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BeitragVerfasst: Do 7. Sep 2017, 21:57 
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Varmikan musterte Urako grinsend und genoss die Streicheleinheit.

"Wir beide sehen gut aus, dass war nur ein Scherz Puschel. So sehr ich Deine Streicheleinheiten genieße, wir müssen das momentan lassen, da ich schon mit meiner Beherrschung zu kämpfen habe. Ich wurde von Dave heute Morgen ungeliebt zurückgelassen, verstehst Du?

Ich wache auf, sehne mich nach meinem Mann. Taste nach ihm und er ist nicht da.
Selbstredend war ich hellauf begeistert und habe ihn sofort mental gesucht.
Und als ich ihn in der Heilstube erspürt habe, habe ich Angst um ihn bekommen und bin sofort zu Euch geeilt. Nun und den Rest kennst Du. Drum stehe ich nackt vor Dir.

Lass uns bei Pavo nach dem Kraut fragen. Wir sollten davon direkt etwas auf Lager haben und bei uns verwahren. Wir wissen nicht, wann wir auf Mo treffen. Erst dann das Kraut zu besorgen, wäre etwas spät. Wir müssen vorbereitet sein.

Ich hatte vor, Dave von meinem Plan zu berichten, in der Hoffnung er versteht dann, dass er Mo vergessen und abhaken muss. Das er mir damit schadet und sich selbst auch. Komm wir gehen zu unserem Quartier. Ich habe ihm gesagt er soll dort warten.

Dankeschön Puschel, Du bist auch ein sehr guter, weiser und fürsorglicher Ehemann. Ich glaube unsere beiden Schätze ruhen sich auf unserer Arbeit aus. Denn falls etwas schief geht, wissen Gasmi und Dave, dass wir sie schon da raus boxen werden. Sehen wir zu, dass wir Mo quitt werden. Aber ich möchte auch mit Dave darüber reden. Meinst Du tatsächlich, dass macht Mo noch interessanter?",
fragte Varmikan.

Der Frostalb schloss die Tür von der Schreibstube wieder auf und gab die Führung zu seinem Quartier. Dave hockte auf dem Bett und musterte Puschel und seinen Mann. Varmikan ging auf Dave zu und umarmte ihn fest und küsste ihn auf den Kopf.

"Liebst Du mich?", fragte Varmi leise.
`Ja von ganzem Herzen´, antwortete Dave mental. Varmikan wusste warum sein Mann diesen Weg wählte, eine Lüge war so nicht möglich.

"Ich liebe Dich auch Davy, dann vertraue mir und meinem Urteil. Du bist mein Mann, verhalte Dich bitte so. Und denke daran, ich bestimme mit wem privat Du Kontakt hast. Genauso sage ich Dir was Du zu tun oder zu lassen hast. Wie oft habe ich Dich vor etwas gewarnt, Du hast nicht gehört und am Ende hatte ich doch Recht? Versuchen wir es ab heute mal anderes herum? Gehorchen und keinen Ärger bekommen oder verursachen? Du hältst Dich an mich und Urako. Das müsstest Du Dir doch ganz leicht merken können hm?", erklärte Varmi und küsste Dave erneut.

Dave umarmte seinen Mann um den Bauch und schaute zu ihm auf.

"Du hast ja Recht. Abgemacht Klingenohr. Ich war heute Morgen etwas neben der Spur, tut mir leid Flöckchen. Rulrot wartet noch mit Fedor und Brownie im Hof. Ich hatte eigentlich vor zurück zu den Centauren zu reiten und mit ihnen in die Stadt zu reiten um dort einen Kaffee zu trinken. Habt Ihr beiden Lust mitzukommen?", bot Dave an.

Varmikan beugte sich gut gelaunt zu Dave herab und küsste ihn innig. Dave streckte sich seinem Schatz entgegen und erwiderte den Kuss fest.

"Nein. Aber da Du gleich einsichtig warst, gönne ich Dir Deinen Spaß. Also hau schon ab. Aber macht nicht zu lange und sei vor Mittag bitte wieder zurück. Ich fange in der Schreibstube nachher schon einmal an", erklärte Varmi.

Dave schmunzelte Varmikan gut gelaunt an.

"Ich weiß ja wie Du es meinst Flöckchen. Auch wenn ich manchmal stur bin, ich weiß dass Du mich beschützt. Oder dass Du es zumindest immer versuchst. Wir beide müssen es uns nachher mal gemütlich machen und ein bisschen miteinander reden in Ordnung?", bat Dave.

