that looked genuine. But Jakob had no idea what went on behind that façade.

    They had only met each other a few times prior – no, not even met, they were just given a look from a distance – when the Dysinikean diplomats had brought her along during the negotiations. He wasn’t even sure if he had ever heard her voice before today. As such, the only thing he could judge was her looks.

    And indeed, she was beautiful. That was just by herself, but wearing that dress made her gorgeous. Ornaments from copper thread, only a shade different in color from her skin, permeated the fabric. Most dense at the hem, cuffs, and neckline, the metal gave way to a sandy beige silk, which then gradually changed to an ocean blue in the center of the dress. Her long, black hair was done up, held in place by pins and clasps. A necklace coiled around her throat. Earrings. Rings. Of course, all made from copper too, she came from the nobility of Dysinikes after all. Just producing this dress must have cost somewhere around ten thousand goldwaller, maybe up to eleven thousand, Jakob mused. And that was without the jewelry.

    No, now was not the time. Money was not the important thing here, the symbol was. As a symbol of their countries’ alliance, Lydia and he would be bound together – even if he had no idea who she really was. Well, as far as his uncle was concerned, he would find out. They were to spend a long time tother. Not that Jakob had any intention of following the path laid out by that man. An opportunity was the only thing Jakob needed, and he would be gone. A moment where nobody was watching him. Where he could slip away, where he could…

    Piercing through his thoughts, the howling of an enchanted guitar echoed across the courtyard. One after another, the rest of the orchestra joined in. Jakob’s eyes flicked back to the clock. Noon. Not even half a minute after the band started, the grand door swung open, revealing another brown-robed man. Unlike the priest, his garb had purple sleeves, and a strip of the same color ran from the hood down along the back.

    The Officiator had arrived, and with this the ceremony had finally started.

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -