Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

Zwischen den Urwäldern erheben sich die Ruinen gefallener Hochkulturen. Die Goblins haben nicht umsonst ihr Land um diese alten Bauwerke herum gefestigt, denn in den Kellern vermutet so manch einer mehr als nur altes Gestein.
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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#31

Beitrag von Oberst Nassik » Mi 3. Aug 2016, 20:40

Die Zwerge stammten nach der Erzählung von Helgar Dunkelerz aus dem Dunkelgebirge. Eine Gegend, die Oberst Nassik gänzlich unbekannt war. Er hatte immer gedacht, dass östlich des Azursees nur wilde Centauren und Barbaren lebten. So konnte man sich also irren.

Nachdem der Oberst den Zwergen ihre Quartiere zugewiesen hatte, ging er zurück in Richtung seines Arbeitszimmers, da sein Arbeitszimmer ohnehin auf dem Weg zum Audienzzimmer war.
Vor Nassiks Arbeitszimmer standen jedoch zwei Boten und warteten auf die Ankunft des Kommandanten. Nach einer kurzen militärischen Salutierung plapperte einer von den Beiden aufgeregt los, ohne dass Nassik ihn dazu aufgefordert hatte. Es war der Gefreite Tikif, welcher hastig berichtete:

"Oberst! " Er machte beim Reden keine Pause zwischen den Sätzen. Und so wirkte stets alles, was Tikif von sich gab, wie ein nicht enden wollender Satz.
"ich habe dem Stadtkommandanten, den Oberst Jalix schnellstmöglichst aufgesucht und gefunden, sodann dem Oberst mit deutlicher Effizienz gelang die Räuber vor den Stadttoren auffindig zu machen, mit dem Ergebnis, dass ein Gefangener gemacht wurde, wobei der Rest umgebracht wurde".
"Ich danke dem Gefreiten Tikif. Dies ging in gewohnt effizient-goblinischer Weise vonstatten," erwiderte Oberst Nassik steif und signalisierte mit einer Handbewegung, dass der Gefreite sich nun wieder seinen eigentlichen Pflichten widmen könnte, was Tikif darauf auch tat.

Der zweite Bote hatte eine andere Nachricht. Er sah etwas seltsam aus und gehörte wohl offensichtlich der königlichen Zeppelingesellschaft HR an.
Er war mit einer Fliegermütze, einer Lederjacke, einem dicken Schal aus Wolle, und eine Schraubringbrille mit verdunkelten Gläser bekleidet. Nachdem der Gefreite weg war, zog er sich die Brille über den Kopf und las vor:
Eilmeldung!!!

Oberst!

Gesichtet wurden am gestrigen Tage von unseren Zepellin-Aufklärern ein Stoßtrupp der Handelsallianz unter Führung des Herzogs Leopold von Ghena, die schon bereits gestartet sind, um vor uns den Mittelpunkt Tasmerons zu erreichen.

Im Namen der Königin und der Handelsgilde erbitte ich ein schnellstmöglichstes Aufbrechen des königlichen Expeditionsteams! Es ist unsere Erfordernis und unsere Pflicht die Handelsallianz zu besiegen! Es ist im Sinne unseres Volkes und unserer Köngin! Ein selbiges Schreiben entging an die Königin.

Für Kaisho!
Gez. Meister Imnaxli vom Fumok-Clan, Handelsinspektor in Übersee
(Unterschrift und Siegel der Handelsgilde)
"Bestätigt ihr hiermit, dass ihr den Brief erhalten habt?"
"Ja!", antwortete Oberst Nassik knapp.
"Dann benötige ich hier eine Unterschrift. Die Formalia verlangen es so," erklärte der Zeppelinaufklärer.
Oberst Nassik tat, wie ihm aufgetragen worden war und ging nach den beiden Nachrichten in sein Arbeitszimmer, um sofort alles in die Wege zu leiten, um am morgigen Tage aufzubrechen. Da es nun Wichtigeres zu tun gab, ließ Nassik den Tamjid Rounen mit Ilip und Gummenik allein. Später würde er, nach der Audienz, zu den beiden zurückkehren. Vorerst hatte Nassik aber andere Dinge Prioritäten.