"Reden und mehr", grinste Varmi.
"Ja reden und mehr...", stimmte Dave gut gelaunt zu.

Der Magier stand auf und küsste Varmikan und Puschel zum Abschied, bevor er sich auf den Weg zurück zu seinem Pferd und seinen Hunden, wie auch zu den Centauren machte.

Als Dave das Quartier verlassen hatte, wartete Varmikan noch eine Weile ehe er sich mit verschwörerischem Grinsen an Urako wandte.

"Er kann, wenn er möchte. Lass uns das Messingkraut holen", grinste Varmi.
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BeitragVerfasst: Fr 8. Sep 2017, 08:30 
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Die Freien Völker (1)
Urako zog sofort die Hand von Varmis Schulter weg, als hätte er auf eine heiße Herdplatte gefasst und verschränkte sie hinter dem Rücken. Ununterbrochen Leute zu befummeln war eine unschöne Angewohnheit, die er manchmal nicht einmal bemerkte und die nichtmal unbedingt was damit zu tun hatte, dass er mehr wollte. Zu fummeln machte ihm schlichtweg Spaß. So lange Gasmi bei ihm war, konnte er das nach Herzenslust tun, denn Düsterlinge hatten ein ganz anderes Verhältnis zu Nähe und Distanz als die von ihnen als kühl und prüde empfundenen Oberweltler. Aber Gasmi war nicht hier. Urako vermisste ihn, aber jetzt musste er erstmal Varmi helfen, den widerspenstigen Dave zu bändigen.

"So viel Stress am frühen Morgen", beschwerte er sich. "Ob Mo davon interessanter wird für Davy, werden wir sehen. Ich gehe vorsichtshalber immer vom Schlimmsten aus." Er folgte Varmi in die Schreibstube und verkniff sich, ihm auf den Hintern zu sehen. Flocke war immer noch splitterfasernackt, als er hier im Haus rumspazierte. Wahscheinlich war Marcella inzwischen heimlich in ihn verknallt und nicht mehr in Wolfi. Zumindest Urakos Selbstbeherrschung wurde davon auf eine harte Probe gestellt.

In der Schreibstube wartete Dave und wurde sehr liebevoll begrüßt. Urako hatte noch immer die Hände hinter dem Rücken und tat, als würde er gelangweilt aus dem Fenster schauen. Er konzentrierte sich auf den schneidenden Schmerz in seiner Speiseröhre. Er lauschte jedoch aufmerksam und stellte fest, dass Dave ihm seinen Spitznamen für Varmikan klaute, nur, dass er ihn noch verniedlichte. Dave wurde von Varmikan großmütig zum Frühstück entlassen und dann bekamen Flocke und sogar Urako einen Kuss. Urako zog Dave kurz an der Robe zu einer festen Umarmung an sich heran und sagte leise: "Alles wieder gut." Es war ihm wichtig, dass die Versöhnung noch mal bestätigt wurde.

Anschließend spatzierte Varmi, noch immer nackt, wieder zu Pavo in die Heilstube. Urako dachte an Ziegelsteine, an Fensterkitt und die korrekte Schichtung eines Moorbeetes. Urako drängelte sich vor und ging als erster in die Heilstube und staubte dabei eine kostenlose Berührung an seinem Arm ab. "Hast du mal Messingkraut, Pavo?"

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"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen, warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter
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BeitragVerfasst: Sa 9. Sep 2017, 11:47 
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Marcella
 
tippte Wolfi an.
 
„Wolfi du wolltest deinen Onkel suchen. Bitte mach das jetzt. Vielleicht hast du Glück und findest ihn, dann können wir in Ruhe Kaffee trinken. So bin ich die ganze Zeit besorgt. Wir wissen zwar, dass er zurück nach Hause geritten ist von Distel, aber vorhin konntest du ihn nicht finden. Und wer weiss, ob er Distel angelogen hat. Wenn er so wütend war, wollte er vielleicht doch allein sein oder hat sich umentschieden. In Wut kann vieles passieren.  Es wäre wirklich gut, wenn wir wüssten mit wen er sich gestritten hat. Hat Dave eine Lieblingstaverne wo er gerne frühstückt oder isst? Dann sollten wir unseren Kaffee da trinken. Dahin wäre er mit den Zentauren gegangen.
Dieser ganze Streit gefällt mir gar nicht. Wenn du deinen Onkel erreichst Wolfi, sag ihm er soll nachkommen. Dann können wir zusammen frühstücken und mit ihm über das Trinken reden. Aber nicht sofort, erst wenn er was runtergekommen ist. Dann werde ich vorsichtig mit ihm darüber reden. Vielleicht erzählt er uns, was passiert ist.“
 
Marcella schaute sich besorgt um.
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BeitragVerfasst: So 10. Sep 2017, 01:12 
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Wolfi nickte zustimmend auf Marcellas Kommentar hin. Der junge Magier nahm auf Tempestas eine entspanntere Haltung ein und ließ sich in den Nexus fallen. Er suchte nach seinem Onkel und sein Körper zuckte in der Physis kurz zusammen, so schnell wie er ihn gefunden hatte.

