Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Fantome Forteresse in Irminabourg

Die Meuchlergilde aus Naridien hat hier ihr neues Hauptquartier aufgeschlagen.
Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Marquis
Beitr├Ąge: 430
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Fantome Forteresse in Irminabourg

#1

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Sa 5. Mai 2018, 16:24

Fantome Forteresse in Irminabourg

Mit Davard von Hohenfelde zogen auch die Geister nach Souvagne um. Dave, nun Marquis einer Souvagnischen Scholle und stolzer Besitzer der Fantome Forteresse, hatte genau jenes Haus im gr├Â├čten Ort seiner Scholle gew├Ąhlt. Den Ort benannte er nach seiner Tochter, Irminabourg.

Die Geister waren eingeb├╝rgert worden. Aber mehr noch, sie waren nun eine offizielle Institution des Landes Souvagne, dem Orden der Fantome und Dave war ihr Oberhaupt.

Neben Dave und einigen anderen Geistern, war vermutlich allen voran Montgomery der Gargoyle froh, wieder Souvagnisches Gestein unter seinen Krallen zu sp├╝ren, wenn er tags├╝ber auf den Zinnen des gro├čen Hauses sa├č.

Die Fantome Forteresse ist eines der H├Ąuser, dass in Irminabourg direkt am Marktplatz zu finden ist. Es ist ein gro├čes, mehrst├Âckiges, stattliches Fachwerkhaus, dass pure Gem├╝tlichkeit wie auch Sicherheit verspricht. Genauer gesagt hat die Fantome Forteresse drei Stockwerke.

Auch an was die Gr├Â├če anbelangt, ├╝bertrifft die Fantome-Forteresse das alte Geisterhaus bei weitem. Das Haus ist gro├č, ger├Ąumig, hat ausreichend Zimmer zur Auswahl und bietet dennoch ausreichend Platz f├╝r so manche Hobbys oder andere T├Ątigkeiten der Fantome. Innen ist es ebenso gem├╝tlich eingerichtet, wie der ├Ąu├čere Eindruck vermittelt.

Ausreichend Quartiere, mehrere Gemeinschaftsr├Ąume, eine Gemeinschaftsk├╝che, eine Schreibstube und vieles mehr runden das Haus ab und sorgen f├╝r das Wohl der Bewohner. Auch in diesem Haus befindet sich wieder eine Heilstube. Unter der Heilerstube im Keller wurde ebenso eine zweite Ebene eingerichtet.

Diese zweite Berufsebene des Geisterhauses verf├╝gt ├╝ber einen riesigen ├ťbungsplatz, ein umfangreiches Tunnelsystem zu einzelnen Quartieren, einen Geheimausgang, ein Zimmer des Oberhauptes, des Stellvertreters und des Heilers, ein Forschungslabor mit Zellen und gesicherten Wohneinheiten und mehrere Folterkammern.

Wie schon am alten Geisterhaus in Shohiro, befindet sich auch bei diesem "Geisterhaus" direkt eine Anschlagtafel f├╝r Neuigkeiten in unmittelbarer N├Ąhe des Hauses. Verl├Ąsst man das Haus, blickt man direkt auf den ├╝berdachten Brunnen des Marktplatzes. H├Ąndler jeglicher Art zu beiden Seiten runden das Gesamtbild ab und schaffen eine ├Ąu├čerst g├╝nstige, zentrale Lage.

Nun war es an jedem Fantome, sich sein neues Zuhause in aller Ruhe einzurichten.


Fantome-Forteresse
Link:
https://vignette.wikia.nocookie.net/wit ... 0410185216

Benutzeravatar
Marcella
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 48
Registriert: So 20. Aug 2017, 14:10
Guthaben: Gesperrt

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#2

Beitrag von Marcella » Do 10. Mai 2018, 08:31

Marcella

war nicht eingeb├╝rgert worden. Aber das war klar, sie war ein Lehrling. Dave brauchte dann die Erlaubnis von ihrem Vater. Wichtig war das auch nicht. Marci arbeitete wo ihr Meister arbeitete. Das neue Haus war sehr sch├Ân und es war riesig. Marcella hatte sich noch gar nicht alle Zimmer angeguckt. Ihre Sachen hatte sie gut eingepackt. Besonders den Waschtisch mitden Porzelansachen. Sie richtete ihr neues Zimmer ein, dass viel gr├Âsser war als das alte.
Danach ging sie in die neue Schreibstube und bereitete alles vor. Der erste Arbeitstag von ihren Meister und Anwolf in der Stube. Marcella schaute zufrieden nach und ging in die neue K├╝che. Auch die war riesig. Marci kochte Kaffee und brachte ihn in die Schreibstube. Sie hoffte Dave und Wolfi kamen bald. Marcella ├Âffnete ihr Lehrbuch und fing an zu arbeiten. Dabei trank sie einen Kaffee und wartete.

Benutzeravatar
Anwolf
Marquis
Beitr├Ąge: 72
Registriert: Sa 11. M├Ąr 2017, 09:00
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#3

Beitrag von Anwolf » Do 10. Mai 2018, 15:23

Es war fr├╝h am Morgen und der Duft von frischgebr├╝htem Kaffee weckte Anwolf. Besser konnte ein Morgen kaum beginnen. M├╝de r├Ąkelte und streckte er sich und schaute sich einen Moment orientierungslos um, bis Wolfi wieder einfiel, wo er sich befand.

Langsam und gem├Ąchlich stand er auf, zog die Vorh├Ąnge zur Seite und warf einen Blick hinunter auf den Markplatz. So fr├╝h am Morgen herrschte hier schon reges Treiben. Der Markt bot einige St├Ąnde, war gut besucht und lag direkt vor ihrer Haust├╝r. Mehr konnte man sich nicht w├╝nschen, wenn man etwas auf die schnelle einkaufen musste. Und dabei handelte es sich meist um Lebensmittel.

Wolfi ging in sein kleines abgegrenztes Bad, wusch und rasierte sich und zog sich an. Als er sich fertig gemacht hatte, nahm er seine Unterlagen zur Hand und ging hinunter in die Schreibstube. Marcella war schon anwesend, hatte es sich ├╝ber ihren Unterlagen gem├╝tlich gemacht und Kaffee gekocht.

"Guten Morgen Marci!", freute sich Wolfi und grinste ├╝ber beide Ohren.

Er dr├╝ckte Marci fest zur Begr├╝├čung und nahm sich ebenfalls einen Becher Kaffee. Anwolf stellte den Becher auf seinen neuen Schreibtisch und schaute sich die Schreibstube kurz genau an. Er pr├Ągte sich ein was wo lag. Vermutlich war auch die Tresorkombination die gleiche wie damals im alten Geisterhaus. Aber testen wollte er dies im Moment nicht, da ihm Dave dazu nicht die Erlaubnis erteilt hatte. Nachdem er seine Inspektion beendet hatte, setzte er sich neben Marci und schmunzelte sie an.

"Es war ein langer Weg Marci. Wir sind einen gewaltig weiten Weg miteinander gegangen und Du hast stets treu zu uns gestanden. Gleichg├╝ltig was kam, Du warst immer f├╝r mich, Dave und meinen Paps da. Daf├╝r danke ich Dir. Ich wollte die kommenden Tage Ansgar besuchen. Hast Du Lust mich zu begleiten? Das w├╝rde mich freuen wenn Du mitkommst Marci", grinste Wolfi.

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Marquis
Beitr├Ąge: 430
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#4

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 10. Mai 2018, 20:55

Dave wachte auf, k├╝sste Varmikan und kraulte Fedor und Brownie die Ohren, ehe er sich aus dem Bett schwang. Nachdem er sich fertig gemacht hatte, ging er direkt hinunter zur Schreibstube mit seinen beiden Hunden im Schlepptau. Marcella und Anwolf waren schon anwesend und Kaffee gab es ebenfalls.

"Guten Morgen Ihr beiden", gr├╝├čte Dave gut gelaunt, setzte sich an seinen Platz und nahm sich einen Kaffee.
"Morgen Davy", gr├╝├čte Anwolf grinsend zur├╝ck.

"Wie ich sehe seid Ihr schon flei├čig. Danke f├╝r den Kaffee Marcella. Und gut im neuen Zuhause geschlafen? Erinnert mich daran, dass ich nachher mit Maghilia sprechen muss. Ebenso mit Osmund, aber das Gespr├Ąch mit Maghilia ist wichtiger.

Ab dem 07.05.203 ist Nekromantie in Souvagne vollumf├Ąnglich verboten. Das ist f├╝r einen normalen Nekromaten bis zum Meister kein Problem, aber f├╝r einen Lich ergeben sich daraus magische Nahrungsprobleme. Ich hatte Maghilia gebeten Irminas Amme und Besch├╝tzerin zu werden und sie stimmte zu. Nur stellt uns das vor gro├če Probleme, wenn Maghilia in Souvagne keine Essenz zu sich nehmen darf. Sie w├╝rde altern und sterben. Sprich sie kann sich nicht mehr dauerhaft magisch am Leben erhalten. Folglich m├╝ssen wir uns eine andere M├Âglichkeit ├╝berlegen.

