Facebook Twitter




Aktuelle Zeit: So 25. Jun 2017, 12:33



Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 58 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Der Krieg, der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 10. Feb 2016, 21:47 
Haudegen
Benutzeravatar
Offline

Volk: Zwerg
Beiträge: 20
Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Es wurde Herbst und man merkte es deutlich der Blätter verloren ihren Glanz und ihre Farbe und die Tage waren nicht mehr, so erdrückend heißt. Vor dem Tor der Feste und dem Burggraben hatte sich aufgrund der Lage eine wahre "Händlerstadt" gebildet Händler von überall her tauschen kauften oder verkauften ihre Waren. Es war egal welche Rasse dort Handel trieb wichtig war, das niemand der nichts in der Festung verloren hatte dort herumschlich.

Der Wassergraben war ebenso wie die Feste ein wahres Meisterwerk der Zwergischen Baukunst, es war praktisch unmöglich die Mauer zu erreichen ohne sich nass zu machen und somit ein leichtes Ziel für die Armbrustschützen zu geben. Barlok stand am Fenster seines Arbeitszimmers er zündete gerade seine Pfeife an und blickte in die Ferne, gen Norden. Er erkannte auch die Türme die "Augen" der Feste wie er sie gern nannte. Er gübelte es war schon lange her das es ein Großaufgebot der Orks gab, das gen Dunkelbruch zog hatten die Wilden es vielleicht endlich verstanden? Er musste grinsen und fügte seinen Gedanken hinzu "nein wohl kaum".

Die Zwerge ließen Händler durch die Feste ziehen die ausschließlich ihrer eigenen Rasse angehörten, sie waren es die exotische Waren von der Oberfläche ins Reich der Zwerge schafften. Ausschließlich Personen mit besonderer Einladung durften die Feste betreten und auch nur mit Geleitschutz, er hatte erst letzten Winter einen Gobliningeniuer zu sich kommen lassen, er hatte sich Baupläne erkauft die Speerschleudern zeigten die größer waren als die der Zwerge. Sie lagen auf seinem Arbeitstisch er ließ seinen Blick darüber schweifen und stieß eine Wolke aus Pfeifenrauch hinaus um dann etwas nachdenklich durch sein Arbeitszimmer zu schreiten, was gleichzeitig sein Schlafzimmer war. Bis auf einen Schreibttisch und eine große Tafel mit Karten wo er sich mit seinen Untergebenen beriet waren dort nur, sein Bett ein Sessel und viele Regale wie auch ein Kamin. In diesem brannte im Winter immer ein Feuer und in den Regalen waren Baupläne von weiteren Konstruktionen die er in den Jahren gesammelt hatte, er antwortete einem seiner Untergebenen auf die Frage warum er diese sammelte mit den Worten "ein alter Mann brauch auch ein Steckenpferd".

Er grinste weil er das Gesicht derjingen vor sich sah, wurde aber je aus seinen Gedanken gerissen als es klopfte "herein!" rief er und blickte zu Tür. Diese öffnete sich und ein Zwerg kahm herein verneigte sich kurz und sprach "die königliche Delegation, ist angekommen Genral". Barlok nickte erfreut und erwiederte "lasst sie nur herein" das hatte ihm gerade noch gefehlt ein Politiker, der seine Arbeit begutachtete. Er hielt nicht viel von Politik dennoch war sie manches mal praktisch jedoch, in der heutigen Zeit waren viele auf ihren eigenen Vorteil aus da bildeten die Zwerge keine Ausnahme. In der Vergangenheit waren seine Änderungen an der Feste nicht gern gesehen worden, viele sagten die Arbeiten seien zu Teuer oder gar zu übertrieben, diese Politiker hatten auch noch nie eine Schlacht mit erlebt.

Dennoch waren sie stets zufrieden und die Ergebnisse der Änderungen sprachen für sich. Seid dem Graben sowie den Türmen gab es so gut wie keine Angriffe mehr die solche Dimensionan annahmen wie es, einst der Fall gewesen war. Dennoch war Vorsicht und Weitsicht die beste Waffe die, die Zwerge sich aus dieser Lage zu eigen gemacht haben.

Er hörte wie sich viele Schuhpaare näherten und gleich darauf kahm eine kleine Gruppe aus Zwergen herein. Sie waren in Gewänder gehüllt und trugen wenn nur Ledertuniken auf denen das Wappen der jeweiligen Clans vertreten waren. Sie verneigten sich kurz vor Barlok der diese erwiederte. "Mein Name ist Bruntol Abgesandter des Königs" er schritt auf den General zu und reichte ihm die Hand "Ich bin" doch weiter kahm er nicht, der königliche Abgesandte unterbrach ihn "ihr seid Eisenhand" sie reichten sich die Hände.

Es wurden Worte gewechselt und gleich darauf schritten sie zu der großen Tafel und setzten sich. "Der König ist stolz auf diese Feste wir würden gerne wissen, was die Orks zur Zeit im Schilde führen, oder zumindestens was ihr wisst". Barlok legte seine Pfeife in eine kleine, dafür vorgesehende Halterung und holte tief Luft. "Nun wenn ihr allein deswegen hier seid, ehrenwerter Abgesandter" er breitete eine Karte aus um mit dem Daumen ungefähr 150 Kilometer gen Norden zu zeigen. "Sind sie ruhiger geworden seiddem wir den Graben haben, dort in dem Wald sahen die Türme Bewegungen zuletzt doch seid dem nichts mehr". Der Abgesandte schaute auf die Karte und war verwundert "nichts? Garnichts?" der Genral schüttelte den Kopf "als wären sie, verschwunden oder anderweitig beschäftigt". Ein breites Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des Abgesandten aus "na dann haben, wir sie wohl bezwungen diese Wilden". Das war typisch für Politiker dachte Barlok sich und sprach erneut "nun es könnte auch, die Ruhe vor dem Sturm sein, sie haben Verbündete im Norden oder wer weiß wo sonst noch, aber ganz sicher haben wir niemanden bezwungen". Diese Worte vernichteten regelrecht das Lächeln des Abgesandte und seinem Gefolge.

Sie debatierten weitere 2 Stunden mit dem Ergebnis das die Delegation, einige Tage bleiben würde um sich von dem Zustand der Feste und ihrer Soldaten zu vergewissern. Als sie das Abreitszimmer von Barlok verließen, zündete dieser sich seine Pfeife erneut an um sich wie zuvor an das Fenster zu stellen, um gen Norden blicken zu können. Er wurde den Gedanken nicht los das dort draußen, in dem herbstlichen Wetter irgendwas vor sich ging, nur wusste er nicht was und das gefiehl ihm nicht.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2016, 14:21 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Rakshaner
Beiträge: 19
Auszeichnungen: 1

Das Chaos (1)
Tarkan trank in aller Ruhe seinen Kaffee zu Ende, ehe er sich dem Gast widmete, den man in sein Empfangszelt hineingeleitet hatte.

Es war ein Düsterling, wie bei seinem Volke üblich mit nichts als einem ledernen Lendenschurz bekleidet. Wobei die Bezeichnung Lendenschurz für sich genommen viel zu schmeichelhaft war - bei diesem Kleidungsstück handelte es sich um nichts anderes als eine abgezogene Tierhaut, die der Düsterling sich so, wie sie war, um die Hüfte geknotet hatte. Keine Gerbung, kein Zurechtschneiden, keine Nähte, kein Gürtel. Von der Sache her ein recht interessantes Konzept, befand der Tarrik, immerhin sparte dies einige zeit- und ressourcenraubende Arbeitsschritte.

"Stell dich vor", forderte Tarkan seinen Gast auf.

"Mard von den Nebelkatzen! Ich melde mich freiwillig als Kundschafter für eure Mission!"

Na endlich. Tarkan hatte schon geglaubt, dass niemand sich dafür finden lassen würde. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtete er das Kerlchen noch einmal genauer. Mard war für einen Düsterling recht stämmig. Er sah gesund aus, kräftig und gut genährt. Die großen blauen Augen waren frei von Verkrustungen, die Zähne, die Tarkan beim Sprechen gesehen hatte, abgesehen von den fehlenden Eckzähnen intakt und frei von Fäulnis. Aber die Zahnlücken musste er sich noch einmal genauer ansehen, er konnte niemanden gebrauchen, der ihm auf dieser wichtigen Mission wegen einer entzündeten Wunde zusammenklappte. Tarkan erhob sich von seinem Kissen, trat vor den Düstering und klopfte ihn prüfend von oben bis unten ab. Mard zeigte keine Zuckungen, die auf Schmerzen hindeuten würden.

"Zeig mir dein Gebiss."

"Das sind nur kleine Wunden! Hab ich schon ewig, die stören nicht!"


"Ob sie stören, entscheide ich. Mach dein Maul auf."

Widerstrebend gehorchte der Düsterling. Kleine Wunden stimmte nicht ganz ... die Wundränder der vier Löcher glühten rot, waren zum Platzen geschwollen und in der Mitte stand der Eiter. Das durfte doch nicht wahr sein! Da hatte er endlich einen Freiwilligen und nun das!

"Wie lange hast du diese Verwundungen schon?"

"Jahre! Sie heilen nicht!"

"Und wie lange sind sie bereits entzündet?"

"Es kommt und geht! Ist jetzt nicht schlimmer als sonst!"

Tarkan legte eine Hand auf Mards Stirn. Fieber hatte er nicht, vielleicht etwas erhöhte Temperatur. Warum sollte jemand sich dieser gefährlichen Mission aussetzen, wenn er nicht der festen Überzeugung war, sie bewältigen zu können? Düsterlinge waren nicht die Hellsten, aber Lebensmüde waren sie nicht. Eigentlich waren sie viel eher für ihre Feigheit bekannt. Nein, Mard würde schon wissen, was er tat. Diese Kerlchen waren klein, aber robust wie Unkraut, zäh wie altes Leder. Er würde die Aufgabe zu seiner Zufriedenheit erfüllen.

"Wenn du erfolgreich bist, finanziere ich dir eine Reise in die nächste Stadt, wo du dir dein Zahnfleisch flicken lassen kannst. Das kann man ja nicht mit ansehen. Tu, was ich dir auftrage und tu es gut und du sollst keine Schmerzen mehr haben."

Mard lachte. "Das bezweifle ich! Bisher hat jeder Heiler sich daran die Zähne ausgebissen!" Er lachte noch lauter. "Die Zähne ausgebissen! Versteht ihr?"

Tarkan hielt es für unter seiner Würde, darauf einzugehen. Abgesehen davon, dass Mard einige Ränge unter ihm Stand, waren Düsterlinge bekannt für ihre Falschheit. Mit Freundlichkeit waren sie nicht zu kontrollieren - nur mit der Aussicht auf Peitschenhiebe oder eine üppige Belohnung. Wobei Tarkan eher daran glaubte, dass Letzteres langfristig betrachtet der Schlüssel zum Erfolg war. Notfalls musste er eben noch eine Belohnung oben drauf setzen.

"Du wirst für mich nach Dunkelbruch schleichen. Heimlichkeit ist oberstes Gebot! Wir haben seit einigen Monaten alle Streitkräfte von der Südfront zurückgezogen und keinerlei Angriffe mehr gestartet. Die Orks haben sich ebenso daran gehalten wie wir. Der Feind soll sich im Vertrauen wiegen, soll glauben, dass wir aufgegeben haben und sich in Sicherheit wähnen, damit er unaufmerksam wird. Ich will wissen, ob die Zwerge inzwischen soweit sind." Er runzelte die Stirn. "Wenn sie dich erwischen, dann ist das für sie ein Zeichen, dass wir doch nicht schlafen! Das darf auf keinen Fall geschehen! All die Monate des Wartens wären nichts als vergeudete Zeit gewesen! Prüfe Dunkelbruch auf Herz und Nieren ohne aufzufallen - traust du dir das zu?"

Mard grinste breit. "Ich bin Mard! Von den Nebelkatzen! Natürlich traue ich mir das zu!"
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 14. Feb 2016, 15:00 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Düsterling
Beiträge: 17
Auszeichnungen: 1

Die Freien Völker (1)
Noch in derselben Nacht machte Mard sich auf den Weg. Man hatte ihm einen neuen Lendenschurz zugewiesen - Zebrafell, angeblich, weil er jetzt für diesen Tarkan arbeitete. Mard war es Recht. Das schwarz-weiße Streifenmuster sah richtig edel aus und man hatte ihm sogar einen Gürtel geschenkt. Der Mann hatte Geschmack! Mard verzichtete darauf, sich vor der Abreise von irgendwem zu verabschieden. Tarkan allein wusste, wohin er lief, als sich im leichten Trab von der Zeltstadt Cara'Cor entfernte.

