Der Krieg, der alles ├Ąndern wird


Die Front
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch im letzten Moment haben sich andere alte V├Âlker daf├╝r entschieden, ihnen zur Unterst├╝tzung zu kommen. Also ├Ąnderte das Chaos seine Taktik ...
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Barlok Eisenhand
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Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#1

Beitragvon Barlok Eisenhand » Mi 10. Feb 2016, 20:47

Es wurde Herbst und man merkte es deutlich der Bl├Ątter verloren ihren Glanz und ihre Farbe und die Tage waren nicht mehr, so erdr├╝ckend hei├čt. Vor dem Tor der Feste und dem Burggraben hatte sich aufgrund der Lage eine wahre "H├Ąndlerstadt" gebildet H├Ąndler von ├╝berall her tauschen kauften oder verkauften ihre Waren. Es war egal welche Rasse dort Handel trieb wichtig war, das niemand der nichts in der Festung verloren hatte dort herumschlich.

Der Wassergraben war ebenso wie die Feste ein wahres Meisterwerk der Zwergischen Baukunst, es war praktisch unm├Âglich die Mauer zu erreichen ohne sich nass zu machen und somit ein leichtes Ziel f├╝r die Armbrustsch├╝tzen zu geben. Barlok stand am Fenster seines Arbeitszimmers er z├╝ndete gerade seine Pfeife an und blickte in die Ferne, gen Norden. Er erkannte auch die T├╝rme die "Augen" der Feste wie er sie gern nannte. Er g├╝belte es war schon lange her das es ein Gro├čaufgebot der Orks gab, das gen Dunkelbruch zog hatten die Wilden es vielleicht endlich verstanden? Er musste grinsen und f├╝gte seinen Gedanken hinzu "nein wohl kaum".

Die Zwerge lie├čen H├Ąndler durch die Feste ziehen die ausschlie├člich ihrer eigenen Rasse angeh├Ârten, sie waren es die exotische Waren von der Oberfl├Ąche ins Reich der Zwerge schafften. Ausschlie├člich Personen mit besonderer Einladung durften die Feste betreten und auch nur mit Geleitschutz, er hatte erst letzten Winter einen Gobliningeniuer zu sich kommen lassen, er hatte sich Baupl├Ąne erkauft die Speerschleudern zeigten die gr├Â├čer waren als die der Zwerge. Sie lagen auf seinem Arbeitstisch er lie├č seinen Blick dar├╝ber schweifen und stie├č eine Wolke aus Pfeifenrauch hinaus um dann etwas nachdenklich durch sein Arbeitszimmer zu schreiten, was gleichzeitig sein Schlafzimmer war. Bis auf einen Schreibttisch und eine gro├če Tafel mit Karten wo er sich mit seinen Untergebenen beriet waren dort nur, sein Bett ein Sessel und viele Regale wie auch ein Kamin. In diesem brannte im Winter immer ein Feuer und in den Regalen waren Baupl├Ąne von weiteren Konstruktionen die er in den Jahren gesammelt hatte, er antwortete einem seiner Untergebenen auf die Frage warum er diese sammelte mit den Worten "ein alter Mann brauch auch ein Steckenpferd".

Er grinste weil er das Gesicht derjingen vor sich sah, wurde aber je aus seinen Gedanken gerissen als es klopfte "herein!" rief er und blickte zu T├╝r. Diese ├Âffnete sich und ein Zwerg kahm herein verneigte sich kurz und sprach "die k├Ânigliche Delegation, ist angekommen Genral". Barlok nickte erfreut und erwiederte "lasst sie nur herein" das hatte ihm gerade noch gefehlt ein Politiker, der seine Arbeit begutachtete. Er hielt nicht viel von Politik dennoch war sie manches mal praktisch jedoch, in der heutigen Zeit waren viele auf ihren eigenen Vorteil aus da bildeten die Zwerge keine Ausnahme. In der Vergangenheit waren seine ├änderungen an der Feste nicht gern gesehen worden, viele sagten die Arbeiten seien zu Teuer oder gar zu ├╝bertrieben, diese Politiker hatten auch noch nie eine Schlacht mit erlebt.

Dennoch waren sie stets zufrieden und die Ergebnisse der Änderungen sprachen für sich. Seid dem Graben sowie den Türmen gab es so gut wie keine Angriffe mehr die solche Dimensionan annahmen wie es, einst der Fall gewesen war. Dennoch war Vorsicht und Weitsicht die beste Waffe die, die Zwerge sich aus dieser Lage zu eigen gemacht haben.

Er h├Ârte wie sich viele Schuhpaare n├Ąherten und gleich darauf kahm eine kleine Gruppe aus Zwergen herein. Sie waren in Gew├Ąnder geh├╝llt und trugen wenn nur Ledertuniken auf denen das Wappen der jeweiligen Clans vertreten waren. Sie verneigten sich kurz vor Barlok der diese erwiederte. "Mein Name ist Bruntol Abgesandter des K├Ânigs" er schritt auf den General zu und reichte ihm die Hand "Ich bin" doch weiter kahm er nicht, der k├Ânigliche Abgesandte unterbrach ihn "ihr seid Eisenhand" sie reichten sich die H├Ąnde.

Es wurden Worte gewechselt und gleich darauf schritten sie zu der gro├čen Tafel und setzten sich. "Der K├Ânig ist stolz auf diese Feste wir w├╝rden gerne wissen, was die Orks zur Zeit im Schilde f├╝hren, oder zumindestens was ihr wisst". Barlok legte seine Pfeife in eine kleine, daf├╝r vorgesehende Halterung und holte tief Luft. "Nun wenn ihr allein deswegen hier seid, ehrenwerter Abgesandter" er breitete eine Karte aus um mit dem Daumen ungef├Ąhr 150 Kilometer gen Norden zu zeigen. "Sind sie ruhiger geworden seiddem wir den Graben haben, dort in dem Wald sahen die T├╝rme Bewegungen zuletzt doch seid dem nichts mehr". Der Abgesandte schaute auf die Karte und war verwundert "nichts? Garnichts?" der Genral sch├╝ttelte den Kopf "als w├Ąren sie, verschwunden oder anderweitig besch├Ąftigt". Ein breites Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des Abgesandten aus "na dann haben, wir sie wohl bezwungen diese Wilden". Das war typisch f├╝r Politiker dachte Barlok sich und sprach erneut "nun es k├Ânnte auch, die Ruhe vor dem Sturm sein, sie haben Verb├╝ndete im Norden oder wer wei├č wo sonst noch, aber ganz sicher haben wir niemanden bezwungen". Diese Worte vernichteten regelrecht das L├Ącheln des Abgesandte und seinem Gefolge.

Sie debatierten weitere 2 Stunden mit dem Ergebnis das die Delegation, einige Tage bleiben w├╝rde um sich von dem Zustand der Feste und ihrer Soldaten zu vergewissern. Als sie das Abreitszimmer von Barlok verlie├čen, z├╝ndete dieser sich seine Pfeife erneut an um sich wie zuvor an das Fenster zu stellen, um gen Norden blicken zu k├Ânnen. Er wurde den Gedanken nicht los das dort drau├čen, in dem herbstlichen Wetter irgendwas vor sich ging, nur wusste er nicht was und das gefiehl ihm nicht.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#2

Beitragvon Tarkan » So 14. Feb 2016, 13:21

Tarkan trank in aller Ruhe seinen Kaffee zu Ende, ehe er sich dem Gast widmete, den man in sein Empfangszelt hineingeleitet hatte.

Es war ein D├╝sterling, wie bei seinem Volke ├╝blich mit nichts als einem ledernen Lendenschurz bekleidet. Wobei die Bezeichnung Lendenschurz f├╝r sich genommen viel zu schmeichelhaft war - bei diesem Kleidungsst├╝ck handelte es sich um nichts anderes als eine abgezogene Tierhaut, die der D├╝sterling sich so, wie sie war, um die H├╝fte geknotet hatte. Keine Gerbung, kein Zurechtschneiden, keine N├Ąhte, kein G├╝rtel. Von der Sache her ein recht interessantes Konzept, befand der Tarrik, immerhin sparte dies einige zeit- und ressourcenraubende Arbeitsschritte.

"Stell dich vor", forderte Tarkan seinen Gast auf.

"Mard von den Nebelkatzen! Ich melde mich freiwillig als Kundschafter f├╝r eure Mission!"

Na endlich. Tarkan hatte schon geglaubt, dass niemand sich daf├╝r finden lassen w├╝rde. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtete er das Kerlchen noch einmal genauer. Mard war f├╝r einen D├╝sterling recht st├Ąmmig. Er sah gesund aus, kr├Ąftig und gut gen├Ąhrt. Die gro├čen blauen Augen waren frei von Verkrustungen, die Z├Ąhne, die Tarkan beim Sprechen gesehen hatte, abgesehen von den fehlenden Eckz├Ąhnen intakt und frei von F├Ąulnis. Aber die Zahnl├╝cken musste er sich noch einmal genauer ansehen, er konnte niemanden gebrauchen, der ihm auf dieser wichtigen Mission wegen einer entz├╝ndeten Wunde zusammenklappte. Tarkan erhob sich von seinem Kissen, trat vor den D├╝stering und klopfte ihn pr├╝fend von oben bis unten ab. Mard zeigte keine Zuckungen, die auf Schmerzen hindeuten w├╝rden.

"Zeig mir dein Gebiss."

"Das sind nur kleine Wunden! Hab ich schon ewig, die st├Âren nicht!"


"Ob sie st├Âren, entscheide ich. Mach dein Maul auf."

Widerstrebend gehorchte der D├╝sterling. Kleine Wunden stimmte nicht ganz ... die Wundr├Ąnder der vier L├Âcher gl├╝hten rot, waren zum Platzen geschwollen und in der Mitte stand der Eiter. Das durfte doch nicht wahr sein! Da hatte er endlich einen Freiwilligen und nun das!

"Wie lange hast du diese Verwundungen schon?"

"Jahre! Sie heilen nicht!"

"Und wie lange sind sie bereits entz├╝ndet?"

"Es kommt und geht! Ist jetzt nicht schlimmer als sonst!"

Tarkan legte eine Hand auf Mards Stirn. Fieber hatte er nicht, vielleicht etwas erh├Âhte Temperatur. Warum sollte jemand sich dieser gef├Ąhrlichen Mission aussetzen, wenn er nicht der festen ├ťberzeugung war, sie bew├Ąltigen zu k├Ânnen? D├╝sterlinge waren nicht die Hellsten, aber Lebensm├╝de waren sie nicht. Eigentlich waren sie viel eher f├╝r ihre Feigheit bekannt. Nein, Mard w├╝rde schon wissen, was er tat. Diese Kerlchen waren klein, aber robust wie Unkraut, z├Ąh wie altes Leder. Er w├╝rde die Aufgabe zu seiner Zufriedenheit erf├╝llen.

"Wenn du erfolgreich bist, finanziere ich dir eine Reise in die n├Ąchste Stadt, wo du dir dein Zahnfleisch flicken lassen kannst. Das kann man ja nicht mit ansehen. Tu, was ich dir auftrage und tu es gut und du sollst keine Schmerzen mehr haben."

Mard lachte. "Das bezweifle ich! Bisher hat jeder Heiler sich daran die Z├Ąhne ausgebissen!" Er lachte noch lauter. "Die Z├Ąhne ausgebissen! Versteht ihr?"

Tarkan hielt es f├╝r unter seiner W├╝rde, darauf einzugehen. Abgesehen davon, dass Mard einige R├Ąnge unter ihm Stand, waren D├╝sterlinge bekannt f├╝r ihre Falschheit. Mit Freundlichkeit waren sie nicht zu kontrollieren - nur mit der Aussicht auf Peitschenhiebe oder eine ├╝ppige Belohnung. Wobei Tarkan eher daran glaubte, dass Letzteres langfristig betrachtet der Schl├╝ssel zum Erfolg war. Notfalls musste er eben noch eine Belohnung oben drauf setzen.

"Du wirst f├╝r mich nach Dunkelbruch schleichen. Heimlichkeit ist oberstes Gebot! Wir haben seit einigen Monaten alle Streitkr├Ąfte von der S├╝dfront zur├╝ckgezogen und keinerlei Angriffe mehr gestartet. Die Orks haben sich ebenso daran gehalten wie wir. Der Feind soll sich im Vertrauen wiegen, soll glauben, dass wir aufgegeben haben und sich in Sicherheit w├Ąhnen, damit er unaufmerksam wird. Ich will wissen, ob die Zwerge inzwischen soweit sind." Er runzelte die Stirn. "Wenn sie dich erwischen, dann ist das f├╝r sie ein Zeichen, dass wir doch nicht schlafen! Das darf auf keinen Fall geschehen! All die Monate des Wartens w├Ąren nichts als vergeudete Zeit gewesen! Pr├╝fe Dunkelbruch auf Herz und Nieren ohne aufzufallen - traust du dir das zu?"

Mard grinste breit. "Ich bin Mard! Von den Nebelkatzen! Nat├╝rlich traue ich mir das zu!"
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#3

Beitragvon Mard » So 14. Feb 2016, 14:00

Noch in derselben Nacht machte Mard sich auf den Weg. Man hatte ihm einen neuen Lendenschurz zugewiesen - Zebrafell, angeblich, weil er jetzt f├╝r diesen Tarkan arbeitete. Mard war es Recht. Das schwarz-wei├če Streifenmuster sah richtig edel aus und man hatte ihm sogar einen G├╝rtel geschenkt. Der Mann hatte Geschmack! Mard verzichtete darauf, sich vor der Abreise von irgendwem zu verabschieden. Tarkan allein wusste, wohin er lief, als sich im leichten Trab von der Zeltstadt Cara'Cor entfernte.

Zu Fu├č durchquerte er die Steppe, bis er Alkena erreichte. In diesem wilden Sumpfgebiet gab es kaum intelligentes Leben und es war ihm ein Leichtes, sich dort unbemerkt zu halten. Er bewegte sich wie ein Affe auf allen Vieren ├╝ber die Astpfade, sprang, wenn es sein musste, von Baum zu Baum und nutzte seinen langen Schweif als Balancierhilfe oder zum Greifen. In Alkena war es angenehm feucht und schattig und es gab viele Fr├Âsche, die Mard erbeutete und a├č. Wie Tarkan angek├╝ndigt hatte, stie├č er unterwegs nirgends auf die Streitkr├Ąfte des Chaos, nicht einmal auf eine noch so kleine Truppe. In der s├╝dlichen Steppe und in Alkena herrschte Frieden, das erste Mal seit Jahrzehnten. Und Mard war vollkommen auf sich gestellt, wenn es Probleme gab, hatte er nirgends Hilfe zu erwarten.

Als er einen besonders hohen Baum erklomm, um nach dem Weg zu sehen, waren die Roten Berge schon sehr nahe. Der Sumpf reichte bis zu ihrem Fu├č, weil das Wasser des Albis sich dort staute. Der Sumpf war dort weniger brackig als im Norden, er glich einem klaren flachen See mit B├Ąumen, die auf Stelzenwurzeln wuchsen. Als das Land zu den Bergen hin anstieg, versiegte das Wasser. Hier endete Alkena und das Reich der Zwerge begann.

Von nun an war h├Âchste Vorsicht geboten. Mard hatte eine mondlose Nacht abgepasst, als er sich an den Aufstieg machte. Er hielt sich in der Deckung von Steinen und B├Ąumen. Bald bewegte er sich nur noch auf allen Vieren, mit langsamen, gleichm├Ą├čig flie├čenden Bewegungen. Es war unverkennbar, dass dies die Ausl├Ąufer von Dunkelbruch waren, die Spuren der Zivilisation war ├╝berall zu sehen und zu riechen. Immer wieder stie├č Mard auf befestigte Wege und kleine Waldh├╝tten, in denen irgendwelches Rohmaterial gelagert wurde. Und dann kam ein Graben. Der war neu, auf den hatte man ihn nicht vorbereitet.

Wie die meisten D├╝sterlinge hasste Mard Wasser, konnte aber durchaus schwimmen. Seine komplett schwarze Haut machte es den Augen auf den T├╝rmen hoffentlich schwer, ihn in der Dunkelheit zu sehen. Er suchte sich jene Stelle aus, die von den T├╝rmen gr├Â├čtm├Âglich entfernt lag und glitt langsam, ohne zu pl├Ątschern oder zu spritzen, ins Wasser.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#4

Beitragvon Barlok Eisenhand » Mo 15. Feb 2016, 20:56

Die Nacht war dunkel und der Mond war nicht zu sehen, unheimlich. Barlok schritt wie gew├Âhnlich Abends durch den Hof der sich vor der eigentlichen Zitadelle erstreckte, er sah die Baracken und vor ihnen Wachen ebenso sah er die Triboke sie standen einsatzbereit da und in dem Laternenschein den es dort gab sahen sie beinahe lebendig aus.

Barlok schritt auf die Mauer zu die Wehrg├Ąnge waren mit Laternen ausgestattet und die Wachmanschaft war zahlreich jedoch nicht so stark, einen ausgewachsenem Angriff stand zu halten oder ihn abzuwehren, abgesehen davon waren sie daf├╝r garnicht gemacht. Er schritt die Treppe hinauf die zur Mauer hinauf f├╝hrte wie so viele die diesen Zweck erf├╝llten. Auf der Mauer begr├╝├čten ihn Soldaten in dem sie ihren Kopf neigten "Herr Genral" er war in Gedanken und erwiederte das Nicken "weiter, machen" sprach er und schritt die Mauerwacht entlang.

Aufgrund der Lage hatte er einen Erlass verabschiedet die, die Zeltstadt die sich bildete durch H├Ąndler und dergleichen Nachts aufl├Âsen sollte. Die Zwergenh├Ąndler konnten zur├╝ck ins Gebirge um am n├Ąchsten Tag wieder hinaus zu schreiten um ihre Waren an den Mann zu bringen, der Rest jedoch hatte 10 Kilometer Abstand zu nehmen damit sich keine W├Âlfe unter die Schafe mischen konnten, so hatte er es gerechtfertigt und der Erfolg sprach f├╝r sich, kein einzelndes Zelt oder dergleichen war vor dem Graben zu sehen. Ebenso war die Zugbr├╝cke hoch gezogen worden, in dieser Ruhe die nicht nat├╝rlich war musste man auf alles gefasst sein.

"Herr General" eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken und er drehte sich um und sah, einen recht jungen Zwerg der eine Robe trug und einen leichten Lederwams mit einem Emblem darauf, ein Politiker na toll dachte sich Barlok im stillen. "Guten Abend Herr?" der junge Zwerg neigte das Haupt und f├╝gte schnell hinzu "Adros Herr" Barlok sp├╝rte Unruhe bei dem jungen Zwerg er nickte freundlich zur├╝ck "freut, mich Adros". Der junge Zwerg kahm auf ihn zu und stellte sich neben ihn um von der Mauer hinunter und schauen, ebenso in die Nacht hinaus "was sind das dorthinten f├╝r Lichter?" der General schaute in die Ferne und sprach "dorthinten sind, die Wehrt├╝rme die uns Truppenbewegungen melden sollen, sofern sie welche sehen die Augen der Feste sozusagen" der junge Zwerg nickte und kniff die Augen zusammen. "Aber die Feste ist binnen Minuten einsatzbereit welchen Zweck hat es, dann dort hinten T├╝rme aufzustellen".

Der General nickte und der junge Zwerg ertappte sich dabei und wurde verlegen, er sch├╝ttelte den Kopf "es war nicht meine Absicht....ich wollte nicht " doch Barlok sah in die Ferne und unterbrach ihn ruhig. "Der Feind ist dort drau├čen, er ist uns zahlenm├Ą├čig ├╝beregen, das einzige was uns bleibt, ist in jeder Stunde jeder Minute, ja sogar in jeder Sekunde unsere Stellung auszubauen" er nickte nach hinten "dort unten sind Katapulte die st├Ąndig gewartet werden, wenn eine Schraube Rost ans├Ątzt wird sie ausgetauscht" er nickte, hin├╝ber zur Zitadelle "dort haben wir die gr├Â├čten Katapulte, die durch die Zitadelle h├Âher stehen als die Mauer, den Feind zu dezimieren bevor er uns erreicht Das! Ist der Schl├╝ssel".

Der junge Zwerg nickte und verstand es nun etwas besser "was passiert wenn, die Zwerge dort bei den drei T├╝rmen, angegriffen werden?" der General kniff die Augen zusammen "dann alarmieren sie, uns und verschaffen uns Zeit". Diese Methode war h├Âchst umstritten schon in der Planung die Feste hatte auch genug Zeit, ohne diese T├╝rme sich gefechtsbereit zu machen dennoch, hatte Barlok sie davon ├╝berzeugen k├Ânnen das Zeit das war, was in diesem Krieg entscheident war. Die Welt war verr├╝ckt geworden, fast jedes Volk befand sich mit einem anderen oder mehrerem im Krieg. Die Zwerge so dachte er es sich manchmal, l├Ąchelten dar├╝ber und viele Politiker ja sogar der gr├Â├čte Teil des Adels, wiegte sich in Sicherheit ja aber wieso? Weil es Soldaten gab die mehr sahen als nur ihren eigenen Vorteil, aber so war die Welt und genauso wird sie immer sein.

Der junge Zwerg bedankte sich und schritt wieder in Richtung Zitadelle. Barlok sah ihm nach und dachte sich im stillen, das dieser junge Zwerg niemals die ausgewachsenen Grauen des Krieges mit eigenen Augen mit ansehen m├╝sste. Er selbst schritt wieder in die Zitadelle hinaus in sein Arbeitszimmer, sein Kaminfeuer brannte und er setzte sich in seinen Sessel. Er holte vorher noch einen Bauplan eines Gobliningerfinders aus seinem Regal, um sich diesen Bauplan auf seinem Sessel besser ansehen zu k├Ânnen. Egal was die Handelsallianz von diesen kleinen gr├╝nen Burschen halten mochte, eines konnte man ihnen nicht verdenken, sie hatten Erfindungsgeist und wussten ihn auch umzusetzen. Bei Gelegenheit musste er sich, einen Goblint├╝ftler aus dieser Handelsstadt die sich vor der Feste tag t├Ąglich, auf sowie abbaute zu sich kommen lassen um, weiteres zu besprechen. Er hatte noch gro├čes vor soviel war mal sicher.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#5

Beitragvon Mard » Mi 17. Feb 2016, 15:30

Man hatte ihn nicht bemerkt. Mard glitt fast lautlos von Schatten zu Schatten, um sich ein m├Âglichst umfassendes Bild von der Festungsanlage zu machen. Als die Sonne aufging, zog er sich aus Dunkelbruch zur├╝ck und verbrachte den Tag im Schatten einer Felsspalte mit Blick auf das Zielobjekt. Als die Nacht sich erneut niedersenkte setzte Mard seinen Rundgang fort. Nach zwei Tagen glaubte er, genug gesehen zu haben und machte sich auf den Weg nach Hause - nicht, ohne in Alkena einige ausgiebige Mahlzeiten bestehend aus rohen Fr├Âschen und lebend gegessenen Krabben zu sich genommen zu haben. Schlie├člich erreichte er Cara'Cor, ersch├Âpft, aber wohlauf. Er verlangte, zu Tarkan vorgelassen zu werden. Dieser sa├č auf dem Boden seines Empfangszeltes und trank - wie k├Ânnte es auch sein - Kaffee, w├Ąhrend er Schriftrollen w├Ąlzte.

"Ah, mein Kundschafter ist wieder heimgekehrt. Ich hatte dich nicht so fr├╝h erwartet. Sprich, Mard. Was konntest du in Erfahrung bringen?"

"Die Zwerge haben einen neuen General! Einen Barlok Eisenhand! Hab ihn noch nicht zu Gesicht bekommen, aber sie reden gut von ihm! Er hat die Pforte in ein wahres Bollwerk verwandelt zu haben, hat wohl die Hosen voll!"

Mard lachte. Als er merkte, dass Tarkan keine Miene verzog, r├Ąusperte er sich und fuhr fort:

"Also! Ein Mauerring ums├Ąumt eine Zitadelle. Die Zitadelle wurde genau ├╝ber der Zwergenpforte errichtet, sie liegt h├Âher liegt als der Rest der Anlage! Davor ist ein Hof mit Baracken, ehe die Mauer kommt! Zwischen den Baracken stehen Belagerungsgesch├╝tze: viele Katapulte und sogar Triboks! Die Mauer ist in mehreren Schw├╝ngen errichtet und davor verl├Ąuft ein Wassergraben, der vermutlich vom Azursee gespeist wird! Auf der Mauer patroullieren tags und nachts Armbrustsch├╝tzen! Drei riesige T├╝rme befinden sich au├čerhalb, einer im Nordwesten, einer im Norden und einer im Nordosten! Sind nicht sehr wehrhaft, dienen nur der Weitsicht, haben Feuersignale oben drin! Ach ja, und es gibt jetzt eine Zugbr├╝cke anstelle der Steinbr├╝cke, die vorher da war!"

Tarkan nickte und machte sich eine rohe Skizze, w├Ąhrend Mard weiter sprach, die er beschriftete und mit Anmerkungen versah. "Weiter."

"Des Tags liegt ein Zeltlager von H├Ąndlern vor den Mauern, das des Nachts verschwindet, um am n├Ąchsten Tage wieder aufzutauchen! Fragt mich nicht, warum die das machen, aber es ist so! Niemand au├čer Zwergen darf ins Innere der Festung und auch Zwerge nur mit Geleitschutz! Ich bin aber trotzdem drin herumgekrochen! Die haben wohl nicht damit gerechnet, dass jemand senkrechte Mauern hochklettern kann!"

"Wurdest du entdeckt?"

"Nein! Wurde ich nicht! Ich bin Mard von den Nebelkatzen!"

Tarkan nickte und zum ersten Mal l├Ąchelte er den D├╝sterling an. "Du hast dir eine Belohnung verdient, Mard Nebelkatze. M├Âchtest du, dass ich dich in die n├Ąchste Stadt bringen lasse, wo ein Heiler sich dein Zahnfleisch ansieht oder hegst du einen anderen Wunsch?"

"Ja! Ich will einen Sklaven haben! Einen Rakshaner! So wie euch!"

"Man hat mich vor deinem losen Mundwerk gewarnt und mir einige Ratschl├Ąge erteilt, wie am besten mit dir zu verfahren sei."

"Nicht euch in persona, meine ich! Nur so einen wie euch, versteht ihr? Einen Rakshaner, der mich bedient! Ihr k├Ânnt sicher einen entbehren! Vielleicht einen, der gro├čen Mist gebaut hat und den ihr bestrafen wollt! Alter und Geschlecht sind mir egal!"

"In Rakshanistan gibt es keine Sklaverei", entgegnete Tarkan frostig. Sein L├Ącheln war verschwunden. "Kein Rakshaner wird je wieder in Sklaverei leben m├╝ssen, so lange Rakshor auf dieser Welt wandelt. Er wacht mit Augen wie die glei├čende W├╝stensonne und einer Hand wie aus W├╝stengestein ├╝ber alle, die ihm folgen. Nenn mir einen realistischen Wunsch und dann ziehe deiner Wege, bevor ich beginne, ├╝ber die Ratschl├Ąge zu deiner Person nachzudenken."

"Ahaha! Das war nur ein Scherz! Ein Witz, wenn ihr wisst, was ich meine! Ich habe einen ganz anderen Wunsch, v├Âllig anders! Mir hat das Kundschaften gut gefallen! Lasst mich euer pers├Ânlicher Kundschafter werden und ihr sollt es nicht bereuen! Ich verlange nichts als das gleiche Essen, was auch ihr Rakshaner esst und eine gute Unterkunft! Und dass ich nie wieder einem Rakshaner das Essen kochen, das Geschirr abwaschen oder die Unterhose schrubben muss oder andere niedere Arbeiten! Ich will vor keinem von euch Turbantr├Ągern mehr buckeln m├╝ssen! H├Âchstens vor euch vielleicht, Tarrik, weil ihr so g├╝tig seid!"

