Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der S√ľdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Oberst Nassik
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Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#1

Beitrag von Oberst Nassik » Fr 22. Jul 2016, 14:36

Oberst Nassik sortierte sorgf√§ltig seine Unterlagen auf seinem antiken Schreibtisch, welcher aus Massivholz (Nussbaum) bestand und schon um die 100 Jahre alt war. Der Reihe nach ging er die dutzenden Bewerbungen durch und musste manchmal nur den Kopf sch√ľtteln. Es waren die kuriosesten Lebensl√§ufe dabei! Sich durch diesen Aktenberg zu k√§mpfen, geh√∂rte nicht zu den gew√∂hnlichen Aufgaben eines Oberst, weswegen Nassik schon nach kurzer Zeit genervt schien und keine Geduld mehr hatte. Er erhob sich nach drei weiteren Bewerbungen und machte ein paar leichte Bewegungen mit seinem Schwertarm.

"Kann man daf√ľr nicht auch einen Finanzbeamten bestellen? Wieso hat die Majest√§t, unsere K√∂nigin gerade mir befohlen diese Expedition zu organisieren?"
F√ľrwahr, ein Argument war, dass Oberst Nassik einer der wenigen hohen Offiziere innerhalb des Emores-Clan war. Dem Clan der K√∂nigin. Das Vertrauen der K√∂ngin in andere Clans war nicht besonders gro√ü, und so bevorzugte sie eher einen Offizier aus ihrem eigenen Clan. Nassik schien ihr der richtige Kandidat zu sein. Er war vom milit√§rischen Rang nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hochrangig. Gerade richtig, mit der richtigen Menge an Erfahrung und Intelligenz. Ein Offizier, der gut leiten konnte, sehr durchsetzungsf√§hig war und stets sehr vorausschauend plante.

Ehe sich Nassik weiter mit den Unterlagen besch√§ftigte, holte er nochmal die Liste hervor, die er bisher fertig hatte und fasste zusammen, welche Personen er bisher f√ľr die Expedition sicher hatte:
Da war zum Einen Nassiks Leutnant, die Baronin Sophia von Niederbad, die in Rantamar unter seinem Kommando gestanden hatte. Sie und Nassik waren langjährige Kampfgefährten und verstanden sich blind. Sie waren ein sehr gutes eingespieltes Team. Sie brachte ihren Knappen Bärfried aus Niederbad mit.

Desweiteren folgende Soldaten, die in Nassiks Regiment waren und von denen Nassik gro√üe St√ľcke hielt:
- Feldwebel Plux vom Rux-Clan
- Gefreiter Ravokk vom Gremlogg-Clan
- Gefreiter Tikif vom Ziffix-Clan
- Soldat (Gargoyle) Furian von der Wolkenburg

Leutnant Sophia von Niederbad hingegen hatte folgende Soldaten aus ihrer Kompanie Nassik f√ľr die Expedition vorgeschlagen, die Nassik nachtr√§glich genehmigt hatte. Auch diese waren urspr√ľnglich in Rantamar stationiert gewesen:
- Gefreite Hjalma Eichmann
- Soldatin Katherine Kramer

Von der Festung Varox meldete sich der letzte Offizier freiwillig f√ľr die Expedition.
- Feldwebel Grimmwulf Kroethenstorck mit seiner Knappin Flordelis Brandt.
Nassik √ľberlegte. Ben√∂tigten wir noch mehr Milit√§r? 4 Offiziere und 7 Soldaten. Der Goblin runzelte seine Stirn und kam zu keinem Schluss. Vorl√§ufig belasse ich es dabei, sagte er zu sich selbst. Jetzt muss ich mich erst auf die Suche nach den √ľbrigen Mitgliedern der Expedition machen. Wir brauchen Wissenschaftler, Handwerker, Heiler... Nassik h√§tte ohne die Flugbl√§tter keinen blassen Schimmer, wo er anfangen h√§tte sollen zu suchen. Gewiss , stellte Nassik fest, muss ich auch die Interessen der Handelsgilde und Handwerkskammer ber√ľcksichtigen. Alle wollen irgendeinen Anteil an dieser Expedition.

