Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL II

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der S├╝dwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St├Ądte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst├Ądten, die aus den W├Ąldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f├╝r Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#11

Beitrag von Novec Sarili Gojim » Mi 5. Aug 2015, 09:38

Der Zwerg sch├Ąumte innerlich vor Wut, als Baxeda ihm umarmte und erst viele Augenblicke sp├Ąter wieder los lies. So beachtlich es seine Wut zu lies, wies er Baxeda so freundlich es ging auf einige Punkte hin, die dem Zwerg nicht gefielen.

ÔÇ×Einen Zwerg um sein wohl verdient erspieltes Geld bringen. Einen Zwerg vom Fr├╝hst├╝ck abhalten. Das zweite Fr├╝hst├╝ck ist ebenfalls in weiter Ferne. Einen Kameradin im Stich lassen und das schlimmste von allem...ÔÇť, nun fing der Zwerg an zu br├╝llen, ÔÇ×du Umarmst ein Zwerg, sag mal geht es dir eigentlich noch gut?ÔÇť

Der Zwerg keuchte, aus Leibes Kr├Ąften schrie er den verdutzten Tiefling an und ging einen Schritt nach dem anderen auf ihn zu.

ÔÇ×Du kleiner mieser Tiefling. So etwas verlogenes, Feiges und inkompetentes habe ich noch nie gesehen. Aber das war mir eigentlich schon klar, als du damit herum posauntest, dass du Schrumpfk├Âpfe herstellen kannst! Du! Ein H├Ąnfling, ein Feigling, ein Wichtigtuer! Pah, dass ich nicht lache, seit Wochen schleppe ich diesen stinkenden Poraha Sch├Ądel mit mir herum und hast du ihn auch nur angefangen zu pr├Ąparieren? Nein! Du bist ein derma├čen gro├čer Feigling, dass mir schlecht wird. Was bist du, ein Mann oder ein Waschlappen? Bei dir reicht es doch noch nicht einmal zum Waschlappen! Jeden Tag diese schmachtenden Blicke zu Sinthara, das Geturtel und ich hab genau gesehen aus welchem Zimmer du kamst, da brauchst du mir nichts vor machen! Und was ist jetzt? Sie ist gefangen von irgendwelchen Kaiser-abgesandten und anstatt sie zu befreien willst du dich einer Karawane weiterer Feiglinge anschlie├čen? Sie einfach umkommen lassen, was bist du f├╝r ein Feigling! Den Sch├Ądel spalten sollte man dir und aus dir einen Schrumpfkopf machen, aber dazu ist mir meine Axt zu schade. Ich werde diese Kaiserlichen suchen gehen und sie zu befreien. Wenn du auch nur den geringsten Anstand hast und das bezweifle ich, folgst du mir!ÔÇť, murrte der Zwerg von dannen, zur├╝ck aus dem Wald heraus.
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F├╝r die einen ist es Novec, f├╝r die anderen die kleinste Gro├čklappe der Welt. (Weisheit von Baxeda Bakane)
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#12

Beitrag von Baxeda » Sa 15. Aug 2015, 12:11

Baxeda wich entsetzt ein paar Schritte zur├╝ck, als der kleine W├╝terich sich vor ihm aufbaute und mit einer Tirade des Zornes ├╝berflutete. "Hey, ich hab dir schon die Haut von dem ollen Orksch├Ądel abgezogen und ihn zugen├Ąht, aber den Sand musst du schon selber wechseln!", rief er hilflos, doch Novec dachte gar nicht daran aufzuh├Âren und beschimpfte ihn in einem Fort. "Das mit dem Waschlappen war gemein!", emp├Ârte Baxeda sich, als der Zwerg ihn als einen solchen bezeichnete, doch es half nix. Was gesagt werden musste, musste gesagt werden.

Als Novec endlich fertig war, gl├╝hte das bisschen Haut des Zwerges, was zwischen Bart und Helm sichtbar war, rot, als h├Ątte er einen Sonnenbrand. Der kleine Mann wandte sich abrupt ab und lie├č den v├Âllig verdatterten Baxeda stehen, allein mit seiner Schande. Baxeda biss sich auf die Unterlippe. "In Ordnung, du hast ja Recht!", rief er dann und rannte dem davonstapfenden Zwerg hinterher. "Ich umarme dich nie wieder. Und wir finden Sinthara und befreien sie. Aber du nimmst den Waschlappen zur├╝ck!"

Sie gingen eine Weile hintereinander. Der Zwerg sah nicht aus, als h├Ątte er Lust auf Baxedas Gesellschaft und so stapfte dieser schweigend hinter dem kleinen Mann. So wanderten sie eine Weile in die Richtung, in der sie Sinthara vermuteten. Irgendwann kletterte der Tiefling auf einen Baum und startete von diesem aus. Es dauerte nicht lange, da sah er die Fl├╝chtlingskarawane, welche er zuvor schon entdeckt hatte. Doch was war das? Woher hatten sie pl├Âtzlich die Pferde? Er flog etwas n├Ąher.