Zu Fuß durchquerte er die Steppe, bis er Alkena erreichte. In diesem wilden Sumpfgebiet gab es kaum intelligentes Leben und es war ihm ein Leichtes, sich dort unbemerkt zu halten. Er bewegte sich wie ein Affe auf allen Vieren über die Astpfade, sprang, wenn es sein musste, von Baum zu Baum und nutzte seinen langen Schweif als Balancierhilfe oder zum Greifen. In Alkena war es angenehm feucht und schattig und es gab viele Frösche, die Mard erbeutete und aß. Wie Tarkan angekündigt hatte, stieß er unterwegs nirgends auf die Streitkräfte des Chaos, nicht einmal auf eine noch so kleine Truppe. In der südlichen Steppe und in Alkena herrschte Frieden, das erste Mal seit Jahrzehnten. Und Mard war vollkommen auf sich gestellt, wenn es Probleme gab, hatte er nirgends Hilfe zu erwarten.

Als er einen besonders hohen Baum erklomm, um nach dem Weg zu sehen, waren die Roten Berge schon sehr nahe. Der Sumpf reichte bis zu ihrem Fuß, weil das Wasser des Albis sich dort staute. Der Sumpf war dort weniger brackig als im Norden, er glich einem klaren flachen See mit Bäumen, die auf Stelzenwurzeln wuchsen. Als das Land zu den Bergen hin anstieg, versiegte das Wasser. Hier endete Alkena und das Reich der Zwerge begann.

Von nun an war höchste Vorsicht geboten. Mard hatte eine mondlose Nacht abgepasst, als er sich an den Aufstieg machte. Er hielt sich in der Deckung von Steinen und Bäumen. Bald bewegte er sich nur noch auf allen Vieren, mit langsamen, gleichmäßig fließenden Bewegungen. Es war unverkennbar, dass dies die Ausläufer von Dunkelbruch waren, die Spuren der Zivilisation war überall zu sehen und zu riechen. Immer wieder stieß Mard auf befestigte Wege und kleine Waldhütten, in denen irgendwelches Rohmaterial gelagert wurde. Und dann kam ein Graben. Der war neu, auf den hatte man ihn nicht vorbereitet.

Wie die meisten Düsterlinge hasste Mard Wasser, konnte aber durchaus schwimmen. Seine komplett schwarze Haut machte es den Augen auf den Türmen hoffentlich schwer, ihn in der Dunkelheit zu sehen. Er suchte sich jene Stelle aus, die von den Türmen größtmöglich entfernt lag und glitt langsam, ohne zu plätschern oder zu spritzen, ins Wasser.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mo 15. Feb 2016, 21:56 
Haudegen
Benutzeravatar
Offline

Volk: Zwerg
Beiträge: 20
Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Die Nacht war dunkel und der Mond war nicht zu sehen, unheimlich. Barlok schritt wie gewöhnlich Abends durch den Hof der sich vor der eigentlichen Zitadelle erstreckte, er sah die Baracken und vor ihnen Wachen ebenso sah er die Triboke sie standen einsatzbereit da und in dem Laternenschein den es dort gab sahen sie beinahe lebendig aus.

Barlok schritt auf die Mauer zu die Wehrgänge waren mit Laternen ausgestattet und die Wachmanschaft war zahlreich jedoch nicht so stark, einen ausgewachsenem Angriff stand zu halten oder ihn abzuwehren, abgesehen davon waren sie dafür garnicht gemacht. Er schritt die Treppe hinauf die zur Mauer hinauf führte wie so viele die diesen Zweck erfüllten. Auf der Mauer begrüßten ihn Soldaten in dem sie ihren Kopf neigten "Herr Genral" er war in Gedanken und erwiederte das Nicken "weiter, machen" sprach er und schritt die Mauerwacht entlang.

Aufgrund der Lage hatte er einen Erlass verabschiedet die, die Zeltstadt die sich bildete durch Händler und dergleichen Nachts auflösen sollte. Die Zwergenhändler konnten zurück ins Gebirge um am nächsten Tag wieder hinaus zu schreiten um ihre Waren an den Mann zu bringen, der Rest jedoch hatte 10 Kilometer Abstand zu nehmen damit sich keine Wölfe unter die Schafe mischen konnten, so hatte er es gerechtfertigt und der Erfolg sprach für sich, kein einzelndes Zelt oder dergleichen war vor dem Graben zu sehen. Ebenso war die Zugbrücke hoch gezogen worden, in dieser Ruhe die nicht natürlich war musste man auf alles gefasst sein.

"Herr General" eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken und er drehte sich um und sah, einen recht jungen Zwerg der eine Robe trug und einen leichten Lederwams mit einem Emblem darauf, ein Politiker na toll dachte sich Barlok im stillen. "Guten Abend Herr?" der junge Zwerg neigte das Haupt und fügte schnell hinzu "Adros Herr" Barlok spürte Unruhe bei dem jungen Zwerg er nickte freundlich zurück "freut, mich Adros". Der junge Zwerg kahm auf ihn zu und stellte sich neben ihn um von der Mauer hinunter und schauen, ebenso in die Nacht hinaus "was sind das dorthinten für Lichter?" der General schaute in die Ferne und sprach "dorthinten sind, die Wehrtürme die uns Truppenbewegungen melden sollen, sofern sie welche sehen die Augen der Feste sozusagen" der junge Zwerg nickte und kniff die Augen zusammen. "Aber die Feste ist binnen Minuten einsatzbereit welchen Zweck hat es, dann dort hinten Türme aufzustellen".

Der General nickte und der junge Zwerg ertappte sich dabei und wurde verlegen, er schüttelte den Kopf "es war nicht meine Absicht....ich wollte nicht " doch Barlok sah in die Ferne und unterbrach ihn ruhig. "Der Feind ist dort draußen, er ist uns zahlenmäßig überegen, das einzige was uns bleibt, ist in jeder Stunde jeder Minute, ja sogar in jeder Sekunde unsere Stellung auszubauen" er nickte nach hinten "dort unten sind Katapulte die ständig gewartet werden, wenn eine Schraube Rost ansätzt wird sie ausgetauscht" er nickte, hinüber zur Zitadelle "dort haben wir die größten Katapulte, die durch die Zitadelle höher stehen als die Mauer, den Feind zu dezimieren bevor er uns erreicht Das! Ist der Schlüssel".

Der junge Zwerg nickte und verstand es nun etwas besser "was passiert wenn, die Zwerge dort bei den drei Türmen, angegriffen werden?" der General kniff die Augen zusammen "dann alarmieren sie, uns und verschaffen uns Zeit". Diese Methode war höchst umstritten schon in der Planung die Feste hatte auch genug Zeit, ohne diese Türme sich gefechtsbereit zu machen dennoch, hatte Barlok sie davon überzeugen können das Zeit das war, was in diesem Krieg entscheident war. Die Welt war verrückt geworden, fast jedes Volk befand sich mit einem anderen oder mehrerem im Krieg. Die Zwerge so dachte er es sich manchmal, lächelten darüber und viele Politiker ja sogar der größte Teil des Adels, wiegte sich in Sicherheit ja aber wieso? Weil es Soldaten gab die mehr sahen als nur ihren eigenen Vorteil, aber so war die Welt und genauso wird sie immer sein.