Der Oberst entschied sich eine kurze Pause zu machen, und ging eine Weile spazieren. Auf dem Markt wurden weiterhin Flugblätter verteilt. Doch auch ein Marktschreier verlautete die Worte, sodass die Botschaft der Königin in der ganzen Stadt bekannt wurde. Bald schon erreichte die Botschaft auch andere Städte. Von Riano aus ging sie weiter nach Tunik und Vanik. Dann zur Festung Varox, Bergstadt Ramok und sogar in die entlegene Handelsstadt Dolip. Nach nur wenigen Wochen erreichten die Flugblätter auch Almanien und ferne Länder.

Alle Freiwilligen konnten sich am Markt an der Anschlagstafel mit Angabe ihres Namens und ihrer Adresse (oder derzeitigem Aufenthaltsort) in eine Liste eintragen. Es gab nur diesen einen Ort, wo man sich eintragen konnte. Diese Liste wertete eine 50 Mann gro√üe Gruppe von Finanzbeamten aus. Sie besuchten die Adressen, hielten R√ľcksprache mit den Beratern der K√∂nigin und fertigten zuletzt Bewerbungsunterlagen an, anhand Nassik am Ende entscheiden musste, ob er die jeweiligen Personen in sein Team aufnahm oder nicht.

Als Nassik zur√ľckkehrte setzte er sich wieder flei√üig an seinen Schreibtisch und kramte das erste Dokument hervor, was auf dem Stapel lag:

Meister Dozzy vom Garnsik-Clan
(...)

[list]- Studium des Ingenieurswesen in Elas (Caltharnae).
- Erlangung des Meisterabschluss im Jahr 199 n. d. A.
- Spezialisierung in Militärtechnik und mechanischen Uhren
(...)[/list][/color]

Meister Dozzy, dachte sich Oberst Nassik, ehe er anfing seine Unterlagen durchzulesen. Was ein seltsamer Name...
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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#2

Beitrag von Oberst Nassik » Sa 23. Jul 2016, 15:02

Inzwischen hatte der Oberst ein paar neue Leute f√ľr die Expedition engagiert. Den bereits erw√§hnten Kriegsingenieur Meister Dozzy vom Garsnik-Clan. Die K√∂nigin bat Nassik zudem ihre Beratern f√ľr die Au√üen- und Handelspolitik zu engagieren - Gummenik vom Emores-Clan. Doch auch die goblinische Handwerkskammer wollte ihre Interessen bewahrt sehen und schickte ihre Vorsteherin Ilip vom Nyur-Clan zur Expedition, die Oberst Nassik auch einstellen musste. Und zuletzt hatte Nassik eine vielversprechende Bewerbung von einer Heilerin namens Sanara vom Volk der Feen erhalten, die er sofort positiv beantwortete, da Nassik bisher noch keinen Heiler in seinem Team hatte.

Gegenwärtig durchstreifte der Oberst die Kaserne auf der Suche nach Leutnant von Niederbad. Die Baronin und alle von Oberst Nassiks angeforderten Soldaten war inzwischen in der Kaserne, in der Hauptstadt Riano, angekommen. Auf dem Weg dorthin begegnete dem Oberst mehrere Wachen, einfache Soldaten und Gefreite, die dem Oberst salutierten.

Der Oberst in seinen √úberlegungen versunken, registrierte die Salutierungen kaum oder nickte nur leicht als Zeichen der Anerkenntnis. Kurz schien Nassik orientierungslos, als er in einem Korridor gelangt war, von wo er nicht weiter wusste. Nassik hasste es aber nach dem Weg zu fragen. Er gab nicht gerne seine Unwissenheit freiwillig preis, und so suchte er rund 15 min. noch nach dem richtigen Ausgang, und fand schlie√ülich den √úbungsplatz, wo Leutnant von Niederbad mit ihren Soldaten f√ľr die bevorstehende Expedition trainierte.

Sie absolvierten gerade ein paar Kriech-, Kletter und Sprint√ľbungen, da sie nach der langen Seereise alle etwas aus der Form war.
"Leutnant Sophia von Niederbad, Antreten!", befahl der Oberst zur Begr√ľ√üung.
Sophia erwiderte die Begr√ľ√üung, indem sie vor dem Oberst salutierte, wobei man ganz leicht ein L√§cheln auf ihren Lippen erkennen konnte. Sie freute sich tats√§chlich ihren alten Freund und langj√§hrigen Kampfgef√§hrten wiederzusehen. Doch vor den einfachen Soldaten war es nicht das Richtige jetzt unangemessenes Verhalten au√üerhalb der Rangordnung zu zeigen.
"Statusbericht, Leutnant!", forderte Nassik sie auf.