Man hatte ihn schon bemerkt (er war ja in der Luft auch nicht zu ├╝bersehen mit seiner Fl├╝gelspannweite von ├╝ber vier Metern) und begr├╝├čte ihn johlend. "Eh, Bax!", gr├Âlte einer, mit dem er sich bei der ersten Begegnung schon unterhalten hatte. Es war Zobak, eine fl├╝chtige Bekanntschaft, den er noch aus seiner Zeit in den S├╝mpfen kannte. Es handelte sich um einen hellgrauen Tiefling mit knochigem K├Ârperbau. "Wir haben ein paar Allianzler aufgerissen! Im w├Ârtlichen Sinne! Und schau nur, was sie bei sich hatten!"
"Ja, gleich, ich muss noch einen Bekannten holen", rief Baxeda zu ihm herunter. Er vermied bewusst das Wort 'Freund' in Bezug auf Novec, da er sich immer noch ├╝ber den Zwerg ├Ąrgerte. Er flog zur├╝ck, ohne danach zu schauen, was Zobak ihm zeigen wollte

"Ich hab die Tieflinge wieder gefunden", berichtete er Novec. "Sie haben gerade ein paar Allianzler erledigt, vielleicht werden sie uns helfen, auch nach Sintharas H├Ąschern zu suchen. Kommst du mit? Sie sind nicht weit entfent." Baxeda ging voran, zur├╝ck zu der Karawane.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#13

Beitrag von Sinthara » Sa 15. Aug 2015, 16:34

Strauchelnd rannte sie durch den nie endenden Gang, an dessen Seiten Flammen hoch schlugen und immer wieder nach ihr zu greifen schienen. jeder centimeter ihres K├Ârpers schmerzte und sie bef├╝rchtete bald nicht mehr die Kraft zu haben.


"EH, Bax!"

drangen die Worte durch ihr Ohr und wurden von ihrem Unterbewu├čtsein gleich umgesetzt.

Pl├Âtzlich erschien vor ihr, am scheinbaren Ende des H├Âllenganges eine Gestalt, die Gestalt eines Tieflings. Es war Baxeda. Verzweifelt schrie sie nach ihm, flehte um seine Hilfe. Doch der Tiefling wande sich mit einem sp├Âttischen Grinsen einfach ab und lie├č sie zur├╝ck, wo die Flammen nun enger um sie schlugen und sie zu verschlingen drohten.


Keuchend wande sich die noch immer sehr zugerichtete Gestalt der jungen Tieflingsfrau. Schwei├č benetzte ihre Stirn. Neben dem Wagen auf welchem sie lag lief Skylla , ein schon sichtlich in die Jahre gekommenes Tieflingsweibchen. Besorgt beobachtete sie ihre junge Artgenossin welche pl├Âtzlich abrupt aufschreckte und mit weiten Augen um sich starte.

"Hallo Sch├Ânheit, wieder wach?"

Irritiert sah sie sich nach der Stimme um und erblickte Amon. Der Tiefling der sie aus den F├Ąngen der Allianzer befreit hatte flog neben dem Wagen her und landete nun neben ihm. Unweigerlich mu├čte sie ihn mit Baxeda vergleichen. Sicher Amon sah vermutlich um Weiten besser aus, und er war kein Feigling, dennoch. Der Schmerz ├╝ber Baxedas Verrat sa├č noch tief.

"Wo bin ich..."

Erneut sah sie sich um, und ├╝berall erblickte sie Tieflinge. eine ganze Karawane voller Tieflinge in verschiedenstens Gr├Â├čen, Alter und Aussehen.

"Wir sind quasi alle auf der Flucht."

Unweigerlich suchte ihr Blick nach einem bekannten, was auch Amon nicht entging.

"Suchst du jemand?"

"Ja....nein, Ich...ich wollte nur sehen ob ein Tiefling namens BAxeda hier ist."

Amon runzelte die Stirn und verschr├Ąnkte die Arme vor der starken Brust. Ein fremder Tiefling w├╝rde ihm doch nicht etwa alles kaputtt machen.

"Was ist mit diesem Tiefling"

Amon wu├čte genau wer gemeint war. Immerhin war besagter Tiefling vor ein paar Minuten kurz hier gewesen. Aber das verschwieg er wissentlich.

"Er...Er ist...war mein Freund...bevor er mich den Menschen ├╝berlie├č als sie uns fingen."

Der Tiefling zog die Augenbrauen noch enger zusammen und Skylla konnte deutlich sehen wie eine Ader an seinem Hals pulsierte.

"Sie braucht Kleidung und ihre Wunden sollten endlich versorgt werden"

Versuchte sie die Stimmung irgendwie zu retten. Amon nickte knappt und stellte ein kleinen Korb mit Fleischschenkeln und ein paar Fr├╝chten zu ihr auf den Wagen.

"Ich besorge Kleidung. "

Knapp waren die Worte ehe Amon schon davon ging um Kleidung zu besorgen.
Sinthara trug noch immer den Stoffetzen der ihren geschundenen , mit blauen Flecken und blutverkrusteten Wunden ├╝bers├Ąhten Leib mehr enth├╝llte als verbarg.

Hungrig biss sie in einen Fleischschenkel und riss regelrecht das Fleisch von den Knochen.