Dies wird eine lange Nacht werden, dachte Oberst Nassik. Er stellte sich schon darauf ein, 48 Stunden lang, keinen Schlaf zu finden.
Aber für Königin und Vaterland würde er alles geben. Notfalls auch sein Leben.
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Oberst Nassik
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#32

Beitrag von Oberst Nassik » Mi 3. Aug 2016, 21:12

* * * * *
2 Stunden später...

Der Oberst hatte die letzten Bewerbungsunterlagen gesichtet und hatte nun genug gelesen, um zu entscheiden, welcher von den Bewerbern (unter den Forschern) am geeignetesten war. Er entschied sich für die folgenden Personen:
Erzmagierin der Wassmeragie - Talessa die Weise
Tierforscherin Johanna von Falkwolf
Chronist, Linguist und Sprachenforscher Torben Tannenhausen
Priesterin der Xerzai aus Arashima - Kagome Ahiko
Damit war das Team Kaisho vollständig! Oberst Nassik hatte alle Leute, die er brauchen würde, um diese Expedition zum Erfolg zu führen.
Gerade wollte er, die restlichen Bewerbungunterlagen in den Ofen werfen, als ihm dabei zufällig eine Bewerbung zwischen die Hände geriet, die beim 100 Fragen-Katalog so gut abgeschnitten hatte, sodass der zuständige Finanzbeamte, die Person in höchsten Tönen lobte, seine persönliche Empfehlung mitgeteilt hatte und ihr die beste Bewertung A+ gegeben hatte. Es handelte sich dabei um die Kundschafterin, sowie Heilerin Vanaja. Eine Halb-Farisin.

Diese überaus positive Bewertung eines Finanzbeamten veranlasste den Oberst dazu, die entsprechende Person, als Kundschafterin in seinem Soldatentrupp aufnehmen. Denn in allen Bewerbungen, die Nassik ausgewertet hatte, war nur noch zwei meitere Male ein A+ als Bewertung abgegeben worden. Es musste sich also um einen wahren Goldgriff handeln, schlussfolgerte Nassik.

Sofort schickte er zu Vanaja einen Boten, welcher sie finden sollte und ihr die Anweisung geben sollte, dass sie sich sofort in der Kaserne von Riano einfinden soll. "Mit ausdrücklichem Befehl des Oberst" und "auf schnellst möglichem Wege, denn wir wollen am morgigen Tage aufbrechen", sagte Nassik dem Boten.

Da der Bewerbungsprozess somit endlich beendet war, suchte Nassik die Heilerquartiere auf. Er hatte nämlich der Fee Sanara am Tag zuvor versprochen, dass er am Nachmittag zu einer Lagebesprechung kommen würde. Danach wollte er sich ein letztes Mal mit Ginimo und Ilip bereden, unter Anderem, wie sie nun weiter mit Rounen umzugehen hatten. Am Abend wollte er dann eine Offizierversammlung abhalten und vor Anbruch der Nacht, noch mit allen Soldaten reden.

Zum Schluss, mitten in der Nacht, müsste Nassik dann mit Hilfe aller restlichen Soldaten, die Esel bepacken lassen, und alle Reiserucksäcke zu den Stallungen bringen, von wo sie aus dann morgen früh, nach dem Frühstück, starten würden.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#33

Beitrag von Vanaja » Mi 3. Aug 2016, 22:18

Vanaja saß immer noch, oder wieder auf dem Platz vor der Taverne. Er hatte sich als guter Platz erwiesen. Den Halbfarisin fiel nicht auf im Trubel der Stadt.
Doch dann kam plötzlich jemand angerannt, verschwand erst in der Taverne und als er wieder heraus kam sah er sich hecktisch um. Er schien es eilig zu haben und seinem Blick nach zu urteilen jemanden zu suchen.

Vanaja löste sich von ihrem Platz und trat hinüber. Nun wo der Bote sie bemerkte sah er direkt an und nach wenigen Worten wußte die Halb-Farisin was sie wissen mußte und der Bote huschte, zufrieden seinen Auftrag erledigt zu haben davon.