Wolfi hatte nicht damit gerechnet, Dave überhaupt zu finden, geschweige denn so schnell. Beruhigte stubste er seinen Onkel mental an.

`Dave wo bist Du? Geht es Dir gut? Wir haben gehört Du hast Dich gestritten? Wer war denn Schuld?´, fragte Wolfi besorgt. Bewusst übermittelte er seine Gefühle mit.

`Mir geht es gut, es ist alles in Ordnung, ich bin gleich bei Euch und dann gehen wir einen Kafee trinken. Wer Schuld war? Ich selbst, ich habe durch meine eigene Dummheit einen Streit vom Zaun gebrochen, der wirklich nicht hätte sein müssen. Ich hatte eigentlich etwas anderes vor... kurzum mein Grund für die Provokation war jemanden zu einer Nettigkeit zu verleiten.

Das ist voll nach hinten losgegangen. Meine Schuld auf ganzer Linie, ich habe provoziert, ich habe die Quittung erhalten. Wir haben uns ausgesprochen und versöhnt, der Streit ist beigelegt Wolfi´,
übermittelte Dave.

Einige Minuten später ritt Dave mit Rulrot um die Ecke und gesellte sich zu Distel, Enzo, Marci und Anwolf.

"Entschuldigt bitte, dass ich Euch habe warten lassen. Und Danke dass Ihr Euch um mich gesorgt habt. Der Streit ist war auf meinem Mist gewachsen und ich habe mich entschuldigt. Er ist also beigelegt. Meine Einladung gilt noch und einen Kaffee kann ich nun mehr denn je gebrauchen", erklärte Dave freundlich.
"Dann mal los, am besten zur Taverne um die Ecke. Wir müssen ja schließlich gleich noch arbeiten oder?", grinste Wolfi.

"Ja das müssen wir", grinste Dave zurück.
"Die Zeit die wir fürs Frühstück benötigen, arbeiten wir aber nicht nach. Das fällt unter Fürsorge dem Arbeitgeber gebenüber. Falls das nicht zieht - Familienangelegenheiten", lachte Wolfi und gab den Weg mit Tempestas vor.

Sie ritten noch ein kurzes Stück und kehrten dann gemeinsam in ihre Stammtaverne ein. Damit sich die Centauren problemlos zu ihnen gesellen konnten, wählte Wolfi einen Tisch draußen.

"Ihr müsst gar nichts nacharbeiten Wolfi, weder Du noch Marci. Was ich wähle ist klar - Kaffee", erklärte Dave und machte es sich im Stuhl gemütlich.
"Für uns ebenfalls und wir bekommen dazu noch ein großes Frühstück mit Brot, Schinken und Eier", wählte Wolfi für sie alle, gab bei der Bedienung die Bestellung auf und tat es dann seinem Onkel gleich.

Aufmunternd nickte er Marcella zu, Dave hatte gute Laune, dass konnte sie für ihr Gespräch nutzen.
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BeitragVerfasst: So 10. Sep 2017, 01:51 
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Varmikan grinste Urako von einem spitzen Ohr zum anderen an.

"Da hast Du aber was missverstanden Puschel. Du solltest Deine Hand nicht entfernen, da es mir nicht gefällt, sondern aus dem Grund da es mir zu gut gefällt. Dave hat mich vernachlässigt, da muss ich sonst schwer um meine Beherrschung kämpfen. Und im Moment müssen wir einen Auftrag erledigen, wir brauchen dieses Kraut", erklärte Varmikan gut gelaunt.

"Ich glaube mit Deiner Vorgehensweise hast Du auch Recht. Es ist besser vom Schlimmsten auszugehen und positiv überrascht zu werden, anstatt das Beste zu hoffen und dann eine gewaltige Bauchlandung hinzulegen", pflichtete Varmi Puschel bei.

Entgegen Varmikans Befürchtung zeigte sich Dave einsichtig, was den Frostalben ziemlich freute.

