Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ein Kratzen an der TĂŒr

Das Geisterhaus
Die Geister waren bis zum Jahr 202 eine erfolgreiche Gilde von Auftragsmördern. Jedoch bot das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause fĂŒr Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen waren absolute LoyalitĂ€t und Verschwiegenheit - sonst endete man rasch selbst auf der Todesliste. Die ehemaligen Geister verdienen ihren Lebensunterhalt heute auf ehrbare Weise als "Fantomes" in Souvagne.
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Davard von Hohenfelde
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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#11

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 19. Feb 2018, 13:17

Dave musterte Mauli, Firxas, Terc und Morasa. Er wusste er wĂŒrde die Entscheidung sicher bereuen, aber Mauli konnte nichts fĂŒr den Umstand, dass Mo und die Geister im Streit gelegen hatten.

"Ihr könnt bei ihm bleiben, bis er wieder genesen ist. Fleisch fĂŒr ihn wird gerade herbei geschafft und allzu lange dauerte so eine Regeneration eines Ghules auch nicht. Nur versprecht mir dafĂŒr eines, geht Urako aus dem Weg, geht meinem Mann aus dem Weg und haltet hier Frieden. Das ist ein gewaltiges ZugestĂ€ndnis!

Es gilt auch nicht Euch beiden, es gilt einzig und allein Mauli, der ohne Euch aufgeschmissen wÀre. So einen treuen Ghul findet man nicht alle Tage. Was der arme Kerl schon durch Dich mitgemacht hat Morasa! Er scheint Dir stets gefolgt zu sein und war am Ende seiner KrÀfte. Sonst wÀre er nicht in diesem Zustand.

Also, Ihr dĂŒrft bleiben bis zu seiner Genesung. Ich erlaube Euch das wie gesagt fĂŒr Mauli. Und Ihr haltet Frieden fĂŒr Mauli. Ihr könnt Euch so lange hier unten im Keller einquartieren. Pavo und ich versuchen unser Bestes. Normalerweise mĂŒsste genug Futter ausreichend helfen, um Mauli wieder fit zu bekommen. So verhielt es sich jedenfalls mit den Ghulen von Ansgar",
erklÀrte Dave.

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#12

Beitrag von Firxas » Mi 21. Feb 2018, 09:50

"Danke, Dave", antwortete Firxas erleichtert. Der Magier war wirklich ein netter Kerl. Kein Wunder, dass Morasa und Urako ihn mochten. Er selbst mochte ihn auch, er glaubte, Dave konnte ein guter Kumpel sein. Nur die Warnung, sich von Urako und Varmikan fernzuhalten, verstand er nicht. Gewiss, sie hatten ein wenig gestritten auf dem Hinflug, aber fĂŒr ihn war das alles schon wieder Schnee von gestern.

"Ich werde den beiden aus dem Weg gehen. Dein Haus, deine Regeln." Er bedauerte das etwas. Er mochte keinen Streit und wĂŒrde bevorzugen, wenn sie einfach normal miteinander umgingen. "Und du kannst als Marder in meinen Pullover, wenn es dir zu viel wird, Mo."

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#13

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mi 21. Feb 2018, 13:04

Dave musste bei Firxas Kommentar lachen und knuffte den fremden Tiefling gut gelaunt.

"Eigentlich war die Warnung nur fĂŒr Mo bestimmt. Und Firxas ganz ehrlich, Mo wird es nicht zu viel. Den anderen wird es oft mit Mo zuviel. Folglich mĂŒssten sich alle Bewohner des Hauses in Deinem Pullover verstecken. Ich möchte nur nicht, dass es zu Streit mit Puschel... also Urako oder Gasmi kommt. Und ebensowenig mit meinem Mann. Mo soll sich einfach ganz ruhig und normal verhalten. Mo kann dass, dass hat er schon eindeutig bewiesen. Leider möchte er scheinbar nur nicht immer.