Der junge Zwerg bedankte sich und schritt wieder in Richtung Zitadelle. Barlok sah ihm nach und dachte sich im stillen, das dieser junge Zwerg niemals die ausgewachsenen Grauen des Krieges mit eigenen Augen mit ansehen müsste. Er selbst schritt wieder in die Zitadelle hinaus in sein Arbeitszimmer, sein Kaminfeuer brannte und er setzte sich in seinen Sessel. Er holte vorher noch einen Bauplan eines Gobliningerfinders aus seinem Regal, um sich diesen Bauplan auf seinem Sessel besser ansehen zu können. Egal was die Handelsallianz von diesen kleinen grünen Burschen halten mochte, eines konnte man ihnen nicht verdenken, sie hatten Erfindungsgeist und wussten ihn auch umzusetzen. Bei Gelegenheit musste er sich, einen Goblintüftler aus dieser Handelsstadt die sich vor der Feste tag täglich, auf sowie abbaute zu sich kommen lassen um, weiteres zu besprechen. Er hatte noch großes vor soviel war mal sicher.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 17. Feb 2016, 16:30 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Düsterling
Beiträge: 17
Auszeichnungen: 1

Die Freien Völker (1)
Man hatte ihn nicht bemerkt. Mard glitt fast lautlos von Schatten zu Schatten, um sich ein möglichst umfassendes Bild von der Festungsanlage zu machen. Als die Sonne aufging, zog er sich aus Dunkelbruch zurück und verbrachte den Tag im Schatten einer Felsspalte mit Blick auf das Zielobjekt. Als die Nacht sich erneut niedersenkte setzte Mard seinen Rundgang fort. Nach zwei Tagen glaubte er, genug gesehen zu haben und machte sich auf den Weg nach Hause - nicht, ohne in Alkena einige ausgiebige Mahlzeiten bestehend aus rohen Fröschen und lebend gegessenen Krabben zu sich genommen zu haben. Schließlich erreichte er Cara'Cor, erschöpft, aber wohlauf. Er verlangte, zu Tarkan vorgelassen zu werden. Dieser saß auf dem Boden seines Empfangszeltes und trank - wie könnte es auch sein - Kaffee, während er Schriftrollen wälzte.

"Ah, mein Kundschafter ist wieder heimgekehrt. Ich hatte dich nicht so früh erwartet. Sprich, Mard. Was konntest du in Erfahrung bringen?"

"Die Zwerge haben einen neuen General! Einen Barlok Eisenhand! Hab ihn noch nicht zu Gesicht bekommen, aber sie reden gut von ihm! Er hat die Pforte in ein wahres Bollwerk verwandelt zu haben, hat wohl die Hosen voll!"

Mard lachte. Als er merkte, dass Tarkan keine Miene verzog, räusperte er sich und fuhr fort:

"Also! Ein Mauerring umsäumt eine Zitadelle. Die Zitadelle wurde genau über der Zwergenpforte errichtet, sie liegt höher liegt als der Rest der Anlage! Davor ist ein Hof mit Baracken, ehe die Mauer kommt! Zwischen den Baracken stehen Belagerungsgeschütze: viele Katapulte und sogar Triboks! Die Mauer ist in mehreren Schwüngen errichtet und davor verläuft ein Wassergraben, der vermutlich vom Azursee gespeist wird! Auf der Mauer patroullieren tags und nachts Armbrustschützen! Drei riesige Türme befinden sich außerhalb, einer im Nordwesten, einer im Norden und einer im Nordosten! Sind nicht sehr wehrhaft, dienen nur der Weitsicht, haben Feuersignale oben drin! Ach ja, und es gibt jetzt eine Zugbrücke anstelle der Steinbrücke, die vorher da war!"

Tarkan nickte und machte sich eine rohe Skizze, während Mard weiter sprach, die er beschriftete und mit Anmerkungen versah. "Weiter."

"Des Tags liegt ein Zeltlager von Händlern vor den Mauern, das des Nachts verschwindet, um am nächsten Tage wieder aufzutauchen! Fragt mich nicht, warum die das machen, aber es ist so! Niemand außer Zwergen darf ins Innere der Festung und auch Zwerge nur mit Geleitschutz! Ich bin aber trotzdem drin herumgekrochen! Die haben wohl nicht damit gerechnet, dass jemand senkrechte Mauern hochklettern kann!"

"Wurdest du entdeckt?"

"Nein! Wurde ich nicht! Ich bin Mard von den Nebelkatzen!"

Tarkan nickte und zum ersten Mal lächelte er den Düsterling an. "Du hast dir eine Belohnung verdient, Mard Nebelkatze. Möchtest du, dass ich dich in die nächste Stadt bringen lasse, wo ein Heiler sich dein Zahnfleisch ansieht oder hegst du einen anderen Wunsch?"

"Ja! Ich will einen Sklaven haben! Einen Rakshaner! So wie euch!"

"Man hat mich vor deinem losen Mundwerk gewarnt und mir einige Ratschläge erteilt, wie am besten mit dir zu verfahren sei."

"Nicht euch in persona, meine ich! Nur so einen wie euch, versteht ihr? Einen Rakshaner, der mich bedient! Ihr könnt sicher einen entbehren! Vielleicht einen, der großen Mist gebaut hat und den ihr bestrafen wollt! Alter und Geschlecht sind mir egal!"

"In Rakshanistan gibt es keine Sklaverei", entgegnete Tarkan frostig. Sein Lächeln war verschwunden. "Kein Rakshaner wird je wieder in Sklaverei leben müssen, so lange Rakshor auf dieser Welt wandelt. Er wacht mit Augen wie die gleißende Wüstensonne und einer Hand wie aus Wüstengestein über alle, die ihm folgen. Nenn mir einen realistischen Wunsch und dann ziehe deiner Wege, bevor ich beginne, über die Ratschläge zu deiner Person nachzudenken."

"Ahaha! Das war nur ein Scherz! Ein Witz, wenn ihr wisst, was ich meine! Ich habe einen ganz anderen Wunsch, völlig anders! Mir hat das Kundschaften gut gefallen! Lasst mich euer persönlicher Kundschafter werden und ihr sollt es nicht bereuen! Ich verlange nichts als das gleiche Essen, was auch ihr Rakshaner esst und eine gute Unterkunft! Und dass ich nie wieder einem Rakshaner das Essen kochen, das Geschirr abwaschen oder die Unterhose schrubben muss oder andere niedere Arbeiten! Ich will vor keinem von euch Turbanträgern mehr buckeln müssen! Höchstens vor euch vielleicht, Tarrik, weil ihr so gütig seid!"