Nur Skylla wirkte irgendwie nachdenklich. Die alte Tieflingsfrau kannte Amon gut. Der Tiefling hasste Feigheit, wenn man dabei Freunde und Familie im Stich lie├č. Sein energisches Auftreten, seine Kraft und sein Mut hatten ihn nicht umsonst zum Anf├╝hrer dieser Karawane gemacht.

Er achtete auf Jeden und w├╝rde Jeden Einzelnen dieser Karawane verteidigen, Skylla wu├čte das man ihn hier liebte und sch├Ątzte, aber sie machte sich Sorgen was passiert wenn dieser fremde Tiefling auftauchte.
Und sie war sich nicht sicher ob man ihr Wort als Älteste dann noch achten würde. Nicht wenn Amon sauer war.
Und so hing sie ihren Sorgen nach w├Ąhrend Amon sich von den anderen Fl├╝chtlingen einige Kleidungsst├╝cke besorgte und Sinthara hungrig das Essen vertilgte.

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#14

Beitrag von Novec Sarili Gojim » So 16. Aug 2015, 07:37

M├╝rrisch trottete der Zwerg weiter, einen stinkenden Tiefling hinter sich her wedelnd. Wie ein K├Âter, den man ein W├╝rstchen zu viel gab, w├╝rde man ihn nun nicht mehr loswerden. Novec hatte kein Interesse an Gesellschaft, vor allem nicht an Baxedas Gesellschaft. Seine Feigheit war dem Zwerg zu viel, genau so wie sein Gejammer. Der Wald, der von au├čen noch recht klein aussah, schien kein Ende zu nehmen. Es gab keine M├Âglichkeit irgendwie auch nur zu erahnen, in welche Richtung man lief, an den Sternen konnte man sich um die Zeit kaum orientieren und die Sonne brannte an diesem Tag derma├čen hell, man musste unweigerlich daran glauben, dass sie den gesamten Himmel bedeckte.

Dem Zwerg brannten die Augen, als er gerade einen Zweig zur Seite schob, als Baxeda wieder zu reden anfing. "Ich umarme dich nie wieder. Und wir finden Sinthara und befreien sie. Aber du nimmst den Waschlappen zur├╝ck!"

"Was?", war das einzige Wort, welches dem Zwerg in diesem Moment in den Sinn kam, erschrocken vergriff er sich und der Ast schnellte zur├╝ck in den Bart des Zwerges. Zeit hatte der Ast nicht es zu bereuen in des Zwerges Bartes geraten zu sein, schnell knaxte es in der Zwergenhand und das Gesicht des Zwerges war wieder zum Tiefling gedreht.

Wild mit dem kleinen Ast fuchtelnd stand der Zwerg vor ihm. "Ist das deine einzige Sorge? Das ich dich als Waschlappen bezeichnete? Nein, du bist kein Waschlappen, nein du bist schon eher zum Badehandtuch heran gewachsen, ein jammerndes und wimmerndes Badehandtuch! Rei├č dich gef├Ąlligst am Riemen Tiefling. Geht das nun endlich mal in deinen verkn├Âcherten Sch├Ądel hinein? Was ist in diesem blauen Ding namens Kopf bei dir eigentlich drin, nur die Wurzeln deiner H├Ârner oder auch etwas Intelligenz und vielleicht sogar etwas Mut?"

Einige Minuten verstrichen, Schweigen lag in der Luft, Schweigen das der Zwerg genoss, doch hoffte er, dass der Fallensteller einmal aus sich heraus kommt und f├╝r seine Ideale k├Ąmpft, aber so etwas kann man vermutlich nur von einem Zwerg erwarten. Ein leises Raunen war aus dem Barte des Zwerges zu h├Âren. Ideale, Mut, f├╝r etwas zu k├Ąmpfen, eindeutig etwas, was man nicht mit dem Tiefling verbinden w├╝rde. Der lief nur geknickt weiterhin hinter ihm her, ohne auch nur eine Anstalt zu machen sich f├╝r seine Geliebte ein zu setzen. Vermutlich ├Ąrgerte er sich noch wegen dem Waschlappen, dass Problem des Tages f├╝r den Tiefling.

Etwas schmunzeln musste der Zwerg schon. Seine Geliebte wird entf├╝hrt, ist f├╝r den Tiefling weniger schlimm, als Waschlappen genannt zu werden. Die Reihenfolge der Wichtigkeit ist durch aus interessant!

Gerade als der Zwerg es am wenigsten erwarten w├╝rde, kletterte der Tiefling am Rande des Waldes auf einen Baum und flog davon. Was sollte der Zwerg davon halten? W├╝rde er nun seine Geliebte suchen oder macht er sich nun endg├╝ltig aus dem Staub? Novec war sich sicher, es w├╝rde wohl letzteres sein. Im Gedanken noch einen kurzen Abschied sagend, ging der Zwerg einen H├╝gel herunter. Die letzten B├Ąume des Waldes spendeten noch wohlf├╝hlenden Schatten, aber merkte man hier schon, dass der Tag heute sehr warm werden w├╝rde.