Tarkan trank in Ruhe seinen Kaffee zu Ende, ehe er antwortete. "Letzteres k├Ânnte ich dir gew├Ąhren ... kein Arbeitsdienst mehr. Stattdessen verdienst du als mein Kundschafter deine Nahrungsrationen. Ja, das w├Ąre denkbar, wenn du deine Aufgabe gut machst. Aber du wirst weder eine andere Unterkunft noch andere Nahrung erhalten, bis du dich nicht erwiesen hast."

"Erwiesen? Was wollt ihr denn noch? Ihr seid ungerecht!"

"Ich habe einen weiteren Auftrag f├╝r dich. Wenn du gutes Essen willst, dann verdiene es dir."

Einige Tage sp├Ąter machte Mard sich erneut auf den Weg nach S├╝den. Er trug einen schweren Rucksack mit sich. Gleichzeitig flog ein Jagdfalke zum H├Ąuptling einer s├╝dlichen Orkrotte, der ein Schreiben bei sich trug.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#6

Beitragvon Mard » Di 23. Feb 2016, 19:20

Nach einigem Suchen hatte Mard eine geeignete Stelle gefunden. W├Ąhrend f├╝r Angeh├Ârige anderer Spezies die Nacht nur aus Dunkelgrau und Schwarz bestand, konnte Mard besser sehen als am Tage und sogar Farben unterscheiden, wenn auch nur schwach, als seien sie ausgewaschen. Der Graben, den die Zwerge in dreij├Ąhriger Arbeit ausgehoben und m├╝hsam befestigt hatten, lag tief unten im Tal wie ein bleigraues Band, das im Mondlicht glitzerte. Die ganze Bergkette lag in aller Deutlichkeit vor ihm. Der Kanal musste an dieser Stelle einen schmalen Pass zwischen zwei steil aufragenden Gipfeln durchqueren. Den Durchbruch daf├╝r hatten die Zwerge vermutlich k├╝nstlich erstellt.

Was f├╝r ein friedlicher Anblick! Sensibleren Gem├╝tern w├╝rde es nun um die jahrelange Arbeit leidtun, doch Mard freute sich auf das bevorstehende Spektakel. So viel Spa├č war ihm schon lange nicht mehr verg├Ânnt gewesen! Fast f├╝hlte er sich versucht, dem verdammten Rakshaner eine Kusshand nach Norden hin zuzuwerfen. Er entlud seinen schweren Rucksack und mischte die Zutaten in einem gro├čen Kessel, den au├čen festgebunden mit sich gef├╝hrt hatte:

6 Teile Salpeter, 2 Teile Holzkohle und 1 Teil Schwefel.

Ganz genau abgemessen mit einem Dosierbecher. Teuer waren diese Zutaten gewesen. Den Salpeter hatte man ├╝ber viele Umwege von den Goblins erhalten. Fast and├Ąchtig r├╝hrte Mard die Substanzen zu einer k├Ârnigen Masse, die an schwarzen Sand erinnerte. Viel, viel brauchte er von dem fertigen Gemisch! Aber nur die H├Ąlfte der mitgef├╝hrten Zutaten durfte er aufbrauchen, das, was ├╝brig blieb brauchte er sp├Ąter.

Endlich war es geschafft. Vor lauter Vorfreude kaute er auf der Innenseite seiner Wange herum. Mit dem gef├╝llten Kessel in der Hand kletterte er auf den felsigen Berghang, der genau ├╝ber dem k├╝nstlichen Durchbruch lag und suchte sich eine geeignete Stelle. Dort platzierte er in einer Mulde den gef├╝llten Topf. Anschlie├čend legte er eine dicke Baumwollschnur hinein, die mit irgendetwas getr├Ąnkt war, so dass sie gut brannte, das andere Ende lie├č er aus dem Kessel heraush├Ąngen, entz├╝ndete es und machte, dass er davon kam.

Rasch, rasch! So schnell er konnte sprang Mard auf allen Vieren davon, doch nicht, weil er das Bevorstehende f├╝rchtete, sondern vor allem, weil er das Spektakel keinesfalls verpassen wollte und schnell auf seinem vorher ausgesp├Ąhten Aussichtspunkt angelangt sein wollte. Er kletterte hektisch auf einen gro├čen Baum, der fest mit dem Erdreich verankert war, klammerte sich mit allen f├╝nf Gliedma├čen daran fest und richtete erwartungsvoll seine Augen auf den Berg.

Ein gewaltiger Knall zerriss die Nacht, begleitet von einem grellen Lichtblitz. Mard kreischte auf und riss seinen Unterarm vor die Augen. Ein Rumpeln, so heftig wie ein Sommergewitter, ert├Ânte, wollte gar nicht mehr aufh├Âren, Steine prasselten auf Mard hinab und der Baum erbebte unter ihm. Die Heftigkeit der Explosion hatte er v├Âllig untersch├Ątzt! So viel Schwarzpulver hatte er noch nie auf einem Haufen gesehen und noch nie auf einmal entz├╝ndet! Es war grandios! Was f├╝r ein Feuerwerk!

Als das Rumpeln endlich verebbte und es keine Steine mehr regnete, nahm Mard den Unterarm von den tr├Ąnenden und brennenden Augen. Er musste ein paar Mal blinzeln und selbst dann sah er noch verschwommen. In seinen Ohren fiepte es langanhaltend. Ihm bot sich ein ehrfurchtgebietendes Bild der Zerst├Ârung. Die Explosion hatte einen riesigen Steinschlag ausgel├Âst, mehr noch, eine ganze Lawine! Einer der beiden Berge war zur H├Ąlfte ins Tal gerutscht und das Ger├Âll blockierte nun den Kanal. Auf der einen Seite staute sich das Wasser und w├╝rde bald einen h├╝bschen Stausee ergeben. Und auf der anderen w├╝rden die Zwerge in ihrer Festung sehr bald schon trockene F├╝├če bekommen!

Kreischend und johlend vor Vergn├╝gen sprang Mard vom Baum, preschte auf allen Vieren ├╝ber den neu entstandenen Damm und f├╝hrte auf seiner Mitte im Mondschein einen gr├Ąsslichen Freudentanz auf.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#7

Beitragvon Skalfaxa » Mi 24. Feb 2016, 11:02

Wald wisch Wiesen und auf Wiesen folgten Steppen, bis es in umgekehrter Reihenfolge eintrat. Ein freies Leben hatte doch etwas besonderes. Man zog einfach dahin, wo man gerade lustig war ohne wirkliches Ziel.

So auch diese Reisende , erst vor einigen Tagen hatte sie im Tausch gegen Kr├Ąuter und Beeren der W├Ąlder und Wiesen sowie vereinzelte Felle, einiges an Nahrung und was sonst noch von N├Âten war erstanden.
Das Einzige was sie st├Ârte waren die wilden Tiere. sie waren ihr ein Gr├Ąul und deshalb mu├čten oft B├Ąume als Nachtlager herhalten.
Wobei sie inzwischen festgestellt hat das wilde Tiere auch das Feuer f├╝rchten.
Aber sie w├Ąre nicht ihres Meisters ehemaliger Lehrling, wenn sie sich selbst da nicht zu helfen gewu├čt h├Ątte. Ihre magischen K├╝nste verhalfen ihr dazu, das eine oder andere Tier zu erledigen. Das Fleisch wurde nat├╝rlich ausgezeichnet zubereitet, auch mit dem wenigen was sie dabei hatte. und die Knochen mitgenommen.
Diese w├╝rde man noch gebrauchen. F├╝r die Felle hatte sie weniger Verwendung, aber als Tauschware, waren sie gut.

Seit einiger Zeit aber hatte sie immer wieder Gesellschaft gehabt.
Gesellschaft der ihre Speisen sehr gemundet hatten, so das ihr Ruf als Ausgezeichnete K├Âchin, ihr bald vorraus eilte.
Was sie aber beunruhigte war das Gerede von Krieg.

So wie auch jetzt. Vor ihr tat sich etwas auf, was einem riesigen Zeltlager glich, nur das die gro├čteils ger├╝steten und bewaffneten Gestalten nicht gerade einladen wirkten.
schnell stellte die Goblinfrau fest das viele der Leute hier offenbar Rakshaner waren, was ihre Stimmung gleich aufhellte. War ihr Meister doch auch einer aus Jenem Volke gewesen.

Vereinzelte Gesichter kamen ihr bekannt vor, als sie tollk├╝hn einfach in das Lager einmarschierte. Jene gr├╝├čten die Goblinfrau und schienen ihre Anwesenheit gut aufzunehmen.
Skalfaxa erkannte sie als jene mit welchen sie ihre Speisen geteilt hatte.

Doch nicht jeder begegnete ihr mit einem freundlichen Blick. Manch einer wirkte Missmutig angesichts der Goblin , hatten angesichts ihres Stabes aber Respekt. Offenbar vermuteten sie angesichts dessen, das es sich bei der kleinen gr├╝nen Frau wom├Âglich um eine Magierin handelte.
Skalfaxa wu├čte das es oft Magier waren welche unter den Rakshaner eine Position als Anf├╝hrer inne hatten.
Was sie best├Ąrkte und den Mut verlieh, weiter mit erhobenen Hauptes zwischen den Zelten und den gro├čen Leuten entlang zu laufen.

Sie war ungef├Ąhr mittig des Lagers, vermutete sie jedenfalls. Ihre Beobachtungen offenbarten ihr , das das Zelt vor ihr wom├Âglich dem Anf├╝hrer dieses Lagers geh├Ârte. Zumindestens wurde es bewacht und vereinzelt gingen Leute hinein, aber erst nachdem sie die Erlaubnis erteilt bekommen hatten.

Ein zufriedenes L├Ącheln auf den Lippen trat sie auf das Zelt zu, doch wurde dann von einer der Wachen aufgehalten. Diese Gestalt, vermutlich Rakshaner, vermutete sie anhand des Stimmenklangs, versperrte der deutlich kleineren Frau den Weg.

"Was willst du hier Goblin?"

"Ich will zu eurem Heeresf├╝hrer, oder wie auch immer ihr es bezeichnen m├Âgt."

"Und was willst du von ihm."

Trotzig reckte Skalfaxa ihr Kinn, von so einem w├╝rde sie sich sicher nicht einsch├╝chtern lassen.

"Das geht nur ihn und mich etwas an."

Der Klang ihrer Stimme und ihre Haltung lie├č sie fast etwas erhaben wirken, trotz ihrer geringen Gr├Â├če, und verriet das sie so schnell nicht klein beigeben w├╝rde.
Ihre klare Stimme war deutlich, nicht das sie schreien w├╝rde, aber es w├Ąre nicht verwunderlich wenn man sie dennoch innerhalb des Zeltes vernahm.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#8

Beitragvon Barlok Eisenhand » Mi 24. Feb 2016, 21:26

Die Tage vergingen und desto ruhiger sie wurden desto nerv├Âser wurde Barlok. Er lie├č die Wachen verdoppeln und die Anzahl der Zwerge die durch die Zeltsstadt am Tag patroulierten wurde erh├Ât, doch nicht nichts geschah und das machte ihn nachdenklich. Als es an einem frischen Herbstag nun sp├Ąt wurde lie├č er sich an seinem Arbeitstisch nieder und betrachtete die Karte von Asamura. Es stand wahrlich nicht gut im die Ordnung. Seid die Orks und die Tieflinge und Rakshaner und war auch immer f├╝r unat├╝rliche Keraturen sich vereint hatten, hatten sie einen Keil zwischen die V├Âlker der Ordnung getrieben. Von den Greifen und Harpyien hatte man sehr lange nichts mehr geh├Ârt, ihr Berg war umzingelt von Feinden und der Handel war zum erliegen gekommen.

Von den Lichtalben h├Ârte man noch weniger und das war schon traurig genug. Das W├╝stenvolk welches er aufgegeben hatte auszusprechen, wurde durch das Chaos besiegt. Die wenigen die es noch gab, waren zerstreut und Hilfe boten sie wohl keine weder durch eine Streitmacht noch durch andere Hilfe. Die Zwerge standen mit dem R├╝cken zur Wand und Barlok wusste das, jeder Zwerg wusste das nur was sollten sie jetzt tun? Da es nun soweit war?

"Wachen!" rief Barlok, gleich darauf trat diese ein um zu erfahren was sein Anliegen war. Er rief eine Versammlung ein, die untergebenen Offiziere ebenso der Alchemist der Feste und die Abordnung des K├Ânigs. Als sie alle an der Tafel in seinem gro├čen Arbeitszimmer Platz genommen hatten, war es schon ziemlich sp├Ąt man sah es den Politikern an das sie, es nicht gewohnt waren zu springen wenn ein General rief manche tuschelten untereinander, ihre Gesichtsausdr├╝cke nach zu urteilen waren sie nicht sehr erfreut. Als sie alle Platz genommen hatten fing Barlok an mit den Worten "unsere B├╝ndispartner sind zerschlagen oder, von uns abgeschnitten" began er ruhig und wissentlich. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort "sollte diese Situation so bleiben, bedeutet es unseren sicheren Untergang". Diese Worte l├Âsten getuschel und gemurmel aus hier und da wurden sie gelassener aufgeasst. "Wir m├╝ssen uns nach neuen Verb├╝ndeten umsehen" als er das sagte fuhren einige Abgeordnete von ihren St├╝hlen auf. "Zweifler!" sagte einer ein anderer "diese Mauern wurden noch nie ├╝berwunden! Ebenso wenig wurde die Pforte jemals durchbrochen!" Barlok lie├č dieses Gezetter ├╝ber sich ergehen bis die Personen sich beruhigt hatten und sich wieder setzten, nach hitzigen Wortgefechten versteht sich. "Das Chaos hat zur Zeit seine strategische Situation perfektioniert" er erkl├Ąrte es anhand der Karten die er, vorher selbst studiert hatte durch h├Âlzerne Figuren hatte er es anschaulicher gemacht und diejenigen die vorher zornig drein schauten, holte die Realit├Ąt schnell ein.

"Wir werden Raben aussenden und zwar an, die Handelsallianz, ebenso an die Almanen und Gargeuls" er fuhr fort "ebenso werden wir, welche zu den Goblins schicken mit der Botschaft, das kein Volk diesen Aufmarsch aufhalten wird, weder wir noch die Almanen ebenso wenig die Handelsallianz". Seine Miene wurde d├╝ster "das Chaos wird vor niemanden halt machen, sobald sie uns ├╝berwunden haben werden sie, pl├╝ndern und brantschatzen das Gebirge das wir in unserem R├╝cken haben ist wie ein Speerriegel der sie von, den s├╝dlichen V├Âlkern trennt sollten sie diesen ├╝berwinden, ist keiner mehr vor ihnen sicher!".

Im Laufe der Sitzung erteilte er der Abordnung die Bitte dem K├Ânig vozutragen, er m├Âge die Beziehungen zu den V├Âlkern s├╝dlich des Gebirges verst├Ąrken und sie um Hilfe bitten. Dabei lie├č er nicht au├čer acht das die Zwerge mit niemanden Streit hatten oder dergleichen, dennoch war diese Zeit eine die sich rasch ├Ąnderte und Zwerge taten sich mit Ver├Ąnderungen sehr schwer doch, wenn sie ihre Ansichten nicht ├Ąndern w├╝rden, w├Ąre das ihr Ende.

Als die Sitzung f├╝r beendet erk├Ąrt wurde, bat er den Alchimisten noch einen Moment l├Ąnger um Geh├Âr. "Wieviel Petrolium besitzen wir?" fragte er direkt der Alchimist antwortete "nun unser Vorrat ist praktisch unbegrenzt, wir haben genug um einen Tag lang die Trib├Âke durch schie├čen zu lassen Herr, wieso fragt ihr?". Barlok schaute hinaus in die Nacht und f├╝gte d├╝ster hinzu "macht mehr, so viel ihr k├Ânnt mir egal wieviel wir bereits haben, macht mehr von dem Teufelszeug". Der Alchimist verbeugte sich und wollte gehen, da gab ihm Barlok ein Umschlag in die Hand "dieser Befehl ist inoffiziel, zu niemanden ein Wort, sonst lasse ich euch hinrichten". Der Alchimist nahm den Umschlag in die Hand und wurde wei├č im Gesicht "Herr was ist, das f├╝r ein Befehl?" doch Barlok antwortete nicht sofort er drehte sich um und sagte "sobald ihr es gelesen habt, werdet ihr ihn ausf├╝hren, danach verbrennt ihr diesen Befehl verstanden?!". Als der Alchimist den Raum verlassen hatte und die T├╝r hinter ihm ins Schlo├č fiel war Barlok ersch├Âpft sehr sogar. Er sah noch wie die Raben los geschickt wurden, zu den Lichtalben sowie zu den Greifen und Harpyien hatte er ebenfalls welche entsenden lassen und zu dem W├╝stenvolk, er bat in diesem Schreiben um Hilfe und um Neuigkeiten, ebenso zur aktuellen Lage des Feindes, er hoffte inst├Ąndig das sie ihre Ziele erreichen w├╝rden.

Er war ebenso auf die Anwort der s├╝dlichen V├Âlkern gespannt, sofern sie ├╝berhaupt anworteten. Als er sich zu Bett begab schlief er sofort ein, die Anstrengungen forderten ihren Tribut. Mitten in der Nacht wurde er von einem Knall geweckt der so laut war, das er augenblicklich wach war. Die ganze Festung wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Glocken wurden laut geschlagen und Barlok sprang aus seinem Bett da Zwerge gut im Dunkeln sehen konnten, schritt er sofort zu seiner R├╝stung und zog sie an. Die T├╝r sprang auf und eine Wache kahm rein "Herr!" doch Barlok war bereits an ihm vorbei er zog sich, noch einen Umhang um und setzte seinen Helm auf. Im Hof str├Âmten Zwerge zusammen sie traten an, diejenigen die Wache hatten oder als Reserve zu dieser eingeteilt waren, bemannten die Mauern. Die Katapultmanschaften rannten zu ihren Positionen, jeder wusste wohin er geh├Ârte. Barlok rannte in Begleitung seiner Wachen auf die Mauer. "Bericht!" rief er zu dem n├Ąchsten Zwerg der einen Offizerrang innewohnte. "Von der Bergkette rechts von uns Richtung Azursee, die Wachen sagen der Knall kahm von dort" kahm promt die Meldung. Barlok blickte in die Nacht hinaus, die T├╝rme gaben Signale das alles in Ordnung war, kein Feind in Sicht kein Angriff nichts. "Reservewache bleibt auf den Mauern, die restlichen Einheiten wegtretten" er blickte den Offizier an "50 eurer besten M├Ąnner, in 5 Minuten vor dem Tor ich werde mir das anschauen". Gesagt getan er verlie├č die Feste mit 50 Veteranen, es waren Zwerge mit langen B├Ąrten die schon lange dabei waren. Sie marschierten den Kanal entlang und sahen das Ergebnis des Knalls vor sich.

Es musste eine Sprengung gewesen sein, der Steinschlag war immens und es wurde Tage ja sogar Wochen dauern, diesen Kanal wieder frei zu legen. Barlok Miene erhellte sich "so M├Ąnner das, ist die Ruhe vor dem Sturm!" dieses Signal war unmissverst├Ąndlich dennoch war der Graben auch ohne Wasser tief, sodass T├╝rme oder dergleichen nicht eingesetzt werden konnten. Doch sei es drum, dachte er sich und kehrte zur Feste zur├╝ck. Noch in derselben Nacht lie├č er die Abordnung des K├Ânigs mit der Botschaft, zur├╝ck reisen das Dunkelbruch in Gefahr sei. Der K├Ânig w├╝rde noch mehr Einheiten dorthin schicken m├╝ssen, dieser Krieg fing an Barlok zu gefallen.
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Das Chaos

Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#9

Beitragvon Tarkan » Do 25. Feb 2016, 06:39

Es ging ihm nicht gut heute. Abgesehen davon, dass das Alter sich langsam bemerkbar machte und ihm die Nacht alle Knochen geschmerzt hatten, so dass er nicht wusste, wie er liegen sollte, hingen graue Wolken ├╝ber Cara'Cor und brachten Melancholie und Kopfschmerzen mit sich. Graue Wolken, die B├╝rde des Nordens. Solches Wetter war nichts f├╝r den geb├╝rtigen W├╝stensohn.Tarkan versuchte, sich davon bestm├Âglich abzulenken und arbeitete schon seit Sonnenaufgang. Auf das Fr├╝hst├╝ck hatte er verzichtet. Wenn er sich so f├╝hlte wie heute, kam es gern unverdaut wieder zum Vorschein.

