Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagne
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#1

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 30. Apr 2018, 20:21

Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203


Es war genau ein Tag vor der royalen Doppelhochzeit, als sich der Himmel ├╝ber Beaufort schlagartig verdunkelte. Ein gewaltiges, Rauchstangen f├Ârmiges Konstrukt durchbrach die Wolkendecke und glitt in lautloser, majest├Ątischer Erhabenheit ├╝ber die Hauptstadt Souvagnes und bezog ├╝ber dem Hof des Duc Stellung.

Die grau-wei├čen T├╝cher die den Giganten in der Luft getarnt hatten wurden von seinem zylindrischen K├Ârper gezogen und gaben den Blick auf ein Luftschiff preis, dass seines gleichen suchte.

Link:
https://i.pinimg.com/originals/59/ee/15 ... 5b262f.jpg

Verziert war der Titan der L├╝fte mit Rosenbl├╝ten, die in einer kaum vorstellbaren Pracht auf die morgige, bevorstehende Doppelhochzeit von Gregoire Verrill de Souvagne und Ciel Felicien de Souvagne hinwiesen. Nicht nur der gesamte Hof hielt ehrf├╝rchtig inne und starrte nach oben, ganz Beaufort blickte wie eine Person gen Himmel und jubelte dem ersten souvagnischen Luftschiff zu.

Festlich gewandete Ausrufer und Ausruferinnen in ganz Souvagne erhoben zeitgleich ihre Stimmen.

[ externes Bild ]



[brief]Seine Majest├Ąt
Duc Dreux Gifford de Souvagne

l├Ąsst Nachfolgendes verlautbaren:

Am morgigen Tage, dem 01.05.203 nach der Asche heiraten

die Paare

Prince Gregoire Verrill de Souvagne
&
Marquis Linhard von Hohenfelde

sowie

Prince Ciel Felicien de Souvagne
&
Prinzessin Olivie de Souvagne

Marquis Linhard von Hohenfelde tr├Ągt nach der Eheschlie├čung den Titel sowie Namen
Prince Linhard de Souvagne, Marquis von Hohenfelde und wird mit Hoheit angesprochen.

Die anderen Adelstitel bleiben erhalten.

Hervorgehenden Kinder aus den v.g. Ehen erhalten die Titel Prinz/Prinzessin de Souvagne und werden mit Hoheit angesprochen.


**


Zur Feier dieses Tages, sowie zum Ehrengeleit bezog das erste Souvagnische Luftschiff

die
"Duc Varden Honore"

├╝ber dem Gro├čherzoglichen Palast Stellung!


**

Ferner verk├╝ndet seine Hohheit Duc Dreux Gifford de Souvage, das gr├Â├čte bis dato vorgenommene Bauvorhaben Souvagnes!

Im Schollendreieck der Marquis-Schollen Hohenfelde, Veronneau und Morneau wird das Bauvorhaben der Souvagnischen Speere realisiert! Die Souvagnischen Speere werden folglich mittig unseres wundersch├Ânen Landes plaziert und werden ein weithin sichtbares Wahrzeichen Souvagnes sein.

Bei den Souvagnischen Speeren handelt es sich um zwei Br├╝dert├╝rme, die zu Ehren der Br├╝der des Duc de Souvagne auf die Namen Gregoire Verrill und Ciel Felicien gesegnet werden.

Jene T├╝rme werden als Vert├Ąuplatz vorhandener und zuk├╝nftiger Luftschiffe dienen.
Ferner wird dort ein Gro├čteil des Ordens der Himmelsaugen samt seinem Flug-Bataillon untergebracht.
Damit dienen die Br├╝der-T├╝rme Gregoire und Ciel der Souvagnischen Sperre als weithin leuchtendes Beispiel der Sicherheit unseres geliebten Souvagne.

M├Âgen die T├╝rme noch in tausenden Jahren ihre Spitzen gen Himmel recken und ebenso wenig fallen wie unser Land. M├Âgen die T├╝rme stets so nah beieinander stehen, wie es die Br├╝der de Souvagne stets taten!

Lang leben die Brautpaare!


**

Jeder Untertan ist hiermit herzlich eingeladen den royalen Feierlichkeiten beizuwohnen!


Duc Dreux Gifford de Souvagne[/brief]



**** **** ****



Im gleichen Augenblick wo die Ausrufer die Kunde unter dem Volk verbreiteten, erhielten Gregoire und Ciel einen pers├Ânlichen Brief von ihrem Bruder Dreux Gifford de Souvagne.


[brief]Meine lieben Br├╝der Greg & Ciel,

Ihr habt vernommen, was die Ausrufer soeben verk├╝ndeten.
Anbei f├╝r Euch die Zeichnung dessen, was in Eurem Namen zuk├╝nftig unser Souvagne besch├╝tzen wird.
Ein Turm aus zwei gleichen H├Ąlften, geeint durch eine goldfarbene Mitte.
Lasst neben der Sicherheit dort einziehen, was immer Euer Herz begehrt.

Herzlichen Gl├╝ckwunsch zur Hochzeit,
Euer Euch liebender Bruder

Dreux


Zeichnung:

Link:
https://i.pinimg.com/564x/12/07/fe/1207 ... 726753.jpg[/brief]


**** **** ****

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#2

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 30. Apr 2018, 21:03

Dave stand gemeinsam mit Dreux auf dessen Balkon. Gemeinsam betrachteten sie gl├╝cklich das gro├če Luftschiff und genossen dabei ein Glas vorz├╝glichen Rotwein, sowie eine Rauchstange.

"Ihr habt Euch bereits zweimal als ├Ąu├čerst f├Ąhig erwiesen Marquis Hohenfelde-Eisseher", schmunzelte der Duc und nippte an seinem Glas.
"Wie ich Euch versprach Eure Majest├Ąt, Ihr bekommt alles was Euer Herz begehrt. Ihr ben├Âtigt nur die richtigen Kontakte und ausreichend Kleingeld. Die pikun├Ąre Seite ist Eurerseits kein Problem und f├╝r die entsprechenden Kontakte habt Ihr mich. Gleichg├╝ltig welche Aufgabe Ihr in die H├Ąnde der Fantome legt, wir f├╝hren sie aus", schmunzelte Dave zur├╝ck.

"Euer Verwandter, Aimeric de la Cantillion hat nicht zuviel versprochen. Eure Familie ist wahrlich wunderlich und hocheffektiv zugleich. Wir danken Euch f├╝r Eure ausgesprochen vorz├╝gliche Arbeit Marquis", erkl├Ąrte Dreux zufrieden.
"Es war mir eine Ehre Eure Hoheit. Ebenso Danke ich Euch f├╝r die Einladung mit Euch die Ankunft des Luftschiffes in einer Privataudienz genie├čen zu d├╝rfen. An dem wunderlichen Umstand arbeiten wir noch", gab Dave h├Âflich zur├╝ck.

"Habt Ihr bereits einmal ein derartiges Konstrukt erworben? Und seid Ihr schon pers├Ânlich an Bord eines Luftschiffes gewesen?", fragte Dreux neugierig.
"Ja Eure Hoheit, aber hierzu muss ich etwas in der Erl├Ąuterung ausholen", erkl├Ąrte Dave.

"Nur zu, der Tag ist noch jung, die Flasche Wein noch nicht leer, wir haben ausreichend Zeit. In der sich meine Br├╝der hoffentlich auf den morgigen Tag besinnen, in sich gehen und die seelische Ausgeglichenheit finden, die sie ben├Âtigen werden. Also erz├Ąhlt mir davon, wem Ihr eines dieser Luftschiffe beschaffen solltet", gab Dreux neugierig zur├╝ck.
"Einst schenkte ich Tarrik Tarkan ein Luftschiff als Zeichen meiner pers├Ânlichen Anerkennung. Meine Mutter war seit ihrer Jugend an krank, magiekrank wenn Ihr so m├Âchtet. Die Magie hielt sie im Nexus gefangen und das Diesseits bot ihr keinen Anreiz es aufzusuchen. Jahrzehnte sp├Ąter konnte sie sich aus den F├Ąngen dieser Trance befreien. Seelisch war sie stets gerne in Rakshanistan. Die unendlichen Weiten hatten es ihr angetan. Ein Zufall wollte es, dass ich Tarrik Tarkan kennenlernte und ihm von meiner Mutter berichtete.

Dieser Mann sagte mir selbstlos seine Hilfe zu. Er war bereit meine Mutter aufzunehmen und sich um sie zu k├╝mmern. Er bot einem Fremden selbstlos Hilfe an und er nahm eine Fremde bei sich auf. Niemals h├Ątte ich mit einer derartigen Gro├čherzigkeit gerechnet.

Und so zeigte ich mich mit einem Luftschiff erkenntlich Hoheit. Ich erwarb ein Luftschiff dass ich nach Rakshanistan schickte zuz├╝glich eines Mannes der Tarkan im Zusammenbau unterst├╝tzen sollte. Zum Einsatz kam es meines Wissen nach nie",
erz├Ąhlte Dave und nahm einen Schluck Wein.

"Eure Geschenkideen sind f├╝rwahr erfrischend. Wir hoffen, dass Ihr ebensolche Ideen f├╝r die Verteidigung unseres Landes erdenken werdet Marquis. Wie weit schreitet die erste Aufgabe voran, die Euch mein lieber Bruder Ciel erteilte?", fragte der Duc.
"Sie schreitet ausgezeichnet voran. Wo sich das Subjekt normalerweise aufh├Ąlt ist bekannt. Unsere Augen und Ohren der Stra├če sind dabei ein Bewegungsmuster des Subjetes auszuarbeiten um ein schnelles, sowie sicheres Zugreifen zu erm├Âglichen. Sobald uns der Plan vorliegt, werde ich gemeinsam mit einem ├Ąu├čerst zuverl├Ąssigen und f├Ąhigen Freund jenes Subjekt abholen. Er ist Henker, er wei├č wie man mit solchen Personen umzugehen hat. Seid versichert, falsches Mitleid ist diesem ehrenwerten Manne fremd", sagte Dave.

"Das sind sehr gute Neuigkeiten. Das Subjekt soll bitte lebend gefangen werden, gleichg├╝ltig was mein Bruder befahl. Unser Befehl setzt seinen au├čer Kraft. Wir m├Âchten das Subjekt lebend in Souvagne begr├╝├čen um es ├Âffentlich per Pf├Ąhlung hinzurichten. Das letzte ├╝berlebende Opfer hat ein gro├čes, pers├Ânliches Interesse daran, seine Peinigerin sterben zu sehen. Und wir sind mehr als gewillt ihm diesen Wunsch zu erf├╝llen. Ihr habt vermutlich keine Ahnung, welche Freude Ihr ihm damit macht", warf Dreux ein.
"Doch Eure Majest├Ąt, war es doch Ihr Vater der einst mich fast zu Tode qu├Ąlte. Euer Befehl wird umgesetzt, Ihr erhaltet das Subjekt lebend. D├╝rfte ich ebenfalls um einen Gefallen bitten?", bat Dave.

"Nur zu, was m├Âchtet Ihr erbitten Marquis Hohenfelde-Eisseher?", fragte der Duc.
"Ihr w├╝rdet mir einen pers├Ânlichen Gefallen erweisen, wenn Ihr das Subjekt nach Sonnenuntergang hinrichten w├╝rdet. Eventuell zeigt sich dann auch jene Person, die Ihr nur als den Vermummten kennt. So munkeln die Ger├╝chte. Wenn Ihr also entsprechende Ma├čnahmen ergreift, k├Ânnte es eine Doppelpf├Ąhlung werden", fl├╝sterte Dave freundlich.

"Das l├Ąsst sich einrichten", grinste Dreux und stie├č mit Dave an.

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#3

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Di 1. Mai 2018, 11:24

Der Tag der Hochzeit war gekommen. Ciel hatte in dieser Nacht nicht eine Minute geschlafen, sondern nur zwei oder drei Stunden zitternd und sich w├Ąlzend in seinem Bett gelegen. Erbarmungslos bewegten sich die Zeiger seiner Taschenuhr, bis er sie im Nachttisch wegsperrte. Es war noch stockfinster und lange vor der Zeit, als er es nicht mehr ausshielt. Er stand auf, trat barfu├č und in Schlafkleidung ans Sofa und sch├╝ttelte seinen Leibdiener etwas an der Schulter.

"Ferrau! Wach auf! Heut ist Hochzeit. Ich habe mir kein Geschenk f├╝r meine Braut ├╝berlegt, keins f├╝r meinen Bruder, keins f├╝r meinen Schwager, nichts. Ich wei├č nicht mal, was ich anziehe. Ich hatte mit Olivie reden wollen - stattdessen hat Gregoire mich vollst├Ąndig in Beschlag genommen. Ich wollte mir von Gregoire gewisse B├╝cher ausborgen - aber wir haben nur geredet und geredet. Es wird alles schief gehen! Ich wei├č nicht, wie das passiert ist, aber ich habe v├Âllig das Gef├╝hl f├╝r die Zeit verloren. Gregoire hat mich v├Âllig durcheinander gebracht mit seinem ... seinem Kram. Die Tage sind an mir vorbeigerauscht wie im Fluge und nun ist Hochzeit. Bitte sag mir, dass du dich um alles gek├╝mmert hast! Sonst m├╝ssen uns rasch wir einen Notfallplan ├╝berlegen!"
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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#4

Beitrag von Ferrau Du Trieux » Di 1. Mai 2018, 14:44

Ferrau ├Âffnete m├╝de ein Auge und schaute seinen Herrn an. Ciel war v├Âllig durch den Wind.

"Herr es ist alles erledigt. Eure Gewandung, die Geschenke, alles. Legt Euch noch etwas hin, so zerknittert k├Ânnt Ihr nicht auf Eurer eigenen Hochzeit erscheinen. Wir ben├Âtigen keinen Notfallplan, denn Ihr habt mich. Und nun geht bitte und versucht etwas zu schlafen. Heute ist Euer gro├čer Tag, wie k├Ânnte ich diesen vergessen haben? Alles ist bereit, seid unbesorgt Herr", sagte Ferrau gl├╝cklich und mummelte sich wieder in seine Decke.

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#5

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Di 1. Mai 2018, 18:47

Ciel fiel ein ganzes Gebirge vom Herzen, dass Ferrau f├╝r ihn an alles gedacht hatte. So bockig er manchmal war, wenn sie privat sprachen, versah er doch seinen Dienst ausgesprochen gewissenhaft. Ferrau rollte sich einfach wieder ein und schlummerte weiter. Sollte er.

┬╗Danke┬ź, sagte Ciel, dr├╝ckte Ferrau zum Abschied dankbar mit den Fingern die Schulter und ging sich dann eigenh├Ąndig ankleiden, damit sein Leibdiener schlafen konnte. Es gen├╝gte, wenn einer von ihnen beiden ├╝berm├╝det war. Ferrau w├╝rde derjenige sein, der erholt und konzentriert darauf achtete, dass die Hochzeit reibungslos ablaufen konnte, w├Ąhrend Ciel wahrscheinlich einen zombieartigen Br├Ąutigam abgeben w├╝rde nach einer Reihe von derart stressigen Tagen. Eine halbe Dosis Dhanga zum Fr├╝hst├╝ck sollte helfen, den Schlafmangel zu ├╝berbr├╝cken. Ciel nahm, als er angezogen war, das Buch zur Hand, das er von seinem Bruder erhalten hatte und stahl sich leise aus seiner Wohnung.

