Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
Der SĂŒdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen StĂ€dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen RuinenstĂ€dten, die aus den WĂ€ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz fĂŒr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#31

Beitrag von Oberst Nassik » Mi 3. Aug 2016, 20:40

Die Zwerge stammten nach der ErzÀhlung von Helgar Dunkelerz aus dem Dunkelgebirge. Eine Gegend, die Oberst Nassik gÀnzlich unbekannt war. Er hatte immer gedacht, dass östlich des Azursees nur wilde Centauren und Barbaren lebten. So konnte man sich also irren.

Nachdem der Oberst den Zwergen ihre Quartiere zugewiesen hatte, ging er zurĂŒck in Richtung seines Arbeitszimmers, da sein Arbeitszimmer ohnehin auf dem Weg zum Audienzzimmer war.
Vor Nassiks Arbeitszimmer standen jedoch zwei Boten und warteten auf die Ankunft des Kommandanten. Nach einer kurzen militÀrischen Salutierung plapperte einer von den Beiden aufgeregt los, ohne dass Nassik ihn dazu aufgefordert hatte. Es war der Gefreite Tikif, welcher hastig berichtete:

"Oberst! " Er machte beim Reden keine Pause zwischen den SĂ€tzen. Und so wirkte stets alles, was Tikif von sich gab, wie ein nicht enden wollender Satz.
"ich habe dem Stadtkommandanten, den Oberst Jalix schnellstmöglichst aufgesucht und gefunden, sodann dem Oberst mit deutlicher Effizienz gelang die RÀuber vor den Stadttoren auffindig zu machen, mit dem Ergebnis, dass ein Gefangener gemacht wurde, wobei der Rest umgebracht wurde".
"Ich danke dem Gefreiten Tikif. Dies ging in gewohnt effizient-goblinischer Weise vonstatten," erwiderte Oberst Nassik steif und signalisierte mit einer Handbewegung, dass der Gefreite sich nun wieder seinen eigentlichen Pflichten widmen könnte, was Tikif darauf auch tat.

Der zweite Bote hatte eine andere Nachricht. Er sah etwas seltsam aus und gehörte wohl offensichtlich der königlichen Zeppelingesellschaft HR an.
Er war mit einer FliegermĂŒtze, einer Lederjacke, einem dicken Schal aus Wolle, und eine Schraubringbrille mit verdunkelten GlĂ€ser bekleidet. Nachdem der Gefreite weg war, zog er sich die Brille ĂŒber den Kopf und las vor:
Eilmeldung!!!

Oberst!

Gesichtet wurden am gestrigen Tage von unseren Zepellin-AufklĂ€rern ein Stoßtrupp der Handelsallianz unter FĂŒhrung des Herzogs Leopold von Ghena, die schon bereits gestartet sind, um vor uns den Mittelpunkt Tasmerons zu erreichen.

Im Namen der Königin und der Handelsgilde erbitte ich ein schnellstmöglichstes Aufbrechen des königlichen Expeditionsteams! Es ist unsere Erfordernis und unsere Pflicht die Handelsallianz zu besiegen! Es ist im Sinne unseres Volkes und unserer Köngin! Ein selbiges Schreiben entging an die Königin.

FĂŒr Kaisho!
Gez. Meister Imnaxli vom Fumok-Clan, Handelsinspektor in Übersee
(Unterschrift und Siegel der Handelsgilde)
"BestÀtigt ihr hiermit, dass ihr den Brief erhalten habt?"
"Ja!", antwortete Oberst Nassik knapp.
"Dann benötige ich hier eine Unterschrift. Die Formalia verlangen es so," erklÀrte der ZeppelinaufklÀrer.
Oberst Nassik tat, wie ihm aufgetragen worden war und ging nach den beiden Nachrichten in sein Arbeitszimmer, um sofort alles in die Wege zu leiten, um am morgigen Tage aufzubrechen. Da es nun Wichtigeres zu tun gab, ließ Nassik den Tamjid Rounen mit Ilip und Gummenik allein. SpĂ€ter wĂŒrde er, nach der Audienz, zu den beiden zurĂŒckkehren. Vorerst hatte Nassik aber andere Dinge PrioritĂ€ten.

