Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. Während die Urvölker auf Altbewährtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimbünde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

Taverne Zum Schluckspecht
Die Taverne ist politisch neutrales Territorium und jeder ist hier willkommen, unabhängig von Fraktion oder Abstammung. Der Schluckspecht ist daher ein belieter Treffpunkt für Abenteurer aus aller Herren Länder, um in rustikaler Atmosphäre einen heben zu gehen, Mitrstreiter zu finden oder von hier aus die gemeinsame Reise zu planen.
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Lahiko
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#231

Beitrag von Lahiko » Sa 8. Jul 2017, 14:22

Lahiko guckte mit großen Augen in das Gesicht der Albin, die ihn noch immer in den Armen hielt und nun anbot, seine Hände zu versorgen, bis jemand sich um die nicht vorhandenen Brüche kümmern würde, die er erfunden hatte, um sich bedauern und beachten zu lassen.

"Ich werde tapfer sein", sprach er und tat, als müsse er sich eine Träne verkneifen, während Shocai zu seiner großen Freude nach Strich und Faden vermöbelt wurde. Als dieser jedoch nur noch als schlaffer Korpus von der Faust des Gargoyles hinabhing, wurde Lahiko mulmig. Der Mann hatte Shocai doch hoffentlich nicht totgeschlagen? Doch bevor er das überprüfen konnte, galt es, sich weiter von den zwei holden Maiden versorgen zu lassen. So lange würde Shocai auch noch durchhalten und wenn er wider Erwarten doch verstorben war, konnte Lahiko ohnehin nichts mehr tun.

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Zott
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#232

Beitrag von Zott » Sa 8. Jul 2017, 14:33

Zott lauschte mit gespitzten Ohren und dĂĽsterem Blick den Worten der Lichtalbin. Als sie geendet hatte, bedankte und entschuldigte er sich und verschwand in seinem BĂĽro. Als er wiederkam, hatte er ein Schreiben fertig gemacht, welches er Shocai nun in die Bauchtasche seiner SchĂĽrze steckte.

"Mit diesem unfähigen Flegel wird sich zukünftig kein Gast mehr herumärgern müssen", verkündete Zott. "Zum Glück konnte der gute Lahiko mit Hilfe der couragierten Gäste das Schlimmste verhindern. Ich würde Ihnen allen ja ein Freigetränk zur Entschädigung anbieten und Lahiko eine Prämie auszahlen, aber leider sieht das der Finanzierungsplan dieses Monats dies nicht vor. Trinken und essen Sie alle in Ruhe zu Ende, danach muss der Schluckspecht auf unbestimmte Zeit schließen, bis ich einen neuen Kellner eingestellt habe. Oder gibt es Interessenten für die Stelle?"

Suchend blickte Zott sich im Schankraum um.

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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#233

Beitrag von Urako » Sa 8. Jul 2017, 14:39

Urako grinste mit dickem Gesicht aus Gasmis Würgegriff hervor. "Freu mich drauf", sagte er gequetscht und genoss die Berührungen seines Verlobten, die sanften wie auch die Groben. "Wenn die hier gleich zumachen, weil der Fisch abgekratzt ist, nehmen wir die Trolle am Besten mit nach Hause. Ich meine, der Tag hat gerade erst begonnen, es ist gerade mal Mittag und ich mag unser Gespräch nicht unterbrechen. Was meint ihr, Leute?", fragte er nun Baran und Eki.
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"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#234

Beitrag von Nalcarya Rumaril » Sa 8. Jul 2017, 20:01

Nal hörte der Mumie aufmerksam zu und konnte nur beipflichtend nicken. So ein Verhalten Gästen gegenüber war unangebracht und die Strafe folgte auf dem Fuße. Den Job den der Shezem so hasste, musste er nie wieder ausüben.

"Ihr habt Recht daran getan, diesen Unhold zu entlassen. Eine einfache Kündigung seinerseits bei einer derartigen Arbeitsmoral hätte sicher ausgereicht. Scheinbar war es ihm jedoch lieber, seine Entlassung zu provozieren.

Nur hat er wohl hier die falschen Leute provoziert. Der gute Gargoyle hat dem Shezem gezeigt wo der Hammer hängt. Jedenfalls hing der Hammer nicht bei dem Shezem, wie er feststellen durfte.

Guter Mann, Ihr werdet sicher besseres und aufrichtigeres Personal finden als diesen Fisch. Und Ihr habt ja immer noch den kleinen bunten Fisch, wenn auch mit gebrochenen Flossen oder Händen, wie man nun bei ihnen sagt.

Wir werden uns unterwegs gerne umhorchen und die Kunde verbreiten, dass Ihr Arbeit zu vergeben habt. Ehrliche Leute scheuen eine ehrliche Arbeit nicht und Eure neue Kraft wird dann ganz sicher auch den einen oder anderen Taler als Trinkgeld bekommen.

Dort wo man sich wohlfĂĽhlt, da gibt man gerne ein Trinkgeld.

Wir für unseren Teil hätten keine Entschädigung gewollt Herr Wirt. Ihr wurdet schon genug bestraft mit so einem Kellner der zahlende Kundschaft vergrault. Euch auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, war meine Pflicht.

Von Euch aber eine Entschädigung anzunehmen, wo Ihr genau wie wir Leidtragender seid, dass wäre Beutelschneiderei",
sagte Nal freundlich.

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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#235

Beitrag von Gasmi » Sa 8. Jul 2017, 20:09

Gasmi machte mit seinem Greifschwanz eine wegwerfende Bewegung und hätte beinahe erneut Puschel durch den Schankraum katapultiert. Er konnte ihn so gerade noch, leider am Hals, abfangen.

Das wurde so langsam zur Manie bei ihm. Gasmi beschloss sich das Gestikulieren mit seinem Greifschwanz abzugewöhnen. Jedenfalls wenn Puschel daran hing, dass konnte für seinen Mann einfach nicht gesund sein.

Gas zog seinen Schatz ganz nah zu sich heran und drĂĽckte ihm liebevoll zuerst einen Kuss auf die Stirn, bevor er ihn lange auf den Mund kĂĽsste.

"Entschuldige Schatz. ich vergesse immer, dass Du an mir hängst. Irgendwie fühlst Du Dich wie ein eigenes Körperteil von mir an, dass ich vergesse dass Du ja weggeschleudert werden kannst.

Das war keine Absicht. So Du freust also auf die Bestrafung? Dass ist schön, dann werde ich mir was besonderes für Dich überlegen, damit Deine Freude auch einen Grund hat.

Du willst die beiden Trolle zu uns einladen?
Na klar, warum nicht!

Wir sind so ein buntes Rudel, da passen die beiden gut rein. Die fallen gar nicht auf Puschel, glaub mir. Die beiden Centauren wurden auch nicht bemerkt, bis irgendwem aufgefallen ist, dass die in unserem Garten leben", lachte der kleine DĂĽsterling.

Als sich Gasmi so die beiden Trolle anschaute, stellte er fest, dass einer der beiden, Ekangar, wahrscheinlich doch auffallen würde, allerdings nur durch seine Größe.

"Nehmen wir sie mit und machen Zuhause unsere eigene Party. Die haben wir uns nach dem ganzen Stress verdient Schatz. Los kommt!",
forderte Gasmi die Trolle auf.
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"Done with ePic Character Generator"

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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#236

Beitrag von Baran » Sa 8. Jul 2017, 20:14

Baran warf kurz einen rĂĽckversichernden Blick zu Ekangar, dann nickte er fĂĽr sie beide zustimmend.

"Wir sind dabei! Danke für die Einladung Urako. Sag mal sollen wir unterwegs noch etwas einkaufen? Kaffee und Dörfleisch haben wir dabei, aber etwas Leckeres könnten wir uns doch leisten oder?", fragte Baran Eki.

"Was Leckeres gibt unser Geldbeutel noch her. Und selbstverständlich teilen wir den Kaffee mit unseren Gastgebern. Das Gespräch hatte gerade erst begonnen und hat sehr viel Spaß gemacht, ich gebe Dir Recht, dass wir das jetzt nicht unterbrechen sollten.

Wenn der Laden hier eh schließt, Dank des Kellners, sollten wir direkt aufbrechen. Es wäre ratsam, wenn Du Deinen Mann dann nicht mit dem Greifschwanz umklammert hältst. Keine Ahnung wie weit der Weg ist, aber bis dato könnte er meine Körperfarbe angenommen haben",
lachte Eki polternd, was auch Baran loswiehern lieĂź vor Lachen.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#237

Beitrag von Lahiko » Mi 12. Jul 2017, 12:15

"Ich?!", kreischte Lahiko auf, als die Lichtalbin ihn als Kellner titulierte und überlegte einen Augenblick, beleidigt zu sein. Dann aber entschied er sich für eine Erklärung: "Ich bitte Euch, ich bin freiberuflicher Mitarbeiter der oberen Etage. Für die Arbeit als Schankbursche oder Reinigungsfachkraft bin ich bei weitem überqualifiziert und sie ist auch nicht Bestandteil meines Vertrages. Shocai war der Einzige Kellner und die einzige Putze hier. Die Arbeit ist nicht sehr beliebt, wisst Ihr? Außerdem bin ich verletzt. Aber vielleicht habt Ihr ja Interesse an einem Angestelltenverhältniss mit Herrn Zott." Er klimperte mit den nicht vorhandenenen Wimpern und fragte sich nebenbei, warum die beiden Waldalbinnen, die ihn verarzten wollten, ihn plötzlich nicht mehr bedauerten. So strengte er sich an, bis eine einzelne Träne über seine Pausbacke kullerte und seufzte ein leises: "Ach!"

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Lihame Nebelseele

Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#238

Beitrag von Lihame Nebelseele » Sa 15. Jul 2017, 15:21

Die Albin kniete noch immer zusammen mit dem kleinen Bunten am Boden und als sie die weinerliche Stimme des kleinen vernahm, zuckte eine Augenbraue sacht nach oben. Die nebelhaften Iriden der Seele zogen sich leicht zusammen und der Nebel um die bläulich verfärbten Handgelenke schlich darum um sich dann zurück zuziehen. Lihame sah Lahiko lange und wortlos an, raunte dann leise und senkte den Blick, ehe Worte zu ihrer Schwester glitten " Nein…hier braucht man unsere Hilfe nicht wirklich", vielleicht schon, doch nicht so und würde Lihame sich wirklich sicher sein, wäre es eine fiese Art Aufmerksamkeit zu erhaschen. Sie mochte nicht hinter das Licht geführt werden, sie mochte es ganz und garnicht für ….naiv gehalten zu werden und schon gar nicht. Die Albin verstand manche Wesen nicht, sie hatte viele Jahre zwischen vielen Verschiedenen Rassen, Arten und Charakteren gelebt und geliebt…sie wusste das es nicht einfach war.
Die restlichen Gedanken dazu verschwanden im Nichts und sie schickte sich an aufzustehen. Ihr tiefer und nebelverhangender Blick huschte zu dem Fisch, " Ihr könnt nun wieder aufstehen…" mit einem Deut auf die Hände, fügte sie hinzu " vielleicht nicht überanstrengen …aber sonst seid ihr wieder heil" und nun, endlich, drehte sie sich zu der Waldalbin, welche ihren Stab hielt um.

" vielen Dank für das aufheben und halten, solche Stäbe sind selten und …vielleicht in anderer Augen kostbar" ein warmes Lächeln umspielte die Lippen der Albin und die Finger nach ihrem Stab austreckend, schien es als husche feinster Nebel von Stab zu Hand und umgekehrt.
Sie drehte sich nochmal entschuldigend um und sah den in den Seilen hängenden Kellner und brummte erneut über die Lippen.
Für einen Moment blieben die farb unklaren Augen auf dem Gargoyle hängen und sie fiel für einen Lidschlag lang in alte Erinnerungen. Mit einem blinzeln fand sie zurück zur Taverne und umschloß den Stab etwas fester. Sie hatte einige Wortfetzen mitbekommen in dem ganzen Getöse und sah zu der Lichtalbin und der Mumie….tja…so war er nun seinen Posten los und gewiss in ein zwei Tagen würde er es bereuen. Manche fanden erst spät zur Einsicht.

Sie sah zu Massimo und legte den dunklen Schopf ein wenig schief…ein seltsames Lächeln kräuselte die Lippen und die Waldalbin sah wieder gen Boden. Sie strich sich über das Kleid und strich eine Haarsträhne fort….ehe sie zum kleinen Bunten blickte " nun kommt…stellt euch nicht an". Sie brummte die Worte, schritt im gleichen Zug jedoch gen Theke und blickte sich um…" nun wäre mir der Sinn nach etwas zu trinken?! [/color]"

Es war ein höchst seltsamer Ort…ein seltsames Geschehen und dennoch fühlte es sich so gut an.

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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#239

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 19. Jul 2017, 08:52

Massimo
 
Gab Komavan ein Zeichen, dass der Shezem genug hatte. Der Gargole hatte den Fisch gezeigt wie man mit solchen wie ihm umging. ZukĂĽnftig wĂĽrde der Shezem zweimal ĂĽberlegen, bevor er unschuldige Leute beleidigte. Oder sogar bedrohte. Massimo war sehr zufrieden mit der Arbeit von Komavan.
 
„Er hat seine Lektion gelernt Komavan, dank dir. So schnell wird er sich nicht wieder an Unschuldige vergreifen. Und die Tage in diese Taverne sind für ihn gezählt. Sogar das schmutzige grau hat er verloren und ist weiss geworden. Wenn das kein gutes Zeichen ist. Lass den Fisch liegen mein Freund, er findet alleine raus.“
 
Der Comte ging zurĂĽck zu der Lichtalbin.
 