Ein letztes Mal erklomm sie das Dach um dort ihre wenigen Habseligkeiten hervor zu holen. Mit dem dürftig wirkenden Bündel über der Schulter machte sich sie auf den Weg zur Kaserne. Glücklicher Weise hatte der Bote in seiner Eifrigkeit ihr gleich den Weg beschrieben.
Und so kam es das am Abend eine schwarhaarige Frau die Kaserne erreichte und mit knappen Worten erklärte das sie auf Wunsch des Oberst hier wäre.
Sicher war es ein Befehl gewesen aber das sie das eben durcheinander warf spielte keine Rolle. Sie war hier wo sie sein mußte.

Zugegeben neugierig gewurden durchstreifte sie die Kaserne, betrachtete alles mit Interesse und wäre letzendlich fast in eine kleine Gruppe Zwerge gestolpert. Flink wisch sie noch zur Seite und schenkte den Zwergen scheinbar nur einen flüchtigen Blick bevor sie weiter ging. Doch der für Andere flüchtig wirkende Blick reichte Vanaja aus um zu erkennen das es Krieger waren und Einer der Zwerge definitv weiblich war, auch wenn manch Einer das bei diesem Volke nicht so zu unterscheiden wußte.

Unweit des Beinah-zusammenstoßes fand Vanaja eine kleine Nische mit einer Bank wo sie sich darauf niederließ und einfach die Gegend beobachtete.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#34

Beitrag von Erzähler » Do 11. Aug 2016, 08:33

Aus der Sicht des Chronisten Torben Tannenhausen
Montag-Morgen: 07.15.
Ein herrlicher Morgen!
Silbrig schimmernder Morgentau empfängt die baumelnde Seele und ein lau-warmes Lüftchen, welcher vom Osten herweht, erfrischt die Sinne. Mein Gang durch die Kaserne ist von Zweifel erfüllt. So viele Waffen...so viele Soldaten...
Ist es eine Kriegsexpedition, für die ich mich freiwillig gemeldet habe? Salutierend passe ich mich dem Soldatenverhalten und durchstreife die Kaserne, doch das streng Militärische ist mir trotzdem zuwider. Die Soldaten wirken abmarschbereit, die Handwerker sind geschäftig. Nur ich, beobachte alles aus der Ferne.

Zwischendurch sieht man merkwürdige Gestalten. Eine Fee, drei Zwerge, eine Arashi, eine verwildert ausschauende Halb-Farisin und einen Gargoyle. Den Großteil der Expedition machen aber die Goblins und Almanen aus, die beiden Völker, die das Kaisho-Bündnis ausmachen. Es sind mehr von ihnen da, als man zählen kann.

So eben kommt der Archäologe Professor Zeexmix mit Begleitung an. Er hatte sich spät in gestriger Nacht noch bereit erklärt und war mit dem schnellsten Zeppelin in die Hauptstadt geflogen. Ich schreibe gleich weiter an meinem Bericht, ich muss erst den Professor begrüßen, denn wir sind alte Freunde aus der Universität in Drakenstein...

"Professor!", Torben begrüßte den alten Goblin mit einer Umarmung.
"Welch Freude, Sie dabei zu haben! Eine Expedition ohne Sie, ist wohl undenkbar?", Torben Tannhausen räusperte sich und grinste. "Ich hatte gehofft Sie hier anzutreffen. Wenngleich ich nicht überrascht bin."
Torbens Grinsen wurde noch breiter, als er fortfuhr und Zeexmix ein bisschen ärgerte:
"Aber bei einem alten Mann, wie Ihnen, müssen wir schon aufpassen. Haben Sie auch Ihre dritten Zähne eingepackt?"
Torben machte eine Handbewegung.
"Professor, wollen Sie mich begleiten? Wollte gerade in die Küche und mir einen Kaffee besorgen. So eben erst sprach ich mit dem Oberst. Er sagte mir, er wolle in einer Stunde aufbrechen. Da ich abmarschbereit bin, sitze ich eh nur auf heißen Kohlen," sagte der Chronist und fuhr sich durch die mittellangen Haaren, die er offen zu beiden Seiten über die Schulter hängen ließ.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#35

Beitrag von Meister Dozzy » Do 11. Aug 2016, 09:11

Ebenfalls, nächster Morgen, um 07:18 Uhr.