Ansonsten mache Dir um die anderen Bewohner keine Gedanken, sie sind alle ganz umgĂ€nglich, wenn man ihnen nicht gerade androht sie zu erschießen. Ich kann Dich nachher etwas herumfĂŒhren. Mo bleibt brav in seinem Quartier und wird Urako nicht besuchen",
erklÀrte Dave grinsend.

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#14

Beitrag von Morasa » Di 20. MĂ€r 2018, 10:19

Morasa
 
schaute Dave unschuldig an.
 
„Der Albenhasser hat angefangen mit dem Streit direkt als ich mich vorgestellt habe und er hat meinen Mann verstĂŒmmelt. Ich habe mich mit ihm ausgesöhnt, weil Varmikan mich dazu gezwungen hat. Aber trotzdem darf ich meine Meinung sagen. Ich werde dein Wunsch achten Dave. Und ich werde Urako nicht besuchen. Ich wĂŒsste nicht, warum ich den Widerling besuchen soll, ausser seinen pickligen Hals umzudrehen. Aber ich reg mich nicht mehr auf und ich bin friedlich.
Das meine ich so und wir sind Freunde Dave. Ich hab das fĂŒr Firxas und mich versprochen. Wir wollen in Ruhe leben ohne gejagt zu werden. Wir wollen uns zusammen was aufbauen und zusammenziehen. Und ich werd Mauli nicht in Gefahr bringen. Du hilfst mein Gul und dafĂŒr bin ich dir dankbar. Ich war kein guter Kamerad zu Mauli, dabei hat er mir so oft geholfen. Du musst keine Angst haben, dass ich irgendwen von den Geistern angreifen werde. Ich werd auch niemanden bedrohen sondern zeigen dass ich mich benehmen kann. Nicht so wie der Albenhasser. Ich kann mich gut benehmen. Mein Mann bezeugt dass. Bei deinen Bruder habe ich mich die ganze Zeit gut benommen und er hat gerne mit uns geschwatzt. Er hat mir die ganze Zeit zugehört und hatte VerstĂ€ndnis.“
 
Mo hakte sich bei Firxas unter und streichelte ihn.
 
„Mauli wird mit zu uns ziehen. Ich kann ihn nicht zurĂŒcklassen. Er ist ein guter Kamerad. Du wirst ihn mögen Firxas. Er wird bei uns ein Zuhause haben wir werden uns um ihn kĂŒmmern. Wir mĂŒssen nur irgendwie an Fleisch kommen. Ich werde fĂŒr ihn jagen. Und fĂŒr dich werde ich die Möbel anfertigen. Du musst mir noch erzĂ€hlen welche Möbel du dir wĂŒnscht. Dass kann ich und mach ich gerne fĂŒr dich Firxas.“    

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#15

Beitrag von Firxas » Sa 31. MĂ€r 2018, 13:02

"Ich werde nicht streiten", antwortete Firxas Dave ruhig. "Urako ist manchmal schwierig, aber nach zwei Jahrzehnten bin ich daran gewöhnt und geh dem aus dem Weg. Warum er und Mo sich so sehr hassen, hat Mo mir erzĂ€hlt. Von der Sache her mĂŒsste man sich wegen so was doch nicht derart reinsteigern. Aber das Problem bei den beiden ist, dass sie beide sehr ... temperamentvoll sind. Und stur! Keiner will nachgeben, jeder will unbedingt sein Gesicht wahren, selbst wenn das Blut schon fließt. Aber sie haben sich wĂ€hrend des Hinflugs auf einen Waffenstillstand geeinigt. Wie ich Urako kenne, wird er den einhalten. Man kann ihm sicher einiges nachsagen, aber seine Versprechen hĂ€lt er." Die Information galt nicht nur Davard, sondern auch Morasa, damit er sich etwas beruhigen konnte. Urako wĂŒrde ihn tatsĂ€chlich in Frieden lassen, so lange ihre Vereinbahrung galt. Das hielt Morasa nicht ab, doch noch mal kurz zu schimpfen, mit dem Nachsatz versehen, dass er sich ja nicht mehr aufregen wollte.