Tarkan trank in Ruhe seinen Kaffee zu Ende, ehe er antwortete. "Letzteres könnte ich dir gewähren ... kein Arbeitsdienst mehr. Stattdessen verdienst du als mein Kundschafter deine Nahrungsrationen. Ja, das wäre denkbar, wenn du deine Aufgabe gut machst. Aber du wirst weder eine andere Unterkunft noch andere Nahrung erhalten, bis du dich nicht erwiesen hast."

"Erwiesen? Was wollt ihr denn noch? Ihr seid ungerecht!"

"Ich habe einen weiteren Auftrag für dich. Wenn du gutes Essen willst, dann verdiene es dir."

Einige Tage später machte Mard sich erneut auf den Weg nach Süden. Er trug einen schweren Rucksack mit sich. Gleichzeitig flog ein Jagdfalke zum Häuptling einer südlichen Orkrotte, der ein Schreiben bei sich trug.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Di 23. Feb 2016, 20:20 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Düsterling
Beiträge: 17
Auszeichnungen: 1

Die Freien Völker (1)
Nach einigem Suchen hatte Mard eine geeignete Stelle gefunden. Während für Angehörige anderer Spezies die Nacht nur aus Dunkelgrau und Schwarz bestand, konnte Mard besser sehen als am Tage und sogar Farben unterscheiden, wenn auch nur schwach, als seien sie ausgewaschen. Der Graben, den die Zwerge in dreijähriger Arbeit ausgehoben und mühsam befestigt hatten, lag tief unten im Tal wie ein bleigraues Band, das im Mondlicht glitzerte. Die ganze Bergkette lag in aller Deutlichkeit vor ihm. Der Kanal musste an dieser Stelle einen schmalen Pass zwischen zwei steil aufragenden Gipfeln durchqueren. Den Durchbruch dafür hatten die Zwerge vermutlich künstlich erstellt.

Was für ein friedlicher Anblick! Sensibleren Gemütern würde es nun um die jahrelange Arbeit leidtun, doch Mard freute sich auf das bevorstehende Spektakel. So viel Spaß war ihm schon lange nicht mehr vergönnt gewesen! Fast fühlte er sich versucht, dem verdammten Rakshaner eine Kusshand nach Norden hin zuzuwerfen. Er entlud seinen schweren Rucksack und mischte die Zutaten in einem großen Kessel, den außen festgebunden mit sich geführt hatte:

6 Teile Salpeter, 2 Teile Holzkohle und 1 Teil Schwefel.

Ganz genau abgemessen mit einem Dosierbecher. Teuer waren diese Zutaten gewesen. Den Salpeter hatte man über viele Umwege von den Goblins erhalten. Fast andächtig rührte Mard die Substanzen zu einer körnigen Masse, die an schwarzen Sand erinnerte. Viel, viel brauchte er von dem fertigen Gemisch! Aber nur die Hälfte der mitgeführten Zutaten durfte er aufbrauchen, das, was übrig blieb brauchte er später.

Endlich war es geschafft. Vor lauter Vorfreude kaute er auf der Innenseite seiner Wange herum. Mit dem gefüllten Kessel in der Hand kletterte er auf den felsigen Berghang, der genau über dem künstlichen Durchbruch lag und suchte sich eine geeignete Stelle. Dort platzierte er in einer Mulde den gefüllten Topf. Anschließend legte er eine dicke Baumwollschnur hinein, die mit irgendetwas getränkt war, so dass sie gut brannte, das andere Ende ließ er aus dem Kessel heraushängen, entzündete es und machte, dass er davon kam.

Rasch, rasch! So schnell er konnte sprang Mard auf allen Vieren davon, doch nicht, weil er das Bevorstehende fürchtete, sondern vor allem, weil er das Spektakel keinesfalls verpassen wollte und schnell auf seinem vorher ausgespähten Aussichtspunkt angelangt sein wollte. Er kletterte hektisch auf einen großen Baum, der fest mit dem Erdreich verankert war, klammerte sich mit allen fünf Gliedmaßen daran fest und richtete erwartungsvoll seine Augen auf den Berg.

Ein gewaltiger Knall zerriss die Nacht, begleitet von einem grellen Lichtblitz. Mard kreischte auf und riss seinen Unterarm vor die Augen. Ein Rumpeln, so heftig wie ein Sommergewitter, ertönte, wollte gar nicht mehr aufhören, Steine prasselten auf Mard hinab und der Baum erbebte unter ihm. Die Heftigkeit der Explosion hatte er völlig unterschätzt! So viel Schwarzpulver hatte er noch nie auf einem Haufen gesehen und noch nie auf einmal entzündet! Es war grandios! Was für ein Feuerwerk!

Als das Rumpeln endlich verebbte und es keine Steine mehr regnete, nahm Mard den Unterarm von den tränenden und brennenden Augen. Er musste ein paar Mal blinzeln und selbst dann sah er noch verschwommen. In seinen Ohren fiepte es langanhaltend. Ihm bot sich ein ehrfurchtgebietendes Bild der Zerstörung. Die Explosion hatte einen riesigen Steinschlag ausgelöst, mehr noch, eine ganze Lawine! Einer der beiden Berge war zur Hälfte ins Tal gerutscht und das Geröll blockierte nun den Kanal. Auf der einen Seite staute sich das Wasser und würde bald einen hübschen Stausee ergeben. Und auf der anderen würden die Zwerge in ihrer Festung sehr bald schon trockene Füße bekommen!

Kreischend und johlend vor Vergnügen sprang Mard vom Baum, preschte auf allen Vieren über den neu entstandenen Damm und führte auf seiner Mitte im Mondschein einen grässlichen Freudentanz auf.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 24. Feb 2016, 12:02 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Goblin
Beiträge: 12
Wald wisch Wiesen und auf Wiesen folgten Steppen, bis es in umgekehrter Reihenfolge eintrat. Ein freies Leben hatte doch etwas besonderes. Man zog einfach dahin, wo man gerade lustig war ohne wirkliches Ziel.

