Facebook Twitter




Aktuelle Zeit: So 25. Jun 2017, 07:22



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 58 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 13:39 
Haudegen
Benutzeravatar
Offline

Volk: Zwerg
Beiträge: 20
Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Dieser elendige verrückte Düsterling hatte Nerven hier aufzutauchen und das dazu noch das Wort an ihn zu richten! Der Griff mit der Barlok seine Axt hielt wurde noch fester, sodass die Knochen bereits hervortraten sein Blick wurde härter und er musste, sich beherschen nicht gleich auf ihn los zu stürmen um ihn den gar aus zu machen.

Doch dann passierten mehrere Dinge, er bemerkte wie Tiere an ihnen vorbei rannten und in die Feste flohen. Am Himmel sah er dutzende Vögelschwärme panisch in Richtung Süden fliegen. Sie waren vor irgendwas auf der Flucht als er den Blick wieder auf Mard richtete sah er, an ihm vorbei Richtung Horizont er sah Staubwolken. Es waren die Resultate von einer Armee, einer Armee die es in dieser Größe noch niemals zuvor gegeben hatte. Er machte Guhle aus Orks Hyänenreiter, es waren dutzende ja vielleicht sogar Tausende! Sie wurden von keinem geringeren als Tarkan angeführt. Barlok schimpfte sich einen Naren, die ganze Zeit hatten die Politiker der Zwerge sich in Sicherheit gewähnt und er hatte es langsam selbst geglaubt. Zumindestens hätte er niemals gedacht das Tarkan jegliche Rassen die untereinander oft genug striten und sich bekämpften, jemals einigen würde, unter seinem Banner.

Die Türme die errichtet wurden um die Feste zu alamieren schlugen die Glocken, doch es sah aus als würde diese Streitmacht sie einfach verschlingen und weiter ziehen Richtung Dunkelbruch. Tarkan stieß eine Botschaft aus die wie eine Tatsache klang, in anbetracht der grüße dieser Armee war es nicht gerade undenkbar.

Der Blick des Generals richtete sich auf Mard, er wollte ihm antworten doch dann kam eine neue Gestalt in diese Szenerie, es war ein Goblin ein einzelnder Goblin mitten aus dem Nichts schien er gekommen zu sein, er bot seine Hilfe an. Er erinnerte sich was der letzte Goblin getan hatte der sich als "Hilfe" anbot. Doch diese ganzen Gedanken nahmen zu viel Zeit in Anspruch, der Genral hatte dafür keine Zeit der Feind stand nicht nur vor der Tür, nein er schritt in raschen Schritten auf diese zu um sie einzureißen!

"Los hinein in die Feste!" er drehte sich um und rannte über die Zugbrücke hinein in die Feste, er ging davon aus das beide ihm folgten. Die Zugbrücke wurde sofort hinauf gezogen und Offiziere kamen auf ihn zugerannt um Befehle entgegen zu nehmen. "Ich will jede Reserve aus dem Gebirge haben sofort!" einer der Offiziere rannte Richtung Zitadelle und man hörte Rufhörner erschallen jedes war, einem einzelnden Befehl zugeordnet. Es rannten überall Zwergenkrieger herum, doch was für manche aussah wie ein Durcheinander war strickt geübt worden. Jeder Zwerg kannte seinen Platz und jeder machte sich schnellstens daran diesen einzunehmen.

Barlok rannte auf die Mauer und sah sich um, der Goblin sowie Mard folgten ihm. Er sah diesen Moment in einer erstaunlichen Langsamkeit, er sah Zwerge die grimmig drein schauten viele waren jedoch noch jung. Man sah vielen die Nervösität an und viele folgten dem Beispiel der älteren Veteranen und schauten grimmig drein, dennoch erkannte es Barlok und er verurteilte sie dafür nicht.

Die Tribökre wurden herum geschwenkt und in Feuerstellung gebracht, sogar die riesigen Triböke auf der Zitadelle die gewaltige Steinbröcke werfen konnten waren gedreht und in Feuerposition gebracht worden. Er schaute jenseits der Mauer und sah das die Armee sich näherte bedrohlich näherte, es würde nicht mehr lange dauern dann würden sie die ersten Fallen auslösen dennoch würde es nicht reichen sie aufzuhalten. Die Zwerge auf den Mauern nahmen ihre Armbrüste in die Hand und es wurden Behälter mit Bolzen heran geschafft, diese Anzahl an Munition war unglaublich überall wurden ganze Munitionslager geschaffen damit die Katapulte ohne jegliche Pause unermüdlich feuern konnten.

Einer der Offiziere kam heran geeilt "die Reserven kommen aus dem Gebirge sie werden noch ihren Offizieren zugeteilt!" der General nickte ihm zu. Doch er erkannte das diese Feste eine Falle war, die Zwerge konnten nirgendwohin außer zurück ins Gebirge und würde diese Armee ihnen folgen wäre das ganze Zwergenreich verloren. Der Offizier wollte gerade gehen doch Barlok hielt ihn an der Schulter fest. Der junge Zwerg schaute ihn an und sah in sein Gesicht, es war gelassen und er lächelte. "Wir müssen in anbetracht dieser Armee den Ausfall wagen um sie aufzuhalten!" die Augen des jungen Zwerges weiteten sich erschrocken. "Herr das würde, diese Formation nicht überleben, es musse einen anderen Weg geben! Wer soll diese..:..." doch Barlok unterbrach ihn ruhig.

"Ich werde sie anführen" er ließ den Offizier los und stieg auf die Zinnen der Mauer. Er hielt sich an einer Standarte fest wo das Banner der Feste im Winde wehte. "Krieger Dunkebruchs hört mich an!" mehrere Zwerge unterbrachen ihre Vorbereitungen für ihn und schauten zu ihm empor. Im Hof waren mehrere Zwerge dabei sich zu positionieren, die Geschützmanschaften hielten inne und schauten empor zum General. Die gesamte Feste schien inne zu halten für Barlok, er ließ seinen Blick über die gesamte Feste schweifen und schaute hinauf zu dem Gebirge und atmete tief ein und aus.

Er spürte das diese Schlacht seine letzte sein könnte, dennoch war er glücklich seinem Volke solange gut gedient zu haben. "Diese Streitmacht dort" er zeigte mit der Axt in die Richtung aus der Takans gewaltige Streitmacht im Anmarsch war. "Ist hier um uns alle zu vernichten" er zeigte auf das Gebirge das sich direkt hinter der Feste erstreckte. "Nicht nur uns, sondern jenseits dieses Gebirges wollen sie unsere heiligen Hallen schänden! Sie wollen jede Frau jedes Kind und jeden Mann dort drinne töten oder versklaven!". "Die einzigen die sie aufhalten können sind wir! Wir sind die letzte Hoffnung für unser Volk!" er erntete Beifall im Sinne von Stiefel die auf den Stein traten und Krieger die Ihre Waffen, gegen Schilde schlugen. "Ich frage euch seid ihr bereit alles zu tun! Seid ihr bereit euer Leben zu geben damit, es ein Morgen für unser Volk geben kann!" der Beifall wurde lauter und der Kampfesmut der Zwerge stieg und er merkte das die gesamte Feste bereit war ihm zu folgen, wenn nötig sogar bis in den Tod.

"Da diese Streitmacht dort draußen größer ist als jede andere, will ich ihnen draußen entegegen treten! Mögen Zwergenäxte, Schilde Schwerter und Zwergenkampfeslust als erstes begegnen, wenn sie hier hinein wollen! Dann müssen sie es sich sauer verdienen, folgt mir! Folgt mir für Ruhm! Folgt mir für Ehre doch folgt mir einzig und allein für unser Volk!!!".