Mit der Hand vor den Augen blickte er sich auf halber H├Âhe des H├╝gels um, von hier hatte er eine eindeutig bessere Sicht, als auf dem H├╝gel, wo Zwergenhohe Str├Ąucher wuchsen und ihm so die Sicht nahmen. Zu diesem Zeitpunkt sah der Zwerg, warum der Tiefling weggeflogen war. Eine Karawane, selbst auf die wenigen Hundert Meter Entfernung konnte er erkennen, dass sie zwar mit Pferden unterwegs waren, jedoch keine Allianzler sein konnten. Es war eine Tieflingskarawane, wie er den den Schwingen sehen konnte, die viele trugen.

"Noch mehr Feiglinge, prima, genau was der Zwerg heute zum Wohlergehen noch brauchte.", s├Âsselte der Zwerg noch vor sich her, als er noch etwas entdeckte, ├ärger!

Just in diesem Moment flatterte etwas ├╝ber ihn hinweg. "Ich hab die Tieflinge wieder gefunden", berichtete der Feigling. "Sie haben gerade ein paar Allianzler erledigt, vielleicht werden sie uns helfen, auch nach Sintharas H├Ąschern zu suchen. Kommst du mit? Sie sind nicht weit entfernt."

"Seih ruhig und duck dich. Schau mal da hinten, die Staubwolke, keine 2 km entfernt. Das sind eindeutig Reiter und Fu├čsoldaten. Spar dir die Frage, es sind keine Tieflinge. Diese da hinten tragen Banner vor sich her. Es ist ein Herr der Allianzler und l├Ąuft direkt auf deine Karawane!"
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#15

Beitrag von Baxeda » Mo 31. Aug 2015, 11:06

Baxeda landete, wie immer etwas zu abrupt, so dass er auf Knie und H├Ąnde fiel. Er rappelte sich auf und klopfte Laub und Steinchen von seiner Hose. Ein Tiefling, so hochgewachsen wie er selbst aber eindeutig besser in Form, kam, um ihn zu begr├╝├čen. Zobak hatte ihn zuvor als Amon vorgestellt, Anf├╝hrer der Truppe. Mit dem wollte Baxeda es sich besser nicht verscherzen.
"So, du und dein Zwergenfreund da hinten, ihr wollt also unseren Geleitschutz in Anspruch nehmen."
"Eigentlich wollten wir euch blo├č ein St├╝ck begleiten."
"Regel Nummer eins: Wir brauchen hier keinen Ballast. Wer mit uns reist, der muss sich n├╝tzlich machen. Wer nichts n├╝tzt, kann verschwinden. Also, was kannst du?"
"Ich kann k├Ąmpfen", log Baxeda, weil er glaubte, Amon damit beeindrucken zu k├Ânnen. Au├čerdem w├╝rde er damit weniger Arbeit haben, als wenn er ihnen verriet, dass er Fallensteller war. Die w├╝rden ihn sonst wahrscheinlich tagt├Ąglich zur Fallenjagd ausschicken, um ihren Speiseplan zu bereichern. Als vermeintlicher K├Ąmpfer brauchte er blo├č wichtig dreinzuschauen, so lange kein Kampf anstand und die Wahrscheinlichkeit, dass sie jetzt schon wieder auf Allianzler trafen, war verschwindend gering.

Amon runzelte auf diese Worte hin die Stirn, sagte aber nichts. Baxeda glaubte sogar, dass seine Mundwinkel zuckten, als m├╝sse er sich das Lachen verkneifen. "So, so. Einen K├Ąmpfer habe ich also vor mir. Und dein Zwerg?"
"Der kann auch k├Ąmpfen. Er war sogar Hauptmann."
Amon leckte sich die Lippen, als er den Zwerg betrachtete. Baxeda war das unangenehm. Irgendwie hatte er das Gef├╝hl, dass er sich f├╝r diesen Tiefling fremdsch├Ąmen musste, obwohl er ihn ├╝berhaupt nicht kannte. Hoffentlich hatte Novec das nicht gesehen. Dabei k├Ânnte man doch meinen, dass es in der Truppe genug Tieflingsfrauen gab, so dass ...

Baxedas Gedanken verpufften im Nichts. Sinthara. In einem neuen Kleid. Und sie nagte an einem Fleischschenkel. Er musste noch ein zweites Mal hinschauen um sich zu ├╝berzeugen, dass sie es wirklich war. Er war sich nicht sicher, ob sie ihn schon gesehen hatte. Am liebsten w├╝rde Baxeda im Erdboden versinken. Ihm hatte sie es nicht zu verdanken, dass sie dort gut versorgt auf dem Wagen sa├č und speiste.

"H├╝bsches M├Ądel, nicht war?"
, ├Ąu├čerte Amon, als er Baxedas Blick bemerkte. "Sie hatte Gl├╝ck, dass ich sie aus den Klauen der Allianzler befreit habe. Das Arme Ding war vollkommen nackt, als ich sie in meinen Armen hierher trug. Ich habe mich um ihr Wohlergehen gek├╝mmert und sie gepflegt." Er tat, als w├╝rde er seine Fingern├Ągel betrachten, doch aus den Augenwinkeln beobachtete er genau Baxedas Gesicht.
Der versuchte, gleichg├╝ltig zu wirken, um sich keine Bl├Â├če zu geben. Er wusste nicht, was er sagen sollte.
"Danke, dass du meine Geliebte gerettet und versorgt hast", entgegnete er schlie├člich frostig.
Dann lie├č er Amon stehen.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#16

Beitrag von Sinthara » Mo 7. Sep 2015, 11:02

Du bist also der Feigling, der seine Liebste im Stich gelassen hat.

