Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL II

Novec Sarili Gojim

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#11

Beitrag von Novec Sarili Gojim » Mi 5. Aug 2015, 09:38

Der Zwerg schäumte innerlich vor Wut, als Baxeda ihm umarmte und erst viele Augenblicke später wieder los lies. So beachtlich es seine Wut zu lies, wies er Baxeda so freundlich es ging auf einige Punkte hin, die dem Zwerg nicht gefielen.

„Einen Zwerg um sein wohl verdient erspieltes Geld bringen. Einen Zwerg vom Frühstück abhalten. Das zweite Frühstück ist ebenfalls in weiter Ferne. Einen Kameradin im Stich lassen und das schlimmste von allem...“, nun fing der Zwerg an zu brüllen, „du Umarmst ein Zwerg, sag mal geht es dir eigentlich noch gut?“

Der Zwerg keuchte, aus Leibes Kräften schrie er den verdutzten Tiefling an und ging einen Schritt nach dem anderen auf ihn zu.

„Du kleiner mieser Tiefling. So etwas verlogenes, Feiges und inkompetentes habe ich noch nie gesehen. Aber das war mir eigentlich schon klar, als du damit herum posauntest, dass du Schrumpfköpfe herstellen kannst! Du! Ein Hänfling, ein Feigling, ein Wichtigtuer! Pah, dass ich nicht lache, seit Wochen schleppe ich diesen stinkenden Poraha Schädel mit mir herum und hast du ihn auch nur angefangen zu präparieren? Nein! Du bist ein dermaßen großer Feigling, dass mir schlecht wird. Was bist du, ein Mann oder ein Waschlappen? Bei dir reicht es doch noch nicht einmal zum Waschlappen! Jeden Tag diese schmachtenden Blicke zu Sinthara, das Geturtel und ich hab genau gesehen aus welchem Zimmer du kamst, da brauchst du mir nichts vor machen! Und was ist jetzt? Sie ist gefangen von irgendwelchen Kaiser-abgesandten und anstatt sie zu befreien willst du dich einer Karawane weiterer Feiglinge anschließen? Sie einfach umkommen lassen, was bist du für ein Feigling! Den Schädel spalten sollte man dir und aus dir einen Schrumpfkopf machen, aber dazu ist mir meine Axt zu schade. Ich werde diese Kaiserlichen suchen gehen und sie zu befreien. Wenn du auch nur den geringsten Anstand hast und das bezweifle ich, folgst du mir!“, murrte der Zwerg von dannen, zurück aus dem Wald heraus.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#12

Beitrag von Baxeda » Sa 15. Aug 2015, 12:11

Baxeda wich entsetzt ein paar Schritte zurück, als der kleine Wüterich sich vor ihm aufbaute und mit einer Tirade des Zornes überflutete. "Hey, ich hab dir schon die Haut von dem ollen Orkschädel abgezogen und ihn zugenäht, aber den Sand musst du schon selber wechseln!", rief er hilflos, doch Novec dachte gar nicht daran aufzuhören und beschimpfte ihn in einem Fort. "Das mit dem Waschlappen war gemein!", empörte Baxeda sich, als der Zwerg ihn als einen solchen bezeichnete, doch es half nix. Was gesagt werden musste, musste gesagt werden.

Als Novec endlich fertig war, glühte das bisschen Haut des Zwerges, was zwischen Bart und Helm sichtbar war, rot, als hätte er einen Sonnenbrand. Der kleine Mann wandte sich abrupt ab und ließ den völlig verdatterten Baxeda stehen, allein mit seiner Schande. Baxeda biss sich auf die Unterlippe. "In Ordnung, du hast ja Recht!", rief er dann und rannte dem davonstapfenden Zwerg hinterher. "Ich umarme dich nie wieder. Und wir finden Sinthara und befreien sie. Aber du nimmst den Waschlappen zurück!"

Sie gingen eine Weile hintereinander. Der Zwerg sah nicht aus, als hätte er Lust auf Baxedas Gesellschaft und so stapfte dieser schweigend hinter dem kleinen Mann. So wanderten sie eine Weile in die Richtung, in der sie Sinthara vermuteten. Irgendwann kletterte der Tiefling auf einen Baum und startete von diesem aus. Es dauerte nicht lange, da sah er die Flüchtlingskarawane, welche er zuvor schon entdeckt hatte. Doch was war das? Woher hatten sie plötzlich die Pferde? Er flog etwas näher.

