Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Tross nach Ehveros

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Gro√üherzogtum Souvagne ist gepr√§gt von sanfte H√ľgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h√§lt sich aus Kriegen gr√∂√ütenteils heraus und hat sich als einziges Gro√üherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit√§t. Von allen Herrschern ist er der Gem√§√üigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr√∂√ütenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Ori
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Re: Der Tross nach Ehveros

#11

Beitrag von Ori » Mi 7. Feb 2018, 13:42

Mit weiten Augen hatte ein kleiner Tiefling den kulturellen Austausch verfolgt. In v√∂lliger Emp√∂rung dachte er dar√ľber nach, den Unversch√§mten von seinem hohen Ross zu werfen, doch er befand, dass ein derartiger Vorfall zu diesem Zeitpunkt ung√ľnstig w√§re. So fiel er zur√ľck, flatterte in die H√∂he, wo er sich zwischen Baumkronen mit einem Cham√§leonzauber tarnte. Dann positionierte er sich √ľber dem frechen Almanen und urinierte. Ob er den Reiter √ľberhaupt treffen w√ľrde, wusste er nicht.

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Tarkan
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Re: Der Tross nach Ehveros

#12

Beitrag von Tarkan » Mi 7. Feb 2018, 14:44

Tarkan sah gerade noch, wie ein goldener Schwapps von Fl√ľssigkeit herunterregnete. Er folgte der Richtung mit den Augen, konnte aber nicht sehen, woher es kam. Vermutlich irgendein Tarnzauber. Er √§rgerte sich einmal mehr, dass er √ľber keinerlei magische F√§higkeiten verf√ľgte. Es machte keinen Sinn, l√§nger in die Luft zu starren, der √úbelt√§ter konnte inzwischen ganz woanders sein. Er lenkte sein Pferd um und hoffte, dass die n√§chste Attacke nicht ihm gelten w√ľrrde, denn er besa√ü keinen Ersatzturban vor Ort.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#13

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mi 7. Feb 2018, 15:22

Monique ritt in der Mitte zwischen ihrem Schwager Maurice und ihrem Ehemann Massimo de la Cantillion. Maurice schien nach au√üen hin absolut ruhig und gelassen zu sein. Vermutlich da er sich auf seinen Falken konzentrierte, der den Weg des Trosses √ľberwachte. Er war genau wie einige andere Anwesenden hier ein Magier. Nur arbeitete er nicht allein, sondern wie der Chevalier Jules Seymour de Mireault mit einem Greifvogel zusammen. Beide waren Himmelsaugen, eine Besonderheit die es nur in Souvagne gab.

Monique war stolz dass es in ihrer Familie Magier gab und dass ihr Schwager ein Himmelsauge war. Sie selbst war magisch v√∂llig unbegabt, aber sie musste auch nicht √ľber Magie gebieten. Drei M√§nner aus ihrer Familie waren anwesend und einer davon war ihr Ehemann. Zudem war der Duc h√∂chstpers√∂nlich anwesend samt seiner Leibgarde.
Es war kaum möglich, dass ihnen etwas geschah.

Die Staatsgäste die sie begleiteten, konnten nicht unterschiedlicher sein. Monique hatte zuvor noch nie einen Zwerg, einen Tiefling oder einen Rakshaner gesehen. Ihr Ehemann hingegen schon und so wie er starrte, hatte er keine positiven Erfahrungen mit Fremdländern gesammelt.

Das Massimo nicht durchweg ein friedliebender Mann war, war Monique duchraus bewusst.
Um Unrecht zu verhindern, Verbrechen zu ahnden oder Kriminelle zu richten bedurfte es eines gewissen Maßes an Brutalität und Durchsetzungswillen. Das Schwert in der Hand eines Adligen konnte das letzte Richtwerkzeug sein. Aber Massimo sah viele Dinge extrem streng. Er misstraute scheinbar grundsätzlich jedem und war bereit mit entschiedener Härte gegen fast jeden vorzugehen.

