Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Wie die Rose zu den Geistern fand

Das Geisterhaus
Die Geister waren bis zum Jahr 202 eine erfolgreiche Gilde von Auftragsmördern. Jedoch bot das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause für Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen waren absolute Loyalität und Verschwiegenheit - sonst endete man rasch selbst auf der Todesliste. Die ehemaligen Geister verdienen ihren Lebensunterhalt heute auf ehrbare Weise als "Fantomes" in Souvagne.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#21

Beitrag von Dimicus » Fr 15. Dez 2017, 14:10

Nervös tapste Dimicus vor der offenen Tür zu seinem Persönlichkeitskern umher. Von außen war für ihn nicht zu sehen, außer die tiefe Dunkelheit die dem Kern innewohnte. Es war ruhig und noch immer spürte er die Anwesenheit des Magiers in seinem Verstand. Was er dort trieb? Weiterhin war es für Dimicus nicht im bewussten möglich, in diesen Abschnitt zu schauen, etwas wovor er große Angst und doch Respekt hatte.

Plötzlich verschwand die Präsenz in seinem Kopf und Dimicus kehrte in die reale Welt zurück. Laut schnappte er nach Luft, sein Körper war fürchterlich kalt und hämmernde Schmerzen durchzogen seinen Schädel. Neben ihm saß der Magier, offenbar versuchte sich dieser auch erst noch zurechtzufinden. Mit Mühe unterdrückte Dimicus das Zittern seines Körpers, dabei umschloss er mit den Armen seinen Oberkörper und fühlte sogleich, dass er klatschnass geschwitzt war.

Erschöpft blickte Dimicus zu dem Geistmagier neben ihm, der ihm sagte er solle sich nun ausschlafen. Eine List vielleicht? Was war an diesem Ort seines Unterbewusstseins passiert? Vollkommen im Dunkeln zurückgelassen schaute er den Männern hinterher, wie sie gemeinsam den Raum verließen, ohne auch nur ein weiteres Wort zu verlieren. Das letzte was er von ihnen hörte, war das Zufallen der Tür.

Einige Augenblicke ließ er daraufhin vergehen, ehe er sich mühselig in den Stand erhob und dabei von einem weiteren Schwall des Schwindelgefühls erfasst wurde. Seine Beine hielten ihn kaum oben und stellten keine wirkliche Stabilität dar, doch er musste es überprüfen. Er konnte weder deuten noch spüren, was um ihn herum vor sich ging. So schritt er mit seinen nackten Füßen zu der Tür, auf deren Klinke er die linke Hand legte. Prüfend drückte er sie hinunter und schaffte es tatsächlich, sie einen Spalt weit zu öffnen. Mehr musste er nicht wissen. Egal was der Magier erfahren hatte, scheinbar hat es ihm wohl gereicht.

Vorsichtig verschloss Dimicus die Tür wieder und ging zurück in das Bett. Ohne groß darüber nachzudenken, kam er dem Wunsch des Magiers nach. Seine Körper ruhte schwer in den Laken, doch sein Verstand war vernebelt und brauchte eine Pause. Diese Erfahrung war extrem und sein Körper schien sich erst wieder richtig finden zu müssen, ehe er zur Gänze funktionierte. Den Tribut den er damit forderte, war der des einen erholsamen Schlafes.

Und dennoch wurde er von Albträumen geplagt, denn seinen gebrochenen mentalen Barrieren, mussten sich erst einmal wieder aufbauen...
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#22

Beitrag von JEELEN » Mi 20. Dez 2017, 11:46

Jeelen machte sich mit einem leckeren Frühstück auf dem Weg zu ihrem Neuzugang. Laut Dave hatte der Mann eine Auslesung hinter sich und hatte danach seinen Schlaf mehr als nötig gehabt. Der Magier hatte ihn gebeten, den jungen Mann einmal an die Hand zu nehmen, ihm ein klein wenig die Gilde vorzustellen und ihm danach die Stadt zu zeigen.

Shohiro samt dem Geisterhaus wäre immerhin, wenn alles gut laufen würde, zukünftig für den Rosendämon seine sichere Zufluchtsstätte.

Der Goblin klopfte kurz an der Tür, dann betrat er das Zimmer des Rosendämons.

