Wie die Rose zu den Geistern fand


Das Geisterhaus
Die Geister sind eine erfolgreiche und wohlhabende Gilde von Auftragsm├Ârdern. Jedoch bietet das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause f├╝r Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen sind absolute Loyalit├Ąt und Verschwiegenheit - sonst endet man rasch selbst auf der Todesliste.
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Dimicus
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#21

Beitragvon Dimicus » Fr 15. Dez 2017, 14:10

Nerv├Âs tapste Dimicus vor der offenen T├╝r zu seinem Pers├Ânlichkeitskern umher. Von au├čen war f├╝r ihn nicht zu sehen, au├čer die tiefe Dunkelheit die dem Kern innewohnte. Es war ruhig und noch immer sp├╝rte er die Anwesenheit des Magiers in seinem Verstand. Was er dort trieb? Weiterhin war es f├╝r Dimicus nicht im bewussten m├Âglich, in diesen Abschnitt zu schauen, etwas wovor er gro├če Angst und doch Respekt hatte.

Pl├Âtzlich verschwand die Pr├Ąsenz in seinem Kopf und Dimicus kehrte in die reale Welt zur├╝ck. Laut schnappte er nach Luft, sein K├Ârper war f├╝rchterlich kalt und h├Ąmmernde Schmerzen durchzogen seinen Sch├Ądel. Neben ihm sa├č der Magier, offenbar versuchte sich dieser auch erst noch zurechtzufinden. Mit M├╝he unterdr├╝ckte Dimicus das Zittern seines K├Ârpers, dabei umschloss er mit den Armen seinen Oberk├Ârper und f├╝hlte sogleich, dass er klatschnass geschwitzt war.

Ersch├Âpft blickte Dimicus zu dem Geistmagier neben ihm, der ihm sagte er solle sich nun ausschlafen. Eine List vielleicht? Was war an diesem Ort seines Unterbewusstseins passiert? Vollkommen im Dunkeln zur├╝ckgelassen schaute er den M├Ąnnern hinterher, wie sie gemeinsam den Raum verlie├čen, ohne auch nur ein weiteres Wort zu verlieren. Das letzte was er von ihnen h├Ârte, war das Zufallen der T├╝r.

Einige Augenblicke lie├č er daraufhin vergehen, ehe er sich m├╝hselig in den Stand erhob und dabei von einem weiteren Schwall des Schwindelgef├╝hls erfasst wurde. Seine Beine hielten ihn kaum oben und stellten keine wirkliche Stabilit├Ąt dar, doch er musste es ├╝berpr├╝fen. Er konnte weder deuten noch sp├╝ren, was um ihn herum vor sich ging. So schritt er mit seinen nackten F├╝├čen zu der T├╝r, auf deren Klinke er die linke Hand legte. Pr├╝fend dr├╝ckte er sie hinunter und schaffte es tats├Ąchlich, sie einen Spalt weit zu ├Âffnen. Mehr musste er nicht wissen. Egal was der Magier erfahren hatte, scheinbar hat es ihm wohl gereicht.

Vorsichtig verschloss Dimicus die T├╝r wieder und ging zur├╝ck in das Bett. Ohne gro├č dar├╝ber nachzudenken, kam er dem Wunsch des Magiers nach. Seine K├Ârper ruhte schwer in den Laken, doch sein Verstand war vernebelt und brauchte eine Pause. Diese Erfahrung war extrem und sein K├Ârper schien sich erst wieder richtig finden zu m├╝ssen, ehe er zur G├Ąnze funktionierte. Den Tribut den er damit forderte, war der des einen erholsamen Schlafes.

Und dennoch wurde er von Albtr├Ąumen geplagt, denn seinen gebrochenen mentalen Barrieren, mussten sich erst einmal wieder aufbauen...
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#22

Beitragvon JEELEN » Mi 20. Dez 2017, 11:46

Jeelen machte sich mit einem leckeren Fr├╝hst├╝ck auf dem Weg zu ihrem Neuzugang. Laut Dave hatte der Mann eine Auslesung hinter sich und hatte danach seinen Schlaf mehr als n├Âtig gehabt. Der Magier hatte ihn gebeten, den jungen Mann einmal an die Hand zu nehmen, ihm ein klein wenig die Gilde vorzustellen und ihm danach die Stadt zu zeigen.

Shohiro samt dem Geisterhaus w├Ąre immerhin, wenn alles gut laufen w├╝rde, zuk├╝nftig f├╝r den Rosend├Ąmon seine sichere Zufluchtsst├Ątte.

Der Goblin klopfte kurz an der T├╝r, dann betrat er das Zimmer des Rosend├Ąmons.