"Wir sind am gestrigen Mittag eingetroffen, Oberst. Die Soldaten sind gesund und ausgeruht. In den n√§chsten Tagen m√ľssen wir einige Man√∂ver proben," erkl√§rte sie.
"Gut. Ich fordere ein Treffen der Offiziere um Punkt 18 Uhr des heutigen Tages. Wir m√ľssen besprechen, welche Man√∂ver nochmal durchgegangen werden m√ľssen. Auch √ľber die Verpflegung und Reiseausstattung m√ľssen wir uns erste Gedanken machen. In 2 Wochen will ich aufbrechen," meinte Nassik.

Sophia von Niederbad nickte. "Dann gibt es viel zu tun... Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Oberst, machen wir nun weiter mit unseren Kampf√ľbungen. "
"Erlaubnis erteilt, Leutnant. Viel Erfolg,"
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#3

Beitrag von Rounen » Sa 23. Jul 2016, 16:37

Rounen ging gerade zum Markt seines Dorfes, Tamjus, als er von seinem Vertreter einen Brief in die Hand gedr√ľckt bekommt, und sagt:

"Mein Bey, ich bekamm diesen Brief von einer Gewissen Maid an der Grenze zu rakshanistan S√ľd, diese sagte mir, ich d√ľrfte es nur ihnen geben, und NUR ihnen...muss wohl was wichtiges sein"

Rounen holte sich den Brief und ging langsam in sein Haus. Die Wachen davor fragten ihn, ob er schon von dem Plan der K√∂nigin geh√∂rt habe, worauf hin er verneinte. Ohne eine Pause ging er weiter, bis er die T√ľr schloss. Langsam √∂ffnete er den Brief mit einem Messer. Darin fand er einen Zettel:
Mein Sohn,

ich habe diesen Brief heimlich verschicken lassen. Ich wei√ü du hast mich lange nicht mehr gesehen und geh√∂rt. Nur eins muss du wissen...es geht mir den umst√§nden entsprechend gut. Ich bin zwar im Gef√§ngnis, aber ok. Meine Zellenkameradin, die sich befreien konnte, hat den Brief von mir bis an die Grenze gebracht, wo sie mit deinem Vertreter Kontakt aufgenommen hat. Ich wei√ü nicht ob ihr das mitbekommen habt, aber das K√∂nigreich plant eine Expidition zum Mittelpunkt der Erde. Dies ist deine M√∂glichkeit, dein Volk weiter zu bringen, und etwas gutes zu tun. Bitte Bewerb dich da, evt. kann dein Volk dich auch unterst√ľtzen. Eins noch, dein Vater hatte eine Abmachung mit dem einem gro√üen Gutsherr in der N√§he, womit dir eine Armee zusteht. Schicke einen Brief mit dem Wort "Todesfall" an den Vertreter des Gutshoffs.

Des weiteren w√ľnsche ich dir eine sch√∂ne Zeit, und ich hoffe wir werden uns wieder sehen"

Deine Mama
Die Tränen floßen seiner Wange runter.
"Alhem, komm, schnell!!" Schrie er.
"Ja was gibt es mein Herr?", fragte er √§ngstlich, da Rounen¬īs stimme tief und rau in dem Monet war.
"Ruf eine Versammlung am Höhepunkt des Tages, das ganze Volk soll mir zu höhren!"


2 Stunden später, 12:00 Uhr


"Ruhe,Ruhe!" rief Alhem.
"Mein Volk...Ich will euch etwas Mitteilen", nun wurde es still un er hatte die ganze Aufmerksamkeit.

"Es ist so weit. Wir werden versuchen uns unsere Armee zur√ľck hohlen...Ich werde mich mit Barlok Eisenhand in Verbindung setzten.
So hoffe ich mein Volk, dass ich wir expandieren k√∂nnen, nach all den Feldz√ľgen von den Chaoten.Ich werde mich bei der K√∂niglichen Expidition.