Zu den wachhabenden Gardisten sagte er: ┬╗Wenn Ferrau oder Zerbino fragen, ich bin bei Linhard oder Gregoire, je nachdem. Es sollte nicht allzu lange dauern und ich bin zum Fr├╝hst├╝ck wieder da.┬ź

Er fragte herum, bis er herausfand, dass der beleidigte Linhard derweil im Bedienstetenfl├╝gel Quartier bezogen hatte. Er suchte das entsprechende Zimmer auf und klopfte.
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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#6

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Mi 2. Mai 2018, 01:46

Schwager in Spee sichern
Chat-RPG 01.05.203 n.d.A.

Linhard von Hohenfelde
Linhard lag in seinem G├Ąstequartier und hatte es sich mit ausreichend Rauchstangen und einer Flasche Wein im Bett gem├╝tlich gemacht. Lang ausgestreckt hatte er sich wie er war ins Bett gelegt. Er rauchte, dachte nach warum er keinen einzigen Freund l├Ąnger als 48 Stunden behalten konnte, w├Ąhrend er den Aschenbecher auf seinem Bauch abgelegt hatte. Er nahm noch einen Schluck von dem Wein, ohne ihn im Grunde zu schmecken.

Er w├╝rde Wort halten und am 01.05. p├╝nktlich zur Hochzeit erscheinen. Der Rest lag bei Gregoire und seiner buckligen Verwandtschaft. Jedenfalls w├╝rde er sich nicht den Verlobungsbruch ankreiden lassen, damit er die Geschenke zur├╝ckgeben musste. Wenn es ein Gutes an dem ganzen Desaster gab, dann war das Aquilla sein Drachenhuhn. Er hatte nie ein Haustier besessen, nur Pferde. Pferde waren Wesen mit denen man wirklich Spa├č haben konnte. Aber Aquilla toppte noch das Gef├╝hl an Freiheit was einem ein Pferd schenken konnte.

Sie zu verlieren w├╝rde er bedauern. Verrill zu verlieren ebenso, aber er ├Ąrgerte sich schwarz ├╝ber den verfluchten Ciel. Zuerst g├Ânnte er ihm Olivie nicht. Und er hatte den Antrag von Verrill angenommen. Und jetzt musste dieser Quertreiber ausgerechnet Verrill lieben. H├Ątte er ihm da nicht gleich Olivie ├╝berlassen k├Ânnen? Oder ging es immer nur darum wie ein Schmollebaby das zu haben, was der andere gerade hatte? Na zum Gl├╝ck besa├č er keine Rassel oder kein Sch├╝ppchen mehr. Lin nahm noch einen kr├Ąftigen Schluck aus der Weinflasche und r├╝lpste wie ein Bergarbeiter.

Er z├╝ndete sich eine neue Rauchstange an und dachte nach, was er falsch gemacht hatte. Er war freundlich gewesen. Vermutlich zu freundlich. Veyd, Wolfgang und Dave wussten wie man mit anderen umging. Er wusste nur wie man andere umbrachte. Keine gute L├Âsung, aber meist eine sehr effektive. Danach ging einem keiner mehr auf den Keks. Bei Keks wurde Linhard wieder traurig und musste gleich mehrere Schlucke aus der Weinflasche nehmen. Er hatte es Verrill gesagt, aber er hatte es nicht verstanden. Sp├Ąter schon, aber scheinbar doch nicht richtig. Lin g├Ânnte sich noch einen Schluck und dachte nach, was wohl passieren w├╝rde, falls Verrill nicht erschien. Vermutlich nichts... er ging nicht davon aus, dass einer seiner Verwandten zu seiner Hochzeit erschien.

Weder Ansgar, noch Fingard. Wie auch - er hatte sie schlie├člich wie alle anderen erst gar nicht eingeladen. W├Ąren eh nur verschwendete Taler an die Boten gewesen. Die h├Ątte er sich gleich in den Arsch stopfen k├Ânnen. Und wen es interessierte, h├Ârte es ja von den Ausrufern - die er zum Gl├╝ck nicht bezahlen musste. Der Gedanke lie├č Lin grinsen und er z├╝ndete sich eine neue Rauchstange an.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel klopfte noch ein mal, weil Linhard ihn offenbar nicht geh├Ârt hatte. "Lass mich gef├Ąlligst rein", wetterte er.

Linhard von Hohenfelde
Lin blickte missmutig zur T├╝r. Nicht mal auf seinem Quartier hatte man vor dem Plagegeist Ruhe. Musste man sich auf dem Lokus verstecken, damit man vor Ciel Ruhe hatte? Scheinbar. "Die T├╝r iss auf!", br├╝llte Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"So was", murrte Ciel und trat ein. Er verschloss die T├╝r lauter als n├Âtig und fand Linhard trunken und zum Himmel nach Pfeifenkraut stinkend im Bett liegen. Er musste sich nat├╝rlich unmittelbar vor der Trauung derart gehen lassen. Und weder Linhard noch Gregoire besa├čen momentan einen Leibdiener. Trotz seiner Zerknittertheit w├╝rde Ciel eindeutig den besseren Br├Ąutigam abgeben. Nach dem Aufenthalt in diesem zugequalmten Zimmer w├╝rde Ferrau ihm die Haare drei Mal waschen m├╝ssen, ehe sie nicht mehr stanken. "Ich habe was f├╝r dich." Er reichte Linhard das geschlossene Buch.

Linhard von Hohenfelde
"Der Kimin... verfluchte Schei├če... der Kamin isss da hinten", murrte Lin und nahm noch einen Schluck w├Ąhrend er rauchte. Giftig musterte er Ciel.

Ciel Felicien de Souvagne
"Schau zuerst rein", blaffte Ciel und hielt ihm das Buch noch dichter hin. "Und dann wirf es bittesch├Ân selbst ins Feuer, ich bin nicht dein Dienstbote!"

Linhard von Hohenfelde
"Von mir aus. Hab nie behauptet Du w├Ąrst mein Deiner", antwortete Lin und nahm das Buch entgegen und legte es neben sich ab. "Weshalb bist Du hier?", hakte er nach.

Ciel Felicien de Souvagne
"Steht da drin", entgegnete er und zeigte auf das Buch.

Linhard von Hohenfelde
"Du bist echt der Bruder von Verrill, komplizierter gehts nicht", sagte Lin. Er klemmte sich die Rauchstange in den Mundwinkel und ├Âffnete das Buch. "Das kenne ich, ist meins. Alles klar", sagte er und klappte es wieder zu.

Ciel Felicien de Souvagne
"Nein, du kennst nicht alles. Lies!"

Linhard von Hohenfelde
"Sag mal, bist Du bekommen um mich zu qu├Ąlen? Von mir aus, aber danach lass mich schlafen. Ehrlich hab ich Dir was getan? Au├čer dass ich Deine Schwester heiraten wollte. Und dann Deinen Bruder heiraten wollte, sei froh dass ich nicht noch einen Diener heiraten wollte. Du w├╝rdest ins routieren kommen!", blaffte Linhard.

Ciel Felicien de Souvagne
"Da h├Ąttest du was erleben k├Ânnen", murrte Ciel. "Ich bin gekommen, um dir das da zum Lesen zu bringen. Und ich werde nicht eher gehen, als bis du es getan hast." Er setzte sich im Schneidersitz auf das Fu├čende des Betts, um Linhard mit seiner Anwesenheit dort zu ├Ąrgern.

Linhard von Hohenfelde
"F├╝r Euch hab ich all meine Prinzipien ├╝ber Bord geworfen. Ich hatte nicht viele, aber die zwei habe ich immerhin f├╝r Euch aufgegeben. Ich habe mein Schweigen gebrochen, ich hab einen Kameraden voll verraten, alles. F├╝r was? Wo ist mein Vater? Du hast gesagt zu meiner Hochzeit l├Ąsst Du ihn frei. Ich kann lesen aber ich lese es nicht. Ich kann mir das sparen. Wieso bekomme ich es zur├╝ck? Wieso ist Paps nicht hier? Klar es ist abgeblasen. Auch gut, kann ich weiterschlafen. Und Du kannst da hocken bleiben. Hast Du nur nichts von, verpasst Du die Hochzeit mit Deiner Frau. Hey belass es bei einer Doppelhochzeit, heirate ihn gleich mit. Ein Abwasch und Ihr habt keine doppelten Kosten. Lass Dir das von einem Egoisten gesagt sein", grinste Lin fies und z├╝ndete sich eine neue Rauchstange an. "Ich glaub ich bin angeschickert", lachte er leise.

Ciel Felicien de Souvagne
"Du bist trunken und es ist erb├Ąrmlich. Aber das ist nicht, was zu sagen ich hergekommen bin." Er ├Ąrgerte sich ma├člos. Er war nicht gewohnt, dass man ihm widersprach. Es gab abgesehen von seinen Br├╝dern und seinem Vater exakt zwei Personen, denen er das im gewissen Rahmen durchgehen lie├č. Alexandre und Ferrau. Linhard geh├Ârte nicht dazu. Er hatte Lust, den sogenannten Scherz seines Bruders zu wiederholen: Lesen oder Block. Aber er hatte Verrill versprochen, ihm seinen Mann zur├╝ckzubringen. "Ich bin gekommen, um dich zur├╝ckzuholen. Sei gewiss, dass ich das nicht tue, weil ich dich so gern als Schwager haben m├Âchte. Ich tue es f├╝r Verrill. Dein Vater ist bei mir sicher. Er wird dann erscheinen, wenn ich es f├╝r richtig erachte, nicht eher und nicht sp├Ąter. Und dass du deinen Kameraden verraten hast, l├Ąsst mich nur m├╝de mit den Schultern zucken, Linhard. Wen ich verraten habe, habe ich Dir gesagt.

Linhard von Hohenfelde
"Ich hab allen Grund zum Saufen. L├Ąngste Freundschaft 48 Stunde. Aber heyyyyyyy - es ist ausbauf├Ąhig oder? Wozu? Ich mein wozu willst Du mich zur├╝ckholen? Na dann sag ihm einfach ich hab nicht gewollt und Du bist aus dem Schneider. Ich hab echt keine Ahnung was ich bei Dir falsch gemacht habe. Ich habe versucht mit Dir auszukommen. Du willst ja nicht. Du kannst ihm sagen, ich bin da. Er kann vorbei kommen. Wir hatten eine Abmachung. Ihr k├Ânnt danach machen was Ihr wollt. Ich will nur keinen ├ärger. Das ist alles. Ich hab das f├╝r meine Leute getan und ich die haben mit meinen Problemen nichts zu tun. So solls bleiben. Deinen todkranken Freund? Ich habe gesagt, es ist in Ordnung. Ich verzichte, weil ich wei├č was Freundschaft wert ist. Du verzichtest nicht, weil Du meinen Vater brauchst. Als Waffe - kommt mir sehr bekannt vor. Freundschaft oder Waffe, ├╝berleg Deine Wahl nochmal Ciel. Ich w├╝rde lieber erstes w├Ąhlen. Und ich wei├č was ich da sag. Mein Vater bleibt tot. Mein einziger Kumpel den ich je hatte - ja ich ich ich. Aber Du bist nicht anders, Dir geht es nur um Deine Macht. Wie alle Magier, Ihr seid alle gleich. Puries sind nur Dreck f├╝r Euch. Ich und jeder von ihnen. Drum willst Du ihn f├╝r Dich haben, damit er Dir dient weil er m├Ąchtig ist. Und deshalb verachtest Du mich. Ist klar, ich kenne das. Du bist nicht arrogant oder hasst mich weil Du ein Prince bist. Du bist vielleicht sogar ganz fair als Prince. Kann sein. Aber als Magier bist Du das was mein Opa immer sagte. Und Ihr seid alle gleich", schnaubte Lin und nahm noch einen Schluck vom Wein. "Ich ziehe das durch, dann verpisse ich mich und komme meinen Job nach. Du hast sie alle f├╝r Dich... alle", knurrte Lin Ciel an.

Ciel Felicien de Souvagne
"Mein lieber Linhard", sagte Ciel so beherrscht wie er nur konnte. Zum Gl├╝ck war er darin ganz gut. "Ich bitte dich h├Âflich darum, die beiden Botschaften in dem Buch zu lesen, bevor wir uns weiter streiten. Wie du darauf kommst, dass mein Freund todkrank sei, ist mir schleierhaft. Ja, dein Vater scheint m├Ąchtig und intelligent zu sein, obendrein wei├č er sich zu benehmen, was man von dir nicht behaupten kann. Darum m├Âchte ich ihn als Nekromanten f├╝r den Hof haben. Ja, das sind durchaus Gedanken, die auf den Erhalt der Macht der Krone und somit auf die Stabilisierung des Landes bezogen sind. Keine Ahnung, was dich daran st├Ârt und es ist mir auch egal. Lass deine eigene Scholle nur verlottern. Du wirst fr├╝h genug merken, was du davon hast. Und jetzt lies. Es ist das letzte Mal, dass ich dich darum bitte."

Linhard von Hohenfelde
"Nix! Ich hab gar nix dagegen. Ich hab nur was dagegen, wenn es meine Schuld sein soll. Ich hab noch nie was verlottern lassen. Du hast gesagt Dein Freund stirbt, nicht ich. Egal, gut von mir aus, lese ich halt. Ich will mich nicht streiten und ich will Dir eigentlich auch nicht die Meinung sagen. Bringt ja nix nur Schei├če am Bein f├╝r mich", murmelte Linhard und schlug das Buch auf. "Den Spruch hab ich geschrieben...", sagte er leise und bl├Ątterte dann weiter. "Gut es geht weiter... ", antwortete er Ciel. Er las den Spruch den Verrill verfasst hatte - Von mir an Dich, ich denk an Dich, ich liebe Dich - in Liebe, ich... danach bl├Ątterte er weiter und schaute sich die Zeichnung an. Lin musterte sie ziemlich lange, nahm noch einen Schluck Wein und einen Zug aus der Rauchstange ehe er antwortete. "Es tut mir leid", fl├╝sterte er.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel dr├╝ckte ihm den Fu├č, der bei ihm lag. "Mir tut es auch leid. Ich m├Âchte nicht zwischen dir und Verrill stehen und ich werde es nicht. Ich h├Ątte meine Gef├╝hle f├╝r mich behalten sollen, da sie ├╝berhaupt nichts zur Sache tun. Verrill ist sehr gl├╝cklich mit dir. ├ťberlege dir, ob du das wirklich kaputt machen m├Âchtest. Du w├╝rdest sie damit nicht nur vor den Kopf sto├čen, sondern sie verletzen." Er merkte, dass er sie gesagt hatte. Aber das konnte er nun auch nicht mehr ├Ąndern. "Heute ist unsere Hochzeit. Es w├Ąre ein Jammer, wenn ein solcher Tag unter solch einem Omen st├╝nde. Lass es uns noch einmal mit einer Vers├Âhnung versuchen."