Scheinbar begriffen Dave und Urako manchmal einfach nicht, warum er sich für sie so abstrampelte. Warum er so haargenau darauf achtete, dass alles seinen richtigen Gang nahm und er darauf bestand, dass man ihm gehorchte.

Es ging ihm nicht darum, dass sich irgendwer aufgab. Schon gar nicht Urako oder Dave. Beide sollten lernen frei zu leben und vor allem frei zu denken. Aber dazu gehörte nach Varmikans Verständnis auch, dass man bereit war, einem anderen zu vertrauen.

Keine seiner Männer hatte vor einem anderen den Blick zu senken, aber sie durften gerne zu ihm aufschauen.

Das war ein gewaltiger Unterschied, den Dave und Urako noch begreifen mussten. Zum Glück waren die beiden fast nie zeitgleich stur oder bockig. Er hatte entweder Puschel oder Dave zur Unterstützung an seiner Seite um den jeweils anderen zurück auf den Teppich, oder erst mal zurück nach Hause zu holen.

Varmikan warf Urako einen kurzen freundlichen Blick zu. Die beiden hatten wirklich keine Ahnung was sie ihm mit ihrem ständigen Blödsinn antaten. Wen hatte er denn, außer Dave und Puschel?

Niemanden.

Er war völlig auf sich alleingestellt, obwohl er den Geistern angehörte. Varmikan wusste, dass sie ihm beruflich immer beistehen würden, aber privat hatte er niemandem mit dem reden konnte. Seine einzigen beiden Bezugspersonen waren Dave und Urako.

Das war nicht viel und gerade deshalb waren die beiden für ihn so immens wichtig. Seinem Volk eilte ein Ruf voraus, der das Knüpfen von Freundschaften erschwerte wenn nicht gar verhinderte.

Er war nicht zartbesaitet, er hatte bereits oft im Leben Dinge getan, die getan werden mussten.

Aber auch er hatte Gefühle und Bedürfnisse wie jede andere Person. Auch er sehnte sich nach Vertrauen, Geborgenheit und Liebe. Einem Vertrautem, der ihm dies alles schenkte und dem er dies alles genauso schenken durfte. Dem er sogar mehr schenken würde, seinen Schutz und seine uneingeschränkte Fürsorge.

Und genau jenen Schatz hatte er nach vier tödlichen Niederlagen in der Fremde gefunden, da wo er diesen Schatz niemals erwartet hätte.

Varmikan konnte sich ein Leben ohne Dave und Urako nicht mehr vorstellen und das wollte der Frostalb auch gar nicht.

Er hatte vor mit den beiden samt Gasmi in das neue Haus zu ziehen, sich dort häuslich niederzulassen und dort mit den Dreien glücklich zu werden. Sie würden sich ein Heim schaffen, voller gemütlicher Behaglichkeit und Nestwärme.

Und wenn sie wirklich großes Glück hatten, dann gewährte ihnen das Schicksal sogar ein Küken in ihrem Nest.

Aber vor all dem, hatte er erneut um all das zu kämpfen. Varmikan betrat hinter Puschel die Heilstube und schaute auf das breite Kreuz des Tieflings. Am liebsten hätte er sich geschlaucht dagegen gelehnt, als Urako nach dem Messingkraut fragte.

Der alte Goblin schaute Urako fragend an.

"Natürlich, wofür brauchst Du es?", hakte Pavo misstrauisch nach.
"Für einen Test Pavo, bitte händige es uns einfach aus. Urako sagte mir, dass das Kraut magische Fähigkeiten unterdrückt. Ich werde es einnehmen und testen, ob ich dann noch eine Verbindung zum Nexus habe. Falls nicht, haben wir mit dem Kraut eine Lösung gefunden, Dave zwangsweise aus dem Nexus zurückzuholen, falls er dort festhängt. Eine Möglichkeit, die auch ein Nichtmagier anwenden könnte. Gibst Du uns bitte das Kraut?", bat Varmikan erschöpft.

"Ja sicher", sagte Pavo auf einmal eine ganze Spur umgänglicher. Der Heiler kramte das Kraut heraus und händigte es Urako aus.

"Geht damit vorsichtig um. Die Überlegung ist wirklich gut. Es freut mich, dass Du so über Dave wachst. Ich war nicht immer fair zu Dir Frostalb und Du auch nicht zu mir. Wir sollten das Kriegsbeil begraben. Was meinst Du?

