Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt. Die ├╝berlebenden V├Âlker beginnen zu ahnen, dass der Schl├╝ssel zur Herrschaft ├╝ber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W├Ąhrend die Almanen auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb├╝nde der Schatten sehen in der Magie die m├Ąchtigste Waffe und f├╝r die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#71

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Sa 3. M├Ąr 2018, 20:09

Der Duc musterte K├Ânig Dunkelerz, er w├╝rde es ihm gleichtun. Maximilien lie├č sich etwas zu Schreiben reichen.

"Zuerst zu Euch Tarrik Tarkan, wir waren und sind immer noch bereit Euch zu helfen.
Geh├Ąssigkeiten stehen Euch schlecht zu Gesicht K├Ânig Dunkelerz. Im Kriege hat sich keines der beteiligten V├Âlker mit Ruhm bekleckert und dieser Mann offenbarte eine selbstverschuldete Schw├Ąche und hatte die St├Ąrke um Hilfe zu bitten. Ihr selbst habt uns um Hilfe gebeten K├Ânig Dunkelerz, Ihr solltet also gr├╝ndlich ├╝berlegen ob Ihr diesen Mann verh├Âhnen oder des Friedens Willen beistehen wollt.

Habt Dank f├╝r das Angebot F├╝rst Tsagaan.
Ein wahrlich gro├čz├╝giges Angebot Eurerseits.

Bevor Forderungen bez├╝glich der Hohen Mark in den Raum geworfen werden Gro├čherzog Felipe, wir sprechen uns eindeutig dagegen aus, dass Ihr Ledwick sowie die Hohe Mark erhaltet. Wir werden kein derartiges Verrutschen der Machtverh├Ąltnisse dulden. In diesem Falle beanspruchen wir die Hohe Mark f├╝r uns"
, erkl├Ąrte der Duc.

Maximilien hatte nie vorgehabt, sein Land zu erweitern. Eigentlich war er ein Mann der Ver├Ąnderungen verabscheute. Alles sollte seinen gewohnten, bekannten und altbew├Ąhrten Gang gehen. Leider war dies nicht immer m├Âglich.

Zum Schutz seines eigenen Volkes, zum Schutze der Almanen der Hohen Mark und auch zum Schutze der eventuell hilfesuchenden Rakshaner entschied er sich daf├╝r, die Hohe Mark zu beanspruchen.

Er kannte die machtgierigen Umtriebe von Felipe, er wusste wie dieser einst Roderich manipuliert hatte. Drei Gro├čherzogt├╝mer in dessen Hand, war nichts wobei man Nachts noch gut schlafen konnte.

Sie hatten sich eigentlich hier eingefunden um einen Krieg zu beenden und keinen neuen zu beginnen.
Aber die Waagschale des Lebens schien v├Âllig anderer Auffassung zu sein, so wie stets.
Frieden war vielleicht nur eine wundervolle Illusion, die man sich eventuell sehr teuer erkaufen konnte.

Nachdem Maximilien seine Befehle niedergeschrieben hatte, wandte er sich umgehend an seine beiden S├Âhne. Er stand auf und ging hin├╝ber zu Dreux und Ciel.

"Dreux und Ciel Ihr beide reist umgehend zur├╝ck in die Heimat. Dreux Dein Leibdiener Khawa verbleibt an meiner Seite.

Mit sofortiger Wirkung gehen die Amtsgesch├Ąfte auf Dich ├╝ber Dreux Gifford de Souvagne.
Bis zu dem Tage, wo wir uns in Souvagne wiedersehen.
Ich versuche Euch nach Hause zu folgen, ob es mir gelingt steht in den Sternen.
Falls wir uns nicht wiedersehen Dreux, regiere lange und weise mein Sohn.

Ciel Du nimmst bitte Deine Mutter und Olivie mit zur├╝ck in die Heimat. Richte Ihr meine herzlichsten Gr├╝├če aus und sagte ihr, ich bedanke mich f├╝r das au├čergew├Âhnliche Geschenk, sowie die Schokolade. Sie wird wissen was gemeint ist.

Ich erwarte, dass Ihr drei Euch als Br├╝der unterst├╝tzt, Dreux, Ciel und der nicht anwesende Greg.

Dies sind die Befehle, die mit sofortiger Wirkung umzusetzen sind.
Alles weitere Notwendige, musst Du selbst erkennen und entscheiden Dreux.
Ich w├╝nsche Dir dazu die Weitsicht und den Scharfblick des souvagnischen Adlers.

Macht mich stolz, stolzer als ich schon bin. Geht in dem Wissen, dass ich Euch liebe",
sagte Maximilien zu seinen beiden Kindern und reichte Dreux das Schreiben.