Ich habe leider keine Ahnung davon, wie oft ein Lich magisch isst. Besteht der Bedarf in planbaren Intervallen, so k├Ânnte sie einen Ausflug nach Obenza machen, sich satt essen und gest├Ąrkt zur├╝ckkommen. Aber ist der Essenzhunger mit nat├╝rlichem Hunger vergleichbar, dann wird er sich danach richten, wie viel Maghilia magisch verbraucht hat. Dann k├Ânnte man es vermutlich nicht sonderlich gut einplanen. Aber all dass sind nur Spekulationen, ich muss mit Maghilia einmal in aller Ruhe und Ausf├╝hrlichkeit dar├╝ber sprechen.

Was zu einem weiteren sch├Ânen Punkt f├╝hrt, Irmina selbst. Es d├╝rfte sich ja nur noch um Tage handeln, bis sie das Licht der Welt erblickt. Sobald die kleine Maus da ist, werde ich mit Puschel und einigen anderen Fantomen nach Obenza aufbrechen und Derya abholen. Vorher kann ich mich nicht darauf konzentrieren. Jede Nachricht von Varmikan k├Ânnte bedeuten, dass Irmina da ist und dann m├Âchte ich anwesend sein. Ich hatte schon Angst ihren Tag zu verpassen, als ich Linhard nach Souvagne begleitete",
schmunzelte Dave und nahm einen gro├čen Schluck Kaffee.

Der Magier stand auf, ging zum Tresor, ├Âffnete ihn so, dass man nur auf sein Kreuz sah und entnahm das Kassenbuch. Er setzte sich in aller Seelenruhe wieder hin, schlug es auf und grinste, was Anwolf ebenfalls ├╝ber beide Ohren grinsen lie├č.

"Jetzt sind wir Zuhause oder? Wo das Kassenbuch das erste Mal in neuen Haus aufgeschlagen wurde", lachte Wolfi.
"Ganz genau, so ist es", stimmte Dave gibbelnd zu, `Die Kombination hat sich nicht ge├Ąndert┬┤.

Anwolf schaute sich einmal in der Schreibstube um und musterte Dave danach entgegen seiner sonstigen Art ziemlich ernst.

"H├Ąttest Du jemals gedacht, dass wir nach Souvagne umsiedeln und hier eine eigene Scholle verwalten? Ganz ehrlich, f├╝r das was auf der Hochzeit geschah, habe ich Brandur und Linhard gehasst. Ich habe versucht mir etwas einfallen zu lassen um die beiden aufzuhalten. Und notfalls sogar um sie zu t├Âten.

Unsere Maghilia war ein guter Stichpunkt. Sie hatte mir einmal angeboten, im Fall des Falles die Beseitigung von Linhard zu ├╝bernehmen. Und als Ansgar verschwunden war und Brandur sein Erbe einforderte, da hatte ich vor, genau dieses Angebot anzunehmen. Sie nahmen mir meine Eltern, sie nahmen mir mein Zuhause, also wollte ich Linhard umlegen lassen.

Aber nicht nur das, ich wollte der Geistmagie den R├╝cken kehren. Ich wollte sogar Ansgar und Dir den R├╝cken kehren Davy und zwar indem ich Euren Weg abw├Ąhlen w├╝rde und selbst komplett den dunklen Weg beschritt. Indem mich Maghilia ausbildete, indem sie mir zeigen sollte, was es hei├čt ein wahrer von Hohenfelde zu sein. Und mit dem Wissen h├Ątte ich Brandur ausgel├Âscht. Das war mein Plan.

F├╝r mich hatten die beiden die Familie zerst├Ârt. Aber als ich gemeinsam mit Marci zu Maghilia ritt, habe ich mittendrin abgebrochen. Einerseits weil ich mit dem Nerven am Ende war und zweitens weil ich mehr Angst vor dem Umgekannten hatte, als ich zugeben wollte. Es musste ja einen Grund gegeben haben, warum Ansgar es auf andere Weise versuchen wollte. Und den Grund gab es schlie├člich auch.

Letztendlich, nach all dem was passiert ist, wurde nur das zerst├Ârt was andere zerst├Ârte. Auch wenn dieses Etwas f├╝r mich auf manche Arten ziemlich bequem war...",
erkl├Ąrte Anwolf nachdenklich.