Er wurde von sehr lautem Jubel und Beifall unterbrochen.
So √ľber gab er dem Kurier einen Brief in dem Stand:
Bewerbung zur Expedition

Name: Rounen Bey von Tamjus
Kenntnisse: guter Feldherr, gute Schulische Vorrausetzungen, gute Schmiedk√ľnste, organisiert
Warum solltet ihr mich nehmen:
Ich bin gut im Töten, wer weiß auf was wir da treffen, wir sollten auf allles gewapnet sein. Ich kann uns verteidigen. Ich kann Waffen mitbringen bzw. herstellen. Ich kann Sachen Organisieren. Ich kann das Königliche Heer trainieren.

Ich hoffe wir können zusammen arbeiten,

Rounen
Der Kurier ritt sofort los zum Königreich ins Schloss.
Zuletzt geändert von Zeexmix Fizzlegrinder am So 24. Jul 2016, 08:18, insgesamt 5-mal geändert.
Grund: Zur Lesbarkeit die Formatierung √ľberarbeitet.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#4

Beitrag von Vanaja » Sa 23. Jul 2016, 17:11

Aus dem Schatten heraus beobachtete sie die Leute welche immer mal wieder an dem Aushang stehen blieben kurz lasen was da stand, oder so taten als ob und dann weiter gingen. Sie selbst hatte bisher nur davon geh√∂rt. Und das war eigentlich auch der Grund weshalb sie √ľberhaupt hier her kam.
Hier im Schatten des Hauses f√ľhlte sie sich sicher. Niemanden im regen Treiben der Stadt schien die Gestalt in dem dunklen Umhang aufzufallen und selbiger war es ganz Recht.

Nun nachdem sie sicher schon einige Stunden hier gestanden hatte und es langsam stiller wurde da die Dämmerung bereits einbrach, löste sie sich aus dem Schatten und trat an den Aushang.
Trotz der nicht mehr sonderlich vorherschenden Helligkeit hatte sie keine Probleme den Aushang zu lesen.

Die Halbfarisin sch√ľttelte den Kopf und strich das dunkle Haar wieder √ľber ihr katzenf√∂rmiges Auge und st√∂berte in ihrer Tasche. Eigentlich sah die junge Frau keinen Grund mitzugehen. Das Geld interessierte sie nicht, zumindestens w√§re es kein Grund um mitzugehen. Es war eher die Neugier, auch wenn ihr der Gedanke noch nicht sonderlich behagte.

Unter dem Anhang entdeckte sie eine Liste in welche man sich eintragen konnte und murmelte irgendwas unverst√§ndliches. Wie sollte das jemand ausf√ľllen der nicht schreiben konnte? Aber sei es darum das Problem hatte sie ja nicht.

Und so setzte sie den Stift an.

~ Vanaja , vielseitig einsetzbar , ...

Erneut stockte sie. AUfenhaltsort, was sollte sie dort nur schreiben. Ihr Blick huschte umher und blieb an dem Schild der nahen Taverne hängen. Dort hatten sie auch Schlafräume das hatte sie zufällig aus einem Gespräch zwischen zwei Leuten mitbekommen.
Zufrieden nickte sie und f√ľgte noch den Namen der Taverne an, so das letzendlich alles n√∂tige in der Liste stand, mehr als das N√∂tige.

~ Vanaja , vielseitig einsetzbar, Taverne zum goldenen Krug ~


Der Stift verschwand wieder in der Tasche, die junge Frau sah sich um, warf die Kapuze √ľber und verschwand in der kleinen Seitengasse neben der Taverne...

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Erzähler
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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#5

Beitrag von Erz√§hler » Sa 23. Jul 2016, 18:07

...1 Tag später

Oberst Nassik (erster Post) hat geschrieben:"(...)Diese Liste wertete eine 50 Mann gro√üe Gruppe von Finanzbeamten aus. Sie besuchten die Adressen, hielten R√ľcksprache mit den Beratern der K√∂nigin und fertigten zuletzt Bewerbungsunterlagen an, anhand Nassik am Ende entscheiden musste, ob er die jeweiligen Personen in sein Team aufnahm oder nicht. (...)"
Finanzbeamter Kaxxik aus dem Fumok-Clan war einer von diesen 50 Finanzbeamten, die Oberst Nassik im Bewerbungsprozess unterst√ľtzten. Heute musste er eine Person namens Vanaja besuchen, welche sich wohl gegenw√§rtig in der Taverne zum goldenen Krug aufhielt. Es war genau ein Tag zuvor gewesen, als Vanaja ihren Namen auf die Liste gesetzt hatte.