Die Zwergen riefen im Einklang und aus vollen Kehlen "unser Volk! Unser Volk! Unser Volk!!!". Er stieg von den Zinnen und schaute seine Offiziere an "auf mein Zeichen, lasst ihr alles schießen was schießen kann!". Schnell stieg er die Stufen hinab und die Zugbrücke wurde herunter gelassen, vor dem Tor bildete sich eine Reihe von Kriegern die ihm freiwillig folgten es waren, in der Mehrzahl Krieger die mehr Kampferfahrung hatten, es waren Veteranen die mit ihm unzählige Schlachten gefochten hatten. Sie konnten es kaum erwarten einen Ehrenvollen Tod zu finden, sowie es dieser Armee dort draußen ordentlich zu zeigen. Unter ihnen waren aber auch jüngere Krieger doch das Alter spielte keine Rolle, er drehte sich zu dem Goblin und Mard um "bleibt hier, oder folgt mir" er schaute den Goblin an und fügte hinzu "ich hätte gehofft die Goblins, würden uns eine Streitmacht schicken doch ein einzelnder kann das Schicksal von vielen ändern, daher danke ich euch das ihr hier seid um an unserer Seite in den Kampf zu ziehen".

Er führte die Formation an die aus gut und ganzen 400 Zwergen bestand, sie formierten sich vor dem Wassergraben, in einer Art Keilformation. Ganz forn stand Barlok selbst die Zwerge rechts und links neben ihm waren ebenso entschlossen wie er, diese Position solange zu halten wie es nötig war.

Nun konnte man die Streitmacht von Tarkan besser sehen jeden Moment würden, seine ersten Gefolgsleute die ersten Fallen auslösen. Barlok schaute hinauf zur Feste und sah das Gebirge wie es sich majästetisch in die Lüfte erhob. Dann erkannte er den Offizier auf der Mauer, dieser sah ihn an und wartete. Barlok hob seine Axt und der Offizier seine Hand, er richtete sie gen feindliche Streitmacht und rief "für unser Volk!" der Offizier schlug mit der Hand nach unten und rief ebenso "für unser Volk!".

Gleich darauf war es so als würde sich der Himmel mit unvorstellbaren Dingen füllen, die aus Felsbrocken bestanden, ebenso aus einem ganzen Meer von Armbrustbolzen und gefolgt von Krügen die mit Petrolium gefüllt waren. Diese Flut von Kampfesgerät flog in Richtung der feindlichen Streitmacht die von Tarkan selbst angeführt wurde.

Barlok erinnerte sich an seine eigenen Worte "jede Sekunde dezimieren wir unseren Feind, das ist der Schlüssel!". "Wir werden sie aufhalten!" schrie Barlok und stieg in ein Kampfgesang ein der damit gefüllt war, dass sich jeder Krieger seine Waffe gegen den Brustpanzer schlug. Jedoch war dieses Geräusch gleichmäßig und hallte über die Weite ferne noch über den Lärm hinweg zu Tarkan und seinem Gefolge.

Diese Schlacht würde alles ändern.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 14:54 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Düsterling
Beiträge: 17
Auszeichnungen: 1

Die Freien Völker (1)
Mard huschte flink dem Zwergengeneral hinterher, während sein Ponycentaure ausbüchste und buckelnd davongaloppierte. Sie stiegen auf den Wehrgang. Fasziniert beobachtete er die herumhuschenden Krieger. Obwohl alles ein ziemliches Durcheinander war, schien dahinter irgendeine undurchschaubare Ordnung zu stecken, zumindest beschwerte sich keiner der der Zwerge über mangelnde Befehle und bald waren die gigantischen Geschütze schussbereit. Staunend betrachtete Mard die gewaltigen Triböcke, die umständlich geladen wurden. So was hätte er auch gern mal bedient! Er konnte es kaum erwarten, diese mächtigen Waffen im Einsatz zu sehen. Vor lauter Vorfreude biss er sich grinsend in den Zeigefinger.

Und dann geschah das Unfassbare - Barlok wagte mit einer Zwergenschar, die geradezu winzig anmutete im Gegensatz zum Heer seines Gegners, einen Ausfall! das würde ein Gemetzel werden! Mard fielen fast die Augen aus. Nur eine winzige Truppe zum Bedienen der Geschütze blieb zurück in der Feste. Mard sprang auf eine Zinne, um alles, was nun folgen würde, in seinen Details beobachten zu können.