Dave legte die Feder beiseite und musterte seinen Neffen milde.

"Wolfi, f├╝r Dich war die Situation nur bequem da Ansgar seine sch├╝tzende Hand ├╝ber Dich hielt. Und da Du das Haus rechtzeitig verlassen hast, bevor es Dich einholen konnte. Denn das ist es, was immer geschah, dieses Haus holte einen ein.

Nenne es unseren dunklen Weg, nenne es das Haus - viele Namen f├╝r die gleiche Perversion. Schuld tragen alle Hohenfelde, die den Weg weitergingen und die alten Lehren der Hohenfelde fortf├╝hrten. Ohne Ansgar Abschirmung w├Ąrst Du so geendet, wie wir alle geendet sind. Entweder als verkr├╝ppelte Seele die bereit ist alles und jeden zu t├Âten nur um nicht noch einmal so eine Folter durchstehen zu m├╝ssen oder als Leiche. Es gab nur diese beiden M├Âglichkeiten. Entweder bist Du der Sieger im Kampf um die Macht und lebst, oder Du liegst in der Gruft als Verlierer.

Und genau da hatte Brandur angesetzt. Er h├Ątte es vielleicht nur ein wenig anders angehen sollen. Aber wie und woher? Er hatte genauso wenig Ahnung davon wie jeder andere Hohenfelde. Dunwins, Alastairs und Kylions Diplomatie sah so aus, dass sie jeden auf grausame Art umbrachten, der sich ihnen nur ansatzweise in den Weg stellen konnte oder wollte. Und diese M├Ąnner waren nur an der Macht, weil sie alle ihre Br├╝der samt deren Familie ermordet hatten. Aber das betraf nicht nur Deinen Opa Dunwin, Deinen Uropa Alastair und Deinen Ururopa Kylion - es betraf jeden Hohenfelde davor, der einst die Familie anf├╝hrte.

Das endete erst mit Ansgar. Brandur und er k├Ąmpften f├╝r die selbe Sache auf verschiedene Arten Wolfi. Und da beide Hohenfelde sind, sahen sie sich leider nicht als Verb├╝ndete im Kampf, sondern als Konkurrenten. Eine andere Sicht auf die Welt, haben sie niemals gelernt. Bis zu dem Tag im Hof der Cantillions, da haben beide die Wahrheit begriffen. Und leider war es da f├╝r einen der beiden schon zu sp├Ąt. Du hast gesp├╝rt, dass Maghilias Weg eine L├Âsung w├Ąre, aber eine endg├╝ltige L├Âsung. Eine L├Âsung die nicht nur Deine Feinde, sondern Dich mit vernichtet h├Ątte.

Das Irmina also in Souvagne aufw├Ąchst und ihr niemals jemand etwas antun wird, ist somit ein Verdienst von Linhard und Brandur. Und selbstverst├Ąndlich auch von Ansgar. Damit dies so bleibt, f├╝r jeden der unter meiner Obhut lebt, daf├╝r bin ich da",
schmunzelte Dave freundlich.

"Daf├╝r sind wir alle da. Die n├Ąchsten Tage m├Âchte ich Ansgar besuchen, Marcella k├Ânnte mich begleiten, wenn sie mag. Vorher m├Âchte ich gerne Linhard besuchen und ihn fragen, ob er eventuell ebenfalls Lust hat uns zu begleiten. Ein vers├Âhnlicher Neuanfang", pflichtete Wolfi bei.
"Ein vers├Âhnlicher Neuanfang klingt sehr sch├Ân Wolfi", freute sich Dave.

Benutzeravatar
Minaddar
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 4
Registriert: Do 25. Jan 2018, 20:38
Guthaben: Gesperrt
Volk: Naridier

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#5

Beitrag von Minaddar » Di 15. Mai 2018, 08:30

Minaddar

betrat die neue Heilstube. Alles im neuen Haus war gr├Âsser und ganz neu eingerichtet. Mina ging durch die ganze Heilstube und machte sich mit allen Dingen vertraut. Er merkte sich wo alles lag und r├Ąumte die Sachen f├╝r den ersten Arbeitstag hin. Er freute sich mit Pavo zu arbeiten. Von Obenza hatte er es bis hier geschafft. Er hatte die Kriminalit├Ąt ganz hinter sich gelassen. Die Geister genauso. Sie waren jetzt eine gute Organisation und das freute Minaddar. Er war froh, dass sie es geschafft hatten. Hier wartete ein ganz neues Leben auf sie. Sogar ein Baby war geboren worden. Irmina hiess sie. Im Haus roch es schon nach Kaffee. Er ging in die K├╝che und holte sich einen Pott. Der erste Patient konnte kommen.