So auch diese Reisende , erst vor einigen Tagen hatte sie im Tausch gegen Kräuter und Beeren der Wälder und Wiesen sowie vereinzelte Felle, einiges an Nahrung und was sonst noch von Nöten war erstanden.
Das Einzige was sie störte waren die wilden Tiere. sie waren ihr ein Gräul und deshalb mußten oft Bäume als Nachtlager herhalten.
Wobei sie inzwischen festgestellt hat das wilde Tiere auch das Feuer fürchten.
Aber sie wäre nicht ihres Meisters ehemaliger Lehrling, wenn sie sich selbst da nicht zu helfen gewußt hätte. Ihre magischen Künste verhalfen ihr dazu, das eine oder andere Tier zu erledigen. Das Fleisch wurde natürlich ausgezeichnet zubereitet, auch mit dem wenigen was sie dabei hatte. und die Knochen mitgenommen.
Diese würde man noch gebrauchen. Für die Felle hatte sie weniger Verwendung, aber als Tauschware, waren sie gut.

Seit einiger Zeit aber hatte sie immer wieder Gesellschaft gehabt.
Gesellschaft der ihre Speisen sehr gemundet hatten, so das ihr Ruf als Ausgezeichnete Köchin, ihr bald vorraus eilte.
Was sie aber beunruhigte war das Gerede von Krieg.

So wie auch jetzt. Vor ihr tat sich etwas auf, was einem riesigen Zeltlager glich, nur das die großteils gerüsteten und bewaffneten Gestalten nicht gerade einladen wirkten.
schnell stellte die Goblinfrau fest das viele der Leute hier offenbar Rakshaner waren, was ihre Stimmung gleich aufhellte. War ihr Meister doch auch einer aus Jenem Volke gewesen.

Vereinzelte Gesichter kamen ihr bekannt vor, als sie tollkühn einfach in das Lager einmarschierte. Jene grüßten die Goblinfrau und schienen ihre Anwesenheit gut aufzunehmen.
Skalfaxa erkannte sie als jene mit welchen sie ihre Speisen geteilt hatte.

Doch nicht jeder begegnete ihr mit einem freundlichen Blick. Manch einer wirkte Missmutig angesichts der Goblin , hatten angesichts ihres Stabes aber Respekt. Offenbar vermuteten sie angesichts dessen, das es sich bei der kleinen grünen Frau womöglich um eine Magierin handelte.
Skalfaxa wußte das es oft Magier waren welche unter den Rakshaner eine Position als Anführer inne hatten.
Was sie bestärkte und den Mut verlieh, weiter mit erhobenen Hauptes zwischen den Zelten und den großen Leuten entlang zu laufen.

Sie war ungefähr mittig des Lagers, vermutete sie jedenfalls. Ihre Beobachtungen offenbarten ihr , das das Zelt vor ihr womöglich dem Anführer dieses Lagers gehörte. Zumindestens wurde es bewacht und vereinzelt gingen Leute hinein, aber erst nachdem sie die Erlaubnis erteilt bekommen hatten.

Ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen trat sie auf das Zelt zu, doch wurde dann von einer der Wachen aufgehalten. Diese Gestalt, vermutlich Rakshaner, vermutete sie anhand des Stimmenklangs, versperrte der deutlich kleineren Frau den Weg.

"Was willst du hier Goblin?"

"Ich will zu eurem Heeresführer, oder wie auch immer ihr es bezeichnen mögt."

"Und was willst du von ihm."

Trotzig reckte Skalfaxa ihr Kinn, von so einem würde sie sich sicher nicht einschüchtern lassen.

"Das geht nur ihn und mich etwas an."

Der Klang ihrer Stimme und ihre Haltung ließ sie fast etwas erhaben wirken, trotz ihrer geringen Größe, und verriet das sie so schnell nicht klein beigeben würde.
Ihre klare Stimme war deutlich, nicht das sie schreien würde, aber es wäre nicht verwunderlich wenn man sie dennoch innerhalb des Zeltes vernahm.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 24. Feb 2016, 22:26 
Haudegen
Benutzeravatar
Offline

Volk: Zwerg
Beiträge: 20
Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Die Tage vergingen und desto ruhiger sie wurden desto nervöser wurde Barlok. Er ließ die Wachen verdoppeln und die Anzahl der Zwerge die durch die Zeltsstadt am Tag patroulierten wurde erhöt, doch nicht nichts geschah und das machte ihn nachdenklich. Als es an einem frischen Herbstag nun spät wurde ließ er sich an seinem Arbeitstisch nieder und betrachtete die Karte von Asamura. Es stand wahrlich nicht gut im die Ordnung. Seid die Orks und die Tieflinge und Rakshaner und war auch immer für unatürliche Keraturen sich vereint hatten, hatten sie einen Keil zwischen die Völker der Ordnung getrieben. Von den Greifen und Harpyien hatte man sehr lange nichts mehr gehört, ihr Berg war umzingelt von Feinden und der Handel war zum erliegen gekommen.

Von den Lichtalben hörte man noch weniger und das war schon traurig genug. Das Wüstenvolk welches er aufgegeben hatte auszusprechen, wurde durch das Chaos besiegt. Die wenigen die es noch gab, waren zerstreut und Hilfe boten sie wohl keine weder durch eine Streitmacht noch durch andere Hilfe. Die Zwerge standen mit dem Rücken zur Wand und Barlok wusste das, jeder Zwerg wusste das nur was sollten sie jetzt tun? Da es nun soweit war?

"Wachen!" rief Barlok, gleich darauf trat diese ein um zu erfahren was sein Anliegen war. Er rief eine Versammlung ein, die untergebenen Offiziere ebenso der Alchemist der Feste und die Abordnung des Königs. Als sie alle an der Tafel in seinem großen Arbeitszimmer Platz genommen hatten, war es schon ziemlich spät man sah es den Politikern an das sie, es nicht gewohnt waren zu springen wenn ein General rief manche tuschelten untereinander, ihre Gesichtsausdrücke nach zu urteilen waren sie nicht sehr erfreut. Als sie alle Platz genommen hatten fing Barlok an mit den Worten "unsere Bündispartner sind zerschlagen oder, von uns abgeschnitten" began er ruhig und wissentlich. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort "sollte diese Situation so bleiben, bedeutet es unseren sicheren Untergang". Diese Worte lösten getuschel und gemurmel aus hier und da wurden sie gelassener aufgeasst. "Wir müssen uns nach neuen Verbündeten umsehen" als er das sagte fuhren einige Abgeordnete von ihren Stühlen auf. "Zweifler!" sagte einer ein anderer "diese Mauern wurden noch nie überwunden! Ebenso wenig wurde die Pforte jemals durchbrochen!" Barlok ließ dieses Gezetter über sich ergehen bis die Personen sich beruhigt hatten und sich wieder setzten, nach hitzigen Wortgefechten versteht sich. "Das Chaos hat zur Zeit seine strategische Situation perfektioniert" er erklärte es anhand der Karten die er, vorher selbst studiert hatte durch hölzerne Figuren hatte er es anschaulicher gemacht und diejenigen die vorher zornig drein schauten, holte die Realität schnell ein.