Noch bevor die Truppen sich begegneten, rauschten die schweren Geschosse über die Köpfe der Verteidiger hinweg. Die Triböcke knarrten und krachten hinter ihnen, der Wehrgang erbebte. Der Himmel verdunkelte sich von der gewaltigen Menge an Geschossen. Unaufhaltsam rauschten sie auf die Kämpfer des Chaos nieder. Die Truppen Tarkans hatten zwar den Vorteil, in keiner geordneten Marschformation vorzupreschen, so dasss sie den besonders großen Geschossen ausweichen konnten, doch die schiere Menge dessen, was da auf sie zu geflogen kam, sorgte dafür, dass seine Krieger reihenweise ausgedünnt wurden. Mard bedauerte, auf diese Entfernung nicht ihre Schreie hören zu können.

Und dann kam das Beste - weil die Chaoskrieger alle nach oben geschaut hatten, merkten sie nicht, was unter ihnen lauerte. Als erstes traf es die Ghule, die hungrig und nahezu unsichtbar im Steppengras auf allen vieren vorangekrochen waren. Sie stürzten in Fallgruben, die sich unter den Brandgeschossen in Flammenstraßen verwandelten, vermutlich waren sie mit Teer oder etwas derartigem gefüllt. Die nachfolgenden Truppen konnten größtenteils ausweichen, da sie gewarnt worden waren, doch nicht allen gelang es, reichtzeitig zu stoppen oder zu wenden.

Mard geriet in Euphorie bei dem Anblick der brennenden und sich in Flammen wälzenden Wesen, die aus den Gruben gesprungen kamen und begann kreischend von Zinne zu Zinne zu springen und einen Hüfttanz aufzuführen. Sein Blick wirkte irre und er sabberte, weil er den Mund gar nicht mehr zumachte vor lauter Schreien. Er schlug sich mit beiden Fäusten auf den Kopf und drehte sich wie eine Ballerina auf einem Fuß im Kreis. Was für ein Tag!
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 19:20 
Spielleiter des Geisterhauses
Benutzeravatar
Offline

Volk: Goblin
Beiträge: 389
Auszeichnungen: 5

Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Jeelen folgte dem Zwerg, genau wie der Düsterling. Was er allerdings dann zu sehen bekam, ließ ihm die Haare zu Berge stehen, hätte er Haare gehabt. Typisch für Zwerge reagierte auch der General mit voller Konfrontation, anstatt mit List und Tücke. Von einem Zwerg bekam man die Axt mitten ins Gesicht geschlagen, aber keinen Dolch ins Kreuz gerammt.

So war scheinbar nicht nur Lydia und die Zwerge aus Schimmerstein, dass ganze Zwergenvolk schien unter Größenwahn zu leiden, vermutlich weil sie so klein waren. Goblins erging es nicht anders, aber sie wussten um ihre Schwächen. Ihre Schwächen glichen sie mit Hinterhältigkeit und Cleverness aus. Aber diese Zwerge hier, waren ein reines Selbstmordkommando.

Gut, Jeelen hatte schon oft genug erlebt, dass gerade dieser unerschrockene Mut viele Angreifer abschreckte und in die Flucht schlug. Aber was da jenseits der Festungsmauern anrückte, war kein Verbund von Landstreichern, die auf gut Glück etwas Gold abstauben wollten.

`Du musst zu den Zwergen gehen. Es geht um mehr als Dich oder mich, es geht um etwas Höheres´, dass hatte seine Frau gesagt. Jedenfalls so etwas in der Art. Der Goblin war hin- und hergerissen zwischen Wut und Treue zu seiner Frau. Gut, offiziell waren sie nicht verheiratet, aber was spielte das schon für eine Rolle?

...Sie wollen jede Frau jedes Kind und jeden Mann dort drinnen töten oder versklaven!". "Die einzigen die sie aufhalten können sind wir! Wir sind die letzte Hoffnung für unser Volk!" - rief der General donnernd seiner Armee entgegen und riss damit Jeelen aus seiner Grübelei.

`Jede Frau, jedes Kind, jeder Mann - tot oder versklavt. Wenn es nicht hier endet wo dann?´, dachte der Grüne und schüttelte dann schnell den Kopf, als er für Sekunden das Bild von Lydia vor Augen hatte, wie sie damals auf dem Stuhl saß von einem riesigen Kerl malträtiert wurde und Jozo wie aus dem Nichts erschien. Das waren nur zwei Leute, aber eine Armee würde ganz andere Dinge anstellen, wenn sie ins Landesinnere eindrangen und jeden in den Staub zwangen.