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 216
Registriert: Mo 16. M├Ąr 2015, 16:58
Guthaben: Gesperrt
Volk: Tiefling

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#6

Beitrag von Urako » Di 22. Mai 2018, 18:09

Urako lebte sich nach dem Umzug rasch in der Forteresse ein. Er war in seinem Leben oft genug umgezogen und es st├Ârte ihn nicht, den Wohnsintz zu wechseln. An den grauenhaften souvagnischen Dialekt um ihn herum w├╝rde er sich noch gew├Âhnen. Das Wichtigste zog schlie├člich mit ihm gemeinsam nach Souvagne: Gasmi, Dave und nat├╝rlich auch Flocke, der inzwischen aussah, als ob er zusammen mit Eloise schwanger geworden sei. Vielleicht war es das mangelnde Training, vielleicht Urakos h├Ąufige Grillabende, oder aber es t├Ąuschte auch und Urako wurde lediglich von Daves Einsch├Ątzung, dass Flocke ein Schwamm sei, angesteckt - nicht, dass ihn das in irgendeiner Form st├Âren w├╝rde.

Auch die anderen ehemaligen Geister waren mit von der Partie. Pavo hatte seine Heilstube eingerichtet zusammen mit Minaddar, den Urako inzwischen sogar nett fand, obwohl er ein Spitzohr war und somit unter Generalverdacht stand. Sogar der hatte sich als guter Kumpel erwiesen, der Urako bei kleineren Wehwehchen zur Seite stand und ihn nicht nur in vorbildlicher Weise bemitleidete, sondern ihm auch hilfreiche Tipps gab oder Medikamente zusammenmischte.

Nur das gerade angefangene Moorbeet und die frisch fertig gestellte Grillecke fehlten Urako. So verwunderte es nicht, dass er, kaum das alles innen eingerichtet war, drau├čen das Pflaster mit einer Spitzhacke aufriss und anfing, eine neue Grillecke anzulegen. F├╝r ein Moorbeet gab es hier keinen Platz, aber er hatte sich einen Moork├╝bel zurechtgemacht, der neben dem Eingang stand und mit fleischfressenden Pflanzen aufzuwarten wusste.

Gl├╝cklich karrte Urako eine weitere Schubkarre voller Steine f├╝r den Grillplatz heran.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, K├Ânige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Maghilia von Hohenfelde
Marquise
Beitr├Ąge: 10
Registriert: Do 14. Sep 2017, 10:22
Guthaben: Gesperrt

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#7

Beitrag von Maghilia von Hohenfelde » Di 3. Jul 2018, 13:57

Maghilia
 
war zufrieden mit ihre neue Aufgabe. Irmina war ein gutes Baby. Sie schrie nicht viel, daf├╝r hielt sie gerne Dinge fest. Maghilia nahm das Baby auf den Arm und ging in die K├╝che. Dort legte sie das Baby auf den Tisch und trank einen Kaffee. Der pinke Tiefling war draussen vor dem Haus. Eigentlich sollte der mit ihr einkaufen gehen, aber das hatte der sicher vergessen. Das passierte Mag selber oft. Sie einen grossen Kaffeebecher und das Baby und spazierte gem├Ąchlich nach draussen. Maghilia dr├╝ckte den Becher Urako in die Hand. Bei der ganzen Schufterei hatte der sicher Durst. Die alte Nekromantin setzte sich auf einen Stein und schaute ihm bei der Arbeit zu. Das Baby legte sie auf ihre Beine ab. ┬áEr war schon weit gekommen. Eine Grillecke und ein Moork├╝bel hatte er gebaut. Er war fleissig.
 