Mit einer Schriftrolle in der rechten Hand und einem Silberstift in der linken Hand betrat der kleine Goblin das Lokal und schaute sich interessiert um. Auf dem ersten Blick schien hier nichts zu verraten, dass sich hier eine Vanaja aufhielt. Weder die Taverne war unter ihrem Namen beim Finanzamt im Grundbuch eingetragen, noch war sie dort als Bedienstete angegeben. Daher schlussfolgerte der Finanzbeamte Kaxxik, dass sie sich dort nur als Gast aufhielt und ein Zimmer auf ihren Namen reserviert hatte.

"Das Finanzamt!" , schrie ein Gast aufgebracht, als er die Uniform des Finanzbeamten erblickte. Beim Wort Finanzamt wurden direkt alle Goblins im Tavernensaal hellh√∂rig. Eifrig packten sie ihre M√ľnzen zusammen, oder versuchten langsam und m√∂glichst unbemerkt wieder auf ihre Schlafzimmer oder aus der Taverne zu fl√ľchten. Niemand wollte √Ąrger mit dem Finanzamt und wenn das Finanzamt auftauchte, bedeutete es nie was Gutes.
Kaxxik war hier jedoch nicht f√ľr eine Steuerkontrolle, sondern hatte einen anderen Auftrag. Der Kleine hatte trotz seiner 90cm K√∂rpergr√∂√üe eine ziemlich selbstbewusste und einsch√ľchternde Ausstrahlung, wohl seiner T√§tigkeit als Finanzbeamter verschuldet, da jeder Goblin in Evalon wahnsinnigen Respekt vor dem Finanzamt hatte.

"Ich suche eine Vanaja," sagte er mechanisch, ohne eine Gem√ľtsregung, in die Taverne. Augenblicklich kehrte Ruhe ein, wobei die G√§ste jedoch noch miteinander tuschelten.
Kurz blickte Kaxxik zu seiner Schriftrolle in der rechten Hand und schaute dann wieder auf.
"Sie soll sich hier befinden...", doch immer meldete sich keiner zu Wort. Nochmals schaute Kaxxik auf seine Liste und las dann einen Namen vor:
"Gastwirt Karik vom Plene-Clan...", "...ihr seid der Besitzer dieses Lokals. Habt Ihr gegenwärtig einen Gast in euren Schlafzimmern, der auf den Namen Vanaja hört?"

Als Kariks Name fiel, reagierte der Gastwirt sofort.
"Nein...√§hm...Mein Herr. Ich kann nochmal kurz in meine B√ľcher gucken, aber ich bin mir recht sicher."
Karik vom Plene-Clan erhob sich, schaute nochmal nach. Er bl√§tterte alle Seiten durch und sch√ľttelte nur den Kopf. "Eine Person mit diesen Namen hat in den letzten Monaten hier nicht gen√§chtigt. Ich f√ľrchte, ihr wurdet get√§uscht," sagte dieser.

Kaxxik erhob √ľberrascht die Augenbrauen und sagte blo√ü gleichg√ľltig: "Ja, dann halt nicht", und ging in Richtung Ausgang.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#6

Beitrag von Vanaja » Sa 23. Jul 2016, 18:26

Der Dachboden war ein interessanter und guter Platz gewesen um zu ruhen. Augenscheinlich hatte der Wirt noch nicht bemerkt gehabt das eines seiner Fenster undicht war. So wie es aussah war es die Witterung. Vieleicht war er geizig. Wer w√ľrde schon auf das Dach klettern zumal es auf dem Dachboden nun wirklich nichts zu holen gab.
Ein paar leere Kisten, alte Decken und dergleichen stand dort. Nichts von besonderem Wert.