Persönlich hatte der Goblin eigentlich nichts gegen das Chaos einzuwenden. Eine lockere Herrschaft ohne große Regeln, war nichts was ihn abschreckte. Allerdings schreckte ihn die Vorstellung ab, selbst Sklave zu werden, oder all seine Freunde und Lieben sterben oder in die Sklaverei gehend zu sehen.

Den Zwergen schien nichts an Heimlichkeit zu liegen, aber das was da draußen vor ihren Toren lauerte, das war keine Armee, das war eine Völkerwanderung!

Der Goblin zückte seine Armbrust um sich zur Not selbst verteidigen zu können, als schlagartig der Düsterling neben ihm anfing einen Kriegstanz aufzuführen und sich johlend vor den Schädel zu hämmern.

`Die Wiedergeburt von Jozo... alles nur das nicht. Der hätte hier gerade noch gefehlt´, schoss es den Goblin durch den Kopf, während sich der Himmel dunkel verfärbte, aber nicht von Gewitter- oder Regenwolken, sondern von Geschossen.

Die Schlacht hatte begonnen und er war mitten drin dabei.
Wie sollte er hier noch helfen?
Wie?
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 12. Mär 2017, 08:16 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Centauren
Beiträge: 14
Auszeichnungen: 1

Die Freien Völker (1)
Distel buckelte, wieherte und machte, dass er davon kam, bevor es hier richtig krachte. Er konnte gerade noch die Festung verlassen, bevor das Tor sich hinter ihm schloss, er war der Letzte, den man hinaus ließ. Das hier war nicht sein Krieg. Mard, der sich um sein Reittier betrogen sah, schickte ihm wüste Verwünschungen hinterher und wünschte ihm den Tod. Distel war es egal, alles, was er wollte, war ein freies Leben zu führen und das möglichst unversehrt. Zusammen mit einem desertierten Raktauren galoppierte er nach Westen, von wo man sagte, dass es dort noch sicher sei.

>>
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Fr 24. Mär 2017, 09:53 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Rakshaner
Beiträge: 3
<<

Crize hatte keine Ahnung, was mit ihm geschah, aber er fand es lustig. Aksoy war groß genug, um den dürren Rakshaner problemlos durch die Lüfte zu tragen - und die Brandbomben noch dazu. Das ganze Geschwader bewegte sich in richtung Süden, zu den steil aufragenden Bergen. Crize konnte die Berge nicht leiden, aus dem einfachen Grund, dass dort die Steppe zu Ende war. Bald hatten sie die ersten Hügel hinter sich gelassen und die Spuren der Schlacht wurden immer deutlicher. Den Rauch der Brände roch man bis hier oben, nur, dass die falschen Dinge brannten, nämlich ihre eigenen Leute. Aber das würde sich ja gleich ändern, es war kein Grund, schlechte Laune zu bekommen. Crize pfiff einen flotten Marsch. Unter ihnen tobte der Krieg.

Entzückt beobachtete Crize die herumkriechenden Ghule, die nicht einmal mehr versuchten, die Toten in ein sicheres Versteck zu ziehen sondern sie gleich an Ort und Stelle benagten. Es waren inzwischen so viele, dass man Stellenweise gar nicht mehr den Boden sah. Dabei gerieten sie in Konflikt mit den arbeitenden Nekromanten, die sie mit Stöcken vertreiben ließen, da sie die Leichen selber brauchten. Aus den Rakshanern erschufen sie sinniger Weise noch mehr Ghule, aus den Zwergen willenlose Zombies. Die Zombies, die an diesem Tage nach Dunkelbruch geschickt wurden, hatten lauter Zahnabdrücke und das eine oder andere Teil fehlte, meistens die Augen und die Lebern. Ächzend und Jaulend wankten die toten Zwerge gegen ihre einstigen Brüder und attackierten sie. Die psycholoschie Wirkung war sicher interessant. Die Rakshaner hatten keinerlei Belagerungswaffen, doch auf psychologische Kriegsführung verstanden sie sich.