Deutlich waren die Worte zu h├Âren die Amon ihm nachrief. Einige Tieflinge tuschelten und ihre Blicke huschten von Sinthara zu Baxeda und wieder zu Amon. Andere grinsten als w├╝rden sie auf eine Pr├╝gelei hoffen.
Doch keiner machte Anstalten auch nur einen Finger zu r├╝hren, zumindestens nicht f├╝r den Neuen. Und wenn man sie umsah, dann erkannte man, das es keinen Zweifel gab auf wessen Seite die Tieflinge stehen w├╝rden, sollte es zum Kampf zwischen Amon und Baxeda kommen.

Skylla seufzte und murmelte irgendwas von wegen "die Jugend von heute."

Wenigstens hatten die beiden Tieflingsm├Ąnner die Aufmerksamkeit aller Sicher.

Fast aller. Nur Sinthara hatte noch gar nichts wirklich mitbekommen und nagte an einem Knochen von dem sie das saftige Fleisch bereits verspeist hatte.
Erst als Alles still wurde sah auch sie langsam auf und folgte den Blick der Masse. Der Knochen entfiel ihrer Hand als sie ungl├Ąubig auf den Tiefling starrte der da mitten in der Karawane stand und sich offenbar gerade mit Amon verscherzt hatte.

Baxeda....

Sie hatte nicht damit gerechnet ihn jemals wieder zu sehen, und wu├čte nicht so recht wie sie damit umgehen sollte. Sollte sie sich freuen, w├╝tend sein oder ihn einfach ignorieren?
Wenigstens Amon schien sich sicher was er tun w├╝rde. Zumindestens war seine Haltung selbstbewu├čt und der Blick mit dem er Baxeda bedachte herrausfordernd und verachtend zugleich.

Die junge Tieflingsfrau erhob sich, und w├Ąre fast wegen des ungewohnten Kleidersaums gestolpert. Murrend machte sie kurzen Prozess und riss ein gutes St├╝ck des unteren Teils ab, so das das Kleid fast zu kurz war. Aber sie trug ja noch eine kurze Hose. Einzig allein die ganzen Verletzungen und Blessuren an ihren Beinen und F├╝├čen waren nun genauso ersichtlich wie die an ihren Armen.
Aber das war ihr gleich. So hatte sie wenigstens ihre Bewegungsfreiheit wieder. Auch wenn sie noch nicht wu├čte wozu genau sie diese nutzen wollte oder sollte.

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#17

Beitrag von Novec Sarili Gojim » Di 22. Sep 2015, 09:43

Novec stapfte dern Berg herunter, so schnell ihm seine Beine tragen konnten. Der blauh├Ąutige Tiefling hatte einmal wieder nichts mit bekommen. Dahinten kommen Reiter und er flattert munter durch die Gegend und nun goggelte er da unten noch mit einem anderen Tiefling herum. Eine Schande, der hatte auch noch nichts dazu gelernt. Sch├╝ttelend rannte er weiter, als er vorbei an den letzten Geb├╝schen am Fu├č des Berges von einer gro├čen Hand ergriffen und in die B├╝sche gezogen wurde.

Eiligst wollte der Zwerg noch seine Axt ziehen, doch die gro├če, in einem dunklen Umhang geh├╝llte Person lies ihm dazu keine Chance. Mit B├Ąren Kr├Ąften dr├╝ckte er den Zwerg nach unten, entwaffnete ihn, hielt ihm eine Hand vor den Mund und einen langen Dolch vor den Bart, so schnell das es der Zwerg nicht begreifen konnte.

"Seih sch├Ân ruhig kleiner Zwerg, ansonsten ist dein Bart das letzte um was du dir jetzt sorgen machen solltest.", sprach eine kr├Ąftige und dunkle Stimme aus dem Umhang heraus.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#18

Beitrag von Baxeda » Mi 14. Okt 2015, 13:53

"Du bist also der Feigling, der seine Liebste im Stich gelassen hat."

Baxeda blieb einen Moment stehen, ohne sich umzudrehen. Die Tieflinge grinsten, einige stie├čen sich vielsagend mit dem Ellebogen an. Na klar, sie hofften auf eine deftige Pr├╝gelei. Nun, da waren sie bei Baxeda an den falschen Tiefling geraten. Er war anders gestrickt als beispielsweise dieser uns├Ągliche St├╝mper von einem Henker, mit dem er in den S├╝mpfen nach einer Zecherei einmal aneinander geraten war.

Nun drehte er sich doch um. Amon stand da, triumphierend und die Brustmuskeln aufgeplustert wie ein Gockel. Baxeda hasste ihn schon jetzt.

