Der Krieg, der alles ├Ąndern wird


Die Front
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch im letzten Moment haben sich andere alte V├Âlker daf├╝r entschieden, ihnen zur Unterst├╝tzung zu kommen. Also ├Ąnderte das Chaos seine Taktik ...
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Tarkan
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Das Chaos

Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#61

Beitragvon Tarkan » Di 5. Sep 2017, 15:14

Langsam wurde er ungeduldig. Der Zwerg ignorierte ihn. Wahrscheinlich plante er in der Hinterhand irgendetwas und Tarkan wurde hier hingehalten, um Zeit zu schinden und nebenbei machte man sich ├╝ber ihn lustig, wie er da stand und endlos wartete.

"Ich betrachte das als ein Nein", br├╝llte er hinauf und lie├č seine Hy├Ąne auf die Hinterbeine steigern. Das Tier keckerte und lachte auf Hy├Ąnenart und jeder Rakshaner, der auf einer Hy├Ąne sa├č, lie├č das Tier nun johlen und keckern. Die Zwerge waren umgeben von einem Hohngel├Ąchter der Aasfresser. Die Geier vom Schlachtfeld wurden davon angelockt und begannen schicksalsschwer ├╝ber Dunkelbruch zu kreisen.

"Krieger des Chaos", br├╝llte Tarkan ├╝ber den L├Ąrm hinweg. Seine Stimme wurde noch immer von seinem pers├Ânlichen Luftmagier mit dem Wind verst├Ąrkt, so dass er an alle Ohren drang. "Ich rufe hiermit das Blutrecht aus. Die Feinde verlieren ab sofort jedes Recht auf die Gelegenheit zur Kapitulation, ebenso das Recht, zum Chaos ├╝berzulaufen und samt und sonders das Recht auf diplomatische Behandlung. Sie gelten nunmehr als noch wandelndes Aas. Krieger des Chaos, Dunkelbruch geh├Ârt euch! F├╝ttert eure Ghule und Hy├Ąnen mit dem Fleisch der Zwerge, pl├╝ndert ihre Sch├Ątze und nehmt euch, wonach immer euch gel├╝stet. Hiermit gebe ich die Festung mit allem was darin kreucht und fleucht zur Pl├╝nderung frei! Haltet euch nicht zur├╝ck, lasst es ein wahres Fest des Rakshor werden! T├Âtet, raubt, zerst├Ârt und sch├Ąndet, wie es euch beliebt! Nur Barlok Eisenhand lasst am Leben und tut ihm nichts, sofern nicht unbedingt n├Âtig - mit ihm rechne ich pers├Ânlich ab. Rakshor, steh uns bei! Sieh, wir t├Âten f├╝r dich! Sieh, wir bluten f├╝r dich! Sieh: Krieg und Chaos leben!"

Damit galoppierte Tarkan zur├╝ck und verschwand wieder im wogenden Heer des Chaos, das erneut und diesmal endg├╝ltig in Bewegung kam. Schwarze Wolken zogen sich ├╝ber der Festung zusammen und die kreisenden Geier kr├Ąchzten. Im Hintergrund erhob sich langsam ein Schleier aus Sand, der ├╝ber die gesamte Breite des Horizonts reichte.
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Seddik
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#62

Beitragvon Seddik » Mi 6. Sep 2017, 08:03

Seddik war auf Daves Befehl hin abger├╝ckt um gemeinsam mit Kariakin nach Tunik zu reisen. Auf dem R├╝cken des gro├čen Greifs kam er gut voran.

Tunik eine Stadt auf dem Hoheitsgebiet der Goblins, war nur zu erreichen, indem man die See ├╝berquerte. Normalerweise ├╝berquerte man das Meer per Schiff. Jedenfalls war es bei den ├╝blichen Eins├Ątzen so. Nun hingegen reiste der gro├če Ork auf dem Luftweg an und zwar auf einem ziemlich imposanten Lebewesen.

Auch unterschied sich der Anreisegrund genauso wie die Anreiseart von der ├╝blichen Vorgehensweise. Diesmal sollte niemand beseitigt werden, sondern er hatte jemanden abzuholen.

Um genau zu sein, hatte er Sancillo abzuholen. Ein lockeres Mitglied der Geister. Keiner der zum engen Kreis der Assassinen-Bruderschaft geh├Ârte, aber dennoch jemand der zur Familie geh├Ârte.

So wie die Augen und Ohren der Stra├če ebenfalls zu ihrer Zunft geh├Ârten, so geh├Ârte Sancillo der Goblint├╝ftler den Geistern an. Auch er hielt f├╝r sie die Augen und Ohren offen und vermittelte Auftr├Ąge. Aber seine vorrangige Aufgabe war es, die Geister mit neuen Erfindungen zu versorgen oder bei Bedarf etwas passendes zu entwerfen.

Sie trafen bei Nacht in Tunik ein. Die Nacht spielte ihnen dabei in den H├Ąnden, denn Kariakin war schwarz. Niemand der hinaus aufs Meer und gen Himmel blickte w├╝rde den gro├čen Greif in dieser mondlosen, wolkenverhangenen Nacht erkennen. Sancillo der Goblin wartete am verabredeten Treffpunkt.

Der kleine gr├╝ne Bursche schaute nur etwas verdutzt, als Seddik in Begleitung Kariakins erschien. Aber die anf├Ąngliche Skepsis des Goblins war schnell vergessen, als der Greif mit ihm und den Ork erneut durchstartete und sich auf den Weg Richtung Cara┬┤Cor machte.

Zuerst flogen sie im Grunde genau jenen Weg zur├╝ck den sie gekommen waren. Von Tunik ging es per Luftweg zuerst zur├╝ck zur Handelsallianz. Hinter Shohiro angekommen rasteten sie f├╝r einen Tag, bevor sie in der Nacht weiterflogen.

Der Greif hielt auf Kaisho und das Gebirge zu. Erneut pausierten sie, allerdings wartete Kariakin diesmal den Tag ab. Um das Gebirge zu ├╝berqueren hatte der Greif vor die warmen Aufwinde der aufgehenden Sonne zu nutzen. Warum sollte er kr├Ąftezehrend im Ruderflug fliegen, wenn ihm die Thermik in die L├╝fte weit genug empor tragen konnte, so dass er das Gebirge kr├Ąfteschonend im Gleitflug ├╝berqueren konnte.

Als die ersten Sonnenstrahlen ├╝ber den Horizont hereinbrachen, entfaltete Kariakin seine m├Ąchtigen Schwingen und w├Ąrmte sich auf. Danach setzten die drei ihre Reise fort.

Der gro├če Greif sprang mit einem gewaltigen Satz in den Himmel, schlug hart mit den Fl├╝geln bis er die passende H├Âhe und die passenden Aufwinde f├╝r einen angenehmen Gleitflug erreicht hatte.

Kariakin ├╝berquerte mit seinen beiden Reitern das Gebirge. Es war eine gute und angenehme Reise, so dass sie bis nach Yualiadiy weiterreisten. Erst da legten sie erneut eine Pause ein um sich f├╝r den restlichen Weg zu wappnen.

Weder Sancillo noch Seddik waren es gew├Âhnt so lange im Sattel zu sitzen und der Greif hatte nicht den schmalen R├╝cken eines Pferdes. So war die Reise zwar schnell und au├čergew├Âhnlich, aber ihnen schmerzten die Beine von dem langen Luftritt.

Dennoch waren sie noch lange nicht an ihrem Ziel angekommen. Sie hatten mindestens noch eine Etappe vor sich. Als sie sich erneut in die L├╝fte erhoben, verbrachten sie wieder einen Gro├čteil des Tages segelnd in der Luft und Kariakin nutzte in dem warmen Gebiet jeden Aufwind der sich bot um sich Richtung Cara┬┤Cor treiben zu lassen.