Besonders missfielen ihm die beiden Rakshaner. Einer von ihnen saß friedlich hinter dem Chevalier auf dessen riesigem Pferd und war sich der bohrenden Blicke ihres Ehemannes gar nicht bewusst. Ein anderer Rakshaner bekam die Blicke mit. Es kam wie es kommen musste, die beiden Streithähne lieferten sich ein Wortgefecht.

Monique musterte verzweifelt Maurice, der seinem kleinen Bruder Massimo einen vielsagenden Blick zu warf. Allerdings war Massimo in seinem Element und Monique bef√ľrchtete, dass der Rakshanische Herr nur Milimeter davon entfernt war auf der Stelle gel√§utert zu werden.

Beide schenkten sich nichts. Gerade als sie h√∂flich etwas einwerfen wollte um ihren Ehemann zu beruhigen, gab dieser erstaunlicherweise nach und entschuldigte sich sogar f√ľr sein ungeb√ľhrliches Verhalten. Maurice zog ein Gesicht dass eindeutig zeigte, dass er seinen kleinen Bruder nicht anders kannte und grinste kurz. Monique schmunzelte zur√ľck und wartete bis der Rakshaner davon geritten war. Sie wollte ihren Mann nicht br√ľskieren und was sie Massimo zu sagen hatte, ging diesen Fremden nichts mehr an.

Sie legte ihrem Mann eine Hand auf den Arm und ritt nun ihrerseits näher an ihn heran.

"Massimo bitte beruhige Dich, es gibt keinen Grund f√ľr derartige Rage Schatz. Du hast es selbst gesagt, der Rakshaner w√§re nicht hier, w√ľrde er es nicht ehrlich meinen. Die Reise und die Anfeindungen h√§tte er sich sparen k√∂nnen. Er ist ein Gast des Duc, folglich hast Du ihn zu achten. Beleidigst Du seine G√§ste, beleidigst Du sein Urteilsverm√∂gen oder gar ihn pers√∂nlich. Was immer Du in der Fremde durch Rakshaner erleben musstest Massimo, hier ist dies ohne Bedeutung. Und sollten sich die beiden rakshanischen Herren daneben benehmen, hat der Duc genug Leute die sofort einschreiten werden. Fremdlinge die sich des Landes unw√ľrdig verhalten, hat der Duc noch nie geduldet.

Zu dem Punkt dass dieser Rakshaner Dich vor mir nicht bloßstellen soll. Mit Eurer Streiterei habt Ihr Euch beide selbst blamiert. Andere können einen nicht blamieren Massimo, dass kann man nur selbst. Ihr wart beide auf direktem Weg dahin, habt aber eingehalten und seid umgekehrt. Dass Du klein beigegeben und Dich sogar entschuldigt hast, finde ich nobel und hochanständig von Dir.

Du musst Dich nicht vor mir beweisen, dass hast Du nicht n√∂tig. Ich wei√ü wer und welchen Standes wir sind Massimo, erinnere Dich bitte selbst daran, auch wenn Du in meinem Namen zornig warst. Dieser Mann f√ľhlte sich provoziert, aber er wollte mir nichts zu Leide tun. Er ist aus dem gleichen Grund hier wie Du.

Und ich bleibe ebenfalls hier, ich werde nicht nach Hause zur√ľckkehren. Ich begleite Dich zu Gro√üherzog Felipe, wir werden gemeinsam der Kr√∂nung beiwohnen, das Fest genie√üen und uns zu keiner Zeit trennen lassen. Das verspreche ich Dir",
sagte Moni freundlich.

Sie z√ľgelte ihr Pferd Florus Faure einen Moment und wechselte mit ihrem Mann den Platz, so dass Massimo in der Mitte ritt. Einen neuen Streit wollte sie somit vorbeugen. Kaum dass sich ihr Pferd wieder in Bewegung setzte, √ľbersch√ľttete sie jemand mit Fl√ľssigkeit. F√ľr eine Sekunde erstarrte Monique ehe sie roch, womit sie ein √úbelt√§ter √ľbergossen hatte.