Teste das Kraut in kleiner Dosierung Varmikan und notiere Dir immer genau wie viel Du eingenommen hast und um wie viel Du die Dosis erhöht hast. Falls Du Dich nicht gut fühlst, komm sofort zu mir. Falls es wirkt, haben wir so eine Angabe, wie hoch die Dosierung sein muss. Aufs Körpergewicht gerechnet, da Dave einiges mehr wiegt als Du. Und geh Dich bitte endlich anziehen",
grinste der Golbin.
"Abgemacht, für Davy, Puschel und Dich - begraben wir das Kriegsbeil. Danke für das Kraut Pavo. Ja ich denke auch, ich sollte mich anziehen gehen. Bis später", grinste Varmi zurück.

Der Frostalb packte Urako, ehe dieser noch etwas erwidern konnte und machte sich mit ihm auf den Weg zu seinem Quartier. Als sie außer Hörreichweite waren tippte Varmi Puschel gut gelaunt an.

"Das Experiment werden wir wirklich durchführen. Du musst auf mich aufpassen", schmunzelte Varmi und knuffte Urako.

"Macht bitte beide keinen Blödsinn mehr. Woher kamen die Scherben Urako? Du hast mir nicht geantwortet und bist immer ausgewichen. Also woher? Sag mir das bitte", forderte Varmikan Puschel liebevoll auf.
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BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2017, 21:23 
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Marcella
 
setzte sich neben Dave. Sie wartete, bis alle ihr Frühstück erhalten hatten und anfingen zu essen.
 
„Dave ich will mit dir über ein ernstes Thema reden. Hör mir bitte zu. Und bitte werde nicht böse auf mich. Wenn du es anders sieht, kannst du mir das sagen. Aber was ich jetzt sage, sage ich dir, weil wir uns um dich sorgen. Dave du bist ein guter und sehr lieber Meister. Wir haben uns gleich gut verstanden. Du hast nie rumgeschrien oder warst ungerecht zu mir. Ich weiss, dass geht mich nichts an, aber trinkst du? Mein Vater sagte immer, meist trinken die lieben Leute, weil sie irgendwas nicht anders ertragen. Ich schwatze vom kranken trinken, nicht wenn du abends ein Bier trinkst. Wenn du aber krank bist, darfst du das genauso wenig trinken. Bitte sag mir ehrlich ob du trinkst. Du musst nicht böse werden oder Angst haben, wir schwatzen nichts weiter. Wolfi und ich werden dir helfen. Ich hab von Heiler gehört, die dabei helfen können von trinken loszukommen. Wenn du nur trinkst, wenn du wütend bist, musst du das lassen Dave. Das trinken fängt immer mit einen Grund hat. Zuerst vielleicht wegen Trauer oder Wut. Später wenn du dich daran gewöhnst, dass es alles schön betäubt, dann wirst du es für jedes Problem benutzen. Dann hat das trinken dich in der Hand. Und du hast gar nicht gemerkt, dass du danach süchtig geworden bist. Dave manche Leute haben alles versoffen. Sie haben Haus und Hof versoffen. Aber was allen Säufern passiert ist, dass sie sich am Ende um ihren Verstand saufen. Wir wollen auf dich aufpassen, denn du passt genauso auf uns auf. Wir sind eine Familie, dass hast du gesagt. Drum trinkst du? Wenn ja, dann lass uns zu einen Heiler gehen, der dir helfen kann. Ich habe gehört dass die Leute Schmerzen haben, wenn sie aufhören zu trinken. Der Heiler wird dir dafür was geben.
Wir werden aber nicht zu Pavo gehen. Ich weiss das Pavo und du abends auf der Treppe sitzen und dass ihr dort Bier trinkt. Entweder musst du dann Pavo erzählen dass du trinkst und aufhören willst. Oder du kannst nicht zu Pavo als Heiler gehen. Er sieht das Problem nicht ein. Und Bier darfst du abends nicht mehr trinken Dave. Trink was anderes ohne Alkohol. Wenn du magst, passen wir da auf dich auf. Wolfi oder ich können dabeisitzen, damit du durchhältst. Nur sag ehrlich ob du trinkst und wenn wie lange schon. Nimm unsere Hilfe an. Bitte Dave.“
 
Marcella wartete nervös ab, was Dave antworten würde.
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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2017, 07:49 
Freiherr
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Dave musterte Marcella abwartend, als sie davon sprach ein ernstes Thema anschneiden zu müssen. Das Thema war nicht nur ernst, es war zudem sehr persönlich. Der Naridier hörte sich wortlos an was Marcella ihm zu sagen hatte. Auch nachdem Marcella geendet hatte schwieg er noch eine Weile.

