Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Krake

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der S√ľdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen St√§dte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenst√§dten, die aus den W√§ldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz f√ľr Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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Ragosh
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#81

Beitragvon Ragosh » Di 13. Dez 2016, 13:49

DIe H√∂lle brach √ľber sie ein, oder halt haltet ein! Es war die Decke die nachgab! Ein Ungeheuer brach darau√ü hervor und man sah das es ein risieger Wurm war, der Ork schaute nicht schlecht als er ein Dutzend D√ľsterlinge wegdr√§ngte und einfach umbrachte als w√§ren sie Puppen.

Das war schon eher nach seinem Geschmack der Ork zog sein Orkschwert und br√ľllte eine Herausforderung, doch dieses Viech hatte sich auf diese Albin konzentriert. "Die bringt mich um meinen verdienten Ruf! Ich glaube mich knutscht ein Goblin!" br√ľllte er und rannte los vorbei an den D√ľsterlingen die wild kreischend umherrannten.

Kurz bevor er den Wurm erreicht und zuschlagen wollte, zeigten die G√∂tter sofern es welche geben sollte ihren wahren Humor. Der Boden brach zusammen und alles um sie herum wurde auf eine Reise in die Tiefe geschickt. Als er die Augen wieder √∂ffnete war von dem Wurm nichts mehr zu sehen das B√ľrschchen und die Albin klebten zusammen, wie konnte es auch nur anders sein dachte er sich grunzend. Der Fettsack hatte auch √ľberlebt heute war wirklich nicht sein Tag, als er sich umblickte sah er das etliche Packtiere tot waren, ein paar D√ľsterlinge hatte es auch zerfetzt. Er stand auf und pr√ľfte ob er sich irgendwas gebrochen hatte oder dergleichen, nichts er war noch vollkommen heile. "Eine Idee w√§re jetzt nicht schlecht" der Ork verstaute sein Schwert erneut auf dem R√ľcken und blickte sich um.

"Son Mist!" er blickte in die dunklen Tunnel die vor ihen lagen, er blickte in die Runde "wir m√ľssen weiter, ich denke eine andere Wahl haben wir nicht".
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#82

Beitragvon Mummenschanz » Do 15. Dez 2016, 06:42

Hoch √ľber den Gest√ľrzten sa√ü Mummenschanz und streichelte einen der W√ľrmer, der wohlig mit den Bei√üwerkzeugen knarrte. Die schwarzen Augenh√∂hlen seiner Maske waren nach unten gerichtet, auf den Grund des Loches.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#83

Beitragvon Farrinur Hraunar » So 1. Jan 2017, 18:18

Farrinur st√∂hnte, als sich Tharnil bewegte. Sie war auf ihm gelandet, w√§hrend der Farisin bei seiner Landung ein D√ľsterlingsweibchen halb unter sich begraben hatte.
‚ÄěVerletzt?‚Äú, vorsichtig versuchte er seine Gliedmassen zu bewegen, was ihm sogar gelang. Das unbehagliche Kn√§uel aus D√ľsterlingen und ihnen beiden hatte sie irgendwie vor weiteren Sch√§den bewahrt. Trotzdem schmerzte sein K√∂rper, ohne Prellungen und w√ľrde heute wohl niemand davonkommen.

Der Wurmsabber klebte noch immer √ľberall, doch an einigen Stellen schien er sich zu l√∂sen.
‚ÄěIch glaube, durch den ganzen Schmutz und Staub haftet der Rotz dieses Mistviehs nicht mehr so gut. Versuch doch Mal, bissel von dem Dreck dr√ľber rieseln zu lassen.‚Äú
In seiner Position war es ihm schwer m√∂glich sich zu bewegen, weswegen er abwartete, bis Tharnil seinem Vorschlag Folge leistete. Tats√§chlich schafften sie es mit viel Geduld, sich endlich voneinander loszul√∂sen. Ihrer beider Kleidung war von dem gr√ľnen Sabber vollgeschleimt und Staub und Dreck bedeckte den ganzen K√∂rper.