„Die Sache mit dem Shezem hat Komavan geklärt. Wie ich hörte, will der Wirt die Taverne schliessen. Wir sollten aufbrechen Nal. Hier können wir niemand mehr helfen unser Werk ist getan. Es war gut, dass du der Mumie die Wahrheit gesagt hast. Am Ende wäre sonst noch ein Gast gestorben wegen dem wahnsinnigen Fisch. Irgendwann hätte er bestimmt jemand angegriffen. Aber so wird er keine Chance mehr dazu haben. Jedenfalls nicht hier in diese Taverne. Wer ihn einstellt muss gute Nerven haben. Ich hoffe er hat seine Lektion gelernt. Wenn nicht wird er eines Tages doch noch durch mein Schwert gerichtet. Das Übel muss du schon an der Wurzel packen, wenn es noch eine ganz kleine Pflanze ist. Wenn du damit wartest, bis zu einem Baum geworden ist, dann kannst du es vielleicht nicht mehr beseitigen. Oder nur sehr schwer, den Bäume kann man fällen. So haben wir ein etwas kleines Böses verhindert, damit nichts größeres Böses entsteht. Der Shezem wird nun wissen, dass er mit seiner Bösartigkeit nicht bei allen durchkommt. Manchmal ist ein Schwert oder eine Faust der Gerechtigkeit darunter und erwischt ihn.“
 
Massimo trank sein Bier aus. Das Essen würde der Shezem nicht mehr servieren, das war klar. Der Comte legte die Taler für die Getränke von sich und Nal auf den Tresen. Komavan hatte nichts gegessen oder getrunken. Massimo war bereit für den Aufbruch. Er nahm seine Sachen und deutete zur Tür.
 
„Komavan und Nal, lasst uns gehen.“
 
Der Comte ging nach draussen, dabei liess er Nal als Frau vorgehen um ihren Rücken zu schützen. So gehörte sich das. Vor der Tür stand sein gerüstetes Pferd. Massimo schaute sich nach weiteren Tieren um, aber da waren nur komische Kamele. Die Tiere sahen ulkig aus und Massimo fragte sich, wie man auf so einen Tier reiten konnte. Sass man bei dem Tier auf dem Höcker? Dann sass man noch höher als es schon war. Die Kamele waren grösser als sein Pferd. Er schaute sie sich kurz an. Eins war hell und eins war schwarz. Der Comte zuckte die Schultern und band sein Pferd los.
 
„Ich denke davon ist keins deins Nal. Hast du ein Reittier dabei oder nicht? Ansonsten kannst du auf Foudre mitreiten. Was für Reittiere nutzen Lichtalben?.“
 
Massimo schwang sich auf Foudre und reichte Nal die Hand damit sie leichter aufsitzen konnte.
 
 

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Nalcarya Rumaril
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#240

Beitrag von Nalcarya Rumaril » Mi 19. Jul 2017, 13:24

Nal hörte dem Comte aufmerksam zu.

"Nun Dein Begleiter hat wirklich keine halben Sachen gemacht, ich glaube das Übel hat er komplett samt Wurzel herausgerissen. Ob diese Pflanze jemals wieder anwächst oder zu einem Baum wird, wage ich zu bezweifeln.

Aber der Fisch hat seinen Weg selbst gewählt. Es war seine freie Entscheidung an Land zu leben, hier zu arbeiten... und auch die Leute zu bedrohen. Folglich kann ich kein Mitleid empfinden. Seine Opfer haben mein Mitleid verdient, wie der kleine bunte Fisch, dem er die Handgelenke gebrochen hat",
sagte Nal und folgte dem Almanen nach drauĂźen.

Der Comte lieĂź sie vorgehen, damit er ihren RĂĽcken deckte. Ein Mann der alten Schule, der noch wusste wie man eine Dame behandelte. Nal quittierte dies mit einem freundlichen Nicken.

Für eine Lichtalbin war dies geradezu ein positiver Gefühlsausbruch. Als sie die Taverne verlassen hatten, musterte der Comte die Kamele. Ähnliche Geschöpfe hatte Nal einst in Rakshanistan gesehen.

"Das müssen die Reittiere der Trolle sein. Trolle und Kamele stammen aus der Wüste Massimo. Nein ich habe kein Reittier. Lichtalben nutzen Pferde als normale, gebräuchliche Reittiere.

Die Lichtreiter hingegen sind ein Gespann aus Lichtalb und Greif. Aber Lichtreiter hast Du vermutlich nicht gemeint",
antwortete Nal.

Sie ergriff die dargebotene Hand von Massimo, schwang sich hinter ihm aufs Pferd und umschlang mit den Armen seinen Bauch, damit sie nicht beim Ritt vom Pferd stĂĽrzte.

"Ich hoffe Dein Gargoyle kann mithalten, oder folgt er uns fliegend?", hakte Nal neugierig nach.

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