Max k├╝sste Dreux und Ciel auf die Stirn und schenkte beiden ein liebevolles, v├Ąterliches L├Ącheln, zu dem er nicht sehr oft kam. Er ging einen Schritt zur├╝ck und aus dem Vater Maximilien Rivenet de Souvagne wurde wieder die Amtsperson mit nicht zu deutender Miene des Hochadels.

"Geht, brecht umgehend auf und eilt Euch. Erneut steht nichts Geringeres als das ├ťberleben der Souvagne auf dem Spiel. Das Wohl des Landes liegt nun in Euren H├Ąnde Dreux. Verlasst Euch auf Eure Br├╝der, h├Ârt und achtet Ihren Rat.

Hier k├Ânnt Ihr Euch auf uns verlassen, wir werden im Name der Souvagne nach bestem Wissen und Gewissen verhandeln.

Seid bereit Souvagnes Freiheit und Unabh├Ąngigkeit gegen jeden Feind zu verteidigen.
Unser Segen ist mit Euch. Ainuwar sch├╝tze die Souvagne.

Meine Herren des Hochadels, der Leibgarde, des souvagnischen Hofes... geleiten Sie Ihren Gro├čherzog Duc Dreux Gifford de Souvagne sicher nach Hause in seine Heimat. Im Namen der Krone, danken wir Ihnen f├╝r Ihre Zuverl├Ąssigkeit, Loyalit├Ąt und Treue",
sagte Maximilien.

"An unserer Seite verbleiben Monsier Lacomb, Monsieur Rousseau, Chevalier de Mireault sowie Comte Massimo de la Cantillion", befahl Maximilien.

Befehl seiner Majest├Ąt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne:

Aufgrund Kenntniserlangung von h├Âchster Bedrohung durch eine gef├Ąhrliche Situation wird mit sofortiger Wirkung der Seuchen-Notstand ausgerufen!

Begr├╝ndung:
Au├čer Kontrolle geratene Pandemieartige Verbreitung der Ghule in Rakshanistan.


****


Akute Sicherheitsma├čnahmen:

Aufrechterhaltung der ├Âffentlichen Ordnung!

**

Heerbildung:
Heerbildung das ├╝bliche Prozedere ein, Sicherung der Grundversorgung, Sicherung der Heerversorgung, Zuweisung und Rationalisierung der Nahrungsmittel und so weiter und so fort.

**

Grenzsicherung:
Die Schutzw├Ąlle der Grenzen werden mit einer Bannmeile von 30 Metern versehen. Wer sich der Bannmeile n├Ąhert ist sofort unter Arrest zu nehmen. Die Person darf jedoch nicht in das Land einreisen, sondern ist vorab auf ihre Herkunft, sowie auf ihre Lebendigkeit zu ├╝berpr├╝fen!

Ferner wird zudem die Sicherheitsstufe 1 des Seuchenstatus mit sofortiger Wirkung ausgerufen! Jeder Geistmagier/jedes Himmelsauge ist dazu verpflichtet, einreise willige Personen

a) auf ihre Landeszugeh├Ârigkeit
b) auf ihre Lebendigkeit zu ├╝berpr├╝fen.

Fremdl├Ąndern ist die Einreise in die Souvagne auf sch├Ąrfste untersagt.
Untote sind bei Erkennung sofort zu eliminieren!

**

Evakuierung des Hofes.
Der gro├čherzogliche Hof wird mit sofortiger Wirkung evakuiert. Zum Schutz unserer Familie sowie Untertanen wird der Hof in die gro├čherzogliche Festung nach Cheverette umgesiedelt.

**

Schutz der Zivilbev├Âlkerung.
Unser Dekret lautet folgenderma├čen - s├Ąmtliche Burgen der Lehnsherren haben unverz├╝glich auch der Zivilbev├Âlkerung zum Schutze zur Verf├╝gung zu stehen. Dies ist zwar Brauch und Tradition, wird aber durch unsere pers├Ânliche Anordnung nunmehr erneut befohlen!

**

Heiler:
S├Ąmtliche Heilmagier, Heiler, Priester und Priesterinnen, Hebammen und sonstige Heilkundige sich umgehend sammeln. Dennoch soll in jedem Dorf einer der Heilkundigen verbleiben oder diesem zugeteilt werden!

**

Vormerkung/Vorbereitung der Nottierschlachtung.
Zuerst werden "unn├╝tze" Tiere, wie etwa Zootiere, dann Nutzvieh zur Notschlachtung freigegeben. Pferde sind bis zum Schluss von dieser Ma├čnahme ausgenommen, da sie zum Kampf, wie zur Aufrechterhaltung der ├Âffentlichen Ordnung von N├Âten sind.


****


Langfristige Sicherheitsma├čnahmen:

Grenzsicherung:
Die Grenzen Souvagnes sind mit einem Bollwerk (Schleusenmauer) zu sichern. Dieses Bollwerk ist mit entsprechenden Sicherheitstoren und Schleusen, zwecks Abriegelung zu versehen.

**

Burgen und Bollwerke/Schutzr├Ąume:
Jede Burg ist zu verst├Ąrken. Ferner sind in den Burgen und Festungen Schutzkeller und Schutzr├Ąume einzubauen.

Die Schutzkeller und Schutzr├Ąume haben gegen folgende Unbill zu sch├╝tzen:
Br├Ąnde
Hitze
Rauch
Tr├╝mmerbelastung
Splitterwirkung
Luftsto├čwellen
Luftsogwellen

Ferner sind die Schutzr├Ąume gegen Magie abzusichern. Entweder durch einen zugeteilten Magier vor Ort, oder durch sch├╝tzende Artefaktmagie!

**

Hafensicherung:
Um eine Ladung feindlicher Schiffe mit eventuell hoch infekti├Âsen Untoten-Material zu verhindern, sind gesch├Ąrfte Eichenbaumst├Ąmme vor und in dem Hafenbecken zu platzieren.
Zwecks Eigennutzung sind gesicherte Passagen durch die Abwehrma├čnahmen einzuplanen und unter Verschluss zu halten. Nur ausgew├Ąhltem Personal sind die sicheren Passagen/Pl├Ąne zug├Ąnglich zu machen.


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Re: Das Land Ehveros

#72

Beitrag von Golir Greifenfeder » Sa 3. M├Ąr 2018, 21:27

Golir wollte seinen Freund etwas beruhigen. Das Alter brachte es wohl mit sich etwas besonnener zu handeln. Aber nach den Worten von Tarkan gab er das auch gleich auf. In ihm selbst kochte es leicht hoch. Er hatte nur Zeit heraus geschlagen. Tarkan hatte alle anwesenden Nationen in Gefahr gebracht da sie unaufmerksam f├╝r die Gefahr wurden. Der m├Âgliche Friede hatte Zwerge so wie Almanen etwas blind werden lassen. Zumindest konnte Golir dem Rashkaner zu gute halten das er nun endlich ehrlich zu ihnen war. Der Afteraktmagier seufzte kurz.

Er nickte seinem K├Ânig zu.
ÔÇ×Wie ihr w├╝nscht, mein K├Ânig.ÔÇť
Auf dem vor ihm liegenden Pergament schrieb Golir die Befehle des K├Ânigs nieder. Als er fertig war und die Feder zur Seite legte rollte er das ganze zusammen. Er stand auf verbeugte sich entschuldigend kurz vor allen Anwenden und schriet zur T├╝r. Drau├čen winkte er einen der Soldaten zu sich her.

ÔÇ×Befehle von unserem K├Ânig,ÔÇť sagte Golir und dr├╝ckte ihm die Pergamentrolle in die Hand.
ÔÇ×Macht euch auf nach Niwar. Er├Âht die Truppenzahl aller Zwergenpforten und verst├Ąrkt die Verteidigungsanlagen. Falls ihr das vergessen solltet steht alles noch einmal im Pergament. Und nehmt noch jemanden mit....da unser K├Ânig nur einen Krieger schicken wollte nehmt meinen Sohn Galaar mit. Diese Nachricht ist zu wichtig als das sie ein einzelner ├╝berbringen sollte. Geht nun...und beeilt euch.ÔÇť
Der Zwergenkrieger nickte und rannte davon. Golir machte sich wieder in den Verhandlungssaal auf. Von dort kamen ihm einige Almanen entgegen. Wenn der alte Zwerg sie einem der Menschenreiche zuordnen m├╝sste w├╝rde er sagen k├Ąmen sie aus Souvagne.

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Re: Das Land Ehveros

#73

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » So 4. M├Ąr 2018, 08:56

Massimo

starrte Felipie an. Der Grossherzog von Ehveros hatte St├Ârungen. Ganz eindeutig war er nicht hell im Helm. Was schwatzte der da? Er wollte nicht gierig sein? Felipie war das Ehveros Wort f├╝r gierig. Mal so eben hatte er Roderich in den Krieg geschickt. Ganz zuf├Ąllig war der Heini von Ledwick verschwunden. Vermutlich hatte der ihn um die Ecke gebracht. Roderich hatte f├╝r die Ehre als erster zu sterben, sofort an die Front begeben. Die Ehre hatte der Kerl bestimmt bekommen. Felipie tat hier so als w├Ąre der unschuldig und h├Ątte mit nichts zu tun. Dabei war der Grossherzog von Ehveros schuld, dass die Almanen in den Krieg eingegriffen hatten. Roderich war sein Spielzeug gewesen. Der ging nicht mal ohne Order von Felipie kacken. Wen wollte der Kerl verarschen? Massimo schnaubte.
Bei dem was Tarkan erz├Ąhlte musste Massimo sich zusammen reissen. Seine Hand war schon um den Schwertgriff geschlossen. Ganz langsam musste er Finger f├╝r Finger loslassen um diese verlogene Rakshaner Schlange nicht direkt zu l├Ąutern und totzuschlagen. Die Ghule hatten die Macht ├╝bernommen. Und die Rakshaner waren nur noch die Sklaven von ihren untoten Fleischs├Ącken. Sie hatten mit M├Ąchte gespielt, die sie nicht kontrollieren konnte. Jeder anst├Ąndige Souvagner wusste wie abscheulich Nekromanten waren. Dass diese Magier hochgef├Ąhrlich waren und meist gel├Ąutert werden mussten. Es gab gute Nekromanten, die andere Leute halfen. Aber sie waren sehr selten. Massimo hatte nicht viele gute Nekromanten kennengelernt. Einige schon wie sein Verwanden Ansgar. Obwohl der genauso Ghule produzierte. ├ťberall waren die Viecher in seinen Haus gewesen.
Auf einmal wurde der Zwerg wild. Der Zwerg war kein St├╝ck besser als Felipie. Der Kerl dachte nur an sich und seine Zwerge und auf die anderen spuckte er. Der Zwerg wollte sofort eine Entscheidung. Er forderte sofort ein B├╝ndnis, sonst w├╝rde jeder f├╝r sich stehen. Das war eine dreiste Erpressung von dem Kuduppel. Dann machte der sich noch ├╝ber die Schlange Tarkan lustig. Gut das konnte Massimo verstehen. Massimo fragte ich wof├╝r der Duc sich die Scheisse ├╝berhaupt antat. Keiner von denen wollte Frieden nur sein Herr.
Sogar nach der Scheisse die Tarkan auf den Tisch gepackt hatte, wollte sein Herr der Schlange noch helfen. Massimo bewunderte seine Geduld und Ruhe. Er h├Ątte mit Tarkan kurzen Prozess gemacht.
Massimo war von dem Tiefling ├╝berrascht. Sein Angebot war fair. Er wollte etwas f├╝r seine Leute und bot selber genug daf├╝r an. Bevor Felipie seine gierigen Schmierfinger ausstrecken konnte sagte sein Herr was dazu. Er forderte die Hohe Mark f├╝r sich. Massimo grinste sich gedanklich einen ab. Ja dass gefiel ihm. Sein Herr war fiel zu zur├╝ckhaltend. Mega-Ehveros mit drei Herzogt├╝mer d├╝rfte es nicht geben.
Aber zwei grosse Herzogt├╝mer von Souvagne und Ehveros, dass gefiel Massimo. Wieso sollten nur die Kriegsverbrecher belohnt werden? Die Hohe Mark konnte froh sein, wenn der Duc ihr Herr wurde.
Schlagartig ordnete sein Herr die Heimreise f├╝r alle an. Und dass Dreux die F├╝hrung ├╝bernahm. Alle bis auf Khawa, Jules, Fabien und ihn sollten zur├╝ck nach Souvagne. Das der Duc sein Land besch├╝tzen wollte war klar. Deshalb hatte er seine Befehle aufgeschrieben. Aber noch lief die Verhandlung. Was machte seinen Herrn solche Angst? Jeder Magier konnte die Befehle gedanklich direkt nach Hause schicken. Daf├╝r m├╝ssten sie nicht abreisen. Sein Bruder Maurice konnte direkt den Orden ├╝ber Gedanken rufen. Sie konnten genauso Maurice Greifvogel schicken. Der Falke war schnell und w├╝rde die Botschaft dem Orden bringen. Massimo schaute Monique an. Es war eine Ehre beim Duc bleiben zu d├╝rfen. Aber Massimo wollte sich nicht von seine Frau trennen. Er nahm ihre Hand. Er w├╝rde sein Herr fragen, ob sie genauso bei ihnen bleiben durfte. Fabien war auch kein K├Ąmpfer.

"Herr ich bitte euch darum dass meine Frau ebenfalls bleiben darf."