"Da!", kreischte Crize. "Die Triböcke! Die sollen wir abfackeln!" Vor Aufregung schüttelte er Aksoys Hals, als wolle er ihn erwürgen, doch da er als bekennender Faulpelz so gut wie keine Muskeln hatte, während der Tiefling ein Bulle auf zwei Beinen war, hatte dies keinerlei Effekt. "Du musst den Befehl geben! Den BEFEEEEEEEEEEEEHL!" Vor lauter Vorfreude schüttelte er wieder Aksoys Hals.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Sa 25. Mär 2017, 19:44 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Beiträge: 13
Aksoys spitze Ohren zuckten nach hinten, als Crize anfing einen Marsch zu pfeifen. Von hier oben hatte man einen guten Blick auf das ganze Ausmaß der Zerstörung, stellte der große Tiefling fest. Allerdings hatten die Zwerge ganz schön unter den Anhängern des Chaos gewütet. So klein diese Geschöpfe auch waren, so fies schienen sie zu sein.

Überall krochen Ghule herum und versuchten einen Bissen Fleisch zu ergattern. Es waren viele, extrem viele, so war es kein Wunder dass die meisten wohl hungerten. Selbst die Zwerge wurden von den Magiern dort unten wiederbelebt. Die Unterschiede waren Aksoy nicht bekannt.

"Was ist mit Deinen Kollegen los? Warum beleben die diese verdammten Zwerge wieder?", fragte der Tiefling verwundert.

Auch wenn die Zwerge jetzt scheinbar gegen ihre einstigen Brüder in den Krieg zogen, wer wusste wie lange dies so blieb? Dass sie dazu gezwungen waren, davon wusste Aksoy nichts.

"Da", kreischte Crize plötzlich auf und Aksoy zuckte erschrocken zusammen.

Er schielte kurz nach dem Mann auf seinem Rücken und schüttelte belustigt den Kopf.

"Den Befehl geben alles klar", stimmte der große Tiefling zu.

"Fackelt die Triböcke ab!", brüllte Aksoy ohrenbetäubend seinen Männern entgegen.

Er selbst flog mit Crize auf dem Rücken direkt auf die Triböcke zu und warf die beiden Brandbomben die er trug auf die Waffen ab.

Noch während die Geschosse fielen, drehte Aksoy eine enge Schleife. Einerseits um sehen zu können, ob die Bomben getroffen hatten und andererseits um sich sofort auf den Rückweg machen zu können um Nachschub zu holen.

"Treffer? Oder kein Treffer?", fragte er Crize über die Schulter.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Di 18. Apr 2017, 13:16 
Haudegen
Benutzeravatar
Offline

Volk: Zwerg
Beiträge: 20
Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Es war alles getan, jeder Trumpf ausgespielt um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen gegen Dunkelbruch zu ziehen. Dennoch hatte es Tarkan geschafft jeden Clan jedes Volk des Chaos zu einen unter seinem Banner, diese Armee diese Schlacht würde ein neues Zeitalter einläutern. In seinem Innern wusste Barlok Eisenhand das die Zwerge allein stünden, doch war es die Gleichgültigkeit weniger die das Schicksal vieler entscheiden sollten. Voller Wehmut blickte er zurück auf das Gebirge was wie ein schützender Brüder hinter der Festung aufragte, es war ein wahrlich schöner Anblick.

Dieser Moment wurde jedoch durch ein Knallen, zerstört und er war wieder im hier und jetzt. Er blickte hinauf in den Himmel der sich mit allem füllte was die Festung Dunkelbruch aufzubieten hatte. Es mussten tausende Geschosse sein, vom kleinen Armbrustbolzen bis hin zum gigantischen Felsen den die großen Katapulte schleuderten. Die Formation die er gewählt hatte für den Ausfall war im Keil angelegt worden er stand ganz vorne. Sein Blick ging den Geschossen nach, sie flogen über ihre Köpfe hinweg und landeten in der Armee der Feinde.

