Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

Die Chaosfront
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch Almanien, Evalon und Avinar kamen den Zwergen zur Unterst├╝tzung. Nach Jahren des Kampfes sind die Truppen aller Seiten ersch├Âpft und man verhandelt in Ehveros endlich ├╝ber Frieden. Das Kaisho-Abkommen zerbrach an diesem Krieg.
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Baldur Ferin Balliv├▓r
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Die Ordnung

Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#91

Beitrag von Baldur Ferin Balliv├▓r » Mi 3. Jan 2018, 17:00

Die Tage nach der Waffenruhe waren die merkw├╝rdigsten, die Baldur je erlebt hatte. Mit einem Mal kam ihm alles surreal vor. Was zur H├Âlle tat er hier? Er war kein Krieger, war es nie gewesen und sp├Ątestens jetzt wusste er, dass er es auch nie sein konnte. Sie hatten mit jenen gespeist und gesprochen, die zu t├Âten sie eigentlich gekommen waren. Wie konnte irgendwer nun noch daran denken? Baldur sah die Gesichter der Rakshaner noch vor sich, wie sie mit ihrem br├Âckeligen Asameisch das Gespr├Ąch gesucht hatten, wie er versucht hatte ihnen zu erkl├Ąren, wie ein Teleskop funktionierte und wie sie ihm einen Becher hei├če Schokolade in die Hand gedr├╝ckt hatten, etwas, dass er noch nie zuvor gekostet hatte. Mit ihm waren einige lichtalbische Krieger hinab gestiegen, wenn auch nicht so viele, wie er gehofft hatte, hatten Trockenobst und Pittabrot mitgebracht und ebenfalls z├Âgerlich ein paar Worte gewechselt, stellenweise sogar gemeinsam gelacht. Trotz allem wusste Baldur zu gut, dass sie alle, sollte ihr Anf├╝hrer zum Angriff blasen, keinen Augenblick z├Âgern w├╝rden, seine Befehle zu befolgen und jene zur Strecke br├Ąchten, mit denen sie vor so kurzer Zeit noch gefeiert hatten. Der Gedanke daran machte ihn traurig.
Der Oberst selbst war wider seines urspr├╝nglichen Planes nicht vor die Tore Dunkelbruchs gegangen. Die Ankunft seines Oberfeldwebels hatte ihn abgehalten. Mit vor Ersch├Âpfung zitternden Fl├╝geln war dessen Greif direkt vor des Obersts Zelt gelandet und hatte dabei ein anderes niedergerissen. Lichtsturm war von seinem R├╝cken gesprungen und hatte um ein Gespr├Ąch gebeten. Nerv├Âs und sch├╝chtern war Baldur am Zeltrand gestanden, unschl├╝ssig, ob er bleiben oder gehen sollte, bis ihn der Oberst nach einiger Zeit weggeschickt hatte, er solle die Waffenruhe nutzen und mit den anderen etwas essen gehen. Dennoch hatte er genug geh├Ârt, um zu verstehen, wie dringlich die Lage war. Die Bef├╝rchtungen von Blitzsohn waren wahr. Ein Sto├čtrupp bewegte sich auf Avinar zu und nicht nur das, sie sammelten die Streitkr├Ąfte Nordrakshanistans zum Schlag.
ÔÇ×Wei├č Avinar Bescheid?ÔÇť
ÔÇ×Das wissen wir nicht. Doch selbst wenn nicht, bald werden die Sp├Ąher es sehen.ÔÇť
ÔÇ×Das reicht nicht. Die Grenze ist niemals unbewacht, Krieger und Runensteine sch├╝tzen unser VolkÔÇŽ doch eine ganze Streitmacht aufzuhaltenÔÇŽÔÇť Er sch├╝ttelte den Kopf. ÔÇ×Wie ist die Lage im Hymaya?ÔÇť
ÔÇ×Schwierig. Es gibt einige, die uns die Treue halten, doch Unzucht vergiftet die einst so stolzen Hallen des Wolkenreiches schlimmer als ich bef├╝rchtet habe. Die Streitmacht der Venthros ist zum jetzigen Stand verwundbar klein.ÔÇť
ÔÇ×Ihr empfehlt also keinen Angriff von S├╝den?ÔÇť
ÔÇ×Mit Verlaub, mein Herr, auch wenn es uns helfen k├Ânnte, die Heerst├Ąrke des ChaosÔÇś zu dezimieren, vielleicht sogar das Augenmerk der Fliegerstaffel von Avinar fernzuhalten, ich f├╝rchte, es w├Ąre das Ende der Venthros.ÔÇť
ÔÇ×Doch wenn wir Erfolg habenÔÇŽ es k├Ânnte uns den Weg ins Hymaya ebnen, sp├Ąter vielleicht sogar nach Skyron und ArcamarÔÇŽ Was, wenn dies die Gunst der Stunde ist?ÔÇť
ÔÇ×Selbst wenn wir die Streitmacht abwehrenÔÇŽ Unz├Ąhlige Orks stehen zwischen uns und dem Hymaya. Wir haben nicht genug Krieger f├╝r eine Offensive.ÔÇť
ÔÇ×Ich w├╝nschte, ich k├Ânnte mit dem General sprechenÔÇť, seufzte Blitzsohn schlie├člich. Baldur hatte sich zusehends unwohl und fehl am Platz gef├╝hlt. Es war das erste Mal gewesen, dass er Unsicherheit bei Oberst Blitzsohn erkannte.
ÔÇ×Habt Ihr es denn versucht?ÔÇť
ÔÇ×Ja; ich wollte ihn warnen, doch ich f├╝rchte, die Entfernung ist zu gro├č. Ich habe ihn nicht erreicht.ÔÇť
ÔÇ×Versucht es wieder. Vielleicht war sein Geist in diesem Moment nicht empf├Ąnglich.ÔÇť
Der Oberst hatte den Kopf gesch├╝ttelt. ÔÇ×Nein. Es ist an der Zeit, dass ich selbst eine Entscheidung treffe.ÔÇť
Dann hatte er Baldur endlich entlassen und fast ein wenig ├╝berrascht ├╝ber dessen Anwesenheit gewirkt.

Nun, ein paar Tage sp├Ąter, kniete Baldur auf einem kleinen Teppich in seinem Zelt und betete zu Malgorion-Oril, der Oberst m├Âge ich sich f├╝r eine L├Âsung entschieden haben, die nicht den Tod unz├Ąhliger Lebewesen besiegelte. Er fragte sich das erste Mal, ob es ein Fehler gewesen war, Calorod zu verlassen, doch gleichzeitig wusste er, dass er damals keine Wahl gehabt hatteÔÇŽ so wie er sie jetzt noch immer nicht hatte. Der junge Soldat, der ihn vor ein paar Tagen schon geholt hatte, unterbrach auch nun sein Gebet. Blitzsohn rief ihn wieder zu sich, doch der Oberst war nicht allein. Ein Wesen, wie Baldur es noch nie gesehen hatte, stand auf einer Seite des Ratstisches und blickte sich neugierig im Zelt um. Es war gefiedert, doch es war kein Greif und es sah miserabel aus. Die schwarzen Federn standen in verschiedene Richtungen und an manchen Stellen fehlten sie vollkommen. Das Gesch├Âpf musterte nun Baldur. Sein Ausdruck war freundlich, wie der Alb fand.
ÔÇ×Also, Harpyr, was werdet Ihr Eurem Herrn ├╝bermitteln?ÔÇť, sagte Blitzsohn schroff.
ÔÇ×Nennt mich Nox, mein HerrÔÇť, erwiderte der Harpyr und verbeugte sich tief. ÔÇ×Ich werde meinem ehrenwerten Tarrik zuverl├Ąssig und schnell die folgende Nachricht ├╝berbringen, wie Ihr verlangt:
Oberst Blitzsohn, seines Zeichens Kampfmagier aus Noldor und Heerleiter der lichtalbischen Streitkr├Ąfte w├╝nscht eine Unterredung mit Euch, Tarkan Ali al-Kuwari, Anf├╝hrer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, um ├╝ber die gegenw├Ąrtige Pattsituation zu verhandeln. Er versichert Euch, dass bis zum Abschluss der Gespr├Ąche kein kriegerischer Akt seiner Soldaten erfolgen wird und erwartet Selbiges von Eurer Seite. Desweiteren bittet er unterw├╝rfig um das Beisein des edlen und tapferen Generals Barlok Eisenhand bei diesem Gespr├Ąch, um sich ├╝ber dessen Wohlbefinden ein Bild machen und seine Meinung f├╝r das weitere Vorgehen anh├Âren zu k├Ânnen. Zu diesem Zwecke allein wird er einen Mittelsmann mitbringen und ansonsten auf jegliche Begleitung, inklusive seiner Leibgarde verzichten, um der Aufrichtigkeit seiner Absichten Gewicht zu verleihen.ÔÇť
Der Harpyr endete und senkte das Pergament, von dem er einen Gro├čteil abgelesen hatte.
Blitzsohn nickte grimmig. ÔÇ×Geht nun.ÔÇť
ÔÇ×Habt Dank f├╝r den freundlichen Empfang! Und auf bald, ehrenwerter OberstÔÇŽ mein Herr.ÔÇť Er verbeugte sich erst vor Blitzsohn, dann vor Baldur und schritt aus dem Zelt. Baldur blickte ihm fasziniert nach. ÔÇ×Das ist also ein HarpyrÔÇť, murmelte er mehr zu sich. ÔÇ×NeinÔÇť, ert├Ânte Blitzsohns Stimme. ÔÇ×Das ist ein Schatten eines Harpyrs. Wenn halb Hymaya so aussieht, dann war es definitiv die richtige Entscheidung.ÔÇť Er wies auf einen der St├╝hle. ÔÇ×Setzt Euch, Baldur. Ich m├Âchte mit Euch ├╝ber das kommende Gespr├Ąch reden.ÔÇť

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#92

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Mi 3. Jan 2018, 19:38

"Ihr seid der K├Ânig und Clawis selbst!" rief ein graub├Ąrtiger Zwerg einer aus dem Rat der 13 um genauer zu sein der Thronsaal glich eher einem Kriegstribunal nicht einem Saal an sich. Der Herschersitz in dem Reich der Zwerge war alt sehr alt, viele K├Ânige hatten ihre Regenschaft dort ausge├╝bt und dort war der Sitz der 13 die sofern der K├Ânig nicht zugegen war in seinem Namen regierten, es gab bei den Zwergen nicht viele die im stillen sagten das in wahrheit die 13 regierten und nicht der K├Ânig, doch in Zeiten der Not war der K├Ânig der schuldige und offenbar mussten Zwerge immer einen schuldigen finden.

Ein weiterer Zwerg wetterte "wir h├Ątten die Pforte aufgeben sollen! Wir haben genug Scherereien mit ihr gehabt, sie war zu teuer und wurde jetzt auch noch ├╝berrannt!". Der Saal war gro├č und rund geformt der Thron war gro├č und stand auf einem Podest der K├Ânig sa├č darauf und schaute hinab auf Tische die wie ein O geformt waren der gesamte Rat war zugegen was nicht oft passierte doch, die Lage war keine normale es herschte Krieg!

Skaldor wollte zu der letzten ├äu├čerung etwas sagen doch, kam er garnicht dazu da ein anderes Mitglied direkt los wetterte mit hoch rotem Kopf. "Das war klar das euch nur das Gold schert diese Feste ist ein wahres Bolwerk, sie kann nicht zerst├Ârt werden!". Ein andere sprang f├╝r den Zwerg in die Bresche, er war dick sehr dick sogar selbst f├╝r zwergische Verh├Ąltnisse "das ist nicht lache! Wieso ist das magische Tor bitte versiegelt worden? Nachdem wir unsere Reserven hinaus geworfen haben wie W├╝rfel bei einem Gl├╝cksspiel?!" er musste einen Moment zu Atem kommen, um danach direkt weiter zu wettern "wir waren es nicht! Eisenhand wird sie versiegelt haben ohne jegliche Absprache, es besteht kein Zweifel diese Festung ist verloren!"

Der K├Ânig war vor 2 Tagen zur├╝ck geeilt um sich ein Bild von der Lage zu machen, alles was sie sagten stimmte der General hatte nach weiteren Kr├Ąften gerufen um Dunkelbruch zu verteidigen. Der K├Ânig selbst gestattete sie ihm, doch danach wurde die Pforte versiegelt mit alten Mechanismen die nur sehr wenige Zwerge verstanden. Die Versuche sie zu ├Âffnen war sinnlos man konnte sie nur von au├čen ├Âffnen, es war eine Sicherung um jeden Feind aus dem Reich der Zwerge zu verbannen oder besser gesagt das eindringen im Vorfeld zu verhindern. Seid 2 Wochen kamen immer mehr Zwergenfamilien zu dem Tor um davor zu beten f├╝r die R├╝ckkehr ihrer S├Âhne, ihrer M├Ąnner Br├╝der oder Vettern. Doch mit jedem Tag schwand die Hoffnung immer mehr und die Lage des Volkes wurde immer aussichtsloser, irgendwas musste getan werden und irgendjemand musste daf├╝r zur Rechenschaft gezogen werden.

"Unsere Streitmacht ist verloren versiegeln wir die Pforten, wie einst unsere Ahnen ├╝berlassen wir diese Welt an der Oberfl├Ąche anderen!" schlug einer vor er erntete einige Zurufe. Doch andere protestierten dagegen jedes Argument war verst├Ąndlich. Dem K├Ânig wurde das langsam zu viel, er erhob sich von seinem Thron und br├╝llte "Ruhe!" alle Stimmen und Vorw├╝rfe sowie Ideen schwiegen sofort und augenblicklich. Es gab nicht viele Zwerge die ihn b├Âse anstarten er war noch jung doch war auch das keine Entschuldigung.

Der K├Ânig stieg von seinem Thron hinab "ich verstehe eure Sicht und eure Ideen verehrte Ratsmitglieder" sprach er laut und deutlich sodass seine Stimme in dem gro├čen Saal widerhallte. "Doch jetzt ist die Zeit in der wir handeln m├╝ssen! Das Schicksal unserer Truppen ist ungewiss dennoch sind sie nicht verloren!" er versuchte stark zu sein und hoffte es gelang ihm. "Unser Volk leidet dort drau├čen an den Tor zur Pforte, wir sind hier um zu beschlie├čen wie es weiter geht, ich bin der K├Ânig also h├Ârt mich an!" in dem Saal war es totenstill geworden keiner sagte was und alle lauschten den Worten des K├Ânigs.

"Wir m├╝ssen......" doch weiter kam er nicht, die T├╝r wurde laut aufgesto├čen die Fl├╝gel der T├╝ren schnellten zur├╝ck und schlugen mit Wucht gegen die Wand. Erschrocken fuhren die Mitglieder des Rates herum, es war ein Bote der schnell nach vorne rannte um direkt vor dem K├Ânig auf den Boden zu fallen. "Mein K├Ânig verzeiht mir........" er war au├čer sich und rang nach Atem, gleich darauf schaute er ihn an und fuhr fort "die Menschen sie kommen in Schaaren zu unseren Pforten s├╝dlich des Gebirges!". Ein lautes Raunen durchfuhr den Raum "was wollen sie hier?!" rief einer erbost.

Der Bote schilderte ihnen die gesamte Situation die Menschen hatten jegliche Krieger zu einem Heer zusammengefasst und waren den Zwergen zur Hilfe geeilt, ebenso die Goblins es gab Ger├╝chte ├╝ber Lichtalben doch das konnten die Zivilisten nicht mit Gewissheit sagen. Doch was sie sagen konnten war das ihre St├Ądte sowie D├Ârfer gepl├╝ndert waren und das Chaos auch diese Gebiete annektierte und unter ihre Kontrolle stellte. Das war ein Problem das Chaos hatte es geschafft die ungesch├╝tzten Gebiete zu erobern und niemand war dort der es verhindern konnte.

"Sie sollen fort wir lassen niemanden hinein soviel steht fest!" br├╝llte direkt ein Zwerg los, eine typische Reaktion. Der K├Ânig jedoch sah das anders, er stand felsenfest da und sein Blick wurde klar wie weit die Konsequenzen seiner Entscheidungen griffen. "Die Gebiete wurden erobert was sind das f├╝r Truppen?" fragte der K├Ânig "es war eine Einheit von Fliegern sie waren offenbar nicht gro├č, doch die Zivilisten konnten wenig gegen sie ausrichten" der K├Ânig nickte und drehte sich um und stieg das Podest empor. "Ihr wollt nicht wirklich Menschen hinein lassen!" wetterte ein anderer doch als sich Skaldor umdrehte und sich setzte war sein Blick klar und seine Entscheidung stand ihm in sein Gesicht geschrieben. "Die Menschen sowie die Goblins sind uns zu Hilfe gekommen!" sprach er laut und deutlich "das haben sie getan um uns ein Zeichen zu setzen, ich werde dieses Zeichen nicht ignorieren" der Zwerg wollte zu einer ├äu├čerung die Stimme erheben doch der K├Ânig lie├č ihn durch eine Handgeste verstummen. "Die Menschen haben nichts mehr zu Essen ihre Feld wurden zerst├Ârt ihre Familien entzweit ich werde, nicht zulassen das ein weiteres Volk f├╝r meine Entscheidungen leiden muss! Wir haben mehr als genug zu Essen f├╝r den Winter" er holte Luft und sammelte Kraft um seine Entscheidung zu untermauern. "Jeder neue Kurs fordert Opfer doch dieser Krieg wird alles ├Ąndern doch lasse ich nicht zu, das er uns ├Ąndert und wir uns wieder vor der Welt verschlie├čen, ihr habt mich zum K├Ânig gekr├Ânt und daher ist meine Entscheidung endg├╝ltig und alles was z├Ąhlt!" es waren viele Zwerge auf seiner Seite ebenso seiner Ansicht daher stimmte der Rat ihm zu.

An den Pforten einen Tag sp├Ąter:
"Der K├Ânig rei├čt an!" rief ein Sp├Ąher dem Herr der Feste Silberh├Âhe dieser kam dem Zug der vom K├Ânig angef├╝hrt wurde entgegen. "Mein Herr" sprach der Zwerg der einige Schlachten erlebt hatte und sich seines einen Auges noch erfreuen konnte "es kommen immer mehr Menschen sie kommen in Scharen, wir sind nicht in der Lage sie weg zu schicken sie haben Angst ihnen ist kalt und sie leiden Hunger". Skaldor selbst ritt auf einem Widder er hatte seine R├╝stung und und nun bemerkte der Zwerg das der Zug, der dem K├Ânig folgte aus Kriegern bestand sie waren ungef├Ąhr 200 Mann stark. Doch der Zug wurde auch begleitet von Wagen die im Berg selbst Stellung aufnahmen es waren viele Frauen dabei ebenso Heiler der Heilerkaste. Der K├Ânig stieg ab und befahl seinen M├Ąnnern den Platz zu r├Ąumen, sie traten in einem Spalier an jeder Zwerg war in voller R├╝stung und war beachtlich bewaffnet. "Ich will es sehen"sprach Skaldor und der Kommandant der Festung gehorchte und sprach "folgt mir mein K├Ânig hier entlang", sie schritten hinauf auf die Mauer und das Bild was sich dort bot war grauenvoll. Es waren ganze Scharen von Menschen Familien mit Kinder der Wind biss eisig und unbarmherzig durch den fr├╝hen Abend, manche Menschen schauten zu ihm hinauf und es gab viele die ihm Dinge zuriefen. Doch der Wind trug sie fort, es brach dem K├Ânig das Herz dieses Bild des Elends zu sehen.

"H├Ârt mich an!" versuchte er sich Geh├Ârt zu verschaffen, doch es gelang ihm nicht er versuche es erneut, beim zweiten mal schien er mehr Erfolg zu haben den mit der Zeit verstummten sie und schauten zur Mauer empor. "Mein Name ist K├Ânig Skaldor Dunkelerz ich habe erfahren was, in euren Landen geschah!" es folgten Fl├╝che und viele schrien man solle sie einlassen, sie h├Ątten genug gelitten f├╝r die Zwerge. Jeder dieser Vorw├╝rfe war in gewisser Weise wahr und schmerzten sehr. "├ľffnet die Tore!" sagte er und der Kommandant verschlug es den Atem "mein K├Ânig..." z├Âgerte er doch nach kurzen Blick auf das Gesicht des K├Ânigs f├╝gte er sich seinen Befehl. Dem K├Ânig selbst kullerten Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen, er sagte jedoch nichts und schwieg als er die Menschen weiterhin ansah.

Knarrend und mit lautem ├ächzen schoben sich die T├╝ren auseinander, die Menschen wussten nicht wie ihnen geschah. Doch es schritten Zwergenfrauen sowie Zwerge entgegen mit Decken, sie schritten behutsam auf die Menschen zu die offenbar immer noch unter Schock standen. Allm├Ąhlich wurde den Menschen klar das sie hinein gelassen wurden. Der gro├če Strom der Fl├╝chtlinge begann sich auf das Gebirge zuzubewegen, in dem Gebirge selbst waren H├Ąuser ger├Ąumt worden um somit ein Lager f├╝r die Menschen in dem Berg zu schaffen. Sie bekamen Decken sowie Nahrung und eine Unterkunft, als die ersten Menschen durch den Torbogen von Silberh├Âhe marschierten sahen sie den K├Ânig der Befehle br├╝llte. Die Zwerge die sich vorher im Spalier aufgestellt hatten gingen in eine Pose die man in einem Antreten bei milit├Ąrischen Zeremonien wiederfinden w├╝rde. Die Zwerge zollten den Menschen mit dieser Geste Respekt, es war eine Art des Dankes den ihre M├Ąnner waren aufgebrochen um den Zwergen zu helfen und nicht um irgendeinen Ruhm zu erlangen.

Als der Menschen strom hinein gelangt war, war Skaldor selbst bewusst das es an der Pforte Turzwacht ebenso das gleiche Bild zu sehen gab die Menschen hatten gelitten doch das hatte nun ein Ende, vorerst. "Sobald wir abmarschiert sind versiegelt die Pforten lasst weitere Fl├╝chtlinge hinein wenn es sich ergibt!" so lautete der Befehl des K├Ânigs. "Wo wollt ihr hin mein Herr?" sprach der Kommandant erschrocken, der K├Ânig drehte sich zu ihm um "ich habe daf├╝r gesorgt das dieser Krieg noch mehr Opfer gefordert hat, ich werde nicht zulassen das die Menschen f├╝r meinen Kurs bezahlen" er stieg auf seinen Widder und f├╝hrte den Zug der sich neu formierte an, sie schritten durch die Pforte hinaus um sich zu formieren.

Ihr erstes Ziel w├╝rde das Menschenreich sein das offenbar seine Grenzen geschlossen hielt, er musste eine Unterredung mit dem Herscher des Reiches unternehmen er musste es jedenfalls versuchen, sofern dort weitere Fl├╝chtlinge waren konnte er sie zu dem Gebirge weiterleiten oder eskortieren. Ihnen kamen weitere Reiter aus dem S├╝den entgegen aus der Pforte Turzwacht selbst.

Das gesamte Land war verw├╝stet Felder waren verbrannt und H├Âfe zerst├Ârt, er hoffte inst├Ąndig das sein Plan aufging und er mit Hilfe der Menschen die sich noch ein Reich nannten erfahren konnte was genau hier vor sich geschehen ist. Als sie an der Grenze des Reiches angelangt waren, waren die Wachen selbst in heller Aufregung da sie nicht wussten was nun auf sie zukommen sollte. Skaldor mit seiner Leibgarde selbst schritt auf die M├Ąnner zu "mein Name ist K├Ânig Skaldor Dunkelerz, ich m├Âchte mit eurem Herrn sprechen" sprach er ruhig und ohne jeglichen drohenden Unterton. Auf den weg zu ihren ersten Ziel waren ihnen immer mehr Fl├╝chtlinge entgegen gekommen die sie weiter zum Gebirge leiten konnten. Nun war es an dem einzelnen Reich der Menschen das noch nicht in Tr├╝mmern lag zu handeln wie w├╝rden sie nun vorgehen? Die Streitmacht der Zwerge hatte ihr Lager aufgeschlagen, jedoch zwei Kilometer weiter von der Grenze, er wollte nicht das es wie eine Provokation aussah, es war genug unschuldiges Blut vergossen worden, daher war es seine Ansicht das er es zu mindestens versuchen sollte, die Gebiete zur├╝ck zu erobern sodass es f├╝r die Menschen auch nach dem Winter, ein Morgen geben konnte.

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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#93

Beitrag von Seweryn » Mi 3. Jan 2018, 20:45

Seweryn funkelte seinen Schergen an, der ihn etwas unsanft in Richtung des Majors geschubst hatte. Dann nahm er Haltung vor dem Goblin an. "Das...w├Ąre dann wohl ich.". Der Goblin musterte den jungen Mann, machte eine Handbewegung, dass der Almane doch bitte zum Punkt kommen sollte. "Mein Name ist Seweryn, ich f├╝hre die Teufelskerle hier an. Ja, unser S├Âldnerhaufen nennt sich "Schartige Schwerter". Wir sind immer da, wo es Arbeit f├╝r springende M├╝nze gibt. Hier...", Seweryn deutete in die Richtung, in der die Frontabschnitte in der Ferne verliefen. "...gibt es garantiert genug zu tun. Ansonsten packen wir auch hier mit an.". Der Oberst zog eine Augenbraue hoch. "Das hier ist Baldor.", erkl├Ąrte Seweryn und klopfte einem B├Ąren von einem Mann auf die Schulter. Der Kerl grunzte. "Stark wie ein Baum, pr├╝gelt Feinde schon fast mit blo├čen F├Ąusten zu Klump. Gut, er ist etwas...naja.". Baldor bohrte ungeniert in der Nase, schnippte seinen Fund anschlie├čend auf den Boden und grinste. "Dann haben wir hier zum Beispiel noch Flex.". Der Kerl, der Seweryn Anfangs in Richtung des Goblins geschubst hatte trat vor, verbeugte sich knapp. "Schweren├Âter vor dem Herren, daf├╝r mit den Messern flink wie kein anderer. Bester Mann f├╝r dreckige Arbeit.". Flex nahm dies als Kompliment auf. "Anjuscha.", fuhr Seweryn fort. "Sie trifft eine M├╝nze aus hunderten Fu├č Entfernung.". Eine unscheinbare und leicht heruntergekommene, junge Frau sah auf und nickte kaum merklich. "Ihr habt nat├╝rlich nicht die Zeit um Euch l├Ąnger mit mir und dem Sauhaufen hier zu besch├Ąftigen, ich weiss.". Seweryn trat etwas n├Ąher. "Aber warum auch? Vermutlich weiss eine Person wie ihr schon l├Ąngst, ob wir ins Gesch├Ąft kommen oder nicht. Wir werden erst einmal unser Lager weiter aufschlagen. Braucht ihr uns, so bieten wir unsere Klingen zu diesem Preis an. Braucht ihr uns nicht, keine Sorge, so ziehen wir nach kurzer Rast im Morgengrauen weiter.". Seweryn ├╝berreichte dem Major eine Pergamentrolle mit den Konditionen. Dann zog die kleine Gesandtschaft des aufstrebenden S├Âldnerhaufens wieder von dannen.

"H├Ątte nicht besser laufen k├Ânnen, wa?". Flex lehnte sich an einen knorrigen Baum ohne Blattwerk, kaute mit offenem Mund auf einem St├╝ck Trockenfleisch herum. "Wir werden sehen.", gab Seweryn knapp zur├╝ck. "Warts nur ab, irgendwer wird schon bezahlen um jemanden wie dich zu verheizen.". Die beiden S├Âldner lachten, Flex eindeutig dreckiger als Seweryn. "Schenken wir uns erst mal einen ein.".

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#94

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 3. Jan 2018, 21:40

Mehrere Falken schraubten sich in luftige H├Âhen und ├╝berflogen das Gebiet, auf dem sich die Zwerge niedergelassen hatten, w├Ąhrend finstere Blicke auf dem Zwergenk├Ânig ruhten. Auf den schwer befestigten Wehranlagen erschien neben den Wachen und Sch├╝tzen ein einzelner, ger├╝steter Mann auf dessen Schulter ein gro├čer Greifvogel thronte.

Die Katapulte hinter den Wehranlagen waren einsatzbereit. Die Sch├╝tzen hatten sich entsprechend den Weisungen und ihren Reichweiten unterteilt, jene mit Langb├Âgen, jene mit normalen B├Âgen und auch Armbrustsch├╝tzen waren zugegen und einsatzbereit.

Die restlichen Soldaten zu Fu├č wie zu Pferd warteten angespannt, was der Zwergenk├Ânig mitzuteilen hatte.

Die Truppen setzten sich zusammen aus denen des Heers ihres Herrn des Duc h├Âchstpers├Ânlich, denen des Marquis Jules Auriville de Beaufort, des Comte Neville de Grivois sowie des Comte Melville de la Cantillion. Die Banner der anwesenden Adelsh├Ąuser flatterten im Wind neben dem des Gro├čherzogs von Souvagne, die Wappen der Adelsh├Ąuser prangten auf den Wappenr├Âcken der Chevalier.

Der Mann in Begleitung des Greifvogels, gab der Streitmacht ein Handzeichen, er w├╝rde eine Unterredung mit dem Zwergenk├Ânig f├╝hren. Es wurde still auf Souvagnischer Seite, lediglich hier und dort h├Ârte man noch etwas klirren oder eines der Pferde schnauben.

"K├Ânig Dunkelerz Ihr sprecht mit Comte Maurice de la Cantillion, Himmelsauge seiner Allerdurchlauchtigstem Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Bruder des hiesigen Lehnsherrn Comte Melville de la Cantillion.

Ihr erbittet eine Audienz bei unserer k├Âniglichen Hoheit, dem Gro├čherzog de Souvagne.
Laut pers├Ânlichem Befehl unserer Hoheit wurde in der Souvagne der Kriegszustand ausgerufen, die Generalmobilmachung befohlen, s├Ąmtliche Fremdl├Ąnder wurden des Landes verwiesen, sowie die Sicherung s├Ąmtlicher Grenzen zum Schutze und Erhalt des Souvagnischen Volkes wurden befohlen.

Ich werde Euer Ansinnen an unsere k├Ânigliche Hoheit weiterleiten, ├╝bt Euch f├╝r einen Moment in Geduld. Ihr erhaltet in K├╝rze Antwort",
erkl├Ąrte der Comte und verlie├č mit diesen Worten die Wehranlage.

Maurice zog sich etwas zur├╝ck, nahm auf dem Boden Platz und lie├č sich in Trance fallen. Er kontaktierte in der Ferne am Hofe des Duc in Beaufort einen seiner dortigen Magier-Kollegen und informierte diesen ├╝ber das Geschehen an ihrer Grenze mit der Bitte um Entscheidung. Der Comte hatte einen Moment zu warten. Immerhin musste sein Kollege selbst erst beim Duc vorstellig werden und dies nahm einige Zeit in Anspruch. Aber letztendlich erhielt Maurice de la Cantillion immer noch schnell die Antwort seines Kollegen.

Erneut stieg der Comte auf die Wehranlage.

"K├Ânig Dunkelerz unser Gro├čherzog Maximilien Rivenet de Souvagne gew├Ąhrt Euch eine Audienz und ist bereit Euch Geh├Âr zu schenken, sofern Euer Ansinnen friedlich ist.

Ihr d├╝rft die Grenze passieren und souvagnischen Boden betreten. Ihr reist allein, sowie unbewaffnet als Zeichen Eurer Friedfertigkeit. Ihr habt das Wort unserer Majest├Ąt, dass Euch auf seinem Land kein Leid geschehen wird. Ferner seid versichert untersteht Ihr meinem pers├Ânlichen Schutz. Ich geleite Euch sicher zu unserer Hoheit, wie auch zur├╝ck zur Grenze. Selbstredend d├╝rft Ihr nat├╝rlich Euer Reittier mitbringen.

Nehmt Ihr das Angebot der Unterredung unter diesen Voraussetzungen an? Dann tretet langsam an die Absperrung vor, f├╝hrt Eurer Tier am Halfter und Ihr erhaltet Einlass",
erkl├Ąrte der Comte h├Âflich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Das Chaos

Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#95

Beitrag von Tarkan » Do 4. Jan 2018, 13:23

Tarkan sa├č noch immer mit geschlossenen Augen an der Mauer, um seine schwindenden Kr├Ąfte zu sparen. Der Rest seiner Zebras operierte nach wie vor nach seinem Kommando und organisierte f├╝r ihn das, was es noch zu organisieren gab. Viel war das momentan nicht. Das Ausharren war zerm├╝rbend.

Kaisho r├╝hrte sicht nicht, bis auf einige wenige, welche die Waffenruhe genutzt und gemeinsam mit den Rakshanern Kakao und Erbsensuppe zu sich genommen hatten.

Die Zwerge hatten sich verschanzt und den Zugang zur Unterwelt von au├čen verriegelt. Damit waren auch sie selbst gefangen und vermutlich bereiteten sie sich nun auf den Tod vor. Tarkan w├╝sste gern, ob sich Barlok Eisenhand noch au├čerhalb des Portals befand, oder ob er seine Haut gerettet und nach unten geflohen war, bevor man es versiegelte.

Die Lichtalben hatten ihr Lager ausgebreitet und gelegentlich sah man Greifenreiter zwischen dem Lager der Kaishos und dem ihren hin und her fliegen. Sie schienen entweder unschl├╝ssig, oder zu verhandeln. Das w├Ąre nicht verwunderlich, da diese beiden Fraktionen nie zuvor gemeinsame Sache gemacht hatten. Es w├Ąre eher seltsam gewesen, h├Ątte von Anfang an alles reibungslos funktioniert.

Summa summarum sorgten all diese Umst├Ąnde daf├╝r, dass Tarkans Tieflingsgeschwader Zeit gewannen. Denn nat├╝rlich hatte Tarkan die Waffenruhe nicht aus Freundlichkeit ausgerufen, sondern um die starre Situation weiter in die L├Ąnge zu ziehen. In der Zwischenzeit waren Geier eingegangen, die berichteten, dass das Nordgeschwader die Grenzen Avinars ereicht hatten. Das S├╝dgeschwader hatte die Hohe Mark unter seine Kontrolle gebracht. Der F├╝rst Alkenas, Tsaagan Lyridime, dessen Hauptstadt Katamaris die Zwerge zu Beginn dieses Krieges zerst├Ârt hatten, hatte sich nur zu bereitwillig erkl├Ąrt, das in Bedr├Ąngnis befindliche Chaos zu unterst├╝tzen. Er war w├Ąhrend der Waffenruhe mit seinem Hofstaat ├╝ber das Gebirge geflogen und p├╝nktlich zur Hinrichtung der Familie Roderichs in der Hohen Mark eingetroffen. Er ├╝bernahm fortan die Verwaltung, w├╝rde sich um den Wideraufbau und die neue Un-Ordnung in dem gefallenen Gro├čherzogtum k├╝mmern.

Tarkan war zufrieden. Ihm selbst blieb vermutlich nicht mehr viel Zeit, er war von allen Seiten eingekesselt, doch das war in Ordnung. Das Chaos hatte einen neuen Br├╝ckenkopf. Nicht Dunkelbruch, sondern noch besser. Ein Viertel Almaniens lag nun in Rakshors Hand.

Tarkans Doppelg├Ąnger und Berater Zickidul Raman, mit dem er schon vor Wochen die Kleidung und vermeintlich auch die Befehlsgewalt getauscht hatte, setzte sich neben ihn. Tarkan behielt die Augen geschlossen.

"Sprich."

"Die Ordnung hat einen Boten geschickt. Kaffee?"

"Nein, danke."

"Oh, oh." Die Stimme Zickis klang besorgt.

"Der Bote soll herkommen und in meiner H├Ârweite zu dir sprechen."

Und so brachte man den Chaosharpyr Nox, der als Bote fungierte, zu Zicki, zu dem er in der Annahme sprach, er sei Tarkan.

"Oberst Blitzsohn, seines Zeichens Kampfmagier aus Noldor und Heerleiter der lichtalbischen Streitkr├Ąfte w├╝nscht eine Unterredung mit Euch, Tarkan Ali al-Kuwari, Anf├╝hrer der Zebras und Eroberer von Dunkelbruch, um ├╝ber die gegenw├Ąrtige Pattsituation zu verhandeln. Er versichert Euch, dass bis zum Abschluss der Gespr├Ąche kein kriegerischer Akt seiner Soldaten erfolgen wird und erwartet Selbiges von Eurer Seite. Desweiteren bittet er unterw├╝rfig um das Beisein des edlen und tapferen Generals Barlok Eisenhand bei diesem Gespr├Ąch, um sich ├╝ber dessen Wohlbefinden ein Bild machen und seine Meinung f├╝r das weitere Vorgehen anh├Âren zu k├Ânnen. Zu diesem Zwecke allein wird er einen Mittelsmann mitbringen und ansonsten auf jegliche Begleitung, inklusive seiner Leibgarde verzichten, um der Aufrichtigkeit seiner Absichten Gewicht zu verleihen."

"Danke, ich muss nachdenken und mit meinem Berater sprechen. Lass dir da hinten einen Kakao geben und warte, bis ich dich rufen lasse." Nachdem Nox gegangen war, wandte Zicki sich wieder an Tarkan. "Wie lautet deine Entscheidung?"

"Wir werden uns anh├Âren, was Blitzsohn zu sagen hat. Du begibst dich zu ihm nach drau├čen und f├╝hrst die Unterredung. Ich organisiere inzwischen den Abzug unserer verbliebenen Truppen nach S├╝den. Das wird ein harter Marsch, im Winter durch das Gebirge. Lexi muss uns aus der Luft mit allem versorgen lassen, was wir brauchen, w├Ąhrend wir ihm entgegenkommen. So sparen wir uns das Mitf├╝hren von schwerem Gep├Ąck."

"Verstanden. Und der Zwerg?"

"Wen er wider Erwarten aus seinem Loch kriechen sollte, um an den Verhandlungen teilzunehmen, werden wir ihn nicht aufhalten. Wir garantieren ihm freien Abzug und freie R├╝ckkehr in seine H├Âhle. Allerdings nur ihm allein, denn auch Oberst Blitzsohn geht allein, ebenso wie du. Da braucht Eisenhand nicht mit seinen Kriegern anzur├╝cken."

"Alles klar. Dann bis sp├Ąter."

Zicki im Tarkangewand schnappte sich eine repr├Ąsentativ aussehende Reithy├Ąne. Seine eigene hatte den Sturm auf Dunkelbruch leider nicht unverletzt ├╝berlebt und war daher als Gulasch geendet.

Nox hatte in der Zwischenzeit als Diplomat auch den verschanzten Zwergen mitgeteilt, dass eine Unterredung zu Dritt geplant war und den Befehl erhalten, dem Oberst die Zustimmung zur Unterredung von Seiten des Chaos zu ├╝berbringen.

Verhandlungen zwischen Chaos und Ordnung >>

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Barlok Eisenhand
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Die Ordnung Chronist in Bronze Herausragender RPG Beitrag Schl├╝sselloch

Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#96

Beitrag von Barlok Eisenhand » Do 4. Jan 2018, 18:46

Sie hatten sich in der gro├čen Halle verschanzt die T├╝ren waren gut verriegelt und die Zwerge hielten ihre Stellung, der General selbst hatte in h├Âchsten T├Ânen von den anderen Armeen geredet, der Angriff musste unmittelbar bevorstehen doch der Angriff kam nicht. Die Lichtalben sowie die Goblins und sogar die Menschen hielten ihre Stellungen es war verr├╝ckt doch niemand bewegte sich vom Fleck, das Tor in das Reich der Zwerge war versiegelt worden das jedoch besagte nur das niemand in diese Richtung fliehen wollte, doch wer wusste schon was Tarkan plante? Vor ein paar Tagen hatten sie aus den Fenstern beobachtet wie sich, ein paar Einheiten fliegend davon gemacht hatten waren sie geflohen? Oder was f├╝hrten sie im Schilde.

"Die werden uns doch hier raus holen oder?" fragte einer der j├╝ngeren Zwergen, denn wenn sie auch ihre Stellungen halten konnten viele Vorr├Ąte hier ewig fest zu sitzen hatten sie nicht. Das mussten die Truppen von Tarkan wissen daher lie├čen sie die Zwerge in Ruhe, doch sa├čen sie auch in der Falle ebenso wie ihre Angreifer. Der General nickte knapp "sie schinden Zeit, ich frage mich nur wof├╝r?" ein Bote klopfte an die T├╝r und brachte die Zwerge auf den neusten Stand das es Verhandlungen geben w├╝rde. Der General durfte ihnen beiwohnen und selbstredend ohne Waffen am G├╝rtel, viele Zwergen lachten kurz auf doch der Blick des Generals lie├č sie verstummen. Es waren nicht mehr viele Zwerge am leben ebenso waren viele verwundet. Es war seine Pflicht daran teilzunehmen sollte es eine Falle sein, dann w├╝rde er wenigstens bei dem Versuch sterben ├╝ber das Schicksal seiner M├Ąnner zu verhandeln.

"Sagt Tarkan ich nehme an diesen Verhandlungen teil" sprach er nahm seine Axt und ├╝bergab sie einem Soldaten. Die Zwerge nickten stumm drein wer konnte salutierte kurz oder nickte ihm zu, als er auf die T├╝r zuging und sie ├Âffnete. Der Rakshaner der dort hinter stand war sichtlich verbl├╝fft den General zu sehen, er hatte angenommen er w├╝rde die Sache weiter aussitzen doch dem war nicht so.

Als er auf den Hofe schritt sah er viele Feinde dort warten, sie standen auf und bildeten eine Gasse. Der General schritt durch sie hindurch und wurde beschimpft, ja sogar bespuckt und verflucht. Viele lachten h├Ąmisch doch keiner wagte es ihn anzur├╝hren, das war schlie├člich eine Bedingung von den Lichtalben gewesen. Sie f├╝hrten ihn hinaus aus der Festung und er schritt direkt neben Tarkan auf dem leeren Feld, mitten zwischen den Armeen. Sein Gesicht war eisern auf seinen Feind gerichtet. Seine R├╝stung war immer noch mit Blut besudelt und er sah mitgenommen aus, doch er versuchte aufrecht zu stehen und so ein wenig zwergischen Stolz zu repr├Ąsentieren.

"Wor├╝ber genau verhandeln wir hier?" fragte er zornig und m├╝de zugleich.

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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#97

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Do 4. Jan 2018, 18:59

Allein und unbewaffnet.... das war ein Risiko das es noch niemals gab jedoch gab es einen solche Krieg auch noch niemals zuvor. "Mein K├Ânig was f├Ąllt diesen Menschen ein?!" donnerte es von einer seiner Leibwache hinaus, doch der K├Ânig hob die Hand um ihn verstummen zu lassen. "Wir sind f├╝r diesen Krieg mit verantwortlich, es ist meine Pflicht es zu mindestens zu versuchen". Er legte daraufhin sein Schwert ab und hob die H├Ąnde zum Zeichen seiner Einwilligung, seinen Widder hielt er bewusst dort er ging auf die Wachen zu die ihn aufnahmen und ihn zu dem Mann eskortierten, der ihm freies Geleit zusprach und zu seinem Herscher brachte.

Er sah hinter dem Wall wie viele Ma├čnahmen getroffen wurden um ihr Land zu verteidigen, es war beachtlich aber auch nicht unbedingt verwunderlich Menschenleben waren zwar nicht lang dennoch wussten, sie ganz genau wie sie ihre Zeit nutzen konnten und zwar sinnvoll. Man f├╝hrte ihn zu dem Mann dieser gab ihm ein Pony, er selbst ritt auf einem Pferd die beiden machten sich auf, in die Richtung eines Hofes der eindeutig der Regierungssitz der Familie sein musste, die hier herrschte. Er war sich sicher das w├╝rden Verhandlungen werden die es niemals zuvor in solch einem Ma├če gegeben hatte.

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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#98

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Do 4. Jan 2018, 19:37

Am Hofe in Beaufort angekommen wurde Comte Maurice de la Cantillion in Begleitung von Zwergenk├Ânig Dunkelerz von einer schwer ger├╝steten Truppe der k├Âniglichen Leibgarde in Empfang genommen. Die Gesichter der Gardisten waren ausdrucklos.

Die Pferde wurden den beiden M├Ąnner abgenommen und beide wurden auf direktem Wege in den Palast des Duc gef├╝hrt. Vorbei an reich verzierten W├Ąnden, geschm├╝ckt mit ausladenden Schnitzereien und verfeinert mit Bildern ging es schnurstracks zu einer durch Wachen gesicherten Doppelt├╝r.

Maurice deutete K├Ânig Dunkelerz an einen Augenblick zu warten. Der Comte trat an einen Diener heran, dem er kurz etwas zufl├╝sterte. Der Mann verneigte sich knapp und klopfte dann dreimal an die gewaltige Doppelt├╝r. Diese wurde von den Wachen im Inneren ge├Âffnet.

Der Diener trat vor seinen Duc und verbeugte sich sehr tief.

"Eure Allerdurchlauchigste Hoheit Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, ich k├╝ndige Euch seine k├Ânigliche Hoheit Dunkelerz in Begleitung des Comte Maurice de la Cantillion an", verk├╝ndete der Mann. Verbeugt ging er r├╝ckw├Ąrts bis zur Doppelt├╝r. Als er sich aufrichtete, nickte ihm der Duc einmal knapp zu.

"Tretet bitte ein", erkl├Ąrte der Diener und machte eine einladende Handgeste.

Comte Maurice de la Cantillion ging strammen Schritten an den aufgereihten Leibgardisten vorbei und trat auf die Empore seines Herrschers zu. Der Comte blieb in einem ausreichend geb├╝hrlichen Abstand stehen und beugte ein Knie.

Der Duc sa├č auf seinem Thron, neben ihm seine Hauptfrau und Beifrau. Der Rest seiner Familie war um den Thron gescharrt, ebenso ein ger├╝steter Mann in komplett schwarzer R├╝stung, wie eine scheinbar uralte Frau, die kaum mehr als Fetzen am Leib zu tragen schien.

"Eure Hoheit, in meiner Begleitung befindet sich der Zwergenk├Ânig Dunkelerz, dieser bat Euch um eine Audienz, zwecks Unterredung", erl├Ąuterte der Comte Ihr Erscheinen. Zeitgleich gab er dem Zwergenk├Ânig ein Zeichen sich vorzustellen.

"Wir hei├čen Euch willkommen K├Ânig Dunkelerz. Was genau ist Euer Begehr?", antwortete der Duc und musterte beide freundlich.

***

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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#99

Beitrag von Aksoy » Mo 15. Jan 2018, 22:01

Der m├Ąchtige Tiefling stand auf und schlug mit seinen Fl├╝geln. Aksoy hatte geruht, gegessen und seine Einheit sah schon wesentlich besser aus, als vor der Pause. Der Kaffee und die Erholung hatten ihnen gut getan. Aksoy lie├č sein m├Ąchtiges Genick knacken, als er seinen schweren, geh├Ârnten Kopf hin und her warf um seine letzten Verspannungen zu l├Âsen. Er tippte seinen Freund Crize an.

"Gibt es Neuigkeiten von Tarkan oder anderer Befehlshabender Stelle? Ansonsten schlage ich vor r├╝cken wir jetzt ab und setzen unsere Befehle um. Wir haben nicht ewig Zeit und Tarkan verl├Ąsst sich auf uns. Auch die anderen Einheiten m├╝ssen losziehen um ihren Platz einzunehmen.

Wegen den Goldzelten Crize, wir sollten wirklich ├╝berlegen diese in Taler und die Taler in entsprechende Waffen zu verwandeln. Keiner braucht ein Metallzelt. Aber wie ich Dir schon sagte, lieben Menschen Gold",
grinste Aksoy und schaute sich suchend um.

Aksoy fragte sich nach Dschan durch und schnappte sich dann den Rakshaner.

"H├Âr zu, ich habe direkten Befehl von Tarrik Tarkan. Wir wurden mit der Aufgabe betraut, die Lichtalben zur├╝ck in ihre Heimat zu zwingen. Du Dschan wirst das gesamte Lager mobilisieren. Es war der letzte Befehl, den Tarkan ausgesprochen hat, bevor er uns losschickte. Unser Ziel ist Avinar, schicke alles was Du hast gegen die Lichtalben. Entsende die D├╝sterlinge und Hy├Ąnenreiter um den Lichtalben zu zeigen, wo sie wohnen. Vorsorglich sind laut Tarkan Zivilisten anzugreifen. Greise, Alte, Kinder, Frauen - nehmt was ihr in die Finger bekommt. Vernichtet Nahrung, verseucht Brunnen, stiftet Unruhe wo Ihr nur k├Ânnt. Leises Vorgehen ist nur beim Einschleichen erforderlich. Die Lichtalben m├╝ssen mitbekommen was los ist. Sie m├╝ssen ihre Leute an der Dunkelbruchfront benachrichtigen. Und jene an der Front m├╝ssen umkehren um schnellstm├Âglich ihre Heimat zu sch├╝tzen. Dies ist der Plan von Tarrik Tarkan, dies ist Deine Aufgabe Dschan. Die Reiter und die D├╝sterlinge unterstehen Deinem Kommando, mach uns keine Schande", erkl├Ąrte Aksoy ernst.

Der gewaltige Tiefling richtete sich zu seiner vollen H├Âhe auf und scharrte per Befehl seine M├Ąnner um sich.

"M├Ąnner, wir wissen nicht was mit Lexi und seiner Einheit geschah. Aber auf ihm wie auf unseren Schultern lastete die letzte Hoffnung Tarkans. Unser Anf├╝hrer ├╝bertrug uns die Aufgabe, die Lichtalben dazu zu zwingen, in ihre Heimat zur├╝ck zu kehren. Bis heute haben wir keinen anderslautenden Befehl erhalten.

Meine Freunde, Ihr wisst so gut wie ich, wie schlecht es um Tarkan und Dunkelbruch stand.
Es ist nicht auszuschlie├čen, dass es niemanden mehr gibt, der neue Befehle geben k├Ânnte.

Gleichg├╝ltig ob unser Anf├╝hrer noch lebt oder schon an Rakshors Seite wandelt, wir werden seinen Befehl umsetzten, so dass er mit Stolz erf├╝llt sein wird, uns diese Aufgabe ├╝bertragen zu haben! Jeder nimmt erneut seinen rakshanischen Bruder auf die Schultern, wir ziehen in die Schlacht! Unser Ziel ist Avinar! Abflug!",
befahl Aksoy br├╝llend und warf sich Crize auf die Schulter.

Der riesige Tiefling machte einen Satz in die Luft, schlug hart mit den Fl├╝geln und stieg in den Himmel auf. Sein Geschwader folgte ihm.

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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#100

Beitrag von Baldur Ferin Balliv├▓r » Di 16. Jan 2018, 10:01

Thalon Midir Silberleuchten

Thalon schritt auf einem engen Pfad durch das Geb├╝sch, hielt immer wieder an und teilte mit seinem Speer hie und da die Hecke. Irgendwo hier musste wieder einer sein. Er tastete und suchte und schlie├člich stie├č er auf Widerstand und das dumpfe Klopfen von Holz auf Stein ert├Ânte. Der Krieger nickte zufrieden und eilte weiter. 25 Runensteine hatte er schon ├╝berpr├╝ft, 16 weitere w├╝rden folgen, ehe er seine Aufgabe f├╝r diesen Tag erledigt hatte. Die Spannung war sp├╝rbar in den Grenzwachten, seit das Heer Avinar unter Oberst Blitzsohn verlassen hatte. Unter den Kriegern wurde getuschelt, dass sogar der hohe General pers├Ânlich einige der Standorte besucht hatte, um die Gefreiten vor Ort einzuweisen und sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Mannst├Ąrke war aufgestockt worden und Thalon, der schon seit vielen Jahren an der S├╝dgrenze stationiert war, hatte alle H├Ąnde voll zu tun gehabt, die Neuank├Âmmlinge einzuweisen und einzuteilen. Nun hatte sein Gefreiter ihm eine neue Aufgabe gegeben und da war er, patrouillierte die Grenze und kontrollierte die Verteidigungsma├čnahmen. Trotzdem war es ruhig. Nat├╝rlich hatte auch Thalon nach Zeichen gesucht, dass die Bef├╝rchtungen stimmten und ein Vergeltungsschlag f├╝r die Einmischung seines Volkes folgen w├╝rde. Erkennen k├Ânnen hatte er nichts. Bislang zumindest. Die Wacht, der er zugeteilt war, war allerdings auch kein Auge. Regelm├Ą├čig waren Boten von den Sp├Ąherwachten zu seinem Gefreiten gekommen, doch falls es Informationen gab, so waren diese nicht bis zu Thalon durchgedrungen. Ebenso gab es keine Information von Blitzsohns M├Ąnnern und Frauen. Freunde von Thalon waren unter ihnen und er betete zu Oril, sie seien noch am Leben.
Gedankenverloren arbeitete er sich weiter gen Westen und erreichte einen Bereich mit weniger dichter Vegetation. Abrupt blieb er stehen. Die Warnfeuer in den Grenzwachten waren entz├╝ndet.

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