Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel


Das Geisterhaus
Die Geister sind eine erfolgreiche und wohlhabende Gilde von Auftragsm├Ârdern. Jedoch bietet das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause f├╝r Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen sind absolute Loyalit├Ąt und Verschwiegenheit - sonst endet man rasch selbst auf der Todesliste.
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Davard von Hohenfelde
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#31

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Sa 27. Mai 2017, 15:50

Dave hatte die Schnauze gestrichen voll. Weder hatte er Lust zur├╝ck zu den anderen zu gehen, noch sich vor der Zunft f├╝r sein Verhalten zu rechtfertigen. Der Naridier holte sich eine Flasche Schnaps aus seinem Quartier, schnappte sich Fedor und Brownie und hockte sich hinters Haus auf die Treppe, wo er sonst abends so mit Pavo gehockt hatte.

Seine beiden gro├čen Hunde hockten sich vor ihn und schauten ihn mit treuen, braunen Augen an.

"F├╝r wen halten sich alle eigentlich? Bin ich der Arsch vom Dienst? Nur weil ich sonst keine Gef├╝hle zeige, hei├čt das noch lange nicht, dass ich keine habe oder jeder permanent auf mir rumtrampeln kann. Daf├╝r brauche ich hier nicht wohnen. In Pavos Haus!", erz├Ąhlte Dave Fedor, ├Âffnete die Schnapsflasche und nahm einen gro├čen Schluck.

Der Magier z├╝ndete sich eine Rauchstange an und klemmte sie sich in den Mundwinkel, w├Ąhrend er seine Hunde streichelte. Fedor legte seinen Kopf auf Daves Knie ab und blinzelte.

"Pavos Haus! Wie gut dass er mich daran erinnert! Seins! Nicht meins! Nicht vergessen, ich bin hier nur geduldet", knurrte Dave und nahm noch einen gro├čen Schluck.

"Komisch ist, von meinem Geld kauft er sich gerne Fressen und S├╝├čkram, da gibt es f├╝r ihn die Unterscheidung - Meins und Deins nicht", erkl├Ąrte Dave und g├Ânnte sich noch einen Schluck.

"Wisst Ihr was meine Fellnasen, ich habe selbst ein Haus in Shohiro, keine drei Stra├čen von hier entfernt. Dass Haus Fedor, wo Du Dir mit Varmi schon mal ein sch├Ânes Wochenende gemacht hast. Du erinnerst Dich? Genau das! Da kann ich auch wohnen. Wie viel Umdrehung hat denn die Schei├če hier?", murrte Dave schaute kurz aufs Ettikett und trank weiter.

"K├Ânnte ja soga mit Vami da wohn. Wenner will. Sos dassss ja nich, wer brauch┬┤n schon Pavo? Solln mich in Ruhe lassn", murmelte der Naridier, dabei kraulte er seine Hunde und raucht m├╝rrisch vor sich hin.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#32

Beitragvon Gasmi » Sa 27. Mai 2017, 15:58

Gasmi nickte Aino zu. Sie hatte Recht, vermutlich stand nichts mehr von Puschels und seiner Einrichtung. Warum Puschel so ausgerastet war, wusste Gasmi immer noch nicht. Varmikan hatte es scheinbar zu Anfang verstanden, aber war dann nicht besser weggekommen als er selbst.

Der D├╝sterling ging in Puschel und sein Quartier und schaute auf die Tr├╝mmerlandschaft die sich ihm bot. Gasmi wusste nicht was er empfinden sollte. Wut, Trauer und Entt├Ąuschung ergaben eine ganz seltsame Mischung in ihm. Er hob ein St├╝ck von den M├Âbeltr├╝mmern auf und schaute sich um.

`Zweckslos┬┤, schoss es ihm durch den Kopf.

Was sollte er hier noch reparieren k├Ânnen? Es sah aus, als h├Ątte ein Wirbelsturm im Zimmer gew├╝tet.

