Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Cynabal - Infos über diese Region

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Cynabal - Infos über diese Region

#1

Beitrag von Erzähler » Mi 29. Mai 2019, 17:39

Cynabal

Als einziger Landstrich, der nie von den Truppen des Chaos bedroht wurde, liegt der hohe Norden noch in seiner unberührten kalten Pracht. Der Wind faucht heulend über weiße Kältewüsten und treibt Eiskristalle wie Nadeln durch die beißend kalte Luft. Rakshors Wüstensöhne kannten keine Möglichkeit, solchen Bedingungen zu begegnen, sie stoppten ihren Vormarsch in diese Richtung zeitig und richteten ihren Blick stattdessen auf andere, lohnenswertere Länder. Höhnisch blickten die Frostalben von ihren Eispalästen an den ewig gefrorenen Hängen des Taiweng hinab auf diese schwachen, auf die Gunst der Sonne angewiesenen Wesen und konnten ungehindert die eigene schreckliche Macht entfalten. So wurden die Frostalben die gefürchtetsten Krieger des nördlichen Asamuras, sie besetzten das Menschenreich Arashima, dass ihnen schon immer ein Dorn im Auge war, organisierten sich mit anderen Großmächten des Hohen Nordens in der Fraktion der Kalten Fluten und beginnen nun ihrerseits, die frostigen Klauen nach Süden auszustrecken. Bald werden die Völker des Herzlandes nicht nur mit den Chaoskriegern aus dem Südosten, sondern auch mit den kaltherzigen Truppen aus dem Norden Bekanntschaft machen, wenn niemand etwas dagegen unternimmt.

Das Frostalbenreich ist von einer kalten, geheimnisvollen Schönheit. Die meiste Zeit des Jahres liegt es vollständig unter Schnee und Eis verborgen. In den kurzen Sommern jedoch, wenn der Schnee sich für nur wenige Wochen in die Berge zurückzieht, erblüht die zähe Natur in ihrer ganzen herben Pracht. Die Täler und Ebenen werden bedeckt von Flechten und immergrünen Zwergsträuchern, welche unter dem Schnee überdauern und in der kurzen Sommerzeit das Land mit einem rot-gelben Blütenteppich bedecken. Den Frostalben ist es dank ihrer Kälteresistenz möglich, im ewigen Frost an den Hängen des Taiweng ganze Städte aus Eis zu errichten. Gewächshäuser aus Eisschollen ermöglichen die Kultur von zähem Kohlgemüse, ihrer wichtigsten Nahrungsgrundlagen neben der Fischerei im großen Gebirgsee des Taiweng und im Eismeer. Das südöstlich gelegene Woshangebirge ist Schauplatz erbitterter Auseinandersetzungen mit den Arashi.


Das Eismeer

Das Eismeer ist eines der fischreichsten Gewässer. Um Shocais Zacken herum finden sich dichte Kelpwälder, lange Tangpflanzen, die vom Meeresgrund bis zu fünfzig Meter hinauf bis zur Wasseroberfläche reichen können. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Kleinstlebewesen und Fische.


Skallion

Skallion ist der kälteste Punkt von Asamura und eine der lebensfeindlichsten Regionen überhaupt. Das ganze Jahr über herrschen Schnee und Eis, es gibt keinerlei Pflanzen. Das wenige Leben hier basiert auf einer rein fleischlichen Ernährung aus den Früchten des Meeres, meist in Form von Kleinkrebsen, Robben oder Fisch. Hier gibt es keine fest etablierte Zivilisation.


Skille

Wegen der Unzugänglichkeit und Abgeschiedenheit haben sich jedoch einige Ausgestoßene auf der Insel Skille niedergelassen, die ein riesiger schwimmender Eisberg ist und eine Siedlung in sie hineingebohrt. Im Inneren findet sich ein rege laufender Schwarzmarkt, auf dem auch Angehörige von miteinander verfeindeten Völker miteinander Handel treiben.

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