Man hatte ihn schon bemerkt (er war ja in der Luft auch nicht zu übersehen mit seiner Flügelspannweite von über vier Metern) und begrüßte ihn johlend. "Eh, Bax!", grölte einer, mit dem er sich bei der ersten Begegnung schon unterhalten hatte. Es war Zobak, eine flüchtige Bekanntschaft, den er noch aus seiner Zeit in den Sümpfen kannte. Es handelte sich um einen hellgrauen Tiefling mit knochigem Körperbau. "Wir haben ein paar Allianzler aufgerissen! Im wörtlichen Sinne! Und schau nur, was sie bei sich hatten!"
"Ja, gleich, ich muss noch einen Bekannten holen", rief Baxeda zu ihm herunter. Er vermied bewusst das Wort 'Freund' in Bezug auf Novec, da er sich immer noch über den Zwerg ärgerte. Er flog zurück, ohne danach zu schauen, was Zobak ihm zeigen wollte

"Ich hab die Tieflinge wieder gefunden", berichtete er Novec. "Sie haben gerade ein paar Allianzler erledigt, vielleicht werden sie uns helfen, auch nach Sintharas Häschern zu suchen. Kommst du mit? Sie sind nicht weit entfent." Baxeda ging voran, zurück zu der Karawane.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#13

Beitrag von Sinthara » Sa 15. Aug 2015, 16:34

Strauchelnd rannte sie durch den nie endenden Gang, an dessen Seiten Flammen hoch schlugen und immer wieder nach ihr zu greifen schienen. jeder centimeter ihres Körpers schmerzte und sie befürchtete bald nicht mehr die Kraft zu haben.


"EH, Bax!"

drangen die Worte durch ihr Ohr und wurden von ihrem Unterbewußtsein gleich umgesetzt.

Plötzlich erschien vor ihr, am scheinbaren Ende des Höllenganges eine Gestalt, die Gestalt eines Tieflings. Es war Baxeda. Verzweifelt schrie sie nach ihm, flehte um seine Hilfe. Doch der Tiefling wande sich mit einem spöttischen Grinsen einfach ab und ließ sie zurück, wo die Flammen nun enger um sie schlugen und sie zu verschlingen drohten.


Keuchend wande sich die noch immer sehr zugerichtete Gestalt der jungen Tieflingsfrau. Schweiß benetzte ihre Stirn. Neben dem Wagen auf welchem sie lag lief Skylla , ein schon sichtlich in die Jahre gekommenes Tieflingsweibchen. Besorgt beobachtete sie ihre junge Artgenossin welche plötzlich abrupt aufschreckte und mit weiten Augen um sich starte.

"Hallo Schönheit, wieder wach?"

Irritiert sah sie sich nach der Stimme um und erblickte Amon. Der Tiefling der sie aus den Fängen der Allianzer befreit hatte flog neben dem Wagen her und landete nun neben ihm. Unweigerlich mußte sie ihn mit Baxeda vergleichen. Sicher Amon sah vermutlich um Weiten besser aus, und er war kein Feigling, dennoch. Der Schmerz über Baxedas Verrat saß noch tief.

"Wo bin ich..."

Erneut sah sie sich um, und überall erblickte sie Tieflinge. eine ganze Karawane voller Tieflinge in verschiedenstens Größen, Alter und Aussehen.

"Wir sind quasi alle auf der Flucht."

Unweigerlich suchte ihr Blick nach einem bekannten, was auch Amon nicht entging.

"Suchst du jemand?"

"Ja....nein, Ich...ich wollte nur sehen ob ein Tiefling namens BAxeda hier ist."

Amon runzelte die Stirn und verschränkte die Arme vor der starken Brust. Ein fremder Tiefling würde ihm doch nicht etwa alles kaputtt machen.

"Was ist mit diesem Tiefling"

Amon wußte genau wer gemeint war. Immerhin war besagter Tiefling vor ein paar Minuten kurz hier gewesen. Aber das verschwieg er wissentlich.

"Er...Er ist...war mein Freund...bevor er mich den Menschen überließ als sie uns fingen."

Der Tiefling zog die Augenbrauen noch enger zusammen und Skylla konnte deutlich sehen wie eine Ader an seinem Hals pulsierte.

"Sie braucht Kleidung und ihre Wunden sollten endlich versorgt werden"

Versuchte sie die Stimmung irgendwie zu retten. Amon nickte knappt und stellte ein kleinen Korb mit Fleischschenkeln und ein paar Früchten zu ihr auf den Wagen.

"Ich besorge Kleidung. "

Knapp waren die Worte ehe Amon schon davon ging um Kleidung zu besorgen.
Sinthara trug noch immer den Stoffetzen der ihren geschundenen , mit blauen Flecken und blutverkrusteten Wunden übersähten Leib mehr enthüllte als verbarg.

Hungrig biss sie in einen Fleischschenkel und riss regelrecht das Fleisch von den Knochen.

Nur Skylla wirkte irgendwie nachdenklich. Die alte Tieflingsfrau kannte Amon gut. Der Tiefling hasste Feigheit, wenn man dabei Freunde und Familie im Stich ließ. Sein energisches Auftreten, seine Kraft und sein Mut hatten ihn nicht umsonst zum Anführer dieser Karawane gemacht.