„Guten Morgen, ich wünsche wohl geruht zu haben“, grinste Jeel und schlackerte vergnügt mit seinen langen Ohren.

Er stellte dem Welpen sein Frühstück, bestehend aus mehreren geschmierten Broten, einem Ei und einer großen Tasse Kaffee vor die Nase.

„Hier das ist für Dich. Du warst scheinbar sehr erschöpft, lass es Dir schmecken. Danach werde ich Dich ein bisschen in der Gilde herumführen und danach gehen wir durch die Stadt. Du musst Dich quasi blind in der Stadt zu Recht finden. Aber nun iss erstmal in Ruhe.

Ich bin übrigens Jeelen, Du kannst auch Jeel zu mir sagen oder Grüner. Wie heißt Du? Rosendämon wird ja nicht Dein wahrer Name sein“,
grinste der Goblin vergnügt.

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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#23

Beitrag von Dimicus » Fr 22. Dez 2017, 16:36

Noch immer brummte der Kopf Dimicus', als er aus seinem Schlaf erwachte. Das Auslesen seiner Gedanken und die Mühen der vergangenen Tage hatten ihren Tribut gefordert. Obendrein war er nun an einem völlig fremden Ort, den er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz einschätzen konnte. Fraglich blieb es nur, wie lang er dort bleiben würde und was nun geschehen würde. In seinem Hinterkopf schwante ihm seine Aufgabe, für die er überhaupt aus Drakenstein geflohen war. Damit Bilder vom geliebten Blut und seiner Hand, an dem es klebte.

Nachdem sich Dimicus aufgerafft und auf die Bettkante gesetzt hatte, vergrub er sein Gesicht in seine Hände und summte leise eine Melodie vor sich her. Diese ganzen Ereignisse waren zu viel auf einmal und wie er alles bewerkstelligen sollte, blieb ihm zu diesem Zeitpunkt ein Rätsel.

Jedoch wurden seine Gedanken und sein Summen sofort unterbrochen, als sich die Tür öffnete und ein Goblin durch die Tür schritt. Grün in seiner Farbe und üblich klein für sein Volk, stapfte er durch das Zimmer und grüßte ihm zum Morgen. "Morgen", entgegnete Dimicus und besah sich das Tablet und das Wesen welches sich als Jeelen vorstellte. Eines musste man dieser Gilde lassen - sie waren vielfältig ausfgestellt und jeder schien Zuflucht finden zu können.

Die restlichen Worte des Goblins nickte Dimicus vorerst noch ab, sein Magen knurrte und er verlangte nach etwas Essbarem. Aus diesem Grund kam ihm das Frühstück mehr als gelegen und er langte sofort zu. Die geschmierten Brote, das Ei und der Kaffee verschwand unglaublich schnell in Dimicus. Kaum hatte Jeelen sie auf das Bett abgestellt, war Dimicus darüber hergefallen.

Erst als er die wohlwollende Fülle in seinem Bauch wahrnahm, dicht gefolgt von der Wärme des Kaffees, fühlte er sich in der Lage, auf die Worte Jeelens einzugehen. Dieser schien geduldig gewartet zu haben und keine Antwort zu verlangen. Stattdessen stand er seelenruhig daneben und schaute ihn an. Nun schaute Dimicus allerdings zurück und antwortete auf die letzte Frage Jeelens: "Mein Name ist Dimicus. Und danke für das Frühstück. Es hat gut geschmeckt. Zu gern würde ich Euch durch die Hallen und in die Stadt folgen, allerdings gibt es da ein kleines Problem." Damit deutete er auf seinen halbnackten Körper.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#24

Beitrag von JEELEN » Sa 23. Dez 2017, 19:22

Jeelen musterte Dimicus amüsiert, ging ihm danach aber eilig ein paar Kleidungsstücke holen, damit ihm der Mensch ohne Scham folgen konnte. Dass hier morgens die Gildenmitglieder mit wesentlich weniger Kleidung zum Frühstück erschienen, würde Dimicus noch rechtzeitig genug erfahren.

Nachdem sich ihr Neuzugang angezogen hatte, machte sich Jeelen mit Dimicus im Schlepptau auf dem Weg.

Zuerst suchte er die Schreibstube auf und machte eine einladende Geste im zu folgen.
"Morgen, ich möchte Euch unseren Neuzugang Dimicus vorstellen", grüßte auch Jeel hier in die Runde und blieb dann für Dimicus stehen.

"Hallo", grüßte Dave schmunzelnd und schrieb dann weiter.
"Na dann willkommen im Club", grinste Anwolf und musterte Dimi von oben bis unten.
"Von mir auch Hallo", grüßte Varmikan freundlich.

"Hier in der Schreibstube arbeiten Dave, den Du ja bereits kennst, Anwolf, Marcella und Varmikan. Dave ist in unserer Gilde der zweite Mann, sprich wir werden von einem Trio geleitet und Dave ist von dem Trio die Nummer zwei. Ferner ist er unser Magier und unser Kassenwart. Also er führt die Bücher. Falls Du etwas benötigst, sagst Du es ihm und er wird es Dir beschaffen.

Der junge Mann neben ihm ist Anwolf, er arbeitet ebenfalls in der Schreibstube. Anwolf oder kurz Wolfi ist der Lehrling von Dave, kurzum er ist ein Magier in Spee. Ebenso Marcella, sie ist das Lehrmädchen von Dave und unterstützt ihn hier ebenfalls in der Schreibstube. Varmikan ist wie man unschwer erkennen kann ein Alb, Daves Ehemann und ein Magier. Falls er Dave nicht in der Schreibstube unterstützt, kommandiert er andere herum - angeblich in Daves Namen",
grinste Jeelen neckisch.

"Die Macht über die Bücher und alle Anschaffung hat aber allein Dave, kurzum er hat den Daumen auf den Talern und niemand außer ihm fasst die Bücher an", erklärte Jeelen ernst.

Der Golbin wartete kurz ab, dann machte er sich bereits wieder auf den Weg, direkt in die Heilstube.

"Guten Morgen Pavo. Ich möchte Dir gleich mal unseren Neuen vorstellen. Dimicus, dass ist Pavo. Pavo dass ist Dimicus. Pavo ist von unserem Trio der dritte Mann in der Führung, zudem ist er unser Heiler. Falls Du also einmal verletzt werden solltest, wirst Du Dich bei Pavo einfinden. Er flickt Dich so gut es geht zusammen", erklärte Jeelen.
"Schön Dich kennenzulernen, Du hast ja eine ganze Weile geschlafen. Nunja so wie Du aussiehst, warst Du auch sehr erschöpft. Wir sehen uns sicher noch. Nun muss ich leider etwas weiter werkeln, auch wenn ich gerne noch etwas mit Euch plaudern würde. Aber das können wir ja beim Mittagessen nachholen", sagte Pavo freundlich.

"Folge mir Dimicus", grinste Jeelen und führte den Rosendämon weiter durch das Geisterhaus. Der Golin klopfte bei Aino und betrat ihr Zimmer.
"Morgen Aino, dass ist Dimicus. Ihr beiden kennt Euch ja schon. Die Frau neben Aino ist meine Frau Lydia. Aino ist hier der Boss der Truppe, sozusagen die Nummer eins und Lydia meine Frau ist hier die Schmiedin. Sie betreibt die Schmiede in der Nähe, aber sie ist auch eine ausgezeichnete Kämpferin und Köchin", erklärte Jeel gut gelaunt.
"Guten Morgen, ja wir beide hatten schon das Vergnügen. Ich hoffe Du findest Dich hier gut ein", erklärte Aino.
"Na dann mal auch von mir willkommen, ob ich Dir Deine Schmeicheleien glauben kann Grüner?", warf Lydia ein.
"Natürlich Schatz", flötete Jeelen und machte dass er schnell aus dem Zimmer kam.

Jeelen schaut im Wohnzimmer vorbei und marschierte hinein.
"Morgen dies hier ist Dimicus unser neuer Welpe. Dimicus, dass sind Seddik - der Ork und unser Mann fürs Grobe und Beschützer von Dave, Tsounai - der Leibwächter von Dave, Baran und Ekangar, sowie Rinelda", erklärte Jeelen freundlich.

Die Angesprochenen nickten jeweils freundlich und musterten Dimicus neugierig.

"Irgendwie sind alle Mitglieder hier so klein", grinste Eki.
"Das ist normal Schatz, Menschen sind immer etwas kleiner", gab Baran zurück.
"Wir hatten ja schon das Vergnügen uns kennenlernen zu müssen. Ich rate Dir halte die Füße still, verhalte Dich anständig und mach und hier keine Scherereien. Dann findest Du auch Deinen Platz in der Gruppe", brummte Seddik.

Tsounai machte eine wegwerfende Handbewegung und grinste von einem Ohr zum anderen.
"Das wird er schon, er muss nur erstmal einen starken Kaffee trinken und sich setzen und etwas pausieren. Dann geht alles wie von allein. Willkommen in unseren Gefilden Bruder. Ich bin erfreut Dich kennenzulernen", sagte Tsounai total entspannt, während Seddik den Rakshaner missmutig musterte.
"Schön Dich kennenzulernen", sagte Rinelda knapp aber höflich.

"Alles klar, bis später", antwortete Jeelen und machte sich erneut auf den Weg.
"Gib nichts auf das Gebrumme von Seddik, er muss sich immer erst an neue gewöhnen, ebenso Urako", erklärte der Goblin, während er Dimicus nach draußen in den Hof führte. Dort ruhte ein gewaltiger, schwarzer Greif. Das Wesen hob seinen Kopf und musterte die beiden Neuankömmlinge neugierig.

"Kariakin dies ist Dimicus unser neuer Welpe. Dimicus, dass hier ist Kariakin. Welche Aufgabe er hat ist klar, er fliegt", lachte Jeelen.
"Darauf wäre er nie von selbst gekommen", antwortete das große Wesen belustigt und beäugte Dimi, "sei mir gegrüßt Dimicus".

"Genau aus diesem Grund, habe ich es extra erwähnt. Bis später Großer", mit diesen Worten machte sich Jeelen wieder auf den Weg und ging schnurstracks zu Gasmi und Urako.

"Hallo Ihr beiden, ich möchte Euch Dimicus unseren Neuling vorstellen. Dimicus, dass sind Gasmi und Urako. Gasmi ist bei uns einer der besten Front- und Nahkämpfer. Er war einst der Ausbilder meines eigenen Ausbilders. Zudem gibt es kein Schloss das vor ihm sicher ist. Kurzum er bekommt jede Tür geknackt. Und Urako ist ehemaliger Henker, also auch ein Mann fürs Grobe und er kann fliegen. Wie Du ja anhand seiner Schwingen siehst. Zudem ist er Varmikans und Daves bester Freund. Du solltest es Dir also nicht mit der Buchhaltung verderben", stellte Jeelen die beiden vor und schlackerte vergnügt mit den Ohren.

"Hallo und willkommen", grüßte Gasmi freundlich aber etwas verhalten. Der kleine Düsterling musterte Urako und hoffte, dass sich dieser nicht wieder aufregte. Jeelen ließ wissend die Augenbrauen hüpfen und grinste sein breitestes Grinsen.

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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#25

Beitrag von Urako » So 24. Dez 2017, 10:47

Urako, der gerade im Hinterhof mit den Zentauren am Grillplatz gearbeitet hatte, legte sein Werkzeug nieder und richtete sich auf. Mit ausdrucksloser Mine musterte er den Neuling. Er sah nicht übermäßig gut aus, was ihm vorerst einen gewissen Bonus verschaffte und ein Alb war er auch nicht. Gasmi schien ihn langweilig zu finden. Also ließ Urako sich dazu herab, dem Neuling die Hand zu schütteln, fester als nötig gewesen wäre, damit der gleich wusste, woran er bei dem Tiefling war.

"Tag. Urako. Ich häute gern Leute. Das ist Gasmi, aber der gibt nicht gern irgendwelchen Fremden die Hand. Eine Armlänge Abstand zu ihm, dann bleiben wir Freunde."

Die Zentauren waren freundlicher. Distel kam sofort angetrappelt, grabschte nach Dimicus` Hand und schüttelte sie mit beiden Händen.

"Schön, dass du da bist! Du hast zur Vervollkommnung unserer Herde noch gefehlt!"
Urako blickte genervt nach oben. So begrüßte Distel ausnahmslos jeden.
Enzian kam langsam herbeigeschlendert und boxte Dimicus kumpelhaft mit der Faust gegen die Schulter. "Tag, Großer!"
"Wir gehören nicht zu den Geistern", erklärte Distel, "aber wir gehören trotzdem dazu! Du darfst uns mit Äpfeln und Möhren versorgen."
"Ich hab Kampfhufeisen", prahlte Enzo, streckte seinen Vorderhuf aus und hielt ihn Dimicus vor die Nase.
"Ich geh barhuf", erklärte Distel und versuchte, mit seinem viel kürzeren Bein ebenfalls bis an das Gesicht heranzureichen, schaffte es aber nicht. "Menno, Enzooo!"

Urako wischte sich die Hände an der Schürze ab, die er über dem nackten Oberkörper trug.
"Was kannst du, Dimicus? Womit gedenkst du dich nützlich zu machen?"
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#26

Beitrag von Dimicus » Mo 25. Dez 2017, 17:17

Dankbar nahm Dimicus die Kleidung entgegen und zog sich sofort an. Nackt oder halbnackt durch die Räume zu laufen, war für ihn eine absolute Schmach und eine Unkultur noch dazu. Menschen die sich nicht vernünftig kleiden und den Anblick ihres Körpers für sich behalten konnten, zeugten nicht gerade von Manieren oder Etikette. Ob man das an diesem Ort überhaupt achtete? Noch konnte Dimicus das nicht richtig einschätzen, doch sein Bild sollte schon bald vollständig entstehen können.

So folgte Dimicus dem Goblin durch die Gänge und zu ihrer ersten Station. Eine Schreibstube, ein Raum der sich für ihn schon vom Namen her allein lohnend anhörte. Dort wurde er von drei Personen begrüßt, wobei er eine davon bereits kannte. Seine Antwort belief sich auf ein knappes Nicken, seine Aufmerksamkeit richtete sich vorwiegend auf die Einrichtung des Raumes. Jedoch nichts Besonderes, was er letzten Endes als interessant einstufen konnte. Also war dieser Raum für Recherchen wohl nicht geeignet und um Finanzen wollte er sich ohnehin nicht kümmern.

Die nächste Station war die Heilstube, in der ihn ein weiterer Goblin erwartete. Offenbar war er der Arzt der Gilde und flickte alle zusammen, was ihm auch als nächstes erklärt wurde. Auch hier nickte Dimicus nur knapp und blieb distanziert, besah sich jedoch mit großem Interesse den Raum. Ein Kabinett mit diversen Fläschchen und Ingredienzien erweckte seine Neugierde. Darin befanden sich sicherlich so einige wertvolle und nützliche Mittel, die man für den ein oder anderen Zweck gebrauchen konnte. Das merkte sich Dimicus vor, zugleich merkte er sich Pavo als Anlaufstelle für Fragen vor.

Dann führte der Weg auch schon weiter und sie kamen in den Gemächern einer Frau namens Aino an. Die Anführerin, der große Kopf, hatte gerade die Gemeinschaft einer Lydia, Jeelens Frau. Seltsame Kombination. Alles in allem wirkte diese Organisation einer strikten Ordnung zu unterliegen, die keinen Raum für einen gewissen Aufstieg und Freiraum ließ. Drei Köpfe der Leitung, der Rest in einer strengen Hierarchie untergeordnet, aber dennoch einer festen Rolle zugewiesen. Beinahe wie im Militär. Dimicus hasste jede Art von militante Organisation. Doch damit würde er vorerst zurechtkommen müssen. Sie nannten ihn bis zu diesem Zeitpunkt Welpe und er war offensichtlich ganz unten in der Nahrungskette.

Auch diese Beiden hatte er knapp aber höflich mit einem Nicken begrüßt. Anders machte er es anschließend nicht bei den Personen, die sich im Wohnzimmer aufhielten. Die Aussagen, allem voran seitens Seddik, nahm er schlichtweg hin und ignorierte er vorerst. Natürlich ohne es seinen Gegenüber wissen oder spüren zu lassen. Was allerdings das Wohnzimmer für ihn bot, war eine wahre Pracht an Büchern zu den verschiedensten Themen. An diesem Ort wollte er noch mehrere Male vorbeischauen, um die Literatur zu studieren.

Wobei jedoch das noch das Interesse an den einzelnen Personen fehlte, erweckte der Anblick des Greifes im Hof seine Neugierde. Zugegeben, verhaltene Neugier, aber es war mehr als bei den Anderen. Einen Greif hatte Dimicus noch nie in seinem Leben sehen können, geschweige denn mit ihm sprechen. Nur Erzählungen und Geschichten hatten ihm davon berichtet, doch einen zu treffen stellte etwas gänzlich Anderes dar. Bei ihm verbeugte sich Dimicus gar, denn dieses Geschöpf war etwas Außergewöhnliches und in den Augen Dimicus' etwas Anmutiges. Er war sich absolut sicher, dass er bei Kariakin noch einmal öfter vorbeischauen werden würde.

Schließlich führte sie ihr Weg zum Hinterhof, wo Dimicus sehr illustre Gestalten antraf. Einen Tiefling, definitiv nicht aus dem schönsten Holz geschnitzt, welcher sich als Urako vorstellte und ungefragt Dimicus' Hand packte. Jedoch ließ sich dieser davon gar nicht beeindrucken und zuckte kein Stück zurück, auch wenn er ihm nur ein höfliches Nicken zukommen ließ. Offenbar waren er und dieser Gasmi verbandelt. Einen anderen Grund für seine Aussage und seine Blicke waren unwahrscheinlich. Scheinbar jemand der eifersüchtigen Sorte, der sich selbst kaum leiden konnte und aus dem Grund seine Unsicherheit auf seinen Partner übertrug. Das wurde mit ihm sicherlich noch lustig.

Schon im nächsten Augenblick kamen zwei Zentauren herbei. Einer wesentlich größer und kräftiger als der Andere. Über Zentauren hatte Dimicus kaum etwas erfahren, auch wohl aufgrund des wohl fehlenden Anlasses. Dennoch musste er zugeben, dass diese Wesen durchaus faszinierend waren. Allein schon, dass mit ihnen der Geruch eines Pferdes die Bühne betrat, war auf seltsame Art und Weise komisch. Wirklich genau erklären konnte sich das Dimicus nicht, wobei ein logischer Grund bestand.

Jedoch fanden sich im nächsten Moment ein Huf vor seiner Nase, der andere des kleineren Zentauren auf seiner Brusthöhe. Dimicus blinzelte nur und machte einen höflichen Schritt zurück, um nicht schon im nächsten Moment umgeworfen zu werden. Interessantes Zusammensetzung dieser Gilde, wahrlich. Auch wenn die Zentauren nicht direkt dazu gehörten.

Plötzlich wendete sich der halbnackte Tiefling mit einer Frage an Dimicus, welcher zuerst abwägte, ob er ihn wirklich mit einer Antwort bedachte. Des Friedens Willen, rang er sich letzten Endes doch dazu durch. „Ich mich nützlich machen? Wie jeder Andere auch, der sich als ein Geist zählt. Allerdings lasse ich meine Taten sprechen, denn selbst die besten Poeten könnten mit ihren Worten nicht die Frucht meiner Arbeit einfangen. Allerdings...“

Dimicus Blick glitt zu Gasmi, welcher ihm als bester Nahkämpfer und Schlössknacker vorgestellt wurde. Ihm war es bewusst, was es vermutlich in Urako auslösen konnte, doch war ihm das für den Moment egal. „Würde ich Euch, Gasmi, um ein zeitnahes Gespräch bitten. Da ich ein frischer Teil der Geister bin, könnte ich ein Training gebrauchen. Ich muss meinen Horizont erweitern.“
Zuletzt geändert von Dimicus am Di 26. Dez 2017, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#27

Beitrag von Gasmi » Di 26. Dez 2017, 00:00

Gasmi schaute von dem Grillplatz auf den Urako fertigte und musterte den Neuzugang. Er kratzte sich mit dem Greifschwanz am Kopf.

"Nun zuerst wirst Du Dich als Welpe nützlich machen und nicht direkt als Geist. Und wie ich sehe, wurde Dir schon ein Leitwolf zugeteilt. Jeelen ist damit Dein Lehrer und nicht ich. Es kommt zudem auch drauf an, an was Du für eine Trainingsstunde gedacht hast. Ich bin Nahkämpfer, vor allem was Kampfsportarten angeht. Mein Kampf ist der waffenlose Kampf, allerdings kann ich auch mit Waffen umgehen.

Jeelen wir Dich auf Herz und Nieren prüfen und Dir dann als Dein Leitwolf mitteilen, wo Du noch üben musst und wo Du Nachhilfebedarf hast. Eventuell sehen wir uns dann zu einem Training wieder. Aber ich glaube eher nicht, denn ich bildete einst Jeelens Meister aus. Ich kann Dir versichern, dass Jeelen ein sehr fähiger Kämpfer ist.

Es ist richtig, Deine Taten werden für Dich sprechen. Gut wie schlecht, aber denk daran, dass Du auch damit Jeelen gut oder schlecht dastehen lässt. Als Welpe genießt man nicht nur den Schutz und die Anleitung seines Leitwolfs, sondern man muss auch in seinem Namen handeln. Baust Du Mist, blamierst Du ihn mit. Das solltest Du vermeiden. Du solltest so handeln, dass Du als Leitwolf selbst mit Deinem Verhalten einverstanden bist.

Ansonsten kannst Du hier jeden Geist alles fragen. Aber für direkte Probleme mit der Gruppe, oder bei besonderen Fragen, ist das Tribunal zu fragen. Das Tribunal besteht aus Pavo, Dave und Aino. Sie werden Dir alles beantworten können.

Bespreche Dich also am besten mit Jeelen, Dein Leitwolf ist für Dich zuständig. Am besten redet Ihr mal über Deine Wünsche und Vorstellungen, auch über Deine Wünsche der Weiterbildung. Er wird Dir helfen, dafür ist er da. Und natürlich um Dich zu prüfen und Deine Prüfung abzunehmen, ob Du tauglich bist",
grinste Gasmi.
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#28

Beitrag von Urako » Di 26. Dez 2017, 09:21

Urako erkannte die plump verpackte Provokation von Dimicus. Er warf sein Werkzeug beiseite, ohne den Blick von dem Neuling abzuwenden. Er fragte sich, wer eigentlich für die Rekrutierungen zuständig war, dass hier ständig solche sozialen Krüppel anrückten. Wahrscheinlich Dave.

Wenigstens Gasmi reagierte halbwegs richtig. Urako hätte sich zwar gewünscht, dass der Düsterling die eine oder andere Bemerkung einfließen ließ, wie abstoßend er Dimicus` Verhalten, fand, genau wie seine ganze Person, aber Hauptsache, er hielt den Scheißer auf Distanz.

Urako, der eigentlich gerade in die Offensive gehen und sich vor dem Menschen aufbauen wollte, um ihm ein paar sehr deutliche Takte zu sagen, entspannte sich daher und grinste breit. Sicherheitshalber hob er Gasmi aber trotzdem während dessen Erklärung huckepack auf seinen Rücken. Ansonsten wartete er, bis Gasmi ausgesprochen hatte, denn auch er war ein Welpe und im Gegensatz zu anderen Leuten kannte er seinen Platz.

"Meine Gunst verliert man nur einmal, Dimipimi. Nämlich für immer", sagte er, als Gasmi fertig gesprochen hatte. "Verscherze es dir nicht mit mir. Ich mache dir das Leben hier zur Hölle. Auf ganz legalem Wege, ohne dass das Tribunal etwas zu klagen hätte. Ich bin Scharfrichter. Leute mit den vorgegebenen Mitteln systematisch zu zermürben, ist mein Job. Lass es. Ist besser für dich, glaub mir.

Was du hingegen kannst, hast du ja immer noch nicht gesagt. Scheint nicht viel zu sein, aber das macht ja nichts. Wir alle fangen klein an. Eine Putzfrau brauchen wir schon lange. Wie man einen Haushalt ordentlich hält, Wäsche wäscht und Essen serviert, weißt du ja sicher."
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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#29

Beitrag von JEELEN » Di 26. Dez 2017, 13:54

Jeelen zog die Ohren wie auch die Mundwinkel nach unten.

"Mein Welpe wird genauso wenig als Putzfrau anfangen wie Du Urako. Ihr beide kommt runter und lasst das gegenseitige Provozieren. Falls Ihr zwei nicht miteinander klar kommt, kein Problem! Ihr beides seid Welpen, Ihr beide seid noch in der Organisation unbedeutend, Ihr beide habt noch lange nicht die Prüfung abgelegt. Haltet Euch beide einfach an Eure Leitwölfe.

Du Dich an mich Dimicus und Dich an Gasmi Urako. Damit wäre die Sache geklärt, ganz ohne unnötigen Zank. Hier können auch ganz andere Seiten aufgezogen werden, für jeden von Euch beiden, dass scheint Euch wohl nicht bewusst zu sein. Falls Ihr zwei so unbedingt einen Schwanzvergleich braucht, dann bitte. Aber dass macht dann außerhalb unserer Gilde. Wir hatten schon genug Schwierigkeiten nach dem Desaster mit Morasa.

Also entweder habt Ihr beide Interesse daran Mitglied dieser Gilde zu sein, oder nicht. Das ist ganz einfach.
Ihr müsst Euch nur entscheiden, es offen aussprechen und eventuell um Euer Leben laufen.
Wie möchtet Ihr es?

Normalerweise kenne ich diese Gilde als eine Zuflucht, eine Familie wohin man nach Hause kommt und sich wohlfühlt. Auf permanentes Angezicke von erwachsenen Männern habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Und das werde ich auch gerne so dem Tribunal weitergeben.

Ihr beiden habt noch nichts für die Gemeinschaft geleistet!

Wie viele Taler habt Ihr beiden der Gilde eingebracht?
Wie viele Brüder oder Schwestern habt Ihr aus dem Knast befreit?
Wie viele Brüder oder Schwestern habt Ihr vor dem Tod bewahrt oder gerächt?

Sollen wir mal in die Schreibstube gehen und nachfragen, wie viele Taler Gasmi der Familie einbrachte, wie vielen Brüdern und Schwestern er beistand oder wem er hier schon alles den Arsch gerettet hat? Selbst der Geringste unter uns, der nur eine Rettungsaktion durchgezogen hat, hat immer noch mehr geleistet als Ihr zwei Maulhelden!

Falls Ihr also die Füße nicht stillhalten könnt, bekommt jeder von Euch einen Dolch und wir gehen in den Keller. Zwei gehen rein - Ihr beide versteht sich - einer geht raus. Damit wäre dann doch sicher Eurer Schwanzvergleich abgeschlossen.

Keine Ahnung was Ihr mit diesem Verhalten bezweckt, aber falls Ihr der Gilde schaden wollt oder diese zerstören wollt, dann seid Ihr auf dem richtigen Weg. Aber es gibt andere Leute hier, die genau das zu verhindern wissen. Glaubt es mir!

Sind wir hier im Affentheater oder in einer Assassinengilde?
Geht es Euch beiden irgendwie nicht gut?

Also was ist jetzt? Soll ich zwei Dolche samt einem Kellerraum für die "Herrschaften" besorgen?",
knurrte Jeelen.

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Re: Wie die Rose zu den Geistern fand

#30

Beitrag von Urako » Di 26. Dez 2017, 14:39

Zähneknirschend senkte Urako den Blick.

"Er hat angefangen", murrte er leise. "Ich wollte nur nett sein und Streit vermeiden, drum hab ich ihm gesagt, er soll Gasmi fernbleiben. Warum provoziert er mich unmittelbar darauf? Was soll die Scheiße? Stehen dem die Zähne zu eng?

Ich hab nen Sack lupenreine Diamanten für die Gilde besorgt. Was die Wert sind, muss Davy dir sagen. Dass ich mich nicht an willkürlichen Morden an unbescholtenen Bürgern beteiligen werde, habe ich von Anfang an klar gemacht, das war damals kein Problem. Wieso wird mir jetzt auf die Bemme geschmiert, dass ich mich auf andere Weise nützlich mache?

Die ganzen Neulinge, die sich nicht benehmen können, sind Stress pur. Hier ist alles friedlich, so lange keine Neuen hinzukommen. Ihr solltet echt mal euer Auswahlverfahren überdenken, nur mal so als Tipp am Rande von der unwichtigen und unbedeutenden Person, die jetzt weiter den scheiß Grillplatz für die Gilde baut, damit wir gemütlich im Sommer hier beisammen sitzen können."


Damit nahm er sein Werkzeug auf und arbeitete missgestimmt weiter, ohne Gasmi wieder von seinem Rücken herunterzusetzen.
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