Seddik hatte mittlerweile durch die fremde Luftperspektive jedes Zeitgef├╝hl verloren, als endlich unter ihnen die Zeltstadt der Rakshaner auftauchte. Kariakin landete und Seddik stieg ab. Seine Beine f├╝hlten sich verkrampft an. An den R├╝ckweg mochte der gro├če, wei├če Ork gar nicht denken.

Dass musste er auch nicht, denn wie ihm einer der Rakshaner vor Ort mitteilte, war Tarkan nicht zugegen, sondern belagerte die Zwergenpforte Dunkelbruch!

Seddik st├Âhnte innerlich auf, aber es n├╝tzte nichts. Seine Order bestand schlie├člich darin, dass er Sancillo zu Tarkan bringen sollte. Mit verkrampften Beinen die sich mittlerweile so anf├╝hlten als h├Ątte er mehrere Verknotungen darin, bestieg Sed wieder Kariakin und teilte ihm mit was er erfahren hatte.

Seddik hatte noch nie viel f├╝r Zwerge ├╝brig gehabt, einige Ausnahmen best├Ątigten die Regel. Zudem k├Ąmpften Orks unter dem Banner des Chaos, es st├Ârte den H├╝nen also nicht im Geringsten Tarkan durch Sancillo zu unterst├╝tzen.

Kariakin flog Richtung Tazlogg, dort angekommen legten sie auf Bitten des Golbins eine Pause ein. Sed f├╝llte seine und die Vorr├Ąte des Goblins wieder auf. Kariakin versprach den beiden, dass sie als n├Ąchstes Dunkelbruch erreichen w├╝rden. Seddik hoffte es ebenso, wie der kleine Goblin Sancillo.

Der Greif hielt Wort. Als sie erneut aufbrachen, war ihr Endziel Dunkelbruch.

Von oben hatte man einen wunderbaren wie auch erhabenen Blick auf das Geschehen unter ihnen. Eine gewaltige Armee belagerte eine Burg. Das Chaos hatte die Zwerge eingekesselt, die krampfhaft versuchten die Stellung zu halten. Viel Aussicht auf Erfolg rechnete ihnen Seddik nicht aus.

Allein durch die schiere ├ťbermacht w├╝rden die Rakshaner die Zwerge ├╝berrennen. Es war nur eine Frage der Zeit.

Denn w├Ąhrend die Zwerge auf Reserve k├Ąmpften und kaum zur Ruhe kamen, waren die Rakshaner zahlreich genug um sich in Schichten einzuteilen und so die Zwerge St├╝ck f├╝r St├╝ck ausbluten zu lassen.

Ein Krieger auf einer Hy├Ąne hielt eine Ansprache, stachelte seine Leute dazu auf den Zwergen Garaus zu machen. Drehte dann alsbald um und verschwand in dem Gewusel seiner Armee. Seddik deutete auf den Mann und Kariakin legte eine Wende hin und verfolgte den Reiter per Luftweg.

Tarkan bemerkte f├╝r einen Moment wie es hinter ihm dunkel wurde, denn der gro├če Greif f├╝llte f├╝r einen Moment seine komplette Sicht, als er auf ihn zuhielt. Kurz vor dem Befehlshaber der Chaostruppen setzte das gewaltige Wesen auf und schnitt ihm somit den Weg ab.

W├Ąhrend Seddik und Sancillo abstiegen, musterte Kariakin Tarkan mit misstrauischem Blick. Dabei be├Ąugte er ihn, wie ein Huhn einen leckeren Wurm be├Ąugen w├╝rde.

Seddik trat an den Anf├╝hrer der Chaostruppen heran, schlug sich mit der Faust auf die Brust, dass es schepperte und grinste z├Ąhnefletschend zum Gru├č.

ÔÇ×Gr├╝├če! Ich nehme an Du bist Tarkan, Anf├╝hrer der Chaostruppen? Ich ├╝berbringe Dir die besten Gr├╝├če von Dave und Sancillo, einen unserer Leute. Sancillo wird sich um die erste Lieferung k├╝mmern.

Was immer das hei├čen mag. Er soll Dir die erste Lieferung erl├Ąutern und bei deren Aufbau und Nutzung helfen. Dass soll ich Dir ausrichten. F├╝r den Rest wendest Du Dich an Sancillo selbst, ich habe von technischem Schnick Schnack keine AhnungÔÇť,
erkl├Ąrte der gro├če Ork mit seiner tiefen brummenden Stimme.

Sancillo schaute zu Tarkan auf und grinste von einem Ohr bis zum anderen.

ÔÇ×Du brauchst meine Hilfe mein Freund? Und Du bist offen f├╝r technische, neue Errungenschaften? Du hast die Pl├Ąne des alten Sancillo schon erhalten? Sie sind vollst├Ąndig und wir k├Ânnen loslegen? Dann lass uns keine Zeit verschwenden. Zeit ist Geld, mein GeldÔÇť, lachte der Goblin gut gelaunt und rieb sich seine kleinen, gr├╝nen, klauenbew├Ąhrten Finger.
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#63

Beitragvon Barlok Eisenhand » Fr 22. Sep 2017, 13:23

Dieser Moment war nicht vergleichbar, niemals zuvor hatte es jemand geschafft das Chaos zu einigen. Doch diesem Sohn einer entlaufenden H├╝ndin war es gelungen, die Festung hatte man ordentlich zugesetzt. Es lagen auf der Mauer ├╝berall Leichen herum es waren Zwerge ebenso Gohule Orks und was sonst noch dem Chaos folgte. Jede Kreatur wurde von den Zwergen get├Âtet doch nahm die Welle der Angriffe nicht ab. Er stand auf den Zinnen der Mauer um mit Tarkan zu verhandeln doch, als der Anf├╝hrer der Chaosarmee ihm vorschlug sich zu ergeben oder zu ihnen ├╝ber zu laufen, schaute er sich um.

Er sah Zwerge die wie gebannt zu ihm auf schauten, viele waren ersch├Âpft waren verwundet oder blickten schockiert zu Boden. Hier und dort sah man wie Zwerge in die n├Ąchste Welt gingen in dem sie die Augen schlossen und ihren letzten Atemzug leisteten. Die Stimme von Tarkan klang f├╝r ihn so als w├Ąre sie weit entfernt ja fast schon ged├Ąmpft.

Die Katapulte waren zerst├Ârt manche brannten noch lichterloh, sein Blick ging weiter zur Zitadelle sie ragte hoch in den Himmel, ebenso das Gebirge was hinter ihr wie ein sch├╝tzendes Schild aufragte, es war wundersch├Ân anzusehen dennoch w├╝rde dies das letzte Gefecht werden von Barlok Eisenhand, jeder wusste es und ihm d├Ąmmerte es nun immer mehr.

Sie standen allein da dennoch w├╝rden die anderen V├Âlker gewarnt werden, zumindestens hoffte er das es ein paar Boten geschafft hatten. "Blutrecht!" bei dem Wort fokussierte Barlok Tarkans Blick, er gab die Feste frei f├╝r seine Horden an Unholden sie w├╝rden sich dieses mal nicht zur├╝ck halten. Sie w├╝rden dieses mal nicht aufh├Âren ebenso w├╝rde er sie nicht mehr z├╝geln.