Gasmi lie├č das St├╝ck fallen, dass er in den Krallen hielt. Den M├╝ll konnte er sp├Ąter noch raus r├Ąumen. Jetzt hatte er weder die Lust noch die Kraft dazu. Leise schloss er die T├╝r und verlie├č das Haus.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#33

Beitragvon Morasa » Sa 27. Mai 2017, 17:03

Morasa

folgte Jeelen durch das Haus. Sie schauten zuerst bei dem Quartier von Gasmi und Urako vorbei. Der Tiefling hatte ganze Arbeit geleistet, von seinen M├Âbeln war nichts mehr vorhanden. Danach gingen sie in den Keller und dann in den zweiten Keller. Morasa f├╝hlte sich wie in einen Verliess und hier sollte er wohnen. Jeelen erz├Ąhlte ihm, dass auch Varmikan hier unten wohnte und er nicht allein war.
Der Goblin erz├Ąhlte ihm, was es alles in dem Haus f├╝r R├Ąume gab. Ein Gef├Ąngnis und ein Schwimmbad gab es auch. M├Âbel gab es zum Gl├╝ck schon in Mo seinen Quartier. Kleinigkeiten musste er sich selber kaufen, oder er konnte Dave danach fragen. Seinen Zimmerschl├╝ssel sollte er sich in der Schreibstube abholen, aber gezeigt hatte Jeelen ihm die Schreibstube gar nicht. Jeelen lud ihn f├╝r abends ins Wohnzimmer ein.

"Die Einladung nehme ich an", sagte der Waldalb.

Dann verabschiedete sich Jeelen und Morasa war alleine. Mo bef├╝hlte das Bett. Es war weich und angenehm. Der Waldalb wartete bis er den Goblin nicht mehr h├Âren konnte, dann ging er zu dem Quartier von Varmikan. Vor der T├╝r blieb er stehen und drehte wieder um. Er h├Ątte gerne in Varmikan sein Quartier herumgest├Âbert. Aber es gab schon genug ├ärger. Er konnte am Abend warten bis Varmikan kam und dann in seiner zweiten Gestalt mit hineinschl├╝pfen und nachzugucken.
Es war noch Tag und der Keller erdr├╝ckte seine Sinne, darum ging Morasa wieder nach oben. Mo wollte sich genau merken wo das Haus der Geister war. Er ging nach draussen und schaute sich um, welche H├Ąuser und Gesch├Ąfte in ihre N├Ąhe waren. Eine Anschlagtafel war direkt vor ihren Haus, dass war ein guter Hinweispunkt. Mo umrundete einmal das Haus und schaute sich die Blumen an. Sie waren in die Mauer gepflanzt und es sah sehr sch├Ân aus.
Auf der R├╝ckseite vom Haus war der Bach den er bei seiner Anreise geh├Ârt hatte. Mo ging die Treppe herunter zum Bach. Das Wasser sah sauber aus f├╝r so eine Stadt. Der Waldalb war erstaunt dar├╝ber. Mo ging wieder nach oben und umrundete das Haus weiter.
Auf der R├╝ckseite vor dem Hinterausgang des Hauses sass Dave. Er hockte auf der Treppe und er hatte seine beiden Hunde dabei. Morasa setzte sich neben ihn und nahm ihm die Flasche Schnaps weg. Mo nahm einen Schluck und verzog das Gesicht.

"Hast du was zu rauchen f├╝r mich? Danke f├╝r deinen Schutz, du bist ein Kamerad. Ich habe geh├Ârt was du in der Heilstube geschrien hast und was der andere antwortete. Klar dass du sauer bist. Warum sollst du dich abregen, du wurdest beleidigt. Was war mit dem Ork und dem Tiefling los?".

Morasa trank noch einen Schluck aus Dave seiner Schnapsflasche und sp├╝rte wie der Schnaps in seinen Hals brannte. Er biss noch einen ab und gab Dave die Flasche zur├╝ck.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#34

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Sa 27. Mai 2017, 18:32

Dave musterte Morasa, der sich neben ihn setzte und an seinem Schnaps bediente. Der Alb trank einen Schluck und verzog das Gesicht, was Dave grinsen lie├č.

Der Magier sch├╝ttelte den Kopf, auf die Frage, ob er noch etwas zu rauchen hatte. Dave hielt Mo die Rauchstange mit dem Mundst├╝ck voran hin und stopfte sie ihm dann in den Mundwinkel.