Dies wird eine lange Nacht werden, dachte Oberst Nassik. Er stellte sich schon darauf ein, 48 Stunden lang, keinen Schlaf zu finden.
Aber fĂŒr Königin und Vaterland wĂŒrde er alles geben. Notfalls auch sein Leben.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#32

Beitrag von Oberst Nassik » Mi 3. Aug 2016, 21:12

* * * * *
2 Stunden spÀter...

Der Oberst hatte die letzten Bewerbungsunterlagen gesichtet und hatte nun genug gelesen, um zu entscheiden, welcher von den Bewerbern (unter den Forschern) am geeignetesten war. Er entschied sich fĂŒr die folgenden Personen:
Erzmagierin der Wassmeragie - Talessa die Weise
Tierforscherin Johanna von Falkwolf
Chronist, Linguist und Sprachenforscher Torben Tannenhausen
Priesterin der Xerzai aus Arashima - Kagome Ahiko
Damit war das Team Kaisho vollstĂ€ndig! Oberst Nassik hatte alle Leute, die er brauchen wĂŒrde, um diese Expedition zum Erfolg zu fĂŒhren.
Gerade wollte er, die restlichen Bewerbungunterlagen in den Ofen werfen, als ihm dabei zufÀllig eine Bewerbung zwischen die HÀnde geriet, die beim 100 Fragen-Katalog so gut abgeschnitten hatte, sodass der zustÀndige Finanzbeamte, die Person in höchsten Tönen lobte, seine persönliche Empfehlung mitgeteilt hatte und ihr die beste Bewertung A+ gegeben hatte. Es handelte sich dabei um die Kundschafterin, sowie Heilerin Vanaja. Eine Halb-Farisin.

Diese ĂŒberaus positive Bewertung eines Finanzbeamten veranlasste den Oberst dazu, die entsprechende Person, als Kundschafterin in seinem Soldatentrupp aufnehmen. Denn in allen Bewerbungen, die Nassik ausgewertet hatte, war nur noch zwei meitere Male ein A+ als Bewertung abgegeben worden. Es musste sich also um einen wahren Goldgriff handeln, schlussfolgerte Nassik.

Sofort schickte er zu Vanaja einen Boten, welcher sie finden sollte und ihr die Anweisung geben sollte, dass sie sich sofort in der Kaserne von Riano einfinden soll. "Mit ausdrĂŒcklichem Befehl des Oberst" und "auf schnellst möglichem Wege, denn wir wollen am morgigen Tage aufbrechen", sagte Nassik dem Boten.

Da der Bewerbungsprozess somit endlich beendet war, suchte Nassik die Heilerquartiere auf. Er hatte nĂ€mlich der Fee Sanara am Tag zuvor versprochen, dass er am Nachmittag zu einer Lagebesprechung kommen wĂŒrde. Danach wollte er sich ein letztes Mal mit Ginimo und Ilip bereden, unter Anderem, wie sie nun weiter mit Rounen umzugehen hatten. Am Abend wollte er dann eine Offizierversammlung abhalten und vor Anbruch der Nacht, noch mit allen Soldaten reden.

Zum Schluss, mitten in der Nacht, mĂŒsste Nassik dann mit Hilfe aller restlichen Soldaten, die Esel bepacken lassen, und alle ReiserucksĂ€cke zu den Stallungen bringen, von wo sie aus dann morgen frĂŒh, nach dem FrĂŒhstĂŒck, starten wĂŒrden.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#33

Beitrag von Vanaja » Mi 3. Aug 2016, 22:18

Vanaja saß immer noch, oder wieder auf dem Platz vor der Taverne. Er hatte sich als guter Platz erwiesen. Den Halbfarisin fiel nicht auf im Trubel der Stadt.
Doch dann kam plötzlich jemand angerannt, verschwand erst in der Taverne und als er wieder heraus kam sah er sich hecktisch um. Er schien es eilig zu haben und seinem Blick nach zu urteilen jemanden zu suchen.

Vanaja löste sich von ihrem Platz und trat hinĂŒber. Nun wo der Bote sie bemerkte sah er direkt an und nach wenigen Worten wußte die Halb-Farisin was sie wissen mußte und der Bote huschte, zufrieden seinen Auftrag erledigt zu haben davon.

Ein letztes Mal erklomm sie das Dach um dort ihre wenigen Habseligkeiten hervor zu holen. Mit dem dĂŒrftig wirkenden BĂŒndel ĂŒber der Schulter machte sich sie auf den Weg zur Kaserne. GlĂŒcklicher Weise hatte der Bote in seiner Eifrigkeit ihr gleich den Weg beschrieben.
Und so kam es das am Abend eine schwarhaarige Frau die Kaserne erreichte und mit knappen Worten erklÀrte das sie auf Wunsch des Oberst hier wÀre.
Sicher war es ein Befehl gewesen aber das sie das eben durcheinander warf spielte keine Rolle. Sie war hier wo sie sein mußte.

Zugegeben neugierig gewurden durchstreifte sie die Kaserne, betrachtete alles mit Interesse und wĂ€re letzendlich fast in eine kleine Gruppe Zwerge gestolpert. Flink wisch sie noch zur Seite und schenkte den Zwergen scheinbar nur einen flĂŒchtigen Blick bevor sie weiter ging. Doch der fĂŒr Andere flĂŒchtig wirkende Blick reichte Vanaja aus um zu erkennen das es Krieger waren und Einer der Zwerge definitv weiblich war, auch wenn manch Einer das bei diesem Volke nicht so zu unterscheiden wußte.

Unweit des Beinah-zusammenstoßes fand Vanaja eine kleine Nische mit einer Bank wo sie sich darauf niederließ und einfach die Gegend beobachtete.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#34

Beitrag von ErzĂ€hler » Do 11. Aug 2016, 08:33

Aus der Sicht des Chronisten Torben Tannenhausen
Montag-Morgen: 07.15.
Ein herrlicher Morgen!
Silbrig schimmernder Morgentau empfĂ€ngt die baumelnde Seele und ein lau-warmes LĂŒftchen, welcher vom Osten herweht, erfrischt die Sinne. Mein Gang durch die Kaserne ist von Zweifel erfĂŒllt. So viele Waffen...so viele Soldaten...
Ist es eine Kriegsexpedition, fĂŒr die ich mich freiwillig gemeldet habe? Salutierend passe ich mich dem Soldatenverhalten und durchstreife die Kaserne, doch das streng MilitĂ€rische ist mir trotzdem zuwider. Die Soldaten wirken abmarschbereit, die Handwerker sind geschĂ€ftig. Nur ich, beobachte alles aus der Ferne.

Zwischendurch sieht man merkwĂŒrdige Gestalten. Eine Fee, drei Zwerge, eine Arashi, eine verwildert ausschauende Halb-Farisin und einen Gargoyle. Den Großteil der Expedition machen aber die Goblins und Almanen aus, die beiden Völker, die das Kaisho-BĂŒndnis ausmachen. Es sind mehr von ihnen da, als man zĂ€hlen kann.

So eben kommt der ArchĂ€ologe Professor Zeexmix mit Begleitung an. Er hatte sich spĂ€t in gestriger Nacht noch bereit erklĂ€rt und war mit dem schnellsten Zeppelin in die Hauptstadt geflogen. Ich schreibe gleich weiter an meinem Bericht, ich muss erst den Professor begrĂŒĂŸen, denn wir sind alte Freunde aus der UniversitĂ€t in Drakenstein...

"Professor!", Torben begrĂŒĂŸte den alten Goblin mit einer Umarmung.
"Welch Freude, Sie dabei zu haben! Eine Expedition ohne Sie, ist wohl undenkbar?", Torben Tannhausen rĂ€usperte sich und grinste. "Ich hatte gehofft Sie hier anzutreffen. Wenngleich ich nicht ĂŒberrascht bin."
Torbens Grinsen wurde noch breiter, als er fortfuhr und Zeexmix ein bisschen Àrgerte:
"Aber bei einem alten Mann, wie Ihnen, mĂŒssen wir schon aufpassen. Haben Sie auch Ihre dritten ZĂ€hne eingepackt?"
Torben machte eine Handbewegung.
"Professor, wollen Sie mich begleiten? Wollte gerade in die KĂŒche und mir einen Kaffee besorgen. So eben erst sprach ich mit dem Oberst. Er sagte mir, er wolle in einer Stunde aufbrechen. Da ich abmarschbereit bin, sitze ich eh nur auf heißen Kohlen," sagte der Chronist und fuhr sich durch die mittellangen Haaren, die er offen zu beiden Seiten ĂŒber die Schulter hĂ€ngen ließ.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#35

Beitrag von Meister Dozzy » Do 11. Aug 2016, 09:11

Ebenfalls, nÀchster Morgen, um 07:18 Uhr.

"EH," schrie der kleine Goblin aufgebracht. Er meinte damit den Gargoyle Furian, den Oberst Nassik dazu beauftragt hatte, die Maschine des Erfinders an dem Schleppesel zu befestigen.
"VORSICHT, du StĂŒmper," beleidigte er ihn. "Das ist eine seltene Zinklegierung, besonders rostbestĂ€ndig, mit einigen Bestandteilen von Kohlenstoff und Vanadium. Dazu auch noch verchromt...aber ein Gargoyle hat keine Ahnung von sowas...ihr mit eurer Steinzeittechnologie."
Dozzy schĂŒttelte fuchtelte wild mit den HĂ€nden. "NEIN, nicht so anfassen!"
"Alles muss man selbst machen..., " Dozzy schien verzweifelt, bis er plötzlich merkte, dass ihm fast alle im Raum anstarrten, weil der kleine Erfinder mal wieder so laut war.

"Was gibts da zu glotzen? Pah, ihr habt doch keine Ahnung!"
Wie ĂŒblich war das Sozialverhalten des Erfinders nicht gerade vorbildlich. Dozzy war frech und hatte keinerlei FeingefĂŒhl, was man in der Gesellschaft sagte, und was nicht. Er steigerte sich auch gerade wieder viel zu sehr in die Sache hinein. Da ihn immer noch fast alle Leute anstarrten, gewann er immer mehr das GefĂŒhl
sich verteidigen zu mĂŒssen. Sich zu behaupten.
Stecke ich in Lebensgefahr?, fragte sich Dozzy. Eine kleine Panikattacke bahnte sich an und schon sah Dozzy, wie sein Leben vorbeizog.
Vermutlich steckte Kargon, oder Malgorion wie man ihn hier nannte, dahinter!

"Ja, genau dich meine ich. Jetzt schau nicht so dumm!", sagte er Vanaja und hob die FĂ€uste, als er in ihre Richtung kam.
"Willst dich wohl mit mir anlegen, was?"
"Deine verwilderte Fresse ist ja widerlich. Hast dich schon mal gewaschen?"
Dozzy grinste.
Soll sie ruhig kommen. Dann aktiviere ich meine mechanischen Prothesen.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#36

Beitrag von Vanaja » Do 11. Aug 2016, 09:52

Die Nacht war ĂŒberraschend ruhig gewesen. Das hĂ€tte sie diesem Ort hier gar nicht zugetraut.
DafĂŒr war nun am Morgen, deutlich mehr Trubel. Man hatte ihnen mitgeteilt das sich alle Teilnehmer in einem Raum einzufinden hatten.
So war auch Vanaja der Aufforderung gefolgt und beobachtete fasziniert die vielen unterschiedlichen Gestalten.
Da gab es Zwerge, Goblins, Menschen sogar eine Fee und ein Gargoyle. Und natĂŒrlich einige Goblins. Fast schon bedauerte Vanaja das dieser Goblin Kaxxik nicht dabei war. Er wĂ€re immerhin ein bekanntes Gesicht gewesen.

Aber wie dem auch sei. Noch immer trug die Halbfarisin ihre ĂŒbliche Stadtkleidung, einfache aber sauber und ordentliche Stoffe.
WĂ€re sie hier in ihrem ĂŒblichen Outfit herum gelaufen hĂ€tte das zuviel Aufsehen erregt, außerdem fĂŒhrte sperliche Kleidung oft dazu das gerade MĂ€nner sich einbildeten sich in unpassender Weise ihr zu nĂ€hern.
Nur ihr langes Haar, welches zwar gekĂ€mmt war, zeigte die ĂŒblichen Schmuck aus Holzperlen, kleinen Knochen und den Federn die wie angewachsen daraus hervor schauten.

Plötzlich lenkte Geschrei ihre Aufmerksamkeit auf eine Szene. Ein Kerl kaum grĂ¶ĂŸer als ein Menschenkind mochte man meinen, schrie und pöpelte einen Gargoyle an.
Und die Halbfarisin war nicht die EInzige welche den Goblin anstarrte. Der kleine GrĂŒnling hatte es auf unpassende Weise geschafft eine weniger positive Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Was selbigem auch dann bewußt wurde. Unbeholfen versuchte er sich zu behaupten zu rechtfertigen. Und dann steuerte er ausgerechnet auf sie zu.
Vanaja sah verdutzt auf den Goblin wie er mit erhobenen FĂ€usten direkt auf sie zusteuerte und entblĂ¶ĂŸte dann lediglich Ihre ZĂ€hne, welche an sich nichts besonderes waren, außer das sie spitzer als normale MenschenzĂ€hne waren.
Ein leises schon animalisch angehauchtes knurren entwisch ihrer Kehle doch dann entspannte sie sich plötzlich wieder.

Die Ursache dafĂŒr erschien abrupt hinter Dozzy, dort tauchte wie aus dem Nichts ein kleiner rotschwarzer Drache auf, welcher nicht lange fackelte und dem abgelenkten Goblin einen Feuerball direkt in die Richtung seines kleinen grĂŒnen Hinterns spuckte.
Nicht so das es den Goblin sehr verletzend wĂŒrde, aber es dĂŒrfte dennoch heiß werden an dessem Allerwertesten.

Kaiko machte keine SpĂ€ĂŸen, nun meistens nicht, aber er wußte das Vanaja nicht wollte das er den Goblin verletzte, weshalb sich der Drix dazu entschloßen hatte Dozzy allenfalls einen Schrecken und etwas Feuer unter dem Hintern zu machen.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#37

Beitrag von Sanara » Do 11. Aug 2016, 13:22

Sanara war erleichtert, endlich hatte das Warten ein Ende. Alle hatten die Anweisung bekommen sich in einem Raum einzufinden. Die Fee musterte neugierig ihre ReisegefÀhrten. Die Gesellschaft war bunt durchmischt aus Goblins, Menschen,Zwergen und Farisin.
Plötzlich wurde ihre Aufmerksamkeit auf einen Goblin gelenkt, der wĂŒtend auf die Farisin zuging. AmĂŒsiert beobachtete Sanara , wie der Drache der Farisin dem Goblin im wahrsten Sinne des Wortes Feuer umter dem Hintern machte. Er hatte es mit seinem ungehobelten Benehmen aber auch verdient.
Die Fee begab sich hinter dem Goblin und blieb ĂŒber den Drachen in der Luft schwebend stehen, musterte das Hinterteil des Goblins und redete ihn an: "Ihr seid Meister Dozzy, nicht wahr? Mir scheint euer Hintern ist etwas angekokelt, tut sicher schön weh. Wenn ihr wollt, kuriere ich eure RĂŒckseite. Ihr solltet euch allerdings bei der Dame entschuldigen. Sie hat euch nichts getan und ihr geht sie einfach an, das gehört sich nicht " Sanara lag daran , die Situation zu entschĂ€rfen. "ErzĂ€hlt uns lieber, wozu die Maschinen dienen, um die ihr so besorgt seid".

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#38

Beitrag von Melissa Maturaleza » Fr 12. Aug 2016, 11:01

Als Melissa aus dem Zeppelin stieg suchte sie den nĂ€chstbesten Gegenstand zum anlehnen. Fliegen war wahrlich keine Sache, die Waldalben liebten. Sie bevorzugten den naturbelassenen Bodenunter ihren FĂŒĂŸen.

Sofort wurden sie von einem alten Freund des Professors herzlich begrĂŒĂŸt. Die Einladung in die KĂŒche zugehen nahm Melissa sofort an, dort wĂŒrde es bestimmt nicht nur Kaffee geben! Erst jetzt nach all der Hetzerei und dem Fliegen merkte sie, dass sie seit Tagen nicht ordenlich gegessen hatte.

Auf dem Weg zur KĂŒche liefen sie noch an allerlei kuriosen Gestalten vorbei. Einige Goblins, mitlerweile unverkennbar fĂŒr Melissa und schon fast ein langweilender Anblick fĂŒr sie, doch auch andere Wesen wuselten durch die Gegend. Einen kurzen Moment blieb sie staunend stehen und betrachtete die Szene bis sie Zeex sie rufen hörte.