F√ľr Vanaja hatte es gereicht, ein trockener ruhiger Platz. Am Morgen war sie nur einmal in die Taverne um etwas zu essen. Und hatte den Gastwirt gro√üz√ľgig bezahlt. F√ľr sie hatten diese M√ľnzen eben nicht viel Wert. Aber der Wirt w√ľrde sie vermutlich nicht lange im Ged√§chtnis behalten haben. So war es meistens. Sie war niemand der auffiel. Nicht solange Kaiko sich bedeckt hielt oder sie ihre F√§higkeiten nciht offenbarte.

Gerade sa√ü sie im Schatten der Vor√ľberdachung am EIngang als sie ihren Namen vernahm. Durch ein halboffenes Fenster sp√§hte sie in die Taverne und sah einen kleinen gr√ľnen Mann stehen. Den Gesichtern der G√§ste nach zu urteilen, durchaus jemand der Wichtig sein konnte. Wieder zur√ľck blickend musterte sie Kaxxik aufmerksam bis selbiger sich wieder zum Ausgang wande.

Kaum war der Goblin aus der T√ľr getreten, meldete sie sich zu Wort.

"Ihr habt nach mir gesucht?"

Nicht sonderlich laut aber dennoch f√ľr ihn gut vernehmbar war die ruhige Stimme. Die junge Frau erhob sich und sah zu Kaxxik.
Ihre Kleidung war einfach aber nicht schmutzig oder kaputt. Selbst das Haar schien auf den ersten Blick in Ordnung, aber sie trug auch noch eine Kapuze so das man nur die dicke Strähne sah welche ihr katzenförmiges Auge verbarg.
Unter dem dunkeln Umhang vermochte man Kleidung aus Stoff und leder bestehend in braun und gr√ľnt√∂nen bemerken.

Viel mehr offenbarte die Erscheinung der Halbfarisin nichts, au√üer das sie es offenbar schaffte unbemerkt sich Leute zu n√§hern. Zumindestens w√ľrde das erkl√§ren warum Kaxxik sie beim reingehen nicht bemerkt hatte.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#7

Beitrag von Sanara » Sa 23. Jul 2016, 19:19

Sanara durchstreifte die Kaserne. Nach langen Suchen und herumfragen fand sie endlich Oberst Nassik.
Er befand sich im Gespr√§ch mit einen Leutnant . H√∂flich wartete die kleine Fee bis der Oberst die Unterredung beendet hatte und flog auf seiner Schulter. "Guten Tag. Ich bin Sanara und m√∂chte mich zum Dienst melden. H√§ttet ihr die G√ľte mir zu sagen wo ich die anderen Heiler finde und k√∂nnte ich hier irgendwo einen Fingerhut Tee bekommen? Ich habe einen langen Flug hinter mir."

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#8

Beitrag von Rounen » Sa 23. Jul 2016, 19:37

Der Kurier kam zur√ľck mit der Botschaft, dass man sich nur in bestimmte Listen eintragen kann, und Bewerbungen nicht genommen werden.
Daraufhin reiste Rounen in die nächst größte Stadt und suchte die besagte Liste.
Diese, die von Menschen umzingelt war, war noch relativ leer,weshalb er sich dort Eintrug:

~Rounen gut im Krieg (kann gut k√§mpfen),guter Heerf√ľhrer/Personensch√ľtzer falls Bedrohungen lauern, Waffenschmied bzw er kann auch MItbringen, riskiert auch gerne Sachen(also er macht gef√§hrliche Sachen)
Aufenthaltsort/Wohnort: Landgut Tamjus im s√ľd osten an der K√ľste von Tamjidistan.
M√ľsstet ihr normal finden da ich als Steuerzahler eingetragen bin.

Edit (Bax): Bitte keine Smileys in rpg-Beiträgen verwenden, danke!

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Re: Expedition zum Mittelpunkt von Tasmeron - Team Kaisho

#9

Beitrag von Oberst Nassik » Sa 23. Jul 2016, 19:58

Oberst Nassik war nicht mal zwei Meter weiter gegangen, als er plötzlich ein leichtes Surren vernahm, so als ob eine Libelle auf ihn zugeflogen käme. Kurz desorientiert erhob er schon bereits seine Hand und suchte in der Luft nach dem fliegenden Insekt. Doch als sich das vermeintliche Insekt auf seiner Schulter niederließ und ihn ansprach, bemerkte Nassik erst, dass es sich nicht um eine Libelle, sondern um die Fee Sanara handelte.