"EH," schrie der kleine Goblin aufgebracht. Er meinte damit den Gargoyle Furian, den Oberst Nassik dazu beauftragt hatte, die Maschine des Erfinders an dem Schleppesel zu befestigen.
"VORSICHT, du Stümper," beleidigte er ihn. "Das ist eine seltene Zinklegierung, besonders rostbeständig, mit einigen Bestandteilen von Kohlenstoff und Vanadium. Dazu auch noch verchromt...aber ein Gargoyle hat keine Ahnung von sowas...ihr mit eurer Steinzeittechnologie."
Dozzy schüttelte fuchtelte wild mit den Händen. "NEIN, nicht so anfassen!"
"Alles muss man selbst machen..., " Dozzy schien verzweifelt, bis er plötzlich merkte, dass ihm fast alle im Raum anstarrten, weil der kleine Erfinder mal wieder so laut war.

"Was gibts da zu glotzen? Pah, ihr habt doch keine Ahnung!"
Wie üblich war das Sozialverhalten des Erfinders nicht gerade vorbildlich. Dozzy war frech und hatte keinerlei Feingefühl, was man in der Gesellschaft sagte, und was nicht. Er steigerte sich auch gerade wieder viel zu sehr in die Sache hinein. Da ihn immer noch fast alle Leute anstarrten, gewann er immer mehr das Gefühl
sich verteidigen zu müssen. Sich zu behaupten.
Stecke ich in Lebensgefahr?, fragte sich Dozzy. Eine kleine Panikattacke bahnte sich an und schon sah Dozzy, wie sein Leben vorbeizog.
Vermutlich steckte Kargon, oder Malgorion wie man ihn hier nannte, dahinter!

"Ja, genau dich meine ich. Jetzt schau nicht so dumm!", sagte er Vanaja und hob die Fäuste, als er in ihre Richtung kam.
"Willst dich wohl mit mir anlegen, was?"
"Deine verwilderte Fresse ist ja widerlich. Hast dich schon mal gewaschen?"
Dozzy grinste.
Soll sie ruhig kommen. Dann aktiviere ich meine mechanischen Prothesen.
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Vanaja

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#36

Beitrag von Vanaja » Do 11. Aug 2016, 09:52

Die Nacht war überraschend ruhig gewesen. Das hätte sie diesem Ort hier gar nicht zugetraut.
Dafür war nun am Morgen, deutlich mehr Trubel. Man hatte ihnen mitgeteilt das sich alle Teilnehmer in einem Raum einzufinden hatten.
So war auch Vanaja der Aufforderung gefolgt und beobachtete fasziniert die vielen unterschiedlichen Gestalten.
Da gab es Zwerge, Goblins, Menschen sogar eine Fee und ein Gargoyle. Und natürlich einige Goblins. Fast schon bedauerte Vanaja das dieser Goblin Kaxxik nicht dabei war. Er wäre immerhin ein bekanntes Gesicht gewesen.

Aber wie dem auch sei. Noch immer trug die Halbfarisin ihre übliche Stadtkleidung, einfache aber sauber und ordentliche Stoffe.
Wäre sie hier in ihrem üblichen Outfit herum gelaufen hätte das zuviel Aufsehen erregt, außerdem führte sperliche Kleidung oft dazu das gerade Männer sich einbildeten sich in unpassender Weise ihr zu nähern.
Nur ihr langes Haar, welches zwar gekämmt war, zeigte die üblichen Schmuck aus Holzperlen, kleinen Knochen und den Federn die wie angewachsen daraus hervor schauten.