"Was ist los mit euch Tieflingen", rief Baxeda in die Runde, "dass ihr so versessen auf Gewalt seid? Ist euch der Krieg denn nicht genug? Wir sollten zusammenhalten und dieses blutgetr├Ąnkte Land schnellstm├Âglich verlassen, anstatt uns auch noch gegenseitig das Leben schwer zu machen. Wir Tieflinge haben schon genug Feinde au├čerhalb unserer Reihen!"

Dass Novec verschwunden war, hatte er noch nicht bemerkt.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#19

Beitrag von Sinthara » Mi 14. Okt 2015, 15:10

"Zusammenhalten sollen wir...uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen."

Amon knurrte schon regelrecht w├Ąhrend er Baxeda w├╝tend anfunkelte.

"Du Heuchler!"

"Uns sowas erz├Ąhlen, aber selbst feige fliehen und Freunde im Stich lassen. Besser noch...die Frau welche du angeblich liebst.
Du hast sie in den H├Ąnden der Allies gelassen."


"HAST DU SIE DIR ├ťBERHAUPT MAL ANGESEHEN! HAST DU EINE AHNUNG WAS SIE MIT IHR ANGESTELLT HABEN?"

Amon br├╝llte Baxeda an schnaubte dann verachtend und sprach, wieder in normaler Lautst├Ąrke.

"Und du willst sie lieben, du erb├Ąrmlicher Feigling."

Der Tiefling war sich nicht einig ob er Baxeda wirklich einige kr├Ąftige mitgeben sollte f├╝r seine Feigheit oder ob er es dabei belassen soll, da Baxeda immerhin auch einer seiner Art war.
Aber er konnte Feigheit nunmal nicht ausstehen.

Sinthara stand noch immer auf dem Wagen. deutlich konnte man im Licht ihre dutzenden Blessuren und Verb├Ąnde sehen.
Aber die junge Frau war sich vor allem eins...Unsicher.
Wie sollte sie reagieren? Immerhin stritten die Beiden wegen ihr.
Es imponierte ihr durchaus das Amon sich so f├╝r sie einsetze und Baxeda h├Ątte sicher die eine oder andere Schelle verdient, aber irgendwie....es war Baxeda. Wenn sie ihn ansah empfand sie mehr Schmerz, Entt├Ąuschung als Wut oder gar Hass.

Also hielt sie sich erstmal weiter herraus. Eines machte sie aber stutzig. Wenn Baxeda hier war, wo war dann Novec?
Als sich Sinthara nach dem Zwergen umsah entdeckte sie noch etwas ganz Anderes.

Banner...

Ihr wurde schlecht. Das konnte nicht wirklich wahr sein. Warum konnte es nicht einfach nur ein schrecklicher Traum sein.
Aber es war keiner, hinter dem Baum lugte wirklich ein Banner hervor.

Hastig sah sie zu den Streith├Ąhnen.

"AMON!"

Der Angesprochene sah zu ihr und folgte dann ihrem FIngerzeig als sie auf den Banner deutete. Und seinem Blick folgten auch die einiger anderer Tieflinge.

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#20

Beitrag von Novec Sarili Gojim » So 25. Okt 2015, 08:18

Novecs Hand zitterte, war dies nun sein Ende? W├╝rde so Novec Sarili Gojim aus dem Leben treten? Nur Millimeter trennten ihn von der Spitze des Dolches. Schwei├č lief ihm ├╝ber das Gesicht, Panik machte sich in ihm breit, als seine H├Ąnde immer nasser wurden. Auf einem Schlachtfeld, da wollte Novec immer sterben, aber erst als sehr alter Zwerg. Seinen Eid einl├Âsen und sein Volk besch├╝tzen und nun? Wahrscheinlich schon in wenigen Sekunden wird er abgestochen daliegen, blutend, von einem hinterh├Ąlltigen Dieb. Einen sehr kleinem hinterh├Ąlltigen Dieb, dachte sich Novec, als er noch einmal schnell hinschaute. Genauer gesagt auch einen sehr pelzigen Gauner.

In Novecs Kopf fingen die Gedanken an zu greisen, als gerade ein Lachen einsetzte. Wollte ihm dieser elende Gauner nun auch noch verh├Âhnen? Mit was hatte dies der Zwerg verdient? Gerade wollte Novec seine F├╝├če gegen den Bauch des Angreifers, als dieser den Dolch zur├╝ck zog und den starken Griff los lies. Der omin├Âse Blickte ihm des gleich in Novecs gesicht, der Schatten des Umhangs l├╝ftete sich.

"Das..., das... das ist doch nicht m├Âglich!", stotterte Novec vor sich hin.

"Begr├╝st man so seinen von den Toten auferstandenden kleinen Bruder, Novec?"

"No... No... Novut?", stotterte Novec nur ungl├Ąubig daher blickend heraus.

Wie er leibt und lebt, vielleicht mit einem etwas gr├Â├čeren Schm├Ąrb├Ąuchlein, als letztes mal muss ich zugeben, meine Frau ...

Du lebst und eine Frau, was? Wie, wie kommst du hier her, was machst du hier?

Ziemlich lange Geschichte um ehrlich zu sein, aber die letzten Monate ist viel geschehen, sehr viel. Lass dir auf die Beine helfen.

Vorsichtig half Novut Novec auf, der seine R├╝stung abklopfte vom Staub des Mantels und seine Axt wieder einsteckte.

"Nun denn erz├Ąhl mal, was ist passiert?"

Viel Zeit haben wir nicht, ich bin eigentlich Sp├Ąher und habe dich nur zuf├Ąllig entdeckt. Du hattest Recht, der Zwergenherrscher war wirklich in ein Komplot verstrickt. Das gesamte Zwergenvolk sollte ausgel├Âscht werden, als Gegenzug sollte er mit Gold und Geld im ├ťberfluss ├╝bersch├╝ttet werden.

"Was?", Novec glaubte nicht was er h├Ârte, "Wie ist dies M├Âglich? Warum?", fester schloss sich die Hand um die Axt Novecs, als er dies H├Ârte, ein Verrr├Ąter? Alles hatte er vermutet, aber das?

Wir wissen nur, dass der Herrscher krank war, psychisch. Irgendwer hatte ihm st├Ąndig Essenzen in sein Essen gemischt. Zus├Ątzlich haben wir in seinen Gem├Ąchern schriften gefunden mit Befehlen die er ausf├╝hren sollte, jedoch ohne Unterschrift. Und vor knapp zwei Wochen kam das Ungl├╝ck ├╝ber uns daher. In allen 12 Kammern detonieren gleichzeitig Sprengladungen, die wie wir erfahren konnten von der Oberfl├Ąche her in die Erde gebracht wurden. Eigentlich sollten nach den Schriften die H├Âlen einst├╝rzen, gute Zwergische Baukunst jedoch sch├╝tzte uns und wir hatten noch gen├╝gend Zeit zu fliehen, ein ganzes Volk, auf der Flucht, zerst├Ârt die Heimat., Novut setzte sich und wischte sich die Tr├Ąnen aus dem Bart.

"Und weiter, was ist sonst passiert? Wer war es, wer? Sag es mir!", br├╝llte ihm Novec beinahe an.

Novut schluchzte. "Dies ist nur die Kurzform Novec. Ich kann dir heute Abend mehr erz├Ąhlen ich habe aber nun eine Aufgabe, die ich erledigen muss. Wer es war wissen wir nicht, jedoch sind Zwerge zur├╝ck geblieben um dies heraus zu finden. Wir sind nun auf der Flucht, wir wollen weg von hier. Die Zwerge werden gejagd, seit Tagen werden wir von schwarz gekleideten Reitern angegriffen. Viele Zwerge haben ihr leben verloren, zu viele ..."

"Wer ist wir, du und deine Familie? Was machen die anderen Zwerge?"

Novut machte ein Winkbewegung mit dem Hals hinter sich, beinahe schmunzelte er dar├╝ber. "Schau doch mal ├╝ber den H├╝gel da."

Novec tat wie ihm geraten wurde und er erklomm den H├╝gel hinter sich. Den Anblick den er dabei sah, w├╝rde er sein Leben lang nicht vergessen. Vor ihm viel ein Hang, tief in ein Tal hinein, das Sonnenlicht h├╝llte einige Teile des Tals in warmes Gold. In mitten des Tales machte er kleine schwarze Punkte aus, wie Ameisen bewegten Sie sich langsam durch das Tal, doch waren es keine Ameisen. Zwerge, so weit das Auge reichte, Karren, Kutschen, Fuhrwerke verschiedenster Art. Unglaublich viele, so das man sie nicht z├Ąhlen konnte. Weiter hinten sah man schwere Kriegsmaschinerie und Tiere, die Novec noch nie gesehen hatten, ritten im dieses unglaublich gro├če Traube an Zwergen herum. Schreie waren von weit entfernt zu h├Âren. Nein, erst wenige Sekunden sp├Ąter bemerkte Novec es waren Befehle. Etwas n├Ąher konnte Novec sehe, dass die Flanken und die Front dieses Gebildes von Zwergen mit Eisenr├╝stung gesch├╝tzt wurden.

Was ist das Novut, was geht hier vor sich?

"Das sagte ich dir doch, wir sind auf der Flucht. Genauer gesagt die Zwerge.

Wie viele Zwerge denn, das m├╝ssen ja tausende sein!

Zehntausende lieber Bruder, zehntausende. Dies ist das ├╝berbleibsel des ehemals gro├čen Zwergenvolkes. Wie ich sagte, haben wir schreckliche Verluste erlitten. Ebenfalls die Goblins und die Gnome. Wir haben uns zusammen geschlossen um unsere V├Âlker zu retten. Zusammen sind wir Zwerge mit den Goblins und den Gnomen unterwegs zur n├Ârdlichen K├╝ste. Wir vollen von diesem Kontinent fliehen, hin zum neuen Kontinent, Asamura!

Eine eigenartike Allianz., Novec setzte sich wieder und betrachtete die Ameisen, die wenige Kilometer weiter unten durch das Tal liefen.