ÔÇ×Guten Morgen, ich w├╝nsche wohl geruht zu habenÔÇť, grinste Jeel und schlackerte vergn├╝gt mit seinen langen Ohren.

Er stellte dem Welpen sein Fr├╝hst├╝ck, bestehend aus mehreren geschmierten Broten, einem Ei und einer gro├čen Tasse Kaffee vor die Nase.

ÔÇ×Hier das ist f├╝r Dich. Du warst scheinbar sehr ersch├Âpft, lass es Dir schmecken. Danach werde ich Dich ein bisschen in der Gilde herumf├╝hren und danach gehen wir durch die Stadt. Du musst Dich quasi blind in der Stadt zu Recht finden. Aber nun iss erstmal in Ruhe.

Ich bin ├╝brigens Jeelen, Du kannst auch Jeel zu mir sagen oder Gr├╝ner. Wie hei├čt Du? Rosend├Ąmon wird ja nicht Dein wahrer Name seinÔÇť,
grinste der Goblin vergn├╝gt.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#23

Beitragvon Dimicus » Fr 22. Dez 2017, 16:36

Noch immer brummte der Kopf Dimicus', als er aus seinem Schlaf erwachte. Das Auslesen seiner Gedanken und die M├╝hen der vergangenen Tage hatten ihren Tribut gefordert. Obendrein war er nun an einem v├Âllig fremden Ort, den er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz einsch├Ątzen konnte. Fraglich blieb es nur, wie lang er dort bleiben w├╝rde und was nun geschehen w├╝rde. In seinem Hinterkopf schwante ihm seine Aufgabe, f├╝r die er ├╝berhaupt aus Drakenstein geflohen war. Damit Bilder vom geliebten Blut und seiner Hand, an dem es klebte.

Nachdem sich Dimicus aufgerafft und auf die Bettkante gesetzt hatte, vergrub er sein Gesicht in seine H├Ąnde und summte leise eine Melodie vor sich her. Diese ganzen Ereignisse waren zu viel auf einmal und wie er alles bewerkstelligen sollte, blieb ihm zu diesem Zeitpunkt ein R├Ątsel.

Jedoch wurden seine Gedanken und sein Summen sofort unterbrochen, als sich die T├╝r ├Âffnete und ein Goblin durch die T├╝r schritt. Gr├╝n in seiner Farbe und ├╝blich klein f├╝r sein Volk, stapfte er durch das Zimmer und gr├╝├čte ihm zum Morgen. "Morgen", entgegnete Dimicus und besah sich das Tablet und das Wesen welches sich als Jeelen vorstellte. Eines musste man dieser Gilde lassen - sie waren vielf├Ąltig ausfgestellt und jeder schien Zuflucht finden zu k├Ânnen.

Die restlichen Worte des Goblins nickte Dimicus vorerst noch ab, sein Magen knurrte und er verlangte nach etwas Essbarem. Aus diesem Grund kam ihm das Fr├╝hst├╝ck mehr als gelegen und er langte sofort zu. Die geschmierten Brote, das Ei und der Kaffee verschwand unglaublich schnell in Dimicus. Kaum hatte Jeelen sie auf das Bett abgestellt, war Dimicus dar├╝ber hergefallen.

Erst als er die wohlwollende F├╝lle in seinem Bauch wahrnahm, dicht gefolgt von der W├Ąrme des Kaffees, f├╝hlte er sich in der Lage, auf die Worte Jeelens einzugehen. Dieser schien geduldig gewartet zu haben und keine Antwort zu verlangen. Stattdessen stand er seelenruhig daneben und schaute ihn an. Nun schaute Dimicus allerdings zur├╝ck und antwortete auf die letzte Frage Jeelens: "Mein Name ist Dimicus. Und danke f├╝r das Fr├╝hst├╝ck. Es hat gut geschmeckt. Zu gern w├╝rde ich Euch durch die Hallen und in die Stadt folgen, allerdings gibt es da ein kleines Problem." Damit deutete er auf seinen halbnackten K├Ârper.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#24

Beitragvon JEELEN » Sa 23. Dez 2017, 19:22

Jeelen musterte Dimicus am├╝siert, ging ihm danach aber eilig ein paar Kleidungsst├╝cke holen, damit ihm der Mensch ohne Scham folgen konnte. Dass hier morgens die Gildenmitglieder mit wesentlich weniger Kleidung zum Fr├╝hst├╝ck erschienen, w├╝rde Dimicus noch rechtzeitig genug erfahren.

Nachdem sich ihr Neuzugang angezogen hatte, machte sich Jeelen mit Dimicus im Schlepptau auf dem Weg.