ÔÇ×Wir gucken dir bei der Arbeit zu. Drin ist nichts los. Hoffentlich magst du den Kaffee so. Das Baby ist leise und lieb. Ein gutes Baby. Hast du Osmund gesehen? Ich dachte der alte Sack w├Ąre mit hierher gezogen. Wo ist der ├╝berhaupt? Und wo hab ich mein Kaffee gelassen? Vermutlich hat den jemand gestohlen. Wenn Wolfi in der N├Ąhe ist war der das. Das ist eine ├╝ble Angewohnheit von ihm. Er trinkt st├Ąndig von mir den Kaffee weg. Sogar auf der Hochzeit konnte der sich das nicht verkneifen seine alte Tante zu ├Ąrgern. Dabei hab ich es immer gut mit den Jungen gemeint.
Was ist mit dir? Wollten wir nicht zusammen auf den Markt einkaufen gehen? Irgendwas wollten wir doch zusammen kaufen. Erinnerst du dich daran was? Das ist verflixt mit dem Alter, dass sage ich dir. Ich muss mir mal wieder eine Auffrischkur g├Ânnen. Ich dachte ich rede mal mit Osmund. Aber der alte Knacker ist verschwunden. Oder der versteckt sich, weil der nicht mit mir reden will. Das kann auch sein. Es kann auch sein, dass er seinen verfluchten Leibdiener sucht. Der Kerl ist faul und sehr d├Ąmlich. Ich h├Ątte den schon verarbeitet. Aber Osmund ist zu weich. Das sind sie alle die von Wigbergs. Ansgar kommt sehr nach denen. Darum war er auch sehr weich zu seine Kinder. Am Ende hatten er und Brandur doch Recht. Aber vorher h├Ątte ich anders entschieden an seine Stelle. Was sagst du dazu, dass wir hierher gezogen sind?
Die Gegend ist sch├Ân, die Leute sehen lustig aus. Alle sind so bunt gekleidet wie verr├╝ckte Parradiesv├Âgel. Keine von Hohenfelde w├╝rde so rumlaufen wie ein Buntspecht. Ich trage immer gedeckte Farben, dass schmeichelt mir. Findest du auch? Ganz sicher sogar, denn du wolltest ja meine Begleitung f├╝r den Markt. Deine Farbe ist ├╝brigens sehr sch├Ân. Sie passt gut hierher. Nur du musst was mit deine Haare machen Junge. Die sind d├╝nn wie Zeitungspapier. Schau dir meine Haare an. Lang und voller Kraft. Ich weiss was ich mache, ich werde eine Kur f├╝r uns beide machen. Weil du so fleissig f├╝r uns alle an unsere Grillecke arbeitest. Dann werden deine Haare wieder sch├Ân.
Dave h├Ątte das auch f├╝r dich tun k├Ânnen. Aber er k├╝mmert sich lieber um diesen Pavo. ┬áIch glaube Pavo ist ein Goblin. Er sieht verd├Ąchtigt gr├╝nlich aus. Er ist alt und fett wie Osmund, ist dir das mal aufgefallen? Die beiden essen zuviel. Genau wie der fette Frostalb. Dave liebt ihn sehr, aber deshalb darf er ihn nicht so m├Ąsten. Der platzt noch aus alle N├Ąhte. Der sieht jetzt schon aus wie eine Stopfgans. Wenn er so weiter macht bleibt nichts von seiner Sch├Ânheit. Nur seine Augen.
Der Rest sieht bald aus wie eine Fleischlawine.
Das erinnert mich an meine Profession. Hast du mein Geschenk noch? Ganz sicher, du siehst aus wie ein guter Junge Tiefling. Ich werde neue Kunst schaffen. Das Baby soll ein Spielgef├Ąhrte bekommen. Dann freut es sich. Ein kleinen Ghul k├Ânnte ich ihm schaffen. Ich freue mich schon auf den Abend. Dann k├Ânnen wir deine neue Grillecke einweihen. Daf├╝r m├╝ssen wir auch auf den Markt. Wir m├╝ssen gutes Fleisch holen. Die Arbeit macht dir Spass, dass sehe ich. Meine Arbeit macht mir auch Spass. Beherrscht du Magie? Wenn ich hier wohne, muss ich alles ├╝ber meine Mitbewohner wissen.
Hoffentlich wird es bald w├Ąrmer. Meine alte Knochen m├Âgen die K├Ąlte nicht, ich sehne mich nach dem Sommer. Das ist lustig, denn die meisten denken das Nekromanten wie ich es kalt m├Âgen. Da ist sie doch, meine verfluchte Kaffeetasse. Sie steht bei dir Tiefling.
Dave hat mir erz├Ąhlt, dass ihr auf Jagd gehen werdet. Nach der Tochter von seinen Erzfeind. Ich k├Ânnte euch helfen. Wir haben zu sp├Ąt erfahren, was Dunwin getan hat. Wir waren nicht vor Ort. Seine Kinder streng erziehen ist richtig, aber sowas darf keiner einem Kind antun. Darum┬á bewache ich das Baby. Versucht einer es anzufassen oder zu entf├╝hren lege ich ihn um. Das Baby ist wirklich goldig. Ihre Seele ist voller Magie, dass sp├╝re ich. Wie weit bist du Tiefling? Dann k├Ânnen wir gleich los. Begleite die alte Maghilia, damit ihr keiner was tut.ÔÇť
 
Die alte Nekromantin lachte ├╝ber ihren eigenen Witz und streichelte das Baby.
 