"Leute, wir haben doch wirklich andere Probleme", sagte Firxas etwas verzweifelt. "Könnt ihr beide nicht einfach einen klaren Schnitt machen und nochmal ganz von vorn anfangen? Ihr habt doch nun jeder dem anderen ausfĂŒhrlich klar gemacht, was er darf und was nicht, habt beide euer Revier abgesteckt. Ihr wisst, was den anderen aufregt und was der von euch erwartet, damit es nicht wieder eskaliert. Sollte es damit nun nicht langsam gut sein?

Deinen Freund Mauli können wir nicht zurĂŒcklassen, Mo. So was macht man nicht. Besonders nicht, wenn er so eine treue Seele ist. Bezogen auf die Möbel ... wohin werden wir ziehen? In die Burg? Ich mag geflochtene Möbel, solche aus Rattan. Sie sind schön leicht, man kann sie einfach verrĂŒcken und wirken nicht so erdrĂŒckend wie welche, die ganz aus dickem Holz sind. In meiner alten Heimat hatte jeder solche Möbel, wir haben sie meistens noch mit bunten Decken und Kissen bestĂŒckt. Kannst du Rattanmöbel flechten?"

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#16

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Sa 31. MĂ€r 2018, 15:19

Dave nickte zustimmend auf Firxas Worte hin.

"Richtig, Ihr beide wisst was Euch auf die Palme treibt, also lasst es einfach bitte sein. Und ich glaube kaum, dass Dich Varmikan zu einer Versöhnung gezwungen hat Mo. Falls mein Mann das hinbekommen sollte, hÀtte er Dich doch gleich hier vor Ort zwingen können. Dann wÀre all das nicht nötig gewesen. Mauli wird es bald besser gehen. Und sobald dies der Fall ist, trennen sich unsere Wege. Nur eines noch, raube Deinem Mann nicht den letzten Nerv Mo. Halte Dein Versprechen, so wie Urako seine halten wird.

Was die Ratanmöbel angeht, dass klingt nach einer gut durchdachten Idee Firxas. Vielleicht sollten wir uns auch solche anschaffen. Urako mĂŒsste wissen wie man sie fertigt. KĂŒmmert Euch um Euren Ghul-Freund Mauli, lasst es Euch hier gut gehen und dann wĂŒnsche ich Euch das Beste",
sagte Dave freundlich.

Mit den Worten verschwand er nach oben ins Haus.

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#17

Beitrag von Morasa » Sa 14. Apr 2018, 09:26

Morasa

dachte nach. Wasser Magie konnte Maul nicht helfen. Mo guckte Firxas an und da war immer noch Terc. Der wollte ewig an Firxas kleben. Mo ĂŒber legte wie er ihn los werden konnte. Ob Mauli Terc essen konnte, das hĂ€tte Morasa gerne gewusst.

"Doch Dave hat gesagt wir dĂŒrfen bleiben, bis Mauli wieder gesund ist. Wir dĂŒrfen nur den Albenhasser Urako nicht besuchen. Wer will den besuchen? Ich nicht und du machst das genauso wenig. Der verstĂŒmmelt dich wieder. Das du nur Wasser Magie kannst, ist schade. Kannst du Heilmagie lernen? Ich kann ein bisschen heilen. Nur mit Natur Sachen ohne Magie. Aber Mauli braucht Magie. Wenn er gesund ist oder laufen kann ziehen wir um Firxas. Wo willst du wohnen? Bei mir oder bei dir?
Wir haben ein Zimmer hier im Keller. Lass Mauli schlafen und wir ruhen uns aus. Werd Terc quitt dann haben wir Spass. Dass mĂŒssen wir ausnutzen."

Mo blies sich eine HarstrÀhne aus dem Gesicht.

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Re: Ein Kratzen an der TĂŒr

#18

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Fr 15. Jun 2018, 20:16

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Der neue Weg fĂŒhrt nach Souvagne -- Bran-Dun-Lin

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