Dave hatte für einen Moment das Bedürfnis einfach aufzustehen und zu gehen. Marcella und die anderen einfach dort sitzen zu lassen um sich mit dem Thema nicht auseinander setzen zu müssen. Aber sein Bedarf an Fluchten war für heute gedeckt und gebracht hatten sie ihm noch nie etwas.

Er war Marcella nicht böse, er war auch nicht wütend auf sie. Sie hatte sich nicht im Ton vergriffen. Sie hatte eine persönliche Grenze überschritten, die durchaus Zorn gerechtfertigt hätte, aber Dave schob auch das beiseite. Es ging Marci nicht darum ihn zu kränken oder um seine verletzten Eitelkeiten, es ging ihr darum, dass es ihm gut ging. Darum ging es den wenigsten Leuten die er kannte, die meisten interessierte es nicht einmal.

Er kannte sie noch nicht lange, aber sie sorgte sich um ihn. Etwas dass er von seiner Familie nicht behaupten konnte. Jedenfalls von einem Großteil.

Wie konnte er ihr da böse sein?

Sie hatte Recht, er selbst hatte sie als Teil seiner Familie willkommen geheißen und zwar in den Teil seiner Familie, der ihm am Herzen lag. Somit hatte sie eine Antwort verdient. Und vielleicht war es wirklich Zeit, sich diesem unliebsamen Problem zu stellen.

„Zuerst möchte ich eines klarstellen, ich bin Dir nicht böse. Deine Sorge ehrt mich vielmehr und ich nehme Dein oder besser gesagt Euer Angebot an. Nun ich habe nicht vor mich um Haus und Hof oder gar um den Verstand zu saufen. Und sicher sind wir eine Familie, eine die sich etwas bedeutet.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was ich Dir antworten soll Marci. Ich trinke nicht jeden Tag Unmengen an Alkohol, allerdings sobald ich Probleme habe. Und dann ohne Limit. Man könnte sagen ich bin ein Problemtrinker. Und das gefällt mir selbst nicht, aus dem Grund nehme ich das Angebot an.

Ansonsten trinke ich nichts. Nein. Also doch. Doch, ich trinke ja abends ein Feierabendbier. Ob das dazu gerechnet wird, kann ich Dir nicht beantworten. Ich habe aber schon mehrfach versucht das Bier durch Kaffee zu ersetzen. Mal klappt das ganz gut, mal leider gar nicht. Aber dann liegt es einfach daran, dass ich Geschmack auf ein Bier habe. Dann trinke ich auch tatsächlich nur eins.

Bei Problemen zu trinken habe ich mit 16 Jahren angefangen, da hatte ich so eine nette Begegnung mit einer Tamjid. Sie war ein akutes Problem und es war ausreichend Wein vorhanden. Und das Problem milderte sich in dem Maße, in welchem ich mir den Wein in den Hals goss. Also versuchen wir es. Wir könnten beides probieren, ich erzähle Pavo mein Problem und wir gehen zusätzlich zu einem anderen Heiler. Und aus dem Feierabendbier machen wir einen Feierabendkaffee – ohne Schuss. Du kannst Dich jederzeit dazuhocken, beziehungsweise Ihr beiden könnt Euch jederzeit dazuhocken.

Eigentlich müsste ich das hinbekommen. Immerhin kann ich meine Gedanken so bündeln, dass sie als Waffe funktionieren. Ich sollte es schaffen meine Gedanken genauso zu bündeln um durchzuhalten. Nur stehen sich da oft zwei Wünsche gegenüber. Aufhören sich zu betäuben und betäubt werden. Wobei es nicht um die Betäubung an sich geht, Betäubung ist wie Flucht – man ist dem ausgewichen. Ich bin den ausgewichen. Hatte ich eben auch vor, aber ich bin trotzdem geblieben. Komisch was mich selbst betrifft, bin ich ein ziemlicher Feigling, hätte eine Person die ich gerne habe das gleiche Problem – sagen wir mal Du, würde ich keinen Zoll breit weichen“,
antwortete Dave Marci leise und trank nachdenklich einen Schluck Kaffee.
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BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2017, 14:56 
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Es hatte eine Weile gedauert, Dave zu verdeutlichen, wie sehr Urako missfallen hatte, dass er ihn absichtlich eifersüchtig gemacht hatte. Doch es war vollbracht und der Naridier nun hoffentlich wenigstens für die nächsten Wochen von entsprechenden Anwandlungen befreit.

Besser gelaunt kehrte Urako zu Varmikan zurück, der mit dem Messingmoos auf ihn wartete. Urako schuldete ihm noch eine Erklärung, warum er aus dem Mund blutete.

