Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Robere / Tekuro [Souvagner]

Eine Gruppe von Menschenfressern und Vampiren, die sich ihren Lebensunterhalt als Leibwache von Prince Ciel verdienen.
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Tekuro Chud

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Robere / Tekuro [Souvagner]

#1

Beitrag von Tekuro Chud » Mi 4. Apr 2018, 11:42

Robere / Tekuro

Bilder

Sein Gesicht in 3D
Potrait von Robby © Baxeda
Avatar © Avatarschmiede & Pixabay
Als Jugendlicher

Allgemeines

Name: Robere Moreau (eigentlich: Tekuro Chud)
Rufname: Robby, Teku, Tek
Volk: Souvagner (Mischblut mit Arashi-Einschlag)
Alter: 36
Größe: 1,83 m
Gewicht: 88 kg
Haare: schwarz, kurz
Augen: dunkelbraun
Religion: Ältestenkult
Magie: keine

Robere ist ein Leibgardist, der unter Bellamy am Hof des Duc de Souvagne dient. Er nennt sich selbst 'Schwarzer Skorpion' (s. u.) Fragwürdige Bekanntheit erlangte er aufgrund seines rücksichtslosen Umgangs mit Neulingen und jenen, die den Fehler machen, ihn zur vermeintlich trauten Zweisamkeit an einsame Orte zu begleiten. Als Gardist ist er zuverlässig und übernimmt auch Führungsaufgaben, privat sollte man ihm aus dem Weg gehen. Seit er Bekanntschaft mit dem Ring der Menschenfresser machte, bahnt sich eine Veränderung in ihm an und die Treue zu seiner Einheit steht auf einer harten Bewährungsprobe.

Familie und soziales Umfeld

Sein Hauptbezugspunkt ist Unitè B der Leibgarde, wo er lebt und arbeitet. Die Einheit war lange Zeit seine einzige Familie. Robere hat einen Sohn, den er bereits mit 16 Jahren mit einem Dienstmädchen zeugte. Der heute 20-jährige Sacha Bonnet, den er selbst Mako nennen würde, wuchs wie Robere auch in einem Waisenhaus auf. Sein Vater weiß nichts von ihm. Momentan hegt Robere einen Kinderwunsch mit einer Bekannten namens Nori und plant, den den hoffentlich entstehenden Sohn Tanuki nennen. Nori hat bereits verlauten lassen, dass sie kein Interesse daran hat, als Mutter und Hausfrau ihr Leben zu verbringen. Die Vereinbarung ist daher nur kurzfristiger Natur, was beiden entgegen kommt. Wie auch sein eigener Vater Kazrar plant Robere, sein Kind gemeinsam mit einer Amme und einem für die "Mutterrolle" geeigneten Mann aufzuziehen. Er hat dafür auch schon jemanden im Auge.

Stammbaum:
Kinder
:punkt: Mako Kazrar Chud (geb.183 n.d.A.), gemeldet als: Sacha Bonnet, 20 Jahre
:punkt: Tanuki Berengar Chud (wird geb. 204 n.d.A.), noch nicht geboren

Mutter von Mako: Dienstmädchen der Chevaliers de Dupont
Mutter von Tanuki: Nori

Eltern
:punkt: Leiblicher Vater: Kazrar Chud (Naridier (halb naridischer Almane, halb Arashi))
:punkt: Zweiter Vater: Arkan (Geliebter von Kazrar)

:punkt: Mutter: Sklavin, junge Souvagnerin unbekannten Namens (Missbrauchsopfer)
:punkt: Beide leiblichen Eltern: Kazrar und Sklavin

Großeltern väterlicherseits - Eltern von Kazrar
:punkt: Großmutter: Kiyomizu Chud (Arashi)
:punkt: Großvater: Berengar Schellenberg (Naridier)
Nahestehende Personen (nicht verwandt):
:punkt: Boldiszàr Boucher (Wahlbruder, Coutlilier von Unitè B)
:punkt: Patrice Vertcuis (Kamerad von Unitè B, aktuelles Mündel)
:punkt: Etienne de Sonzier (Kamerad von Unitè B, ehemaliges Mündel)
:punkt: Freund seines Sohns (Name noch unbekannt)

Aussehen

Robere ist genetisch:

1/2 Souvagner
1/4 naridischer Almane
1/4 naridischer Arashi

Äußerlich ist Robere ein dunkelhaariger Almane. Dass in seinen Adern auch Arashiblut fließt, sieht man nur, wenn man es weiß. Man erkennt das Erbgut an seinen schwarzen Haaren, den dunklen Augen und den hohen Wangenknochen. Mit einer Körpergröße von 1,83 ist er stattlich, aber nicht riesig. Wie alle Leibgardisten muss er in guter körperlicher Verfassung und trainiert sein. Insgesamt ergibt sich ein recht ansehnliches Erscheinungsbild, was nicht über seinen hässlichen Charakter hinwegtäuschen sollte. Robere hat kein Interesse an der Damenwelt, was aufgrund seines groben Umgangs nur als Vorteil für diese gewertet werden kann.

Charakter und Mentalität

Robere hat wenig mehr zu bieten als seine körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft, sich seinen Vorgesetzten gegenüber unterzuordnen. Dass er der Leibgarde des Ducs aufgrund der hohen Bezahlung und der guten Arbeitsbedingungen beitrat und nicht aus Überzeugung, ist kein Geheimnis. Seine Handlungen wägt er nach dem Nutzen für sich selbst ab. Es ist in der Regel besser, wenn andere die Entscheidungen für ihn treffen. Robere hat daher innerhalb der Leibgarde trotz dessen, dass er seit fast zwanzig Jahren dabei ist, keinen nennenswerten Rang inne. Er ist weder fähig noch willig die entsprechenden Leistungen zu erbringen, sondern macht einfach seine tägliche Arbeit. Alles in allem ist er ein Egoist mit begrenztem Sinn für Kameradschaft, kommt aber den Befehlen seiner Vorgesetzten meist anstandslos nach, so dass er trotz seiner charakterlichen Schwächen ein brauchbarer Leibgardist ist.

Lebenslauf

Waisenhaus
Robere war das unerwünschte Resultat eines kriminellen Spiels. Er wurde zu zeitig abgestillt und als winziges Kleinkind in einem vom Feudalherren betriebenen Waisenhaus abgegeben. Dort erhielt er überhaupt erst einen Namen. Er überlebte und wuchs auf in einer Umgebung, in der es zwar etwas zu Essen und ein Dach über dem Kopf gab, aber keine feste Bezugsperson und erst recht keine Liebe. Zwischen den Kindern herrschte eine erbarmungslose Hackordnung, denn es waren zu viele auf zu wenig Raum und die alten Damen überfordert. So lernte Robere von Anfang an, sich körperlich durchsetzen zu müssen. Er war dazu durchaus in der Lage. Aufgrund der fehlenden Liebe und Grenzen wuchs er zu einem ausgesprochen rücksichtslosen Jungen heran, der die anderen verprügelte und schikanierte.

Hof der Chevaliers de Dupont
Da der Platz begrenzt war, wurde Robere mit 12 dem Chevaliersgeschlecht der de Duponts zur Arbeit als Gehilfe auf ihrem Anwesen überlassen. Aus seinem sozialen Umfeld herausgerissen und den Umgang mit durchsetzungsstarken erwachsenen Männern, die es in der Familie reichlich gab, nicht gewohnt, verhielt Robere sich unauffällig und fügsam. Ein Problem waren seine schwarzen Haare, welche typisch in der Familie de Dupont waren. Dies führte dazu, dass es Streitigkeiten über eventuelle Untreue gab. Robere war ständiges Zankobjekt.

Garde
Um den Dauerstreit zu beenden, empfahl das Familienoberhaupt den jungen Robere für den Dienst bei der Garde am Hof des Duc. Die Hackordnung in der Garde war naturgemäß noch gnadenloser als die im Waisenhaus, doch Robere wusste die passende Antwort. Mit dem Älterwerden wurde er immer stärker und selbstbewusster. Durch pure Gewalt gegenüber Schwächeren, gepaart mit Fügsamkeit gegenüber denen, die wirklich was zu melden hatten, verschaffte er sich den nötigen Respekt.

Leibgarde
Als Gardist war Robere sehr gut und man wurde auf ihn aufmerksam, so dass er zur Leibgarde des Ducs kam. Dort geriet er in eine Einheit, die dafür sorgte, dass seine schlechten Eigenschaften besonders heftig zum Vorschein kamen. Er war nun kein Junge mehr, er war bei der Garde zum Mann geworden und seine Skrupellosigkeit hatte nun ganz andere Dimensionen. Von einem bösen kleinen Jungen, der andere Kinder malträtierte, war er zu einem sehr ernstzunehmenden Mann geworden, dem man besser nicht in eine stille Ecke folgen sollte.

Beginn des Rollenspiels


Der Großteil des Rollenspiels von Robere spielt sich im eigenen Unterforum Die Beißer ab.

Skorpionbrut (Roberes Kindheit)
Nathan und die netten Herren von der Garde (ü18)
In der Wachstube
Die Bestrafung von Bellamy und Robere
Der Schwarze Skorpion
Erstes Fleisch
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Re: Robere [Souvagner]

#2

Beitrag von Tekuro Chud » Mo 9. Apr 2018, 00:11

Die Leibgarde des Großherzogs

Es gibt vier Einheiten der Leibgarde, die mit den Buchstaben A, B, C und D bezeichnet sind. Jede Einheit (Unitè) besteht aus 12 Mann. Der erste Mann ist der Coutilier, der die Gruppe leitet. Oberbefehlshaber über alle Leibgardisten ist Palaisin Bellamy Bourgeois.

Die Mannschaft wohnt gemeinsam in einem Quartier in der Hofkaserne. Alle 6 Wochen haben die Leibgardisten für längere Zeit Urlaub. In dieser Zeit kehren sie nach Hause zurück oder wohnen in einer Kammer in der Stadt oder am Hof im Gesindeflügel. Leibgardisten sind im Schnitt zwischen 25 und 40 Jahren alt, da sie in allerbester körperlicher Verfassung sein müssen. Drunter sind sie zu jung und unerfahren und darüber wird es körperlich schwer.

Robere ist Leibgardist in Unitè B.
  • Unitè B - »Die Bösen Buben«

    1. Boldizsár Boucher (39) - Coutilier, Bruder von Palaisin Bellamy Bourgeois
    2. Robere Moreau (36)
    3. Etienne de Sonzier (33) - ehemaliger Azubi von Robere
    4. Lorenzo Rougement (37)
    5. Danyel Gauthier (29)
    6. Jerome Faucogney (31)
    7. Gawain O’Dunbar (40)
    8. Roque Roux (27)
    9. Liam Schwartz (41)
    10. Gaspard Lambert (38)
    11. Patrice de Vertcuis (26) - aktueller Azubi von Robere
    12. Jacques Croixlaire (28)
Weitere namentlich bekannte Leibgardisten:

Edoardo Lombardi (Unitè D)
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Re: Robere [Souvagner]

#3

Beitrag von Tekuro Chud » Sa 5. Mai 2018, 16:59

Kazrar - Roberes Vater

Es kam eine Zeit, in der Dunwin seine beiden besten Kumpels mitbrachte. Einer davon hatte eine lange Narbe im Gesicht. Seine Freunde wechselten sich ab mir weh zu tun, sie taten es auch zu zweit und sie waren sehr kreativ darin mich leiden zu lassen. - Davard von Hohenfelde in Dunkelheit

[ externes Bild ]

Left: Avatarschmiede
Right: Pixabay

Robere ist der außereheliche Sohn von Kazrar "Kaz" Chud, auch genannt Narbenfresse.
Aussehen von Kazrar: Bild

Kazrar war Naridier. Er war ein Mischling aus naridischem Almanen und naridischer Arashi. Sein Sohn entstand als ein Nebenprodukt während eines kriminellen Spiels in Souvagne. Entsprechend wurde Robere von seiner Mutter nicht geliebt und es war Gnade genug in ihren Augen, das Produkt am Leben zu lassen. Kaum war er abgestillt, gab sie ihn in ein Waisenhaus.

Kazrar war ein rangniedriges Mitglied im Ring der Menschenfresser und Schüler von Archibald von Dornburg. Kazrar sollte von diesem als "Jäger" ausgebildet werden. Kazrar wurde als eifersüchtiger kleiner Speichellecker beschrieben, der gern gefährlich tat, dies jedoch nur im Beisein seiner Kumpel war. Allein war er als Jäger nicht zu gebrauchen, obwohl er sich alle Mühe gab. Er half dabei, Dunwins Söhne, Davard und Ansgar von Hohenfelde, als Kinder zu misshandeln. Er wurde von Ansgar getötet, als dieser alt genug dafür war.

Geschichten, in denen Kazrar Erwähnung findet, Autor: Davard von Hohenfelde:
Irgendwann, es muss Jahre später gewesen sein, schneite Ansgar eines Morgens unerwartet bei mir mit blendender Laune herein. Ich öffnete langsam den Schrank und schaute direkt in zwei mir sehr bekannte Gesichter. "Papas beste Freunde" waren zu Besuch im Eisschrank...

Narbenfresse und sein Gehilfe, schaute mich aus toten Augen an. Ihre abgeschlagenen Köpfe lagen in unserem Eisschrank und man konnte immer noch in ihren Gesichtern das Grauen erkennen, welches sie zum Todeszeitpunkt empfunden hatten. Ich hatte nie etwas Schöneres und Erhabeneres als diese Todesfratzen gesehen. Ich drückte meine Hand auf ihre kalten Fratzen und las sie aus. Las voller Genuss das Echo ihres Todeskampfes. Keine Ahnung wie oft ich sie ausgelesen habe, aber irgendwann zog mich Ansgar von ihnen weg und ich umarmte ihn so fest ich konnte.

„Was möchtest Du mit Deinem Geschenk machen?“, fragte er mich gut gelaunt.
„Verbrennen, ich will sie brennen sehen... ich will sehen wie ihre Haut Blasen schlägt, ehe sie wie Wachs von ihren Knochen fließt“

Ansgar hatte sie getötet, damit ich in Frieden leben konnte.
Das war sein Geschenk an mich.
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Der Menschenfresser

#4

Beitrag von Tekuro Chud » Mo 4. Jun 2018, 13:18

»Ich habe gegessen, was du mir gegeben hast. Es hat ... mehr als gut geschmeckt. Als ob ich nicht nur mit der Zunge, sondern mit dem ganzen Körper geschmeckt hätte. Ich hab den Burschen überall gespürt. Und es fühlt sich an, als ob ein Stück von ihm noch da ist. [..] wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, ich bin verknallt. Seinen Namen hätt ich gern gewusst und der interessiert mich sonst einen Dreck. Zum Glück hab ich noch was von ihm dabei. Ich werd`s mir mit ihm gemütlich machen. Ihn bei Kerzenschein essen. Das hat er verdient.«
Vorarephilie

Personen mit dieser Sexualpräferenz empfinden Erregung bei der Vorstellung, jemanden zu verschlingen, diesen Prozess zu beobachten oder selbst verschlungen zu werden. In aller Regel bleibt es bei Phantasien und die Betroffenen sind völlig harmlos. Definition auf Wikipedia

Robere ist nicht harmlos. Am 2.6.203 aß er unter der Anleitung von Archibald von Dornburg seinen ersten Menschen. Robere war zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt. Erst an diesem Tag wurde ihm bewusst, dass in ihm ein Menschenfresser schlummert, obgleich es die Anzeichen dafür bereits früher gab, ohne dass er sie zu deuten wusste.

Normalerweise ist Robere sehr beherrscht und kontrolliert. Er erfüllt seine Pflicht und hält sich weitestgehend an die geltenden Gesetze. Seine sexuellen Eskapaden vollzogen sich stets in der Grauzone zwischen Einvernehmen und Nötigung. Seine Loyalität der Leibgarde gegenüber geriet erstmalig ins Wanken, als er durch Archibald von Dornburg von seinem Vater Kazrar erfuhr, der ein ganz und gar nicht gesetzestreues Leben führte. Kazrar war ein pädophiler Menschenfresser, der von seinen eigenen, nun erwachsenen Opfern gerichtet wurde. Archibalds manipulative Einflüsterungen gaben den Ausschlag für Robere, das erste Mal von Menschenfleisch zu kosten.

»Mein Vater gab mich aus Liebe weg, nicht aus Desinteresse. Ich bin es ihm schuldig, seine Mörder bluten zu lassen auf eine Weise, die ihm gefallen hätte. Kazrar zu Ehren bringe ich die Schweine ... auf bestialische Weise ... um. Unterrichte mich, Archibald. Zeig mir, wie mein Vater es haben wollte. Diese beiden ... werden genau das bekommen.«

Anfangs probierte Robere nur davon, um die Mörder im Sinne Kazrars zu rächen. Dass es ihm derart gefallen würde und ein Teil der Neigungen seines Vaters auch in ihm schlummerte, damit hatte Robere nicht gerechnet. Gleichzeitig macht ihm sein eigener Sadismus das erste Mal im Leben Angst. Die Sorge, die Kontrolle darüber könnte ihm entgleiten und er würde deswegen aus seiner Einheit geworfen werden, ist dabei das Entscheidende, nicht etwa die Sorge um potenzielle Opfer.
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Der Brief eines Vaters

#5

Beitrag von Archibald von Dornburg » Do 19. Jul 2018, 22:55

Der Brief eines Vaters
»Hallo Tekuro mein Sohn,

Du hast ihn also gefunden, den Ort und den Brief Deines Vaters.
Wie immer sie Dich genannt haben Du heißt Tekuro Chud und das sind meine Worte an Dich.

Ich habe immer Dein Bestes gewollt und habe versucht Dir den Weg in ein sicheres Leben zu ebnen.
Dazu gehört bei uns leider, dass wir unsere Küken in das Nest eines anderen Vogels setzen.
Denn nichts wäre schlimmer als das eigene Kind anzugehen.

Hast Du den Ruf vernommen?
Hast Du schon gespeist?
Trägst Du vielleicht schon scharfe Zähne?

Oder verrottet dieser Brief in meinem Quartier, vergilbt von Jahren und Jahrzehnten an Zeit, die wir nie miteinander hatten?

Ich hoffe Du findest meine Zeilen Tekuro, vielleicht werden sie Dir auch überbracht.
Versuche zu verstehen dass ich in meinem Leben nicht lebte, sondern eher überlebte.
Ich war keiner der großen Jäger, ich habe auch keine Reichtümer angehäuft oder Heldentaten vollbracht. Auf all das kann ich nicht zurückblicken und Dir nichts hinterlassen Sohn.

Aber eines habe ich doch geschafft, Dich zu zeugen und Dich in Sicherheit zu bringen.
Es mag nicht viel sein, aber es war alles was ich Dir geben konnte.

Mögen die Ältesten Dich stets leiten und Dir Deinen Weg weisen, am Ende aller Wege werde ich auf Dich warten - geduldig und Dich liebend Tekuro Chud.
Du schuldest der Welt noch einen Tod mein Sohn,

Kazrar«
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Re: Robere / Tekuro [Souvagner]

#6

Beitrag von Tekuro Chud » Do 26. Jul 2018, 21:28

Die Beziehung zwischen Kazrar und Archibald
(aus dem Chat mit Davard extrahiert und sprachlich etwas angepasst)

Archibalds Aufgabe war, Kazrar dazu auszubilden, dass er allein überleben konnte. Kazrar seinerseits war mit Absicht ein schlechter Jäger, trotz aller Beschimpfungen und Demütigungen durch Archibald. Ihm war es wichtiger, ein Team mit ihm zu bleiben und nahm all das dafür in Kauf, um nicht abgegeben zu werden, was auch zeigt, wie er zu ihm stand. Und Archibald Retour zu ihm, er hat ihn nie rausgeworfen, trotz aller Ankündigungen, Drohungen, Beleidigungen. Kazrars Leben bestand daraus, bewusst unter dem eigenen Potenzial zu arbeiten und sich dafür fertig machen zu lassen, ohne zu wissen, dass sein Mentor es nur so hoch schraubte, damit er blieb. Beide wollten das Gleiche, nicht allein sein.

Der missverstandene Kaz, der sich eigentlich ein Team wünschte und kein Einzelkämpfer werden wollte. Dabei wollte Archibald ihn nicht mal abgeben, sondern nur für den Notfall ausbilden. Das hätte er ihm sagen sollen und müssen, was er aber nicht konnte. Kazrar liebte ihn auf seine Art, er sagte es ihm sogar: Du bist wie ein Vater für mich.

Darauf sagte Arch, wow dass rührt mich zutiefst, das ist schön. Natürlich sagte er das auf Archi-Sprache: Wärst Du mein Sohn, wärst Du schon längst tot.

Kazrar liebte ihn vorrangig als Papa, Beschützer, Mentor, dann niedlich und bester Freund mit widerlicher Laune. Er mochte ihn komplett. Aber der Hauptgrund war, dass er die Bezugsperson war. Vorrangig hat er zu ihm aufgeschaut und war gerne in seiner Nähe. Er war für ihn ein Vorbild und er hat ihn wie einen Vater geliebt. Er war nur nicht sein Vater, so konnte er noch ganz andere Dinge für ihn empfinden. Egal wann er ihn gebraucht hat, egal was er verzapft hat, Archibald war für ihn da und hat ihn aus der Scheiße gehauen. Zwar nicht kommentarlos, aber er tat es immer.

Wäre einer gekommen um Kaz mitzunehmen, hätte er ihn verteidigt. Aber natürlich nicht gesagt warum. Wenn höchstens: Wann er geht, bestimme ich.
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Die Zeugung von Tanuki

#7

Beitrag von Tekuro Chud » Sa 8. Sep 2018, 13:24

08.09.203 n.d.A. - Die Zeugung von Tanuki
- Tekuro und Nori zeugen gemeinsam einen Sohn, den sie bereits in der Schwangerschaft Tanuki nennen.

Link:
viewtopic.php?f=41&p=15235#p15235
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Re: Robere / Tekuro [Souvagner]

#8

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 27. Jan 2019, 21:18

Charbogen-Ergänzung:

Blutrote See, Kapitel 30, Zwangskuscheln, Die Frage
- Namensänderung von Robere Moreau in Tekuro Chud

Link:
viewtopic.php?f=102&t=2015#p16282

....Robere Tekuro Chud-Moreau
»Majestät, wie Euch sicher zu Ohren gekommen ist, habe ich meinen Vater wiedergefunden. Kazrar Chud. Ich verbrachte meine Kindheit im Heim und dort gab man mir den Namen Robere Moreau. Man gab ihn mir, weil er auf der Namensliste gerade an der Reihe war. Mein Vater offenbarte mir, wie ich wirklich heißen würde ... wenn es nach seinem Willen ging. Er gab mir den Namen Tekuro. Wenn es möglich ist, möchte ich darum bitten, dass mein wahrer Name auch wirklich mein Name wird. Auf dem Papier. Ich möchte ... kein Robere Moreau mehr sein.«

Maximilien Rivenet de Souvagne
Maximilien nickte zustimmend. "Eine Namensänderung ist nur eine bürokratische Formalität. Wir gestatten sie. Deine Geburtsurkunde wird entsprechend angepasst, ebenso Dein Eintrag ins Melderegister. Dass Du Dir wünscht, den Namen Deines Vaters zu tragen, können wir nachvollziehen. Jede Person möchte ihre Wurzeln ergründen. Sind sie positiver Natur, möchte man sich seinen Vorfahren nahe fühlen. Kraft unseres Amtes entscheiden wir, dass Robere Moreau vom heutigen Tage an den Namen Tekuro Chud trägt. Die Umschreibung ändert nichts an seinem Stand, Tekuro Chud ist der Leibeigene unseres Sohnes Prince Ciel Felicien de Souvagne. Wir wünschen Dir viel Freude mit dem neuen Namen. Du solltest Deinen Herrn persönlich davon in Kenntnis setzen", erklärte Maximilien....


****
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Re: Robere / Tekuro [Souvagner]

#9

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 27. Jan 2019, 21:20

Charbogen-Ergänzung:

Der Gebürtige Robere Moreau trägt von nun an den Namen:
Monsieur Tekuro Chud

Bescheinigung
zur
Namensänderung



Seine Majestät,

Duc Maximilien Rivenet de Souvagne,

entscheidet Kraft seines Amtes
wie folgt:


Der Gebürtige Robere Moreau trägt von nun an den Namen:

Monsieur Tekuro Chud

Der rechtliche Status des Vorgenannten bleibt unberührt.


Beaufort, 27.01.204 n.d.A.

gefertigt:
Hofmarschall Adrien Meunier

Unterschrieben und besiegelt:

Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

****
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Re: Robere / Tekuro [Souvagner]

#10

Beitrag von Tekuro Chud » Mo 28. Jan 2019, 14:57

Danke, Majestät! *verneig*

Feier Anlässlich der Namensänderung >>
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