"Lasssss... unssss... teiln. Nimmse...", sagte Dave extrem langsam und kicherte.

"Wsss der Orch und Diefling wollde? Ksssss... Unruhe stiften, sisse doch", murmelte er und nahm noch einen kr├Ąftigen Schluck aus der Flasche.

"Disch verteidischt? Jupp habisch", stimmte Dave zu und legte Mo einen Arm um die Schulter.

"Alless hia Pavos Hausss, merkse Dir dasss. Hab selbst eins hia. Willse sehn? Pass auf Mosssasa, gehn wia zu meiner H├╝tte. Zieh ich was anders an, keine Robe und so. Muss keina sehn, daisch ein Magia bin. Dann gehn wir was drinken. Allesss klar? Kommse mit?", fragte Dave, r├╝lpste und reichte Morasa die Schnapsflasche.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#35

Beitragvon Urako » Sa 27. Mai 2017, 19:41

Pavos Erkl├Ąrung h├Ârte sich zwar zun├Ąchst logisch an, doch bei genauerem Nachdenken hielt auch sie Urakos Analyse nicht stand. Es war alles falsch, er verdrehte die Tatsachen und ignorierte das Wichtigste. Urako hatte das sensible Sozialgef├╝ge der Geister sch├╝tzen wollen, in dem er sich so wohl f├╝hlte. Somit auch die Beziehung von Varmikan und Dave. Wieso nahmen ihn alle als Aggressor war? Wieso glaubte Dave, dass Urako ihre Beziehung gef├Ąhrden wollte? Er hatte sie sch├╝tzen wollen! Der neue Alb war es doch gewesen, der alles zerst├Âren wollte, indem er sich hineindr├Ąngte! Es ├╝berraschte Urako nicht, dass selbst der alte Goblin seine Sichtweise nicht verstand. Er schwieg und knetete Pavos Robe, w├Ąhrend dieser sprach. Auch, wenn der alte Mann in den Augen des Tieflings nur unlogisches und sinnleeres Zeug erz├Ąhlte, war zumindest seine Stimme wohltuend. Und sein Geruch und seine tr├Âstende Anwesenheit.

"Varmi hat den Alben gestreichelt, kurz, bevor wir ins Zimmer gekommen sind. Er hat vermutlich geglaubt, wir w├╝rden es nicht sehen, aber die T├╝r war halb offen. Dave war dabei, also war es wohl in Ordnung. Mich hat Varmi noch nie gestreichelt. Aber diesen ... Fremden."

Urako sagte es jetzt ruhig.

"Es gibt da nichts zu kl├Ąren, Pavo. Du siehst es anders, aber die Beweise sind doch offensichtlich. Streicheln ist Zuneigung. Morasa wird gestreichelt - ich nicht. Sache klar. Da gibt es nichts misszuverstehen. Und ich dachte, Varmi w├Ąre wirklich mein Freund."

Er streichelte Pavo ein wenig, w├Ąhrend er redete.

"Und Gasmi ... ich glaube, ich habe einfach zu viel erhofft. Zu viel erwartet. Dabei sollte man meinen, dass ich nach so vielen Jahren mal dazu gelernt h├Ątte. Aber ich dachte, ich dachte er ist anders, er versteht, wie wichtig er mir ist. Wieso freut er sich ├╝ber einen fremden Kerl? Reiche ich ihm denn nicht? Nein, nat├╝rlich nicht. Dave hat ja Recht. Ich bin nichts weiter als ein dummer Proleten-Arsch. Es gibt nichts, was ich kann und ich seh obendrein auch noch schei├če aus. Was sollte Gasmi an mir finden? Wir passen nicht zusammen. Er wei├č meine Liebe nicht zu w├╝rdigen und ich bin ihm nicht genug. Er ist halt nur einer wie jeder andere vor ihm auch. Genau so undankbar, genauso falsch. Am Ende ist es immer das gleiche Spiel. Ich liebe sie - sie tun mir weh. Ich sollte nicht lieben."