Sie eilte lachend zu ihm und stubste ihn an „Mensch! Ich dachte du bist schon grießgrĂ€mig, aber dieser andere Goblin mit seinen ganzen Maschinen um sich rum ist ja noch viel schlimmer! Das wird mit Sicherheit sehr unterhaltsam mit ihm zu arbeiten.“ Und sie grinste ihren kleinen Freund aufgeregt an.

Als sie die KĂŒche betraten roch es nur so nach Essen! Ein Schlemmerparadies dachte Melissa, doch es war schwer etwas ohne Fleisch hier zu finden. Zum Schluss begnĂŒgte sie sich mit einer doppelten Portion Salat und einem großen Glas Wasser.

Jetzt fĂŒhlte sie sich gestĂ€rkt und bereit fĂŒr die Reise!

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#39

Beitrag von Helgar Dunkelerz » So 14. Aug 2016, 18:05

Sie schritten gerade um die Ecke als fast eine Dame mit ihnen zusammen gestoßen wurde, doch sie hatte schneller reagiert als die Zwerge und wich ihnen fast athletisch aus. Brom und Helgar schritten kopfschĂŒttelnd weiter doch nicht, Algrim er blieb stehen und schaute sich die Dame an, wie sie da saß und sich umschaute er war hin und weg und bewegte sich keinen Meter mehr. Die anderen beiden bemerkten es natĂŒrlich und riefen ihn, doch er schien es nicht zu hören "He! Was machst du da?!" rief Brom ihm zu als er auf ihn zustapfte. Gerade als sein Bruder fast bei ihm war, wurde dem Zwerg klar wie törricht er sich benahm. Er lief knallrot an und schritt eiligst an seinem Bruder vorbei, in die Richtung wo Helgar bereits lachend wartete.

"Na hat sich da, etwa jeman verguckt?" neckte ihn Helgar doch Algrim schritt eiligst weiter "macht euch nicht lÀcherlich! Ich Àhm, hatte nur etwas im Auge!" selbst dieser Satz erntete noch mehr GelÀchter. Am nÀchsten morgen sollten sich alle in einem Raum einfinden, es sollte wohl die letzte Lagebesprechung sein bevor es nun endlich los ging. Man musste den Goblins anmerken das sie an alles dachte, es waren viele Experten zusammengerufen worden. Zudem kahm noch der millitÀrische Geleitschutz, es musste am Ende ein ganzer Tross dabei herum kommen der sich aufmachte um diese Expedition als Erfolg verbuchen zu können.

Doch das hatte alles vor sowie Nachteile, doch Helgar machte sich nichts daraus es wĂŒrde schon schief gehen. Sie hatten am morgen ihre VorrĂ€te sowie AusrĂŒstung auf ihre Ponys verladen lassen. Den Rest das bedeutet ihre RĂŒstungen und Waffen hatten sie bei sich. Helgar war erneut in ihre LederrĂŒstung geschlĂŒpft und hatte, ihre Äxte bei sich. Die beiden BrĂŒder hingegen ließen diejenigen die keine Zwerge kannten einen kleinen Vorgeschmack auf eine zwergische Formation geben.

Denn sie hatten ihre RĂŒstungen an, damit waren sie neben den Goblins die wohl die Wachen stellten die einzigen in richtigen RĂŒstungen. Algrim hatte einen Schild auf seinem RĂŒcken befestigt, auf diesem war das Emblem seines Hauses zu sehen Dunkelerz. Es war ein schwarzer Amboss mit einem silbernem Hammer darĂŒber, dazu hatte er noch ein Schwert in der Scheide auf seiner linken Seite befestigt. Als er bemerkte das die Frau ebenso in dem Raum war, wurde er wieder rot und schaute verlegen in eine andere Ecke des Raumes.

Die RĂŒstung seines Bruders stand ihm in keinster Weise hinterher, doch seine Waffe war eine andere. Er trug einen großen Kriegshammer, eine traditionelle Waffe der Zwerge, sicherlich musste er sie im Kampf mit beiden HĂ€nden fĂŒhren. Auf dem Hammerkopf war das gleiche Symbol zu sehen wie auf dem Schild seines Bruders zuvor. Sie gingen in eine Ecke und warteten auf den Oberst, zwar spĂ€t doch noch rechtzeitig bemerkten Helgar und Brom die Algrim errötet war und kicherten und schauten ihn an. Dieser schĂŒttelte nur den Kopf und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, gerade jedoch als sie dachten der Oberst wĂ€re das nĂ€chste Ereignis was nun folgen wĂŒrden, wurden ihre Ohren von einer quiekenden Stimme gequĂ€lt.