URIN!

Hilflos schaute sie ihren Mann und ihren Schwager an, dann brach sie in Tränen aus.

"ALARM!", bellte Maurice, z√ľckte seine Waffe und pfiff mental sofort seinen Falken zur√ľck. Mit einem gellenden Schrei schoss der Jagdfalke zu seinem Herrn zur√ľck und √ľberflog das Areal in dem der Comte den Angreifer vermutete. Die stechend scharfen Augen des Vogels suchten jeden Millimeter ab.

"An die Geistmagier, tastet die B√§ume und die n√§here Umgebung nach einem versteckten Lebewesen ab. Der Delinquent ist sofort zu stellen, ich k√ľmmere mich pers√∂nlich um dessen Bestrafung. Ich bitte die Unterbrechung zu entschuldigen Eure Majest√§t", erkl√§rte Melville dem Gro√üherzog respektvoll.

Einen Augenblick sp√§ter wandte sich Melville w√ľtend an die Zofe von Monique. F√ľr den Bruchteil einer Sekunde glaubte diese etwas in Melvilles Augen lodern zu sehen.

"Zofe zu Deiner Herrin! Reinige sie, worauf wartest Du, Du törichtes Weib?", befahl Comte Melville de la Cantillion schneidend.

Die Zofe sprang vom Pferd und half umgehend ihrer Herrin, w√§hrend die anwesenden Geistmagier die Umgebung nach einer Seele abtasteten. Was der Comte de la Cantillion mit dem √úbelt√§ter anstellen w√ľrde, wollte sie lieber nicht wissen. Vermutlich bekam er seinen ganz pers√∂nlichen Scheiterhaufen.

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Bellamy Bourgeois
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Re: Der Tross nach Ehveros

#14

Beitrag von Bellamy Bourgeois » Mi 7. Feb 2018, 16:18

Der Palaisin des Duc z√ľgelte nach dem Ruf umgehend sein Pferd. Eine Adlige des Hauses de la Cantillion war angegriffen worden, aber dieser Angriff galt vielleicht nicht der Frau, sondern dem Gro√üherzog. Denn die Logik besagte eines, h√§tte jemand die Frau auf jene Weise angreifen wollen, gab es leichtere M√∂glichkeiten, als abzuwarten bis diese mit dem Herrscher Souvagnes im Tross loszog.

Nein dieser ekelerregende Angriff galt dem Duc selbst und darauf gab es nur ein Strafe. Bellamy war froh, dass der Scharfrichter des Großherzogs sie begleitete.

Der Palaisin richtete sich im Sattel auf, als er zu seinen Leuten sprach.

"Garde zu den Waffen und Herhören! Wir werten dies als Angriff auf unsere Majestät.
Sucht und achtet nicht auf die versteckte Person! Das ist die Aufgabe der Magier.
Achtet auf die Umgebung! Auch etwas Unsichtbares hinterl√§sst Fu√üspuren im Schlamm, im Schnee, bewegt √Ąste und Bl√§tter. Achtet auf ungew√∂hnliche Bewegungen ohne sichtbaren Grund. Ausschw√§rmen, bringt mir das Subjekt!",
befahl Bellamy und bezog neben dem Gro√üherzog sch√ľtzend Stellung.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Der Tross nach Ehveros

#15

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 7. Feb 2018, 16:31

Duc Maximilien Rivenet de Souvagne z√ľgelte ebenfalls sein Pferd, schwenkte Alcanterra herum und schaute sich argw√∂hnisch um. Er tauschte einen kurzen Blick mit Fabien, der von der anderen Seite ganz nah zu seinem Herrn aufschloss.

Das fing ja gut an. Maximilien hoffte, dass dies kein eindeutiges Zeichen von Ainuwar war, was dieser von den Friedensverhandlungen hielt. Der Duc gab Fabien ein minimales Zeichen.

"Herr?", fl√ľsterte Fabien.
"Wir w√ľnschen umgehend Dominique Dubois samt Arbeitswerkzeug zu sehen. Der Scharfrichter m√∂ge sich bereit halten, vermutlich hat er gleich Kundschaft", erk√§rte der Duc freundlich.

"Wie Ihr w√ľnscht", antwortete der treue Leibdiener ergeben und ritt sofort zu Dominique um diesen von seinem Auftrag zu unterrichten. Danach begab sich Fabien schleunigst zur√ľck an die Seite seines Herrn.

Der Duc de Souvagne √ľberlegte einen Moment, ehe er sich dazu entschloss, sich an den Angreifer zu wenden. Eventuell war es nur ein √ľbler Scherz gewesen, der nicht mit dem Block geahndet werden musste. Vielleicht war schon eine mildere Sanktion ausreichend um diese verirrte Seele zur√ľck auf den rechten Weg zu f√ľhren. Dominique verf√ľgte √ľber weitreichende F√§higkeiten.

"Wer immer Du bist, wir gewähren Dir eine einmalige Chance Dein Leben zu retten und dem Block zu entgehen. Stelle Dich freiwillig, dann entgehst Du der Todesstrafe.
Finden Dich meine Leute, erwartet Dich der Block",
rief Maximilien in den Wald hinein.

Der Duc ging zwar nicht davon aus, dass sich dieser Feigling stellen w√ľrde, aber er war gewillt ihm eine Chance zu geben. Pisse war noch kein Pfeil.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f√ľr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Ori
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Re: Der Tross nach Ehveros

#16

Beitrag von Ori » Mi 7. Feb 2018, 16:39

Murrend bedauerte der Imp seinen Fehlschlag. Er dachte sich, dass es nun zu sp√§t w√§re und sie als Ehefrau von so einer Person wahrscheinlich ohnehin schlimmeres gewohnt war, bei so einem Ehemann mochte sie es vielleicht sogar und gedem√ľtigt und angepinkelt zu werden und musste blo√ü in der √Ėffentlichkeit so tun, als ob das nicht der Fall war. Wenn er genauer √ľberlegte, hatte sie ihren Schimmel extra vorangetrieben, damit sie auch ja getroffen wird, vielleicht hatte sie die Dusche kommen sehen. Ori warf noch einen kurzen, forschenden Blick auf ihr tr√§nendes Gesicht.

Der Alarmschlag veranlasste ihn zur Flucht. Gleich darauf sp√ľrte er eine aufgeregte Pr√§senz, die sich schlagartig zur√ľckzog, w√§hrend andere Magier ihre F√ľhler ausstreckten. Derweil sp√§hte er nach einem Tiefling, den er gedachte zu √ľberreden, sich als Elternteil auszugeben, Ori w√§re blo√ü ein Kind und es w√§re alles nicht so schlimm. Da fiel ihm das Kopftuch desjenigen ein, den er im Grunde viel besser f√ľr dieses Malheur verantwortlich machen konnte. Daraufhin schwirrte er zu besagtem Rakshaner und zerrte, immer noch getarnt, an dem Turban, der einfach nicht loskommen wollte.

"Hey! Hey, gib mal schnell her!"

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Re: Der Tross nach Ehveros

#17

Beitrag von Tarkan » Mi 7. Feb 2018, 17:34

Tarkan war in einer denkbar schlechten Verfassung f√ľr einen k√∂rperlichen Kampf. Doch er war ein Krieger, er war in der Steppe geboren und hatte sein Leben lang mit Beutez√ľgen und dem F√ľhren von Kampftrupps verbracht. Er war noch nicht so weit, v√∂llig wehrlos zu sein. Er griff in die Luft und packte das sich windende Gesch√∂pf. Es schien ziemlich klein zu sein und Fl√ľgel zu haben, irgendein kleinw√ľchsiger Tiefling. Er klemmte sich das Gesch√∂pf im Schwitzkasten unter den Arm.

"Er hat sich soeben freiwillig gestellt", knurrte Tarkan. "Was soll der Unfug? Und wer schickt dich? Lass mich raten - Dschan?"

