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Von Blut, Sold und Liebe

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Söldnerlager der Raubvögel
Ein wilder Haufen von arbeitslosen Söldnern schloss sich zusammen, um ein eigenes Söldnerlager aus dem Boden zu stampfen. Ihr Ziel: Geld zu verdienen und dabei noch Spaß zu haben. Jeder Haudegen, der sich an ein paar Regeln halten kann, ist hier willkommen.
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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#41

Beitrag von Sodo Mio » Mo 9. Apr 2018, 12:00

Sodo machte sich sofort daran, das Geld nachzuzĂ€hlen."Respekt verdient man sich, aber das muss ich dir nicht erklĂ€ren. Aber hey, du hast Profis vor dir und keine StraßenschlĂ€ger - wir wollen das Geld, du willst unsere Muskelkraft. Wir werden uns nicht miteinander streiten, wir sind schließlich im GeschĂ€ft, nicht wahr? AufrĂ€umen ist fĂŒr uns die leichteste Übung. Du hast hier dir die besten MĂ€nner vor dir, die Obenza zu bieten hat. FĂŒr vier Tage ackern sollten die 70 Kröten reichen. Was hast du dir danach vorgestellt? Und wie darf man dich anreden?"

Als Farael ihnen Ana vorstellte, nickte Sodo ihr steif zu. Cherax hingegen ließ es sich nicht nehmen, sie mit einer formvollendeten Verbeugung zu begrĂŒĂŸen, die bei einem Troll einfach nur schrĂ€g wirkte. Gleichzeitig bekam er es irgendwie hin, scheinbar eine Blume aus dem Nichts zu zaubern und sie wĂ€hrend der Bewegung vor die FĂŒĂŸe zu werfen. "Cherax vom Stamm der Dornteufel", stellte er sich ungefragt bei ihr vor.

"Schwerenöter", ergĂ€nzte Sodo fĂŒr ihn, ohne sich selber vorzustellen. Sein Blick huschte ĂŒber die TrĂŒmmerberge, wĂ€hrend er ĂŒberlegte, womit sie am besten anfangen sollten.

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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#42

Beitrag von Schwarze Ana » Di 10. Apr 2018, 21:49

Ana hielt sich im Hintergrund und beobachtete ruhig. Diese FĂ€higkeit hatte sie in der Vergangenheit perfektioniert, denn hĂ€ufig war es die einzige Waffe, die einer Frau in Obenzas rauem Pflaster blieb - mögliche Auswege zu kennen, StĂ€rken und SchwĂ€chen der anderen Anwesenden zu suchen und potentielle VerbĂŒndete auszumachen. Außerdem gefiel es ihr, Faraels Verhalten zu studieren und abzuwĂ€gen, ob ihre Anwesenheit es beeinflusste.
Erst als der Alb sie beim Namen nannte, trat sie nach vorne. Der, den Ana fĂŒr eine Art AnfĂŒhrer hielt und der dem Aussehen nach wohl ein Mischling war, hielt sich mit BegrĂŒĂŸungsfloskeln eher zurĂŒck und so erwiderte sie sein Nicken ebenfalls nur knapp. Eigentlich war es ihr auch ganz egal, wer er war. Sollte das wichtig werden, wĂŒrde sie es schon herausfinden. Umso blumiger fiel die Vorstellung des Trolls aus - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Sie entschied sich fĂŒr die ehrlichste Reaktion und grinste. Abgesehen davon, dass es wirklich komisch aussah, hatte er etwas Einnehmendes an sich und so brauchte Ana nicht ihr schauspielerisches Potential abrufen, als sie scherzhaft knickste und die Blume aufhob. "Sehr erfreut! Und was fĂŒr ein wilder Teufel. Ich bin Ana vom Möwenclan", ergĂ€nzte sie zwinkernd Faraels Vorstellung. "FĂŒr den Augenblick habe ich das Wasser gegen dieses TrĂŒmmermeer eingetauscht." Sie folgte Sodos Blick, dann hielt sie Farael die hohle Hand hin, um ebenfalls einen Lohn zu fordern. Zwar hatte sie vor es ihm zurĂŒck zu geben, doch ihr GespĂŒr sagte ihr, dass es komisch wirkte, wenn sie als einzige nichts bekam. Und im Zweifelsfall konnte sie es auch ganz gut gebrauchen.
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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#43

Beitrag von Farael Dornenwind » Mi 11. Apr 2018, 10:28

FĂŒr den ersten Moment hatte Farael erwartet, Sodo wĂŒrde sich an Ana versuchen. Doch zu seiner Überraschung war es Cherax, der sich mit einer umfĂ€nglichen BegrĂŒĂŸung an die Norkara schmiss. Einerseits lies es Farael schmunzeln, schließlich wirkte es albern und kaum ernst zu nehmen. Doch andererseits spĂŒrte er ein unruhiges Murmeln in seinem Bauch. Ihm gefiel nicht, was er sah und was der Troll dort versuchte. Was es war, dĂŒrfte offensichtlich sein. "Cherax, du solltest aufpassen. An dieser Frau verbrennt man sich leicht die Finger", witzelte Farael schließlich, auch wenn es vielleicht etwas aufgesetzt wirkte.

Ehe Farael jedoch auf Sodos Fragen eingehen konnte, hielt Ana ihm ihre hohle Hand entgegen und schien Geld zu verlangen. Ob es jetzt zum Aufrechterhalten des Scheins war oder sie aber tatsĂ€chlich Geld von ihm verlangte, konnte Farael nicht richtig abschĂ€tzen. Doch er konnte ihr so oder so nichts Klimperndes in die Hand legen. Er hatte nicht mehr Geld mitgenommen, als er gebraucht hatte. Und das waren die Kosten fĂŒr Heiler und die Söldner vor sich. Stattdessen legte seine Hand auf die ihre, drĂŒckte sie sanft und grinste dabei schelmisch. "Du wirst gierig Ana. Ich hatte dir vorhin erst deinen Anteil gegeben", zwinkerte er ihr zu und ließ darauf ihre Hand wieder los. Das die Entlohnung aus Unterkunft, Essen und Gesellschaft bestand, war als genaues Detail vorerst unwichtig. Zumindest fĂŒr die anwesenden Söldner.

Letzten Endes wandte sich Farael wieder Sodo zu, der sich den TrĂŒmmerhaufen des Söldnerlagers anschaute. TatsĂ€chlich hatten sie viel Arbeit vor sich, doch sie war leicht zu bewĂ€ltigen. Sie wollten schließlich keine feindliche Fetsung infiltrieren oder eine Schlacht gewinnen. Höchstens gegen einen Schutthaufen. "NatĂŒrlich sind wir im GeschĂ€ft. HĂ€tte ich euch eure FĂ€higkeiten nicht angesehen, wĂ€re dies wohl niemals zustande gekommen." Mit einem breiten Grinsen untermalte Farael seine Worte und deutete eine kleine Verbeugung an, die nur mehr dazu diente, Sodos Selbstbewusstsein zu fĂŒttern. Jemand der gut gefĂŒttert wird, der wird auch zutrĂ€glicher.

Bolgur wĂ€hrenddessen schritt schon durch die Ruinen und schaute sich um. Er schien nicht anfangen zu wollen, ohne den Befehl dafĂŒr zu bekommen. Jedoch wirkte es auf den ersten Blick, als ob er etwas suchte.

"Jedenfalls habe ich keine PlĂ€ne, die jetzt zu diesem Zeitpunkt interessieren sollten. Wichtig ist, dass wir den Schutt wegrĂ€umen und alles was noch steht freirĂ€umen. Zudem wĂ€re es interessant zu wissen, was in den noch halbwegs intakten GebĂ€uden ist. Vielleicht etwas, was ich gebrauchen kann. Und was meine Anrede betrifft ... nunja, ich bin kein Kommandant mehr. Daher sollte mein Name reichen. Außerdem bist du meine Frage ausgewichen Sodo. Gibt es irgendwelche Hinweise, wieso der Brand ausgebrochen ist? Wenn es ein Anschlag war, Hinweise auf den Schuldigen? Ansonsten werde ich mich mal umschauen und versuchen herauszufinden, was passiert ist."

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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#44

Beitrag von Sodo Mio » Di 17. Apr 2018, 19:46

WĂ€hrend der Troll mit der Dame herumscherzte, hatte sein Freund ganz andere Dinge im Kopf. Sodo grinste Farael breit an.

"Du willst also wissen, wie es zum Brand im Söldnerlager kam, ja? Mach dich auf ein Abenteuer gefasst, dass den Sturz des Chaosgottes anmuten lĂ€sst wie eine Gute-Nacht-Geschichte fĂŒr Kleinkinder. Alles begann vor vielen Jahren, in einem kleinen Dorf in Shakorz. Dort wurde ich geboren und von Kindesbeinen an wussten alle, dass ich fĂŒr GrĂ¶ĂŸeres bestimmt bin. Die Geschichte ist sehr lang und sehr spannend. MĂŒĂŸig zu erwĂ€hnen, dass ich eine entscheidende Rolle darin spiele. Sie fĂŒhrt durch Dunkelheit und sie fĂŒhrt ins Licht. Von den Roten Bergen aus wanderte ich hinab bis zu den feurigen Eingeweiden Tasmerons, erhob mich und flog empor bis zu ..."

"Sodo", murrte Cherax. "Der Typ ist nichtmal betrunken. Bitte die kurze Variante."

"Die kurze Variante?", ereiferte Sodo sich. "Es gibt keinen kurzen Weg zur Wahrheit! Sie liegt hinter der GlĂ€sernen WĂŒste, durch die ich einst reiste, auf der verlassenen Insel mitten im Meer der TrĂ€nen, im Elfenbeinschloss und zwar ganz oben auf dem Höchsten Turm! Tausend Stufen fĂŒhren hinauf und jede Einzelne ist rutschig vom Blut derer, die vor mir kamen! Und ganz am Ende der Geschichte" - Sodo legte bedeutungsschwer die Fingerspitzen aufeinander und schloss die Augen - "erwartet uns ein unscheinbarer kleiner Eisenofen in der KĂŒche eines Söldnerlagers. Aber wenn ihr die Geschichte nicht hören wollt, kann ich auch nichts machen."

Er zog seine Lederhandschuhe ĂŒber und begann, die verkohlten Balken auseinander zu ziehen.

"Langweiler, scheiß Troll", maulte er vor sich hin. Auch Cherax begann, sich an den AufrĂ€umarbeiten zu beteiligen.

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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#45

Beitrag von Schwarze Ana » Mi 18. Apr 2018, 07:37

Ana verfolgte die AusfĂŒhrungen des Mischlings einigermaßen amĂŒsiert. Offenbar musste sie ihr Bild von Söldnern wirklich grĂŒndlich durchdenken. Anstelle der grobschlĂ€chtigen, saufenden und vor allem wenig intelligenten RĂŒpel war sie hier auf gepflegte Alben, charmante Trolle und eloquente Halborks gestoßen. Sie schmunzelte vergnĂŒgt und zĂ€hlte auf Basis der GerĂŒchte, die ĂŒber den Niedergang des Lagers in den Spelunken die Runde gemacht hatten, eins und eins zusammen. Ihr Blick flog zwischen Farael und den anderen hinterher, die scheinbar unbeteiligt oder als sei bereits alles besprochen zu werkeln begonnen hatten. "Wenn der Mischling nicht so mĂŒrrisch wĂ€re, könnte man mit diesen Jungs bestimmt gut einen heben", dachte sie bei sich und ließ sich auf einem TrĂŒmmerstĂŒck nieder. Farael schien das Ganze nicht so lustig zu finden. Ana verschrĂ€nkte die HĂ€nde hinter dem Kopf und beobachtete die Szene.
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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#46

Beitrag von Farael Dornenwind » Do 19. Apr 2018, 18:58

FĂŒr den Anfang konnte sich Farael nicht entscheiden, ob das große Gerede des Halborks tatsĂ€chliches Ego, oder aber ein einfacher Spaß sein sollte. Diese Ungewissheit jagte ihm einen gewissen Schauer ĂŒber den RĂŒcken, da Maßlosigkeit und SelbstĂŒberschĂ€tzung in den Worten Sodos mitschwangen. Etwas, was Farael bereits mehrere Male aufgefallen war. Zum GlĂŒck war es nichts Neues, besonders bei Söldnern nicht, wenn diese große Töne spuckten und sich hervorhoben.

Noch wĂ€hrend Sodo von seiner 'Geschichte' erzĂ€hlte, packte auch Farael mit an und begann die ersten TrĂŒmmer wegzurĂ€umen. Angefangen mit kleinen StĂŒcken, die sie auf einem Haufen sammelten und somit fĂŒr mehr Platz sorgten. Nebenbei endeten die Worte des Halborks und hinterließen zumindest bei Farael ein fragendes Gesicht. Allerdings brauchte es nicht lang, dass er eins und eins zusammenzĂ€hlen konnte. "Ich fasse kurz zusammen", begann er schließlich wĂ€hrend seiner Arbeiten zu sagen. "Ein Halbork, der von weit her kommt und in einem Söldnerlager gelandet ist, obwohl er so einen ruhmreichen Weg hinter sich hat. Dieser betrank sich in seinem glorreichen Angesicht und fackelte das Lager in dem er wohnte ab, weil er mit einem Eisenofen kuscheln wollte? Jup, klingt sehr heroisch und beruhigt mich ungemein. Damit ist meine Frage auch beantwortet.“ Im selben Moment notierte sich Farael, Sodo weit weg von Alkohol zu halten, aber auch einige Brandschutzvorkehrungen zu treffen. Nur zur Sicherheit, verstand sich.

Ganz nebenbei begann sich der Haufen an Schutt aufzutĂŒrmen und die ersten Flecken Erde aufzutauchen. Dabei erblickte Farael Ana, die untĂ€tig am Rande hockte und scheinbar nur die Situation beobachtete. Dabei hatte sie selbst ihre Hilfe angeboten. Farael hatte das GefĂŒhl, dass man bei ihr manchmal nachhelfen musste. „Du, Ana“, sĂ€uselte Farael ganz gelassen. „Ich weiß, dass bequemes Herumsitzen manchmal echt entspannend ist, aber wenn du anpacken willst, gibt es hier genug Arbeit. Ist ja nicht so, dass ich dich nicht bezahlen wĂŒrde, oder?“ Frech zwinkerte Farael Ana zu. Es war kein guter Anblick, wenn Farael ihr das einfach durchgehen ließ. Er hoffte, sie wĂŒrde das verstehen und zugleich hatte sie auch ihre Hilfe angeboten. Also konnte ein wenig Necken nicht schaden.

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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#47

Beitrag von Sodo Mio » So 22. Apr 2018, 12:57

"Das kann ich dir leider nicht sagen, Farael", sprach Sodo im Tonfall tiefsten Bedauerns, wĂ€hrend er einen schweren Holzbalken herumtrug. "Das Ende einer Geschichte zu verraten, ohne die dazugehörige Geschichte zu erzĂ€hlen, ist nicht die Art eines Jemanden, der mit dem Tod per Du ist. Das machen Prahler und Aufschneider. Das macht nicht Sodo Mio, der Mann, der dem Abgrund entstieg. Und mal ehrlich - du willst die Lady da nicht um eine wirklich gute Geschichte betrĂŒgen, indem du ihr das Ende vorneweg nimmst, oder?"

Das Lager sah inzwischen schon ganz passabel aus. Sie alle hatten viel Kraft, waren es gewohnt zĂŒgig und effektiv zu arbeiten und kamen gut voran.

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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#48

Beitrag von Schwarze Ana » Fr 27. Apr 2018, 23:19

"Ich wollte erst die Geschichte hören", sagte Ana und erhob sich. "Aber wenn mein Kommandant befiehlt... ich kann auch beim Arbeiten zuhören." Beherzt packte sie ein großes TrĂŒmmerstĂŒck und musste feststellen, dass es zu schwer fĂŒr sie war. Sie grinste verlegen und machte sich an kleineren Brocken zu schaffen. Bereits nach kurzer Zeit war sie außer Atem. Schweiß lief ihr den RĂŒcken hinab und ihre Arme brannten. Es musste schon ewig her sein, dass sie sich körperlich betĂ€tigt hatte, doch sie wollte sich vor den anderen auch ungern die BlĂ¶ĂŸe geben.
"Und werde ich die gute Geschichte nun zu hören kriegen?", fragte sie nach einiger Zeit und sah Sodo an.
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Re: Von Blut, Sold und Liebe

#49

Beitrag von Farael Dornenwind » So 29. Apr 2018, 14:06

An jenem Tag hatten die Augenbrauen Faraels keine Ruhe. Sodo schaffte es mit einer ĂŒberschwĂ€nglichen Art doch auf eine gewisse Art und Weise witzig sein. Nicht, dass es Farael stören wĂŒrde, letzten Endes waren sie nur zum AufrĂ€umen an diesem Ort. Sie musste keine taktischen Entscheidungen treffen oder sich gemeinsam konzentrieren. Es sollte also in Ordnung sein. Zum GlĂŒck gab es noch Ana, die es schaffte auf das Gesicht Faraels ein LĂ€cheln zu zaubern. Sei es, von ihren klĂ€glichen Versuchen die großen TrĂŒmmer beiseite zu rĂ€umen, oder aber ihre freche Art, die sie nur umso liebenswerter machte.

In diesem Sinne musste schließlich auch Farael nachgeben, als sie nach dem weiteren Verlauf der Geschichte fragte. "Na gut, jetzt will ich's aber auch hören. Hau raus Sodo. ErzĂ€hle uns den Rest deiner glorreichen Geschichte. Mich interessiert vor allem, wie du gottgleicher Mann in einem Söldnerlager wieder diesem hier landen konntes." Mit einem Grinsen, das höhnischer, zeitgleich aber nicht belustigter hĂ€tte sein können, widmete sich Farael seiner weiteren Arbeit. Jedoch nicht ohne darĂŒber hinweg den Worten des Halborks zu lauschen.

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