Er achtete auf Jeden und würde Jeden Einzelnen dieser Karawane verteidigen, Skylla wußte das man ihn hier liebte und schätzte, aber sie machte sich Sorgen was passiert wenn dieser fremde Tiefling auftauchte.
Und sie war sich nicht sicher ob man ihr Wort als Älteste dann noch achten würde. Nicht wenn Amon sauer war.
Und so hing sie ihren Sorgen nach während Amon sich von den anderen Flüchtlingen einige Kleidungsstücke besorgte und Sinthara hungrig das Essen vertilgte.

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#14

Beitrag von Novec Sarili Gojim » So 16. Aug 2015, 07:37

Mürrisch trottete der Zwerg weiter, einen stinkenden Tiefling hinter sich her wedelnd. Wie ein Köter, den man ein Würstchen zu viel gab, würde man ihn nun nicht mehr loswerden. Novec hatte kein Interesse an Gesellschaft, vor allem nicht an Baxedas Gesellschaft. Seine Feigheit war dem Zwerg zu viel, genau so wie sein Gejammer. Der Wald, der von außen noch recht klein aussah, schien kein Ende zu nehmen. Es gab keine Möglichkeit irgendwie auch nur zu erahnen, in welche Richtung man lief, an den Sternen konnte man sich um die Zeit kaum orientieren und die Sonne brannte an diesem Tag dermaßen hell, man musste unweigerlich daran glauben, dass sie den gesamten Himmel bedeckte.

Dem Zwerg brannten die Augen, als er gerade einen Zweig zur Seite schob, als Baxeda wieder zu reden anfing. "Ich umarme dich nie wieder. Und wir finden Sinthara und befreien sie. Aber du nimmst den Waschlappen zurück!"

"Was?", war das einzige Wort, welches dem Zwerg in diesem Moment in den Sinn kam, erschrocken vergriff er sich und der Ast schnellte zurück in den Bart des Zwerges. Zeit hatte der Ast nicht es zu bereuen in des Zwerges Bartes geraten zu sein, schnell knaxte es in der Zwergenhand und das Gesicht des Zwerges war wieder zum Tiefling gedreht.

Wild mit dem kleinen Ast fuchtelnd stand der Zwerg vor ihm. "Ist das deine einzige Sorge? Das ich dich als Waschlappen bezeichnete? Nein, du bist kein Waschlappen, nein du bist schon eher zum Badehandtuch heran gewachsen, ein jammerndes und wimmerndes Badehandtuch! Reiß dich gefälligst am Riemen Tiefling. Geht das nun endlich mal in deinen verknöcherten Schädel hinein? Was ist in diesem blauen Ding namens Kopf bei dir eigentlich drin, nur die Wurzeln deiner Hörner oder auch etwas Intelligenz und vielleicht sogar etwas Mut?"

Einige Minuten verstrichen, Schweigen lag in der Luft, Schweigen das der Zwerg genoss, doch hoffte er, dass der Fallensteller einmal aus sich heraus kommt und für seine Ideale kämpft, aber so etwas kann man vermutlich nur von einem Zwerg erwarten. Ein leises Raunen war aus dem Barte des Zwerges zu hören. Ideale, Mut, für etwas zu kämpfen, eindeutig etwas, was man nicht mit dem Tiefling verbinden würde. Der lief nur geknickt weiterhin hinter ihm her, ohne auch nur eine Anstalt zu machen sich für seine Geliebte ein zu setzen. Vermutlich ärgerte er sich noch wegen dem Waschlappen, dass Problem des Tages für den Tiefling.

Etwas schmunzeln musste der Zwerg schon. Seine Geliebte wird entführt, ist für den Tiefling weniger schlimm, als Waschlappen genannt zu werden. Die Reihenfolge der Wichtigkeit ist durch aus interessant!

Gerade als der Zwerg es am wenigsten erwarten würde, kletterte der Tiefling am Rande des Waldes auf einen Baum und flog davon. Was sollte der Zwerg davon halten? Würde er nun seine Geliebte suchen oder macht er sich nun endgültig aus dem Staub? Novec war sich sicher, es würde wohl letzteres sein. Im Gedanken noch einen kurzen Abschied sagend, ging der Zwerg einen Hügel herunter. Die letzten Bäume des Waldes spendeten noch wohlfühlenden Schatten, aber merkte man hier schon, dass der Tag heute sehr warm werden würde.