"Ach Sanara, freut mich euch anzutreffen," er ließ sie auf seiner Schulter ausruhen und versuchte sie nicht allzu blöd anzustarren, da er zuvor noch nie eine Fee gesehen hatte.
"Sehr erfreut, ich bin Oberst Nassik," stellte er sich au√üerhalb jeglicher milit√§rischer Norm vor. Die Tatsache, dass Sanara nicht vor ihm salutiert hatte, wie es normalerweise √ľblich gewesen w√§re, st√∂rte Nassik sehr, doch versuchte er sich das nicht anmerken zu lassen. Nassik hasste es Schw√§chen offen darzulegen.

"Feldarzt Caspar Korelius und sein Sohn, sowie Lehrling Johan Korelius sind heute ebenfalls eingetroffen. Sie wurden vom Großherzog aus der hohen Mark entsandt."
"Vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen. Ich bin Oberst...," dabei betonte er sehr das Wort Oberst. "Nassik.
Er fing an in Richtung der Heilerquartiere zu gehen und unterhielt sich weiterhin mit Sanara. "Ich leite diese Expedition zusammen mit Gummenik und Ilip. Diese beiden wirst du noch kennenlernen. Ich selbst habe sie nur wenige Male getroffen."

"Caspar und Johan Korelius sind gegenw√§rtig in ihren Quartieren. Ich zeige Euch den Weg dahin. Fragt einfach gleich die Beiden, ob ihr was zu trinken bekommt. Unser Koch Tobi Mac Trizzle vom Emores Clan, sowie seine K√ľchenhilfen sind heute ebenso eingetroffen. Wenn Ihr also nach der langen Reise auch etwas essen m√∂chtet, seid ihr herzlich dazu eingeladen."

Nassik blieb pl√∂tzlich stehen und deutete auf eine T√ľr.
"Das sind die Heilerquartiere. Ich werde morgen Nachmittag nochmal kurz bei euch vorbeischauen, um euch in die Mission zu unterweisen. Bis dahin w√ľnsche ich Euch erstmal einen angenehmen Aufenthalt und ruht euch etwas aus."

Kurz blickte er Sanara noch hinterher, als Nassik sich doch noch spontan entschließ ihr etwas zu zurufen:
"Ach, Heilerin Sanara vom Volk der Feen! Bei uns im Milit√§r ist es √ľblich, dass man vor den hochrangigen Offizieren salutiert. Das ist ein Zeichen des Respekts. Ich w√ľrde es begr√ľ√üen, wenn ihr dies ebenfalls so handhaben w√ľrdet," sagte er freundlich und mit diesen Worten bewegte er sich zur√ľck in sein Arbeitszimmer, wo er neue Bewerbungsunterlagen auswerten musste.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#10

Beitrag von Sanara » So 24. Jul 2016, 16:24

Bei uns im Milit√§r ist es √ľblich, dass man vor den hochrangigen Offizieren salutiert. Das ist ein Zeichen des Respekts. Ich w√ľrde es begr√ľ√üen, wenn ihr dies ebenfalls so handhaben w√ľrdet," klangen Nassiks Worte Sanara in den Ohren. Als sie sich umdrehte um Nassik zu antworten, war er schon auf dem R√ľckweg zu seinem Arbeitszimmer und die ersch√∂pfte Fee versp√ľrte keine Lust ihn zu folgen.

Was hatte er √ľberhaupt f√ľr eine Laune." Die Leute vom Milit√§r nehmen sich alle zu wichtig. Ich bin Zivilistin und kein Soldat, wieso soll ich salutieren. Respekt will er haben der Herr. den muss er sich erstmal verdienen. Ach, was solls, salutier ich halt beim n√§chsten Mal. ich hoffe nur dass nicht alle so stocksteif sind." murmelte Sanara vor sich hin und begab sich ins Heilerquartier um sich mit den anderen Heilern bekanntzumachen. Danach w√ľrde sie sich mit Speis und Trank st√§rken, sich eine Runde Schlaf g√∂nnen und die Ankunft der anderen Expeditionsteilnehmer sowie Nassiks R√ľckkehr erwarten.

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