Der schwarz-wei├č gestreifte Fellboden seines Empfangszeltes war verschwunden unter einer Schicht Pergamente und Papyri. Ein schmaler Pfad f├╝hrte vom Eingang aus zu dem flachen Tisch mit den beiden Sitzkissen, auf welchem sein Kaffeegeschirr stand und eine frische Tasse f├╝r den n├Ąchsten Gast. Tarkans Gedanken rasten und es fiel ihm heute noch schwerer als sonst, Ordnung in das Chaos in seinem Kopf zu bringen. Dann fand er in dem Wust auch noch eine Kinderzeichnung seines Sohnes. Vorsichtig hob der Tarrik das Pergament an und betrachtete das Strichm├Ąnnlein. Am Rand hatte er selbst die m├╝ndliche Erkl├Ąrung des kleinen Ali festgehalten: 'Und das ist der Papa.' Jetzt war Ali gro├č, unniedlich und wohnte hunderte von Tagesreisen entfernt im Land des Feindes, in einem aus Steinen erbauten Haus und spielte Fl├Âte, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Tarkan erhob sich, um die Zeichnung an einem sicheren Ort zu verwahren.

Von drau├čen ert├Ânten Stimmen.

"Was willst du hier Goblin?"

"Ich will zu eurem Heeresf├╝hrer, oder wie auch immer ihr es bezeichnen m├Âgt."

"Und was willst du von ihm."

"Das geht nur ihn und mich etwas an."

Obgleich wenig erfreut ├╝ber den unh├Âflichen Ton der Goblindame gegen├╝ber seinen Leibw├Ąchtern, beschloss er, ihr eine Audienz zu gew├Ąhren. Sie hatte ein loses Mundwerk, aber immerhin war das besser als das kriecherische Gehabe, welches Ausw├Ąrtige ihm gegen├╝ber meist an den Tag legten, die mit rakshanischen Sitten wenig vertraut waren. B├╝cklinge waren etwas, das nur die wenigsten Rakshaner sch├Ątzten. So etwas mochten nur die Menschen aus den L├Ąndern mit dem schlechten Wetter! Tarkan sortierte die Zeichnung in einen Bl├Ątterstapel ein und versuchte, sich den Ort einzupr├Ągen, damit sie nicht wieder irgendwo herumflog und ihn an einem seiner melancholischen Tage erwischte. Nein, er wollte sich an Ali erinnern, wenn die Sonne schien, so wie sie es in der W├╝ste tat.

"Lasst die Dame hinein", rief er nach drau├čen. Seine neueste Errungenschaft, ein blau-gelber Ara, wiederholte seine Worte: "Lasst die Dame hinein! Aah! Aah!" Tarkan gab ihm zur Belohnung einen Keks. Die S├Ątze, die der Vogel sich nach nur einem Versuch merken konnte, wurden immer l├Ąnger. Der Tarrik stand mit dem R├╝cken zum Eingang, als er h├Ârte, wie die Lederplanen beiseite geschoben wurden.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#10

Beitragvon Skalfaxa » Do 25. Feb 2016, 07:11

"Last die Dame hinein"

Erklang es aus dem inneren des Zeltes und Skalfaxa rutschte ein Fels von der Brust. Fast hatte sie bef├╝rchtet das ihre Selbsicherheit unsch├Ân ausgehen k├Ânnte, Andererseits hatte sie aber nicht vor zu kriechen.
Die Wache betrachtete sie noch einen Moment bevor die Lederplanen zur Seite geschoben wurden und man sie einlie├č.

Aufmerksam betrachtete sie das Innere des Zeltes. Unordnung herschte hier und die Goblin kam nicht umhin still f├╝r sich zu bemerken das hier eindeutige die ordnende Hand einer Frau fehlte.
Ihr Blick fiel auf den Ara und entlockte ihr ein kurzes L├Ącheln. Sie mochte Tiere, gerade diese V├Âgel, welche Intelligent genug waren, Worte die sie h├Ârten nachzuahmen.

Langsam bahnte sie sich geschickt einen Weg durch die zahlreichen Pergamente hindurch zu dem kleinen Tisch hinter welchem die eindrucksvolle Gestalt des Tarrik sich erhob.

~ Tarrik~

Wie Schuppen fiel es ihr von den Augen. Wie konnte sie das nur vergessen, hatte ihr Lehrmeister und Ziehvater sieh doch im Sinne seines Volkes aufgezogen und sie viel Wissen ├╝ber Selbiges gelehrt.

Der Klang ihres Stabes, wann immer er auf dem Boden aufkam, wurde fast von dem Fell verschluckt.

"Danke das ihr mich empfangt Tarrik"

Sprach sie in der selben klaren erhabenen Stimme an wie die Wachen vor dem Zelt. Dennoch schwang Respekt in ihrer Stimme mit, der davon zeugte das sie durchaus wu├čte wen sie vor sich hatte und wie man sich verhielt ohne auf dem Boden zu kriechen.

Ihr Rakshanisch war flie├čend, so wie man es von H├Ąndlern erwartet wobei es mehr Klang hatte, den Klang den man sonst vermutlich nur unter Rakshanern wiederfand. Aber wie konnte es anders sein, war sie doch mit dieser Sprache aufgewachsen, als w├Ąre es ihre Eigene.
Aus ihrer Tasche holte sie ein Fell was sie ├╝ber einem der Sitzkissen ausbreitete.

Es war nicht das Fell eines L├Âwen, was ihr vermutlich Einiges an Respekt angebracht hatte, sondern das eines Wolfes. Dennoch war es ungew├Âhnlich. Den es trug eine reinwei├če Farbe.
Skalfaxa erinnerte sich noch gut daran welche Faszination dieser Wolf bei ihr ausgel├Âst hatte. Um so sorgf├Ąltiger war sie vorgegangen als sie das Tier geh├Ąutete hatte.
Es h├Ątte ihr sicher einige gute Waren eingebracht, doch angesichts des Lagers hatte sie die Entschiedung gef├Ąllt, es als Geschenk dem Anf├╝hrer darzubringen.

"Ich habe ein Geschenk f├╝r euch. Es ist nichts besonnderes aber seht es als kleine Geste meines Respektes an Euch an."

Ihre Finger strichen nochmal ├╝ber das dichte weiche Fell ehe sie wieder ihren Stab umschlo├čen, dessen Kugel, welche von Wurzelgeflecht umschlossen schien, leicht aufglimmte.

"Mich nennt man Skalfaxa."

Stellte sie sich vor, sie hatte keinerlei R├Ąnge welche sie noch nennen konnte, welche von relevanten Wert waren. ausgenommen das sie Magierin war. Zwar hatte sie mal geh├Ârt das Rakshaner durchaus hohen Respekt gegen├╝ber Magiern hatten. Aber sie wollte weder mit der T├╝r ins Haus fallen noch Anma├čend wirken.
So lie├č sie auch immer einen Moment des h├Âfflichen Schweigens vergehen bevor sie erneut ihre Stimme erhob. Immerhin zeugte es von Respekt.
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