Seine Finger wanderten ├╝ber Pavos Robe. Er zog den alten Mann an sich heran und k├╝sste ihn auf den Mund.
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"Wenn Kaiser, K├Ânige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#36

Beitragvon Morasa » Sa 27. Mai 2017, 19:42

Morasa

nahm die Rauchstange entgegen und nahm einige Z├╝ge davon. Dann steckte Mo sie zur├╝ck Dave in den Mund. Mo hakte sich bei Dave unter und trank noch einen Schluck von dem Schnaps.

"Unruhe haben sie gestiftet die Albenhasser. Wenn du nach Hause willst, begleite ich dich. Das ist ganz normal unter Kameraden. So besoffen kannst du nicht alleine gehen. Das ist zu gef├Ąhrlich. Wer wohnt noch bei dir im Haus? Am besten ziehst du dann solche Klamotten an, in denen du dich wohlf├╝hlst und dich die anderen nicht kennen. Lass uns Bier trinken gehen. Wir k├Ânnen uns auch Bier kaufen und bei dir zu Hause trinken. F├╝r heute habe ich genug Fremde kennengelernt und Aufregung hatte ich ebenfalls genug".

Der Waldalb packte Dave und hievte ihn auf die Beine. Dave war nicht fett, aber trotzdem hatte er sein Eigengewicht. Mo machte das nichts aus. Erbeutetes Wild trug er auch durch den Wald, darum konnte er Dave gut st├╝tzen.

"Wo lang?", fragte Mo.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#37

Beitragvon Pavo » Sa 27. Mai 2017, 20:00

Pavo h├Ârte Urako aufmerksam zu und strich ihm beruhigend ├╝ber den Kopf.

"Urako, die Frage ist nicht warum Varmikan Dich nicht gestreichelt hat, sondern warum er ├╝berhaupt andere Personen au├čer Dave streichelt. Ob Dave das gesehen hat, wird keine Rolle spielen. Anders herum h├Ątte das sehr wohl eine Rolle gespielt und Dein frostalbischer Freund w├Ąre sofort dazwischen gegangen. Genauso geht er ja schon dazwischen, wenn ich mit Dave nur f├╝nf Minuten reden will. Da probt er den Aufstand, nur damit er seinen Kopf durchsetzen kann.

Willst Du denn von ihm gestreichelt werden? Ist Dir das so wichtig? Willst Du diese Art von Zuneigung von dem Frostalben? Ich dachte Du liebst Gasmi. Dass Gasmi Dich liebt, das wei├č ich. Er spricht immer gut von Dir. Und er w├╝rde alles f├╝r Dich tun. Gasmi bedeutest Du alles. Wie kannst Du denken, dass er Dich nicht liebt?

Dave war verletzt und wollte Dich verletzten. Es ist ihm gelungen. Aber das hei├čt noch lange nicht, dass seine Beleidigungen wahr sind oder? Macht es Euch Spa├č Euch gegenseitig weh zu tun?

Was Gasmi an Dir findet, kann ich Dir pers├Ânlich nicht sagen. Aber frag dass doch mal Gasmi. Ich kann Dir nur sagen, warum ich Dich pers├Ânlich mag",
erkl├Ąrte Pavo gerade noch als Urako ihn urpl├Âtzlich auf den Mund k├╝sste.

Pavo musterte Urako total verdattert.

"Ehm ja, so habe ich das eigentlich nicht gemeint", murmelte der alte Heiler total verwirrt und dr├╝ckte Urako einen Kuss auf die Stirn.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#38

Beitragvon Distel » Sa 27. Mai 2017, 20:04

Distel sah, wie der D├╝sterling sich aus dem Staub machte. Distel war ein sensibles Kerlchen und er sah sofort, dass etwas nicht stimmte, selbst wenn er den Krach in der Bude nicht mitbekommen h├Ątte. Er trippelte dem Fliehenden hinterher.

"He, warte! Warte doch mal! Was ist denn los? Kann ich irgendwas tun?" Das klang entsetzlich platt und hilflos. "Bier?", fragte Distel unsicher. Manch einen tr├Âstete das ja ...
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#39

Beitragvon Davard von Hohenfelde » Sa 27. Mai 2017, 20:44

Dave hielt sich mit einer Hand an Morasa fest und machte mit der freien Hand eine wegwerfende Handbewegung und konnte so gerade noch die Schnapsflasche festhalten.