Die Zerstörung war grauenvoll, ebenso die Fallen wurden ausgelöst und für einen kleinen Moment sah es so aus als, würde die feindliche Armee in ihrem Vormarsch ins stocken geraten. Doch dem war nicht so und er wusste das, aus den Wolken des Rauchs den das Feuer mit sich brachte stürmte die Armee weiter in Richtung Dunkelbruch. Sie waren nun bereits sehr nah, er konnte Orks erkennen Ghule und alles mögliche an schrecklichen Gestalten. "Haltet stand! Wir müssen der Feste Zeit verschaffen!" sein Ruf wurde von lautem Beifal der Zwerge beantwortet die mit ihm hinaus gezogen waren. Es war ein Kampf der Unterschiede die Zahl der Zwerge vor der Feste belief sich auf knapp 200 in der Feste jedoch waren deutlich mehr, hinzu kamen noch die Reserven die aus dem Gebirge hinzukamen um die Feste zu verstärken.

Noch näher, nun konnte er die genauen Gesichter seiner Feinde deutlich erkennen, manche fiehlen da die Festung immer weiter feuerte, dennoch kamen genug immer näher.

Dann war es soweit der Zusammenstoß war unvermeidlich, es war ein Ork der laut brüllend auf ihn zugerannt kahm. Er holte mit seinem Beil aus um Barlok den gar aus zu machen, dieser schlug seinerseits zu um den Schlag weiter zu leiten. Dieses Manöver gelang ihm auch. Der Ork hatte so viel Schwung mit in den Schlag gelegt das er an ihm vorbei stolperte und zu Boden ging, wo er dann von den Kriegern getötet wurde. "Vorwärts!" rief Barlok Eisenhand und rannte los die tapferen Zwerge folgten ihm und riefen "Eisenhand! Eisenhand! Eisenhand!" dann geschah alles sehr schnell.

Es krachte es knallte und gleich darauf war die Formation im nächsten Moment hinfällig jeglicher ruhmreiche Gedanke war dahin, es ging nur darum sein Gegenüber zu töten. Barlok enthauptete gerade einen Guhl als er vor sich einen Zwerg sah, dieser war jedoch nicht gänzlich lebendig? Ein Arm fehlte ihm und seine Augen leuchteten hell grün auf, es war Magie!

Diese Erscheinungen waren kein Einzelfall, überal waren Zwerge mit Wiedergängern im Kampf verstrickt. Man sah den Kriegern das Entsetzen an und man konnte sie verstehen. "Haltet stand Männer! Es sind nicht mehr eure Brü" doch weiter kahm er nicht ein Ghul schlug ihm mit der Pranke sofern man das so nennen konnte gegen den Helm. Barlok taumelte und sah sich etwas benommen um, der Ghule setze erneut zum Aangriff an doch wurde er von einem Bolzen in den Kopf ausgeschaltet. Man könnte meinen Clawis selbst würde ihm das eine, oder andere mal das Leben retten.

Eisenhand schaute zurück zur Feste und sah wie Brandsätze über Dunkelbruch abgeworfen wurden. Der Beschuss dieser Katapulte würde wohl aus bleiben. Dennoch erwischten viele Armbrustschützen ihre Gegner in der Luft, das war alles ein Spiel gegen die Zwerge. "Herr sie erdrücken uns!" hörte er als würden diese Worte weiter, weg in einer Halle wiederhallen. "Herr!" die Stimme kahm näher "Herr!" jetzt war er wieder im hier und jetzt. Es war einer seiner Offiziere er war Blutbesudelt und sichtlich angeschlagen, er hatte Barlok am Arm gepackt und schaute ihm direkt in die Augen.

"Wir müssen hier weg! Sie erdrücken uns in der Feste haben wir weitaus bessere Möglichkeiten!" diese Information war ihm nicht entgangen. Viele seiner Krieger die mit ihm hinaus gezogen waren, waren gefallen. "Rückzug! Zieht euch zurück!" befahl Barlok, der Befehl wurde durch Hörner wiedergegeben. Die Zugbrücke wurde hinunter gelassen und die Zwerge die sich noch retten konnten, rannten hinein in die Feste.