Ein Goblin und was fĂŒr einer, er war offensichtlich besorgt wegen seiner Erfindungen. Doch dieses Maß an vorsicht war etwas zu viel, daher lachten die drei Zwerge als ihm der Hintern angekokelt wurde. Ein Zwerg in dem Trio war jedoch auch etwas sauer auf den Goblin, es war Algrim der nachdem die Fee ihm etwas gesagt hatte etwas lauter sprach "danach, könntet ihr euch bei der Dame entschuldigen!". Das sich seine Augen weiteten als er den Satz ausgesprochen war, ließ darauf schließen das sein Mundwerk schneller war als sein Kopf.

Er druckste noch dazu "so, redet man schließlich.....nicht mit einer....Dame" er wĂ€re danach am liebsten im Erdboden versunken.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#40

Beitrag von Meister Dozzy » Mo 15. Aug 2016, 11:45

Frech und mutig stand da der kleine Goblin. Mit einem Klick verlĂ€ngerten sich augenblicklich seine Arme. Aufgrund seiner mechanischen Beinprothesen wurde er zudem 20 cm grĂ¶ĂŸer. Die Frau reagierte nur mit einem zaghaften Fauchen.
Dies machte Meister Dozzy noch sicherer. Er grinste triumphierend und gewann den Eindruck, dass sie nichts Weiteres drauf hĂ€tte. Der Goblin stellte sich schon vor, wie er siegreich aus diesem Zweikampf herauskommen wĂŒrde.
DOZZY!
DOZZY!
DOZZY!
werden sie hier alle schreien. Sie werden mich feiern.


Schon ging er aus auf sie zu und wollte bereits auf sie einschlagen, als es plötzlich ganz anders kam. Aus dem Nichts tauchte einer der berĂŒhmten Kleindrachen der Farisin auf, ein Drix, und setzte einen Feuerball ein, um den Meisteringenieur zu verscheuchen. Dozzys Kleidung bestand aus hitzebestĂ€ndigem Material. So sah der Angriff zwar schmerzhaft aus, doch hinterließ keine Spuren an Körper und Kleidung. Denn ein Ingenieur musste immer Schutzkleidung tragen, da bei den waghalsigen Erfindungen, die Kleidung sonst schnell anbrennen könnte.

Nicht die Schmerzen, sondern der Anblick des Drix löste bei Dozzy eine tief sitzende, fast schon traumatische Erinnerung hervor. Er musste sich an eine Àhnliche Kreatur erinnern. Namentlich ein gewisser Nepomuk. Eine Personifikation des Kargon zu jener Zeit, so war sich Dozzy immer noch sicher.
Nepomuk hatte Dozzy ein Jahr seines Leben genommen, da der Drix seinen Flugapparat zerstört hatte und damit die Chance auf eine schnelle Reise nach Asamura verwÀhrt hat.

"WAH! NEIN NICHT DU SCHON WIEDER!"
Dozzy ĂŒberlegte verzweifelt, wie er das Echsengetier ausschalten konnte, kam aber bisher noch auf keine Idee. Zu allem Übel kam noch eine nervige Fee, die sich um seine Gesundheit sorgte. Dozzy antwortete nur absolut genervt:
"Schnauze. Ich bin hier im Kampf! Es ist Kargon! Er bedroht mein Leben!"

Auch ein besserwisserischer Zwerg schaltete sich in den Konflikt ein und meinte er solle sich bei der Halb-Farisin entschuldigen.
"Entschuldigen?ÂŽENTSCHULDIGEN?????? SCHAU DIR DIESE KREATUR DORT AN!!!", er zeigte auf den recht harmlosen Drix, welcher zwar bedrohlich rumstand, aber nichts weiter unternahm.
"EIN WESEN AUS DER FINSTERNIS! WIE SOLL MAN DA RUHIG SEIN! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH".

Dozzy rannte. Er versteckte sich hinter den Zwergen und meinte:
"Nutze Schwert und Hammer und töte diese Kreatur!"
Er war sich absolut sicher, dass er in Lebensgefahr war und sein hilfesuchender Blick verriet, dass es ernst gemeint war.
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