"Wir werden Raben aussenden und zwar an, die Handelsallianz, ebenso an die Almanen und Gargeuls" er fuhr fort "ebenso werden wir, welche zu den Goblins schicken mit der Botschaft, das kein Volk diesen Aufmarsch aufhalten wird, weder wir noch die Almanen ebenso wenig die Handelsallianz". Seine Miene wurde düster "das Chaos wird vor niemanden halt machen, sobald sie uns überwunden haben werden sie, plündern und brantschatzen das Gebirge das wir in unserem Rücken haben ist wie ein Speerriegel der sie von, den südlichen Völkern trennt sollten sie diesen überwinden, ist keiner mehr vor ihnen sicher!".

Im Laufe der Sitzung erteilte er der Abordnung die Bitte dem König vozutragen, er möge die Beziehungen zu den Völkern südlich des Gebirges verstärken und sie um Hilfe bitten. Dabei ließ er nicht außer acht das die Zwerge mit niemanden Streit hatten oder dergleichen, dennoch war diese Zeit eine die sich rasch änderte und Zwerge taten sich mit Veränderungen sehr schwer doch, wenn sie ihre Ansichten nicht ändern würden, wäre das ihr Ende.

Als die Sitzung für beendet erkärt wurde, bat er den Alchimisten noch einen Moment länger um Gehör. "Wieviel Petrolium besitzen wir?" fragte er direkt der Alchimist antwortete "nun unser Vorrat ist praktisch unbegrenzt, wir haben genug um einen Tag lang die Triböke durch schießen zu lassen Herr, wieso fragt ihr?". Barlok schaute hinaus in die Nacht und fügte düster hinzu "macht mehr, so viel ihr könnt mir egal wieviel wir bereits haben, macht mehr von dem Teufelszeug". Der Alchimist verbeugte sich und wollte gehen, da gab ihm Barlok ein Umschlag in die Hand "dieser Befehl ist inoffiziel, zu niemanden ein Wort, sonst lasse ich euch hinrichten". Der Alchimist nahm den Umschlag in die Hand und wurde weiß im Gesicht "Herr was ist, das für ein Befehl?" doch Barlok antwortete nicht sofort er drehte sich um und sagte "sobald ihr es gelesen habt, werdet ihr ihn ausführen, danach verbrennt ihr diesen Befehl verstanden?!". Als der Alchimist den Raum verlassen hatte und die Tür hinter ihm ins Schloß fiel war Barlok erschöpft sehr sogar. Er sah noch wie die Raben los geschickt wurden, zu den Lichtalben sowie zu den Greifen und Harpyien hatte er ebenfalls welche entsenden lassen und zu dem Wüstenvolk, er bat in diesem Schreiben um Hilfe und um Neuigkeiten, ebenso zur aktuellen Lage des Feindes, er hoffte inständig das sie ihre Ziele erreichen würden.

Er war ebenso auf die Anwort der südlichen Völkern gespannt, sofern sie überhaupt anworteten. Als er sich zu Bett begab schlief er sofort ein, die Anstrengungen forderten ihren Tribut. Mitten in der Nacht wurde er von einem Knall geweckt der so laut war, das er augenblicklich wach war. Die ganze Festung wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Glocken wurden laut geschlagen und Barlok sprang aus seinem Bett da Zwerge gut im Dunkeln sehen konnten, schritt er sofort zu seiner Rüstung und zog sie an. Die Tür sprang auf und eine Wache kahm rein "Herr!" doch Barlok war bereits an ihm vorbei er zog sich, noch einen Umhang um und setzte seinen Helm auf. Im Hof strömten Zwerge zusammen sie traten an, diejenigen die Wache hatten oder als Reserve zu dieser eingeteilt waren, bemannten die Mauern. Die Katapultmanschaften rannten zu ihren Positionen, jeder wusste wohin er gehörte. Barlok rannte in Begleitung seiner Wachen auf die Mauer. "Bericht!" rief er zu dem nächsten Zwerg der einen Offizerrang innewohnte. "Von der Bergkette rechts von uns Richtung Azursee, die Wachen sagen der Knall kahm von dort" kahm promt die Meldung. Barlok blickte in die Nacht hinaus, die Türme gaben Signale das alles in Ordnung war, kein Feind in Sicht kein Angriff nichts. "Reservewache bleibt auf den Mauern, die restlichen Einheiten wegtretten" er blickte den Offizier an "50 eurer besten Männer, in 5 Minuten vor dem Tor ich werde mir das anschauen". Gesagt getan er verließ die Feste mit 50 Veteranen, es waren Zwerge mit langen Bärten die schon lange dabei waren. Sie marschierten den Kanal entlang und sahen das Ergebnis des Knalls vor sich.

Es musste eine Sprengung gewesen sein, der Steinschlag war immens und es wurde Tage ja sogar Wochen dauern, diesen Kanal wieder frei zu legen. Barlok Miene erhellte sich "so Männer das, ist die Ruhe vor dem Sturm!" dieses Signal war unmissverständlich dennoch war der Graben auch ohne Wasser tief, sodass Türme oder dergleichen nicht eingesetzt werden konnten. Doch sei es drum, dachte er sich und kehrte zur Feste zurück. Noch in derselben Nacht ließ er die Abordnung des Königs mit der Botschaft, zurück reisen das Dunkelbruch in Gefahr sei. Der König würde noch mehr Einheiten dorthin schicken müssen, dieser Krieg fing an Barlok zu gefallen.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Do 25. Feb 2016, 07:39 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Rakshaner
Beiträge: 19
Auszeichnungen: 1

Das Chaos (1)
Es ging ihm nicht gut heute. Abgesehen davon, dass das Alter sich langsam bemerkbar machte und ihm die Nacht alle Knochen geschmerzt hatten, so dass er nicht wusste, wie er liegen sollte, hingen graue Wolken über Cara'Cor und brachten Melancholie und Kopfschmerzen mit sich. Graue Wolken, die Bürde des Nordens. Solches Wetter war nichts für den gebürtigen Wüstensohn.Tarkan versuchte, sich davon bestmöglich abzulenken und arbeitete schon seit Sonnenaufgang. Auf das Frühstück hatte er verzichtet. Wenn er sich so fühlte wie heute, kam es gern unverdaut wieder zum Vorschein.