Zuerst suchte er die Schreibstube auf und machte eine einladende Geste im zu folgen.
"Morgen, ich m├Âchte Euch unseren Neuzugang Dimicus vorstellen", gr├╝├čte auch Jeel hier in die Runde und blieb dann f├╝r Dimicus stehen.

"Hallo", gr├╝├čte Dave schmunzelnd und schrieb dann weiter.
"Na dann willkommen im Club", grinste Anwolf und musterte Dimi von oben bis unten.
"Von mir auch Hallo", gr├╝├čte Varmikan freundlich.

"Hier in der Schreibstube arbeiten Dave, den Du ja bereits kennst, Anwolf, Marcella und Varmikan. Dave ist in unserer Gilde der zweite Mann, sprich wir werden von einem Trio geleitet und Dave ist von dem Trio die Nummer zwei. Ferner ist er unser Magier und unser Kassenwart. Also er f├╝hrt die B├╝cher. Falls Du etwas ben├Âtigst, sagst Du es ihm und er wird es Dir beschaffen.

Der junge Mann neben ihm ist Anwolf, er arbeitet ebenfalls in der Schreibstube. Anwolf oder kurz Wolfi ist der Lehrling von Dave, kurzum er ist ein Magier in Spee. Ebenso Marcella, sie ist das Lehrm├Ądchen von Dave und unterst├╝tzt ihn hier ebenfalls in der Schreibstube. Varmikan ist wie man unschwer erkennen kann ein Alb, Daves Ehemann und ein Magier. Falls er Dave nicht in der Schreibstube unterst├╝tzt, kommandiert er andere herum - angeblich in Daves Namen",
grinste Jeelen neckisch.

"Die Macht ├╝ber die B├╝cher und alle Anschaffung hat aber allein Dave, kurzum er hat den Daumen auf den Talern und niemand au├čer ihm fasst die B├╝cher an", erkl├Ąrte Jeelen ernst.

Der Golbin wartete kurz ab, dann machte er sich bereits wieder auf den Weg, direkt in die Heilstube.

"Guten Morgen Pavo. Ich m├Âchte Dir gleich mal unseren Neuen vorstellen. Dimicus, dass ist Pavo. Pavo dass ist Dimicus. Pavo ist von unserem Trio der dritte Mann in der F├╝hrung, zudem ist er unser Heiler. Falls Du also einmal verletzt werden solltest, wirst Du Dich bei Pavo einfinden. Er flickt Dich so gut es geht zusammen", erkl├Ąrte Jeelen.
"Sch├Ân Dich kennenzulernen, Du hast ja eine ganze Weile geschlafen. Nunja so wie Du aussiehst, warst Du auch sehr ersch├Âpft. Wir sehen uns sicher noch. Nun muss ich leider etwas weiter werkeln, auch wenn ich gerne noch etwas mit Euch plaudern w├╝rde. Aber das k├Ânnen wir ja beim Mittagessen nachholen", sagte Pavo freundlich.

"Folge mir Dimicus", grinste Jeelen und f├╝hrte den Rosend├Ąmon weiter durch das Geisterhaus. Der Golin klopfte bei Aino und betrat ihr Zimmer.
"Morgen Aino, dass ist Dimicus. Ihr beiden kennt Euch ja schon. Die Frau neben Aino ist meine Frau Lydia. Aino ist hier der Boss der Truppe, sozusagen die Nummer eins und Lydia meine Frau ist hier die Schmiedin. Sie betreibt die Schmiede in der N├Ąhe, aber sie ist auch eine ausgezeichnete K├Ąmpferin und K├Âchin", erkl├Ąrte Jeel gut gelaunt.
"Guten Morgen, ja wir beide hatten schon das Vergn├╝gen. Ich hoffe Du findest Dich hier gut ein", erkl├Ąrte Aino.
"Na dann mal auch von mir willkommen, ob ich Dir Deine Schmeicheleien glauben kann Gr├╝ner?", warf Lydia ein.
"Nat├╝rlich Schatz", fl├Âtete Jeelen und machte dass er schnell aus dem Zimmer kam.

Jeelen schaut im Wohnzimmer vorbei und marschierte hinein.
"Morgen dies hier ist Dimicus unser neuer Welpe. Dimicus, dass sind Seddik - der Ork und unser Mann f├╝rs Grobe und Besch├╝tzer von Dave, Tsounai - der Leibw├Ąchter von Dave, Baran und Ekangar, sowie Rinelda", erkl├Ąrte Jeelen freundlich.

Die Angesprochenen nickten jeweils freundlich und musterten Dimicus neugierig.

"Irgendwie sind alle Mitglieder hier so klein", grinste Eki.
"Das ist normal Schatz, Menschen sind immer etwas kleiner", gab Baran zur├╝ck.
"Wir hatten ja schon das Vergn├╝gen uns kennenlernen zu m├╝ssen. Ich rate Dir halte die F├╝├če still, verhalte Dich anst├Ąndig und mach und hier keine Scherereien. Dann findest Du auch Deinen Platz in der Gruppe", brummte Seddik.

Tsounai machte eine wegwerfende Handbewegung und grinste von einem Ohr zum anderen.
"Das wird er schon, er muss nur erstmal einen starken Kaffee trinken und sich setzen und etwas pausieren. Dann geht alles wie von allein. Willkommen in unseren Gefilden Bruder. Ich bin erfreut Dich kennenzulernen", sagte Tsounai total entspannt, w├Ąhrend Seddik den Rakshaner missmutig musterte.
"Sch├Ân Dich kennenzulernen", sagte Rinelda knapp aber h├Âflich.

"Alles klar, bis sp├Ąter", antwortete Jeelen und machte sich erneut auf den Weg.
"Gib nichts auf das Gebrumme von Seddik, er muss sich immer erst an neue gew├Âhnen, ebenso Urako", erkl├Ąrte der Goblin, w├Ąhrend er Dimicus nach drau├čen in den Hof f├╝hrte. Dort ruhte ein gewaltiger, schwarzer Greif. Das Wesen hob seinen Kopf und musterte die beiden Neuank├Âmmlinge neugierig.

"Kariakin dies ist Dimicus unser neuer Welpe. Dimicus, dass hier ist Kariakin. Welche Aufgabe er hat ist klar, er fliegt", lachte Jeelen.
"Darauf w├Ąre er nie von selbst gekommen", antwortete das gro├če Wesen belustigt und be├Ąugte Dimi, "sei mir gegr├╝├čt Dimicus".

"Genau aus diesem Grund, habe ich es extra erw├Ąhnt. Bis sp├Ąter Gro├čer", mit diesen Worten machte sich Jeelen wieder auf den Weg und ging schnurstracks zu Gasmi und Urako.

"Hallo Ihr beiden, ich m├Âchte Euch Dimicus unseren Neuling vorstellen. Dimicus, dass sind Gasmi und Urako. Gasmi ist bei uns einer der besten Front- und Nahk├Ąmpfer. Er war einst der Ausbilder meines eigenen Ausbilders. Zudem gibt es kein Schloss das vor ihm sicher ist. Kurzum er bekommt jede T├╝r geknackt. Und Urako ist ehemaliger Henker, also auch ein Mann f├╝rs Grobe und er kann fliegen. Wie Du ja anhand seiner Schwingen siehst. Zudem ist er Varmikans und Daves bester Freund. Du solltest es Dir also nicht mit der Buchhaltung verderben", stellte Jeelen die beiden vor und schlackerte vergn├╝gt mit den Ohren.

"Hallo und willkommen", gr├╝├čte Gasmi freundlich aber etwas verhalten. Der kleine D├╝sterling musterte Urako und hoffte, dass sich dieser nicht wieder aufregte. Jeelen lie├č wissend die Augenbrauen h├╝pfen und grinste sein breitestes Grinsen.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#25

Beitragvon Urako » So 24. Dez 2017, 10:47

Urako, der gerade im Hinterhof mit den Zentauren am Grillplatz gearbeitet hatte, legte sein Werkzeug nieder und richtete sich auf. Mit ausdrucksloser Mine musterte er den Neuling. Er sah nicht ├╝berm├Ą├čig gut aus, was ihm vorerst einen gewissen Bonus verschaffte und ein Alb war er auch nicht. Gasmi schien ihn langweilig zu finden. Also lie├č Urako sich dazu herab, dem Neuling die Hand zu sch├╝tteln, fester als n├Âtig gewesen w├Ąre, damit der gleich wusste, woran er bei dem Tiefling war.

"Tag. Urako. Ich h├Ąute gern Leute. Das ist Gasmi, aber der gibt nicht gern irgendwelchen Fremden die Hand. Eine Arml├Ąnge Abstand zu ihm, dann bleiben wir Freunde."

Die Zentauren waren freundlicher. Distel kam sofort angetrappelt, grabschte nach Dimicus` Hand und sch├╝ttelte sie mit beiden H├Ąnden.

"Sch├Ân, dass du da bist! Du hast zur Vervollkommnung unserer Herde noch gefehlt!"
Urako blickte genervt nach oben. So begr├╝├čte Distel ausnahmslos jeden.
Enzian kam langsam herbeigeschlendert und boxte Dimicus kumpelhaft mit der Faust gegen die Schulter. "Tag, Gro├čer!"
"Wir geh├Âren nicht zu den Geistern", erkl├Ąrte Distel, "aber wir geh├Âren trotzdem dazu! Du darfst uns mit ├äpfeln und M├Âhren versorgen."
"Ich hab Kampfhufeisen", prahlte Enzo, streckte seinen Vorderhuf aus und hielt ihn Dimicus vor die Nase.
"Ich geh barhuf", erkl├Ąrte Distel und versuchte, mit seinem viel k├╝rzeren Bein ebenfalls bis an das Gesicht heranzureichen, schaffte es aber nicht. "Menno, Enzooo!"

Urako wischte sich die H├Ąnde an der Sch├╝rze ab, die er ├╝ber dem nackten Oberk├Ârper trug.
"Was kannst du, Dimicus? Womit gedenkst du dich n├╝tzlich zu machen?"
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#26

Beitragvon Dimicus » Mo 25. Dez 2017, 17:17

Dankbar nahm Dimicus die Kleidung entgegen und zog sich sofort an. Nackt oder halbnackt durch die R├Ąume zu laufen, war f├╝r ihn eine absolute Schmach und eine Unkultur noch dazu. Menschen die sich nicht vern├╝nftig kleiden und den Anblick ihres K├Ârpers f├╝r sich behalten konnten, zeugten nicht gerade von Manieren oder Etikette. Ob man das an diesem Ort ├╝berhaupt achtete? Noch konnte Dimicus das nicht richtig einsch├Ątzen, doch sein Bild sollte schon bald vollst├Ąndig entstehen k├Ânnen.

So folgte Dimicus dem Goblin durch die G├Ąnge und zu ihrer ersten Station. Eine Schreibstube, ein Raum der sich f├╝r ihn schon vom Namen her allein lohnend anh├Ârte. Dort wurde er von drei Personen begr├╝├čt, wobei er eine davon bereits kannte. Seine Antwort belief sich auf ein knappes Nicken, seine Aufmerksamkeit richtete sich vorwiegend auf die Einrichtung des Raumes. Jedoch nichts Besonderes, was er letzten Endes als interessant einstufen konnte. Also war dieser Raum f├╝r Recherchen wohl nicht geeignet und um Finanzen wollte er sich ohnehin nicht k├╝mmern.

Die n├Ąchste Station war die Heilstube, in der ihn ein weiterer Goblin erwartete. Offenbar war er der Arzt der Gilde und flickte alle zusammen, was ihm auch als n├Ąchstes erkl├Ąrt wurde. Auch hier nickte Dimicus nur knapp und blieb distanziert, besah sich jedoch mit gro├čem Interesse den Raum. Ein Kabinett mit diversen Fl├Ąschchen und Ingredienzien erweckte seine Neugierde. Darin befanden sich sicherlich so einige wertvolle und n├╝tzliche Mittel, die man f├╝r den ein oder anderen Zweck gebrauchen konnte. Das merkte sich Dimicus vor, zugleich merkte er sich Pavo als Anlaufstelle f├╝r Fragen vor.

Dann f├╝hrte der Weg auch schon weiter und sie kamen in den Gem├Ąchern einer Frau namens Aino an. Die Anf├╝hrerin, der gro├če Kopf, hatte gerade die Gemeinschaft einer Lydia, Jeelens Frau. Seltsame Kombination. Alles in allem wirkte diese Organisation einer strikten Ordnung zu unterliegen, die keinen Raum f├╝r einen gewissen Aufstieg und Freiraum lie├č. Drei K├Âpfe der Leitung, der Rest in einer strengen Hierarchie untergeordnet, aber dennoch einer festen Rolle zugewiesen. Beinahe wie im Milit├Ąr. Dimicus hasste jede Art von militante Organisation. Doch damit w├╝rde er vorerst zurechtkommen m├╝ssen. Sie nannten ihn bis zu diesem Zeitpunkt Welpe und er war offensichtlich ganz unten in der Nahrungskette.

Auch diese Beiden hatte er knapp aber h├Âflich mit einem Nicken begr├╝├čt. Anders machte er es anschlie├čend nicht bei den Personen, die sich im Wohnzimmer aufhielten. Die Aussagen, allem voran seitens Seddik, nahm er schlichtweg hin und ignorierte er vorerst. Nat├╝rlich ohne es seinen Gegen├╝ber wissen oder sp├╝ren zu lassen. Was allerdings das Wohnzimmer f├╝r ihn bot, war eine wahre Pracht an B├╝chern zu den verschiedensten Themen. An diesem Ort wollte er noch mehrere Male vorbeischauen, um die Literatur zu studieren.

Wobei jedoch das noch das Interesse an den einzelnen Personen fehlte, erweckte der Anblick des Greifes im Hof seine Neugierde. Zugegeben, verhaltene Neugier, aber es war mehr als bei den Anderen. Einen Greif hatte Dimicus noch nie in seinem Leben sehen k├Ânnen, geschweige denn mit ihm sprechen. Nur Erz├Ąhlungen und Geschichten hatten ihm davon berichtet, doch einen zu treffen stellte etwas g├Ąnzlich Anderes dar. Bei ihm verbeugte sich Dimicus gar, denn dieses Gesch├Âpf war etwas Au├čergew├Âhnliches und in den Augen Dimicus' etwas Anmutiges. Er war sich absolut sicher, dass er bei Kariakin noch einmal ├Âfter vorbeischauen werden w├╝rde.

Schlie├člich f├╝hrte sie ihr Weg zum Hinterhof, wo Dimicus sehr illustre Gestalten antraf. Einen Tiefling, definitiv nicht aus dem sch├Ânsten Holz geschnitzt, welcher sich als Urako vorstellte und ungefragt Dimicus' Hand packte. Jedoch lie├č sich dieser davon gar nicht beeindrucken und zuckte kein St├╝ck zur├╝ck, auch wenn er ihm nur ein h├Âfliches Nicken zukommen lie├č. Offenbar waren er und dieser Gasmi verbandelt. Einen anderen Grund f├╝r seine Aussage und seine Blicke waren unwahrscheinlich. Scheinbar jemand der eifers├╝chtigen Sorte, der sich selbst kaum leiden konnte und aus dem Grund seine Unsicherheit auf seinen Partner ├╝bertrug. Das wurde mit ihm sicherlich noch lustig.

Schon im n├Ąchsten Augenblick kamen zwei Zentauren herbei. Einer wesentlich gr├Â├čer und kr├Ąftiger als der Andere. ├ťber Zentauren hatte Dimicus kaum etwas erfahren, auch wohl aufgrund des wohl fehlenden Anlasses. Dennoch musste er zugeben, dass diese Wesen durchaus faszinierend waren. Allein schon, dass mit ihnen der Geruch eines Pferdes die B├╝hne betrat, war auf seltsame Art und Weise komisch. Wirklich genau erkl├Ąren konnte sich das Dimicus nicht, wobei ein logischer Grund bestand.

Jedoch fanden sich im n├Ąchsten Moment ein Huf vor seiner Nase, der andere des kleineren Zentauren auf seiner Brusth├Âhe. Dimicus blinzelte nur und machte einen h├Âflichen Schritt zur├╝ck, um nicht schon im n├Ąchsten Moment umgeworfen zu werden. Interessantes Zusammensetzung dieser Gilde, wahrlich. Auch wenn die Zentauren nicht direkt dazu geh├Ârten.

Pl├Âtzlich wendete sich der halbnackte Tiefling mit einer Frage an Dimicus, welcher zuerst abw├Ągte, ob er ihn wirklich mit einer Antwort bedachte. Des Friedens Willen, rang er sich letzten Endes doch dazu durch. ÔÇ×Ich mich n├╝tzlich machen? Wie jeder Andere auch, der sich als ein Geist z├Ąhlt. Allerdings lasse ich meine Taten sprechen, denn selbst die besten Poeten k├Ânnten mit ihren Worten nicht die Frucht meiner Arbeit einfangen. Allerdings...ÔÇť

Dimicus Blick glitt zu Gasmi, welcher ihm als bester Nahk├Ąmpfer und Schl├Âssknacker vorgestellt wurde. Ihm war es bewusst, was es vermutlich in Urako ausl├Âsen konnte, doch war ihm das f├╝r den Moment egal. ÔÇ×W├╝rde ich Euch, Gasmi, um ein zeitnahes Gespr├Ąch bitten. Da ich ein frischer Teil der Geister bin, k├Ânnte ich ein Training gebrauchen. Ich muss meinen Horizont erweitern.ÔÇť
Zuletzt ge├Ąndert von Dimicus am Di 26. Dez 2017, 17:12, insgesamt 1-mal ge├Ąndert.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#27

Beitragvon Gasmi » Di 26. Dez 2017, 00:00

Gasmi schaute von dem Grillplatz auf den Urako fertigte und musterte den Neuzugang. Er kratzte sich mit dem Greifschwanz am Kopf.

"Nun zuerst wirst Du Dich als Welpe n├╝tzlich machen und nicht direkt als Geist. Und wie ich sehe, wurde Dir schon ein Leitwolf zugeteilt. Jeelen ist damit Dein Lehrer und nicht ich. Es kommt zudem auch drauf an, an was Du f├╝r eine Trainingsstunde gedacht hast. Ich bin Nahk├Ąmpfer, vor allem was Kampfsportarten angeht. Mein Kampf ist der waffenlose Kampf, allerdings kann ich auch mit Waffen umgehen.