Mit der Hand vor den Augen blickte er sich auf halber Höhe des Hügels um, von hier hatte er eine eindeutig bessere Sicht, als auf dem Hügel, wo Zwergenhohe Sträucher wuchsen und ihm so die Sicht nahmen. Zu diesem Zeitpunkt sah der Zwerg, warum der Tiefling weggeflogen war. Eine Karawane, selbst auf die wenigen Hundert Meter Entfernung konnte er erkennen, dass sie zwar mit Pferden unterwegs waren, jedoch keine Allianzler sein konnten. Es war eine Tieflingskarawane, wie er den den Schwingen sehen konnte, die viele trugen.

"Noch mehr Feiglinge, prima, genau was der Zwerg heute zum Wohlergehen noch brauchte.", sösselte der Zwerg noch vor sich her, als er noch etwas entdeckte, Ärger!

Just in diesem Moment flatterte etwas über ihn hinweg. "Ich hab die Tieflinge wieder gefunden", berichtete der Feigling. "Sie haben gerade ein paar Allianzler erledigt, vielleicht werden sie uns helfen, auch nach Sintharas Häschern zu suchen. Kommst du mit? Sie sind nicht weit entfernt."

"Seih ruhig und duck dich. Schau mal da hinten, die Staubwolke, keine 2 km entfernt. Das sind eindeutig Reiter und Fußsoldaten. Spar dir die Frage, es sind keine Tieflinge. Diese da hinten tragen Banner vor sich her. Es ist ein Herr der Allianzler und läuft direkt auf deine Karawane!"
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#15

Beitrag von Baxeda » Mo 31. Aug 2015, 11:06

Baxeda landete, wie immer etwas zu abrupt, so dass er auf Knie und Hände fiel. Er rappelte sich auf und klopfte Laub und Steinchen von seiner Hose. Ein Tiefling, so hochgewachsen wie er selbst aber eindeutig besser in Form, kam, um ihn zu begrüßen. Zobak hatte ihn zuvor als Amon vorgestellt, Anführer der Truppe. Mit dem wollte Baxeda es sich besser nicht verscherzen.
"So, du und dein Zwergenfreund da hinten, ihr wollt also unseren Geleitschutz in Anspruch nehmen."
"Eigentlich wollten wir euch bloß ein Stück begleiten."
"Regel Nummer eins: Wir brauchen hier keinen Ballast. Wer mit uns reist, der muss sich nützlich machen. Wer nichts nützt, kann verschwinden. Also, was kannst du?"
"Ich kann kämpfen", log Baxeda, weil er glaubte, Amon damit beeindrucken zu können. Außerdem würde er damit weniger Arbeit haben, als wenn er ihnen verriet, dass er Fallensteller war. Die würden ihn sonst wahrscheinlich tagtäglich zur Fallenjagd ausschicken, um ihren Speiseplan zu bereichern. Als vermeintlicher Kämpfer brauchte er bloß wichtig dreinzuschauen, so lange kein Kampf anstand und die Wahrscheinlichkeit, dass sie jetzt schon wieder auf Allianzler trafen, war verschwindend gering.

Amon runzelte auf diese Worte hin die Stirn, sagte aber nichts. Baxeda glaubte sogar, dass seine Mundwinkel zuckten, als müsse er sich das Lachen verkneifen. "So, so. Einen Kämpfer habe ich also vor mir. Und dein Zwerg?"
"Der kann auch kämpfen. Er war sogar Hauptmann."
Amon leckte sich die Lippen, als er den Zwerg betrachtete. Baxeda war das unangenehm. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass er sich für diesen Tiefling fremdschämen musste, obwohl er ihn überhaupt nicht kannte. Hoffentlich hatte Novec das nicht gesehen. Dabei könnte man doch meinen, dass es in der Truppe genug Tieflingsfrauen gab, so dass ...

Baxedas Gedanken verpufften im Nichts. Sinthara. In einem neuen Kleid. Und sie nagte an einem Fleischschenkel. Er musste noch ein zweites Mal hinschauen um sich zu überzeugen, dass sie es wirklich war. Er war sich nicht sicher, ob sie ihn schon gesehen hatte. Am liebsten würde Baxeda im Erdboden versinken. Ihm hatte sie es nicht zu verdanken, dass sie dort gut versorgt auf dem Wagen saß und speiste.

"Hübsches Mädel, nicht war?"
, äußerte Amon, als er Baxedas Blick bemerkte. "Sie hatte Glück, dass ich sie aus den Klauen der Allianzler befreit habe. Das Arme Ding war vollkommen nackt, als ich sie in meinen Armen hierher trug. Ich habe mich um ihr Wohlergehen gekümmert und sie gepflegt." Er tat, als würde er seine Fingernägel betrachten, doch aus den Augenwinkeln beobachtete er genau Baxedas Gesicht.
Der versuchte, gleichgültig zu wirken, um sich keine Blöße zu geben. Er wusste nicht, was er sagen sollte.
"Danke, dass du meine Geliebte gerettet und versorgt hast", entgegnete er schließlich frostig.
Dann ließ er Amon stehen.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#16

Beitrag von Sinthara » Mo 7. Sep 2015, 11:02

Du bist also der Feigling, der seine Liebste im Stich gelassen hat.