Novec, du darfst zu deinem Volk zur├╝ck kehren. Deine Schuld ist nicht mehr wichtig. Es geht nur noch rein um das ├ťberleben des Zwergenvolkes und wir k├Ânnen jeden Bart gebrauchen! Wir m├╝ssen verschwinden, schnell, wie die anderen!

Die anderen, wie meinst du das?

Alle fliehen! Gnome, Goblins, Orks, Zwerge und noch viele andere V├Âlker, sie wissen was passiert. Eine dunkle schwarze Hand, hat sich ├╝ber die L├Ąnder ausgebreitet, alle V├Âlker sollen vernichtet werden, jeder einzelne get├Âtet werden und so kommt es gar noch schlimmer. Schamanen der Orks haben es vorrausgesagt, dass endg├╝ltige Ende!

Das Ende?

Ja, der Kontinent auf dem du stehst wird in wenigen Monaten in den Meeren verschwinden.

Novec sprang erschrocken auf, "Was, wie kann das sein?"

Genau wissen wir es noch nicht. Aber dies hat ebenfalls mit der schwarzen Hand zu tun. Fakt ist, wir m├╝ssen innerhalb der n├Ąchsten Monate die K├╝ste erreichen, Schiffe bauen und auf den neuen Kontinent ├╝ber setzen. Das einzig positive, der Kontinent geht nun schon unter und die K├╝ste kommt uns damit entgegen., versuchte Novut noch etwas bei zu tragen, als pl├Âtzlich Schreie zu h├Âren waren.

Novec und Novut rannten auf die andere Seite der Klippe.

"Verdammt, die Tieflinge werden angegriffen, Baxeda!"

Dein Freund? Verdammt, es sind die selben Reiter, die uns auch die N├Ąchte angegriffen haben. Komm mit, wir holen unsere Zwerge zur Hilfe, wir informieren augenblicklich Breitbart! Wir werden den Tieflingen helfen!

Einverstanden! Aber ich muss zu meinen Freunden, ihnen im Kampf helfen!

Novut packte Novec am Arm und schaute ihm tief in die Augen. "Ich wei├č du magst deine Freunde, ihr habt viel durch gemacht und sie haben dir mehr als einmal geholfen, ihr habt euch mehr als einmal geholfen. Dein Volk braucht dich aber jetzt Novec, du bist rehabilitiert. Wir sind nicht mehr viele! Jeder Zwerg z├Ąhlt! Wir Zwerge sch├Ątzen verb├╝ndete, jedoch z├Ąhlt als allererstes das eigene Volk und dieses muss zum neuen Kontinent gebracht werden, sicher und ohne Probleme!"

Novec drehte sich ab von Novut und schaute auf den Kampfplatz, schwer war es f├╝r ihn diese Situation richtig ab zu w├Ągen. Hatte er doch eine Verpflichtung seinem Volk gegen├╝ber, doch aber auch seinen Freunden. Helfen w├╝rde er ihnen, doch w├╝rde er danach abschied nehmen? Mit seinem Volk gehen? Warum war er damals an die Oberfl├Ąche gekommen? Wegen einem dummen Unfall, die Axt im Sch├Ądel seines Vorgesetzten. W├Ąre dies nicht passiert, w├Ąre er nie an die Oberfl├Ąche gegangen, h├Ątte niemals Sinthara und Baxeda kennen gelernt. Ach ja, der H├Ąndler war ja auch noch, wo er wohl geblieben war? Ob er auch im Tross ist oder schon fr├╝her wieder das Zwergenreich verlassen hat?

Viele Fragen gingen Novec durch den Kopf in diesem einen Moment, dann trat er auf die Spitze des H├╝gels, nur wenige Meter vor ihm und br├╝llte hinab ins Tal.

"Baxeda, alter Flohpelz! Ich muss die Gruppe verlassen, es tut mir leid mein Freund, aber mein Volk braucht mich. Sinthara, pass gut auf den alten Feigling auf und du Floheplz k├╝mmerst dich gut um deine Geliebte, ansonsten komm ich zur├╝ck und du sp├╝hrst meine Axt. Passt euch auf! Wir finden uns wieder auf dem neuen Kontinent, versprochen. Der Zwerg findet euch wieder, versprochen! Vielen Dank f├╝r alles, ihr wart die besten Freunde, die sich ein Zwerg w├╝nschen kann!"

Der gesamte Tross musste es geh├Ârt haben, so laut hatte Novec gebr├╝llt. Jedes Wort war von Schmerz durchzogen, doch hatte er eine neue Aufgabe und wieder finden w├╝rde er beide mit Sicherheit. Irgenwann in der Zukunft, auf Asamura!

"Na los Br├╝derchen, auf in die Schlacht!", befahl Novec seinem Bruder.

Mit gezogenen Äxten rannten sie der Schlacht entgegen, hinter ihnen ein Heer von Zwergen.
Novec Sarili Gojim - Quadratisch - Praktisch - Gut! (Weisheit von Baxeda Bakane)
F├╝r die einen ist es Novec, f├╝r die anderen die kleinste Gro├čklappe der Welt. (Weisheit von Baxeda Bakane)
Die Klappe gro├č, der K├Ârper klein, dass kann doch nur der Novec sein. (Weisheit von Baxeda Bakane)

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