"Schei├čdreck! Beinahe Chnaps versch├╝dded. Dzzsss brin Unjl├╝ck", lachte Dave.

"Wos Haus is? Weiss ich nimma. Da unjef├Ąhr", sagte er und zeigte in eine unbestimmte Richtung.

Der Naridier nahm mit grimmigen Gesichtsausdruck einen Zug aus der Rauchstange und versuchte sich zu konzentrieren. Irgendwie schien alles im Nebel versunken. Er wusste wie das Haus aussah und dass es in Shohiro stand. Der Rest, war wie ausradiert.

Dave schaute kurz ├╝ber die Schulter, sein Gesicht hellte sich auf - bis ihm einfiel, das war im Moment das falsche Haus. Das er sonst direkt vor der H├╝tte gestanden h├Ątte, die er suchte, lie├č ihn erneut losgackern.

"Warde. Mein Pferd weissss den Wech... Rulrot, der weisss dass. Fedor weisses auch", erkl├Ąrte Dave und dr├╝ckte Morasa die Schnapsflasche in die Hand. Der Magier packte in Fedors Halsband.

"Aiga (nach Hause) Fedor", befahl Dave und wandte sich dann wieder an Morasa.

"Dassu auf mich aufpassn tust is... nett. Gehn wia", grinste Dave und lie├č sie beide von Fedor f├╝hren.
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Re: Aus dem Wald in den Gro├čstadt-Dschungel

#40

Beitragvon Gasmi » Sa 27. Mai 2017, 21:10

Gasmi blieb stehen, als ein kleiner Centaur nach ihm rief. Es war einer der beiden Centauren, die Pavos Heilstube aufgesucht hatten. Der D├╝sterling ging dem kleinen Centauren entgegen und blieb kurz vor ihm stehen. Er wollte nicht, dass ihn der Kleine hinterher laufen musste, wenn er schon so freundlich war und nach ihm fragte.

"Ich wei├č nicht was los ist, das ist ja mein Problem! Es ist alles schrecklich durcheinander in meinem Kopf. Heute w├Ąre eigentlich ein sch├Âner Tag gewesen. Wir haben ein neues Mitglied aufgenommen in unserer Gruppe. Ich habe mich gefreut und pl├Âtzlich ist mein Mann w├╝tend geworden. Er unser neues Mitglied sofort zur Schnecke gemacht.

Ich wei├č nicht warum! Er hat mich von sich gesto├čen. Dann habe ich versucht, ihn wieder am Arm zu fassen, ich wusste doch nicht, was mit ihm ist und da hat er mich wieder von sich gesto├čen. Er hat den Neuling, seinen besten Freund und mich beleidigt. Dann hat er von seinem besten Freund den Mann beleidigt. Dabei hat Varmikan - dass ist sein bester Freund ihn vorher noch gefragt ob Puschel sein Trauzeuge werden will. Puschel ist mein Mann.

Es wurde immer schlimmer! Dann hat mein Mann Dave beleidigt. Das ist der Mann von Varmikan, also dem besten Freund von meinem Mann. Verstehst Du? Mein Mann ist raus gerannt und hat unsere Einrichtung zerst├Ârt.

Dann ist ihm Dave hinterher gerannt und fing auch an rumzuschreien! Dabei sorgt er sonst f├╝r Ruhe! Er wei├č bei allen Dingen immer eine L├Âsung und denkt in Ruhe nach. Aber heute nicht. Er hat rumgeschrien! Er war ganz wild, hat geschrien und gebr├╝llt und die T├╝ren geknallt und er kam nicht mehr zur├╝ck!

Das ganze Rudel wird zerbrechen!
Ich sp├╝re es!

Und ich bin irgendwie Schuld, aber ich verstehe nicht was ich getan habe, dass alle w├╝tend aufeinander geworden sind. Vielleicht weil ich meinen Mann am Arm gerissen habe? Ich wei├č es nicht! Das kann doch nicht der Grund sein. Ich muss nachdenken verstehst Du? Ich muss das Rudel retten! Nur wie? Sag mir wie!",
fehlte Gasmi den kleinen Centauren an.
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