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Re: Das Land Ehveros

#74

Beitrag von Killian O'Noughton » So 4. M├Ąr 2018, 10:43

Count O' Bright der nur etwas ├Ąlter wie Killian war zog beide Augenbrauen nach oben bei Felipes Worten. Er war erstaunt um die dreiste L├╝ge des Gro├čherzogs von Ehveros ihnen gerade entgegenschleuderte. Es war purer Egoismus von diesem Mann. Ledwick war Sumpfland nicht wirklich sehr wertvoll, nichts was man aus N├Ąchstenliebe zu sich holen w├╝rde. Das Land hatte h├Âchstens f├╝r dessen Bewohner einen Wert.
Die Counts blickten sich gegenseitig an.
Allen f├╝nf war klar das sie Felipe wieder f├╝r irgend etwas benutzen wollte. Vermutlich als Pufferzone zum Chaos. Der Sumpf konnte Truppen eine ganze weile aufhalten wenn sie nicht fliegen konnten.
Count O' Maes wollte gerade ansetzen etwas zu sagen als Tarkan mit einer wichtigen Info herausplatzte. Die Counts wurden etwas blass und ihre Augen weiteten sich.
Dies best├Ątigte Killian nur seine Sorge um Felipes Hintergedanken.

ÔÇ×Bei allem n├Âtigen Respekt Gro├čherzog Felipe von Ehveros. Aber ich denke das ich f├╝r alle Counts aus Ledwick spreche wenn ich sage. Das wir Unabh├Ąngig bleiben wollen. In der Vergangenheit hat ein B├╝ndnis zwischen unseren Reichen gen├╝gt zur gegenseitig Unterst├╝tzung.,ÔÇť sprach Count O'Maes das aus was er zur vor noch sagen wollte.
O' Bright hackte an dieser Stelle ein: ÔÇ×Die j├╝ngste Vergangenheit hat uns auch gezeigt das ihr nicht gut f├╝r unser Land seit Gro├čherzog Felipe von Ehveros. Ich f├╝r meinen Teil w├╝rde es vor ziehen unter Souvagne zu fallen. Duc de Souvagne scheint in meinen Augen ein f├Ąhigerer Herrscher als ihr.ÔÇť

Killian seufzte und meldete sich auch zu Wort.
ÔÇ×Ich stimme den beiden zu. Aber da ihr Gro├čherzog Felipe von Ehveros bald abdankt. W├Ąre es sinnvoller auch etwas von eure Nachfolgerin zu h├Âren. Eure Tochter schwieg bisher. Ihr solltet doch l├Ąngst erkannt haben das die Fronten zu eurer Wenigkeit etwas verh├Ąrtet sind.ÔÇť
Ein leichtes nicken ging durch die Reihen der Counts.
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Re: Das Land Ehveros

#75

Beitrag von Khawa » So 4. M├Ąr 2018, 12:20

Khawa war geb├╝rtiger Rakshaner. Er wusste, was Ghule waren, er kannte Ghule. Er hatte mit Ghulen zusammen Siege gefeiert und gesehen, wie sie die Erschlagenen verspeisten. Und doch hatte er das Problem, das damit einherging, v├Âllig verkannt. Nach Tarkans Worten fragte er sich bei einer ganzen Reihe von Pers├Ânlichkeiten, ob diese in Wahrheit l├Ąngst ihr Leben ausgehaucht hatten und nurmehr als Scheinlebendige auf Asamura wandelten. Es gab einige, die daf├╝r in Frage k├Ąmen.

Der Duc reagierte sofort und nachhaltig. Er erlie├č eine ganze Salve von Befehlen, die wie Armbrustbolzen in Khawas Bewusstsein einschlugen. Jedes Wort ein Treffer. Jedes einzelne Wort, welches der Duc soeben ├Ąu├čerte, ver├Ąnderte mit sofortiger Wirkung die Welt, ver├Ąnderte Souvagne und Khawas Leben. Irgendetwas hatte Maximilien de Souvagne vor, er schickte alle fort, zur├╝ck in die Heimat. Khawa aber durfte bleiben. Und Jules war da. In die Menge kam Bewegung, als die anwesenden Souvagner aufbrachen, um das Anwesen zu verlassen. In dem Gedr├Ąnge suchten Khawas Augen nach jemanden.

Er packte Edoardo an der Schulter, drehte ihn herum und knallte ihn r├╝cklings an die Wand. Er hielt ihn kraftvoll fest, damit er ihm zuh├Ârte. Einige Gardisten guckten im Vorbeimarschieren, doch sie kannten Khawa als Leibdiener des Prince und so sagten sie nichts.

"H├Âr zu, Edo! Jemand muss auf Nathan aufpassen, so lange ich fort bin! Er scheint dich zu m├Âgen, er wird auf dich h├Âren. Du hast ihm gesagt, mehr als Freundschaft wird es von dir geben, also verhalte dich auch wie ein Freund! Gib auf ihn acht, sonst kommt er unter die R├Ąder! Und halte ihn von dieser Spezialeinheit der Garde fern!"