Als Tarkan seine Ansprache beendet hatte hob Barlok seine Axt in die H├Âhe, er br├╝llte aus voller Kehle "WIR WERDEN UNS NIEMALS ERGEBEN !!!" er blickte nach hinten und sah seine M├Ąnner wie ihr Kampfeswille zur├╝ckkehrte. "Wir werden k├Ąmpfen bis zum letzten Zwerg !!!" seine M├Ąnner erhoben sich und standen geschlossen zu ihrem General zu ihrer Festung zu ihrer Pflicht!

"Lasst das Horn ert├Ânen!!" die Armee des Chaos st├╝rzte sich regelrecht auf die Festung. Viele Dinge geschahen gleichzeitig, die Scheusale erklimmten die Mauern und sie versuchten zum Tor zu gelangen. Sie wurden empfangen von dem Rufhorn der Zwerge es war laut und mit Sicherheit noch weit zu h├Âren, doch war keiner zu sehen der diesen Hilferuf h├Ârte von daher k├Ąmpften die Zwerge auf verlorenem Posten, doch wichtig war das sie k├Ąmpften!

Der General schlug sich wacker ebenso die restlichen Truppen der Zwerge, doch mussten sie sich zur├╝ck ziehen und k├Ąmpften bereits im Innenhof der Feste. Die Armbrustsch├╝tzen der Feste hatten die Zitadelle bemannt und schossen so gut es ging. "Schildwall bilden!" br├╝llte Barlok und die Krieger bildeten eine Mauer aus Schilden. Manche Orks sprangen einfach hin├╝ber wurden dann von Zwergen dann dahinter von ├äxten und H├Ąmmern regelrecht in St├╝cke gehauen. Doch f├╝r jeden Ork oder Ghoul starb ein oder zwei Zwerge eine Rechnung die deutlich gegen, die Zwerge sprach.

Da das Tor nicht mehr gehalten wurde brachen sie auch dort durch, der Kreis der Zwerge wurde immer kleiner jedoch k├Ąmpften sie verbissen bis zum ├Ąu├čersten. "Stellung halten! Haltet sie! K├Ąmpft um euer Leben!" br├╝llte die Eisenhand und schlug gerade einem kreischendem Ghoul die Hand ab. Hier und dort wurden Zwerge auch einfach nieder gemacht es flogen gefl├╝gelte Ungeheuer durch die Luft die sich der Sch├╝tzen annahmen, es w├╝rde nicht mehr lange dauern und es w├Ąre vorbei.
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#64

Beitragvon Baldur Ferin Balliv├▓r » So 24. Sep 2017, 10:50

Es war jener Augenblick, in dem das Schicksal der Zwerge auf des Messers Schneide stand, als sich die gesamte Masse von Tarkans Chaostruppen ├╝ber Dunkelbruch ergoss und das Tor bereits gefallen war; jener Augenblick in dem sich eine fast unnat├╝rliche Dunkelheit ├╝ber das Gebirge zu ziehen schien und das Dr├Âhnen des Zwergenhorns wie ein letzter Atemzug ├╝ber das Land schwebte, da ein Licht am Horizont aufglimmte und sich das lichtalbische Batallion auf der kleinen H├╝gelkuppe hinter dem sumpfgewordenen Schlachtfeld versammelte. Baldur sah sich um. Noch immer begleitete er die Streitmacht. Der Oberst wollte ihn an seiner Seite, da er die Verhandlungen mit den Zwergen gef├╝hrt hatte. In perfekter Ordnung standen die jungen M├Ąnner und Frauen da, die K├Âpfe stumm nach vorn gewandt, mit ernstem Gesichtsausdruck.
ÔÇ×Lasst uns ihnen antwortenÔÇť, sagte Oberst Blitzsohn und hob die Hand. Wie ein Mann stellten die Krieger der vordersten Reihen ihre langen silbernen Schilder am Boden ab und pr├Ąsentierten die Speere. Die Hornbl├Ąser f├╝hrten exakt zeitgleich ihrer H├Ârner an den Mund und beantworteten den Ruf der Zwerge mit ihrem warmen und hellen Ton. Mit fast schon mechanischer Synchronizit├Ąt nahmen die Krieger ihre Speere und Schilder zur├╝ck und waren bereit f├╝r neue Befehle.
ÔÇ×F├╝r Oril!ÔÇť, br├╝llte Blitzsohn schlie├člich und die Streitmacht setzte sich in Bewegung. Ein tausend bestausgebildete Soldaten, teils mit Speeren, teils mit Schwertern, teils mit Pfeil und Bogen bewaffnet und gespickt mit Kampfmagiern aus Noldor bewegten sich auf Dunkelbruch zu. Trotz seiner Furcht versp├╝rte Baldur auch Aufregung und Stolz und merkte, wie ihm eine G├Ąnsehaut die Beine und Arme hochkroch, als er noch einmal einen Blick auf die neben ihm schreitenden Soldaten warf, den Klang der H├Ârner noch in den Ohren und ihm das Ger├Ąusch schlagender Fl├╝gel verriet, das auch die Lichtreiter ihr Ziel erreicht hatten. Das B├╝ndnis der Ordnung wurde heute erneuert und Baldur war ein Teil davon.
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#65

Beitragvon Tarkan » Mi 27. Sep 2017, 15:16

Die Armee des Chaos verlor den letzten Rest an Disziplin in ihren Reihen, als das Tor nach Dunkelbruch mit einem riesigen Rammbock aufgesprengt wurde. Die Torfl├╝gel krachten an die steinernen W├Ąnde, sie johlten siegessicher. Ghule, Fu├čsoldaten und Hy├Ąnenreiter quollen ins Innere der Festung. Am schlimmsten waren die Ghule, sie waren aufgrund der vielen Gefallenen inzwischen am zahlreichsten, sie waren ├╝berall wie eine Rattenplage, sie krochen ├╝bereinander, weil sie sich an manchen Stellen derart verdichteten, dass sie keinen Platz zum Gehen mehr hatten. Sie stanken und bei vielen hingen die Ged├Ąrme heraus, die sie hinter sich herschleiften und in denen sie sich selber verhedderten. Dr├╝ber hinweg sprangen elegant die Hy├Ąnen mit ihren Reitern.

Die Zwerge hatten in der Festung Heimvorteil und sie schenkten den hereinbrechenden Eindringlingen keinen Fingerbreit. Sie bewarfen sie von oben mit Steinen, hei├čem Wasser und mit den Leichen der auf dem Wehrgang erschossenen Zwerge, die mitsamt ihrer R├╝stung schwer genug waren, einen Rakshaner zu erschlagen oder eine Hy├Ąne bewusstlos zu hauen, wenn sie ihren Kopf trafen. Auch waren die Armbrustbolzen und Axthiebe bei einem Treffer f├╝r die nur leicht gepanzerten Rakshaner absolut t├Âdlich. Hier drin konnten die Rakshaner ihre gr├Â├čten St├Ąrken - Hinterhalt und Geschwindigkeit - nicht vern├╝nftig ausleben und es waren nicht wenige, die fielen. Ihre schiere ├ťberzahl war es, der die Zwerge nach und nach dezimierte.

Doch erst, als die Tieflinge aus der Luft mit Sturzangriffen die Sch├╝tzen der Zwerge vom Wehrgang fegten und neue Brandbomben in die letzten Gruppen fallen lie├čen, die sich zur Verteidigung zusammenrotteten, gelang es den Rakshanern endg├╝ltig die ├ťberhand zu gewinnen.

Einige ├╝berlebenden Zwerge zogen sich ins Innere der Festung zur├╝ck, diejenigen, die drau├čen blieben um bis zum letzten Atemzug zu k├Ąmpfen, rotteten sich zu eine Kreis um Barlok Eisenhand zusammen. Seine Verteidiger waren vermutlich die besten M├Ąnner. Sie lauerten da mit nach au├čen gerichteten Waffen, entschlossen, schwer gepanzert und die Rakshaner umkreisten sie br├╝llend mit ihren Hy├Ąnen, die Speere erhoben, ohne sich jedoch in Reichweite der ├äxte zu wagen.

Mit einem Mal wurde es leise.

Das Kampfgeschrei in der Festung verebbte, man h├Ârte nur noch die entfernten Schreie der wenigen Zwerge und Rakshaner, die sich Gefechte im Inneren der Anlage lieferten, das Keuchen der Krieger, das Schnauben der hungrigen Hy├Ąnen und das Klirren der Eisenr├╝stungen der eingekesselten Zwerge, die n├Ąher aneinanderr├╝ckten. Durch das gesprengte Tor kam Tarkan eingeritten, langsam. Seine gestreifte Hy├Ąne stieg gem├Ąchlich ├╝ber den sich bewegenden Ghul- und Leichenberg, der den Eingang verstopfte. Tarkan betrachtete bei seinem Einzug in Festung Dunkelbruch die hohen, wehrhaften Mauern, von denen aus man ihm mit erhobenen Waffen salutierte. Ihm gefiel, was er sah, denn das alles war nun seine. Die Zwerge hatten Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte an der Festung gebaut, Blut und Wasser geschwitzt und die Rakshaner rissen sich all das unter den Nagel, ohne selbst auch nur einen Finger daf├╝r krumm gemacht zu haben. So gefiel ihm das.

Ihm folgte seine Elitetruppe, die Zebras, alle in Zebrafell gekleidet und zu den wenigen Rakshanern geh├Ârend, die erbeutete Eisenr├╝stungen trugen. Sie sch├╝tzten Tarkan, w├Ąhrend er seine Hy├Ąne vor den Zwergen halten lie├č. Er betrachtete den eingekesselten General, der seinen Blick standhaft erwiderte. Tarkan fiel kein kluger Spruch ein und darum schaute er einfach nur auf das Gr├╝ppchen, dass so wacker gek├Ąmpft hatte. Eigentlich war es fast schade um sie. Aber nur fast.

W├Ąhrend er so nachdachte und guckte, h├Ârte er auf einmal ein Echo des Hornsignals, welches die Zwerge kurz vor dem Fall des Tores entsandt hatten. Im ersten Augenblick nahm Tarkan das Ganze nicht Ernst. Erst, als von drau├čen Geschrei ert├Ânte, obwohl er Ruhe befohlen hatte, um den ehrf├╝rchtigen Moment seines Einzugs so, wie es ihm geb├╝hrte, zu inszenieren, d├Ąmmerte ihm, das da drau├čen etwas nicht stimmte.

Der gerupft aussehende schwarze Chaosharpyr Nox, sein Bote, kam herbeigerauscht und rief:

"Die Lichtalben kommen! Tausend Krieger, schwer ger├╝stet, bis unter die Z├Ąhne bewaffnet! Sie haben die Lichtreiter dabei!"

Tarkan schloss einen Moment die Augen. Dann bellte er:

"Alle in die Festung! Verrammelt das Tor! Sch├╝tzen und Elementarmagier auf den Wehrgang! Nekromanten zu mir! Berittene Bogensch├╝tzen um die Zwerge. Kr├╝mmt ihnen kein Haar, wir brauchen sie als Geiseln, falls wir die Festung nicht halten k├Ânnen!"

In aller Eile wurde der sich regende Ghul-und-Leichen-Berg im Tor auseinandergerissen, was wertvolle Zeit kostete. Alle Ghule und Leichen wurden ins Innere gezerrt. Die Chaostruppen von drau├čen machten, dass sie noch rechtzeitig ins Innere kamen, bevor das Tor sich schloss. Nicht allen gelang das, ein Teil der Fu├čsoldaten, Haupts├Ąchlich Rakshaner und Orks, mussten verzweifelt zusehen, wie die Torfl├╝gel sich vor ihren Augen endg├╝ltig schlossen, w├Ąhrend darauf zu rannten. Sie h├Ąmmerten w├╝tend und verzweifelt mit F├Ąusten und Waffen an das Tor, doch es blieb unbarmherzig verschlossen.

"Aksoy", br├╝llte Tarkan und hielt nach seinem Kommandant der Fliegerstaffel Ausschau.
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Oberst Nassik
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#66

Beitragvon Oberst Nassik » So 15. Okt 2017, 13:04

Nicht nur Lichtalben, auch die Goblins aus dem fernen K├Ânigreich und die Almanen aus den Gro├čherzogt├╝mern waren dem Hilferuf Barloks gefolgt. Die Mobilisierung der Streiftkr├Ąfte hatte lange gedauert. Zusammen mit dem Luftwaffengeneral Vilvjik aus dem Clan der Emores hatte Oberst Nassik Vorbereitungen getroffen. Doch goblinische Ingenieure rechneten aus, dass die Mengen an Wasserstoffgas, nicht ausreichen w├╝rden, um ├╝ber das Meer zu kommen. Die Artillerie, eine weitere goblinische St├Ąrke konnte ebenso nicht ├╝ber das Meer transportiert werden. Der schnellste Landweg mit den Maschinen im Schlepptau, ├╝ber die Handelsstra├če von Oberhain nach Ledwick ├╝ber die Souvagne dauerte drei Monate. Nassik wusste, dass die Zwerge nicht so viel Zeit hatten, und er sah es also ein, dass er diesen Trumpf nicht ausspielen konnte. Also entschied der Oberst eine neue Strategie auszudenken, die er mit seinem kreativen Major Vanox vom Emores Clan ausdachte. Kriegsingenieur Meister Dozzy hatte n├Ąmlich ein neues Gef├Ąhrt entwickelt, dass das goblinische Milit├Ąr fortan nicht mehr auf ihre Streitwagen angewiesen war. Denn die Z├╝chtung der riesengro├čen Gorbix-Schweine machte die Kavallerie zu sehr abh├Ąngig von den Paarhufern, sodass es logisch war nach Alternativen und Entlastungsm├Âglichkeiten zu suchen. Um die neueste Erfindung innerhalb von k├╝rzester Zeit in Serie zu produzieren, wurden auf Befehl der K├Ânigin mehrere goblinische Fabriken besetzt und die die dortige Produktion umgestellt. Auf die Produkte, die zur Montage ben├Âtigt wurden.

Erneut musste die K├Ânigin die Dienste des Schmugglernetzwerkes von Obenza in Anspruch nehmen, um ungesehen von der Handelsallianz den dhunischen Ozean zu ├╝berqueren. Im Hafen von Oberhain angekommen, reisten die Goblins den langen Weg nach Norden ├╝ber das almanische Stra├čennetz. Aufgrund des kaum ausgebauten Stra├čennetzes in der Hohen Mark musste man daf├╝r durch Ledwick reisen, um die Souvagne von der anderen Seite zu erreichen. Unterwegs schlossen sich die Heerverb├Ąnde der Almanen und Gargoyles an. So kam es schlie├člich, dass die gemeinsamen Streitkr├Ąfte der Goblins und Almanen letztlich doch Chasseaux erreichen konnten. Mit den veralteten Handelsschiffen der Tazzlogkaner und mit allen verf├╝gbaren Schiffen der Souvagne hatte man genug Ladefl├Ąche geschaffen, um innerhalb von zwei Tagen 300 Goblins und 500 almanische Ritter ├╝ben den Azursee zu schiffen. Es war der gr├Â├čte logischste Aufwand, den ein Heer des Kaisho Abkommens jemals aufgebracht hat. Doch die Warnung war eindeutig gewesen und die Angst vor der grausamen Brutalit├Ąt des Chaos zu gro├č.

Von der gescheiterten Expedition zum Mittelpunkt nach Tasmeron kehrten zahlreiche Expeditionsmitglieder zur├╝ck in ihre Heimat: Tierforscherin Johanna von Falkwolf , Chronist Torben Tannenhausen oder K├╝chenchef Tobi Mac Trizzle, um ein paar Namen zu nennen. Es meldeten sich aber auch einige ehemalige Expeditionsmitglieder freiwillig den Truppen beizustehen. Allen voran die m├Ąchtige Erzmagierin Talessa die Weise. Und der Feldarzt Caspar Korelius mit seinem Sohn. Auch die drei Zwerge Algrim Dunkelklinge, Brom Dunkelklinge und Helgar Dunkelerz wollten ihrem Volk beistehen.

Die Kaisho Truppen bauten ihr Lager in Tazlogg auf. Nicht alle fanden Platz im Stadtkern. Daf├╝r war der alte Handelsau├čenposten der Goblins einfach zu klein. Viele mussten ihr Lager auch au├čerhalb der Stadt aufschlagen, unmittelbar an der K├╝ste. Fast die gesamte Garnison der Stadt schloss sich dem Unterfangen an. Sodass das Heer des Kaisho Abkommens letzten Endes ein gewaltiges Aufgebot von 400 Goblins, 500 almanischen Ritter und Knappen, 100 B├Ąrenreitern und 200 Gargoyles auffahren konnte. Das Heer unterstand dem Oberbefehl von Gro├čherzog Roderich II. von der Hohen Mark h├Âchstpers├Ânlich. Beraten von Oberst Nassik stellten die Beide die milit├Ąrische F├╝hrung dar. An den Besprechungen der Heeresleitung nahm Oberst Nassik aber auch die Zwerge teil, die das Kriegsgebiet schon mal besucht hatten. Denn die Kaisho Truppen wussten nicht, was sie erwartete. Noch nie hatten sie gegen Chaos Truppen gek├Ąmpft. Noch nie gegen einen anderen Gegner als die Handelsallianz.

Am Vorabend der Schlacht waren die Truppen gerade erst in Tazlogg angekommen und hatten dort provisorisch f├╝r die Nacht ihr Lager aufgeschlagen. Erst am n├Ąchsten Morgen schickte Oberst Nassik mehrere Kundschafter los, um das Gel├Ąnde auszusp├Ąhen, auszumessen, und erste Informationen zur Verf├╝gung zu sammeln. Doch die Sp├Ąher kehrten viel fr├╝her zur├╝ck als geplant:
ÔÇ×OberstÔÇť, berichtete der erste Sp├Ąher, der zur├╝ckgekehrt war. ÔÇ×Die Zwerge sind bereits im Krieg. Ein blutiges Gemetzel vor der Mauer. Es ist grauenvoll.ÔÇť
Das Gesicht des Oberst verdichtete sich zu einer besorgten Miene. Sein Blick blieb starr auf den Sp├Ąher gerichtet. Nassik blieb kurz wie gel├Ąhmt. ├ťberrascht von dieser Information, da er gehofft hatte, eine vern├╝nftige Strategie noch aufzubauen und genug Informationen einzusammeln, bevor er seine M├Ąnner in den Krieg schicken w├╝rde. Doch sein Plan war nicht aufgegangen. Sie waren zu langsam gewesen und mussten jetzt handeln. Oberst Nassik war ein Meister des Planens. Ein Meister der Strategie. Spontanit├Ąt war nicht seine St├Ąrke. Doch sie mussten jetzt aufbrechen oder die gesamte Reise w├Ąre umsonst gewesen. Seiner besorgten Miene wich Entschlossenheit, als Nassik an sich herunterschaute und seine ganzen milit├Ąrischen Abzeichen sah, die er als Oberst schon gewonnen hatte. Kein dahergelaufener Kaffee Junkie w├╝rde ihn im Feld schlagen! Daf├╝r w├╝rde der Oberst sorgen. Wenn es sein muss, dann h├Âchstpers├Ânlich! Nicht ohne Grund konnte er die Handelsallianz seit langen Jahren in Varox zur├╝ckhalten. Er war stets erfolgreich gewesen.

ÔÇ×Holt mir Gro├čherzog Roderich II., Major Vanox , Major Rodizz, die Erzmagierin, die Zwerge, Kriegsingenieur Meister Dozzy, Leutnant Sophia von Niederbad und Leutnant Ferio von der Sternenburg. Sie sollen in 10 Minuten in meiner Stube erscheinenÔÇť. Beim letzten Namen musste er den Kopf sch├╝tteln.
ÔÇ×Vergesst den Gargoyle. Wir haben Tag. Als Stein wird er uns nicht viel n├╝tzen.ÔÇť
Er selbst strich ├╝ber seine Uniform. Seine Hand zitterte, als er sich selbst beobachtete. Das hatte sie schon seit vielen Jahren nicht mehr. ..Doch dieses Gel├Ąnde war neu. Angst war gerechtfertigt. Seine Prinzipien ermahnten den Oberst l├Ąnger zu warten, um eine gute Strategie zu ├╝berlegen und den Gegner zu besiegen. Doch dies widersprach jeglicher Vernunft. Jetzt oder nie!, dachte sich Nassik. Er wusste wann er spontan sein musste und dieser Zeitpunkt war jetzt eingetroffen.

Dreimal atmete der Goblin tief durch, als er aus dem Garnisionshaus hinaustrat. Kerzengerade war sein Gang und er versuchte seine Unsicherheit so gut wie m├Âglich zu verbergen. Die Krieger waren gerade dabei zu fr├╝hst├╝cken, viele schliefen noch, ein paar pflegten ihre R├╝stungen oder Waffen, andere k├╝mmerten sich um die Pferde, B├Ąren oder montierten die Clavos (Meister Dozzys Erfindung). Nassik schritt die wenigen Meter bis zur Mauer und ging dann mit langsamen Schritten die Treppen hoch. Er ging betont langsam, nicht weil er zu viel Zeit hatte, sondern um sich selbst damit zu beruhigen und keine Hektik auszustrahlen. Oben angekommen erreichte er die Wache an der Mauer. Dort befand sich die Glocke mit der man alle M├Ąnner alarmieren konnte. Diese Glocke wurde in Tazlogg schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr benutzt. Heute war es wieder soweit.
Der Oberst schlug die Glocke mit voller Kraft mit einem Hammer.
ÔÇ×Aufstehen! Sattelt die Pferde. Befestigt die Repetierarmbr├╝ste, montiert die letzten Teile! Bewaffnet euch! Wir ziehen in den Krieg!ÔÇť, er klang so ├╝berzeugend wie m├Âglich.
ÔÇ×Die Zwerge sind bereits im Kampf. Meine Sp├Ąher sind so eben zur├╝ckgekehrt!ÔÇť, schrie er.

Zu den 15 Wachm├Ąnnern auf der Mauer gab er Befehle sich im kompletten Heereslager aufzuteilen und alle M├Ąnner zu wecken und sie kampfbereit zu machen. Sofort rasten die Wachm├Ąnner davon und schrien das gesamte Lager wach. Oberst Nassik betrachtete von oben, wie alle pl├Âtzlich in Aufruhr gesetzt wurde und die M├Ąnner aus ihren Zelten und Garnisionsh├Ąusern st├╝rmten. Dem Schauspiel schaute der Oberst ein paar Augenblicke zu, als er sich davon abwandte und in seine Stube zur├╝ckkehrte, wo bereits die Heeresleitung auf ihn wartete.

Von Meister Dozzy erfuhr er, dass erst 10 von 300 Clavos montiert waren. Die Gargoyles waren zum gr├Â├čten Teil noch auf der anderen Seeseite. Sie hatte man die letzten Tage noch nicht transportieren k├Ânnen. Hingegen die B├Ąrenreiter und almanischen Ritter in weniger als einer Stunde abmarschbereit waren. So entschied, dass nahezu alle Goblins aus dem K├Ânigreich im Lager bleiben sollten. Sie sollten die Clavos aufbauen und den Abtransport der Gargoyles organisieren. Der Oberst selbst w├╝rde nur mit einer handvoll Goblins mit den Almanen ins Feld ziehen. Sie hatten 10 Streitwagen und 20 Gorbix-Schweine mitgenommen und genau so viele Goblins w├╝rden in den Kampf ziehen. Pro Streitwagen wurden 3 Goblins bef├Ârdert. Einer lenkte den Streitwagen, der Zweite schoss mit der Armbrust, w├Ąhrend der Dritte R├╝ckendeckung mit einem Schild gab und mit einem Speer nach nahen Gegner ausholte.

Die Armee erreichte das Schlachtfeld am fr├╝hen Abend, als die Lichtalben ihre Formation einnahmen und die Festung einkesselten. Gezogen von den Gorbix Schweinen reiste Oberst Nassik an vorderster Front und erblickte, wie die Chaostruppen in den Wehrg├Ąngen der Zwergenfestung Stellung bezogen. ÔÇ×Ork-AbschaumÔÇť, raunte ein Almane neben ihn und umfasste sein Schwert fester.
ÔÇ×Bringt mich zum General der Lichtalben!ÔÇť, schrie der Oberst zu seinem Wagenlenker. ÔÇ×Ich brauche eine UnterredungÔÇť. Energisch peitschte der goblinische Wagenlenker die Schweine voran, die grunzend den General in Richtung der Lichtalben brachte. Diese st├╝rmten bereits vorw├Ąrts, um die Chaostruppen, welche es nicht mehr in die Festung geschafft hatten, aufzufangen und sie bei der Flucht zu erschlagen.

Die Truppen des Kaisho Abkommens standen hingegen noch reglos an der Ebene und bewegten sich kein St├╝ck. Der Gro├čherzog wandte sich an seine M├Ąnner und drehte sich zu ihnen, um eine Kampfesrede zu halten. Die Wappentr├Ąger des Kaisho Abkommens und auch die Flaggen der verschiedenen Gro├čherzogt├╝mer, Baronien und Grafschaften wurden an die vorderste Reihe geschickt. Erzmagierin Talessa w├Ąhrenddessen, bereitete einen Zauber vor, um von den H├Ąngen der Berge einen rei├čenden Wasserstrom hinunterzuschicken, um somit die Formation der Rakshaner zu brechen.

Das Kaisho Abkommen war gekommen.
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Many thanks to shinypants for the admittance to use his picture.

ÔÇ×Wer darauf besteht, alle Faktoren zu ├╝berblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.ÔÇť

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Aksoy
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Das Chaos

Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#67

Beitragvon Aksoy » So 15. Okt 2017, 18:11

Der gigantische Tiefling eilte an die Seite seines Herren. Wie immer hatte er Crize im Schlepptau, oder der Nekromant ihn - je nach Sichtweise wer eigentlich hier wem folgte.

"Ihr habt nach mir gerufen Tarkan?", sagte Aksoy mit seiner tiefen Stimme.

├ťberall Zwerge und nun auch noch Lichtalben vor den Toren, dass verhie├č nichts gutes. Die Barttr├Ąger und den Langohren musste Einhalt geboten werden. Aksoy wartete auf den Befehl Tarkans was zu tun sei.
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Baldur Ferin Balliv├▓r
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#68

Beitragvon Baldur Ferin Balliv├▓r » So 15. Okt 2017, 19:55

ÔÇ×Der Mann ist gutÔÇť, brummte Blitzsohn und Baldur sah zu ihm auf. Der Magier bemerkte seinen Blick. ÔÇ×Der Tarrik der ChaostruppenÔÇť, erkl├Ąrte er. ÔÇ×Bis wir unten sind, werden sie in der Festung Stellung bezogen haben.ÔÇť
ÔÇ×WoherÔÇť, setzte Baldur an, doch Blitzsohn nickte nur knapp nach oben zu den kreisenden Lichtreitern. Baldur verstand: Sie waren seine Augen.
<Dieser Tarrik ist nicht nur gut, sondern auch grausam>, dachte er bei sich, als er sah mit welcher Panik die ausgesperrten Soldaten gegen das Tor rannten.
Oberst Blitzsohn hob die Hand und das Heer blieb stehen. ÔÇ×Magier und Bogensch├╝tzen zu mir!ÔÇť, br├╝llte er und es kam Bewegung in die Formationen. Baldur musste an das Ineinandergleiten der Kettenglieder an seiner Schleifmaschine denken. Einer nach dem anderen drehten sich die Soldaten zur Seite und bildeten wandernde G├Ąnge, die sich direkt hinter den Gerufenen wieder schlossen.
ÔÇ×Ich m├Âchte, dass ihr sie abtastetÔÇť, sagte Blitzsohn einer Handvoll M├Ąnner. ÔÇ×Wenn einer durch seine Panik einen Zugriff erlaubt, schlagt sofort zu! T├Ąuscht ihre Sinne, steigert ihre Panik, bringt sie zur Flucht oder dazu, sich gegenseitig abzuschlachten!ÔÇť Die Magier nickten stumm und drehten ab. Baldur blickte ihnen fasziniert hinterher. Sie hatten etwas in ihrer Aura, dass ihm eine G├Ąnsehaut die Beine hoch jagte, ihn mit Ehrfurcht ├╝berflutete. Sie sprachen kaum. Ob aus Gewohnheit, da sie so viel mental kommunizierten oder aus Arroganz, vermochte er nicht zu sagen.
Blitzsohn hatte sich mittlerweile an die Bogensch├╝tzen gewandt. Er wies sie an, sich in Schussweite zu begeben und jeweils einen Schildtr├Ąger mit zu nehmen, um auf jeden einzelnen Feind zu feuern, der sich aus dem Gewirr l├Âste und versuchte zu fliehen.
ÔÇ×Entz├╝ndet die PfeileÔÇť, befahl er, ÔÇ×f├╝r all den untoten Rotz, der unter ihnen weilt.ÔÇť

Mit einem Luftzug landete ein Lichtreiter neben dem Oberst und Baldur zuckte ├╝berrascht zusammen.
ÔÇ×Mein HerrÔÇť, sagte dieser mit stolzem Gesichtsausdruck. Er hatte auffallend kr├Ąftige Augenbrauen, die viel dunkler waren als sein Haar. Baldur sah von dem Reiter zu seinem Greifen. Braunes Gefieder, ├╝ber das bei jeder Bewegung ein goldener Schimmer wanderte ging ├╝ber in den muskul├Âsen K├Ârper eines Raubtieres und kluge gelbe Augen folgten den Worten seiner Herren. Baldur hatte noch nie ein derart edles Wesen gesehen.
Blitzsohn senkte respektvoll den Kopf. ÔÇ×Oberfeldwebel LichtsturmÔÇť, sagte er, ÔÇ×sie werden bald kommen. K├╝mmert euch um die Fliegerstaffel, schafft sie aus dem Weg und sch├╝tzt unsere Leute. Danach beginnen wir mit der Belagerung. Die wird auch ohne Tod von oben schwer genug.ÔÇť
Der Reiter nickte, sein Greif stie├č sich kr├Ąftig vom Boden ab und Baldur sah ihm nach, wie er sich elegant in die L├╝fte erhob und seine Truppe um sich scharte.

Blitzsohn riss den Kopf herum. ÔÇ×Wir sind nicht l├Ąnger alleinÔÇť, murmelte er. "Bei Oril! Ich sp├╝re eine riesige MengeÔÇŽ MenschenÔÇŽ und Goblins!ÔÇť Auf seinem Gesicht zeichneten sich Ankl├Ąnge eines triumphierenden L├Ąchelns ab.
ÔÇ×Sollen wir Boten aussenden, Oberst, Sir?ÔÇť, fragte einer seiner Leibw├Ąchter.
ÔÇ×Nicht n├Âtig. Ihr Anf├╝hrer ist bereits auf dem Weg hierher.ÔÇť
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Helgar Dunkelerz
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#69

Beitragvon Helgar Dunkelerz » Do 19. Okt 2017, 16:39

Die Expedition war ein voller Erfolg gut es gab hier und dort nat├╝rlich Schwierigkeiten doch sie hatten ein Ergebnis erzielt mit dem jede Fraktion leben und zufrieden sein konnte. Helgar sowie Brom und auch Algrim hatten die Aufgabe die ihnen der K├Ânig aufgetragen hatte mehr als erf├╝llt, sie hatten der Welt gezeigt das Zwerge stur sein konnten aber das jedes Volk bereit war sich zu ├Ąndern, wenn bei den Zwergen auch in sehr kleinen Schritten.

Sie hatten Nachforschungen angestellt und hatten vieles zu berichten, die drei waren vom Durst der Weite auch gerade zu begeistert. Sie hatten an der Seite der Goblins gek├Ąmpft und den Oberst sch├Ątzen gelernt er war ein f├Ąhiger Mann gewesen. Als sie zur├╝ck kehrten war dennoch irgendwas passiert w├Ąhrend sie weg waren, daraufhin ├╝berschlugen sich die Ereignisse.

Die Feste Dunkelbruch stand so wie es der Nachricht von Barlok Eisenhand entnommen werden konnte kurz vor dem Fall. Diese Festung war in der Vergangenheit schon mehrmals der Knotenpunkt jeden Konfliktes mit dem Chaos gewesen. Doch das sie kurz vor dem Fall stand war mehr als beunruhigend, besonders da jede Pforte einen Eingang in das Innere des Zwergen reich bildete und bewachte, diese Pforten dienten als Handelspl├Ątze doch waren sie von Lage zur Lage unterschiedlich bewaffnet und erbaut worden. Dunkelbruch jedoch war schon immer angegriffen worden und war somit mit Abstand die st├Ąrkste Feste der Zwerge an der Oberfl├Ąche.

"Das kann unm├Âglich sein !" polterte Algrim w├╝tend Brom jedoch war geschockt, einer seiner Vettern war in Dunkelbruch. Die Warnung die Barlok Eisenhand der Nachricht hinzugef├╝gt hatte war eine Warnung an alle V├Âlker der Ordnung, sie erblickten den Oberst der es ihnen pers├Ânlich hatte sagen wollen. Sie wollten nat├╝rlich Hals ├╝ber Kopf aufbrechen doch man sprach ihnen Hilfe zu, die Goblins und die Menschen bildeten ein Heer und zogen mit ihnen nach Dunkelbruch.

Die Reise war lang und logistisch sehr aufwendig sie waren schlie├člich nicht gerade um die Ecke, es kam nicht gerade selten vor das die Br├╝der in einer Befehlsausgabe die Beherrschung verloren und aus den Zelten st├╝rmten weil es ihnen zu langsam ging. Helgar vermittelte stets doch sie konnte die beiden verstehen, man hatte auch nichts mehr vom K├Ânig geh├Ârt doch wenn sie den Vorgang kannte dann konnte er selbst nicht hinaus zur Feste. In einem solchen Fall war es wichtiger den Zugang f├╝r immer zu verschlie├čen um das restliche Volk nicht in Gefahr zu bringen, es war selbstlos doch was hatten sie f├╝r eine Wahl?

Sie wollte es sich gar nicht ausmalen wie viele M├╝tter wie viele Familien hinter der geschlossenen Pforte beteten und ihrem Gott Opfer da brachten damit er sch├╝tzend ├╝ber ihre Angeh├Ârigen wachte. Als sie sich mit den Menschen zusammen schlossen sahen sie zum ersten mal Ritter und sie konnten sich vorstellen, wie sie sich im Kampf schlugen sie waren froh jeden Soldaten an ihrer Seite zu wissen dennoch wussten sie immer noch nicht mit Gewissheit ob es nicht schon zu sp├Ąt sei.

Als sie ihr Heerlager aufschlugen und nun nah genug an der Feste dran waren begleiteten Helgar und ihre beiden Begleiter die Sp├Ąher da sie sich, hier gut auskannten und der Oberst kein Risiko eingehen wollte. Es d├Ąmmerte bereits und der Morgen w├╝rde bald und entg├╝tig anbrechen, sie krochen einen hohen Berg hinauf von dem man aus die Festung gut erkennen konnte. Das was sie jedoch sahen verschlug jeden von ihnen die Sprache. Die Armee des Chaos war gigantisch es musste jemanden gelungen sein, jedes Volk dieser Fraktion zu einen jeden Clan und jedes Ungeheuer zu ├╝berzeugen an einem Stang zu ziehen.

Die Festung war in einem ├╝blen Zustand sie sah aus wie ein Fels der sich trotzig gegen die Wellen eines Meeres warf, dennoch sah man das das Tor nicht ewig halten w├╝rde. Man sah Rauchschwaden emporsteigen und man sah, wie jemand auf einer Hy├Ąne einen Befehl gab und sich dieses riesige Heer in Bewegung setzte. Es musste der letzte finale Ansturm sein ├╝berall vor den Mauern und dem Wall lagen Tote Zwerge und viel mehr Ungeheuer Orks Ghoule und was noch alles f├╝r Kreaturen. "Wir m├╝ssen ihnen helfen!" Algrim fasste seinen Hammer fester und wollte los st├╝rmen doch Brom hielt ihn zur├╝ck "wir m├╝ssen uns an den Plan halten, der Oberst wird wissen was zu tun ist!" widerwillig nickte Algrim und lie├č den Hammer sinken und blickte d├╝ster drein.

Sie schritten schnellen Schrittes zur├╝ck und erstatteten Bericht was jedoch dann geschah war etwas das sie nicht sehen konnten sondern nur h├Âren, das Horn der Feste erklang es war ein Ruf nach Hilfe oder Barlok Eisenhand hatte das Signal gegeben um das letzte Gefecht einzuleiten. "Oberst sie sind umstellt!!!" Helgar war den Tr├Ąnen nah, diese Festung w├╝rde fallen ihre Heer war gro├č gewiss doch w├╝rden sie es schaffen sie aufzuhalten? Doch dann h├Ârten sie ein anderes Horn was f├╝r jedes bekannte Volk jedoch zu hoch war? Es war ein klarer Ruf die Zwerge schauten sich verdutzt an die Orks besa├čen so einen Ton nicht doch wer w├╝rde auf den Ruf der Zwerge antworten? Sie blickten in die Richtung in der die Feste war und sahen hinauf zum Himmel, dort flogen..... flogen..... Drachen?

Sie schirmten ihre Augen ab um besser sehen zu k├Ânnen doch es gelang ihnen nicht das zu erkennen, die Objekte waren einfach zu weit in der Luft. Ein Goblin kam angerannt "es sind Greifenreiter Herr!" er f├╝gte hinzu "es sind Lichtalben die auf ihnen reiten!".

Das brachte jeden aus dem Konzept au├čer den Oberst der sofort mit drei Streitwagen los zog um sich selbst ein Bild zu machen. Die Br├╝der Brom und Algrim schritten hin├╝ber um sich einzureihen doch Helgar rannte hinauf zu dem H├╝gel wo sie gerade gewesen war. Sie sah ein Heer aus Lichtalben aus dem Norden marschieren. Sie traute ihren Augen kaum, die V├Âlker der Ordnung hatten auf den Ruf der Zwerge geantwortet sie waren gekommen um ihnen bei zu stehen.

Helgars Augen f├╝llten sich mit Tr├Ąnen sie war ├╝berw├Ąltigt von dem Beistand den die V├Âlker auf sich nahmen um gemeinsam f├╝r den anderen einzustehen. Doch w├╝rden sie es gemeinsam schaffen diesen Feind zu besiegen?

Sie sah ebenso das der Oberst auf das Heer der Lichtalben zu bewegte, er w├╝rde sich sicher mit dem Anf├╝hrer der Lichtalben beraten. Sie schaute erneut zur Feste die Truppen des Chaos hatten die Festung quasi eingenommen, viele Teile der Armee waren jedoch drau├čen geblieben, ob es wohl eine Falle war? Schlie├člich war die Anzahl des Feindes betr├Ąchtlich, doch von so einer Art Taktik verstand sie wenig sie sendete ein stummes Gebet an ihren Gott der Elemente und hoffte das sie erh├Ârt werden w├╝rde.
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Barlok Eisenhand
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#70

Beitragvon Barlok Eisenhand » Do 19. Okt 2017, 17:33

Das Tor gab nach das Tor was mehrere Jahrzehnte stand gehalten hatte manche behaupteten sogar Jahrhunderte. Ein Raunen ging durch die Reihen der verbleibenden Zwergen, die Zitadelle ragte hinter ihnen auf und erhob sich trotzig in die H├Âhe hinauf doch war ├╝berall Leid Tod und Verderben zu sehen. Die Krieger z├Ąhlten nicht mehr als 200 wenn ├╝berhaupt, davon waren mehrere verwundet manche schwerer manche weniger.

Das war das Ergebnis eines Krieges den Barlok Eisenhand nie gewollt hatte, es war zu ende das w├╝rden auch seine Krieger bald einsehen m├╝ssen. Es gab kein Erbarmen keine Zur├╝ckhaltung nichts. Orks rannten die Mauer hinauf und br├╝llten triumphierend Tarkan zu der sie zum offenbaren Sieg gef├╝hrt hatte. Dieser kam nun auf seiner Hy├Ąne hinein geritten um sich als Eroberer feiern zu lassen, er genoss es regelrecht. Die Blicke der beiden Anf├╝hrer trafen sich, keiner seiner Gefolgsleute oder der Kreaturen schritt ein offenbar wollte er den Moment auskosten.

Barlok sch├Ątzte die Distanz zwischen ihnen ein und w├Ągte ab ihn anzugreifen um wenigstens ihn, zu t├Âten um damit der Schlange den Kopf abzuschlagen. Seine Krieger warteten auf seinen Befehl sahen jedoch das die Lage aussichtslos war sie kamen nicht hinaus die Pforte zum inneren des Zwergen reiches zu sch├╝tzen war das einzige was noch z├Ąhlte.

Doch dann durchbrach ein Ton eines Rufhorns die Spannung wie eine Axt einen Scheitel Holz teilte. Er dachte dieser Mistkerl h├Ątte selbst noch eine Armee in der Hinterhand die nun dazu sto├čen sollte um die Zwerge nun vollends den Gar aus zu machen, doch nach seinem Blick zu urteilen war dem nicht so.

"Ein Heer Lichtalben Herr!" wurde ihm gemeldet die Zwerge schauten verwirrt und verwundert drein. Dieses Volk war abschottet im Norden der Welt Zuhause der General hatte zwar einen Raben dorthin entsandt doch h├Ątte niemals im Traum daran gedacht das diese sich seiner Botschaft annehmen w├╝rden, oder gleich noch mehr ein Heer aufstellen w├╝rden um es ihnen zur Hilfe zu schicken.

Tarkan bellte Befehle er zog sich IN die Feste zur├╝ck? Der General wunderte sich das Tor wurde geschlossen und versiegelt doch was hatte er vor damit zu bezwecken? Seine Armee w├╝rde niemals dort hinein passen, er spielte gerade nicht seine St├Ąrken aus auf offenem Feld war seine Armee durch die schiere Anzahl und Masse bisher unbezwingbar. Doch auf der anderen Seite hatte Barlok niemals zuvor Lichtalben k├Ąmpfen sehen, das schlimmste was ihm d├Ąmmerte war jedoch das er selbst und seine Krieger dort drin waren sie waren quasi seine Geiseln.

Das konnte Barlok niemals zulassen nicht solange er noch die Kraft besa├č zu k├Ąmpfen! Er blickte sich um wenn er jetzt versuchen w├╝rde Tarkan anzugreifen dann w├╝rde er nicht mehr die M├Âglichkeit haben, die Pforte f├╝r immer zu versiegeln er hatte vor langer Zeit dem Alchemisten einen Befehl gegeben, an gewissen Punkten Sprengs├Ątze anbringen zu lassen. Sollte es dazu kommen m├╝sste er es tun um das Reich der Zwerge zu sch├╝tzen, f├╝r eine Weile zumindest die Pforte war mit Runenmagie belegt und sehr sehr alt, doch davon verstand er nichts.

"In die Zitadelle rasch!" er drehte sich um und rannte voraus die ├╝brigen Soldaten folgten ihm auf dem Fu├če. Dort waren die G├Ąnge nicht gerade breit, diese Schlacht konnten die Zwerge nicht riskieren zu schlagen, die Lichtalben m├╝ssten es alleine versuchen.

Als sie hinauf rannten um auf die h├Âhere Ebene zu kommen erreichten sie den Speisesaal, sie schlossen die T├╝ren und verrammelten sie. Der General rannte zum Fenster und blickte gen Norden. Es war tats├Ąchlich ein Heer der Lichtalben! Es waren viele und sie marschierten wie ein Mann hoch hinauf flogen Greifen auf denen Krieger sa├čen doch er erkannte auch Streitwagen, es waren drei an der Zahl. Er musste genauer hinschauen doch er erkannte einen Goblin darauf, es musste Oberst Nassrik gewesen sein er hatte viel von diesem Goblin geh├Ârt.

Die Augen des Generals tr├Ąnten kurz sie waren gekommen ihre Verb├╝ndeten, doch der Feind war gro├č und von einer immensen Anzahl das w├╝rde kein leichter Kampf werden soviel stand fest.

Er wurde durch ein dumpfes schlagen aus seinen Gedanken gerissen, er blickte zur T├╝r einer der Soldaten rief "sie sind vor der T├╝r!" der General nickte. "Wir sind lebend wichtiger f├╝r sie als tot, wir m├╝ssen diese T├╝r halten na los !". Er rannte zur T├╝r um sich mit ihnen dagegen zu stemmen er hoffte das die Schlacht gut verlaufen w├╝rde, es stand einfach zu viel auf dem Spiel dazu kam die Schmach das er ihnen nicht bei stehen konnte. Jede andere Zwergenpforte war zu weit entfernt und die Verst├Ąrkung w├╝rde sie niemals rechtzeitig erreicht haben, daher war es umso erfreulicher das die anderen V├Âlker ihnen zur Hilfe kamen, er war ihnen jetzt schon unendlich dankbar.
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