Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Krieg, der alles ändern wird

Tarrik Tarkan entfesselte die Hauptstreitmacht des Chaos, um Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Nach Jahren des Kampfes waren alle Seiten erschöpft und man verhandelte über Frieden. Dunkelbruch gelangte in die Hände des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Das Kaisho-Abkommen und Avinar kamen den Zwergen zur Unterstützung. Nach Jahren des Kampfes waren die Truppen aller Seiten erschöpft und man verhandelte in Ehveros über Frieden. Das Kaisho-Abkommen zerbrach an dieser Schlacht, Dunkelbruch gelangte in die Hände des Chaos und die Hohe Mark fiel an Souvagne.
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Baldur Ferin Ballivòr

Die Ordnung
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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#91

Beitrag von Baldur Ferin Ballivòr » Mi 3. Jan 2018, 17:00

Die Tage nach der Waffenruhe waren die merkwürdigsten, die Baldur je erlebt hatte. Mit einem Mal kam ihm alles surreal vor. Was zur Hölle tat er hier? Er war kein Krieger, war es nie gewesen und spätestens jetzt wusste er, dass er es auch nie sein konnte. Sie hatten mit jenen gespeist und gesprochen, die zu töten sie eigentlich gekommen waren. Wie konnte irgendwer nun noch daran denken? Baldur sah die Gesichter der Rakshaner noch vor sich, wie sie mit ihrem bröckeligen Asameisch das Gespräch gesucht hatten, wie er versucht hatte ihnen zu erklären, wie ein Teleskop funktionierte und wie sie ihm einen Becher heiße Schokolade in die Hand gedrückt hatten, etwas, dass er noch nie zuvor gekostet hatte. Mit ihm waren einige lichtalbische Krieger hinab gestiegen, wenn auch nicht so viele, wie er gehofft hatte, hatten Trockenobst und Pittabrot mitgebracht und ebenfalls zögerlich ein paar Worte gewechselt, stellenweise sogar gemeinsam gelacht. Trotz allem wusste Baldur zu gut, dass sie alle, sollte ihr Anführer zum Angriff blasen, keinen Augenblick zögern würden, seine Befehle zu befolgen und jene zur Strecke brächten, mit denen sie vor so kurzer Zeit noch gefeiert hatten. Der Gedanke daran machte ihn traurig.
Der Oberst selbst war wider seines ursprünglichen Planes nicht vor die Tore Dunkelbruchs gegangen. Die Ankunft seines Oberfeldwebels hatte ihn abgehalten. Mit vor Erschöpfung zitternden Flügeln war dessen Greif direkt vor des Obersts Zelt gelandet und hatte dabei ein anderes niedergerissen. Lichtsturm war von seinem Rücken gesprungen und hatte um ein Gespräch gebeten. Nervös und schüchtern war Baldur am Zeltrand gestanden, unschlüssig, ob er bleiben oder gehen sollte, bis ihn der Oberst nach einiger Zeit weggeschickt hatte, er solle die Waffenruhe nutzen und mit den anderen etwas essen gehen. Dennoch hatte er genug gehört, um zu verstehen, wie dringlich die Lage war. Die Befürchtungen von Blitzsohn waren wahr. Ein Stoßtrupp bewegte sich auf Avinar zu und nicht nur das, sie sammelten die Streitkräfte Nordrakshanistans zum Schlag.
„Weiß Avinar Bescheid?“
„Das wissen wir nicht. Doch selbst wenn nicht, bald werden die Späher es sehen.“
„Das reicht nicht. Die Grenze ist niemals unbewacht, Krieger und Runensteine schützen unser Volk… doch eine ganze Streitmacht aufzuhalten…“ Er schüttelte den Kopf. „Wie ist die Lage im Hymaya?“
„Schwierig. Es gibt einige, die uns die Treue halten, doch Unzucht vergiftet die einst so stolzen Hallen des Wolkenreiches schlimmer als ich befürchtet habe. Die Streitmacht der Venthros ist zum jetzigen Stand verwundbar klein.“
„Ihr empfehlt also keinen Angriff von Süden?“
„Mit Verlaub, mein Herr, auch wenn es uns helfen könnte, die Heerstärke des Chaos‘ zu dezimieren, vielleicht sogar das Augenmerk der Fliegerstaffel von Avinar fernzuhalten, ich fürchte, es wäre das Ende der Venthros.“
„Doch wenn wir Erfolg haben… es könnte uns den Weg ins Hymaya ebnen, später vielleicht sogar nach Skyron und Arcamar… Was, wenn dies die Gunst der Stunde ist?“
„Selbst wenn wir die Streitmacht abwehren… Unzählige Orks stehen zwischen uns und dem Hymaya. Wir haben nicht genug Krieger für eine Offensive.“
„Ich wünschte, ich könnte mit dem General sprechen“, seufzte Blitzsohn schließlich. Baldur hatte sich zusehends unwohl und fehl am Platz gefühlt. Es war das erste Mal gewesen, dass er Unsicherheit bei Oberst Blitzsohn erkannte.
„Habt Ihr es denn versucht?“
„Ja; ich wollte ihn warnen, doch ich fürchte, die Entfernung ist zu groß. Ich habe ihn nicht erreicht.“
„Versucht es wieder. Vielleicht war sein Geist in diesem Moment nicht empfänglich.“
Der Oberst hatte den Kopf geschüttelt. „Nein. Es ist an der Zeit, dass ich selbst eine Entscheidung treffe.“
Dann hatte er Baldur endlich entlassen und fast ein wenig überrascht über dessen Anwesenheit gewirkt.

Nun, ein paar Tage später, kniete Baldur auf einem kleinen Teppich in seinem Zelt und betete zu Malgorion-Oril, der Oberst möge ich sich für eine Lösung entschieden haben, die nicht den Tod unzähliger Lebewesen besiegelte. Er fragte sich das erste Mal, ob es ein Fehler gewesen war, Calorod zu verlassen, doch gleichzeitig wusste er, dass er damals keine Wahl gehabt hatte… so wie er sie jetzt noch immer nicht hatte. Der junge Soldat, der ihn vor ein paar Tagen schon geholt hatte, unterbrach auch nun sein Gebet. Blitzsohn rief ihn wieder zu sich, doch der Oberst war nicht allein. Ein Wesen, wie Baldur es noch nie gesehen hatte, stand auf einer Seite des Ratstisches und blickte sich neugierig im Zelt um. Es war gefiedert, doch es war kein Greif und es sah miserabel aus. Die schwarzen Federn standen in verschiedene Richtungen und an manchen Stellen fehlten sie vollkommen. Das Geschöpf musterte nun Baldur. Sein Ausdruck war freundlich, wie der Alb fand.
„Also, Harpyr, was werdet Ihr Eurem Herrn übermitteln?“, sagte Blitzsohn schroff.
„Nennt mich Nox, mein Herr“, erwiderte der Harpyr und verbeugte sich tief. „Ich werde meinem ehrenwerten Tarrik zuverlässig und schnell die folgende Nachricht überbringen, wie Ihr verlangt:
Oberst Blitzsohn, seines Zeichens Kampfmagier aus Noldor und Heerleiter der lichtalbischen Streitkräfte wünscht eine Unterredung mit Euch, Tarkan Ali al-Kuwari, Anführer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, um über die gegenwärtige Pattsituation zu verhandeln. Er versichert Euch, dass bis zum Abschluss der Gespräche kein kriegerischer Akt seiner Soldaten erfolgen wird und erwartet Selbiges von Eurer Seite. Desweiteren bittet er unterwürfig um das Beisein des edlen und tapferen Generals Barlok Eisenhand bei diesem Gespräch, um sich über dessen Wohlbefinden ein Bild machen und seine Meinung für das weitere Vorgehen anhören zu können. Zu diesem Zwecke allein wird er einen Mittelsmann mitbringen und ansonsten auf jegliche Begleitung, inklusive seiner Leibgarde verzichten, um der Aufrichtigkeit seiner Absichten Gewicht zu verleihen.“
Der Harpyr endete und senkte das Pergament, von dem er einen Großteil abgelesen hatte.
Blitzsohn nickte grimmig. „Geht nun.“
„Habt Dank für den freundlichen Empfang! Und auf bald, ehrenwerter Oberst… mein Herr.“ Er verbeugte sich erst vor Blitzsohn, dann vor Baldur und schritt aus dem Zelt. Baldur blickte ihm fasziniert nach. „Das ist also ein Harpyr“, murmelte er mehr zu sich. „Nein“, ertönte Blitzsohns Stimme. „Das ist ein Schatten eines Harpyrs. Wenn halb Hymaya so aussieht, dann war es definitiv die richtige Entscheidung.“ Er wies auf einen der Stühle. „Setzt Euch, Baldur. Ich möchte mit Euch über das kommende Gespräch reden.“

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#92

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Mi 3. Jan 2018, 19:38

"Ihr seid der König und Clawis selbst!" rief ein graubärtiger Zwerg einer aus dem Rat der 13 um genauer zu sein der Thronsaal glich eher einem Kriegstribunal nicht einem Saal an sich. Der Herschersitz in dem Reich der Zwerge war alt sehr alt, viele Könige hatten ihre Regenschaft dort ausgeübt und dort war der Sitz der 13 die sofern der König nicht zugegen war in seinem Namen regierten, es gab bei den Zwergen nicht viele die im stillen sagten das in wahrheit die 13 regierten und nicht der König, doch in Zeiten der Not war der König der schuldige und offenbar mussten Zwerge immer einen schuldigen finden.

Ein weiterer Zwerg wetterte "wir hätten die Pforte aufgeben sollen! Wir haben genug Scherereien mit ihr gehabt, sie war zu teuer und wurde jetzt auch noch überrannt!". Der Saal war groß und rund geformt der Thron war groß und stand auf einem Podest der König saß darauf und schaute hinab auf Tische die wie ein O geformt waren der gesamte Rat war zugegen was nicht oft passierte doch, die Lage war keine normale es herschte Krieg!

Skaldor wollte zu der letzten Äußerung etwas sagen doch, kam er garnicht dazu da ein anderes Mitglied direkt los wetterte mit hoch rotem Kopf. "Das war klar das euch nur das Gold schert diese Feste ist ein wahres Bolwerk, sie kann nicht zerstört werden!". Ein andere sprang für den Zwerg in die Bresche, er war dick sehr dick sogar selbst für zwergische Verhältnisse "das ist nicht lache! Wieso ist das magische Tor bitte versiegelt worden? Nachdem wir unsere Reserven hinaus geworfen haben wie Würfel bei einem Glücksspiel?!" er musste einen Moment zu Atem kommen, um danach direkt weiter zu wettern "wir waren es nicht! Eisenhand wird sie versiegelt haben ohne jegliche Absprache, es besteht kein Zweifel diese Festung ist verloren!"

Der König war vor 2 Tagen zurück geeilt um sich ein Bild von der Lage zu machen, alles was sie sagten stimmte der General hatte nach weiteren Kräften gerufen um Dunkelbruch zu verteidigen. Der König selbst gestattete sie ihm, doch danach wurde die Pforte versiegelt mit alten Mechanismen die nur sehr wenige Zwerge verstanden. Die Versuche sie zu öffnen war sinnlos man konnte sie nur von außen öffnen, es war eine Sicherung um jeden Feind aus dem Reich der Zwerge zu verbannen oder besser gesagt das eindringen im Vorfeld zu verhindern. Seid 2 Wochen kamen immer mehr Zwergenfamilien zu dem Tor um davor zu beten für die Rückkehr ihrer Söhne, ihrer Männer Brüder oder Vettern. Doch mit jedem Tag schwand die Hoffnung immer mehr und die Lage des Volkes wurde immer aussichtsloser, irgendwas musste getan werden und irgendjemand musste dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

"Unsere Streitmacht ist verloren versiegeln wir die Pforten, wie einst unsere Ahnen überlassen wir diese Welt an der Oberfläche anderen!" schlug einer vor er erntete einige Zurufe. Doch andere protestierten dagegen jedes Argument war verständlich. Dem König wurde das langsam zu viel, er erhob sich von seinem Thron und brüllte "Ruhe!" alle Stimmen und Vorwürfe sowie Ideen schwiegen sofort und augenblicklich. Es gab nicht viele Zwerge die ihn böse anstarten er war noch jung doch war auch das keine Entschuldigung.

Der König stieg von seinem Thron hinab "ich verstehe eure Sicht und eure Ideen verehrte Ratsmitglieder" sprach er laut und deutlich sodass seine Stimme in dem großen Saal widerhallte. "Doch jetzt ist die Zeit in der wir handeln müssen! Das Schicksal unserer Truppen ist ungewiss dennoch sind sie nicht verloren!" er versuchte stark zu sein und hoffte es gelang ihm. "Unser Volk leidet dort draußen an den Tor zur Pforte, wir sind hier um zu beschließen wie es weiter geht, ich bin der König also hört mich an!" in dem Saal war es totenstill geworden keiner sagte was und alle lauschten den Worten des Königs.

"Wir müssen......" doch weiter kam er nicht, die Tür wurde laut aufgestoßen die Flügel der Türen schnellten zurück und schlugen mit Wucht gegen die Wand. Erschrocken fuhren die Mitglieder des Rates herum, es war ein Bote der schnell nach vorne rannte um direkt vor dem König auf den Boden zu fallen. "Mein König verzeiht mir........" er war außer sich und rang nach Atem, gleich darauf schaute er ihn an und fuhr fort "die Menschen sie kommen in Schaaren zu unseren Pforten südlich des Gebirges!". Ein lautes Raunen durchfuhr den Raum "was wollen sie hier?!" rief einer erbost.

Der Bote schilderte ihnen die gesamte Situation die Menschen hatten jegliche Krieger zu einem Heer zusammengefasst und waren den Zwergen zur Hilfe geeilt, ebenso die Goblins es gab Gerüchte über Lichtalben doch das konnten die Zivilisten nicht mit Gewissheit sagen. Doch was sie sagen konnten war das ihre Städte sowie Dörfer geplündert waren und das Chaos auch diese Gebiete annektierte und unter ihre Kontrolle stellte. Das war ein Problem das Chaos hatte es geschafft die ungeschützten Gebiete zu erobern und niemand war dort der es verhindern konnte.

"Sie sollen fort wir lassen niemanden hinein soviel steht fest!" brüllte direkt ein Zwerg los, eine typische Reaktion. Der König jedoch sah das anders, er stand felsenfest da und sein Blick wurde klar wie weit die Konsequenzen seiner Entscheidungen griffen. "Die Gebiete wurden erobert was sind das für Truppen?" fragte der König "es war eine Einheit von Fliegern sie waren offenbar nicht groß, doch die Zivilisten konnten wenig gegen sie ausrichten" der König nickte und drehte sich um und stieg das Podest empor. "Ihr wollt nicht wirklich Menschen hinein lassen!" wetterte ein anderer doch als sich Skaldor umdrehte und sich setzte war sein Blick klar und seine Entscheidung stand ihm in sein Gesicht geschrieben. "Die Menschen sowie die Goblins sind uns zu Hilfe gekommen!" sprach er laut und deutlich "das haben sie getan um uns ein Zeichen zu setzen, ich werde dieses Zeichen nicht ignorieren" der Zwerg wollte zu einer Äußerung die Stimme erheben doch der König ließ ihn durch eine Handgeste verstummen. "Die Menschen haben nichts mehr zu Essen ihre Feld wurden zerstört ihre Familien entzweit ich werde, nicht zulassen das ein weiteres Volk für meine Entscheidungen leiden muss! Wir haben mehr als genug zu Essen für den Winter" er holte Luft und sammelte Kraft um seine Entscheidung zu untermauern. "Jeder neue Kurs fordert Opfer doch dieser Krieg wird alles ändern doch lasse ich nicht zu, das er uns ändert und wir uns wieder vor der Welt verschließen, ihr habt mich zum König gekrönt und daher ist meine Entscheidung endgültig und alles was zählt!" es waren viele Zwerge auf seiner Seite ebenso seiner Ansicht daher stimmte der Rat ihm zu.

An den Pforten einen Tag später:
"Der König reißt an!" rief ein Späher dem Herr der Feste Silberhöhe dieser kam dem Zug der vom König angeführt wurde entgegen. "Mein Herr" sprach der Zwerg der einige Schlachten erlebt hatte und sich seines einen Auges noch erfreuen konnte "es kommen immer mehr Menschen sie kommen in Scharen, wir sind nicht in der Lage sie weg zu schicken sie haben Angst ihnen ist kalt und sie leiden Hunger". Skaldor selbst ritt auf einem Widder er hatte seine Rüstung und und nun bemerkte der Zwerg das der Zug, der dem König folgte aus Kriegern bestand sie waren ungefähr 200 Mann stark. Doch der Zug wurde auch begleitet von Wagen die im Berg selbst Stellung aufnahmen es waren viele Frauen dabei ebenso Heiler der Heilerkaste. Der König stieg ab und befahl seinen Männern den Platz zu räumen, sie traten in einem Spalier an jeder Zwerg war in voller Rüstung und war beachtlich bewaffnet. "Ich will es sehen"sprach Skaldor und der Kommandant der Festung gehorchte und sprach "folgt mir mein König hier entlang", sie schritten hinauf auf die Mauer und das Bild was sich dort bot war grauenvoll. Es waren ganze Scharen von Menschen Familien mit Kinder der Wind biss eisig und unbarmherzig durch den frühen Abend, manche Menschen schauten zu ihm hinauf und es gab viele die ihm Dinge zuriefen. Doch der Wind trug sie fort, es brach dem König das Herz dieses Bild des Elends zu sehen.

"Hört mich an!" versuchte er sich Gehört zu verschaffen, doch es gelang ihm nicht er versuche es erneut, beim zweiten mal schien er mehr Erfolg zu haben den mit der Zeit verstummten sie und schauten zur Mauer empor. "Mein Name ist König Skaldor Dunkelerz ich habe erfahren was, in euren Landen geschah!" es folgten Flüche und viele schrien man solle sie einlassen, sie hätten genug gelitten für die Zwerge. Jeder dieser Vorwürfe war in gewisser Weise wahr und schmerzten sehr. "Öffnet die Tore!" sagte er und der Kommandant verschlug es den Atem "mein König..." zögerte er doch nach kurzen Blick auf das Gesicht des Königs fügte er sich seinen Befehl. Dem König selbst kullerten Tränen über die Wangen, er sagte jedoch nichts und schwieg als er die Menschen weiterhin ansah.

Knarrend und mit lautem Ächzen schoben sich die Türen auseinander, die Menschen wussten nicht wie ihnen geschah. Doch es schritten Zwergenfrauen sowie Zwerge entgegen mit Decken, sie schritten behutsam auf die Menschen zu die offenbar immer noch unter Schock standen. Allmählich wurde den Menschen klar das sie hinein gelassen wurden. Der große Strom der Flüchtlinge begann sich auf das Gebirge zuzubewegen, in dem Gebirge selbst waren Häuser geräumt worden um somit ein Lager für die Menschen in dem Berg zu schaffen. Sie bekamen Decken sowie Nahrung und eine Unterkunft, als die ersten Menschen durch den Torbogen von Silberhöhe marschierten sahen sie den König der Befehle brüllte. Die Zwerge die sich vorher im Spalier aufgestellt hatten gingen in eine Pose die man in einem Antreten bei militärischen Zeremonien wiederfinden würde. Die Zwerge zollten den Menschen mit dieser Geste Respekt, es war eine Art des Dankes den ihre Männer waren aufgebrochen um den Zwergen zu helfen und nicht um irgendeinen Ruhm zu erlangen.

Als der Menschen strom hinein gelangt war, war Skaldor selbst bewusst das es an der Pforte Turzwacht ebenso das gleiche Bild zu sehen gab die Menschen hatten gelitten doch das hatte nun ein Ende, vorerst. "Sobald wir abmarschiert sind versiegelt die Pforten lasst weitere Flüchtlinge hinein wenn es sich ergibt!" so lautete der Befehl des Königs. "Wo wollt ihr hin mein Herr?" sprach der Kommandant erschrocken, der König drehte sich zu ihm um "ich habe dafür gesorgt das dieser Krieg noch mehr Opfer gefordert hat, ich werde nicht zulassen das die Menschen für meinen Kurs bezahlen" er stieg auf seinen Widder und führte den Zug der sich neu formierte an, sie schritten durch die Pforte hinaus um sich zu formieren.

Ihr erstes Ziel würde das Menschenreich sein das offenbar seine Grenzen geschlossen hielt, er musste eine Unterredung mit dem Herscher des Reiches unternehmen er musste es jedenfalls versuchen, sofern dort weitere Flüchtlinge waren konnte er sie zu dem Gebirge weiterleiten oder eskortieren. Ihnen kamen weitere Reiter aus dem Süden entgegen aus der Pforte Turzwacht selbst.

Das gesamte Land war verwüstet Felder waren verbrannt und Höfe zerstört, er hoffte inständig das sein Plan aufging und er mit Hilfe der Menschen die sich noch ein Reich nannten erfahren konnte was genau hier vor sich geschehen ist. Als sie an der Grenze des Reiches angelangt waren, waren die Wachen selbst in heller Aufregung da sie nicht wussten was nun auf sie zukommen sollte. Skaldor mit seiner Leibgarde selbst schritt auf die Männer zu "mein Name ist König Skaldor Dunkelerz, ich möchte mit eurem Herrn sprechen" sprach er ruhig und ohne jeglichen drohenden Unterton. Auf den weg zu ihren ersten Ziel waren ihnen immer mehr Flüchtlinge entgegen gekommen die sie weiter zum Gebirge leiten konnten. Nun war es an dem einzelnen Reich der Menschen das noch nicht in Trümmern lag zu handeln wie würden sie nun vorgehen? Die Streitmacht der Zwerge hatte ihr Lager aufgeschlagen, jedoch zwei Kilometer weiter von der Grenze, er wollte nicht das es wie eine Provokation aussah, es war genug unschuldiges Blut vergossen worden, daher war es seine Ansicht das er es zu mindestens versuchen sollte, die Gebiete zurück zu erobern sodass es für die Menschen auch nach dem Winter, ein Morgen geben konnte.

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Seweryn

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#93

Beitrag von Seweryn » Mi 3. Jan 2018, 20:45

Seweryn funkelte seinen Schergen an, der ihn etwas unsanft in Richtung des Majors geschubst hatte. Dann nahm er Haltung vor dem Goblin an. "Das...wäre dann wohl ich.". Der Goblin musterte den jungen Mann, machte eine Handbewegung, dass der Almane doch bitte zum Punkt kommen sollte. "Mein Name ist Seweryn, ich führe die Teufelskerle hier an. Ja, unser Söldnerhaufen nennt sich "Schartige Schwerter". Wir sind immer da, wo es Arbeit für springende Münze gibt. Hier...", Seweryn deutete in die Richtung, in der die Frontabschnitte in der Ferne verliefen. "...gibt es garantiert genug zu tun. Ansonsten packen wir auch hier mit an.". Der Oberst zog eine Augenbraue hoch. "Das hier ist Baldor.", erklärte Seweryn und klopfte einem Bären von einem Mann auf die Schulter. Der Kerl grunzte. "Stark wie ein Baum, prügelt Feinde schon fast mit bloßen Fäusten zu Klump. Gut, er ist etwas...naja.". Baldor bohrte ungeniert in der Nase, schnippte seinen Fund anschließend auf den Boden und grinste. "Dann haben wir hier zum Beispiel noch Flex.". Der Kerl, der Seweryn Anfangs in Richtung des Goblins geschubst hatte trat vor, verbeugte sich knapp. "Schwerenöter vor dem Herren, dafür mit den Messern flink wie kein anderer. Bester Mann für dreckige Arbeit.". Flex nahm dies als Kompliment auf. "Anjuscha.", fuhr Seweryn fort. "Sie trifft eine Münze aus hunderten Fuß Entfernung.". Eine unscheinbare und leicht heruntergekommene, junge Frau sah auf und nickte kaum merklich. "Ihr habt natürlich nicht die Zeit um Euch länger mit mir und dem Sauhaufen hier zu beschäftigen, ich weiss.". Seweryn trat etwas näher. "Aber warum auch? Vermutlich weiss eine Person wie ihr schon längst, ob wir ins Geschäft kommen oder nicht. Wir werden erst einmal unser Lager weiter aufschlagen. Braucht ihr uns, so bieten wir unsere Klingen zu diesem Preis an. Braucht ihr uns nicht, keine Sorge, so ziehen wir nach kurzer Rast im Morgengrauen weiter.". Seweryn überreichte dem Major eine Pergamentrolle mit den Konditionen. Dann zog die kleine Gesandtschaft des aufstrebenden Söldnerhaufens wieder von dannen.

"Hätte nicht besser laufen können, wa?". Flex lehnte sich an einen knorrigen Baum ohne Blattwerk, kaute mit offenem Mund auf einem Stück Trockenfleisch herum. "Wir werden sehen.", gab Seweryn knapp zurück. "Warts nur ab, irgendwer wird schon bezahlen um jemanden wie dich zu verheizen.". Die beiden Söldner lachten, Flex eindeutig dreckiger als Seweryn. "Schenken wir uns erst mal einen ein.".

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#94

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 3. Jan 2018, 21:40

Mehrere Falken schraubten sich in luftige Höhen und überflogen das Gebiet, auf dem sich die Zwerge niedergelassen hatten, während finstere Blicke auf dem Zwergenkönig ruhten. Auf den schwer befestigten Wehranlagen erschien neben den Wachen und Schützen ein einzelner, gerüsteter Mann auf dessen Schulter ein großer Greifvogel thronte.

Die Katapulte hinter den Wehranlagen waren einsatzbereit. Die Schützen hatten sich entsprechend den Weisungen und ihren Reichweiten unterteilt, jene mit Langbögen, jene mit normalen Bögen und auch Armbrustschützen waren zugegen und einsatzbereit.

Die restlichen Soldaten zu Fuß wie zu Pferd warteten angespannt, was der Zwergenkönig mitzuteilen hatte.

Die Truppen setzten sich zusammen aus denen des Heers ihres Herrn des Duc höchstpersönlich, denen des Marquis Jules Auriville de Beaufort, des Comte Neville de Grivois sowie des Comte Melville de la Cantillion. Die Banner der anwesenden Adelshäuser flatterten im Wind neben dem des Großherzogs von Souvagne, die Wappen der Adelshäuser prangten auf den Wappenröcken der Chevalier.

Der Mann in Begleitung des Greifvogels, gab der Streitmacht ein Handzeichen, er würde eine Unterredung mit dem Zwergenkönig führen. Es wurde still auf Souvagnischer Seite, lediglich hier und dort hörte man noch etwas klirren oder eines der Pferde schnauben.

"König Dunkelerz Ihr sprecht mit Comte Maurice de la Cantillion, Himmelsauge seiner Allerdurchlauchtigstem Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Bruder des hiesigen Lehnsherrn Comte Melville de la Cantillion.

Ihr erbittet eine Audienz bei unserer königlichen Hoheit, dem Großherzog de Souvagne.
Laut persönlichem Befehl unserer Hoheit wurde in der Souvagne der Kriegszustand ausgerufen, die Generalmobilmachung befohlen, sämtliche Fremdländer wurden des Landes verwiesen, sowie die Sicherung sämtlicher Grenzen zum Schutze und Erhalt des Souvagnischen Volkes wurden befohlen.

Ich werde Euer Ansinnen an unsere königliche Hoheit weiterleiten, übt Euch für einen Moment in Geduld. Ihr erhaltet in Kürze Antwort",
erklärte der Comte und verließ mit diesen Worten die Wehranlage.

Maurice zog sich etwas zurück, nahm auf dem Boden Platz und ließ sich in Trance fallen. Er kontaktierte in der Ferne am Hofe des Duc in Beaufort einen seiner dortigen Magier-Kollegen und informierte diesen über das Geschehen an ihrer Grenze mit der Bitte um Entscheidung. Der Comte hatte einen Moment zu warten. Immerhin musste sein Kollege selbst erst beim Duc vorstellig werden und dies nahm einige Zeit in Anspruch. Aber letztendlich erhielt Maurice de la Cantillion immer noch schnell die Antwort seines Kollegen.

Erneut stieg der Comte auf die Wehranlage.

"König Dunkelerz unser Großherzog Maximilien Rivenet de Souvagne gewährt Euch eine Audienz und ist bereit Euch Gehör zu schenken, sofern Euer Ansinnen friedlich ist.

Ihr dürft die Grenze passieren und souvagnischen Boden betreten. Ihr reist allein, sowie unbewaffnet als Zeichen Eurer Friedfertigkeit. Ihr habt das Wort unserer Majestät, dass Euch auf seinem Land kein Leid geschehen wird. Ferner seid versichert untersteht Ihr meinem persönlichen Schutz. Ich geleite Euch sicher zu unserer Hoheit, wie auch zurück zur Grenze. Selbstredend dürft Ihr natürlich Euer Reittier mitbringen.

Nehmt Ihr das Angebot der Unterredung unter diesen Voraussetzungen an? Dann tretet langsam an die Absperrung vor, führt Eurer Tier am Halfter und Ihr erhaltet Einlass",
erklärte der Comte höflich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Tarkan

Das Chaos
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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#95

Beitrag von Tarkan » Do 4. Jan 2018, 13:23

Tarkan saß noch immer mit geschlossenen Augen an der Mauer, um seine schwindenden Kräfte zu sparen. Der Rest seiner Zebras operierte nach wie vor nach seinem Kommando und organisierte für ihn das, was es noch zu organisieren gab. Viel war das momentan nicht. Das Ausharren war zermürbend.

Kaisho rührte sicht nicht, bis auf einige wenige, welche die Waffenruhe genutzt und gemeinsam mit den Rakshanern Kakao und Erbsensuppe zu sich genommen hatten.

Die Zwerge hatten sich verschanzt und den Zugang zur Unterwelt von außen verriegelt. Damit waren auch sie selbst gefangen und vermutlich bereiteten sie sich nun auf den Tod vor. Tarkan wüsste gern, ob sich Barlok Eisenhand noch außerhalb des Portals befand, oder ob er seine Haut gerettet und nach unten geflohen war, bevor man es versiegelte.

Die Lichtalben hatten ihr Lager ausgebreitet und gelegentlich sah man Greifenreiter zwischen dem Lager der Kaishos und dem ihren hin und her fliegen. Sie schienen entweder unschlüssig, oder zu verhandeln. Das wäre nicht verwunderlich, da diese beiden Fraktionen nie zuvor gemeinsame Sache gemacht hatten. Es wäre eher seltsam gewesen, hätte von Anfang an alles reibungslos funktioniert.

Summa summarum sorgten all diese Umstände dafür, dass Tarkans Tieflingsgeschwader Zeit gewannen. Denn natürlich hatte Tarkan die Waffenruhe nicht aus Freundlichkeit ausgerufen, sondern um die starre Situation weiter in die Länge zu ziehen. In der Zwischenzeit waren Geier eingegangen, die berichteten, dass das Nordgeschwader die Grenzen Avinars ereicht hatten. Das Südgeschwader hatte die Hohe Mark unter seine Kontrolle gebracht. Der Fürst Alkenas, Tsaagan Lyridime, dessen Hauptstadt Katamaris die Zwerge zu Beginn dieses Krieges zerstört hatten, hatte sich nur zu bereitwillig erklärt, das in Bedrängnis befindliche Chaos zu unterstützen. Er war während der Waffenruhe mit seinem Hofstaat über das Gebirge geflogen und pünktlich zur Hinrichtung der Familie Roderichs in der Hohen Mark eingetroffen. Er übernahm fortan die Verwaltung, würde sich um den Wideraufbau und die neue Un-Ordnung in dem gefallenen Großherzogtum kümmern.

Tarkan war zufrieden. Ihm selbst blieb vermutlich nicht mehr viel Zeit, er war von allen Seiten eingekesselt, doch das war in Ordnung. Das Chaos hatte einen neuen Brückenkopf. Nicht Dunkelbruch, sondern noch besser. Ein Viertel Almaniens lag nun in Rakshors Hand.

Tarkans Doppelgänger und Berater Zickidul Raman, mit dem er schon vor Wochen die Kleidung und vermeintlich auch die Befehlsgewalt getauscht hatte, setzte sich neben ihn. Tarkan behielt die Augen geschlossen.

"Sprich."

"Die Ordnung hat einen Boten geschickt. Kaffee?"

"Nein, danke."

"Oh, oh." Die Stimme Zickis klang besorgt.

"Der Bote soll herkommen und in meiner Hörweite zu dir sprechen."

Und so brachte man den Chaosharpyr Nox, der als Bote fungierte, zu Zicki, zu dem er in der Annahme sprach, er sei Tarkan.

"Oberst Blitzsohn, seines Zeichens Kampfmagier aus Noldor und Heerleiter der lichtalbischen Streitkräfte wünscht eine Unterredung mit Euch, Tarkan Ali al-Kuwari, Anführer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, um über die gegenwärtige Pattsituation zu verhandeln. Er versichert Euch, dass bis zum Abschluss der Gespräche kein kriegerischer Akt seiner Soldaten erfolgen wird und erwartet Selbiges von Eurer Seite. Desweiteren bittet er unterwürfig um das Beisein des edlen und tapferen Generals Barlok Eisenhand bei diesem Gespräch, um sich über dessen Wohlbefinden ein Bild machen und seine Meinung für das weitere Vorgehen anhören zu können. Zu diesem Zwecke allein wird er einen Mittelsmann mitbringen und ansonsten auf jegliche Begleitung, inklusive seiner Leibgarde verzichten, um der Aufrichtigkeit seiner Absichten Gewicht zu verleihen."

"Danke, ich muss nachdenken und mit meinem Berater sprechen. Lass dir da hinten einen Kakao geben und warte, bis ich dich rufen lasse." Nachdem Nox gegangen war, wandte Zicki sich wieder an Tarkan. "Wie lautet deine Entscheidung?"

"Wir werden uns anhören, was Blitzsohn zu sagen hat. Du begibst dich zu ihm nach draußen und führst die Unterredung. Ich organisiere inzwischen den Abzug unserer verbliebenen Truppen nach Süden. Das wird ein harter Marsch, im Winter durch das Gebirge. Lexi muss uns aus der Luft mit allem versorgen lassen, was wir brauchen, während wir ihm entgegenkommen. So sparen wir uns das Mitführen von schwerem Gepäck."

"Verstanden. Und der Zwerg?"

"Wen er wider Erwarten aus seinem Loch kriechen sollte, um an den Verhandlungen teilzunehmen, werden wir ihn nicht aufhalten. Wir garantieren ihm freien Abzug und freie Rückkehr in seine Höhle. Allerdings nur ihm allein, denn auch Oberst Blitzsohn geht allein, ebenso wie du. Da braucht Eisenhand nicht mit seinen Kriegern anzurücken."

"Alles klar. Dann bis später."

Zicki im Tarkangewand schnappte sich eine repräsentativ aussehende Reithyäne. Seine eigene hatte den Sturm auf Dunkelbruch leider nicht unverletzt überlebt und war daher als Gulasch geendet.

Nox hatte in der Zwischenzeit als Diplomat auch den verschanzten Zwergen mitgeteilt, dass eine Unterredung zu Dritt geplant war und den Befehl erhalten, dem Oberst die Zustimmung zur Unterredung von Seiten des Chaos zu überbringen.

Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung >>

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Barlok Eisenhand

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#96

Beitrag von Barlok Eisenhand » Do 4. Jan 2018, 18:46

Sie hatten sich in der großen Halle verschanzt die Türen waren gut verriegelt und die Zwerge hielten ihre Stellung, der General selbst hatte in höchsten Tönen von den anderen Armeen geredet, der Angriff musste unmittelbar bevorstehen doch der Angriff kam nicht. Die Lichtalben sowie die Goblins und sogar die Menschen hielten ihre Stellungen es war verrückt doch niemand bewegte sich vom Fleck, das Tor in das Reich der Zwerge war versiegelt worden das jedoch besagte nur das niemand in diese Richtung fliehen wollte, doch wer wusste schon was Tarkan plante? Vor ein paar Tagen hatten sie aus den Fenstern beobachtet wie sich, ein paar Einheiten fliegend davon gemacht hatten waren sie geflohen? Oder was führten sie im Schilde.

"Die werden uns doch hier raus holen oder?" fragte einer der jüngeren Zwergen, denn wenn sie auch ihre Stellungen halten konnten viele Vorräte hier ewig fest zu sitzen hatten sie nicht. Das mussten die Truppen von Tarkan wissen daher ließen sie die Zwerge in Ruhe, doch saßen sie auch in der Falle ebenso wie ihre Angreifer. Der General nickte knapp "sie schinden Zeit, ich frage mich nur wofür?" ein Bote klopfte an die Tür und brachte die Zwerge auf den neusten Stand das es Verhandlungen geben würde. Der General durfte ihnen beiwohnen und selbstredend ohne Waffen am Gürtel, viele Zwergen lachten kurz auf doch der Blick des Generals ließ sie verstummen. Es waren nicht mehr viele Zwerge am leben ebenso waren viele verwundet. Es war seine Pflicht daran teilzunehmen sollte es eine Falle sein, dann würde er wenigstens bei dem Versuch sterben über das Schicksal seiner Männer zu verhandeln.

"Sagt Tarkan ich nehme an diesen Verhandlungen teil" sprach er nahm seine Axt und übergab sie einem Soldaten. Die Zwerge nickten stumm drein wer konnte salutierte kurz oder nickte ihm zu, als er auf die Tür zuging und sie öffnete. Der Rakshaner der dort hinter stand war sichtlich verblüfft den General zu sehen, er hatte angenommen er würde die Sache weiter aussitzen doch dem war nicht so.

Als er auf den Hofe schritt sah er viele Feinde dort warten, sie standen auf und bildeten eine Gasse. Der General schritt durch sie hindurch und wurde beschimpft, ja sogar bespuckt und verflucht. Viele lachten hämisch doch keiner wagte es ihn anzurühren, das war schließlich eine Bedingung von den Lichtalben gewesen. Sie führten ihn hinaus aus der Festung und er schritt direkt neben Tarkan auf dem leeren Feld, mitten zwischen den Armeen. Sein Gesicht war eisern auf seinen Feind gerichtet. Seine Rüstung war immer noch mit Blut besudelt und er sah mitgenommen aus, doch er versuchte aufrecht zu stehen und so ein wenig zwergischen Stolz zu repräsentieren.

"Worüber genau verhandeln wir hier?" fragte er zornig und müde zugleich.

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#97

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Do 4. Jan 2018, 18:59

Allein und unbewaffnet.... das war ein Risiko das es noch niemals gab jedoch gab es einen solche Krieg auch noch niemals zuvor. "Mein König was fällt diesen Menschen ein?!" donnerte es von einer seiner Leibwache hinaus, doch der König hob die Hand um ihn verstummen zu lassen. "Wir sind für diesen Krieg mit verantwortlich, es ist meine Pflicht es zu mindestens zu versuchen". Er legte daraufhin sein Schwert ab und hob die Hände zum Zeichen seiner Einwilligung, seinen Widder hielt er bewusst dort er ging auf die Wachen zu die ihn aufnahmen und ihn zu dem Mann eskortierten, der ihm freies Geleit zusprach und zu seinem Herscher brachte.

Er sah hinter dem Wall wie viele Maßnahmen getroffen wurden um ihr Land zu verteidigen, es war beachtlich aber auch nicht unbedingt verwunderlich Menschenleben waren zwar nicht lang dennoch wussten, sie ganz genau wie sie ihre Zeit nutzen konnten und zwar sinnvoll. Man führte ihn zu dem Mann dieser gab ihm ein Pony, er selbst ritt auf einem Pferd die beiden machten sich auf, in die Richtung eines Hofes der eindeutig der Regierungssitz der Familie sein musste, die hier herrschte. Er war sich sicher das würden Verhandlungen werden die es niemals zuvor in solch einem Maße gegeben hatte.

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#98

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Do 4. Jan 2018, 19:37

Am Hofe in Beaufort angekommen wurde Comte Maurice de la Cantillion in Begleitung von Zwergenkönig Dunkelerz von einer schwer gerüsteten Truppe der königlichen Leibgarde in Empfang genommen. Die Gesichter der Gardisten waren ausdrucklos.

Die Pferde wurden den beiden Männer abgenommen und beide wurden auf direktem Wege in den Palast des Duc geführt. Vorbei an reich verzierten Wänden, geschmückt mit ausladenden Schnitzereien und verfeinert mit Bildern ging es schnurstracks zu einer durch Wachen gesicherten Doppeltür.

Maurice deutete König Dunkelerz an einen Augenblick zu warten. Der Comte trat an einen Diener heran, dem er kurz etwas zuflüsterte. Der Mann verneigte sich knapp und klopfte dann dreimal an die gewaltige Doppeltür. Diese wurde von den Wachen im Inneren geöffnet.

Der Diener trat vor seinen Duc und verbeugte sich sehr tief.

"Eure Allerdurchlauchigste Hoheit Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, ich kündige Euch seine königliche Hoheit Dunkelerz in Begleitung des Comte Maurice de la Cantillion an", verkündete der Mann. Verbeugt ging er rückwärts bis zur Doppeltür. Als er sich aufrichtete, nickte ihm der Duc einmal knapp zu.

"Tretet bitte ein", erklärte der Diener und machte eine einladende Handgeste.

Comte Maurice de la Cantillion ging strammen Schritten an den aufgereihten Leibgardisten vorbei und trat auf die Empore seines Herrschers zu. Der Comte blieb in einem ausreichend gebührlichen Abstand stehen und beugte ein Knie.

Der Duc saß auf seinem Thron, neben ihm seine Hauptfrau und Beifrau. Der Rest seiner Familie war um den Thron gescharrt, ebenso ein gerüsteter Mann in komplett schwarzer Rüstung, wie eine scheinbar uralte Frau, die kaum mehr als Fetzen am Leib zu tragen schien.

"Eure Hoheit, in meiner Begleitung befindet sich der Zwergenkönig Dunkelerz, dieser bat Euch um eine Audienz, zwecks Unterredung", erläuterte der Comte Ihr Erscheinen. Zeitgleich gab er dem Zwergenkönig ein Zeichen sich vorzustellen.

"Wir heißen Euch willkommen König Dunkelerz. Was genau ist Euer Begehr?", antwortete der Duc und musterte beide freundlich.

***

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#99

Beitrag von Aksoy » Mo 15. Jan 2018, 22:01

Der mächtige Tiefling stand auf und schlug mit seinen Flügeln. Aksoy hatte geruht, gegessen und seine Einheit sah schon wesentlich besser aus, als vor der Pause. Der Kaffee und die Erholung hatten ihnen gut getan. Aksoy ließ sein mächtiges Genick knacken, als er seinen schweren, gehörnten Kopf hin und her warf um seine letzten Verspannungen zu lösen. Er tippte seinen Freund Crize an.

"Gibt es Neuigkeiten von Tarkan oder anderer Befehlshabender Stelle? Ansonsten schlage ich vor rücken wir jetzt ab und setzen unsere Befehle um. Wir haben nicht ewig Zeit und Tarkan verlässt sich auf uns. Auch die anderen Einheiten müssen losziehen um ihren Platz einzunehmen.

Wegen den Goldzelten Crize, wir sollten wirklich überlegen diese in Taler und die Taler in entsprechende Waffen zu verwandeln. Keiner braucht ein Metallzelt. Aber wie ich Dir schon sagte, lieben Menschen Gold",
grinste Aksoy und schaute sich suchend um.

Aksoy fragte sich nach Dschan durch und schnappte sich dann den Rakshaner.

"Hör zu, ich habe direkten Befehl von Tarrik Tarkan. Wir wurden mit der Aufgabe betraut, die Lichtalben zurück in ihre Heimat zu zwingen. Du Dschan wirst das gesamte Lager mobilisieren. Es war der letzte Befehl, den Tarkan ausgesprochen hat, bevor er uns losschickte. Unser Ziel ist Avinar, schicke alles was Du hast gegen die Lichtalben. Entsende die Düsterlinge und Hyänenreiter um den Lichtalben zu zeigen, wo sie wohnen. Vorsorglich sind laut Tarkan Zivilisten anzugreifen. Greise, Alte, Kinder, Frauen - nehmt was ihr in die Finger bekommt. Vernichtet Nahrung, verseucht Brunnen, stiftet Unruhe wo Ihr nur könnt. Leises Vorgehen ist nur beim Einschleichen erforderlich. Die Lichtalben müssen mitbekommen was los ist. Sie müssen ihre Leute an der Dunkelbruchfront benachrichtigen. Und jene an der Front müssen umkehren um schnellstmöglich ihre Heimat zu schützen. Dies ist der Plan von Tarrik Tarkan, dies ist Deine Aufgabe Dschan. Die Reiter und die Düsterlinge unterstehen Deinem Kommando, mach uns keine Schande", erklärte Aksoy ernst.

Der gewaltige Tiefling richtete sich zu seiner vollen Höhe auf und scharrte per Befehl seine Männer um sich.

"Männer, wir wissen nicht was mit Lexi und seiner Einheit geschah. Aber auf ihm wie auf unseren Schultern lastete die letzte Hoffnung Tarkans. Unser Anführer übertrug uns die Aufgabe, die Lichtalben dazu zu zwingen, in ihre Heimat zurück zu kehren. Bis heute haben wir keinen anderslautenden Befehl erhalten.

Meine Freunde, Ihr wisst so gut wie ich, wie schlecht es um Tarkan und Dunkelbruch stand.
Es ist nicht auszuschließen, dass es niemanden mehr gibt, der neue Befehle geben könnte.

Gleichgültig ob unser Anführer noch lebt oder schon an Rakshors Seite wandelt, wir werden seinen Befehl umsetzten, so dass er mit Stolz erfüllt sein wird, uns diese Aufgabe übertragen zu haben! Jeder nimmt erneut seinen rakshanischen Bruder auf die Schultern, wir ziehen in die Schlacht! Unser Ziel ist Avinar! Abflug!",
befahl Aksoy brüllend und warf sich Crize auf die Schulter.

Der riesige Tiefling machte einen Satz in die Luft, schlug hart mit den Flügeln und stieg in den Himmel auf. Sein Geschwader folgte ihm.

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Baldur Ferin Ballivòr

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Re: Der Krieg, der alles ändern wird

#100

Beitrag von Baldur Ferin Ballivòr » Di 16. Jan 2018, 10:01

Thalon Midir Silberleuchten

Thalon schritt auf einem engen Pfad durch das Gebüsch, hielt immer wieder an und teilte mit seinem Speer hie und da die Hecke. Irgendwo hier musste wieder einer sein. Er tastete und suchte und schließlich stieß er auf Widerstand und das dumpfe Klopfen von Holz auf Stein ertönte. Der Krieger nickte zufrieden und eilte weiter. 25 Runensteine hatte er schon überprüft, 16 weitere würden folgen, ehe er seine Aufgabe für diesen Tag erledigt hatte. Die Spannung war spürbar in den Grenzwachten, seit das Heer Avinar unter Oberst Blitzsohn verlassen hatte. Unter den Kriegern wurde getuschelt, dass sogar der hohe General persönlich einige der Standorte besucht hatte, um die Gefreiten vor Ort einzuweisen und sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Mannstärke war aufgestockt worden und Thalon, der schon seit vielen Jahren an der Südgrenze stationiert war, hatte alle Hände voll zu tun gehabt, die Neuankömmlinge einzuweisen und einzuteilen. Nun hatte sein Gefreiter ihm eine neue Aufgabe gegeben und da war er, patrouillierte die Grenze und kontrollierte die Verteidigungsmaßnahmen. Trotzdem war es ruhig. Natürlich hatte auch Thalon nach Zeichen gesucht, dass die Befürchtungen stimmten und ein Vergeltungsschlag für die Einmischung seines Volkes folgen würde. Erkennen können hatte er nichts. Bislang zumindest. Die Wacht, der er zugeteilt war, war allerdings auch kein Auge. Regelmäßig waren Boten von den Späherwachten zu seinem Gefreiten gekommen, doch falls es Informationen gab, so waren diese nicht bis zu Thalon durchgedrungen. Ebenso gab es keine Information von Blitzsohns Männern und Frauen. Freunde von Thalon waren unter ihnen und er betete zu Oril, sie seien noch am Leben.
Gedankenverloren arbeitete er sich weiter gen Westen und erreichte einen Bereich mit weniger dichter Vegetation. Abrupt blieb er stehen. Die Warnfeuer in den Grenzwachten waren entzündet.

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