Sie hatten nicht viel Zeit. Khawa gab Edoardo einen Klaps auf die Schulter und gab ihn wieder frei, damit dieser seiner Einheit folgen konnte. Nichts als Sorgen hatte man! Khawa suchte mit den Blicken kurz nach Ciel, Dreaux und Ferrau, w├Ąhrend er zum Duc eilte, der nach ihm, Jules, Fabien und Massimo verlangt hatte.
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, hei├č wie die Liebe und bitter wie das Leben."

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Re: Das Land Ehveros

#76

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 4. M├Ąr 2018, 12:43

Als sein Vater sich von ihnen verabschiedete, geriet Ciels Fassade f├╝r einen Augenblick ins Wanken. Er sah den Duc an mit dem Blick des Kindes, das soeben erfuhr, dass es seinen Vater heute vielleicht zum letzten Mal sah. F├╝r eine Sekunde huschte tiefste Verzweiflung ├╝ber Ciels Gesicht. Vielleicht waren es die Nachwirkungen der Drogen, dass er seinen Vater, als der nach der Verabschiedung wieder zur├╝ckwich, an dessen Kleidung festkrallte und ihn an sich heranzerrte. Er umarmte ihn ganz fest und fl├╝sterte in sein Ohr:

"Blutnekromanten, Papa!"

Es gab kaum jemanden, der wusste, dass Prince Ciel selbst diese Kunst beherrschte. Es hatte seinen Grund, warum niemand davon erfahren sollte. Doch sein Vater geh├Ârte zu den wenigen Wissenden. Er w├╝rde die knappe Andeutung verstehen. Ciel bereute bitter, dass er nicht mehr Zeit in seine magische Ausbildung investiert hatte, sondern stattdessen lieber ├╝ber seinen Expansionspl├Ąnen gebr├╝tet hatte. Nun brauchte er die Gabe dringend. In Souvagne w├╝rde Ciel sofort Kontakt zu seinem Meister aufnehmen und das Studium mit neuer H├Ąrte angehen!

Er lie├č seinen Vater wieder los und erneut standen sie sich als Duc und Prince gegen├╝ber, nicht mehr als Vater und Sohn. "Wie ihr befiehlt, Durchlaucht."

Ciel verneigte sich und verlie├č mit seinem Gefolge den Saal. Er suchte Dreaux im Gedr├Ąnge, w├Ąhrend ihm einige Gardisten den Weg freibahnten.

"Dreaux, reist du mit in meiner Kutsche?", fragte er ihn. "Oder reiten wir zu Pferd? Was sind deine Befehle f├╝r die Reise?" Er blickte noch einmal zur├╝ck zu der gro├čen T├╝r zum Saal, wo ihr Vater zur├╝ckblieb. Auch sein Berater Jules und sein Leibdiener Khawa blieben hier, sowie Massimo, der ihn an der Waffe ausgebildet hatte. Vier Menschen, die zu den Wichtigsten in seinem Leben geh├Ârten, verlie├čen ihn und blickten einem ungewissen Schicksal entgegen. Ciel musste sich einmal mit der Hand ├╝bers Gesicht streichen. Er zog Nathan am ├ärmel n├Ąher an sich heran und suchte mit den Blicken nach seiner Mutter, doch sie war nirgends zu sehen. Und wo war Ferrau?

Da fiel ihm etwas ein. Er lie├č Nathan los und krallte sich den n├Ąchstbesten Gardisten.

"Du! Im Kerker wartet mein neuer Sklave, Hiccup! Der Norkara! Holt ihn sofort heraus, er darf nicht hier zur├╝ckbleiben!"
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Re: Das Land Ehveros

#77

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » So 4. M├Ąr 2018, 13:27

Dreux nahm die niedergeschriebenen Befehle seines Vaters fast automatisch entgegen. Selten waren sie sich so nah, und Dreux genoss den Moment. Es war sein Vater der ihm die Krone Souvganes ├╝berreichte, nicht der Gro├čherzog.

Dreux hatte sich immer gefragt, wie der Tag aussehen w├╝rde, an dem er den Thron Souvagnes bestieg. Er hatte nicht damit gerechnet, dass dies auf fremder Scholle geschehen w├╝rde. Aber er freute sich, dass er sie nicht aus seines Vaters toten H├Ąnden nehmen musste.

Schlagartig kamen ihm seine Quengelei, wann er den Thron besteigen durfte, sehr kindisch vor. Am liebsten h├Ątte er sich geweigert die Krone anzunehmen, h├Ątte gesagt dass er bliebe und weiter verhandeln w├╝rde, nur um die damit verbundene B├╝rde nicht tragen zu m├╝ssen.

Aber die Weigerung stand ihm nicht zu. Sein ganzes Leben lang war er auf diesen Tag hin ausgebildet worden und wenn er Gl├╝ck hatte, w├╝rde sein Vater in die Heimat und zu ihm zur├╝ckkehren. Er w├╝rde seinen angestammten Platz auf dem Thron wieder einnehmen. Dreux selbst h├Ątte bis dato die eigene Feuertaufe bestanden.

Er durfte nicht ablehnen, denn sein Vater tat gerade etwas, dass jeder liebende Vater tun w├╝rde - er brachte seine Kinder in Sicherheit und deckte ihren Abzug.

Dreux f├╝hlte den Kuss seines Vaters wie ein Brandmal auf der Stirn, so als w├Ąre dies nicht nur eine Verabschiedung, sondern die Kr├Ânung selbst. Sein Herz verkrampfte sich bei der Geste und er umarmte seinen Vater ebenso, wie es Ciel getan hatte.

Weshalb hatten sie eigentlich eine solche Macht, wenn sie ihre Zeit mit unwichtigen Verwaltungsaufgaben verschwendeten und sich nicht einmal am Tag 5 Minuten Zeit f├╝reinander nahmen? Fragen f├╝r dies sie jetzt ebenso wenig Zeit hatten. Fragen die er als Duc selbst kl├Ąren konnte. Antworten die er seinem Vater bei seiner R├╝ckkehr hoffentlich geben konnte.

"Ganz wie Du w├╝nscht, Du kannst Dich auf mich verlassen Vater.
Wir ├╝berleben oder fallen gemeinsam. Ich liebe Dich ebenso",
antwortete Dreux.

Als sich sein Vater ein St├╝ck zur├╝ckzog und ihm als Amtsperson auch gegen├╝ber den Landsleuten den Titel ├╝bergab, verneigte sich Dreux vor seinem Vater. Gemeinsam mit Ciel und den anderen Souvagnern verlie├č er den Verhandlungssaal.

Drau├čen erwartete ihn schon sein Bruder und nahm ihn in Empfang.

"Wir reisen zu Pferd, die Kutschen folgen uns Ciel. Wir sollen uns beeilen. Ich wei├č nicht was Vater plant, aber wir m├╝ssen zusehen, dass wir so schnell wie m├Âglich Souvagne erreichen. Er bleibt und deckt unsere Heimkehr. Wir brechen umgehend auf. Lass einige Diener die Kutschen und unser Gep├Ąck nachbringen. Wir reiten los und zwar sofort, komm", sagte Dreux, hakte seinen Bruder unter und zog ihn mit sich.

"Was hast Du Vater zugefl├╝stert? Etwas das mir n├╝tzen k├Ânnte?", hakte Dreux beim Laufen nach, w├Ąhrend er Richtung St├Ąlle eilte.

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Re: Das Land Ehveros

#78

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 4. M├Ąr 2018, 13:46

"Blutnekromantie ist der Schl├╝ssel", erkl├Ąrte Ciel gehetzt. "Vergiss die normale Nekromantie, ├╝berlasse sie dem Chaos. Was sie bringt, haben wir soeben geh├Ârt! Blutnekromantie ist anders, sie geht mit dem Tod und den Toten respektvoll um. Sie ist die einzige ethisch akzeptable Form der Nekromantie. Vor allem aber ist die st├Ąrkste nur denkbare Waffe gegen Untote! Blutnekromanten sp├╝ren Untote. Sie k├Ânnen sie allein durch astrale Abwehr fernhalten. Und sie k├Ânnen die armen Seelen in den Abgrund zur├╝ckschicken, aus dem man sie gezerrt hat! Die gew├Âhnliche Nekromantie selbst sollte komplett aus Souvagne verbannt werden, auch von den Akademien, zugunsten einer F├Ârderung von Blutnekromantie!"

Ciel blickte sich gehetzt um.

"Wo sind Mutter und Olivie? Und wo ist Ferrau?" Er bekam Angst, als er seinen neuen Leibdiener nirgends entdecken konnte. Er packte sich einen weiteren Gardisten. "DU! Geh und such meinen Leibdiener! Bring mir Ferrau! Wage es nicht, mir wieder unter die Augen zu treten, bevor du ihn nicht bei dir hast!", br├╝llte er den arglosen Mann an, der vor Schreck zusammenzuckte. Er sch├╝ttelte ihn an den Schultern durch, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Ciel war gerade alles andere als in geduldiger Stimmung. Der Gardist salutierte verdattert und eilte im Laufschritt davon.
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Re: Das Land Ehveros

#79

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 4. M├Ąr 2018, 16:33

Der Duc lie├č sich gerade noch den Hinweis seines Sohnes durch den Kopf gehen, als die Verhandlungen weitergingen. `Blutnekromantie...┬┤, ├╝berlegte der Duc. Darum w├╝rde er sich sp├Ąter Gedanken machen. Im Moment galt seine Konzentration dem Geschehen vor Ort.

Auf das Kompliment des Count O' Bright neigte Maximilien leicht den Kopf.

"Habt Dank f├╝r das Kompliment Count O' Bright. Wir schlie├čen uns der Vorgabe Ledwicks an Felipe. In der Vergangenheit habt Ihr Euch wenig friedlich gezeigt, deshalb sollte Euch die Zur├╝ckhaltung aus dem Gro├čherzogtum von Ledwick nicht verwundern.

Ferner w├╝rden wir selbst gerne h├Âren, was Eure Tochter als zuk├╝nftige Regentin zu all dem zu sagen hat. Nur ein neues Gesicht auf dem Thron, dass doch durch Eure Hand gelenkt wird, ist nicht Sinn und Zweck einer Abdikation.

In dem Moment wo Ihr bereit seid, den Thron Eurer Tochter zu ├╝berlassen Felipe, ├╝berlasst Ihr dieser nicht nur eine machtvolle Sitzgelegenheiten, sondern Ihr ├╝berreicht Ihr die gesamte Staatsmacht von Ehveros. Mit allen Rechten, Privilegien, Pflichten und B├╝rden. Folglich m├Âchten wir gerne h├Âren, was die junge Dame selbst zu ihrem zuk├╝nftigen Amt wie auch zur Verhandlung an sich zu sagen und eventuell beizutragen hat.

Sollte es den Ledwicker Counts genehm sein, eine Fusion unter Riccarda von Ehveros einzugehen, weisen wir gleich darauf hin, dass es in diesem Fall zu einer gleichwertigen Gewaltenverteilung kommen muss.

Dies w├╝rde bedeuten, sobald Ehveros mit Ledwick fusioniert, fusioniert Souvagne mit der Hohen-Mark. Aus vier almanischen Gro├čherzogt├╝mern w├╝rden zwei werden Felipe. Denn sind wir ehrlich, w├╝rdet Ihr Euch Ledwick und die Hohe Mark einverleiben, was st├╝nde dann als n├Ąchstes auf Eurem Plan? Die Eroberung Souvagnes?

Nun dies m├Âgt Ihr heute noch nicht planen, eventuell m├Âgt Ihr dies nie planen, aber das Schwert des Krieges w├╝rde erneut ├╝ber uns schweben. Ihr habt zu dieser Friedensverhandlung geladen Felipe. Nun ist es an Euch, Eure Friedfertigkeit und Euren guten Willen uns allen gegen├╝ber zu beweisen",
erkl├Ąrte der Duc h├Âflich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Comte Massimo de la Cantillion
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Die flei├čige Feder in Bronze

Re: Das Land Ehveros

#80

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mo 5. M├Ąr 2018, 00:57

Massimo

wollte seinen Herrn nicht belehren. Aber die Gefahr ging von den abscheulichen Rakshaner Gulen aus und nicht von Ehveros. Sie sollten Ricarda anh├Âren und bleiben. Sie mussten die Botschaft mit Magie nach Hause schicken und nicht ├╝bereilt abreisen. Oder war Felipie ein Gul? Massimo schaute Felipie misstrauisch an. Nein der atmete und lebte.

"Herr m├Âchtet ihr nicht mit der Abreise von eure Familie und euren Begleitern bis nach der Verhandlung warten? Herr wir k├Ânnen die Warnung mit Magie gedanklich direkt zu euren Sohn nach Hause schicken. Danach k├Ânnen die Nachricht von mein Bruder mit den Falken schicken lassen. Mit Magie geht es schneller Herr. Wenn ihr das w├╝nscht, werde ich sofort euren Sohn die Nachricht gedanklich schicken."

Massimo beugte sich zu seinen Herrn.

"Eure S├Âhne sind an eure Seite sicher. Die Gulbedrohung kommt aus Rakshanistan Herr und nicht aus Ehveros. ├ťberlegt euch ob ihr eure Gefolge weg schickt. Ihr m├╝sst die Heimat warnen wie die Zwerge. Aber ihr m├╝sst nicht abreisen. Mir passt genauso wenig was Felipie sagt. Felipie ist gierig aber er hat uns zum verhandeln eingeladen. Und zur Kr├Ânung. Ihr wart die ganze Zeit geduldig. Nur Tarkan ist der Feind Herr. Nicht derRakshaner selber, sondern sein Gulproblem. Lasst uns bleiben, ich bitte euch Herr. Sonst sagt mir vor was ihr Angst habt. Die Zwerge bleiben genauso und schicken eine Nachricht nach Hause."

Massimo fl├╝sterte ganz leise und voller Respekt zum Duc. Er musste das sagen. Er wollte die Entscheidung nicht anzweifeln. Sie alle mussten gemeinsam gegen die Gulpest vorgehen.

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