Deutlich waren die Worte zu hören die Amon ihm nachrief. Einige Tieflinge tuschelten und ihre Blicke huschten von Sinthara zu Baxeda und wieder zu Amon. Andere grinsten als würden sie auf eine Prügelei hoffen.
Doch keiner machte Anstalten auch nur einen Finger zu rühren, zumindestens nicht für den Neuen. Und wenn man sie umsah, dann erkannte man, das es keinen Zweifel gab auf wessen Seite die Tieflinge stehen würden, sollte es zum Kampf zwischen Amon und Baxeda kommen.

Skylla seufzte und murmelte irgendwas von wegen "die Jugend von heute."

Wenigstens hatten die beiden Tieflingsmänner die Aufmerksamkeit aller Sicher.

Fast aller. Nur Sinthara hatte noch gar nichts wirklich mitbekommen und nagte an einem Knochen von dem sie das saftige Fleisch bereits verspeist hatte.
Erst als Alles still wurde sah auch sie langsam auf und folgte den Blick der Masse. Der Knochen entfiel ihrer Hand als sie ungläubig auf den Tiefling starrte der da mitten in der Karawane stand und sich offenbar gerade mit Amon verscherzt hatte.

Baxeda....

Sie hatte nicht damit gerechnet ihn jemals wieder zu sehen, und wußte nicht so recht wie sie damit umgehen sollte. Sollte sie sich freuen, wütend sein oder ihn einfach ignorieren?
Wenigstens Amon schien sich sicher was er tun würde. Zumindestens war seine Haltung selbstbewußt und der Blick mit dem er Baxeda bedachte herrausfordernd und verachtend zugleich.

Die junge Tieflingsfrau erhob sich, und wäre fast wegen des ungewohnten Kleidersaums gestolpert. Murrend machte sie kurzen Prozess und riss ein gutes Stück des unteren Teils ab, so das das Kleid fast zu kurz war. Aber sie trug ja noch eine kurze Hose. Einzig allein die ganzen Verletzungen und Blessuren an ihren Beinen und Füßen waren nun genauso ersichtlich wie die an ihren Armen.
Aber das war ihr gleich. So hatte sie wenigstens ihre Bewegungsfreiheit wieder. Auch wenn sie noch nicht wußte wozu genau sie diese nutzen wollte oder sollte.

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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#17

Beitrag von Novec Sarili Gojim » Di 22. Sep 2015, 09:43

Novec stapfte dern Berg herunter, so schnell ihm seine Beine tragen konnten. Der blauhäutige Tiefling hatte einmal wieder nichts mit bekommen. Dahinten kommen Reiter und er flattert munter durch die Gegend und nun goggelte er da unten noch mit einem anderen Tiefling herum. Eine Schande, der hatte auch noch nichts dazu gelernt. Schüttelend rannte er weiter, als er vorbei an den letzten Gebüschen am Fuß des Berges von einer großen Hand ergriffen und in die Büsche gezogen wurde.

Eiligst wollte der Zwerg noch seine Axt ziehen, doch die große, in einem dunklen Umhang gehüllte Person lies ihm dazu keine Chance. Mit Bären Kräften drückte er den Zwerg nach unten, entwaffnete ihn, hielt ihm eine Hand vor den Mund und einen langen Dolch vor den Bart, so schnell das es der Zwerg nicht begreifen konnte.

"Seih schön ruhig kleiner Zwerg, ansonsten ist dein Bart das letzte um was du dir jetzt sorgen machen solltest.", sprach eine kräftige und dunkle Stimme aus dem Umhang heraus.
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#18

Beitrag von Baxeda » Mi 14. Okt 2015, 13:53

"Du bist also der Feigling, der seine Liebste im Stich gelassen hat."

Baxeda blieb einen Moment stehen, ohne sich umzudrehen. Die Tieflinge grinsten, einige stießen sich vielsagend mit dem Ellebogen an. Na klar, sie hofften auf eine deftige Prügelei. Nun, da waren sie bei Baxeda an den falschen Tiefling geraten. Er war anders gestrickt als beispielsweise dieser unsägliche Stümper von einem Henker, mit dem er in den Sümpfen nach einer Zecherei einmal aneinander geraten war.

Nun drehte er sich doch um. Amon stand da, triumphierend und die Brustmuskeln aufgeplustert wie ein Gockel. Baxeda hasste ihn schon jetzt.

"Was ist los mit euch Tieflingen", rief Baxeda in die Runde, "dass ihr so versessen auf Gewalt seid? Ist euch der Krieg denn nicht genug? Wir sollten zusammenhalten und dieses blutgetränkte Land schnellstmöglich verlassen, anstatt uns auch noch gegenseitig das Leben schwer zu machen. Wir Tieflinge haben schon genug Feinde außerhalb unserer Reihen!"

Dass Novec verschwunden war, hatte er noch nicht bemerkt.
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Re: S.Z.D. - Kapitel 3 - In den Flammen des Krieges - TEIL I

#19

Beitrag von Sinthara » Mi 14. Okt 2015, 15:10

"Zusammenhalten sollen wir...uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen."

Amon knurrte schon regelrecht während er Baxeda wütend anfunkelte.

"Du Heuchler!"

"Uns sowas erzählen, aber selbst feige fliehen und Freunde im Stich lassen. Besser noch...die Frau welche du angeblich liebst.
Du hast sie in den Händen der Allies gelassen."


"HAST DU SIE DIR ÜBERHAUPT MAL ANGESEHEN! HAST DU EINE AHNUNG WAS SIE MIT IHR ANGESTELLT HABEN?"

Amon brüllte Baxeda an schnaubte dann verachtend und sprach, wieder in normaler Lautstärke.

"Und du willst sie lieben, du erbärmlicher Feigling."

Der Tiefling war sich nicht einig ob er Baxeda wirklich einige kräftige mitgeben sollte für seine Feigheit oder ob er es dabei belassen soll, da Baxeda immerhin auch einer seiner Art war.
Aber er konnte Feigheit nunmal nicht ausstehen.

Sinthara stand noch immer auf dem Wagen. deutlich konnte man im Licht ihre dutzenden Blessuren und Verbände sehen.
Aber die junge Frau war sich vor allem eins...Unsicher.
Wie sollte sie reagieren? Immerhin stritten die Beiden wegen ihr.
Es imponierte ihr durchaus das Amon sich so für sie einsetze und Baxeda hätte sicher die eine oder andere Schelle verdient, aber irgendwie....es war Baxeda. Wenn sie ihn ansah empfand sie mehr Schmerz, Enttäuschung als Wut oder gar Hass.

Also hielt sie sich erstmal weiter herraus. Eines machte sie aber stutzig. Wenn Baxeda hier war, wo war dann Novec?
Als sich Sinthara nach dem Zwergen umsah entdeckte sie noch etwas ganz Anderes.

Banner...

Ihr wurde schlecht. Das konnte nicht wirklich wahr sein. Warum konnte es nicht einfach nur ein schrecklicher Traum sein.
Aber es war keiner, hinter dem Baum lugte wirklich ein Banner hervor.

Hastig sah sie zu den Streithähnen.

"AMON!"

Der Angesprochene sah zu ihr und folgte dann ihrem FIngerzeig als sie auf den Banner deutete. Und seinem Blick folgten auch die einiger anderer Tieflinge.

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#20

Beitrag von Novec Sarili Gojim » So 25. Okt 2015, 08:18

Novecs Hand zitterte, war dies nun sein Ende? Würde so Novec Sarili Gojim aus dem Leben treten? Nur Millimeter trennten ihn von der Spitze des Dolches. Schweiß lief ihm über das Gesicht, Panik machte sich in ihm breit, als seine Hände immer nasser wurden. Auf einem Schlachtfeld, da wollte Novec immer sterben, aber erst als sehr alter Zwerg. Seinen Eid einlösen und sein Volk beschützen und nun? Wahrscheinlich schon in wenigen Sekunden wird er abgestochen daliegen, blutend, von einem hinterhälltigen Dieb. Einen sehr kleinem hinterhälltigen Dieb, dachte sich Novec, als er noch einmal schnell hinschaute. Genauer gesagt auch einen sehr pelzigen Gauner.

In Novecs Kopf fingen die Gedanken an zu greisen, als gerade ein Lachen einsetzte. Wollte ihm dieser elende Gauner nun auch noch verhöhnen? Mit was hatte dies der Zwerg verdient? Gerade wollte Novec seine Füße gegen den Bauch des Angreifers, als dieser den Dolch zurück zog und den starken Griff los lies. Der ominöse Blickte ihm des gleich in Novecs gesicht, der Schatten des Umhangs lüftete sich.

"Das..., das... das ist doch nicht möglich!", stotterte Novec vor sich hin.

"Begrüst man so seinen von den Toten auferstandenden kleinen Bruder, Novec?"

"No... No... Novut?", stotterte Novec nur ungläubig daher blickend heraus.

Wie er leibt und lebt, vielleicht mit einem etwas größeren Schmärbäuchlein, als letztes mal muss ich zugeben, meine Frau ...

Du lebst und eine Frau, was? Wie, wie kommst du hier her, was machst du hier?

Ziemlich lange Geschichte um ehrlich zu sein, aber die letzten Monate ist viel geschehen, sehr viel. Lass dir auf die Beine helfen.

Vorsichtig half Novut Novec auf, der seine Rüstung abklopfte vom Staub des Mantels und seine Axt wieder einsteckte.

"Nun denn erzähl mal, was ist passiert?"

Viel Zeit haben wir nicht, ich bin eigentlich Späher und habe dich nur zufällig entdeckt. Du hattest Recht, der Zwergenherrscher war wirklich in ein Komplot verstrickt. Das gesamte Zwergenvolk sollte ausgelöscht werden, als Gegenzug sollte er mit Gold und Geld im Überfluss überschüttet werden.

"Was?", Novec glaubte nicht was er hörte, "Wie ist dies Möglich? Warum?", fester schloss sich die Hand um die Axt Novecs, als er dies Hörte, ein Verrräter? Alles hatte er vermutet, aber das?

Wir wissen nur, dass der Herrscher krank war, psychisch. Irgendwer hatte ihm ständig Essenzen in sein Essen gemischt. Zusätzlich haben wir in seinen Gemächern schriften gefunden mit Befehlen die er ausführen sollte, jedoch ohne Unterschrift. Und vor knapp zwei Wochen kam das Unglück über uns daher. In allen 12 Kammern detonieren gleichzeitig Sprengladungen, die wie wir erfahren konnten von der Oberfläche her in die Erde gebracht wurden. Eigentlich sollten nach den Schriften die Hölen einstürzen, gute Zwergische Baukunst jedoch schützte uns und wir hatten noch genügend Zeit zu fliehen, ein ganzes Volk, auf der Flucht, zerstört die Heimat., Novut setzte sich und wischte sich die Tränen aus dem Bart.

"Und weiter, was ist sonst passiert? Wer war es, wer? Sag es mir!", brüllte ihm Novec beinahe an.

Novut schluchzte. "Dies ist nur die Kurzform Novec. Ich kann dir heute Abend mehr erzählen ich habe aber nun eine Aufgabe, die ich erledigen muss. Wer es war wissen wir nicht, jedoch sind Zwerge zurück geblieben um dies heraus zu finden. Wir sind nun auf der Flucht, wir wollen weg von hier. Die Zwerge werden gejagd, seit Tagen werden wir von schwarz gekleideten Reitern angegriffen. Viele Zwerge haben ihr leben verloren, zu viele ..."

"Wer ist wir, du und deine Familie? Was machen die anderen Zwerge?"

Novut machte ein Winkbewegung mit dem Hals hinter sich, beinahe schmunzelte er darüber. "Schau doch mal über den Hügel da."

Novec tat wie ihm geraten wurde und er erklomm den Hügel hinter sich. Den Anblick den er dabei sah, würde er sein Leben lang nicht vergessen. Vor ihm viel ein Hang, tief in ein Tal hinein, das Sonnenlicht hüllte einige Teile des Tals in warmes Gold. In mitten des Tales machte er kleine schwarze Punkte aus, wie Ameisen bewegten Sie sich langsam durch das Tal, doch waren es keine Ameisen. Zwerge, so weit das Auge reichte, Karren, Kutschen, Fuhrwerke verschiedenster Art. Unglaublich viele, so das man sie nicht zählen konnte. Weiter hinten sah man schwere Kriegsmaschinerie und Tiere, die Novec noch nie gesehen hatten, ritten im dieses unglaublich große Traube an Zwergen herum. Schreie waren von weit entfernt zu hören. Nein, erst wenige Sekunden später bemerkte Novec es waren Befehle. Etwas näher konnte Novec sehe, dass die Flanken und die Front dieses Gebildes von Zwergen mit Eisenrüstung geschützt wurden.

Was ist das Novut, was geht hier vor sich?

"Das sagte ich dir doch, wir sind auf der Flucht. Genauer gesagt die Zwerge.

Wie viele Zwerge denn, das müssen ja tausende sein!

Zehntausende lieber Bruder, zehntausende. Dies ist das überbleibsel des ehemals großen Zwergenvolkes. Wie ich sagte, haben wir schreckliche Verluste erlitten. Ebenfalls die Goblins und die Gnome. Wir haben uns zusammen geschlossen um unsere Völker zu retten. Zusammen sind wir Zwerge mit den Goblins und den Gnomen unterwegs zur nördlichen Küste. Wir vollen von diesem Kontinent fliehen, hin zum neuen Kontinent, Asamura!

Eine eigenartike Allianz., Novec setzte sich wieder und betrachtete die Ameisen, die wenige Kilometer weiter unten durch das Tal liefen.

Novec, du darfst zu deinem Volk zurück kehren. Deine Schuld ist nicht mehr wichtig. Es geht nur noch rein um das Überleben des Zwergenvolkes und wir können jeden Bart gebrauchen! Wir müssen verschwinden, schnell, wie die anderen!