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Re: Der Tross nach Ehveros

#18

Beitrag von Ori » Mi 7. Feb 2018, 18:02

Ori lachte h√§misch, kratzte mit seinen Krallen den Gaul and kommunizierte f√ľr das Huftier verst√§ndlich, dass ein B√§r kam, um es zu fressen, woraufhin es panisch losgallopierte. M√∂glicherweise hatten andere ihn √ľberh√∂rt. Als √§ngstliche Herdentiere folgten gleich eine Reihe weiterer Pferde. Am√ľsiert schrie der Imp weiter nach lebensbedrohlicher Gefahr f√ľr die Viecher, die sie jeden Moment in St√ľcke rei√üen w√ľrde.

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Re: Der Tross nach Ehveros

#19

Beitrag von Bellamy Bourgeois » Mi 7. Feb 2018, 18:13

Bellamy bellte ein paar Befehle und die ausgebildeten Schlachtr√∂sser taten genau das, wof√ľr man sie ausgebildet hatte. Sie kamen zum Stehen. So manches von ihnen hatte bereits weitaus Schlimmeres kassiert als ein paar Kratzer von so einer seltsamen, deformierten Kreatur. Und von ein paar Rufen lie√üen sich die teuer-dressierten Tier nicht beeindrucken.

Mit einen paar Sätzen seines eigenen Streitrosses war der Palaisin des Duc bei Tarkan. Der Tarrik hielt das widerspenstige Vieh hart ihm Schwitzkasten.

Bellamy half nach. Seine in einem Panzerhandschuh befindliche Hand schloss sich wie ein Schraubstock um den d√ľrren Hals der Kreatur und dr√ľckte mit aller Gewalt zu. So gerade noch lie√ü er ihr etwas Luft zum Atmen, ehe er seine zweit Faust dazu nutze um sie mit aller Wucht dem zwergenw√ľchsigen Angreifer ins Gesicht zu rammen, damit ihr rakshanischer Gast nicht verletzt wurde.

Der Palaisin tat genau dass, wof√ľr er ausgebildet und eingestellt war, er schaltete den Angreifer aus, so dass dieser nur noch wie ein schlaffer Sack im Arm des Tarik hing. Die Fesseln hatte der Palaisin dem seltsamen Wesen schnell angelegt, nicht umsonst war er das erste Schwert des Duc.

Einer der Leibgardisten brachte einen ledernen Sack in den man das Wesen bis zum Hals hineinstopfte und den Sack fest verknotete. So wurde der kleine Delinquent dem Gro√üherzog vorgef√ľhrt.

"Eure Majestät, Tarrik Tarkan hat den Angreifer gestellt. Euer Urteil?", sagte der Palaiin respektvoll, während sein Schraubstockartiger Griff den Feind weiterhin festhielt.

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Dominique Dubois
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Re: Der Tross nach Ehveros

#20

Beitrag von Dominique Dubois » Mi 7. Feb 2018, 18:19

Der Scharfrichter näherte sich. Er hielt etwas in der Hand, ein kleines Hilfsmittel gegen störrische Magier.

"Palaisin, wenn Ihr gestattet ..." Er wartete nicht auf dessen Bestätigung, widmete sich dem Wesen, das bis zum Hals im Sack steckte. Hier ging es um die allgemeine Sicherheit und vor allem um die des Ducs.

"Nur die Ruhe, das haben wir gleich", brummte er und legte dem unsichtbaren Wesen ein Halsband aus Messing um. Sofort wurde jegliche magische Kraft von dem kleinen W√ľterich blockiert. Das Kerlchen wurde sichtbar und seine magischen Manipulationen an der Fauna der n√§heren Umgebung aufgehoben. Den Schl√ľssel packte er zu den anderen um seinen Hals. "So", sagte Domique freundlich, "und jetzt beruhigst du dich ersteinmal."

Dann trat er respektvoll einige Schritte zur√ľck.

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