Der junge Mann k√ľmmerte sich jedoch nicht weiter um sich selbst, nach dem er sich vergewissert hatte, dass die Albin klar kam, begann er durch die Tr√ľmmer zu steigen, und nach den anderen Ausschau zu halten.
Dabei entdeckte er Schrulla, welche bewegungslos da lag. Schnell kletterte er √ľber einige Brocken hinweg und stolperte zu der Alten hin√ľber, welche ziemlich l√§diert aussah.
Ihre pergamentartige Haut war an vielen Stellen aufgesch√ľrft und sie blutete an der Stirn aus einer Kopfwunde. Als er ihr die Hand unter die Nase hielt, bemerkte er jedoch den Hauch eines Atemzugs.
‚ÄěHilfe, ich brauche hier einen Arzt!‚Äú, rief er und versuchte dann vorsichtig, die Zwiebelhex wachzur√ľtteln. Sie gab ein St√∂hnen von sich und ihre Hand zuckte, ansonsten passierte aber nichts. Zum Gl√ľck war Tatterwatter noch auf den Beinen und humpelte herbei, um das Weiblein zu untersuchen.

Inzwischen war auch Ragosh aufgetaucht. Dem st√§mmigen Ork schien der Sturz wenig ausgemacht zu haben. V√∂llig unbeeindruckt pl√§dierte er daf√ľr, schnellstens wieder aufzubrechen.
‚ÄěUnd wie soll das gehen du Erbsenhirn?‚Äú, w√ľtend knurrte Farrinur den Kerl an.
‚ÄěSiehst du denn nicht, was hier los ist? Wir haben weder Vorr√§te noch Werkzeuge. Die Packtiere sind alle tot, einige der D√ľsterlinge auch. Und unsere Gef√§hrten sind vermutlich auch hier irgendwo versch√ľttet. Oder hast du die Tieflinge oder den Koch bereits irgendwo gesehen?‚Äú
Er sp√ľrte die Hitze in sich aufwallen und atmete tief durch, um sich wieder zu beruhigen und wieder vern√ľnftig zu denken. Jetzt einen Streit mit dem Ork zu beginnen, war keine gute Idee.
‚ÄěNichts f√ľr Ungut Ragosh", meinte er deshalb entschuldigend, "doch wir m√ľssen zuerst nach den √úberlebenden sehen. Und dann entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht. Schrulla hat die Besinnung auch noch nicht wiedererlangt, und wir werden hier niemanden einfach so zur√ľcklassen. Wo steckt bloss dieser Mummenschanz, wenn man ihn braucht‚Ķ‚Äú

Schliesslich begann er die Tr√ľmmer zu durchk√§mmen, um m√∂gliche √úberlebende zu bergen.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#84

Beitragvon Tharnil Sonnentochter » Mo 2. Jan 2017, 10:16

Ich glaube, durch den ganzen Schmutz und Staub haftet der Rotz dieses Mistviehs nicht mehr so gut. Versuch doch Mal, bissel von dem Dreck dr√ľber rieseln zu lassen.‚Äú

Tats√§chlich gelang es den beiden sich voneinander zu l√∂sen. Wie auch Farrinur, hielt es die Albin f√ľr das Wichtigste sich zun√§chst um die √ľbrigen Mitglieder der Expedition zu k√ľmmern.

Sie trat zu Firxass, der immer noch bewusstlos am Boden lag. Besorgt beugte sie sich √ľber ihn. Auch wenn sie beide keinen guten Start miteinander gehabt hatten, w√ľnschte sie ihm doch nichts ernsthaft Schlimmes. Erleichtert stellte die Albin fest, das Firxass noch atmete. Es schien auch nichts gebrochen zu sein.

Die Albin versetzte dem Tiefling zwei schallende Ohrfeigen."Los komm wach endlich auf"
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#85

Beitragvon Leviathan » Mo 2. Jan 2017, 17:34

Wo war er hier gelandet? Der Ort gefiel ihm. Eine Gr√ľne Weide welcher voller bl√ľhenden Blumen stand welche sich in den leichten Wind wiegten. V√∂gel zwitscherten doch sah er nicht wo die Stimmen der Tiere herkamen. Langsam erhob er sich und √ľberpr√ľfte seinen K√∂rper. Alles noch da und unversehrt. Doch wo waren seine sch√∂nen Kleider und warum hing vor seinem Gem√§cht so ein Merkw√ľrdiges Blatt. Mit einer Hand griff er nach dem Blatt und riss es in die H√∂he. Dann warf er zu Boden. Doch was zum‚Ķ Da war es wieder und schwebte vor seinem Glied. Wieder nahm er es und warf das bl√∂de Ding fort. Wen schon nackt dann richtig dachte er sich und warf erneut das Blatt weg. Doch kaum hatte er es losgelassen schwebte es wieder vor sein Geschlecht und verdeckte es. Nun gut dann behalte ich es eben in der Hand und griff erneut nach dem Blatt, doch hielt er fest. Zufrieden schaute er an sich herunter und erschrak. Da war das bl√∂de Ding schon wieder. Langsam wurde er w√ľten und so nahm er das Blatt und riss es in zwei und wieder in zwei. Nun schaute er einen kurzen Augenblick auf sein Geschlecht und schmunzelte sanft. Endlich kein Blatt mehr. Doch da erschien wie aus dem Nichts ein neues Blatt und bedeckte ihn wieder. Nun schrie er und tobte. Er nahm das Blatt in die Hand und zerriss es. Doch was er auch machte es kam immer wieder. Eine Viertelstunde sp√§ter lag er ersch√∂pft im Gras. Nun gut dachte er sich, dann lass ich es eben. Er schloss die Augen und stellte sich vor wie sch√∂n hier sein Landsitz aussehen w√ľrde.

Da erklang ein H√§mmern. Blitzschnell stand er auf und schlug genau so schnell seine Augen auf. Er traute seinen Augen nicht! Vor ihm stand nun sein Landsitz. Zu mindesten sah er von au√üen genau so aus. Wie war das m√∂glich. Langsam und vorsichtig n√§herte er sich dem Eingang. Die T√ľren waren aus einem roten Holz gefertigt wurden und auf seinen Wunsch hin hatte der Tischler einen Drachen in jeden Fl√ľgel der T√ľr gearbeitet welche dann mit Gold und roter Farbe veredelt wurden waren. Bed√§chtig legte er seine Hand auf das Holz und f√ľhlte das glatte Material. Die sanfte Musterung des Holzes stand dagegen und rundete das Gesamtbild ab. Er gab der T√ľr einen leichten sto√ü und einer der Fl√ľgel schwang auf und seine Augen wurden gr√∂√üer. Es war wirklich sein Landsitz denn vor ihn in einiger Entfernung stand ein Kirchbaum in voller Bl√ľte. Einige rosa Bl√§tter wehten durch die Luft und der Wind lies die √Ąste sich bewegen. Immer noch langsam ging er auf den Baum zu. Seine Umgebung im Blick halten. Doch es waren die gleichen leichten Holzw√§nde mit den Fackeln daran. Nun stand er auf der Innenhofterrasse und blickte auf den Baum welcher sich majest√§tisch vor ihn aufb√§umte. Langsam sank sein Blick zum Boden, wo er den kleinen Teich welcher den Baum umschloss erblickte. Eine G√§nsehaut erfasste ihn und so schritt er weiter gerade, √ľberquerte den Innenhof, stieg die drei Stufen auf die Terrasse hoch und schob dann die aus leichten Holz bestehende T√ľr zum Badezimmer auf.

Dampf schlug ihn entgegen mit Warmer Luft und einem unverwechselbaren Duft. Auf dem Boden lagen rote Bl√ľten von Rosen und sie formten weinen Weg zum Becken. So mochte er es, selbst K√∂nige oder gar Kaiser badeten nicht edler. Langsam betrat er den Raum, schloss die T√ľre und schritt dann allm√§hlich auf das Becken zu, in dem bereits hei√ües Wasser war. Mit einer Zehe tauchte er kurz ein und W√§rme umschloss diese. Angenehme W√§rme, so wie er es mochte. Er w√ľrde sagen sogar das die Temperatur perfekt war, was seine Sklavinnen nie hin bekamen er es aber akzeptieren musste. Langsam und gen√ľsslich glitt er in das Becken und tauchte dann kurz ab. Vollkommene Stille und W√§rme umschloss ihn, ein Gef√ľhl der vollkommenen Harmonie. Ihm ging die Luft aus und so tauchte er wieder auf. Was war sch√∂ner als alleine zu Baden. Nat√ľrlich ein gemeinsames Bad mit etwas Spa√ü. Da erklang eine Stimme hinter ihm und er drehte sich um. Ein wenig entfernt stand eine wundersch√∂ne Frau mit langen schwarzen Haaren. Ihr K√∂rper war makellos und die Rundungen √ľppig aber passend f√ľr den doch recht fraulich wirkend K√∂rper. Ihre Sch√∂nheit lies ihn das Atmen vergessen und wie in einer Art Trance sah er ihr zu wie sie sich in seine Richtung bewegte. Sie war nackt, doch auch bei ihr schwebte ein Blatt vor dem Geschlecht. Doch er w√ľrde schon ein Weg finden das Hindernis zu umgehen. Die Frau stieg ohne ein Wort zu ihn in das Becken und schwamm dann auf ihn zu. Ihr K√∂rper schmiegte sich an seinen und er merkte wie der Speichel in seinen Mund mehr wurde und sein Herz wilder schlug. Da sah er am Beckenrand vor ihnen eine weitere Gestalt sitzen. Eine Albin. Auch sie war nackt doch ihm nicht unbekannt. Es war Tharnil. Die Fremde begann einen rhythmischen Tanz vor ihm. Tharnil lies sich galant in das Becken gleiten und schwamm auf ihn zu. Dann kam sie neben ihn und beugte sich vor zu seinem Ohr. Mit leiser Stimme sagte ‚ÄěHier her!‚Äú nun war er verwirrt und schaute die Albin an. Sie brachte etwas Raum zwischen die Fremde, ihm und sich. Wieder sagte sie ‚ÄěHier her! Hier liegt noch einer!‚Äú. Nun war er verwundert und sagte dann ‚ÄěWen meint ihr? Hier ist doch keiner au√üer uns drei und warum kommt ihr nicht wieder her?‚Äú. Das Gesicht der Albin blieb ausdruckslos und statt einer Antwort sagte sie ‚ÄěEs ist Leviathan! Es hat ihn schwer erwischt, sieht aus als ob sein Bein gebrochen w√§re, wir brauchen hier mal Manneskraft, sein Bein ist unter einem Stein.‚Äú Verwirrt sah er sie an. Was hatte sie geraucht? Oder was hatte sie nicht vertragen. Konnte das Essen des Koch ihr so geschadet haben oder war er es der einen Schaden hatte. Nun sah er zu der Fremden und erschrak. Denn vor ihm war nicht die Fremde sondern der fette Tiefling mit den Narben und sein verhasster Konkurrent auf dieser Reise. Was ging hier vor? Pl√∂tzlich l√∂ste sich der Raum um ihn auf und er fiel mit Firxas und Thranil in eine Schw√§rze. (Traumvorstellung oder Nahtoderfahrung)

Er riss die Augen auf und sah in das grinsende Gesicht von Firxas. Doch das war nicht das Schlimmste. Schmerzen schossen durch seinen K√∂rper, wie schon lange nicht mehr. Ein √ľbler stechender Schmerz schoss durch sein Bein und als er an sich herunter sah, stockte ihm der Atmen. Auf seinen Schienbein lag ein Stein und bedeckte seinen Fu√ü welchen er nicht mehr sp√ľrte. Oberhalb des Steines ragte etwas Rotwei√ües. War das sein Knochen? Leviathans Kopf knallte hart auf den Boden auf und er fiel wieder in die Schw√§rze der Bewusstlossigkeit.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#86

Beitragvon Firxas » Mi 11. Jan 2017, 17:28

Eine Salve schallender Ohrfeigen weckte Firxas aus seiner Ohnmacht. Im ersten Moment dachte er, es wäre Urako, doch als sein Blickfeld sich schärfte, erkannte er die Albin. Sie sah ernsthaft besorgt aus. Er grinste und offenbarte blutige Zähne, als sie schrie, er solle aufwachen.

"Ich bin keiner deiner schwächlichen Artgenossen. Einen Tiefling haut so etwas nicht um."

Er rappelte sich auf. Grunzend grub Firxas sich aus dem Ger√∂ll. Wieder einmal verdankte er seiner Leibesf√ľlle, dass er den Unfall - abgesehen von einem ganzen Arsenal an Bluterg√ľssen und Schrammen - wohlbehalten √ľberstanden hatte. Jedes K√∂rperteil lie√ü sich noch bewegen, Arme Beine, Schwanz, R√ľcken. Alles andere war ihm egal. Er klopfte Tharnil zum Dank zwei Mal kr√§ftig mit der Pranke auf die schmale Schulter. Eine der schwarzen Pestilenzen begann derweile eifrig, seine Wunden zu lecken, Firxas bef√∂rderte sie mit einem b√§renartigen Prankenhieb aus dem Kreis seiner Individualdistanz. F√ľr so was hatte er gerade keinen Nerv.

Sein n√§chster Blick fiel auf das Gro√ümaul Ragosh, dessen Gesichtsausdruck sich soeben in tiefstes Bedauern wandelte, als er sah, dass Firxas nach wie vor unter den Lebenden weilte. Oder vielleicht war er auch neidisch, weil die holde Sch√∂nheit sich um den Tiefling k√ľmmerte und nicht um ihn. Um ihn zu √§rgern, klopfte Firxas Tharnil grinsend noch ein weiteres Mal die Schulter, diesmal sanfter und lie√ü die Hand einen Moment auf ihr ruhen, ehe er davonstapfte, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Der almanische Arzt Tatterwatter versorgte die Greisin. Sie schien einiges abbekommen zu haben. So ein Mist, Firxas hatte die resolute Omi gut leiden können. Der widerliche Koch lebte auch noch und während die anderen nach Überlebenden suchten, suchte der Harpyr jammernd nach seinen verlorenen Zutaten, doch wie sich herausstellte, gab es keine. Sie hatten nichts mehr als ihre Kleider am Leib. Schöne Scheiße, jetzt gab es nicht einmal mehr was zu Essen.

Die D√ľsterlinge waren zur H√§lfte tot. Von der anderen H√§lfte war ein Gro√üteil schwer verletzt. Die Kerlchen wirkten verst√∂rt und taten seltsame Dinge, wie das willk√ľrlliche Lecken von Wunden irgendwelcher Leute, ohne zu fragen, ob diese das √ľberhaupt wollten. Scheinbar war das bei ihnen eine Selbstverst√§ndlichkeit. Der Nacktfrosch Terc jedoch lag reglos und unbeachtet zwischen dem Ger√∂ll. Da er einem fremden Rudel angeh√∂rte, k√ľmmerte sich niemand um ihn. Firxas hob ihn auf und schleppte ihn zu Tatterwatter, der gerade die Greisin verarztete. Daraufhin taten die anderen D√ľsterlinge es ihm nach und buckelten all ihre Verletzten und sogar die Toten zu dem alten Almanen, der mit wachsender Besorgnis den Berg an Verletzten und Toten, die er allein zu versorgen hatte, begutachtete.

Als einer der wenigen war Firxas dank seiner Nachtsicht in der Lage, die untersetzte Gestalt des Mummenschanz hoch √ľber ihnen im Schacht zu erkennen. Doch er behielt seine Entdeckung f√ľr sich. Er √ľberlegte einen Moment. "Der Arzt und seine Kr√ľppelsammlung bleiben hier", bestimmte er dann. "Nur, wer noch aus eigener Kraft gehen kann, kommt weiter mit. Wer an irgendwelche G√∂tter oder Elementare glaubt - betet. In Anbetracht der Lage w√§re vielleicht ein Gebet an Garaxymo, den Herrn des Gesteins, nicht schlecht. Wir sind inzwischen ziemlich tief unter der Oberfl√§che. Haben wir irgendwelche Priester dabei?"

W√§hrend er sprach, beobachtete er voller Genugtuung, wie Leviathan aus seiner Ohnmacht erwachte und vor lauter Schmerzen gleich wieder bewusstlos wurde. Beil√§ufig ber√ľhrte Firxas das Loch in seiner weichen Flanke, wo dessen Horn ihn gestochen hatte. Hoffentlich w√ľrde der Kerl an einer Sepsis krepieren!
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#87

Beitragvon Tharnil Sonnentochter » Fr 13. Jan 2017, 11:39

"Der Arzt und seine Kr√ľppelsammlung bleiben hier", bestimmte er dann. "Nur, wer noch aus eigener Kraft gehen kann, kommt weiter mit. Wer an irgendwelche G√∂tter oder Elementare glaubt - betet. In Anbetracht der Lage w√§re vielleicht ein Gebet an Garaxymo, den Herrn des Gesteins, nicht schlecht. Wir sind inzwischen ziemlich tief unter der Oberfl√§che. Haben wir irgendwelche Priester dabei?"


Die Albin war nicht begeistert √ľber Firxass Worte. "Das kann nicht euer Ernst sein, Firxass! Wenn wir die anderen einfach zur√ľcklassen, bedeutet das f√ľr sie den sicheren Tod! " Etwas sanfter f√ľgte sie hinzu, "ich schlage vor, ihr geht voran und sucht nach einen Weg. Vielleicht findet ihr irgendwo Wasser und etwas essbares. die √ľbrigen schauen, ob, sie die Verletzten auf die Beine kriegen und folgen dann. Mit etwas Gl√ľck werden wir bald nachkommen, dieses Belecken der D√ľsterlinge, ich meine geh√∂rt zu haben, das ihr Speichel eine heilende Wirkung haben soll. Sucht euch jemanden, der euch begleitet und findet einen Weg uns zu retten!"

Tharnil hoffte, das Firxass darauf eingehen w√ľrde und es nicht schon wieder zu einer Diskussion dar√ľber kommen w√ľrde, was jetzt zu tun sei. Der Albin war klar, dass aus der Forschungsreise inzwischen ein Kampf ums nackte √úberleben geworden war, an dem Mummenschanz nicht unschuldig war .Aber diese letzte √úberlegung behielt sie f√ľr sich. "Benutzt eure Geistmagie wenn ihr Hilfe braucht."

Die Albin wandte sich ab, ein leises L√§cheln umspielte ihre Lippen. Sie hoffte nicht zu dick aufgetragen zu haben, als sie Firxass die Rettung des Teams auferlegt hatte. Aber Tharnil war klar dass sie sich bei einer direkten Konfrontation nicht w√ľrde durchsetzen k√∂nnen und Firxass ihren Anweisungen nicht folgen w√ľrde. F√ľr Tharnil war es aber undenkbar, die Verletzten schutzlos ihren Schicksal zu √ľberlassen, dieses Verhalten w√ľrde all ihren Auffassungen von Anstand und Ehre widersprechen, zudem war sie √ľberzeugt davon, dass die Expedition es dich nicht leisten konnte, auf die anderen Mitglieder zu verzichten. Die Albin verdr√§ngte die Sorge um Firxass, der vielleicht √ľberfordert sein k√∂nnte und hoffte, dass sein Partner, so Firxass ihren Vorschlag folgte, genug Verstand besa√ü auf sich und Firxass aufzupassen.Notfalls k√∂nnte der Tiefling ja per Geistmagie Kontakt mit ihr aufnehmen.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#88

Beitragvon Farrinur Hraunar » So 15. Jan 2017, 11:04

Farrinur war hin und her gerissen. Er verstand Tharnil, denn auch er war dagegen, die Verletzten ihrem Schicksal zu √ľberlassen. Gleichzeitig n√ľtzte es ihnen allen aber nichts, wenn sie hier auf den sicheren Hungertod warteten.
Deshalb fand er ihren Vorschlag schliesslich gar nicht so schlecht, jemanden aus der Gruppe voranzuschicken.
‚ÄěIch werde mich Firxas anschliessen. Er sollte nicht alleine gehen, auch Tieflinge sind nicht unverletzbar‚Äú, schlug Farrinur deshalb vor.
‚ÄěSollen wir gleich aufbrechen?‚Äú, schlug er an Firxas gewandt vor, ‚Äědort vorne scheint ein Durchkommen m√∂glich zu sein.‚Äú
Mutiger als er sich f√ľhlte begann er √ľber einige Brocken zu klettern und zeigte in ein dunkles Loch in der Wand.
Pl√∂tzlich schwebte eine flackernde Flamme √ľber seiner Hand und leuchtete in den Tunnel hinein.
‚ÄěScheint keine Sackgasse zu sein‚Äú, meinte er und stutzte dann, als er einen warmen Windhauch zu ersp√ľren meinte. Ein Luftzug unter der Erde?
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#89

Beitragvon Firxas » Di 28. Feb 2017, 08:20

Firxas schnaufte gestresst. Die Albin war gutm√ľtiger, als gut f√ľr sie war. Er stand eine zeitlang unschl√ľssig herum und beobachtete das ganze Panoptikum. Laviathan hatte ihm den Gefallen getan, wieder bewusstlos zu werden und regte sich nicht und auch der Ork schien einiges abbekommen zu haben, denn auch er sa√ü blo√ü herum und tat nichts.

"Die Verletzten sind doch bei Donnie in guten H√§nden", befand Firxas und nickte in Richtung von Donwolf Tatterwatter, der sich eifrig k√ľmmerte. "Und Der Ork da" - er weigerte sich, Ragosh beim Namen zu nennen - "wird sich au√üerdem um ihren Schutz k√ľmmern. Alle sind bestens versorgt. Ihr k√∂nnt hier nicht helfen. Kommt mit mir. Wir sammeln sie auf dem R√ľckweg auf."

Erstaunt und erfreut nahm Firxas zur Kenntniss, dass der d√ľnne Albenbursche mehr Schneid hatte als die alten Haudegen. Ohne zu z√∂gern bot er an, ihn zu begleiten. Firxas grinste kaum merklich und nickte ihm zu. "Dann lasst uns aufbrechen."

Enthusiastisch stapfte das B√ľrschlein voran. "Scheint keine Sackgasse zu sein‚Äú, meinte es.

Ein warmer Wind schlug ihnen entgegen, der sie stutzen lie√ü. Auch ein leises, rhythmisches Stampfen kam aus der Tiefe. Zuerst z√∂gerte Firxas, doch dann ging er weiter. Sie kamen in einen langen, schlauchf√∂rmigen Raum, der durch und durch k√ľnstlich aussah. Firxas blieb vor Staunen das Maul offen stehen, als er da stand und sich im Kreise drehte.

Es erinnerte ihn an den Rumpf eines dampfgetriebenen Goblinschiffes, einen Maschinenraum, nur, dass er selbst nicht gr√∂√üer als eine Ratte war. Hausgro√üe Zahnr√§der griffen ineinander, gleicherart, wie die Goblins sie in Evalon unter der Oberfl√§che bereits freigelegt hatten. Nur mit dem Unterschied - dass diese Zahnr√§der sich unerm√ľdlich drehten. Kolben stampften, Ventile zischten. Die W√§nde waren in Form sauberer Waben unterteilt und auch die Decke und sogar der Fu√üboden. Aus allen W√§nden des Raums, besser gesagt, der langen Halle, ragten arbeitende Maschinenteile hervor. Die Halle selbst schien nach hinten hin noch sehr viel weiter zu gehen, eine weite Kurve verdeckte die Sicht auf das Ende.

"Was zum Geier ist das?", knurrte er. Er war nicht sicher, ob er noch weitere in diese R√§ume vordringen wollte denn eines war gewiss - dies hier war nicht der einzige. Mehrere seltsame T√ľren, die etwas von Schleusen hatten, zweigten von der Halle ab.
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Re: Expedition zum Mittelpunkt Tasmerons - Team Schwarze Kra

#90

Beitragvon Firxas » Do 8. Jun 2017, 18:55

Ersch√∂pft und gut f√ľnfzehn Kilo leichter erreichte Firxas die Oberfl√§che. Er hatte Dinge gesehen, die nicht f√ľr seine Augen bestimmt gewesen waren, dessen war er sich sicher. Noch immer war er nicht ganz √ľberzeugt, ob das Ganze nicht einfach ein riesengro√üer Traum gewesen war. Er hatte das Herz Tasmerons erblickt, das schlagende Herz Tasmerons! Und das wahre Wesen des Mummenschanz.

Es war zu viel gewesen. Firxas war geflohen. Man hatte ihn ziehen lassen.

Und nun stand er wieder hier, zwischen den Ruinen, dort, wo sie den Planeten betreten hatten um ihm sein Geheimnis zu entrei√üen. Doch w√§hrend die anderen Teilnehmer verschollen waren oder vor Ersch√∂pfung zur√ľckblieben, hatte Firxas bis zum Ende durchgehalten, ehe auch ihn der Mut verlassen hatte.

Immerhin, ihm gehörte nun eine Burg. 'Mummenschanz' stand zu seinem Wort. Firxas brauchte nicht einmal mehr den dazugehörigen Zettelkram erledigen, sondern einfach hinspazieren und einziehen.

Und das w√ľrde er tun. Sich sein neues zu Hause ansehen. Sein erstes festes zu Hause auf Asamura. Vielleicht konnte er einen Teil davon vermieten und so ein paar Einnahmen erzielen. Oder er verkaufte das Ding und kaufe sich eine kleinere, aber bessere Bleibe. Auf jeden Fall wollte er sie ersteinmal sehen, seine neue Burg. Auf dem R√ľcken trug er Terc, der noch immer verletzt war und in Fiebertr√§umen schlief. Kurz nach ihnen verlie√ü Nox die Gew√∂lbe und schwang sich empor in den Nachthimmel. Donwolf folgte und ging allein einen anderen Weg.

Firxas stapfte mit dem D√ľsterling durch den schwarzen Wald davon nach Norden und verschwand im Wald.

Hier geht die Reise weiter >>
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