Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

Ein kleiner Trupp vom Ring der Menschenfresser hat Naridien verlassen, um nun in Souvagne zu jagen. Angef├╝hrt werden die Bei├čer von dem als Bestie bekannte Archibald von Dornburg. Ihr Ziel: nach der Niederlage nun einen neuen Fleischtempel f├╝r den ├ältesten zu finden.
Antworten
Benutzeravatar
Comte Massimo de la Cantillion
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 111
Registriert: Mo 5. Jun 2017, 20:19

Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#1

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Do 13. Sep 2018, 09:04

Massimo
 
erreichte mit seine Leute den Hafen. Zeitgleich traf einige Einheiten der B├╝ttel von Cantillion ein. Die Feindestruppe war nirgendwo zu sehen. Massimo gab Etienne und den anderen ein Zeichen zu warten. Erneut nutzte er seine Gabe. Er sp├╝rte die Truppe auf dem Meer. Sie waren auf einem Schiff und das war gar nicht so weit vom Hafen entfernt. Es war noch nicht lange fort. Er ritt zur Hafenmeisterei und forderte die Informationen von dem Schiff dass gerade abgereist war. Die Choucas hatte den Hafen verlassen, kurz bevor er mit seine Truppe ankam. Das war ein Kriegsschiff der Marine und es wurde gef├╝hrt von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini.
Massimo starrte auf das Wasser hinaus.
 
ÔÇ×Sie sind uns vor der Nase weggefahren. Die Feindestruppe ist an Bord von dem Schiff Choucas. Das ist ein Kriegsschiff der Marine und wird gef├╝hrt von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini. Ich frage mich was der Captain mit der Feindestruppe zu tun hat. Ein Adliger aus der N├Ąhe von Cheverette. Was hat der mit denen zu schaffen? Was hat Boldiszar mit den Feinden zu schaffen? Wollte er seinen Kameraden Robere auf eigene Faust stellen oder wollte er mit ihm fliehen? Ich glaube mittlerweile, dass der fliehen wollte. Es sieht ganz danach aus. Dann ist die Frage ┬áwas hat Boldiszar mit dem Captain zu schaffen, dass die sich beistehen?
Die beiden sind klug, aber nicht klug genug. Die Azursee ist abgeschlossen. Sie k├Ânnen sich nicht ewig vor unsere Schiffe verstecken. Das wird der Captain wissen. Boldiszar sollte wissen, dass er so noch alles schlimmer macht f├╝r Robere. Und f├╝r die Begleiter genauso wie f├╝r die Leute die er mit reinzieht. Der Lich ist nicht an Bord des Schiffes, ich habe ihn nicht gesp├╝rt. Hat einer von euch eine Ahnung? Hat Boldiszar was gesagt, bevor er sich verdr├╝ckt hat? Da steckt mehr dahinter, sonst war er ein zuverl├Ąssiger Mann.ÔÇť
 
Massimo nutzte nochmal seine Gabe um den Prinz Ciel, Dave und seine Br├╝der zu informieren.
 
`Herr leider ist uns die Feindestruppe entkommen. Sie haben sich auf ein Schiff gefl├╝chtet und das hat kurz vorher abgelegt, bevor wir den Hafen erreichten. Das Schiff ist ein Kriegsschiff. Es heisst Choucas und wird von Captain Chevalier Silvano Giovanni de Mancini gef├╝hrt. Dazu kommt, dass auch Boldiszar und Bellamy an Bord des Schiffes sind. Was die beiden damit zu tun haben, kann ich euch nicht sagen Herr. Boldiszar war bis jetzt immer zuverl├Ąssig und der Chevalier vermutlich genauso. Irgendwas stimmt dort nicht. Von hier aus k├Ânnen wir nichts tun um an die Feindestruppe heranzukommen Herr.
Darum erteilt bitte dem Captain den Befehl, dass er zum Hafen zur├╝ckkommen muss, da das ansonsten Konsequenzen f├╝r ihn hat. Der Lich befindet sich nicht an Bord seines Schiffes. Sagt ihm, dass sein Schiff nichts geschieht. Vielleicht war es das was ihn zur Flucht verschreckt hat. Sein Schiff ist nicht bedroht, er soll zur├╝ck zum Hafen kommen.
Erteilt euren Palaisin Bellamy den gleichen Befehl und auch Boldiszar dem Gardisten. Am besten sollen die beiden die Truppe bereits auf dem Schiff gefangen nehmen. Aber ich glaube nicht daran, dass sie das tun werden. Irgendwie sind die miteinander verbunden. Wie kann ich euch noch nicht sagen Herr. Nur ordnet das bitte an, denn so sind wir auf der sicheren Seite. Gehorchen sie euren Befehlen nicht, wissen wir dass etwas nicht stimmt. Entweder sind sie gezwungen worden, oder sie geh├Âren dazu. Wieso auch immer Herr.
Dann bitte ich euch darum, dass ihr von der Marine das Schiff Choucas abfangen lasst.
Kennt ihr Freunde von dem Captain? Schickt die, die wird er nicht mit seinem Schiff angreifen. Wenn er schon so sein eigenes Schiff besch├╝tzt, werden die anderen Captains nicht anders reagieren. Sie werden ihre Schiff nicht gegenseitig besch├Ądigen oder versenken. Hat er einen guten Freund, bittet ihn den Captain abzufangen. Schickt einen Verwandten des Captains mit an Bord. Am besten seinen Vater oder einen Bruder, irgendwen den er mag. Das Wort von einem Freund und das Wort von einem Familienmitglied und dazu euer Wort und Befehl, dass wird sehr schwer wiegen. Dann m├╝sste er eigentlich Vernunft annehmen und zur├╝ckkehren, wenn er kann Herr.
Ich schlage vor, dass ihr selber mit einem Begleiter versucht dass Schiff zu erreichen. Da Parcival tot ist benutzt sein Drachenhuhn. Das Schiff ist gross genug, dass ihr dort landen k├Ânnt. Oder fliegt mit Dave und seinen Greif. Wenn euch das lieber ist, nehmt den Verwandten und Freund von dem Captain mit auf den Greif. So seid ihr direkt vor Ort und k├Ânnt die Sache kl├Ąren. Mit dem Schiff kann er euch und dem Greif nicht entkommen, ihr seid schneller als er.
Wohin der Lich verschwunden ist konnte ich noch nicht herausfinden Herr. Ich werde Jules bitten, dass er seinen Vogel zum Schiff schickt. Er soll genauso die Botschaft ├╝berbringen, dass die umzukehren haben. Ich hoffe wir sehen uns bald hier am Hafen Herr. Bitte bereitet alles vor, dass die Himmelsaugen den Lich erledigen k├Ânnen. Sie m├╝ssen ihn aufsp├╝ren. Er scheint sich zu verstecken.┬┤
 
Massimo sch├╝ttelte sich und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Er ritt zu Jules und Khawa.
 
ÔÇ×Jules schick deinen Vogel zu dem Schiff das abgereist ist. Er soll denen die Botschaft ├╝berbringen, dass die sofort zur├╝ckzukehren haben. Ansonsten hat das Konsequenzen. Er soll dem Captain mitteilen, dass sein Schiff nicht in Gefahr ist. Der Lich ist bei ihm nicht an Bord. Wir erwarten seinen Gehorsam. Gehorcht er nicht und bleibt er stur, werden wir andere Mittel nutzen. Was ist mit dir Khawa hast du einen L├Âsungsvorschlag oder du Etienne?.ÔÇť
 
Der Palaisin hoffte dass der Prinz und Dave schnell handeln. Wenn der Prinz, der Vater und ein guter Freund einem befahl zur├╝ckzukehren, dann machte man das. Und wenn der Prinz erst einen an den Eiern zur├╝ckschleifen musste, war eine ganz andere Strafe f├Ąllig. Dass wussten die drei. Massimo hoffte das Boldiszar, Bellamy und der Captain vern├╝nftig werden w├╝rden. Ansonsten konnten die was erleben.
 

Benutzeravatar
Ciel Felicien de Souvagne
Prince
Beitr├Ąge: 113
Registriert: Fr 20. Okt 2017, 09:02
Volk: Almanen

Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#2

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Do 13. Sep 2018, 10:25

Massimo konnte den Prince nicht direkt kontaktieren, da dieser von den Himmelsaugen abgeschirmt wurde. Die gro├čherzogliche Familie unerlaubt geistmagisch zu kontaktieren, war aufs sch├Ąrfste verboten. So musste Massimo trotz des Notfalls warten, bis das zust├Ąndige Himmelsauge vor Ort den Prince verbal um Erlaubnis fragte, die Verbindung zu Massimo herstellen zu d├╝rfen.

ÔÇ║Eiiiinen Moment bitte, PalaisinÔÇ╣, h├Ârte Massimo eine vertraute wie penetrante Stimme. ÔÇ║Ich werde den Prince fragen, aber es kann sein, dass er gerade unabk├Âmmlich ist. Der hat hier ziemlichen Stress und ├ärger wegen seiner Oma. H├Ârt sich lustig an, ist es aber echt ├╝berhaupt nicht, das kannst du mir glauben. Er sieht nicht gut aus momentan, der Prince, echt nicht und sein Vater ebenso wenig. Ich glaube, die haben sich selbst vor lauter Stress auch gleich noch miteinander gestritten. Also wenn du mich fragst, sollte die ganze Familie mal zusammen einen Erholungsurlaub in den B├Ąrenbergen unternehmen oder an der K├╝ste, aber mich fragt ja keiner.ÔÇ╣

Normalerweise war Jules daf├╝r zust├Ąndig, sich um die mentale Post von Ciel zu k├╝mmern, doch da dieser nicht anwesend war, hatte Ciel die Aufgabe an Remy delegiert, damit der sich auch mal n├╝tzlich machte und nicht den ganzen Tag auf Ciels Schwester hing oder vor Langeweile mit Maurice gemeinsam die K├╝che mit exorbitant teuren Speisew├╝nschen behelligte.

Der Bitte zur Kontaktvermittlung wurde entsprochen. Massimo sp├╝rte, dass Remy diesmal nicht ├╝bertrieben, sondern eher untertrieben hatte und dass er Prince Ciel auf dem v├Âllig falschen Fu├č erwischt hatte. Dennoch blieb Ciel seinem alten Mentor gegen├╝ber h├Âflich und Massimo sp├╝rte, dass die schlechte Laune nicht gegen ihn gerichtet war.

ÔÇ║Was gibt es, Massimo?ÔÇ╣, fragte Ciel und h├Ârte sich Massimos Ausf├╝hrungen an.

ÔÇ║Bellamy ist waaas?!ÔÇ╣, kreischte er unroyal. ÔÇ║Das ist also der Dank daf├╝r, dass ich ihm sein Leben und seinen Hintern gerettet habe und das im w├Ârtlichen Sinne! Andererseits, ist er dort ├╝berhaupt freiwillig? Es ist, wie Sie sagen, sowohl Bellamy als auch Boldisz├ár waren bislang absolut zuverl├Ąssig!

Parcivals Vogel zu nehmen ist eine gute Idee. So bin ich nicht auf Linhards Aquilla angewiesen. Das Tier wird sofort in mein Eigentum ├╝berschrieben.

Ich kenne mich mit der Marine nicht aus, aber die Familie Chevrette tut das. Ich werde mit Marcello de Chevrette gemeinsam anreisen, sobald ich hier wegkann. Er weilt momentan vor Ort. Vielleicht kennt er einen Freund von Silvano oder einen Ausbilder, irgendetwas in der Art.

Bis wir nichts Genaueres wissen, gilt die Unschuldsvermutung f├╝r Silvano und seine Mannschaft, ebenso wie f├╝r Bellamy und Boldisz├ár. Wir m├╝ssen in Betracht ziehen, dass sie von den Bei├čern gekapert wurden oder erpresst werden ... bevor wir in Erw├Ągung ziehen, dass nun doch das Blut der Agenten in ihren Adern singt. Vater wird erfreut sein. Aber keine voreiligen Schl├╝sse.

Dass der Lich noch an Land weilt, ist wichtig zu wissen! Der Lich hat Priorit├Ąt, Massimo! Nicht die Bei├čer. Finden Sie heraus, wo er sich aufh├Ąlt und behalten Sie ihn mit deinen Leuten im Auge, bis magische Verst├Ąrkung eintrifft. Ich werde mit meinem Vater sprechen und reise so schnell wie m├Âglich an.ÔÇ╣


ÔÇ║├ťbertragung EndeÔÇ╣, pl├Ąrrte Remy und der Kontakt brach ab.
[ externes Bild ]
Avatar ┬ę Baxeda

Benutzeravatar
Comte Massimo de la Cantillion
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 111
Registriert: Mo 5. Jun 2017, 20:19

Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#3

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Do 13. Sep 2018, 11:40

Massimo
 
hatte das Kontaktverbot in seine Sorge total vergessen. Er musste mit dem Prinz dar├╝ber reden, ob es nicht f├╝r ihn als Palaisin aufgehoben werden konnte. Aber daf├╝r war immer noch Zeit. Remy hatte Recht. Der Prinz war nicht nur ersch├Âpft, der war fertig. Massimo wollte mit ihm reden, sobald das alles ├╝berstanden war. Ein Urlaub war eine gute Idee f├╝r die Familie. Er w├╝rde sie begleiten und besch├╝tzen. Das war seine Aufgabe. Das der Prinz sich das Drachenhuhn von Parcival nahm, war richtig. Der Verr├Ąter brauchte es nicht mehr. Der hatte das Tier nie verdient. Und dem Prinz stand so ein Vogel mehr zu als einem Ordenoberhaupt. Aber vielleicht hatte der Prinz keine Zeit gehabt sich um seinen eigenen Vogel zu k├╝mmern.
Der Marquis von Cheverette war eine gute Idee. Der Mann hatte eine Werft. Er kannte viele Leute die mit der Schifffahrt zu tun hatten. Private Leute und vom Milit├Ąr. Mit dem Ausbilder von dem Captain anzur├╝cken, war eine geniale Idee. Davor hatten die meisten Milit├Ąrs einen riesen Respekt, mehr noch als vor ihre eigenen V├Ąter.
Massimo dachte daran was der Prinz gesagt hatte. Es galt die Unschuldsvermutung, solange nichts anderes bewiesen war. Das hatte er gut gesagt, denn Massimo wollte genauso daran glauben. Er war mit Boldiszar losgezogen um den Lich und die Menschenfresser aufzuhalten. Und nun verschwand einer nach dem anderen von der Unite B. Der eine wurde gefressen, weil er die Finger nicht von seinem Menschenfresserliebhaber lassen konnte. Boldi rannte scheinbar kopflos weg und was mit Bellamy los war, wusste Massimo nicht. Es war ein Durcheinander. Er musste mit Etienne Ordnung in die Unite B bringen.
Aber bevor er dass alles erledigen konnte musste er den Lich finden. Der Prinz sagte, dass hat oberste Priorit├Ąt. Nur wenn der widerw├Ąrtige Nekromant nicht auf dem Schiff war, wo war der abgeblieben? Ein mulmiges Gef├╝hl breitete sich in Massimos Magen aus. Hatte Osmund den mitgeschleppt oder versteckt? Osmund hatte sich verzogen. Aber wohin, dass hatte keiner ├╝berpr├╝ft. Der alte fette Nekromant war gef├Ąhrlich. Nicht ganz so gef├Ąhrlich wie ihr Hauptfeind, aber gef├Ąhrlich genug, dass der hier nicht rumschleichen sollte. Massimo hatte Sorge, dass sich die beiden zu einem Team zusammenschlossen und gemeinsam k├Ąmpften. Dann konnten sie einpacken. Nekromanten waren absolute Egoisten die auf andere spukten. Massimo hoffte, dass sie das retten w├╝rde. Keiner von beiden wollte seine Macht teilen. Aber falls doch, waren sie am Arsch.
Massimo stieg vom Pferd und ging den Steg lang, wo das Schiff vorhin noch gestanden hatte. Er ging ganz langsam den Weg ab und versuchte etwas zu ersp├╝ren. Etwas konnte er die Macht von dem Nekromanten sp├╝ren. Er war hier gewesen. Aber wohin der Lich sich verdr├╝ckt hatte, dass konnte Massimo nicht f├╝hlen. Und richtig nach ihm sp├╝ren wollte Massimo nicht. Das war zu gef├Ąhrlich. Es war wie jemanden heimlich beobachten. Wenn man den Feind sehen konnte, war das wahrscheinlich, dass er einen genauso sehen konnte. Und wie sich der Lich auf Entfernung angef├╝hlt hatte, wo der nach ihm gesucht hatte, wusste Massimo noch ganz genau.
Massimo war kein Schisser, aber da hatte lieber gemacht dass er schnell wegkam. Er konnte nicht gegen den Lich k├Ąmpfen. Gleichg├╝ltig was er tun w├╝rde, er w├╝rde sterben. Der Nekromant w├╝rde ihn aufsaugen, wie jeden anderen. Er hatte sogar den Prinz angesaugt und Jules. Beide w├Ąren fast gestorben. Und den kleinen Hohenfelde St├Âpke, der nun krank im Palast lag. Wobei den hatte er richtig rangenommen und sich seinen K├Ârper gegriffen. Wie sich das angef├╝hlt haben musste, wollte sich Massimo gar nicht vorstellen. Jemanden zu kontrollieren oder ein bisschen Schiss zu machen wie dem widerlichen Wilden, das war schon in Ordnung. Das musste sein, damit der seinen Platz nicht vergass. Aber von einen Nekromant gefangen gehalten zu werden, war bestimmt grauenvoll. Massimo bedauerte, dass er den Lich nicht beeinflussen konnte wie im Sumpf den Dupont oder Khawa vor dem Thronsaal. Dann h├Ątte der sich selber erledigt.
 
ÔÇ×Wir m├╝ssen den Lich finden. Ich habe gerade mit Prinz Ciel gesprochen. Die Gruppe auf dem Schiff ist zweitrangig. Wir m├╝ssen uns zuerst um den Lich k├╝mmern. Er ist nicht mit auf dem Schiff. Um das Schiff, die Feindestruppe und unsere Leute wird sich der Prinz pers├Ânlich k├╝mmern. Hat einer einen Vorschlag wie wir den Lich aufsp├╝ren k├Ânnen ohne dabei ins Gras zu beissen?.ÔÇť

Benutzeravatar
Etienne de Sonzier
Leibgardist
Beitr├Ąge: 2
Registriert: Do 13. Sep 2018, 13:24
Volk: Souvagner

Re: Kapitel 15 - Verlorener Sohn

#4

Beitrag von Etienne de Sonzier » Do 13. Sep 2018, 13:07

Etienne de Sonzier

Etienne, der momentan das Kommando innehatte, zuckte m├╝de mit den Schultern.

"Wir sind nicht mehr viele, Palaisin. Von ehemals zw├Âlf Mann der Unit├Ę B stehen noch acht zur Verf├╝gung. Boldisz├ár und Robere sind auf dem Schiff, Patrice wurde gefressen. Roque ist nicht kampff├Ąhig, der hat einen Nervenzusammenbruch erlitten. Wir kriegen ihn nicht ruhig. Bleiben Lorenzo, Danyel, Jerome, Gawain, Liam, Gaspard, Jacques und ich von Unit├Ę B. Zuz├╝glich Euch, Jules und Khawa. Elf Mann mit dem Schwert, das sind nicht gerade viele. Wir waren deutlich mehr, als wir losgezogen sind.

Wo sind die Hohenfeldes hin? Linhard, Brandur, Davard und Ansgar?

Der Lich ist kein Geistmagier, er ist Nekromant. Also d├╝rfte er uns nicht sp├╝ren, wenn wir ihn nicht magisch kontaktieren, oder? Und er muss irgendwann schlafen. Wir k├Ânnten uns abwechseln und ihn jagen bis zur Ersch├Âpfung. Oder heimlich das Haus sprengen, in dem er sich versteckt oder einen voll beladenen Karren auf ihn lenken. Irgend so was. Das muss doch auch einen Lich kleinkriegen, der ist schlie├člich auch nur ein Mensch."

Benutzeravatar
Chirag de Dupont
Chevalier
Beitr├Ąge: 25
Registriert: So 4. Feb 2018, 16:08
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#5

Beitrag von Chirag de Dupont » Do 13. Sep 2018, 19:04

Chirag stand unbeachtet etwas abseits. Niemand nahm von ihm Notiz und da ihm ein Arm fehlte, wurde er offenbar nun auch nicht mehr als kampff├Ąhig gewertet.

┬╗Nicht sehr `├Âflich, Chevalier de Sonzier┬ź, grummelte er so, dass Etienne es h├Ârte.

W├Ąhrend die Gardisten noch mit dem Palaisin diskutierten, begab er sich zu dem Ainuwar-Priester, der auf dem Steg herumstand und einem davonfahrenden Schiff hinterherblickte.

┬╗Gelobt sei Ainuwar┬ź, sprach Chirag den frommen Manne an. Chirag war zwar zutiefst unreligi├Âs - wie alle Mitglieder seiner von den G├Âttern verfluchten Familie - doch wusste er sich Geistlichen gegen├╝ber zu benehmen, wenn er eine Information von diesen erhoffte. ┬╗`ochw├╝rden, wir suchen einen gef├Ąhrlichen Lich. Er muss bis vor kurzem noch hier im `afenviertel gewesen sein. `abt Ihr nicht Kunde von seinem Verbleib?┬ź
"Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt."
Avatar created with ePic Character Generator

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Marquis
Beitr├Ąge: 438
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Kapitel 16 - Die Jagd geht weiter

#6

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 20. Sep 2018, 19:46

Dunwolf

Der Ur-Lich hatte gerade noch dem Schiff hinterher geschaut. Er selbst war an Bord nicht willkommen gewesen, diese ungl├Ąubigen, unw├╝rdigen Hasenf├╝├če hatten keine Ahnung mit wem sie es zu tun hatten. Allerdings hatte er durch das Verbot an Bord gehen zu d├╝rfen, seine eigenen Probleme.

Er h├Ątte jederzeit seinen neuen Fleischtempel abstreifen k├Ânnen, aber sobald er diesen K├Ârper verlassen h├Ątte, h├Ątte er sich nicht lange in der Welt halten k├Ânnen. Er ben├Âtigte zumindest einen sicheren Anker, besser noch ein Gef├Ą├č das in transportierte. Oder, wie es jetzt gl├╝cklicherweise der Fall war, einen Fleischtempel, einen K├Ârper der zur Magie bef├Ąhigt war. So leicht wollte Dunwolf seinen neuen Tempel nicht aufgeben. Aber wenn seine Wahl nur zwischen Vernichtung oder Aufgabe des K├Ârpers stand, w├╝rde er auf diesen K├Ârper verzichten.

Dies w├Ąre nichts weiter als eine Unannehmlichkeit, wenn auch eine sehr gro├če. Der Ur-Lich hatte keine Probleme damit, sich einen neuen K├Ârper zu verschaffen. Was interessierten ihn normale Sterbliche? Wer waren sie schon im Vergleich zu ihm? Er kannte kaum ein anderes Wesen, dass die Jahrhunderte so listenreich und voller nekromantischer Weitsicht verbracht hatte wie er.

Umso mehr nagte es an seinem Stolz und an seinem Ehrgef├╝hl von diesen beiden Backfischen aus seinem angestammten Heim vertrieben worden zu sein.

Mehr noch, sie hatten ihm seine Jahrhunderte alte Heimat genommen, hatten ihn dazu gezwungen seine beiden Handlanger zu absorbieren und zu guter Letzt hatten sie ihn noch vor die T├╝r gesetzt. Ganz einfach, weil es dort eh nichts mehr zu holen gab.

Und nun fuhren ihm auch noch seine Untertanen mit einem Schiff davon.
Das war einfach nicht sein Jahr.

Dunwolf sp├╝rte, dass nur der Tod von Ciel und Linhard diese Schmach stillen konnte.

Gerade noch sinnierte der uralte Lich ├╝ber sein weiteres Vorgehen nach, als sich hinter seinem R├╝cken seine Feinde sammelten. Einen Moment sp├Ąter sprach ihn einer aus der Gruppe an. Zum Gl├╝ck war sein Gesicht tief in der Kapuze seiner Robe verborgen, denn vermutlich hatte er seit 300 Jahren nicht mehr so bl├Âde aus der W├Ąsche geguckt.

Dunwolf sammelte sich und drehte sich zu dem Sprecher um.

Chirag Dupont!
Ungl├╝ckswurm aus Dunwins Stab, allseits bekannt als die Gewitterwolke aka der Trauerklo├č!
Der hatte ihm gerade noch gefehlt!
Und dann fragte ihn der Kerl ausgerecht noch nach "dem gef├Ąhrlichen Lich"!

In Zeitlupe drehte sich Dunwolf zu Chirag um.

"Gelobt sei Ainuwar mein Sohn. Ein Lich? Ein Nekromant?
F├╝r wahr eine ├Ąu├čerst gef├Ąhrliche Suche...
Weshalb bist Du auf der Suche nach so einer gef├Ąhrlichen Person?
Du w├╝rdest gut daran tun, Dich von solchen Wesenheiten fern zu halten...

Ainuwar gew├Ąhrt seinen Priestern eine Weitsicht, die den meisten Sterblich verwehrt bleibt...
Der Gott der Zeit... des Todes... Du kennst ihn gut nicht wahr?
Du tr├Ągst das Mal der Finsternis...

Gehe in Frieden mein Sohn. Ainuwar sch├╝tze Dich...
Wisse, dass deren Suche nicht die Deine ist...",
sagte der Priester.

Das Gesicht tief in der Kapuze verborgen, die H├Ąnde in den Roben├Ąrmeln schritt er von dannen.

Antworten