Linhard von Hohenfelde
"Du wei├čt es hm? Es geht nicht nur um Verrill, sondern um uns. Wie sollen wir so eine Familie werden? Es wird dann so enden, wie meine lebte Ciel. Ich hab nicht dagegen dass Du sie liebst. Bei uns haben andere schon ganz anders geheiratet, damit es von der Gabe her passte. Du kannst ihr Freund und ihr Bruder sein. Du kannst ihr Besch├╝tzer sein. Du kannst sie lieben und ihr k├Ânnt unternehmen was ihr wollt. Aber gib mir als ihr Mann eine Chance. Wann hat sie es Dir gesagt? Und nein ich will nicht das Deine oder unsere Ehe unter so einem Omen steht. Ich wollte eine Familie die den Namen wert ist und kein neuen Krieg", gestand Lin Ciel umg├Ąnglich und stellte die Weinflasche weg. "Ich wollte Dich nicht so anranzen, aber ich war verdammt sauer auf Dich. Du hast mich jedes mal zurecht geschissen vor ihr. Ich hab mich runtergeputzt, klein und ziemlich beschissen gef├╝hlt um es offen zu gestehen", erkl├Ąrte Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Zurecht...geschissen?" Ciel dachte ernsthaft dar├╝ber nach, ob er Linhard wirklich so behandelt hatte, oder ob dieser sich das einbildete. Er selbst fand, dass er ausgesprochen h├Âflich, entgegenkommend und geduldig gewesen war. Er beschloss, es vorerst dabei bewenden zu lassen und Greg zu fragen, ob er das genau so empfunden hatte wie Linhard. M├Âglich w├Ąre es, er war ziemlich durcheinander. "Es ist nicht wichtig, wann sie es mir gesagt hat. Ich bin ihr Bruder, vielleicht wusste ich es schon immer. Ich hatte nicht vor, dir die Chance als ihr Mann zu nehmen, ich habe ehrlich keine Ahnung, wie du darauf kommst! Aber ich habe aufgegeben, bei Gef├╝hlsmenschen nach logisch nachvollziehbaren Gr├╝nden f├╝r ihr Handeln zu suchen."

Linhard von Hohenfelde
"Na jedenfalls kam ich mir vor, als h├Ąttest Du mich immer vor ihr wie ein Kleinkind dastehen lassen. Lass es und ich lass meine bl├Âde wortkarge Art ebenso. Ich habe nichts gegen Dich, aber ich bin nicht gerne der Bl├Âdmann, der war ich lange genug. Nun sie ist eben alles. Klingt ├╝bertrieben, aber sie ist es wirklich f├╝r mich gewesen und ich mag sie sehr. Mehr als das. Ich gehe nicht schnell auf Leute zu, da es meist vorbei ist bevor es anf├Ąngt, verstehst Du? Vielleicht habe ich auch mehr reininterpretiert als war. Sie ist mein Kerl, meine Frau, meine Zuh├Ârerin, mein bester Freund, sie hat alles erf├╝llt und alles gegeben und dann machst Du mich madig. So habe ich mich gef├╝hlt. Wie ich darauf komme? Logische Gr├╝nde gibt es, ich nenne Dir ein Beispiel, damit Du es verstehst. Du sagst, ich h├Ątte mich entschuldigen sollen. Lass es mal so stehen. Dann sag mir doch bitte auch wof├╝r und warum. Sonst steht man ziemlich bl├Âde da, wenn man sich dann f├╝r das Falsche entschuldigt wie ich. Du hast es vielleicht nicht absichtlich getan, aber ich habe es so gewertet. Du hast Dir nichts bei gedacht, weil Du bist wer Du bist. Das bin ich auch und ich mache das auch nicht absichtlich. Aber ich denke dann eben in solchen bl├Âden Bahnen. Das k├Ânnen wir beide uns abgew├Âhnen f├╝reinander, dann kommen wir vielleicht sogar als Freunde miteinander aus. Der Rest, geschenkt Ciel. Du hast uns beim Poppen bespannt. Und sag nicht es h├Ątte Dir nicht gefallen. Ich habe fr├╝her schon ganz andere Dinge gemacht, als wen nur zugucken zu lassen. Ich hatte ja alle Freiheiten. Friede und Freundschaft zwischen uns?", bat Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Du sch├Ątzt mich falsch ein. Es hat mir nicht gefallen. Es hat mich zutiefst verunsichert und obendrein hatte ich Schmerzen. Auf beides h├Ątte ich gern verzichtet. Es war eine dumme Idee, denkbar dumm. Aber ich habe daraus gelernt. Das wird nicht nocheinmal geschehen, darauf gebe ich dir mein Wort. Also sch├Ân. Ich werde dir ausf├╝hrlich sagen, wenn mich was an dir st├Ârt und welches Verhalten ich stattdessen erwarte. Dann widersprich mir aber auch nicht, denn damit widersprochst du nicht nur mir als Privatperson, sondern auch mir als Prince und das mag ich nicht leiden! Ich stehe genau so ungern bl├Âd da wie du. Im Gegenzug werde ich mich um mehr Nachsicht m├╝hen mit dir, der du ja von den h├Âfischen Verhaltensweisen nicht viel kennst. K├Ânnen wir so verbleiben?"

Linhard von Hohenfelde
"Ja versprochen. Ich bem├╝he mich um ein passendes Benehmen. H├Âfisches ist uns nicht bekannt, Adliges sehr wohl und ich werde Dir den Respekt zollen den Du verdienst. Ich werde nicht gerne schlecht behandelt, Du auch nicht - verst├Ąndlich. Als Privatperson sollte ich Dir als Dein Schwager schon mal etwas sagen d├╝rfen. Nat├╝rlich dann im entsprechenden Ton. Nun dann habe ich die Schranknummer falsch aufgefasst. Weshalb hast Du sie ├╝berhaupt durchgezogen? Ich frage Dich das jetzt als Familienmitglied und nicht als Streithahn", grinste Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich glaube da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer", sinnierte Ciel. "Ich nehme dich noch nicht wirklich als Privatperson war. Ich sehe unser Verh├Ąltnis eher gesch├Ąftlich. Drum st├Ârt es mich derart, wenn du meinst, mir auf der Nase herumtanzen zu m├╝ssen." Er spielte mit einem Zipfel der Decke, w├Ąhrend er nachdachte. "Das sollte man ├Ąndern. Wir sollten uns nach der Hochzeit m├╝hen, auch als Familie zusammenzuwachsen. Aber bitte frage nicht mich, wie wir das anstellen sollen. Frag Verrill oder sonstjemanden, der sich mit Gef├╝hlskram besser auskennt. Ich habe ein Talent daf├╝r, in Fettn├Ąpfchen oder einfach v├Âllig fehl zu treten, wenn ich Leuten eine Freude machen m├Âchte. Das im Schrank, hm ... ich wollte lernen. Ganz einfach. Verrill hatte es mir angeboten und ich war so dumm, auf das Angebot einzugehen."

Linhard von Hohenfelde
"Das stimmt, so habe ich meine Ehe vorher auch tats├Ąchlich gesehen. Was Deiner Art Verrill zu verteidigen oder mich madig zu machen einen anderen Beigeschmack verleiht. Du wolltest sie besch├╝tzen. Quasi f├╝r einen Kerl der sie liebt, nicht der den Titel samt der Macht des Hofes m├Âchte. Du wolltest sie vor ihrer eigenen Entscheidung sch├╝tzen oder? Wie wir das anstellen sollen? Wir tun einfach das, was wir vermissen. Zuerst gestehe ich Dir etwas, dass kannst Du sie selbst fragen. Oder als Magier ├╝berpr├╝fen. Als ich den Antrag angenommen habe, war es rein gesch├Ąftlich. Mit einer Aussicht darauf sich eventuell zu m├Âgen. Geachtet habe ich Greg immer. Aber als wir etwas Zeit miteinander verbrachten, habe ich ihn oder sie, wirklich sch├Ątzen und ja auch lieben gelernt. Zuerst als Freund und dann als mehr. Er hat einen ziemlich bissigen Humor, was ich sehr mag. Und er ist taff. Zeitgleich ist er weich und verletzlich, nun die andere Seite. Wir wurden Freunde, wir wurden Liebende. Heute s├Ąhe meine Antwort anders aus, ganz anders. Heute w├╝rde ich ihn sogar heiraten, wenn er Bettler w├Ąre. Schau ich h├Ątte ein Verbrechen f├╝r sie begangen. Ich wollte Zerbino t├Âten, damit ihr Geheimnis gewahrt bleibt, weil sie Angst hatte man w├╝rde ihr etwas antun. Wir sollten nach der Hochzeit einfach als Paare was gemeinsam unternehmen. Hast Du Lust und bist dabei? Du kannst mir etwas ├╝ber die Hofettikette beibringen, wir k├Ânnten das Land erkunden. Ich kenne nur Beaufort und Cantillion. Naja ich bin auch nicht gerade gut darin, Fettn├Ąpfchen zu vermeiden. Lernen? Gut Du kannst es lernen indem Du zuschaust, oder indem Du nachliest, oder indem Du einfach Deinen Kopf beim Sex ausschaltest. Dein K├Ârper wei├č was zu tun ist. Tief in Deinem Inneren wei├č er es. Jetzt keine besonderen Nummern, aber das Grundprogramm was Du wie tun musst, wei├č Du. Ehrlich, bei mir war es so beim ersten Mal. Du warst nicht dumm, Du warst nur neugierig. Trink etwas bevor Du ins Bett steigst, nicht so viel wie ich, nur ein bisschen dass Du was lockerer wirst. Und dann mach mit ihr dass, was Du magst. Streicheln und so weiter. Du merkst wenn Du einen Punkt ├╝berschreitest, dann lass Dich fallen und treiben. Es funktioniert", erkl├Ąrte Lin freundlich.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich werde nichts trinken", beharrte Ciel. Er tat sogar bewusst das Gegenteil davon, lockerer zu werden, indem er Dhanga nehmen w├╝rde, um vollends Herr seiner Sinne zu sein. Aber das w├╝rde er Linhard nicht auf die Nase binden. Wie und ob er ├╝berhaupt Sex hatte, ging Linhard nichts an. Andererseits m├╝hte der sich wahrscheinlich nur darum, ihr angespanntes Verh├Ąltnis zu lockern, indem er ein so pers├Ânliches Thema anschnitt und ihm gut gemeinte, nur leider unerw├╝nschte, Tipps gab. "Ich bin nicht so sehr der Freund davon, mich treiben zu lassen", sagte Ciel etwas freundlicher. "Das ist nicht meine Art. Einer von uns muss einen k├╝hlen Kopf waren, wenn hier alles drunter und dr├╝ber geht und das k├Ânnen weder Greg noch Dreaux. Die Verantwortung, in letzter Instanz die Ruhe zu wahren, lag schon immer stets bei mir. Sie hat Ferrau und Zerbino das Leben gerettet. Nein, ich werde sicher nicht auf einen absichtlichen Kontrollverlust hinarbeiten. Trotzdem danke f├╝r den Ratschlag. Ja, mir war bewusst, dass nichts anderes als Kalk├╝l dahinterstehen konnte, dass du Verrill ehelichen wolltest. Wie auch, wenn ihr euch das erste mal gesehen habt am Tag eurer Verlobung. Es tat mir weh f├╝r sie. Ich wollte das nicht. Sie war Feuer und Flamme f├╝r dich und du ... wie ein grantiger Felsblock."

Linhard von Hohenfelde
Lin nickte verstehend. "War ich so schlimm zu ihr?", hakte er leise nach.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel sch├╝ttelte den Kopf. "Nein. Warst du nicht. Es war deine K├Ârpersprache und mein Wissen, dass du sie nach so kurzer Zeit ├╝berhaupt nicht lieben kannst."

Linhard von Hohenfelde
"Nun das war so, ich habe sie nicht geliebt. Aber wer das Gl├╝ck hat ihn komplett und v├Âllig kennenzulernen, sieht das sehr schnell anders. Mir erging es so. Zuerst dachte ich, was will er ├╝berhaupt von mir? Sprich was? Er wollte nichts, au├čer mich. Das war... ungew├Âhnlich und sch├Ân und ich m├Âchte ihn nicht mehr hergeben. Was ich d├Ąmlicherweise ja getan habe, als ich ihm den Ring auf den Tisch geballert habe. Nun wie sagt einer meiner Leute stets - erste Pflicht - Ruhe bewahren. Und damit hatte er stets Recht. Ebenso wie Du. In einer Schlacht muss man einen k├╝hlen Kopf bewahren, sonst ist er ab. Und er hat seinen Kopf schon 62 Jahre auf den Schulter, obwohl er so einige harte Schlachten geschlagen hat. Von daher verstehe ich Deine Wahl. Das mit Ferrau und Zerbino, war ein... ich hab kein Wort daf├╝r. Ich h├Ątte Verrill zur Ruhe rufen sollen, anstatt ihrem Wunsch nachgeben zu wollen. Normalerweise bin ich nicht so sprunghaft. Ferrau hatte weder den Sch├╝rhaken verdient, noch Zerbino die durchgeschnittene Kehle. Etwas mehr Verantwortung sollte ich auch meinem Partner gegen├╝ber zeigen, meinen Untertanen gegen├╝ber lasse ich sie ja auch walten. Und meinen Leuten eh. Wer von Deinen pers├Ânlichen Leuten kommt zur Feier?", fragte Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Verantwortung ist ein gutes Stichwort, Linhard. Wir alle haben unsere Lektionen zu lernen in diesem Leben. Meine ist es, die Funktionsweisen dieser verdammten Gef├╝hlswelten zu entschl├╝sseln, die ich seit zehn Jahren analysiere und doch ist es, als w├╝rde ich auf ein Uhrwerk starren, das ich nicht begreife. Ich habe B├╝cher gelesen, Menschen beobachtet, Schemata angefertigt. Keins davon kann abschlie├čend erkl├Ąren, wie Menschen ticken. Deine Aufgabe ist es, Verantwortung zu lernen. Was deutlich einfacher ist, da man sich nur die Hierarchie anschauen muss. Du hast Verantwortung f├╝r alle, die unter dir stehen. Ganz einfach. Und teilweise auch f├╝r jene, die mit dir auf einer Stufe sind. Von meinen pers├Ânlichen Leuten kommen nicht viele. Es ist kaum wer geblieben. Mein Lehrer Alexandre wird dabei sein und mein alter Erzieher Gaston, hoffe ich zumindest. Ansonsten ... niemand. Ich habe keine Freunde, Linhard, auch wenn du das glaubst. Meine Freunde sind meine Diener. Und die kann man kaum als wirkliche Freunde bezeichnen, da sie ja keine Wahl haben." Er l├Ąchelte etwas. "Meine Br├╝der und meine Schwestern sind da und mein Vater, das ist das Wichtigste."

Linhard von Hohenfelde
"Ich habe Dir Unrecht getan, Du kannst aber einen Freund haben wenn Du m├Âchtest - mich. Von meinen Leuten, kommt auch niemand. Das liegt daran, dass es kaum welche gibt. Die Familie die mit mir hierhergezogen ist, mal au├čen vor. Ich f├╝hre sie, so wie es meine Aufgabe ist, mehr kann ich noch nicht sagen. Und die Macht der F├╝hrung verschafft mir mein Stab. Ich hoffe sie kommen. Meine tats├Ąchlichen Eltern vermutlich nicht. Ich habe sie allerdings auch nicht eingeladen, muss ich dazu sagen. Also hoffe ich dass meine Leute kommen, wenn Du so m├Âchtest - es sind auch nicht meine Freunde, sie sind im Grunde auch meine Diener, meine Angestellten. Kasimir und Archibald sehe ich anders, wobei ich das nicht sollte. Aber widerwillen mag ich beide wesentlich mehr als ich d├╝rfte. Das kennst Du sicher auch, man f├╝hlt sich gut in ihrer N├Ąhe, als w├Ąren es eben Freunde. Beide werden aber wohl erst nach Sonnenuntergang kommen, wenn sie denn auf der Hochzeit erscheinen. Dein Leibdiener ist in Ordnung, er ist flei├čig, ich habe ihn rumflitzen sehen. Ich muss mich auch um gute Leibdiener k├╝mmern, f├╝r Verrill und f├╝r mich. Vielleicht einen ├Ąlteren Herrn, der einem noch was beibringen kann. Er m├╝sste dann aber Souvagner sein", gr├╝belte Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Du hast Ferrau flitzen sehen?" Ciel hob die Brauen. "Ein seltener Anblick. Vielleicht kam einer meiner Br├╝der aus der anderen Richtung. Ferrau ist ein guter Mann und ja, ich kenne dein Dilemma. Sie sind immer so zuvorkommend und freundlich und irgendeine Ecke im Unterbewusstsein vergisst, dass sie das nur tun, weil es ihre Arbeit ist. Diese Ecke redet sich dann ein, sie w├╝rden einen m├Âgen - und dann mag man sie zur├╝ck. Diesen scheu├člichen Archibald willst du allen Ernstes auf die Hochzeit laden?"