Der schwarz-weiß gestreifte Fellboden seines Empfangszeltes war verschwunden unter einer Schicht Pergamente und Papyri. Ein schmaler Pfad führte vom Eingang aus zu dem flachen Tisch mit den beiden Sitzkissen, auf welchem sein Kaffeegeschirr stand und eine frische Tasse für den nächsten Gast. Tarkans Gedanken rasten und es fiel ihm heute noch schwerer als sonst, Ordnung in das Chaos in seinem Kopf zu bringen. Dann fand er in dem Wust auch noch eine Kinderzeichnung seines Sohnes. Vorsichtig hob der Tarrik das Pergament an und betrachtete das Strichmännlein. Am Rand hatte er selbst die mündliche Erklärung des kleinen Ali festgehalten: 'Und das ist der Papa.' Jetzt war Ali groß, unniedlich und wohnte hunderte von Tagesreisen entfernt im Land des Feindes, in einem aus Steinen erbauten Haus und spielte Flöte, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Tarkan erhob sich, um die Zeichnung an einem sicheren Ort zu verwahren.

Von draußen ertönten Stimmen.

"Was willst du hier Goblin?"

"Ich will zu eurem Heeresführer, oder wie auch immer ihr es bezeichnen mögt."

"Und was willst du von ihm."

"Das geht nur ihn und mich etwas an."

Obgleich wenig erfreut über den unhöflichen Ton der Goblindame gegenüber seinen Leibwächtern, beschloss er, ihr eine Audienz zu gewähren. Sie hatte ein loses Mundwerk, aber immerhin war das besser als das kriecherische Gehabe, welches Auswärtige ihm gegenüber meist an den Tag legten, die mit rakshanischen Sitten wenig vertraut waren. Bücklinge waren etwas, das nur die wenigsten Rakshaner schätzten. So etwas mochten nur die Menschen aus den Ländern mit dem schlechten Wetter! Tarkan sortierte die Zeichnung in einen Blätterstapel ein und versuchte, sich den Ort einzuprägen, damit sie nicht wieder irgendwo herumflog und ihn an einem seiner melancholischen Tage erwischte. Nein, er wollte sich an Ali erinnern, wenn die Sonne schien, so wie sie es in der Wüste tat.

"Lasst die Dame hinein", rief er nach draußen. Seine neueste Errungenschaft, ein blau-gelber Ara, wiederholte seine Worte: "Lasst die Dame hinein! Aah! Aah!" Tarkan gab ihm zur Belohnung einen Keks. Die Sätze, die der Vogel sich nach nur einem Versuch merken konnte, wurden immer länger. Der Tarrik stand mit dem Rücken zum Eingang, als er hörte, wie die Lederplanen beiseite geschoben wurden.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Do 25. Feb 2016, 08:11 
Zweitcharakter
Benutzeravatar
Offline

Volk: Goblin
Beiträge: 12
"Last die Dame hinein"

Erklang es aus dem inneren des Zeltes und Skalfaxa rutschte ein Fels von der Brust. Fast hatte sie befürchtet das ihre Selbsicherheit unschön ausgehen könnte, Andererseits hatte sie aber nicht vor zu kriechen.
Die Wache betrachtete sie noch einen Moment bevor die Lederplanen zur Seite geschoben wurden und man sie einließ.

Aufmerksam betrachtete sie das Innere des Zeltes. Unordnung herschte hier und die Goblin kam nicht umhin still für sich zu bemerken das hier eindeutige die ordnende Hand einer Frau fehlte.
Ihr Blick fiel auf den Ara und entlockte ihr ein kurzes Lächeln. Sie mochte Tiere, gerade diese Vögel, welche Intelligent genug waren, Worte die sie hörten nachzuahmen.

Langsam bahnte sie sich geschickt einen Weg durch die zahlreichen Pergamente hindurch zu dem kleinen Tisch hinter welchem die eindrucksvolle Gestalt des Tarrik sich erhob.

~ Tarrik~

Wie Schuppen fiel es ihr von den Augen. Wie konnte sie das nur vergessen, hatte ihr Lehrmeister und Ziehvater sieh doch im Sinne seines Volkes aufgezogen und sie viel Wissen über Selbiges gelehrt.

Der Klang ihres Stabes, wann immer er auf dem Boden aufkam, wurde fast von dem Fell verschluckt.

"Danke das ihr mich empfangt Tarrik"

Sprach sie in der selben klaren erhabenen Stimme an wie die Wachen vor dem Zelt. Dennoch schwang Respekt in ihrer Stimme mit, der davon zeugte das sie durchaus wußte wen sie vor sich hatte und wie man sich verhielt ohne auf dem Boden zu kriechen.

Ihr Rakshanisch war fließend, so wie man es von Händlern erwartet wobei es mehr Klang hatte, den Klang den man sonst vermutlich nur unter Rakshanern wiederfand. Aber wie konnte es anders sein, war sie doch mit dieser Sprache aufgewachsen, als wäre es ihre Eigene.
Aus ihrer Tasche holte sie ein Fell was sie über einem der Sitzkissen ausbreitete.

Es war nicht das Fell eines Löwen, was ihr vermutlich Einiges an Respekt angebracht hatte, sondern das eines Wolfes. Dennoch war es ungewöhnlich. Den es trug eine reinweiße Farbe.
Skalfaxa erinnerte sich noch gut daran welche Faszination dieser Wolf bei ihr ausgelöst hatte. Um so sorgfältiger war sie vorgegangen als sie das Tier gehäutete hatte.
Es hätte ihr sicher einige gute Waren eingebracht, doch angesichts des Lagers hatte sie die Entschiedung gefällt, es als Geschenk dem Anführer darzubringen.

"Ich habe ein Geschenk für euch. Es ist nichts besonnderes aber seht es als kleine Geste meines Respektes an Euch an."

Ihre Finger strichen nochmal über das dichte weiche Fell ehe sie wieder ihren Stab umschloßen, dessen Kugel, welche von Wurzelgeflecht umschlossen schien, leicht aufglimmte.

"Mich nennt man Skalfaxa."

Stellte sie sich vor, sie hatte keinerlei Ränge welche sie noch nennen konnte, welche von relevanten Wert waren. ausgenommen das sie Magierin war. Zwar hatte sie mal gehört das Rakshaner durchaus hohen Respekt gegenüber Magiern hatten. Aber sie wollte weder mit der Tür ins Haus fallen noch Anmaßend wirken.
So ließ sie auch immer einen Moment des höfflichen Schweigens vergehen bevor sie erneut ihre Stimme erhob. Immerhin zeugte es von Respekt.
Nach oben
  Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 58 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste


Online Statistik

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
nowoczesne kuchnie pyskowice orzesze lędziny kłobuck blachownia wojkowice poręba kalety imielin miasteczko śląskie koniecpol siewierz ogrodzieniec
Gehe zu: