Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kapitel 8 - Rast in der Dunkelheit

Ein kleiner Trupp vom Ring der Menschenfresser hat Naridien verlassen, um nun in Souvagne zu jagen. Angef├╝hrt werden die Bei├čer von dem als Bestie bekannte Archibald von Dornburg. Ihr Ziel: nach der Niederlage nun einen neuen Fleischtempel f├╝r den ├ältesten zu finden.
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Robere Tekuro Chud-Moreau
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Kapitel 8 - Rast in der Dunkelheit

#1

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Mi 1. Aug 2018, 01:03

Nori
Ihr Weg hatte sie in den n├Ąchsten Ort gef├╝hrt, da die Nacht bereits ihren Zenit ├╝berschritten hatte. Die Morgend├Ąmmerung griff mit grauen Fingern bereits nach der Macht. Tekuro hatte sie direkt in das ├ľrtchen hinein und schnurstracks zur Brauerei gef├╝hrt. Unter gro├čen Kastanienb├Ąumen, die dank ihres flachen Wurzelwerks gut unterh├Âhlt werden konnten, lagerte das Bier. Hier blieb es kalt und die B├Ąume taten an der Oberfl├Ąche ihr ├╝briges, dass es k├╝hl, frisch und gem├╝tlich unter ihnen einher ging. Tekuro knackte das Schloss und heimlich stahl sich die Gruppe in den Bierkeller hinab um dort den Tag zu ├╝berdauern. Sie verzogen sich in den hintersten Winkel. Dorthin wohin sich zum normalen Gesch├Ąftsbetrieb kaum jemand verirrte. Der Kellerraum war tief, es war hier durch die B├Ąume sch├Ân k├╝hl und es gab keine Fenster. Also ein idealer lichtloser Ort f├╝r einen Vampir. Auch der ├älteste schien mit Tekuros Wahl mehr als zufrieden. Zufrieden nahmen sie in der Ecke Platz. Etwas Licht spendete Kazrar, da ein sanftes, blaues Leuchten von ihm ausging.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro hatte sich all die Zeit ├╝ber sehr nahe am Geist seines Vaters gehalten. Erst jetzt, wo er langsam sicher war, dass Kazrar nicht pl├Âtzlich wieder verschwand, wagte er es, ein wenig beiseite zu r├╝cken, hin zu Nori, die etwas abseits sa├č. Ihr Bruder roch schon wieder nach Schnaps, sonst h├Ątte Tekuro erstmal ihn versucht auszuquetschen. Nun musste er gleich den direkten Weg gehen. Zum Gl├╝ck war Nori sehr viel unkomplizierter als das, was er sonst an Frauen kennengelernt hatte. Er setzte sich zu ihr und reichte ihr eine Rauchstange. ┬╗Zeit was zu reden?┬ź

Nori
Nori hatte es sich wie alle anderen gem├╝tlich gemacht. Belustigt stellte sie fest, dass man einen Geist auch hervorragend als Beleuchtung nutzen konnte. Aber daf├╝r waren sie leider nicht gedacht, auch wenn es ganz h├╝bsch aussah. Tekuro r├╝ckte etwas n├Ąher und bot ihr eine Rauchstange an. Da sagte sie nicht nein. Mit einem breiten Grinsen griff sie zu. ┬╗Vielen Dank, hast Du Feuer?┬ź, fragte sie freundlich und rutschte zu ihm auf.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Er rutschte ihr etwas entgegen, gab ihr Feuer und z├╝ndete sich selbst ebenfalls eine Rauchstange an. Ins blaue Leuchten von Kazrar mischte sich kur ein oranger Schein in ihren Gesichtern, der kurz darauf zu einem glimmenden Punkt verblasste. ┬╗Dein Hunger┬ź, begann er. ┬╗Erz├Ąhl mir davon. Wonach hungert dir?┬ź

Nori
Nori nahm einen langen gen├╝sslichen Zug aus der Rauchstange und ├╝berlegte. ┬╗Mein Hunger ist nicht auf bestimmte Personen an sich geeicht, sondern auf etwas dass mir an ihnen gef├Ąllt. Ein Mann mit sch├Ânen starken Armen, dann m├Âchte ich diese verspeisen. Eine Frau mit wohlgeformten Beinen, dann h├Ątte ich gerne davon eines. Es ist anders gelagert als bei Dir oder Arch. Jeder Hunger ist anders Teku┬ź, erkl├Ąrte Nori nachdenklich.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Warum willst du die Teile essen, die dir gefallen?┬ź, hakte Tekuro nach. ┬╗Und der Rest ist dir egal?┬ź

Nori
┬╗Weil es mich anspricht. Wenn eine Frau mit sch├Ânen Waden vor mir geht, bekomme ich Hunger wie wenn andere saftige H├Ąhnchenschenkel sehen. Warum verspeisen sie H├Ąhnchenschenkel und kein Brot? Weil sie Hunger darauf haben Teku. So geht es mir, ich sehe die Fleischpakete am Lieferanten, ich sehe keine Personen. Es ist kein Begehren wie von Papa oder Dir, ich begehre die Person nicht. Der Akt des Essen ist meine Befriedigung. Wie wenn Du etwas fr├╝her gegessen hast, worauf Du Dich wochlang freust, dann angespannt wartest und dann bekommst Du es serviert. Nur ist es bei mir pure Wonne┬ź, erz├Ąhlte sie verz├╝ckt.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Kannst du deinen Hunger kontrollieren?┬ź, fragte Tekuro weiter.

Nori
┬╗Unterdr├╝cken? Teilweise, es sei denn es ist zu appetitlich. Aber es ist anders als Euer Begehren, Ihr begehrt die Person sexuell die Ihr auffresst. Ich tue das nicht. Mich interessiert nicht mal die ganze Person, mich interessieren nur Teile von ihr┬ź, versuchte es Nori zu erkl├Ąren.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Verstehe. Hast du manchmal auch auf Kinder Hunger?┬ź Er betrachtete sie aufmerksam und seine Augen schienen kurz aufzuleuchten, als er an seiner Rauchstange sog.

Nori
┬╗Nein da ist nichts dran, so hart das f├╝r andere klingen mag. Arch mag genau dass, was ich nicht mag, so k├Ânnte man es beschreiben. Er mag es klein, weich, warm und er verschlingt es ganz wenn es die Masse erlaubt. Ich nehme mir nur meinen Anteil und ziehe weiter. Ein Kind ist nicht meins. Wie steht es mit Dir Teku? Was ist Deine Leibspeise?┬ź, fragte sie freundlich und nahm noch einen Zug aus der Rauchstange

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Ich hab noch keine. Aber ich krieg Appetit, wenn ich jemanden mag. Drum muss der auf Abstand bleiben. Ich such mir dann jemanden, der so ├Ąhnlich aussieht, als Ersatz. Wo ihr zubei├čt, stech ich zu, mit meinem K├Ârper. Ihn danach zu essen ist die Kr├Ânung, war mir aber erst ein Mal verg├Ânnt. Dadurch wird er g├Ąnzlich mein. K├Ânntest du f├╝r deinen Hunger die Hand ins Feuer legen? Oder ├╝berrollt es dich manchmal?┬ź

Nori
┬╗Nun ich kenne mich selbst, wieso sollte ich Dir etwas vormachen? Wir sind alles Bei├čer, nur bei├čen wir in unterschiedliche Regionen und Beute. Nat├╝rlich kann ich Dir das beschw├Âren, aber wozu? Da k├Ânntest Du auch Derya fragen, ob sie schon wirklich mal einen Schwanz abgebissen hat. Warum traust Du mir eine Jagd nicht zu?┬ź, fragte Nori zweifelnd.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Doch, tu ich. Darum geht es nicht, sondern um das Gegenteil. Eine Jagd im Zweifelsfall abzublasen. Kannst du das zu jeder Zeit? Oder ist dein Hunger manchmal doch ├╝berm├Ąchtig? Archibald kann sich nicht kontrollieren. Ich kann es beim Fressen, aber der Rest ist schwer zu beherrschen, wenn man mich reizt. Ich werd geil, wenn ich nur daran denke.┬ź

Nori
┬╗Nat├╝rlich kann sich Archibald beherrschen, sonst w├Ąre er schon tot! Aber sobald er isst, dann nicht mehr. Dass stimmt. Allerdings hat er die Beute dann schon sicher. Ein Problem w├Ąre dann, wenn man ihn in dem Zustand findet. Wobei er clever genug ist, sich an einen sicheren Ort zur├╝ckzuziehen. Ich kann eine Jagd abblasen, weil man das k├Ânnen muss. Wenn die Beute in gef├Ąhrliches Gebiet l├Ąuft oder die Jagd f├╝r mich gef├Ąhrlich wird, kann ich einen R├╝ckzieher machen. Keine Beute ist es wert, daf├╝r zu sterben┬ź, mahnte Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Hm, und wenn du Appetit auf jemanden hast, den du magst? Was wei├č ich, Arbogast pr├Ąsentiert dir seinen knusprigen Bizeps und du kriegst m├Ârderischen Kohldampf. Was dann?┬ź

Nori
┬╗Wo soll er denn denn her haben?┬ź, lachte sich Nori kringelig und Arbo musterte sie giftig.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Den hat er in einem Jahr, weil ich ihn trainieren werde. Er wird weniger saufen und ges├╝nder essen. Du rechnest nicht damit, ihr geht schwimmen und pl├Âtzlich siehst du, wie lecker er mit einem Mal aussieht.┬ź

Nori
┬╗Er ist immer noch mein Bruder, oder fehlt Archibald irgendwo ein St├╝ck? Nein. Ich habe Selbstbeherrschung. Sag mal f├╝r wen h├Ąltst Du mich eigentlich? Du bist ganz sch├Ân dreist. Noch kein einziges Haar am Sack, keinen Zahn im Mund, aber mich madig machen┬ź, murrte Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro feixte. ┬╗Kein Haar am Sack? Willst du nachsehen? Ich frag nicht, um dich madig zu machen. Sondern weil ich mir ├╝berlegt hab, dass viele Frauen ja irgenwann Kinder wollen in dem Alter. Wie ist das bei dir, schon mal dr├╝ber nachgedacht?┬ź

Nori
┬╗Ja klar zeig┬ź, sagte Nori und musste dann selbst lachen. Bei Teku wusste man nie woran man war. Irgendwie war er ein total schr├Ąger Vogel, aber sie mochte ihn, auch wenn er sie gerade versuchte auf die Palme zu bringen. Er wollte doch nur herausfinden ob sie sich ihre Z├Ąhne redlich verdient hatte. Das w├╝rde er noch fr├╝h genug erfahren. ┬╗Ich habe noch nie ├╝ber Kinder nachgedacht, aber ich schlie├če es nicht aus. Hat Arch auch nicht, wieso sollte ich das tun? Verzichten Vegetarier auf Kinder?┬ź, lachte Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Kommentarlos zog Tekuro sein Oberteil hoch und schob den Hosenbund runter, so dass sie seinen dichten schwarzen Pelz sehen konnte. ┬╗W├╝rdest du dein Kind abgeben m├╝ssen?┬ź, wollte er wissen.

Nori
Nori bef├╝hlte Tekus Brust und muste dann kichern. ┬╗Du f├╝hlst Dich an wie ein Teddy aus Stahlwolle. Nein wieso? Also doch, ich w├╝rde es abgeben m├╝ssen. Es kann nicht im Zirkel leben. Das ist zu gef├Ąhrlich┬ź, erkl├Ąrte sie und schaute ihm schamlos zwischen die Beine. ┬╗Ich nehme meinen Kommentar bez├╝glich der Haare zur├╝ck┬ź, grinste sie breit, ┬╗aber da werde ich Dich nicht streicheln. Das k├Ânnte f├╝r Verwirrung sorgen┬ź.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Er schnaubte belustigt und zog seine Kleidung wieder ordentlich zurecht. ┬╗Teddy hab ich noch nicht zu h├Âren bekommen, eher schwarzer Panther. Du selbst w├Ąrst also keine Gefahr f├╝r dein Kind?┬ź

Nori
┬╗Nein, aber Arch und einige andere schon. Nicht mal aus B├Âswilligkeit sondern wegen ihrem Trieb. Und Du? Wie steht es mit Dir? Es sei denn die Baronin w├╝rde es besch├╝tzen, aber die Gefahr ist trotzdem da┬ź, mahnte Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Nah, ich fress keine Kinder. Ich find sie auch nicht reizvoll, ich hasse sie eigentlich. Trotzdem denk ich manchmal dr├╝ber nach, wie es w├Ąre, einen Sohn zu haben. In letzter Zeit h├Ąufiger.┬ź Er blickte kurz hin├╝ber zu Kazrar.

Nori
Nori zog fragend ein Augenbraue hoch. ┬╗Du wirbst um mich?┬ź, fragte sie verdutzt und musterte ihn nun mit anderen Augen. ┬╗Ohne Zahn wirbt um mich... dann solltest Du zeigen was Du drauf hast┬ź, grinste sie verschlagen.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Du hast mich durschaut. Ich war zu deutlich. Ich wollt eigentlich nur mal antesten.┬ź Er grinste etwas zur├╝ck. ┬╗Ist das ein Ja?┬ź

Nori
┬╗Ein Ja wozu, Deine Partnerin zu sein? Oder Deine Gef├Ąhrtin f├╝r ein gemeinsames Kind? Dazu kann ich nur sagen, ich w├╝rde es versuchen, wenn Du Deine Qualit├Ąten bewiesen hast. Wieso nicht? Du siehst gut aus, Du hast ein h├╝bsches Gesicht und eine gute Statur und mit Dir wird es sicher Spa├č machen┬ź, grinste Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Partnerin? Besser nicht. Kumpels und ein gemeinsames Kind. Das w├╝rde mir gefallen. Du bist stark, schlau und eine gute J├Ągerin. Wie soll ich dir meinen Wert beweisen? Indem ich meine Z├Ąhne verdiene?┬ź

Nori
┬╗Das w├Ąre ein Weg oder Deinem Vater ein Gef├Ą├č, was auch eine gute Jagd ist. Oder gar eine bessere, denn dabei jagst Du und musst selbst Deine Selbstbeherrschung beweisen. Du darfst die Beute nicht erlegen. Das zeigt ja ob Du Dich zur Not zur├╝cknehmen kannst. Kumpels mit Kind? Das klingt weniger anstrengend als eine Partnerschaft mit Dir┬ź, lachte Nori und boxte ihn freundschaftlich.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro grunzte. ┬╗Mein Vater wird ein Gef├Ą├č bekommen. Nicht irgendeins, sondern eines, das Kazrars w├╝rdig ist. Wenn das die Bedingung ist - einverstanden. Wenn der Kleine nicht beim Zirkel bleiben kann, mach ich dir einen Vorschlag. Wir gehen nach Souvagne.┬ź

Nori
┬╗Wir sind schon in Souvagne Teku! Woher hat der ├älteste denn sein Gef├Ą├č? Oder meinst Du dauerhaft? Ich bin nicht daf├╝r geschaffen nur die Hausfrau f├╝r Dich zu spielen, dass sage ich Dir gleich. Irgendwann werde ich nach Obenza zur├╝ckkehren. Es geht nicht anders, dass ist meine Heimat. Jedenfalls momentan┬ź, sagte Nori. ┬╗Darf ich ├╝berhaupt einfach hierbleiben? Ich bin ja an der Grenze sehr freundlich empfangen worden. Oder geht das in Ordnung seit dem ich offiziell ein Sklave bin? Was passiert wenn ich wieder ausreise und nach Obenza gehen m├Âchte?┬ź

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Hausfrau? Ich hatte nicht vor, mit dir einen Hausstand zu gr├╝nden. Wir leben getrennt. Ich bin Leibgardist, ich wohne bei meiner Einheit oder in dem Quartier, was ich dir zeigte. Wenn der Kleine abgestillt ist, kannst du ihn mir ├╝berlassen und ich k├╝mmer mich um ihn. Du kannst jederzeit zur├╝ck nach Obenza. Momentan kannst du hierbleiben, so lange du willst. Ausreisen ist kein Problem, nur die Einreise, von daher ...┬ź

Nori
┬╗Du m├Âchtest Dich ganz allein darum k├╝mmern? Kannst Du das ├╝berhaupt? F├╝r einen Hausstand m├╝sstest Du die Garde verlassen? Darfst Du keinen gr├╝nden? Was machst Du, wenn es ein M├Ądchen wird?┬ź, fragte Nori.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Allein schaff ich das nicht, ich muss ja arbeiten. Ich w├╝rde mir Hilfe holen von wem Vertrauensw├╝rdigen. Ich k├Ânnte sicher einen Hausstand gr├╝nden, aber dort kann ich halt nicht wohnen. Ich wohne, wenn ich keinen Urlaub habe, im Mannschaftsquartier und k├Ânnte nur zu Feierabend nach dem Kleinen sehen. Aber ich verdiene sehr gut, es ist kein Problem, wen zu bezahlen. Oder vielleicht find ich auch so jemanden, der das macht.┬ź Er blickte kurz zu Arbogast. ┬╗Wenn es ein M├Ądchen wird, dann ist es eben eins. Dann versuchen wir es ein zweites Mal.┬ź

Nori
┬╗Nun dann kann auch ich mit aufpassen, so ist es nicht. Wir wechseln uns dann ab. Das hei├čt, sobald Du Deinen Wert bewiesen hast. Eine Frau ist doch nicht weniger Wert als ein Mann, oder seht Ihr das hier so? Wenn es aus dem Gr├Âbsten heraus ist, kannst Du jemanden anstellen. Arbo kann Dir helfen. Ich glaube das l├Ąge ihm┬ź, sagte sie freundlich. ┬╗Deine Arbeit spannt Dich ziemlich ein, bist Du sicher, dass Du das wirklich m├Âchtest? Du wirst nebenbei auch jagen, denke daran. Du hast vermutlich weniger Zeit als Dir bewusst ist und wieviel Zeit so ein Kind kostet, wissen wir beide nicht┬ź, gab Nori zu bedenken.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Nori, ich sag ganz ehrlich, ich hab von Kindern keine Ahnung. Aber ich jag nicht so h├Ąufig wie du oder dein Vater, zumindest nicht auf Fleisch. Ich jag in einer Grauzone, wo es Auslegungssache ist und hinterher lass ich ihn laufen. Verstehst du? Das ist meine Jagd. Sie ist weniger zeitaufw├Ąndig und weniger riskant als eure. Ich bin ein Lauerj├Ąger. Arbo, komm mal her.┬ź

Nori
┬╗Ich verstehe, was Du meinst. Dann k├Ânntest Du sonst auch jemanden einstellen, der im Haushalt hilft. Ein M├Ądchen f├╝r alles sozusagen, Du musst ja nicht wegr├Ąumen oder verstecken. Ich bin von unserer Jagdt ausgegangen┬ź, sagte Nori offen und ehrlich.

Arbogast
Arbogast gestellte sich zu Tekuro und hockte sich neben ihn. ┬╗Hier bin ich, naja wie Du unschwer erkennen kannst. Was ist los Tek?┬ź, fragte Arbogast und musterte ihn im fahlen Schein von Kazrar.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Bei meiner Jagd gibt`s nichts wegzur├Ąumen. Ich hab es bequemer. Frauen sind nicht weniger wert, aber sie haben andere Aufgaben. Und einen Sohn als Stammhalter, wer w├╝nscht sich das nicht?┬ź Er wandte sich Arbogast zu. ┬╗Schon mal ├╝ber Familiengr├╝ndung nachgedacht? So ganz allgemein, meine ich.┬ź

Arbogast
┬╗Ich? Man ich bin froh wenn ich mit mir selbst zurecht komme. Aber eine Familie zu haben, dar├╝ber habe ich schon nachgedacht. Aber mehr, dass wir alle die wir zusammengeh├Âren auch zusammen sind. Bleib einfach bei uns, Du geh├Ârst doch schon zu uns┬ź, schlug Arbo freundlich vor.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro musterte Arbogast verdutzt. Dann rang er sich zu einer ruhigen Antwort durch. ┬╗Zwei Sachen. Erstens. Wenn du so was Nettes sagst oder, wie manchmal, zutraulich wirst ... macht mich das hei├č. ├ťberleg dir gut, ob du das willst, mein Name ist nicht umsonst Skorpion. Zweitens. Nori und ich, wir planen ein Kind. Das soll nicht im Ring leben und nicht wie ich abgegeben werden. Sondern ich will es in Souvagne haben, bei mir in der N├Ąhe. Aber ich arbeite den Gro├čteil der Zeit und wohne bei meiner Einheit. Ich musste an dich denken ... ob du vielleicht Kinderm├Ądchen sein magst. Ich vertrau dir. Du scheinst wenig Biss zu haben. Das ist in dem Fall von Vorteil.┬ź

Arbogast
┬╗Ehm ja in Ordnung, ich versuche daran zu denken und Dich nicht zu provozieren. Na Du meinst dass ich eine Flasche bin ist von Vorteil? Vielleicht stimmt es auch, jedenfalls ist das ein besserer Dienst, als in der K├╝che. Ich bin dabei und helfe Dir Dein Kind gro├čzuziehen. Also Euer Kind┬ź, korrigierte sich Arbo.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Du w├Ąst dann mehr f├╝r das Kind als nur irgendwer. Du w├Ąrst der Ersatz...papa.┬ź Das Wort f├╝hlte sich seltsam an, wenn er von sich als Vater sprach. Fremd. Er musste sich erst an den Gedanken gew├Âhnen. ┬╗Und du musst zu saufen aufh├Âren. Dann d├╝rftest du bei mir in Souvagne wohnen und ich w├╝rd alles f├╝r dich bezahlen und dich mit durchf├╝ttern. Das Kind w├Ąre deine einzige Aufgabe, aber die musst du gut erf├╝llen, sonst rei├č ich dir den Arsch auf bis ├╝ber die Ohren. Kriegst du das hin?┬ź

Arbogast
┬╗Das mit dem Kind auf alle F├Ąlle, ich passe auf und bem├╝he mich. Ich mache meine Arbeit gut, frag doch in der K├╝che nach. Ich freu mich, dass wir solche Kumpel sind Tek ehrlich. Das macht mich echt stolz, der Ersatzpapa zu sein. Aber ich sagte Dir ehrlich, allein pack ich das nicht mit dem Saufen aufzuh├Âren. Ich habe es schon oft versucht und war nach kurzer Zeit wieder mit den Gedanken im Schnapsglas. Aber vielleicht hilft mir der Tapetenwechsel┬ź, sagte Arbo nachdenklich. Den Zirkel hinter sich zu lassen, konnte sein pers├Ânlicher Neuanfang werden, anstatt dass er sich auf Raten zu Tode soff.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Dann sag mir, warum du s├Ąufst. Und wann. Ich helf dir. Bei uns in der Leibgarde gabs auch einen, der immer zu viel trank, auch heimlich, er war das noch von der Hofgarde gew├Âhnt. Aber das geht bei uns nicht. Das haben wir dem ganz fix wieder abgew├Âhnt. Bei dir krieg ich das auch hin.┬ź

Arbogast
┬╗Wenn... also wenn...┬ź, er musterte Archibald und rutschte n├Ąher zu Robere auf. ┬╗Na wenn ich in der K├╝che die andere Arbeit machen muss. Ich kann es nicht ertragen die Leute zu zerlegen und aus Leuten... St├╝ckchen zu hacken. Dann saufe ich und bet├Ąube mich, damit ich die Arbeit erledigen kann┬ź, erkl├Ąrte Arbo leise, was Arch nur angewidert schnauben lie├č.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Das brauchst du dann ja nicht mehr. Das ekligste w├Ąren dann Babywindeln. Ist es echt nur das? Weil im Club hast du auch ganz sch├Ân gesoffen, Arbo.┬ź

Arbogast
┬╗Na ich erinnere mich auch an einige Arbeiten und dann, kommt alles wieder hoch und ich sp├╝le die ganze Schei├če runter. Es ist nicht so,dass ich die Arbeit vergessen kann Robby, es ist schwer f├╝r mich. Es ist alles unsagbar schwer, jede Arbeit. Und je mehr ich saufe, je schwieriger wirds┬ź, st├Âhnte Arbogast, w├Ąhrend Arch sich was in den Bart murmelte.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro drehte ihm eine Rauchstange und steckte sie ihm in den Mund. ┬╗Dann musst du dich ablenken. Was lenkt dich gut ab, damit du nicht daran denken musst?┬ź

Arbogast
┬╗Au├čer dass Saufen? Wenn ich etwas Ruhiges mache, Knobeln, Wetten, Zocken. Ich habe auch schon versucht was zu lesen, aber das ├Âdet mich an┬ź, grinste Arbo.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Zocken ist schei├če, weil ich dir daf├╝r nicht mein Geld gebe! Wir haben auch Zocker in der Leibgarde, aber am Schlimmsten ist da der Mireault von den Himmelsaugen. Und die Himmelsaugen manipulieren einen, damit man mitzockt und bringen einen mit ihren Zaubern dazu, zu verlieren. Knobeln? Du meinst solche Knobelspiele? Kann ich dir besorgen.┬ź

(Fortsetzung folgt)
"Not all those who wander are lost."
J.R.R. Tolkien

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Re: Der Schwarze Skorpion

#2

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Do 2. Aug 2018, 01:13

<< ├╝18-Story

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro setzte sich an ein Weinfass und rieb sich das Gesicht. Dann entdeckte er die heruntergefallene Rauchstange, die noch immer glimmte und nahm sie. Die Glut leuchtete auf und eine Wolke von Rauch verlor sich im Dunkel. ┬╗Ich wollt ihm helfen┬ź, rechtfertigte er sich, da er das Gef├╝hl hatte, dass ihn nun alle verurteilten.

Archibald von Dornburg
┬╗Mach Dir dar├╝ber mal keine Gedanken, Arbo ist wie das F├Ąhnchen auf dem Turme. Was ihn heute noch ├Ąrgert, interessiert ihn morgen schon nicht mehr. Er ist leider sehr weich und labil. Man kann ihn nicht gut einsch├Ątzen. Aufgrund seiner weichen Art s├Ąuft er auch. Er vertr├Ągt nichts, er ist zu schwach. Er muss sich ein dickeres Fell anschaffen Tek. Alkohol ist kein Schutzpanzer. Und wenn er den Arsch in der Hose hat, Deinen Vater zu beleidigen, dann muss er auch mit den Konsequenzen leben. Wir alle wissen, was wir auf uns genommen haben um Kaz zur├╝ckzuholen. Er soll den Ball flach halten┬ź, sagte Archibald besonnen.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Er wollte meinen Schwanz anfassen und nun ist er w├╝tend, weil ich seinen nicht angefasst habe┬ź, ereiferte sich Tekuro. Er blinzelte, weil ihm etwas einfiel. ┬╗Was steht auf seinem Schwanz geschrieben?┬ź, fragte er Archibald. ┬╗Er meint, er wei├č es selber nicht, aber es ist aus deinem Buch.┬ź

Archibald von Dornburg
Arch starrte Tek an, als h├Ątte ihn dieser geohrfeigt. ┬╗Keine Ahnung, was der sich auf die Nudel genadelt hat. ARBOGAST HIERHER! Sofort!┬ź, bellte Arch in einem so schneidenden Ton, dass sogar Kaz als Geist zusammenzuckte. Arbo kam aus der Dunkelheit angeschlichen und blieb in einem Sicherheitsabstand zu Archibald stehen. ┬╗Zieh Deine Hose aus und zeig mir was Du auf der Nudel stehen hast!┬ź, befahl Arch. ┬╗Niemals!┬ź, schnauzte Arbogast und rannte in die Dunkelheit davon, w├Ąhrend Arch w├╝tend die Verfolgung aufnahm.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro lehnte seinen Kopf nach hinten an das Weinfass. Archibald w├╝rde Arbogast bald zu fassen bekommen, seine Hilfe war ├╝berfl├╝ssig. Er betrachtete seinen Vater so lange, bis es unh├Âflich zu werden begann und genoss das sanfte Pulsieren seines blauen Lichts und die sch├Ânen Gesichtsz├╝ge des Mannes, der ihn in die Welt gesetzt hatte und doch nicht behalten konnte. ┬╗Nori hat ja gesagt. Wenn ich einen Tempel f├╝r dich besorge.┬ź

Kazrar
┬╗Das ist gut Teku, dass hast Du sehr gut hinbekommen. H├Âre nicht drauf, was diese kleine Schnapsnase sagt. Er hat sein Leben selbst nicht im Griff und l├Ąsst es dann an anderen aus mein kleiner Teku. Aber auch wenn man das wei├č, hei├čt dass nicht, dass seine widerlichen Beleidigungen nicht weh tun. Er hat nicht mal den Hauch Deiner F├Ąhigkeiten, geschweige denn Dein Aussehen. Sobald ich wieder einen K├Ârper habe, werde ich Dich in den Arm nehmen. Das w├╝rde ich so gerne┬ź, sagte der Geist und strich Tekuro ├╝ber den Kopf.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro verstand weder, was mit Arbogast los war, noch warum ihn selbst das so aufw├╝hlte. Den Skorpion hatte er schlafen lassen und trotzdem war es schiefgelaufen? Er lehnte sich dem Geist entgegen, bis er sp├╝rte, dass er in dessen eisige Essenz einsank. ┬╗Davon hab ich immer getr├Ąumt. Dass mein Vater mich in den Arm nimmt. Und ich werd dich auch umarmen. Das wird ein sch├Âner Tag. Nori will durch die Jagd sehen, wie gut ich bin und ob ich mich beherrschen kann. Das ist ihr gutes Recht als Mutter. Aber wir lassen uns trotz allem Zeit bei der Suche. Wir gehen gr├╝ndlich vor, du wirst nicht den erstbesten K├Ârper bekommen, sondern den Besten.┬ź

Kazrar
┬╗Einen aus der Heimat, dass w├╝rde mich sehr freuen. Ich w├Ąre wieder ein kleines bisschen mehr ich selbst. Ich m├Âchte keinen fremden K├Ârper wie ein Ork oder Goblin oder gar ein Alb. Dann lieber alles, aber kein Alb. Sie wecken grausame Erinnerungen in mir. Ich habe immer davon getr├Ąumt, Dich auf dem Arm zu halten und zu wiegen, Dir was vorzulesen, mit Dir zu lachen... Aber das war mir nicht verg├Ânnt. Drum die Tageb├╝cher, ich lese sie Dir da zwar nicht vor, aber ich widmete sie Dir┬ź, sagte Kazrar.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Wirst du sie mir vorlesen?┬ź, fragte Tekuro mit geschlossenen Augen. ┬╗Dein Wunsch ist mein Gehei├č. Du wirst wieder Arashi sein. Wir holen alles nach. Und dann lachen wir gemeinsam.┬ź

Kazrar
┬╗Ja das werde ich. Vorher wird es Archibald an meiner Stelle tun, oder Du musst f├╝r mich bl├Ąttern. Ja wir werden alles nachholen Teku, wirklich alles. Und wir beide k├Ânnen endlich gefahrlos miteinander lachen und sogar leben, endlich Vater und Sohn sein┬ź, fl├╝sterte Kaz.
"Not all those who wander are lost."
J.R.R. Tolkien

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Spitzel bei den Bei├čern

#3

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Mi 8. Aug 2018, 00:34

<< Magische Mobilmachung - Bei├čer in Bedr├Ąngnis

Arbogast
Arbogast rannte was seine Beine her gaben zur├╝ck zu den Kastanien, dort wo er niedergestreckt worden war. Er wusste nicht, was er von dem Angebot halten sollte. Er hoffte, dass die Gruppe es ehrlich meinte. Aber wie immer w├╝rde er sich alle Optionen offen halten. In einer Welt wo man schnell die n├Ąchste Mahlzeit werden konnte beim geringsten Fehler, machte man besser keine oder hatte zig Fluchtwege in Peto. Arbo bef├╝hlte sein Gesicht und das was er f├╝hlte war nicht gerade beruhigend. Er schaute sich nach dem Zugang zum Keller um. Er ├Âffnete die Luke und stieg wieder hinab, er hoffte dass sie ihn nicht vermisst hatten. Gut, warum sollte man ihn schon gro├č vermissen? Es sei denn sie suchten wen zum Piesacken. Arbo verzog sich direkt in die hinterste Ecke. Jetzt gleich zur├╝ck zur Gruppe zu gehen, w├Ąre zu auff├Ąllig. Und er hoffte dass er nicht zu schlimm aussah. Falls doch, w├╝rde er behaupten, er w├Ąre in eine Schl├Ągerei geraten.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Es gab jedoch jemanden, der es gewohnt war, darauf zu achten, dass in einer Truppe jeder das tut, was er soll. Tekuro hatte gemerkt, dass Arbogast nach drau├čen gegangen war, sich aber nicht weiter darum gek├╝mmert. Vermutlich wollte er mal in einem Geb├╝sch verschwinden oder einfach ein wenig Frischluft schnappen und sich die Beine vertreten. Tekuro drehte sich auf die andere Seite und schlief weiter. Mit einem Ohr lauschte er darauf, dass Arbogast zu ihnen zur├╝ckkehrte, was erst nach l├Ąngerer Zeit der Fall war. In der Zwischenzeit hatten sich die Gem├╝ter wieder beruhigt und Tekuro beendete seinen Schlaf. Er gesellte sich zu Arbogast, der sich in der letzten Ecke verkrochen hatte und sich den Streit wohl noch immer zu Herzen kam. Tekuro setzte sich neben ihn und reichte ihm eine Rauchstange. ┬╗Na?┬ź, gr├╝├čte er vers├Âhnlich.

Arbogast
Arbo musterte Robere und nahm die Rauchstange. ┬╗Na zur├╝ck┬ź, antwortete Arbo und z├╝ndete sich die Rauchstange an. ┬╗Und habt Ihr immer noch einen Hass auf mich? Dann bleib ich lieber hier hinten, ich habe keine Lust mich mit Papa anzulegen┬ź, murrte Arbo rauchend. ┬╗Und warum bist Du wieder friedlich? Ich dachte Du h├Ąttest mich gefressen┬ź, sagte Arbo leise.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Ach was. Ich bin dir nicht mehr b├Âse, ist halt schei├če gelaufen. Lass uns nicht mehr dr├╝ber reden. Sag mal, hast du einen Kopfsprung in eine Kiste voller N├Ągel gemacht?┬ź Tekuro betrachtete die Wunden in Arbogasts Wangen. Wie Messerstiche sah das nicht aus, aber f├╝r Dornen von einem Gestr├╝pp waren die L├Âcher deutlich zu gro├č.

Arbogast
┬╗Ja streichen wir die Erinnerung und wiederholen wir sie nicht. Das bringt nichts zwischen uns. Es ist wirklich Schei├če gelaufen. Und ich kann nicht st├Ąndig im Bier baden. Ich bin drau├čen gestolpert und hatte was ├ärger. Das heilt schon wieder und wenn Narben bleiben, kommen ein paar T├Ątowierungen dr├╝ber. Halb so schlimm. Wann brechen wir auf?┬ź, g├Ąhnte Arbo und machte es sich an der Wand bequem.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗War ja klar. Willst du vielleicht zu den B├╝tteln gehen und denen Schei├če ├╝ber mich erz├Ąhlen?┬ź Tekuro betrachtete Arbogast durchdringend. ┬╗Wie bl├Âde muss man stolpern? Wo bist du reingeflogen, in so einen Eisenzaun mit Lanzen als Latten?┬ź

Arbogast
┬╗Was soll ich bei den B├╝tteln? Du regst Dich schon wieder auf und ja, Friedhofsz├Ąune sind aus Metall und haben oben drauf so Pieker, da bin ich mit dem Gesicht h├Ąngengeblieben, als ich ├╝ber den Zaun kletterte. Besser als mit den Eiern oder? Das h├Ątte jedem passieren k├Ânnen, jedem sogar Dir. Keine Ahnung warum Du immer sauer auf mich bist┬ź, st├Âhnte Arbo und schnipste den Rauchstangenstummel in die Finsternis davon. Man h├Ârte etwas zischen und in der hinteren Ecke z├╝ndelte ein Feuer hoch. Scheinbar hatte dort Stroh gelegen.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Fluchend sprang Tekuro auf und schob mit seinen Panzerstiefeln das Stroh auseinander. Die einzelnen Brandherde trat er aus. ┬╗Pass doch mal auf┬ź, schnauzte er und setzte sich wieder zu ihm. ┬╗Ich bin nicht sauer, ja?!┬ź Er griff Arbogasts schwei├čnassen und stachligen Unterkiefer, um sein Gesicht zu betrachten. ┬╗Schwein gehabt, h├Ątten auch die Augen sein k├Ânnen. Fass nicht rein mit deinen Drecksgriffeln, sonst entz├╝ndet es sich. Ich wollte dir gestern Abend helfen, klar? Damit du dich nicht wieder volllaufen l├Ąsst.┬ź

Arbogast
Arbogast hielt einfach still und musterte ihn etwas irritiert, ehe er langsam und bed├Ąchtig nickte. ┬╗Ja verstanden, ich fass nicht drauf. Das war ein Versehen, wer l├Ąsst hier auch Stroh rumliegen? Helfen? Wieso helfen? Ich hatte so gut wie nichts getrunken. Und Hilfe war das nicht, Du hast mich verarscht, aber egal. Wir haben das abgehakt. Haben die sich entschieden, wo sie hinwollen?┬ź, fragte Arbo und zog vorsichtig sein Gesicht weg.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Keine Ahnung, ich hab gepennt. H├Âr mal, ich hab nicht aus Spa├č gesagt, dass wir jetzt Br├╝der sind. Ich nehm das verdammt noch mal ernst. Wenn dir das nichts bedeutet, dann sag es jetzt.┬ź Er blickte in Richtung der T├╝r, wo er Schritte h├Ârte. Irgendwer schlich drau├čen herum.

Arbogast
Arbogast dr├╝ckte Robere einfach an sich und gab ihn nach dem kurzen, ├╝berraschenden ├ťbergriff wieder frei. ┬╗Doch es bedeutet mir sehr viel. Ich meine es ebenfalls ernst, nur m├╝ssen wir das irgendwie hinbekommen, dass wir uns nicht immer missverstehen. Da schleicht was rum┬ź, warnte Arbo und deutete zur T├╝r.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro grunzte ├╝berrascht, lie├č Arbogast aber gew├Ąhren. Danach war er verwirrt. Er stand auf, zog Arbogast auf die F├╝├če und ging mit ihm im Schlepptau nach vorn zu den anderen, w├Ąhrend er sich auf die T├╝r konzentrierte. Die Aussicht auf einen Kampf fegte seine Verwirrtheit rasch wieder davon. ┬╗Archi┬ź, raunte er leise. ┬╗Vielleicht gibt es gleich Fr├╝hst├╝ck.┬ź Auch ihm selbst knurrte ziemlich der Magen. Er wies in Richtung der T├╝r.

Archibald von Dornburg
Archibald horchte auf und rollte sich lautlos auf die F├╝├če. ┬╗Du musst nach drau├čen und nachschauen, ich wei├č nicht ob noch Tag ist. Das w├Ąre ein fatales Fr├╝hst├╝ck┬ź, fl├╝sterte er gut gelaunt. ┬╗Warte... grinste er ├╝ber beide Ohren. Kazrar, geh Du nachschauen, Du musst die T├╝r doch gar nicht ├Âffnen...┬ź, s├Ąuselte Arch.

Kazrar
Kazrar nickte zustimmend. ┬╗Ich schaue nach, macht Euch keine Gedanken┬ź, sagte er freundlich und schwebte durch Tekuro durch, als Zeichen seiner Zuneigung. Er wartete ab, bis er ebenfalls etwas h├Ârte, dann durchstie├č der Geist Kazrars die T├╝r und schoss nach drau├čen ins Freie. ┬╗Wer st├Ârt meine Ruhe?┬ź, fragte er bedrohlich.

Nathan
Ein sehr auff├Ąllig gekleideter junger Mann musterte ihn mit gro├čen Augen. ┬╗Ist Nekromantie nicht verboten?┬ź, fragte er vorsichtig. ┬╗Aber Sie k├Ânnen ja gar nichts daf├╝r, dass man Sie beschworen hat. Entschuldigen Sie bitte die St├Ârung, Monsieur Geist, ich wollte nur schauen, was in der T├╝r drin ist. Ich wusste ja nicht, dass Sie da wohnen.┬ź

Kazrar
Kazrar blinzelte in Zeitlupe. Einerseits wegen der sehr verwirrenden Ansprache und andererseits wegen der Kleidung des Mannes. ┬╗Ehm also nein, ich kampiere nur hier. Ich... wieso rechtfertige ich mich ├╝berhaupt?┬ź, fragte Kazrar verwirrt.

Archibald von Dornburg
Arch erkannte von unten die Stimme und zog fragend eine Augenbraue hoch. ┬╗NATHAN?┬ź, br├╝llte er nach oben.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Nathan?!┬ź, br├╝llte auch Tekuro. Die wohlige K├Ąlte, die er von der Ber├╝hrung seines Vaters erfahren hatte, wurde von flammender Wut verzehrt. Er breitete kurz die Arme mit den Handfl├Ąchen nach hinten aus, zum Zeichen, dass Nori und Arbogast hinter ihm bleiben sollten, ehe er zu Archibald aufschloss. ┬╗Ich sagte ja, Fr├╝hst├╝ck.┬ź

Nathan
┬╗Weil Sie h├Âflich sind und weil die guten Manieren das so sagen, dass man antworten muss┬ź, erkl├Ąrte Nathan dem Geist freundlich. ├ťberrascht zog er die Brauen hoch, dann l├Ąchelte er breit und winkte in Richtung Kellert├╝r. ┬╗Hallo, Archi!┬ź, rief er erfreut.

Archibald von Dornburg
Arch musterte Robere und packte ihn am Kragen. ┬╗Was habe ich Dir bez├╝glich Nathan beigebracht Tekuro? Er ist mein Eigentum und er wird nicht gefressen. Nicht angebissen, nicht angeleckt, nicht flachgelegt, gar nichts┬ź, zischte Arch und lie├č Robere los. ┬╗Komm runter und rein, also in den Keller. Du wei├čt ja von meiner Sonnenallergie┬ź, lachte Arch.

Nathan
Gut gelaunt stieg Nathan in den Keller voller Menschenfresser hinab. ┬╗Oh und Robby ist auch hier┬ź, sagte er etwas leiser und sicherheitshalber umarmte er Archibald zur Begr├╝├čung und gab ihm ein K├╝sschen. ┬╗Wer sind die anderen?┬ź Nathan ging zu jedem Einzelnen und gab ihm die Hand, sogar dem Geist hielt er sie hin. ┬╗Ich bin Nathan Garc├Ča aus Beaufort┬ź, stellte er sich den fremden Leuten vollst├Ąndig und korrekt vor. Bei dem jungen Mann in der Robe war er nicht sicher, ob er ihn kannte, er konnte sich nicht ganz erinnern.

Archibald von Dornburg
Arch dr├╝ckte ihn fest an sich und k├╝sste ihn lang zur Begr├╝├čung. ┬╗Der Geist ist Kazrar Chud, mein verstorbenes M├╝ndel, Robere kennst Du, der Bursche ist Arbogast mein Sohn, die Frau ist Nori meine Tochter und der kleine Junge ist der ├älteste - so nennen wir ihn. Er ist nicht er selbst, sondern zur Zeit das Gef├Ą├č eines Gottes. Ein Gott wohnt in ihm, ├Ąhnlich wie Besessenheit, damit er auf Asamura wirken kann. Du kannst Dich gerne mit ihm unterhalten┬ź, sagte Arch und gab Nathan frei.

Nathan
Nathan hatte rote Wangen bekommen von dem Kuss. ┬╗Du k├╝sst aber gut, Archi┬ź, fand er. Dann ├╝berwog die Neugier und Nathan ging zu dem jungen Mann. ┬╗Ich erinnere mich┬ź, piepste er. ┬╗Ihr seid Anwolf! Ich wusste gar nicht, dass Ihr sogar G├Âtter in der Familie habt.┬ź Nathan war schwer beeindruckt.

Ältester
┬╗Willkommen Nathan. Dieser K├Ârper geh├Ârte einst Anwolf von Hohenfelde, nun wohne ich in ihm, da mein K├Ârper zerst├Ârt wurde. Mein weltlicher K├Ârper der mir das Wirken auf Eurer Welt erlaubte. M├Âchtest Du etwas erfragen, erbitten oder mich einfach nur anbeten?┬ź, fragte der ├älteste freundlich.

Nathan
┬╗Guten Abend, lieber ├ältester. Darf man denn was erbitten?┬ź, fragte Nathan und guckte den ├ältesten neugierig an. ┬╗Wie viele W├╝nsche oder Fragen hab ich? Ich kann Euch auch gerne anbeten, wenn Euch das gef├Ąllt, da m├╝sst Ihr mir nur sagen, wie ich das machen soll, damit Ihr gl├╝cklich seid.┬ź

Ältester
┬╗Du betest einfach zu mir, handelst in meinem Namen. Und folgst Du meinem Prinzipien wirst Du sehen, dass es G├Âtter gibt, die nicht nur Gebete empfangen, sondern auch etwas zur├╝ckgeben, sich um ihre Gl├Ąubigen sorgen - mich. Wir sind geduldig, wir sind alt Nathan, sehr alt. Frage einfach was Du fragen m├Âchtest. Erbitte was Du erbitten m├Âchtest und wir werden sehen ob wir Dir dies erf├╝llen. In Fleisch gebunden liegt nicht mehr alles in unserer M├Âglichkeit, so als wenn wir frei w├Ąren. Aber das Fleisch wiederrum verschafft uns direkten Zugriff auf diese Welt. Es ist ein zweischneidiges Schwert Nathan Garcia. Also was m├Âchtest Du erfragen oder erbitten?┬ź.

Nathan
┬╗Dass alle gesund bleiben und es nie wieder Krieg oder Unheil gibt┬ź, sprach Nathan eifrig.

Ältester
Der ├älteste musterte Nathan mit mitleidigem Blick. ┬╗Das ist ein sehr infaltiler und dummer Wunsch Nathan. Krieg, Leid, Seuche, Krankheit und Tod das sind Dinge die die Welt ben├Âtigt. Ohne diese Dinge g├Ąbe es keinen Austausch und Ausgleich. Nat├╝rlich erscheint es dem Einzelnen grausam, dem Betroffenen ungerecht. Aber g├Ąbe es kein Unheil, wer w├╝rde das Heil zu sch├Ątzen wissen? G├Ąbe es keine Krankheit, wer w├╝rde seine Gesundheit achten? G├Ąbe es keine Seuchen, keinen Krieg was w├╝rde aus der Welt werden? Eine Welt vollgestopft mit Menschen, Alben, Orks, Zwergen bis an den Rand der Belastung und dar├╝ber hinaus? Nein Nathan, die Zivilisationen haben jeden nat├╝rlichen Feind verloren. Kein Mensch wird mehr von einem Raubtier verspeist, keinem Wildtier... also schufen die G├Âtter die innerartlichen Raubtiere. Jene die die Herde ausd├╝nnen. Die Schwachen dezimieren und die Herde gesund, stark, vital und in einer bestimmten Gr├Â├če halten. Manchmal schaffen es die J├Ąger nicht allein, dann muss ein Krieg her oder eine Seuche. Wird es den V├Âlkern zu eng, dann lassen wir es knallen, bis wieder genug Platz mit ausreichend Freiraum f├╝r alle da ist. Und dann vermehrt Ihr Euch erneut, es wird wieder zu eng und es knallt erneut - ein ewiger Kreislauf, den keiner von Euch durchbricht, also durchbrechen wir ihn auch nicht. Denn w├╝rden wir es so belassen, w├Ąre dies schlicht das Ende der Welt Nathan. Du siehst Krieg hat also sehr wohl einen Grund┬ź, erkl├Ąrte der ├älteste ruhig.

Nathan
Nathan schniefte, weil der ├älteste ihn als dumm bezeichnet hatte. ┬╗Aber k├Ânnten die G├Âtter nicht einfach Asamura immer gr├Â├čer werden lassen? Dann h├Ątten auch alle gen├╝gend Platz. Wenn ich was anderes w├╝nschen darf ... dann w├╝nsch ich mir, dass, dass mein Fabs immer gesund und gl├╝cklich bleibt und mich immer lieb hat. Und eine Puppenstube, wenn das geht, von Archi muss die aber sein.┬ź

Archibald von Dornburg
┬╗Und was w├Ąre dann Nathan? Wo h├Ârt die Gr├Â├če der Welt denn auf? Und wei├čt Du wem Du dort drau├čen in der Schw├Ąrze schadest? Nein es wird immer so bleiben, damit die Welt bestehen bleibt. Der Krieg wird erst dann enden Nathan, wenn die V├Âlker sich nicht mehr wie die Karnickel vermehren und die Liebe zum N├Ąchsten gr├Â├čer wird, als die Liebe zur eigenen Macht. Und das Nathan, wird schon allein an den Menschen scheitern. Aber gr├Ąme Dich nicht, ein Krieg ist nicht zwangsl├Ąufig notwendig. Es gibt immer andere M├Âglichkeiten, nur m├Âchte sie kaum jemand in Betracht ziehen. Den Mord verspricht Ruhm. Bedenke, Schl├Ąchter bleiben f├╝r immer im Ged├Ąchtnis der Menschheit, Wohlt├Ąter nicht. Wer sich also ein Denkmal in Geschichtsb├╝chern setzen m├Âchte, sollte seine eigene Geschichte mit Blut schreiben. Das ist die Wahrheit Nathan und ich kann Dir nichts anderes dazu sagen. Berichte mir von Deinem Fabs. Die Puppenstube wird Archibald Dir fertigen, er ist handwerklich begabt, aber dazu ben├Âtigst Du nicht mich. Ich dachte Du h├Ąttest eine weitaus m├Ąchtigere Bitte┬ź.

Nathan
┬╗Darf ich mir denn was M├Ąchtigeres w├╝nschen? Also mein Fabs ist mein Freund und ich liebe ihn sehr. Er ist der Leibdiener vom Duc, wisst Ihr? Er ist sehr h├╝bsch mit einem sch├Ânen Gesicht und starken Armen und seine Haare tr├Ągt er manchmal so, dass sie oben einen kleinen Zopf bilden, das mag ich. Und er hat ein B├Ąrtchen am Kinn, aber ich durfte keins mehr haben, ich sollte mir alle Haare wegmachen, dabei waren die h├╝bsch. Fabs ist klug und flei├čig und immer sehr in Sorge um seinen Herrn, er macht immer alles richtig. Ich, also, ich finde es nicht richtig, mit Blut zu schreiben und au├čerdem wird das mit der Zeit dann braun. Ich w├╝nsche mir, dass Ciel mich wieder lieb hat und dass Archi nicht mehr so traurig ist.┬ź

Ältester
┬╗Die Bitte werde ich Dir gew├Ąhren. Hast Du schon einmal get├Âtet Nathan Garcia? T├Âte ein Opfer und bringe es mir dar in meinem Namen und ich werde daf├╝r sorgen, dass Dich Dein Fabs niemals wieder verl├Ąsst. Er ist Dein Mann, ebenso wird Dich Ciel wieder lieben. Archibald ist nicht traurig mein lieber Nathan, er ist besorgt. Er hat viel zu tun┬ź.

Nathan
Nathan quiekte auf und sch├╝ttelte dann erschrocken den Kopf. ┬╗Das ist verboten! Man darf niemanden t├Âten und ich kann das auch gar nicht, ich bin zu klein und zu dumm. Ich ... also dann hab ich keinen Wunsch mehr. Baust du mir trotzdem die Puppenstube, Archi? Und warum bist du so besorgt?┬ź Nathan setzte sich auf Archibalds Scho├č.

Ältester
┬╗Wenn Deine W├╝nsche gr├Â├čer oder wichtiger werden Nathan, dann werden Deine Skrupel kleiner und Du wirst zur├╝ckkehren, bis dahin wachse und gedeihe. Reife... schon bald kehrst Du in unseren Scho├č zur├╝ck┬ź.

Nathan
┬╗Aber meine W├╝nsche sind wichtig, ich wollte, dass niemand mehr leiden muss, aber Ihr habt ja gesagt, dass das nicht geht.┬ź Er dr├╝ckte sich fest an Archibald und wischte eine Tr├Ąne ab.

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Im Bierkeller - Arbogast & Tekuro (├╝18) >>
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J.R.R. Tolkien

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Patrice Vertcuis
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Re: Kapitel 8 - Rast in der Dunkelheit

#4

Beitrag von Patrice Vertcuis » Fr 10. Aug 2018, 16:21

Der St├Ąhlerne Lotus >>

Die schreckliche Nachricht erreicht den Palast in Beaufort. Um Anwolf zu retten und dem ├ältesten ein Ende zu bereiten, schickt der Duc den Bei├čern einen Spezialisten hinterher.
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