Plötzlich lenkte Geschrei ihre Aufmerksamkeit auf eine Szene. Ein Kerl kaum größer als ein Menschenkind mochte man meinen, schrie und pöpelte einen Gargoyle an.
Und die Halbfarisin war nicht die EInzige welche den Goblin anstarrte. Der kleine Grünling hatte es auf unpassende Weise geschafft eine weniger positive Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Was selbigem auch dann bewußt wurde. Unbeholfen versuchte er sich zu behaupten zu rechtfertigen. Und dann steuerte er ausgerechnet auf sie zu.
Vanaja sah verdutzt auf den Goblin wie er mit erhobenen Fäusten direkt auf sie zusteuerte und entblößte dann lediglich Ihre Zähne, welche an sich nichts besonderes waren, außer das sie spitzer als normale Menschenzähne waren.
Ein leises schon animalisch angehauchtes knurren entwisch ihrer Kehle doch dann entspannte sie sich plötzlich wieder.

Die Ursache dafür erschien abrupt hinter Dozzy, dort tauchte wie aus dem Nichts ein kleiner rotschwarzer Drache auf, welcher nicht lange fackelte und dem abgelenkten Goblin einen Feuerball direkt in die Richtung seines kleinen grünen Hinterns spuckte.
Nicht so das es den Goblin sehr verletzend würde, aber es dürfte dennoch heiß werden an dessem Allerwertesten.

Kaiko machte keine Späßen, nun meistens nicht, aber er wußte das Vanaja nicht wollte das er den Goblin verletzte, weshalb sich der Drix dazu entschloßen hatte Dozzy allenfalls einen Schrecken und etwas Feuer unter dem Hintern zu machen.

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#37

Beitrag von Sanara » Do 11. Aug 2016, 13:22

Sanara war erleichtert, endlich hatte das Warten ein Ende. Alle hatten die Anweisung bekommen sich in einem Raum einzufinden. Die Fee musterte neugierig ihre Reisegefährten. Die Gesellschaft war bunt durchmischt aus Goblins, Menschen,Zwergen und Farisin.
Plötzlich wurde ihre Aufmerksamkeit auf einen Goblin gelenkt, der wütend auf die Farisin zuging. Amüsiert beobachtete Sanara , wie der Drache der Farisin dem Goblin im wahrsten Sinne des Wortes Feuer umter dem Hintern machte. Er hatte es mit seinem ungehobelten Benehmen aber auch verdient.
Die Fee begab sich hinter dem Goblin und blieb über den Drachen in der Luft schwebend stehen, musterte das Hinterteil des Goblins und redete ihn an: "Ihr seid Meister Dozzy, nicht wahr? Mir scheint euer Hintern ist etwas angekokelt, tut sicher schön weh. Wenn ihr wollt, kuriere ich eure Rückseite. Ihr solltet euch allerdings bei der Dame entschuldigen. Sie hat euch nichts getan und ihr geht sie einfach an, das gehört sich nicht " Sanara lag daran , die Situation zu entschärfen. "Erzählt uns lieber, wozu die Maschinen dienen, um die ihr so besorgt seid".

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#38

Beitrag von Melissa Maturaleza » Fr 12. Aug 2016, 11:01

Als Melissa aus dem Zeppelin stieg suchte sie den nächstbesten Gegenstand zum anlehnen. Fliegen war wahrlich keine Sache, die Waldalben liebten. Sie bevorzugten den naturbelassenen Bodenunter ihren Füßen.

Sofort wurden sie von einem alten Freund des Professors herzlich begrüßt. Die Einladung in die Küche zugehen nahm Melissa sofort an, dort würde es bestimmt nicht nur Kaffee geben! Erst jetzt nach all der Hetzerei und dem Fliegen merkte sie, dass sie seit Tagen nicht ordenlich gegessen hatte.

Auf dem Weg zur Küche liefen sie noch an allerlei kuriosen Gestalten vorbei. Einige Goblins, mitlerweile unverkennbar für Melissa und schon fast ein langweilender Anblick für sie, doch auch andere Wesen wuselten durch die Gegend. Einen kurzen Moment blieb sie staunend stehen und betrachtete die Szene bis sie Zeex sie rufen hörte.

Sie eilte lachend zu ihm und stubste ihn an „Mensch! Ich dachte du bist schon grießgrämig, aber dieser andere Goblin mit seinen ganzen Maschinen um sich rum ist ja noch viel schlimmer! Das wird mit Sicherheit sehr unterhaltsam mit ihm zu arbeiten.“ Und sie grinste ihren kleinen Freund aufgeregt an.

Als sie die Küche betraten roch es nur so nach Essen! Ein Schlemmerparadies dachte Melissa, doch es war schwer etwas ohne Fleisch hier zu finden. Zum Schluss begnügte sie sich mit einer doppelten Portion Salat und einem großen Glas Wasser.

Jetzt fühlte sie sich gestärkt und bereit für die Reise!

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#39

Beitrag von Helgar Dunkelerz » So 14. Aug 2016, 18:05

Sie schritten gerade um die Ecke als fast eine Dame mit ihnen zusammen gestoßen wurde, doch sie hatte schneller reagiert als die Zwerge und wich ihnen fast athletisch aus. Brom und Helgar schritten kopfschüttelnd weiter doch nicht, Algrim er blieb stehen und schaute sich die Dame an, wie sie da saß und sich umschaute er war hin und weg und bewegte sich keinen Meter mehr. Die anderen beiden bemerkten es natürlich und riefen ihn, doch er schien es nicht zu hören "He! Was machst du da?!" rief Brom ihm zu als er auf ihn zustapfte. Gerade als sein Bruder fast bei ihm war, wurde dem Zwerg klar wie törricht er sich benahm. Er lief knallrot an und schritt eiligst an seinem Bruder vorbei, in die Richtung wo Helgar bereits lachend wartete.

"Na hat sich da, etwa jeman verguckt?" neckte ihn Helgar doch Algrim schritt eiligst weiter "macht euch nicht lächerlich! Ich ähm, hatte nur etwas im Auge!" selbst dieser Satz erntete noch mehr Gelächter. Am nächsten morgen sollten sich alle in einem Raum einfinden, es sollte wohl die letzte Lagebesprechung sein bevor es nun endlich los ging. Man musste den Goblins anmerken das sie an alles dachte, es waren viele Experten zusammengerufen worden. Zudem kahm noch der millitärische Geleitschutz, es musste am Ende ein ganzer Tross dabei herum kommen der sich aufmachte um diese Expedition als Erfolg verbuchen zu können.

Doch das hatte alles vor sowie Nachteile, doch Helgar machte sich nichts daraus es würde schon schief gehen. Sie hatten am morgen ihre Vorräte sowie Ausrüstung auf ihre Ponys verladen lassen. Den Rest das bedeutet ihre Rüstungen und Waffen hatten sie bei sich. Helgar war erneut in ihre Lederrüstung geschlüpft und hatte, ihre Äxte bei sich. Die beiden Brüder hingegen ließen diejenigen die keine Zwerge kannten einen kleinen Vorgeschmack auf eine zwergische Formation geben.

Denn sie hatten ihre Rüstungen an, damit waren sie neben den Goblins die wohl die Wachen stellten die einzigen in richtigen Rüstungen. Algrim hatte einen Schild auf seinem Rücken befestigt, auf diesem war das Emblem seines Hauses zu sehen Dunkelerz. Es war ein schwarzer Amboss mit einem silbernem Hammer darüber, dazu hatte er noch ein Schwert in der Scheide auf seiner linken Seite befestigt. Als er bemerkte das die Frau ebenso in dem Raum war, wurde er wieder rot und schaute verlegen in eine andere Ecke des Raumes.

Die Rüstung seines Bruders stand ihm in keinster Weise hinterher, doch seine Waffe war eine andere. Er trug einen großen Kriegshammer, eine traditionelle Waffe der Zwerge, sicherlich musste er sie im Kampf mit beiden Händen führen. Auf dem Hammerkopf war das gleiche Symbol zu sehen wie auf dem Schild seines Bruders zuvor. Sie gingen in eine Ecke und warteten auf den Oberst, zwar spät doch noch rechtzeitig bemerkten Helgar und Brom die Algrim errötet war und kicherten und schauten ihn an. Dieser schüttelte nur den Kopf und versuchte sich nichts anmerken zu lassen, gerade jedoch als sie dachten der Oberst wäre das nächste Ereignis was nun folgen würden, wurden ihre Ohren von einer quiekenden Stimme gequält.

Ein Goblin und was für einer, er war offensichtlich besorgt wegen seiner Erfindungen. Doch dieses Maß an vorsicht war etwas zu viel, daher lachten die drei Zwerge als ihm der Hintern angekokelt wurde. Ein Zwerg in dem Trio war jedoch auch etwas sauer auf den Goblin, es war Algrim der nachdem die Fee ihm etwas gesagt hatte etwas lauter sprach "danach, könntet ihr euch bei der Dame entschuldigen!". Das sich seine Augen weiteten als er den Satz ausgesprochen war, ließ darauf schließen das sein Mundwerk schneller war als sein Kopf.

Er druckste noch dazu "so, redet man schließlich.....nicht mit einer....Dame" er wäre danach am liebsten im Erdboden versunken.

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Meister Dozzy

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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Kaisho

#40

Beitrag von Meister Dozzy » Mo 15. Aug 2016, 11:45

Frech und mutig stand da der kleine Goblin. Mit einem Klick verlängerten sich augenblicklich seine Arme. Aufgrund seiner mechanischen Beinprothesen wurde er zudem 20 cm größer. Die Frau reagierte nur mit einem zaghaften Fauchen.
Dies machte Meister Dozzy noch sicherer. Er grinste triumphierend und gewann den Eindruck, dass sie nichts Weiteres drauf hätte. Der Goblin stellte sich schon vor, wie er siegreich aus diesem Zweikampf herauskommen würde.
DOZZY!
DOZZY!
DOZZY!
werden sie hier alle schreien. Sie werden mich feiern.


Schon ging er aus auf sie zu und wollte bereits auf sie einschlagen, als es plötzlich ganz anders kam. Aus dem Nichts tauchte einer der berühmten Kleindrachen der Farisin auf, ein Drix, und setzte einen Feuerball ein, um den Meisteringenieur zu verscheuchen. Dozzys Kleidung bestand aus hitzebeständigem Material. So sah der Angriff zwar schmerzhaft aus, doch hinterließ keine Spuren an Körper und Kleidung. Denn ein Ingenieur musste immer Schutzkleidung tragen, da bei den waghalsigen Erfindungen, die Kleidung sonst schnell anbrennen könnte.

Nicht die Schmerzen, sondern der Anblick des Drix löste bei Dozzy eine tief sitzende, fast schon traumatische Erinnerung hervor. Er musste sich an eine ähnliche Kreatur erinnern. Namentlich ein gewisser Nepomuk. Eine Personifikation des Kargon zu jener Zeit, so war sich Dozzy immer noch sicher.
Nepomuk hatte Dozzy ein Jahr seines Leben genommen, da der Drix seinen Flugapparat zerstört hatte und damit die Chance auf eine schnelle Reise nach Asamura verwährt hat.

"WAH! NEIN NICHT DU SCHON WIEDER!"
Dozzy überlegte verzweifelt, wie er das Echsengetier ausschalten konnte, kam aber bisher noch auf keine Idee. Zu allem Übel kam noch eine nervige Fee, die sich um seine Gesundheit sorgte. Dozzy antwortete nur absolut genervt:
"Schnauze. Ich bin hier im Kampf! Es ist Kargon! Er bedroht mein Leben!"

Auch ein besserwisserischer Zwerg schaltete sich in den Konflikt ein und meinte er solle sich bei der Halb-Farisin entschuldigen.
"Entschuldigen?´ENTSCHULDIGEN?????? SCHAU DIR DIESE KREATUR DORT AN!!!", er zeigte auf den recht harmlosen Drix, welcher zwar bedrohlich rumstand, aber nichts weiter unternahm.
"EIN WESEN AUS DER FINSTERNIS! WIE SOLL MAN DA RUHIG SEIN! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH".

Dozzy rannte. Er versteckte sich hinter den Zwergen und meinte:
"Nutze Schwert und Hammer und töte diese Kreatur!"
Er war sich absolut sicher, dass er in Lebensgefahr war und sein hilfesuchender Blick verriet, dass es ernst gemeint war.
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