Barlok war hinten mit einer der letzten, er hörte wie ihn ein paar Orks ergreifen wollten. Sie kahmen immer näher doch die Armbrustschützen gaben ihm Deckungsfeuer und so erreichte er die Brücke gerade noch rechtzeitig.

Das war nicht bei allen Zwergen so viele wurden Opfer, der Feinde und fiehlen sichtlich zum Ergötzen der Feinde. "Sie haben die Katapulte zum Großteil zerstört, der Vorrat an Bolzen ist angeschlagen dennoch nicht gänzlich verbraucht" wurde ihm berichtet.

Barlok schritt auf die Mauerwacht und blickte jenseits der Zinnen. Das Schlachtfeld hatte einen hohen Blutzoll verlangt, dennoch rückte Tarkans Armee weiter vor, die Zwerge schossen und schossen, jedoch waren die Katapulte außer Gefecht gesetzt. "Guter Schachzug Tarkan" dachte sich Barlok insgeheim, er blickte zu seinen Offizieren "sind alle Reserven eingetroffen?" ihm wurde zugenickt. "Alle sollen sich auf den Mauern bereit halten, für das vermutlich letzte Gefecht wir müssen und wir werden sie aufhalten!".

Er war gespannt was nun als nächstes passieren würde.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Sa 10. Jun 2017, 21:10 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Rakshaner
Beiträge: 19
Auszeichnungen: 1

Das Chaos (1)
Die Ebene vor Dunkelbruch war nicht nur ein Schlachtfeld, sie war ein wogender Sumpf aus Festungstrümmern, Toten, Wiederauferweckten und noch lebenden Chaoskriegern, die sich wie zähe Wellen an den Mauern brachen, die Vorderen stürzten in den dank der Explosion wasserleeren Festungsgraben und wurden von den Nachrückenden zertrampelt. Der Gestank nach Feuer, Blut und verbranntem Fleisch gemischt mit dem Verwesungsgeruch der älteren Ghule war so intensiv, dass selbst Tarkan würgen musste und ausspuckte, obwohl er viele Schlachten geschlagen hatte. Die inzwischen Unmengen von Ghulen zwergischer, rakshanischer und orkischer Herkunft versuchten an den Mauern hochzukraxeln, von wo aus die Verteidiger sie mit Steinbrocken der zerstörten Mauerteile bombardierten.

Der Kampf war hart, doch nach Tarkans Einschätzung auf Dauer für die Zwerge nicht zu gewinnen. So tapfer und verbissen die kleinen Männer kämpften - sie hatten weder die Möglichkeit, Nachschub zu erhalten, noch nennenswerte Reserven zu mobilisieren. Fragte sich nur, ob Barlok Eisenhand das genau so sah.

Und so gelangte bald ein geflügelter Bote vor die Mauer. Tarkan hatte einen der wenigen zum Chaos übergelaufenen Harpyren als Boten ausgewählt, da er annahm, dass die Zwerge auf einen der Venthros vielleicht positiver reagieren würden, als wenn er einen verhassten Tiefling schickte. Ob er mit dieser Annahme richtig lag, würde sich zeigen. Womöglich hassten sie Überläufer noch mehr als jene, die von Geburt an dazu bestimmt waren, ihre Feinde zu sein.

Der Harpyr, ein schwarzgefiederter, unsagbar gerupft aussehender Kerl namens Nox, schwenkte eine große weiße Fahne, einem erbeuteten Laken an einem Lanzenschaft ohne Spitze und versuchte, in Rufweite von Barlok Eisenhand zu gelangen.

"Tarrik Tarkan schlägt eine Unterredung mit Euch vor, General", brüllte er durch den Kampfeslärm und wich hektisch flatternd einigen Armbrustbolzen aus, die irgendwer trotz der weißen Fahne auf ihn feuerte. "Von Angesicht zu Angesicht, von Feldherr zu Feldherr!"
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 58 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6


Online Statistik

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
nowoczesne kuchnie pyskowice orzesze lędziny kłobuck blachownia wojkowice poręba kalety imielin miasteczko śląskie koniecpol siewierz ogrodzieniec
Gehe zu:  
cron