Linhard von Hohenfelde
"Ja also er ist gerannt, aber Verrill lag im Bett und Duc war nirgends zu sehen. Er war sehr schnell unterwegs, also f├╝r Domestikenverh├Ąltnisse", lachte Lin leise. "Was stimmt mit Archibald denn nicht?", fragte Lin. `Einfache Antwort - alles. Aber das es Leuten auff├Ąllt, denen er ├╝berhaupt nichts getan hat? Ich muss mit ihm reden┬┤.

Ciel Felicien de Souvagne
"Du hast ihn beauftragt, Zerbino zu ermorden", erkl├Ąrte Ciel.

Linhard von Hohenfelde
"Nein das hatte ich nur vor, h├Ątte ich ihm den Auftrag gegeben Ciel w├Ąre Zerbino tot. Archibald ist da weniger sprunghaft als andere. Er ist sehr gewissenhaft was die Erledigung seiner Auftr├Ąge angeht. Wenigstens das ist er - zuverl├Ąssig. Manchmal sogar zu gewissenhaft. Er kann nichts daf├╝r, dass ich Verrill besch├╝tzen wollte. Aber ich habe ihm weder was gesagt, noch habe ich ihm einen Auftrag erteilt. Ich hatte es vor, aber Du hast Recht. Wenn wir alles an Gesetz vorbei regeln, h├Ątten wir in Naridien bleiben sollen. Wir kamen her um den Dreck loszuwerden und ein besseres Leben zu finden. Nicht um Euch unseren Dreck mitzubringen. Das w├Ąre so, als h├Ątten die Kriegsfl├╝chtlinge von Dunkelbruch Euch den Krieg in die Heimat geschleppt. Das ist absolutes Unrecht. Ihr habt sie nicht hineingelassen aus gutem Grund. Mich und meine Familie habt Ihr hereingelassen und das muss einen guten Grund haben. Wir m├╝ssen uns als w├╝rdig erweisen und Euch anpassen. Wir m├╝ssen nach Eurem Vorbild leben. Denn das wollten wir, darum kamen wir hierher. Wir k├Ânnen nicht erwarten, in Frieden zu leben, wenn wir es selbst sind, die bei jeder Kleinigkeit das Messer z├╝cken. Wenn man zur Waffe greift, sollte man es zum Schutz tun. Ein Schwert der Gerechtigkeit ist was v├Âllig anderes als ein Dolch aus der Dunkelheit Ciel. Und handele ich da falsch, dann kannst Du mich gerne als den d├╝mmsten Deppen hinstellen, oder sogar so bestrafen wie Du es f├╝r richtig h├Ąltst. Dann habe ich nicht nur vor mir, meiner Familie, Dir, Deiner Familie und Deinem Land versagt, sondern sogar vor meinem Paps. Er w├Ąhlte Euch und er w├Ąhlte weise", antwortete Lin.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich muss einr├Ąumen, dass ich eine solch durchdachte Antwort von dir nicht erwartet hatte. M├Âgen diese Worte dich leiten als Marquis und baldiger Prince." Ciel stand auf. "Komm, lass uns zu Verrill gehen. Sie wartet sicher schon auf ihren Verlobten."

Linhard von Hohenfelde
"Nun ich bin nicht immer w├╝tend, wei├čt Du? Und wenn ich mal schweige, ist da nicht nur Leere in meinem Kopf", schmunzelte Lin. "Ja lass uns zu ihr gehen. Bei Ainuwar, ich muss mich zurecht machen und noch umziehen. So kann ich schlecht heiraten. Danke f├╝r die Rettung Ciel", sagte Lin und folgte seinem Schwager.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel gab den Weg vor und klopfte an die T├╝r von Verrill.

Gregoire de Souvagne
Verrill ├Âffnete die T├╝r und musterte die beiden erstaunt. "In so trauter Zweisamkeit... daran k├Ânnte ich mich gew├Âhnen", schmunzelte er.
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"Niemand wendet sich gegen die Familie, sonst wendet sich die Familie gegen Dich" - Linhard von Hohenfelde

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#7

Beitrag von Gregoire Verrill de Souvagne » Mi 2. Mai 2018, 01:51

Der geliehene Leibdiener
Chat-RPG 01.05.203 n.d.A.


Ciel Felicien de Souvagne
Ciel trat zur Seite, damit Linhard und Verrill sich zuerst begr├╝├čen konnte. Er w├╝rde Wort halten und sich weder dazwischen- noch vordr├Ąngeln.

Gregoire de Souvagne
Verrill nahm ihnen beiden die Entscheidung ab, ehe sie sich noch stritten wer nun wem den Vortritt lie├č. Er nahm jeden in einen Arm. Allerdings k├╝sste sie zuerst Linhard zur Begr├╝├čung und danach Ciel. "Ciel ich ben├Âtige Deine Hilfe - wir besser gesagt. K├Ânntest Du einen Diener herbeordern, der uns zurecht macht? Bitte? Eventuell k├Ânnte uns Nathan zur Hand gehen?", bat Verrill.

Ciel Felicien de Souvagne
"Nathan?", fragte Ciel verst├Ârt. "Ob Dreaux den rausr├╝ckt ... ich werde ihn mal fragen gehen." Ciel begab sich zum Quartier des Ducs. Ihm war nicht ganz wohl dabei, mitten in der Nacht zu klopfen, aber er tat es Verrill zu liebe.

Gregoire de Souvagne
Verrill grinste Linhard an und umarmte ihn. "Wenn wir nicht schlafen k├Ânnen, weil Ciel nicht schlafen kann, dann darf Dreux auch nicht schlafen", lachte sie.

Linhard von Hohenfelde
Lin starrte seine Verlobte total verdattert an. "Bist Du jeck sag mal", lachte er leise.

Nathan
Nathan verneigte sich und ging. Sein Herz klopfte wild. Er diente nicht gern fremden Herren und Ciels Andeutung wollte ihm nicht gefallen. Zaghaft und kaum h├Ârbar klopfte er an der T├╝r von Prince Gregoire.

Linhard von Hohenfelde
Linhard ├Âffnete und machte eine einladende Geste. "Hallo Nathan? Komm rein und habe keine Angst. Wir ben├Âtigen wirklich Deine Hilfe. Also wie Du wei├čt, heiraten wir beide heute. Und wir haben keinen Leibdiener. Meiner ist ein Vampir und... k├Ânnte mir gerade helfen! K├╝mmere Dich bitte einfach um Verrill, ich hole Kasimir her, Danke", sagte Lin und flitzte davon.

Gregoire de Souvagne
Greg starrte ihm nach und schaute dann Nathan hilflos an. "Er hat Recht, w├╝rdest Du mich bitte f├╝r meine Hochzeit aufh├╝bschen?", bat er freundlich.

Nathan
"Ich helfe gern", piepste Nathan. "Wenn es Euch Recht ist, bereite ich zuerst ein Bad vor. Hat Zerbino Euch schon etwas zum Anziehen herausgesucht?"

Gregoire de Souvagne
"Das ist mir sehr Recht. Nein, ich habe selbst gew├Ąhlt. Ich werde etwas dunkles, edles tragen Nathan. Warte ich zeige es Dir", sagte Verrill und schloss hinter ihnen die T├╝r. "Das ich Dich ausgesucht habe uns zu helfen hat einen Grund. Erstens war es ein kleiner Schabernack Ciel gegen├╝ber. Er soll sich mit Dir vers├Âhnen. Der zweite Grund ist, ich halte Dich f├╝r absolut vertrauensw├╝rdig, verschwiegen und f├╝r einen der wenigen wahrhaftigen Leibdiener mit Herz und Seele. Du wirst mich komplett waschen, Du wirst mich eincremen, Du wirst mich einkleiden - Du wirst sehen was ich bin. Und dar├╝ber wirst Du Stillschweigen bewahren Nathan Garica- habe ich Dein Ehrenwort?", fragte Greg ernst.

Nathan
"Selbstverst├Ąndlich, Herr", sagte Nathan mit gro├čen Augen. "Diskretion ist ganz wichtig. Sonst kann der jeweilige Herr sich nicht enspannen und wohlf├╝hlen. Es w├Ąre respektlos und auch ein Vertrauensbruch, irgendetwas Pers├Ânliches weiterzusagen." Nathan machte sich daran, das Bad vorzubereiten. Er mischte frische Eselsmilch in das Badewasser, da dies gut roch und die Haut weich und geschmeidig machte. "Ist Euch die Temperatur des Wassers so angenehm? Da ist Milch drin ... wenn Ihr w├╝nscht, kann ich noch Duft├Âl hineingeben." Er begann Gregoire zu entkleiden. Dabei ging er ganz behutsam vor. Beil├Ąufig stellte er fest, dass er Gregoire wohl nicht zu rasieren brauchte. Die Gesichtshaut war ganz glatt und haarlos. Er reichte dem Herrn die H├Ąnde, um ihm in den Zuber zu helfen.

Gregoire de Souvagne
Verrill umfasste in einer fast hilflos-kindlichen Geste die H├Ąnde von Nathan. "Ich bin ein Diploid, ein Doppelter, ein Zwitter Nathan. Ich bin kein er - ich bin ein er und eine sie zugleich. Du wirst mich nicht rasieren m├╝ssen", fl├╝sterte Verrill kaum h├Ârbar. "Diskretion... Deine Einstellung gef├Ąllt mir. Ich habe ausschlie├člich Dich als w├╝rdig erachtet, zus├Ątzlich davon zu erfahren. Vielleicht werde ich es irgendwann ├Âffentlich kundtun k├Ânnen, aber bis dato, schweig bitte", sagte Verrill z├Âgerlich und setzte sich in den Zuber.

Nathan
"Vielen Dank f├╝r die Ehre und das Vertrauen. Nat├╝rlich werde ich schweigen", sagte Nathan und bekam vor Nervosit├Ąt rote Wangen. "Ich hoffe, ich mache nichts falsch, ich habe bisher nur Herren gepflegt. Wenn ich etwas anders machen soll, sagt Ihr mir das bitte? Soll ich ├╝berhaupt Herr zu Euch sagen?" Er ├╝berlegte, ob er f├╝r Gregoire nicht ein anderes Haarpflegemittel nehmen sollte, als das, was er gerade zur Hand genommen hate. Dieses roch eindeutig m├Ąnnlich. Er fand, dass ein weicherer Duft passender w├Ąre.

Gregoire de Souvagne
"Ja sage bitte stets er, denn ich bin ein Er - das ist f├╝r mich meine Bezeichnung. Wie ich auch anderen Eingeweihten sagte, hei├čt er - der Mensch. Nun wenn Du ein besseres Shampoo f├╝r mich aussuchst, nur zu. Ich vertraue Dir. Ich bin ganz normal zu pflegen, bis auf die Tatsache, dass Du Dir das Rasieren sparen kannst, da mir die K├Ârperbehaarung fehlt. Aber das ist ein anderer Aspekt. Und da ich zur Zeit nicht blute, wirst Du mir anderweitig nicht beistehen m├╝ssen. Dennoch danke der Nachfrage, sehr umsichtig von Dir. Wei├čt Du einen Leibdiener, dem ich auf gleicher Weise vertrauen k├Ânnte? Einen den Du mir empfehlen w├╝rdest? Zerbino hat mich entt├Ąuscht", sagte Verrill und lie├č sich kurz unter Wasser sinken.

Nathan
Nathan schnupperte an verschiedenen Flaschen und entschied sich dann f├╝r ein Haarpflegemittel aus Mandelmilch. Das roch sanft, aber nicht zu weiblich, man konnte es auch gut f├╝r M├Ąnner verwenden. Er selber mochte den Duft. Vorsichtig begann er Gregoires Haare zu waschen. "Ich wei├č leider niemanden, ich kenne kaum jemanden, Herr", sagte Nathan. "Aber eigentlich sind die meisten Leute hier sehr vertrauensw├╝rdig, au├čer die in der K├╝che und der W├Ąscherei, weil die immer ziemlich viel plaudern. Warum hat Euch Zerbino denn entt├Ąuscht? Aus dem Grunde, aus dem Ihr mich befragt hattet? Bin ich Schuld daran, dass Er Euch nicht mehr dienen darf?"

Gregoire de Souvagne
"Nein dass bist Du nicht, sondern Zerbino, da olle L├Ąstermaul. Er sagte ich w├Ąre ein unf├Ąhiger Trottel. Das Shampoo riecht sehr gut, es riecht... lecker. Jedenfalls hat das einer der Diener aus der K├╝che behauptet. Und da hatte ich Angst, dass er alles andere was ich ihm je anvertraut habe, auch breit tritt", sagte Verrill und genoss die Haarw├Ąsche mit geschlossenen Augen. "Schade das Du niemanden kennst...", sinnierte er.

Nathan
Nathan ├╝berlegte fieberhaft, ob er nicht doch irgendwen kannte, aber ihm fiel niemand ein. Er massierte Gregoires Kopfhaut. "Das ist Mandelmilch, darum riecht das so lecker. Also ich wei├č nicht, was der Diener aus der K├╝che f├╝r Ohren hat, er sollte sie sich putzen! Zerbino hat zu keinem Zeitpunkt irgendwas Schlechtes ├╝ber Euch gesagt. Nur mir hat er gesagt, dass ich eine Rotznase h├Ątte, obwohl das gar nicht stimmte."

Gregoire de Souvagne
Verrill versteifte sich und musterte Nathan. "Ist das so? Dann habe ich ihn grundlos rausgeworfen Nathan. Und nun ist unser Vertrauensverh├Ąltnis zerbrochen. Ich h├Ątte auf Lin h├Âren sollen, der sagte das Bedienstetentratsch kein Flurfunk ist sondern eben Tratsch. Aber ich wusste ja mal wieder alles besser. Sag mir bitte was er sagte und Danke f├╝r Deine Offenheit. Mandelmilch klingt sogar lecker", schmunzelte Verrill.

Nathan
"Aber das habe ich Euch doch schon alles gesagt. Ihr solltet Euch Ruhe g├Ânnen, Ihr wirkt etwas durcheinander. Er sagte nur, dass Ihr w├╝tend wart, weil Ferrau rumgeschlichen w├Ąre und Euch belogen h├Ątte und dann hat er wohl noch auf Euren Teppich gepullert."

Gregoire de Souvagne
Verrill lachte auf und fing zeitgleich an zu weinen.

Nathan
"Herr", sagte Nathan erschrocken. "Habe ich etwas Falsches gesagt? Wie kann ich Euch helfen?" Nathan war v├Âllig durch den Wind und stellte erstmal schnell alle Waschutensilien weg, damit er nicht in der Hektik irgendwas umriss und freie H├Ąnde hatte. "M├Âchtet Ihr, dass ich Euch dr├╝cke?", fragte er verunsichert.

Gregoire de Souvagne
"Ja bitte", wisperte Verrill. "Es stimmt, Ferrau hat auf den Teppich gepullert... aus Angst. Ich war so dumm".

Nathan
Nathan setzte Gregoire etwas auf und umarmte seinen Oberk├Ârper. Es war ihm egal, ob er dabei nass wurde. Er dr├╝ckte den jungen Herrn lieb an sich.

Gregoire de Souvagne
Verrill lehnte sich an und genoss Nathan N├Ąhe. Er dr├╝ckte ihm einen Kuss auf die Wange. "Dankesch├Ân, ich bin heute etwas nah am Wasser gebaut wegen meiner Hochzeit. Und dann erfahre ich noch, dass ich mal wieder so einen Fauxpas begangen habe. Nun zuk├╝nftig mache ich es besser. Man muss aus sowas lernen. Besser zuh├Âren, besser nachdenken. Sonst bin ich es doch immer der die Br├╝der zusammenh├Ąlt. In unserer Einheit liegt die Kraft, nicht in der sinnlosen Konkurrenz. Und diesmal habe ich mich ganz entgegen meiner Natur verhalten und allen nur ├ärger gemacht. Wunderbar. Und das noch vor unserer Hochzeit. Dabei habe ich nicht mal mei... ich habe gar nicht meine Phase. Also ich glaube ich bin einfach nur nerv├Âs, total verknallt und ein Hornochse", grinste Verrill schief.

Nathan
Nathan wurde knallrot, als er sp├╝rte, dass er einen Kuss auf die Wange gedr├╝ckt bekam. "Es ist kein Wunder, dass Ihr aufgebracht seid - Ihr habt Euren Leibdiener abgegeben. Daran liegt das. So was tut einem nicht gut. Ciel sieht auch ganz schlimm aus. Ich k├Ânnte Euch ein Entspannungslied vorsingen, w├Ąhrend ich euch den Kopf massiere oder auch den Nacken, je nachdem, wie es Euch angenehm ist."

Gregoire de Souvagne
"Beides bitte Nathan, Kopf und Nacken. Ja damit hast Du Recht, ich habe einen langj├Ąhrigen Vertrauten grundlos von mir gesto├čen. Das wird mir eine Lehre sein. Was singst Du denn?", fragte Verrill.

Nathan
"Ich k├Ânnte Euch das Schlaflied singen, das ich Ciel immer zum Einschlafen vorgesungen habe. Es ist ein ganz ruhiges, entspannendes Lied mit einem sehr traurigen Text, aber er schl├Ąft davon immer wie ein Baby. Ich habe es ihm fast jeden Abend vorgesungen." Er l├Âste sich vorsichtig aus der Umarmung von Gregoire und setzte ihn so hin, dass er gut an dessen Nacken herankam. Er zog sich selbst einen Stuhl zurecht, setzte sich bequem hin und begann, Gregoires Nacken sanft zu kneten. "Das Lied hei├čt: Die drei Ritter."
Er begann zu singen.

Gregoire de Souvagne
Verrill dr├╝ckte sich gegen Nathan und h├Ârte ihm aufmerksam zu, schloss dabei aber erneut die Augen. "Das Lied gef├Ąllt mir", seufzte er leise. "Melancholisch und ergreifend. Du kannst ja singen, wenn Du m├Âchtest. Was war denn damals los?", fragte Verrill ohne jede Anklage in der Stimme. Reine Neugier und der Wunsch nach Verstehen lie├čen ihn fragen.

Nathan
"Ich, ich, ich glaube, ich glaube ich war krank. Oder ich bin in den Stimmbruch gekommen. Ich wei├č es nicht, es war keine Absicht. Ich habe mir wirklich M├╝he gegeben, aber es klang trotzdem so furchtbar. Sch├Ân, dass Euch das Lied gef├Ąllt. Ich habe es von meinem Vater gelernt. Er hat es selbst geschrieben." Er knetete Gregoires Nacken hinauf. "M├Âchtet Ihr noch etwas massiert werden oder darf ich Euch waschen?"

Gregoire de Souvagne
"Ich werde es Vater vortragen, sobald er zur├╝ck ist. Ja bitte wasche mich, creme mich ein, pudere mich ab und kleide mich an. Danach frisiere mich bitte. Ich werde mein schwarzes Wams tragen", sagte Verrill dankbar.

Nathan
Nathan machte sich vorsichtig daran, Gregoire zu waschen. Er hatte weiche, gepflegte H├Ąnde und ging sehr liebevoll vor. Bevor er Gregoires besonderen Schambereich wusch, besa├č er ihn sich, damit er ihn nicht versehentlich unangebracht ber├╝hrte oder ihm wehtat. Am Ende fiel ihm auf, dass er dazu keinen Schwamm genommen hatte. "Ich ha-ha-habe den Schwamm vergessen!", stammelte Nathan. "Da-da-das, also, das bin ich mit den H├Ą-h├Ąnden gewohnt, weil, weil, weil Ciel, Ciel, also er mag keine, keine Schw├Ąmme!"

Gregoire de Souvagne
Verrill strich Nathan ├╝ber den Kopf. "Kein Problem, Du hast mich nicht unsittlich ber├╝hrt. Sowas kann einen durcheinander bringen. Es brachte jeden durcheinander, dem ich davon erz├Ąhlte. Von daher, mach Dir keine Sorgen", sagte er freundlich. Er nahm den Schwamm von Beistelltisch und reichte ihn Nathan. "Ich mag weiche Schw├Ąmme", schmunzelte er.

Nathan
"Verzeihung, Herr", jammerte Nathan und wusch Gregoire noch einmal von Kopf bis Fu├č mit dem Schwamm ab, als w├╝rde er die Spuren seiner H├Ąnde wegwaschen wollen. Danach half er ihm beim Aufstehen. "Bitte steigt aus der Wanne."

Gregoire de Souvagne
"Beruhige Dich, Du hast mich ausgesprochen gut und zuvorkommend behandelt. Ich f├╝hle mich bei Dir sehr gut aufgehoben", antwortete Verrill. Er nahm die H├Ąnde von Nathan und stieg aus dem Zuber. Danach hielt er sich kurz an dessen Schultern fest, da die Fliesen im Bad etwas rutschig waren. "Ich bin bereit aufgeh├╝bscht zu werden", freute sich Verrill.

Nathan
Nathan nahm das Handtuch vom Ofen, welches dort gelegen hatte, um aufgew├Ąrmt zu werden und rieb Gregoire vorsichtig trocken. Am R├╝cken rieb er etwas st├Ąrker, da Ciel es immer geliebt hatte, wenn er ihm den R├╝cken mit dem Handtuch rubbelte. Dann nahm er ein ganzes Arsenal verschiedener Hautpflegemittel mit unterschiedlichem Fettgehalt zur Hand und begann mit den leichtesten Cremes die Hautpartien zu pflegen, die am wenigsten Pflege ben├Âtigten. So arbeitete er sich Region um Region vor. Am Ende strich er vorsichtig mit einer besonders fetthaltigen Creme von den Nasenfl├╝geln zu den Mundwinkeln, cremte die Ellbogen, H├Ąnde, Knie und F├╝├če damit ein. "Ich hoffe, ich habe die richtigen Cremes ausgesucht." Besorgt ├Ąugte Nathan, ob Gregoire irgendwo rote Haut bekam.

Gregoire de Souvagne
Verrill genoss die gute und liebevolle Behandlung von Nathan. "Nein Du hast alles richtig gemacht. Es ist sch├Ân wieder derma├čen verw├Âhnt zu werden. Da merkt man erstmal, was man an einem Leibdiener hat. Jeder sollte mal einige Tage auf seinen Leibdiener verzichten und ihn dann wiederbekommen. Dann sieht man Euch mit anderen Augen. Schmiere mir bitte Honig auf die Lippen", bat Verrill.

Nathan
Nathan nahm einen transparenten und sehr fl├╝ssigen Lindenhonig, um damit die Lippen von Gregoire zu betupfen. "Ihr habt sehr sch├Âne Haut, Zerbino hat sich wirklich gut um Euch gek├╝mmert", fand er.

Gregoire de Souvagne
Verrill ├Âffnete ein Auge und musterte Nathan am├╝siert. "Das hat er, daran gibt es keinen Zweifel. Aber er schien dabei nicht soviel Freude zu haben wie Du. Macht es Dir Spa├č?", hakte Verrill nach und rieb die Lippen aufeinander.

Nathan
"Ja", gestand Nathan. "Ich, hm, ich, ├Ąh, ich mag etwas weibliche Aufh├╝bschung. Bitte versteht das nicht falsch. Das macht einfach Spa├č, man hat mehr Spielraum und ich finde es sch├Ân. Ich hab, also ich hab das manchmal an mir selber ausprobiert."

Gregoire de Souvagne
"Ich verstehe das genau richtig, erz├Ąhle mir davon. Was magst Du, was hast Du ausprobiert? Was gef├Ąllt Dir besonders und was magst Du ehr nicht? Ich besitze zum Beispiel eine R├╝stung und komme mir darin uns├Ąglich fehl am Platze vor. Wobei ich auf der anderen Seite eine Lederr├╝stung besitze und sie gerne trage. Zudem trage ich meine Waffe gerne und f├╝hre sie auch schnell, wie Ferrau feststellen musste. Nun ich habe etwas anderes als Stillett verwendet, eben jenen Sch├╝rhaken. Ich liebe gute D├╝fte wie Parf├╝m und ich liebe weiche Unterkleidung, anschmiegsame Unterkleidung. Das trage ich aber meist nicht. Daf├╝r mag ich keine langen Haare, also nur an mir selbst. Wenn sie bis zur Schulter reichen, machen sie mich schon rasend. Sie st├Âren mich einfach. Ich trage gerne Wollstoffe und Schals, drum liebe ich die kalte Jahreszeit", erz├Ąhlte Verrill auf einmal ganz offen und aufgekn├Âpft.

Nathan
"Ich, eeeeeehm..." Nathan blickte sich um, ob Linhard au├čer H├Âr- und Sichtweite war. Dann zog er seine Kleider etwas auseinander. Gregoire konnte sehen, dass er darunter Damenunterw├Ąsche trug. Schnell zog er die Oberkleidung wieder dar├╝ber. "Also, ich, das ist eine komische Spielerei von mir. Ciel hat gesagt, ich darf das. Er hat es erlaubt. Ich hab ein kurzes Abendkleid und lange Handschuhe. Und noch bisschen was anderes. Im Schrank. Am meisten, am meisten mag ich ein so ein Winterkleid, das ist so sch├Ân kuschlig. Es ist nichts Besonderes, ganz einfach geschnitten, aber aus dickem Wollstoff. Und solche Kapuzenschals. Also fast das Selbe wie Ihr. Waffen mag ich gar nicht und so grobes Zeug. Na ja ... fast nicht. Nur ein bisschen. An anderen." Er begann Gregoire mit den herausgelegten Sachen anzukleiden.

Gregoire de Souvagne
"Sehr h├╝bsch. Ich mag auch gerne kuschlige Sachen, vor allem in meiner verletzlichen Phase. Oh und ich liebe Pelzm├Ąntel. Sie m├╝ssen von innen und au├čen Pelz haben. Sozusagen ein doppelter Pelzmantel sein. Darin kann man auch schlafen, falls einem mal extrem kalt ist. Kommt bei mir manchmal vor. Linhard kommt sp├Ąter wieder, er ist zu seinem Leibdiener gerannt. Daran ist nichts verwerfliches. Vielleicht ist ein Teil Deiner Seele weiblich Nathan. Schwere Waffen mag ich auch nicht, aber Waffen wie ein Stilett, Florett, ein guter Degen, ein d├╝nner S├Ąbel, ein Jian, dass sind hochfiligrane Stichwaffen. Schnelligkeit und Pr├Ązision wird f├╝r ihre F├╝hrung verlangt", erkl├Ąrte Greg.

Nathan
"Ich, ich wei├č es nicht, das kann schon m├Âglich sein, Herr", wandte Nathan ein und kleidete Gregoire fertig an. Dann machte er sich daran, vorsichtig Haar├Âl in seine Haare zu k├Ąmmen. "Kann man das herausfinden? Wie ist Eure Seele verteilt? Genau halbe-halbe?"

Gregoire de Souvagne
"Ja das kann man herausfinden, durch einen Heilmagier. Meine Seele ist nicht geteilt, sondern beide H├Ąlften gehen Hand in Hand. K├Ąmpfe ich, k├Ąmpfen beide Seiten ebenso Hand in Hand. Ich bin einfach eins - Ihr seid es, denen ein Teil fehlt wie seelisches Bein. Verstehst Du? Ich k├Ąmpfe mit der H├Ąrte eines Mannes und der Gnadenlosigkeit einer Frau. Ich denke mit der weiblichen H├Ąlfte stets daran wie ich meine Leute zusammenhalten kann, wie ich sie beh├╝ten kann, wie ich sie besch├╝tzen kann w├Ąhrend meine andere m├Ąnnliche Seite sagt los geht raus, erlebt was. Jene Seite m├Âchte selbst die Abenteuer erleben die sie liest. Meine weibliche Seite sagt, bleib in Deinem Nest, da hast Du all Deine B├╝cher. Es ist ein st├Ąndiges Wechselspiel und sich gegenseitig erg├Ąnzen. Was der Mann nicht kann, kann die Frau und umgekehrt", antwortete Verrill.

Nathan
"Aber ist das f├╝r Euch nicht auch anstrengend?", erkundigte Nathan sich. "Wenn ich einen weiblichen Teil in mir h├Ątte, w├╝rde dann trotzdem ein Teil fehlen?"

Gregoire de Souvagne
"Daran ist gar nichts anstrengend f├╝r mich... nur f├╝r andere ab und an", lachte Verrill. "Beispiel, Du bist als Mann allein und denkst Dir - ich schaue mich erstmal um, wen ich hier kennenlerne und gucke erstmal. In dem Moment w├Ąhrend reagiere ich weiblich und spreche irgendwen mit irgendwas an. Es erg├Ąnzt sich automatisch. Nat├╝rlich nicht immer zu meinem Vorteil. So bin ich von Natur aus wesentlich gef├╝hlsbetonter, ich habe sozusagen die Doppelpackung abbekommen. Ich bin damit auch leichter aus der Bahn zu werfen, so dass sich manche fragen, wieso reagiert er jetzt ├╝ber? Weil ich im Grunde doppelt ergriffen, w├╝tend, j├Ąhzornig oder traurig werde. Stell Dir eine Gef├╝hlswelt ohne Tag und Nacht vor - es ist gleichzeitig beides - es w├Ąre Diffuses Licht. Licht dass keinen Schatten wirft, sondern sofort alles offenbart. So ungef├Ąhr ist es. Es w├╝rde Dir immer noch etwas fehlen, aber Deine Seele tendiert mehr zur Ausgeglichenheit. Schau, an einem ganz guten Tag bin ich wie in einer Waage - alles ist perfekt, gl├╝cklicher, ausgeglichener und mit sich selbst im Reinen kann dann kein Mensch sein. Das Gegenteil kann auch geschehen. Und Du bist eben einen Ticken n├Ąher seelisch an mir dran. Positiv wie negativ Nathan", sagte Verrill freundschaftlich.

Nathan
"Das h├Ârt sich an, als w├Ąret Ihr sehr gl├╝cklich damit, wie Ihr seid, was mich sehr f├╝r Euch freut. Was meint Ihr damit, dass ich negativ an Euch dran w├Ąre?", fragte Nathan ├Ąngstlich, w├Ąhrend er Gregoire frisierte. "├ähm, wie m├Âchtet Ihr das Haar tragen?"

