Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

Ein kleiner Trupp vom Ring der Menschenfresser hat Naridien verlassen, um nun in Souvagne zu jagen. Angef├╝hrt werden die Bei├čer von dem als Bestie bekannte Archibald von Dornburg. Ihr Ziel: nach der Niederlage nun einen neuen Fleischtempel f├╝r den ├ältesten zu finden.
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Comte Massimo de la Cantillion
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Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#1

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Do 13. Sep 2018, 09:04

Massimo
 
erreichte mit seine Leute den Hafen. Zeitgleich traf einige Einheiten der B├╝ttel von Cantillion ein. Die Feindestruppe war nirgendwo zu sehen. Massimo gab Etienne und den anderen ein Zeichen zu warten. Erneut nutzte er seine Gabe. Er sp├╝rte die Truppe auf dem Meer. Sie waren auf einem Schiff und das war gar nicht so weit vom Hafen entfernt. Es war noch nicht lange fort. Er ritt zur Hafenmeisterei und forderte die Informationen von dem Schiff dass gerade abgereist war. Die Choucas hatte den Hafen verlassen, kurz bevor er mit seine Truppe ankam. Das war ein Kriegsschiff der Marine und es wurde gef├╝hrt von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini.
Massimo starrte auf das Wasser hinaus.
 
ÔÇ×Sie sind uns vor der Nase weggefahren. Die Feindestruppe ist an Bord von dem Schiff Choucas. Das ist ein Kriegsschiff der Marine und wird gef├╝hrt von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini. Ich frage mich was der Captain mit der Feindestruppe zu tun hat. Ein Adliger aus der N├Ąhe von Cheverette. Was hat der mit denen zu schaffen? Was hat Boldiszar mit den Feinden zu schaffen? Wollte er seinen Kameraden Robere auf eigene Faust stellen oder wollte er mit ihm fliehen? Ich glaube mittlerweile, dass der fliehen wollte. Es sieht ganz danach aus. Dann ist die Frage ┬áwas hat Boldiszar mit dem Captain zu schaffen, dass die sich beistehen?
Die beiden sind klug, aber nicht klug genug. Die Azursee ist abgeschlossen. Sie k├Ânnen sich nicht ewig vor unsere Schiffe verstecken. Das wird der Captain wissen. Boldiszar sollte wissen, dass er so noch alles schlimmer macht f├╝r Robere. Und f├╝r die Begleiter genauso wie f├╝r die Leute die er mit reinzieht. Der Lich ist nicht an Bord des Schiffes, ich habe ihn nicht gesp├╝rt. Hat einer von euch eine Ahnung? Hat Boldiszar was gesagt, bevor er sich verdr├╝ckt hat? Da steckt mehr dahinter, sonst war er ein zuverl├Ąssiger Mann.ÔÇť
 
Massimo nutzte nochmal seine Gabe um den Prinz Ciel, Dave und seine Br├╝der zu informieren.
 
`Herr leider ist uns die Feindestruppe entkommen. Sie haben sich auf ein Schiff gefl├╝chtet und das hat kurz vorher abgelegt, bevor wir den Hafen erreichten. Das Schiff ist ein Kriegsschiff. Es heisst Choucas und wird von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini gef├╝hrt. Dazu kommt, dass auch Boldiszar und Bellamy an Bord des Schiffes sind. Was die beiden damit zu tun haben, kann ich euch nicht sagen Herr. Boldiszar war bis jetzt immer zuverl├Ąssig und der Chevalier vermutlich genauso. Irgendwas stimmt dort nicht. Von hier aus k├Ânnen wir nichts tun um an die Feindestruppe heranzukommen Herr.
Darum erteilt bitte dem Captain den Befehl, dass er zum Hafen zur├╝ckkommen muss, da das ansonsten Konsequenzen f├╝r ihn hat. Der Lich befindet sich nicht an Bord seines Schiffes. Sagt ihm, dass sein Schiff nichts geschieht. Vielleicht war es das was ihn zur Flucht verschreckt hat. Sein Schiff ist nicht bedroht, er soll zur├╝ck zum Hafen kommen.
Erteilt euren Palaisin Bellamy den gleichen Befehl und auch Boldiszar dem Gardisten. Am besten sollen die beiden die Truppe bereits auf dem Schiff gefangen nehmen. Aber ich glaube nicht daran, dass sie das tun werden. Irgendwie sind die miteinander verbunden. Wie kann ich euch noch nicht sagen Herr. Nur ordnet das bitte an, denn so sind wir auf der sicheren Seite. Gehorchen sie euren Befehlen nicht, wissen wir dass etwas nicht stimmt. Entweder sind sie gezwungen worden, oder sie geh├Âren dazu. Wieso auch immer Herr.
Dann bitte ich euch darum, dass ihr von der Marine das Schiff Choucas abfangen lasst.
Kennt ihr Freunde von dem Captain? Schickt die, die wird er nicht mit seinem Schiff angreifen. Wenn er schon so sein eigenes Schiff besch├╝tzt, werden die anderen Captains nicht anders reagieren. Sie werden ihre Schiff nicht gegenseitig besch├Ądigen oder versenken. Hat er einen guten Freund, bittet ihn den Captain abzufangen. Schickt einen Verwandten des Captains mit an Bord. Am besten seinen Vater oder einen Bruder, irgendwen den er mag. Das Wort von einem Freund und das Wort von einem Familienmitglied und dazu euer Wort und Befehl, dass wird sehr schwer wiegen. Dann m├╝sste er eigentlich Vernunft annehmen und zur├╝ckkehren, wenn er kann Herr.
Ich schlage vor, dass ihr selber mit einem Begleiter versucht dass Schiff zu erreichen. Da Parcival tot ist benutzt sein Drachenhuhn. Das Schiff ist gross genug, dass ihr dort landen k├Ânnt. Oder fliegt mit Dave und seinen Greif. Wenn euch das lieber ist, nehmt den Verwandten und Freund von dem Captain mit auf den Greif. So seid ihr direkt vor Ort und k├Ânnt die Sache kl├Ąren. Mit dem Schiff kann er euch und dem Greif nicht entkommen, ihr seid schneller als er.
Wohin der Lich verschwunden ist konnte ich noch nicht herausfinden Herr. Ich werde Jules bitten, dass er seinen Vogel zum Schiff schickt. Er soll genauso die Botschaft ├╝berbringen, dass die umzukehren haben. Ich hoffe wir sehen uns bald hier am Hafen Herr. Bitte bereitet alles vor, dass die Himmelsaugen den Lich erledigen k├Ânnen. Sie m├╝ssen ihn aufsp├╝ren. Er scheint sich zu verstecken.┬┤
 
Massimo sch├╝ttelte sich und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Er ritt zu Jules und Khawa.
 
ÔÇ×Jules schick deinen Vogel zu dem Schiff das abgereist ist. Er soll denen die Botschaft ├╝berbringen, dass die sofort zur├╝ckzukehren haben. Ansonsten hat das Konsequenzen. Er soll dem Captain mitteilen, dass sein Schiff nicht in Gefahr ist. Der Lich ist bei ihm nicht an Bord. Wir erwarten seinen Gehorsam. Gehorcht er nicht und bleibt er stur, werden wir andere Mittel nutzen. Was ist mit dir Khawa hast du einen L├Âsungsvorschlag oder du Etienne?.ÔÇť
 
Der Palaisin hoffte dass der Prinz und Dave schnell handeln. Wenn der Prinz, der Vater und ein guter Freund einem befahl zur├╝ckzukehren, dann machte man das. Und wenn der Prinz erst einen an den Eiern zur├╝ckschleifen musste, war eine ganz andere Strafe f├Ąllig. Dass wussten die drei. Massimo hoffte das Boldiszar, Bellamy und der Captain vern├╝nftig werden w├╝rden. Ansonsten konnten die was erleben.
 

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Ciel Felicien de Souvagne
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Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#2

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Do 13. Sep 2018, 10:25

Massimo konnte den Prince nicht direkt kontaktieren, da dieser von den Himmelsaugen abgeschirmt wurde. Die gro├čherzogliche Familie unerlaubt geistmagisch zu kontaktieren, war aufs sch├Ąrfste verboten. So musste Massimo trotz des Notfalls warten, bis das zust├Ąndige Himmelsauge vor Ort den Prince verbal um Erlaubnis fragte, die Verbindung zu Massimo herstellen zu d├╝rfen.

ÔÇ║Eiiiinen Moment bitte, PalaisinÔÇ╣, h├Ârte Massimo eine vertraute wie penetrante Stimme. ÔÇ║Ich werde den Prince fragen, aber es kann sein, dass er gerade unabk├Âmmlich ist. Der hat hier ziemlichen Stress und ├ärger wegen seiner Oma. H├Ârt sich lustig an, ist es aber echt ├╝berhaupt nicht, das kannst du mir glauben. Er sieht nicht gut aus momentan, der Prince, echt nicht und sein Vater ebenso wenig. Ich glaube, die haben sich selbst vor lauter Stress auch gleich noch miteinander gestritten. Also wenn du mich fragst, sollte die ganze Familie mal zusammen einen Erholungsurlaub in den B├Ąrenbergen unternehmen oder an der K├╝ste, aber mich fragt ja keiner.ÔÇ╣

Normalerweise war Jules daf├╝r zust├Ąndig, sich um die mentale Post von Ciel zu k├╝mmern, doch da dieser nicht anwesend war, hatte Ciel die Aufgabe an Remy delegiert, damit der sich auch mal n├╝tzlich machte und nicht den ganzen Tag auf Ciels Schwester hing oder vor Langeweile mit Maurice gemeinsam die K├╝che mit exorbitant teuren Speisew├╝nschen behelligte.

Der Bitte zur Kontaktvermittlung wurde entsprochen. Massimo sp├╝rte, dass Remy diesmal nicht ├╝bertrieben, sondern eher untertrieben hatte und dass er Prince Ciel auf dem v├Âllig falschen Fu├č erwischt hatte. Dennoch blieb Ciel seinem alten Mentor gegen├╝ber h├Âflich und Massimo sp├╝rte, dass die schlechte Laune nicht gegen ihn gerichtet war.

ÔÇ║Was gibt es, Massimo?ÔÇ╣, fragte Ciel und h├Ârte sich Massimos Ausf├╝hrungen an.

ÔÇ║Bellamy ist waaas?!ÔÇ╣, kreischte er unroyal. ÔÇ║Das ist also der Dank daf├╝r, dass ich ihm sein Leben und seinen Hintern gerettet habe und das im w├Ârtlichen Sinne! Andererseits, ist er dort ├╝berhaupt freiwillig? Es ist, wie Sie sagen, sowohl Bellamy als auch Boldisz├ár waren bislang absolut zuverl├Ąssig!

Parcivals Vogel zu nehmen ist eine gute Idee. So bin ich nicht auf Linhards Aquilla angewiesen. Das Tier wird sofort in mein Eigentum ├╝berschrieben.

Ich kenne mich mit der Marine nicht aus, aber die Familie Chevrette tut das. Ich werde mit Marcello de Chevrette gemeinsam anreisen, sobald ich hier wegkann. Er weilt momentan vor Ort. Vielleicht kennt er einen Freund von Silvano oder einen Ausbilder, irgendetwas in der Art.

Bis wir nichts Genaueres wissen, gilt die Unschuldsvermutung f├╝r Silvano und seine Mannschaft, ebenso wie f├╝r Bellamy und Boldisz├ár. Wir m├╝ssen in Betracht ziehen, dass sie von den Bei├čern gekapert wurden oder erpresst werden ... bevor wir in Erw├Ągung ziehen, dass nun doch das Blut der Agenten in ihren Adern singt. Vater wird erfreut sein. Aber keine voreiligen Schl├╝sse.

Dass der Lich noch an Land weilt, ist wichtig zu wissen! Der Lich hat Priorit├Ąt, Massimo! Nicht die Bei├čer. Finden Sie heraus, wo er sich aufh├Ąlt und behalten Sie ihn mit deinen Leuten im Auge, bis magische Verst├Ąrkung eintrifft. Ich werde mit meinem Vater sprechen und reise so schnell wie m├Âglich an.ÔÇ╣


ÔÇ║├ťbertragung EndeÔÇ╣, pl├Ąrrte Remy und der Kontakt brach ab.
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Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#3

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Do 13. Sep 2018, 11:40

Massimo
 
hatte das Kontaktverbot in seine Sorge total vergessen. Er musste mit dem Prinz dar├╝ber reden, ob es nicht f├╝r ihn als Palaisin aufgehoben werden konnte. Aber daf├╝r war immer noch Zeit. Remy hatte Recht. Der Prinz war nicht nur ersch├Âpft, der war fertig. Massimo wollte mit ihm reden, sobald das alles ├╝berstanden war. Ein Urlaub war eine gute Idee f├╝r die Familie. Er w├╝rde sie begleiten und besch├╝tzen. Das war seine Aufgabe. Das der Prinz sich das Drachenhuhn von Parcival nahm, war richtig. Der Verr├Ąter brauchte es nicht mehr. Der hatte das Tier nie verdient. Und dem Prinz stand so ein Vogel mehr zu als einem Ordenoberhaupt. Aber vielleicht hatte der Prinz keine Zeit gehabt sich um seinen eigenen Vogel zu k├╝mmern.
Der Marquis von Cheverette war eine gute Idee. Der Mann hatte eine Werft. Er kannte viele Leute die mit der Schifffahrt zu tun hatten. Private Leute und vom Milit├Ąr. Mit dem Ausbilder von dem Captain anzur├╝cken, war eine geniale Idee. Davor hatten die meisten Milit├Ąrs einen riesen Respekt, mehr noch als vor ihre eigenen V├Ąter.
Massimo dachte daran was der Prinz gesagt hatte. Es galt die Unschuldsvermutung, solange nichts anderes bewiesen war. Das hatte er gut gesagt, denn Massimo wollte genauso daran glauben. Er war mit Boldiszar losgezogen um den Lich und die Menschenfresser aufzuhalten. Und nun verschwand einer nach dem anderen von der Unite B. Der eine wurde gefressen, weil er die Finger nicht von seinem Menschenfresserliebhaber lassen konnte. Boldi rannte scheinbar kopflos weg und was mit Bellamy los war, wusste Massimo nicht. Es war ein Durcheinander. Er musste mit Etienne Ordnung in die Unite B bringen.
Aber bevor er dass alles erledigen konnte musste er den Lich finden. Der Prinz sagte, dass hat oberste Priorit├Ąt. Nur wenn der widerw├Ąrtige Nekromant nicht auf dem Schiff war, wo war der abgeblieben? Ein mulmiges Gef├╝hl breitete sich in Massimos Magen aus. Hatte Osmund den mitgeschleppt oder versteckt? Osmund hatte sich verzogen. Aber wohin, dass hatte keiner ├╝berpr├╝ft. Der alte fette Nekromant war gef├Ąhrlich. Nicht ganz so gef├Ąhrlich wie ihr Hauptfeind, aber gef├Ąhrlich genug, dass der hier nicht rumschleichen sollte. Massimo hatte Sorge, dass sich die beiden zu einem Team zusammenschlossen und gemeinsam k├Ąmpften. Dann konnten sie einpacken. Nekromanten waren absolute Egoisten die auf andere spukten. Massimo hoffte, dass sie das retten w├╝rde. Keiner von beiden wollte seine Macht teilen. Aber falls doch, waren sie am Arsch.
Massimo stieg vom Pferd und ging den Steg lang, wo das Schiff vorhin noch gestanden hatte. Er ging ganz langsam den Weg ab und versuchte etwas zu ersp├╝ren. Etwas konnte er die Macht von dem Nekromanten sp├╝ren. Er war hier gewesen. Aber wohin der Lich sich verdr├╝ckt hatte, dass konnte Massimo nicht f├╝hlen. Und richtig nach ihm sp├╝ren wollte Massimo nicht. Das war zu gef├Ąhrlich. Es war wie jemanden heimlich beobachten. Wenn man den Feind sehen konnte, war das wahrscheinlich, dass er einen genauso sehen konnte. Und wie sich der Lich auf Entfernung angef├╝hlt hatte, wo der nach ihm gesucht hatte, wusste Massimo noch ganz genau.
Massimo war kein Schisser, aber da hatte lieber gemacht dass er schnell wegkam. Er konnte nicht gegen den Lich k├Ąmpfen. Gleichg├╝ltig was er tun w├╝rde, er w├╝rde sterben. Der Nekromant w├╝rde ihn aufsaugen, wie jeden anderen. Er hatte sogar den Prinz angesaugt und Jules. Beide w├Ąren fast gestorben. Und den kleinen Hohenfelde St├Âpke, der nun krank im Palast lag. Wobei den hatte er richtig rangenommen und sich seinen K├Ârper gegriffen. Wie sich das angef├╝hlt haben musste, wollte sich Massimo gar nicht vorstellen. Jemanden zu kontrollieren oder ein bisschen Schiss zu machen wie dem widerlichen Wilden, das war schon in Ordnung. Das musste sein, damit der seinen Platz nicht vergass. Aber von einen Nekromant gefangen gehalten zu werden, war bestimmt grauenvoll. Massimo bedauerte, dass er den Lich nicht beeinflussen konnte wie im Sumpf den Dupont oder Khawa vor dem Thronsaal. Dann h├Ątte der sich selber erledigt.
 
ÔÇ×Wir m├╝ssen den Lich finden. Ich habe gerade mit Prinz Ciel gesprochen. Die Gruppe auf dem Schiff ist zweitrangig. Wir m├╝ssen uns zuerst um den Lich k├╝mmern. Er ist nicht mit auf dem Schiff. Um das Schiff, die Feindestruppe und unsere Leute wird sich der Prinz pers├Ânlich k├╝mmern. Hat einer einen Vorschlag wie wir den Lich aufsp├╝ren k├Ânnen ohne dabei ins Gras zu beissen?.ÔÇť

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Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#4

Beitrag von Etienne de Sonzier » Do 13. Sep 2018, 13:07

Etienne de Sonzier

Etienne, der momentan das Kommando innehatte, zuckte m├╝de mit den Schultern.

"Wir sind nicht mehr viele, Palaisin. Von ehemals zw├Âlf Mann der Unit├Ę B stehen noch acht zur Verf├╝gung. Boldisz├ár und Robere sind auf dem Schiff, Patrice wurde gefressen. Roque ist nicht kampff├Ąhig, der hat einen Nervenzusammenbruch erlitten. Wir kriegen ihn nicht ruhig. Bleiben Lorenzo, Danyel, Jerome, Gawain, Liam, Gaspard, Jacques und ich von Unit├Ę B. Zuz├╝glich Euch, Jules und Khawa. Elf Mann mit dem Schwert, das sind nicht gerade viele. Wir waren deutlich mehr, als wir losgezogen sind.

Wo sind die Hohenfeldes hin? Linhard, Brandur, Davard und Ansgar?

Der Lich ist kein Geistmagier, er ist Nekromant. Also d├╝rfte er uns nicht sp├╝ren, wenn wir ihn nicht magisch kontaktieren, oder? Und er muss irgendwann schlafen. Wir k├Ânnten uns abwechseln und ihn jagen bis zur Ersch├Âpfung. Oder heimlich das Haus sprengen, in dem er sich versteckt oder einen voll beladenen Karren auf ihn lenken. Irgend so was. Das muss doch auch einen Lich kleinkriegen, der ist schlie├člich auch nur ein Mensch."

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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#5

Beitrag von Chirag de Dupont » Do 13. Sep 2018, 19:04

Chirag stand unbeachtet etwas abseits. Niemand nahm von ihm Notiz und da ihm ein Arm fehlte, wurde er offenbar nun auch nicht mehr als kampff├Ąhig gewertet.

┬╗Nicht sehr `├Âflich, Chevalier de Sonzier┬ź, grummelte er so, dass Etienne es h├Ârte.

W├Ąhrend die Gardisten noch mit dem Palaisin diskutierten, begab er sich zu dem Ainuwar-Priester, der auf dem Steg herumstand und einem davonfahrenden Schiff hinterherblickte.

┬╗Gelobt sei Ainuwar┬ź, sprach Chirag den frommen Manne an. Chirag war zwar zutiefst unreligi├Âs - wie alle Mitglieder seiner von den G├Âttern verfluchten Familie - doch wusste er sich Geistlichen gegen├╝ber zu benehmen, wenn er eine Information von diesen erhoffte. ┬╗`ochw├╝rden, wir suchen einen gef├Ąhrlichen Lich. Er muss bis vor kurzem noch hier im `afenviertel gewesen sein. `abt Ihr nicht Kunde von seinem Verbleib?┬ź
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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#6

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 20. Sep 2018, 19:46

Dunwolf

Der Ur-Lich hatte gerade noch dem Schiff hinterher geschaut. Er selbst war an Bord nicht willkommen gewesen, diese ungl├Ąubigen, unw├╝rdigen Hasenf├╝├če hatten keine Ahnung mit wem sie es zu tun hatten. Allerdings hatte er durch das Verbot an Bord gehen zu d├╝rfen, seine eigenen Probleme.

Er h├Ątte jederzeit seinen neuen Fleischtempel abstreifen k├Ânnen, aber sobald er diesen K├Ârper verlassen h├Ątte, h├Ątte er sich nicht lange in der Welt halten k├Ânnen. Er ben├Âtigte zumindest einen sicheren Anker, besser noch ein Gef├Ą├č das in transportierte. Oder, wie es jetzt gl├╝cklicherweise der Fall war, einen Fleischtempel, einen K├Ârper der zur Magie bef├Ąhigt war. So leicht wollte Dunwolf seinen neuen Tempel nicht aufgeben. Aber wenn seine Wahl nur zwischen Vernichtung oder Aufgabe des K├Ârpers stand, w├╝rde er auf diesen K├Ârper verzichten.

Dies w├Ąre nichts weiter als eine Unannehmlichkeit, wenn auch eine sehr gro├če. Der Ur-Lich hatte keine Probleme damit, sich einen neuen K├Ârper zu verschaffen. Was interessierten ihn normale Sterbliche? Wer waren sie schon im Vergleich zu ihm? Er kannte kaum ein anderes Wesen, dass die Jahrhunderte so listenreich und voller nekromantischer Weitsicht verbracht hatte wie er.

Umso mehr nagte es an seinem Stolz und an seinem Ehrgef├╝hl von diesen beiden Backfischen aus seinem angestammten Heim vertrieben worden zu sein.

Mehr noch, sie hatten ihm seine Jahrhunderte alte Heimat genommen, hatten ihn dazu gezwungen seine beiden Handlanger zu absorbieren und zu guter Letzt hatten sie ihn noch vor die T├╝r gesetzt. Ganz einfach, weil es dort eh nichts mehr zu holen gab.

Und nun fuhren ihm auch noch seine Untertanen mit einem Schiff davon.
Das war einfach nicht sein Jahr.

Dunwolf sp├╝rte, dass nur der Tod von Ciel und Linhard diese Schmach stillen konnte.

Gerade noch sinnierte der uralte Lich ├╝ber sein weiteres Vorgehen nach, als sich hinter seinem R├╝cken seine Feinde sammelten. Einen Moment sp├Ąter sprach ihn einer aus der Gruppe an. Zum Gl├╝ck war sein Gesicht tief in der Kapuze seiner Robe verborgen, denn vermutlich hatte er seit 300 Jahren nicht mehr so bl├Âde aus der W├Ąsche geguckt.

Dunwolf sammelte sich und drehte sich zu dem Sprecher um.

Chirag Dupont!
Ungl├╝ckswurm aus Dunwins Stab, allseits bekannt als die Gewitterwolke aka der Trauerklo├č!
Der hatte ihm gerade noch gefehlt!
Und dann fragte ihn der Kerl ausgerecht noch nach "dem gef├Ąhrlichen Lich"!

In Zeitlupe drehte sich Dunwolf zu Chirag um.

"Gelobt sei Ainuwar mein Sohn. Ein Lich? Ein Nekromant?
F├╝r wahr eine ├Ąu├čerst gef├Ąhrliche Suche...
Weshalb bist Du auf der Suche nach so einer gef├Ąhrlichen Person?
Du w├╝rdest gut daran tun, Dich von solchen Wesenheiten fern zu halten...

Ainuwar gew├Ąhrt seinen Priestern eine Weitsicht, die den meisten Sterblich verwehrt bleibt...
Der Gott der Zeit... des Todes... Du kennst ihn gut nicht wahr?
Du tr├Ągst das Mal der Finsternis...

Gehe in Frieden mein Sohn. Ainuwar sch├╝tze Dich...
Wisse, dass deren Suche nicht die Deine ist...",
sagte der Priester.

Das Gesicht tief in der Kapuze verborgen, die H├Ąnde in den Roben├Ąrmeln schritt er von dannen.

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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#7

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 26. Sep 2018, 13:48

Massimo
 
h├Ârte Etienne zu. Sie hatten nur noch elf M├Ąnner unter Waffen. Der Prinz wollte sich selber um die Feindesgruppe auf dem Schiff k├╝mmern. F├╝r die Suche nach dem verfluchten Lich mussten elf Mann und er ausreichen.
 
ÔÇ×Elf Mann unter Waffen m├╝ssen uns ausreichen Etienne. Streich Roque aus deine Truppe. Er ist nicht f├Ąhig f├╝r den Job. Ein Mann der einen Nervenzusammenbruch ohne Grund erleidet, hat in eine Kampftruppe nichts zu suchen. In Gefahr gef├Ąhrdert der mit seine Schw├Ąche uns alle. Er soll sich einen Job suchen, der nicht seine Nerven ruiniert. Streich ihn, du hast meine volle Unterst├╝tzung f├╝r neue M├Ąnner. Wir m├╝ssen die Einheiten aufstocken Etienne. Deine Einheit muss so nachbesetzt werden, dass die wieder voll einsatzf├Ąhig ist und noch Ersatzm├Ąnner auf Abruf hat. Sonst bist du trotz genug M├Ąnner handlungsunf├Ąhig. Aber das kl├Ąren wir zusammen, wenn wir das hier ├╝berstanden haben.
Die elf M├Ąnner die ├╝brig sind, sind unser harter Kern. Wo die Hohenfeldes sind, kann ich nicht sagen. Ich kann sie magisch suchen. Ich vermute die sind bei den Ruinen geblieben und warten auf den Angriffbefehl vom Prinz. Gemeinsam mit den Himmelsaugen sollten die den Lich angreifen. Jedenfalls Ansgar sollte das. So war meine letzte Information.
Ein guter Einwand, der Lich kann uns nicht bewusst suchen. Aber wenn ich den widerw├Ąrtigen T├Âtenbeschw├Ârer magisch suche, dann sp├╝rt der mich. Drum muss ich zu dem leider was Abstand einhalten. Wie gef├Ąhrlich der Lich ist, hat er lange genug bewiesen. Wir wollen das beenden. Die Frage ist wie wir das anstellen. Deine Ideen gefallen mir. Ihn in die Luft sprengen w├Ąre super. Das w├╝rde mich freuen. Wir w├Ąren die Gefahr f├╝r immer los, ohne das jemand verletzt wird oder stirbt. Das Mistst├╝ck hat ├╝ber hunderte Jahre andere Menschen ausgesaugt und ermordet. Wir d├╝rfen den nicht entkommen lassen.
Was die in anderen L├Ąndern machen und erlauben, geht uns einen Scheiss an und es interessiert uns einen Scheiss. Wenn die von Gulk├╝ssern aufgesaugt werden wollen, ist das deren Problem. Wir wollen solche Leichensch├Ąnder hier nicht haben. Und wir lassen nicht zu dass der sich hier einnistet und unschuldige Leute ermordet. Der ist hier nicht in Naridien der Sack, der ist verdammt nochmal in Souvagne und dass wird der zu sp├╝ren bekommen. Der kann vielleicht auf der ganzen Welt seine Scheisse abziehen, aber hier nicht. Wir m├╝ssen ihn l├Ąutern, ehe es zu sp├Ąt ist. Daf├╝r m├╝ssen wir den nat├╝rlich nicht mit dem Schwert erschlagen. Ihn zu hetzen bis er ersch├Âpft ist klingt sehr gut. Und ihn gefahrlos beseitigen klingt noch besser. So machen wir das. Wir m├╝ssen versuchen den Lich zu finden und ihn unauff├Ąllig zu folgen. Ob ein Lich ein Mensch ist, kann ich dir nicht sagen Etienne. Der war mal einer, vor lange Zeit. Ich denke sie sind eine Art von Untote wie Gule oder Vampire. Sie haben sich durch ihre Magie in Untote verwandelt. So wie die auch die Gule verwandeln. Ob das stimmt, weiss ich nicht, aber ich vermute das.
Finden wir den auf offene Strasse w├╝rde ich den sogar niederreiten mit alle Mann. Aber solange der nicht geschw├Ącht ist, kann der unser Leben aufsaugen. Dann haben wir keine Chance uns dem Lich nur zu n├Ąhern. Eine Sache von paar Minuten und wir sind tot. V├Âllig ausgesaugt. Deine Ideen sind gut, aber denk dran, dass niemand sich dem Lich n├Ąhern kann, ohne dass er einen das Leben abzapft. Den ersch├Âpft oder schlafend anzugreifen ist die beste Wahl. Du denkt in die richtige Richtung, denk weiter. Ich versuche den kurz zu ersp├╝ren. In welche Richtung der sich verdr├╝ckt hat.ÔÇť
 
Massimo strich Monis Pferd ├╝ber den Hals, dass es sich beruhigte um sich in Trance fallen zu lassen. Gerade als er in den Nexus eintauchen wollte, sah er Chirag mit einen Ainuwarpriester reden. Massimo starrte den Kerl an. Ganz langsam drehte er sich zu Etienne und deutete mit den Finger auf Chirag und den Priester. Der Priester ging gerade langsam weg. Massimo schaute aus dem Augenwinkel, dann sah er Etienne an.
 
ÔÇ×Da ist er. Er hat mit Chirag geredet. Er war die ganze Zeit an dem Pier. Wir haben den Kerl ├╝bersehen. Wir m├╝ssen dem jetzt was Vorsprung geben. Aber wir d├╝rfen den nicht aus den Augen verlieren Etienne. Das ist unsere Chance unser Land und unsere Leute vor dem zu bewahren. Wir m├╝ssen den Lich heimlich verfolgen. Tu so, als h├Ąttest du nichts bemerkt. Sobald er Abstand gross genug ist, dass der keine Lunte riecht, verfolgen wir den Drecksack.ÔÇť
 

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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#8

Beitrag von Roque Roux » Sa 29. Sep 2018, 19:29

Roux sa├č auf ein paar alten klapprigen Kisten in der N├Ąhe des Steges, die H├Ąnde fest in sein Gesicht gekrallt. Die Trauer und Verzweiflung war beinahe ├╝berm├Ąchtig. Patrice war Tod, so viel stand fest. Aber keiner der bisher ├ťberlebenden hatte hier Anstand, keiner. Er war ruhig gewesen, man mochte kaum etwas von ihm gewusst haben, aber er war ein Kamerad, einer von Ihnen und keinen schien dies hier zu interessieren.

"Alles Kameradenschweine, keiner von euch hat Anstand." Jedoch auch dies schon hier keiner zu h├Âren oder jeder ├╝berh├Ârte es. Die Augen der anderen wanderten durch den Hafen. Massimo schien hingegen wie ├╝blich seine Berichte ab zu geben, aber auch er h├Ârte ihm nicht zu. Vielleicht war es aber auch besser, das er es nicht h├Ârte.

"Bei allem Respekt. Wir sind doch eh alle verloren. Entweder werden wir gefressen oder noch schlimmer, der Lich greift uns an. Wir sollten lieber auf die Himmelsaugen und die Hohenfeldes warten. Der Lich wischt mit uns doch den Boden auf. Haben wir nicht genug Leute verloren?"

Roux stand auf und ging ein paar Schritte auf Massimo zu. "Was sollen wir nur Massimo? Wir werden alle sterben! Der Lich kann den K├Ârper wechseln, er k├Ânnte jeder sein! Er kann K├Ârper wechseln wie andere Leute ihre Unterhosen. Sehn wir uns doch nur um. Der Lich k├Ânnte zum Beispiel auch der Kerl in der Kutte sein, der der gerade mit Chirag de Dupont redet. Was machen wir dann?"

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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#9

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mo 1. Okt 2018, 08:02

Massimo
 
Sein Blick fiel auf Roque, der scheinbar ein Dupont war.
 
ÔÇ×Wir warten auf den Einsatz der Himmelsaugen. Sie werden ihre Kr├Ąfte b├╝ndeln und Ansgar wird den Lich angreifen. Wobei das stimmt, damit k├Ânnte der so langsam mal anfangen. Der Sack in der Kutte kann nicht nur der widerw├Ąrtige Lich sein, das ist der Lich Roque. Wir k├Ânnen im Moment nichts weiter tun, als den Nekromant im Auge behalten. Wir m├╝ssen ihn unauff├Ąllig verfolgen. Er ist uns mehrfach entwischt. Er hat in seinen ganzen Leben so viele Leute ermordet, dass du dir das nicht vorstellen kannst. Ein Keller voller Leichen hat der Lich hinterlassen.┬á Der Keller hat mehrere Geschosse, zwei oder drei waren das. Keine Ahnung, wie tief das dort hinab ging. Er hat unseren Prinz angegriffen, daf├╝r allein muss der Sack schon bezahlen.
Wir werden nicht planlos gegen den vorgehen. Verloren ist nichts, solange noch einer gegen den Lich k├Ąmpfen kann. Das heisst nicht, dass wir das sind. Das heisst nicht mal, dass wir die Schlacht ├╝berleben. Aber dass ist jedem klar, der ein Schwert f├╝hrt. Ich bin zu alt und echt zu m├╝de, das gross zu besprechen. Aber jeder Kampf und jede Schlacht bedeutet, dass ich nicht wieder nach Hause kommen kann. Das gilt f├╝r jeden von euch genauso. Wir ziehen nicht nur f├╝r uns los und unsere Familien. Wir ziehen f├╝r alle los. Wenn die Naridier zulassen, dass Nekromanten in ihren Land tun und lassen was die wollen, ist dass das Problem der Naridier.
M├Âglich dass die zu dumm sind zu begeifen, was Nekromanten f├╝r eine Gefahr sind. Kann aber genauso gut sein, dass sie zu feige sind, die Bedrohung zu beseitigen. Vermutlich ist jetzt f├╝r die Naridier eh zu sp├Ąt. Die haben die Nekros machen lassen. Es sind dort so viele, dass die die Nekros gar nicht mehr aufhalten k├Ânnen. Oder die wollen das gar nicht. Die werden doch von einen Rat regiert. Vielleicht sind das sogar Nekros. Das wissen wir alles nicht und das muss uns nicht kratzen. Solange die naridischen Nekros sch├Ân in Naridien bleiben. Dieser hier ist unser Problem, da er unseren Prinz nach Souvagne gefolgt ist.
Er bedroht einen von uns, er hat Souvagner verletzt, also werden wir diesen Nekro in seine Schranken verweisen und ihn l├Ąutern. Keiner hat sagte, das wird leicht. Das wirds nicht. Wir haben gesehen, wozu ein Lich f├Ąhig ist. Er hat Bellamy angegriffen und sein Leben aufgesaugt. Und alles nur f├╝r ein Missverst├Ąndnis. Dieser Lich da draussen ist nur unser gr├Âsstes Problem. Wir m├╝ssen ihn beseitigen und ich hoffe die Himmelsaugen sind gleich soweit. Danach m├╝ssen wir Maghilia von Hohenfelde und Osmund von Wigberg aus dem Land verweisen. Wenn es uns dann noch gibt. Gehen wir mal davon aus.
Ich werde mit Jules reden, dass der die Himmelsaugen bereit macht f├╝r den Angriff. Oder der muss fragen, worauf die warten. Die Hohenfelde m├╝ssen sich anschliessen, die sind gemeinsam sehr m├Ąchtig. So m├Ąchtig, dass einer von denen unser Hauptproblem wurde. Der Megalich ist n├Ąmlich einer von denen. Einer der seine eigene Familie seit Generationen aufsaugt und ermordet. Ob der so einfach den K├Ârper wechseln kann, kann ich nicht sagen. Aber seine Macht ist riesig. Als ich magisch nach ihm gesp├╝rt habe und er mich fast gesehen hat, wusste ich was einem bl├╝hen kann. Das ist wie bei einer Beobachtung in der normalen Welt. Kann ich einen sehen, kann das genauso gut sein, dass er mich sieht. Und starre ich jemand an, merkt der das hier genau wie im Nexus. Das sp├╝rt der und schaut sich um. Also kann ich nur kurz nach dem Nekro schauen, ich m├Âchte genausowenig wie ihr von dem angegriffen und aufgesaugt werden. Ich leb genauso gerne wie du Roque und ich will nicht ins Gras beissen. Aber wenn ich das muss, weiss ich wof├╝r. Leicht werden wir das dem Widerling nicht machen. Jetzt reiss dich zusammen, du bist Gardist. Deine Aufgabe ist andere mit deinen Leben zu besch├╝tzen, genau wie meine.
Ich werde unsere Lebe nicht wegwerfen, wenn du davor Angst hast. Wir werden den Lich verfolgen. Vorsichtig, damit der nichts mitbekommt.ÔÇť
 
Massimo ritt r├╝ber zu Jules und Khawa.
 
ÔÇ×Jules frag deine Kollegen, wie weit die mit den Vorbereitungen sind. Der Priester am Hafen mit dem Chirag spricht, ist der Lich. Ich hab den ├╝berpr├╝ft. Der verzieht sich langsam und wir d├╝rfen den nicht erneut aus den Augen verlieren. Wir k├Ânnen den aber auch nicht l├Ąnger hier rumspazieren lassen. Egal was mit Parcival passiert ist, ihr m├╝sst die Ordnung in euren Orden aufrechterhalten. Frag nach, wie weit die B├╝ndelung der Kr├Ąfte ist. Und frag nach, ob Ansgar soweit ist. Der Lich ist von seine Leute getrennt. Eine bessere Chance werden wir nicht bekommen. Der hat keine Besch├╝tzer mehr bei sich. Also mach deinen Orden und Ansgar Beine Jules.
Sobald die angreifen, werden wir den Lich ebenfalls angreifen. Wir nehmen den auf allen Ebenen in die Zange. Deine Leute schlagen gemeinsam unter der F├╝hrung von Ansgar auf den ein. Wir also du, Khawa und ich greifen ihn hier an und setzen dem noch mit Waffen zu. Das ist ein Lich, der ist nicht unsterblich. Der Prinz wird sich mit Linhard um die Menschenfresser auf dem Schiff k├╝mmern. Beeil dich Jules.ÔÇť
 
 

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Etienne de Sonzier
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Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#10

Beitrag von Etienne de Sonzier » Mo 1. Okt 2018, 12:40

Etienne verzichtete darauf, Roque nun auch noch eine Moralpredigt zu halten. Die von Massimo war ausf├╝hrlich genug gewesen und alles, was gesagt werden musste, wurde schon gesagt. Er kannte ja seinen n├Ârgelnden Kameraden. Etienne drehte eine Rauchstange und reichte sie dem niedergeschlagenen Gardisten.

"Hier. Du rauchst zwar nicht, aber manchmal muss man einfach rauchen. Rauch sie zu Ende und ├╝berleg dir derweil, ob du noch durchh├Ąltst oder lieber das Handtuch wirfst. Wenn du nicht mehr kannst, folge Massimos Rat und reite zur├╝ck nach Beaufort und melde dich bei unserem Heiler Benito. Wenn du unterwegs zusammenklappst ist keinem geholfen und weder ich noch jemand anders kann sich um dich k├╝mmern. F├╝r Patrice m├╝ssen wir ├ťbriggebliebenen das durchziehen bis zum Ende, um ihn zu r├Ąchen und damit nicht noch mehr Souvagner sein Schicksal teilen. Und nicht zuletzt ist das ein ausdr├╝cklicher Befehl des Duc, dem wir Folge zu leisten haben, ob das nun allen passt oder nicht."

Etienne knuffte den jungen Gardisten aufmunternd und widmete sich dann dem Rest der Einheit.

"Unit├Ę B, aufgemerkt! In Zweierteams dem Lich in die Stadt folgen. Ausreichend Abstand zum Ziel einhalten, so dass er euch nicht bemerkt. Keine Konfrontation, wartet auf den Angriffsbefehl. Wegtreten und Verfolgung aufnehmen!"

Er wartete bis die Gardisten sich aufgeteilt hatten und darauf, wie Roque sich entscheiden w├╝rde. Wenn er bei ihnen blieb, w├╝rde er das Zweierteam mit Etienne bilden, ansonsten w├╝rde es eben ein Dreiterteam geben.

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