Jeelen wir Dich auf Herz und Nieren pr├╝fen und Dir dann als Dein Leitwolf mitteilen, wo Du noch ├╝ben musst und wo Du Nachhilfebedarf hast. Eventuell sehen wir uns dann zu einem Training wieder. Aber ich glaube eher nicht, denn ich bildete einst Jeelens Meister aus. Ich kann Dir versichern, dass Jeelen ein sehr f├Ąhiger K├Ąmpfer ist.

Es ist richtig, Deine Taten werden f├╝r Dich sprechen. Gut wie schlecht, aber denk daran, dass Du auch damit Jeelen gut oder schlecht dastehen l├Ąsst. Als Welpe genie├čt man nicht nur den Schutz und die Anleitung seines Leitwolfs, sondern man muss auch in seinem Namen handeln. Baust Du Mist, blamierst Du ihn mit. Das solltest Du vermeiden. Du solltest so handeln, dass Du als Leitwolf selbst mit Deinem Verhalten einverstanden bist.

Ansonsten kannst Du hier jeden Geist alles fragen. Aber f├╝r direkte Probleme mit der Gruppe, oder bei besonderen Fragen, ist das Tribunal zu fragen. Das Tribunal besteht aus Pavo, Dave und Aino. Sie werden Dir alles beantworten k├Ânnen.

Bespreche Dich also am besten mit Jeelen, Dein Leitwolf ist f├╝r Dich zust├Ąndig. Am besten redet Ihr mal ├╝ber Deine W├╝nsche und Vorstellungen, auch ├╝ber Deine W├╝nsche der Weiterbildung. Er wird Dir helfen, daf├╝r ist er da. Und nat├╝rlich um Dich zu pr├╝fen und Deine Pr├╝fung abzunehmen, ob Du tauglich bist",
grinste Gasmi.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#28

Beitragvon Urako » Di 26. Dez 2017, 09:21

Urako erkannte die plump verpackte Provokation von Dimicus. Er warf sein Werkzeug beiseite, ohne den Blick von dem Neuling abzuwenden. Er fragte sich, wer eigentlich f├╝r die Rekrutierungen zust├Ąndig war, dass hier st├Ąndig solche sozialen Kr├╝ppel anr├╝ckten. Wahrscheinlich Dave.

Wenigstens Gasmi reagierte halbwegs richtig. Urako h├Ątte sich zwar gew├╝nscht, dass der D├╝sterling die eine oder andere Bemerkung einflie├čen lie├č, wie absto├čend er Dimicus` Verhalten, fand, genau wie seine ganze Person, aber Hauptsache, er hielt den Schei├čer auf Distanz.

Urako, der eigentlich gerade in die Offensive gehen und sich vor dem Menschen aufbauen wollte, um ihm ein paar sehr deutliche Takte zu sagen, entspannte sich daher und grinste breit. Sicherheitshalber hob er Gasmi aber trotzdem w├Ąhrend dessen Erkl├Ąrung huckepack auf seinen R├╝cken. Ansonsten wartete er, bis Gasmi ausgesprochen hatte, denn auch er war ein Welpe und im Gegensatz zu anderen Leuten kannte er seinen Platz.

"Meine Gunst verliert man nur einmal, Dimipimi. N├Ąmlich f├╝r immer", sagte er, als Gasmi fertig gesprochen hatte. "Verscherze es dir nicht mit mir. Ich mache dir das Leben hier zur H├Âlle. Auf ganz legalem Wege, ohne dass das Tribunal etwas zu klagen h├Ątte. Ich bin Scharfrichter. Leute mit den vorgegebenen Mitteln systematisch zu zerm├╝rben, ist mein Job. Lass es. Ist besser f├╝r dich, glaub mir.

Was du hingegen kannst, hast du ja immer noch nicht gesagt. Scheint nicht viel zu sein, aber das macht ja nichts. Wir alle fangen klein an. Eine Putzfrau brauchen wir schon lange. Wie man einen Haushalt ordentlich h├Ąlt, W├Ąsche w├Ąscht und Essen serviert, wei├čt du ja sicher."
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#29

Beitragvon JEELEN » Di 26. Dez 2017, 13:54

Jeelen zog die Ohren wie auch die Mundwinkel nach unten.

"Mein Welpe wird genauso wenig als Putzfrau anfangen wie Du Urako. Ihr beide kommt runter und lasst das gegenseitige Provozieren. Falls Ihr zwei nicht miteinander klar kommt, kein Problem! Ihr beides seid Welpen, Ihr beide seid noch in der Organisation unbedeutend, Ihr beide habt noch lange nicht die Pr├╝fung abgelegt. Haltet Euch beide einfach an Eure Leitw├Âlfe.

Du Dich an mich Dimicus und Dich an Gasmi Urako. Damit w├Ąre die Sache gekl├Ąrt, ganz ohne unn├Âtigen Zank. Hier k├Ânnen auch ganz andere Seiten aufgezogen werden, f├╝r jeden von Euch beiden, dass scheint Euch wohl nicht bewusst zu sein. Falls Ihr zwei so unbedingt einen Schwanzvergleich braucht, dann bitte. Aber dass macht dann au├čerhalb unserer Gilde. Wir hatten schon genug Schwierigkeiten nach dem Desaster mit Morasa.

Also entweder habt Ihr beide Interesse daran Mitglied dieser Gilde zu sein, oder nicht. Das ist ganz einfach.
Ihr m├╝sst Euch nur entscheiden, es offen aussprechen und eventuell um Euer Leben laufen.
Wie m├Âchtet Ihr es?

Normalerweise kenne ich diese Gilde als eine Zuflucht, eine Familie wohin man nach Hause kommt und sich wohlf├╝hlt. Auf permanentes Angezicke von erwachsenen M├Ąnnern habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Und das werde ich auch gerne so dem Tribunal weitergeben.

Ihr beiden habt noch nichts f├╝r die Gemeinschaft geleistet!

Wie viele Taler habt Ihr beiden der Gilde eingebracht?
Wie viele Br├╝der oder Schwestern habt Ihr aus dem Knast befreit?
Wie viele Br├╝der oder Schwestern habt Ihr vor dem Tod bewahrt oder ger├Ącht?

Sollen wir mal in die Schreibstube gehen und nachfragen, wie viele Taler Gasmi der Familie einbrachte, wie vielen Br├╝dern und Schwestern er beistand oder wem er hier schon alles den Arsch gerettet hat? Selbst der Geringste unter uns, der nur eine Rettungsaktion durchgezogen hat, hat immer noch mehr geleistet als Ihr zwei Maulhelden!

Falls Ihr also die F├╝├če nicht stillhalten k├Ânnt, bekommt jeder von Euch einen Dolch und wir gehen in den Keller. Zwei gehen rein - Ihr beide versteht sich - einer geht raus. Damit w├Ąre dann doch sicher Eurer Schwanzvergleich abgeschlossen.

Keine Ahnung was Ihr mit diesem Verhalten bezweckt, aber falls Ihr der Gilde schaden wollt oder diese zerst├Âren wollt, dann seid Ihr auf dem richtigen Weg. Aber es gibt andere Leute hier, die genau das zu verhindern wissen. Glaubt es mir!

Sind wir hier im Affentheater oder in einer Assassinengilde?
Geht es Euch beiden irgendwie nicht gut?

Also was ist jetzt? Soll ich zwei Dolche samt einem Kellerraum f├╝r die "Herrschaften" besorgen?",
knurrte Jeelen.
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Urako
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Die Freien V├Âlker

Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#30

Beitragvon Urako » Di 26. Dez 2017, 14:39

Z├Ąhneknirschend senkte Urako den Blick.

"Er hat angefangen", murrte er leise. "Ich wollte nur nett sein und Streit vermeiden, drum hab ich ihm gesagt, er soll Gasmi fernbleiben. Warum provoziert er mich unmittelbar darauf? Was soll die Schei├če? Stehen dem die Z├Ąhne zu eng?

Ich hab nen Sack lupenreine Diamanten f├╝r die Gilde besorgt. Was die Wert sind, muss Davy dir sagen. Dass ich mich nicht an willk├╝rlichen Morden an unbescholtenen B├╝rgern beteiligen werde, habe ich von Anfang an klar gemacht, das war damals kein Problem. Wieso wird mir jetzt auf die Bemme geschmiert, dass ich mich auf andere Weise n├╝tzlich mache?

Die ganzen Neulinge, die sich nicht benehmen k├Ânnen, sind Stress pur. Hier ist alles friedlich, so lange keine Neuen hinzukommen. Ihr solltet echt mal euer Auswahlverfahren ├╝berdenken, nur mal so als Tipp am Rande von der unwichtigen und unbedeutenden Person, die jetzt weiter den schei├č Grillplatz f├╝r die Gilde baut, damit wir gem├╝tlich im Sommer hier beisammen sitzen k├Ânnen."


Damit nahm er sein Werkzeug auf und arbeitete missgestimmt weiter, ohne Gasmi wieder von seinem R├╝cken herunterzusetzen.
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"Wenn Kaiser, K├Ânige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter