Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
Duc
Beiträge: 271
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#21

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 13. Dez 2017, 12:32

Maximilien saß in seinem Gemach und brütete über einigen Unterlagen. Fabien räumte geflissentlich jene Unterlagen beiseite, die sein Herr nicht mehr benötigte und stellte ihm eine Tasse Tee auf den Tisch.

Maximilien schenkte Fabien ein dankbares Schmunzeln, schob die Unterlagen beiseite und widmete sich seiner Tasse Tee.

„Fabien mich gelüstet es nach der Gesellschaft von Minette de Thibodeau, sie möge mir ihre Aufwartung machen. Bestelle sie in meine Gemächer“, sagte der Duc freundlich und machte es sich in seinem Sessel gemütlich.

„Wie Ihr wünscht Eure Durchlaucht“, antwortete Fabien ergeben und machte sich umgehend auf den Weg.

Gerade als er in Richtung der Gemächer von Minette de Thibodeau unterwegs war, wurde er von einem der Gardisten abgefangen.

„Herr! Draußen warten Abgesandte des Comte Melville de la Cantillion! In Cantillion wurde eine Person Naridischer Herkunft aufgegriffen, die nicht dem Befehl des Duc Folge leistete und fristgerecht unser Land verließ.

Der Comte hat diese Unperson umgehend verhaften und einkerkern lassen.

Hintergrund der Einkerkerung war zudem, dass diese Person unlauteren Handel mit den Bauern vor Ort betrieb und um die Preise für die Waren fleischte. Dass muss man sich nur einmal vorstellen, diese Dreistigkeit!

Der Comte fasste den Entschluss, dass nur allein die Auslieferung an den Duc die einzig mögliche und richtige Vorgehensweise sei. Aus diesem Grund wird dem Hofe die Gefangene zur Aburteilung unterstellt“,
erklärte der Gardist.

Lacombe nickte zustimmend.

„Übernehmt die Gefangene in unsere Verwahrung, lasst sie einkerkern und quittiert den Abgesandten die Übergabe, damit diese vor Ihrem Lehnsherrn Rede und Antwort stehen können. Ich werde unverzüglich den Duc in Kenntnis setzten“, erklärte der Leibdiener.

Mit diesen Worten eilte er auch schon weiter. Im Bereich von Minette de Thibodeau angekommen, mäßigte Fabien seinen Schritt. Er schritt auf die Privatgemächer von Madame de Thibodeau zu, klopfte und wartete bis die Zofe ihm öffnete. Leise erklärte er dieser sein Anliegen und wurde dann vor Madame de Thibodeau geführt.

Fabien verneigte sich formvollendet.

„Madame de Thibodeau, Eure Durchlaucht der Duc wünscht Eure Aufwartung in seinen Privatgemächern. Aus diesem Grunde möchte ich Euch bitten, seine Hoheit schnellstmöglich aufzusuchen.

Habt Dank.

Bitte verzeiht, dass ich mich sofort zurückziehe und Euch verlassen muss, aber soeben erhielt ich Kunde von einer weiteren Fremdländischen Gefangenen die in unsere Obhut überstellt wurde. Ich muss unserer Hoheit schnellstmöglich diese Kunde überbringen“,
erklärte Fabien seine Eile.

Erneut verneigte sich der Leibdiener des Duc und verließ um seinen Respekt zu bekunden rückwärts das Gemach von Madame de Thibodeau.

Sofort eilte Lacombe zurück zum Duc und informierte seinen Herrn über die Gefangene. Der Duc hörte sich mit ruhiger Miene Fabiens Bericht an.

„Wir vertrauen auf das Urteil des Comte Melville de la Cantillion. Diese Fremdländerin hat unseren persönlichen und ausdrücklichen Befehl verweigert unser Land zu verlassen.

Ob und in welchem Maße die Frau versucht hat ungebührlich zu Fleischen, ist für uns absolut irrelevant und für die Abstrafung nicht maßgeblich.

Sie hat einen direkten Befehl von uns missachtet.
Sie hält sich illegal in unserem Land auf.
Ferner wurde Ihr ausreichend Zeit gegeben, unser Land fristgerecht zu verlassen.

Weist unseren Henker in unserem Namen an, dass er erneut eine Landesverräterin zu richten hat. Er soll alles Nötige für die Abendstunden vorbereiten. Wir ziehen uns bis dato in unsere Gemächer zurück.

Punkt 18 Uhr wird uns die Gefangene vorgeführt, so dass wir über sie richten können. Eile Fabien, dies duldet keinen Aufschub“,
erklärte der Duc seinem Leibdiener freundlich.

Erneut eilte der Leibdiener des Duc, Fabien Lacombe, los um den Befehl seines Herrschers umgehend persönlich weiterzuleiten.

Es dauerte eine Weile, dann hatte er das Domizil des Henkers erreicht.

„Dominique Dubois, Euer Herrscher – der Duc de Souvagne verlangt nach Euch und Eurem Richtschwert! Erneut wurde eine Landesverräterin aufgegriffen.

Ihre Verurteilung mit anschließender Vollstreckung ist auf heute, 18 Uhr von seiner Durchlaucht festgelegt worden. Bitte bereitet alles Notwendige umgehend vor“,
erklärte Fabien dem Henker.
[ externes Bild ]

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die fleißige Feder in Bronze
Marquis
Beiträge: 478
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#22

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 10. Mai 2018, 08:48


Benutzeravatar
Hiccup
Zweitcharakter
Beiträge: 10
Registriert: So 18. Feb 2018, 17:28
Volk: Norkara (Wolfsstamm)
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1314

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#23

Beitrag von Hiccup » Do 10. Mai 2018, 08:48

Hiccup musste tief durchatmen dieser Kerl aus der Garde versuchte ihn wirklich die ganze Zeit zu reizten. Mit seiner Wortwahl und Sticheleien hätte er wenn er es nicht besser wüsste gesagt dieser Kerl wäre Norkara. Zuhause bei Ihm wäre er bestimmt ein hohes Tier gewesen. Und so gar nicht die Art Person mit der er auskam. Er beschloss ihn am besten einfach völlig zu Ignorieren.

„Ich bin Norkara verdammt. Das solltet ihr bei meinem Erwerb doch mit bekommen haben. Außer der Jagt betreiben wir fast nichts, etwas Viehzucht und Handwerk. Nur mit ersteren kann ich etwas dienen. Also....bleibt nur der Stall wohl......“

Der junge Norkara zuckte mit dem Schultern. Er wusste nicht was das Prinzlein wie bei einem wie ihm erwartete.
Avatar von elessar aus der Avatarschmiede

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
Duc
Beiträge: 271
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#24

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Fr 18. Mai 2018, 09:02

Maximilien hatte eine Versammlung seiner Getreuen einberufen. Seine Söhne Dreux, Gregoire, Ciel sowie sein Schwiegersohn Linhard waren im Verhandlungssaal anwesend. Ebenso waren der Marquis Alexandre de la Grange, Marquis Davard von Hohenfelde, Comte Massimo de la Cantillion, dessen Vater Matteo de la Cantillion, Chevalier Jules de Mireault sowie Khawa Laurent Rousseau zur Versammlung bestellt worden.

„Nun da die Feierlichkeiten abgeschlossen sind, kommen wir zur Umstrukturierung unseres Landes.

Mit sofortiger Wirkung, werden wir gemeinsam mit unserem Sohn Dreux Gifford de Souvagne gemeinschaftlich Souvagne regieren!

Die gemeinsame Regentschaft wird bis zu der Abdikation unserer Person anhalten. Wir verweisen hierzu auf das am 17.04.203 in Kraft getretene Gesetz zur Abdikation und Intronisation Souvagnes.

Auch wenn die Verhandlungen in Ehveros nicht das von unserer Person gewünschte Ergebnis erzielt haben, so haben wir doch alle einen gemeinsamen und maßgeblichen Erfolg erreicht!

Es herrscht Friede!

Zuerst werden wir dennoch das Bündnis mit Alkena erwähnen.

Souvagne unterhält zu diesem Land eine Staatsfreundschaft und wir pflegen ein gemeinsames Bündnis, dessen Grundwerte auf Frieden, Freundschaft, Forschung und ein stetiges Miteinander beruhen. Wir wollen stets den weisen und weitsichtigen Fürsten Tsaagan achtend in Erinnerung behalten, der trotz aller widrigen Umstände und Not seines eigenen Volkes großzügig auf die Hohe Mark verzichtete und uns überreichte um das Leid und die Not der dortigen Almanen zu beenden. Wir erklären in Gedenken dessen den Tag der Vertragsunterzeichnung der Übereignung der Hohen Mark an uns zu einem Feiertag. Dem Tag zur Ehrung der Freundschaft Alkenas und Souvagnes, sowie des Fürsten Tsaagan. Fürst Tsaagan wird somit als erster Fremdländer dem die Ehre zu Teil wurde, einen Feiertag in Souvagne gewidmet zu bekommen.

Des Weiteren herrscht nunmehr Friede in Almanien und den angrenzenden Landen!

Ein Friede, der laut dem Wortinhalt des Friedensvertrages die Anerkennung und Wahrung der Grenzen der unterzeichnenden Staaten sichern soll.

Grenzen werte Anwesende werden nur gewahrt, wenn man diese hervorhebt.
Wer selbst seine Grenzen nicht setzt, kann folglich nicht erwarten, dass andere diese achten!

Aus diesem Grund ordnen wir an, dass die Grenzen Grand Souvagnes vollumfänglich abzusichern sind!

Während des Wiederaufbaus des Landes, sind rund um ganz Souvagne doppelte Grenzmauern zu errichten. Jene Grenzmauern haben selbstverständlich an strategisch wichtigen Orten Tore, um ein ungehindertes Ein- und Ausreisen zu ermöglichen. Zeitgleich gewährleisten wir durch die doppelte Mauerführung eine Schleusenfunktion. Kurzum unsere Person ordnet die Bau einer Zwingermauer rund um Souvagne an. Bei einem Zwinger handelt es sich um ein zwischen zwei Wehrmauern gelegene offene Zone, die der Verteidigung dient. Normalerweise werden sie zum Schutz von Burgen oder bestimmten Orten geschaffen. Der Zwinger einer Burg ist seiner Ringmauer vorgelagert und wird zur Feldseite hin von einer zweiten, niedrigeren Mauer abgeschlossen. Dies ist jene Mauer, die man als Zwingermauer bezeichnet. Sollte es Angreifern gelingen die Zwingermauer zu überwinden, werden sie im Zwinger eingekesselt und sind ein leichtes Ziel für die Verteidiger auf unserer Hauptmauer. Das weitere Eindringen in unser Land wird durch diese gewaltige Schleusenfunktion dadurch wesentlich erschwert.

Genauso wird mit den Landes-Toren verfahren, die fortan den Ein- und Ausgang Souvagnes bilden werden.

Die Toranlagen werden klein Zwinger in der kompletten Wehranlage sein. Diese Zwinger vor den Toren sind ein befestigter Raum zwischen dem Haupttor und dem Vortor der Toranlage. Sie sind in Form eines Torturm zu gestalten, wobei dem Haupttor ein zweites Tor vorgelagert wird. Wir sprechen hier somit von Doppeltoranlagen. Ein Feind, der das Vortor erobert und in den Zwinger des Tores vorstößt, wird in dem beengten Raum so gut wie keine kampftechnische Entfaltungsmöglichkeiten vorfinden. Dagegen können unsere Verteidiger nach unten den eingedrungenen Feind im Zwinger leicht bekämpfen. Wir schaffen somit eine Großzwingeranlage um ganz Souvagne abzusichern. Dies bedeutet, wir werden alle grünen Grenzen Souvagnes beseitigen. Ein unkontrolliertes Ein- oder Ausreisen ist somit nicht mehr möglich. Bestenfalls sind wir über alle im Land befindlichen Personen im Bilde.

Mit den Arbeiten der Landesabsicherung begann unser Sohn Ciel bereits vor Abschluss des Friedensvertrages. Diese Aufgabe samt Ihrer Überwachung bleibt weiter in Deiner Hand Ciel, allerdings wirst Du sie Dir zukünftig mit Gregoire teilen. Ihr beide werdet als Furisto mit der Generalsicherung unseres Landes betraut. Arbeitet Hand in Hand wie es sich für Geschwister gehört, wie stets verlassen wir uns auf Euch.

Dreux begann während unserer Abwesenheit mit der zusätzlichen Luftsicherung Souvagnes durch Luftschiffe. Diese Sicherung muss stetig ausgebaut werden. Eines der Luftschiffe wird über dem Hauptquartier der Himmelsaugen als Flugbasis für die Drachenhuhnreiter des Ordens stationiert. Der Ausbau der Luftsicherung verbleibt in Dreux Hand. Sollte er Unterstützung benötigten, steht Ihr Eurem Bruder bei. Wir gehen von nichts anderem aus. Ferner ist mit einigen Luftschiffen eine Luftbrücke nach Alkena einzurichten. Leider wurde Fürst Tsaagan von Alkena die Landbrücke in unsere Lande verwehrt. Um einen größtmöglichen Kontakt auch im Wege der Handelsbeziehungen zu ermöglichen, wird diese Luftbrücke geschaffen. Die Flugroute Souvagne – Alkena und entgegengesetzt ist in regelmäßigen Intervallen abzufliegen. Kurzum es ist eine feste Luftbrücke einzurichten.

Wo wir beim Projekt der Drachenhühner sind. Wir ordnen hiermit auf Anregung unseres Kindes Gregoire an, die Zucht der Drachenhühner weiter zu streuen und auch in vertrauensvolle Adelshände zu geben, um den Bestand, wie auch die Zuchtziele der Tiere zu erhöhen. Ferner befehlen wir, dass Drachenhühner weder ins Ausland verschenkt noch verkauft werden dürfen. Dies betrifft alle Altersstadien von Drachenhühnern. Weder Eier, Jung- noch Alttiere dürfen aus Souvagne exportiert werden. Der Handel mit Drachenhühnern, Drachenhuhn-Teilen wie auch das ungerechtfertigte Töten eines Drachenhuhns wird mit der Todesstrafe geahndet, da die Tiere von signifikanter Bedeutung für unsere Landessicherheit sind. Die Erlaubnis zur Zucht von Drachenhühnern ist von der Krone genehmigungspflichtig. Die Überwachung der entsprechenden Volieren wird unserem Schwiegersohn Prince Linhard de Souvagne, Marquis von Hohenfelde übertragen. Er führt ferner die Genehmigungs- wie auch Zuchtbücher der Krone.

Die erste Genehmigung zur Drachenhuhnzucht erhält unser Schwiegersohn Prince Linhard de Souvagne, Marquis von Hohenfelde selbst. Der „Drachenhuhnzwinger“ sprich die Drachenhuhn-Zucht-Voliere wird den Namen Souvagne-Hohenfelde tragen. Zucht und Ausbildungsziel dieser Zucht-Voliere wird es sein, Drachenhühner für den militärischen wie auch zivilen Dienst zu züchten und abzurichten.

Weitere Ziele die unser Sohn Ciel zu überwachen hat, ist der Ausbau der Akademie Flamme des Wissens in Kooperation mit Melville de la Cantillion und dessen Familie. Nicht nur Magie soll an jener Akademie studiert und erforscht werden, sondern auch Waffen wie auch Verteidigungsmaßnahmen aus allen Wissensbereichen betreffend. Neben der Hafensicherung unseres Landes, müssen wir nunmehr auch unser Augenmerk unter Tage richten.

In diesem Zusammenhang ordnen wir an, eine Verteidigungsmöglichkeit zu schaffen, die eine Absicherung Souvagnes auch unter Tage ermöglicht. Von dieser Seite aus ist bis zum heutigen Tage noch nie ein Angriff auf unser Land erfolgt, dennoch müssen wir auch dies in Betracht ziehen. Möglich wären unter anderem Sicherheitsstollen, die ein vorantreiben feindlicher Stollen verhindern. Diese sollten mit Schutzmechanismen wie künstliche Wetterschaffung, Flutung und oder anderen Abwehrmaßnahmen unter Hochsicherung stehen. Eventuell ist die nahe gelegene Azursee dazu heranzuziehen. Die höchsten Mauern bieten keinen Schutz, wenn sich ein Feind darunter hindurchgräbt. Hierzu sind alle zur Verfügung stehenden Experten zu Rate zu ziehen. Gleichgültig um welche Waffenart oder Waffengattung es sich handelt, die Erforschung an der Akademie des Wissen ist durch die Krone erlaubt. Unserem Gelübde Treue und Loyalität gegen Schutz und Schirm nehmen wir ernst!

Die Vergangenheit hat uns auf schmerzliche Weise gelehrt, wie schnell sich vermeintlich gegebene Umstände wandeln können. Folglich bleiben die Maßnahmen zur Generalmobilmachung aufrechterhalten, obwohl ein Friedensvertrag unterzeichnet wurde. Das Auge des Souvagnischen Adler hat stets wachsam zu sein. Möge Souvagne als diese Verteidigungsmechanismen niemals benötigen, dennoch müssen wir stets gewappnet sein. Fragen, Anregungen, Vorschläge hierzu?“,
fragte Maximilien.
[ externes Bild ]

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Ciel Felicien de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
Prince
Beiträge: 129
Registriert: Fr 20. Okt 2017, 09:02
Volk: Almanen

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#25

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Fr 18. Mai 2018, 14:02

Ciel blickte in die Runde und da sich momentan niemand meldete, ergriff er das Wort.

»Ja, ich möchte etwas sagen. Zunächst darf ich meinen Glückwunsch aussprechen. Ich begrüße das Gesetz der warmen Hände. Die Tradition zu wahren braucht nicht heißen, in der Vergangenheit zu verharren. Behutsame Anpassungen an sich wandelnde Zeiten verhindern, dass alte Strukturen starr, spröde und brüchig werden. Ich möchte Euch beiden, Vater und Bruder, die allerbesten Wünsche für Eure gemeinsame Regentschaft mit auf den Weg geben.

Den Feiertag zur gemeinsamen Freundschaft mit Alkena finde ich ebenso folgerichtig. Ich bin außerordentlich gespannt, was die Zukunft uns dahingehend bringen wird und freue mich auf einen regen Austausch von Wissen und Erfahrung.

Die mir anvertraute Aufgabe, den Zwinger um Souvagne ziehen zu dürfen, erfüllt mich mit Stolz. Ich werde Euch eine Mauer errichten, die in tausend Jahren noch ihresgleichen sucht! Sie wird nicht nur ein Bollwerk sein, sondern gleichsam eine eindeutige Botschaft an alle potenziellen Invasoren. Ich freue mich, diesen Auftrag gemeinsam mit Gregoire erfüllen zu dürfen. Wir beide werden uns gut ergänzen. An welchen Stellen wir Schleusentore errichten, sollten wir alle gemeinsam planen. Natürlich an den Handelswegen, doch gegebenenfalls werden auch an anderer Stelle Schleusenanlagen erforderlich sein. Wo nur zeitweise rege Begängnis herrschen wird, beispielsweise im Zuge von Baumaßnahmen, wären auch Holzbrücken über die steinerne Mauer hinweg denkbar, welche nach vollbrachtem Werk wieder abgebaut werden.

Was die Flamme des Wissens anbelangt, möchte ich einen Vorschlag machen. Die Hauptstadt der Hohen Mark war Goldfels, eine an der westlichen Grenze gelegene Stadt, in der nun die Gebeine von Rhoderichs Familie auf Pfählen verwesen. Kein gutes Omen. Ich machte mir Gedanken, wie es aus strategischer Sicht zu solch einem Desaster kommen konnte. Neben einer Reihe von Fehlentscheidungen spielte sicher auch die entblößte Lage eine Rolle. Ich möchte die Verwaltung von Neu-Souvagne zentralisieren, um alle Lehen gleichermaßen gerecht an die Infrastruktur anzubinden, damit das Lehen schnellstmöglich wieder eine intakte Wirtschaft vorzuweisen hat. Eine an der westlichsten Grenze gelegene Hauptstadt macht hierbei wenig Sinn, insbesondere da auch Beaufort als Hauptstadt von Alt-Souvagne im Westen liegt. Ich möchte daher Wolfsfels als künftige Hauptstadt für Neu-Souvagne vorschlagen. In dieser Stadt könnte ebenso die Akademie errichtet werden, deren Planung zwar vorangetrieben wurde, deren Bau jedoch aufgrund der Ereignisse noch nicht hatte beginnen können. Die zentrale Lage würde dafür sorgen, dass im Belagerungsfall die Akademie möglichst lange betrieben werden kann. Eine Akademie in Grenznähe wäre ein allzu gutes Ziel, insbesondere, wenn auch die Waffenforschung dort stattfinden soll. Goldfels erscheint mir aus strategischer Sicht ungünstig für diesen Zweck.«
[ externes Bild ]
Avatar © Baxeda

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
Duc
Beiträge: 271
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#26

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Fr 18. Mai 2018, 15:01

Maximilien hörte Ciel aufmerksam zu. Die Pläne seines Sohnes waren wohldurchdacht.

Hab Dank für die freundlichen Worte. Es ist richtig Ciel, nur weil man sich der Tradition verpflichtet sieht, heißt dies nicht, dass es jede Tradition wert ist erhalten zu werden. Die Geste des neuen Gesetzes rührt uns zu Herzen und wir wissen sie zu schätzen.

Ferner stimmen mit Dir überein, dass die Akademie nicht in Goldfels errichtet werden sollte. Nichts sollte an die alte leidige Herrschaft von Roderich erinnern. Das nunmehr Souvagnische Volk hat es verdient, einen Schlussstrich unter dieses grausame Kapitel ziehen zu dürfen. Die Gründe weshalb es zu einer solchen Katastrophe kam, sind immer die gleichen. Geltungssucht, Gewinnsucht, Kriegslust, Menschenverachtung, um nur einige wenige zu benennen.

Wie die meisten Völker auch allzu gerne beweisen, ist es stets leichter etwas zu zerstören, als etwas aufzubauen.

Anstatt sich ein Beispiel an einem florierenden Land zu nehmen und nach seinem Vorbild zu verfahren um ebenfalls in Frieden und Wohlstand zu leben, zerschlagen die meisten Kriegstreiber lieber dass, was sie insgeheim begehren. Vom kleinsten bis zum höchsten Manne ist der Neid der Besitzlosen bekannt. Den Neid als Ansporn zu nutzen, selbst schöpferisch tätig zu werden, diese Fähigkeit besitzen nur die wenigsten. Aber genug davon, Roderich ist ebenso wie die Hohe Mark Geschichte und für uns nicht von Belang. Die Menschen Souvagnes in Neu-Souvagne haben unser volles Augenmerk verdient.

Die Zentralisierung halten wir für eine Verwaltungsgerechte und effiziente Lösung Ciel. Ebenso erachten wir es als sehr logisch überlegt, Wolfsfels als Amtssitz zu wählen. Goldfels ist keine Hauptstadt mehr, Goldfels ist ein Ort wie jeder andere souvagnische Ort auch. Souvagne besitzt nur eine Hauptstadt und dies wird so bleiben.

Bezogen auf das Thema Mauer samt der Tore. Wir sind erfreut und Stolz, dass Du Dich dermaßen der Aufgabe annimmst. Nicht nur die Mauer wird in tausend Jahren noch stehen, auch Euer Name wird es sein, der mit der Mauer einen Bestand über tausend Jahre erreichen wird. Ihr werdet als jene Princen in die Geschichte eingehen, die Souvagne einen Zwinger schenkten, der jedem nachfolgenden Duc noch zur Ehre gereichen wird. Ein Bauwerk von monumentaler Macht, hinter dessen Mauern ein friedliches Refugium für all jene zu finden ist, die dessen Wert zu würdigen aber auch mit aller Macht zu verteidigen wissen.

Ein guter Einwand zusätzliche Tore zu schaffen, die entweder zur Entlastung der Handelswege oder auch in anderen Notfällen freigegeben werden könnten. Je nach Bedarf müssen nicht alle Tore zeitgleich offen gehalten werden. Im Kriegsfall selbstverständlich sind alle Tore und Schleusen zu sichern. Für den Bau des Zwingers schlagen wir vor, zusätzlich Meeresgestein aus dem Hafenbecken zu entnehmen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass es durch den Aushub nicht zu einer Veränderung der Brandungszone kommt. Sollte eine gefahrlose Entnahme für die Umwelt nicht möglich sein, werden wir das Gestein aus den Neu-Souvagnischen Bergen abbauen lassen. Eine weitere Möglichkeit ist der Abbau hinter dem Hafenbecken, hinaus zur offenen See. Die Gewinnung des Baumaterials ist durch Euch zu prüfen, wobei wir vermuten, dass Gregoire über passendes Kartenmaterial in seiner Bibliothek verfügen wird.

Du hattest auf der Hochzeit von einem neuen Gesetzesentwurf bezogen auf Gregoire und seine natürliche Besonderheit gesprochen Ciel. Liegt hierzu schon ein Entwurf vor? Dieser würde uns sehr interessieren. Falls nicht, sollten wir gemeinsam diese Änderung ausarbeiten, um eine Öffentlichkeit wie auch vollumfänglichen Schutz zu schaffen. Wie sahen Deine ersten Gedanken hierzu aus?
“, fragte Maximilien freundlich.
[ externes Bild ]

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Dreux Gifford de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze
Prince
Beiträge: 189
Registriert: Sa 27. Jan 2018, 19:36
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#27

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Fr 18. Mai 2018, 18:24

"Auch ich danke Dir für Deine freundlichen Worte Ciel, Du warst mir stets ein guter Berater, Bruder und Freund. Auch in der Ferne in Ehveros, als Du mir in Deinen Gemächern Unterschlupf gewährt hast. Du ebenso Greg, denn ohne Deine Vertretung hier in Souvagne, hätten Ciel und ich uns gar nicht ins Abenteuer stürzen können. Ich danke Euch beiden einfach dafür, dass es Euch gibt.

Der Feiertag mit dem das Bündnis und die Freundschaft zu Alkena geehrt wird, freut mich ebenso. Und ich hoffe wir tauschen weit mehr aus, als lediglich Informationen. Freundschaft ist wesentlich mehr, als gemeinsame Projekte abzuarbeiten oder neue in Angriff zu nehmen. Freundschaft bedeutet ein festes Fundament aus Vertrauen zu schaffen.

Möglicherweise macht dieses Bündnis Schule und andere sehen und begreifen, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Als Bündnis schon, in Freundschaft vereint noch wesentlich mehr. Eines Tages in ferner Zukunft, wird vielleicht sogar ein Volk dem Bündnis beitreten wollen. Ein Volk das dieselben Vorlieben teilt wie wir und Alkena.

Ich persönlich wüsste keine Hände in die ich liebe meine Sicherheit legen würde, als in Eure Ciel und Gregoire. Was Ihr beide schützend mit dem Zwinger in einer steinernen Umarmung schützt, werde ich von oben sichern.

Die Luftbrücke nach Alkena ist eine hervorragende Idee. Ich würde zudem vorschlagen, dass wir Diplomaten austauschen. Zumindest sollte ein Tiefling aus Alkena bei uns am Hofe vor Ort sein und ein Souvagner sollte sich in Alkena niederlassen. Magier wären hier von Vorteil, um eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen, sollte dies einmal nötig sein.

Wolfsfels für die Akademie gefällt mir persönlich sehr gut. Wobei ich nicht alles in einer Akademie bündeln würde. Man könnte verschiedene Wissensgebiete in unterschiedlichen Akademien erforschen. So wäre auch niemals alles Wissen bedroht",
warf Dreux ein.

Benutzeravatar
Linhard von Hohenfelde

Die Handelsallianz Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
Marquis
Beiträge: 129
Registriert: Do 14. Sep 2017, 10:19
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#28

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Fr 18. Mai 2018, 19:05

Linhard saß neben Gregoire und schaute sich um. Sein Blick schweifte über alle Vertrauten des Duc, jene Männer, die das Vertrauen des Großherzogs genossen. Jene, die soweit in die Geheimhaltung involviert waren, dass bei Nichtbeachtung nur noch der Block winken konnte.

Das der Duc seinen Söhnen mit absolutem Vertrauen begegnete, schien völlig normal zu sein. Und gerade diese Normalität was das Vertrauen anging, schnürte Lin für einen kurzen Moment die Kehle zu. Er wünschte sich dies ebenso für seine Familie. Seinem eigenen Vater Brandur vertraute er bedingungslos. Alle anderen mussten sich das Vertrauen verdienen.

Lin musterte seinen Onkel Dave und schmunzelte ihm kurz zu. Dave erwiderte die Geste. Lin mochte seinen Onkel und vertraute ihm, bis zu einem gewissen Grad. Nach Brandur stand er ihm am nächsten. Linhard hoffte, dass Dave ihn bei der Buchführung unterstützen würde.

Danach wanderte sein Blick zu Ciel. Sein Schwager und er hatten keinen guten Start gehabt, aber dafür verstanden sie sich jetzt sehr gut. Das er anwesend sein durfte rührte ihn sehr und erfüllte ihn mit Stolz.

Anwesend war auch ein Rakshaner, der Lin an Damir Mäusehirn erinnerte. Er hoffte als Berater des Duc hatte er etwas mehr Grips als Damir. Wobei es dem Mäusehirn vermutlich gerade dank seiner fehlenden Intelligenz gelang, Leuten das Leben zu retten. Wie er das anstellte, wusste Linhard nicht. Vermutlich wusste es Damir nicht einmal selbst.

Statt einem Holzapfel hatte dieser Rakshaner einen Souvagner an der Seite, dessen hageres, kantiges Gesicht von einer gewaltigen Narbe dominiert wurde. Die Körperhaltung und die bewussten Bewegungen des Rakshaners und Souvagners verrieten Lin, dass beide austrainierte und geübte Kämpfer waren.

Massimo de la Cantillion war ebenfalls anwesend. Er war der Onkel von Aimeric, wenn Massimo wüsste dass Aimeric Geschichte war und dass sein Opa in Aimeric steckte.... jener Mann der bereits die Schwester von Massimo abgeschlachtet hatte, wohnte nun wie die Made im Speck in Aimerics Leib und ließ es sich gut gehen. Daneben stand nicht nur Massimos Vater, sondern auch jener von Magdalena... falls die beiden wüssten...

Nun aber wo kein Kläger da kein Richter und Lin benötigte seinen Opa an seiner Seite. Dies erinnerte Lin daran, dass er für seinen Paps ebenfalls einen neuen Körper finden musste.

"Von mir ebenfalls die Besten wünsche Eure Hoheiten. Ich danke Euch für das in mich gesetzte Vertrauen, Ihr habt mir damit eine sehr große Freude gemacht. Die Tiere bedeuten mir etwas, es sind wundervolle Geschöpfe. Freier als auf dem Rücken eines Drachenhuhns kann man nicht sein, es sein denn man hat wie mein Onkel einen Greif.

Ich hätte auch einen Vorschlag zu unterbreiten. Verbietet nicht alle Nekromantie, oder erteilt Ausnahmegenehmigungen. Die Sicherheitsstollen von denen Ihr gesprochen habt, könnten von Skeletten bewacht und verteidigt werden. Zusätzlich zu den anderen Sicherheitsmaßnahmen"
, schlug Linhard vor.
[ externes Bild ]

"Niemand wendet sich gegen die Familie, sonst wendet sich die Familie gegen Dich" - Linhard von Hohenfelde

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die fleißige Feder in Bronze
Marquis
Beiträge: 478
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#29

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Sa 19. Mai 2018, 10:13

Dave hörte schweigend zu, denn bis jetzt konnte er nichts zu dem Thema beitragen. Sobald es um die innere Sicherheit ging, oder darum Kriminelle außerhalb des Landes zu stellen, war seine Meinung gefragt. Die Vorstellung von einem gewaltigen, großen, steinernen Nest drängte sich Dave bei dem Zwinger auf. Ein Nest in dem seine Tochter sicher aufwachsen konnte. Zudem hatten die meisten Orte, Burgen und Bastionen ihre eigenen Mauern. Souvagner liebten gutes Essen, edle Weine und trotzig Wehrmauern. Neben den angesprochenen Themen stand noch die Jagd auf Derya aus. Das wollte Dave schnellstmöglich in Angriff nehmen. Dabei fiel ihm doch noch etwas Wichtiges ein.

"Auch meinerseits die besten Wünsche für Euch. Eine Frage in die Runde. Der Hof kann nicht von Vampiren betreten werden. Woran liegt dass? Ich beabsichtige dies für meine Scholle ebenso umzusetzen, vor allem aber für mein Herrenhaus. Wir würden bereits einmal Opfer eines Vampirs, der sich in unserem Haus in Naridien eingenistet hatte. Für eine entsprechende Erläuterung wäre ich sehr dankbar, damit ich entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen kann.

Generell für die innere Sicherheit habe ich mir überlegt, meine Scholle sprich meine Wachen, Büttel und Soldaten mit Pieken auszustatten. So wären selbst die Fußgänger unter ihnen gegen berittene Kriminelle gewappnet",
schlug Dave.

Benutzeravatar
Alexandre de la Grange
Zweitcharakter
Beiträge: 17
Registriert: Mo 2. Apr 2018, 18:55
Volk: Almane (Souvagne)
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#30

Beitrag von Alexandre de la Grange » Fr 15. Jun 2018, 20:06

Ciel warf Alexandre einen Blick zu und nickte. Alexandre bat den Duc: "Bitte entschuldigt uns einen Augenblick, Majestät." Dann sagte er zu Dave: "Wenn Ihr mir bitte folgen würdet." Er ging mit ihm nach nebenan in die Schreibstube, die gerade nicht benutzt wurde, die übliche Fahne von Körpergeruch hinter sich herwehend, und schloss hinter ihnen die Tür.

"Nun sind wir unter uns. Um zu verstehen, warum der Hof nicht von Vampiren betreten werden kann, müsst Ihr von der Existenz eines magischen Ordens erfahren, dessen Leitung mir obliegt. Die Rede ist von den Bluthexern. Die Bluthexerei ist eine seltene und wohlbehütete magische Disziplin, welche sich den Schutz der Lebenden vor dem Untod auf das Banner geschrieben hat. Unsere Ordensmitglieder haben den Palast, so gut es uns möglich ist, vampirsicher gemacht. Eine gesamte Scholle kann nicht auf diese Weise geschützt werden, aber einzelne Bauwerke. Ihr müsst jedoch wissen, dass der Schutz keine Urvampire abzuhalten vermag und von Bluthexern regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Generell halte ich Euren Gedanken, die Bevölkerung verstärkt vor Untoten zu schützen, besonders in den heutigen Zeiten für lobenswert. Habt Ihr weitere Fragen?"
Avatar created with ePic Character Generator

Antworten

Zurück zu „Souvagne“