Gregoire de Souvagne
"Ich meine damit, dass Du empfindsamer bist. Das hei├čt, Du nimmst schneller wahr, wenn sich jemand unwohl f├╝hlt. Wenn er anders ist, all die kleinen Schwingungen, die manche schon fast f├╝r Hellsicht bei Dir halten werden. Dabei sp├╝rst Du mehr, als andere. Bist intuitiver, feinf├╝hler. Aber das negative daran ist, Du bekommst auch all das mit, was Du nicht mitbekommen m├Âchtest. Es ist wie viele Gaben ein zweischneidiges Schwert. Man sieht nicht nur Gutes Nathan. Wei├čt Du wer sehr tief lieben kann, kann auch sehr tief trauern oder hassen. Das ist so".

Nathan
"Ich hasse niemanden", sagte Nathan. "Ich bin nur manchmal ein bisschen traurig. Aber das geht bald wieder weg. Ihr k├Ânnt sehr sch├Âne Dinge sagen, Herr. Ihr sagt das wie ein Gedicht. Schreibt Ihr manchmal oder lest Ihr nur?"

Gregoire de Souvagne
"Beides Nathan. Nun dann sei froh, dass Du nie den Hass kennengelernt hast. Er ist die schwarze Schwester der wei├čen Liebe. Traurig bin auch oft, vor allem wenn ich jemandem beistehen m├Âchte und er es nicht begreift. Ich hatte gehofft, dass sich Ciel mit Dir auss├Âhnt. Er ben├Âtigt Dich, er wei├č es nur nicht. Aber Dreux ben├Âtigt Dich ebenso, er ben├Âtigt Deinen Halt. Ciel hat zuviel Halt verloren und gl├╝cklicherweise in Ferrau neuen gefunden. Den ich fast zerschlagen h├Ątte. Seine beiden Neuzug├Ąnge, wo sind die ├╝berhaupt? Dieser Noraka und der Kastrat?", hakte Verrill nach. "Oh einfach wie es geschnitten ist. Ordentlich gek├Ąmmt und vielleicht eine kleine Str├Ąhne geflochten. Das liebe ich", freute sich Verrill.

Nathan
Nathan frisierte die Haare wie gew├╝nscht und freute sich, dass er flechten konnte. "Ich denke, er wei├č es. Aber er ignoriert das einfach. Er ignoriert immer einfach alles. Er tut einfach so, als ob alles gut ist obwohl das gar nicht stimmt. Ich w├╝rde mich so gern mit ihm vers├Âhnen! Und Ferrau hat jetzt meinen Platz eingenommen, ja? Mag Ciel ihn wirklich so sehr? Also bitte versteht das nicht falsch, ich m├Âchte das einfach gern wissen. Ich bin gl├╝cklich, wenn Ciel es gut geht. Aber er sieht nicht so aus, als w├╝rde es ihm gut gehen. Ferrau macht irgendetwas falsch, so wie Zerbino manchmal. Der Norkara macht Feldarbeit, weil er nicht mit Ciel reden wollte. Und der, ├Ąh, also der Tamjid hilft momentan in der K├╝che."

Gregoire de Souvagne
"Ciel sieht so schlecht aus wegen mir. Er hat viel Stress wegen mir und meiner unbeherrschten Art gehabt. Und ich habe mich ihm offenbart. Er besch├╝tzt mich mehr als er kann, mehr als ihm gut tut, er ist wahrlich ein gro├čer Bruder. Sie beide sind es, aber Ciel wei├č es und er sorgt sich und beh├╝tet mich v├Âllig. Ja er versteht sich gut mit Ferrau, aber das ist kein Vergleich zu Dir. Gesagt hat er nichts, ich sp├╝re es. Ich sehe es. Ich werde ihm die Vers├Âhnung nahelegen. Nun der Noraka konnte froh sein, von Ciel gerettet zu werden. Er wusste nicht, was er f├╝r einen guten und umsichtigen Herrn verpasst. Denke nur an Khawa und all die anderen. Ciel hat ein offenes Ohr und Herz f├╝r jeden. Und meist wird es ihm nicht gedankt. Ich hoffe, dass ich nicht zu dieser Kategorie z├Ąhle, sondern dass ich ihm genau das zur├╝ckgeben kann, was er so aufopfernd auf anderer Seite gibt", sagte Verrill.

Nathan
"Oh, das m├╝sst Ihr ihm mal sagen, da freut er sich. Die meisten nehmen ihn, glaube ich, gar nicht g├╝tig war, sondern zickig. Dabei macht er sich nur Sorgen. Ciel besch├╝tzt immer alle, auch jene, die es gar nicht wollen. Khawa fand das immer lustig. Er findet alles lustig! Ich hoffe, er kommt bald wieder, ich vermisse ihn. Und Fabs, den vor allem." Nathan puderte Gregoire das Gesicht und zeigte ihm einen Spiegel. "Seid Ihr zufrieden, Herr?"

Gregoire de Souvagne
"Und vor allem Fabs? Fabien Lacomb? Vaters Leibdiener? Hmmm warum ihn besonders? Magst Du ihn besondes?", hakte Verrill nach und musterte sich im Spiegel. "Ich sehe sehr gut aus, ich w├╝rde mich heiraten und Du?", lachte er.

Nathan
"Ihr seht sehr sch├Ân aus, aber heiraten darf ich Euch nicht, Herr", gab Nathan zur├╝ck und l├Ąchelte sch├╝chtern. "Ja, ich mag Fabs, er ist sehr lieb und klug."

Gregoire de Souvagne
"Na wenn Du ich w├Ąrst! Oder Linhard. Danke f├╝r die lieben Worte Nathan. Du bist also verliebt. Na hoffentlich ist "Fabs" dass auch. Ich w├╝nsche es Euch beiden. Nichts ist sch├Âner als eine erwiderte Liebe, dass kann ich Dir versichern. Und heute werde ich meinen Mann heiraten, den sturen Kindskopf, der viel zu schnell erwachsen werden musste. Auch so ein doppeltes Paradoxon - er passt gut zu mir. Und zu Ciel, auch er sammelte seltene Seelen. Es sind stets die gebrochenen Seelen die andere kitten wollen. Was ihn gebrochen hat, wei├č ich nicht. Ich vermute der Krieg. Aber ich finde es noch heraus. Linhard hat sich mir offenbart, so wie ich mich offenbarte. Nun vielleicht ben├Âtigt Ciel nur etwas Zeit und Mut. Ich bin jedenfalls f├╝r ihn da und ich werde es ihm sagen, wie Du angeregt hast. Versprochen Nathan. Ich Danke Dir f├╝r Deine charmante Hilfe. Du bist ein angenehmer Gesellschafter", sagte Verrill und k├╝sste Nathan auf die Stirn. "Ab nach Hause mit Dir zu Dreux und Danke f├╝r alles Nathan".

Nathan
"Danke, Herr, Ihr seid auch sehr angenehm", sagte Nathan. "Ich glaube, ich bin wirklich ein bisschen verliebt. Aber bitte nicht weitersagen, wenn es keine Umst├Ąnde macht. Manche Leute k├Ânnten mir das krumm nehmen."
Er verneigte sich artig und verlie├č Gregoires Gemach.

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#8

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mi 2. Mai 2018, 01:59

Br├╝derliche Liebe, Br├╝derliche Sorge - die Sorgen eines Duc
Chat-RPG 01.05.203 n.d.A.


Ciel begab sich zum Quartier des Ducs. Ihm war nicht ganz wohl dabei, mitten in der Nacht zu klopfen, aber er tat es Verrill zu liebe.

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux rieb sich m├╝de die Augen. "Nathan? Nat, hat es geklopft?", fragte er g├Ąhnend.

Nathan
"Ja, Herr, ich gehe schon." Ein ausgesprochen zerknautschter und verheult aussehender Nathan ├Âffnete die T├╝r. Er trug kein rosa Nachthemd. Er trug ├╝berhaupt kein Nachthemd, sondern normale Kleidung. "Oh", sagte er nur zur Begr├╝├čung, als er Ciel erblickte. "Es, es, es ist Prince Ciel", erkl├Ąrte Nathan.

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux sa├č mit einem Schlag senkrecht im Bett. Wie Ciel feststellte, schien er auf einige Leute die Wirkung zu haben, nicht nur wenn er aus dem Schrank kam. "Ciel? Was ist los?", fragte Dreux besorgt, warf sich seinen Morgenmantel ├╝ber und eilte zur T├╝r. "Komm rein", bat er.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel trat ein. Er umarmte seinen Bruder und g├Ânnte sich ein paar Sekunden an dessen Hals geschmiegt. "Greg hat Mist gebaut. Er hat mir Zerbino geschenkt. Nun stehen er und Linhard ohne Leibdiener da. Er l├Ąsst fragen, ob du den beiden Nathan ausborgen k├Ânntest."

Dreux Gifford de Souvagne
Greg und seine Spontanentscheidungen. Nun als Br├Ąutigam muss er heute wunderbar aussehen, ebenso sein Mann. Nathan komm einmal bitte her. Schaffst Du es Gregoire, Linhard und mich f├╝r den heutigen Tag zurecht zu machen? Greg und Lin w├╝rdest Du sofort fertig machen. Ich meine die beiden sind ja scheinbar wach, folglich k├Ânnen sie auch schon gewaschen, rasiert und eingekleidet werden. Danach w├╝rdest Du mich aufh├╝bschen. Bekommst Du das hin?", fragte Dreux freundlich und dr├╝ckte Ciel an sich. "Warum schickt Greg ├╝berhaupt Dich? Du heiratest heute ebenso. Greg ist wirklich ein Fr├╝chtchen, er ben├Âtigt dringend einen Leibdiener. Vor der Hochzeit wirft er Zerbino raus, dass gibt es doch nicht. Ciel, Dein Befehl habe ich abgewandelt. Derya wird lebend hergebracht, damit Alex ihrer Pf├Ąhlung beiwohnen kann. Das hat er sich verdient", erkl├Ąrte Dreux und betrachtete das m├╝de Gesicht von Ciel. "Ruh Dich bei mir einen Moment aus", bat er.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich kann mich nicht ausruhen. Ich heirate! Die Hausapotheke wird es schon richten. Es waren ein paar stressige Tage und Linhard ist grauenhaft anstrengend. Dass Alex der Pf├Ąhlung beiwohnen will, bezweifle ich. Vermutlich wird er sie erst dann anschauen wollen, wenn sie schon draufsteckt und sich nicht mehr r├╝hrt. Keine Ahnung, warum Greg mich schickt. Vielleicht, weil ich Nathan was sagen wollte." M├╝de lie├č sich Ciel auf Dreaux`Bett plumsen. Nathan sah schlimm aus, fand er. "Sag mal, was ist mit Nathan los? Und ist Vater schon eingetroffen?"

Nathan
"Ich w├╝rde es schaffen, Herr, ich schaff das alles", erkl├Ąrte Nathan fest. "Ich bin selber ja schon fertig angezogen und zurechtgemacht."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ciel wir haben kurz nach 4 Uhr! Du kannst noch gute zwei Stunden schlafen, Minimum! Nathan ist mir eine gro├če St├╝tze Ciel. Vater ist noch nicht eingetroffen. Ich hoffe er kommt bald. Er wird sicher versuchen p├╝nktlich zur Hochzeit da zu sein. Lin ist so anstrengend? Nun damit h├Ątten wir rechnen m├╝ssen, wir kennen doch Gregoire und seinen Geschmack", schmunzelte Dreux und st├Âberte in seinem Nachttisch. Er reichte Ciel etwas Dhanga. "Hier, oder leg Dich zwei Stunden hin. Wie Du m├Âchtest", sagte er liebevoll. Dann wandte er sich an Nathan. "Falls Du es nicht schaffst Nathan, sage mir das. Wir beide m├╝ssen nachher ebenso topp aussehen. Ich traue die Paare! Und ich verlasse mich auf Dich. Dein Geschenk f├╝r Greg ist heute angekommen. Also gestern Abend. Das h├Ątte ich fast vergessen. Ferrau bat mich darum, Dir dies mitzuteilen. Nathan, bitte hilf Greg und Lin wenn Du es einrichten kannst. Falls unser Bruder ungehalten reagieren sollte, kommst Du sofort zur├╝ck", befahl Dreux ernst.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel nahm das Dhanga entgegen und pr├╝fte die Menge. "Ein halbes Gramm sollte reichen. Ich kann nicht schlafen, Dreaux. Ich habe zu viel Gedanken im Kopf. Der gute Ferrau ... du wei├č nicht, was du an ihm verpasst hast. Soll ich hier bleiben und Nathan geht sich allein um die beiden k├╝mmern? Mir ist nicht ganz wohl dabei. Greg hat mir Zerbino nicht zum Spa├č geschenkt, ich habe ihn daraufhin gedr├Ąngt." Ciel betrachtete Nathan sehr besorgt.

Dreux Gifford de Souvagne
"Was war los? Es bleibt unter uns. Nathan geh bitte zu Greg und Linhard, Danke", sagte Dreux.

Nathan
Nathan verneigte sich und ging. Sein Herz klopfte wild. Er diente nicht gern fremden Herren und Ciels Andeutung wollte ihm nicht gefallen. Zaghaft und kaum h├Ârbar klopfte er an der T├╝r von Prince Gregoire.

Ciel Felicien de Souvagne
"Gregoire will nicht, dass ich es dir sage. Aber ich bin ihm dahingehend sehr b├Âse. Er hat sich entschuldigt und mich danach um den Finger gewickelt, so dass ich ihn nicht mal zurechtweisen konnte. Ich habe mir geschworen, dass er so nicht davonkommt. Um Ferraus und Zerbinos Willen. Bitte behalte dies jedoch bis nach der Hochzeit f├╝r dich. Greg ist mit Ferrau ganz ├Ąhnlich verfahren wie du - er hat ihn mit einem gl├╝henden Sch├╝rhaken mishandelt. Er wollte sich auch nicht verbal davon abbringen lassen, ich musste ihm den Sch├╝rhaken regelrecht aus der Hand drehen. Ich wei├č nicht, wie weit er gegangen w├Ąre. Kurz darauf gab er den Befehl, Zerbino beseitigen zu lassen. Drum ist mir nicht wohl dabei, dass Nathan jetzt allein zu ihm geht ... auch wenn er sich beruhigt zu haben scheint. Greg hat sich f├╝r beides entschuldigt, aber ich finde, das gen├╝gt nicht. Ich bin immer noch w├╝tend auf ihn. Ferrau scheint sich gut erholt zu haben, ich habe seine Wunden mit Blutmagie versorgt und mit ihm auf dem Sofa geschlafen. Er l├Ąsst sich nichts mehr anmerken. Zerbino ist fertig. Er schl├Ąft nur noch. Wie siehst du das Ganze?"

Dreux Gifford de Souvagne
"Tja da ich auch kein Unschuldslamm bin, kann ich Dir sagen, dass man manchmal derma├čen Stress hat, dass man sich selbst vergisst. Aber dies darf weder in unserer Position vorkommen, noch darf man sich derma├čen gehen lassen. Aber mir kam es genau in der Zeit vor, nun wo ich den armen Ferrau ├╝berreicht bekam und es darum ging, ob und wann ich zu heiraten habe. Ich bin ehrlich gesagt der Aufassung, das weder Greg noch ich selbst so damit durchkommen sollten. Ich sch├Ąme mich f├╝r mein Verhalten. Ferrau hatte Schutz und F├╝hrung von mir erwartet. Ich habe nicht meine Angst, meinen Unmut an meinen Untertanen auszulassen. W├Ąre ich er gewesen, was h├Ątte ich empfunden? Meinem Herrn v├Âllig ausgeliefert. Mich beschweren? Unm├Âglich. Mich wehren? Noch weniger. Ich habe sein Leben in der Hand, weil Vater es mir ├╝bertrug - und was tat ich? Ich handelte wie ein Kleinkind das dem K├Ąfer die Fl├╝gel ausrei├čt aus Unmut. Ist das besser? Nein. Ich wei├č etwas. Gregoire und ich werden Bu├če tun. Richtige Bu├če. Wir werden f├╝r eine Zeit in den Tempel des Ainuwar gehen und dort dienen als ganz normale Tempelgehilfen. Kranke versorgen, den M├Ânchen zur Hand gehen und genau das tun, was unsere Domestiken tagt├Ąglich f├╝r uns tun - wir werden dem├╝tig dienen. Das sollte unseren Blick auf ihre Leistung kl├Ąren", antwortete Dreux ehrlich.

Ciel Felicien de Souvagne
"Das ist eine sehr erwachsene Sichtweise, wenn ich das mal so ausdr├╝cken darf", sprach Ciel anerkennend. "Die Zeit auf dem Thron scheint dir gut zu tun. Oder Nathan." Er blinzelte ihm freundlich zu. "Ferrau hat zugenommen, hast du gesehen? Er hat richtige Pausb├Ąckchen bekommen. Ich glaube, er f├╝hlt sich wohl und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Zerbino tut mir wahnsinnig leid. Er liegt nur im Bett. Hoffentlich wird das wieder. Ich habe ihn gefragt, ob er Alexandre dienen w├╝rde. Er hat zugestimmt. Alexandre wei├č noch nichts von seinem Gl├╝ck. Aber vielleicht hilft das Zerbino, sich nicht mehr so unerw├╝nscht zu f├╝hlen. F├╝r Alex w├Ąre er dann die einzige Bezugsperson, von mir abgesehen."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ciel ich wurde mein ganzes Leben lang auf den Thron vorbereitet. Und dennoch hat mir nichts mehr Angst gemacht, als genau darauf Platz zu nehmen. Warum habe ich Dir einst erl├Ąuert, bezogen auf den Reichsmantel. Nun wo ich darauf sitze, habe ich festgestellt, dass das meiste meiner Angst, Einbildung war. Anderes ist tats├Ąchlich schwieriger als ich es mir je vorgestellt habe, aber es ist kein Hexenwerk. Es ist einfach knallharte Arbeit und Selbstdisziplin. Was Vater leistet, wei├č ich nun doppelt und dreifach zu sch├Ątzen. Oder was Du all die Jahre geleistet hast. Ich finde das eine sehr gute Idee f├╝r Zerbino und Alex wird es auch gut tun, wenn sich jemand mal richtig um ihn k├╝mmert. Er hat es sehr n├Âtig. Seelisch und k├Ârperlich", antwortete Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich hoffe, Vater ist bald wieder zu Hause. Ich vermisse ihn ziemlich und Mama. Sie nervt zwar, aber wenn sie so lange weg ist, fehlt etwas. Ich hatte gestern mit Greg gesprochen ├╝ber Heiraten und einigs anderes. Was ich dich fragen wollte ... willst du ├╝berhaupt heiaten? Greg fand, dass du, nun ja, noch asexueller w├Ąrst als ich."

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux lachte auf, sch├╝ttelte den Kopf und nickte dann. "Greg und seine Vermutungen. Naja Unrecht hat der Kleine nicht. Ich lebe asexueller als Du, allerdings wider Willen Ciel. Ich habe gewaltige Angst davor zu heiraten, vor allem die Erstfrau. Wer wird das sein? Ich hatte geplant ein Fest zu veranstalten, wo ich alle heiratsf├Ąhigen Frauen unseres Landes und unseres Adels kennenlerne. Ich hoffe dort ist meine zuk├╝nftige Ehefrau dabei und ferner hoffe ich, dass ich das Gl├╝ck haben werde, dass wir uns m├Âgen. Eventuell sogar mehr? Reiner Respekt reicht mir da nicht aus. Wei├čt Du, selbst wenn ich drei oder vier Frauen h├Ątte, ich m├Âchte sie alle lieben. Ich m├Âchte keine Frau an meiner Seite, weil sie da sein muss. Ich wei├č, dass ist utopisch, aber ich gebe diesen Traum so schnell nicht auf. Ricarda war nett anzuschauen, aber mal ehrlich sprang da bei Dir der Funke ├╝ber? Bei mir nicht. Ich m├Âchte sie sehen und dabei etwas f├╝hlen. Sie sehen und sp├╝ren, es gibt eine Verbindung zwischen uns. Sie ist mir nahe und vertraut. So als w├╝rde ich sie schon ein klein wenig kennen. Das w├Ąre mein Traum und diese Frau w├╝rde ich ohne zu z├Âgern heiraten. Aber eine die ich heiraten muss? Sie w├Ąre eine Fremde in meinem Bett Ciel. Daf├╝r ist unsere Familie nicht geschaffen. Weder Greg, Du, noch Vater oder ich", antwortete Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Wieso asexueller als ich? Noch keuscher kann man kaum leben, Dreaux, wenn man nicht wie Alex ist. Oder hast du ein Geheimnis daf├╝r entdeckt?" Etwas betr├╝bt blickte er in Richtung des Fensters. "Ich kenne deine Angst, auch wenn sie bei mir anderen Ursprungs ist. Ich w├╝nsche mir f├╝r dich, dass dein Wunsch in Erf├╝llung geht."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ja ich nehme etwas ein, dass die Lust komplett unterdr├╝ckt. Sonst h├Ątte ich ja st├Ąndig Dampf auf dem Rohr, wie man so sch├Ân sagt. Und das geht nicht. Meine Augen funktionieren recht gut, also wenn ich eine sch├Âne Frau sehe, h├Ątte ich da Schwierigkeiten, wo ich keine M├Âglichkeit habe es auszuleben. Und st├Ąndig allein, dass geht auch nicht. Ich kann kaum mitten in einer Audienz aufstehen, mir im Nebenraum kurz einen hobeln und zur├╝ckgehen oder? So nehme ich etwas und bin v├Âllig frei und entspannt. Vater w├╝rde mich windelweich schlagen", lachte Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"So was gibt es?", fragte Ciel baff. "Wie hei├čt das Zeug und woher bekommst du es?"

Dreux Gifford de Souvagne
"Ja das gibt es, es stellt die Produktion der Samen ein, Du bist sozusagen Alchemistisch krastriert. Keine dicken Juwelen Br├╝derchen und kein Lustgef├╝hl mehr. Ich habe es von Benito, er fertig es f├╝r mich an. Denn auch das ist eine Art des Unwohlseins. Du kennst es bestimmt, wenn Du starken Druck hattest. Irgendwann erleichtert der K├Ârper sich selbst und Du verlierst Samen. Das geht schlie├člich auch nicht. Das Zeug hei├čt Xaya-Waanka. Woraus es ist wei├č ich nicht. Aber wie gesagt, es ist alchemistisch, schmeckt seltsam nach Beeren und hilft sehr gut. Wichtig vor allem, es hat keine Langzeitwirkung. L├Ąsst Du es einige Tage, so ungef├Ąhr eine Woche weg, stehst Du wieder voll im Saft. Ich habe es getestet", erkl├Ąrte Dreux freundlich und reichte Ciel ein T├╝tchen dunkelblauen Pulvers.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel steckte das Pulver ein. Er runzelte sehr nachdenklich die Stirn.

Dreux Gifford de Souvagne
"Was ist los Ciel? Versuch es einfach einmal, Du musst es ja nicht dauerhaft nehmen. Ich werde es auch absetzen, sobald ich eine Frau gefunden habe. Danke f├╝r Deinen Zuspruch Br├╝derchen. Sag mir ehrlich, h├Ątte Dir Ricarda gefallen als Ehefrau? Sie war so anders", gr├╝belte Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Mich brauchst du nicht fragen, ich mach mir um fremde Frauen keine Gedanken. Bei mir gehen intensive Gef├╝hle und Lust Hand in Hand. Ich kann auf niemanden Lust empfinden, den ich weder kenne noch mag. Daf├╝r ist es umgekehrt manchmal ziemlich ├Ąrgerlich. Sobald ich jemanden sehr mag, empfinde ich Lust auf ihn. Mein K├Ârper spinnt. Aber reden wir offen - ich hatte vor, dem ein Ende zu bereiten."

Dreux Gifford de Souvagne
"Nein ich verstehe Dich da nur zu gut. Stell Dir vor ich muss eine v├Âllig Fremde heiraten. Wie zeuge ich mit der ein Kind? Hallo mein Name ist Dreux, darf ich Dich schw├Ąngern? Ach w├╝rdest Du mich bitte reinlassen? Oder wie? Das ist widerw├Ąrtig. Das genau meine ich doch. Wie kann ich da was empfinden. Aha - das ist Ricarda. Mehr wusste ich nicht. Zu mehr kam es nicht. H├Ątte ich sie kennengelernt und gedacht, das ist aber eine Liebe oder S├╝├če, dann ja. Aber so? Nein so geht da nicht. Aber es muss vielleicht doch so laufen, was dann? Davor habe ich echt Angst. Das sich dann solche Ehepaare manchmal hassen, liegt doch wohl auf der Hand. Mal langsam, was wolltest Du beenden? Wolltest Du Dich kastrieren lassen?", fragte Dreux und nahm Ciel in die Arme. "Dein K├Ârper spinnt nicht, er arbeitet nur Hand in Hand mit Herz, Kopf und sich selbst!", gab Dreux zu bedenken.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich will es selbst tun", sagte Ciel und grinste etwas bei dem Gedanken. Er schmiegte sich an seinen Bruder. "Dann ist endlich Ruhe."

Dreux Gifford de Souvagne
"Das kann ich nicht zulassen Ciel. Das Pulver ├╝berlasse ich Dir gerne, aber ich kann nicht zulassen dass Du Dich t├Âtest. Denn das wirst Du damit", fl├╝sterte Dreux besorgt und dr├╝ckte ihn an sich.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel zuckte etwas mit den Schultern. "Alex hat es auch ├╝berlebt, oder nicht? Und sieh nur, was f├╝r ein unsagbar kluger und f├Ąhiger Mann er darum geworden ist! Erzhexer und das mit Anfang Drei├čig! So etwas hat es nie zuvor gegeben, Dreaux."

Dreux Gifford de Souvagne
"Das liegt vermutlich an der Art der Magie und nicht daran, dass er seinen Penis verlor. Richtig, das ist ein gutes Beispiel Alex hat es auch ├╝berlebt. 45 M├Ąnner vor ihm die Opfer von Derya Littneaux waren, sind daran elendig verblutet. Was sagt Dir das Ciel? Da m├╝ssen wir in aller Fr├╝he noch keine Prozentrechnung starten. Aber von 100% ihrer Opfer hat eines ├╝berlebt. Deine ├ťberlebensschance w├Ąre also von 100 - 1 % Bruder", erkl├Ąrte Dreux ernst.

Ciel Felicien de Souvagne
"Doch, das liegt daran. Selbst wenn dieses Pulver die Samenbildung unterdr├╝ckt gehen ja doch die ganzen m├Ąnnlichen Essenzen aus den Hoden in den K├Ârper ├╝ber. Sie m├╝ssten schon fehlen, damit man wirklich frei sein kann. Aber abgesehen davon - findest du es nicht auch wundersch├Ân, wie er aussieht? Ohne irgendwelche komischen Ausw├╝chse?"

Dreux Gifford de Souvagne
"Nein, denn er ist nicht Ainuwars Werk wie jeder gesunde K├Ârper, sondern er ist das grausame Werk einer Wahnsinnigen, die ihn verst├╝mmelte. M├Âchtest Du diesem Monstrum ein Denkmal bauen? Du tust es mit Deinem eigenen Fleisch. Du huldigst ihrer Tat. Es gibt genug Personen, die solche Wahnsinnigen tats├Ąchlich verg├Âttern und ihnen folgen wie Leitbilder. Das B├Âse kommt nicht immer in einer widerlichen Gestalt, es kommt oft als verlockende Falle. Und diese Falle biss grauenvoll zu. 46 Mal biss sie zu. 46 Mal von denen wir wissen. Wer wei├č wie oft sie tats├Ąchlich t├Âtete? M├Âchtest Du das guthei├čen?", fragte Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Das hei├če ich nicht gut. Aber das Resultat ist doch ... sehenswert. Sicher, es tat vermutlich weh und es war nicht freiwillig. Aber bei mir w├Ąre es im Rahmen eines Blutrituals. Es geht darum ... ich habe versprochen, bei dir ein gutes Wort einzulegen f├╝r die Wiedererweckung von Brandur. Und Alex kann dieses Ritual nicht allein durchf├╝hren. Das ├╝berlebt er nicht, Dreaux! Und darum dachte ich, ich unterst├╝tze ihn mit diesem Schnitt. Es w├Ąre ein gro├čes Opfer, das nimmt die Last von ihm - und erh├Âht die Wahrscheinlichkeit, dass Brandur wieder lebend zur├╝ckkehrt."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ganz langsam Ciel. T├Ąte es die Hinrichtung eines Schwerverbrechers nicht auch um an sein Blut zu kommen?", hakte Dreux misstrauisch nach.

Ciel Felicien de Souvagne
"Nein, Dreaux. Die Blutnekromantie erfolgt durch Selbstaufopferung."

Dreux Gifford de Souvagne
"Aha! Dann kannst Du also auch nicht Deinen Penis f├╝r Alex opfern! Du hast es nur vorgeschoben", sagte Dreux gewichtig.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich bin selbst Blutmagier. Wir w├╝rden das Ritual zu zweit durchf├╝hren anstatt nur er allein. So war mein Gedanke."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ach h├Âr doch auf, Du hast mir gerade erkl├Ąrt, dass man nicht f├╝r einen anderen bluten kann. Du versucht Dich herauszureden. Ich versuche Dir Dein Leben zu retten Ciel", beharrte Dreux und raufte sich die ellenlangen Haare.

Ciel Felicien de Souvagne
"Doch man kann - als Blutmagier. Zumindest gehe ich davon aus. Es ist bisher nicht erforscht, doch ich vermute, dass dies m├Âglich ist. Was w├Ąre denn die Alternative? Alex sterben lassen? Ich wei├č, dass das seine Pflicht ist und er selbst wei├č es auch. Aber er ist der Beste und ich finde, sein Leben sollte f├╝r den Duc aufgespart werden."

Dreux Gifford de Souvagne
"Alex? Auf keinen Fall! Wir sparen und Brandur auf. Ohne Erweckung keine Gefahr f├╝r Alex, Punktum. Und Du wei├čt es nicht mal und m├Âchtest Dein Leben gef├Ąhrden. Wenn es nicht geht, dann was? Stirbst Du f├╝r einen Versuch? Das werde ich niemals zulassen", sagte Dreux fest.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich habe Davard mein Wort gegeben", erkl├Ąrte Ciel. "Daf├╝r, dass er uns diese Derya bringt. Nat├╝rlich liegt das letzte Wort immer bei dir. Aber es kommt noch etwas anderes hinzu. Brandur hat als Geist den Bluttempel gesehen. Er wei├č, wo wir sitzen und was wir tun. Darum habe ich ihn in einer Flasche versiegeln lassen. Fakt ist, wir hatten keine M├Âglichkeit, diesen Geist am Spuken zu hindern. Ich musste mir darum z├Ąhneknirschend eingestehen, dass wir einen Hofnekromanten ben├Âtigen. Brandur scheint ein f├Ąhiger Mann zu sein und er hat Benimm."

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux h├Ârte Ciel aufmerksam zu und nickte zustimmend. "Ja ein guter Einwand. Dann w├╝rde ich sagen, die Nekromantie ist ge├Ąchtet, bis auf bestimmte Ausnahmen, die der Duc pers├Ânlich erw├Ąhlt. Muss es denn Brandur sein? Davard ist ein sehr f├Ąhiger Mann, er stand mir schon zweimal in so kurzer Zeit zur Seite. Kennt er keinen anderen Nekromanten? Was ist mit seinem Bruder? Er ist Nekromant. Oder mit seinen anderen Verwandten? Ciel ich verstehe Deine Sicherheitsbedenken und teile sie. Dennoch m├Âchte ich Dich nicht in Gefahr bringen. Notfalls holen wir einen Nekromanten von au├čerhalb, wenn es hier keinen dieser Machtstufe geben sollte. Ich m├Âchte Dich nicht f├╝r Brandur verlieren. Sicher, wenn er eine sehr gute Wahl w├Ąre, w├Ąre ich daf├╝r. Aber f├╝r Dein Leben und das von Alex? Nein, da mache ich nicht mit. Ihr seid mir zu lieb und teuer, als ich das zulassen k├Ânnte. So leid mir dies f├╝r Brandur tut", sagte Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Deine Gef├╝hle ehren dich", sprach Ciel. "Es w├╝rde auch ein anderer Nekromant tun. Er sollte jedoch den vierten Grad nicht ├╝berschreiten, denn dann ist er ein Lich und raubt den Lebenden seines Umfelds die Energie. Die Nekromanten aus dem Umfeld von Davard sind solche Lichs. Sie kommen nicht in Frage. Ein anderer, ja, freilich. W├Ąrst du bitte so gut, dies Linhard mitzuteilen? Gern auch mit mir zusammen, aber der Mann sch├Ątzt mich nicht sonderlich und ich bekomme es immer wieder hin, ihn w├╝tend auf mich zu machen. Vielleicht kannst du besser mit ihm reden. Vergiss aber eines bitte nicht: Alex, ich und alle anderen Bluthexer - wir sind dazu da, f├╝r die Krone zu bluten. F├╝r dich und unsere Familie. Mach dir um uns keine Sorgen."

Dreux Gifford de Souvagne
"Nat├╝rlich werde ich mit Linhard reden, um jedes Missverst├Ąndnis auszur├Ąumen. Aber bevor ich dies tue, werde ich mit Alex reden, was unter welchen Bedingungen m├Âglich ist. Ich m├Âchte von ihm h├Âren, ob es eine andere Alternative f├╝r Brandur gibt. Das hei├čt diese Nekromanten sind m├Ąchtiger als ein Meister? Dann sind sie nicht nur m├Ąchtig, sondern auch gef├Ąhrlich. Wodurch rauben sie die Energie? Bewusst hoffe ich, nicht das sie unbewusst jeden abzapfen. Ihr beide seid vernarrt in die selbe Person und Du hast einen gro├čen Besch├╝tzerinstinkt Ciel. Du bist ├Ąlter, m├Ąchtiger, gerissener und auch verbal wesentlich fitter als Linhard. Das wei├č er, also reagiert er unwisch. Das einzige was ihm bleibt, die Krallen ausfahren. Das war doch schon in der Verhandlung zwischen uns so. Da hat er sie sogar gegen Greg ausgefahren, als er sp├╝rte er steht mit dem R├╝cken zur Wand. Er ist unsicher, er ist nicht w├╝tend", grinste Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Moooment! Woher nimmst du die Vermutung, dass Linhard und ich in die selbe Person vernarrt sind?", fragte Ciel. "Frag Alex, wenn du mir nicht glaubst. Er kann es dir besser erkl├Ąren. Doch, Lichs zapfen alles an, darum will ich sie hier nicht haben. Sie sind sehr viel m├Ąchtiger als Hexenmeister! Ich habe das Dekret nicht umsonst erlassen."

Dreux Gifford de Souvagne
"Weil ich nicht blind bin und mit wem hast Du die letzten Tage verbracht? Du hattest zuerst Angst um unsere Oli und sie erfolgreich gegen den Zwerg verteidigt. Nun hast Du Angst um unseren Greg. Aber Ciel, das selbe Funkeln wie in Deinen Augen findet man bei Lin. Jedenfalls jetzt. Mach mir nichts vor, Du liebst uns alle und wenn ich hier eine Frau anschleppe, geht sie ebenso durch den Abgrund weil Du ihr richtig auf den Zahn f├╝hlst. Das macht mich stolz auf Dich. G├Ânne es den beiden, unter Deiner wachsamen Aufsicht. Ich habe auch ein Auge auf Lin. Er ist noch sehr jung und ein Naridier. Er muss noch einiges lernen Ciel. Lichs zapfen alle an? Nun so etwas wei├č ich nicht, da verlasse ich mich voll und ganz auf Dich. Welchen Rang hatte Brandur? Erkl├Ąre mir das bitte", bat Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel schwieg einen Moment. Dann umarmte er seinen Bruder ganz fest und k├╝sste seinen Hals. "Ich versuche, es euch zu g├Ânnen ... aber es f├Ąllt sehr schwer. Ich dachte, wenn ich mich auf die genannte Weise verwandle, dann h├Ârt es auf. Ich kann euch nicht alle besitzen. Das wei├č mein Kopf. Aber auch nur der. Bitte vergib mir. Brandur war ein Hexenmeister, Grad 4. Er h├Ątte, denke ich, gut an den Hof gepasst, auch wenn sein Humor dem von Linhard nicht ganz un├Ąhnlich ist. Sprich nur mit Alex. Er ist so viel kl├╝ger als wir alle zusammen."

Dreux Gifford de Souvagne
"Ciel, damit es aufh├Ârt musst Du Dir nicht den Penis, sondern den Kopf abschneiden. Und Du besitzt uns alle schon. Nur auf eine etwas andere Art und Weise. Du liebst Olivie, Du liebst Greg und Du liebst mich. Und wir alle lieben Dich ebenso zur├╝ck. Daran besteht nicht der geringste Zweifel. Und nun ganz offen - Tacheless. Solltest Du tats├Ąchlich vorhaben Dich zu entmannen, dann werde ich Dich in einen Tempel der Gesundheit zwangseinweisen lassen in Isolationshaft zum Schutz auf Leib und Leben, Deines Leib und Lebens. Ihr m├Âgt zwar f├╝r den Duc bluten um uns zu retten, aber Ciel - ABER es ist niemand derart verletzt, was dies n├Âtig machen w├╝rde. Und zweites s├Ąhe das Ritual sicher ganz anders aus. Zudem w├╝nsche ich bei solchen Ritualen Heilmagier dabei. Ich tue dies nicht um Dich zu ├Ąrgern oder herabzuw├╝rdigen, ich tue das rein aus Liebe, Angst und Sorge. Ich liebe Dich Bruder und ich werde Dein Leben auch gegen Deinen Willen retten. Denn auch Du bist ein de Souvagne Ciel. Hast Du das verstanden? Ich werde mit Alex bezogen auf eine L├Âsung f├╝r Brandur reden. Er w├Ąre tats├Ąchlich sehr gut geeignet", sagte Dreux.

Ciel Felicien de Souvagne
"Meinst du wirklich, dass es vom Kopf ausgeht?", wollte Ciel wissen. "Ich habe mit Alex dar├╝ber diskutiert, ob Gef├╝hle dem K├Ârper oder dem Geist zugeh├Ârig sind. Ich glaube, sie kommen vom K├Ârper. Alex geht eher von einer Co-Urs├Ąchlichkeit aus. Du kannst auf der Hochzeit mit Alex sprechen, wenn du m├Âchtest. Er wird kommen."

Dreux Gifford de Souvagne
"Korrekt, aber das Lustzentrum ist der Kopf. Er ist Teil des K├Ârpers. Du siehst eine leckere Frau, riechst sie, f├╝hlst sie - bis dato kam noch gar nicht Dein Penis zum Einsatz. Aber in Deinem Kopf sind schlagartig Bilder. Dann erst erwacht er zum Einsatz. Nicht umgekehrt. Reine Zuneigung geh├Ârt vermutlich der Seele an, sonst k├Ânnte der Geist Brandur nicht seinen Sohn weiterhin lieben. Aber er k├Ânnte jetzt hunderte hei├če Frauen sehen, nichts gesch├Ąhe. Keine fleischliches Hirn dass Bilder ertr├Ąumt, keine Augen die die Kurven anders bewerten und kein Schritt der mit einer Erektion darauf antwortet", gab Dreux zu bedenken.

Ciel Felicien de Souvagne
"Reine Zuneigung ... da sagst du was", sinnierte Ciel. "Dazu m├╝sstest du momentan ja in der Lage sein, oder? Merkst du einen Unterschied? Ist deine Liebe ... reiner?"

Dreux Gifford de Souvagne
"Sie ist ohne sexuelles Begehren. Einfach pure Zuneigung in absoluter reiner Form", stimmte Dreux erfreut zu.

Ciel Felicien de Souvagne
"Das h├Ârt sich sch├Ân an." Er schmiegte sich dichter an ihn. "Wie f├╝hlst du dich damit? Willst du es wirklich je wieder absetzen? Ich stelle mir vor, das Alex so f├╝hlen muss. Leider redet er kaum dar├╝ber."

Dreux Gifford de Souvagne
"Solange ich keine Frau habe die ich mit Herz und Hirn liebe, nein. Sollte ich so eine Ehefrau haben, dann ja. Ich w├╝nsche mir Kinder. Ein wundervoller Spruch besagt - Kinder sind der sichtbare Beweis von Liebe. Eine allumfassende Liebe mit K├Ârper und Geist ist mein Wunschtraum Ciel. Also ja, dann w├╝rde ich es mit Freude absetzen um das Leben in allen Facetten mit ihr zu genie├čen. Einschlie├člich sie selbst, wie sie hoffentlich mich".

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel legte sich in Dreaux` Bett. Er war sehr ersch├Âpft und er hatte das Dhanga noch nicht genommen. "Dann hat es nicht die Wirkung, die ich mir w├╝nsche. Aber ich werde es trotzdem mal ausprobieren."

Dreux Gifford de Souvagne
"Probiere es, vielleicht ist es genau die Wirkung die Du ben├Âtigst um die Welt einmal glaskar zu sehen. Und dann mit Olivie zu reden und sie erneut zu betrachten. Dann kannst Du immer noch w├Ąhlen. Aber ich werde Dich dennoch beglucken und zwar wie ein Drachenhuhn", schmunzelte Dreux und deckte Ciel neben sich zu. "Schlaf und vergiss das Dhanga. Ich werde Dich um 07:00 Uhr wecken, dann ist noch ausreichend Zeit f├╝r Deinen Leibdiener. Ich freue mich darauf Euch zu trauen, ganz ehrlich Ciel. Und ich w├╝rde mich freuen, wenn Du eines Tages Kinder h├Ąttest. Wir alle gemeinsam, dass w├Ąre mein Gl├╝ck", fl├╝sterte Dreux ihm zu.

Ciel Felicien de Souvagne
"Ich kann Ferrau nicht alleine lassen, Br├╝derchen", wiedersprach Ciel und setzte sich auf wie ein Steh-Auf-M├Ąnnchen. "Das geht nicht. Ich werde es mit Olivie versuchen. Ein einziges Mal. Wenn sie davon schwanger wird - gut. Wenn nicht - auch in Ordnung. K├╝mmert ihr zwei euch um den Erhalt der Linie. Ich erledige anderes."

Dreux Gifford de Souvagne
"Du kannst und Du wirst Ferrau knapp drei Stunden allein lassen - Befehl vom Duc", grinste Dreux. "Schau einfach was Euch beiden liegt und woran Ihr Spa├č habt. Mehr kann keiner verlangen", fl├╝sterte Dreux Ciel zu.

Ciel Felicien de Souvagne
Widerstrebend lie├č Ciel sich zur├╝ck ins Kissen sinken. "Schl├Ąfst du auch noch eine Runde oder stehst du auf?"

Dreux Gifford de Souvagne
"Ich schlafe auch noch eine Runde und stehe mit Dir gemeinsam auf Ciel", sagte Dreux, hakte sich ein und schmiegte sich an. "Festgetackert, Widerstand ist zwecklos Kleiner", gab er gut gelaunt zur├╝ck.

Ciel Felicien de Souvagne
"Du hast mich", gab Ciel schmunzelnd zur├╝ck, r├╝ckte sich noch etwas bequemer zurecht, bettete seinen Kopf an den von Dreaux und schlief, mit seinem Bruder an der Seite, innerhalb weniger Minuten ein.

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux hielt ihn fest in den Armen und lie├č alle Sorgen und Anspannung von sich abfallen, jetzt wo Ciel schlief konnte er ungest├Ârt um ihn weinen.


****


Nathan
Er kehrte zur├╝ck zu seinem Herrn, den er, zusammen mit dessen Bruder, im Bett schlafen sah. Nathan f├╝hlte einen Stich im Herzen. Er verzog sich in seine Kammer, nahm den Minifabs zur Hand und rollte sich mit ihm im Bett ein. "Nur noch ein paar Stunden", erkl├Ąrte er dem P├╝ppchen leise. "Nicht wieder weinen, ja?" Er rieb mit dem Zipfel seines Kopfkissens seine Augen trocken.

Als Nathan sich gerade hingelegt hatte, h├Ârte er wie die Dienerschar unten im Hof die Ankunft von Duc Maximilien verk├╝ndete. Der alte Duc war nach Hause zur├╝ckgekehrt und dies mehr als rechtzeitig.

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#9

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mi 2. Mai 2018, 02:00

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Re: Royale Doppelhochzeit -- 01.05.203

#10

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 2. Mai 2018, 21:34

Kurz nach Vier Uhr morgens ritt die kleine Gesellschaft in den Hof von Souvagne ein. Maximilien war ebenso ersch├Âpft wie seine Begleiter und ├╝bergl├╝cklich wieder Zuhause zu sein. Es war eine klare Nacht, der Mond stand hell am Himmel und beleuchtete ein gewaltiges, geschm├╝cktes Luftschiff. Durch seine Blumendekoration teilte es den Hochzeitstermin der beiden Brautpaare mit - den 01.05.203. Max z├╝gelte sein Pferd und bewunderte es f├╝r einen Moment, ehe er weiterritt.

"Wir haben es noch rechtzeitig geschafft", teilte Maximilien Fabien erleichtert mit.
"Ja, es grenzt schon an ein Wunder, bei dem was wir alles erlebt haben. Du hast es geschafft, wie immer", fl├╝sterte Fabien vertraulich.

"Dreux hat erstklassige Arbeit geleistet. Das gesamte Land ist geschm├╝ckt, der Hof ist herausgeputzt, die Sicherheitsvorkehrungen sind auf h├Âchstem Niveau - was m├Âchte man als Vater mehr?", schmunzelte Max gl├╝cklich und m├╝de zugleich.
"Ich w├╝sste gerne, wer die Ehepartner von Gregoire und Ciel sind", gab Fabien mit einem Zwinkern zur├╝ck.

"Abgesehen von dieser Frage nat├╝rlich", stimmte Max Fabien zu, w├Ąhrend er Alcanterra vor der gro├čen Prunktreppe z├╝gelte.

Eine Dienerschar eilte ihnen umgehend entgegen, um sich ihrer anzunehmen. Man versorgte sie mit hei├čen Getr├Ąnken und Decken die man ihnen um die Schultern legte und f├╝hrte die Pferde in den Stall. Eine Stunde sp├Ąter sa├č Maximilien gemeinsam mit Fabien in seinem gro├čherzoglichen Gemach vor dem Kamin und g├Ânnte sich in aller Seelenruhe eine Tasse Kaffee.

"Zuhause", fl├╝sterte er beruhigt.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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