Benutzeravatar
Anwolf
Marquis
Beitr├Ąge: 72
Registriert: Sa 11. M├Ąr 2017, 09:00
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#8

Beitrag von Anwolf » Mo 9. Jul 2018, 22:18

Anwolf gesellte sich mit einer Kaffeetasse nach drau├čen zu Maghilia, Urako und Irmina. Er schaute den beiden zu und musste dar├╝ber schmunzeln, wie Maghilia auf den armen Puschel einredete. Der Tiefling kam ├╝berhaupt nicht dazu zu antworten, da Maghilia wie ein Wasserfall weitererz├Ąhlte und sich die meisten Antworten selbst gab. Aber so kannte man sie.

Und genau das war sicher der Grund, warum ihr derzeitiges Lieblingsopfer Osmund das Weite gesucht hatte.

Urako hingegen arbeitete unerm├╝dlich weiter an ihrer gemeinsamen Grillecke. Wolfi setzte sich neben Maghilia und streichelte Irmina.

"Ich habe genau geh├Ârt was Du ├╝ber mich gesagt hast. Ich habe Deine Tasse weder heute noch damals ausgetrunken Mag, dass schw├Âre ich Dir. Du hast den Inhalt versch├╝ttet. Warum sollte ich Deinen Kaffee stehlen? Man Mag, wenn wir nichts h├Ątten, eines haben wir Dank Dave immer - ausreichend Kaffee", lachte Wolfi.

Gut gelaunt streichelte er von Irmina die kleinen H├Ąnde, dabei musterte sie ihn mit ihren gro├čen dunklen Augen.

"Sie wird mal eine Sch├Ânheit, so wie wir beide Mag", lachte Anwolf.

Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde
Marquis
Beitr├Ąge: 430
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#9

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 9. Jul 2018, 22:37

Dave und Varmikan gesellten sich einen Moment sp├Ąter dazu und schauten sich das Schauspiel ebenfalls an. Eigentlich hatten sie in der Schreibstube zu arbeiten, das Wetter war sch├Ân, Wolfi hatte sich verdr├╝ckt und war nicht zur├╝ckgekehrt, also hatten sie sich selbst mit einer Tasse Kaffee einen Auszeit im Hof geg├Ânnt und dabei Wolfi gefunden.

"Na Puschel? Alle schauen Dir bei der Arbeit zu. Gut dass Du doppelt schuften musst, liegt jetzt an mir. Aber wei├čt Du was? Da wir heute sicher eh nicht mehr in der Schreibstube arbeiten werden, werde ich Dir helfen und zur Hand gehen. Ich gehe mich nur schnell umziehen. Varmi halt mal solange meinen Kaffee", bat Dave und verzog sich kurzerhand wieder ins Haus.

Varmikan nahm grinsend die Kaffeetasse entgegen und setzte sich wie ein Huhn auf der Stange neben Anwolf und Maghilia.

"Und soweit alles klar bei Puschel? Wir haben uns lange nicht mehr unterhalten. Wie l├Ąuft es bei Dir und Gasmi so? Uns h├Ąlt Irmina manchmal ganz sch├Ân auf Trab, wobei Mag uns eine gro├če Hilfe ist. Aber die kleine hat zu den ungew├Âhnlichsten Zeiten Hunger. Man k├Ânnte meinen sie kommt nach mir. Jedenfalls behauptet das Dave, Du kennst ihn ja.

Hast Du Dich mit Gasmi schon richtig eingelebt und alles wieder so dekoriert wie damals im Geisterhaus? Falls Du Lust hast, k├Ânnten wir das neue Haus mal auf Vordermann bringen und es sch├Ân dekorieren. Dazu h├Ątte ich echt Lust.

Pavo hat in seiner Heilstube schon ├╝berall seine Kr├Ąuter aufgehangen, wobei ich glaube das Zeug ist gar keine Deko, sondern er benutzt es wirklich",
lachte der Frostalb.

Dave kam nach einigen Minuten zur├╝ck und zwar in v├Âllig untypischer Kleidung. Er trug keine schwarze Robe, sondern ein schlichtes Hemd und eine Hose. Und seine langen Haare waren auch nicht mehr lang, sondern ein ziemlich kurzer Fransenhaarschnitt. Er gesellte sich direkt zu Urako und packte mit an.

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 216
Registriert: Mo 16. M├Ąr 2015, 16:58
Guthaben: Gesperrt
Volk: Tiefling

Re: Fantome Forteresse in Irminabourg

#10

Beitrag von Urako » Di 10. Jul 2018, 13:27

"Hast du dir jetzt gerade selbst die Haare abschgeschnitten?", fragte Urako baff. "Das sieht ... gew├Âhnungsbed├╝rftig aus. Aber nicht schlecht. Sogar gut. Aber unordentlich, ich richte dir das dann mal. Moooment, Tantchen."

Maghilia war zwar nicht seine Tante, aber da sie alle Tante Mag nannten, nannte er sie auch so. Urako verschwand kurz im Inneren des neuen Hauses und kam kurz darauf mit einem Tablett wieder, auf dem eine volle Kaffeekanne, Kekse zum Ditschen und ausreichend Becher standen, dazu kleine L├Âffel, Sahne und Zucker. Unterm Arm hatte er einen Klapptisch und wenn Gasmi tat, worum Urkako ihn gebeten hatte, w├╝rde er Klappst├╝hle und Sitzkissen anbringen.

Urako baute den Tisch auf, setzte sich auf ein St├╝ck halbfertige Mauer, das schon ausgeh├Ąrtet war, schenkte sich selbst was ein und begann Maghilias Fragen zu beantworten.

"Den Ghul konnte ich leider nicht mit nach Souvagne nehmen. Die Teile sind hier verboten, drum hab ich ihn freigelassen. Ich denke, er k├╝mmert sich. Wir k├Ânnen dann einkaufen gehen, sobald ich hier fertig bin, nicht, dass dir was passiert. Sch├Âne junge Frauen laufen immer Gefahr, dass die einer wegschnappt. Aber ich pass auf dich auf. Klar kann ich Magie - Feuermagie. Du solltest mal meine Flammenpeitsche sehen. Pavo IST ein Goblin und er ist nicht fett, sondern genau richtig. Das Problem ist, dass du d├╝rr bist wie ein B├╝ndel St├Âcke, f├╝r dich ist jeder fett, sogar Varmi. Du musst was essen, hier sind Kekse, bedien dich."

Urako klopfte auf die Mauer neben sich. "Komm schon, Flocke, setz dich und nimm dir reichlich Sahne und Zucker." Urako bef├╝llte ihm einen Becher voll mit Schlagsahne, goss einige L├Âffel Zucker dar├╝ber und ganz am schluss gab er ein Schl├╝ckchen Kaffee hinzu. "Hier, trink was. Gasmi sollte sich darum k├╝mmern, dass unsere Bude wieder genau so gem├╝tlich wird wie die alte, aber ich wei├č gar nicht, wie weit der gekommen ist. Er ist dauernd weg, steckt wieder in irgendeiner H├Âhle drin, beziehungsweise das, was sich f├╝r ihn nach H├Âhle anf├╝hlt, wie Spalten hinter Schr├Ąnken und unter dem Sofa. Aber die M├Âbel stehen schon drin."

Urako musterte Dave.

"Wenn du schon mal ausnahmsweise praktisch angezogen bist, kannst du gleich mal weitermachen. Da steht der M├Ârtelk├╝bel, dort liegt die Maurerkelle und die Steine sind in dem Schubkarren. Du kannst einfach dort fortsetzen, wo ich aufgeh├Ârt habe. M├Ârtel drauf, Stein drauf, immer abwechselnd, dann wird das. Sieht echt gut aus deine neue Kluft." W├Ąhrend Dave schuften sollte, nutzte Urako die Gelegenheit, hinter dessen R├╝cken Varmikan einen Kuss zu stibitzen.

"Das Baby ist niedlich. Aber f├╝r mich w├Ąre das nichts. Mit dem kann man nichts machen, das liegt nur rum und guckt. Ich w├╝sste nicht, was ich den ganzen Tag damit soll."

Er musterte Wolfi, der ein wenig sch├╝chtern wirkte.

"Was ist eigentlich mit dir, wie f├╝hlt man sich so als kleiner Bruder des Sippenoberhaupts? Und wie geht es deinem Alten? Der wirkte ja ganz sch├Ân marode das letzte Mal."
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, K├Ânige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker k├Ânnen?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Antworten