Die anderen, wie meinst du das?

Alle fliehen! Gnome, Goblins, Orks, Zwerge und noch viele andere Völker, sie wissen was passiert. Eine dunkle schwarze Hand, hat sich über die Länder ausgebreitet, alle Völker sollen vernichtet werden, jeder einzelne getötet werden und so kommt es gar noch schlimmer. Schamanen der Orks haben es vorrausgesagt, dass endgültige Ende!

Das Ende?

Ja, der Kontinent auf dem du stehst wird in wenigen Monaten in den Meeren verschwinden.

Novec sprang erschrocken auf, "Was, wie kann das sein?"

Genau wissen wir es noch nicht. Aber dies hat ebenfalls mit der schwarzen Hand zu tun. Fakt ist, wir müssen innerhalb der nächsten Monate die Küste erreichen, Schiffe bauen und auf den neuen Kontinent über setzen. Das einzig positive, der Kontinent geht nun schon unter und die Küste kommt uns damit entgegen., versuchte Novut noch etwas bei zu tragen, als plötzlich Schreie zu hören waren.

Novec und Novut rannten auf die andere Seite der Klippe.

"Verdammt, die Tieflinge werden angegriffen, Baxeda!"

Dein Freund? Verdammt, es sind die selben Reiter, die uns auch die Nächte angegriffen haben. Komm mit, wir holen unsere Zwerge zur Hilfe, wir informieren augenblicklich Breitbart! Wir werden den Tieflingen helfen!

Einverstanden! Aber ich muss zu meinen Freunden, ihnen im Kampf helfen!

Novut packte Novec am Arm und schaute ihm tief in die Augen. "Ich weiß du magst deine Freunde, ihr habt viel durch gemacht und sie haben dir mehr als einmal geholfen, ihr habt euch mehr als einmal geholfen. Dein Volk braucht dich aber jetzt Novec, du bist rehabilitiert. Wir sind nicht mehr viele! Jeder Zwerg zählt! Wir Zwerge schätzen verbündete, jedoch zählt als allererstes das eigene Volk und dieses muss zum neuen Kontinent gebracht werden, sicher und ohne Probleme!"

Novec drehte sich ab von Novut und schaute auf den Kampfplatz, schwer war es für ihn diese Situation richtig ab zu wägen. Hatte er doch eine Verpflichtung seinem Volk gegenüber, doch aber auch seinen Freunden. Helfen würde er ihnen, doch würde er danach abschied nehmen? Mit seinem Volk gehen? Warum war er damals an die Oberfläche gekommen? Wegen einem dummen Unfall, die Axt im Schädel seines Vorgesetzten. Wäre dies nicht passiert, wäre er nie an die Oberfläche gegangen, hätte niemals Sinthara und Baxeda kennen gelernt. Ach ja, der Händler war ja auch noch, wo er wohl geblieben war? Ob er auch im Tross ist oder schon früher wieder das Zwergenreich verlassen hat?

Viele Fragen gingen Novec durch den Kopf in diesem einen Moment, dann trat er auf die Spitze des Hügels, nur wenige Meter vor ihm und brüllte hinab ins Tal.

"Baxeda, alter Flohpelz! Ich muss die Gruppe verlassen, es tut mir leid mein Freund, aber mein Volk braucht mich. Sinthara, pass gut auf den alten Feigling auf und du Floheplz kümmerst dich gut um deine Geliebte, ansonsten komm ich zurück und du spührst meine Axt. Passt euch auf! Wir finden uns wieder auf dem neuen Kontinent, versprochen. Der Zwerg findet euch wieder, versprochen! Vielen Dank für alles, ihr wart die besten Freunde, die sich ein Zwerg wünschen kann!"

Der gesamte Tross musste es gehört haben, so laut hatte Novec gebrüllt. Jedes Wort war von Schmerz durchzogen, doch hatte er eine neue Aufgabe und wieder finden würde er beide mit Sicherheit. Irgenwann in der Zukunft, auf Asamura!

"Na los Brüderchen, auf in die Schlacht!", befahl Novec seinem Bruder.

Mit gezogenen Äxten rannten sie der Schlacht entgegen, hinter ihnen ein Heer von Zwergen.
Novec Sarili Gojim - Quadratisch - Praktisch - Gut! (Weisheit von Baxeda Bakane)
Für die einen ist es Novec, für die anderen die kleinste Großklappe der Welt. (Weisheit von Baxeda Bakane)
Die Klappe groß, der Körper klein, dass kann doch nur der Novec sein. (Weisheit von Baxeda Bakane)

Kleine Legende: "Text" - Gesprochener Text /---\ >Text< - Gedachter Text

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