"Ich habe ein Wasserglas gegessen, Varmi. Dave hat eine Äußerung von sich gegeben, die mich ziemlich wütend gemacht und sehr verletzt hat. Ich habe das Glas gegessen, damit er sieht, wie sehr er mir damit weh getan hat. Worte reichen manchmal nicht. Keine Ahnung, ob er die Geste verstanden hat, ich glaube nicht. Ich habe darum jetzt gerade doch noch mal mit ihm gesprochen und zwar sehr deutlich, jetzt ist die Sache geklärt."

Er setzte sich mit dem Hintern auf Varmis und Daves Bett, weil das weicher und bequemer aussah als die Stühle.

"Willst du das Messingmoos gleich mal ausprobieren?"

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BeitragVerfasst: Mi 20. Sep 2017, 15:04 
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Marcella
 
war sehr froh, dass Dave nicht böse auf sie war. Er freute sich über ihre Sorge und er erzählte ihr von seinen Problemen. Marcella dachte nach, wie sie ihm helfen könnte.
 
„Wenn du ein Feierabendbier trinken willst, dann werde ich mich dazu setzen. Und ich muss deinen Kaffee überprüfen. Du hast gesagt, du willst ihn jetzt ohne Schuss trinken. Dann hast du ihn vorher mit Alkohol getrunken. Viele trinken, wenn sie Probleme haben. Dann müssen wir gucken, dass wir deine Probleme loswerden. Dann kannst du besser den Trinken wiederstehen. Mit 16 Jahren trinken anzufangen ist sehr jung Dave. Was hat diese Tamjid denn gemacht? Warst du unglücklich in sie verliebt? Oder war sie frech zu dir, hat sie dir wehgetan und dich gekränkt?
Pavo davon zu erzählen ist eine gute Idee. Wenn dir zwei Heiler helfen, ist das besser. Pavo ist immer im Haus und wenn du mal Probleme hast, dann können wir zu ihm gehen. So wie er mit dir umgeht, mag er dich sehr. Dann muss er dir helfen.
Warum du andere beistehst und dir selber nicht, ist seltsam. Vielleicht denkst du, du bist nicht so viel wert wie andere? Denkst du sowas über dich? Wenn ja, ist das dumm von dir Dave. Ich kann dir hundert Leute nennen, die nicht so nett sind wie du, die geizig sind und die fies sind und alle halten sich für wichtig und wertvoll. Und falls du denkst, ich schwatz dummes Zeug, dann frag dein Mann. Ob du für ihn wichtig bist. Die Meinung von dein Mann ist für dich immer wichtig. Was er sagt, machst du oder hörst drauf. Dann frag ihn doch genauso dabei. Was sagt Varmikan dazu?
Ich denke für ihn bist du sehr wichtig. Warum macht er sonst so ein Theater um dich? Er passt auf das du was isst, er besorgt Kaffee, er meckert ständig rum. Das macht er, weil du ihm wichtig bist. Wärst du für ihn unwichtig, würde er das nicht machen. Für mich bist du genauso wichtig. Nicht nur weil du mein Meister bist. Du bist nett zu mir, hilfsbereit und grosszügig und du zeigst mir alles was du weisst. Keiner weiss alles Dave, darum helfe ich dir genauso wie du mir. Was wir beide nicht wissen, finden wir heraus. Andere haben genauso geschafft aufzuhören zu saufen. Du wirst das schaffen.
Du hast doch von Kinder erzählt. Varmikan und du, ihr wollt euch ein Kind anschaffen. Ich habe oft Kinder gehütet, dafür bekam ich etwas Geld. Manche Kinder sind lieb und leicht zu hüten, manche schreien sehr viel. Ich wünsche euch ganz viel Glück, dass euer Kind lieb ist und wenig schreit. Wenn du ein Kind hüten willst Dave, dann darfst du nichts trinken. Dein Baby kann sich nicht helfen. Es  liegt nur rum und es kann gar nichts allein. Alles was es braucht, musst du ranschaffen. Das Baby musst du füttern, säubern und du musst mit ihm sprechen. Wenn es schläft musst du aufpassen, dass es sich nicht falsch hinlegt. Sein Gesicht muss immer frei sein. Das ist deine Aufgabe, es ist dein Baby. Du musst fest daran denken, dass wenn du schlampig arbeitest, dein Baby in Gefahr ist. Wenn du faul bist und nicht nach ihm guckst, kann es krank werden, weil es im Dreck liegt. Oder es kann was ganz schlimmes passieren, wenn es keine Luft bekommt, weil es falsch liegt. Was machst du, wenn das passiert weil du besoffen warst und eingeschlafen bist? Willst du das? Ich denke du wirst ein guter Vater sein. Und du wirst lieb zu deinen Baby sein. Aber du musst dafür streng zu dir selber sein. Sein Leben hängt von dir ab.
Du kannst natürlich jemand dafür bezahlen für die Aufgabe. Aber das wäre dumm. Ein Baby merkt wer es liebt. Und wenn du ein Baby haben willst, musst du dich selber kümmern und Varmikan genauso. Aber besser ist, du kümmerst dich. Dann wirst du abgelenkt und gezwungen wachsam zu sein für dein Baby. Schon kannst du nicht saufen. Du darfst nichts saufen, wenn du das Baby hütest.
Du musst keine Angst haben, wenn du das Baby selber versorgst. Ich werde dir alles beibringen, wie du das machen musst. Wie du dein Baby richtig anfasst, wie du es fütterst und sauber machst. Das bring ich dir alles bei. Dann hast du keine Ausrede, jemand anderen die Aufgabe zu geben. Das ist deine Verantwortung Dave. Für dich selber und für das Baby. So wirst du es schaffen mit dem Saufen aufzuhören. Wir helfen dir und du musst mitmachen und dich anstrengen. Dann wird alles gut.“
 
Marcella stellte ihr Frühstück in die Mitte, damit Dave davon mitessen konnte.
 
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BeitragVerfasst: Fr 22. Sep 2017, 14:14 
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Varmikan hatte es sich in seinem Quartier auf dem Bett gemütlich gemacht. Der Frostalb klopfte neben sich, damit es sich Puschel ebenfalls neben ihm gemütlich machte.

Das Dave einen mit Worten manchmal zur Weißglut bringen konnte, hatte Varmikan schon am eigenen Leib erfahren müssen. Meist war das der Fall, sobald Dave sich etwas bestimmtes zu hören wünschte oder eifersüchtig wurde.

Varmikan legte Urako eine Hand um die Schulter und stellte fest, dass er die ganze Zeit nackt gewesen war. Zwar hatte das Pavo vorhin einmal beiläufig erwähnt, aber irgendwie war es Varmi wieder entfallen, außer dass er sich seltsam wohl gefühlt hatte, war alles beim Alten.

Als Urako ihm erzählte, wie es zu seiner Verletzung gekommen war und weshalb er Glas gegessen hatte, fühlte Varmikan einen tiefen Stich in der Brust. Er fühlte sich schuldig und verantwortlich.

„Es tut mir sehr leid, das habe ich weder gewollt noch gewusst. Ich werde nochmal mit Dave in Ruhe reden, auch wenn Du es klären konntest. Aber bitte Urako, mach so etwas nie wieder. Bist Du denn verrückt sage mal? Ich möchte Dich nicht verlieren und Gasmi wie auch Dave ganz sicher auch nicht.

Du und Dave Ihr beiden seit meine einzigen Lieben die ich habe. Muss ich denn ständig auf Euch aufpassen wir auf Kleinkinder? Die sind nicht so wild und verrückt wie Ihr. Gut Eure verrückte Art ist oft sogar liebenswert und ich würde sie vermissen, aber nur ein klein bisschen weniger würde mir schon wirklich gut tun. Bitte lass den Mist Urako“,
bat Varmi inständig.

Sanft strich Varmi Urako über die Schulter und kraulte ihm den Nacken hoch.

„Gut lass uns das Messingkraut testen. Ich werde es einnehmen und Du wachst bitte über mich. Wir müssen seine Wirkung ergründen. Einerseits werden wir es für Mo verwenden, aber andererseits habe ich wirklich vor es als Medizin zu verwenden. Zum Beispiel falls Melisande im Nexus hängenbleibt.

Dann werden wir ihr etwas davon geben und sie wird in die Physis zurück gezwungen. In dem Fall ein positiver Nebeneffekt, sie käme eine gewisse Zeit dahin nicht mehr zurück.

Jedenfalls so lange bis die Wirkung von dem Kraut nachlässt. Das ist meine Vermutung. Sollte das Kraut so wirken, wäre das perfekt. Los geht es“,
sagte Varmi und stopfte sich etwas von dem Messingkraut in den Mund.

Angewidert kaute er darauf herum, ehe er es herunter würgte.

„Buah, was ein Geschmack. Nun müssen wir abwarten“, schmunzelte Varmi und schmiegte sich an Urako zärtlich an.
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